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Zugang zum Notarberuf - Zum Stand der durch das Bundesverfassungsgericht angeordneten Neuregelung der Altersgrenze und zu den generellen Entwicklungen des Notarberufs unter Berücksichtigung der Einführung der Notariellen Fachprüfung bei den Anwaltsnotaren (Antwort zu Drs. 21/5057)

dip / drucksache 10.04.2026 · WP 21 · 21/5337 · Antwort · Original ↗

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Zugang zum Notarberuf - Zum Stand der durch das Bundesverfassungsgericht angeordneten Neuregelung der Altersgrenze und zu den generellen Entwicklungen des Notarberufs unter Berücksichtigung der Einführung der Notariellen Fachprüfung bei den Anwaltsnotaren (Antwort zu Drs. 21/5057) Deutscher Bundestag Drucksache 21/5337 21. Wahlperiode 10.04.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Thomas Fetsch, Peter Bohnhof, Knuth Meyer-Soltau, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD – Drucksache 21/5057 – Zugang zum Notarberuf – Zum Stand der durch das Bundesverfassungsgericht angeordneten Neuregelung der Altersgrenze und zu den generellen Entwicklungen des Notarberufs unter Berücksichtigung der Einführung der Notariellen Fachprüfung bei den Anwaltsnotaren V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit Urteil vom 23. September 2025 (1 BvR 1796/23) die starre Altersgrenze von 70 Jahren für Anwaltsnotare als unvereinbar mit der Berufsfreiheit (Artikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes [GG]) erklärt. Unter Nummer 2 der Leitsätze stellt das Bundesverfassungsgericht fest, dass die Altersgrenze des vollendeten 70. Lebensjahres nach § 47 Nummer 2 Variante 1 und § 48a der Bundesnotarordnung (BNotO) die mit ihr verfolgten legitimen Ziele – die Gewährleistung der Funktionstüchtigkeit der vorsorgenden Rechtspflege sowie einer (gerechten) Verteilung der Berufschancen zwischen den Generationen und den Schutz der Rechtspflege vor Gefahren durch eine altersbedingt nachlassende Leistungsfähigkeit von Notaren – infolge eines nachhaltigen Bewerbermangels im Anwaltsnotariat und der heutigen Erkenntnisse zur Bedeutung des Alters für die Berufstüchtigkeit nur noch zu einem geringen Grad erreicht und die Berufsfreiheit unverhältnismäßig einschränkt, soweit sie das Anwaltsnotariat betrifft. Demnach ist auch aufgrund von Nachwuchsmangel die Regelung nicht mehr verhältnismäßig und nur noch bis zu einer Neuregelung durch den Gesetzgeber, längstens bis zum 30. Juni 2026, in Kraft.  1. Müsste oder sollte mit der spätestens ab 1. Juli 2026 eintretenden Rechtsänderung ein aufgrund der bisherigen, für verfassungswidrig erklärten Altersgrenze aus dem Amt geschiedener Anwaltsnotar (§ 3 Absatz 2 BNotO) nach Auffassung der Bundesregierung die Notarielle Fachprüfung gemäß § 7a BNotO erneut oder im Fall seiner Erstbestellung vor Einführung der Notariellen Fachprüfung sogar erstmals ablegen, und wie begründet die Bundesregierung ihre Auffassung? Nein, vergleiche hierzu Randnummer 189 des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 23. September 2025 (1 BvR 1796/23). Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vom 10. April 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.  2. Erfordert die Bundesverfassungsgerichtsentscheidung 1 BvR 1796/23 nach Auffassung der Bundesregierung oder plant die Bundesregierung erneut eine bundeseinheitliche und statische Regelung in Bezug auf eine Altersgrenze für den Berufsabgang von Notaren oder könnte diese auch ganz entfallen beziehungsweise eine dynamische sein, die sich zum Beispiel nach der jeweiligen Bewerberlage der Amtssitze im Sinne des § 4 BNotO richtet? Die Bundesregierung hat in Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts einen Gesetzentwurf zur Förderung und Modernisierung des Anwaltsnotariats erarbeitet, der am 25. März 2026 vom Bundeskabinett beschlossen wurde und zum 1. Juli 2026 in Kraft treten soll (www.bmjv.de/SharedDocs/Downl oads/DE/Gesetzgebung/RegE/RegE_Mo-dernisierung_Anwaltsnotariat.pdf?