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Bundesverband der Personalmanager e.V.

lobbyregister / register_entry 04.02.2022 · Original ↗

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Bundesverband der Personalmanager e.V. Tätigkeit: Berufsverband Der Bundesverband der Personalmanager*innen (BPM) ist die führende berufsständische Vereinigung für Personalmanager*innen und Personalverantwortlichen aus Unternehmen, Verbänden und anderen Organisationen. Die Mitglieder sind in den verschiedensten Branchen, in allen Personalfunktionen und Führungsebenen tätig, unabhängig von der Größe der Organisation. Der BPM entwickelt mit seinen Mitgliedern ein Leitbild des Berufsstandes und leistet einen Beitrag zu dessen Professionalisierung, Qualifizierung und Internationalisierung. Der Verband setzt sich für anerkannte Ausbildungsstandards ein und trägt dazu bei, den Austausch innerhalb des Berufsstandes zu fördern - über nationale Grenzen hinaus. Der BPM sucht den Kontakt zu anderen Verbänden und tauscht sich mit diesen zu aktuellen Themen des Berufsstandes aus. Der BPM schärft zugleich das Bild der Personalmanager*innen in der Öffentlichkeit, den Unternehmen und Institutionen. Der Verband zeigt "Mut zur Meinung" und bringt sich auch in aktuelle gesellschaftliche und politische Debatten ein. Der BPM bündelt die Interessen seiner Mitglieder und vertritt diese gegenüber Politik, Wirtschaft und Medien. Der BPM versteht sich als überparteilicher Verband, der die Interessen von Personalverantwortlichen gegenüber Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vertritt. Er entwickelt und verdichtet Meinungsbildung innerhalb des Berufsstandes und gibt den Verantwortlichen eine Stimme. Bei all seinen Aktivitäten steht stets die Weiterentwicklung der Profession im Vordergrund, die über Vernetzung und Wissensaustausch zwischen den Mitgliedern aktiv gefördert wird. Der BPM nimmt zu Gesetzesvorhaben öffentlich Stellung und unterrichtet seine Mitglieder über relevante Gesetzesänderungen. Zudem ist der BPM Partner und Unterstützer von folgenden Projekten: Erfolgsfaktor Familie, Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge, Bündnis Gemeinsam gegen Sexismus und Initiative Klischeefrei. Die Präsidentin war zudem - vor Beendigung des Programms - Teil der Jury des Equal Pay Awards, der vom BMFSFJ über das Unternehmensnetzwerk Entgeltgleichheit fördern ausgegeben wird. Interessenbereiche: Berufliche Bildung; Geschlechterpolitik; Pflege; EU-Gesetzgebung; Integration; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Rente/Alterssicherung; Diversitätspolitik; Arbeitsmarkt; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Familienpolitik; Rechte von Menschen mit Behinderung; Gesundheitsförderung Regelungsvorhaben: - Stellungnahme zum Koalitionsvertrag 2025: Als BPM begrüßen wir insbesondere die vorgesehene Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen – allen voran den geplanten Wechsel von einer täglichen zu einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Sicherung der Fachkräftebasis, zur zielgenaueren Ausrichtung sozialer Leistungen und zur Flexibilisierung der Arbeitszeit gehen in die richtige Richtung. Die geplanten Reformen im Bereich der Arbeitsmarktpolitik und des Arbeitsrechts könnten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und die Attraktivität des Arbeitsmarktes erhöhen. Demgegenüber sind steuerlich geförderte Gewerkschaftsbeitritte und weitere staatliche Eingriffe in die Koalitionsfreiheit (Tariftreuegesetz und Vorgaben zum Mindestlohn) abzulehnen. - Flexibilisierung der Arbeitszeitgesetzgebung: Regelungsvorhaben: Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes und an-derer Vorschriften Der BPM bezweckt zu den Themen Pflicht zur elektronischen Erfassung am Tag der Erbringung, Zielgruppe, Fortbestand der Vertrauensarbeitszeit, Tarifbindung und Bußgeldbewährung eine Änderung im Vergleich zum RefE herbeizuführen. So soll die Bußgeldhöhe angepasst werden, Ausnahme auch für Unternehmen ohne Tarifbindung möglich sein, eine Anpassung der Ruhe- und Höchstarbeitszeit vorgenommen werden, eine Ausweitung der Ausnahmeregelungen auf Angestellte mit einem Bruttogehalt über der BBG und eine freie Wahl bei der Aufzeichnungsform. - Bürokratische Hürden bei Einführung der Chancenkarte: Als Bundesverband der Personalmanager*innen begrüßen wir die Initiative des Kabinetts. Angesichts des Fachkräftemangels sind neue Initiativen zur Einwanderung dringend nötig. Mit der Chancenkarte rückt die Berufserfahrung in den Vordergrund. Dadurch können die Unternehmen mitentscheiden, welche Anwärter*innen für ihre offenen Stellen in Frage kommen. Die bisher erforderliche vorherige Prüfung der Qualifikation war eine oft abschreckende, bürokratische Hürde. In Zukunft soll erst nach der Einreise geprüft werden, ob die Berufsqualifikation der Bewerber*innen gleichwertig ist. Damit dies nicht erneut zum bürokratischen Flaschenhals wird, plädieren wir für eine zügige und unbürokratische Prüfung. Nur so haben die Unternehmen und die Beschäftigten schnell Sicherheit über den Aufenthalt. - Beteiligung an der Kommission Bürokratiearme Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie des BMBFSFJ: Der BPM fordert, die EU-Entgelttransparenzrichtlinie grundlegend zu überarbeiten oder auszusetzen. Eine nationale Umsetzung müsse so bürokratiearm wie möglich erfolgen, Auskunfts- und Berichtspflichten auf das notwendige Maß begrenzen und die Praxisrealität der Unternehmen berücksichtigen. Zugleich müssten Tarifautonomie und Tarifverträge umfassend geschützt, tarifgebundene Unternehmen entlastet und verpflichtende externe Kontrollstrukturen vermieden werden.

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