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Die mieten- und wohnungspolitische Entwicklung in Niedersachsen (Antwort zu Drs. 21/7082)

dip / drucksache 21.07.2026 · WP 21 · 21/7303 · Antwort · Original ↗

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Die mieten- und wohnungspolitische Entwicklung in Niedersachsen (Antwort zu Drs. 21/7082) Deutscher Bundestag Drucksache 21/7303 21. Wahlperiode 21.07.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jorrit Bosch, Caren Lay, Luigi Pantisano, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/7082 – Die mieten- und wohnungspolitische Entwicklung in Niedersachsen V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Die Bundesregierung möchte laut Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD „Wohnen für alle Menschen bezahlbar, verfügbar und umweltverträglich gestalten“ (vgl. Koalitionsvertrag „Verantwortung für Deutschland“, S. 22). Doch die Realität sieht – nicht nur in Niedersachsen – anders aus: Die Mieten sind flächendeckend teurer geworden: Von 2021 bis 2024 ist der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter in Niedersachsen um 16 Prozent gestiegen. Dabei wird in ländlichen Regionen ein besonders starker Anstieg der Mieten verzeichnet: Der Preisanstieg von 2021 bis 2024 liegt im Landkreis Nienburg (Weser) bei 30,7 Prozent, im Landkreis Lüchow-Dannenberg bei 26,6 Prozent und in den Landkreisen Northeim und Heidekreis bei 24,4 Prozent (siehe Antworten der Bundesregierung zu den Schriftlichen Fragen 78 und 79 des Abgeordneten Jorrit Bosch auf Bundestagsdrucksache 21/297). Im Zeitraum von 2015 bis 2025 sind die Mieten basierend auf VALUE-Marktdaten in einzelnen Städten und Gemeinden sogar um bis zu drei Viertel gestiegen: in Elsfleth (Stadt) um 78 Prozent, in Ovelgönne um 77 Prozent und in Zetel um 76 Prozent (www.ndr.de/nachrichten/info/mieten-in-norddeutschland-wer-kann- sichnoch-leisten,mietpreise-102.html). Im Jahr 2022 mussten Haushalte in Niedersachsen durchschnittlich 28 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für die Miete aufwenden – das war etwas mehr als der bundesweite Durchschnitt (www.statistik.niedersachsen.de/presse/in-niedersachsen-lag-die-durchschnittl iche-mietbelastungsquote-2022-mit-28-0-prozent-knapp-ueber-dem-bundesdu rchscnitt-224762.html). Die Mietbelastung dürfte sich angesichts steigender Mieten seither noch weiter erhöht haben. Gleichzeitig ist der Bestand an Sozialwohnungen von 90 000 im Jahr 2015 auf rund 50 000 im Jahr 2024 gesunken (www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/niedersachsen-droht-starkes-ungl eichgewicht-auf-dem-wohnungsmarkt,wohnungsmarkt-118.html), während Baulandpreise und energetische Sanierungskosten weiter steigen. Damit droht Wohnraum für viele Menschen in Niedersachsen zum Luxus zu werden. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vom 21. Juli 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g Die Bundesregierung setzt auf eine Vielzahl von Maßnahmen, um Wohnen bezahlbar, verfügbar und umweltverträglich zu gestalten. Hierbei berücksichtigt die Bundesregierung die Wohnung als Sozialgut und als Investitionsgut. Dieser Rahmen ermöglicht einen fairen Interessenausgleich zur Schaffung eines ausreichenden Wohnungsangebotes zu bezahlbaren Preisen. So hat der Bund mit dem Bau-Turbo kommunale Verfahren bereits spürbar entlastet und massiv beschleunigt, um schneller Wohnraum zu schaffen. Mit dem Baugesetzbuch-Upgrade soll die Handlungsfähigkeit der Kommunen beim dringend benötigten Wohnungsbau weiter gestärkt werden. Auch aufgrund der massiven finanziellen Unterstützung des Bundes sind die Förderzahlen im Sozialen Wohnungsbau in den letzten Jahren deutlich gestiegen, trotz gestiegener Bau- und Finanzierungskosten und sinkender Baugenehmigungen. In Niedersachsen ist die Anzahl geförderter Wohneinheiten im Sozialen Wohnungsbau allein im Jahr 2025 um rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Hinzu kommen die Neubauförderprogramme für den klimafreundlichen Neubau und zum Abbau des Bauüberhangs sowie die Programme Wohneigentum für Familien, Jung kauft Alt, Gewerbe zu Wohnen und die Förderung des Erwerbs von Genossenschaftsanteilen. Allgemeine Hinweise zu den Antworten der Fragen 1 bis 4 und 11. Der Bundesregierung liegen Angebotsmieten nur in Form von im Internet inserierten Wohnungsangeboten für den Zeitraum 2010 bis 2025 vor. Diese werden zur Beantwortung der Fragen herangezogen. Die Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen sind nicht repräsentativ für das gesamte Wohnungsangebot von Neuvermietungen (vergleiche untenstehende Hinweise zu den Erst- und Wiedervermietungsmieten). Sie spiegeln das Angebot wider, auf das Wohnungssuchende treffen, wenn sie im Internet nach einer Mietwohnung suchen. Inserate aus lokalen Zeitungen, Mieter- oder Unternehmenspublikationen oder von Aushängen fließen nicht mit ein. Wohnungsvermittlungen über Kunden- und Wartelisten von Wohnungsunternehmen oder Maklern gehen in diese Quelle ebenfalls nicht ein. Daher sind insbesondere Wohnungen im günstigen Mietsegment in dieser Datenquelle unterrepräsentiert. Sonderauswertungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zufolge lagen beispielsweise die Wiedervermietungsmieten des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW), dessen Unternehmen Wohnungen häufig über Wartelisten oder direkte Ansprache von Kundinnen und Kunden vermieten, im 2. Halbjahr 2024 im Aggregat der 300 Kreise, für die Daten einbezogen werden konnten, um knapp ein Viertel unterhalb den Internet- Wiedervermietungsmieten. Auch die deutlich moderatere Entwicklung der Bestandsmieten in Niedersachsen (vergleiche Antwort zu Frage 5), in die auch die Erst- und Wiedervermietungsmieten der vergangenen Jahre anteilig einfließen, bestätigt diese These. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse der Angebotsmieten zum Berichtsjahr 2025 hat das BBSR eine Revision der Datenselektion vorgenommen und die Zeitreihe rückwirkend ab dem Berichtsjahr 2010 neu berechnet. Zur Verbesserung der Repräsentativität der Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen hat das BBSR die Filterung erweitert, so dass eine deutlich größere Anzahl an Wohnungsinseraten in die Berechnungen einfließt. Damit ändern sich die Durchschnittswerte der berechneten Angebotsmieten und die enthaltenen Wohnungstypen. Die neu berechneten Angebotsmieten sind nicht mehr vergleichbar mit Ergebnissen aus früheren Veröffentlichungen. Zeitreihenvergleiche sollten ausschließlich mit den revidierten Daten der Angebotsmieten erfolgen. Die ausgewerteten Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen basieren auf Inseraten aus Immobilienplattformen und von Zeitungen für Angebote von Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau. Zur Standardaufbereitung bis auf die Ebene der Kreise erfolgte eine Eingrenzung der betrachteten Wohnungen unmöblierter Angebote mit Wohnflächen von 30 bis 130 Quadratmetern mit mittlerer Wohnungsausstattung. Die verwendeten Daten umfassen nettokalte Angebotsmieten, also ohne kalte und warme Nebenkosten. Als Quelle werden die Datenbanken der IDN ImmoDaten GmbH mit Inseraten aus über 120 Immobilienportalen und Zeitungen verwendet, die das BBSR aufbereitet und daraus durchschnittliche Angebotsmieten berechnet.  1. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Angebotsmieten in den kreisfreien Städten in Niedersachsen (Braunschweig, Delmenhorst, Emden, Oldenburg, Osnabrück, Salzgitter, Wilhelmshaven, Wolfsburg) und den Landkreisen Ammerland, Aurich, Celle, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Emsland, Friesland, Gifhorn, Göttingen, Goslar, Grafschaft Bentheim, Hameln-Pyrmont, Harburg, Heidekreis, Helmstedt, Hildesheim, Holzminden, Leer, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Nienburg (Weser), Northeim, Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Peine, Region Hannover, Rotenburg (Wümme), Schaumburg, Stade, Uelzen, Vechta, Verden, Wesermarsch, Wittmund und Wolfenbüttel in den letzten 20 Jahren entwickelt (bitte in Zehn-Jahresschritten für 2005, 2015 und 2025 angeben)? Die folgende Tabelle enthält die durchschnittlichen Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen bei Erst- und Wiedervermietungen der Jahre 2010, 2015, 2020 und 2025 der kreisfreien Städte und Landkreise in Niedersachsen sowie die jährlichen Entwicklungen der Zeiträume 2010 bis 2020 und 2015 bis 2025. Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Niedersachsen 2010, 2015, 2020, 2025. Kreisname Kreisfreie Stadt/ Landkreis Erst- und Wiedervermietungsmieten in Euro je m2 Jährliche Entwicklung in % 2010 2015 2020 2025 2010 bis 2020 2015 bis 2025 Braunschweig, Stadt Kreisfreie Stadt 5,49 7,19 8,76 10,22 4,8 3,6 Delmenhorst, Stadt Kreisfreie Stadt 5,03 5,56 7,28 9,12 3,8 5,1 Emden, Stadt Kreisfreie Stadt 5,27 5,82 6,36 8,03 1,9 3,3 Oldenburg (Oldenburg), Stadt Kreisfreie Stadt 6,29 7,32 8,86 11,68 3,5 4,8 Osnabrück, Stadt Kreisfreie Stadt 5,56 6,72 8,50 10,67 4,3 4,7 Salzgitter, Stadt Kreisfreie Stadt 4,84 5,07 5,55 6,49 1,4 2,5 Wolfsburg, Stadt Kreisfreie Stadt 5,61 9,16 9,36 9,11 5,3 –0,1 Wilhelmshaven, Stadt Kreisfreie Stadt 4,61 4,82 5,88 6,94 2,5 3,7 Ammerland Landkreis 5,27 6,31 8,06 10,72 4,3 5,5 Aurich Landkreis 5,00 5,92 7,07 9,08 3,5 4,4 Celle Landkreis 5,09 5,92 6,77 8,88 2,9 4,1 Cloppenburg Landkreis 4,83 5,73 6,80 8,96 3,5 4,6 Cuxhaven Landkreis 5,06 5,37 6,72 9,75 2,9 6,1 Diepholz Landkreis 5,45 6,10 7,26 9,37 2,9 4,4 Emsland Landkreis 4,83 5,67 6,82 9,79 3,5 5,6 Friesland Landkreis 4,78 5,29 6,78 8,95 3,6 5,4 Gifhorn Landkreis 5,11 6,41 7,79 9,02 4,3 3,5 Kreisname Kreisfreie Stadt/ Landkreis Erst- und Wiedervermietungsmieten in Euro je m2 Jährliche Entwicklung in % 2010 2015 2020 2025 2010 bis 2020 2015 bis 2025 Goslar Landkreis 4,57 5,00 5,84 7,17 2,5 3,7 Göttingen Landkreis 5,20 5,91 7,99 10,07 4,4 5,5 Grafschaft Bentheim Landkreis 5,05 5,93 7,41 10,51 3,9 5,9 Hameln-Pyrmont Landkreis 4,65 5,00 5,87 7,71 2,4 4,4 Harburg Landkreis 7,00 7,94 9,61 12,31 3,2 4,5 Heidekreis Landkreis 4,98 5,51 6,74 8,50 3,1 4,4 Helmstedt Landkreis 4,86 5,13 5,92 7,33 2,0 3,6 Hildesheim Landkreis 5,00 5,37 6,81 8,74 3,1 5,0 Holzminden Landkreis 4,44 4,38 5,11 6,79 1,4 4,5 Leer Landkreis 4,91 5,60 7,08 9,26 3,7 5,2 Lüchow-Dannenberg Landkreis 4,08 4,50 4,91 6,77 1,9 4,2 Lüneburg Landkreis 6,36 7,60 8,97 11,53 3,5 4,3 Nienburg (Weser) Landkreis 4,64 5,11 6,49 8,30 3,4 5,0 Northeim Landkreis 4,53 4,83 5,60 7,03 2,1 3,8 Oldenburg Landkreis 5,22 5,89 7,51 9,78 3,7 5,2 Osnabrück Landkreis 4,80 5,49 6,96 8,91 3,8 5,0 Osterholz Landkreis 5,40 6,00 7,61 9,68 3,5 4,9 Peine Landkreis 5,00 5,65 7,22 9,14 3,7 4,9 Region Hannover Landkreis 5,83 7,04 8,90 10,78 4,3 4,4 Rotenburg (Wümme) Landkreis 5,11 5,56 7,30 9,36 3,6 5,3 Schaumburg Landkreis 4,72 5,00 6,33 8,43 3,0 5,4 Stade Landkreis 5,97 6,93 8,65 10,96 3,8 4,7 Uelzen Landkreis 4,71 5,17 6,47 8,83 3,2 5,5 Vechta Landkreis 4,93 6,18 7,29 9,12 4,0 4,0 Verden Landkreis 5,57 6,39 8,06 10,17 3,8 4,8 Wesermarsch Landkreis 4,49 4,86 5,82 7,86 2,6 4,9 Wittmund Landkreis 4,75 5,16 6,69 9,18 3,5 5,9 Wolfenbüttel Landkreis 5,01 5,85 6,88 8,35 3,2 3,6 Anmerkungen: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 30 bis 130 m2 Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen. Im Zuge einer Revision hat das BBSR zum Berichtsjahr 2025 die Filterung der in die Auswertungen eingehenden Wohnungsinserate angepasst und die dem BBSR vorliegende Zeitreihe rückwirkend neu berechnet. Angaben der Angebotsmieten aus früheren Veröffentlichungen sind mit den neuen Ergebnissen daher nicht vergleichbar. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH  2. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die landesweite Angebotsmiete in Niedersachsen in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen bei Erst- und Wiedervermietungen der Jahre 2015 bis 2025 des Landes Niedersachsen und die jährliche Entwicklung dieses Zeitraums. Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen im Land Niedersachsen 2015 bis 2025. Land Erst- und Wiedervermietungsmieten in Euro je m2 Jährliche Entwicklung in % 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2015 bis 2025 Niedersachsen 6,31 6,62 6,91 7,21 7,47 7,77 8,13 8,56 8,92 9,29 9,69 4,4 Anmerkungen: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 30 bis 130 m2 Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen. Im Zuge einer Revision hat das BBSR zum Berichtsjahr 2025 die Filterung der in die Auswertungen eingehenden Wohnungsinserate angepasst und die dem BBSR vorliegende Zeitreihe rückwirkend neu berechnet. Angaben der Angebotsmieten aus früheren Veröffentlichungen sind mit den neuen Ergebnissen daher nicht vergleichbar. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH  3. Welche zehn Landkreise bzw. kreisfreien Städte haben in Niedersachsen innerhalb der letzten 20 Jahre den höchsten Mietenanstieg zu verzeichnen (bitte Kommunen, absoluten und prozentualen Anstieg der Miete innerhalb der Zeiträume 2005 bis 2015, 2015 bis 2025 und 2005 bis 2025 angeben)? In der folgenden Tabelle sind die zehn kreisfreien Städte und Landkreise mit den höchsten jährlichen prozentualen Steigerungsraten der Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen bei Erst- und Wiedervermietungen im Land Niedersachsen im Zeitraum 2010 bis 2025 dargestellt. Zehn Landkreise und kreisfreie Städte mit dem höchsten relativen Mietenanstieg bei Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen im Zeitraum 2010 bis 2025. Kreisname Kreisfreie Stadt/ Landkreis Erst- und Wiedervermietungsmieten in Euro je m2 Jährliche Entwicklung in % 2010 2015 2020 2025 2010 bis 2020 2015 bis 2025 2010 bis 2025 Grafschaft Bentheim Landkreis 5,05 5,93 7,41 10,51 3,9 5,9 5,0 Ammerland Landkreis 5,27 6,31 8,06 10,72 4,3 5,5 4,9 Emsland Landkreis 4,83 5,67 6,82 9,79 3,5 5,6 4,8 Göttingen Landkreis 5,20 5,91 7,99 10,07 4,4 5,5 4,5 Wittmund Landkreis 4,75 5,16 6,69 9,18 3,5 5,9 4,5 Cuxhaven Landkreis 5,06 5,37 6,72 9,75 2,9 6,1 4,5 Osnabrück, Stadt Kreisfreie Stadt 5,56 6,72 8,50 10,67 4,3 4,7 4,4 Leer Landkreis 4,91 5,60 7,08 9,26 3,7 5,2 4,3 Oldenburg Landkreis 5,22 5,89 7,51 9,78 3,7 5,2 4,3 Friesland Landkreis 4,78 5,29 6,78 8,95 3,6 5,4 4,3 Anmerkungen: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 30 bis 130 m2 Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen. Im Zuge einer Revision hat das BBSR zum Berichtsjahr 2025 die Filterung der in die Auswertungen eingehenden Wohnungsinserate angepasst und die dem BBSR vorliegende Zeitreihe rückwirkend neu berechnet. Angaben der Angebotsmieten aus früheren Veröffentlichungen sind mit den neuen Ergebnissen daher nicht vergleichbar. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH  4. Welche zehn Kommunen weisen nach Kenntnis der Bundesregierung in Niedersachsen aktuell die höchsten Angebotsmieten auf? Die folgende Tabelle zeigt die zehn kreisfreien Städte und Landkreise mit den höchsten Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen bei Erst- und Wiedervermietungen im Land Niedersachsen im Jahr 2025. Zehn Kommunen mit den höchsten Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in Niedersachsen im Jahr 2025. Kreisname Kreisfreie Stadt/ Landkreis Erst- und Wiedervermietungsmieten in Euro je m2 2025 Harburg Landkreis 12,31 Oldenburg (Oldenburg), Stadt Kreisfreie Stadt 11,68 Lüneburg Landkreis 11,53 Stade Landkreis 10,96 Region Hannover Landkreis 10,78 Ammerland Landkreis 10,72 Osnabrück, Stadt Kreisfreie Stadt 10,67 Grafschaft Bentheim Landkreis 10,51 Braunschweig, Stadt Kreisfreie Stadt 10,22 Verden Landkreis 10,17 Anmerkungen: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 30 bis 130 m2 Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen. Im Zuge einer Revision hat das BBSR zum Berichtsjahr 2025 die Filterung der in die Auswertungen eingehenden Wohnungsinserate angepasst und die dem BBSR vorliegende Zeitreihe rückwirkend neu berechnet. Angaben der Angebotsmieten aus früheren Veröffentlichungen sind mit den neuen Ergebnissen daher nicht vergleichbar. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH  5. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Bestandsmieten in Niedersachsen in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Mit dem Index der Nettokaltmieten im Rahmen des Verbraucherpreisindex werden vor allem Mieten in bestehenden Mietverhältnissen abgebildet. Die folgende Tabelle zeigt die Indexwerte der Nettokaltmieten für das Land Niedersachsen der Jahre 2015 bis 2025 sowie jeweils die prozentualen Veränderungen zum Vorjahr. Index der Nettokaltmieten im Land Niedersachsen 2015 bis 2025 Jahr Nettokaltmiete (Index 2020=100) Veränderung zum Vorjahr in % 2015 93,6 1,2 2016 94,6 1,1 2017 96,1 1,6 2018 97,6 1,6 2019 99 1,4 2020 100 1,0 Jahr Nettokaltmiete (Index 2020=100) Veränderung zum Vorjahr in % 2021 101,2 1,2 2022 102,2 1,0 2023 103,9 1,7 2024 105,9 1,9 2025 108,3 2,3 Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistisches Bundesamt – Verbraucherpreisindex Mit der Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus 2022 erfolgte erstmals eine Vollerhebung von Bestandsmieten in Deutschland. Die Bestandsmieten sind für eine große Mehrheit der Mieterinnen und Mieter die relevante Größe. Zum Erhebungsstand 15. Mai 2022 wurde für das Land Niedersachsen durch die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder eine durchschnittliche Bestandsmiete von 6,56 Euro je Quadratmeter nettokalt ermittelt. Die nächste Vollerhebung der Bestandsmieten erfolgt voraussichtlich mit dem geplanten Zensus 2031.  6. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Leerstandsquote von Wohnungen in Niedersachsen seit 2011 entwickelt (bitte nach landesweiter Quote, Quote in Landkreisen sowie kreisfreien Städten und Gründen für den Leerstand aufschlüsseln)? Die folgenden Tabellen beinhalten die Leerstandsquoten von Wohnungen zu den Erhebungsstichtagen des Zensus 2011 und des Zensus 2022 sowie die Veränderungen der Quoten in diesem Zeitraum in Prozentpunkten für das Land Niedersachsen sowie die kreisfreien Städte und Landkreise in Niedersachsen. Die nächste Vollerhebung der Leerstände von Wohnungen erfolgt voraussichtlich mit dem geplanten Zensus 2031. Leerstandsquoten 2011 und 2022 für das Land Niedersachsen sowie das Aggregat der kreisfreien Städte und Landkreise in Niedersachsen. 2011 2022 2011 bis 2022 Leerstandsquote in % Veränderung in % Kreisfreie Städte 3,9 4,4 0,5 Landkreise 3,7 4,2 0,5 Land Niedersachsen 3,7 4,2 0,5 Anmerkungen: Die Leerstandsquoten beziehen sich auf Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Zensus 2011 und 2022 – Gebäude- und Wohnungszählung. Leerstandsquoten 2011 und 2022 der kreisfreien Städte in Niedersachsen Kreiskennziffer Kreisname 2011 2022 2011 bis 2022 Leerstandsquote in % Veränderung in % 3101000 Braunschweig, Stadt 3,2 3,7 0,5 3102000 Salzgitter, Stadt 9,7 7,4 –2,3 3103000 Wolfsburg, Stadt 3,8 5,8 2,0 3401000 Delmenhorst, Stadt 3,8 3,6 –0,2 3402000 Emden, Stadt 2,9 4,2 1,3 Kreiskennziffer Kreisname 2011 2022 2011 bis 2022 Leerstandsquote in % Veränderung in % 3403000 Oldenburg (Oldenburg), Stadt 1,6 3,0 1,4 3404000 Osnabrück, Stadt 2,9 3,1 0,2 3405000 Wilhelmshaven, Stadt 5,9 6,8 0,9 Anmerkungen: Die Leerstandsquoten beziehen sich auf Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Zensus 2011 und 2022 – Gebäude- und Wohnungszählung. Leerstandsquoten 2011 und 2022 der Landkreise in Niedersachsen Kreiskennziffer Kreisname 2011 2022 2011 bis 2022 Leerstandsquote in % Veränderung in % 3151000 Gifhorn 3,0 4,0 1,0 3153000 Goslar 7,6 9,0 1,4 3154000 Helmstedt 7,0 7,4 0,4 3155000 Northeim 6,6 7,1 0,5 3157000 Peine 4,0 4,3 0,3 3158000 Wolfenbüttel 4,7 5,0 0,3 3159000 Göttingen 4,6 5,4 0,8 3241000 Region Hannover 3,3 3,6 0,3 3251000 Diepholz 2,9 3,8 0,9 3252000 Hameln-Pyrmont 6,2 5,9 –0,3 3254000 Hildesheim 5,0 4,8 –0,2 3255000 Holzminden 7,4 8,2 0,8 3256000 Nienburg (Weser) 4,4 4,5 0,1 3257000 Schaumburg 5,8 5,4 –0,4 3351000 Celle 4,4 5,6 1,2 3352000 Cuxhaven 3,7 4,3 0,6 3353000 Harburg 2,2 3,1 0,9 3354000 Lüchow-Dannenberg 5,2 5,8 0,6 3355000 Lüneburg 2,5 3,4 0,9 3356000 Osterholz 2,8 3,4 0,6 3357000 Rotenburg (Wümme) 3,0 3,7 0,7 3358000 Heidekreis 4,2 4,2 0,0 3359000 Stade 2,8 3,1 0,3 3360000 Uelzen 4,8 5,1 0,3 3361000 Verden 2,7 3,7 1,0 3451000 Ammerland 2,0 3,1 1,1 3452000 Aurich 2,7 4,2 1,5 3453000 Cloppenburg 1,8 2,6 0,8 3454000 Emsland 1,8 2,9 1,1 3455000 Friesland 3,0 3,8 0,8 3456000 Grafschaft Bentheim 1,9 2,5 0,6 3457000 Leer 2,5 4,0 1,5 3458000 Oldenburg 2,2 3,1 0,9 3459000 Osnabrück 3,1 3,6 0,5 3460000 Vechta 1,5 2,4 0,9 Kreiskennziffer Kreisname 2011 2022 2011 bis 2022 Leerstandsquote in % Veränderung in % 3461000 Wesermarsch 3,9 4,4 0,5 3462000 Wittmund 3,2 5,6 2,4 Anmerkungen: Die Leerstandsquoten beziehen sich auf Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Zensus 2011 und 2022 – Gebäude- und Wohnungszählung. Die folgenden Tabellen beinhalten die Gründe von Wohnungsleerständen zum Erhebungsstichtag des Zensus 2022 für das Land Niedersachsen sowie die kreisfreien Städte und Landkreise in Niedersachsen. Die Leerstandsgründe wurden mit dem Zensus 2022 erstmals erhoben. Zum Stand des Zensus 2011 gibt es keine entsprechenden Daten. Die nächste Vollerhebung der Leerstände und Leerstandsgründe von Wohnungen erfolgt voraussichtlich mit dem geplanten Zensus 2031. Anzahl leerstehender Wohnungen insgesamt und nach Leerstandsgründen für das Land Niedersachsen sowie das Aggregat der kreisfreien Städte und Landkreise in Niedersachsen 2022 insgesamt innerhalb von drei Monaten für den Bezug verfügbar laufende bzw. geplante Baumaßnahmen geplanter Abriss oder Rückbau Verkauf des Gebäudes oder der Wohnung künftige Selbstnutzung sonstiger Grund leerstehende Wohnungen Kreisfreie Städte 24.883 14.099 4.704 790 1.343 990 2.944 Landkreise 147.831 54.517 35.246 4.900 11.540 11.762 29.927 Land Niedersachsen 172.714 68.616 39.950 5.690 12.883 12.752 32.871 Anmerkungen: Die Leerstandszahlen beziehen sich auf Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. Die hier aus den Regionaldaten berechneten Landeswerte können aufgrund des Anonymisierungsverfahrens der Statistischen Ämter geringfügig von den veröffentlichten Landeswerten abweichen. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Zensus 2022 – Gebäude- und Wohnungszählung. Anzahl leerstehender Wohnungen insgesamt und nach Leerstandsgründen für die kreisfreien Städte in Niedersachsen 2022. Kreiskennziffer Kreisname insgesamt innerhalb von drei Monaten für den Bezug verfügbar laufende bzw. geplante Baumaßnahmen geplanter Abriss oder Rückbau Verkauf des Gebäudes oder der Wohnung künftige Selbstnutzung sonstiger Grund leerstehende Wohnungen 3101000 Braunschweig, Stadt 5.389 2.897 1.181 185 298 205 619 3102000 Salzgitter, Stadt 4.074 2.651 623 59 230 125 380 3103000 Wolfsburg, Stadt 3.959 2.517 465 186 229 162 399 3401000 Delmenhorst, Stadt 1.435 658 215 86 96 84 289 Kreiskennziffer Kreisname insgesamt innerhalb von drei Monaten für den Bezug verfügbar laufende bzw. geplante Baumaßnahmen geplanter Abriss oder Rückbau Verkauf des Gebäudes oder der Wohnung künftige Selbstnutzung sonstiger Grund leerstehende Wohnungen 3402000 Emden, Stadt 1.145 585 265 33 70 43 147 3403000 Oldenburg, Stadt 2.879 1.543 520 127 195 138 358 3404000 Osnabrück, Stadt 2.827 1.300 694 95 150 177 412 3405000 Wilhelmshaven, Stadt 3.175 1.948 741 19 75 56 340 Anmerkungen: Die Leerstandszahlen beziehen sich auf Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Zensus 2022 – Gebäude- und Wohnungszählung. Anzahl leerstehender Wohnungen insgesamt und nach Leerstandsgründen für die Landkreise in Niedersachsen 2022. Kreiskennziffer Kreisname insgesamt innerhalb von drei Monaten für den Bezug verfügbar laufende bzw. geplante Baumaßnahmen geplanter Abriss oder Rückbau Verkauf des Gebäudes oder der Wohnung künftige Selbstnutzung sonstiger Grund leerstehende Wohnungen 3151000 Gifhorn 3.319 1.175 810 124 276 268 668 3153000 Goslar 7.066 2.430 1.843 150 562 456 1.629 3154000 Helmstedt 3.586 1.389 966 85 300 230 616 3155000 Northeim 4.868 1.376 1.091 80 355 481 1.482 3157000 Peine 2.821 965 682 62 247 248 615 3158000 Wolfenbüttel 3.067 978 869 105 302 218 593 3159000 Göttingen 9.710 3.493 2.643 180 675 746 1.968 3241000 Region Hannover 21.769 10.427 4.557 513 1.586 1.337 3.350 3251000 Diepholz 4.038 1.387 836 177 386 358 897 3252000 Hameln-Pyrmont 4.768 1.577 1.161 104 396 443 1.088 3254000 Hildesheim 6.849 2.551 1.611 123 508 614 1.448 3255000 Holzminden 3.043 755 764 54 284 364 822 3256000 Nienburg (Weser) 2.629 787 655 75 250 231 632 3257000 Schaumburg 4.329 1.208 1.096 100 347 489 1.094 3351000 Celle 4.995 2.121 1.189 232 341 303 811 3352000 Cuxhaven 4.389 1.595 1.099 159 359 334 838 3353000 Harburg 3.878 1.538 833 176 342 285 704 3354000 Lüchow- Dannenberg 1.515 436 432 30 115 129 372 3355000 Lüneburg 3.166 1.230 1.005 75 232 202 429 3356000 Osterholz 1.838 737 348 74 154 146 381 3357000 Rotenburg (Wümme) 2.926 979 694 146 203 271 646 3358000 Heidekreis 3.001 1.049 718 198 198 225 617 3359000 Stade 3.122 1.209 733 181 233 201 569 3360000 Uelzen 2.505 773 706 93 203 232 501 Kreiskennziffer Kreisname insgesamt innerhalb von drei Monaten für den Bezug verfügbar laufende bzw. geplante Baumaßnahmen geplanter Abriss oder Rückbau Verkauf des Gebäudes oder der Wohnung künftige Selbstnutzung sonstiger Grund leerstehende Wohnungen 3361000 Verden 2.422 978 476 109 206 201 451 3451000 Ammerland 1.944 625 494 114 181 140 393 3452000 Aurich 4.093 1.528 957 208 317 274 805 3453000 Cloppenburg 1.915 718 398 111 114 185 399 3454000 Emsland 4.296 1.581 867 218 326 348 956 3455000 Friesland 1.986 763 464 76 175 140 369 3456000 Grafschaft Bentheim 1.651 612 344 66 159 151 312 3457000 Leer 3.315 1.205 776 192 302 233 609 3458000 Oldenburg 1.950 712 437 67 179 157 408 3459000 Osnabrück 5.912 1.733 1.432 239 357 692 1.460 3460000 Vechta 1.505 525 371 90 93 150 281 3461000 Wesermarsch 2.004 726 511 67 167 136 397 3462000 Wittmund 1.641 646 378 47 110 144 317 Anmerkungen: Die Leerstandszahlen beziehen sich auf Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Zensus 2022 – Gebäude- und Wohnungszählung.  7. Wie viele neue Sozialwohnungen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung innerhalb der letzten zehn Jahre in Niedersachsen bewilligt (bitte einzeln nach Jahren und Art der Förderung [Belegungsbindungen, Modernisierungen, Eigentumsförderung, Neubau] aufschlüsseln)? Der folgenden Tabelle ist die Anzahl im Sozialen Wohnungsbau geförderter Wohneinheiten in Niedersachsen nach Förderart und Jahr zu entnehmen. Jahr Mietwohnungen Wohnheimplätze EigentumsförderungNeubau Modernisierungen Erwerb/ Verlängerung von Belegungsbindungen 2020 1.201 148 5 140 90 2021 696 171 8 1.233 41 2022 2.121 219 101 208 58 2023 1.771 195 123 277  82 2024 1.300 108 273 552 108 2025 1.356 123 500 678 142 Datenbasis: Angaben des Landes Seit dem Jahr 2020 gewährt der Bund den Ländern wieder Finanzhilfen für den Sozialen Wohnungsbau, davor wurden sog. Entflechtungsmittel gezahlt. Die Zahlen der neu bewilligten Wohnungen vor dem Jahr 2020 sind mit den Zahlen der Folgejahre nicht vergleichbar und werden hier daher nicht dargestellt. Grund dafür sind andere Vorgaben bei dem Einsatz der Bundesfinanzhilfen im Vergleich zu den Kompensationsmitteln. Es wird auf die jährlichen Berichte der Bundesregierung über die Verwendung der Kompensationsmittel für den Bereich der sozialen Wohnraumförderung verwiesen.  8. Wie hat sich der Bestand an Sozialwohnungen nach Kenntnis der Bundesregierung innerhalb der letzten 20 Jahre in Niedersachsen entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Der folgenden Tabelle ist zu entnehmen, wie sich der Bestand an Sozialmietwohnungen in Niedersachsen in den Jahren 2006 bis 2025 entwickelt hat. Vor 2006 liegen der Bundesregierung hierzu keine jährlichen Daten vor. Jahr Bestand an Sozialmietwohnungen (Stand: 31.12.) 