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Entwicklung von Gruppenvergewaltigungen bis zum 31. Dezember 2024 (Antwort zu Drs. 21/869)

dip / drucksache 24.07.2025 · WP 21 · 21/1054 · Antwort · Original ↗

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Entwicklung von Gruppenvergewaltigungen bis zum 31. Dezember 2024 (Antwort zu Drs. 21/869) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/1054 21. Wahlperiode 24.07.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stephan Brandner, Martin Hess und der Fraktion der AfD – Drucksache 21/869 – Entwicklung von Gruppenvergewaltigungen bis zum 31. Dezember 2024 V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Mit der Kleinen Anfrage auf Bundestagsdrucksache 20/10719 wurde erfragt, wie sich die Anzahl der Gruppenvergewaltigungen in den Jahren 2010 bis 2023 in den einzelnen Bundesländern entwickelt hat. Mit dieser Kleinen Anfrage sollen die bereits vorliegenden Informationen nun um die aktuellen Daten ergänzt werden. V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g „Gruppenvergewaltigung“ ist weder ein feststehender juristischer Begriff noch lässt sich dieser Begriff einer bestimmten Strafvorschrift zuordnen. Das Strafgesetzbuch (StGB) kennt lediglich eine gemeinschaftliche Tatbegehung nach § 177 Absatz 6 Satz 2 Nummer 2 StGB. Diese bezieht sich aber auf alle Tatbestände des § 177 StGB und erfasst demnach nicht nur Tathandlungen, die die Voraussetzungen einer Vergewaltigung nach § 177 Absatz 6 Satz 2 Nummer 1 StGB erfüllen. Um dem Informationsbedürfnis der Fragesteller nachzukommen, wurden Sonderauswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erstellt. Bei der Interpretation der Daten ist zu beachten, dass es seit 2010 mehrere Datenbrüche gibt. Sowohl von 2016 auf 2017 als auch von 2017 auf 2018 wurde die Methodik bzw. die Rechtsgrundlage der Erfassung von sogenannten Gruppenvergewaltigungen geändert. Die Daten sind daher nicht exakt vergleichbar. Im Einzelnen wurden folgende PKS-Schlüssel und Filter für die Auswertung genutzt: – ab 2018: Straftatenschlüssel 111700 „Vergewaltigung § 177 Absatz 6, 7, 8 StGB“ kombiniert mit dem Filter „Tatverdächtige alleinhandelnd: nein“ – 2017: Straftatenschlüssel 111200 „Vergewaltigung überfallartig (durch Gruppen) § 177 Absatz 6 Nummer 2, Absatz 7 und 8 StGB“ sowie Straftatenschlüssel 111300 „Vergewaltigung durch Gruppen § 177 Absatz 6 Nummer 2, Absatz 7 und 8 StGB“ Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 24. Juli 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. – vor 2017: Straftatenschlüssel 111200 „Vergewaltigung überfallartig (durch Gruppen) § 177 Absatz 2 Nummer 2 StGB“ sowie Straftatenschlüssel 111300 „Vergewaltigung durch Gruppen § 177 Absatz 2 Nummer 2 StGB“. Zudem ist zu beachten, dass einem Fall mehrere Opfer und/oder mehrere Tatverdächtige zugeordnet sein können. Zu den Opfern wird die Staatsangehörigkeit erst seit 2013 detailliert erfasst, die Spezifik „Zuwanderer“ erst seit 2018. Ferner