Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/631 zur Gewährung zusätzlicher Flexibilität bei der Berechnung der Einhaltung der CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und neue leichte Nutzfahrzeuge durch die Hersteller für die Kalenderjahre 2025 bis 2027
Text
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/631 zur Gewährung zusätzlicher Flexibilität bei der Berechnung der Einhaltung der CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und neue leichte Nutzfahrzeuge durch die Hersteller für die Kalenderjahre 2025 bis 2027
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ISSN 0720-2946
Bundesrat Drucksache 153/25
03.04.25
EU - U - Vk - Wi
Unterrichtung
durch die Europäische Kommission
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der
Verordnung (EU) 2019/631 zur Gewährung zusätzlicher Flexibilität bei der Berechnung der
Einhaltung der CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und neue leichte
Nutzfahrzeuge durch die Hersteller für die Kalenderjahre 2025 bis 2027
COM(2025) 136 final
Der Bundesrat wird über die Vorlage gemäß § 2 EUZBLG auch durch die Bundesregierung
unterrichtet.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen werden
an den Beratungen beteiligt.
Hinweis: Drucksache 28/18 = AE-Nr. 180091
DE DE
EUROPÄISCHE
KOMMISSION
Straßburg, den 1.4.2025
COM(2025) 136 final
2025/0070 (COD)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/631 zur Gewährung zusätzlicher Flexibilität
bei der Berechnung der Einhaltung der CO2-Emissionsnormen für neue
Personenkraftwagen und neue leichte Nutzfahrzeuge durch die Hersteller für die
Kalenderjahre 2025 bis 2027
(Text von Bedeutung für den EWR)
BEGRÜNDUNG
1. KONTEXT DES VORSCHLAGS
• Gründe und Ziele des Vorschlags
In der Verordnung (EU) 2019/6311 sind CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen
und neue leichte Nutzfahrzeuge festgelegt. Sie trägt wesentlich zur Verwirklichung der im
EU-Klimagesetz festgelegten Ziele bei, einschließlich der Klimaneutralität bis 2050 und des
Ziels für 2030, die gesamtwirtschaftlichen CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 55 % zu
senken.
Die Automobilbranche ist mit einem Anteil von über 7 % am BIP der EU von zentraler
Bedeutung für die Wirtschaft in der EU. Sie beschäftigt – direkt oder indirekt in der
Fertigung, im Vertrieb, in der Wartung, in den Bereichen Konstruktion, Transport und
Verkehrsdienstleistungen – etwa 13 Millionen Menschen in Europa. Die Automobilbranche
durchläuft einen strukturellen Wandel mit Veränderungen durch saubere und digitale
Technologien, insbesondere durch eine Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge. Die CO2-
Normen bieten Investoren entlang der Wertschöpfungskette langfristige Sicherheit und
Berechenbarkeit, ermöglichen damit einen derartigen sektoralen Wandel und sehen
gleichzeitig ausreichend Vorlaufzeit für einen gerechten Übergang vor.
Die Verordnung sieht vor, dass die EU-weiten jährlichen durchschnittlichen CO2-Emissionen
der Flotte von neuen Personenkraftwagen und neuen leichten Nutzfahrzeugen in Abständen
von fünf Jahren gesenkt werden. Ab dem Jahr 2025 gilt das Ziel einer Verringerung der CO2-
Emissionen um 15 % gegenüber den Werten von 2021 für jedes Jahr des Zeitraums 2025–
2029.
Jedes Jahr werden die durchschnittlichen CO2-Emissionen und die Zielvorgabe für die
spezifischen CO2-Emissionen für jeden Hersteller auf der Grundlage des EU-weiten
Flottenziels festgelegt, um die Leistung der Hersteller bei der Erfüllung ihrer Zielvorgaben zu
bewerten. Hersteller, die ihr spezifisches Emissionsziel überschreiten, zahlen für jedes neu
zugelassene Fahrzeug eine Abgabe wegen Emissionsüberschreitung in Höhe von 95 EUR je
g/km.
Im Zusammenhang mit dem Strategischen Dialog zur Zukunft der Automobilindustrie, der im
1. Quartal 2025 stattfand, und wie im Aktionsplan der Kommission für die
Automobilindustrie vom 5. März 2025 angekündigt, betrifft der Vorschlag eine gezielte
Änderung der Verordnung (EU) 2019/631, um den Herstellern zusätzliche Flexibilität in
Bezug auf ihre Verpflichtungen zur Einhaltung einzuräumen, indem anstelle eines jährlichen
nun ein dreijähriger Erfüllungszeitraum für 2025, 2026 und 2027 vorgesehen wird.
Mit der gezielten Änderung wird diese zusätzliche Flexibilität für die Hersteller eingeführt
und gleichzeitig das Ambitionsniveau des Emissionsreduktionsziels beibehalten.
1 Verordnung (EU) 2019/631 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. April 2019 zur
Festsetzung von CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und für neue leichte
Nutzfahrzeuge und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 443/2009 und (EU) Nr. 510/2011 (ABl.
