Zum aktuellen Stand der Bundesagentur für Sprunginnovationen (Antwort zu Drs. 21/533)
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Zum aktuellen Stand der Bundesagentur für Sprunginnovationen (Antwort zu Drs. 21/533)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/807
21. Wahlperiode 07.07.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Michael Kaufmann, Nicole Höchst,
Adam Balten, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/533 –
Zum aktuellen Stand der Bundesagentur für Sprunginnovationen
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Am 10. Oktober 2019 wurde in Leipzig die Bundesagentur für
Sprunginnovationen (SPRIND) gegründet (www.sprind.org). Ihr Ziel ist es,
Sprunginnovationen zu identifizieren, zu validieren und zu fördern. Mit Sprunginnovationen
sind disruptive Technologien gemeint, die erhebliches Marktpotenzial haben
und neue Lösungen für individuelle Bedürfnisse (Beispiel iPhone) oder
gesamtgesellschaftliche Herausforderungen (Beispiel CRISPR/Cas [Gen-
Schere]) bieten.
Im Zeitraum von August 2023 bis Dezember 2024 führte das Fraunhofer-Instit
ut für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine erste Evaluation der SPRIND
durch. Zu den Ergebnissen wurde am 29. Januar 2025 eine Zusammenfassung
(Executive Summary) veröffentlicht (www.isi.fraunhofer.de/de/competence-c
enter/politik-gesellschaft/projekte/evalu_sprind.html#1_copy_c). Diese
Zusammenfassung fokussiert jedoch sehr stark auf qualitative und weniger auf
quantitative Aspekte. So finden sich darin nur wenige belastbare Aussagen
zum wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg der SPRIND bzw. der von
ihr geförderten Projekte.
Angesichts der erheblichen Mittel, die über den Bundeshaushalt in den
vergangenen Jahren für die SPRIND bereitgestellt wurden (Haushaltstitel
3004/685 14 allein für 2023 und 2024 insgesamt 330,451 Mio. Euro),
erscheint den Fragestellern ein Blick auf den materiellen und immateriellen
Return on Investment aus den Tätigkeiten der SPRIND, mithin den Parametern,
an denen sich deren Erfolg messen lässt, nach nunmehr fünfeinhalb Jahren
durchaus geboten.
1. In welcher Höhe wurden Haushaltsmittel des Bundes für die SPRIND
seit ihrer Gründung aufgewendet (bitte einzeln nach Jahren
aufschlüsseln)?
2. Hat die SPRIND seit ihrer Gründung eigene Mittel erwirtschaftet, und
wenn ja, in welcher Höhe (bitte einzeln nach Jahren und Herkunft
aufschlüsseln)?
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und
Raumfahrt vom 4. Juli 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
3. Wie verteilen sich die Aufwendungen der SPRIND auf die Bereiche
Verwaltungskosten, Aufwendungen für Gründungen, Finanzierung von
Forschungsvorhaben, gegebenenfalls weitere Bereiche (bitte einzeln nach
Jahren aufschlüsseln)?
Die Fragen 1 bis 3 werden im Zusammenhang beantwortet.
Es wird auf die nachfolgende Tabelle verwiesen.
2019
T€
2020
T€
2021
T€
2022
T€
2023
T€
2024
T€
Summe aufgewendete
Haushaltsmittel
200 31.425 47.900 102.635 171.075 228.990
davon für Verwaltung 200 7.025 7.500 8.100 10.375 12.521
davon für
Forschungsvorhaben
0 12.200 12.600 21.700 64.081 79.208
davon Aufwendungen
für Gründungen
0 12.200 27.800 72.835 96.619 137.261
Erwirtschaftung eigener
Mittel
340
4. Wie viele Projekte hat die SPRIND seit ihrer Gründung insgesamt
begleitet und finanziert (bitte auch den Bestand an geförderten Projekten
zum 31. Dezember eines jeden Jahres nennen)?
Die SPRIND fördert Projekte auf vielfältige Weise, um den Bedürfnissen von
Innovatorinnen und Innovatoren gerecht zu werden. Dazu zählen u. a.
Validierungsaufträge, Challenges und Funken. Validierungsaufträge dienen dazu, das
Potenzial einer Innovation in einer frühen Phase zu prüfen, und ermöglichen
die Klärung zentraler technischer oder wirtschaftlicher Fragestellungen.
