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Schriftliche Frage 17 von Martin Hess (AfD): Wie hat sich im Bereich der Gewaltkriminalität der jeweilige Anteil der nichtdeutschen tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen seit 2015 ent…

dip / schriftliche_frage 17.04.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 14. April 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat.

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Schriftliche Frage 17 von Martin Hess (AfD): Wie hat sich im Bereich der Gewaltkriminalität der jeweilige Anteil der nichtdeutschen tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen seit 2015 ent… Frage 17 (Martin Hess, AfD): Wie hat sich im Bereich der Gewaltkriminalität der jeweilige Anteil der nichtdeutschen tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen seit 2015 entwickelt (bezogen auf die jeweilige Gesamtanzahl der Tatverdächtigen dieser Altersgruppen im Bereich der Gewaltkriminalität), und warum wird die Entwicklung weder bei der Pressekonferenz zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2024, noch auf den Seiten des BKA zur Vorstellung der PKS 2024 oder in der „Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 – Ausgewählte Zahlen im Überblick“ im Sinne dieser erfragten Anteile dargestellt (bitte in Bezug auf den ersten Frageteil die Zahlen absolut und prozentual aufschlüsseln)? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom 14. April 2025: Die erbetenen Informationen zu den jeweiligen absoluten Zahlen und Anteilen der nichtdeutschen Tatverdächtigen im Kindes- und Jugendalter an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen dieser Altersgruppen beim PKS-Schlüssel 892000 „Gewaltkriminalität“ kann der folgenden Tabelle entnommen werden. (Der PKS-Summenschlüssel „892000 Gewaltkriminalität“ umfasst die folgenden Straftatenschlüssel: 010000 Mord, 020000 Totschlag und Tötung auf Verlangen, 111000 Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschließlich mit Todesfolge, 210000 Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, 221000 Körperverletzung mit Todesfolge, 222000 Gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weiblicher Genitalien, 233000 Erpresserischer Menschenraub, 234000 Geiselnahme, 235000 Angriff auf den Luft- und Seeverkehr.) St ra fta te nsc hl üs se l St ra fta te nb es ch re ib un g Ja hr ta tv er dä ch tig e K in de r (0 –1 3 Ja hr e) ta tv er dä ch tig e Ju ge nd lic he (1 4– 17 Ja hr e) Ta tv er dä ch tig e in sg es am t N ic ht de ut sc he Ta tv er dä ch tig e Ta tv er dä ch tig e in sg es am t N ic ht de ut sc he Ta tv er dä ch tig e A nz ah l A nz ah l Pr oz en t an in sg es am t A nz ah l A nz ah l Pr oz en t an in sg es am t 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 15 6 .3 63 1. 10 7 17 ,4 20 .2 20 5 .7 80 28 ,6 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 16 6 .3 04 1. 41 3 22 ,4 22 .6 46 8 .0 08 35 ,4 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 17 7 .0 99 1. 75 5 24 ,7 23 .1 35 7 .5 82 32 ,8 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 18 7 .1 38 1. 74 1 24 ,4 22 .5 83 6 .7 89 30 ,1 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 19 8 .2 67 2. 27 2 27 ,5 23 .6 19 6 .5 85 27 ,9 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 20 7 .1 03 2. 00 9 28 ,3 22 .0 30 6 .1 80 28 ,1 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 21 7 .4 77 2. 17 1 29 ,0 20 .5 26 5 .7 08 27 ,8 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 22 10 .5 77 3. 31 3 31 ,3 26 .4 41 8 .3 89 31 ,7 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 23 12 .3 77 4. 29 0 34 ,7 30 .2 44 10 .7 30 35 ,5 89 20 00 G ew al tk rim in al itä t 20 24 13 .7 75 4. 93 7 35 ,8 31 .3 83 12 .1 12 38 ,6 Bei der Vorstellung der PKS-Zahlen für das Berichtsjahr 2024 wurde u. a. der Anstieg der Fallzahlen bei der Gewaltkriminalität (+1,5 Prozent auf 217.277 Fälle) thematisiert. Gleiches gilt für die in diesem Deliktsbereich steigenden Tatverdächtigenzahlen bei Kindern (+11, Prozent, 13.775) und Jugendlichen (+3,8 Prozent, 31.383). Eine umfassende Darstellung aller Entwicklungen ist im Rahmen einer Pressekonferenz weder möglich noch zielführend. Die Inhalte des IMK-Berichtes „Polizeiliche Kriminalstatistik – Ausgewählte Zahlen im Überblick“ wird durch die IMK festgelegt und entspricht, wie auch ergänzende Anfragen zur PKS zeigen, dem zentralen öffentlichen Erkenntnisinteresse. Differenziertere Informationen u. a. zu den tatverdächtigen Personen je Delikt können zudem den Tabellen zur PKS entnommen werden, die zeitgleich mit dem IMK-Bericht auf der Internetseite des Bundeskriminalamts veröffentlicht werden (www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/ StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2024/pks2024_n ode.html).

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