ist zu beachten, dass im Jahr 2009 auf Bundesebene die „echte“ Tatverdächtigenzählung eingeführt wurde. Das bedeutet u. a., dass sofern derselbe Tatverdächtige innerhalb eines Berichtszeitraumes mit unterschiedlicher Staatsangehörigkeit ermittelt wurde, diese Person für die „echte“ Tatverdächtigenzählung auf Bundesebene nur zu dem aktuellsten Merkmal gezählt wird. Die PKS beruht auf dem Erkenntnisstand bei Abschluss der polizeilichen Ermittlungen. Straftaten werden zum Teil von der Polizei, insbesondere wegen des unterschiedlichen Ermittlungsstandes, anders bewertet als von der Staatsanwaltschaft oder den Gerichten. Für die Beantwortung der nachfolgenden Fragen wird daher der Begriff des/der Tatverdächtigen (TV) im Sinne der PKS zugrunde gelegt.  1. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl an Gruppenvergewaltigungen in den Ländern seit dem Jahr 2010 entwickelt (bitte nach Bundesländern und Jahresscheiben auflisten sowie auch die Gesamtzahl für ganz Deutschland angeben)? In der nachstehenden Tabelle sind die Fallzahlen für „Gruppenvergewaltigungen“ im Sinne der Fragestellung dargestellt. Im Übrigen wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen. L an d 20 10 20 11 20 12 20 13 20 14 20 15 20 16 20 17 20 18 20 19 20 20 20 21 20 22 20 23 20 24 B ad en -W ür tte m be rg 49 48 36 45 41 31 52 18 44 34 32 36 51 40 39 B ay er n 60 39 41 35 34 38 42 33 71 90 88 73 61 81 80 B er lin 80 70 73 69 82 72 69 76 81 93 98 10 6 89 11 1 12 3 B ra nd en bu rg 7 8 18 5 6 9 13 7 34 45 30 30 29 38 31 B re m en 17 15 12 6 9 6 18 8 9 12 8 9 19 6 9 H am bu rg 23 21 18 19 21 9 50 17 18 19 27 22 14 26 23 H es se n 49 61 41 41 42 48 41 36 23 42 37 39 43 27 28 M ec kl en bu rg -V or po m m er n 6 1 6 2 6 5 2 0 2 2 2 4 3 3 3 N ie de rs ac hs en 62 47 47 34 39 43 44 28 76 98 72 81 11 0 88 96 N or dr he in -W es tfa le n 15 1 12 9 13 1 10 0 72 74 32 1 83 14 9 15 1 18 5 17 2 24 6 20 9 21 9 R he in la nd -P fa lz 32 16 22 17 20 14 20 25 60 46 39 27 48 45 48 Sa ar la nd 4 2 8 7 6 2 2 3 5 6 6 13 5 10 12 Sa ch se n 6 8 9 6 10 3 18 14 13 12 12 12 16 14 26 Sa ch se n- A nh al t 9 9 13 11 12 12 21 16 44 41 43 37 35 47 26 Sc hl es w ig -H ol st ei n 29 29 23 21 18 20 22 15 22 15 20 13 15 14 22 Th ür in ge n 9 6 10 5 5 14 14 1 8 4 5 3 5 2 3 G es am t 59 3 50 9 50 8 42 3 42 3 40 0 74 9 38 0 65 9 71 0 70 4 67 7 78 9 76 1 78 8  2. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an den in Frage 1 erfragten Taten (bitte nach Jahresscheiben seit dem Jahr 2010 auflisten)? Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen unter Bezugnahme auf die in Frage 1 erfassten Fallzahlen lag – im Berichtsjahr 2010 bei 34 Prozent, – im Berichtsjahr 2011 bei 38 Prozent, – im Berichtsjahr 2012 bei 37 Prozent, – im Berichtsjahr 2013 bei 34 Prozent, – im Berichtsjahr 2014 bei 37 Prozent, – im Berichtsjahr 2015 bei 46 Prozent, – im Berichtsjahr 2016 bei 56 Prozent, – im Berichtsjahr 2017 bei 55 Prozent, – im Berichtsjahr 2018 bei 50 Prozent, – im Berichtsjahr 2019 bei 50 Prozent, – im Berichtsjahr 2020 bei 46 Prozent, – im Berichtsjahr 2021 bei 47 Prozent, – im Berichtsjahr 2022 bei 50 Prozent, – im Berichtsjahr 2023 bei 47 Prozent, – im Berichtsjahr 2024 bei 51 Prozent.  