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Folgen der Klimakrise in Deutschland - Besonders betroffene Regionen (Antwort zu Drs. 21/1230)

dip / drucksache 18.09.2025 · WP 21 · 21/1727 · Antwort · Original ↗

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Folgen der Klimakrise in Deutschland - Besonders betroffene Regionen (Antwort zu Drs. 21/1230) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/1727 21. Wahlperiode 18.09.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Lisa Badum, Julia Schneider, Dr. Armin Grau, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 21/1230 – Folgen der Klimakrise in Deutschland – Besonders betroffene Regionen V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Die Folgen der Klimakrise sind in Deutschland bereits deutlich spürbar. Jedoch wirken sie sich in den verschiedenen Regionen ganz unterschiedlich aus. Ballungsgebiete in Ostdeutschland und dem Rheintal sind besonders durch Hitzewellen bedroht. Im norddeutschen Tiefland könnte die Anzahl der Überschwemmungen durch Flusshochwasser zunehmen, in Süddeutschland häufen sich Überschwemmungen infolge von Starkregenereignissen. In einigen Regionen werden sich der 2021 veröffentlichten Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) des Bundes zufolge „eine Vielzahl klimatischer Extremwerte und/oder hohe Klimaveränderungen überlagern“ (www.umweltbundesamt.de/ sites/default/files/medien/2546/dokumente/kurzzusammenfassung_kwra_202 1_.pdf, S. 3). Bis Ende des Jahrhunderts droht schließlich ganz Deutschland zu einem „Hotspot für Risiken des Klimawandels“ (ebd., S. 4) zu werden. Regionale Klimadaten liefern wichtige Erkenntnisse, um lokale Anpassungserfordernisse zu identifizieren. Wir fragen die Bundesregierung deshalb, welche Bundesländer, Landkreise und kreisfreien Städte von den unterschiedlichen Folgen der Klimakrise am stärksten betroffen sind und in Zukunft betroffen sein werden. V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g Für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels bedarf es einer gemeinschaftlichen Anstrengung und eines koordinierten Handelns auf allen staatlichen Ebenen im Rahmen ihrer jeweiligen verfassungsrechtlichen Zuständigkeiten. Für die konkrete Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen vor Ort sind nach der grundgesetzlich geregelten Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern grundsätzlich die Länder und Kommunen zuständig. Auch die Identifizierung und Bewertung von regionalen Betroffenheiten von Bundesländern, Landkreisen und kreisfreien Städten durch Klimafolgen liegt in der Kompetenz der Länder und Kommunen. Dem Bund kommt in diesem Zusammenhang eine koordinierende Aufgabe zu. Aus diesem Grund liegen der Bundesregierung zu einer Vielzahl von Fragen keine eigenen Erkenntnisse vor. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 18. September 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.  1. Welche Regionen in Deutschland sind nach Kenntnis der Bundesregierung gegenwärtig und in Zukunft besonders von der Klimakrise betroffen, weil sich dort entsprechend der 2021 veröffentlichten Klimawirkungs- und Risikoanalyse „eine Vielzahl klimatischer Extremwerte und/ oder hohe Klimaveränderungen überlagern“ (www.umweltbundesam t.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/kurzzusammenfassung_k wra_2021_.pdf, S. 3)? Die Ergebnisse der Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) des Bundes 2021 wurden in der Broschüre (UBA: www.umweltbundesamt.de/sites/default/ files/medien/376/publikationen/2022_fachbroschure_die_risiken_des_klimawa ndels_fur_deutschland_220218.pdf) zusammengefasst. Siehe außerdem Abbildung 1 in Anlage 1*: Klimaraumtypen in Deutschland und die jeweiligen absehbaren klimatischen Veränderungen bis zur Mitte des Jahrhunderts. In Abbildung 2 in Anlage 1* (Räumliche Verteilung der klimatischen Hotspots für die Mitte und das Ende des Jahrhunderts) werden die besonders von der Klimakrise betroffenen Regionen dargestellt, sogenannte Hotspots, d. h. Regionen, in denen sich eine Vielzahl klimatischer Extremwerte und/oder hohe Klimaveränderungen überlagern. Dadurch würde sehr wahrscheinlich die Anpassungsfähigkeit vieler langsam reagierender und langlebiger Systeme, wie Wälder und Moore, überfordert. Die räumliche Untersuchung der klimatischen Hotspots in Deutschland zeigt, dass extreme Wetterereignisse besonders im Osten und Südwesten vermehrt erwartet werden, während sich im Süden und Westen das Klima relativ zu heute am stärksten verändern kann. Mit fortschreitendem Klimawandel werden dicht besiedelte, urbane Räume wie das Ruhrgebiet, die Rhein-Main-Neckar-Region und Berlin sowie große Teile Ostdeutschlands deutlich stärker von Wetterextremen betroffen sein. In den Mittel- und Hochgebirgen werden sich die klimatischen Verhältnisse besonders deutlich ändern. Die genannten Veränderungsmuster können sich mit der Zeit intensivieren und ausweiten: Bei einem starken Klimawandel werden zum Ende des Jahrhunderts überall in Deutschland hohe Klimarisiken bestehen.  2. Welche Bundesländer, Landkreise, Städte und Gemeinden haben seit wann bereits eine eigene Analyse der regionalen Klimaauswirkungen (z. B. als Teil eines Klimaanpassungskonzeptes) vorgenommen? Die Bundesregierung hat keine vollständige Kenntnis darüber, welche Bundesländer und Kommunen bereits eine Analyse der regionalen Klimaauswirkungen vorgenommen haben. Zwar sind die Länder gemäß § 10 des Bundes- Klimaanpassungsgesetzes (KAnG) zur Aufstellung einer Klimaanpassungsstrategie verpflichtet, die u. a. Klimarisikoanalysen und Analysen bereits eingetretener Auswirkungen des Klimawandels beinhalten muss. Allerdings läuft die Frist dafür noch bis zum 31. Januar 2027. Auch für die kommunale Ebene liegt noch keine vollständige Übersicht vor. Zwar sind die Länder gemäß § 11 KAnG dazu verpflichtet, der Bundesregierung alle zwei Jahre darüber zu berichten, welche Kommunen schon Klimaanpassungskonzepte besitzen. Die ersten Berichte zum 30. September 2024 waren jedoch sehr divers und es war in der Regel daraus nicht ersichtlich, ob die bereits vorhandenen Klimaanpassungskonzepte eine Analyse der regionalen Klimaauswirkungen beinhalteten. Weitere Informationen über den Stand der Klimaanpassung in den Kommunen bietet die repräsentative „Kommunalbefragung Klimaanpassung 2023“ des Umweltbundesamtes. Demnach hatten im Jahr 2023 12 Prozent der befragten Landkreise, Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände bereits ein Klimaanpassungskonzept ausge- * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. arbeitet. Etwa 23 Prozent befanden sich zum Zeitpunkt der Befragung in der Vorbereitung bzw. im Prozess der Erstellung eines solchen Konzepts. 31 Prozent gaben an, das Thema Klimaanpassung bereits in anderen Fachstrategien zu bearbeiten (vgl. www.umweltbundesamt.de/publikationen/kommunalbefragun g-klimaanpassung-2023). Auch hier ist jedoch keine Aussage enthalten, inwieweit diese Konzepte regionale Klimarisikoanalysen enthalten.  3. Wie hat sich die Jahresdurchschnittstemperatur bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich die Jahresdurchschnittstemperatur den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Folgende Kenntnisse zur Entwicklung der Jahresdurchschnittslufttemperatur liegen der Bundesregierung auf Basis von Analysen und Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor: 1) Der bundesweite Vergleich der vieljährigen Mittel der Referenzperioden von 1961 bis 1990 sowie von 1991 bis 2020 zeigt einen Temperaturanstieg von ca. +1°C. 2) Im bundesweiten Vergleich zur Referenzperiode von 1991 bis 2020 betragen die vorhergesagten Änderungen über fünf Jahre bis zum Ende der kommenden zehn Jahre (d. h. von 2030 bis 2034) ca. +1°C mit einer Bandbreite von +0,5°C bis +1,4°C. Eine dahingehende, nach Bundesländern aufgeschlüsselte Prognose liegt der Bundesregierung nicht vor. 3) Im bundesweiten Vergleich zur Referenzperiode von 1971 bis 2000 betragen die projizierten Änderungen bis zum Ende des Jahrhunderts (d. h. von 2071 bis 2100) unter Annahme der Klimaszenarien (sogenannte RCP): a. RCP 2.6: ca. +0,8°C bis +1,6°C, b. RCP 4.5: ca. +1,4°C bis +2,9°C und c. RCP 8.5: ca. +3,0°C bis +4,7°C. Die dazugehörigen tabellarischen Aufschlüsselungen nach Bundesländern und RCP-Szenarien können den Tabellen 1 bis 4 in Anlage 1* entnommen werden.  4. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren ein besonders starker Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur verzeichnet, und in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Der Bundesregierung liegen dahingehend keine nach Landkreisen und kreisfreien Städten aufgeschlüsselten Kenntnisse vor. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.  5. Wie hat sich die Anzahl der Hitzetage (Tage mit Tmax >30 °C) und tropischen Nächte (Tage mit Tmin >20 °C) bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich die Anzahl der Hitzetage und tropischen Nächte den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Die angefragten Hitzetage und tropischen Nächte entsprechen sogenannten „Heißen Tagen“ und „Tropennächten“ nach DWD-Definition. Folgende Kenntnisse zu deren Entwicklung liegen der Bundesregierung auf Basis von Analysen und Prognosen des DWD vor: 1) Der bundesweite Vergleich der vieljährigen Mittelwerte aus den Referenzperioden von 1961 bis 1990 und von 1991 bis 2020 zeigt einen durchschnittlichen Anstieg von ca. +4 bis +5 Heißen Tagen und +0,3 Tropennächten. 2) Im bundesweiten Vergleich zur Referenzperiode von 1971 bis 2000 betragen die projizierten Änderungen von Heißen Tagen und Tropennächten bis zum Ende des Jahrhunderts (d. h. von 2071 bis 2100) unter der Annahme des a. RCP 2.6: ca. +3 bis +8 Heiße Tage sowie bis +1 Tropennächte, b. RCP 4.5: ca. +5 bis +13 Heiße Tage sowie +1 bis +4 Tropennächte und c. RCP 8.5: ca. +14 bis +28 Heiße Tage sowie +5 bis +17 Tropennächte. Die dazugehörigen tabellarischen Aufschlüsselungen nach Bundesländern und RCP-Szenarien können den Tabellen 5 bis 8 in Anlage 1* entnommen werden.  6. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der höchste Anstieg der Anzahl der Hitzetage (Tage mit Tmax >30 °C) und tropischen Nächte (Tage mit Tmin >20 °C) verzeichnet, und in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der Anzahl der Hitzetage und tropischen Nächte zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Der Bundesregierung liegen dahingehend keine nach Landkreisen und kreisfreien Städten aufgeschlüsselten Kenntnisse vor.  7. Wie haben sich Starkregenereignisse und extreme Unwetter (Regenmengen >40 l/m² in einer Stunde oder >60 l/m² in sechs Stunden) bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich Starkregenereignisse und extreme Unwetter den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Die angefragten Starkregenereignisse und extremen Unwetter entsprechen der „Starkregen-Warnstufe 4“ des DWD. Eine nach Bundesländern aufgeschlüsselte Entwicklung und den Vergleich der mittleren Anzahl dazugehöriger Ereignisse für die Zeiträume von 2005 bis 2014 sowie von 2015 bis 2024 zeigt Ta- * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. belle 9 in Anlage 1*. Kenntnisse über bundesweite Analysen sowie Prognosen liegen der Bundesregierung nicht vor.  8. