Vodafone GmbH
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Vodafone GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne Deutschlands. Die Vodafone-Netze verbinden: Menschen und Maschinen, Familien und Freunde sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Millionen Menschen sind Vodafone-Kunden – ob sie surfen, telefonieren oder fernsehen; ob sie ihr Büro, ihr Zuhause oder ihre Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzen.
Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungsexperte der deutschen Wirtschaft ist Vodafone vertrauensvoller Partner für Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne. Mit fast 29 Millionen Mobilfunk-, etwa 10 Millionen Breitband- und rund 9 Millionen TV-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit rund 13.000 Mitarbeitenden einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Vodafone treibt den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran und erreicht in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz knapp 30 Mio. deutsche Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. Gemeinsam mit seinem Partner OXG bauen die Düsseldorfer in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen neue FTTH Glasfaser-Anschlüsse. Mit seinem 5G-Netz erreicht Vodafone mehr als 94 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Vodafones Maschinen-Netz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf mehr als 97% der deutschen Fläche.
Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 370 Millionen Mobilfunk- und Festnetz-Kunden und eine der größten IoT-Plattformen.
Vodafone schafft eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales und nachhaltigeres Morgen von Menschen und Unternehmen. Dabei verpflichtet sich der Konzern, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das Ziel: bis 2040 Netto-Null-Emissionen.
Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert.
Vodafone Deutschland begleitet Gesetzgebungsvorhaben auf deutscher sowie europäischer Ebene und beteiligt sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten am politischen Diskurs, insbesondere in den Bereichen der Telekommunikation-, Medien-, Verbraucherschutz-, Sicherheits-, und Datenschutzpolitik.
Neben einer Teilnahme an öffentlichen Konsultationen zu regulatorischen Vorhaben, stellt Vodafone Deutschland auch Expertise im TK-Bereich durch den Vorschlag von politischen Initiativen und Veröffentlichung von Positionspapieren in Einzelfällen zur Verfügung. Unser Ziel ist es, ein gemeinschaftliches und politisches Verständnis für die Bedürfnisse, Herausforderungen und Zukunft der TK- und Digitalbranche zu schaffen und zu verbessern. Zu diesem Zwecke erfolgt die Kontaktaufnahme in Form von Gesprächen oder einer Korrespondenz gegenüber dem Bundeskanzleramt, den Bundesministerien sowie den Mitgliedern und Fraktionen des Deutschen Bundestages bzw. dem Europäischen Parlament oder der Europäischen Kommission. Im Zuge dessen nehmen wir an parlamentarischen Abenden, Fach- und Diskussionsveranstaltungen teil, zu denen auch Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Vodafone erarbeitet vereinzelt Stellungnahmen und Gutachten zu konkreten Regelungsvorhaben. Auch werden Dritte mit der Interessenvertretung beauftragt.
Die Außenvertretung des Unternehmens gegenüber der Politik und Verwaltung dient zur Umsetzung der skizzierten Unternehmensziele und zur Beantwortung von sich in diesem Kontext stellenden Fragen. Vodafone Deutschland bringt sich aktiv in relevanten Arbeitskreisen und -gruppen in vor allem deutschen Verbänden ein. Mit unserer Hauptstadtrepräsentanz agieren wir an dem Ort, wo politische Stakeholder zusammentreffen und beteiligen uns so am politischen Dialog.
Interessenbereiche: Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe; EU-Gesetzgebung; Außenpolitik; E-Commerce; EU-Binnenmarkt; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Wettbewerbsrecht; Allgemeine Energiepolitik; Datenschutz und Informationssicherheit; Sonstiges im Bereich "Verteidigung"; Meinungs- und Pressefreiheit; Sonstiges im Bereich "Innere Sicherheit"; Cybersicherheit; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Industriepolitik; Werbung; Digitalisierung; Parlamentarisches Verfahren; Internetpolitik; Massenmedien; Handel und Dienstleistungen; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Kommunikations- und Informationstechnik; Verbraucherschutz; Urheberrecht
Regelungsvorhaben:
- Regulierung des TK-Sektors bzw. des TK-Binnenmarktes der Zukunft: Ziel der Interessenvertretung ist die Sicherstellung von hinreichendem Wachstumspotential und Investitionsräumen im Telekommunikationsmarkt der Zukunft, etwa zum EU Commission White Paper -
How to master Europe's digital infrastructure needs?, Letta Report "Much more than a market", Draghi Report "The future of European competitiveness" sowie zum Digital Networks Act.
- Umgang mit Satellitenlizenzen: Befürwortung von Regelungen zur hybriden Nutzung von Satellitenfrequenzen und Neuverteilung bestehender Lizenzen im Bereich MSS
- Maßnahmen im Bereich der Mobilfunkregulierung: Ziel der Interessenvertretung ist es, Investitions- und Rechtssicherheit bei der Einführung neuer Technologien im Mobilfunkbereich zu gewährleisten.
Beispielsweise im Bereich 6 GH setzen wir uns für eine hinreichende Mobilfunkfrequenz-Ausstattung für investierende MNOs im oberen Teil des 6GHz-Bereiches und die Zuweisung dieses Frequenzbereiches für den zellularen, öffentlichen Mobilfunk (IMT) ein.
