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Schriftliche Frage 61 von Nyke Slawik (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie viele Straftaten gab es 2023 und 2024 nach Kenntnis der Bundesregierung gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans*- und inter*geschlec…

dip / schriftliche_frage 11.07.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. Juli 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern sowie in verschiedenen Organisationseinheiten der Zollverwaltung, für denkbar. Hierbei wird ausgehend von dem fachlichen Bedarf die Geeignetheit eines Produkts und seiner Anwendung unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte geprüft und bewertet, wie zum Beispiel der Aspekt des Geheim- und Datenschutzes, des Ziels der digitalen Souveränität und der verfassungsrechtlichen Vorgaben..

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Schriftliche Frage 61 von Nyke Slawik (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie viele Straftaten gab es 2023 und 2024 nach Kenntnis der Bundesregierung gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans*- und inter*geschlec… Frage 61 (Nyke Slawik, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie viele Straftaten gab es 2023 und 2024 nach Kenntnis der Bundesregierung gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans*- und inter*geschlechtliche sowie nichtbinäre Menschen (bitte nach Jahren und nach betroffenen Gruppen und Art der Straftaten aufschlüsseln), und wie groß war nach Einschätzung des Bundesministeriums des Innern die Dunkelziffer dieser Form von Hasskriminalität? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 7. Juli 2025: Im Rahmen des Kriminalpolizeilichen Meldedienstes in Fällen Politisch motivierter Kriminalität (KPMD-PMK) werden politisch motivierte Straftaten durch die zuständigen Landeskriminalämter an das Bundeskriminalamt (BKA) übermittelt und in einer zentralen Fallzahlendatei erfasst. Ausgehend von den Motiven zur Tatbegehung und den Tatumständen werden politisch motivierte Taten durch die Länder Themenfeldern (u. a. dem Unterthemenfeld (UTF) „Sexuelle Orientierung“ im Oberthemenfeld (OTF) „Hasskriminalität“) zugeordnet sowie die erkennbaren ideologischen Hintergründe und Ursachen der Tatbegehung in einem staatsschutzrelevanten Phänomenbereich abgebildet. Ist der Sachverhalt nicht unter den Phänomenbereichen PMK -links-, PMK -rechts-, PMK -ausländische Ideologie- oder PMK -religiöse Ideologie- subsumierbar, ist der Phänomenbereich PMK -sonstige Zuordnung- (bis zum 1. Januar 2022 bezogen auf die Tatzeit: PMK -nicht zuzuordnen-) zu wählen. Fälle, bei denen Personen aufgrund einer von Vorurteilen gegen ein Geschlecht oder eine geschlechtliche Identität geleiteten Tatmotivation heraus Opfer werden, sind Teile der Hasskriminalität. Derartige Vorurteile können sich insbesondere in einer zum Ausdruck kommenden ablehnenden Einstellung des Täters zur Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung der Geschlechter äußern. Hasskriminalität bezeichnet politisch motivierte Straftaten, wenn in