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Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter im ersten Halbjahr 2024

dip / drucksache 10.07.2025 · WP 21 · 21/760 · Unterrichtung · Original ↗

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Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter im ersten Halbjahr 2024 [Deutscher Bundestag Drucksache 21/760 21. Wahlperiode 10.07.2025 Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter im ersten Halbjahr 2024 Zugeleitet mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 11. Juni 2025 gemäß den Politischen Grundsätzen der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern in der Fassung vom 19. Januar 2000 i. V. m. Beschluss vom 8. Mai 2014 (Bundestagsdrucksache 18/1334). Inhalt Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter im ersten Halbjahr 2024 .....................................................................................................................................................................................................4 Aktuelle Genehmigungswerte ....................................................................................................................................................................................................................................................................5 EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte Länder .............................................................................................................................................................................5 Drittländer .....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................5 Kleinwaffen und Kleinwaffenteile .....................................................................................................................................................................................................................................5 Leichtwaffen und Leichtwaffenteile ............................................................................................................................................................................................................................6 Kumulierte Betrachtung der Werte von Einzelgenehmigungen und Meldewerten der Allgemeinen Genehmigung Nummer 33 .............................................................................................................................6 Sammelausfuhrgenehmigungen ...........................................................................................................................................................................................................................................6 Abgelehnte Ausfuhranträge ..............................................................................................................................................................................................................................................................6 Meldedaten zu Allgemeingenehmigungen .................................................................................................................................................................................................................7 Anlage 1 .........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................9 Ausfuhrgenehmigungen von Rüstungsgütern nach Ländergruppen, Ländern und Gebieten für den Zeitraum 1. Januar 2024 bis 30. Juni 2024 .................................................................................9 Anlage 2 ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................12 Gesamtübersicht: Vergleich der 1. Halbjahre 2023 und 2024 .................................................................................................................................12 Hauptbestimmungsländer und Gebiete nach Genehmigungswerten (1. Halbjahr 2023 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2024) ............................................................................................................................................................12 Anlage 3 ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................14 Bestimmungsländer mit den höchsten Genehmigungswerten für den Zeitraum 1. Januar 2024 bis 30. Juni 2024 ..............................................................................................................................................................................14 Anlage 4 ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................17 I. Übersicht über Genehmigungen zu Kleinwaffen und Kleinwaffenteilen im 1. Halbjahr 2023 und im 1. Halbjahr 2024 nach Ländergruppen........................................................................................17 II. Übersicht über Genehmigungen zu Munition einschließlich Munitionsteilen für Kleinwaffen im 1. Halbjahr 2023 und im 1. Halbjahr 2024 nach Ländergruppen .................................17 Anlage 5 ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................18 Genehmigungen von Kleinwaffen und Kleinwaffenteilen für Drittländer