Challenges und Funken sind Innovationswettbewerbe, bei denen die SPRIND
gezielt Lösungen für große gesellschaftliche, technologische oder ökologische
Herausforderungen sucht. Darüber hinaus kann die SPRIND außerdem
Zuwendungen geben, Tochtergesellschaften gründen, Eigenkapitalbeteiligungen
vornehmen oder mezzanine Finanzierungsformen wie Wandeldarlehen anbieten.
Validierungsaufträge (Stand: 31. März 25)
• Gesamtzahl: 108 Validierungsaufträge (VA)
o 2020 – 16 VA
o 2021 – 13 VA
o 2022 – 25 VA
o 2023 – 21 VA
o 2024 – 19 VA
o 2025 (bis 31. März 25) – 14 VA
Finanzierungen ohne vorangegangenen Validierungsauftrag (Stand:
31. März 25)
• 1 Projekt abgeschlossene Due Diligence, Investentscheidung getroffen
• 1 Projekt mit Folgefinanzierung durch SPRIND (2024)
• 2 GmbHs gegründet
Challenges und Funken (Investitionswettbewerbe; Stand: 31. März 25)
• Gesamtzahl: 88 Projektunterstützungen
o 2021 – 9 Projektunterstützungen
o 2022 – 24 Projektunterstützungen
o 2023 – 12 Projektunterstützungen
o 2024 – 36 Projektunterstützungen
o 2025 – 7 Projektunterstützungen
5. Wie lange hat die SPRIND die geförderten Projekte bisher im
Durchschnitt
a) bis zur Ausgründung,
b) nach der Ausgründung
begleitet?
Bereits ausgegründete als auch noch nicht ausgegründete Projekte können
gleichermaßen eine Förderung durch die SPRIND erhalten.
Die durchschnittliche Zeitdauer der Finanzierung wird im Folgenden
dargestellt:
• Validierungsaufträge: Übliche Finanzierungsdauer 6 bis 12 Monate.
Aufgrund der Anzahl der Validierungsaufträge wurde die genaue Laufzeit nicht
aus jedem Vertrag extrahiert. Validierungsaufträge dauern im Regelfall ein
halbes Jahr bis zu einem Jahr und dienen der Validierung des
Sprunginnovationspotentials sowie der Bearbeitung relevanter technischer/
wissenschaftlicher Aufgaben.
• Funken: Durchschnittliche Finanzierungsdauer 12,36 Monate. Funken sind
kleine Challenges, die sich durch kürzere Laufzeit und geringeres
Finanzierungsvolumen auszeichnen.
• Challenges: Durchschnittliche Finanzierungsdauer 19,96 Monate.
Challenges sind Wettbewerbsverfahren in denen parallel mehrere Teilnehmer mit
unterschiedlichen Ansätzen probieren, vorab definierte Herausforderungen
zu erfüllen bzw. Ziele zu erreichen.
• Zuwendungen: Durchschnittliche Finanzierungsdauer: 8,43 Monate. Bisher
wurden insbesondere Zuwendungen für Unternehmensneugründungen nach
§ 22 AGVO genutzt, um Unternehmen zu unterstützen, für die kein
ausreichendes Wagniskapital verfügbar ist. Um diese Phase in die private
Finanzierbarkeit zu überbrücken, unterstützt die SPRIND mit einer Zuwendung.
• Beteiligungen: Übliche Finanzierungsdauer 6 bis 12 Jahre. Beteiligungen
und Wandeldarlehen geht die SPRIND mit der Perspektive ein, diese
langfristig zu halten, übliche Haltedauern im Wagniskapitalmarkt liegen
zwischen 6 bis 12 Jahren. Die SPRIND kann erst seit Inkrafttreten des
SPRIND-Freiheitsgesetzes Beteiligungen eingehen, weshalb bisher noch
keine Beteiligung wieder veräußert wurde.
6. Wie viele der durch die SPRIND geförderten Projekte wurden bisher in
eine eigene Gesellschaft überführt (bitte einzeln nach Jahren
aufschlüsseln), und welche Projekte bzw. Gesellschaften sind das im Einzelnen?