Würdigung der Umstände der Tat und/oder der Einstellung des Täters Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sie aufgrund von Vorurteilen des Täters bezogen auf Nationalität, ethnische Zugehörigkeit, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit/Weltanschauung, sozialen Status, physische und/ oder psychische Behinderung oder Beeinträchtigung, Geschlecht/ geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung, äußeres Erscheinungsbild begangen werden. Straftaten der Hasskriminalität können sich unmittelbar gegen eine Person oder Personengruppe, eine Institution oder ein Objekt/eine Sache richten, welche(s) seitens des Täters einer der o. g. gesellschaftlichen Gruppen zugerechnet wird (tatsächliche oder zugeschriebene Zugehörigkeit) oder sich im Zusammenhang mit den vorgenannten Vorurteilen des Täters gegen ein beliebiges Ziel richten. Bei der Würdigung der Umstände der Tat ist neben anderen Aspekten auch die Sicht der/des Betroffenen mit einzubeziehen. Homo-/transphobe Straftaten sind seit dem 1. Januar 2001 im Rahmen des KPMD-PMK meldepflichtig. Ihre Erfassung erfolgte im Themenfeld „Sexuelle Orientierung“. Zur weiteren Optimierung der Auswertbarkeit wurde im KPMD-PMK zum 1. Januar 2020 das Unterthemenfeld „Geschlecht/Sexuelle Identität“ eingeführt. Dies ermöglicht die automatisierte trennscharfe Unterscheidung der täterseitigen Motive „transphob“ bzw. „homophob“ in der zentralen Fallzahlendatei des BKA. Straftaten aufgrund von Vorurteilen des Täters bezogen auf das Geschlecht/die geschlechtliche Identität werden in dem zum 1. Januar 2020 eingeführten Unterthemenfeld „Geschlecht/Sexuelle Identität“ abgebildet. Straftaten aufgrund von Vorurteilen des Täters bezogen auf die sexuelle Orientierung werden im Themenfeld „Sexuelle Orientierung“ abgebildet. Das zum 1. Januar 2020 eingeführte Unterthemenfeld „Geschlecht/ Sexuelle Identität“ wurde zum 1. Januar 2022 (bezogen auf die Tatzeit) wie folgt ausdifferenziert: „Frauenfeindlich“ – gegen Frauen bzw. das weibliche Geschlecht gerichtet; „Geschlechtsbezogene Diversität“ – gegen Menschen, deren geschlechtliche Identität vom biologischen Geschlecht abweicht (transsexuelle bzw. nichtbinäre Menschen) sowie gegen intersexuelle Menschen bzw. das Geschlecht gerichtet, welches nicht eindeutig als männlich oder weiblich zu bestimmen ist; „Männerfeindlich“ – gegen Männer bzw. das männliche Geschlecht gerichtet. Die Ausdifferenzierung ermöglicht eine noch bessere Auswertung politisch motivierter Straftaten, die aufgrund von Vorurteilen bezüglich eines Geschlechts bzw. einer geschlechtlichen Identität begangen werden. Die Darstellung der Fallzahlen des KPMD-PMK findet sich in den nachfolgenden Tabellen. Ta be lle 1 Ta tz ei t ( TZ ): „2 02 3“ , U TF „ G es ch le ch ts be zo ge ne D iv er si tä t“ , S tic ht ag : 3 1. Ja nu ar 2 02 4 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e Tö tu ng sd el ik te 0 0 0 0 0 0 Tö tu ng sd el ik te v ol le nd et 0 0 0 0 0 0 Tö tu ng sd el ik te V er su ch 0 0 0 0 0 0 K ör pe rv er le tz un ge n 4 1 2 8 0 8 5 10 9 B ra nd st ift un ge n 0 0 