3. Welche fünf Staatsangehörigkeiten wurden nach Kenntnis der Bundesregierung bei den Tatverdächtigen seit dem Jahr 2010 am häufigsten registriert (bitte nach Jahresscheiben seit dem Jahr 2010 auflisten)? In der nachstehenden Tabelle sind die fünf am häufigsten in der PKS registrierten Staatsangehörigkeiten der Tatverdächtigen, die bei „Gruppenvergewaltigungen“ erfasst wurden, dargestellt. Berichtsjahr Staatsangehörigkeit der/des Tatverdächtigen Tatverdächtige 2024 Deutschland 497 2024 Syrien 116 2024 Afghanistan 52 2024 Irak 40 2024 Türkei 30 2023 Deutschland 520 2023 Syrien 71 2023 Afghanistan 49 2023 Irak 43 2023 Türkei 33 2022 Deutschland 471 2022 Syrien 72 2022 Afghanistan 52 2022 Irak 51 2022 Türkei 35 2021 Deutschland 514 2021 Afghanistan 59 Berichtsjahr Staatsangehörigkeit der/des Tatverdächtigen Tatverdächtige 2021 Syrien 54 2021 Türkei 45 2021 Irak 41 2020 Deutschland 485 2020 Afghanistan 61 2020 Syrien 57 2020 Türkei 35 2020 Irak 33 2019 Deutschland 454 2019 Syrien 57 2019 Afghanistan 53 2019 Türkei 44 2019 Irak 37 2018 Deutschland 418 2018 Afghanistan 62 2018 Syrien 50 2018 Türkei 48 2018 Rumänien 28 2017 Deutschland 206 2017 Afghanistan 33 2017 Türkei 23 2017 Eritrea 18 2017 Syrien 18 2016 Deutschland 216 2016 Afghanistan 51 2016 Syrien 23 2016 Türkei 19 2016 Algerien 18 2015 Deutschland 236 2015 Türkei 40 2015 Syrien 21 2015 Polen 12 2015 Afghanistan 11 2014 Deutschland 332 2014 Türkei 52 2014 Afghanistan 11 2014 Rumänien 11 2014 Italien 10 2013 Deutschland 354 2013 Türkei 48 2013 Griechenland 12 2013 Serbien 12 2013 Afghanistan 11 2013 Rumänien 11 2012 Deutschland 396 2012 Türkei 52 2012 Polen 15 2012 Rumänien 13 2012 Afghanistan 10 2012 Irak 10 2012 Italien 10 2011 Deutschland 397 2011 Türkei 66 Berichtsjahr Staatsangehörigkeit der/des Tatverdächtigen Tatverdächtige 2011 Rumänien 15 2011 Kosovo 14 2011 Afghanistan 13 2011 Serbien 13 2010 Deutschland 521 2010 Türkei 94 2010 Serbien 22 2010 Irak 13 2010 Rumänien 12 Im Übrigen wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.  4. Wie groß war nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils der Anteil der nicht aufgeklärten Fälle an den in Frage 1 erfragten Taten (bitte nach Jahresscheiben seit dem Jahr 2010 auflisten)? Der Anteil der nicht aufgeklärten Fälle im Sinne der Fragestellung lag – im Berichtsjahr 2010 bei 44 Prozent, – im Berichtsjahr 2011 bei 46 Prozent, – im Berichtsjahr 2012 bei 46 Prozent, – im Berichtsjahr 2013 bei 46 Prozent, – im Berichtsjahr 2014 bei 47 Prozent, – im Berichtsjahr 2015 bei 53 Prozent, – im Berichtsjahr 2016 bei 69 Prozent, – im Berichtsjahr 2017 bei 49 Prozent, – im Berichtsjahr 2018 bei 42 Prozent, – im Berichtsjahr 2019 bei 39 Prozent, – im Berichtsjahr 2020 bei 38 Prozent, – im Berichtsjahr 2021 bei 32 Prozent, – im Berichtsjahr 2022 bei 38 Prozent, – im Berichtsjahr 2023 bei 36 Prozent, – im Berichtsjahr 2024 bei 36 Prozent. Im Übrigen wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.  