polradar

Stand und Entwicklung von Leiharbeit in der Pflege (Antwort zu Drs. 21/4593)

dip / drucksache 07.04.2026 · WP 21 · 21/5270 · Antwort · Original ↗

Im Graph öffnen

Text

Stand und Entwicklung von Leiharbeit in der Pflege (Antwort zu Drs. 21/4593) Deutscher Bundestag Drucksache 21/5270 21. Wahlperiode 07.04.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Julia-Christina Stange, Nicole Gohlke, Pascal Meiser, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/4593 – Stand und Entwicklung von Leiharbeit in der Pflege V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Leiharbeit im Pflegebereich boomt. Die ansonsten oft mit prekären Arbeitsbedingungen verbundene Zeitarbeitsbranche erweist sich im Pflegebereich als individueller Rettungsanker für Beschäftigte. Eine aktuelle Studie bestätigt den Trend, dass offenbar immer mehr Beschäftigte bessere Arbeitsbedingungen und mehr Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben finden, wenn sie als Pflegekräfte in der Leiharbeit tätig sind. Das trifft vor allem Frauen, denen es Zeitarbeit ermögliche, „weiterhin im Pflegebereich tätig zu bleiben, ohne die eigene physische und psychische Gesundheit zu gefährden oder private Care- Aufgaben zu vernachlässigen“ (www.bibliomed-pflege.de/news/zeitarbeit-stu die-sieht-indirekte-kritik-am-system). Für die Einrichtungen ist die Zeitarbeit allerdings oft mit erheblichen Mehrkosten verbunden, weshalb einige Einrichtungen bereits angekündigt haben, zukünftig auf Leiharbeit verzichten zu wollen (www.kma-online.de/aktuelles/ pflege/detail/charite-pflegen-fast-ohne-leasingkraefte-und-zeitarbeit-54880). Darüber hinaus haben Leiharbeitsbeschäftigte in Pflegeeinrichtungen einen Sonderstatus und sind nicht im gleichen Maße in die Stammbelegschaft eingebunden, auch weil ihre Arbeit der Natur der Sache nach nicht auf Langfristigkeit und Stabilität angelegt ist (www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/t uebingen/wie-sinnvoll-ist-zeitarbeit-in-der-pflege-100.html). Mit der Kleinen Anfrage wollen sich die Fragestellerinnen und Fragesteller ein Bild machen vom Stand und den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Leiharbeit im Pflegesektor. V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g Leiharbeit in der Pflege kann ein Instrument sein, um bei kurzfristigen Personalausfällen und nicht besetzbaren Stellen die vertraglich vereinbarte Personalausstattung vorübergehend sicherzustellen. Ein wesentlicher Aspekt, um weniger auf Leiharbeit zurückzugreifen, ist, die Arbeitsbedingungen für die Stammbelegschaft in den verschiedenen Bereichen zu verbessern. Die Bundesregierung hat diesbezüglich bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Gewinnung von Pflegepersonen umgesetzt. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 2. April 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. Die Anzahl der in der Pflege eingesetzten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer entwickelt sich rückläufig. Deren Einsatz findet in der Pflege zudem überwiegend im Fachkräftebereich statt. Ein Vergleich im Fachkräftebereich zeigt, dass die Arbeitsentgelte von in Vollzeit beschäftigten Stammpflegekräften im Durchschnitt über den Entgelten von Leihpflegekräften liegen. Zu den Entwicklungen in der Leiharbeit, auch im Bereich Pflege, informiert die Bundesagentur für Arbeit regelmäßig im Rahmen ihres Arbeitsmarktberichtes „Entwicklungen in der Zeitarbeit“ (https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statisc her-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Zeitarbeit/generische-Publikation/A rbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf?