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INKOTA-netzwerk e.V.

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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INKOTA-netzwerk e.V. Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO) Das INKOTA-netzwerk ist eine entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation, die sich für eine Welt ohne Hunger und Armut stark macht. Mit politischen Kampagnen, Aktionen sowie Bildungsangeboten und in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen im globalen Süden treten wir für eine gerechte Globalisierung ein. INKOTA stärkt Menschen im globalen Süden, damit sie sich selbstbestimmt von Hunger und Armut befreien können. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Internationale Beziehungen; Menschenrechte; Entwicklungspolitik; Land- und Forstwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen"; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Klimaschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz Regelungsvorhaben: - Exportverbot bestimmter Pflanzenschutzmittel: INKOTA setzt sich dafür ein, den Export bestimmter Pflanzenschutzmittel zu untersagen, die in der EU aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht zugelassen sind. - Finanzielle und politische Förderung von Agrarökologie: INKOTA setzt sich dafür ein, dass Agrarökologie in der Entwicklungszusammenarbeit stärker gefördert wird. Dabei soll das Recht auf Nahrung in das Zentrum gestellt werden. - Gesetzliche Rahmenbedingungen der bundesweiten Handyaktionen: INKOTA setzt sich für einen nachhaltigen und global gerechten Umgang mit metallischen Rohstoffen ein. Dafür koordiniert der Verein die Handyaktion Berlin-Brandenburg, unterstützt das regionale Sammeln von Alttelefonen mit dem Ziel, sie dem fachgerechten Recycling zuzuführen. Die Auslegung der Gefahrgutverordnung durch Transportdienstleister verhindert, dass die bundesweite Sammelquote der Altelektrogeräte eingehalten werden kann. INKOTA setzt sich für angepasste gesetzliche Rahmenbedigungen ein, welche den Versand von Alttelefonen im Rahmen der Handysammelaktionen vereinfachen. - Umsetzung der Directive on common rules promoting the repair of goods, Recht auf Reparatur/Reparaturgesetz: INKOTA setzt sich dafür ein, dass Reparaturen einfacher und günstiger werden. Die Gesetze müssen so ausgestaltet sein, dass alle Marktteilnehmer Zugang zu Ersatzteilen zu fairen Preisen und den relevanten Reparaturinformationen bekommen. - Ausgestaltung und Umsetzung Kreislaufwirtschaftsstrategie: Wir setzen uns dafür ein, dass eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie mit absoluten Ressourcenreduktionszielen verabschiedet wird. - Umsetzung des Framework for ensuring a secure and sustainable supply of critical raw materials and amending regulations: Wir setzen uns für eine Umsetzung des EU Critical Raw Materials Act ein, die ökologische Nachhaltigkeit, die Wahrung von Menschenrechten, die Mitsprache lokaler Gemeinschaften sowie den Aufbau lokaler Wertschöpfung in Ländern des Globalen Südens ins Zentrum stellt. - Anwendung und Beibehaltung des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und Umsetzung der EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive: INKOTA setzt sich für die konsequente Anwendung und Beibehaltung des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes sowie dessen Weiterentwicklung durch die zeitnahe Umsetzung der EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) ein. - Sicherstellung der Finanzierung zivilgesellschaftlicher Vorhaben im Bereich Entwicklungspolitik/Entwicklungszusammenarbeit: INKOTA setzt sich für die Sicherstellung und Ausweitung der Finanzierung zivilgesellschaftlicher Vorhaben insbesondere im Bereich der entwicklungspolitischen Bildung in Deutschland und von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit im Globalen Süden ein. - Anpassung Agrar-OLkG: INKOTA fordert Überarbeitung des AgrarOLKg, u.a. Aufnahme nicht Kostendeckende Preise als unfaire Handelspraktik; Klärung Anwendungsbereicht in globalen Agrarlieferketten. - Umsetzung EU Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten: INKOTA fordert, dass die EU die beschlossene Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten wie verabschiedet und ohne Verzögerungen umsetzt. - Anpassung der EU Richtlinie zu Unfair Trading Practices: INKOTA setzt sich dafür ein, dass bei der Überarbeitung der "Directive (EU) 2019/633 of the European Parliament and of the Council of 17 April 2019 on unfair trading practices in business-to-business relationships in the agricultural and food supply chain" die Zahlung von unfairen Preisen als unfaire Handelspraktik aufgenommen wird. Es muss endlich die Zahlung fairer, kostendeckender Preise entlang der gesamten Lieferkette von allen Handelspartnern gesetzlich sichergestellt werden. Faire Preise bedeuten, dass sie die Kosten einer nachhaltigen Produktion decken und so existenzsichernde Einkommen und Investitionen ermöglichen.

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