DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. - DIE JUNGEN UNTERNEHMER
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DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. - DIE JUNGEN UNTERNEHMER
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Förderung der Selbständigkeit, des Eigentumsgedankens und der Selbstverantwortung; Mitarbeit am Ausbau einer offenen Gesellschaft; Vertretung des Standpunktes und der Interessen der selbständigen Unternehmer; Anstreben eines fortschrittlichen Unternehmertums, das sich durch Leistung legitimiert; Förderung der Ausbildung und der Weiterbildung der selbständigen Unternehmer, des Unternehmernachwuchses und der Mitarbeiter.
Zur Vertretung dieser Interessen tritt der Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER unter anderem durch den Versand von Positionspapieren und Stellungnahmen, durch direkte Gespräche mit Abgeordneten und/oder Vertreter/-innen der Bundesregierung und verwandte Aktivitäten mit den politischen Entscheidern in Kontakt und in den Dialog.
Interessenbereiche: Handwerk; Wettbewerbsrecht; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Pflegeversicherung; Arbeitsmarkt; Verbraucherschutz; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Klimaschutz; Rente/Alterssicherung; Datenschutz und Informationssicherheit; Sonstiges im Bereich "Staat und Verwaltung"; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; EU-Gesetzgebung; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Allgemeine Energiepolitik; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Sonstiges im Bereich "Bundestag"; Öffentliches Recht; Politisches Leben, Parteien; Industriepolitik; E-Commerce; Unfallversicherung; Familienpolitik; Außenwirtschaft; Cybersicherheit; Berufliche Bildung; EU-Binnenmarkt; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Verteidigung"; Handel und Dienstleistungen; Automobilwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Krankenversicherung; Bank- und Finanzwesen; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Sonstiges im Bereich "Recht"; Schulische Bildung; Kleine und mittlere Unternehmen; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Digitalisierung; Entwicklungspolitik; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Meinungs- und Pressefreiheit; Immissionsschutz; Arbeitslosenversicherung; Verkehrspolitik; Grundsicherung
Regelungsvorhaben:
- Green Paper Transformation Gas-/Wasserstoff-Verteilernetze - Ziel: sinnvolle Weiternutzung: Das BMWK beschäftigt sich in einem Green Paper mit der zukünftigen Rolle der Gasverteilnetze. Diskutiert werden die Modalitäten der Stilllegung, die Neuregelung des Anschlusszwangs und die Kosten, welche auf die Verbraucher zukommen. DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. votieren dafür, diese hervorragende Infrastruktur technologieoffen und klima- sowie energiepolitisch weiterhin sinnvoll zu nutzen, wo das wirtschaftlich möglich ist.
- Nationale CSRD-Umsetzung: Ziel ist Förderung des Wettbewerbs bei der Testierung sowie eine bürokratiearm Ausgestaltung der Nachhaltigkeitsgesetzgebung: Umsetzung CSRD in nat. Recht. Dazu hat das BMJ den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtl. (EU) 2022/2464 vorgelet. Der Umfang an bürokrat. Belastungen für die deutsche Wirtschaft nimmt seit Jahren zu. Mit dem Inkrafttreten der CSRD wird europaweit der Anwendungskreis der berichtspflichtigen Unternehmen von 12.000 auf 50.000 Unternehmen ausgeweitet, in D (15.000 statt urspr. 500 Unternehmen). Laut BMJ entsteht dadurch ein Erfüllungsaufwand von einmalig 748 Mio. Euro und jährlich laufend von ca. 1,4 Mrd. Euro. Damit droht ein geradezu paradoxer Effekt: Statt dass sich Unternehmer auf die ökologische und dig. Transformation zu konzentrieren werden Ressourcen für Berichterstattung gebunden. Forderung: 1:1 Umsetzung der Richtlinie oder Bürokratieabbau an anderer Stelle.
- Bürokratieabbau und Transparenzsteigerung Lobbyregistergesetz: Senkung der massiven und unnötigen Bürokratiekosten des Lobbyregistergesetzes durch Einführung eines Online-Konsultationsverfahrens und Verzahnung des exekutiven Fußabdrucks gemäß des Vorschlages der Allianz für Lobbytransparenz sowie über 60 weiterer großer und kleiner Interessengruppen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft: "Gleicher Inhalt, weniger Bürokratie und mehr Transparenz."
