Umgang mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatique-Syndrom, Long-COVID und anderen postviralen Erkrankungen unter der aktuellen Bundesregierung
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Umgang mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatique-Syndrom, Long-COVID und anderen postviralen Erkrankungen unter der aktuellen Bundesregierung
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/3224
21. Wahlperiode 11.12.2025
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Linda Heitmann, Dr. Janosch Dahmen, Simone Fischer,
Dr. Armin Grau, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Johannes Wagner, Dr. Andrea
Lübcke, Misbah Khan, Claudia Müller und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Umgang mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue-Syndrom,
Long-COVID und anderen postviralen Erkrankungen unter der aktuellen
Bundesregierung
Spätestens seit der Corona-Pandemie sind die postviralen Erkrankungen Long-
COVID und Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom
(ME/CFS) in der Öffentlichkeit deutlich präsenter als zuvor. ME/CFS entsteht
infolge einer Infektion mit einem Virus und ist bereits seit den 1960er-Jahren
als Krankheitsbild anerkannt und bekannt. Dennoch sind die medizinische
Forschung und die Entwicklung von geeigneten Therapien bislang unzureichend
(Deutsche Gesellschaft für ME/CFS). Auch haben und hatten zahlreiche
Ärztinnen und Ärzte weiterhin nur wenig Wissen über die Erkrankung. Betroffene
wurden und werden häufig nicht ernst genommen oder es kommt zu falschen
Diagnosen.
Erst seit der Pandemie, als Menschen infolge einer Corona-Infektion oder in
einigen Fällen auch nach einer Impfung klassische Symptome von ME/CFS
zeigten, gewinnt das Thema postviraler Erkrankungen an politischer und
medizinischer Relevanz. Unter dem Begriff „Long-COVID“ wird es breiter
diskutiert, und Forschungsnotwendigkeit sowie Versorgungsfragen rücken stärker in
den Fokus.
ME/CFS, die Sonderform Long-COVID sowie andere postvirale Erkrankungen
sind schwere neuroimmunologische Krankheitsbilder. Allein in Deutschland
sind rund 650 000 Menschen betroffen. Im Vordergrund der Erkrankung steht
eine ausgeprägte körperliche und kognitive Belastungsintoleranz, die sich
bereits nach geringer Anstrengung massiv verschlechtern kann. Schwer Erkrankte
sind häufig bettlägerig und auf Pflege angewiesen. Je schwerer der Verlauf,
desto stärker sinkt die Lebensqualität und desto größer wird der
Unterstützungsbedarf. Eine ME/CFS-Erkrankung geht oftmals mit einer sehr niedrigen
Lebensqualität, einer unzureichenden Versorgungssituation und
Stigmatisierungserfahrungen einher. Funktionsverlust, soziale Isolation und
Stigmatisierung führen oft zu psychischen Belastungen. Studien deuten auf eine erhöhte
Suizidalitätsrate ME/CFS-Erkrankter hin. In der Literatur ist belegt, dass je
stärker die ME/CFS-Symptomatik, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit,
Suizidgedanken zu entwickeln (Johnson et al., 2022). Betroffene Kinder und
Jugendliche sind in ihrer körperlichen und kognitiven Entwicklung erheblich
beeinträchtigt. Sie können häufig nicht mehr regelmäßig die Schule besuchen,
verlieren den Anschluss an ihre Altersgruppe und sind in ihrer Teilhabe am
sozialen Leben stark eingeschränkt. Die Versorgungssituation ist für diese
Altersgruppe besonders prekär: Es fehlt an spezialisierten kinderärztlichen
Behandlungsangeboten, kindgerechten Rehabilitationsmaßnahmen und
Unterstützungsstrukturen für betroffene Familien.