__blob=publicat ionFile&v=20). Zur statistischen Abgrenzung der Pflegeberufe wurde nachfolgend das Berufsaggregat „Pflegeberufe“ herangezogen. Das Aggregat umfasst die folgenden Systematikpositionen der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010): 8130 „Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege (ohne Spezialisierung)“, 8131 „Berufe in der Fachkrankenpflege“, 8132 „Berufe in der Fachkinderkrankenpflege“, 8138 „Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)“, 8139 „Aufsichts- und Führungskräfte – Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe“ und 821 „Altenpflege“.  1. Wie viele Leiharbeitskräfte gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung insgesamt in Pflegeberufen (bitte die aktuellen verfügbaren Daten ausweisen und jährlich seit 2020 sowohl in absoluten Zahlen als auch relativ zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Pflege ausweisen und nach Teilzeit bzw. Vollzeit, Alter, Geschlecht sowie Einsatzniveau Helfer bzw. Fachkraft differenzieren und für Ost bzw. West sowie Bundesländer ausweisen)? Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im August 2025 rund 1,77 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Pflegeberufen tätig, darunter rund 31 500 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Deren Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Pflegeberufen betrug 1,8 Prozent. Weitere Ergebnisse können der Tabelle 1 im Anhang* entnommen werden.  2. Wie viele der Leiharbeitsbeschäftigten in den in Frage 1 erfragten Pflegeberufen waren nach Kenntnis der Bundesregierung vor Beginn ihrer Tätigkeit in der Leiharbeit bereits in Pflegeberufen tätig (bitte für die Jahre seit 2020 sowie aktuelle verfügbare Daten sowohl absolut als auch anteilig ausweisen und nach Geschlecht sowie Alter und Einsatzniveau differenzieren)? Der Bundesregierung liegen diesbezüglich keine Erkenntnisse vor. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5270 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.  3. Wie hoch ist derzeit nach Kenntnis der Bundesregierung der durchschnittliche monatliche Bruttoverdienst von vollzeitbeschäftigten Leiharbeitskräften in Pflegeberufen insgesamt, und wie hoch ist er im Vergleich dazu bezogen auf alle sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten in der Pflege (bitte die aktuellen verfügbaren Daten ausweisen und jährlich seit 2020 darstellen und nach Alter, Geschlecht sowie Einsatzniveau Helfer bzw. Fachkraft differenzieren)?  6. Wie viele Leiharbeitskräfte in Pflegeberufen beziehen nach Kenntnis der Bundesregierung einen Niedriglohn, und wie viele Beschäftigte in Pflegeberufen sind es insgesamt (bitte zum Vergleich die entsprechenden Daten für die Leiharbeitsbeschäftigten insgesamt sowie alle abhängig Beschäftigten absolut als auch anteilig ausweisen und für die Jahre seit 2020 angeben sowie nach Alter, Geschlecht, Nationalität und Einsatzniveau differenzieren)? Die Fragen 3 und 6 werden gemeinsam beantwortet. Als Grundlage für die Beantwortung der Frage zum Bruttoverdienst und zum Niedriglohn wurde das Merkmal „Entgelt“ aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit herangezogen. Zum methodischen Hintergrund der Entgelte sowie zum unteren Entgeltbereich verweist die Bundesregierung auf ihre Vorbemerkung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 19/21734. Auswertungen zum Entgelt liegen bis zum Jahr 2024 vor. Demnach betrug im Jahr 2024 das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Pflegeberufen über alle Qualifikationsniveaus hinweg 4 124 Euro, während das Medianentgelt von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern in Pflegeberufen bei 4 172 Euro lag. Insgesamt bezogen rund 51 000 (7,1 Prozent) der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Pflegeberufen ein Entgelt im unteren Entgeltbereich. Im Jahr 2020 waren es noch rund 98 000 (14,7 Prozent) der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Pflegeberufen. Bei Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern in Pflegeberufen waren es zum Stichtag 31. Dezember 2024 rund 1 900 Beschäftigte (9,8 Prozent). Hier betrug der Wert zum Stichtag 31. Dezember 2020 rund 2 600 Beschäftigte (16,1 Prozent). Weitere Ergebnisse können den Tabellen 2 und 3 im Anhang* entnommen werden.  4. Wie viele Betriebe im Bereich der Pflege unterliegen der Tarifbindung, und wie viele Beschäftigte in Pflegeberufen sind von der Tarifbindung umfasst (bitte zum Vergleich die Daten für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt ausweisen, die Jahre seit 2020 und aktuelle Daten ausweisen sowie nach Einsatzniveau differenzieren)?  5. Wie viele Leiharbeitsbeschäftigte in Pflegeberufen unterliegen der Tarifbindung (bitte zum Vergleich die Daten für alle Beschäftigten in der Leiharbeit insgesamt ausweisen, die Jahre seit 2020 und aktuelle Daten ausweisen sowie nach Einsatzniveau differenzieren)? Die Fragen 4 und 5 werden gemeinsam beantwortet. Der Bundesregierung liegen diesbezüglich keine Erkenntnisse vor. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5270 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 7. Welche Kenntnis hat die Bundesregierung über den Einsatz von Leiharbeitskräften im Pflegebereich, differenziert nach privater, freigemeinnütziger und öffentlicher Trägerschaft der jeweiligen Pflegeeinrichtungen, in denen Leiharbeit zum Tragen kommt? 8. Welche Kenntnis hat die Bundesregierung über die regionale Verteilung des Einsatzes von Leiharbeit in Pflegeeinrichtungen bezüglich des Verhältnisses von Stand und Land, Bundesländern und weiteren regionalen Besonderheiten? 9. Welchen Einfluss hatte nach Ansicht der Bundesregierung die Einführung der Pflegepersonalregelung (PPR) 2.0 auf die Entwicklung der Leiharbeitsquote in der Pflege (bitte begründen)? Die Fragen 7 bis 9 werden gemeinsam beantwortet. Der Bundesregierung liegen diesbezüglich keine Erkenntnisse vor. 10. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über die Motive von Pflegekräften zu einem Wechsel in die Leiharbeit bzw. über übereinstimmende sozioökonomische oder qualifikatorische Profile, die einen Wechsel begünstigen? 11. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über die Arbeitszufriedenheit von Leiharbeitsbeschäftigten in der Pflege im Vergleich zu Stammbelegschaften? Die Fragen 10 und 11 werden gemeinsam beantwortet. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat im Jahr 2023 eine anonyme Online‑Befragung bei rund 4 000 Beschäftigten in der Leiharbeit, die in der Pflege eingesetzt sind, durchgeführt. Motive für einen Wechsel in die Leiharbeit seien nach den Befragungsergebnissen eine leistungsgerechte Vergütung, Einfluss auf die Dienstpläne und eine größere Wertschätzung. Darüber hinaus verweist die Bundesregierung auf ihre Antwort zu Frage 12 der Kleinen Anfrage der Fraktion CDU/CSU auf Bundestagsdrucksache 20/13759. 12. Liegen der Bundesregierung empirische Daten zu den Auswirkungen von Leiharbeit auf die Stammbelegschaften in Pflegeeinrichtungen vor, oder beabsichtigt die Bundesregierung, diese Daten zu erheben? Der Bundesregierung liegen diesbezüglich keine empirischen Daten vor. Eine gesonderte Erhebung solcher Daten ist derzeit nicht geplant. Deutschland (Arbeitsort) Zeitreihe abs. in % an Insg. abs. in % an Insg. abs. in % an Insg. abs. in % an Insg. abs. in % an Insg. abs. in % an Insg. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 Insgesamt 1.628.026 31.577 1,9 1.670.321 34.464 2,1 1.682.831 40.556 2,4 1.696.903 42.649 2,5 1.725.635 36.368 2,1 1.767.799 31.503 1,8 Männer 274.918 8.072 2,9 288.983 9.422 3,3 296.820 11.566 3,9 305.528 12.442 4,1 319.090 10.846 3,4 337.619 9.592 2,8 Frauen 1.353.108 23.505 1,7 1.381.338 25.042 1,8 1.386.011 28.990 2,1 1.391.375 30.207 2,2 1.406.545 25.522 1,8 1.430.180 21.911 1,5 Vollzeit 817.681 15.858 1,9 837.862 17.744 2,1 846.413 22.318 2,6 853.934 24.501 2,9 871.138 20.738 2,4 896.383 17.884 2,0 Teilzeit 810.345 15.719 1,9 832.459 16.720 2,0 836.418 18.238 2,2 842.969 18.148 2,2 854.497 15.630 1,8 871.416 13.619 1,6 unter 25 Jahre 208.515 2.852 1,4 217.781 3.162 1,5 213.859 3.937 1,8 210.246 3.897 1,9 213.003 2.935 1,4 217.688 2.253 1,0 25 bis unter 55 Jahre 1.065.073 23.232 2,2 1.082.394 25.405 2,3 1.086.638 30.176 2,8 1.094.590 32.221 2,9 1.112.955 27.572 2,5 1.144.728 23.877 2,1 55 bis unter 65 Jahre 341.338 5.178 1,5 354.823 5.531 1,6 364.385 6.030 1,7 370.849 6.053 1,6 374.176 5.416 1,4 375.175 4.895 1,3 65 Jahre und älter 13.100 315 2,4 15.323 366 2,4 17.949 413 2,3 21.218 478 2,3 25.501 445 1,7 30.207 478 1,6 Helfer 467.798 8.886 1,9 487.556 9.584 2,0 499.692 11.034 2,2 513.787 9.515 1,9 536.842 7.971 1,5 563.615 6.937 1,2 Fachkraft 1.033.635 20.508 2,0 1.054.770 22.589 2,1 1.056.242 26.864 2,5 1.058.139 30.334 2,9 1.065.095 25.883 2,4 1.080.315 22.348 2,1 Westdeutschland 1.274.403 25.916 2,0 1.307.622 28.704 2,2 1.317.771 34.021 2,6 1.328.318 35.870 2,7 1.350.799 30.160 2,2 1.384.266 25.729 1,9 Ostdeutschland 353.518 5.661 1,6 362.651 5.760 1,6 365.002 6.535 1,8 368.559 6.778 1,8 374.824 6.208 1,7 383.466 5.774 1,5 Schleswig-Holstein 55.459 1.325 2,4 57.301 1.194 2,1 56.978 1.280 2,2 57.161 1.320 2,3 57.949 1.067 1,8 59.310 970 1,6 Hamburg 40.677 1.487 3,7 41.933 2.017 4,8 42.156 1.988 4,7 42.951 2.499 5,8 43.854 2.139 4,9 45.529 1.893 4,2 Niedersachsen 155.376 2.568 1,7 160.063 2.718 1,7 161.623 3.070 1,9 163.645 2.827 1,7 165.965 2.332 1,4 170.552 1.972 1,2 Bremen 15.361 613 4,0 15.588 612 3,9 15.894 810 5,1 15.469 762 4,9 15.733 597 3,8 16.228 561 3,5 Nordrhein-Westfalen 369.912 8.018 2,2 380.408 9.429 2,5 385.343 11.592 3,0 388.784 11.988 3,1 395.910 9.935 2,5 406.544 8.264 2,0 Hessen 115.091 2.621 2,3 117.796 2.822 2,4 118.441 2.803 2,4 119.598 3.154 2,6 122.037 2.683 2,2 125.356 2.396 1,9 Rheinland-Pfalz 74.189 1.126 1,5 75.650 1.140 1,5 75.968 1.358 1,8 76.127 1.496 2,0 77.130 1.372 1,8 78.378 1.281 1,6 Baden-Württemberg 191.999 4.541 2,4 196.484 4.938 2,5 198.098 6.198 3,1 198.901 6.675 3,4 202.740 5.740 2,8 207.872 5.030 2,4 Bayern 234.159 3.455 1,5 239.892 3.682 1,5 240.885 4.752 2,0 243.111 4.942 2,0 246.775 4.113 1,7 251.429 3.174 1,3 Saarland 22.180 162 0,7 22.507 152 0,7 22.385 170 0,8 22.571 207 0,9 22.706 182 0,8 23.068 188 0,8 Berlin 71.102 3.232 4,5 73.065 3.135 4,3 72.715 3.092 4,3 73.935 3.184 4,3 75.356 3.059 4,1 78.239 2.974 3,8 Brandenburg 52.034 500 1,0 53.335 523 1,0 53.737 697 1,3 53.499 764 1,4 54.280 718 1,3 55.562 640 1,2 Mecklenburg-Vorpommern 38.641 169 0,4 39.810 175 0,4 40.144 187 0,5 40.385 243 0,6 40.843 199 0,5 41.354 157 0,4 Sachsen 94.825 1.032 1,1 96.893 1.013 1,0 97.666 1.265 1,3 98.791 1.185 1,2 101.466 1.335 1,3 103.468 1.193 1,2 Sachsen-Anhalt 50.278 387 0,8 52.130 542 1,0 52.728 799 1,5 53.489 930 1,7 53.699 466 0,9 54.979 385 0,7 Thüringen 46.638 341 0,7 47.418 372 0,8 48.012 495 1,0 48.460 472 1,0 49.180 431 0,9 49.864 425 0,9 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 31. August 2025 1) Das Aggregat “Pflegeberufe“ umfasst die Systematikpositionen 8130 Gesundheits-, Krankenpflege (o.S.), 8131 Fachkrankenpflege, 8132 Fachkinderkrankenpflege, 8138 Gesundheits-, Krankenpflege (ssT), 8139 Aufsicht, Führung – Pflege, Rettungsdienst, 821 Altenpflege (einschließlich Führung) der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010). Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Pflegeberufen1) und darunter Leiharbeitnehmende dar. Leiharbeitnehmende Insgesamt Insgesamt dar. Leiharbeitnehmende Insgesamt dar. Leiharbeitnehmende Insgesamt 31. August 2020 dar. Leiharbeitnehmende Insgesamt dar. Leiharbeitnehmende Insgesamt dar. Leiharbeitnehmende Merkmale 31. August 2021 31. August 2022 31. August 2023 31. August 2024 Deutschland (Arbeitsort) Zeitreihe Insgesamt Leiharbeitnehmende Insgesamt Leiharbeitnehmende Insgesamt Leiharbeitnehmende Insgesamt Leiharbeitnehmende Insgesamt Leiharbeitnehmende 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Insgesamt 3.392 3.366 3.531 3.566 3.701 3.792 3.870 4.015 4.124 4.172 Männer 3.560 3.428 3.686 3.639 3.845 3.892 4.005 4.149 4.254 4.287 Frauen 3.346 3.342 3.486 3.533 3.657 3.751 3.827 3.958 4.082 4.120 unter 25 Jahre 3.197 3.161 3.341 3.321 3.500 3.592 3.607 3.781 3.892 3.918 25 bis unter 55 Jahre 3.399 3.387 3.536 3.591 3.710 3.825 3.888 4.051 4.136 4.203 55 bis unter 65 Jahre 3.668 3.566 3.791 3.723 3.935 3.896 4.114 4.069 4.361 4.281 65 Jahre und älter 2.882 X 3.013 X 3.254 X 3.477 X 3.663 X Helfer 2.442 2.103 2.559 2.208 2.781 2.371 2.987 2.533 3.215 2.684 Fachkraft 3.503 3.461 3.659 3.670 3.831 3.905 4.004 4.089 4.275 4.235 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit X) Aus methodischen Gründen ist ein Ausweis von Entgeltverteilungen oder Quantilen nicht sinnvoll, wenn die Zahl der Beschäftigten mit Angabe zum Entgelt unter 500 liegt. 1) Das Aggregat “Pflegeberufe“ umfasst die Systematikpositionen 8130 Gesundheits-, Krankenpflege (o.S.), 8131 Fachkrankenpflege, 8132 Fachkinderkrankenpflege, 8138 Gesundheits-, Krankenpflege (ssT), 8139 Aufsicht, Führung – Pflege, Rettungsdienst, 821 Altenpflege (einschließlich Führung) der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010). Tabelle 2: Medianentgelte von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe mit Angaben zum Bruttomonatsentgelt in Pflegeberufen1) und darunter Leiharbeitnehmende Merkmale Stichtag 31.12.2020 Median in € Stichtag 31.12.2021 Median in € Stichtag 31.12.2022 Median in € Stichtag 31.12.2023 Median in € Stichtag 31.12.2024 Median in € Deutschland (Arbeitsort) Zeitreihe absolut Anteil an Sp.1 in % absolut Anteil an Sp.4 in % absolut Anteil an Sp.7 in % absolut Anteil an Sp.10 in % absolut Anteil an Sp.13 in % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Insgesamt 665.606 98.129 14,7 676.603 92.429 13,7 689.047 69.058 10,0 701.627 53.896 7,7 716.097 51.034 7,1 Männer 160.262 17.926 11,2 166.391 17.371 10,4 172.177 11.984 7,0 178.407 9.074 5,1 185.306 8.770 4,7 Frauen 505.344 80.203 15,9 510.212 75.058 14,7 516.870 57.075 11,0 523.220 44.822 8,6 530.791 42.264 8,0 Deutsche 566.200 74.811 13,2 561.759 68.917 12,3 556.803 52.077 9,4 551.816 40.673 7,4 547.532 38.118 7,0 Ausländer 99.401 23.318 23,5 114.839 23.511 20,5 132.244 16.981 12,8 149.811 13.223 8,8 168.565 12.916 7,7 unter 25 Jahre 63.772 9.770 15,3 65.673 9.407 14,3 67.066 6.540 9,8 67.921 5.131 7,6 68.330 4.585 6,7 25 bis unter 55 Jahre 466.708 67.940 14,6 473.687 63.332 13,4 482.895 47.290 9,8 492.932 36.786 7,5 506.075 34.680 6,9 55 bis unter 65 Jahre 130.501 18.832 14,4 131.921 17.952 13,6 132.900 13.536 10,2 133.575 10.190 7,6 133.480 9.705 7,3 65 Jahre