0 0 0 0 Sp re ng st of fd el ik te 0 0 0 0 0 0 La nd fr ie de ns br uc h 0 1 0 0 1 2 G ef äh rli ch er E in gr iff 0 0 0 0 1 1 Fr ei he its be ra ub un g 0 0 0 0 0 0 R au b 0 1 1 0 2 4 Er pr es su ng 0 0 0 0 0 0 W id er st an ds de lik te 0 1 0 0 0 1 Se xu al de lik te 0 0 0 0 0 0 Su m m e G ew al td el ik te 4 1 5 9 0 8 9 11 7 Sa ch be sc hä di gu ng en 4 2 6 2 0 9 6 12 8 N öt ig un g/ B ed ro hu ng 0 9 2 1 3 3 4 5 Pr op ag an da de lik te 0 5 5 0 0 1 6 7 1 St ör un g de r T ot en ru he 0 0 0 0 1 1 Vo lk sv er he tz un g 1 8 7 1 6 5 4 14 9 Ve rs t g g. V er sG 0 4 0 3 1 8 Ve rs t g g. W af fG 0 0 0 0 0 0 an de re S tra fta te n 4 4 2 8 8 27 3 33 5 G es am ts um m e 13 23 8 22 18 56 3 85 4 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n – A nd er e St ra fta te n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e Ö ffe nt l. A . z u St ra fta t 1 4 0 0 9 1 4 A nd ro h. v . S tra fta t 0 0 0 0 4 4 B el ei di gu ng 1 19 2 6 18 7 21 5 ve rh et ze nd e B el ei di gu ng 1 3 0 0 1 7 2 1 Ve ru ng lim pf . d . S ta at . 0 0 0 0 0 0 D ie bs ta hl 0 7 2 1 4 7 5 7 H au sf rie de ns br uc h 1 1 0 0 0 2 Ve rs t. gg . V er ei ns G 0 0 0 0 0 0 G ef an ge ne nb ef re iu ng 0 0 0 0 0 0 St aa ts ge fä hr de nd e G ew al tta t 0 2 0 0 0 2 La nd es ve rr at 0 0 0 0 0 0 kr im . V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 te rr. V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 au sl . t er r. Ve re in ig . 0 0 0 0 0 0 üb rig e D el ik te 0 6 4 1 9 2 0 Su m m e an de re S tr af ta te n 4 42 8 8 27 3 33 5 Ta be lle 2 TZ : „ 20 24 “, U TF „ G es ch le ch ts be zo ge ne D iv er si tä t“ , S tic ht ag : 3 1. Ja nu ar 2 02 5 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e Tö tu ng sd el ik te 0 1 0 0 0 1 Tö tu ng sd el ik te v ol le nd et 0 0 0 0 0 0 Tö tu ng sd el ik te V er su ch 0 1 0 0 0 1 K ör pe rv er le tz un ge n 1 2 2 11 0 8 4 11 8 B ra nd st ift un ge n 0 2 0 0 0 2 Sp re ng st of fd el ik te 0 0 0 0 0 0 La nd fr ie de ns br uc h 0 0 0 0 1 1 G ef äh rli ch er E in gr iff 0 0 0 0 0 0 Fr ei he its be ra ub un g 0 0 0 0 0 0 R au b 0 3 1 0 0 4 Er pr es su ng 0 0 0 0 0 0 W id er st an ds de lik te 0 0 0 0 2 2 Se xu al de lik te 0 0 0 0 0 0 Su m m e G ew al td el ik te 1 2 8 12 0 8 7 12 8 Sa ch be sc hä di gu ng en 2 5 5 1 1 10 2 16 1 N öt ig un g/ B ed ro hu ng 0 1 7 1 1 3 9 5 8 Pr op ag an da de lik te 0 9 7 1 1 9 10 8 St ör un g de r T ot en ru he 0 0 0 0 0 0 Vo lk sv er he tz un g 0 12 2 5 4 8 8 21 9 Ve rs t g g. V er sG 1 1 4 0 0 7 2 2 Ve rs t g g. W af fG 0 1 0 0 0 1 an de re S tra fta te n 4 14 0 12 3 29 6 45 5 G es am ts um m e 8 47 4 32 10 62 8 1. 15 2 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n – A nd er e St ra fta te n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e öf fe nt l. A . z u St ra fta t. 1 8 0 0 1 0 1 9 A nd ro h. v . S tra fta t. 0 4 0 1 6 1 1 B el ei di gu ng 1 6 4 8 0 16 4 23 7 Ve rh et ze nd e B el ei di gu ng 1 8 2 2 3 3 4 6 Ve ru ng lim pf . d . S ta at . 