im 1. Halbjahr 2024 (Endgültige Ausfuhren).......................................................................................................................................................................................................18 Anlage 6 ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................19 Genehmigungen von Munition einschließlich Munitionsteilen für Kleinwaffen für Drittländer im 1. Halbjahr 2024 (Endgültige Ausfuhren) ......................................................................................................................................19 Anlage 7 ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................20 I. Übersicht über Genehmigungen zu Leichtwaffen und Leichtwaffenteilen im 1. Halbjahr 2024 nach Ländergruppen .................................................................................................................................................................................................20 II. Übersicht über Genehmigungen zu Munition für Leichtwaffen im 1. Halbjahr 2024 nach Ländergruppen ..............................................................................................................................................................................................................20 Anlage 8 ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................21 Genehmigungen von Leichtwaffen und Leichtwaffenteilen für Drittländer im 1. Halbjahr 2024 (Endgültige Ausfuhren) ....................................................................................................................................................................................................................21 Anlage 9 ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................21 Genehmigungen von Munition für Leichtwaffen für Drittländer im 1. Halbjahr 2024 (Endgültige Ausfuhren) ....................................................................................................................................................................................................................21 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 3 – Hiermit legt die Bundesregierung den Bericht über ihre Rüstungsexportpolitik für den Zeitraum 1. Januar 2024 bis 30. Juni 2024 vor. Die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2024 war erneut maßgeblich von der Unterstützung für die Ukraine geprägt, auf die der höchste Wert aller erteilten Einzelgenehmigungen im Berichtszeitraum entfiel. Des Weiteren unterstützte die Bundesregierung enge Partnerländer wie insbesondere EU-, NATO- und NATO- gleichgestellte Länder1 sowie die Republik Korea und Singapur. So beruhte der überwiegende Teil des Gesamtwertes auf Genehmigungen für EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte Länder, die Ukraine, die Republik Korea und Singapur (6,78 Mrd. € von 7,49 Mrd. €). Sie machten zusammen rund 91 % des Gesamtwerts aller erteilten Einzelgenehmigungen aus. Die Ukraine war das Empfängerland mit dem höchsten Gesamtgenehmigungswert (4,90 Mrd. €). Über die Erteilung von Genehmigungen für Rüstungsexporte hat die Bundesregierung im Einzelfall und im Lichte der jeweiligen Situation nach sorgfältiger Prüfung unter Einbeziehung außen- und sicherheitspolitischer Erwägungen entschieden. Grundlage hierfür waren die rechtlichen Vorgaben des Gesetzes über die Kontrolle von Kriegswaffen2, des Außenwirtschaftsgesetzes3, der Außenwirtschaftsverordnung4, des „Gemeinsamen Standpunkts des Rates der Europäischen Union vom 8. Dezember 2008 betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern“ in der Fassung des Ratsbeschlusses vom 16. September 2019 und des Vertrags über den Waffenhandel (Arms Trade Treaty; „ATT“) sowie die „Politischen Grundsätze der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern“ aus dem Jahr 2000 in der Neufassung vom 26. Juni 2019 (im Folgenden: „Politische Grundsätze“). Die Politischen Grundsätze gaben dabei vor, dass der Beachtung der Menschenrechte im Empfängerland ein besonderes Gewicht beigemessen wurde. Wenn hinreichender Verdacht bestand, dass die zu liefernden Rüstungsgüter zur internen Repression oder zu sonstigen fortdauernden und systematischen Menschenrechtsverletzungen missbraucht werden, wurde eine Genehmigung grundsätzlich nicht erteilt. Für diese Frage spielt die Menschenrechtssituation im Empfängerland eine hervorgehobene Rolle. Im Berichtszeitraum hatte die Bundesregierung bei der Kontrolle von Rüstungsexporten an ihrer restrik tiven Grundlinie festgehalten. In ihrer Nationalen Sicherheitsstrategie bekräftigte die Bundesregierung zudem, dass bei Rüstungsexportentscheidungen Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im Empfängerland besondere Berücksichtigung fanden und eine verantwortungsvolle Rüstungsexportpolitik zugleich auch unsere Bündnis- und Sicherheitsinteressen, geostrategische Lage und die Anforderungen einer verstärkten europäischen Rüstungskooperation berücksichtigte. Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter im ersten Halbjahr 2024 1 Australien, Japan, Neuseeland und die Schweiz. 