Am 15. Oktober 2025 fand im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen
Bundestages auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein
Fachgespräch mit Expertinnen und Experten aus der Forschung und Behandlung sowie
mit Betroffenenverbänden statt. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode
waren parlamentarische Initiativen zur Entwicklung einer Behandlungsleitlinie,
zur Bereitstellung von Forschungsgeldern sowie zur Koordinierung eines
Runden Tisches und einer Informationswebseite (www.bmg-longcovid.de/) unter
Leitung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) in die Wege geleitet
worden. Im Fachgespräch wurde über den aktuellen Forschungsstand, über
bestehende Versorgungslücken sowie über akute Handlungsbedarfe beraten.
Dabei wurde deutlich, dass in Deutschland weiterhin ein gravierender Mangel an
Behandlungsangeboten besteht. Den oft weiten Weg zu den vorhandenen
Spezialambulanzen schaffen gerade schwer Erkrankte nicht, zudem sind die
vorhandenen Spezialambulanzen mit Anfragen überlastet. Weiterhin besteht
gleichzeitig auch eine große Versorgungslücke der Erkrankten im Sektor der
niedergelassenen, wohnortnah erreichbaren Hausärztinnen und Hausärzte,
welche unter anderem mit bislang unzureichender Fortbildung des
medizinischen Personals verbunden ist (Deutsche Gesellschaft für ME/CFS). Die Zahl
der Fortbildungen, die von den Ärztekammern und auch von der Deutschen
Gesellschaft für ME/CFS selbst durchgeführt werden, hat zwar stark
zugenommen, doch sie werden der hohen Nachfrage noch immer nicht gerecht.
Gleichzeitig fehlt es offenbar auch an Verbindlichkeit zur Teilnahme.
Im Rahmen der sozialmedizinischen Begutachtung von ME/CFS- und
Long-COVID-Betroffenen treten in der Praxis weiterhin infolge
unzureichender Expertise der Gutachterinnen und Gutachter erhebliche Schwierigkeiten
auf. Dadurch kommt es wiederholt zur Ablehnung von Leistungsansprüchen.
Nicht selten sind Betroffene gezwungen, ihre Ansprüche im Rahmen
langwieriger sozialgerichtlicher Verfahren durchzusetzen, was eine erhebliche
zusätzliche Belastung für eine ohnehin stark eingeschränkte Patientengruppe darstellt.
Trotz der vorliegenden Evidenz werden nach wie vor in vielen Fällen
Rehabilitationsmaßnahmen verordnet, die auf körperliche „Aktivierung“ abzielen und
dem aktuell bekannten Krankheitsmechanismus nicht gerecht werden.
Entsprechende Maßnahmen führen oftmals nicht zu einer Verbesserung des
Gesundheitszustandes, sondern können die Symptomatik verstärken. Bundesweit
fehlen bislang spezifische und zahlreich verfügbare Rehabilitationsangebote, die
auf die besonderen Anforderungen dieser Erkrankungsgruppen zugeschnitten
sind. In der medizinischen Forschung existieren erste vielversprechende
Ansätze für innovative medikamentöse und therapeutische Behandlungskonzepte,
welche das Potenzial bieten, eine nachhaltige Besserung der Symptomatik und
eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Zudem ist
festzustellen, dass erste pharmazeutische Unternehmen ein deutliches Interesse an
der Entwicklung und Markteinführung neuer Medikamente zeigen, die in
Pilotstudien bereits positive Ergebnisse erzielt haben.
Die Bundesregierung verfolgt derzeit bedeutende Initiativen im Bereich Long-
COVID und ME/CFS, die mit einem relevanten Haushaltsetat unterstützt
werden. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert bis 2028 insgesamt 34
Projekte zur Versorgung von Betroffenen mit rund 118 Mio. Euro. Für die
Forschung im Jahr 2025 sind im Haushaltsplan insgesamt 22,36 Mrd. Euro
vorgesehen, wovon etwa 2 Mio. Euro explizit für die Stärkung der
Grundlagenforschung zu Long-COVID bereitgestellt werden. Darüber hinaus plant die
Bundesregierung die Einführung einer Nationalen Dekade gegen postinfektiöse
Erkrankungen von 2026 bis 2036 mit einem Investitionsvolumen von 500 Mio.