5. Wie viele Opfer von Gruppenvergewaltigungen gab es nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils seit dem Jahr 2010 in Deutschland insgesamt (bitte zusätzlich nach Ländern aufschlüsseln)? Die Anzahl der Opfer pro Berichtsjahr im Sinne der Fragestellung können der nachstehenden Tabelle entnommen werden. B un de sl an d 20 10 20 11 20 12 20 13 20 14 20 15 20 16 20 17 20 18 20 19 20 20 20 21 20 22 20 23 20 24 B ad en -W ür tte m be rg 52 49 37 45 41 33 59 18 45 35 32 37 53 40 42 B ay er n 63 41 41 37 34 41 43 34 72 92 89 75 61 82 82 B er lin 80 71 73 71 82 72 69 77 83 94 99 11 1 89 11 1 12 6 B ra nd en bu rg 8 8 19 5 6 9 14 7 34 45 30 30 29 38 32 B re m en 17 15 12 6 9 6 18 8 9 12 8 10 21 6 9 H am bu rg 24 22 19 19 22 10 80 17 18 21 27 22 14 27 23 H es se n 50 68 43 41 45 48 44 37 23 43 37 39 44 28 29 M ec kl en bu rg -V or po m m er n 6 1 6 2 6 5 2 0 2 2 2 4 3 3 4 N ie de rs ac hs en 62 47 47 36 42 43 47 28 77 99 73 82 11 3 91 10 0 N or dr he in -W es tfa le n 15 2 13 2 13 8 10 4 72 76 36 1 86 15 5 15 6 20 5 17 7 25 3 21 8 22 5 R he in la nd -P fa lz 32 16 22 17 20 14 21 25 60 46 39 27 50 45 48 Sa ar la nd 4 2 8 7 6 2 2 3 5 6 6 13 5 10 12 Sa ch se n 6 8 9 6 10 3 18 14 13 14 13 12 16 15 27 Sa ch se n- A nh al t 9 9 13 12 13 12 21 16 44 42 43 37 35 51 26 Sc hl es w ig -H ol st ei n 29 29 25 25 18 20 27 15 22 15 20 13 15 14 22 Th ür in ge n 9 6 11 5 5 14 14 1 8 5 5 3 5 2 5 G es am t 60 3 52 4 52 3 43 8 43 1 40 8 84 0 38 6 67 0 72 7 72 8 69 2 80 6 78 1 81 2 Im Ü br ig en w ird a uf d ie V or be m er ku ng d er B un de sr eg ie ru ng v er w ie se n.  6. Wie viele Tatverdächtige wurden nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils seit dem Jahr 2010 zu den in der Frage 1 erfragten Fällen ermittelt? Zu den in Frage 1 erfassten Fällen wurden – im Berichtsjahr 2010 insgesamt 793 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2011 insgesamt 638 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2012 insgesamt 630 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2013 insgesamt 537 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2014 insgesamt 526 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2015 insgesamt 433 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2016 insgesamt 493 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2017 insgesamt 460 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2018 insgesamt 839 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2019 insgesamt 899 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2020 insgesamt 907 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2021 insgesamt 970 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2022 insgesamt 943 Tatverdächtige, – im Berichtsjahr 2023 insgesamt 990 Tatverdächtige und – im Berichtsjahr 2024 insgesamt 1 011 Tatverdächtige in der PKS erfasst. Im Übrigen wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.  