L 111 vom 25.4.2019, S. 13).
Um Rechtssicherheit und Berechenbarkeit zu wahren, ist es wesentlich, dass diese einmalige
Flexibilität zur Einhaltung über einen dreijährigen Erfüllungszeitraum rasch und unverzüglich
zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat vereinbart wird.
• Kohärenz mit den bestehenden Vorschriften in diesem Bereich
Mit diesem Vorschlag sollen keine materiellrechtlichen Vorschriften der Verordnung
(EU) 2019/631 geändert werden, und die Ziele werden beibehalten. Mit dem Vorschlag wird
den in der EU von der Automobilindustrie geäußerten Bedenken Rechnung getragen, indem
den Herstellern zusätzliche Flexibilität eingeräumt wird, um die Ziele der Verordnung zu
erreichen.
• Kohärenz mit der Politik der Union in anderen Bereichen
Mit der Verordnung über das Europäische Klimagesetz2 wurde der Rahmen für die
Verwirklichung der Klimaneutralität in der EU bis 2050 geschaffen. Gemäß der Verordnung
müssen die Nettotreibhausgasemissionen der EU bis 2030 um mindestens 55 % (gegenüber
dem Wert von 1990) gesenkt werden. Zudem muss die Kommission ein Ziel für 2040
vorschlagen. Im Einklang mit den Reduktionszielen des EU-Klimagesetzes sind in der
Verordnung (EU) 2019/631 Emissionsreduktionsziele für Personenkraftwagen und leichte
Nutzfahrzeuge festgelegt.
Mit dem vorliegenden Vorschlag sollen die Reduktionsziele nicht geändert und die
Ambitionen der CO2-Emissionsnormen insgesamt nicht gesenkt werden. Durch die
Einführung eines einmaligen dreijährigen Erfüllungszeitraums für 2025, 2026 und 2027
anstelle einer jährlichen Bewertung wird den Fahrzeugherstellern zusätzliche Flexibilität
eingeräumt, während gleichzeitig Sicherheit und Berechenbarkeit für Investoren entlang der
Wertschöpfungskette gewahrt bleiben.
2. RECHTSGRUNDLAGE, SUBSIDIARITÄT UND VERHÄLTNISMÄẞIGKEIT
• Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage dieses Vorschlags ist Artikel 192 des Vertrags über die Arbeitsweise der
Europäischen Union (AEUV). Gemäß Artikel 191 und Artikel 192 Absatz 1 AEUV muss die
Europäische Union zur Verfolgung unter anderem der nachstehenden Ziele beitragen:
Erhaltung und Schutz der Umwelt sowie Verbesserung ihrer Qualität; Förderung von
Maßnahmen auf internationaler Ebene zur Bewältigung regionaler oder globaler
Umweltprobleme und insbesondere zur Bekämpfung des Klimawandels. Auf der Grundlage
von Artikel 192 AEUV hat die Union bereits Maßnahmen zur Verringerung der CO2-
Emissionen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen erlassen, beginnend mit
der Verordnung (EG) Nr. 443/20093 und der Verordnung (EU) Nr. 510/20114.
2 Verordnung (EU) 2021/1119 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 2021 zur
Schaffung des Rahmens für die Verwirklichung der Klimaneutralität und zur Änderung der
Verordnungen (EG) Nr. 401/2009 und (EU) 2018/1999 („Europäisches Klimagesetz“) (ABl. L 243 vom
9.7.2021, S. 1).
3 Verordnung (EU) 2023/851 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. April 2023 zur
Änderung der Verordnung (EU) 2019/631 im Hinblick auf eine Verschärfung der CO2-
Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und für neue leichte Nutzfahrzeuge im Einklang mit
den ehrgeizigeren Klimazielen der Union (ABl. L 110 vom 25.4.2023, S. 5).
• Subsidiarität (bei nicht ausschließlicher Zuständigkeit)
Diese Initiative ist mit dem Subsidiaritätsprinzip vereinbar. Eine Änderung der Verordnung
(EU) 2019/631 zur Gewährung dieser zusätzlichen Flexibilität kann von den Mitgliedstaaten
selbst nicht vorgenommen werden.
• Verhältnismäßigkeit
Der Vorschlag steht im Einklang mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, da er nicht über
das erforderliche Maß hinausgeht, um die Ziele der Union zur kosteneffizienten Verringerung
der Treibhausgasemissionen zu verwirklichen, und gleichzeitig unter Beibehaltung der
Zielvorgaben den Fahrzeugherstellern eine einmalige zusätzliche Flexibilität bei der
Einhaltung einräumt.
• Wahl des Instruments
Mit dem Vorschlag soll die Verordnung (EU) 2019/631 nur im Hinblick auf die Gewährung
zusätzlicher Flexibilität bezüglich der Erfüllungszeiträume geändert werden. Es sollte daher
dieselbe Form des Rechtsakts, d. h. eine Verordnung, gewählt werden.