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten haben Starkregenereignisse und extreme Unwetter (Regenmengen >40 l/m² in einer Stunde oder >60 l/m² in sechs Stunden) nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren am stärksten zugenommen (bitte tabellarisch auflisten)? Analog zum Verfahren in der Antwort zu Frage 7 wurden aus dem Starkregenkatalog des DWD beispielhaft die 20 Landkreise und 20 kreisfreien Städte mit der größten prozentualen Veränderung in der Anzahl dazugehöriger Ereignisse für die Zeiträume von 2015 bis 2024 sowie von 2005 bis 2014 bestimmt und in den Tabellen 10 und 11 in Anlage 1* dargestellt. Die Änderungen können ebenfalls der Kartendarstellung in Abbildung 3 der Anlage 1* entnommen werden.  9. Wie hat sich die Häufigkeit und Intensität von Hochwassern und Überschwemmungen bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich die Häufigkeit und Intensität von Hochwassern und Überschwemmungen den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? 10. Welche Landkreise und kreisfreien Städten waren in den letzten zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung am häufigsten von Hochwassern und Überschwemmungen betroffen (bitte tabellarisch auflisten)? Die Fragen 9 und 10 werden gemeinsam beantwortet. Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor. Eine Prognose für die kommenden zehn Jahre ist z. B. für Extremhochwasser (HQ100, HQ1000) nicht möglich. Die Länder sind verfassungsgemäß für den operativen Hochwasserschutz zuständig. Vor diesem Hintergrund obliegt es den zuständigen Landesbehörden, die das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) als eigene Angelegenheit ausführen (Artikel 83 GG), ein umfassendes Hochwasserrisikomanagement zu betreiben. Dazu gehören auch die Hochwasserwarndienste. Informationen dazu finden sich hier: www.hochwasserzentralen.de/. In dem vom Umweltbundesamt entwickelten Portal umwelt.info (https://umwel t.info/) kann nach zahlreichen Umwelt- und Naturschutzinformationen gesucht werden. Es ist seit Januar 2025 online und wird laufend erweitert. Zahlreiche Datenquellen sind bereits erfasst (auch zu Hochwasser), eine systematische Auswertung in Bezug auf Prognosen oder Ländervergleiche erfolgt nicht. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 11. Welche Landkreise und Städte sind nach Kenntnis der Bundesregierung und auf Grundlage von Starkregenhinweiskarten besonders durch Überflutungen und Hochwasser gefährdet (bitte tabellarisch auflisten)? Der Bundesregierung liegen hierzu keine spezifischen Erkenntnisse vor. Die Länder sind verfassungsgemäß zuständig. Insoweit wird auf die Antwort zu Frage 10 verwiesen. Allgemeine Informationen finden sich hier: https://starkregenportal.de/. Mit dem Portal soll eine Basis geschaffen werden, um Starkregenereignisse deutschlandweit einheitlich zu erfassen und zu dokumentieren. Bundesweite Hinweiskarten Starkregengefahr, erstellt vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) und den Ländern, sind hier zu finden: www.geo portal.de/Themen/Klima_und_Wetter/1_Starkregen.html. Im Portal https://geoportal.bafg.de/karten/HWRM_Aktuell/ sind die national standardisierten Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten im Kontext der Berichterstattung zur EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie zu finden. 12. Wie hat sich die Niederschlagsmenge bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich die Niederschlagsmenge den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Folgende Kenntnisse zur Entwicklung der Jahresniederschlagsmenge liegen der Bundesregierung auf Basis von Analysen und Prognosen des DWD vor: 1) Tabelle 12 in Anlage 1* zeigt die Abweichung der gefallenen Jahresniederschlagsmenge für den Zeitraum von 2015 bis 2024 im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert der Referenzperiode 1971 bis 2000, sowohl bundesweit als auch für die einzelnen Bundesländer. 2) Im bundesweiten Vergleich zur Referenzperiode von 1991 bis 2020 betragen die projizierten Änderungen der mittleren Jahresniederschlagsmenge über fünf Jahre bis zum Ende der kommenden zehn Jahre (d. h. von 2030 bis 2034) ca. -67 l/m2 (ca. -9 Prozent) mit einer Bandbreite von ca. -117 l/m2 bis -5 l/m2 (ca. -15 Prozent bis -1 Prozent). Eine dahingehende nach Bundesländern aufgeschlüsselte Prognose liegt der Bundesregierung nicht vor. 3) Im bundesweiten Vergleich zur Referenzperiode von 1971 bis 2000 zeigen die projizierten Änderungen der mittleren Jahresniederschlagsmenge bis zum Ende des Jahrhunderts (d. h. von 2071 bis 2100) unter Annahme von a. RCP 2.6: ca. -5 Prozent bis +7 Prozent, b. RCP 4.5: ca. +1 Prozent bis +15 Prozent, und c. RCP 8.5: ca. -1 Prozent bis +16 Prozent. Die dazugehörigen tabellarischen Aufschlüsselungen nach Bundesländern und RCP-Szenarien können den Tabellen 13 bis 15 in Anlage 1* entnommen werden. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 13. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der höchste Rückgang der Niederschlagsmenge verzeichnet (bitte tabellarisch auflisten)? Der Bundesregierung liegen dahingehend keine Kenntnisse vor. 14. Wie hat sich der Grundwasserspiegel bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich der Grundwasserspiegel den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? 95,2 Prozent der Grundwasserkörper sind nach Berichterstattung im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in einem mengenmäßig guten Zustand. Daran hat sich seit dem Jahr 2009 kaum etwas geändert (vgl. S. 62–63 und 110–111, www.umweltbundesamt.de/publikationen/die-wasserrahmenrichtlini e-gewaesser-in-deutschland). Diese Zahlen bilden aber nicht die erheblichen räumlichen und saisonalen Schwankungen bei den Grundwasserspiegeln ab. Dafür ist die Angabe eines bundes- oder landesweiten Durchschnitts fachlich nicht sinnvoll. Hier sind zumindest die hydrogeologischen Großräume und die Ausbautiefe der Grundwassermessstellen zu berücksichtigen. Der Bundesregierung liegen über das Datenportal GRUVO (https://gruvo.bgr.de/website/inde x.php), entwickelt durch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Daten zu einzelnen wenigen Messstellen Deutschlands vor. Über verschiedene statistische Methoden konnten Cluster identifiziert und mit Hilfe des maschinellen Lernens weitere Grundwasserstände generiert werden, die flächigere Aussagen über die Grundwasserstände erlauben. In der Karteanwendung können die Verläufe der Grundwasserstände einzelner Messtellen über mehrere Jahre zurückverfolgt werden. Auch bietet die Anwendung die Möglichkeit dekadische Vorhersagen zu treffen sowie Aussagen über die Entwicklungen bis zum Ende des Jahrhunderts. Das Portal verweist zusätzlich auf die Grundwasserdatenportale der Länder, welche detailliertere Aussagen ermöglichen. Im UBA Forschungsvorhaben WADKlim (www.umweltbundesamt.de/sit es/default/files/medien/2875/dokumente/zusammenfassung_und_ergebniss e.pdf) wurde die Entwicklung des Wasserdargebots der letzten Dekade (2011 bis 2020) untersucht. Das zentrale Ergebnis ist ein statistisch signifikanter Rückgang, mit deutlicher räumlicher Differenzierung. 15. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der höchste Rückgang des Grundwasserspiegels verzeichnet, und in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Rückgang des Grundwasserspiegels zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Eine Aufschlüsselung nach Landkreisen und kreisfreien Städten ist fachlich nicht sinnvoll, da sich geologische Einheiten nicht an formale Verwaltungsgrenzen halten. Über kleinräumige negative Entwicklungen in den Grundwasserständen liegen der Bundesregierung keine quantitativen Aussagen vor. Grundwasserkörper im schlechten mengenmäßigen Zustand befinden sich hauptsächlich in Regionen, wo das Grundwasser für den Bergbau großräumig abgesenkt wurde oder teilweise noch wird, etwa in Mitteldeutschland, der Lausitz oder im Rheinland. Im unter Frage 14 bereits genannten WADKLim- Vorhaben wurden Grundwasserbilanzrisikogebiete ermittelt. Diese bieten einen groben Überblick über potenzielle Hotspot-Regionen. 16. Wie hat sich die gemessene Bodenfeuchte bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich die gemessene Bodenfeuchte den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Der Bundesregierung liegen dahingehend keine Kenntnisse vor. 17. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der höchste Rückgang der gemessenen Bodenfeuchte verzeichnet, und in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Rückgang der gemessenen Bodenfeuchte zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Der Bundesregierung liegen dahingehend keine Kenntnisse vor. 18. Wie haben sich klimabedingte Wasserrationierungen bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich klimabedingte Wasserrationierungen den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? 19. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren am häufigsten Wasser aufgrund von anhaltender Dürre und Trockenheit rationiert, und in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit der höchsten Zunahme von klimabedingten Wasserrationierungen zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Die Fragen 18 und 19 werden gemeinsam beantwortet. Die Anordnung von Nutzungsbeschränkungen oder Verwendungsverboten obliegt den zuständigen Wasserbehörden auf Landesebene sowie den für die öffentliche Wasserversorgung zuständigen Städten und Gemeinden. Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 117 der Großen Anfrage „Verfügbarkeit von sauberem Wasser“ der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 20/11035 verwiesen. 