Folgen der Klimakrise in Deutschland - besonders betroffene Regionen
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Folgen der Klimakrise in Deutschland - besonders betroffene Regionen
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/1230
21. Wahlperiode 14.08.2025
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Lisa Badum, Julia Schneider, Dr. Armin Grau, Victoria Broßart,
Johannes Wagner, Niklas Wagener, Harald Ebner, Dr. Jan-Niclas Gesenhues,
Steffi Lemke, Matthias Gastel, Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Michael Kellner,
Stefan Schmidt, Dr. Julia Verlinden und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Folgen der Klimakrise in Deutschland – Besonders betroffene Regionen
Die Folgen der Klimakrise sind in Deutschland bereits deutlich spürbar. Jedoch
wirken sie sich in den verschiedenen Regionen ganz unterschiedlich aus.
Ballungsgebiete in Ostdeutschland und dem Rheintal sind besonders durch
Hitzewellen bedroht. Im norddeutschen Tiefland könnte die Anzahl der
Überschwemmungen durch Flusshochwasser zunehmen, in Süddeutschland häufen
sich Überschwemmungen infolge von Starkregenereignissen. In einigen
Regionen werden sich der 2021 veröffentlichten Klimawirkungs- und Risikoanalyse
(KWRA) des Bundes zufolge „eine Vielzahl klimatischer Extremwerte und/
oder hohe Klimaveränderungen überlagern“ (www.umweltbundesamt.de/sites/d
efault/files/medien/2546/dokumente/kurzzusammenfassung_kwra_2021_.pdf,
S. 3). Bis Ende des Jahrhunderts droht schließlich ganz Deutschland zu einem
„Hotspot für Risiken des Klimawandels“ (ebd., S. 4) zu werden.
Regionale Klimadaten liefern wichtige Erkenntnisse, um lokale
Anpassungserfordernisse zu identifizieren. Wir fragen die Bundesregierung deshalb, welche
Bundesländer, Landkreise und kreisfreien Städte von den unterschiedlichen
Folgen der Klimakrise am stärksten betroffen sind und in Zukunft betroffen
sein werden.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welche Regionen in Deutschland sind nach Kenntnis der Bundesregierung
gegenwärtig und in Zukunft besonders von der Klimakrise betroffen, weil
sich dort entsprechend der 2021 veröffentlichten Klimawirkungs- und
Risikoanalyse „eine Vielzahl klimatischer Extremwerte und/oder hohe
Klimaveränderungen überlagern“ (www.umweltbundesamt.de/sites/default/fi
les/medien/2546/dokumente/kurzzusammenfassung_kwra_2021_.pdf,
S. 3)?
2. Welche Bundesländer, Landkreise, Städte und Gemeinden haben seit
wann bereits eine eigene Analyse der regionalen Klimaauswirkungen
(z. B. als Teil eines Klimaanpassungskonzeptes) vorgenommen?
3. Wie hat sich die Jahresdurchschnittstemperatur bundesweit und in den
einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den
letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich die
Jahresdurchschnittstemperatur den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den
kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln
(bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
4. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren ein besonders starker Anstieg
der Jahresdurchschnittstemperatur verzeichnet, und in welchen
Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden
Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des
Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur
zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
5. Wie hat sich die Anzahl der Hitzetage (Tage mit Tmax >30 °C) und
tropischen Nächte (Tage mit Tmin >20 °C) bundesweit und in den einzelnen
Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn
Jahren entwickelt, und wie wird sich die Anzahl der Hitzetage und
tropischen Nächte den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in
den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts
entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
6. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der höchste Anstieg der
Anzahl der Hitzetage (Tage mit Tmax >30 °C) und tropischen Nächte (Tage
mit Tmin >20 °C) verzeichnet, und in welchen Landkreisen und kreisfreien
Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in
den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem
höchsten Anstieg der Anzahl der Hitzetage und tropischen Nächte zu
rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
7. Wie haben sich Starkregenereignisse und extreme Unwetter
(Regenmengen >40 l/m² in einer Stunde oder >60 l/m² in sechs Stunden) bundesweit
und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung
in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich
Starkregenereignisse und extreme Unwetter den der Bundesregierung vorliegenden
Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des
Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und
tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)?
8. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten haben
Starkregenereignisse und extreme Unwetter (Regenmengen >40 l/m² in einer Stunde oder
>60 l/m² in sechs Stunden) nach Kenntnis der Bundesregierung in den
letzten zehn Jahren am stärksten zugenommen (bitte tabellarisch
auflisten)?
9. Wie hat sich die Häufigkeit und Intensität von Hochwassern und
Überschwemmungen bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach
Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und
wie werden sich die Häufigkeit und Intensität von Hochwassern und
Überschwemmungen den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen
zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des
Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
10. Welche Landkreise und kreisfreien Städten waren in den letzten zehn
Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung am häufigsten von Hochwassern
und Überschwemmungen betroffen (bitte tabellarisch auflisten)?
11. Welche Landkreise und Städte sind nach Kenntnis der Bundesregierung
und auf Grundlage von Starkregenhinweiskarten besonders durch
Überflutungen und Hochwasser gefährdet (bitte tabellarisch auflisten)?
12. Wie hat sich die Niederschlagsmenge bundesweit und in den einzelnen
Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn
Jahren entwickelt, und wie wird sich die Niederschlagsmenge den der
Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden
zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte
Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
13. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der höchste Rückgang der
Niederschlagsmenge verzeichnet (bitte tabellarisch auflisten)?
14. Wie hat sich der Grundwasserspiegel bundesweit und in den einzelnen
Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn
Jahren entwickelt, und wie wird sich der Grundwasserspiegel den der
Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden
zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte
Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
15. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der höchste Rückgang des
Grundwasserspiegels verzeichnet, und in welchen Landkreisen und
kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen
zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit
dem höchsten Rückgang des Grundwasserspiegels zu rechnen (bitte
tabellarisch auflisten)?
16. Wie hat sich die gemessene Bodenfeuchte bundesweit und in den
einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten
zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich die gemessene Bodenfeuchte
den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den
kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte
Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
17. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der höchste Rückgang der
gemessenen Bodenfeuchte verzeichnet, und in welchen Landkreisen und
kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen
zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des
Jahrhunderts mit dem höchsten Rückgang der gemessenen Bodenfeuchte zu
rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
18. Wie haben sich klimabedingte Wasserrationierungen bundesweit und in
den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den
letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich klimabedingte
Wasserrationierungen den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen
zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts
entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
19. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren am häufigsten Wasser
aufgrund von anhaltender Dürre und Trockenheit rationiert, und in welchen
Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung
vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum
Ende des Jahrhunderts mit der höchsten Zunahme von klimabedingten
Wasserrationierungen zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
20. Wie hat sich der Anteil der zusätzlich bewässerten Landwirtschafts- und
Grünflächen bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach
Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie
wird sich der Anteil der zusätzlich bewässerten Landwirtschafts- und
Grünflächen den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in
den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts
entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
21. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten hat nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der Anteil der zusätzlich
bewässerten Landwirtschafts- und Grünflächen besonders stark
zugenommen, und in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der
Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn
Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit der höchsten Zunahme des
Anteils der zusätzlich bewässerten Landwirtschafts- und Grünflächen zu
rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
22. Wie hat sich die Waldbrandgefahr nach dem Waldbrandgefahrenindex des
Deutschen Wetterdienstes bundesweit und in den einzelnen
Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren
entwickelt, und wie wird sich die Waldbrandgefahr nach dem
Waldbrandgefahrenindex den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in
den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts
entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
23. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten bzw. Messstationen
wurden in den letzten zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung am
häufigsten die beiden höchsten Stufen des Waldbrandgefahrenindex des
Deutschen Wetterdienstes ausgerufen, und für welche Landkreise und
kreisfreien Städte bzw. Messstationen ist den der Bundesregierung
vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum
Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg des
Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes zu rechnen (bitte tabellarisch
auflisten)?