3. ERGEBNISSE DER EX-POST-BEWERTUNG, DER KONSULTATION DER
INTERESSENTRÄGER UND DER FOLGENABSCHÄTZUNG
• Ex-post-Bewertung/Eignungsprüfungen bestehender Rechtsvorschriften
Für den Vorschlag ist keine Bewertung erforderlich, da er nur eine neue und vorübergehende
Flexibilität für die Fahrzeughersteller bei der Erfüllung der Zielvorgaben vorsieht.
• Konsultation der Interessenträger
Die Kommission führte im Rahmen des Strategischen Dialogs zur Zukunft der
Automobilindustrie, der im 1. Quartal 2025 stattfand, intensive und umfassende Gespräche
mit Herstellern und Interessenträgern aus der Wertschöpfungskette der Automobilindustrie.
• Einholung und Nutzung von Expertenwissen
Der Vorschlag wurde im Anschluss an eine interne Prüfung der bestehenden Pflichten und auf
der Grundlage der Erfahrungen mit der Umsetzung der entsprechenden Rechtsvorschriften
ausgearbeitet, einschließlich des jährlichen Überwachungsverfahrens bezüglich der
Einhaltung der CO2-Emissionen durch die Hersteller.
• Folgenabschätzung
Der Vorschlag betrifft gezielte Änderungen der Verordnung (EU) 2019/631, um den
Herstellern zusätzliche Flexibilität in Bezug auf ihre Verpflichtungen zur Einhaltung
einzuräumen. Das Ambitionsniveau der Ziele wird dadurch nicht geändert.
• Effizienz der Rechtsetzung und Vereinfachung
Im Vergleich zur derzeitigen Verordnung dürfte der Vorschlag nicht zu einem Anstieg der
Verwaltungskosten führen. Die Komplexität des Rechtsrahmens wird durch den Vorschlag
ebenfalls nicht erhöht.
4 Verordnung (EU) Nr. 510/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Mai 2011 zur
Festsetzung von Emissionsnormen für neue leichte Nutzfahrzeuge im Rahmen des Gesamtkonzepts der
Union zur Verringerung der CO2-Emissionen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen
(ABl. L 145 vom 31.5.2011, S. 1).
• Grundrechte
Der Vorschlag steht im Einklang mit den Grundrechten und Grundsätzen, die insbesondere
mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union5 anerkannt wurden. Er trägt
insbesondere zu dem Ziel eines hohen Umweltschutzniveaus nach dem Grundsatz der
nachhaltigen Entwicklung gemäß Artikel 37 der Charta der Grundrechte der Europäischen
Union bei.
4. AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT
Der Finanzbogen, in dem die Auswirkungen auf die Haushalts-, Personal- und
Verwaltungsressourcen dargelegt sind, war dem Vorschlag beigefügt, der zur Annahme der
Verordnung (EU) 2019/631 und ihrer durch die Verordnung (EU) 2023/851 überarbeiteten
Fassung führte.
5. WEITERE ANGABEN
• Durchführungspläne sowie Monitoring-, Bewertungs- und
Berichterstattungsmodalitäten
Der Inhalt der Vorschriften wird durch den Vorschlag nicht geändert, somit bleibt die
Bewertung der Umsetzung dieselbe wie die des Vorschlags, der zur Annahme der durch die
Verordnung (EU) 2023/851 geänderten Verordnung (EU) Nr. 2019/631 geführt hat.
• Ausführliche Erläuterung einzelner Bestimmungen des Vorschlags
Mit Artikel 1 Absatz 1 wird Artikel 4 geändert, um den dreijährigen Erfüllungszeitraum
festzulegen.
Mit Artikel 1 Absatz 2 wird Artikel 6 geändert, um festzulegen, dass die Vereinbarungen über
die Bildung von Emissionsgemeinschaften für den Zeitraum 2025-2027 der Kommission bis
Ende 2027 mitgeteilt werden sollten.
Mit Artikel 1 Absatz 3 wird Artikel 8 geändert, um die Vorschriften für die Erhebung der
Abgabe wegen Emissionsüberschreitung für den dreijährigen Erfüllungszeitraum 2025-2027
festzulegen.
5 Charta der Grundrechte der Europäischen Union (ABl. C 326 vom 26.10.2012, S. 391).
2025/0070 (COD)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/631 zur Gewährung zusätzlicher Flexibilität
bei der Berechnung der Einhaltung der CO2-Emissionsnormen für neue
Personenkraftwagen und neue leichte Nutzfahrzeuge durch die Hersteller für die
Kalenderjahre 2025 bis 2027
(Text von Bedeutung für den EWR)
DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf
Artikel 192 Absatz 1,
auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
nach Zuleitung des Entwurfs des Gesetzgebungsakts an die nationalen Parlamente,
nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses6,
nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen7,
gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) In der Verordnung (EU) 2019/631 des Europäischen Parlaments und des Rates8 sind
die CO2-Ziele für neue Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge festgelegt, die
einen wesentlichen Bestandteil des Unionsrahmens zur Verringerung der
Nettotreibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber dem Wert von
1990 und zur Erreichung der gesamtwirtschaftlichen Klimaneutralität bis 2050 bilden.