2 Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. November 1990 (BGBl. I S. 2506), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 19. Februar 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 47). 3 Außenwirtschaftsgesetz vom 6. Juni 2013 (BGBl. I S. 1482), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 27. Februar 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 71). 4 Außenwirtschaftsverordnung vom 2. August 2013 (BGBl. I S. 2865), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 11. Dezember 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 411). Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 4 – Vor diesem Hintergrund hatte die Bundesregierung auch im ersten Halbjahr 2024 eine deutliche Beschleunigung von Lieferungen von Rüstungsgütern an Verbündete und enge Partnerländer umgesetzt. Sie hatte hierzu die bereits in 2023 ergriffenen Maßnahmen zur Optimierung und Straffung der Verwaltungsprozesse in der Exportkontrolle erweitert, indem sie im Januar und im März 2024 ein zweites und drittes Maßnahmenpaket zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren erlassen hatte. Im Berichtszeitraum beantwortete die Bundesregierung zahlreiche parlamentarische Fragen zu einer Vielzahl von Aspekten der Rüstungsexportpolitik5. Daneben unterrichtete das BMWK regelmäßig die Öffentlichkeit mit Pressemitteilungen zu Daten und Entwicklungen der Rüstungsexportpolitik, darunter auch für das 1. Halbjahr 2024. Diese Pressemitteilungen sind unter www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/ ruestungsexportkontrolle abrufbar. Die Bundesregierung legte zudem die abschließenden Genehmigungsentscheidungen des Bundessicherheitsrates (BSR) gegenüber dem Deutschen Bundestag offen. Aktuelle Genehmigungswerte Im Berichtszeitraum wurden Einzelgenehmigungen in Höhe von insgesamt rund 7,49 Mrd. € (im Vergleichszeitraum 2023: rund 5,22 Mrd. €) erteilt. Davon entfielen rund 4,90 Mrd. € und damit 65,4 % des Gesamtwertes auf die Ukraine. EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte Länder Vom Gesamtwert entfielen Genehmigungen im Wert von rund 646,6 Mio. € (im Vergleichszeitraum 2023: rund 2,89 Mrd. €) und damit 8,6 % an EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte Länder. Drittländer Für Drittländer6 wurden im Berichtszeitraum Ausfuhrgenehmigungen in Höhe von rund 6,85 Mrd. € (im Vergleichszeitraum 2023: rund 2,33 Mrd. €) erteilt. Hier spiegelte sich die Unterstützung Deutschlands für die Ukraine aufgrund des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs wider: Die Ukraine war das Empfängerland mit dem höchsten Gesamtgenehmigungswert in Höhe von 4,90 Mrd. €. Auf die Republik Korea entfielen rund 26,4 Mio. € und auf Singapur rund 1,2 Mrd. € (zusammen mit den Genehmigungen für EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte Länder machten die Ukraine, die Republik Korea und Singapur 6,78 Mrd. € von 7,49 Mrd. € und damit rund 91 % des Gesamtwerts aller erteilten Einzelgenehmigungen aus). Auf die sonstigen Drittländer entfielen rund 709 Mio. €, was einem Anteil am Gesamtwert von 9,5 % entsprach. Kleinwaffen und Kleinwaffenteile Der Gesamtwert der Genehmigungen für die Ausfuhr von Kleinwaffen7 und Kleinwaffenteilen (Anlagen 4 und 5) belief sich im Berichtszeitraum auf rund 70,6 Mio. € (Vergleichszeitraum 2024: 5 Im Internet abrufbar unter https://dip.bundestag.de/suche?f.wahlperiode=20&f.metatyp=Fragen%20an%20die%20Bundesregierung&rows=25. 6 Drittländer sind alle Staaten, die weder der EU noch der NATO oder dem Kreis der NATO-gleichgestellten Länder angehören. 7 „Kleinwaffen“ umfassen in der statistischen Erfassung durch die Bundesregierung vor dem Hintergrund der Definition der Gemeinsamen Aktion der EU vom 12. Juli 2002 betreffend den Beitrag der Europäischen Union zur Bekämpfung der destabilisierenden Anhäufung von Kleinwaffen: Gewehre mit Kriegswaffenlisten (KWL)-Nummer (halb- und vollautomatische Gewehre), Maschinenpistolen, Maschinengewehre, Flinten für militärische Zwecke, Waffen für hülsenlose Munition und Teile für diese Waffen (nicht eingeschlossen sind sonstige Handfeuerwaffen: Gewehre ohne KWL-Nummer, Revolver, Pistolen, Scharfschützengewehre, funktionsunfähige Waffen, Jagdgewehre, Sport-Pistolen und -Revolver, Sportgewehre, halbautomatische Jagd- und Sportgewehre und sonstige Flinten). Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 5 – rund 27,7 Mio. €). Davon entfielen 34,7 Mio. € und damit rund 49,2 % des Genehmigungswertes auf EU-/NATO- und NATO-gleichgestellte Länder. Ein Anteil in Höhe von rund 35,5 Mio. € entfiel auf die Ukraine. Dies entsprach 50,3 % am Gesamtwert der Genehmigungen für die Ausfuhr von Kleinwaffen und Kleinwaffenteilen. Auf Genehmigungen für Lieferungen an die sonstigen Drittländer entfielen rund 334 Tsd. €, dies entsprach einem Anteil von rund 0,5 % am Gesamtwert. Leichtwaffen und Leichtwaffenteile Der Gesamtwert der Genehmigungen für die Ausfuhr von Leichtwaffen und Leichtwaffenteilen (zusammenfassend als Leichtwaffen8 bezeichnet) (Anlagen 7 und 8) belief sich im Berichtszeitraum auf rund 220,8 Mio. € (Vergleichszeitraum 2023: rund 61,4 Mio. €). Davon entfielen 24,2 Mio. € und damit rund 11 % auf EU-/NATO- und NATO- gleichgestellte Länder. Ein Anteil in Höhe von rund 194,6 Mio. €, dies entsprach 88,1 %, entfiel auf Singapur und die Ukraine. Auf Genehmigungen für Lieferungen an die sonstigen Drittländer entfielen rund 2,0 Mio. €, was einem Anteil am Gesamtwert von rund 1 % entsprach. Kumulierte Betrachtung der Werte von Einzelgenehmigungen und Meldewerten der Allgemeinen Genehmigung Nummer 33 Vom Gesamtwert der im 1. Halbjahr 2024 erteilten Einzelgenehmigungen einschließlich der vorliegenden Meldedaten zur Allgemeinen Genehmigung Nummer 33 für die endgültige Ausfuhr von Rüstungsgütern in Höhe von 7,70 Mrd. € entfielen rund 6,99 Mrd. € und damit rund 91 % auf Genehmigungen für Ausfuhren in EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte Länder, die Republik Korea, Singapur und die Ukraine. Weitere 708 Mio. € und damit rund 10 % des Gesamtwerts entfielen auf die sonstigen Drittländer. Sammelausfuhrgenehmigungen Der Wert der im Berichtszeitraum erteilten 48 Sammelausfuhrgenehmigungen (SAG) belief sich auf rund 226,5 Mio. €. Darin enthalten waren 19 Genehmigungen im Gesamtwert von 130,1 Mio. €, die als Folgeanträge für bereits früher erteilte und nicht verlängerbare SAG erteilt wurden, deren Werte bereits in früheren Berichten ausgewiesen wurden. Unter Berücksichtigung dieser Genehmigungen erfolgte eine effektive Neuerteilung von SAG im Wert von rund 96,4 Mio. €. Abgelehnte Ausfuhranträge Im Berichtszeitraum wurden 28 Anträge für Ausfuhrgenehmigungen mit einem Gesamtwert von rund 4,1 Mio. € abgelehnt. 8 „Leichtwaffen“ umfassen in der statistischen Erfassung durch die Bundesregierung, in Anlehnung an die Begriffsbestimmung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), siehe OSZE-Dokument über Kleinwaffen und Leichte Waffen vom 24. November 2000: Schwere Maschinengewehre, Granatpistolen, Granatgewehre, Anbaugeräte, Granatmaschinenwaffen, tragbare Flugabwehrkanonen, tragbare Panzerabwehrkanonen, Panzerabwehrwaffen, Rückstoßfreie Waffen, tragbare Abfeuerausrüstung für Panzerabwehrraketen und -raketensysteme, tragbare Abfeuerausrüstung für Flugabwehrraketen und Mörser mit einem Kaliber kleiner 100 mm und Teile für diese Waffen. Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 6 – Meldedaten zu Allgemeingenehmigungen Allgemeine Genehmigungen (AGGen), als eine Sonderform von Ausfuhrgenehmigungen, sind rechtlich Allgemeinverfügungen. AGGen können von Exporteuren in Anspruch genommen werden, ohne beim BAFA einen Einzelausfuhrantrag stellen zu müssen. Sie ersetzen in bestimmten Fällen das Verfahren der Einzelgenehmigungen, bündeln verschiedene Fallgestaltungen und beschleunigen damit die Genehmigungsverfahren. Sie gelten für den nach den einschlägigen Ausfuhrkriterien in der Risikobewertung regelmäßig genehmigungsfähigen, gleichwohl genehmigungspflichtigen Export ausgewählter Güter in ausgewählte Länder. Grundsätzlich sind auf Grundlage von AGGen getätigte Rüstungsexporte durch die betreffenden Unternehmen dem BAFA zu melden, die veröffentlichten Meldewerte beruhen daher vollständig auf den Angaben der Unternehmen. Weitergehende Informationen sind auf der Internetseite des BAFA veröffentlicht (Liste der Allgemeinen Genehmigungen): https://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/ Ausfuhrkontrolle/Antragsarten/Allgemeine_ Genehmigungen/allgemeine_genehmigungen_ node.html Nachfolgend die Aufteilung der Meldedaten endgültiger Ausfuhren der AGG Nummer 33, die für Ausfuhren bestimmter sonstiger Rüstungsgüter in EU-, bestimmte NATO- und NATO-gleichgestellte Länder sowie in die Republik Korea und nach Singapur galt, nach Ländergruppen und Ländern: Ländergruppe Wert der Meldungen in Euro EU-Länder 100.457.127 NATO- und NATO- gleichgestellte Länder 86.234.781 Republik Korea, Singapur 16.803.991 Sonstige Drittländer – Gesamt 203.495.899 Bestimmungsland Wert der Meldungen in Euro Belgien 3.758.564 Bulgarien 53.271 Dänemark 1.615.500 Estland 271.322 Finnland 1.734.524 Frankreich 5.163.274 Griechenland 1.593.679 Irland 40.314 Italien 8.041.228 Kroatien 12.329 Lettland 2.116 Litauen 8.405.910 Luxemburg 2.149.931 Niederlande 27.937.119 Österreich 5.802.325 Polen 6.367.884 Portugal 203.292 Rumänien 375.177 Schweden 4.427.683 Slowakei 685.671 Slowenien 1.238.059 Spanien 12.782.881 Tschechien 6.785.862 Ungarn 927.240 Zypern, Republik 22.913 Gesamt 100.398.068 EU-Länder Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 7 – Bestimmungsland Wert der Meldungen in Euro Australien 8.492.398 Island 14.828 Japan 3.847.278 Kanada 7.359.933 Montenegro 86.753 Neuseeland 79.781 Nordirland 59.059 Norwegen 5.632.746 Schweiz 10.875.815 Vereinigte Staaten 35.134.939 Vereinigtes Königreich 14.710.310 Gesamt 86.293.840 NATO- und NATO-gleichgestellte Länder Bestimmungsland Wert der Meldungen in Euro Republik Korea 15.816.498 Singapur 987.493 Sonstige Drittländer - Gesamt 16.803.991 Drittländer Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 8 – Anlage 1 Ausfuhrgenehmigungen