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auf die Kleine Anfrage - Druckasche 21/1409 - Sehr hohe Einkommen und Vermögen in Deutschland

dip / drucksache 12.09.2025 · WP 21 · 21/1639 · Antwort · Original ↗

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auf die Kleine Anfrage - Druckasche 21/1409 - Sehr hohe Einkommen und Vermögen in Deutschland [Deutscher Bundestag Drucksache 21/1639 21. Wahlperiode 12.09.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christian Görke, Janine Wissler, Doris Achelwilm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/1409 – Sehr hohe Einkommen und Vermögen in Deutschland V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Im Jahr 2021 gab es in Deutschland 34 509 Einkommensmillionäre und Einkommensmillionärinnen (www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Lohnste uer-Einkommensteuer/Tabellen/millionaere.html). Demgegenüber verdienen derzeit schätzungsweise 6,6 Mio. Menschen in Deutschland weniger als 13,90 Euro pro Stunde (www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/ 07/PD25_256_62.html). Im Jahr 2023 besaßen laut einer Haushaltsbefragung 10 Prozent der deutschen Haushalte 54 Prozent des Nettovermögens, während die untere Hälfte nur wenige Prozent des Vermögens besaß (https://publikationen.bundesbank.de/pu blikationen-de/berichte-studien/monatsberichte/monatsbericht-april-2025-954 594?article=vermoegen-und-finanzen-privater-haushalte-in-deutschland-ergeb nisse-der-vermoegensbefragung-2023--954598). Im Jahr 2024 gab es laut dem jüngsten „Global Wealth Report“ der Boston Consulting Group (www.bcg.com/press/24june2025-globales-vermogen-steig t-um-vier-prozent-auf-512-billionen-us-dollar) in Deutschland geschätzte 3 900 Personen mit einem Vermögen über 100 Mio. US-Dollar, 500 mehr als im Vorjahr. Diese Personen konnten ihr Vermögen um 16 Prozent mehren und besaßen damit etwa 27 Prozent des gesamten Finanzvermögens in Deutschland. Auch die Zahl der Dollarmillionäre wächst hierzulande: Etwa 678 000 Personen besitzen derzeit mehr als 1 Mio. US-Dollar Finanzvermögen, etwa 65 000 Personen bzw. 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Dem entgegenstehen geschätzte 67 Mio. Personen in Deutschland, die zusammen nur 37 Prozent des Vermögens besitzen.  1. Sieht die Bundesregierung in der heutigen Verteilung der Einkommen beziehungsweise Vermögen in Deutschland ein Problem (bitte begründen)? Die Einkommen der privaten Haushalte sind im Zeitverlauf kontinuierlich gestiegen und damit auch die Kaufkraft und der Wohlstand. Dabei wirkt das Steuer- und Transfersystem stark ungleichheitsmindernd, sodass die Nettoeinkom- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 12. September 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. men der Privathaushalte deutlich gleicher verteilt sind als die Markteinkommen. Auch haben die privaten Haushalte hohe Vermögen angesammelt, die in den vergangenen Jahren weiter angestiegen sind. Wie in vergleichbaren Ländern, ist das Privatvermögen insgesamt ungleich verteilt, jedoch hat sich das Maß der Ungleichheit seit 2010/2011 leicht reduziert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die – im Vergleich zu den Einkommen – deutlich höhere Ungleichheit auch dadurch entsteht, dass Vermögensbildung ein langfristiger Prozess im Lebensverlauf ist. Im Übrigen wird auf die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung verwiesen.  