(2) Als Reaktion auf die Forderung der Interessenträger nach zusätzlicher Flexibilität bei
der Einhaltung der CO2-Ziele für den Zeitraum 2025 bis 2027 ist es angezeigt, rasch
eine Änderung anzunehmen, um für diese drei Jahre eine einmalige Flexibilität bei der
Berechnung der Einhaltung der CO2-Emissionsnormen einzuräumen und gleichzeitig
die Zielvorgaben für die Verringerung der CO2-Emissionen beizubehalten.
(3) Im Zeitraum 2025 bis 2027 sollten die Hersteller sicherstellen, dass die
durchschnittlichen spezifischen CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge ein Emissionsziel,
berechnet als Durchschnitt ihres jährlichen spezifischen Emissionsziels über den
Zeitraum hinweg, nicht überschreiten. Die Einhaltung der Ziele sollte am Ende des
6 ABl. C vom , S. .
7 ABl. C vom , S. .
8 Verordnung (EU) 2019/631 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. April 2019 zur
Festsetzung von CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und für neue leichte
Nutzfahrzeuge und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 443/2009 und (EU) Nr. 510/2011 (ABl.
L 111 vom 25.4.2019, S. 13, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2019/631/oj).
Dreijahreszeitraums für jeden einzelnen Hersteller bewertet werden. Die Abgaben
wegen Emissionsüberschreitung sollten dementsprechend berechnet werden.
(4) Um die Vereinbarungen über die Bildung von Emissionsgemeinschaften an die
zusätzliche Flexibilität bei der Einhaltung der Vorschriften in den Jahren 2025
bis 2027 anzupassen, sollte es möglich sein, für jedes dieser drei Jahre bis Ende 2027
derartige Vereinbarungen zu schließen.
(5) Da das Ziel dieser Verordnung, nämlich die Gewährung zusätzlicher Flexibilität bei
der Einhaltung der CO2-Emissionen im Zeitraum 2025 bis 2027 unter Beibehaltung
der Anforderungen an die CO2-Emissionsreduktion sowohl für neue
Personenkraftwagen als auch für neue leichte Nutzfahrzeuge von den Mitgliedstaaten
nicht ausreichend verwirklicht werden kann, sondern wegen seines Umfangs und
seiner Wirkung auf Unionsebene besser zu verwirklichen ist, kann die Union im
Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags über die Europäische Union verankerten
Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben Artikel genannten
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geht diese Verordnung nicht über das für die
Verwirklichung dieses Ziels erforderliche Maß hinaus.
(6) Die Verordnung (EU) 2019/631 sollte daher entsprechend geändert werden —
HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Verordnung (EU) 2019/631 wird wie folgt geändert:
1. In Artikel 4 wird folgender Absatz angefügt:
„(1a) Abweichend von Absatz 1 stellt ein Hersteller, auch wenn er Mitglied einer
Emissionsgemeinschaft ist, während des die Kalenderjahre 2025 bis 2027 umfassenden
Dreijahreszeitraums sicher, dass seine durchschnittlichen spezifischen CO2-Emissionen in
diesem Zeitraum sein spezifisches Emissionsziel für diesen Zeitraum nicht überschreiten.
Diese durchschnittlichen spezifischen CO2-Emissionen werden als Durchschnitt der
durchschnittlichen jährlichen spezifischen CO2-Emissionen über den Dreijahreszeitraum
hinweg berechnet und nach der Anzahl der in jedem Kalenderjahr neu zugelassenen
Fahrzeuge des Herstellers gewichtet.
Das spezifische Emissionsziel wird als Durchschnitt des gemäß Anhang I Teil A Nummer 6.3
oder Anhang I Teil B Nummer 6.3 ermittelten jährlichen spezifischen Emissionsziels über den
Dreijahreszeitraum hinweg oder, wenn einem Hersteller eine Ausnahme gemäß Artikel 10
gewährt wird, im Einklang mit dieser Ausnahme berechnet und nach der Zahl der in jedem
Kalenderjahr neu zugelassenen Fahrzeuge des Herstellers gewichtet.
Für jedes Kalenderjahr, in dem ein Hersteller Mitglied einer Emissionsgemeinschaft war, sind
die für diese Berechnungen zu verwendenden durchschnittlichen jährlichen spezifischen CO2-
Emissionen und das jährliche spezifische Emissionsziel die für diese Emissionsgemeinschaft
relevanten Werte.“
2. In Artikel 6 Absatz 2 wird folgender Unterabsatz angefügt:
„Abweichend von Unterabsatz 1 kann eine Vereinbarung über die Bildung einer
Emissionsgemeinschaft für die Kalenderjahre 2025 oder 2026 bis zum 31. Dezember 2027
abgeschlossen werden.“
3. In Artikel 8 Absatz 1 wird folgender Unterabsatz angefügt:
„Abweichend von Unterabsatz 1 erhebt die Kommission für die Kalenderjahre 2025 bis 2027
von jedem Hersteller, dessen durchschnittliche spezifische CO2-Emissionen während dieser
drei Jahre sein spezifisches Emissionsziel für den Zeitraum 2025 bis 2027 überschreiten, eine
Abgabe wegen Emissionsüberschreitung.“
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der
Europäischen Union in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
Mitgliedstaat.
