Bilanz des ersten Jahres der Tätigkeit des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen (Antwort zu Drs. 21/6444)
Text
Bilanz des ersten Jahres der Tätigkeit des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen (Antwort zu Drs. 21/6444)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/6755
21. Wahlperiode 26.06.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stephan Brandner und der Fraktion der
AfD
– Drucksache 21/6444 –
Bilanz des ersten Jahres der Tätigkeit des Beauftragten der Bundesregierung für
die Belange von Menschen mit Behinderungen
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Zahl der Beauftragten, Koordinatoren und Sonderbeauftragten der
Bundesregierung betrug Stand 1. Januar 2025 43, 2024 waren es sogar 45, 2023
42, 2022 35, 2021 39, in den Jahren von 2000 bis 2002 waren es 19 (vgl.
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf
Bundestagsdrucksache 21/2361). Laut der Liste der Beauftragten der
Bundesregierung, der Bundesbeauftragten sowie der Koordinatoren bzw.
Koordinatorinnen der Bundesregierung nach § 21 Absatz 3 der Gemeinsamen
Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) sind es Stand Juli 2025 27 (www.bmi.
bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/ministerium/
liste-beauftragte-bundesregierung.html). Es stellt sich den Fragestellern die
Frage, welchen konkreten Mehrwert diese zusätzlichen Regierungsstrukturen
gegenüber den bestehenden Zuständigkeiten der Bundesministerien und
nachgeordneten Behörden tatsächlich leisten. Vor diesem Hintergrund besteht in
ihren Augen ein erhebliches öffentliches und parlamentarisches Interesse
daran, Umfang, Tätigkeit, Kosten, tatsächliche Zuständigkeiten sowie den
messbaren Nutzen des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen transparent nachzuvollziehen. Gerade angesichts
zusätzlicher Personal-, Verwaltungs- und Haushaltsressourcen stellt sich ihnen
die Frage, ob durch die Einrichtung des Amtes ein konkreter operativer oder
koordinierender Mehrwert erzielt wurde oder ob Doppelstrukturen zu bereits
bestehenden Zuständigkeiten entstanden sind. Die nachfolgenden Fragen
sollen daher dazu beitragen, Aufgabenwahrnehmung, Ressourceneinsatz,
Steuerungswirkung und Zielerreichung des Beauftragten im ersten Jahr der aktuellen
Legislaturperiode nachvollziehbar zu machen.
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom
25. Juni 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
1. Wie viele Planstellen und Stellen standen dem Beauftragten der
Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen im ersten
Jahr der aktuellen Legislaturperiode zur Verfügung?
a) Wie viele dieser Stellen waren besetzt?
b) Welche Besoldungs- bzw. Entgeltgruppen sind den jeweiligen
Planstellen und Stellen zugeordnet (bitte einzeln auflisten)?
c) Mit welchen Aufgaben sind die jeweiligen besetzten Planstellen und
Stellen betraut?
d) Wenn Stellen unbesetzt waren, warum wurden sie nicht besetzt?
Die Fragen 1 bis 1d werden gemeinsam beantwortet.
Die parlamentarische Kontrolle von Regierung und Verwaltung verwirklicht
den Grundsatz der Gewaltenteilung, der für das Grundgesetz ein tragendes
Funktions- und Organisationsprinzip darstellt. Die Gewaltenteilung stellt aber
nicht nur den Grund, sondern auch die Grenze der parlamentarischen Kontrolle
dar. Die Verantwortung der Regierung gegenüber Parlament und Volk setzt
angesichts des Gefüges der grundgesetzlichen Zuordnung staatlicher Aufgaben zu
bestimmten Funktionen und Trägern die Gewährleistung einer
funktionsgerechten und organadäquaten Aufgabenwahrnehmung voraus
(Bundesverfassungsgericht – BVerfGE 143, 101, 138). Die parlamentarische Kontrolle der Regierung
ist einerseits gerade dazu bestimmt, eine demokratischen und rechtsstaatlichen
Grundsätzen entsprechende Ausübung der Regierungsfunktion sicherzustellen,
kann andererseits aber diese Funktion auch stören und bedarf daher der
Begrenzung auf ein funktionsverträgliches Maß (vgl. BVerfGE 110, 199 (219); 124, 78
(122); 137, 185 (250 Rn. 1699)). Dieser Überlegung entspricht weiter, dass
parlamentarische Kontrolle politische Kontrolle ist, nicht administrative
Überkontrolle (BVerfGE 67,100, 140). Angelegenheiten, an deren parlamentarischer
Behandlung kein öffentliches Interesse von hinreichendem Gewicht besteht,
sind vom parlamentarischen Untersuchungsrecht daher ausgeschlossen
(BVerfGE 77, 1, 44). Davon ist im vorliegenden Fall auszugehen. Angaben zu
Stellen und Budget des Beauftragten sind dem jeweils geltenden
Bundeshaushaltsplan (Einzelplan 11) als Anlage zum Haushaltsgesetz zu entnehmen.