Die SPRIND unterstützt potenziell sprunginnovative Projekte an Hochschulen,
außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder von Privatpersonen vor der
Gründung, aber auch zahlreiche Projekte die bereits vor der Finanzierung durch
die SPRIND ausgegründet haben, aber keine ausreichende private Finanzierung
erhalten. Es wurden insgesamt 72 Projekte an Hochschulen, außeruniversitären
Forschungseinrichtungen oder von Privatpersonen unterstützt, davon wurden
32 in eigene Gesellschaften überführt.
Die SPRIND hat bis zur Verabschiedung des SPRIND-Freiheitsgesetzes zur
Förderung von 13 Projekten eine SPRIND-Tochtergesellschaft gegründet.
Diese Gründungen befinden sich zu 100 Prozent in Hand der SPRIND.
Tochtergesellschaften sind in der rechten Spalte der nachfolgenden Tabelle mit „Ja“
gekennzeichnet, „Nein“ sind Gründungen der Innovatorinnen und Innovatoren.
Jahr Gegründete Gesellschaft SPRIND Tochtergesellschaft
2020 Beventum GmbH Ja
2021 MicroBubbles GmbH Ja
2021 PRInnovation GmbH Ja
2021 VIAHOLO GmbH Ja
2021 CPTx GmbH Nein
2021 TechiFab GmbH Nein
2021 SpiNNcloud Systems GmbH Nein
2022 Nanogami GmbH Ja
2022 Pleodat GmbH Ja
2023 FabuLens GmbH Ja
2023 BiconY Therapeutics GmbH Ja
2023 Pulsed Light Technologies
GmbH
Ja
2023 MemLog GmbH Ja
2023 necona GmbH Ja
2023 MucosaTec GmbH Nein
2023 Avocet Biosciences GmbH Nein
2023 Unbound Potential GmbH Nein
2023 Reverion LDES Technology
GmbH
Nein
2023 Haliogen Power Ltd. Nein
2023 Ximul.it GmbH Nein
2023 EcoLogic Computing GmbH Nein
2023 MacroCarbon SL Nein
2023 Enera Energy GmbH Nein
2023 Illutherm GmbH Nein
2024 Plectonic Logibody GmbH Ja
2024 Sovereign Tech Agency GmbH Ja
2024 Every Carbon UG Nein
2024 Aevoloop Nein
2024 CyFract UG Nein
2024 Auryal GmbH Nein
Jahr Gegründete Gesellschaft SPRIND Tochtergesellschaft
2024 Hybrid Aerospace Amynetron Nein
2025 Ultrabright Biotech GmbH Nein
2025 Gretchen AI GmbH Nein
7. Wie viele der durch die SPRIND geförderten Projekte haben bereits zu
marktreifen Produkten geführt, und welche sind das im Einzelnen?
8. Bei wie vielen der durch die SPRIND geförderten Projekte ist in den
kommenden zwölf Monaten mit marktreifen Produkten zu rechnen?
9. Wie viele der durch die SPRIND in eine eigene Gesellschaft überführten
Projekte erzielen bereits eigene Einnahmen, und welche Projekte bzw.
Gesellschaften sind das im Einzelnen (bitte auch die Höhe der Erlöse
nennen)?
10. Wenn die Anzahl in der Antwort zu Frage 9 größer null ist, welche dieser
Gesellschaften erzielen bereits Gewinne, und in welcher Höhe sind
gegebenenfalls Gewinnbeteiligungen an die SPRIND zurückgeflossen?
Die Fragen 7 bis 10 werden im Zusammenhang beantwortet.
Sprunginnovationen benötigen im Durchschnitt ca. 15 Jahre, bis sie ihre
Wirkung in Markt und Gesellschaft entfalten können. Die SPRIND befindet sich in
ihrem sechsten Jahr. Eine tabellarische Übersicht der SPRIND-Projekte, die
bereits marktreife Produkte hervorgebracht haben oder in den kommenden zwölf
Monaten hervorbringen könnten, ist als Anlage* beigefügt.