Geschehen zu Straßburg am […]
Im Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des Rates
Der Präsident/Die Präsidentin Der Präsident/Die Präsidentin
FINANZ- UND DIGITALBOGEN ZU RECHTSAKTEN
1 RAHMEN DES VORSCHLAGS/DER INITIATIVE ...................................................
1.1 Bezeichnung des Vorschlags/der Initiative ....................................................................
1.2 Politikbereich(e) .............................................................................................................
1.3 Ziel(e) .............................................................................................................................
1.3.1 Allgemeine(s) Ziel(e) .....................................................................................................
1.3.2 Einzelziel(e) ...................................................................................................................
1.3.3 Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen ......................................................................
1.3.4 Leistungsindikatoren ......................................................................................................
1.4 Der Vorschlag/Die Initiative betrifft ..............................................................................
1.5 Begründung des Vorschlags/der Initiative .....................................................................
1.5.1 Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich einer detaillierten
Zeitleiste für die Durchführung der Initiative ................................................................
1.5.2 Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größerer
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre. ......................................................................
1.5.3 Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse ....................................
1.5.4 Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten ............................................................................
1.5.5 Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung ...........................................................................
1.6 Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme/der Initiative und Dauer der finanziellen
Auswirkungen ................................................................................................................
1.7 Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en) .....................................................................
2 VERWALTUNGSMAẞNAHMEN ..............................................................................
2.1 Überwachung und Berichterstattung ..............................................................................
2.2 Verwaltungs- und Kontrollsystem(e) .............................................................................
2.2.1 Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus/der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen .............................................................................
2.2.2 Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle .........................................................
2.2.3 Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss) ......................................................................................................................
2.3 Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten ...........................................................
3 GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES VORSCHLAGS/DER
INITIATIVE ..................................................................................................................
3.1 Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n) im
Haushaltsplan .................................................................................................................
3.2 Geschätzte finanzielle Auswirkungen des Vorschlags auf die Mittel ............................
3.2.1 Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die operativen Mittel .....................
3.2.1.1 Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan .............................................................
3.2.1.2 Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen .......................................................
3.2.2 Geschätzte Ergebnisse, die mit operativen Mitteln finanziert werden ...........................
3.2.3 Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel ...................
3.2.3.1 Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan ...............................................................
3.2.3.2 Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen .......................................................
3.2.3.3 Mittel insgesamt .............................................................................................................
3.2.4 Geschätzter Personalbedarf ............................................................................................
3.2.4.1 Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt ...............................................................
3.2.4.2 Finanziert aus externen zweckgebundenen Einnahmen .................................................
3.2.4.3 Geschätzter Personalbedarf insgesamt ...........................................................................
3.2.5 Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien ...................................................................................................
3.2.6 Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen ..................................
3.2.7 Finanzierungsbeteiligung Dritter ...................................................................................
3.3 Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen ..............................................................
4 DIGITALE ASPEKTE...................................................................................................
4.1 Anforderungen von digitaler Relevanz ..........................................................................
4.2 Daten ..............................................................................................................................
4.3 Digitale Lösungen ..........................................................................................................
4.4 Interoperabilitätsbewertung............................................................................................
4.5 Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung ................................................
1 RAHMEN DES VORSCHLAGS/DER INITIATIVE
1.1 Bezeichnung des Vorschlags/der Initiative
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur
Änderung der Verordnung (EU) 2019/631 zur Gewährung zusätzlicher Flexibilität
bei der Berechnung der Einhaltung der CO2-Emissionsnormen für neue
Personenkraftwagen und neue leichte Nutzfahrzeuge durch die Hersteller für die
Kalenderjahre 2025 bis 2027
1.2 Politikbereich(e)
Klimapolitik
1.3 Ziel(e)
1.3.1 Allgemeine(s) Ziel(e)
Die CO2-Normen bieten Investoren entlang der Wertschöpfungskette der
Automobilindustrie langfristige Sicherheit und Berechenbarkeit und sehen
gleichzeitig ausreichend Vorlaufzeit für einen gerechten Übergang vor. Der
Änderungsvorschlag zielt darauf ab, den Herstellern zusätzliche Flexibilität bei der
Einhaltung der CO2-Ziele für 2025 zu bieten, ohne das Ambitionsniveau zu ändern.