2. Welche Schlussfolgerung zieht die Bundesregierung aus den Zahlen zur Vermögensverteilung und deren Entwicklung in Deutschland aus dem jüngsten „Global Wealth Report“ (siehe Vorbemerkung der Fragesteller; bitte antworten, ob positiv oder negativ, und begründen)? Beim Global Wealth Report der Boston Consulting Group handelt es sich um die Analyse einer Unternehmensberatung auf Basis von Marktbeobachtungen und Modellrechnungen, welche zudem nur unzureichend dokumentiert sind. Sie eignet sich daher auch nicht als Grundlage für Schlussfolgerungen der Bundesregierung. Die Anzahl der Vermögensmillionäre oder -milliardäre ist zudem wenig aussagekräftig, da eine willkürlich gewählte absolute Grenze keinen Bezug zur gesamten Verteilung hat und nicht auf Geldwertveränderungen reagiert, wodurch sich Zeitreihenvergleiche kaum sinnvoll interpretieren lassen.  3. Hält die Bundesregierung eine stärkere Gleichheit oder Ungleichheit bei den Einkommen der deutschen Bevölkerung gegenüber dem heutigen Stand für erstrebenswert (bitte begründen)?  4. Hält die Bundesregierung eine stärkere Gleichheit oder Ungleichheit bei den Vermögen in Deutschland gegenüber dem heutigen Stand für erstrebenswert (bitte begründen)? Die Fragen 3 und 4 werden gemeinsam beantwortet. Es wird auf die Ausführungen in der Antwort zu Frage 1 und auf die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung verwiesen.  5. Gibt es ein Maß, ab dem die Bundesregierung die Ungleichheit von Einkommen in Deutschland für untragbar oder problematisch hält, z. B. bei der Spreizung der Gehälter oder Einkommen allgemein oder für bestimmte Berufe (ggf. welches Maß genau)?  6. Gibt es ein Maß, ab dem die Bundesregierung die Ungleichheit von Vermögen in Deutschland für untragbar oder problematisch hält, z. B. in Gestalt des Gini-Koeffizienten (ggf. welches Maß genau)? Die Fragen 5 und 6 werden gemeinsam beantwortet. Der Bundesregierung sind die üblichen Verteilungsmaße, wie z. B. der Gini- Koeffizient, die Palma Ratio und andere Dezils-/Perzentils-Verhältnisse, bekannt. Diese werden u. a. im Rahmen der Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung genutzt. Diese Verteilungsmaße sind grundsätzlich geeignet, um im Zeitablauf Aussagen zur Veränderung der Verteilungsverhältnisse treffen zu können. Sie sind jedoch nicht geeignet, um Aussagen treffen zu können, welches Maß an Ungleichheit als gesellschaftlich inakzeptabel anzusehen ist, da diese normative Bewertung auch von der Entstehung und Verwendung von Einkommen und Vermögen abhängig ist.  7. Kann die Bundesregierung – zumindest der Größenordnung nach – die Aussage einer Studie des „Netzwerks Steuergerechtigkeit“ bestätigen, der zufolge Männer ungefähr 71 Prozent der Milliardenvermögen in Deutschland besitzen, Frauen dagegen nur 29 Prozent (www.netzwerk-st euergerechtigkeit.de/wp-content/uploads/2025/03/Gender_Tax.pdf, S. 5)? Der Bundesregierung liegen keine entsprechenden Erkenntnisse vor. Laut den Verfassern der Studie beruhen die untersuchten Milliardenvermögen vor allem auf unternehmerischen Vermögen. Wie die Daten zu den Eigentumsverhältnissen an den einzelnen Gesellschaften recherchiert wurden, wird nicht weiter erläutert. Zudem wurde wegen fehlender Daten ein großer Teil der weiteren Privatvermögen von der Analyse ausgeschlossen.  8. Ist bzw. wäre für die Bundesregierung eine so starke geschlechterspezifische Ungleichheit bei den Spitzenvermögen wie in der in Frage 7 genannten Studie des „Netzwerks Steuergerechtigkeit“ – oder eine ähnliche Größenordnung – mit der Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung (siehe Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, S. 101) vereinbar (bitte begründen)? Die ökonomische Gleichstellung von Frauen und Männern ist Ziel der Bundesregierung und soll mit der geplanten Gleichstellungsstrategie weiter gestärkt werden. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 7 verwiesen.  9. Wie viele Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre gab es nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren von 2011 bis 2023 in Deutschland (bitte nach Jahren und zusätzlich nach Einkommensarten aufschlüsseln)? Eine Auswertung der Steuerpflichtigen mit Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Mio. Euro und mehr aus den Lohn- und Einkommensteuerstatistiken 2010 sowie 2012 bis 2021 kann dem Tabellenanhang* entnommen werden. Bis zum Veranlagungsjahr 2010 wurden die Daten der Lohn- und Einkommensteuerstatistik nur dreijährlich aufbereitet, ab 2012 gibt es eine jährliche Bundesstatistik zur Lohn- und Einkommensteuer. Daher liegen für das Veranlagungsjahr 2011 keine Daten vor. Das Statistische Bundesamt hat dafür das Veranlagungsjahr 2010 ausgewertet. Aufgrund der langen Fristen zur Abgabe der Steuererklärung liegen die Angaben nur mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung vor. Daher sind die aktuellsten Daten für das Veranlagungsjahr 2021 verfügbar. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1639 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 10. Wie viele Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung aufgeschlüsselt nach Bundesländern und Einkommensarten (bitte für das letzte verfügbare Jahr mit Jahresangabe aufschlüsseln)? Eine Auswertung der Steuerpflichtigen mit Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Mio. Euro und mehr nach Bundesländern aus der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2021 kann dem Tabellenanhang* entnommen werden. Auf die Antwort zu Frage 9 wird verwiesen. 11. Wie viele Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre gab es nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren von 2011 bis 2023 jeweils in den Landkreisen und kreisfreien Städten (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Hierzu liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. 12. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils das höchste zu versteuernde Einkommen in den Jahren von 2011 bis 2023? Hierzu liegen der Bundesregierung keine Informationen vor, da Einzelangaben wegen des Steuergeheimnisses und der statistischen Geheimhaltung nicht veröffentlicht werden dürfen. 13. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren von 2011 bis 2023 (bitte nach Jahren aufschlüsseln) die zu versteuernden Einkommen a) insgesamt, und b) aller Einkommensmillionäre bzw. Einkommensmillionärinnen? Eine Sonderauswertung der Steuerpflichtigen aus den Lohn- und Einkommensteuerstatistiken 2010 sowie 2012 bis 2021 kann dem Tabellenanhang* entnommen werden. Auf die Antwort zu Frage 9 wird verwiesen. 14. Bei wie vielen der Einkommensmillionäre bzw. Einkommensmillionärinnen in Deutschland wurden nach Kenntnis der Bundesregierung durch die Finanzverwaltung Steuerprüfungen durchgeführt (bitte für das letzte verfügbare Jahr mit Jahresangabe aufschlüsseln)? Im Jahr 2023 wurden 876 Prüfungen bei Steuerpflichtigen mit sogenannten „besonderen Einkünften“ durchgeführt. Dies sind Steuerpflichtige mit einer Summe der positiven Überschusseinkünfte i. S. d. § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummern 4 bis 7 des Einkommensteuergesetzes von mehr als 500 000 Euro. Im Übrigen wird auf die veröffentlichten Zahlen in der Antwort der Bundesregierung zu Frage 7 auf Bundestagsdrucksache 21/469 verwiesen. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1639 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 15. Wie viele der Einkommensmillionäre bzw. Einkommensmillionärinnen in Deutschland beziehen nach Kenntnis der Bundesregierung a) ausschließlich oder b) überwiegend Kapitaleinkommen (bitte für das letzte verfügbare Jahr mit Jahresangabe aufschlüsseln)? Der Bundesregierung liegen dazu keine aussagefähigen Daten vor. Die Einkünfte aus Kapitalvermögen werden seit Einführung der Abgeltungsteuer zum 1. Januar 2009 nur noch unvollständig in der Lohn- und Einkommensteuerstatistik ausgewiesen, da sie in der Regel nicht mehr Bestandteil der individuellen Steuerveranlagung sind. 16. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung dazu vor, wie sich bei dem ungefähr 1 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, das laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 seinen Lebensunterhalt überwiegend aus eigenem Vermögen, aus Kapitalerträgen oder Einkünften aus Vermietung und Verpachtung bestreitet (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemit teilungen/2024/04/PD24_132_125.html), die entsprechenden Einkünfte im Detail gestalten, insbesondere a) wie hoch die entsprechenden Vermögenseinkünfte im Schnitt sind (Mittelwert und Median), b) wie sich die entsprechenden Einkünfte der Höhe nach verteilen (z. B. wie hoch die Einkünfte der reichsten 0,5 Prozent, 0,1 Prozent, 0,01 Prozent oder 0,001 Prozent sind) bzw. c) wie sich die Einkunftsarten (eigenes Vermögen, Kapitalerträge oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) prozentual insgesamt oder für bestimmte Untergruppen verteilen? Der Bundesregierung liegen keine über den Inhalt der genannten Pressemitteilung hinausgehenden Erkenntnisse vor. 17. Wie groß sind nach Kenntnis der Bundesregierung die durchschnittlichen Vermögenseinkommen der obersten 0,1 Prozent der Einkommensbezieher bzw. Einkommensbezieherinnen in Deutschland (bitte für das letzte verfügbare Jahr mit Jahresangabe aufschlüsseln)? 18. Welcher Anteil der Kapitaleinkommen entfällt nach Kenntnis der Bundesregierung (bitte für das letzte verfügbare Jahr mit Jahresangabe aufschlüsseln) a) auf das oberste 0,1 Prozent der Einkommensbezieher bzw. Einkommensbezieherinnen, b) auf Einkommensmillionäre bzw. Einkommensmillionärinnen? Die Fragen 17 und 18 werden gemeinsam beantwortet. Dazu liegen der Bundesregierung keine aussagefähigen Daten vor. Auf die Antwort zu Frage 15 wird verwiesen. 19. Wie viele Menschen gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung in Deutschland, die keine Rentner bzw. Rentnerinnen sind und trotzdem nicht arbeiten müssen, weil sie aus ihren Kapital- bzw. Vermögenseinkommen leben können (bitte für das letzte verfügbare Jahr mit Jahresangabe aufschlüsseln)? Der Bundesregierung liegen keine Daten im Sinne der Fragestellung vor. 20. Wird die Bundesregierung vor dem Hintergrund ihrer Unterstützung für den Vorschlag der brasilianischen G20-Präsidentschaft für eine globale Milliardärssteuer (siehe Antwort der Bundesregierung zu Frage 34 der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/908) in dieser Legislaturperiode einen Vorschlag für eine solche Steuer in Deutschland vorschlagen, wenn ja, wann, und wenn nein, warum nicht? Die Bundesregierung unterstützt die unter brasilianischer G20-Präsidentschaft verabschiedete gemeinsame Erklärung der Finanzminister („G20 Ministerial Declaration on International Taxation Cooperation“) sowie das Kommuniqué der G20-Finanzminister und Notenbankgouverneure vom 24. Oktober 2024. Dabei ist anstelle des früheren Vorschlags einer „Globalen Mindeststeuer für Superreiche“ (sogenannte High-Net-Worth Individuals – HNWI) die Erhöhung der Effektivität der jeweiligen innerstaatlichen Besteuerung durch Verbesserung der Steuertransparenz über die Besteuerungsgrundlagen vorgesehen, um eine effektive Besteuerung von sehr wohlhabenden Privatpersonen weltweit sicherzustellen. Hierzu wurden entsprechende Arbeiten auf Ebene des Inclusive Framework on BEPS der OECD sowie im Rahmen von Prozessen der Vereinten Nationen aufgenommen. 