0 0 0 0 1 1 D ie bs ta hl 0 3 1 0 0 5 6 8 7 H au sf rie de ns br uc h 1 3 0 0 0 4 Ve rs t. gg . V er ei ns G 0 0 0 0 0 0 G ef an ge ne nb ef re iu ng 0 0 0 0 0 0 St aa ts ge fä hr de nd e G ew al tta t 0 1 0 0 0 1 La nd es ve rr at 0 0 0 0 0 0 kr im . V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 te rr. V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 au sl . t er r. Ve re in ig . 0 0 0 0 0 0 üb rig e D el ik te 0 2 1 2 0 2 6 4 9 Su m m e an de re S tr af ta te n 4 14 0 12 3 29 6 45 5 Ta be lle 3 TZ : „ 20 23 “, U TF „ Se xu el le O rie nt ie ru ng “, S tic ht ag : 3 1. Ja nu ar 2 02 4 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e Tö tu ng sd el ik te 0 0 2 0 0 2 Tö tu ng sd el ik te v ol le nd et 0 0 0 0 0 0 Tö tu ng sd el ik te V er su ch 0 0 2 0 0 2 K ör pe rv er le tz un ge n 3 4 5 14 1 20 5 26 8 B ra nd st ift un ge n 0 0 0 1 0 1 Sp re ng st of fd el ik te 0 1 0 0 0 1 La nd fr ie de ns br uc h 0 1 0 0 0 1 ge fä hr lic he r E in gr iff 0 0 0 0 2 2 Fr ei he its be ra ub un g 0 0 0 0 0 0 R au b 0 1 1 2 6 1 0 Er pr es su ng 0 0 0 0 1 1 W id er st an ds de lik te 0 1 0 0 1 2 Se xu al de lik te 0 0 0 0 0 0 Su m m e G ew al td el ik te 3 4 9 17 4 21 5 28 8 Sa ch be sc hä di gu ng en 2 3 7 3 7 11 5 16 4 N öt ig un g/ B ed ro hu ng 1 1 2 5 4 7 1 9 3 Pr op ag an da de lik te 1 10 7 1 0 1 8 12 7 St ör un g de r T ot en ru he 0 0 0 0 0 0 Vo lk sv er he tz un g 1 13 3 6 13 6 8 22 1 Ve rs t g g. V er sG 0 2 0 3 1 6 Ve rs t g g. W af fG 0 0 0 0 0 0 an de re S tra fta te n 3 11 5 18 10 45 4 60 0 G es am ts um m e 11 45 5 50 41 94 2 1. 49 9 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n – A nd er e St ra fta te n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e öf fe nt l. A . z u St ra fta t. 1 5 0 1 1 1 1 8 A nd ro h. v . S tra fta t. 1 1 0 0 6 8 B el ei di gu ng 0 7 7 13 5 35 4 44 9 ve rh et ze nd e B el ei di gu ng 1 1 2 0 1 2 1 3 5 Ve ru ng lim pf . d . S ta at . 0 0 0 0 0 0 D ie bs ta hl 0 7 1 1 4 8 5 7 H au sf rie de ns br uc h 0 1 0 0 2 3 Ve rs t. gg . V er ei ns G 0 0 0 0 0 0 G ef an ge ne nb ef re iu ng 0 0 0 0 0 0 St aa ts ge fä hr de nd e G ew al tta t 0 1 0 0 0 1 La nd es ve rr at 0 0 0 0 0 0 kr im . V er ei ni gu ng 0 1 0 0 0 1 te rr. V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 au sl . t er r. Ve re in ig . 0 0 0 0 0 0 üb rig e D el ik te 0 1 0 4 2 1 2 2 8 Su m m e an de re S tr af ta te n 3 11 5 18 10 45 4 60 0 Ta be lle 4 TZ : „ 20 24 “, U TF „ Se xu el le O rie nt ie ru ng “, S tic ht ag : 3 1. Ja nu ar 2 02 5 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e Tö tu ng sd el ik te 0 1 0 0 0 1 Tö tu ng sd el ik te v ol le nd et 0 0 0 0 0 0 Tö tu ng sd el ik te V er su ch 0 1 0 0 0 1 K ör pe rv er le tz un ge n 0 5 0 20 6 15 6 23 2 B ra nd st ift un ge n 0 3 0 0 0 3 Sp re ng st of fd el ik te 0 0 0 0 0 0 La nd fr ie de ns br uc h 0 0 0 0 1 1 ge fä hr lic he r E in gr iff 0 0 0 0 0 0 Fr ei he its be ra ub un g 0 0 0 0 0 0 R au b 0 4 1 0 3 8 Er pr es su ng 0 2 0 0 0 2 W id er st an ds de lik te 0 5 0 0 1 6 Se xu al de lik te 0 0 0 0 0 0 Su m m e G ew al td el ik te 0 6 5 21 6 16 1 25 3 Sa ch be sc hä di gu ng en 9 6 3 3 1 12 4 20 0 N öt ig un g/ B ed ro hu ng 1 3 8 9 3 8 8 13 9 Pr op ag an da de lik te 0 14 4 2 1 1 0 15 7 St ör un g de r T ot en ru he 0 0 0 0 0 0 Vo lk sv er he tz un g 1 18 4 6 10 9 4 29 5 Ve rs t g g. V er sG 0 1 2 0 0 7 1 9 Ve rs t g g. W af fG 0 1 0 0 0 1 an de re S tra fta te n 6 21 1 23 7 45 4 70 1 G es am ts um m e 17 71 8 64 28 93 8 1. 