7 . In w ie v ie le n Fä lle n w ar en d ie O pf er n ac h K en nt ni s d er B un de sr eg ie ru ng je w ei ls a) D eu ts ch e, D ie n ac hs te he nd e A us w er tu ng b ez ie ht s ic h au f di e A nz ah l d er O pf er b ei „ G ru pp en ve rg ew al tig un ge n“ , d ie m it ei ne r de ut - sc he n St aa ts an ge hö rig ke it in d er P K S er fa ss t w ur de n. B er ic ht sj ah r 20 13 20 14 20 15 20 16 20 17 20 18 20 19 20 20 20 21 20 22 20 23 20 24 m än nl ic h 26 31 40 49 22 27 43 44 49 58 47 79 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 6 7 10 6 6 4 6 6 7 7 6 8 w ei bl ic h 34 8 32 7 28 5 66 3 27 9 50 7 55 0 55 9 50 3 59 4 57 3 58 1 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 79 76 70 79 72 76 76 77 73 74 73 72 G es am t 37 4 35 8 32 5 71 2 30 0 53 4 59 6 60 3 55 2 65 2 62 0 64 3 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 85 83 80 85 78 80 82 83 80 81 79 79 Im Ü br ig en w ird a uf d ie V or be m er ku ng d er B un de sr eg ie ru ng v er w ie se n. b) N ic ht de ut sc he , D ie n ac hs te he nd e A us w er tu ng b ez ie ht s ic h au f di e A nz ah l d er O pf er b ei „ G ru pp en ve rg ew al tig un ge n“ , d ie m it ei ne r ni ch tde ut sc he n St aa ts an ge hö rig ke it in d er P K S er fa ss t w ur de n. B er ic ht sj ah r 20 13 20 14 20 15 20 16 20 17 20 18 20 19 20 20 20 21 20 22 20 23 20 24 m än nl ic h 8 9 15 39 19 26 23 20 29 19 29 27 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 2 2 4 5 5 4 3 3 4 2 4 3 w ei bl ic h 56 64 68 89 67 11 0 10 8 10 5 11 1 13 5 13 2 14 2 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 13 15 17 11 17 17 15 14 16 17 17 17 G es am t 64 73 83 12 8 86 13 1 13 0 12 4 14 0 15 1 16 1 16 9 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 15 17 20 15 22 20 18 17 20 19 21 21 Im Ü br ig en w ird a uf d ie V or be m er ku ng d er B un de sr eg ie ru ng v er w ie se n. c) Zu w an de re r (b itt e na ch G es ch le ch t a uf lis te n) , u nd w ie h oc h w ar je w ei ls ih r A nt ei l? D ie n ac hs te he nd e A us w er tu ng b ez ie ht s ic h au f di e A nz ah l d er O pf er b ei „ G ru pp en ve rg ew al tig un ge n“ , d ie a ls Z uw an de re r im S in ne d er je w ei ls g el te nd en P K S- D ef in iti on in d er P K S er fa ss t w ur de n. B er ic ht sj ah r 20 18 20 19 20 20 20 21 20 22 20 23 20 24 m än nl ic h 3 2 8 10 7 7 11 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 0 0 1 1 1 1 1 w ei bl ic h 5 17 25 17 29 27 15 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 1 2 3 2 4 3 2 G es am t 8 19 33 27 36 34 26 A nt ei l a n al le n O pf er n in P ro ze nt 1 3 5 4 4 4 3 Im Ü br ig en w ird a uf d ie V or be m er ku ng d er B un de sr eg ie ru ng v er w ie se n.  8 . In w ie v ie le n Fä lle n w ar en d ie T ät er n ac h K en nt ni s d er B un de sr eg ie ru ng je w ei ls a) D eu ts ch e, D ie n ac hs te he nd e A us w er tu ng b ez ie ht s ic h au f di e A nz ah l de r Ta tv er dä