2006 89.491 2007 88.246 2008 84.909 2009 84.579 2010 84.755 2011 83.498 2012 97.237 2013 94.743 2014 93.395 2015 90.637 2016 85.766 2017 82.496 2018 74.887 2019 67.335 2020 60.265 2021 55.193 2022 52.601 2023 51.242 2024 50.495 2025 50.920 Datenbasis: Angaben des Landes  9. Wie hoch war der jährliche Anteil der Kofinanzierung in Niedersachsen an Mitteln des Bundes für sozialen Wohnungsbau seit 2020 (bitte nach Jahren, absolut und prozentual aufführen)? Niedersachsen hat in den Programmjahren 2020–2023 stets den in den einzelnen Verwaltungsvereinbarungen festgelegten Finanzierungsanteil erbracht. Die in den Programmjahren 2020 bis 2023 in Anspruch genommenen Bundesmittel wurden von Niedersachsen im Barwert zu insgesamt rund 44 Prozent mit Landesmitteln kofinanziert. Aufgrund des zweijährigen Bewilligungszeitraums eines Programmjahres liegen die vom Bund geprüften Daten für die Programmjahre 2024 und 2025 noch nicht vor. 10. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Mietbelastungsquote in Niedersachsen (bitte angeben: durchschnittlich; Anteil und Anzahl, der bzw. die mehr als 30 Prozent ausgibt; Anteil und Anzahl, der bzw. die mehr als 40 Prozent ausgibt)? Das alle vier Jahre erhobene Zusatzprogramm Wohnen des Mikrozensus bietet die Möglichkeit, Mietbelastungsquoten auf der räumlichen Ebene der Bundesländer zu ermitteln, zuletzt für das Jahr 2022. Demnach lag die durchschnittliche monatliche Mietbelastungsquote der Hauptmieterhaushalte im Jahr 2022 im Land Niedersachsen bei 28 Prozent, bezogen auf den Anteil der Bruttokaltmiete am Haushaltsnettoeinkommen. 527.000 Mieterhaushalte (34 Prozent der Hauptmieterhaushalte) hatten im Land Niedersachsen im Jahr 2022 eine monatliche Mietbelastungsquote von mindestens 30 Prozent. Bei 253.000 Mieterhaushalten (16 Prozent der Hauptmieterhaushalte) lag die monatliche Mietbelastungsquote in Niedersachsen bei mindestens 40 Prozent. Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Mikrozensus 2022 – Wohnsituation, Sonderauswertungen und Standardtabellen Endergebnisse. 11. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Entwicklung der Haushaltseinkommen in Niedersachsen im Verhältnis zur Entwicklung der Angebotsmieten in den Jahren 2005, 2015 und 2025 gestaltet (bitte jeweils prozentual aufschlüsseln)? Die Haushaltseinkommen liegen im Rahmen der „Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Länder“ als verfügbare Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner für die Jahre 1991 bis 2024 auf der räumlichen Ebene der Länder vor. Die Angebotsmieten im Internet inserierter Wohnungen liegen für die Jahre 2010 bis 2025 vor. Daher werden im Folgenden die Entwicklungen der Jahre 2011, 2015, 2020 und 2024 dargestellt. Entwicklungen verfügbarer Einkommen privater Haushalte und Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen im Land Niedersachsen Jahr Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen Veränderung zum Vorjahr in % 2011 3,7 2,0 2015 2,0 4,5 2020 0,1 4,0 2024 4,1 4,2 Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“, IDN ImmoDaten GmbH. Anmerkungen: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 30 bis 130 m² Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen. Im Zuge einer Revision hat das BBSR zum Berichtsjahr 2025 die Filterung der in die Auswertungen eingehenden Wohnungsinserate angepasst und die dem BBSR vorliegende Zeitreihe rückwirkend neu berechnet. Angaben der Angebotsmieten aus früheren Veröffentlichungen sind mit den neuen Ergebnissen daher nicht vergleichbar. 12. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der Menschen, die aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein in Niedersachsen haben? Zur Anzahl der Menschen, die aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein in Niedersachsen haben, liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. 13. Welche Kommunen in Niedersachsen verfügen nach Kenntnis der Bundesregierung über ein gerichtsfestes „schlüssiges Konzept“ zur Ermittlung der Angemessenheitsgrenzen für die Übernahme der Kosten der Unterkunft beim Bezug von Bürgergeld, und in welchen Kommunen liegt ein solches Konzept nicht vor? Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor. Die Festlegung abstrakter Angemessenheitswerte im Rahmen eines „schlüssigen Konzeptes“ liegt in der Zuständigkeit der kommunalen Träger, welcher der Länderaufsicht unterliegen. 14. Wie viele Wohnungen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2020 in Niedersachsen fertiggestellt (bitte Gesamtzahl angeben und einzeln nach Jahren und Landkreisen aufschlüsseln)? Die folgende Tabelle zeigt die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in den Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens in den Jahren 2020 bis 2025 sowie die Gesamtsumme dieses Zeitraums. Fertiggestellte Wohnungen in den Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens 2020 bis 2025. Kreisname 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2020 bis 2025 insgesamt Anzahl fertiggestellter Wohnungen Braunschweig, Stadt 813 739 391 560 1.001 308 3.812 Salzgitter, Stadt 127 132 184 208 164 93 908 Wolfsburg, Stadt 698 1.646 370 414 371 406 3.905 Gifhorn 883 764 910 782 583 440 4.362 Goslar 87 174 147 176 137 79 800 Helmstedt 296 194 294 171 213 152 1.320 Northeim 182 352 316 44 255 153 1.302 Peine 601 532 193 440 577 237 2.580 Wolfenbüttel 325 314 330 341 110 122 1.542 Göttingen 684 803 1.303 686 540 419 4.435 Region Hannover 2.847 3.047 4.550 5.745 2.611 2.085 20.885 Diepholz 735 512 215 880 571 347 3.260 Hameln-Pyrmont 162 149 428 399 183 157 1.478 Hildesheim 588 547 668 427 626 374 3.230 Holzminden 51 75 98 39 142 95 500 Nienburg (Weser) 269 436 497 493 238 137 2.070 Schaumburg 412 384 362 267 303 224 1.952 Celle 692 611 346 305 317 84 2.355 Cuxhaven 664 177 1.175 1.169 775 701 4.661 Harburg 1.538 1.815 1.790 1.150 821 856 7.970 Lüchow-Dannenberg 138 270 209 173 147 128 1.065 Kreisname 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2020 bis 2025 insgesamt Anzahl fertiggestellter Wohnungen Lüneburg 468 67 783 194 1.143 415 3.070 Osterholz 445 267 364 254 182 229 1.741 Rotenburg (Wümme) 776 732 859 715 504 374 3.960 Heidekreis 827 603 619 590 315 388 3.342 Stade 1.180 979 1.194 1.060 775 433 5.621 Uelzen 204 314 409 269 193 273 1.662 Verden 393 456 618 384 424 433 2.708 Delmenhorst, Stadt 171 137 217 145 176 58 904 Emden, Stadt 79 157 124 59 71 169 659 Oldenburg (Oldenburg), Stadt 1.222 952 1.043 620 752 958 5.547 Osnabrück, Stadt 5 733 311 579 251 37 1.916 Wilhelmshaven, Stadt 119 232 102 91 16 7 567 Ammerland 813 559 895 708 530 364 3.869 Aurich 845 842 847 735 519 361 4.149 Cloppenburg 1.300 1.448 1.248 1.197 846 779 6.818 Emsland 2.280 2.277 2.373 1.607 1.622 1.466 11.625 Friesland 713 592 814 96 43 809 3.067 Grafschaft Bentheim 872 884 710 513 698 380 4.057 Leer 804 718 748 598 456 433 3.757 Oldenburg 574 601 485 381 0 0 2.041 Osnabrück 1.655 1.520 1.526 1.517 1.350 943 8.511 Vechta 1.061 862 927 888 539 613 4.890 Wesermarsch 300 264 178 200 233 113 1.288 Wittmund 374 360 350 257 253 243 1.837 Niedersachsen 30.272 30.229 32.520 28.526 22.576 17.875 161.998 Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Statistik der Baufertigstellungen. 