20. Wie hat sich der Anteil der zusätzlich bewässerten Landwirtschafts- und Grünflächen bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich der Anteil der zusätzlich bewässerten Landwirtschafts- und Grünflächen den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Bei der Betrachtung der Bewässerung landwirtschaftlicher Fläche in der Vergangenheit ist zwischen der potenziell bewässerbaren Fläche und der tatsächlich bewässerten Fläche zu unterscheiden. Das erste Merkmal bezeichnet die Fläche, die ein Betrieb bei Bedarf bewässern könnte, weil er über die dafür notwendige Bewässerungstechnik und -infrastruktur verfügt und weil Wasser zur Verfügung steht (einschließlich Wasserentnahmeerlaubnis). Das zweite Merkmal umfasst die in einem Kalenderjahr tatsächlich bewässerte Fläche. Diese hängt von mehreren Faktoren ab, u. a. der Anbauplanung (Fruchtfolgen) oder den jahresspezifischen Wetterbedingungen (niederschlagsreicher oder trockener Sommer). Entsprechend kann sich die tatsächlich bewässerte Fläche zwischen den Jahren stark unterscheiden. Tabelle 19 und Tabelle 20 in Anlage 1* stellen jeweils die Entwicklung der potenziell bewässerbaren und der tatsächlich bewässerten Fläche dar. Die im Jahr 2022 tatsächlich bewässerte Fläche unter den Hauptkulturen sowie das tatsächlich bewässerte Dauergrünland sind in Tabelle 21 in Anlage 1* dargestellt. Bei der Betrachtung der Informationen in den Tabellen 19, 20 und 21 ist zu berücksichtigen, dass die Frostschutzberegnung und die Bewässerung von Haus- und Nutzgärten sowie von Kulturen unter Glas nicht erfasst werden. Kulturen unter Glas werden häufig mit dem aufgefangenen Niederschlagswasser bewässert. Mit Blick auf die Entwicklungen in der Zukunft ist davon auszugehen, dass der Bewässerungsbedarf in der Landwirtschaft in den nächsten Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit zunehmen wird (Thünen-Institut: www.thuenen.de/de/instit utsuebergreifende-projekte/lawamad-landwirtschaftliches- wassermanagementdeutschland-teilprojekt-c). 21. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten hat nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren der Anteil der zusätzlich bewässerten Landwirtschafts- und Grünflächen besonders stark zugenommen, und in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit der höchsten Zunahme des Anteils der zusätzlich bewässerten Landwirtschafts- und Grünflächen zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Die Abbildung 4 in der Anlage 1* stellt die Änderung des Anteils der potenziell bewässerbaren Fläche der landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen 2009 und 2019 dar. Eine genaue prozentuale Änderung der potenziell bewässerbaren Fläche in einzelnen Landkreisen ist wegen des datenschutzbedingten methodischen Ansatzes (Clusteranalyse) nicht möglich. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. In Tabelle 18 in Anlage 1* sind die Landkreise aufgelistet, in denen der Anteil der bewässerbaren Fläche im Zeitraum von 2009 bis 2019 zugenommen hat. Eine Einschätzung zur künftigen Entwicklung des Anteils der bewässerbaren landwirtschaftlichen Fläche in einzelnen Landkreisen ist derzeit nicht möglich. Die erwartete Zunahme der Extremwetterlagen in der Zukunft stellt einen wesentlichen Anreiz für Investitionen in Bewässerungstechnik und - infrastruktur und damit verbunden eine Zunahme der potenziell bewässerbaren Flächen dar. Die klimatisch, rechtlich und wirtschaftlich begrenzenden Faktoren sind bereits in der Antwort zu Frage 20 skizziert. 22. Wie hat sich die Waldbrandgefahr nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich die Waldbrandgefahr nach dem Waldbrandgefahrenindex den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Ein nach Bundesländern sowie bundesweit aufgeschlüsselter Vergleich zu den Referenzperioden von 1961 bis 1990 sowie von 1991 bis 2020 ist für die durchschnittliche Häufigkeit der Tage pro Jahr, an denen die beiden höchsten Waldbrand-Warnstufen (4 und 5) entsprechend des DWD-Waldbrandgefahrenindex auftraten, für die Jahre von 2015 bis 2024 in Tabelle 22 in Anlage 1* dargestellt. Der Bundesregierung liegen keine Informationen über Prognosen zur Waldbrandgefahr vor. 23. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten bzw. Messstationen wurden in den letzten zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung am häufigsten die beiden höchsten Stufen des Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes ausgerufen, und für welche Landkreise und kreisfreien Städte bzw. Messstationen ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg des Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Der Bundesregierung liegen dahingehend keine nach Landkreisen und kreisfreien Städten bzw. Messstationen aufgeschlüsselten Kenntnisse vor. 24. Wie haben sich klimabedingte Waldschäden in Relation zur Gesamtwaldfläche bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich klimabedingte Waldschäden in Relation zur Gesamtwaldfläche den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Die Wälder sind insbesondere nach den Trockenjahren seit dem Jahr 2018 von großen Kalamitäten infolge Trockenheit und Borkenkäfermassenvermehrung betroffen. Seit dem Jahr 2018 sind über 311 Mio. m3 Schadholz angefallen. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. Die Bundeswaldinventur 2022 beobachtet für den Erhebungszeitraum 2013 bis 2022 Kalamitäten auf 2,0 Mio. Hektar oder 19 Prozent des Holzbodens. Ursache sind v. a. die Dürre der Jahre ab 2018 und die folgende Borkenkäfermassenvermehrung. Sturm ist ein weiterer häufiger Grund für kalamitätsbedingte Vorratsverluste. Die Verteilung auf die Länder zeigt Tabelle 17 in Anlage 1* (Waldfläche [ha] nach Land und Abgangsgrund). Eine Prognose über die Entwicklung bis zum Ende des Jahrhunderts ist nicht möglich. 25. In welchen Bundesländern wurde in den letzten zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung in Relation zur Gesamtwaldfläche die höchste Zunahme klimabedingter Waldschäden verzeichnet, und für welche Bundesländer ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts in Relation zur Gesamtwaldfläche mit der höchsten Zunahme klimabedingter Waldschäden zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Die Bundeswaldinventur liefert nur einen periodischen Wert. Über eine Zunahme in den letzten Jahren kann daher keine Aussage getroffen werden. Eine Prognose ist nicht möglich. 26. Wie haben sich die ökonomischen Kosten durch klimabedingte Einbußen für die Waldwirtschaft bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich die ökonomischen Kosten durch klimabedingte Einbußen für die Waldwirtschaft den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben, tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln und Schadenskategorien auflisten)? 27. In welchen Bundesländern wurde in den letzten zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung in Relation zur Gesamtwaldfläche die höchste Zunahme ökonomischer Kosten durch klimabedingte Einbußen für die Waldwirtschaft verzeichnet, und für welche Bundesländer ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts in Relation zur Gesamtwaldfläche mit der höchsten Zunahme der ökonomischen Kosten durch klimabedingte Einbußen für die Waldwirtschaft zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Die Fragen 26 und 27 gemeinsam beantwortet. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Ertrag der Forstwirtschaft in den Jahren 2019 und 2020 zurückgegangen. Daten des Testbetriebsnetzes zeigen einen Rückgang im Reinertrag I und II in den Jahren 2019 und 2020 im Körperschafts- und Privatwald und im Reinertrag II ebenfalls im Staatswald. Der Reinertrag berechnet sich aus Unternehmensertrag abzüglich Unternehmensaufwand (einschließlich Lohnansatz). Dabei umfasst der Reinertrag II zusätzlich Zuschüsse und Prämien aus öffentlichen Haushalten (z. B. für Bestandspflege, Kulturen, Forstschutz, Schutz- und Erholungsfunktionen) (vgl. www.b mel-statistik.de/landwirtschaft/testbetriebsnetz/testbetriebsnetz-forst-buchfuehr ungsergebnisse). * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. Allerdings lassen sich aus den Daten des Testbetriebsnetzes Forst keine kausalen Rückschlüsse auf den Umfang von klimabedingten Einbußen für die Waldwirtschaft ableiten. Angaben zu einzelnen Bundesländern können nicht gemacht werden. Eine Prognose ist nicht möglich. 28. Wie hat sich der klimabedingte Rückgang des Ernteertrags bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie wird sich der klimabedingte Rückgang des Ernteertrags den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben, tabellarisch nach Bundesländern auflisten und nach Hektarerträgen für Getreide, Ölsaaten, Kartoffeln, Zuckerrüben bzw. Zucker, Hülsenfrüchten, Gemüse, Obst, Wein und Hopfen differenzieren)? Die Ertragsentwicklungen insgesamt für unterschiedliche Kulturen, Jahre und Bundesländer lassen sich auf den Seiten von Destatis je nach Bedarf zusammenstellen. Die Tabelle 16 in der Anlage 1* zeigt dafür Beispiele auf Basis der Daten, weitere Zahlen finden sich z. B. hier: Code: 41241-0010: Anbaufläche, Erntemenge, Ertrag je Hektar (Feldfrüchte und Grünland): Bundesländer, Jahre, Fruchtarten www-genesis.destatis.de/date nbank/online/url/5c9dddc1 Code: 41243-0011: Erntemenge (Baumobst): Bundesländer, Jahre, Baumobstarten, Art der Verwendung www-genesis.destatis.de/datenbank/online/url/2700 7b23 Code: 41244-0010: Rebfläche im Ertrag, Weinmostertrag je Hektar, Erntemenge an Weinmost: Bundesländer, Jahre, Art des Weinmosts: www-genesis.destati s.de/datenbank/online/url/18ad2eb0 Eine dauerhafte und repräsentative statistische Erhebung von witterungsbedingten Ertragsrückgängen in Deutschland gibt es nicht. Für die Bewertung witterungsbedingter Ertragsrückgänge bedarf es a) einer kausalen Verbindung zwischen Ertragsschaden und Wetterereignis sowie b) einer Definition, ab wann eine Ertragsschwankung über das als „normal“ definierte Maß hinaus geht und somit als Schaden in einen Indikator aufgenommen wird. Ein diesbezüglicher Indikator befindet sich derzeit in der Entwicklung für das Monitoring der Deutschen Anpassungsstrategie. Die voraussichtliche Zunahme an Extremwetterereignissen im Klimawandel kann das Ertragsrisiko erhöhen. Neben einer erwarteten Zunahme von Ertragsverlustrisiken durch Extremwetterereignisse gibt es durch den Klimawandel auch Potenziale zur Produktivitätssteigerung. Eine Zusammenstellung des Forschungsstandes zur Entwicklung der Erträge im Klimawandel bis zur Mitte des Jahrhunderts findet sich z. B. in Söder et al. 2022 (Thünen-Institut: https://litera tur.thuenen.de/digbib_extern/dn065147.pdf). Die im Projekt durchgeführten Simulationen mit prozessbasierten Modellen zeigen im Mittel, mit regionalen Unterschieden, überwiegend keine eindeutigen Ertragsrückgänge bis zur Mitte des Jahrhunderts sowie keine steigende Ertragsvariabilität. Es bestehen jedoch Unsicherheiten in den Ergebnissen, die Gegenstand weiterer Forschung sind. Landwirtschaftliche Produktionssysteme passen sich fortlaufend an sich ändernde klimatische Bedingungen an. Die Bundesregierung unterstützt For- * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. schung und Entwicklung, um die Klimaresilienz des Landwirtschafts- und Ernährungssektors weiter zu verbessern. 29. Wie haben sich die ökonomischen Kosten durch den klimabedingten Rückgang des Ernteertrags bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich die ökonomischen Kosten durch den klimabedingten Rückgang des Ernteertrags den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Die ökonomischen Kosten durch witterungsbedingte Ertragsrückgänge werden in Deutschland nicht statistisch erhoben. 