ch tig en b ei „ G ru pp en ve rg ew al tig un ge n“ , di e m it ei ne r d eu ts ch en S ta at sa ng eh ör ig ke it in d er P K S er fa ss t w ur de n. B er ic ht sj ah r 20 10 20 11 20 12 20 13 20 14 20 15 20 16 20 17 20 18 20 19 20 20 20 21 20 22 20 23 20 24 m än nl ic h 49 5 38 6 38 4 33 9 31 6 21 8 19 4 20 0 39 1 42 9 46 2 47 5 44 0 47 4 46 6 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 62 ,4 60 ,8 61 ,0 63 ,1 60 ,8 50 ,3 39 ,4 43 ,5 46 ,6 47 ,7 51 ,0 49 ,0 46 ,7 47 ,9 46 ,1 w ei bl ic h 26 11 12 15 16 18 22 6 27 25 23 39 31 46 31 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 3, 3 1, 7 1, 9 2, 8 3, 1 4, 2 4, 5 1, 3 3, 2 2, 8 2, 5 4, 0 3, 3 4, 6 3, 1 G es am t 52 1 39 7 39 6 35 4 33 2 23 6 21 6 20 6 41 8 45 4 48 5 51 4 47 1 52 0 49 7 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 65 ,7 62 ,5 62 ,9 65 ,9 63 ,8 54 ,5 43 ,8 44 ,8 49 ,8 50 ,5 53 ,6 53 ,0 49 ,9 52 ,5 49 ,2 Im Ü br ig en w ird a uf d ie V or be m er ku ng d er B un de sr eg ie ru ng v er w ie se n. b) N ic ht de ut sc he , D ie n ac hs te he nd e A us w er tu ng b ez ie ht s ic h au f di e A nz ah l de r Ta tv er dä ch tig en b ei „ G ru pp en ve rg ew al tig un ge n“ , di e m it ei ne r n ic ht de ut sc he n St aa ts an ge hö rig ke it in d er P K S er fa ss t w ur de n. B er ic ht sj ah r 20 10 20 11 20 12 20 13 20 14 20 15 20 16 20 17 20 18 20 19 20 20 20 21 20 22 20 23 20 24 m än nl ic h 26 9 23 3 22 7 17 2 18 7 19 5 27 5 24 9 40 5 42 9 40 5 44 2 45 0 45 6 50 2 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 33 ,9 36 ,7 36 ,0 32 ,0 36 ,0 45 ,0 55 ,8 54 ,1 48 ,3 47 ,7 44 ,8 45 ,6 47 ,7 46 ,1 49 ,7 w ei bl ic h 3 6 8 11 2 2 2 5 16 16 15 14 22 14 13 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 0, 4 0, 9 1, 3 2, 0 0, 4 0, 5 0, 4 1, 1 1, 9 1, 8 1, 7 1, 4 2, 3 1, 4 1, 3 G es am t 27 2 23 9 23 5 18 3 18 9 19 7 27 7 25 4 42 1 44 5 42 0 45 6 47 2 47 0 51 5 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 34 ,3 37 ,6 37 ,3 34 ,1 36 ,3 45 ,5 56 ,2 55 ,2 50 ,2 49 ,5 46 ,4 47 ,0 50 ,1 47 ,5 50 ,9 Im Ü br ig en w ird a uf d ie V or be m er ku ng d er B un de sr eg ie ru ng v er w ie se n. c) Zu w an de re r (b itt e na ch G es ch le ch t a uf lis te n) , u nd w ie h oc h w ar je w ei ls ih r A nt ei l? D ie n ac hs te he nd e A us w er tu ng b ez ie ht s ic h au f d ie A nz ah l d er T at ve rd äc ht ig en b ei „ G ru pp en ve rg ew al tig un ge n“ , d ie a ls Z uw an de re r i m S in ne d er je w ei ls g el te nd en P K S- D ef in iti on in d er P K S er fa ss t w ur de n. B er ic ht sj ah r 20 18 20 19 20 20 20 21 20 22 20 23 20 24 m än nl ic h 17 6 18 8 15 9 16 3 14 0 14 5 16 5 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 21 ,0 20 ,9 17 ,6 16 ,8 14 ,8 14 ,6 16 ,2 w ei bl ic h 7 6 5 2 2 1 1 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 0, 8 0, 7 0, 6 0, 2 0, 2 0, 1 0, 1 G es am t 18 3 19 4 16 4 16 5 14 2 14 6 16 5 A nt ei l a n al le n TV in P ro ze nt 21 ,8 21 ,6 18 ,1 17 ,0 15 ,1 14 ,7 1 16 ,3 1 K or re kt ur d er A ng ab