Ausführungen zur personellen Ausstattung und zu laufenden
Stellenbesetzungsverfahren übersteigen die zur parlamentarischen Beurteilung notwendigen
Informationen. Im Übrigen unterliegen personelle Zusammensetzungen von
Referaten stetigen Veränderungen.
2. Wurden seitens des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange
von Menschen mit Behinderungen seit Beginn der aktuellen
Legislaturperiode externe Dienstleister beauftragt?
a) Wenn ja, welche Dienstleister wurden mit welchem finanziellen
Volumen für welche Tätigkeiten beauftragt?
b) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 2 bis 2b werden gemeinsam beantwortet.
Die Fragesteller präzisieren nicht näher, was sie unter „Aufträge an externe
Dienstleister“ verstehen. Bei der Beantwortung der Fragen wird deshalb davon
ausgegangen, dass es sich insofern um entgeltliche Leistungen handeln soll, die
unter die Definition des Begriffs „externe Beratungs- und
Unterstützungsleistungen“ fallen würden, die ressortübergreifend gemäß Beschluss 19(8)8733 des
Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vom 9. Juni 2021 bei der
jährlichen Erstellung des sogenannten Beraterberichts der Bundesregierung
zugrunde gelegt wird. Die erfragten Angaben werden im Rahmen dieses
umfänglichen jährlichen Berichts an den Haushaltsausschuss über die Ausgaben für
externe Beratungsleistungen zusammengestellt.
Für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 liegen die Informationen zum jetzigen
Zeitpunkt nicht in der nachgefragten Form vor. Nach dem im
Haushaltsausschuss festgelegten Berichtsturnus sind die Daten für das Haushaltsjahr 2025
erst zu den Berichterstattergesprächen zum Haushaltsentwurf 2027
(voraussichtlich im Herbst 2026) vorzulegen.
3. Nahm der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen an Treffen mit Vertretern der
Bundesministerien teil?
a) Wenn ja, wie viele Termine mit Vertretern der Bundesministerien
fanden im ersten Jahr der aktuellen Legislaturperiode statt (bitte nach
Bundesministerium aufschlüsseln)?
b) Wenn ja, welcher Anlass lag den jeweiligen Treffen zugrunde, und
welche Ziele wurden dabei verfolgt?
c) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 3 bis 3c werden gemeinsam beantwortet.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen traf sich im Sinne der Fragestellung im betroffenen Zeitraum mit
einer Vielzahl von Vertretern der Bundesministerien. Die erfragten
Informationen können dem beigefügten Tabellenanhang entnommen werden, digitale
Treffen sind nicht aufgeführt.*
4. Nahm der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen an Treffen mit Interessenvertretern,
Lobbyorganisationen, Verbänden oder Nichtregierungsorganisationen teil?
a) Wenn ja, wie viele Treffen fanden im ersten Jahr der aktuellen
Legislaturperiode statt (bitte nach Monaten auflisten)?
b) Wenn ja, welcher Anlass lag den jeweiligen Treffen zugrunde, und
welche Ziele wurden dabei verfolgt?
c) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 4 bis 4c werden gemeinsam beantwortet.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen traf sich im Sinne der Fragestellung im betroffenen Zeitraum mit
einer Vielzahl von Vertretern von Lobbyorganisationen, Verbänden oder
Nichtregierungsorganisationen. Die erfragten Informationen können dem
beigefügten Tabellenanhang entnommen werden, digitale Treffen sind nicht aufgeführt.*
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6755 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
5. Nahm der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen an Treffen mit Vertretern der
Landesregierungen teil?