Abschaffung der pauschalen Ausnahmen für große und wichtige Interessengruppen wie Kirchen, Gewerkschaften oder AG-Verbände von der Registrierungspflicht im LobbyRG und Beseitigung des wettbewerbsverzerrenden unlevel-playing-field.
Offenlegung der Herkunft der finanziellen Zuwendungen an Lobbyorganisationen über 50.000 €, um Transparenz zu schaffen, wer wessen Interessen vertritt.
- Verbesserung und Entbürokratisierung Energieeffizienzgesetzgebung: Grundsätzlich sehen DIE FAMILIENUNTERNEHMER die Energieeffizienzgesetzgebung kritisch. Wirtschaftliche Energieeffizienzpotentiale werden schon aus rein betriebsw. Gründen gehoben. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Familienunternehmen ist von einer effizienten Produktion abhängig. Es ginge also, m. a. W., auch ohne Gesetze wie hier entworfen.
Klimapolitisch ist die EnEfG spätestens mit dem ETS 2 unnötig.
Da es sich um die Umsetzung von EU-Recht handelt, fordern die FamU eine 1:1 Umsetzung.
- Einflussnahme auf die nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie: Entwurf nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie - Ziel der Interessenvertretung ist es, die Kreislaufwirtschaftsstrategie ökologisch und ökonomisch effizient auszugestalten, sowie bürokratiearme Verfahren anzuregen. Wettbewerbsnachteile für heimische Unternehmen sollten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.
- Emissionshandel - CBAM - CO2-Grenzausgleichsmechanismus: Die Interessenvertretung bezieht sich auf europäisches Recht, den europäischen Emissionshandel und den dort integrierten Carbon-Leakage-Schutz. DIE FAMILIENUNTERNEHMER erachten den angestrebten CBAM-Mechanismus als falschen Weg und setzen sich stattdessen für alternative Lösungen ein, die keinen ökologischen Nachteil aufweisen, aber ökonomisch effizienter sind.
Ziel: Beibehaltung der Zuteilung kostenloser Zertifikate für bestimmte Wirtschaftsbereiche.
- Jahressteuergesetz 2024 - II - Bewertung der vorhandenen Maßnahmen: DIE FAMILIENUNTERNEHMER nehmen Stellung zum JStG 2024 II und bringen konkrete Vorschläge für die Verbesserung bei den einzelnen konkreten Maßnahmen ein. Darüber hinaus lehnen DIE FAMILIENUNTERNEHMER die Mitteilungspflichten für innerstaatliche Steuergestaltungen ab.
Ziel: Entbürokratisierung des Steuersystems und Schaffung wettbewerbsfähiger Unternehmensbesteuerung.
- Bundeshaushalt, Finanzpolitik - Generationengerechte und nachhaltige Finanzpolitik: DIE FAMILIENUNTERNEHMER begleiten die Aufstellung des Bundeshaushaltes - aktuell insbesondere den Bundeshaushalt 2025. Dabei achten DIE FAMILIENUNTERNEHMER insbesondere auf eine nachhaltige Finanzpolitik, die ohne neue Schulden auskommt und so die nachfolgenden Generationen nicht belastet.
- Allgemeine Energiepolitik - ökologisch und ökonomisch nachhaltige Energiepolitik: DIE FAMILIENUNTERNEHMER wirken auf eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Energiepolitik hin.
- Kraftwerksstrategie und Kapazitätsmärkte - Ablehnung planwirtschaftlicher Eingriffe: Kraftwerkssicherungsgesetz - DIE FAMILIENUNTERNEHMER lehnen das KWSG in der derzeitigen Form ab und drängen auf eine marktwirtschaftliche Lösung ohne Markteingriffe und Subventionierung.
- Haushalt 2025: Nachhaltige Finanzpolitik
Ziel: Aufstellung eines generationengerechten Haushalts unter Beibehaltung der Schuldenbremse, Priorisierung von Aufgaben
- Nachhaltige Aufstellung der Sozialen Sicherungssysteme: Interessenvertretung wird hinsichtlich der sozialen Sicherungssysteme betrieben. Insbesondere im Hinblick auf die Rentenversicherung, Pflegeversicherung und Krankenversicherung. DIE FAMILIENUNTERNEHMER/DIE JUNGEN UNTERNEHMER drängen hier auf Reformen und eine nachhaltige Aufstellung der sozialen Sicherungssysteme.
