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Save the Children Deutschland e.V.

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Save the Children Deutschland e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Save the Children Deutschland e. V. vertritt die Interessen von Kindern mit dem Ziel, ihre Rechte gemäß der UN-Kinderrechtskonvention in Politik und Gesellschaft zu stärken. Der Verein wirkt darauf hin, dass kinderrechtliche Belange bei politischen und administrativen Entscheidungsprozessen dabei angemessen berücksichtigt werden. Die Tätigkeit umfasst die Erarbeitung und Übermittlung von Stellungnahmen und Positionspapieren an Bundestag, Bundesministerien, Landesregierungen sowie EU-Institutionen, den direkten Dialog mit Abgeordneten und Regierungsvertreterinnen und -vertretern, die Durchführung von Fachveranstaltungen und Kampagnen sowie die Veröffentlichung von Berichten zur Umsetzung von Kinderrechten. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Kinderschutz, Bildung, Gesundheit, humanitäre Hilfe und Teilhabe. Zudem erfolgt eine Mitwirkung in zivilgesellschaftlichen Bündnissen, um gemeinsame Forderungen wirksam gegenüber politischen Entscheidungsträgern einzubringen. Ziel ist es, strukturelle Verbesserungen zugunsten von Kindern herbeizuführen. Interessenbereiche: Kinder- und Jugendpolitik; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Asyl und Flüchtlingsschutz; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen"; Grundsicherung; EU-Gesetzgebung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Menschenrechte; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Entwicklungspolitik; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung" Regelungsvorhaben: - Wahrung Kinderrechte Asylbewerberleistungsgesetz/Bezahlkarteneinführung: Positionierung zur Sicherstellung der Berücksichtigung von Kinderrechten und -bedarfen im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens rings um die Einführung der Bezahlkarte als Teil der Asylbewerberleistungen. - Wahrung der 0,7-Quote/Sicherung der Gelder für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe: Einsatz für ausreichende Würdigung von Kinderrechten und Erhöhung der Quote im Haushalt für Entwicklungszusammenarbeit (sog. 0,7%-Ziel) und Humanitären Hilfe. - Wahrung der menschen- und kinderrechtlichen Verpflichtungen Sicherheitspaket: gemeinsames Anschreiben zum Sicherheitspaket mit weiteren Kinderrechtsorganisationen mit dem Titel "Kinderrechtliche Aspekte im „Sicherheitspaket“ der Bundesregierung" - Kinderschutz AnpassungsG GEAS: Kinder und Jugendliche gehören zu den besonders vulnerablen Personen und haben spezielle Bedarfe und Rechte, die berücksichtigt werden müssen. Dazu versendeten 26 Bundesorganisationen ein gemeinsames Statement mit dem Titel "Zivilgesellschaftliche Prioritäten für die gesetzliche Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems in Deutschland". - Wahrung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte Zustrombegrenzungsgesetz: Gemeinsames Anschreiben mit Terre des Hommes an MdBs zum Thema Familien- und Geschwisternachzug - Wahrung Wohl des Kindes SGB-III-Modernisierungsgesetz: Stellungnahme zu Änderungen im SGB II zur Umsetzung der Wachstumsinitiative der Bundesregierung (Verschärfung Leistungsminderungen und Zumutbarkeitsregelungen) - Positionspapier zum GEAS Anpassungs- und Anpassungsfolgegesetz: Positionspapier GEAS : Kinderrechte wahren: 10 Empfehlungen für die Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems in Deutschland - Kurze Stellungnahme zum GEAS-Anpassungs- und Anpassungsfolgegesetz: Brief an den Innenausschuss: Empfehlungen zur Wahrung der Kinderrechte in GEAS-Anpassungsgesetzgebungsverfahren mit Fokus auf Haftregelungen und Sekundarmigrationszentren - Stellungnahme zum GEAS Anpassungs- und Anpassungsfolgegesetz: Stellungnahme zu den Referentenentwürfen des Bundesministeriums des Innern und für Heimat „Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ (GEAS-Anpassungsgesetz) vom 24.06.2025 und „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des AZRG und weiterer Gesetze in Folge der Anpassung des nationalen Rechts an das Gemeinsame Europäische Asylsystem“(GEAS-Anpassungsfolgegesetz) vom 10.06.2025 zu ihrer Vereinbarkeit mit der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK), der EU-Grundrechtecharta (GRC) und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) mit Blick auf die Einhaltung der Kinderrechte und des Kinderschutzes. - Gutachten zum GEAS Anpassungs- und Anpassungsfolgegesetz: Gutachten: "Kinderrechtliche Aspekte der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems" von Prof. Dr. Constantin Hruschka und Robert Nestler, beauftragt durch eine Reihe von Organisationen anlässlich des GEAS-Anpassungsgesetzgebungsprozesses, darunter Save the Children Deutschland - Stellungnahme zum Leistungsrechtsanpassungsgesetz: Stellungnahme aus kinderrechtlicher Sicht zum geplanten Rechtskreiswechsel ukrainischer Geflüchteter ins AsylbLG. Es wird empfohlen, den Zugang zum SGB II aufrecht zu erhalten und perspektivisch ein einheitliches Leistungssystem für alle Kinder, unabhängig vom Aufenthaltsstatus, zu schaffen. - Bericht zur Kinderarmut in Europa und Deutschland: Bericht zur Kinderarmut in Deutschland und Europa mit Schwerpunkt auf die Umsetzung der Europäischen Garantie für Kinder und der Empfehlung einer umfassenden Strategie gegen Kinderarmut - Stellungnahme zum Entwurf eines Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze: Stellungnahme zur Reform der Grundsicherung. Es wird u. a. empfohlen, Kinder besser vor Leistungsminderungen und Wohnungslosigkeit zu schützen und Leistungsverbesserungen umzusetzen. - Bericht zur sozialen Lage von Kindern im Asylbewerberleistungsgesetz: Auswertung einer bundesweiten Fachkräftebefragung zur sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen im Leistungsbezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Der Bericht dokumentiert kinderrechtliche Defizite in verschiedenen Lebensbereichen und entwickelt konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Lebenssituation und zur Stärkung der Rechte betroffener Kinder und Jugendlicher.

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