24. Wie haben sich klimabedingte Waldschäden in Relation zur
Gesamtwaldfläche bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden
sich klimabedingte Waldschäden in Relation zur Gesamtwaldfläche den
der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden
zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte
Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
25. In welchen Bundesländern wurde in den letzten zehn Jahren nach
Kenntnis der Bundesregierung in Relation zur Gesamtwaldfläche die höchste
Zunahme klimabedingter Waldschäden verzeichnet, und für welche
Bundesländer ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in
den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts in
Relation zur Gesamtwaldfläche mit der höchsten Zunahme klimabedingter
Waldschäden zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
26. Wie haben sich die ökonomischen Kosten durch klimabedingte Einbußen
für die Waldwirtschaft bundesweit und in den einzelnen Bundesländern
nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt,
und wie werden sich die ökonomischen Kosten durch klimabedingte
Einbußen für die Waldwirtschaft den der Bundesregierung vorliegenden
Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des
Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben, tabellarisch
nach Bundesländern aufschlüsseln und Schadenskategorien auflisten)?
27. In welchen Bundesländern wurde in den letzten zehn Jahren nach
Kenntnis der Bundesregierung in Relation zur Gesamtwaldfläche die höchste
Zunahme ökonomischer Kosten durch klimabedingte Einbußen für die
Waldwirtschaft verzeichnet, und für welche Bundesländer ist den der
Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn
Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts in Relation zur
Gesamtwaldfläche mit der höchsten Zunahme der ökonomischen Kosten durch
klimabedingte Einbußen für die Waldwirtschaft zu rechnen (bitte tabellarisch
auflisten)?
28. Wie hat sich der klimabedingte Rückgang des Ernteertrags bundesweit
und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung
in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich der
klimabedingte Rückgang des Ernteertrags den der Bundesregierung vorliegenden
Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des
Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben, tabellarisch
nach Bundesländern auflisten und nach Hektarerträgen für Getreide,
Ölsaaten, Kartoffeln, Zuckerrüben bzw. Zucker, Hülsenfrüchten, Gemüse,
Obst, Wein und Hopfen differenzieren)?
29. Wie haben sich die ökonomischen Kosten durch den klimabedingten
Rückgang des Ernteertrags bundesweit und in den einzelnen
Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren
entwickelt, und wie werden sich die ökonomischen Kosten durch den
klimabedingten Rückgang des Ernteertrags den der Bundesregierung
vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende
des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und
tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)?
30. Mit welchen Diagnosen (u. a. Herzinfarkt, Schlaganfall,
Niereninsuffizienz, Exsikkose) ist hitzebedingte Übersterblichkeit in Deutschland nach
Kenntnis der Bundesregierung verbunden?
31. Wie hat sich die Anzahl der hitzebedingten Sterbefälle und somatischen
Diagnosen bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis
der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren und in Bezug auf
Hitzeperioden entwickelt, und wie wird sich die Anzahl der hitzebedingten
Sterbefälle den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den
kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln
(bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern,
Geschlecht und Alter aufschlüsseln)?
32. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden nach Kenntnis
der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren die meisten
hitzebedingten Sterbefälle und somatischen Diagnosen in Relation zur Einwohnerzahl
und in Bezug auf Hitzeperioden verzeichnet, und in welchen Landkreisen
und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden
Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des
Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der Anzahl der Hitzetoten in Relation
zur Einwohnerzahl zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
33. Welchen Zusammenhang gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung
zwischen den Folgen der Klimakrise und psychischen Erkrankungen, wie
z. B. Angststörungen, Traumafolgestörungen und Depressionen, sowie
den Zahlen für Suizide (siehe u. a. www.umweltbundesamt.de/publikation
en/die-mentalen-auswirkungen-des-klimawandels), und welche Statistiken
gibt es in diesem Zusammenhang für Deutschland?
34. Wie haben sich die hitzebedingten Hospitalisierungsraten in Deutschland
über die letzten zehn Jahre verändert, und was waren die hauptsächlichen
Krankenhausaufnahmediagnosen (bitte Bundesdurchschnitt angeben und
tabellarisch nach Bundesländern, Geschlecht und Alter aufschlüsseln)?
35. Wie haben sich die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung in den
letzten zehn Jahren durch hitzebedingte Erkrankungen und
Krankheitsfälle entwickelt, und wie werden sich diese in den kommenden zehn Jahren
und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln?