- Ökonomische Bildung im Schulsystem: Stärkung der ökonomischen Bildung im Schulsystem
- Solidaritätszuschlag - Abschaffung: DIE FAMILIENUNTERNEHMER wirken auf die Abschaffung des Solidaritätszuschlages hin, um die Wettbewerbsfähigkeit der Familienunternehmen zu stärken.
- Vergabetransformationspaket: Ordnungspolitisch und gemäß dem GWB angewandte öffentliche Auftragsvergabe
Ziel: Keine Verzerrung der Vergabeverfahren durch politisch motivierte und ideologische Kriterien
- Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Tarifautonomie durch Sicherung ..............: Tarifpolitik und Tarifbindung und die damit einhergehenden Regelungen in den Händen der Tarifpartner belassen
Ziel: Verhinderung politscher Eingriffe in die Tariffreiheit.
- Vorschlag einer EU-Richtlinie über Umweltaussagen (2023/0085(COD): Vorab-Prüfung sämtlicher umweltbezogener Werbemaßnahmen soll verhindert werden: DIE FAMILIENUNTERNEHMER setzen sich für eine brüokratiearme und praktikable Umsetzung der Richtlinie ein. Selbstverständlich sollen die angestrebten Ziele erreicht werden. Dies ist jeder ohne Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit der Familienunternehmen durch richtige Umsetzung möglich.
- Mindestlohn - Gesetzgebung: Politische Diskussion um politische Eingriffe in die Höhe des Mindestlohns
- Grunderwerbsteuer-Novellierungsgesetz: Grunderwerbsteuer-Novellierungsgesetz, Entfristung der Übergangsregelung zum Umgang mit den MoPeG-Auswirkungen auf Grunderwerbsteuer, Hinweis auf Missbrauchsgefahr; gleichzeitig ist die aktuelle Rechtslage komplex, bürokratielastig und doppelbesteuerungsanfällig; Wahlrecht der Länder zur Einführung eines ermäßigten Grunderwerbsteuersatzes für selbstgenutzte Wohngrundstücke
- Steuerfortentwicklungsgesetz: Steuerliche Entlastungen im Bereich der kalten Progression und verbesserter Abschreibungsbedingungen als erster Schritt
- Referentenentwurf des BMWK und des BMDV eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU): Die Datenverordnung (Data Act) ist eine Verordnung der Europäischen Union, welche darauf abzielt, den Austausch und die Nutzung von Daten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums zu erleichtern und zu fördern. Der Rechtsakt wurde am 22. Dezember 2023 im Amtsblatt der Europäischen Union verkündet. Jetzt liegt die Umsetzung in nationales Recht an.
- Reform Stromsteuer: Ausweitung der Stromsteuersenkung für alle Verbrauchergruppen.
- "Arbeitnehmerpaket" (Aktivrente, Steuerfreiheit Überstundenzuschläge, Steuerfreiheit Teilzeitaufstockungsprämie, Entfernungspauschale, etc.): Kommentare zur Einführung der sog. Aktivrente, Einführung der Steuerfreiheit von Überstundenzuschlägen, Einführung der Steuerfreiheit von Teilzeitaufstockungsprämien, Erhöhung der Entfernungspauschale, Einführung einer sog. Arbeitstagepauschale
- Globale Mindeststeuer: Vereinfachung der globalen Mindeststeuer und Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen
- Langfristiger Erhalt des Betriebsvermögens durch Verschonungsregeln: Bei möglichen Reformen der Erbschaftssteuer sollen Betriebsvermögen durch Verschonungsregeln erhalten werden.
- Steueränderungsgesetz 2025: Bewertung der vorhandenen Maßnahmen: DIE FAMILIENUNTERNEHMER nehmen Stellung zum Steueränderungsgesetz 2025 und bringen konkrete Vorschläge für die Verbesserung bei den einzelnen konkreten Maßnahmen ein. Ziel: Entbürokratisierung des Steuersystems und Schaffung wettbewerbsfähiger Unternehmensbesteuerung.
- Befreiung von Schenkungen/Spenden von der Umsatzsteuer: Ziel ist die Umsatzsteuerbefreiung von Unternehmen bei unentgeltlichen Spenden von Konsumgütern, sodass kein steuerlicher Mehraufwand besteht, wenn Güter gespendet statt vernichtet werden.
Relationen
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