30. Mit welchen Diagnosen (u. a. Herzinfarkt, Schlaganfall, Niereninsuffizienz, Exsikkose) ist hitzebedingte Übersterblichkeit in Deutschland nach Kenntnis der Bundesregierung verbunden? Hitze kann in direkter und indirekter Weise zu Todesfällen führen; direkt z. B. als Folge von Dehydrierung oder Hitzschlag und der Verschärfung – unabhängig von der Hitzebelastung – bestehender Krankheiten wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-, Atemwegs- oder Nierenerkrankungen sowie indirekt z. B. in Folge unangepasster Medikation oder Medikamentenlagerung, einem gesteigerten Unfallrisiko oder vermehrter hitzeassoziierter Infektionen (z. B. Salmonellen-Vergiftung). Allerdings erfolgt in Deutschland – wie auch in vielen anderen Ländern – keine systematische Erfassung von medizinischen Diagnosen in Zusammenhang mit hitzebedingter Mortalität. Die Kausalität oder Beteiligung von Hitze kann nur in wenigen Fällen aus diagnose-bezogenen Quellen erkannt werden, weshalb ein diagnosebezogener Ansatz zur Ermittlung hitzebedingter Übersterblichkeit ausscheidet. In Übereinstimmung mit internationalen Standards wird in Deutschland die hitzebedingte Übersterblichkeit auf der Grundlage eines statistischen Schätzverfahrens unabhängig vom Vorliegen hitzeassoziierter Diagnosen der Todesursachen ermittelt (vgl. www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Klima wandel-und-Gesundheit/FAQ-Klimawandel.html#entry_16926056). Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 168 der Abgeordneten Dr. Ophelia Nick auf Bundestagsdrucksache 21/1164 verwiesen. 31. Wie hat sich die Anzahl der hitzebedingten Sterbefälle und somatischen Diagnosen bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren und in Bezug auf Hitzeperioden entwickelt, und wie wird sich die Anzahl der hitzebedingten Sterbefälle den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern, Geschlecht und Alter aufschlüsseln)? In Bezug auf die hitzebedingten Sterbefälle kann für die vergangenen zehn Jahre bundesweit ein Zusammenhang zwischen der Anzahl hitzebedingter Sterbefälle und der Hitzebelastung erkannt werden. So werden für Jahre mit ausgeprägten Hitzeperioden (z. B. im Jahr 2018) deutlich mehr hitzebedingte Sterbefälle ausgewiesen als in Jahren mit einer im Vergleich moderaten Hitzebelastung. Besonders betroffen sind dabei alte Menschen. Mit dem im Jahr 2023 eingeführten wöchentlichen Monitoring hitzebedingter Sterbefälle durch das Robert Koch-Institut (RKI) können bundesweit alters- und geschlechtsbezogen die in Tabelle 23 in Anlage 1* dargestellten Werte berichtet werden. Für die Jahre 2016 bis 2025 (vorläufig) schätzt das RKI bundesweit und differenziert nach Bundesländern die in Tabelle 24 in Anlage 1* gelisteten hitzebedingten Sterbefälle. Ergänzend wird zu regionalen Unterschieden hitzebedingter Sterbefälle im Zeitraum 2012 bis 2022 auf die Veröffentlichung des RKI (www.rki.de/DE/Akt uelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2022/42_22.pdf?__blob=publ icationFile&v=3) sowie auf die Untersuchung des RKI im Auftrag des Umweltbundesamts (www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/11850/p ublikationen/04_2025_uug_bf.pdf) verwiesen. Zu den somatischen Diagnosen im Zusammenhang mit hitzebedingter Sterblichkeit steht derzeit keine belastbare Datenbasis zur Verfügung. Prognosen zur Entwicklung der hitzebedingten Sterbefälle sind auf zahlreiche Annahmen angewiesen und daher mit großen Unsicherheiten verbunden. Eine aktuelle Simulationsstudie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des RKI und des Helmholtz-Zentrum München schätzt, dass die Anzahl der hitzebedingten Sterbefälle bundesweit bis zum Jahr 2100 um das 2,5- bis 9-Fache höher ausfallen könnte (www.preventionweb.net/media/101701/download?start Download=20250902). 32. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren die meisten hitzebedingten Sterbefälle und somatischen Diagnosen in Relation zur Einwohnerzahl und in Bezug auf Hitzeperioden verzeichnet, und in welchen Landkreisen und kreisfreien Städten ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der Anzahl der Hitzetoten in Relation zur Einwohnerzahl zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Die Bundesregierung führt keine Statistiken oder Prognosen zur Entwicklung von hitzebedingten Sterbefällen auf Ebene der Kommunen. 33. Welchen Zusammenhang gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung zwischen den Folgen der Klimakrise und psychischen Erkrankungen, wie z. B. Angststörungen, Traumafolgestörungen und Depressionen, sowie den Zahlen für Suizide (siehe u. a. www.umweltbundesamt.de/publikatio nen/die-mentalen-auswirkungen-des-klimawandels), und welche Statistiken gibt es in diesem Zusammenhang für Deutschland? Der Klimawandel kann Auswirkungen auf psychische Erkrankungen haben. Internationale und auf Deutschland bezogene Übersichtsarbeiten zeigen negative Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit. Diese wurden u. a. im Rahmen des Sachstandsberichts „Klimawandel und Gesundheit“ des RKI (vgl. www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitori ng/GBEDownloadsJ/Focus/JHealthMonit_2023_S4_Psychische_Gesundheit_S achstandsbericht_Klimawandel_Gesundheit.html?nn=16778872) sowie im Bericht und Ratgeber zum Forschungsvorhaben „Die mentalen Auswirkungen des Klimawandels und die Bereitschaft zur Anpassung“ des Umweltbundesamtes veröffentlicht (www.umweltbundesamt.de/publikationen/die-mentalen-ausw * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. irkungen-des-klimawandels). Direkte Nachweise eines Wirkungszusammenhangs sind darüber hinaus nicht bekannt. 34. Wie haben sich die hitzebedingten Hospitalisierungsraten in Deutschland über die letzten zehn Jahre verändert, und was waren die hauptsächlichen Krankenhausaufnahmediagnosen (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern, Geschlecht und Alter aufschlüsseln)? Wie sich die hitzebedingten Hospitalisierungsraten in Deutschland und die damit verbundenen hauptsächlichen Krankenhausaufnahmediagnosen in den letzten zehn Jahren verändert haben, kann von der Bundesregierung nicht beantwortet werden, da hierzu keine spezifischen Statistiken erhoben werden. Zur Problematik der Abgrenzung von hitzebedingten Erkrankungen und Krankheiten siehe auch die Antwort zu Frage 30. Die Analyse hitzebedingter Hospitalisierungsraten ist jedoch Forschungsgegenstand (www.rki.de/DE/Institut/Organi sation/Abteilungen/Abteilung-3/FG32/KlimaNot/KlimaNot.html). 35. Wie haben sich die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung in den letzten zehn Jahren durch hitzebedingte Erkrankungen und Krankheitsfälle entwickelt, und wie werden sich diese in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln? Wie sich die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung in den letzten zehn Jahren durch hitzebedingte Erkrankungen und Krankheitsfälle entwickelt haben, kann von der Bundesregierung nicht beantwortet werden, da diese Kosten nicht separat erfasst werden. Es werden nur die Kosten für die einzelnen Leistungserbringer insgesamt (z. B. Krankenhäuser, Ärzte) statistisch erfasst, ohne Krankheitsursache oder Auslöser. Daher können auch die Kosten für die kommenden zehn Jahre und bis zum Ende des Jahrhunderts nicht geschätzt werden. Zur Problematik der Abgrenzung von hitzebedingten Erkrankungen und Krankheiten siehe auch die Antwort zu Frage 30. 36. Wie hoch sind die indirekten und direkten immateriellen Kosten, die nach Kenntnis der Bundesregierung (siehe u. a. www.bundeswirtschafts ministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Klimaschutz/kosten-klimawandelf olgen-in-deutschland.html) in den letzten zehn Jahren bundesweit und in den einzelnen Bundesländern durch die Klimakrise entstanden sind, und wie werden sich diese Kosten durch die Klimakrise den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? 37. Wie hoch sind die indirekten und direkten materiellen Kosten, die nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren bundesweit und in den einzelnen Bundesländern durch die Klimakrise entstanden sind, und wie werden sich diese Kosten durch die Klimakrise den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Die Fragen 36 und 37 werden gemeinsam beantwortet. Informationen zur Höhe der indirekten und direkten immateriellen und materiellen Kosten, die in den letzten 10 Jahren bundesweit und in den einzelnen Bundesländern durch die Klimakrise entstanden sind, sowie Prognosen dazu, wie sich diese Kosten durch die Klimakrise in den kommenden 10 Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln werden, liegen der Bundesregierung nicht vor. Laut einer Studie im Auftrag der Bundesregierung sind von 2000 bis 2021 mindestens 145 Mrd. Euro Schäden durch die Folgen von extremen Wetterereignissen entstanden, alleine 80 Mrd. davon seit 2018. Derartige Extremwetterereignisse werden durch den Klimawandel deutlich wahrscheinlicher und intensiver. Prognosen von Forschenden zu möglichen Folgekosten bis zur Mitte des Jahrhunderts weisen naturgemäß noch eine große Bandbreite von 280 bis 900 Mrd. Euro auf; eine Veröffentlichung hier: www.bundeswirtschaftsministerium.de/R edaktion/DE/Downloads/M-O/Merkblaetter/merkblatt-klimawandelfolgen-in-d eutschland-03.pdf?__blob=publicationFile&v=4. 38. Welche Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland waren in den vergangenen zehn Jahren besonders von den materiellen Kosten der Klimakrise betroffen, und welche werden nach Kenntnissen der Bundesregierung zukünftig besonders von den Kosten der Klimakrise betroffen sein (bitte tabellarisch auflisten)? Die Bundesregierung hat keine Kenntnisse über die in den vergangenen 10 Jahren besonders von den materiellen Kosten der Klimakrise betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte sowie darüber, welche zukünftig besonders von den Kosten der Klimakrise betroffen sein werden. Der Klimawandel verstärkt die Auftrittswahrscheinlichkeit von vielen Extremwetterereignissen. Laut einer Studie im Auftrag der Bundesregierung waren die Überschwemmungen im Ahrtal und an der Erft im Juli 2021 das materiell schadensträchtigste einzelne Extremwetterereignis in Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Insgesamt entstanden hier mindestens 40 Mrd. Euro an Schäden. Zweitteuerstes Ereignis mit inflationsbereinigten Schäden von rund 18,5 Mrd. Euro war das Hochwasser im August 2002 im Elbegebiet in Ost- und Norddeutschland sowie an der Donau in Bayern, worauf die Fluten des Juni 2013 mit 9,5 Mrd. Euro ebenso um Donau und Elbe folgen (www.bundeswirtschaftsministerium.de/Re daktion/DE/Downloads/M-O/Merkblaetter/merkblatt-klimawandelfolgen-in-de utschland-05.pdf?__blob=publicationFile&v=4). Zur Höhe der Kosten durch Extremwetter wie Hitze und Dürre liegen keine regionalen Daten vor. 39. Wie haben sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur (z. B. Schäden an Autobahnen, Straßen und Brücken, Gleisräumungen bzw. Schienenreparaturen) bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? 40. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden in den letzten zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung die höchsten materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur (z. B. Schäden an Autobahnen, Straßen und Brücken, Gleisräumungen bzw. Schienenreparaturen) verzeichnet, und für welche Landkreise und kreisfreien Städte ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Die Fragen 39 und 40 werden gemeinsam beantwortet. Die Deutsche Bahn AG (DB AG) teilt auf Nachfrage mit, dass beim Hochwasser 2021 Schäden in Höhe von 1,2 Mrd. Euro ermittelt wurden. Darüber hinaus gehende Informationen liegen nicht vor. Zu den Kosten klimabedingter Schäden an Straßen liegen dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) keine Daten vor. Schäden an der Straßeninfrastruktur haben in der Regel mehrere Ursachen. Weder die Auftragsverwaltungen der Länder noch die Autobahn GmbH des Bundes erfassen statistisch, welche Ursachen welche Anteile an den Schäden und damit an den Kosten haben. Entsprechend liegen auch die erfragten Prognosen nicht vor. 41. Wie hat sich die Summe der Zugverspätungen pro Monat (in Minuten) im Schienenpersonenverkehr mit den Ursachen Unwetter, Unwetterauswirkung, witterungsbedingte Störung, witterungsbedingte Beeinträchtigung, Schnee und Eis, witterungsbedingte verminderte Geschwindigkeit, reduzierte Geschwindigkeit wegen Sturm, Erdrutsch oder Hochwasser in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte tabellarisch nach Verspätungsursache und Monat und für Fern- und Nahverkehr getrennt und für den Nahverkehr zusätzlich getrennt nach Bundesländern aufführen)? Auf Nachfrage teilt die Deutsche Bahn AG (DB AG) mit, dass die Auswirkungen (kodierte Verspätungsminuten) von außergewöhnlichen Witterungseinflüssen in der Verspätungsursache (VU) 82 – Anordnung NLZ – Witterung dokumentiert werden: „Kodiert werden Zusatzverspätungen durch Unregelmäßigkeiten an Anlagen, Fahrzeugen oder sonstigen Einschränkungen des Eisenbahnbetriebs, wenn die Unregelmäßigkeiten nachweislich durch außergewöhnliche Witterungseinflüsse verursacht wurden.“ Allerdings kann nicht jedes Witterungsereignis auf den Klimawandel zurückgeführt werden. Der Klimawandel erhöht lediglich die Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen. Zu berücksichtigen ist, dass die Erfassung der VU 82 im Laufe der Jahre verändert und präzisiert wurde, weshalb ein Vergleich der Witterungseinflüsse zwischen den Jahren nur begrenzt möglich und sinnvoll ist. Von 2015 bis Dezember 2019: keine Vorgaben bzgl. Grenzwerte für Temperatur, Regen, Schnee und Wind. Ab Dezember 2019: Einführung von Grenzwerten. Ab Dezember 2024: Strengere Auslegung der seit Dezember 2019 gültigen Grenzwerte. Die Rahmenbedingungen zur Nutzung dieses Verspätungscodes wurden daher nach Angaben der DB AG laufend verschärft. Daten zu kodierten Verspätungsminuten durch außergewöhnliche Witterungseinflüsse liegen seit 2019 nach Verkehrssektoren vor. Die Werte können nur nach „InfraGO-Regionsbereichen“ unterteilt werden und nicht nach Bundesländern. Monatliche Angaben für Nah- und Fernverkehr ergeben sich aus Anlage 2*. 42. Wie haben sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an Gebäuden (z. B. Hitzeschäden an Fassaden, Überflutung von Kellern durch Starkregen, Sturmschäden etc.) durch vermehrt auftretende Starkwetterereignisse bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an Gebäuden durch vermehrt auftretende Starkwetterereignisse den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Der Bundesregierung liegen dazu keine Informationen vor. 43. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden in den letzten zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung die höchsten materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an Gebäuden (z. B. Hitzeschäden an Fassaden, Überflutung von Kellern durch Starkregen, Sturmschäden etc.) durch vermehrt auftretende Extremwetterereignisse verzeichnet, und für welche Landkreise und kreisfreien Städte ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an Gebäuden zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Der Bundesregierung liegen dazu keine Informationen vor. 44. Wie haben sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der Energieinfrastruktur (z. B. Stromnetze, thermische Kraftwerke etc.) durch vermehrt auftretende Extremwetterereignisse bundesweit und in den einzelnen Bundesländern nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren entwickelt, und wie werden sich die materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der Energieinfrastruktur durch vermehrt auftretende Extremwetterereignisse den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln (bitte Bundesdurchschnitt angeben und tabellarisch nach Bundesländern aufschlüsseln)? Der Bundesregierung liegen dazu keine Informationen vor. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/1727 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 45. In welchen Landkreisen und kreisfreien Städten wurden in den letzten zehn Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung die höchsten materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der Energieinfrastruktur (z. B. Stromnetze, thermische Kraftwerke etc.) durch vermehrt auftretende Extremwetterereignisse verzeichnet, und für welche Landkreise und kreisfreien Städte ist den der Bundesregierung vorliegenden Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren und bis zum Ende des Jahrhunderts mit dem höchsten Anstieg der materiellen (direkten und indirekten) Kosten durch klimabedingte Schäden an der Energieinfrastruktur zu rechnen (bitte tabellarisch auflisten)? Der Bundesregierung liegen dazu keine Informationen vor. Anlage 1 zur Kleinen Anfrage 21/1230 Abbildung 1: Klimaraumtypen in Deutschland und die jeweiligen absehbaren klimatischen Veränderungen bis zur Mitte des Jahrhunderts (zu Frage 1) Abbildung 2: Räumliche Verteilung der klimatischen Hotspots für die Mitte und das Ende des Jahrhunderts (zu Frage 1) Abbildung 3: Änderung in der Anzahl Starkregenereignisse (zu Frage 8) Quelle: Bernhardt JJ, Stupak N, Neuenfeldt S, Potts F (2025) Status quo der Bewässerung in Deutschland. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 113 p, Thünen Working Paper 258, DOI: 10.3220/WP1736495260000. Abbildung 4: Änderung des Anteils der bewässerbaren Fläche an der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Freiland zwischen den Jahren 2009 und 2019 (zu Frage 21) Jahresdurchschnittslufttemperatur [in °C] 19 61 -1 99 0 1 97 1- 20 00 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in d er Z uk un ft) 19 91 -2 02 0 D iff er en z 19 91 /2 02 0- 19 61 /1 99 0 Deutschland 8,3 8,6 9,3 1 Baden-Württemberg 8 8,3 9,1 1,1 Bayern 7,5 7,8 8,6 1,1 Brandenburg + Berlin 8,7 9 9,7 1 Hessen 8,2 8,5 9,3 1,1 Mecklenburg-Vorpommern 8,2 8,5 9,2 1 Niedersachsen + Bremen 8,7 9 9,7 1 Nordrhein-Westfalen 9 9,3 10 1 Rheinland-Pfalz + Saarland 8,6 8,9 9,8 1,2 Sachsen 8,1 8,4 9,1 1 Sachsen-Anhalt 8,7 9 9,7 1 Schleswig-Holstein + Hamburg 8,3 8,6 9,3 1 Thüringen 7,7 8 8,7 1 Tabelle 1: Jahresdurchschnittstemperatur (zu Frage 3) Jahresdurchschnittslufttemperatur [in °C] 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in d er Zu ku nf t) R C P 2. 6, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 2. 6, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Baden-Württemberg 8,3 +0,8 +1,8 Bayern 7,8 +0,9 +1,8 Brandenburg + Berlin 9 +0,9 +1,6 Hessen 8,5 +0,8 +1,6 Mecklenburg-Vorpommern 8,5 +0,8 +1,6 Niedersachsen + Bremen 9 +0,8 +1,5 Nordrhein-Westfalen 9,3 +0,8 +1,5 Rheinland-Pfalz + Saarland 8,9 +0,8 +1,6 Sachsen 8,4 +0,9 +1,7 Sachsen-Anhalt 9 +0,8 +1,6 Schleswig-Holstein + Hamburg 8,6 +0,8 +1,6 Thüringen 8 +0,9 +1,6 Tabelle 2: Jahresdurchschnittstemperatur (zu Frage 3) Jahresdurchschnittslufttemperatur [in °C] 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in d er Zu ku nf t) R C P 4. 5, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 4. 5, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 8,6 +1,4 +2,9 Baden-Württemberg 8,3 +1,5 +2,9 Bayern 7,8 +1,5 +3,0 Brandenburg + Berlin 9 +1,3 +2,9 Hessen 8,5 +1,4 +2,8 Mecklenburg-Vorpommern 8,5 +1,3 +2,9 Niedersachsen + Bremen 9 +1,3 +2,7 Nordrhein-Westfalen 9,3 +1,3 +2,7 Rheinland-Pfalz + Saarland 8,9 +1,4 +2,7 Sachsen 8,4 +1,4 +2,9 Sachsen-Anhalt 9 +1,3 +2,9 Schleswig-Holstein + Hamburg 8,6 +1,2 +2,8 Thüringen 8 +1,4 +2,9 Tabelle 3: Jahresdurchschnittstemperatur (zu Frage 3) Jahresdurchschnittslufttemperatur [in °C] 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in d er Zu ku nf t) R C P 8. 5, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 8. 5, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 8,6 +3,0 +4,7 Baden-Württemberg 8,3 +3,2 +5,0 Bayern 7,8 +3,3 +5,0 Brandenburg + Berlin 9 +3,0 +4,6 Hessen 8,5 +3,0 +4,7 Mecklenburg-Vorpommern 8,5 +2,8 +4,6 Niedersachsen + Bremen 9 +2,7 +4,4 Nordrhein-Westfalen 9,3 +2,8 +4,5 Rheinland-Pfalz + Saarland 8,9 +2,9 +4,7 Sachsen 8,4 +3,1 +4,8 Sachsen-Anhalt 9 +2,9 +4,6 Schleswig-Holstein + Hamburg 8,6 +2,7 +4,4 Thüringen 8 +3,0 +4,7 Tabelle 4: Jahresdurchschnittstemperatur (zu Frage 3) Anzahl Heiße Tage (Maximumtemperatur mindestens 30°C) im Jahr 19 61 -1 99 0 19 91 -2 02 0 D iff er en z 19 91 /2 02 0- 19 61 /1 99 0 Deutschland 4 8 4 Baden-Württemberg 4 9 5 Bayern 3 8 5 Brandenburg + Berlin 6 11 5 Hessen 3 8 5 Mecklenburg-Vorpommern 2 5 3 Niedersachsen + Bremen 3 7 4 Nordrhein-Westfalen 3 8 5 Rheinland-Pfalz + Saarland 4 9 5 Sachsen 5 9 4 Sachsen-Anhalt 6 11 5 Schleswig-Holstein + Hamburg 1 3 2 Thüringen 3 7 4 Anzahl Tropennächte (Minimumtemperatur mindestens 20°C) im Jahr 19 61 -1 99 0 19 91 -2 02 0 D iff er en z 19 91 /2 02 0- 19 61 /1 99 0 Deutschland 0 0 0 Baden-Württemberg 0 0 0 Bayern 0 0 0 Brandenburg + Berlin 0 0 0 Hessen 0 0 0 Mecklenburg-Vorpommern 0 0 0 Niedersachsen + Bremen 0 0 0 Nordrhein-Westfalen 0 0 0 Rheinland-Pfalz + Saarland 0 1 1 Sachsen 0 0 0 Sachsen-Anhalt 0 0 0 Schleswig-Holstein + Hamburg 0 0 0 Thüringen 0 0 0 Tabelle 5: Anzahl Hitzetage und Tropennächte (zu Frage 5) Anzahl Heiße Tage (Maximumtemperatur mindestens 30°C) im Jahr 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in de r Z uk un ft) R C P 2. 6, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 2. 6, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 5 +3 +8 Baden-Württemberg 4 +3 +10 Bayern 4 +2 +10 Brandenburg + Berlin 7 +3 +9 Hessen 4 +3 +9 Mecklenburg-Vorpommern 3 +1 +5 Niedersachsen + Bremen 4 +2 +6 Nordrhein-Westfalen 5 +3 +7 Rheinland-Pfalz + Saarland 5 +3 +9 Sachsen 5 +3 +9 Sachsen-Anhalt 7 +3 +8 Schleswig-Holstein + Hamburg 2 +1 +4 Thüringen 4 +3 +7 Anzahl Tropennächte (Minimumtemperatur mindestens 20°C) im Jahr 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in de r Z uk un ft) R C P 2. 6, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 2. 6, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 0 +0 +1 Baden-Württemberg 0 +0 +1 Bayern 0 +0 +1 Brandenburg + Berlin 0 +1 +2 Hessen 0 +1 +1 Mecklenburg-Vorpommern 0 +0 +1 Niedersachsen + Bremen 0 +0 +1 Nordrhein-Westfalen 0 +1 +2 Rheinland-Pfalz + Saarland 0 +1 +2 Sachsen 0 +0 +2 Sachsen-Anhalt 0 +0 +1 Schleswig-Holstein + Hamburg 0 +0 +1 Thüringen 0 +0 +1 Tabelle 6: Anzahl Hitzetage und Tropennächte (zu Frage 5) Anzahl Heiße Tage (Maximumtemperatur mindestens 30°C) im Jahr 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in de r Z uk un ft) R C P 4. 5, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 4. 5, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 5 +5 +13 Baden-Württemberg 4 +6 +17 Bayern 4 +6 +16 Brandenburg + Berlin 7 +5 +13 Hessen 4 +6 +14 Mecklenburg-Vorpommern 3 +2 +7 Niedersachsen + Bremen 4 +4 +10 Nordrhein-Westfalen 5 +5 +12 Rheinland-Pfalz + Saarland 5 +6 +16 Sachsen 5 +5 +13 Sachsen-Anhalt 7 +6 +13 Schleswig-Holstein + Hamburg 2 +2 +7 Thüringen 4 +5 +12 Anzahl Tropennächte (Minimumtemperatur mindestens 20°C) im Jahr 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in de r Z uk un ft) R C P 4. 5, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 4. 5, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 0 +1 +4 Baden-Württemberg 0 +1 +5 Bayern 0 +0 +3 Brandenburg + Berlin 0 +2 +6 Hessen 0 +1 +4 Mecklenburg-Vorpommern 0 +1 +5 Niedersachsen + Bremen 0 +1 +4 Nordrhein-Westfalen 0 +1 +5 Rheinland-Pfalz + Saarland 0 +1 +5 Sachsen 0 +1 +5 Sachsen-Anhalt 0 +1 +5 Schleswig-Holstein + Hamburg 0 +0 +4 Thüringen 0 +1 +3 Tabelle 7: Anzahl Hitzetage und Tropennächte (zu Frage 5) Anzahl Heiße Tage (Maximumtemperatur mindestens 30°C) im Jahr 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in de r Z uk un ft) R C P 8. 5, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 8. 5, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 5 +14 +28 Baden-Württemberg 4 +19 +38 Bayern 4 +17 +35 Brandenburg + Berlin 7 +14 +28 Hessen 4 +15 +29 Mecklenburg-Vorpommern 3 +8 +16 Niedersachsen + Bremen 4 +10 +19 Nordrhein-Westfalen 5 +12 +24 Rheinland-Pfalz + Saarland 5 +17 +33 Sachsen 5 +15 +29 Sachsen-Anhalt 7 +15 +27 Schleswig-Holstein + Hamburg 2 +6 +14 Thüringen 4 +14 +26 Anzahl Tropennächte (Minimumtemperatur mindestens 20°C) im Jahr 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in de r Z uk un ft) R C P 8. 5, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 8. 5, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 0 +5 +17 Baden-Württemberg 0 +6 +19 Bayern 0 +4 +16 Brandenburg + Berlin 0 +8 +21 Hessen 0 +6 +17 Mecklenburg-Vorpommern 0 +5 +16 Niedersachsen + Bremen 0 +4 +13 Nordrhein-Westfalen 0 +6 +16 Rheinland-Pfalz + Saarland 0 +7 +20 Sachsen 0 +6 +18 Sachsen-Anhalt 0 +6 +18 Schleswig-Holstein + Hamburg 0 +3 +12 Thüringen 0 +4 +13 Tabelle 8: Anzahl Hitzetage und Tropennächte (zu Frage 5) Bundesland Mittlere Anzahl 2005 - 2014 Mittlere Anzahl 2015 - 2024 Änderung [in %] 2015 - 2024 im Vergleich zu 2005 - 2014 Bremen 0,2 1,1 450,00 Hamburg 0,9 1,4 55,56 Bayern 97,6 148,3 51,95 Baden- Württemberg 54,7 82,7 51,19 Saarland 3,5 4,8 37,14 Mecklenburg- Vorpommern 14 17,9 27,86 Schleswig-Holstein 8,7 10,5 20,69 Niedersachsen 31,7 38,1 20,19 Sachsen-Anhalt 16,7 20 19,76 Hessen 29 34,4 18,62 Rheinland-Pfalz 30,5 35,8 17,38 Thüringen 20,6 23,8 15,53 Nordrhein- Westfalen 33,8 38,7 14,50 Brandenburg 29 32,1 10,69 Sachsen 27,8 30 7,91 Berlin 1,3 1,4 7,69 Tabelle 9: Starkregenereignisse (zu Frage 7) Landkreis Mittlere Anzahl 2005 - 2014 Mittlere Anzahl 2015 - 2024 Änderung [in %] 2015 - 2024 im Vergleich zu 2005 - 2014 Landkreis Hildesheim 0,4 2,7 575,00 Landkreis Hameln- Pyrmont 0,3 1,4 366,67 Landkreis Ebersberg 1,2 4 233,33 Landkreis Oldenburg 0,4 1,3 225,00 Landkreis Holzminden 0,6 1,9 216,67 Landkreis Peine 0,2 0,6 200,00 Landkreis Starnberg 1,2 3,4 183,33 Bodenseekreis 1,1 3,1 181,82 Landkreis Heilbronn 1,5 4,2 180,00 Kreis Paderborn 0,8 2,2 175,00 Kreis Gütersloh 0,5 1,3 160,00 Landkreis Mainz- Bingen 0,7 1,8 157,14 Vogelsbergkreis 1,8 4,6 155,56 Landkreis Wesermarsch 0,4 1 150,00 Landkreis Marburg- Biedenkopf 1,2 3 150,00 Landkreis Würzburg 1,8 4,4 144,44 Landkreis München 1,9 4,6 142,11 Kreis Lippe 1,2 2,8 133,33 Landkreis Ludwigsburg 1,5 3,5 133,33 Landkreis Augsburg 1,5 3,4 126,67 Tabelle 10: Starkregenereignisse (zu Frage 8) Kreisfreie Stadt Mittlere Anzahl 2005 - 2014 Mittlere Anzahl 2015 - 2024 Änderung [in %] 2015 - 2024 im Vergleich zu 2005 - 2014 Stadtkreis Heilbronn 0,1 1 900,00 Kreisfreie Stadt Schwabach 0,1 0,6 500,00 Kreisfreie Stadt Bremen 0,2 1 400,00 Kreisfreie Stadt Bamberg 0,1 0,5 400,00 Kreisfreie Stadt Jena 0,1 0,5 400,00 Stadtkreis Baden-Baden 0,1 0,4 300,00 Kreisfreie Stadt Schwerin 0,1 0,4 300,00 Kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau 0,3 1 233,33 Stadtkreis Pforzheim 0,4 1,3 225,00 Kreisfreie Stadt Wuppertal 0,3 0,9 200,00 Kreisfreie Stadt Cottbus 0,2 0,6 200,00 Kreisfreie Stadt Magdeburg 0,2 0,6 200,00 Kreisfreie Stadt Muenster 0,4 1,1 175,00 Kreisfreie Stadt Worms 0,4 1,1 175,00 Kreisfreie Stadt Salzgitter 0,3 0,8 166,67 Kreisfreie Stadt Solingen 0,2 0,5 150,00 Kreisfreie Stadt Leverkusen 0,2 0,5 150,00 Stadtkreis Ulm 0,4 1 150,00 Kreisfreie Stadt Duisburg 0,3 0,7 133,33 Kreisfreie Stadt Straubing 0,3 0,7 133,33 Tabelle 11: Starkregenereignisse (zu Frage 8) Abweichung der gefallen Jahresniederschla gsmenge im Vergleich zum Mittelwert von 19971 bis 2000 [in mm pro Jahr] D eu ts ch la nd H am bu rg B re m en B er lin Sc hl es w ig -H ol st ei n N ie de rs ac hs en N or dr he in - W es tfa le n R he in la nd -P fa lz Sa ar la nd B ad en - W ür tte m be rg H es se n B ay er n M ec kl en bu rg - Vo rp om m er n B ra nd en bu rg Sa ch se n- A nh al t Sa ch se n Th ür in ge n 2015 - 67,6 3 78,8 4 109, 47 - 55,4 2 121, 55 65,2 9 - 10,6 4 - 178, 8 - 250, 48 - 219, 75 - 137, 97 - 184, 19 25,0 5 - 55,4 2 38,2 5 - 45,6 5 - 99,0 5 2016 - 36,5 2 - 39,4 6 - 77,5 7 - 79,1 4 - 29,0 2 - 79,2 8 -84,5 - 46,0 3 -22,9 8,16 - 72,1 8 -4,38 - 62,0 3 - 79,1 4 - 44,3 6 34,8 3 - 48,5 3 2017 92,0 4 208, 87 157 242, 08 218, 72 173, 11 24,5 4 - 40,3 8 -4,75 5,83 85,4 3 42,2 3 223, 85 242, 08 103, 3 69,4 3 109, 3 2018 - 190, 99 - 222, 55 - 200, 17 - 178, 5 - 206, 23 - 226, 37 - 243, 85 - 138, 3 - 46,6 2 - 198, 01 - 190, 24 - 179, 84 - 152, 5 - 178, 49 - 180, 82 - 220, 85 - 181, 81 2019 - 43,9 7 - 12,7 6 10,0 2 - 48,1 6 32,3 2 - 25,4 4 - 47,9 3 - 42,9 8 1,57 - 27,6 7 - 37,3 1 - 79,3 5 - 5,75 - 48,1 6 - 48,1 7 - 90,3 1 - 70,7 9 2020 - 75,7 6 - 75,0 3 - 69,6 2 - 73,8 1 - 13,0 7 - 53,5 8 - 123, 54 - 116, 3 - 45,0 4 - 148, 79 - 107, 98 - 79,6 7 - 23,5 5 - 73,8 1 - 36,9 3 - 62,6 3 - 39,3 1 2021 20,1 8 13,6 8 26,1 9 3,77 10,0 8 8,46 - 23,9 2 -23 - 17,9 9 13,6 9 -26,4 19,2 4 67,2 7 3,77 47,3 9 83,8 5 60,6 1 2022 - 110, 95 - 27,3 9 - 43,7 9 - 170, 7 - 40,9 8 - 99,9 9 - 152, 23 - 98,6 2 - 59,8 8 - 126, 21 -87,7 - 118, 58 - 88,2 9 - 170, 68 - 117, 94 - 128, 9 - 113, 72 2023 175, 85 268, 67 374, 76 223, 15 225, 33 332, 22 337, 93 94,4 9 231, 23 54,8 6 181, 44 100, 05 115, 65 223, 15 197, 79 99,3 9 144, 62 2024 119, 37 206, 44 212, 85 - 33,1 3 168, 19 178, 1 164, 67 128, 07 330, 73 98,7 1 117, 2 125, 72 103, 1 - 33,1 3 77,6 6 14,3 7 83,7 5 Summe - 118, 38 399, 31 342, 14 - 169, 83 486, 89 272, 52 - 159, 47 - 438, 82 115, 87 - 539, 18 - 275, 71 - 358, 77 202, 80 - 169, 83 36,1 7 - 246, 47 - 154, 93 Tabelle 12: Abweichung der gefallenen Jahresniederschlagsmenge (zu Frage 12) Niederschlagssumme Jahr [in mm, Zukünftige Änderung in %] 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in d er Zu ku nf t) R C P 2. 6, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 2. 6, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 774 -5 +7 Baden-Württemberg 958 -3 +8 Bayern 922 -3 +8 Brandenburg + Berlin 551 -4 +8 Hessen 760 -3 +8 Mecklenburg-Vorpommern 592 -4 +6 Niedersachsen + Bremen 742 -7 +5 Nordrhein-Westfalen 863 -6 +5 Rheinland-Pfalz + Saarland 801 -5 +8 Sachsen 698 -7 +7 Sachsen-Anhalt 540 -4 +8 Schleswig-Holstein + Hamburg 785 -6 +6 Thüringen 677 -5 +7 Tabelle 13: Änderung der Jahresniederschlagsmenge (zu Frage 12) Niederschlagssumme Jahr [ in mm, Zukünftige Änderung in %] 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in d er Zu ku nf t) R C P 4. 5, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 4. 5, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 774 +1 +15 Baden-Württemberg 958 +2 +14 Bayern 922 +2 +15 Brandenburg + Berlin 551 +3 +16 Hessen 760 +1 +16 Mecklenburg-Vorpommern 592 +0 +17 Niedersachsen + Bremen 742 +1 +14 Nordrhein-Westfalen 863 +0 +11 Rheinland-Pfalz + Saarland 801 +1 +15 Sachsen 698 +2 +12 Sachsen-Anhalt 540 +2 +16 Schleswig-Holstein + Hamburg 785 +1 +17 Thüringen 677 +1 +17 Tabelle 14: Änderung der Jahresniederschlagsmenge (zu Frage 12) Niederschlagssumme Jahr [ in mm, Zukünftige Änderung in %] 19 71 -2 00 0 (B ez ug sz ei tr au m fü r Ä nd er un ge n in d er Zu ku nf t) R C P 8. 5, 1 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 R C P 8. 5, 8 5. Pe rz en til Ä nd er un g 20 71 -2 10 0 zu 1 97 1- 20 00 Deutschland 774 -1 +16 Baden-Württemberg 958 -3 +14 Bayern 922 -2 +15 Brandenburg + Berlin 551 +3 +20 Hessen 760 +0 +17 Mecklenburg-Vorpommern 592 +2 +19 Niedersachsen + Bremen 742 +0 +16 Nordrhein-Westfalen 863 -3 +14 Rheinland-Pfalz + Saarland 801 -3 +15 Sachsen 698 -1 +15 Sachsen-Anhalt 540 +3 +19 Schleswig-Holstein + Hamburg 785 +1 +17 Thüringen 677 +0 +17 Tabelle 15: Änderung der Jahresniederschlagsmenge (zu Frage 12) Tabelle 16: Anbaufläche, Erntemenge, Ertrag je Hektar (Feldfrüchte und Grünland): Bundesländer, Jahre (zu Frage 28) Baden- Württemberg Bayern Brandenburg Hessen Mecklenburg- Vorpommern Niedersachsen Nordrhein- Westfalen Rheinland- Pfalz Saarland Sachsen Sachsen- Anhalt Schleswig- Holstein Thüringen dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha dt/ha 2010 69 65.8 62.7 77.3 70.6 79.3 77.9 69.8 70.4 69.3 75 88.9 63.7 2011 69.8 71 53.8 74.9 66.9 77.2 81.3 60.7 56.3 66.3 66.7 80.3 66.1 2012 68.3 70.1 57.2 66.5 74.6 76.6 84.4 65.6 64.5 68.5 77.4 91.1 70.6 2013 74.1 75.4 72.7 83.5 84.5 87.2 91.5 77.6 70.7 70.2 78.4 89.6 76 2014 83.5 82.8 76.4 84.7 90.7 89.6 90.8 72.2 68.4 88.4 87.3 104.8 82.9 2015 76.3 78.3 70.8 80.6 88.5 88.1 88.1 74.1 66.2 79.8 73.7 100.3 73.3 2016 66.1 73.6 66.9 72.9 67.7 83.3 80.7 65.7 54.7 81.2 84.8 89.8 84.9 2017 77.8 76.3 63.5 74.6 75.1 82.4 79.4 69 60.3 75.1 75 88.8 78.6 2018 76 71.8 50.3 69.2 59.4 70.5 79.8 74.3 63.8 65.4 59.4 74.7 64.4 2019 76.2 76.1 55.5 77.9 77.7 82.6 81.7 73.3 63.8 70.7 60.7 89 68.1 2020 80.7 81.8 65.2 78.3 81.1 79.8 86.6 76.5 61.5 77 69.3 92.4 75 2021 66.8 71 58.9 70.4 77.2 77 77.5 73.9 61.8 74.9 71.8 88.9 73.1 2022 75.1 71.7 65.6 74.3 82.6 84.5 88 76.2 64 68.7 67.2 95.8 70.4 2023 73.4 72.5 62.9 70.7 74 78.9 82.2 70.9 58.5 78.3 72.8 83.2 76.2 2024 65.4 69.5 63 66.2 79.8 69.2 70.2 67.5 52.2 76.6 74.3 80 76.9 2025 72.2 71 57.6 74.9 74.4 79 83 71.9 63.1 72.9 68.8 85.8 68.8 © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2025 | Stand: 25.08.2025 / 14:03:30 Ernte-u.Betriebsbericht: Feldfrüchte und Grünland: Erträge Winterweizen (einschließlich Dinkel und Einkorn) Bundesländer Waldfläche (ha) nach Land und Abgangsgrund: Jahr 2022 Abgangsgrund