21. Was ist nach Kenntnis der Bundesregierung der durchschnittliche effektive Steuersatz für Steuerpflichtige mit Einkommen a) über 1 Mio. Euro, b) über 10 Mio. Euro, c) über 100 Mio. Euro bzw. d) über 1 Mrd. Euro (vor Steuer; bitte für das letzte verfügbare Jahr mit Jahresangabe aufschlüsseln)? Der Bundesregierung liegen dazu keine Informationen vor. Frage 9 Unbeschränkt Steuerpflichtige mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr Veranlagungsjahr Steuerpflichtige mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr Stpfl. 1.000 € 2010 14 666 41 222 501 2012 16 547 45 239 790 2013 17 429 46 938 470 2014 18 999 50 722 016 2015 21 175 57 159 489 2016 22 865 61 626 045 2017 24 743 67 161 699 2018 26 256 69 493 835 2019 27 410 72 874 828 2020 29 345 75 313 236 2021 34 509 98 259 228 Unbeschränkt Steuerpflichtige mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr nach Einkunftsarten Veranlagungsjahr Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkünfte aus selbständiger Arbeit Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Einkünfte aus Kapitalvermögen 1) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung Sonstige Einkünfte Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € 2010 927 271 665 12 651 30 675 469 5 311 3 127 073 9 442 5 503 210 3 170 502 563 11 486 849 886 4 659 183 002 2012 1 087 403 244 13 924 32 295 853 5 880 3 580 804 10 620 6 746 341 3 250 636 908 12 966 1 098 807 4 562 485 506 2013 1 200 473 074 14 478 33 282 170 6 233 3 775 776 11 307 7 415 788 3 002 514 884 13 545 1 236 587 4 619 249 096 2014 1 323 430 315 15 755 35 238 406 6 841 4 218 994 12 363 7 955 698 3 052 1 127 085 14 701 1 429 300 5 129 331 608 2015 1 452 463 994 17 293 39 960 457 7 720 5 027 296 13 962 9 119 532 3 276 481 936 16 336 1 675 624 5 619 438 285 2016 1 509 566 960 18 533 42 050 853 8 214 5 915 770 15 176 9 622 482 3 464 1 157 902 17 568 1 915 224 5 918 407 019 2017 1 691 598 022 19 979 45 998 760 8 708 6 115 726 16 697 11 073 512 3 751 715 130 19 047 2 147 065 6 411 524 147 2018 1 817 644 998 21 009 46 568 762 9 303 7 166 397 17 877 11 632 877 3 836 642 272 20 265 2 304 623 6 814 544 959 2019 1 880 724 224 21 597 48 511 115 9 798 7 944 404 18 773 11 925 464 3 819 697 761 20 961 2 502 474 7 219 580 536 2020 2 089 844 008 22 989 49 764 213 10 126 8 338 666 19 975 12 597 083 3 885 699 389 22 229 2 425 019 7 484 656 093 2021 2 328 978 309 26 892 67 466 815 11 534 9 730 516 23 790 15 611 697 4 391 737 749 25 679 2 795 566 8 886 945 643 1) Die Einkünfte aus Kapitalvermögen werden seit Einführung der Abgeltungsteuer zum 1.1.2009 nur noch unvollständig in der Statistik ausgewiesen. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2025 Frage 10 Unbeschränkt Steuerpflichtige mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr nach Ländern Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2021 Bundesland Steuerpflichtige mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr Stpfl. 