1.3.2 Einzelziel(e)
Der Vorschlag betrifft gezielte Änderungen der Verordnung über die CO2-
Emissionen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen, um den
Herstellern mehr Flexibilität zu bieten: Er sieht einen dreijährigen anstelle eines
jährlichen Erfüllungszeitraums vor, nämlich für 2025, 2026 und 2027
zusammengenommen.
1.3.3 Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen
Bitte geben Sie an, wie sich der Vorschlag/die Initiative auf die Begünstigten/Zielgruppen auswirken
sollte.
Im Falle der Verabschiedung würde die Änderung dazu führen, dass die Einhaltung
anhand des Gesamtwerts in den Jahren 2025, 2026 und 2027 bewertet wird, sodass
die Automobilhersteller eine Überschreitung der Zielvorgabe in einem oder zwei
dieser Jahre durch eine Übererfüllung in einem oder mehreren anderen Jahren
ausgleichen können.
1.3.4 Leistungsindikatoren
Bitte geben Sie an, anhand welcher Indikatoren die Fortschritte und Ergebnisse verfolgt werden
sollen.
Überwachung der Einhaltung der CO2-Emissionen durch die Hersteller über einen
Zeitraum von drei Jahren.
1.4 Der Vorschlag/Die Initiative betrifft
eine neue Maßnahme
eine neue Maßnahme im Anschluss an ein Pilotprojekt/eine vorbereitende
Maßnahme9
die Verlängerung einer bestehenden Maßnahme
die Zusammenführung mehrerer Maßnahmen oder die Neuausrichtung mindestens
einer Maßnahme
1.5 Begründung des Vorschlags/der Initiative
1.5.1 Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich einer detaillierten
Zeitleiste für die Durchführung der Initiative
Der Änderungsvorschlag zielt darauf ab, den Herstellern zusätzliche Flexibilität bei
der Einhaltung der CO2-Ziele zu bieten und gleichzeitig die Gesamtziele für die CO2-
Reduktion im Zeitraum 2025-2029 beizubehalten.
1.5.2 Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größerer
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre.
Der Klimawandel ist ein grenzübergreifendes Problem, das durch nationale oder
lokale Maßnahmen allein nicht gelöst werden kann. Die Koordinierung der
Klimapolitik muss auf europäischer Ebene erfolgen und EU-Maßnahmen sind nach
dem Subsidiaritätsprinzip gerechtfertigt. Angesichts der Notwendigkeit, die
Verordnung (EU) 2019/631 durch die Gewährung zusätzlicher Flexibilität
hinsichtlich der Erfüllungszeiträume zu ändern, können die Ziele dieser Initiative
nicht von den Mitgliedstaaten selbst erreicht werden.
1.5.3 Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse
Der Vorschlag stützt sich auf Rechtsvorschriften, die während der letzten zehn Jahre
eine kontinuierliche Reduktion der CO2-Emissionen der EU-Flotte neuer
Personenkraftwagen und leichter Nutzfahrzeuge sichergestellt haben.
1.5.4 Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt.
1.5.5 Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt.
9 Im Sinne des Artikels 58 Absatz 2 Buchstabe a oder b der Haushaltsordnung.
1.6 Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme/der Initiative und Dauer der
finanziellen Auswirkungen
Befristete Laufzeit
– Laufzeit: [TT.MM.]JJJJ bis [TT.MM.]JJJJ
– Finanzielle Auswirkungen auf die Mittel für Verpflichtungen von JJJJ bis JJJJ
und auf die Mittel für Zahlungen von JJJJ bis JJJJ
Unbefristete Laufzeit
– Anlaufphase von JJJJ bis JJJJ
– Anschließend reguläre Umsetzung
1.7 Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en)10
Direkte Mittelverwaltung durch die Kommission
– über ihre Dienststellen, einschließlich ihres Personals in den EU-Delegationen
– über Exekutivagenturen
Geteilte Mittelverwaltung mit Mitgliedstaaten
Indirekte Mittelverwaltung durch Übertragung von Haushaltsvollzugsaufgaben
an:
– Drittländer oder die von ihnen benannten Einrichtungen
– internationale Einrichtungen und deren Agenturen (bitte angeben)
– die Europäische Investitionsbank und den Europäischen Investitionsfonds
– Einrichtungen im Sinne der Artikel 70 und 71 der Haushaltsordnung
– öffentlich-rechtliche Körperschaften
– privatrechtliche Einrichtungen, die im öffentlichen Auftrag tätig werden, sofern
ihnen ausreichende finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– privatrechtliche Einrichtungen eines Mitgliedstaats, die mit der Einrichtung
einer öffentlich-privaten Partnerschaft betraut werden und denen ausreichende
finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– Einrichtungen oder Personen, die mit der Durchführung bestimmter
Maßnahmen im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik im
Rahmen des Titels V des Vertrags über die Europäische Union betraut und die in
dem maßgeblichen Basisrechtsakt benannt sind
– in einem Mitgliedstaat ansässige Einrichtungen, die dem Privatrecht eines
Mitgliedstaats oder dem Unionsrecht unterliegen und im Einklang mit
sektorspezifischen Vorschriften für die Betrauung mit der Ausführung von
Unionsmitteln oder mit der Erteilung von Haushaltsgarantien in Betracht
kommen, insofern diese Einrichtungen von privatrechtlichen, im öffentlichen
Auftrag tätig werdenden Einrichtungen kontrolliert und von den Kontrollstellen
10 Erläuterungen zu den Haushaltsvollzugsarten und Verweise auf die Haushaltsordnung finden sich auf
der Website BUDGpedia (in englischer Sprache):
https://myintracomm.ec.europa.eu/corp/budget/financial-rules/budget-
implementation/Pages/implementation-methods.aspx.