a) Wenn ja, wie viele Treffen mit Vertretern der Landesregierungen
fanden im ersten Jahr der aktuellen Legislaturperiode statt (bitte einzeln
und nach Monaten auflisten)?
b) Wenn ja, welcher Anlass lag den jeweiligen Treffen zugrunde, und
welche Ziele wurden dabei verfolgt?
c) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 5 bis 5c werden gemeinsam beantwortet.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen traf sich im Sinne der Fragestellung im betroffenen Zeitraum mit
mehreren Vertretern der Landesregierungen. Die erfragten Informationen
können dem beigefügten Tabellenanhang entnommen werden, digitale Treffen sind
nicht aufgeführt.*
6. Nahm der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen an Treffen mit Vertretern internationaler
Organisationen teil?
a) Wenn ja, wie viele Treffen mit Vertretern internationaler
Organisationen fanden im ersten Jahr der aktuellen Legislaturperiode statt (bitte
einzeln und nach Monaten auflisten)?
b) Wenn ja, welcher Anlass lag den jeweiligen Treffen zugrunde, und
welche Ziele wurden dabei verfolgt?
c) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 6 bis 6c werden gemeinsam beantwortet.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen traf sich im Sinne der Fragestellung im betroffenen Zeitraum mit
mehreren Vertretern internationaler Organisationen. Die erfragten
Informationen können dem beigefügten Tabellenanhang entnommen werden, digitale
Treffen sind nicht aufgeführt.*
7. Besuchte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen im ersten Jahr der aktuellen Legislaturperiode
internationale Konferenzen oder sicherheitspolitische Foren?
a) Wenn ja, welche?
b) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 7 bis 7b werden gemeinsam beantwortet.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen nahm im betroffenen Zeitraum an mehreren internationalen
Konferenzen teil, dies waren: Global Disability Summit, UN-Staatenkonferenz,
EACD/IAACD-Weltkongress für Childhood-onset Disabilities, Europäische
Konferenz der Inklusionsfirmen (CEFEC), Internationale Konferenz anlässlich
der 29. Europäischen Woche für die Beschäftigung von Menschen mit
Behinderungen (SEEPH), BA-Launch-Event „Kick-off-Veranstaltung zur
grenzüberschreitenden Mobilität von Menschen mit Behinderungen“.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6755 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
8. Wie viele Dienstreisen absolvierte der Beauftragte der Bundesregierung
für die Belange von Menschen mit Behinderungen im ersten Jahr der
aktuellen Legislaturperiode?
a) Wie viele davon innerhalb Deutschlands?
b) Wie viele davon außerhalb Deutschlands?
c) Wenn keine Dienstreisen stattfanden, warum nicht?
d) Welche Kosten entstanden hierbei jeweils gegebenenfalls (bitte
einzeln unter Angabe des Datums auflisten)?
e) Welche Reiseziele wurden zu welchem Zweck aufgesucht?
f) Wie groß waren die jeweiligen Delegationen?
g) Wurden die Reisen von externen Personen begleitet, wenn ja, von
welchen und warum, und wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 8 bis 8g werden gemeinsam beantwortet.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen unternahm im betroffenen Zeitraum eine Vielzahl von
Dienstreisen. Die erfragten Informationen können dem beigefügten Tabellenanhang
entnommen werden, Dienstreisen am Amtssitz des Beauftragten der
Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Berlin sind
dabei nicht aufgeführt.*
Die Assistenzpersonen des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange
von Menschen mit Behinderungen werden nicht als Teil der Delegation
verstanden und bei der Anzahl der begleitenden Personen nicht aufgeführt. Bei
allen Dienstreisen bestand die jeweils aufgeführte Delegation aus Mitgliedern des
Arbeitsstabes des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen. Eine Begleitung durch externe Personen ist zur
Wahrnehmung der Amtsgeschäfte des Beauftragten der Bundesregierung für
die Belange von Menschen mit Behinderungen nicht erforderlich.