15. Wie viele Wohnungen sind nach Kenntnis der Bundesregierung in Niedersachsen seit 2020 durch Abriss weggefallen? Vollständige Daten zum Abriss von Wohnungen für Niedersachsen liegen nicht vor. Eine Annäherung kann über die Statistik der Bauabgänge erfolgen. Hierbei handelt es sich um die Abrisse von Gebäuden, für die eine Abrissgenehmigung erteilt werden muss. Durch die Neuregelung der Landesbauordnungen sind Abrissgenehmigungen je nach Bundesland nicht immer notwendig, sodass die Abgangsstatistik die tatsächlichen Abgänge unterschätzt. Zudem kommt es zu weiteren Unschärfen, da nach den Angaben des Statistischen Bundesamts auch Gebäude erfasst werden, deren Nutzung sich zwischen Wohn- und Nichtwohnzwecken ändert. Die folgende Tabelle zeigt die Zahl der Wohnungsabgänge in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Niedersachsen in den Jahren 2020 bis 2025 sowie die Gesamtsumme des Bauabgangs dieses Zeitraums. Bauabgang im Land Niedersachsen 2020 bis 2025 Land 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2020 bis 2025 insgesamt Bauabgang in Wohnungen Niedersachen 466 347 398 453 432 340 2.436 Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Statistik des Bauabgangs. 16. Wie hoch waren die an Niedersachsen ausgezahlten Bundesfördermittel für den Wohnungs- und den Städtebau seit 2020 insgesamt (bitte einzeln nach Jahren aufschlüsseln und alle Programme, inklusive KfW- Programme [KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau] und energetische Sanierungsprogramme, einbeziehen)? Die Finanzhilfen des Bundes im Bereich des Sozialen Wohnungsbaus werden für jedes Programmjahr jeweils über einen Zeitraum von fünf Jahren ausfinanziert. Der nachfolgenden Tabelle ist zu entnehmen, in welcher Höhe der Bund dem Land Niedersachsen in den Programmjahren 2020 bis 2026 Bundesfinanzhilfen für den Sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt hat (Stand: 14. Juli 2026). Bei den Programmjahren 2020 bis 2023 wird der endgültige Verpflichtungsrahmen nach Beendigung des jeweils zweijährigen Bewilligungszeitraumes abgebildet. Ab dem Programmjahr 2023 sind im Verpflichtungsrahmen für den Sozialen Wohnungsbau auch die Mittel für das Sonderprogramm Junges Wohnen enthalten. Finanzhilfen Sozialer Wohnungsbau Artikel 104d Grundgesetz (GG) Verpflichtungsrahmen der einzelnen Programmjahre des Landes Niedersachsen Programmjahr Verpflichtungsrahmen in Euro 2020 95.808.089,00 2021 94.099.300,00 2022 187.906.600,00 2023 239.264.526,81 2024 295.952.895,00 2025 328.836.550,00 2026 375.813.200,00 Belastbare Aussagen über den Mittelabfluss von Finanzhilfen des Bundes im Bereich des Sozialen Wohnungsbaus können erst nach Beendigung des jeweils fünfjährigen Ausfinanzierungszeitraums des jeweiligen Programmjahres getroffen werden. Darüber hinaus können gemäß § 45 Absatz 2 der Bundhaushaltsordnung (BHO) gebildete Ausgabereste bis zu zwei Jahre über das letzte Auszahlungsjahr hinaus in Anspruch genommen werden. Daher liegen endgültige Zahlen zum Mittelabfluss für das Programmjahr 2020 erst Ende des Jahres 2026 vor. Bundesfördermittel für den Städtebau im Land Niedersachsen von 2020 bis einschließlich 2026 in Tausend Euro Programme 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 Insgesamt Städtebauförderung Sozialer Zusammenhalt 10.933,00 12.641,00 11.800,00 7.470,00 10.926,00 14.170,00 16.424,00 84.364,00 Lebendige Zentren 30.402,00 28.782,00 33.625,00 34.514,00 33.700,00 31.815,00 49.539,00 242.377,00 Wachstum und nachhaltige Erneuerung 19.491,00 19.386,00 15.400,00 17.266,00 16.200,00 14.841,00 26.313,00 128.897,00 insgesamt 60.826,00 60.809,00 60.825,00 59.250,00 60.826,00 60.826,00 92.276,00 455.638,00 Investitionspakt Sportstätten 14.094,00 10.315,00 10.296,00 – – – – 34.705,00 Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 18.792,00 – – – – – – 18.792,00 Nationale Projekte des Städtebaus 1.779,76 7.159,52 19,00 4.031,02 4.474,62 1.807,97 203,94 19.475,84 Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren – – 235,76 9.055,45 4.583,87 3.410,50 – 17.285,58 Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK I-Vc) 6.194,99 5.770,53 10.108,98 21.163,81 24.952,98 31.949,94 9.604,99 109.746,22 Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK 2022/2023) – – – 274,74 2.045,96 6.315,01 1.018,81 9.654,51 Energetische Stadtsanierung 828,00 1.394,00 3.644,00 3.816,00 – – 1.164,00 10.846,00 Bei den Mitteln der Städtebauförderung, des Investitionspaktes Sportstätten sowie des Investitionspaktes. Soziale Integration im Quartier handelt es sich um den Verpflichtungsrahmen des jeweiligen Jahres. Bei den Mittel der Energetischen Stadtsanierung handelt es sich um erteilte Förderzusagen für KfW 432, für 2026 mit Stand 31. März 2026. Hinsichtlich der durch die KfW umgesetzten Förderprogramme „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN) und „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ (KNN) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) liegen keine Daten zu Auszahlungen zur Beantwortung von Frage 16 vor. Es können jedoch nachfolgende Zusage-Daten mitgeteilt werden. Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN) (Beginn: 1. März 2023) Förderjahr Wohngebäude Nichtwohngebäude Kreditvolumen in Mio. Euro Zuschussvolumen in Mio. Euro Kreditvolumen in Mio. Euro Zuschussvolumen in Mio. Euro 2023 699,8 0,3 140,4 19,6 2024 715,1 0 157,5 36,7 2025 787,7 0,1 47,4 9,4 2026* 655,4 0,4 47,0 3,6 Gesamt 2.858,0 0,8 392,3 69,3 *Stand: 30. Juni 2026 Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ (KNN) (Beginn: 1. Oktober 2024) Förderjahr Wohngebäude Nichtwohngebäude Kreditvolumen in Mio. Euro Zuschussvolumen in Mio. Euro Kreditvolumen in Mio. Euro Zuschussvolumen in Mio. Euro 2024 12,9 0 0 0 2025 194,81 0 0,07 0 2026* 204,55 0 3,31 0 Gesamt 412,26 0 3,38 0 *Stand: 30. Juni 2026 Für die Wohnungsbauprämie wurden seit 2020 die nachstehend aufgeführten Fördermittel nach Niedersachsen ausgezahlt. Jahr Betrag Bemerkung 2020 21.943.721,47 Euro lt. Ist-Ergebnissen 2021 18.262.505,34 Euro lt. Ist-Ergebnissen 2022 10.774.890,92 Euro lt. Ist-Ergebnissen 2023 28.051.811,06 Euro lt. Ist-Ergebnissen 2024 25.543.733,30 Euro lt. Ist-Ergebnissen 2025 14.811.263,36 Euro lt. Ist-Ergebnissen 2026 9.429.166,73 Euro (Stand: 30.6.2026) Summe 128.823.072,44 Euro Für das Baukindergeld wurden seit 2020 die nachstehend aufgeführten Fördermittel nach Niedersachsen ausgezahlt. Jahr Betrag Bemerkung 2020 52.329.475 Euro 2021 74.439.725 Euro 2022 84.802.800 Euro 2023 86.256.000 Euro 2024 85.792.800 Euro 2025 83.868.600 Euro 2026 42.477.600 Euro bis einschl. 