76 5 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n – A nd er e St ra fta te n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e öf fe nt l. A . z u St ra fta t. 1 1 1 0 0 1 4 2 6 A nd ro h. v . S tra fta t. 0 3 0 2 1 0 1 5 B el ei di gu ng 5 12 5 18 0 29 9 44 7 ve rh et ze nd e B el ei di gu ng 0 1 1 2 4 3 8 5 5 Ve ru ng lim pf . d . S ta at . 0 0 0 0 1 1 D ie bs ta hl 0 3 0 0 0 5 9 8 9 H au sf rie de ns br uc h 0 4 0 0 0 4 Ve rs t. gg . V er ei ns G 0 0 0 1 0 1 G ef an ge ne nb ef re iu ng 0 0 0 0 0 0 st aa ts ge fä hr de nd e G ew al tta t 0 0 0 0 0 0 La nd es ve rr at 0 0 0 0 0 0 kr im . V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 te rr. V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 au sl . t er r. Ve re in ig . 0 0 0 0 0 0 üb rig e D el ik te 0 2 7 3 0 3 3 6 3 Su m m e an de re S tr af ta te n 6 21 1 23 7 45 4 70 1 Ta be lle 5 TZ : „ 20 23 “, U TF „ Se xu el le O rie nt ie ru ng “; u nd /o de r U TF „ ge sc hl ec ht sb ez og en e D iv er si tä t“ , S tic ht ag : 3 1. Ja nu ar 2 02 4 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e Tö tu ng sd el ik te 0 0 2 0 0 2 Tö tu ng sd el ik te v ol le nd et 0 0 0 0 0 0 Tö tu ng sd el ik te V er su ch 0 0 2 0 0 2 K ör pe rv er le tz un ge n 4 4 8 15 1 23 3 30 1 B ra nd st ift un ge n 0 0 0 1 0 1 Sp re ng st of fd el ik te 0 1 0 0 0 1 La nd fr ie de ns br uc h 0 1 0 0 1 2 ge fä hr lic he r E in gr iff 0 0 0 0 2 2 Fr ei he its be ra ub un g 0 0 0 0 0 0 R au b 0 1 1 2 7 1 1 Er pr es su ng 0 0 0 0 1 1 W id er st an ds de lik te 0 2 0 0 1 3 Se xu al de lik te 0 0 0 0 0 0 Su m m e G ew al td el ik te 4 5 3 18 4 24 5 32 4 Sa ch be sc hä di gu ng en 5 4 1 3 7 13 3 18 9 N öt ig un g/ B ed ro hu ng 1 1 6 6 4 8 8 11 5 Pr op ag an da de lik te 1 11 4 1 0 1 9 13 5 St ör un g de r T ot en ru he 0 0 0 0 1 1 Vo lk sv er he tz un g 2 16 4 7 14 8 1 26 8 Ve rs t g g. V er sG 0 4 0 3 1 8 Ve rs t g g. W af fG 0 0 0 0 0 0 an de re S tra fta te n 5 12 7 21 13 57 9 74 5 G es am ts um m e 18 51 9 56 45 1. 14 7 1. 78 5 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n – A nd er e St ra fta te n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e öf fe nt l. A . z u St ra fta t. 1 6 0 1 1 4 2 2 A nd ro h. v . S tra fta t. 1 1 0 0 8 1 0 B el ei di gu ng 1 8 6 14 8 45 8 56 7 ve rh et ze nd e B el ei di gu ng 1 1 2 0 1 3 0 4 4 Ve ru ng lim pf . d . S ta at . 0 0 0 0 0 0 D ie bs ta hl 0 8 2 1 5 2 6 3 H au sf rie de ns br uc h 1 1 0 0 2 4 Ve rs t. gg . V er ei ns G 0 0 0 0 0 0 G ef an ge ne nb ef re iu ng 0 0 0 0 0 0 st aa ts ge fä hr de nd e G ew al tta t 0 2 0 0 0 2 La nd es ve rr at 0 0 0 0 0 0 kr im . V er ei ni gu ng 0 1 0 0 0 1 te rr. V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 au sl . t er r. Ve re in ig . 