Die Auswertung der Kosten der jeweiligen Dienstreisen des Beauftragten der
Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Sinne
der Fragestellung war innerhalb der vorgegebenen Frist und auch im Rahmen
einer etwaigen Fristverlängerung mit einem vertretbaren Aufwand nicht
möglich. Die entsprechenden Informationen liegen in der Regel nicht zentral vor,
sondern müssten mit einem unverhältnismäßigen Aufwand an manuellen
Auswertungen für jede Reise einzeln zusammengetragen werden. Diese
Auswertungen würden die Frist zur Beantwortung einer Kleinen Anfrage weit
überschreiten und die Arbeitsfähigkeit des Arbeitsstabes stark einschränken.
9. Entstanden dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit, wenn
ja, in welcher Höhe, und für welche Maßnahmen?
Die Öffentlichkeitsarbeit des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange
von Menschen mit Behinderungen ist ein wesentlicher Bestandteil des
politischen Wirkens seines Amtes. Im maßgebenden Zeitraum wurden zur Pflege der
Webseite des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen
mit Behinderungen rd. 77.000 Euro aufgewendet. Weitere rd. 18.000 Euro
wurden für die Erstellung und Verbreitung von Publikationen aufgewendet. Auf
den erforderlichen Social-Media-Support entfielen rd. 61.000 Euro. Auf die
Bewirtung von Besuchergruppen sowie die Planung und Durchführung eigener
barrierefreier Veranstaltungen wie die regelmäßigen Regionalkonferenzen, Ge-
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6755 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
denkveranstaltungen oder den Jahresempfang des Beauftragten der
Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen entfielen
517.000 Euro. Für die Erstellung barrierefreier Videobotschaften wurden im
betroffenen Zeitraum insgesamt rd. 6.000 Euro aufgewendet.
10. Nutzt der Beauftragte Kanäle sozialer Medien?
a) Wenn ja, welche, zu welchem Zweck und welche Reichweiten,
Interaktionen oder sonstigen Kennzahlen (eigene Posts, Kommentare etc.)
wurden hierbei erzielt (bitte nach den jeweiligen Plattformen bzw.
sozialen Medien aufschlüsseln)?
b) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 10 bis 10b werden gemeinsam beantwortet.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen nutzt die sozialen Netzwerke Instagram und Facebook, um der
Öffentlichkeit
• ein Bild seiner konkreten Tätigkeit als Beauftragter der Bundesregierung zu
vermitteln (z. B. mit Fotos von Podiumsdiskussionen oder Projektbesuchen,
an denen der Beauftragte teilgenommen hat),
• Statements des Beauftragten zu Gesetzesvorhaben oder anderen aktuellen
Inklusionsthemen (Zitatkacheln) zu vermitteln, die auch in Reden oder
Pressemitteilungen relevant sind,
• allgemeine News, Jahrestage, Kritikpunkte und auch Erfolge aus der
Inklusionslandschaft zu vermitteln und
• Hinweise auf eigene Veranstaltungen (wie den Tag der offenen Tür) und
weitere Angebote zu geben.
In dem angeführten Zeitraum wurden auf Facebook und Instagram 82 Posts
veröffentlicht.
Die Follower-Zahlen und die Reichweiten entstehen bei beiden Kanälen
organisch, d. h. ohne geschaltete Werbung oder Social-Media-Marketing. Die
Follower-Zahlen lagen im betreffenden Zeitraum an zwei Terminen in folgender
Höhe:
Stand 18. August 225 Stand 3. Dezember 2025
Instagram 16 041 17 415
Facebook 13 121 13 811
Die Reichweite der Onlinepräsenz des Beauftragten der Bundesregierung für
die Belange von Menschen mit Behinderungen bei Facebook lag in dem
betroffenen Zeitraum bei 1,8 Millionen Aufrufen, 44.512 Interaktionen und 2.946
Link-Klicks.
Für den Kanal des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen bei Instagram können nicht alle Angaben ermittelt
werden, da Meta für Instagram nur Daten sechs Monate in die Vergangenheit
speichert. Dadurch liegen nur Daten vom Dezember 2025 bis März 2026 vor.