Euro, das der Erforschung von Long-COVID, ME/CFS und ähnlichen
Erkrankungen dienen soll. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit der Bundesministerien
sowie eine nachhaltige Verbesserung der Versorgung. Diese Bemühungen
werden durch die Erkenntnis untermauert, dass die Versorgung von Betroffenen
nach wie vor als unzureichend eingeschätzt wird. Forderungen nach mehr
Forschung, besseren Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte und nach einer
zügigen Freigabe bereits zugesagter Mittel sind dabei zentrale Themen.
Bereits 2024 beschloss der Deutsche Bundestag, dass in den Haushalten des
Bundesgesundheitsministeriums und des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) insgesamt fast 200 Mio. Euro für den
Zeitraum von 2024 bis 2028 festgelegt werden, um Medikamenten-, Therapie-
und Versorgungsforschung sowie Innovationsprojekte gezielt zu fördern. Ein
Teil der Mittel wurde bereits abgerufen. Damit ist zwar ein wichtiger Rahmen
geschaffen, jedoch bleibt die konkrete Umsetzung auf Bundes- und
Länderebene unzureichend. Das Fachgespräch verdeutlichte, dass Fortschritte in der
Forschung, die strukturelle Einbindung der Erkrankung in die Regelversorgung
und eine verbesserte ärztliche Ausbildung zentrale politische Aufgaben der
kommenden Jahre darstellen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bundesregierung:
1. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um die
Fortbildungsmöglichkeiten zu postviralen Erkrankungen zu erweitern sowie eine
verbindlichere Teilnahme an bestehenden Angeboten sicherzustellen?
2. Welche Initiativen beabsichtigt die Bundesregierung, um
Fortbildungsangebote zu postviralen Erkrankungen gezielt für medizinisches
Fachpersonal außerhalb der Ärzteschaft auszubauen und zu unterstützen?
3. Welche spezifischen Fortbildungsangebote zu postviralen Erkrankungen
bei Kindern und Jugendlichen plant die Bundesregierung für pädiatrisches
Fachpersonal?
4. Wie viel der Fördermittel für Medikamenten- und Therapieforschung zu
postviralen Erkrankungen, die seit 2021 im Haushalt bereitgestellt
wurden, sind bereits verausgabt worden bzw. für entsprechende
Forschungsprojekte fest bewilligt worden?
5. Wie viele sogenannte Phase-II-Studien für Medikamente zu postviralen
Erkrankungen wurden zur Förderung in den letzten zehn Jahren aus
Bundesmitteln beantragt, wie viele davon wurden genehmigt, und wie viele
davon sind Arzneimittel für Kinder (bitte tabellarisch nach Arzneimittel
und Indikation beantworten)?
6. Wie viele sogenannte Phase-II-Studien wurden bereits abgeschlossen?
a) Wie viele Patientinnen und Patienten haben daran teilgenommen?
b) Welche Ansätze verfolgten die Studien jeweils, und welche Ergebnisse
wurden erzielt?
7. Wie viele sogenannte Phase-II-Studien befinden sich aktuell in der
Durchführung?
a) Wie viele Patientinnen und Patienten nehmen an den Studien teil?
b) Welche Ansätze verfolgen die Studien?
c) Bis wann laufen die Studien, und wann ist mit Ergebnissen zu
rechnen?
8. Welche Institutionen wurden speziell für Medikamentenforschung zu
postviralen Erkrankungen bislang aus bereitgestellten Geldern des
Bundeshaushaltes gefördert?
9. Im Rahmen welcher Förderrichtlinien wurden bislang
Forschungsvorhaben zur Medikamenten- und Therapieentwicklung oder zur
Versorgungsforschung im Bereich Long-COVID und ME/CFS gefördert (bitte entlang
der Förderrichtlinien aufschlüsseln und entlang des federführenden
Bundesministeriums, finanziellen Umfangs, der Laufzeit, beteiligten
Institutionen und des aktuellen Standes der Umsetzung angeben)?