mit angemessenen finanziellen Garantien mit gesamtschuldnerischer Haftung oder
gleichwertigen finanziellen Garantien ausgestattet werden, die bei jeder
Maßnahme auf den Höchstbetrag der Unionsunterstützung begrenzt sein können.
Bemerkungen
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt.
2 VERWALTUNGSMAẞNAHMEN
2.1 Überwachung und Berichterstattung
Überwachung und Berichterstattung werden nicht geändert, da das derzeitige System
ebenfalls die Überwachung der Anwendung der vorgeschlagenen zusätzlichen
Flexibilität ermöglicht.
2.2 Verwaltungs- und Kontrollsystem(e)
2.2.1 Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus/der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen
Der Vorschlag dient nicht der Umsetzung eines Finanzierungsprogramms, sondern
der Gewährung einer zusätzlichen Flexibilität für den Zeitraum 2025-2027 in Bezug
auf die Einhaltung der CO2-Emissionsziele durch die Hersteller leichter
Nutzfahrzeuge. Zu der Methode der Mittelverwaltung, den
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, den Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie je nach Fehlerquoten sind keine Angaben erforderlich.
2.2.2 Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle
Dieser Vorschlag bezieht sich nicht auf ein Ausgabenprogramm. Eine wirksame
Überwachung der Fahrzeugzulassungsdaten ist unerlässlich, um die Rechtssicherheit
bei der Durchsetzung der Rechtsvorschriften und gleiche Wettbewerbsbedingungen
für die verschiedenen Hersteller zu gewährleisten.
2.2.3 Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss)
Diese Initiative bringt keine neuen erheblichen Kontrollen/Risiken mit sich, die nicht
durch einen bestehenden internen Kontrollrahmen abgedeckt wären. Über die
Haushaltsordnung hinausgehende Einzelmaßnahmen sind nicht geplant.
2.3 Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten
Neben der Anwendung der Haushaltsordnung, um der Gefahr betrügerischer
Handlungen und Unregelmäßigkeiten vorzubeugen, wird die in diesem Vorschlag
vorgesehene zusätzliche Flexibilität für die Einhaltung der CO2-
Reduktionsanforderungen von einer Überwachung und Meldung verschiedener
Datensätze gemäß der Verordnung (EU) 2019/631 begleitet.
3 GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES
VORSCHLAGS/DER INITIATIVE
3.1 Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n)
im Haushaltsplan
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt. Das derzeitige Team wird die Initiative weiterhin
verwalten.
Bestehende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
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Neu zu schaffende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
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Mehrjährig
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Ausgaben Finanzierungsbeiträge
Nummer
GM/NGM
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11 GM = Getrennte Mittel/NGM = Nichtgetrennte Mittel.
12 EFTA: Europäische Freihandelsassoziation.
13 Kandidatenländer und gegebenenfalls potenzielle Kandidaten des Westbalkans.
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DE 19 DE
3.2.3 Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel
– Für den Vorschlag/die Initiative werden keine Verwaltungsmittel benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative werden die folgenden Verwaltungsmittel
benötigt:
3.2.3.1 Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr 2021-2027
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Der Mittelbedarf für Personal- und sonstige Verwaltungsausgaben wird durch der Verwaltung der
Maßnahme zugeordnete Mittel der GD oder/oder durch eine Umschichtung innerhalb der GD gedeckt.
Hinzu kommen etwaige zusätzliche Mittel, die der für die Verwaltung der Maßnahme zuständigen GD
nach Maßgabe der verfügbaren Mittel im Rahmen der jährlichen Mittelzuweisung zugeteilt werden.
3.2.4 Geschätzter Personalbedarf
– Für den Vorschlag/die Initiative wird kein Personal benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative wird das folgende Personal benötigt:
3.2.4.1 Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt
Schätzung in Vollzeitäquivalenten (VZÄ)22
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (Zentrale Dienststellen und Vertretungen der Kommission) 0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (Indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 11 (Direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in VZÄ)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
22 Bitte unter der Tabelle angeben, wie viele der aufgeführten VZÄ bereits der Verwaltung der Maßnahme
zugeordnet sind und/oder durch Personalumschichtung innerhalb der GD dieser Aufgabe zugeteilt
werden können. Den Nettobedarf beziffern.