30.06.2026 Summe 509.967.000 Euro Für das Förderprogramm „Wohneigentum für Familien“ wurden seit Programmstart im Juni 2023 bis 30. Juni 2026 folgende Kredite nach Niedersachsen ausgereicht (Stichtag: 30. Juni 2026). Jahr Zusagen Kreditzusagevolumen (in Mio. Euro) 2023 248 43,1 2024 618 111,7 2025 665 119,3 2026 316 57,1 gesamt 1.847 331,2 Für das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ wurden seit Programmstart im September 2024 bis 30. Juni 2026 folgende Kredite nach Niedersachsen ausgereicht (Stichtag: 30. Juni 2026). Jahr Zusagen Kreditzusagevolumen (in Mio. Euro) 2024 27 3,23 2025 78 8,81 2026 70 8,05 gesamt 175 20,08 Der nachstehenden Tabelle können die getätigten Auszahlungen für Altersgerecht Umbauen einschl. Einbruchschutz für Investitionen in Niedersachsen bis 30. Juni 2026 (Auswertungsstichtag: 10. Juli 2026) entnommen werden. Programm Auszahlungsjahr Auszahlungsbetrag 455-B (Altersgerecht Umbauen) 2020 6.041.400,60 455-B (Altersgerecht Umbauen) 2021 8.525.409,96 455-B (Altersgerecht Umbauen) 2022 3.848.941,53 455-B (Altersgerecht Umbauen) 2023 2.871.195,43 455-B (Altersgerecht Umbauen) 2024 4.347.315,80 455-B (Altersgerecht Umbauen) 2025 3.492.926,23 455-B (Altersgerecht Umbauen) 06/2026 578.337,00 455-E (Einbruchschutz) 2020 2.059.582,49 455-E (Einbruchschutz) 2021 2.131.150,52 455-E (Einbruchschutz) 2022 1.821.076,79 455-E (Einbruchschutz) 2023 153.325,98 Die ausgezahlten Bundesmittel für Direktzuschüsse aus KfW-Programmen, welche über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) finanziert werden, in Niedersachsen sind wie folgt: KfW Programm- Nummer Programmname Auszahlungsjahr Auszahlungsbetrag in Euro (gerundet) 422 Heizungsförderung für Kommunen – Wohn- und Nichtwohngebäude 2025 313.700 422 Heizungsförderung für Kommunen – Wohn- und Nichtwohngebäude bis 06/2026 584.200 430 Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss 2020 28.231.000 430 Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss 2021 29.686.300 430 Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss 2022 18.890.800 KfW Programm- Nummer Programmname Auszahlungsjahr Auszahlungsbetrag in Euro (gerundet) 430 Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss 2023 15.121.700 430 Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss 2024 7.938.100 430 Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss 2025 996.400 430 Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss bis 06/2026 84.000 458 Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude 2024 87.675.800 458 Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude 2025 404.514.800 458 Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude bis 06/2026 274.195.500 459 Heizungsförderung für Unternehmen – Wohngebäude 2025 3.564.200 459 Heizungsförderung für Unternehmen – Wohngebäude 2026 7.819.300 461 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude – Zuschuss 2021 199.000 461 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude – Zuschuss 2022 30.084.100 461 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude – Zuschuss 2023 215.345.300 461 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude – Zuschuss 2024 368.533.700 461 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude – Zuschuss 2025 213.630.300 461 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude – Zuschuss bis 06/2026 37.006.300 464 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Kommunen – Zuschuss 2023 3.347.600 464 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Kommunen – Zuschuss 2024 28.371.200 464 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Kommunen – Zuschuss 2025 16.201.000 464 Bundesförderung für effiziente Gebäude – Kommunen – Zuschuss bis 06/2026 8.424.800 Das Programm 422 beinhaltet die ausgezahlten Zuschüsse für Wohn- und Nichtwohngebäude, da die Daten nicht separat zur Verfügung stehen. Die Programme 461 und 464 beinhalten neben der Sanierung auch Zuschüsse für die Neubauförderung. Seit Anfang 2023 administriert das BMWSB die Neubauförderung. Bezogen auf die KfW-Kreditförderung können keine Daten zu Bundesmittelauszahlungen auf Bundeslandebene bereitgestellt werden. Hintergrund ist, dass die Daten in dieser Detailebene nicht vorliegen. Stattdessen können die Zusagezahlen für die KfW-Kreditprogramme für Niedersachsen genannt werden. Zusagestatistik Jahr 2020 2021 2022 2023 2024 2025 06/2026 Gesamt Programmname Nr. Anzahl Zusagen Anzahl Zusagen Anzahl Zusagen Anzahl Zusagen Anzahl Zusagen Anzahl Zusagen Anzahl Zusagen Anzahl Zusagen Energieeffizient Sanieren – Komplettsanierung 151 902 614 1.516 Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahmen 152 1.003 595 1.598 Energieeffizient Bauen 153 11.920 7.186 19.106 IKK – Energieeffizient Bauen 217 9 4 13 IKK – Energieeffizient Sanieren 218 8 11 19 IKU – Energieeffizient Sanieren 219 12 7 19 IKU – Energieeffizient Bauen 220 8 3 11 BEG Wohngebäude – Kredit Effizienzhaus 261 3.886 2.950 1.644 1.475 1.451 672 12.078 BEG Wohngebäude – Kredit Einzelmaßnahmen 262 421 486 907 BEG Kommunen – Kredit 264 7 6 1 2 16 KfW-Energieeffizienzpr. EBS Neubau 276 101 45 146 KfW-Energieeffizienzpr. EBS Sanierung 277 28 15 43 KfW-Energieeffizienzpr. Einzelmaßnahmen 278 42 31 73 BEG Einzelmaß. Ergänzungskredit Plus – Wohngebäude 358 757 1.580 1.019 3.356 BEG Einzelmaß. Ergänzungskredit – Wohngebäude 359 151 400 290 841 Gesamt 14.070 12.950 3.570 1.739 2.453 3.522 2.017 40.321 Die ausgezahlten Bundesmittel für Direktzuschüsse aus Bafa-Programmen in Niedersachsen sind wie folgt: Förderjahr BEG EM Auszahlungen in Euro Wohngebäude Nichtwohngebäude 2020 2021 10.294.184 320.065 2022 81.130.161 3.895.036 2023 367.035.628 21.068.379 2024 396.585.398 40.840.981 2025 206.620.389 38.549.374 2026 (bis 13.07.2026) 93.716.429 23.312.777 Summe 1.155.382.188 127.986.613 Förderjahr MAP2020 Auszahlungen in Euro Wohngebäude Nichtwohngebäude 2020 25.068.556 442.999 2021 84.707.313 2.459.010 2022 98.374.046 6.340.098 2023 23.615.734 5.141.378 2024 4.916.493 1.693.657 2025 902.871 67.501 2026 (bis 13.07.2026) 53.285 111.610 Summe 237.638.298 16.256.253 Förderjahr MAP2019 Auszahlungen in Euro 2020 3.372.417 2021 2.259.832 2022 217.216 2023 3.600 2024 – 2025 – 2026 (bis 13.07.2026) – Summe 15.853.064 Förderjahr Heizungsoptimierung (HZO) Auszahlungen in Euro 2020 2.878.581 2021 1.865.467 2022 6.372 2023 2024 2025 2026 (bis 13.07.2026) Summe 4.750.420 17. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der Wohngeldbeziehenden in Niedersachsen seit 2020, wie die Zahl der Wohngeldanträge und wie die durchschnittliche Dauer der Bearbeitung von Wohngeldanträgen entwickelt? Die Entwicklung der Anzahl der Wohngeldhaushalte in Niedersachsen seit 2020 ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Die Anzahl der Wohngeldhaushalte umfasst dabei sowohl reine Wohngeldhaushalte, das heißt Haushalte in denen alle Haushaltsmitglieder Wohngeld beziehen, als auch wohngeldrechtliche Teilhaushalte. Wohngeldhaushalte in Niedersachsen im Zeitvergleich am 31. Dezember Jahr 2020 2021 2022 2023 2024 Anzahl 62.265 59.455 66.870 123.725 132.025 Quelle: Wohngeldstatistik, Statistisches Bundesamt Der Bundesregierung liegen keine Informationen zur Anzahl der Wohngeldanträge in Niedersachsen seit 2020 vor. Zur Entwicklung der durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von Wohngeldanträgen in Niedersachsen seit 2020 liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. Ende 2024 lag die durchschnittliche Bearbeitungsdauer von Wohngeldanträgen von Antragseingang bis zur Bescheidung in Niedersachsen bei rund 7,5 Wochen. 