Russische Sicherheitsstrategien im Kontext des Ukrainekrieges und der militärischen Potenziale beider Kriegsparteien
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Russische Sicherheitsstrategien im Kontext des Ukrainekrieges und der militärischen Potenziale beider Kriegsparteien
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/3190
21. Wahlperiode 10.12.2025
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Gerold Otten, Jan Wenzel Schmidt, Torben Braga, Uwe Schulz,
Stefan Keuter, Heinrich Koch, Dr. Alexander Wolf und der Fraktion der AfD
Russische Sicherheitsstrategien im Kontext des Ukrainekrieges und der
militärischen Potenziale beider Kriegsparteien
Nach Aussagen des russischen Oppositionsmediums „Meduza“ sind „bis
Mitte 2025 200 000 bis 220 000 Russen im Krieg“ gestorben. „Diese Zahl schließt
ausländische Staatsbürger, darunter ukrainische Staatsbürger, die auf russischer
Seite kämpften, nicht ein. Ebenso wenig sind Gefallene ohne Sterbeurkunde
(z. B. Vermisste) berücksichtigt“ (ebd.). „Was Russland betrifft, kann man
vorsichtig annehmen, dass die irreparablen Verluste (d. h. die Gesamtzahl der
Militärangehörigen und Freiwilligen, die aufgrund von Tod oder Verletzung nicht
mehr kämpfen können) bis Mitte 2025 zwischen 440 000 und 650 000
Menschen betragen werden“ (vgl. https://meduza.io/feature/2025/10/31/vy-prislali-
meduze-sotni-voprosov-o-voyne-my-izuchili-vse-i-otvechaem-na-samye-vazhn
ye-i-samye-ostrye). Für die ukrainische Seite liegen aufgrund der Intransparenz
der Ukraine kaum belegbare Schätzungen vor (ebd.). Generalmajor Christian
Freuding ging aber bereits im Februar 2025 von einer „wahrscheinlich
sechsstellige[n] Zahl an [getöteten] Soldaten“ aus (vgl. www.bundeswehr.de/de/mel
dungen/nachgefragt-lage-dritter-jahrestag-krieg-ukraine-5893920#:~:text=Offiz
iell%20g%C3).
Während der Blutzoll auf beiden Seiten hoch ist und die effektive Kampfstärke
durch Desertion weiter verringert wird (vgl. z. B. https://globalbridge.ch/fuer-e
uropa-wird-nichts-zu-lernen-teuer/, demnach würden inzwischen monatlich
40 000 ukrainische Soldaten desertieren), gibt es nach Ansicht der Fragesteller
eine wachsende Gefahr der Eskalation, sollten die laufenden
Friedensgespräche, initiiert von US-Präsident Donald Trump, nicht erfolgreich sein. Davon
zeugt auch eine von den regierungsnahen russischen Experten Dmitri Trenin
und Sergej Karaganow der russischen Regierung vorgelegte Strategie, die in
Deutschland nach Auffassung der Fragesteller zu Unrecht überhaupt nicht
medial dargestellt und politisch thematisiert wird. Sergej Karaganow ist u. a.
Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte des russischen Außenministeriums sowie
des Sicherheitsrates der Russischen Föderation (vgl. https://multipolar-magazi
n.de/artikel/interview-karaganow). Er „ist kein einsamer Rufer in der Wüste,
sondern repräsentiert eine Strömung in der politischen Landschaft Russlands,
die einen härteren Kurs gegenüber dem Westen fordert, als Präsident Putin zu
fahren bereit ist. Für den Westen ist es wichtig zu wissen, dass eine ablehnende
Haltung gegenüber dem Westen im heutigen Russland eine Anhängerschaft
besitzt, welche den Kurs der russischen Außen- und Sicherheitspolitik mit und
ohne Putin bestimmen kann. Das sollte die Erwartungen an eine
Regimewechsel-Strategie dämpfen“ (vgl. https://globalbridge.ch/zum-glueck-bl
eibt-putin-rational-es-gibt-neben-ihm-auch-hardliner/). Die Kernpunkte dieser
Strategie, die auf die westliche Eskalation mit einer Gegeneskalation antwortet,
lauten (vgl. D. Trenin; S. Awakjanz; S. Karaganow: Von der passiven zur
aktiven Abschreckung. Russlands neue Sicherheits- und Geopolitik. Potsdam 2025
(auf Russisch im Jahr 2024 erschienen), vgl. https://welttrends.de/russlands-neu
e-sicherheits-und-geopolitik/):
– Passive nukleare Abschreckung sei zu wenig und habe nicht den Ukraine-
Krieg verhindert (S. 9);
– Absenkung der Schwelle des Nukleareinsatzes (bereits teils umgesetzt in
der modernisierten russischen Nukleardoktrin), gekoppelt mit einer
Strategie der aktiven Einschüchterung des Gegners wird gefordert, die zum Sieg
im Ukrainekrieg bis 2026 führen soll (S. 10 ff.);
– Ausstieg aus dem Vertrag über das Verbot von Kernwaffentest wird
gefordert (bereits vollzogen);
– Ausstieg aus dem Moratorium für unterirdische Kernwaffentests wird
gefordert (bereits vollzogen);
– Austesten der Luftverteidigungskapazitäten und Radaranlagen des Gegners
(in Polen bereits vollzogen, vgl. https://globalbridge.ch/die-botschaften-der-
drohnen-in-polen/);
– Weitergehende Maßnahmen auf der Eskalationsleiter, die die
Eskalationsstrategie des Westens durch eine russische Eskalationsstrategie brechen
sollen, u. a.: Vernichtung von NATO-Drohnen über dem Schwarzen Meer,
Führung von Schlägen auf NATO-Flugplätze (z. B. in Polen oder
Rumänien), zunächst mit nichtnuklearer Munition, Vernichtung der NATO-Logistik
(einschließlich Unterseekabel), Ausstattung von Gegnern des Westens wie
den Huthi mit modernen russischen Waffen (wie sie der russische Präsident
Wladimir Putin bereits durch Aussagen vor dem Internationalen
Wirtschaftsforum in St. Petersburg am 7. Juni 2024 ins Spiel gebracht hat,
S. 15), „Führung von massierten nicht-nuklearen Schlägen auf Ziele in
Ländern Europas, die das Kiewer Regime unterstützen“, verbunden mit der
Warnung, dass bei einer weiteren Eskalation Nuklearschläge folgen (S. 16);
– Aufbau einer Sicherheitspufferzone (Glacis) in der russischen
Nachbarschaft; Verstärkung der strategischen Partnerschaft insbesondere mit China,
Indien und weiteren Staaten des Globalen Südens (S. 18 ff.);
– Lange Konfrontation mit den Ländern Europas, bis diese einen
Elitenwechsel durchlaufen haben und ein grundlegendes geopolitisches Umdenken
einsetzt (S. 21).
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Ist der Bundesregierung die Sicherheitsstrategie der der russischen
Regierung nahestehenden russischen Experten Dmitri Trenin und Sergej
Karaganow bekannt, und wenn ja, welche Schlussfolgerungen für die deutsche
Sicherheitspolitik zieht die Bundesregierung daraus (vgl. auf Deutsch:
https://welttrends.de/russlands-neue-sicherheits-und-geopolitik/)?
2. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zu den Aussagen des
russischen Regierungsberaters Sergej Karaganow gebildet, wonach Russland
bei der nach Auffassung der Fragesteller rechtswidrigen
Beschlagnahmung seines Staatsvermögens militärisch mit Schlägen gegen die EU
antworten wird, und wenn ja, wie lautet diese (vgl. https://multipolar-magazi
n.de/artikel/interview-karaganow)?
3. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zu den Aussagen des
russischen Regierungsberaters Sergej Karaganow gebildet, wonach Russland
militärisch mit Schlägen gegen die EU antworten wird, falls nicht sofort
die militärische Unterstützung der Ukraine eingestellt wird, und wenn ja,
wie lautet diese (vgl. https://multipolar-magazin.de/artikel/interview-
karaganow)?
4. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zu den Aussagen des
russischen Regierungsberaters Sergej Karaganow gebildet, wonach angeblich
die große Mehrheit der politisch-militärischen Elite Russlands und seiner
Bevölkerung nukleare Präventiv- bzw. Vergeltungsschläge befürworte
(vgl. https://multipolar-magazin.de/artikel/interview-karaganow)?
5. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zu den Aussagen des
russischen Regierungsberaters Sergej Karaganow gebildet, wonach
„Deutschland vernichtet“ werden müsse (vgl. https://multipolar-magazin.de/artikel/
interview-karaganow)?
6. Liegen der Bundesregierung eigene oder fremde Zahlen zu der
Desertionsquote in den ukrainischen Streitkräften vor, auch im Kontext der EU-
Ausbildungsmission EUMAM (European Union Military Assistance
Mission Ukraine) sowie der NATO-Mission NSATU (NATO Security
Assistance and Training for Ukraine) und wenn ja, wie lauten diese (bitte die
Entwicklung im zeitlichen Verlauf seit 2022 darstellen)?
7. Liegen der Bundesregierung eigene oder fremde Erkenntnisse zu der
Desertionsquote in der russischen Armee vor, und wenn ja, wie lauten diese
(bitte auch in der zeitlichen Entwicklung seit Kriegsbeginn 2022
darstellen; vgl. z. B. das russische Oppositionsmedium „Meduza“, das vor einer
relativ hohen Zahl von Deserteuren auf beiden Seiten berichtet, https://me
duza.io/feature/2025/10/31/vy-prislali-meduze-sotni-voprosov-o-voyne-m
y-izuchili-vse-i-otvechaem-na-samye-vazhnye-i-samye-ostrye)?
8. Wie viele Deserteure aus der russischen Armee haben seit dem 24.
Februar 2022 Asyl in Deutschland beantragt, und in wie vielen Fällen haben sie
eine Anerkennung als Asylberechtigter erhalten (bitte nach Jahren
aufschlüsseln, vgl. https://taz.de/Russische-Deserteure-in-Deutschland/!
6097197/)?
9. Wie viele Oppositionelle aus Russland haben seit dem 24. Februar 2022
Asyl in Deutschland beantragt, und in wie vielen Fällen haben sie eine
Anerkennung als Asylberechtigter erhalten (bitte nach Jahren
aufschlüsseln; vgl. www.deutschlandfunk.de/podium-kaum-noch-humanitaere-visa-
fuer-russische-oppositionelle-100.html)?
10. Wie viele Personen, die in Deutschland ihren festen Wohnsitz hatten, sind
seit dem 24. Februar 2022 zur Unterstützung der russischen bzw.
ukrainischen Streitkräfte ausgereist, und gegen wie viele dieser Personen sind
Strafverfahren mit welchem Ausgang eröffnet worden (bitte gemäß der
Fragestellung nach Jahren aufschlüsseln; vgl. www.zdfheute.de/politik/au
sland/deutsche-kaempfer-freiwillige-ukraine-krieg-russland-100.html)?
11. Liegen der Bundesregierung eigene oder fremde Erkenntnisse zur Anzahl
der sich monatlich freiwillig meldenden Soldaten der russischen Armee
vor, und wenn ja, wie lauten diese (bitte die Entwicklung im zeitlichen
Verlauf seit 2022 darstellen und darlegen, ob die Rekrutierungsquote nach
Auffassung der Bundesregierung ausreicht, um die Verluste
auszugleichen, falls die Bundesregierung hierzu über Daten verfügt)?