__ blob=publicationFile&v=2). Nach den dort neu vorgesehenen §§ 48b und 48c der Bundesnotarordnung (BNotO) soll die Amtszeit eines Anwaltsnotars, der das 70. Lebensjahr vollendet hat, unter bestimmten Bedingungen zwei Mal um jeweils drei Jahre verlängert werden können.  3. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem als Reflex auf das BVerfG-Urteil 1 BvR 1796/23 erstellten Gesetzentwurf des Ausschusses Anwaltsnotariat des Deutschen Anwaltvereins e. V. (DAV) vom Oktober 2025 (DAV-Stellungnahme, Nummer 69/2025) generell und im Einzelnen betreffend die dort vorgeschlagenen Rechtsänderungen der §§ 4a, 5b, 7, 47 BNotO, welche konkreten eigenen Vorschläge beziehungsweise vom DAV-Vorschlag abweichenden Regelungen hat die Bundesregierung im Zusammenhang mit den zum 1. Juli 2026 zu vollziehenden Rechtsänderungen angedacht beziehungsweise ergeben sich bereits aus dem Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), und wie begründet die Bundesregierung etwaige Unterschiede in den jeweiligen Entwürfen?  4. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der in Frage 3 genannten DAV-Stellungnahme vorgesehenen Einfügung eines § 47a in die BNotO und der deshalb behaupteten obsoleten Anpassung der Regelaltersgrenze in § 48 BNotO inhaltlich, und welche eigenen Rechtsänderungsvorschläge sieht die Bundesregierung dazu konkret aus welchem Grund vor? Die Fragen 3 und 4 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Bundesregierung hat die Vorschläge und Stellungnahmen des Deutschen Anwaltvereins wie auch die Stellungnahmen der übrigen Verbände, Länder und Ressorts in ihre Überlegungen zu dem in der Antwort zu Frage 2 bezeichneten Gesetzentwurf zur Förderung und Modernisierung des Anwaltsnotariats einbezogen. Die in diesem Gesetzentwurf vorgesehene individuelle antragsbasierte Verlängerungsmöglichkeit im Fall eines konkreten Bewerbermangels im jeweiligen Amtsbereich gewährleistet aus Sicht der Bundesregierung sowohl die Planungssicherheit für junge Bewerber und Bewerberinnen als auch eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen notariellen Leistungen. Zudem ist sie ressourcenschonend und flexibel.  5. Wie hat sich die durch das Gesetz zur Neuregelung des Zugangs zum Anwaltsnotariat vom 2. September 2009 eingeführte Notarielle Fachprüfung, zwingende Zugangsvoraussetzung zum Anwaltsnotariat seit dem 1. Mai 2011, im Vergleich mit der vorherigen Rechtslage auf die Zugangszahlen zum Notaramt in den betroffenen Bundesländern und in den einzelnen Kammerbezirken ausgewirkt, und wie ist diese Entwicklung nach Auffassung der Bundesregierung vor dem Hintergrund des § 4 BNotO zu bewerten? Es erscheint nicht eindeutig, wie der Begriff „Zugangszahlen“ zu verstehen sein soll. Sofern er sich auf die Bewerberzahlen für Anwaltsnotarstellen beziehen soll, liegen der Bundesregierung hierzu aufgrund der insoweit bestehenden Zuständigkeit der Länder keine flächendeckenden Informationen vor. Sofern er sich auf die Zahl der ausgeschriebenen Anwaltsnotarstellen beziehen soll, besteht aus Sicht der Bundesregierung kein Zusammenhang mit der Einführung der notariellen Fachprüfung.  6. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der weiblichen Notare seit der Einführung der Notariellen Fachprüfung entwickelt (bitte nach davon betroffenen Bundesländern und Kammerbezirken gesondert ausweisen)? Baden-Württemberg Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 93 2 2001 92 2 2002 95 2 2003 89 2 2004 86 3 2005 80 3 2006 76 3 2007 77 3 2008 76 3 2009 76 3 2010 75 2 2011 75 2 2012 73 2 2013 71 2 2014 69 2 2015 64 2 2016 62 2 2017 60 2 2018 48 1 2019 46 1 2020 39 1 2021 30 1 2022 26 1 2023 22 1 2024 16 0 2025 15 0 2026 14 0 Berlin Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 1 150 153 2001 1 174 153 2002 1 181 156 2003 1 154 157 2004 1 095 150 2005 1 064 146 2006 1 033 145 2007  999 141 2008  993 141 2009  969 141 2010  938 137 2011  907 134 2012  881 134 2013  862 131 2014  815 127 2015  772 121 2016  750 122 2017  716 120 2018  713 126 2019  692 128 2020  671 118 2021  659 116 2022  651 117 2023  636 115 2024  643 136 2025  589 125 2026  547 117 Braunschweig Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 358 38 2001 357 38 2002 346 37 2003 334 38 2004 308 36 2005 303 36 2006 284 30 2007 272 31 2008 260 30 2009 249 28 2010 235 26 2011 224 24 2012 215 25 2013 206 26 2014 203 25 2015 192 22 2016 189 24 2017 190 27 2018 189 29 2019 172 26 Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2020 166 29 2021 161 27 2022 147 25 2023 147 32 2024 143 33 2025 140 32 2026 139 32 Bremen Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 346 34 2001 339 34 2002 327 35 2003 303 32 2004 293 32 2005 278 32 2006 264 31 2007 253 29 2008 259 33 2009 239 32 2010 248 36 2011 240 35 2012 222 34 2013 211 33 2014 197 32 2015 193 35 2016 191 34 2017 182 33 2018 167 32 2019 163 35 2020 156 36 2021 144 34 2022 138 35 2023 137 37 2024 133 36 2025 129 36 2026 124 35 Celle Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 1 097 110 2001 1 100 116 2002 1 099 119 2003 1 058 115 2004  992 113 2005  966 110 2006  927 109 2007  893 104 2008  864 106 2009  828 105 2010  794 104 Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2011  769 103 2012  745 98 2013  717 97 2014  694 97 2015  684 101 2016  690 108 2017  666 108 2018  659 113 2019  642 120 2020  642 129 2021  633 133 2022  613 133 2023  632 141 2024  620 142 2025  603 148 2026  583 151 Frankfurt Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 1 368 113 2001 1 373 116 2002 1 333 112 2003 1 230 107 2004 1 116 100 2005 1 078 97 2006 1 032 98 2007  974 90 2008  955 89 2009  963 93 2010  942 98 2011  913 102 2012  931 118 2013  898 119 2014  859 122 2015  838 129 2016  819 137 2017  829 151 2018  856 169 2019  862 182 2020  863 198 2021  871 212 2022  852 220 2023  850 223 2024  827 226 2025  823 236 2026  819 240 Kassel Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 297 17 2001 301 17 Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2002 296 18 2003 277 17 2004 254 16 2005 254 18 2006 247 17 2007 237 16 2008 225 14 2009 213 14 2010 205 15 2011 195 14 2012 196 17 2013 182 13 2014 174 13 2015 169 13 2016 169 16 2017 172 20 2018 160 24 2019 156 29 2020 152 31 2021 154 32 2022 122 30 2023 148 35 2024 148 36 2025 150 40 2026 150 41 Oldenburg Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 620  56 2001 620  55 2002 623  55 2003 602  52 2004 567  51 2005 563  52 2006 548  52 2007 525  49 2008 510  49 2009 490  49 2010 473  46 2011 474  46 2012 453  47 2013 447  48 2014 447  56 2015 443  54 2016 444  55 2017 453  62 2018 449  71 2019 422  72 2020 411  78 2021 416  88 2022 398  87 2023 409  95 Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2024 395 102 2025 385  97 2026 383 101 Rheinische Notarkammer Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 231 19 2001 240 19 2002 230 17 2003 216 16 2004 183 14 2005 186 14 2006 179 14 2007 180 14 2008 173 14 2009 169 14 2010 169 14 2011 165 14 2012 160 14 2013 160 14 2014 154 15 2015 153 17 2016 147 17 2017 154 