e fü r d as B er ic ht sj ah r 2 02 3 w eg en e in es Ü be rtr ag un gs fe hl er s. Im Ü br ig en w ird a uf d ie V or be m er ku ng d er B un de sr eg ie ru ng v er w ie se n.  9. In wie vielen Fällen waren die Tatverdächtigen nach Kenntnis der Bundesregierung bereits zuvor als Tatverdächtige in Erscheinung getreten (bitte nach Jahren seit 2010 auflisten), und wie hoch war jeweils der Anteil? Die erbetenen Informationen im Sinne der Fragestellung können der nachstehenden Tabelle entnommen werden. Das Tatverdächtigenmerkmal „ (polizeilich) in Erscheinung getreten“ wird in der PKS erfasst, wenn über einen Tatverdächtigen in Deutschland bzw. in dem erfassenden Bundesland mindestens eine strafrechtlich relevante und nach den datenschutzrechtlichen Vorschriften zulässig gespeicherte Erkenntnis aus dem laufenden oder einem früheren Jahr vorliegt. Es handelt sich hier um ein „konstantes“ Merkmal einer tatverdächtigen Person, d. h., es gilt für alle geklärten Fälle dieser tatverdächtigen Person innerhalb eines Berichtsjahres. Berichtsjahr Anzahl der aufgeklärten Fälle von „Gruppenvergewaltigung“, bei denen mind. eine tatverdächtige Person zuvor bereits in Erscheinung getreten ist Anteil an allen aufgeklärten Fällen von „Gruppenvergewaltigungen“, bei denen mind. eine tatverdächtige Person zuvor bereits in Erscheinung getreten ist, in Prozent 2010 230 69,7 2011 187 67,8 2012 201 73,4 2013 173 76,2 2014 161 71,9 2015 144 76,6 2016 171 74,0 2017 139 71,3 2018 265 69,2 2019 300 69,8 2020 319 72,5 2021 340 73,6 2022 318 64,9 2023 356 73,6 2024 364 71,9 Im Übrigen wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen. 10. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der Fälle, in denen die Tatverdächtigen Konsumenten harter Drogen waren (bitte nach Jahren seit 2010 auflisten)? Die erbetenen Informationen im Sinne der Fragestellung können der nachstehenden Tabelle entnommen werden. Das Tatverdächtigenmerkmal „Konsument harter Drogen“ soll einen Hinweis auf die indirekte Beschaffungskriminalität geben („konstantes Merkmal“). Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 9 verwiesen. Berichtsjahr Anzahl der aufgeklärten Fälle von „Gruppenvergewaltigung“, bei denen mind. eine tatverdächtige Person Konsument harter Drogen ist Anteil an allen aufgeklärten Fällen von „Gruppenvergewaltigungen“, bei denen mind. eine tatverdächtige Person Konsument harter Drogen ist, in Prozent 2010 18 5,5 2011 20 7,2 2012 20 7,3 2013 12 5,3 Berichtsjahr Anzahl der aufgeklärten Fälle von „Gruppenvergewaltigung“, bei denen mind. eine tatverdächtige Person Konsument harter Drogen ist Anteil an allen aufgeklärten Fällen von „Gruppenvergewaltigungen“, bei denen mind. eine tatverdächtige Person Konsument harter Drogen ist, in Prozent 2014 15 6,7 2015 18 9,6 2016 18 7,8 2017 14 7,2 2018 25 6,5 2019 34 7,9 2020 37 8,4 2021 37 8,0 2022 34 6,9 2023 40 8,3 2024 35 6,9 Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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