12. Liegen der Bundesregierung eigene oder fremde Erkenntnisse zur Anzahl
der Gefallenen sowie verletzten und schwerverletzten (also nicht mehr
kampffähigen) Soldaten auf der ukrainischen und russischen Seite vor,
und wenn ja, wie lauten diese nach aktuellem Stand?
13. Hat sich die Bundesregierung zu dem Umstand eine Auffassung gebildet,
dass sowohl unter dem ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden (2024) als
auch unter dem aktuellen US-Präsidenten Donald Trump (2025) die US-
amerikanischen Geheimdienste in ihrem jährlichen Annual Threat
Assesment zu der Schlussfolgerung kommen, dass Russland keine konkrete
Gefahr für die USA sowie die NATO darstellt und keine Angriffsabsicht
gegen das Bündnisgebiet hat, und wenn ja, wie lautet diese (vgl.
www.dni.gov/files/ODNI/documents/assessments/ATA-2024-
Unclassified-Report.pdf und www.dni.gov/files/ODNI/documents/assess
ments/ATA-2025-Unclassified-Report.pdf)?
14. Haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung US-amerikanische
Militärs oder andere Vertreter der USA an dem Joint Threat Assessment der
NATO von 2023 beteiligt (vgl. www.tagesschau.de/investigativ/wdr/russla
nd-nato-militaer-100.html)?
15. Haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung deutsche Militärs oder
andere Vertreter Deutschlands an dem Joint Threat Assessment der NATO
von 2023 beteiligt (vgl. www.tagesschau.de/investigativ/wdr/russland-nat
o-militaer-100.html)?
16. Wie passt nach Auffassung der Bundesregierung die oben erläuterte Sicht
der US-Geheimdienste, wonach Russland keine konkrete Gefahr für die
NATO und die USA darstellt, mit Aussagen führender deutscher
Geheimdienstler und Militärs zusammen, wonach Russland bis 2029 oder früher
möglicherweise Deutschland bzw. das NATO-Bündnisgebiet angreifen
könne (vgl. z. B. www.tagesschau.de/investigativ/wdr/russland-nato-
militaer-100.html sowie www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/geh
eimdienst-chefs-angriff-russland-warnung-100.html)?
17. Kann die Bundesregierung bestätigen, dass die Ukraine im Februar 2026,
wie vom ehemaligen Premierminister Arsenij Jazenjuk auf der Berlin
Security Conference (zum Programm, hier und für die nachfolgenden
Fragen: www.euro-defence.eu/programme/) am 18. November 2025
ausgeführt, „kein Geld mehr hat“ („we are running out of cash in February“)?
a) Wenn ja, wie möchte die Bundesregierung diesem Umstand begegnen,
und welche Schlussfolgerungen zieht sie daraus?
b) Wenn nein, hat die Bundesregierung eine Schätzung zu der
finanziellen Stabilität der Ukraine vorgenommen, und zu welchen
Schlussfolgerungen diesbezüglich gelangt die Bundesregierung (bitte
begründen)?
18. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zu der Aussage des
ehemaligen Premierministers Arsenij Jazenjuk auf der o. g. Berlin Security
Conference am 18. November 2025 gebildet, wonach „Russland nie eine
Demokratie werden wird“, und wenn ja, wie lautet diese?
19. Gibt es nach Auffassung der Bundesregierung eine „Gender-basierte“
Desinformation in Deutschland (Vortrag von Irene Fellin, Secretary
General’s Special Representative for Women, Peace and Security, NATO am
19. November 2025 auf der Berlin Security Conference), und wenn ja,
von welchen Akteuren wird diese betrieben (bitte begründen und
Beispiele nennen)?
20. Gibt es hybride Aktivitäten seitens Russlands oder anderer Akteure wie
China oder der Iran gegen deutsche kritische Infrastruktur oder die
Verbreitung von Desinformation durch ausländische Akteure, und wenn ja,
welche (bitte die Fälle seit dem 24. Februar 2022 nach Jahren und
Akteuren aufschlüsseln)?
21. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung Studenten aus Deutschland,
die in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine studieren, und wenn ja,
wie hoch ist deren aktuelle Anzahl (vgl. die Berichterstattung des
russischen Oppositionsmediums „Meduza“: https://meduza.io/en/feature/2025/
11/05/studying-abroad-in-occupied-territory)?
22. Werden nach Kenntnis der Bundesregierung die akademischen Abschlüsse
der o. g. Studenten in Deutschland anerkannt (vgl. Frage 21, bitte
begründen)?
23. Gibt oder gab es seit Kriegsbeginn 2022 in Deutschland Fälle von
russischen Oppositionellen, die für die russischen Geheimdienste spioniert
haben oder Sabotageakte in Deutschland verüben wollten bzw. begangen
haben, und wenn ja, wie viele, und wann (vgl. www.nzz.ch/international/spi
onage-in-polen-russischer-exil-oppositioneller-als-geheimdienst-informan
t-ld.1910178; bitte auch angeben, ob, und wenn ja, wegen welcher
Straftatbestände rechtskräftige Verurteilungen vorliegen bzw. wie viele offene
Verfahren nach aktuellem Stand laufen)?
24. Hat sich die Bundesregierung zu der Forderung eine Auffassung gebildet,
den deutschen Geheimdiensten mehr Kompetenzen zu geben, um z. B. im
Ausland wirkungsvoller für deutsche Interessen zu wirken, und wenn ja,
wie lautet diese (vgl. z. B. www.n-tv.de/politik/Politologe-Muenkler-will-
Geheimdienste-gegen-Russland-entfesseln-id30058606.html)?
25. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zur Aussage des
Bundesministers des Auswärtigen, Dr. Johann Wadephul, gebildet, der deutsche
Parteien nach dem Grad ihres Patriotismus bewertet, und wenn ja, welche
Parteien sind nach Auffassung der Bundesregierung unpatriotisch (bitte
begründen; vgl. www.zeit.de/news/2025-11/22/wadephul-kritisiert-russlan
d-naehe-von-afd-abgeordneten)?
26. Hat sich die Bundesregierung zur No-First-Use-Politik (kein Ersteinsatz
von Atomwaffen) eine Auffassung gebildet, und wenn ja, wie lautet diese
(vgl. www.manova.news/artikel/den-wahnsinn-in-betracht-ziehen)?
27. Hat sich die Bundesregierung zum Einsatz von Langstreckenwaffen gegen
Ziele im russischen Kernland eine Meinung gebildet, und wenn ja, wie
lautet diese?
28. Wann beabsichtigt die Bundesregierung und insbesondere der
Bundeskanzler Friedrich Merz, die Lieferung weitreichender Waffensysteme
(namentlich TAURUS) an die Ukraine zu genehmigen, wie er, seine Partei
und Fraktion es im Wahlkampf sowie in der letzten Legislatur vielfach
gefordert haben (www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw11-de-u
kraine-992936; www.tagesschau.de/ausland/europa/merz-ukraine-10
8.html)?
29. Kann die Bundesregierung bestätigen, dass die baltischen Staaten und
Polen ein von der damaligen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
„vorgeschlagenes Dialogformat mit Russland abgelehnt“ haben (bitte auch
anführen, wann, und durch wen dieses Dialogformat vorgeschlagen wurde,
und welche Staaten daran mit welchem Ziel teilnehmen sollten; vgl. www.
stern.de/politik/deutschland/angela-merkel--mehrheiten-mit-der-afd--verbi
eten-sich--36904060.html)?
30. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung zur Warnung Belgiens
gebildet, wonach durch die Nutzung des eingefrorenen russischen
Staatsvermögens ein Friedensabkommen mit Russland im Ukrainekrieg verhindert
werden könnte, und wenn ja, wie lautet diese (vgl. www.handelsblatt.com/
politik/international/ukraine-krieg-ungarns-regierungschef-orban-in-mosk
au-eingetroffen/27982126.html)?
Berlin, den 8. Dezember 2025
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
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