Deutsche AIDS-Stiftung
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Deutsche AIDS-Stiftung
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Die Deutsche AIDS-Stiftung führt in loser Folge Gespräche mit Mitgliedern der Bundesregierung, des Bundestages sowie mit Mitarbeitenden aus Ministerien. Ziel ist dabei über den aktuellen Stand der Bekämpfung von HIV und Aids national und international zu informieren.
Die Bundesministerin für Gesundheit ist Mitglied des Stiftungsrates der Deutschen AIDS-Stiftung. Im Kuratorium ist aktuell ein Mitglied des Deutschen Bundestages sowie ein ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages vertreten. Die Deutsche AIDS-Stiftung ist Mitglied im Koordinierungsgremium zur Umsetzung der Strategie der Bundesregierung zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Die Deutsche AIDS-Stiftung nimmt aktiv an parlamentarischen Begegnungsformaten teil (Parl. Frühstücke und Gespräche) teil.
Die Deutsche AIDS-Stiftung hat anlässlich des Beginns der neuen Legislaturperiode und des Regierungswechsels Gratulationsbriefe an die zuständigen Minister sowie die Mitglieder der zuständigen Ausschüsse (Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit) geschickt.
Ausgewählte Mitglieder der Bundesregierung und Mitglieder des Bundestages haben punktuell an Benefizveranstaltungen der Deutschen AIDS-Stiftung teilgenommen.
Gemeinsam mit den medizinischen Fachgesellschaften dagnä und DAIG hat die Deutsche AIDS-Stiftung ein Gutachten zur Zukunft der medizinischen HIV-Versorgung in Auftrag gegeben, das im Juli 2025 unter Mitwirkung von zwei Bundestagsabgeordneten in Berlin präsentiert und diskutiert wurde. Im Jahr 2026 werden Folgegespräche zum Gutachten und seinen Handlungsempfehlungen geführt. Auch die Veränderungen in der internationalen HIV-Arbeit und die Mittelkürzungen sind Gesprächsthemen.
Interessenbereiche: Entwicklungspolitik; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Gesundheitsversorgung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Integration; Gesundheitsförderung; Pflege; Krankenversicherung
Regelungsvorhaben:
- Verbreitung der PreP als Präventionsmethode weiter unterstützen: Ausweitung auf bislang nicht oder nur unzureichend erreichte Zielgruppen
PrEP-Leistungen weiterhin extrabudgetär vergüten
- Stärkere Verankerung von HIV in der Ausbildung von Pflegefachkräften: Berücksichtigung von HIV in der Pflegeassistenzausbildung
- Forcierung der Testangebote auf HIV: Es wird angestrebt, einmalig ein freiwilliges Testangebot auf HIV in die CheckUp 35 Vorsorgeuntersuchungen zu integrieren. Über das BMG soll auf den Gemeinsamen Bundesausschuss entsprechend hingewirkt werden.
Relationen
Keine Relationen.