Weitere Fragen zu aktuellen Problematiken der Beziehungen zwischen Deutschland und Weißrussland (Nachfrage zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 21/546)
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Weitere Fragen zu aktuellen Problematiken der Beziehungen zwischen Deutschland und Weißrussland (Nachfrage zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 21/546)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/814
21. Wahlperiode 09.07.2025
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Stefan Keuter, Steffen Kotré, Jan Wenzel Schmidt und der
Fraktion der AfD
Weitere Fragen zu aktuellen Problematiken der Beziehungen zwischen
Deutschland und Weißrussland
(Nachfrage zu der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf
Bundestagsdrucksache 21/546)
Zur o. g. Antwort der Bundesregierung stellen sich den Fragestellern mehrere
Nachfragen.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wurden bzw. werden Projekte aus dem Solidaritätsfonds Belarus BYSOL
in Deutschland finanziert (vgl. Antwort zu Frage 3 der genannten
Bundestagsdrucksache; wenn ja, welche, seit wann, und mit welchen Summen)?
2. Gab es hinsichtlich des geplanten Dokumentationszentrums Zweiter
Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa Gespräche mit weißrussischen,
russischen oder ukrainischen Nichtregierungsorganisationen oder
Regierungen, wenn ja, wann, mit welchen, und hinsichtlich welcher Thematik (vgl.
Antwort zu Frage 10 der genannten Bundestagsdrucksache)?
3. Fließen aus den Bundesmitteln für „ehemalige politische Gefangene“ auch
Gelder an solche belarussischen ehemaligen Gefangenen, die sich in
Deutschland aufhalten, wenn ja, an wie viele, und in welcher Höhe (vgl.
Antwort zu Frage 15 der genannten Bundestagsdrucksache)?
4. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zum diplomatischen Erfolg
der Vereinigten Staaten gebildet, die durch den Sondergesandten Keith
Kellogg die Freilassung von Sergej Tichanowskij und 13 weiteren Gefangenen
erreicht haben, wenn ja, wie lautet diese, insbesondere im Hinblick darauf,
ob, und wenn ja, was Deutschland und ggf. die Europäische Union von der
US-Diplomatie lernen können (vgl. www.tagesschau.de/ausland/europa/tich
anowski-interview-100.html)?
5. Hat die weißrussische Generalstaatsanwaltschaft im Hinblick auf die
Ermittlungen zu den nationalsozialistischen Verbrechen auf weißrussischem
Territorium Rechtshilfeersuchen an Deutschland gerichtet, wenn ja, wann,
wie viele, in welchen Fällen, und mit welchem Ergebnis (vgl. globalbridge.
ch/weg-frei-zum-naechsten-praeventivkrieg/)?
Berlin, den 7. Juli 2025
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
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ISSN 0722-8333]
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