Die SPRIND kann keine Angaben zu der genauen Höhe der Umsätze einzelner
Unternehmen machen. Unternehmen, die ausschließlich geringfügige Umsätze
aus Beratungs- oder Dienstleistungsaufträgen erzielen, wurden in der Tabelle
nicht explizit aufgeführt, insofern noch kein marktfähiges Produkt vorliegt bzw.
innerhalb von zwölf Monaten vorliegen soll. Ein Überblick über alle
finanzierten Projekte (Stand: September 2024) ist auf der Internetseite der SPRIND zu
finden. Die SPRIND hat, von den Tochtergesellschaften abgesehen, keinen
Anspruch auf Auskunft über Finanzzahlen, Bilanzen o. ä. ihrer geförderten
Projekte. Ein Großteil der Projekte wird über Validierungsaufträge oder Challenges
finanziert, also Auftragsinstrumente, die der SPRIND keine
Gesellschafterrechte einräumen. Vereinbarungen zur Gewinnbeteiligung bestehen aktuell nicht.
Mittels der im Rahmen des SPRIND-Freiheitsgesetzes Mitte 2024 neu
hinzugekommenen Finanzierungsinstrumente hat sich die SPRIND an einigen
Unternehmen beteiligt. Bisher wurden keine Exit-Erlöse erzielt.
11. Plant die Bundesregierung in naher Zukunft eine weitere Evaluation der
SPRIND, in der auch die Auswirkungen des SPRIND-Freiheitsgesetzes
eingehender untersucht werden?
a) Wenn ja, wann soll diese Evaluation beginnen?
b) Wenn nein, warum hält die Bundesregierung eine weitere Evaluation
in naher Zukunft für entbehrlich?
Die Fragen 11 bis 11b werden im Zusammenhang beantwortet.
Es soll in den folgenden Jahren eine weitere Evaluation geben, die auch das
Wirken der SPRIND unter den Möglichkeiten des SPRIND-Freiheitsgesetzes
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/807 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
eingehender untersuchen wird. Eine genaue zeitliche Planung hierfür lässt sich
erst vornehmen, sobald die laufende Evaluation der Fachaufsicht abgeschlossen
ist.
12. War die Prüfung von Erfolgsparametern für die SPRIND Teil des
Evaluationsauftrags an das Fraunhofer ISI?
a) Wenn ja, wo lassen sich die Ergebnisse einsehen?
b) Wenn nein, warum wurde dieser Aspekt ausgeklammert?
Die Fragen 12 bis 12b werden im Zusammenhang beantwortet.
Schwerpunkt der Evaluation bildete eine qualitative und quantitative Analyse
der Förderziele im Hinblick auf die Zielerreichung sowie eine ex-post
Bewertung der Zielerreichung und Wirkung der vorangegangenen Förderung und
auch eine Bewertung der Vollzugswirtschaftlichkeit und
Maßnahmenwirtschaftlichkeit.
Die Ergebnisse sind im Evaluationsbericht beschrieben.
13. Existiert eine gegenüber dem Executive Summary ausführlichere Version
des Evaluationsberichts, und ist diese öffentlich einsehbar?
a) Wenn diese öffentlich einsehbar ist, wo ist diese zu finden?
b) Wenn diese nicht öffentlich einsehbar ist, in welcher Form können
die Fragesteller darin Einsicht nehmen?
Die Fragen 13 bis 13b werden im Zusammenhang beantwortet.
Der vollständige Bericht wurde im Januar 2025 dem Bundesrechnungshof, dem
Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium für Wirtschaft
und Klimaschutz (heute Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) sowie
dem SPRIND-Aufsichtsrat übersandt. Die Ergebnisse stellte die SPRIND im
Rahmen eines Parlamentarischen Austausches am 29. Januar 2025 dar, zu dem
u. a. die AfD-Fraktion mit einem der Fragesteller vertreten war. Die Executive
Summary wurde vor Veröffentlichung auf der Homepage des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (heute Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt) dem Haushaltsausschuss sowie dem Ausschuss
für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen
Bundestages (heute Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und
Technikfolgenabschätzung) übersandt.
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD
BT-Drs. Nr. 21/533
Anlage
Projekt Entwicklungsstand
Erzielt die
Gesellschaft bereits
Umsätze
Amphistar
Biotechnologie-basierte Technologie zur Herstellung von
Industriechemikalien, Textilien und Agrarchemikalien aus
Abfallströmen.
In den kommenden zwölf Monaten sollen mit
Reinigungschemikalien die ersten Produkte aus dem
Portfolio die Marktreife erreichen.