0 0 0 0 0 0 üb rig e D el ik te 0 1 0 5 2 1 5 3 2 Su m m e an de re S tr af ta te n 5 12 7 21 13 57 9 74 5 Ta be lle 6 TZ : „ 20 24 “, U TF „ Se xu el le O rie nt ie ru ng “; u nd /o de r U TF „ ge sc hl ec ht sb ez og en e D iv er si tä t“ , S tic ht ag : 3 1. Ja nu ar 2 02 5 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e Tö tu ng sd el ik te 0 1 0 0 0 1 Tö tu ng sd el ik te v ol le nd et 0 0 0 0 0 0 Tö tu ng sd el ik te V er su ch 0 1 0 0 0 1 K ör pe rv er le tz un ge n 1 5 9 27 6 18 9 28 2 B ra nd st ift un ge n 0 3 0 0 0 3 Sp re ng st of fd el ik te 0 0 0 0 0 0 La nd fr ie de ns br uc h 0 0 0 0 1 1 ge fä hr lic he r E in gr iff 0 0 0 0 0 0 Fr ei he its be ra ub un g 0 0 0 0 0 0 R au b 0 4 2 0 3 9 Er pr es su ng 0 2 0 0 0 2 W id er st an ds de lik te 0 5 0 0 3 8 Se xu al de lik te 0 0 0 0 0 0 Su m m e G ew al td el ik te 1 7 4 29 6 19 6 30 6 Sa ch be sc hä di gu ng en 10 7 1 3 1 13 6 22 1 N öt ig un g/ B ed ro hu ng 1 4 4 10 3 10 5 16 3 Pr op ag an da de lik te 0 16 7 2 1 1 1 18 1 St ör un g de r T ot en ru he 0 0 0 0 0 0 Vo lk sv er he tz un g 1 21 4 7 10 11 5 34 7 Ve rs t g g. V er sG 1 1 4 0 0 7 2 2 Ve rs t g g. W af fG 0 1 0 0 0 1 an de re S tra fta te n 9 25 3 27 7 57 1 86 7 G es am ts um m e 23 83 8 78 28 1. 14 1 2. 10 8 D el ik ts ka te go rie n na ch P hä no m en be re ic he n – A nd er e St ra fta te n L in ks R ec ht s A us lä nd is ch e Id eo lo gi e R el ig iö se Id eo lo gi e So ns tig e Z uo rd nu ng Su m m e öf fe nt l. A . z u St ra fta t. 1 1 3 0 0 1 8 3 2 A nd ro h. v . S tra fta t. 0 4 0 2 1 0 1 6 B el ei di gu ng 6 15 3 20 0 39 6 57 5 Ve rh et ze nd e B el ei di gu ng 1 1 2 3 4 4 8 6 8 Ve ru ng lim pf . d . S ta at . 0 0 0 0 1 1 D ie bs ta hl 0 3 3 0 0 6 0 9 3 H au sf rie de ns br uc h 1 4 0 0 0 5 Ve rs t. gg . V er ei ns G 0 0 0 1 0 1 G ef an ge ne nb ef re iu ng 0 0 0 0 0 0 st aa ts ge fä hr de nd e G ew al tta t 0 1 0 0 0 1 La nd es ve rr at 0 0 0 0 0 0 kr im . V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 te rr. V er ei ni gu ng 0 0 0 0 0 0 au sl . t er r. Ve re in ig . 0 0 0 0 0 0 üb rig e D el ik te 0 3 3 4 0 3 8 7 5 Su m m e an de re S tr af ta te n 9 25 3 27 7 57 1 86 7 Die Datenlage zu LSBTIQ*-feindlichen Straftaten in Deutschland ist sehr begrenzt und spezielle Dunkelfeldstudien sind selten. Die vorliegenden Studien lassen keine repräsentativen Aussagen über die gesamte Bevölkerungsgruppe der LSBTIQ* zu und sind zudem in den meisten Fällen regional begrenzt. Trotz dieser Unzulänglichkeiten liefern die bislang durchgeführten Studien in ihrer Gesamtschau wichtige Erkenntnisse zur Kriminalitätsbelastung von LSBTIQ* und dem damit verbundenen kriminalstatistischen Dunkelfeld. Demnach sind LSBTIQ* einem besonders hohen Gewaltrisiko ausgesetzt. Die meisten Straftaten werden mutmaßlich nicht angezeigt. Entsprechend ist von einem ausgeprägten Dunkelfeld im Bereich der LSBTIQ*-feindlichen Kriminalität auszugehen (siehe auch zu weiteren Informationen „Lagebericht zur kriminalitätsbezogenen Sicherheit von LSBTIQ*“, www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikatione n/themen/sicherheit/BMI24043-lb-lsbtiq.pdf?_blob=publication-File &v=2).

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