10. Welche Haushaltsmittel stehen dem BMG und BMFTR gemäß
Bundeshaushalt für die Jahre von 2026 bis 2029 zur Verfügung, wie viele Gelder
wurden davon bereits fest bewilligt, und wie viel ist bereits abgeflossen?
11. Wann ist speziell zur Versorgungsforschung zu postviralen Erkrankungen
nach Einschätzung der Bundesregierung mit öffentlich einsehbaren
Ergebnissen der aktuell geförderten Forschungsvorhaben zu rechnen, und in
welcher Form werden diese voraussichtlich wo veröffentlicht?
12. Wie viele der seit Beginn der Corona-Pandemie bereitgestellten
Fördergelder für die Grundlagenforschung zu postviralen Erkrankungen sind
bereits verausgabt worden bzw. welchen Instituten für entsprechende
Forschungsprojekte fest bewilligt worden?
13. Welche Institutionen wurden bislang speziell für die Grundlagenforschung
zu postviralen Erkrankungen aus bereitgestellten Geldern des
Bundeshaushaltes seit Beginn der Corona-Pandemie gefördert?
14. Welche Forschungsvorhaben zur Grundlagenforschung zu postviralen
Erkrankungen wurden seit Beginn der Corona-Pandemie aus Bundesmitteln
gefördert, und im Rahmen welcher Förderrichtlinien erfolgte diese
Förderung (bitte jeweils das federführende Bundesministerium, den finanziellen
Umfang, die Laufzeit, die beteiligten Institutionen sowie den aktuellen
Stand der Umsetzung angeben)?
15. Welche Forschungsvorhaben zu postviralen Erkrankungen bei Kindern
und Jugendlichen werden derzeit aus Bundesmitteln gefördert?
16. Wann ist nach Einschätzung der Bundesregierung mit öffentlich
einsehbaren Ergebnissen der derzeit geförderten Forschungsvorhaben zur
Grundlagenforschung zu den Pathomechanismen von ME/CFS, Long-COVID,
Post-COVID und Post-Vac zu rechnen, und auf welchen Plattformen bzw.
in welchem Format werden diese voraussichtlich veröffentlicht (bitte nach
Förderrichtlinien bzw. Projekten differenziert angeben)?
17. Welche Institutionen aus dem europäischen und außereuropäischen
Ausland waren an den von der Bundesregierung geförderten
Forschungsvorhaben zu postviralen Erkrankungen beteiligt, und welche Formen der
internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit konnten dabei
gestärkt oder neu aufgebaut werden (z. B. im Rahmen von
Forschungsverbünden, Konsortien oder bilateralen Kooperationen)?
18. In welchem Umfang fließen die bereitgestellten Mittel der
Bundesregierung in Beteiligungen an internationalen Forschungsvorhaben zu
postviralen Erkrankungen, und welche Formen der internationalen
Zusammenarbeit werden dadurch unterstützt?
19. Wie soll die Einrichtung von Spezialambulanzen für postvirale
Erkrankungen auch durch Mittel des Bundes gefördert werden?
a) Über welchen Zeitraum sollen diese durch Mittel des Bundes jeweils
gefördert werden?
b) Wie ist eine Verstetigung vorhandener Spezialambulanzen über die
Legislatur hinaus geplant?
20. Welche bereits bestehenden Spezialambulanzen zur Behandlung
postviraler Erkrankungen sind der Bundesregierung bekannt, welche dieser
Ambulanzen richten sich nach Kenntnis der Bundesregierung an besondere
Zielgruppen, und welche sind dies?
21. Welche spezialisierten Behandlungsangebote für Kinder und Jugendliche
mit postviralen Erkrankungen sind der Bundesregierung bekannt, und wie
ist deren regionale Verteilung?
22. Wie viele Behandlungen postviraler Erkrankungen sind auf Grundlage der
Behandlungs- und Vergütungsrichtlinie, die Anfang 2024 eingeführt
wurde, im gesamten Jahr 2024 bei den gesetzlichen Krankenkassen
abgerechnet worden, sind der Bundesregierung auch die entsprechenden Zahlen für
das erste Halbjahr 2025 dazu bekannt, und wenn ja, bitte angeben?