Nein, Umsatz nur
durch außerhalb
der SPRIND
Finanzierung
entwickeltes
Produkt
ARX Robotics
Entwickeln (teil)autonome Systeme insbesondere
Roboterplattformen. SPRIND hat ein Projekt zur
Kombination von autonomen Robotern und Drohnen
finanziert.
Erste Produkte werden am Markt angeboten.
Ja
Aviant
Entwicklung und Betrieb von Drohnen-Transporten.
Wurden von SPRIND im Rahmen der Fully Autonomous
Flight Challenge finanziert und nutzen entwickelte
Komponenten teilweise bereits im Betrieb. Da Software-
Komponenten fortlaufend weiterentwickelt werden, ist nicht
abschließend zu bestimmen inwieweit die SPRIND-
Entwicklungen implementiert sind. Ein vollautonomer Flug
ist noch nicht möglich.
Ja
Baustahlmatte
Neuartige Umsetzung einer Baustahlmatte mit 30%
Materialeinsparung.
Produkt ist fertig entwickelt und befindet sich im
Zulassungsverfahren. Es wird davon ausgegangen, dass im
kommenden Jahr Marktreife erreicht wird.
Nein
C3
Biotechnologies
Biotechnologie-basierte Herstellung von unterschiedlichsten
Acrylaten
Marktreife soll in den kommenden zwölf Monaten erreicht
werden.
Nein, ausschließlich
durch
Auftragsforschung
CPTx
SPRIND hat CPTx in der Entwicklung von DNA-Origami
Technologien zur Behandlung viraler Erkrankungen
unterstützt. Bei der Entwicklung wurde die Produktion
einsträngiger DNA als erstes Forschungsergebnis zur
Marktreife entwickelt und kommerzialisiert.
Wirkstoffe befinden sich in der präklinischen / klinischen
Entwicklung.
Ja
Deltawave
Software-Tool zum Design von Small Molecules wobei von
der Biologie inspirierte KI-Modelle genutzt werden.
Marktreife soll in den kommenden zwölf Monaten erreicht
werden.
Nein
Driveblocks
Software-Plattform für autonome Fahrzeuge, insbesondere
im Bereich des Lastverkehrs.
Marktreife für erste Anwendungen erreicht (Agrikultur u. Ä.)
Ja
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD
BT-Drs. Nr. 21/533
Projekt Entwicklungsstand
Erzielt die
Gesellschaft bereits
Umsätze
Flower.ai
Software-Plattform zum föderierten Training von KI-
Modellen.
Marktreife ist erreicht, das Produkt wird fortlaufend um
neue Features erweitert, um auch das Training auf
heterogener Hardware zu ermöglichen.
Ja
Fludema
Hocheffiziente Niederdruckturbine.
Marktreife erreicht, der Verkauf an erste Kunden aus der
Papierindustrie wird aktuell umgesetzt.
Ja
FluIDect
Sensorik zur Überwachung industrieller Prozesse mithilfe
sogenannter lichtemittierender µBeads als Botenstoffe.
Das Produkt wird aktuell mit Pilotkunden finalisiert.
Marktreife wird in zwölf Monaten erwartet.
Nein
Greenlyte
Anlage zum Direct Air Capture von CO2 entwickelt.
Einsatz bei ersten Pilotkunden ist zeitnah geplant. Marktreife
soll in den kommenden zwölf Monaten erreicht werden.
Nein
Höhenwindrad
Die erste Höhenwindanlage mit einer Nabenhöhe von 300m
wird aktuell errichtet und in den kommenden zwölf
Monaten fertigstellt
Nein, geplant für
2026
InCirT
Neuartiger Datenkonverter mit hoher Effizienz und
Performance
Marktreife soll in den kommenden zwölf Monaten erreicht
werden.
Nein
Jiva.ai
Zero-Code Plattofm um unstrukturierte Daten in neuartigen
KI-Systemen zu verarbeiten.
Marktreife soll in den kommenden zwölf Monaten erreicht
werden.
Ja, im Rahmen
erster bezahlter
Case Studies
Logsight.ai
Entwicklung einer Plattform zur intelligenten Nutzung
fragmentierter Rechenressourcen oder Rechenressourcen
mit stark schwankender Auslastung zum Training von KI-
Systemen.