1.000 € Schleswig-Holstein 1 184 3 313 082 Hamburg 1 537 4 737 228 Niedersachsen 2 731 6 814 042 Bremen 238 929 110 Nordrhein-Westfalen 7 871 21 753 153 Hessen 2 856 8 746 270 Rheinland-Pfalz 1 297 4 918 216 Baden-Württemberg 5 442 15 824 632 Bayern 7 707 21 993 572 Saarland 164 331 106 Berlin 1 601 4 684 947 Brandenburg 463 1 046 022 Mecklenburg-Vorpommern 297 689 847 Sachsen 599 1 315 299 Sachsen-Anhalt 283 616 009 Thüringen 239 546 693 Deutschland 34 509 98 259 228 Unbeschränkt Steuerpflichtige mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr nach Ländern sowie Einkunftsarten Bundesland Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkünfte aus selbständiger Arbeit Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit Einkünfte aus Kapitalvermögen 1) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung Sonstige Einkünfte Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € Schleswig-Holstein 125 43 114 1 038 2 671 692 327 215 333 758 271 379 153 14 313 902 75 377 367 22 385 Hamburg 43 11 737 1 093 3 067 450 625 479 261 986 803 477 208 51 908 1 093 282 500 364 41 557 Niedersachsen 312 137 717 2 348 5 125 747 751 576 735 1 876 702 073 385 34 624 2 125 176 783 782 61 531 Bremen 5 146 195 778 556 76 40 825 144 79 805 36 3 888 157 20 125 80 5 876 Nordrhein-Westfalen 533 249 629 6 278 15 333 245 2 474 2 015 753 5 246 3 246 471 941 120 514 5 834 615 204 2 054 170 246 Hessen 104 20 611 1 975 5 586 770 976 893 061 2 137 1 938 209 339 46 221 2 061 213 575 663 48 830 Rheinland-Pfalz 96 80 839 1 042 3 792 003 418 394 941 877 509 593 162 16 661 962 79 890 355 44 771 Baden-Württemberg 289 78 886 4 411 11 620 149 1 846 1 434 589 3 801 2 091 084 745 142 528 4 137 339 890 1 468 119 672 Bayern 643 225 258 5 848 14 247 562 2 735 2 453 373 5 436 3 907 326 993 245 146 5 839 664 509 1 956 252 384 Saarland 4 10 126 214 637 68 59 682 113 47 644 19 762 120 7 139 45 1 302 Berlin 23 8 357 1 011 2 349 564 651 539 117 1 104 1 428 708 185 34 083 1 079 225 937 354 99 681 Brandenburg 28 16 884 342 636 082 163 161 926 307 191 604 44 3 498 325 26 974 99 9 183 Mecklenburg-Vorpommern 48 50 943 263 525 554 74 50 032 194 33 779 35 4 677 236 17 169 83 7 798 Sachsen 27 10 390 476 742 978 187 211 891 448 267 486 87 7 301 414 25 496 108 49 887 Sachsen-Anhalt 34 37 131 236 364 090 95 138 736 195 51 830 27 6 551 218 8 730 58 9 012 Thüringen 14 6 656 210 410 737 68 65 262 168 41 229 32 5 074 177 16 268 50 1 528 Deutschland 2 328 978 309 26 892 67 466 815 11 534 9 730 516 23 790 15 611 697 4 391 737 749 25 679 2 795 566 8 886 945 643 1) Die Einkünfte aus Kapitalvermögen werden seit Einführung der Abgeltungsteuer zum 1.1.2009 nur noch unvollständig in der Statistik ausgewiesen. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2025 Frage 13 Zu versteuerndes Einkommen der unbeschränkt Steuerpflichtigen insgesamt und mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr Veranlagungsjahr Zu versteuerndes Einkommen der Steuerpflichtigen insgesamt Zu versteuerndes Einkommen der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 1 Million Euro und mehr Stpfl. 1.000 € Stpfl. 1.000 € 2010 36 050 514 1 047 056 181 14 600 38 388 124 2012 36 167 347 1 127 519 824 16 544 42 773 432 2013 37 204 574 1 179 996 342 17 425 44 275 499 2014 37 707 938 1 236 337 224 18 986 47 574 990 2015 39 025 063 1 295 743 161 21 164 54 039 411 2016 39 648 445 1 354 295 666 22 858 58 283 382 2017 40 384 075 1 419 412 153 24 735 63 719 969 2018 41 130 625 1 493 453 423 26 248 66 236 230 2019 41 677 712 1 565 135 844 27 403 69 363 383 2020 41 297 161 1 548 093 649 29 342 72 173 090 2021 41 921 788 1 620 122 217 34 503 93 501 577 Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2025 Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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