DE 20 DE
Haushaltslinie für
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
Für die Durchführung des Vorschlags benötigtes Personal (in VZÄ):
Personal aus den
Dienststellen der
Kommission
Zusatzpersonal (ausnahmsweise)*
Zu finanzieren
aus Rubrik 7 oder
Forschung
Zu finanzieren
aus einer
Haushaltslinie für
administrative
Unterstützung
Zu finanzieren
aus Gebühren
Planstellen Entfällt
Externes Personal
(VB, ANS, LAK)
Beschreibung der Aufgaben, die ausgeführt werden sollen durch:
Beamte und Zeitbedienstete
Externes Personal
3.2.5 Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien
Obligatorisch: In die Tabelle unten ist die bestmögliche Einschätzung der für den
Vorschlag/die Initiative erforderlichen Investitionen in digitale Technologien
einzutragen.
Wenn für die Durchführung des Vorschlags/der Initiative erforderlich, sollten
etwaige Mittel unter der Rubrik 7 in der dafür vorgesehenen Zeile angegeben
werden.
Die Mittel unter den Rubriken 1-6 sollten als „Politische IT-Ausgaben für
operationelle Programme“ ausgewiesen werden. Diese Ausgaben beziehen sich auf
die operativen Mittel, die für die Wiederverwendung/den Erwerb/die Entwicklung
von IT-Plattformen/Instrumenten verwendet werden, die in direktem Zusammenhang
mit der Durchführung der Initiative und den damit verbundenen Investitionen stehen
(z. B. Lizenzen, Studien, Datenspeicherung usw.). Die Angaben in dieser Tabelle
sollten mit den Einzelheiten in Abschnitt 4 „Digitale Aspekte“ übereinstimmen.
Mittel INSGESAMT für Digitales und
IT
Jahr Jahr Jahr Jahr
MFF
Drucksache 153/25 - 28 -
DE 21 DE
2024 2025 2026 2027
INSGES
AMT
RUBRIK 7
IT-Ausgaben (intern) 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
IT-Ausgaben zur Politikunterstützung für
operationelle Programme
0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.6 Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen
Der Vorschlag/Die Initiative
– kann durch Umschichtungen innerhalb der entsprechenden Rubrik des
Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) in voller Höhe finanziert werden.
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt. Das derzeitige Team wird die Initiative
weiterhin verwalten.
– erfordert die Inanspruchnahme des verbleibenden Spielraums unter der
einschlägigen Rubrik des MFR und/oder den Einsatz der besonderen Instrumente
im Sinne der MFR-Verordnung.
Entfällt
– erfordert eine Änderung des MFR.
Entfällt
3.2.7 Finanzierungsbeteiligung Dritter
Der Vorschlag/Die Initiative
– sieht keine Kofinanzierung durch Dritte vor.
– sieht schätzungsweise folgende Kofinanzierung durch Dritte vor:
Mittel in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Jahr
Jahr
Jahr
Jahr
Insgesamt
Kofinanzierende Einrichtung
Kofinanzierung INSGESAMT
3.3 Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
– Der Vorschlag/Die Initiative wirkt sich nicht auf die Einnahmen aus.
– Der Vorschlag/Die Initiative wirkt sich auf die Einnahmen aus, und zwar
– auf die Eigenmittel
– auf die übrigen Einnahmen
DE 22 DE
– Bitte geben Sie an, ob die Einnahmen bestimmten
Ausgabenlinien zugeordnet sind.
in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Einnahmenlinie:
Für das laufende
Haushaltsjahr zur
Verfügung
stehende Mittel
Auswirkungen des Vorschlags/der Initiative23
Jahr 2024 Jahr 2025 Jahr 2026 Jahr 2027
Artikel ….
Bitte geben Sie für die sonstigen zweckgebundenen Einnahmen die betreffende(n)
Ausgabenlinie(n) im Haushaltsplan an.
Entfällt
Sonstige Anmerkungen (bei der Ermittlung der Auswirkungen auf die Einnahmen
verwendete Methode/Formel oder weitere Informationen).
Entfällt
4. DIGITALE ASPEKTE
Der Vorschlag enthält keine digitale Dimension.
.
4.1 Anforderungen von digitaler Relevanz
Mit dem Vorschlag wird eine Flexibilität eingeführt, damit die Hersteller die CO2-
Emissionsziele für die Jahre 2025, 2026 und 2027 zusammen einhalten können. Dies
bedeutet, dass es keine digitalen Auswirkungen oder eine Verbesserung der Umsetzung
durch digitale Instrumente gibt.
4.2 Daten
Entfällt
4.3 Digitale Lösungen
4.4 Interoperabilitätsbewertung
4.5 Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung
23 Bei den traditionellen Eigenmitteln (Zölle, Zuckerabgaben) sind die Beträge netto, d. h. abzüglich 20 %
für Erhebungskosten, anzugeben.
Entfällt
Entfällt
Entfällt
Drucksache 153/25 - 30 -]
Relationen
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