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ENTEGA AG

lobbyregister / register_entry 04.03.2022 · Original ↗

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ENTEGA AG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Der ENTEGA-Konzern zählt zu den großen Energie- und Infrastrukturdienstleistern in Deutschland und ist einer der bedeutenden Anbieter von Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Darmstadt beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und befindet sich mehrheitlich im Besitz der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der regionale Schwerpunkt liegt in Darmstadt, Südhessen sowie der Region Mainz. Zweck der Tätigkeit im Bereich der Interessenswahrnehmung ist die Vertretung gemeinsamer politischer Interessen der Muttergesellschaft ENTEGA AG gegenüber politischen Institutionen oder sonstigen natürlichen oder juristischen Personen durch Erstellung von energiepolitischen Analysen und Positionspapieren sowie Stellungnahmen zu konkreten Regelungsvorhaben wie auch die Durchführung von Diskussionsveranstaltungen und Impulsvorträgen. Darüber hinaus werden Gespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags sowie mit Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien geführt. Ziel der Interessenvertretung ist die Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich energiewirtschaftlicher Themenfelder. Die ENTEGA AG ist eine Gesellschafterin der 8KU GmbH - einer bundesweiten Kooperation von acht großen kommunalen Energieversorgungsunternehmen. Gesellschaftsvertraglicher Unternehmenszweck der 8KU GmbH ist u. a. die Vertretung gemeinsamer politischer Interessen der Gesellschafter gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung durch Erstellung von energiepolitischen Positionspapieren zu konkreten Regelungsvorhaben wie auch die Durchführung von Diskussionsveranstaltungen, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Ziel der Interessenvertretung ist die Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich der Entwicklung zukunftsfähiger Strom- und Wärmeversorgung für die Kommunen und die Region, der modernen Ausgestaltung der Daseinsvorsorge und der Stärkung der Verbindung von Klimaschutz mit regionaler Wertschöpfung durch regenerative, innovative Energieerzeugung. Die 8KU GmbH hat einen eigenen Eintrag im Lobbyregister des Deutschen Bundestages (Nr. R001157). Interessenbereiche: Verkehrsinfrastruktur; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Erneuerbare Energien; Artenschutz/Biodiversität; Verkehrspolitik; Sonstiges im Bereich "Energie"; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Digitalisierung; Allgemeine Energiepolitik; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Immissionsschutz; EU-Gesetzgebung; Fossile Energien; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Energienetze; Klimaschutz Regelungsvorhaben: - Finanzierung von Wasserstoff-Verteilnetzen, Verknüpfungen zum H2-Kernnetz: Schaffung von Regelungen zur Finanzierung von Wasserstoff-Verteilnetzen im Energiewirtschaftsgesetz, um Investitionen in den Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur über ein Amortisationskonto abzusichern und damit Verknüpfungen zum H2-Kernnetz zu ermöglichen (Projekt Rh2ein-Main Connect). - Änderung am Ausschreibungsdesign des EEG (Integration systemischer Kosten) um unnötige Kosten für Netzausbau, Redispatch & Stromkosten zu reduzieren.: 1. Kurzfristige Einführung einer befristeten Sonderausschreibung für die Südregion nach EEG 2023 (Anlage 5) von mindestens drei GW jährlich aus dem geplanten Ausschreibungsvolumen bis 2031 zur Sicherstellung eines systemdienlichen Windenergieausbaus in Süddeutschland. 2. Integration systemischer Kosten in das Ausschreibungsdesign des EEG. - Wettbewerbsnachteile für öffentlich geprägte Energieunternehmen in Folge des EU Industrial Accelerator Acts verhindern: Infolge des EU Industrial Accelerator Acts (IAA) soll die öffentliche Auftragsvergabe gezielt als industriepolitisches Instrument genutzt werden, um Nachfrage nach europäischen klimafreundlichen Technologien und Grundstoffen zu schaffen. Aus Sicht öffentlicher Energieunternehmen besteht die reale Gefahr, dass die vorgesehenen Beschaffungsvorgaben innerhalb bestehender Wettbewerbsmärkte zu erheblichen Verzerrungen zwischen öffentlich geprägten und privaten Unternehmen führen. Zudem besteht das Risiko steigender Energiepreise in Folge der Umsetzung des IAA. Im weiteren europäischen Gesetzgebungsverfahren soll sichergestellt werden, dass der IAA die industriepolitischen Ziele mit fairen Wettbewerbsbedingungen zwischen öffentlich geprägten und privaten Unternehmen verbindet. - Digitalisierung der Energiewende in den Verteilnetzen um die Situation aller Netznutzer zu verbessern (Energiewende-Digitalisierungs-Allianz): Die Vorschläge im Policy Paper dienen dazu, die Digitalisierung der Energiewende in den Verteilnetzen voranzutreiben und so die Situation aller Netznutzer zu verbessern. In den letzten Jahren hat sich in zunehmendem Maße gezeigt, dass die verschiedenen Netznutzer von industriellen Verbrauchern bis hin zu Erneuerbare-Energien-Einspeisern bei Netzanschluss und -nutzung mit vergleichbaren Problemen konfrontiert sind, weil zu wenig Standards und durchsetzbare Pflichten bestehen. Kern des Policy Papers ist es daher, bestehende Pflichten der Verteilnetzbetreiber zu beschleunigen, bundesweit zu vereinheitlichen und ihre Erfüllung erstmals mit wirksamen, in der Praxis effektiv durchsetzbaren Ansprüchen abzusichern. Dazu wurden Vorschläge zu 30 Einzelmaßnahmen im EnWG, EEG und MessbG erarbeitet.

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