20 2018 155 24 2019 145 25 2020 141 26 2021 140 28 2022 298 29 2023 132 27 2024 125 28 2025 116 27 2026 110 28 Schleswig-Holstein Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 988  85 2001 1004  88 2002 987  89 2003 933  88 2004 884  83 2005 869  85 2006 832  84 2007 813  85 2008 796  84 2009 791  86 2010 778  86 2011 746  84 2012 714  83 2013 715  85 2014 683  81 Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2015 661  86 2016 656  94 2017 664 100 2018 634 100 2019 618 106 2020 600 113 2021 582 120 2022 562 123 2023 556 123 2024 548 126 2025 538 130 2026 526 127 Westfalen Jahr Anzahl Anwaltsnotare Davon weiblich 2000 2 290 121 2001 2 297 128 2002 2 248 127 2003 2 174 127 2004 1 950 123 2005 1 907 123 2006 1 860 123 2007 1 832 120 2008 1 809 127 2009 1 768 126 2010 1 718 129 2011 1 665 131 2012 1 597 127 2013 1 567 131 2014 1 519 140 2015 1 481 149 2016 1 476 163 2017 1 472 185 2018 1 430 208 2019 1 413 232 2020 1 363 242 2021 1 353 238 2022 1 321 274 2023 1 283 277 2024 1 236 280 2025 1 158 261 2026 1 104 254  7. Sieht die Bundesregierung einen Zusammenhang zwischen Notarieller Fachprüfung und der Entwicklung der Berufsträgerzahlen nach Geschlecht, und wie begründet sie diesen? Empirische Erkenntnisse liegen hierzu nicht vor. Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sieht der in der Antwort zu Frage 2 genannte Gesetzentwurf der Bundesregierung gezielte Anpassungen im Bereich der notariellen Fachprüfung vor: Die bislang geltende dreijährige Zulassungsfrist soll entfallen, sodass die Prüfung künftig unmittelbar im Anschluss an das zweite Staatsexamen abgelegt werden kann. Darüber hinaus ist die Einführung einer zweiten Wiederholungsmöglichkeit vorgesehen, um den Prüfungsdruck zu verringern.  8. Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Geschlechterverteilung in den Bundesländern mit Nur-Notaren, und wie haben sich die Zahlen nach Geschlecht in den Ländern mit Nur-Notaren seit dem Jahr 2000 entwickelt? Baden-Württemberg Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000  26  0 2001  27  0 2002  27  0 2003  27  0 2004  27  0 2005  27  0 2006  24  0 2007  26  0 2008  26  0 2009  32  0 2010  43  0 2011  44  0 2012  46  0 2013  44  1 2014  43  1 2015  44  1 2016  44  1 2017  44  1 2018 290 63 2019 287 64 2020 293 66 2021 302 70 2022 308 72 2023 314 75 2024 319 75 2025 326 77 2026 323 78 Bayern Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 481 14 2001 491 20 2002 497 26 2003 500 31 2004 494 33 2005 494 36 2006 496 40 2007 503 43 2008 500 49 2009 489 53 2010 492 57 2011 490 62 Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2012 482 64 2013 488 70 2014 480 80 2015 480 84 2016 480 88 2017 480 89 2018 478 93 2019 484 94 2020 484 96 2021 482 97 2022 484 103 2023 481 105 2024 485 105 2025 486 109 2026 488 114 Brandenburg Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 91 51 2001 90 49 2002 88 47 2003 87 46 2004 83 46 2005 82 46 2006 82 46 2007 81 46 2008 82 46 2009 81 44 2010 80 43 2011 79 42 2012 75 38 2013 75 38 2014 75 38 2015 74 37 2016 73 35 2017 71 34 2018 69 33 2019 68 31 2020 66 28 2021 68 29 2022 68 25 2023 66 23 2024 64 21 2025 65 21 2026 66 21 Hamburg Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 79  7 2001 82  8 2002 83 11 Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2003 83 11 2004 79 11 2005 75 11 2006 81 13 2007 76 12 2008 75 13 2009 77 13 2010 74 13 2011 75 14 2012 76 14 2013 76 16 2014 75 18 2015 75 17 2016 74 19 2017 73 19 2018 74 19 2019 74 19 2020 76 20 2021 78 21 2022 79 21 2023 77 21 2024 76 21 2025 77 20 2026 80 21 Koblenz Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 108  4 2001 108  4 2002 108  4 2003 108  4 2004 106  4 2005 