Land Einheit regulär Sturm Insekten/ Dürre sonstige Kalamitäten Ursache der Kalamität ungewiss Kalamität Ursache unbekannt alle Abgangsgründe Baden- Württemberg [ha] 1.090.353 47.520 79.133 8.403 22.609 157.665 80.233 1.328.252 Bayern [ha] 2.074.118 134.470 196.482 9.788 15.386 356.126 63.764 2.494.008 Berlin [ha] 16.318 391 98 - 98 586 - 16.904 Brandenburg [ha] 923.564 74.487 40.883 8.974 16.453 140.798 17.650 1.082.011 Hessen [ha] 562.262 59.185 137.966 6.798 8.798 212.748 77.581 852.591 Mecklenburg- Vorpommern [ha] 451.629 39.888 23.035 13.462 1.496 77.881 7.579 537.089 Niedersachsen [ha] 903.207 110.227 111.593 3.375 398 225.594 26.426 1.155.226 Nordrhein- Westfalen [ha] 594.563 75.506 165.994 2.896 1.998 246.394 42.547 883.504 Rheinland-Pfalz [ha] 660.904 25.887 77.560 1.593 1.693 106.732 40.722 808.357 Saarland [ha] 91.813 499 2.695 200 - 3.393 100 95.306 Sachsen [ha] 324.800 66.078 111.095 2.196 3.094 182.463 5.290 512.554 Sachsen-Anhalt [ha] 231.688 67.065 153.562 1.993 1.993 224.612 35.775 492.075 Schleswig- Holstein [ha] 152.595 13.139 2.787 2.289 896 19.112 2.190 173.896 Thüringen [ha] 415.899 24.972 51.337 7.005 8.988 92.302 19.220 527.420 Hamburg + Bremen [ha] 10.285 1.582 - - - 1.582 - 11.868 Deutschland (alle Länder) [ha] 8.503.996 740.897 1.154.220 68.975 83.899 2.047.990 419.075 10.971.061 Tabelle 17: Waldschäden und Abgangsgründe (zu Frage 24) Quelle: BWI 2022, (Thema 43Z1JI_L225of_2022_NEU / 2024-7-22 4:44:1.893) Bundesland Landkreis bzw. kreisfreie Stadt Baden- Württemberg Stadtkreis Baden-Baden, Stadtkreis Freiburg im Breisgau, Ortenaukreis, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Stadtkreis Heidelberg, Stadtkreis Mannheim, Rhein-Neckar-Kreis, Heilbronn, Stadtkreis Heilbronn, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Stadtkreis Stuttgart, Esslingen Bayern Aschaffenburg, Miltenberg, Stadtkreis Würzburg, Würzburg, Schweinfurt, Kitzingen, Stadtkreis Bamberg, Stadtkreis Erlangen, Stadtkreis Schwabach, Roth, Eichstätt, Stadtkreis Ingolstadt, Neuburg-Schrobenhausen, Donau-Ries, Dillingen an der Donau, Aichach-Friedberg, Stadtkreis Augsburg, Pfaffenhofen an der Ilm, Dachau, Fürstenfeldbruck, München, Ebersberg, Erding, Altötting, Landshut, Stadtkreis Landshut, Kelheim, Straubing-Bogen, Stadtkreis Straubing, Dingolfing-Landau, Deggendorf Brandenburg Oberhavel, Barnim, Potsdam-Mittelmark, Stadtkreis Brandenburg an der Havel, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Spree- Neiße Bremen Bremen Hamburg Hamburg Hessen Lahn-Dill-Kreis, Stadtkreis Offenbach, Offenbach Mecklenburg- Vorpommern Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald Niedersachsen Grafschaft Bentheim, Emsland, Stadtkreis Osnabrück, Cloppenburg, Vechta, Stadtkreis Oldenburg, Osterholz, Diepholz, Verden, Rotenburg (Wümme), Stade, Harburg, Heidekreis, Nienburg/Weser, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Gifhorn, Stadtkreis Wolfsburg, Stadtkreis Braunschweig, Peine, Hildesheim, Holzminden, Goslar Nordrhein- Westfalen Borken, Recklinghausen, Unna, Stadtkreis Dortmund, Wesel, Kleve, Oberhausen, Müllheim, Viersen, Stadtkreis Krefeld, Stadtkreis Düsseldorf, Heinsberg, Stadtkreis Mönchengladbach, Rhein-Kreis Neuss, Stadtkreis Aachen, Düren, Rhein-Erft-Kreis, Stadtkreis Köln Rheinland-Pfalz Trier, Koblenz, Mainz, Alzey-Worms, Worms, Bad-Durkheim, Landau in der Pfalz, Germersheim Sachsen Leipzig Sachsen-Anhalt Altmarkkreis Salzwedel, Stendal, Börde, Salzlandkreis, Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg, Stadtkreis Dessau-Roßlau, Stadtkreis Halle Schleswig-Holstein Dithmarschen, Kreisfreie Stadt Kiel, Stormarn Thüringen Nordhausen, Gotha, Ilm-Kreis Tabelle 18: Einteilung von Kreisen in die Schwerpunktgebiete der Bewässerung in Deutschland (Quelle: Darstellung auf der Grundlage von Bernhardt JJ, Stupak N, Neuenfeldt S, Potts F (2025) Status quo der Bewässerung in Deutschland. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 113 p, Thünen Working Paper 258, DOI: 10.3220/WP1736495260000.) (zu Frage 21) Bundesland Anteil der Fläche mit Möglichkeit zur Bewässerung an der landwirtschaftlich genutzten Fläche 2009 1 2012 2 2015 3 2019 1 2022 2 DE 3,8% 4,1% 4,1% 4,6% 4,8% BW 1,9% 2,2% 2,3% 2,3% 2,6% BY 1,2% 1,8% 1,7% 1,8% 1,8% BE . 4,6% 5,0% . 0,0% BB 2,9% 2,9% 3,0% 3,8% 4,0% HB . 0,0% 0,0% . / HH 10,5% 10,5% 11,1% 14,5% 16,4% HE 4,2% 4,4% 4,0% 4,2% 4,2% MV 2,3% 2,4% 2,6% 3,0% 3,1% NI 12,2% 12,7% 12,4% 14,0% 14,3% NW 4,2% 4,7% 4,1% 5,7% 6,2% RP 4,5% 4,5% 4,6% 4,8% 4,7% SL 0,2% 0,4% 0,3% 0,4% 0,4% SN 1,3% 1,3% 1,4% 1,2% 1,3% ST 2,1% 2,4% 2,7% 3,1% 3,0% SH 2,2% 3,3% 2,0% 2,5% 2,5% TH 0,7% 0,8% 0,7% 0,9% 0,9% Tabelle 19: Anteil der Fläche mit Möglichkeit zur Bewässerung an der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland und in den Bundesländern (zu Frage 20) Anm.: „·“ Zahlenwert geheim zu halten; „/“ Keine Angaben, da Zahlenwert nicht sicher genug (relativer Standardfehler größer als 15 %); 1 Totale Ergebnisse der Landwirtschaftszählung (Totalerhebung); ² Repräsentative Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung (Stichprobenerhebung): 3 Totale Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung Quelle: Eigene Darstellung auf Grundlage von DESTATIS-Daten. Bundesland Anteil der tatsächlich bewässerten Fläche an der landwirtschaftlich genutzten Fläche 2009 1 2012 2 2015 3 2019 1 2022 2 DE 2,2% 2,2% 2,7% 3,1% 3,3% BW 1,0% 1,1% 1,5% 1,4% 1,6% BY 0,5% 0,5% 0,9% 0,9% 0,9% BE . 0,0% 0,0% . 0,0% BB 1,6% 1,6% 1,8% 2,4% 2,4% HB . 0,0% 0,0% . 0,0% HH 2,5% 4,9% 5,6% 9,4% 11,4% HE 2,0% 1,9% 2,9% 2,1% 2,8% MV 1,1% 1,4% 1,6% 1,6% 1,8% NI 8,5% 8,0% 9,3% 10,8% 11,7% NW 1,9% 1,8% 2,3% 3,6% 4,0% RP 2,8% 2,5% 3,2% 3,0% 3,3% SL 0,2% 0,1% 0,1% 0,2% 0,3% SN 0,4% 0,5% 0,6% 0,6% 0,6% ST 1,1% 1,3% 1,7% 1,8% 1,9% SH 0,7% 0,5% 0,7% 0,8% 1,0% TH 0,3% 0,3% 0,3% 0,4% 0,3% Tabelle 20: Anteil der tatsächlich bewässerten Fläche an der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland und in den Bundesländern (zu Frage 20) Anm.: „·“ Zahlenwert geheim zu halten; 1 Totale Ergebnisse der Landwirtschaftszählung (Totalerhebung); ² Repräsentative Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung (Stichprobenerhebung): 3 Totale Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung Quelle: Eigene Darstellung auf Grundlage von DESTATIS-Daten. Kultur Tatsächlich bewässerte Fläche, ha Anteil der Bewässerten Fläche an der gesamten Landwirtschaftlich genutzten Fläche Tatsächlich bewässerten Fläche Fläche unter der jeweiligen Kulturart Getreide (ohne Mais) 141.900 0,85% 25,61% 2,32% Körnermais/Mais zum Ausreifen 39.500 0,24% 7,13% 8,47% Kartoffeln 117.400 0,70% 21,19% 46,15% Zuckerrüben 40.800 0,24% 7,36% 11,21% Hülsenfrüchte 8.100 0,05% 1,46% 8,05% Raps und Rübsen zur Körnergewinnung 7.300 0,04% 1,32% 0,50% Sonnenblumen / / / / Pflanzen zur Fasergewinnung / / / / Gemüse und Erdbeeren im Freiland 76.000 0,45% 13,72% 63,03% Pflanzen zur Grünernte auf dem Ackerland 67.200 0,40% 12,13% 2,61% Baum- u. Beerenobstanlagen, Nüssen 16.800 0,10% 3,03% 25,73% Rebflächen 4.800 0,03% 0,87% 4,95% Dauergrünland 5.800 0,03% 1,05% 0,12% Tabelle 21: Tatsächliche Bewässerung von landwirtschaftlichen Kulturen in 2022 (zu Frage 20) Anm.: „/“ Keine Angaben, da Zahlenwert nicht sicher genug (relativer Standardfehler größer als 15 %) Quelle: Eigene Darstellung auf Grundlage von DESTATIS-Daten. Durchschnittliche Häufigkeit der Tage pro Jahr mit DWD Waldbrand-Warnstufen 4 und 5 1961 - 1990 1991 - 2020 2015 - 2024 Deutschland 7.4 12.8 19.1 Brandenburg 27.2 36.5 48.1 Berlin 13.8 21.8 29.9 Baden-Württemberg 6.3 14.9 23.0 Bayern 6.0 12.6 19.9 Bremen 2.5 5.2 7.3 Hessen 3.2 7.1 12.3 Hamburg 3.0 6.4 8.5 Mecklenburg-Vorpommern 11.1 14.7 17.1 Niedersachsen 3.4 7.0 9.5 Nordrhein-Westfalen 2.0 5.3 8.4 Rheinland-Pfalz 3.1 7.0 12.5 Schleswig-Holstein 1.2 2.8 3.1 Saarland 2.8 7.1 14.2 Sachsen 6.5 10.9 15.2 Sachsen-Anhalt 11.5 16.0 21.6 Thüringen 4.5 8.2 13.4 Tabelle 22: Durchschnittliche Häufigkeit der Tage pro Jahr mit DWD Waldbrand-Warnstufen 4 und 5 Jahr Alter Anzahl Anzahl pro 100.000 Einw. 2023 <65 140 0,2 2023 65-74 350 3,7 2023 75-84 900 13,8 2023 85+ 1.800 63,2 2023 Gesamt 3.200 3,8 2024 <65 130 0,2 2024 65-74 290 3,0 2024 75-84 760 12,0 2024 85+ 1.810 61,0 2024 Gesamt 3.000 3,5 davon weiblich 2023 <65 50 0,2 2023 65-74 130 2,6 2023 75-84 420 11,3 2023 85+ 1.110 60,5 2023 Gesamt 1.710 k.A. 2024 <65 40 0,1 2024 65-74 100 1,9 2024 75-84 360 9,9 2024 85+ 1.130 58,9 2024 Gesamt 1.630 k.A. Tabelle 23: Hitzebedingte Sterbefälle (zu Frage 31) Quellen: 2023: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/11310/RKI- Wochenbericht_Hitzemortalit%c3%a4t_KW38_2023-10-05.pdf?sequence=1&isAllowed=y 2024: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/12266/RKI- Wochenbericht_Hitzemortalit%c3%a4t_KW38_2024-10-02.pdf?sequence=1&isAllowed=y Jahr Land Anzahl Anzahl pro 100.000 Einw. 2016 Bund 1600 1,9 2017 Bund 1400 1,74 2018 Bund 8100 9,8 2019 Bund 6700 8,1 2020 Bund 3700 4,5 2021 Bund 1770 2,1 2022 Bund 4500 5,4 2023 Bund 2900 3,5 2024 Bund 2800 3,3 2025 (vorl.) Bund 2300 2,7 2016 Baden-Württemberg 310 2,8 2017 Baden-Württemberg 620 5,7 2018 Baden-Württemberg 1130 10,2 2019 Baden-Württemberg 970 8,8 2020 Baden-Württemberg 660 6 2021 Baden-Württemberg 290 2,6 2022 Baden-Württemberg 1050 9,3 2023 Baden-Württemberg 830 7,4 2024 Baden-Württemberg 620 5,5 2025 (vorl.) Baden-Württemberg 760 6,6 2016 Bayern 40 0,3 2017 Bayern 310 2,4 2018 Bayern 670 5,1 2019 Bayern 630 4,8 2020 Bayern 170 1,3 2021 Bayern 120 0,9 2022 Bayern 440 3,3 2023 Bayern 500 3,8 2024 Bayern 400 3 2025 (vorl.) Bayern 410 3 2016 Berlin 80 2,2 2017 Berlin 10 0,3 2018 Berlin 420 11,6 2019 Berlin 390 10,6 2020 Berlin 210 5,9 2021 Berlin 130 3,7 2022 Berlin 230 6,1 2023 Berlin 120 3,3 2024 Berlin 160 4,4 2025 (vorl.) Berlin 40 1,2 2016 Brandenburg 20 1 2017 Brandenburg 10 0,3 2018 Brandenburg 280 11,1 2019 Brandenburg 250 9,8 2020 Brandenburg 120 4,8 2021 Brandenburg 80 3,2 2022 Brandenburg 110 4,3 2023 Brandenburg 90 3,5 2024 Brandenburg 150 6 2025 (vorl.) Brandenburg 30 1,3 2016 Bremen 10 1,1 2017 Bremen 0 0 2018 Bremen 70 9,7 2019 Bremen 40 5,8 2020 Bremen 40 6,1 2021 Bremen 10 1,1 2022 Bremen 20 3,2 2023 Bremen 10 0,8 2024 Bremen 0 0,7 2025 (vorl.) Bremen 0 0,3 2016 Hamburg 0 0,2 2017 Hamburg 0 0 2018 Hamburg 110 5,7 2019 Hamburg 40 1,9 2020 Hamburg 50 2,6 2021 Hamburg 20 1,2 2022 Hamburg 10 0,3 2023 Hamburg 0 -0,1 2024 Hamburg 10 0,6 2025 (vorl.) Hamburg 0 0 2016 Hessen 140 2,3 2017 Hessen 150 2,4 2018 Hessen 870 13,9 2019 Hessen 670 10,6 2020 Hessen 350 5,5 2021 Hessen 190 3 2022 Hessen 630 10 2023 Hessen 300 4,8 2024 Hessen 320 5 2025 (vorl.) Hessen 320 5 2016 Mecklenburg- Vorpommern 0 0,3 2017 Mecklenburg- Vorpommern 0 0 2018 Mecklenburg- Vorpommern 190 11,6 2019 Mecklenburg- Vorpommern 80 4,8 2020 Mecklenburg- Vorpommern 70 4,3 2021 Mecklenburg- Vorpommern 60 3,6 2022 Mecklenburg- Vorpommern 50 2,8 2023 Mecklenburg- Vorpommern 30 2,2 2024 Mecklenburg- Vorpommern 50 3 2025 (vorl.) Mecklenburg- Vorpommern 10 0,5 2016 Niedersachsen 150 1,9 2017 Niedersachsen 0 0 2018 Niedersachsen 760 9,5 2019 Niedersachsen 550 6,9 2020 Niedersachsen 320 4 2021 Niedersachsen 120 1,5 2022 Niedersachsen 180 2,2 2023 Niedersachsen 60 0,7 2024 Niedersachsen 90 1,1 2025 (vorl.) Niedersachsen 10 0,1 2016 Nordrhein-Westfalen 540 3 2017 Nordrhein-Westfalen 100 0,54 2018 Nordrhein-Westfalen 1960 10,9 2019 Nordrhein-Westfalen 1760 9,8 2020 Nordrhein-Westfalen 1040 5,8 2021 Nordrhein-Westfalen 420 2,3 2022 Nordrhein-Westfalen 880 4,9 2023 Nordrhein-Westfalen 430 2,4 2024 Nordrhein-Westfalen 300 1,6 2025 (vorl.) Nordrhein-Westfalen 250 1,4 2016 Rheinland-Pfalz 100 2,4 2017 Rheinland-Pfalz 160 3,9 2018 Rheinland-Pfalz 480 11,8 2019 Rheinland-Pfalz 450 10,9 2020 Rheinland-Pfalz 280 6,8 2021 Rheinland-Pfalz 110 2,6 2022 Rheinland-Pfalz 490 11,8 2023 Rheinland-Pfalz 170 4,1 2024 Rheinland-Pfalz 130 3,1 2025 (vorl.) Rheinland-Pfalz 230 5,5 2016 Saarland 30 2,7 2017 Saarland 30 3,3 2018 Saarland 110 10,7 2019 Saarland 120 12,5 2020 Saarland 60 6,5 2021 Saarland 20 2,3 2022 Saarland 110 11,1 2023 Saarland 20 2,2 2024 Saarland 30 2,8 2025 (vorl.) Saarland 50 5,5 2016 Sachsen 40 1 2017 Sachsen 40 1 2018 Sachsen 500 12,2 2019 Sachsen 390 9,7 2020 Sachsen 140 3,4 2021 Sachsen 80 2,1 2022 Sachsen 180 4,4 2023 Sachsen 220 5,5 2024 Sachsen 310 7,7 2025 (vorl.) Sachsen 80 1,9 2016 Sachsen-Anhalt 70 3,2 2017 Sachsen-Anhalt 0 0 2018 Sachsen-Anhalt 280 12,7 2019 Sachsen-Anhalt 200 9 2020 Sachsen-Anhalt 120 5,5 2021 Sachsen-Anhalt 60 3 2022 Sachsen-Anhalt 90 4,1 2023 Sachsen-Anhalt 80 3,7 2024 Sachsen-Anhalt 120 5,8 2025 (vorl.) Sachsen-Anhalt 30 1,6 2016 Schleswig-Holstein 10 0,3 2017 Schleswig-Holstein 0 0 2018 Schleswig-Holstein 120 4,1 2019 Schleswig-Holstein 40 1,4 2020 Schleswig-Holstein 50 1,8 2021 Schleswig-Holstein 20 0,7 2022 Schleswig-Holstein 10 0,3 2023 Schleswig-Holstein 0 0 2024 Schleswig-Holstein 10 0,4 2025 (vorl.) Schleswig-Holstein 0 0 2016 Thüringen 20 0,9 2017 Thüringen 0 0,1 2018 Thüringen 170 8,1 2019 Thüringen 130 6 2020 Thüringen 40 1,6 2021 Thüringen 30 1,2 2022 Thüringen 70 3,3 2023 Thüringen 40 1,8 2024 Thüringen 50 2,3 2025 (vorl.) Thüringen 30 1,4 Quelle: https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitliche-Einflussfaktoren-A- Z/H/Hitze/Bericht_Hitzemortalitaet.html -> Geschätzte Anzahl hitzebedingter Sterbefälle im Zeitraum 2016 bis 2025/KW33 für Deutschland und die Bundesländer Tabelle 24: Hitzebedingte Sterbefälle (zu Frage 31) Anlage 2 zur Kleinen Anfrage 21/1230 Region 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Alle Züge Mitte 98.016 106.524 113.847 183.452 100.970 74.043 140.630 109.742 101.550 81.584 Alle Züge Nord 225.926 160.116 363.444 237.394 70.035 88.735 233.886 367.751 157.750 65.463 Alle Züge Ost 70.642 30.925 147.024 54.373 53.608 30.344 95.926 93.638 21.162 32.391 Alle Züge Süd 232.553 77.979 144.296 122.559 138.376 149.807 274.757 144.450 239.129 191.075 Alle Züge Südost 142.871 55.847 172.559 163.858 79.088 55.040 208.609 84.362 121.567 63.626 Alle Züge Südwest 56.066 41.516 43.907 117.790 66.868 54.273 105.229 61.902 53.191 80.798 Alle Züge West 93.297 71.479 80.085 194.644 101.987 116.668 278.111 126.166 61.965 43.999 Alle Züge GESAMT 919.371 544.386 1.065.162 1.074.070 610.932 568.910 1.337.148 988.011 756.314 558.936 SPFV Mitte 18.396 4.703 8.777 6.233 9.629 12.113 SPFV Nord 9.159 7.449 22.563 25.833 15.405 11.265 SPFV Ost 5.998 1.339 10.432 5.106 2.415 2.903 SPFV Süd 15.373 10.264 15.704 8.047 16.097 26.917 SPFV Südost 3.942 2.092 15.945 2.183 7.765 2.597 SPFV Südwest 9.051 3.114 7.907 3.423 4.888 3.612 SPFV West 9.947 7.869 37.201 8.140 5.478 2.195 SPNV Mitte 30.274 27.710 41.522 31.261 33.405 22.925 SPNV Nord 18.332 26.507 45.559 70.704 35.486 15.217 SPNV Ost 17.991 8.921 27.770 31.204 9.878 8.601 SPNV Süd 75.545 60.437 96.999 53.613 89.268 51.802 SPNV Südost 42.876 28.369 88.811 32.497 27.711 19.162 SPNV Südwest 24.220 26.946 43.860 23.155 30.126 39.762 SPNV West 50.823 42.584 118.115 42.570 18.405 13.489 SGV Mitte 46.469 36.063 80.866 64.812 50.019 39.703 SGV Nord 38.924 47.160 143.932 225.354 96.063 35.277 SGV Ost 25.590 17.742 47.928 36.197 6.250 16.392 SGV Süd 40.789 67.066 149.139 75.518 116.860 102.503 SGV Südost 26.522 19.604 84.892 44.606 77.646 37.034 SGV Südwest 30.373 21.767 48.531 33.164 14.942 32.881 SGV West 33.616 56.551 101.448 64.483 31.910 25.523 Tabelle 1: Kodierte Verspätungsminuten über die Jahre 2015 bis 2024 unterteilt in DB InfraGO-Regionsbereichen (zu Frage 41) Zu ga rt R eg io n Ja nu ar Fe br ua r M är z A pr il M ai Ju ni Ju li A ug us t Se pt em be r O kt ob er N ov em be r D ez em be r SPFV Mitte 1.616 1.551 2.705 61 479 1.618 2.453 7.475 7 431 SPFV Nord 121 60 2.380 8 1.086 1.758 441 2.078 1.087 55 85 SPFV Ost 4 121 89 896 3.255 964 77 164 428 SPFV Süd 5.723 1.330 1.268 296 2.682 2.126 1.852 53 29 14 SPFV Südost 31 951 1.724 546 457 5 228 SPFV Südwest 258 1.244 18 148 530 1.808 5.043 2 SPFV West 505 348 4.603 328 2.162 1.674 259 17 51 SPNV Mitte 640 17 8.773 3.562 898 5.956 5.587 4.639 18 106 19 59 SPNV Nord 806 41 3.695 15 15 6.763 2.404 1.453 2.693 362 45 40 SPNV Ost 326 163 1.066 493 1.217 10.315 1.296 1.541 1.122 452 SPNV Süd 35.542 10.384 7.976 193 1.022 8.876 8.071 2.261 1.010 76 93 41 SPNV Südost 8.454 1.283 17.558 381 548 8.074 2.024 3.159 1.038 211 85 61 SPNV Südwest 953 128 5.402 335 947 2.989 6.766 6.079 593 28 SPNV West 262 240 27.433 1.023 258 8.731 10.273 1.810 55 596 59 83 Tabelle 2: Kodierte Verspätungsminuten im Jahr 2019 unterteilt in DB InfraGO-Regionsbereichen (zu Frage 41) Zu ga rt R eg io n Ja nu ar Fe br ua r M är z A pr il M ai Ju ni Ju li A ug us t Se pt em be r O kt ob er N ov em be r D ez em be r SPFV Mitte 1.985 82 442 100 2.090 4 SPFV Nord 13 4.485 98 967 22 1.555 18 229 21 41 SPFV Ost 521 4 342 435 37 SPFV Süd 9 7.757 8 23 676 190 1.327 245 11 15 3 SPFV Südost 875 29 560 22 547 6 41 12 SPFV Südwest 27 1.438 214 40 1.350 32 13 SPFV West 160 4.596 124 2.951 12 26 SPNV Mitte 11 17.495 30 248 1.480 108 8.142 27 39 130 SPNV Nord 69 21.714 1.037 1.742 55 1.424 71 262 43 90 SPNV Ost 2 5.450 39 54 2.390 29 752 88 23 94 SPNV Süd 527 47.189 476 61 706 3.534 1.857 5.063 668 35 66 255 SPNV Südost 11 19.848 27 19 3.411 148 4.565 12 17 109 202 SPNV Südwest 438 20.985 41 1.222 757 3.416 18 45 24 SPNV West 676 28.648 15 16 12.628 31 82 170 318 Tabelle 3: Kodierte Verspätungsminuten für das Jahr 2020 unterteilt in DB InfraGO-Regionsbereichen (zu Frage 41) Zu ga rt R eg io n Ja nu ar Fe br ua r M är z A pr il M ai Ju ni Ju li A ug us t Se pt em be r O kt ob er N ov em be r D ez em be r SPFV Mitte 279 3.332 192 116 1.536 1.205 12 2.103 2 SPFV Nord 3.274 15.728 432 2 274 1.781 98 144 128 397 11 294 SPFV Ost 143 2.562 329 937 390 945 1.360 246 1.292 2.203 25 SPFV Süd 1.685 3.070 395 2 6.378 606 1.058 337 1.638 189 346 SPFV Südost 420 9.020 56 8 19 952 827 454 31 4.130 28 SPFV Südwest 384 1.472 23 124 5.494 119 36 255 SPFV West 822 6.534 69 303 1.315 22.620 766 62 4.676 34 SPNV Mitte 673 15.938 1.501 20 824 6.677 4.695 2.418 8.490 185 101 SPNV Nord 5.679 26.270 2.694 169 401 5.077 694 544 148 194 3.689 SPNV Ost 386 8.351 385 1.128 1.608 2.334 1.891 162 1.770 9.214 541 SPNV Süd 22.823 23.550 1.048 411 115 28.081 4.963 1.592 1.477 7.823 1.938 3.178 SPNV Südost 1.297 53.552 1.436 1.109 773 4.152 4.854 1.964 484 18.756 77 357 SPNV Südwest 4.492 9.405 204 8 277 19.928 1.391 525 29 6.991 84 526 SPNV West 3.171 38.139 1.303 392 4.420 7.158 51.062 2.302 720 8.963 72 413 Tabelle 4: Kodierte Verspätungsminuten für das Jahr 2021 unterteilt in DB InfraGO-Regionsbereichen (zu Frage 41) Zu ga rt R eg io n Ja nu ar Fe br ua r M är z A pr il M ai Ju ni Ju li A ug us t Se pt em be r O kt ob er N ov em be r D ez em be r SPFV Mitte 143 892 1.403 231 440 763 1.479 741 6 9 126 SPFV Nord 1.344 15.986 904 243 1.111 705 3.291 1.275 438 34 78 424 SPFV Ost 1.618 1.660 405 7 189 802 138 282 5 SPFV Süd 457 977 89 2.858 1.291 673 1.040 13 3 646 SPFV Südost 6 1.066 27 101 635 89 206 53 SPFV Südwest 115 703 352 543 869 204 184 453 SPFV West 396 3.613 374 1.375 724 1.226 177 45 210 SPNV Mitte 1.048 10.463 2 1.418 2.499 2.501 5.034 4.750 2.706 248 331 261 SPNV Nord 4.782 43.521 832 968 2.915 3.768 6.827 2.547 2.578 48 116 1.802 SPNV Ost 5.600 22.014 53 56 643 1.543 914 252 2 127 SPNV Süd 893 17.033 1.472 9.234 12.681 5.554 1.429 1.110 176 30 4.001 SPNV Südost 856 18.963 336 270 1.338 2.617 3.821 1.038 1.966 2 63 1.227 SPNV Südwest 320 1.327 4.357 1.956 4.978 4.361 1.306 2.407 132 83 1.928 SPNV West 49 22.920 12 1.536 5.469 2.645 6.327 1.310 1.017 12 6 1.267 Tabelle 5: Kodierte Verspätungsminuten für das Jahr 2022 unterteilt in DB InfraGO-Regionsbereichen (zu Frage 41) Zu ga rt R eg io n Ja nu ar Fe br ua r M är z A pr il M ai Ju ni Ju li A ug us t Se pt em be r O kt ob er N ov em be r D ez em be r SPFV Mitte 100 267 77 436 2.392 645 1.214 581 65 3.852 SPFV Nord 99 143 2.648 36 72 3.324 1.507 456 205 107 1.705 5.103 SPFV Ost 40 1.157 537 290 347 44 SPFV Süd 222 99 156 327 676 3.715 1.289 13 313 9.287 SPFV Südost 6 7 69 4 951 432 3.861 122 16 114 2.183 SPFV Südwest 102 1 1.302 465 2.729 28 261 SPFV West 8 193 56 19 365 647 451 2.621 458 660 SPNV Mitte 300 20 838 178 1.378 10.915 4.657 6.350 1.636 2.810 4.323 SPNV Nord 740 803 4.652 80 201 3.947 7.414 1.258 708 1.831 1.616 12.236 SPNV Ost 62 2.034 571 1.881 1.873 1.331 101 295 5 1.725 SPNV Süd 1.992 1.987 2.237 126 2.745 5.097 22.967 24.319 1.013 491 1.474 24.820 SPNV Südost 412 460 491 1.247 1.071 3.487 1.681 6.728 3.722 1.164 2.152 5.096 SPNV Südwest 114 3 1.243 1.080 1.513 1.386 7.560 8.530 171 2 58 8.466 SPNV West 22 98 638 502 1.009 3.115 1.954 2.120 2.322 138 1.412 5.075 Tabelle 6: Kodierte Verspätungsminuten für das Jahr 2023 unterteilt in DB InfraGO-Regionsbereichen (zu Frage 41) Zu ga rt R eg io n Ja nu ar Fe br ua r M är z A pr il M ai Ju ni Ju li A ug us t Se pt em be r O kt ob er N ov em be r D ez em be r SPFV Mitte 7.646 118 33 1.285 119 2.114 479 252 2 41 24 SPFV Nord 121 38 71 377 798 5.249 1.065 155 19 25 3.339 8 SPFV Ost 247 234 2.194 196 14 16 2 SPFV Süd 425 48 885 710 12.770 5.385 4.591 2.090 5 6 2 SPFV Südost 194 154 60 1.588 12 184 29 3 366 7 SPFV Südwest 762 106 305 2.210 35 99 16 72 7 SPFV West 1.005 333 13 197 272 37 147 180 7 4 SPNV Mitte 8.279 157 74 3.371 1.230 4.907 2.682 1.756 304 6 48 111 SPNV Nord 2.289 1.349 54 285 2.998 2.931 1.216 815 1.039 114 2.019 108 SPNV Ost 543 387 59 115 2.048 3.787 1.428 28 3 203 SPNV Süd 1.836 178 1.810 1.171 2.933 25.781 10.149 4.179 2.964 281 369 151 SPNV Südost 2.402 164 184 902 1.018 7.775 2.060 1.479 701 1.220 959 298 SPNV Südwest 1.773 8 1.876 4.702 26.081 764 1.353 402 2.061 742 SPNV West 3.854 579 198 2.682 2.688 727 362 1.779 80 135 92 313 Tabelle 7: Kodierte Verspätungsminuten für das Jahr 2024 unterteilt in DB InfraGO-Regionsbereichen (zu Frage 41) Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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