und älter 4.625 1.586 34,3 5.322 1.738 32,7 6.186 1.693 27,4 7.199 1.789 24,8 8.212 2.063 25,1 Helfer 139.790 58.969 42,2 147.322 57.089 38,8 156.809 40.403 25,8 167.510 29.655 17,7 177.279 28.207 15,9 Fachkraft 450.600 36.605 8,1 454.942 32.944 7,2 459.770 26.544 5,8 463.154 22.235 4,8 468.582 20.911 4,5 Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte der Kerngruppe mit Angaben zum Bruttomonatsentgelt im unteren Entgeltbereich in Pflegeberufen1) Merkmale 31.12.2020 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 Insgesamt darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.284 €) 2) Insgesamt darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.676 €) 2) Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte der Kerngruppe in Pflegeberufen1) darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.344 €) 2) Insgesamt darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.431 €) 2) Insgesamt darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.530 €) 2) Insgesamt Deutschland (Arbeitsort) Zeitreihe absolut Anteil an Sp.1 in % absolut Anteil an Sp.4 in % absolut Anteil an Sp.7 in % absolut Anteil an Sp.10 in % absolut Anteil an Sp.13 in % 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte der Kerngruppe mit Angaben zum Bruttomonatsentgelt im unteren Entgeltbereich in Pflegeberufen1) Merkmale 31.12.2020 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2024 Insgesamt darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.284 €) 2) Insgesamt darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.676 €) 2) darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.344 €) 2) Insgesamt darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.431 €) 2) Insgesamt darunter: mit Entgelten unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs (2.530 €) 2) Insgesamt Insgesamt 15.798 2.551 16,1 18.447 2.801 15,2 23.469 3.137 13,4 22.991 2.361 10,3 19.325 1.903 9,8 Männer 4.895 766 15,6 6.029 925 15,3 7.824 955 12,2 7.871 745 9,5 6.697 600 9,0 Frauen 10.903 1.785 16,4 12.418 1.876 15,1 15.645 2.182 13,9 15.120 1.616 10,7 12.628 1.303 10,3 Deutsche 13.015 1.598 12,3 14.660 1.669 11,4 18.136 1.804 9,9 17.894 1.336 7,5 14.800 1.048 7,1 Ausländer 2.783 953 34,2 3.787 1.132 29,9 5.333 1.333 25,0 5.097 1.025 20,1 4.525 855 18,9 unter 25 Jahre 1.473 * * 1.793 * * 2.567 * * 2.220 * * 1.525 * * 25 bis unter 55 Jahre 11.939 1.816 15,2 14.033 1.967 14,0 17.833 2.185 12,3 17.774 1.640 9,2 15.150 1.329 8,8 55 bis unter 65 Jahre 2.300 377 16,4 2.516 385 15,3 2.931 438 15,0 2.834 395 13,9 2.490 329 13,2 65 Jahre und älter 86 X X 105 X X 138 X X 163 X X 160 X X Helfer 2.853 1.816 63,7 3.337 2.013 60,3 4.447 2.430 54,6 3.537 1.761 49,8 2.835 1.404 49,5 Fachkraft 11.687 704 6,0 13.751 759 5,5 17.480 683 3,9 17.916 575 3,2 15.095 469 3,1 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit X) Aus methodischen Gründen ist ein Ausweis von Entgeltverteilungen oder Quantilen nicht sinnvoll, wenn die Zahl der Beschäftigten mit Angabe zum Entgelt unter 500 liegt. *) Aus Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. darunter Leiharbeitnehmende 1) Das Aggregat “Pflegeberufe“ umfasst die Systematikpositionen 8130 Gesundheits-, Krankenpflege (o.S.), 8131 Fachkrankenpflege, 8132 Fachkinderkrankenpflege, 8138 Gesundheits-, Krankenpflege (ssT), 8139 Aufsicht, Führung – Pflege, Rettungsdienst, 821 Altenpflege (einschließlich Führung) der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010). 2) In Anlehnung an die Definition der OECD liegt die Schwelle des unteren Entgeltbereichs bei 2/3 des Medianentgelts aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

Relationen