- Verhinderung der Neuregulierung des Haustürvertriebs: Verhinderung der Neuregulierung des Haustürvertriebs, insbesondere für den TK-Sektor
- Verhinderung von Ausbaubeschränkungen EMF: EMF-Exhaustion: Verhinderung von ausbaubeschränkenden Auswirkungen des Immissionsschutzes und entsprechendes Entgegenwirken
- Connected Car und autonomes Fahren (SIM-Kartenregistrierung bei M2M-Kommunikation): Befürwortung der Neuregelung der Registrierungspflicht von SIM-Karten im Bereich Automotive
unter Erweiterung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung
- Recht auf Reparatur: Ablehnung einer Ausdehnung der Gewährleistungszeiträume, Befürwortung der Wahlfreiheit für Verbraucher. Wir unterstützen Informationskampagnen zu Recycling, Reparatur und Kreislaufwirtschaft
- Maßnahmen im Bereich der Festnetzregulierung: Verhinderung von Re-Monopolisierungsmaßnahmen unter Herstellung eines fairen Wettbewerbs für alle Wettbewerber im Gigabitausbau
- Umsetzung der e-Evidence Verordnung: Die Bundesregierung soll dazu bewogen werden, keine überbordenden technischen und juristischen (etwa kein Prüfauftrag) Anforderungen gegenüber den Diensteanbietern bei der Umsetzung der VO zu statuieren. Gleichzeitig müssen sicherheitstechnische Risiken bei Anfragen hinreichend mitigiert werden.
- EU Omnibus Simplification Package zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Befürwortung der Vorschläge zur Vereinfachung der Nachhaltigkeitsberichterstattung im Rahmen der CSRD, CSDDD und EU Taxonomie.
- Aufrechterhaltung von wettbewerbs- und innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen TKG-Änderungsgesetz: Befürwortung für die Beibehaltung wettbewerbs- und innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen unter der Sicherstellung des beschleunigten Ausbaus die von Gigabitinfrastrukturen, des Abbaus bürokratischer Hemmnisse zwecks Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung und keiner weiteren Verschärfungen im Bereich des Kundenschutzes
- Mindestspeicherung von IP-Adressen zur Bekämpfung schwerer Straftaten: Die Bundesregierung soll dazu bewogen werden, keine überbordenden Speicherpflichten (betreffend die Auswahl der Kategorien der zu speichernden Datenkategorien und Speicherdauer), keine unverhältnismäßigen Sicherheitsanforderungen oder Zugriffsrechte gegenüber den Telekommunikationsbetreibern zu statuieren.
- CSA und Umsetzung der cyberrechtlichen und sicherheitsrelevanten Vorgaben: Die Bundesregierung soll dazu bewogen werden, sich auch auf europäischer Ebene für den bewährten risikobasierten Ansatz einzusetzen. Pauschale Verbote und unrealistische Fristen sind zu verhindern. Es darf aus unserer Sicht nicht dazu führen, dass es zu umfassenden Abänderungen und Verschärfungen der bislang und zukünftig geregelten Verfahren kommt. Hierbei ist auch der finanzielle und bürokratische Aufwand für die betroffenen Unternehmen gering zu halten.
- Verhinderung von Investitionsverpflichtungen zur Förderung audiovisueller Werke: Verhinderung der Einführung von zusätzlichen Abgabepflichten zur Filmförderung und verpflichtenden Investitionsmaßnahmen im Rahmen eines Investitionsverpflichtungsgesetzes.
- Wirtschaftsfreundliche Aktualisierung der Fusionskontrollleitlinien: Die zu überarbeitenden Fusionskontrollleitlinien sollen so in der Art aktualisiert werden, dass investitionsfreundliche Bedingungen geschaffen werden.
So sollten über ein Kostenanalyse hinaus, weitere Parameter bei der Bewertung eines Zusammenschlusses wie etwa Investitionen, Innovation und Resilienz als gleichwertige Indikatoren einzubeziehen sein. Ebenso bedarf einer ausbalancierten Bewertung von schädlichen Effekten und Effizienzen in der Praxis. Längere Bewertungszeiträume spiegeln zudem vielmehr reale Investitionszyklen wider, berücksichtigen nicht nur kurzfristige Effekte und stellen sicher, dass langfristige Vorteile sich materialisieren.
- TK-freundliche Anpassungen im Eisenbahnrecht: Die Bundesregierung soll dazu bewogen werden, die Versorgung der Bahnreisenden und Mitarbeitenden mit Mobilfunkdiensten als Belang in der Neuregulierung des EIsenbahnrechts zu verankern.
Dazu gehören insbesondere die Bereitstellung sowie der Ermöglichung der Mitnutzung von Infrastruktur zu marktüblichen Konditionen; Verpflichtung zur gemeinsamen Planung, Integration von neuen Mobilfunkstandards und neue Befugnisse der BNetzA in diesem Bereich.
Relationen
Keine Relationen.