Aktuell wird mit großen Industriepartnern
zusammengearbeitet. Marktreife soll in den kommenden
zwölf Monaten erreicht werden.
Nein
MacroCarbon
Produktion von CO2-neutralen Basischemikalien wie
Naphtha, Flugbenzin oder Biodiesel aus Algen.
Erste Auslieferung von Sustainable Aviation Fuels an einen
Industriekunden abgeschlossen im kleinen Maßstab.
Marktreife erreicht, Skalierung steht aus.
Ja
MicroBubbles
Nutzung von Mikroflotation zur Filterung von Mikroplastik
und anderer AFS63.
Nein
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD
BT-Drs. Nr. 21/533
Projekt Entwicklungsstand
Erzielt die
Gesellschaft bereits
Umsätze
Anlage zur Abscheidung von Reifenabrieb in
Regenrückhaltebecken wird aktuell in einem Pilotprojekt mit
der Autobahn GmbH erprobt.
Produkt zur Mikroplastikmessung ist marktreif.
MIRA Vision
Generierung synthetischer Bilder zum Training von KI-
Systemen, die anschließend im medizinischen Sektor genutzt
werden.
System zur Klassifizierung von Gewebeproben soll in den
nächsten zwölf Monaten Marktreife erreichen.
Nein
Oliment
Entwicklung CO2-neutralen Zements auf Basis von Olivin.
Das Produkt kann im Maßstab von hunderten Kilo
produziert werden. Bisher ist eine Anwendung in
nichtzulassungsabhängigen Produkten möglich. Die Zulassung
wird parallel vorangetrieben.
Nein, bisher nur
nicht-vergütete
Pilotprojekte
Ore Energy
Entwicklung einer Eisen-Luft Batterie zur langfristigen
Energiespeicherung.
Erste Batterien werden bei Partnern eingesetzt, befinden sich
aber im Pilotbetrieb.
Ja
PeakProfiling
Diagnose von Krankheiten durch die Auswertung
akustischer Signale, insbesondere Atmung und Stimme.
Es wurden Partnerschaften mit der Pharmaindustrie zur
Entwicklung maßgeschneiderter Software geschlossen.
Ja
Pixel Photonics
Entwicklung von Single-Photon Detektoren.
Marktreifes Produkt für Anwendungen im
Quantencomputing, allerdings besteht bisher keine skalierte
Produktion.
Ja
PolymerActive
Entwicklung innovativer Filtermaterialien, wobei SPRIND
insbesondere Entwicklung geeigneter Polymer-Aktivkohle-
Mischverhältnisse unterstütz hat.
Erste Absorbtionswasserfilter wurden vor einigen Wochen in
den Markt eingeführt.
Ja
Quantum
Diamonds
Entwicklung von Sensorik unter Nutzung von
Quanteneffekten.
Erstes Quantenmikroskop marktreif, Kunde ist die
Halbleiter-Industrie
Ja
Reverion
Entwicklung effizienter Biogasanlagen und Entwicklung von
Brennstoffzellentechnologien für die
Langzeitenergiespeicherung.
Biogasanlage ist marktreif und wird verkauft.
Brennstoffzellentechnologie ist im Prototypen-Stadium.
Ja
Roofline.ai
Entwicklung von AI Compilern für innovative Hardware.
Erstes Produkt ist marktreif.
Ja
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD
BT-Drs. Nr. 21/533
Projekt Entwicklungsstand
Erzielt die
Gesellschaft bereits
Umsätze
Rulemapping
Group
Software zur Vereinfachung und Automatisierung von
bürokratischen Prozessen.
Software ist marktreif und wird für erste Anwendungen
angeboten. Die Software wird fortlaufend erweitert und
optimiert.
Erste Umsätze
werden 2025
erwartet.
SpiNNCloud
Entwicklung von neuartiger Rechnerarchitektur für den
effizienten Betrieb von KI-Modellen (Inferenz)
Erster Chip ist marktreif, weitere Systeme werden entwickelt.
Ja
Vaionic
Technologies
Hochintegrativer, schichtweise aufgebauter Axialflussmotor.
Prototyp ist im Test und soll in den kommenden zwölf
Monaten Marktreife erreichen.
Nein
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
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