von Rüstungsgütern nach Ländergruppen, Ländern und Gebieten für den Zeitraum 1. Januar 2024 bis 30. Juni 2024 Einzelausfuhrgenehmigungen in EU-Länder Land Anzahl der Genehmigungen Wert in Euro Belgien 21 17.489.581 Bulgarien 6 6.002 Dänemark 12 3.345.602 Estland 7 412.049 Dänemark (Färöer) 2 14.418 Finnland 18 4.155.564 Frankreich 81 20.629.708 Griechenland 7 85.727.255 Dänemark (Grönland) 3 208.282 Italien 99 32.566.728 Kroatien 3 2.660.357 Lettland 4 6.494.900 Litauen 13 8.618.147 Luxemburg 13 6.508.612 Frankreich (Neukaledonien) 2 13.510 Niederlande 54 8.154.148 Österreich 37 9.010.167 Polen 41 22.599.844 Portugal 7 21.004.011 Rumänien 13 1.603.463 Schweden 46 7.130.160 Slowakei 10 516.437 Slowenien 8 95.482 Spanien 84 33.943.759 Tschechien 21 393.154 Ungarn 21 18.211.688 Zypern, Republik 2 13.929 Gesamt 635 311.526.957 Einzelausfuhrgenehmigungen in NATO- und NATO-gleichgestellte Länder Land Anzahl der Genehmigungen Wert in Euro Albanien 1 90.965 Australien 76 19.882.960 Japan 35 8.312.836 Kanada 65 24.309.425 Liechtenstein 1 500 Montenegro 1 14.218 Neuseeland 13 425.928 Nordmazedonien 14 344.419 Norwegen 29 28.344.947 Schweiz 123 24.369.094 Türkei 26 25.817.183 Vereinigte Staaten 400 168.304.267 Vereinigtes Königreich 232 34.884.012 Gesamt 1.016 335.100.754 Einzelausfuhrgenehmigungen Republik Korea, Singapur und Ukraine Land Anzahl der Genehmigungen Wert in Euro Korea, Republik 29 26.380.998 Singapur 17 1.209.598.550 Ukraine 155 4.900.610.531 Gesamt 201 6.136.590.079 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 9 – Einzelausfuhrgenehmigungen in die sonstigen Drittländer und Gebiete Land/Gebiet Anzahl der Genehmigungen Wert in Euro Afghanistan* 3 1.751.612 Ägypten 13 2.134.343 Algerien 4 42.239.066 Andorra 13 379.692 Antarktis 1 69.966 Argentinien 1 15.008 Armenien 2 969.700 Äthiopien 1 382.833 Bahrain 4 4.327.368 Bangladesch 7 58.098 Bosnien und Herzegowina 1 1.379.510 Botsuana 6 31.846 Brasilien 72 46.250.714 Brunei Darussalam 5 495.904 Burkina Faso 2 544.606 Chile 6 98.829 Kongo, Dem. Republik 2 470.868 El Salvador 1 3.486 Georgien 13 2.012.131 Ghana 3 84.255 Haiti 1 385.652 China (Hongkong) 2 4.720 Indien 175 169.401.676 Indonesien 40 17.870.045 Irak** 3 822.575 Israel 49 12.131.105 Jordanien 11 851.295 Kamerun 1 324.377 Kasachstan 47 8.844.131 Katar 24 100.014.323 Kolumbien 7 414.248 Kosovo 3 3.092.017 Kuwait 25 4.243.142 Libanon** 5 1.863.265 Libyen 4 1.638.467 Malaysia 19 1.755.686 Mali 1 281.860 Marokko 9 9.539.407 Mauritius 6 59.179 Mexiko 3 514.518 Mongolei 8 247.245 Namibia 9 92.483 Nepal 1 412.374 Niger*** 2 540.028 Nigeria 4 148.914 Oman 33 10.820.567 Pakistan 19 4.698.858 Panama 1 5.751 Peru 3 925.300 Philippinen 14 3.319.133 Moldau, Republik 2 58.806 Sambia 10 155.411 Saudi-Arabien**** 37 132.477.465 Senegal 5 68.972 Serbien 16 4.761.722 Somalia** 5 613.091 Südafrika 62 11.967.541 Südsudan** 1 11.486 Taiwan 28 30.156.377 Thailand 20 2.316.662 Tunesien 2 18.874 Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 10 – * Betrifft Genehmigungen für internationale Institutionen und VN-Mission. ** Genehmigungen wurden ausschließlich im Einklang mit den embargorechtlichen Ausnahmevorschriften erteilt. *** Betrifft Genehmigungen für sondergeschützte Fahrzeuge für europäische Institutionen. **** Genehmigungen wurden überwiegend im Zusammenhang mit Gemeinschaftsprojekten bzw. Kooperationen mit EU- und NATO-Partnern erteilt. Turkmenistan 2 52.695 Uganda 1 21.316 Uruguay 3 77.590 Usbekistan 2 29.043 Vereinigte Arabische Emirate 86 51.261.678 Vietnam 6 730.145 Volksrep. China 3 15.015.108 Zentralafrikanische Republik** 1 171.803 Gesamt 981 708.927.961 Sammelausfuhrgenehmigungen Land Anzahl der Genehmigungen Wert in Euro erfasst über wiegend EU, NATO- und NATO-gleichgestellte Länder 48 (davon 19 Folgeanträge) 226.459.753 (davon 130.137.600 Folgeanträge) Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 11 – Anlage 2 Land Anzahl der Genehmigungen Gesamtwert in Euro 1. Hj. 2023 1. Hj. 2024 1. Hj. 2023 1. Hj. 2024 EU-Länder 2.024 635 2.164.343.531 311.526.957 NATO- und NATO- gleich gestellte Länder 2.200 1.016 726.940.986 335.100.754 Republik Korea, Singapur, Ukraine 452 201 1.923336.312 6.136.590.079 Sonst. Drittländer 664 981 410.112.806 708.927.961 Gesamt 5.340 2.833 5.224.733.635 7.492.145.751 Gesamtübersicht: Vergleich der 1. Halbjahre 2023 und 2024 Hauptbestimmungsländer und Gebiete nach Genehmigungswerten (1. Halbjahr 2023 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2024) 1. Halbjahr 2023 1. Halbjahr 2024 Land/Gebiet Anzahl der Genehmigungen Gesamtwert in Euro Land/Gebiet Anzahl der Genehmigungen Gesamtwert in Euro 1 Ukraine 123 1.650.699.944 Ukraine 155 4.900.610.531 2 Ungarn 33 1.031.353.678 Singapur 17 1.209.598.550 3 Vereinigte Staaten 736 276.914.044 Indien 175 169.401.676 4 Zypern, Republik 2 268.931.297 Vereinigte Staaten 400 168.304.267 5 Frankreich 266 230.233.482 Saudi-Arabien 37 132.477.465 6 Vereinigtes Königreich 570 229.396.500 Katar 24 100.014.323 7 Korea, Republik 273 202.941.331 Griechenland 7 85.727.255 8 Indien 157 108.607.563 Vereinigte