23. Ist der Bundesregierung bezüglich der Abrechnungen nach der neuen
Behandlungs- und Vergütungsrichtlinie für postvirale Erkrankungen eine
Aufschlüsselung in Bundesländer bekannt, und wenn ja, wie viele
Behandlungen danach wurden pro Bundesland bis zum Ende des ersten
Halbjahres 2025 abgerechnet?
24. Welche Reha-Angebote, die sich speziell an Patientinnen und Patienten
mit postviralen Erkrankungen richten, sind der Bundesregierung bekannt?
25. Wie bewertet die Bundesregierung den Bedarf an kindgerechten
Rehabilitationsangeboten für Betroffene mit postviralen Erkrankungen, welche
Maßnahmen sind geplant, um entsprechende Angebote auszubauen, und
wie bindet die Bundesregierung in diesen Prozess die Perspektive
betroffener Familien ein?
26. Welche Unterstützungsangebote sind der Bundesregierung für Familien
mit betroffenen Kindern bekannt, insbesondere hinsichtlich des
Schulbesuches, der häuslichen Pflege und psychosozialen Begleitung?
27. Welche Pläne oder rechtlichen Prüfungen hat die Bundesregierung, um
gesetzliche Grundlagen dahin gehend zu ändern, dass für Patientinnen und
Patienten mit postviralen Erkrankungen die Voraussetzungen zur
Teilnahme an Reha-Behandlungen als Voraussetzung für die Geltendmachung
von Renten- oder Pflegegeldansprüchen geändert werden sollten?
28. Welche Gründe gibt es dafür, dass das Paul-Ehrlich-Institut bisher keine
gesundheitlichen Schäden im Zusammenhang mit der Corona-Impfung
anerkannt hat, plant die Bundesregierung, den in der letzten Legislatur
durch das BMG eingerichteten „Runden Tisch Long-COVID“ auch in
dieser Legislatur fortzuführen, wenn ja, wie häufig soll dieser tagen, soll die
Aufgabenstellung und personelle Zusammensetzung dieselbe bleiben oder
gibt es hier Änderungen, und wenn ja, welche?
29. Welche konkreten Ergebnisse und Maßnahmen hat der Runde Tisch
bereits erarbeitet, und welche der im Rahmen des Runden Tisches
erarbeiteten Maßnahmen sind bereits wie umgesetzt worden?
a) Bis wann sollen erarbeitete Konzepte oder Maßnahmen, die sich noch
in der Umsetzung befinden, final umgesetzt sein?
b) Plant die Bundesregierung weitere konkrete Projekte zur Vernetzung
von Forscherinnen und Forschern, Medizinerinnen und Medizinern
oder Betroffenen mit postviralen Erkrankungen unter der Anleitung
eines Bundesministeriums, um gezielte Vernetzung und Austausch in
diesem Feld zu fördern, und wenn ja, in welcher Form?
30. Wie erfolgt die Pflege und Weiterentwicklung der durch die
Bundesregierung eingerichteten Informationswebseite zu postviralen Erkrankungen,
insbesondere zu Long-COVID, und wie die Unterhaltung des
Bürgertelefons?
a) Wie wird die Informationshomepage bei Betroffenen sowie
Behandlerinnen und Behandlern bekannt gemacht?
b) Wie haben sich die Zugriffszahlen auf die Informationswebseite in den
Jahren 2024 und 2025 entwickelt (bitte mindestens vierteljährlich
aufschlüsseln)?
c) Wie haben sich die Zahlen von Anruferinnen und Anrufern beim
Bürgertelefon in den Jahren 2024 und 2025 entwickelt (bitte mindestens
vierteljährlich aufschlüsseln)?
Berlin, den 2. Dezember 2025
Katharina Dröge, Britta Haßelmann und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
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