18. Welche Auswirkungen auf den Personalbedarf in den Wohngeldstellen der Kommunen in Niedersachsen sind nach Kenntnis der Bundesregierung infolge der Ausweitung des berechtigten Personenkreises für das Wohngeld entstanden, und inwieweit werden zusätzliche Personal- und Verwaltungskosten durch den Bund ausgeglichen? Mit der Ausweitung des Wohngeld-Empfängerkreises ging auch eine Anpassung des Personalbedarfs einher. Zu konkreten Personalbedarfen in den Wohngeldbehörden in Niedersachsen liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. Das Wohngeldgesetz wird gemäß Artikel 85 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes durch die Länder im Auftrag des Bundes ausgeführt. Die Einrichtung der Behörden bleibt dabei eine Angelegenheit der Länder, weswegen auch die Fragen des Personalbedarfs allein die Länder betreffen und keine Beteiligung des Bundes an Personal- und Verwaltungskosten erfolgt. Im Übrigen wird auf den Regierungsentwurf zum Wohngeld-Plus-Gesetz (Bundesratsdrucksache 483/22, S. 65 ff.) und die darin enthaltenen Ausführungen zum Erfüllungsaufwand für die Verwaltung verwiesen. 19. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die jährliche Zahl von Zwangsräumungen in Niedersachsen entwickelt (bitte Gesamtzahl angeben und nach Kreisen und kreisfreien Städten und den Jahren 2005, 2015 und 2025 aufschlüsseln)? Die Zahlen der Zwangsräumungen in Niedersachsen in den Jahren 2005, 2015 und 2025 liegen der Bundesregierung nicht vor. 20. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der wohnungsbzw. obdachlosen Menschen in Niedersachsen entwickelt (bitte Gesamtzahl angeben und nach Kreisen und kreisfreien Städten jährlich seit 2010 aufschlüsseln)? Die Bundesregierung erhebt erst seit 2022 auf Grundlage des Wohnungslosenberichterstattungsgesetzes (WoBerichtsG) Zahlen zu wohnungslosen Personen. Auf Grundlage von § 3 Absatz 2 WoBerichtsG werden jährlich zum Stichtag 31. Januar Zahlen zu den untergebrachten wohnungslosen Personen erhoben. Die auskunftspflichtigen Stellen haben für Niedersachsen seit 2022 die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Werte gemeldet. Anzahl untergebrachter wohnungslose Personen am 31. Januar in Niedersachsen nach Kreisen und kreisfreien Städten sowie nach Jahren. Regionalschlüssel Region 2022 2023 2024 2025 2026 03451 Ammerland, Landkreis 780 1.460 1.180 1.120 1.145 03452 Aurich, Landkreis 110 215 400 530 395 03101 Braunschweig, kreisfreie Stadt 255 740 510 480 445 03351 Celle, Landkreis 130 460 375 570 700 03453 Cloppenburg, Landkreis 70 320 265 270 200 03352 Cuxhaven, Landkreis 130 285 805 855 1.040 03401 Delmenhorst, kreisfreie Stadt 210 320 255 170 130 03251 Diepholz, Landkreis 320 1.350 2.005 1.930 1.910 03402 Emden, kreisfreie Stadt 15 20 445 320 255 03454 Emsland, Landkreis 485 1.785 2.460 2.565 2.275 03455 Friesland, Landkreis 50 190 230 130 200 03151 Gifhorn, Landkreis 85 330 245 220 205 03153 Goslar, Landkreis 15 10 15 10 20 03159 Göttingen, Landkreis 985 1.350 1.175 1.045 1.105 03456 Grafschaft Bentheim, Landkreis 135 710 755 875 685 03252 Hameln-Pyrmont, Landkreis 35 30 35 35 35 03353 Harburg, Landkreis 200 655 820 755 715 03358 Heidekreis 110 125 100 130 145 03154 Helmstedt, Landkreis 50 175 200 145 200 03254 Hildesheim, Landkreis 510 1.270 810 820 715 03255 Holzminden, Landkreis – – – – 25 03457 Leer, Landkreis 150 685 1.075 1.085 1.050 03354 Lüchow-Dannenberg, Landkreis 10 40 60 15 5 03355 Lüneburg, Landkreis 490 1.330 930 1.190 1.275 03256 Nienburg (Weser), Landkreis 120 455 550 605 420 03155 Northeim, Landkreis 15 65 35 35 35 03403 Oldenburg (Oldenburg), kreisfreie Stadt 15 185 275 170 135 03458 Oldenburg, Landkreis 105 470 745 790 775 03404 Osnabrück, kreisfreie Stadt 105 115 125 595 555 03459 Osnabrück, Landkreis 155 385 680 585 775 03356 Osterholz, Landkreis 265 1.020 1.160 1.200 1.535 03157 Peine, Landkreis 125 300 845 810 805 03241 Region Hannover, Landkreis 2.975 5.175 6.935 6.370 7.535 03357 Rotenburg (Wümme), Landkreis 140 690 755 665 685 03102 Salzgitter, kreisfreie Stadt 20 235 225 185 120 03257 Schaumburg, Landkreis 85 100 160 225 275 03359 Stade, Landkreis 605 2.400 2.600 2.505 2.045 03360 Uelzen, Landkreis 50 165 105 70 75 03460 Vechta, Landkreis 350 780 965 1.025 1.005 03361 Verden, Landkreis 55 125 180 170 135 03461 Wesermarsch, Landkreis 35 445 680 660 570 03405 Wilhelmshaven, kreisfreie Stadt 25 20 30 30 210 03462 Wittmund, Landkreis 25 95 85 70 45 03158 Wolfenbüttel, Landkreis 145 805 605 795 660 03103 Wolfsburg, kreisfreie Stadt 105 100 105 95 90 03 Niedersachsen, Insgesamt 10.860 27.995 33.000 32.920 33.380 Regionalschlüssel Region 2022 2023 2024 2025 2026 „–“: nichts vorhanden, genau Null oder gegebenenfalls zur Sicherstellung der statistischen Geheimhaltung auf Null geändert. © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 Es ist darauf hinzuweisen, dass auch anerkannte Geflüchtete, die vorübergehend zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit (beispielsweise aufgrund nicht vorhandenen Wohnraums) weiterhin in einer Gemeinschaftsunterkunft, einer Aufnahmeeinrichtung oder in Normalwohnraum untergebracht sind, ohne dass ein Mietvertrag oder Ähnliches vorliegt, in der Statistik untergebrachter wohnungsloser Personen erfasst werden. Darüber hinaus werden auf Grundlage von § 8 Absatz 2 WoBerichtsG auch Zahlen zu wohnungslosen Personen ohne Unterkunft und verdeckt wohnungslosen Personen erhoben. Das BMWSB vergibt hierzu alle zwei Jahre einen empirischen Forschungsauftrag, damit mittels einer hochgerechneten Stichprobe Zahlen ermittelt werden können. Im Ergebnis wurde die Zahl der so wohnungslosen Menschen in Deutschland im Untersuchungszeitraum vom 1. bis 7. Februar 2022 auf rund 86.700 Personen geschätzt. Die Summe setzt sich zusammen aus rund 37.400 wohnungslosen Personen ohne Unterkunft und 49.300 verdeckt wohnungslosen Personen. In dieser Zahl nicht enthalten sind rund 6.600 Kinder und minderjährige Jugendliche, die gemeinsam mit Eltern(-teilen) auf der Straße (rund 1.100) oder in verdeckter Wohnungslosigkeit (rund 5.500) lebten. Im Untersuchungszeitraum vom 1. bis 7. Februar 2024 wurde die Zahl auf rund 99.200 geschätzt. Unter ihnen waren rund 45.200 Erwachsene und 119 unter 18‑jährige wohnungslose Personen ohne Unterkunft sowie rund 53.800 Erwachsene und 36 minderjährige verdeckt wohnungslose Personen. Hinzu kommen rund 8.500 mit ihren Eltern wohnungslos lebende Minderjährige, die nur mittelbar durch Angabe ihrer Eltern erfasst werden (rund 1.900 Kinder und Jugendliche, die gemeinsam mit Eltern(-teilen) auf der Straße leben, und ca. 6.600 in verdeckter Wohnungslosigkeit). Wohnungslose ohne Unterkunft Verdeckt Wohnungslose 2022 2024 2022 2024 Erwachsene rd. 37.400 rd. 45.200 rd. 49.300 rd. 53.800 Minderjährige (aus Befragung) k. A. 119 k. A. 36 Minderjährige (mit Eltern lebend) rd. 1.100 rd. 1.900 rd. 5.500 rd. 6.600 Eine Aufschlüsselung der Gesamtzahl der wohnungslosen Personen ohne Unterkunft und der verdeckt wohnungslose Personen auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte erfolgt nicht – insoweit hat die Bundesregierung hierüber keine Kenntnis. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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