36. Wie hoch sind die indirekten und direkten immateriellen Kosten, die nach
Kenntnis der Bundesregierung (siehe u. a. www.bundeswirtschaftsministe
rium.de/Redaktion/DE/Artikel/Klimaschutz/kosten-klimawandelfolgen-i
n-deutschland.html) in den letzten zehn Jahren bundesweit und in den
einzelnen Bundesländern durch die Klimakrise entstanden sind, und wie
werden sich diese Kosten durch die Klimakrise den der Bundesregierung
vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis
zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben
und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)?
37. Wie hoch sind die indirekten und direkten materiellen Kosten, die nach
Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren bundesweit und
in den einzelnen Bundesländern durch die Klimakrise entstanden sind,
und wie werden sich diese Kosten durch die Klimakrise den der
Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn
Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte
Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)?
38. Welche Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland waren in den
vergangenen zehn Jahren besonders von den materiellen Kosten der
Klimakrise betroffen, und welche werden nach Kenntnissen der
Bundesregierung zukünftig besonders von den Kosten der Klimakrise betroffen sein
(bitte tabellarisch auflisten)?
39. Wie haben sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch
klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur (z. B. Schäden an
Autobahnen, Straßen und Brücken, Gleisräumungen bzw. Schienenreparaturen)
bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich
die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte
Schäden an der Verkehrsinfrastruktur den der Bundesregierung
vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende
des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und
tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)?
40. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden in den letzten
zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung die höchsten materiellen
(direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der
Verkehrsinfrastruktur (z. B. Schäden an Autobahnen, Straßen und Brücken,
Gleisräumungen bzw. Schienenreparaturen) verzeichnet, und für welche
Landkreise und kreisfreien Städte ist den der Bundesregierung
vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende
des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der materiellen (direkten und
indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der
Verkehrsinfrastruktur zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
41. Wie hat sich die Summe der Zugverspätungen pro Monat (in Minuten) im
Schienenpersonenverkehr mit den Ursachen Unwetter,
Unwetterauswirkung, witterungsbedingte Störung, witterungsbedingte Beeinträchtigung,
Schnee und Eis, witterungsbedingte verminderte Geschwindigkeit,
reduzierte Geschwindigkeit wegen Sturm, Erdrutsch oder Hochwasser in den
letzten zehn Jahren entwickelt (bitte tabellarisch nach Verspätungsursache
und Monat und für Fern- und Nahverkehr getrennt und für den
Nahverkehr zusätzlich getrennt nach Bundesländern aufführen)?
42. Wie haben sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch
klimabedingte Schäden an Gebäuden (z. B. Hitzeschäden an Fassaden,
Überflutung von Kellern durch Starkregen, Sturmschäden etc.) durch vermehrt
auftretende Starkwetterereignisse bundesweit und in den einzelnen
Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren
entwickelt, und wie werden sich die materiellen (direkten und indirekten)
Kosten durch klimabedingte Schäden an Gebäuden durch vermehrt
auftretende Starkwetterereignisse den der Bundesregierung vorliegenden
Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des
Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und
tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)?
43. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden in den letzten
zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung die höchsten materiellen
(direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an
Gebäuden (z. B. Hitzeschäden an Fassaden, Überflutung von Kellern durch
Starkregen, Sturmschäden etc.) durch vermehrt auftretende
Extremwetterereignisse verzeichnet, und für welche Landkreise und kreisfreien Städte
ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den
kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem
höchsten Anstieg der materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch
klimabedingte Schäden an Gebäuden zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
44. Wie haben sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch
klimabedingte Schäden an der Energieinfrastruktur (z. B. Stromnetze,
thermische Kraftwerke etc.) durch vermehrt auftretende
Extremwetterereignisse bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der
Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden
sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte
Schäden an der Energieinfrastruktur durch vermehrt auftretende
Extremwetterereignisse den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen
zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts
entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
45. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden in den letzten
zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung die höchsten materiellen
(direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der
Energieinfrastruktur (z. B. Stromnetze, thermische Kraftwerke etc.) durch
vermehrt auftretende Extremwetterereignisse verzeichnet, und für welche
Landkreise und kreisfreien Städte ist den der Bundesregierung
vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende
des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der materiellen (direkten und
indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der
Energieinfrastruktur zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)?
Berlin, den 13. August 2025
Katharina Dröge, Britta Haßelmann und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
Relationen
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