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Gen-ethisches Netzwerk e.V. (GeN)

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Gen-ethisches Netzwerk e.V. (GeN) Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Durch direktes Anschreiben, Stellungnahmen und Einladungen zu Veranstaltungen wird unmittelbar Kontakt zu Verantwortlichen in Bundestag und Bundesregierung gesucht. Des Weiteren versuchen wir über Petitionen und Postkartenaktionen unseren Anliegen auch mittelbar Aufmerksamkeit zu verschaffen. Dies zielt auf: - einen verantwortungsvollen Umgang mit Bio-, Gen- und Fortpflanzungstechnologien, - eine gerechte, nachhaltige und solidarische Zukunft für alle, - diverse Perspektiven in Politik und Wissenschaft. Unsere konkreten Ziele sind - eine demokratisierte und transparente Wissenschaft In der Landwirtschaft - eine Aufrechterhaltung des Vorsorgeprinzips - eine nachhaltigere, ökologischere Landwirtschaft - Ernährungssouveränität für alle - eine Regulierung der Gentechnik, die Risikoprüfung und Kennzeichnungspflicht umfasst - eine konsequente und transparente Umsetzung des Verursacherprinzips - die Verhinderung von Biopiraterie - Keine Patente auf Tiere und Pflanzen - Keine Freisetzung von gentechnisch veränderten Wildarten In der Medizin - ein solidarisches Gesundheitssystem ohne Profitinteressen - langfristiger Datenschutz von genetischen und biologischen Proben von Proband*innen und Patient*innen - sexuelle, reproduktive und körperliche Selbstbestimmung - ein evidenzbasierter und ethischer Einsatz von Reproduktionstechnologien - die Aufrechterhaltung des Verbots von „Eizellspende“ und „Leihmutterschaft“ - keine selektive Pränataldiagnostik - kein Einsatz von vererbbarem Genome Editing am Menschen Unsere Formate Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten wir mit wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie Aktivist*innen zusammen und entwickeln gemeinsam politische Forderungen. Wir bewahren unsere politische Unabhängigkeit, indem wir ausschließlich Mitglieder-, Spenden- und Projekt-finanziert sind. Wir betreiben kritische Wissenschaftskommunikation, wofür wir unterschiedliche Formate und Wege nutzen: - eine vierteljährlich eine Fachzeitschrift, das GID MAGAZIN (Gen-ethischer Informationsdienst) - unsere Webseite, einen E-Mail-Newsletter, Mastodon, Bluesky, Instagram und ein eigener Podcast (Hingehört & Nachgefragt) - Beteiligung an Bündnissen und Organisieren von Aktionen - Informationsveranstaltungen - Kostenlose Informationsmaterialien wie Flyer und Broschüren - Beiträge in anderen Medien - Wir werden als Referent*innen / Expert*innen eingeladen - Wir stehen Journalist*innen und Politiker*innen für Hintergrundgespräche und Interviews zur Verfügung. Interessenbereiche: Geschlechterpolitik; Rechte von Menschen mit Behinderung; Lebensmittelsicherheit; Artenschutz/Biodiversität; EU-Gesetzgebung; Lebens- und Genussmittelindustrie; Verbraucherschutz; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Datenschutz und Informationssicherheit; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Gesundheitsversorgung; Land- und Forstwirtschaft; Diversitätspolitik Regelungsvorhaben: - Regulierung für Verfahren NGT in Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung auf EU-Ebene sichern: Forderung, in den EU-Gesetzesentwurf zu Verfahren der neuen Gentechnik in der Landwirtschaft und Lebensmittelprodukten um die Verpflichtung zur Risikoprüfung, Nachweisverfahren und Kennzeichnungspflicht zu erweitern. Ziel ist ein verantwortungsvolles, transparentes, regulierendes und dem Vorsorgeprinzip entsprechendes Gentechnikrecht auf EU-Ebene - Monitoring der Konsequenzen der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT): Implementierung eines Monitorings zur Umsetzung und zu den Folgen des Beschlusses der Kassenzulassung von nichtinvasiven Pränataltests (NIPT), durch das zeitnah belastbare Daten zu verschiedenen Aspekten erhoben und ausgewertet werden (zum Beispiel zu der in der Mutterschafts-Richtlinie geforderten ausführlichen medizinischen Beratung Schwangerer vor und nach der Inanspruchnahme eines NIPT, zu Bedarfen und Angeboten nicht medizinischer Beratungsangebote und zur Qualität ihrer Vernetzung, zur Inanspruchnahme des NIPT sowie deren Gründe, zur Inanspruchnahme einer anschließenden invasiven Abklärung und zur Entwicklung der Geburtenrate von Kindern mit Trisomie 21). - Einrichtung eines Expert*innengremiums: Einsetzung eines durch Expertinnen und Experten besetztes interdisziplinäres Gremium, das die rechtlichen, ethischen und gesundheitspolitischen Grundlagen der Kassenzulassung des NIPT prüft. Das Gremium soll die Bundesregierung fachlich hinsichtlich der Schaffung einer sachgerechten, ethisch verantwortlichen und rechtssicheren Grundlage für das Angebot und den Zugang zu vorgeburtlichen genetischen Tests ohne therapeutische Handlungsoptionen beraten

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