106  4 2006 105  5 2007 103  5 2008 103  6 2009 103  8 2010 100  9 2011  99 10 2012 101 11 2013 100  9 2014 102 12 2015 102 12 2016 100 12 2017  99 13 2018 102 14 2019 100 12 2020  98 14 2021 102 16 2022 103 16 2023  98 16 2024 101 19 Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2025 102 20 2026 101 20 Mecklenburg-Vorpommern Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 72 43 2001 73 42 2002 72 41 2003 71 39 2004 70 38 2005 69 37 2006 69 36 2007 69 36 2008 70 36 2009 70 36 2010 69 36 2011 64 33 2012 63 33 2013 57 29 2014 57 31 2015 57 31 2016 56 30 2017 55 30 2018 53 29 2019 52 29 2020 51 29 2021 50 27 2022 51 24 2023 50 23 2024 48 23 2025 45 21 2026 48 22 Rheinische Notarkammer Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 314 18 2001 316 21 2002 317 21 2003 316 23 2004 316 26 2005 317 26 2006 315 25 2007 316 29 2008 314 32 2009 313 34 2010 314 34 2011 315 34 2012 308 34 2013 303 33 2014 308 36 2015 306 35 Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2016 306 35 2017 304 33 2018 305 36 2019 303 39 2020 302 38 2021 300 38 2022 298 39 2023 298 40 2024 297 43 2025 292 43 2026 292 46 Sachsen Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 181 75 2001 175 72 2002 174 70 2003 170 69 2004 167 68 2005 163 67 2006 160 64 2007 156 62 2008 153 60 2009 152 59 2010 148 57 2011 142 54 2012 135 52 2013 130 50 2014 127 50 2015 127 51 2016 125 51 2017 122 51 2018 121 50 2019 122 49 2020 118 42 2021 113 40 2022 108 38 2023 109 39 2024 101 35 2025 103 37 2026 105 36 Sachsen-Anhalt Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 104 49 2001 105 49 2002 101 48 2003  98 47 2004  95 44 2005  95 45 2006  92 44 Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2007  91 43 2008  89 43 2009  88 42 2010  88 42 2011  84 42 2012  82 40 2013  80 38 2014  78 36 2015  74 36 2016  71 34 2017  69 33 2018  68 35 2019  65 33 2020  65 32 2021  65 32 2022  66 33 2023  62 30 2024  59 28 2025  56 29 2026  55 28 Thüringen Jahr Anzahl Nur-notare Davon weiblich 2000 108 40 2001 105 39 2002 101 37 2003  99 36 2004  96 35 2005  93 35 2006  92 35 2007  92 35 2008  90 34 2009  90 34 2010  85 33 2011  81 32 2012  79 30 2013  82 30 2014  81 30 2015  78 29 2016  77 28 2017  73 25 2018  70 23 2019  70 23 2020  67 21 2021  68 23 2022  65 20 2023  62 18 2024  61 17 2025  61 15 2026  59 15  9. Gibt es nach Auffassung der Bundesregierung empirisch belegbare oder theoretische Einflüsse der unterschiedlichen Notarzugangspraxis im Sinne des § 3 BNotO (hauptberufliche Notare und Anwaltsnotare) auf die Arbeitsbelastung und Arbeitsqualität der Notare, wenn nein, warum nicht, und wenn ja, wie wirken sich diese gegebenenfalls auf die Rechtspflege aus? Nach Auffassung der Bundesregierung bestehen weder belastbare empirische noch überzeugende theoretische Gründe für die Annahme, dass die unterschiedliche notarielle Zugangspraxis nach § 3 BNotO die Arbeitsbelastung oder Arbeitsqualität beeinträchtigt. Die sowohl im Anwaltsnotariat als auch im hauptberuflichen Notariat hohen Zugangsvoraussetzungen und die bestehende Bestenauslese sichern vielmehr ein einheitlich hohes Qualifikationsniveau. 10. Was spricht nach Auffassung der Bundesregierung für eine Angleichung der notariellen Berufsausübungspraxis (Reduzierung auf den Anwaltsnotar oder Nur-Notar) im gesamten Bundesgebiet, und was spricht dagegen? Aus Sicht der Bundesregierung besteht kein Anlass, in das seit Jahrzehnten bewährte bestehende System einzugreifen, da dies für alle Beteiligten mit einem erheblichen Umstellungsaufwand verbunden wäre, für den es keine Notwendigkeit gibt. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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