Arabische Emirate 86 51.261.678 9 Polen 93 92.360.092 Brasilien 72 46.250.714 10 Finnland 53 84.358.178 Algerien 4 42.239.066 11 Niederlande 302 82.952.262 Vereinigtes Königreich 232 34.884.012 12 Schweiz 403 79.791.955 Spanien 84 33.943.759 13 Italien 205 79.433.800 Italien 99 32.566.728 Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 12 – 1. Halbjahr 2023 1. Halbjahr 2024 Land/Gebiet Anzahl der Genehmigungen Gesamtwert in Euro Land/Gebiet Anzahl der Genehmigungen Gesamtwert in Euro 14 Österreich 172 73.232.210 Taiwan 28 30.156.377 15 Singapur 56 69.695.037 Norwegen 29 28.344.947 16 Australien 163 61.660.704 Korea, Republik 29 26.380.998 17 Vereinigte Arabische Emirate 30 59.674.044 Türkei 26 25.817.183 18 Niger 7 46.831.483 Schweiz 123 24.369.094 19 Norwegen 81 46.810.667 Kanada 65 24.309.425 20 Brasilien 56 44.502.258 Polen 41 22.599.844 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 13 – Bestimmungsländer mit den höchsten Genehmigungswerten für den Zeitraum 1. Januar 2024 bis 30. Juni 2024 Die 20 Hauptbestimmungsländer nach Einzelgenehmigungswerten im 1. Halbjahr 2024 waren: Hinweis: Die Angabe in Klammern bei der Rangfolge bezieht sich auf das 1. Halbjahr 2023. Anlage 3 Rang Land/Gebiet Wert im 1. Halbjahr 2024 in Euro Güterbeschreibung 1 (1) Ukraine 4.900.610.531 Gepanzerte Fahrzeuge, Kampfpanzer, LKW, Landfahrzeuge und Teile für gepanzerte Fahrzeuge, amphibische Fahrzeuge, Kampfpanzer, LKW, Landfahrzeuge (A0006/42,7 %); Nebelbüchsen, Flugkörper, Richtminen, Ausrüstung zum Orten und Räumen von Landminen, Abfeuerausrüstung, Transportbehälter und Teile für Flugkörper, Landminenräumausrüstung, Ausrüstung zum Orten und Räumen von Landminen, Abfeuerausrüstung und sonstige Ausrüstung (A0004/29,4 %); Gewehrmunition, Jagd-/Sportwaffenmunition, Maschinenpistolenmunition, Maschinengewehrmunition, Kanonenmunition, Mörsermunition, Granatpistolenmunition, Granatmaschinenwaffenmunition und Teile für Gewehrmunition, Maschinengewehrmunition, Haubitzenmunition, Kanonenmunition, Mörsermunition, Granatmaschinenwaffenmunition (A0003/15,4 %) 2 (15) Singapur 1.209.598.550 U-Boot, Kampfschiffe und Teile für Kampfschiffe (A0009/99,8 %) 3 (8) Indien 169.401.676 Unterwasserortungsgeräte, Schiffskörperdurchführungen und Teile für U-Boote, Kampfschiffe, Unterwasserortungsgeräte (A0009/61,6 %); Teile für gepanzerte Fahrzeuge, Kampfpanzer, Panzerhaubitzen, Landfahrzeuge (A0006/13,4 %); Prüfausrüstung und Teile für Feuerleiteinrichtungen, Waffenzielgeräte, Bordwaffensteuersysteme, Zielzuordnungssysteme, Zielentfernungsmesssysteme, Zielüberwachungssysteme, Zielverfolgungssysteme, Ortungs- Erkennungs-Identifizierungsvorrichtung (A0005/10,2 %) 4 (3) Vereinigte Staaten 168.304.267 Gewehre ohne KWL-Nummer, Gewehre mit KWL-Nummer, Revolver, Pistolen, Maschinenpistolen, Jagdgewehre, Sportpistolen, Sportgewehre, halbautomatische Jagd-/Sportgewehre, Selbstladebüchsen, halbautomatische Flinte, Jagdselbstladeflinten, Wechselmagazine, Waffenzielgeräte und Teile für Gewehre mit KWL-Nummer, Revolver, Pistolen, Maschinenpistolen, Maschinengewehre, Jagdgewehre, halbautomatische Jagd-/ Sportgewehre, Selbstladebüchsen, Wechselmagazine, Schalldämpfer, Waffenzielgeräte (A0001/81,5 %) 5 (58) Saudi-Arabien 132.477.465 Flugkörper, Container, Zündmaschinen und Teile für Torpedos, Ersatzteile für Zündmaschine (A0004/89,1 %) 6 (35) Katar 100.014.323 Gepanzerte Fahrzeuge und Teile für gepanzerte Fahrzeuge (A0006/88,0 %) 7 (44) Griechenland 85.727.255 Torpedos, Abfeuerausrüstung und Teile für Flugkörper (A0004/99,9 %) 8 (17) Vereinigte Arabische Emirate 51.261.678 Teile für gepanzerte Fahrzeuge, amphibische Fahrzeuge, Kampfpanzer und Panzerhaubitzen (A0006/57,1 %); Kommunikationsausrüstung, Baugruppen, Navigationsausrüstung und Teile für Kommunikationsausrüstung, Ausrüstung für elektronische Kampfführung (A0011/17,4 %); Teile für Kanonen, pyrotechnische Werfer (A0002/9,0 %) Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 14 – Rang Land Wert im 1. Halbjahr 2024 in Euro Güterbeschreibung 9 (20) Brasilien 46.250.714 Teile für gepanzerte Fahrzeuge (A0006/35,6 %); Feuerleiteinrichtung, Zielentfernungsmesssysteme und Teile für Feuerleiteinrichtungen (A0005/21,8 %); Kommunikationsausrüstung, Kathodenstrahlröhren, Steuer-/ Regelungsausrüstung für Stromversorgungen und Teile für elektronische Ausrüstung, Kommunikationsausrüstungen, Baugruppen, Ortungsausrüstung, Navigationsausrüstung, Steuer-/Regelungsausrüstung für Stromversorgungen (A0011/13,5 %); Teile für Kampfflugzeuge, Flugzeuge, Bodengeräte, Ausrüstung für Luftfahrzeugbesatzung (A0010/7,8 %); Teile für Brücken (A0017/7,3 %) 10 (66) Algerien 42.239.066 Teile für Fregatten (A0009/94,7 %) 11 (6) Vereinigtes Königreich 34.884.012 Gewehrmunition, Jagd-/Sportwaffenmunition, Revolvermunition, Pistolenmunition, Maschinengewehrmunition, Granatpistolenmunition, Granatmaschinenwaffenmunition und Teile für Gewehrmunition, Jagd-/ Sportwaffenmunition, Revolvermunition, Pistolenmunition, Maschinenpistolenmunition, Mörsermunition, Granatpistolenmunition, Granatmaschinenwaffenmunition, Jagd-/Sportflintenmunition (A0003/29,7 %); Revolver, Pistolen, Jagdgewehre, Sportgewehre, Selbstladebüchsen, Wechselmagazine, Schalldämpfer, Mündungsfeuerdämpfer, Waffenzielgeräte und Teile für Gewehre mit KWL-Nummer, Revolver, Pistolen, Maschinenpistole, Maschinengewehre, Jagdgewehre, Sportgewehre, Waffenzielgeräte (A0001/28,3%); Technologie für militärische Ausrüstung (A0022/27,9 %) 12 (23) Spanien 33.943.759 Bodengeräte und Teile für Kampfflugzeuge, Flugzeuge, Luftbetankungsausrüstung, Bodengeräte (A0010/49,9 %); Anbaugeräte und Teile für Kanonen, Anbaugeräte, Nebelwerfer (A0002/27,2 %); Kanonenmunition und Teile für Haubitzenmunition, Kanonenmunition, Granatmaschinenwaffenmunition (A0003/7,9 %) 13 (13) Italien 32.566.728 Flugsimulatoren, Ausbildungsausrüstung und Teile für Flugsimulatoren, Ausbildungsausrüstung (A0014/55,0 %); Granatmaschinenwaffe, Nebelwerfer und Teile für Kanonen, Nebelwerfer, pyrotechnische Werfer (A0002/19,5 %); Teile für Infrarotausrüstung und Wärmebildausrüstung (A0015/14,2 %) 14 (63) Taiwan 30.156.377 Munition für pyrotechnische Wurfkörper (A0003/82,9 %) 15 (19) Norwegen 28.344.947 Technologie für militärische Ausrüstung (A0022/71,5 %); Teile für Flugkörper (A0004/17,9 %) 16 (7) Korea, Republik 26.380.998 Technologie für militärische Ausrüstung (A0022/51,5 %); Pyrotechnische Werfer und Teile für Kanonen, Nebelwerfer, pyrotechnische Werfer (A0002/29,2 %) 17 (62) Türkei 25.817.183 Bodengerät und Teile für Flugzeuge (A0010/83,6 %) Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 15 – Rang Land Wert im 1. Halbjahr 2024 in Euro Güterbeschreibung 18 (12) Schweiz 24.369.094 Kanonenmunition, Mörsermunition, Granatpistolenmunition, Granatmaschinenwaffenmunition und Teile für Gewehrmunition, Haubitzenmunition, Kanonenmunition, Mörsermunition, Nebelwurfkörper, Granatpistolen munition, Granatmaschinenwaffenmunition (A0003/77,7 %); Granatpistolen, Granatmaschinenwaffen und Teile für Geschütze, Kanonen, Mörser, Granatmaschinenwaffen, Waffenzielgeräte (A0002/ 11,6 %) 19 (33) Kanada 24.309.425 Gewehrmunition, Jagd-/Sportwaffenmunition, Revolvermunition, Pistolenmunition, Granatpistolenmunition, Granatmaschinenwaffenmunition, Jagd-/Sportflintenmunition (A0003/24,6 %); Teile für Flugkörperabwehrsysteme für Luftfahrzeuge (A0004/24,0 %); Kampfflugzeug, Triebwerke und Teile für Kampfflugzeuge, Flugzeuge, Bodengeräte (A0010/22,2 %); Teile für gepanzerte Fahrzeuge (A0006/16,8 %) 20 (9) Polen 22.599.844 Teile für Haubitzenmunition, Kanonenmunition, Mörsermunition (A0003/55,7 %); Kanone, Anbaugerät, Lafette und Teile für Haubitzen, Kanonen, Nebelwerfer (A0002/37,0%) Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 16 – I. Übersicht über Genehmigungen zu Kleinwaffen und Kleinwaffenteilen im 1. Halbjahr 2023 und im 1. Halbjahr 2024 nach Ländergruppen Kleinwaffen und Kleinwaffenteile (im Folgenden zusammenfassend: Kleinwaffen9) bilden zwar nach deutschem Recht keine eigenständige Kategorie innerhalb der Rüstungsgüter und der Kriegswaffen, sind aber in diesen enthalten. Die nachfolgenden Werte sind daher, soweit zutreffend, bereits in den Werten der Anlage 1 enthalten. Anlage 4 1. Halbjahr 2023 1. Halbjahr 2024 EU-Länder (davon Bestandteile) 9.693.388 € (152.548 €) 22.064.147 € (350.721 €) NATO- und NATO-gleichgestellte Länder (davon Bestandteile) 16.950.679 € (14.175.039 €) 12.669.655 € (9.703.318 €) Republik Korea, Singapur, Ukraine (davon Bestandteile) 877.683€ (34.033 €) 35.505.785 € (842.040 €) Sonstige Drittländer (davon Bestandteile) 144.117 € (22.323 €) 333.728 € (144.728 €) Gesamt (davon Bestandteile) 27.665.867 € (14.404.687 €) 70.573.315 € (11.040.807 €) Genehmigungen zu Kleinwaffen II. Übersicht über Genehmigungen zu Munition einschließlich Munitionsteilen für Kleinwaffen im 1. Halbjahr 2023 und im 1. Halbjahr 2024 nach Ländergruppen 1. Halbjahr 2023 1. Halbjahr 2024 EU-Länder (davon Bestandteile) 77.669.829 € (1.350 €) 1.275.121 € (74.484 €) NATO- und NATO-gleichgestellte Länder (davon Bestandteile) 5.549.211 € (5.337.671 €) 6.426.308 € (5.986.082 €) Republik Korea, Singapur, Ukraine (davon Bestandteile) 14.100.539 € (0 €) 30.242.097 € (13.984.857 €) Sonstige Drittländer (davon Bestandteile) 66.472 € (0 €) 94.351 € (0 €) Gesamt (davon Bestandteile) 97.386.051 € (5.339.021 €) 38.037.877 € (20.045.423 €) Genehmigungen zu „Munition für Kleinwaffen“10 9 Zum Begriff der Kleinwaffen vgl. Fußnote 7. 10 Als „Munition für Kleinwaffen“ wird bei der statistischen Auswertung jegliche Munition erfasst, die aufgrund ihrer technischen Merkmale (u. a. Kaliber und Geschossart) abstrakt dazu geeignet ist, aus Kleinwaffen verschossen zu werden. Diese Munition findet teilweise auch Verwendung für die Jagd und das sportliche Schießen. Gegenstand der aufgeführten Genehmigungen können daher auch Munitionslieferungen sein, die einer Verwendung für Jagd- und Sportzwecke dienen. Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 17 – 11 Zum Begriff der Kleinwaffen vgl. Fußnote 7. Land Genehmigungen gesamt AL-Pos. Wert in Euro Güterbeschreibung Stück Afghanistan (VN- Mission) 1 A0001A-02 8.753 Teile für Gewehre mit KWL-Nummer 30 Irak (Ertüchtigung) 1 A0001A-02 122.602 Teile für Gewehre mit KWL-Nummer 5.900 Katar 1 A0001A-06 A0001A-06 189.000 6.000 Maschinengewehre Teile für Maschinengewehre 15 2 Singapur 1 A0001A-05 10.230 Teile für Maschinenpistolen 100 Südsudan (VN-Mission) 1 A0001A-02 A0001A-05 3.618 3.755 Teile für Gewehre mit KWL-Nummer Teile für Maschinenpistolen 18 18 Ukraine 5 A0001A-02 A0001A-05 A0001A-05 A0001A-06 A0001A-06 22.770.995 970.250 31.500 10.922.500 800.310 Maschinengewehre Maschinenpistolen Teile für Maschinenpistolen Maschinengewehre Teile für Maschinengewehre 6.900 225 10 530 2.935 Gesamt 10 35.839.513 Genehmigungen von Kleinwaffen11 und Kleinwaffenteilen für Drittländer im 1. Halbjahr 2024 (Endgültige Ausfuhren) Anlage 5 Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 18 – Land Genehmigungen gesamt AL-Pos. Wert in Euro Güterbeschreibung Stück Algerien 1 A0003A-06 A0003A-06 1.330 4.021 Munition für Maschinengewehre (KWL-Nummer: 50) Munition für Maschinengewehre (KWL-Nummer: keine) 633 1.667 Georgien 1 A0003A-06 66.000 Munition für Maschinengewehre (KWL-Nummer: 50) 25.000 Israel 1 A0003A-01 2.000 Munition für Gewehre (KWL-Nummer: 50) 1.000 Singapur 1 A0003A-01 25.500 Munition für Gewehre (KWL-Nummer: 50) 10.000 Ukraine 11 A0003A-01 A0003A-01 A0003A-05 A0003A-05 A0003A-06 A0003A-06 A0003A-06 7.832.000 13.928.857 90.000 180.000 399.200 7.730.540 56.000 Munition für Gewehre (KWL-Nummer: keine) Teile für Gewehrmunition Munition für Maschinenpistolen (KWL-Nummer: 50) Munition für Maschinenpistolen (KWL-Nummer: keine) Munition für Maschinengewehre (KWL-Nummer: 50) Munition für Maschinengewehre (KWL-Nummer: keine) Teile für Maschinengewehrmunition 9.220.000 500.501.000 100.000 200.000 400.000 8.600.000 200.000 Vereinigte Arabische Emirate 1 A0003A-01 21.000 Munition für Gewehre (KWL-Nummer: keine) 50.000 Gesamt 16 30.336.448 Genehmigungen von Munition12 einschließlich Munitionsteilen für Kleinwaffen für Drittländer im 1. Halbjahr 2024 (Endgültige Ausfuhren) Anlage 6 12 Zum Begriff „Munition für Kleinwaffen“ vgl. Fußnote 10. Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 19 – I. Übersicht über Genehmigungen zu Leichtwaffen und Leichtwaffenteilen im 1. Halbjahr 2024 nach Ländergruppen Leichtwaffen und Leichtwaffenteile (zusammenfassend: Leichtwaffen13) bilden zwar nach deutschem Recht keine eigenständige Kategorie innerhalb der Rüstungsgüter und der Kriegswaffen, sind aber in diesen enthalten. Die nachfolgenden Werte sind daher, soweit zutreffend, bereits in den Werten der Anlage 1 enthalten. Anlage 7 13 Zum Begriff der Leichtwaffen vgl. Fußnote 8. 14 Als „Munition für Leichtwaffen“ wird bei der statistischen Auswertung jegliche Munition erfasst, die aufgrund ihrer technischen Merkmale (u. a. Kaliber und Geschossart) abstrakt dazu geeignet ist, aus Leichtwaffen verschossen zu werden. 1. Halbjahr 2023 1. Halbjahr 2024 EU-Länder (davon Bestandteile) 15.307.075 € (3.914.899 €) 22.927.096 € (17.128.964 €) NATO- und NATO-gleichgestellte Länder (davon Bestandteile) 517.807 € (462.810 €) 1.281.505 € (167.952 €) Republik Korea, Singapur, Ukraine (davon Bestandteile) 39.726.669 € (0 €) 194.626.987 € (417.048 €) Sonstige Drittländer (davon Bestandteile) 66.472 € (0 €) 94.351 € (0 €) Gesamt (davon Bestandteile) 61.363.424 € (4.379.182 €) 220.802.088 € (17.849.564 €) Genehmigungen zu Leichtwaffen 1. Halbjahr 2023 1. Halbjahr 2024 EU-Länder 108.281.835 € 17.611.799 € NATO- und NATO-gleichgestellte Länder 13.173.039 € 5.014.396 € Republik Korea, Singapur, Ukraine 28.381.603 € 5.746.874 € Sonstige Drittländer 0 € 2.955.000 € Gesamt 149.836.477 € 31.328.069 € Genehmigungen zu „Munition für Leichtwaffen“14: II. Übersicht über Genehmigungen zu Munition für Leichtwaffen im 1. Halbjahr 2024 nach Ländergruppen Drucksache 21/760 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode – 20 – 15 Zum Begriff der Leichtwaffen vgl. Fußnote 8. 16 Zum Begriff „Munition für Leichtwaffen“ vgl. Fußnote 14. Genehmigungen von Leichtwaffen15 und Leichtwaffenteilen für Drittländer im 1. Halbjahr 2024 (Endgültige Ausfuhren) Anlage 8 Land Genehmigungen gesamt AL-Pos. Wert in Euro Güterbeschreibung Stück Georgien 1 A0002A 1.830.900 Panzerabwehrwaffen 300 Kosovo 1 A0002A 135.600 Teile für Panzerabwehrwaffen 60 Singapur 1 A0002A 630 Teile für Granatpistolen 2 Ukraine 5 A0002A A0002A A0002A A0002A A0002A A0004A 1.994.000 8.642.000 576.232 215 416.203 182.997.707 Anbaugeräte Granatmaschinenwaffen Mörser Teile für Anbaugeräte Teile für Granatmaschinenwaffen Flugkörper 200 100 10 100 3.074 1.700 Gesamt 8 196.593.487 Genehmigungen von Munition16 für Leichtwaffen für Drittländer im 1. Halbjahr 2024 (Endgültige Ausfuhren) Anlage 9 Land Genehmigungen gesamt AL-Pos. Wert in Euro Güterbeschreibung Stück Kosovo 1 A0003A 2.955.000 Panzerabwehrwaffenmunition 500 Ukraine 1 A0003A 5.746.874 Granatpistolenmunition, Granatmaschinenwaffenmunition 34.624 Gesamt 2 8.701.874 Deutscher Bundestag – 21. Wahlperiode Drucksache 21/760– 21 – Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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