Demnach waren es 927.428 Aufrufe, 34.580 Interaktionen und 489 Link-
Klicks.
11. Welche konkreten Maßnahmen, Initiativen oder Projekte wurden seitens
des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen
mit Behinderungen angestoßen oder umgesetzt?
a) Wenn ja, hat der Beauftragte Gesetzesvorhaben begleitet?
b) Wenn ja, um welche Gesetzesvorhaben handelt es sich?
c) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 11 bis 11c werden gemeinsam beantwortet.
Nach § 18 des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) hat der Beauftragte
die Aufgabe darauf hinzuwirken, dass die Verantwortung des Bundes, für
gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen
zu sorgen, in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens erfüllt wird. Zur
Wahrnehmung der Aufgabe beteiligen die Bundesministerien die beauftragte
Person bei allen Gesetzes-, Verordnungs- und sonstigen wichtigen Vorhaben.
Die Begleitung komplexer Gesetzesvorhaben gehört also zu den
Hauptaufgaben des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen. Dazu prüft der Beauftragte alle Vorhaben und unterbreitet
konkrete Vorschläge und ergreift Maßnahmen und Initiativen, um die Position zu
untermauern. Hier wird insbesondere auf die Antwort zu den Fragen 3 bis 10
verwiesen.
Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen wurde bei
den nachfolgend aufgeführten Gesetzesvorhaben beteiligt:
• Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung
(Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz – ApoVWG)
• Gesetz zur Einführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung und der
Täterarbeit im Gewaltschutzgesetz
• Gesetz zur Digitalisierung des Vollzugs von Immobilienverträgen, der
gerichtlichen Genehmigungen von notariellen Rechtsgeschäften und der
steuerlichen Anzeigen der Notare
• Gesetz zur Stärkung von Medizinregistern und zur Verbesserung der
Medizinregisterdatennutzung
• Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) 2024/1689 des
Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni 2024 zur Festlegung
harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz und zur Änderung der
Verordnungen (EG) Nr. 300/2008, (EU) Nr. 167/2013, (EU) Nr. 168/2013,
(EU) 2018/858, (EU) 2018/1139 und (EU) 2019/2144 sowie der Richtlinien
2014/90/EU, (EU) 2016/797 und (EU) 2020/1828 (Gesetz zur
Durchführung der Verordnung über künstliche Intelligenz)
• Gesetz zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der
Vaterschaft und zur Änderung weiterer Vorschriften
• Gesetz zum Bürokratierückbau in der Gewerbeordnung und dem
Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz sowie anderer Rechtsvorschriften zur
Aufhebung von Berichtspflichten
• Gesetz zur Stärkung der Rechte von Verletzten insbesondere schwerer
Gewalt- und Sexualstraftaten auf psychosoziale Prozessbegleitung
• Gesetz zur Modernisierung des Designrechts
• Gesetz zur Einführung eines antragslosen Kindergeldes
• Gesetz zur Regelung der Förderung des Spitzensports und weiterer
Maßnahmen gesamtstaatlicher Bedeutung im Sport sowie zur Errichtung der
Spitzensport-Agentur (Sportfördergesetz – SpoFöG)
• Gesetz über den Zugang zu Schuldnerberatungsdiensten für Verbraucher
(Schuldnerberatungsdienstegesetz – SchuBerDG)
• Gesetz zur Haftung bei Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen im
Straßenverkehr
• Neuntes Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes und zur
Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften
• Gesetz zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge
(Altersvorsorgereformgesetz)
• Gesetz zur Durchführung der EU-Verordnung über europäische Daten-
Governance (Daten-Governance-Gesetz – DGG)
• Gesetz zur Durchführung einer Verordnung der Europäischen Union zum
Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen sowie zur Durchsetzung von
Diskriminierungsverboten der Europäischen Union
• Fünftes Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer
straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften
• Gesetz zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung
• Gesetz zur Neuregelung des Rechtsrahmens für intelligente
Verkehrssysteme im Straßenverkehr und deren Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern
und die Datenbereitstellung über den Nationalen Zugangspunkt
• Drittes Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes – Novellierung
der Regelungen zur Lebendorganspende und weitere Änderungen
• Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) 2024/2748 zu
Notfallverfahren aufgrund eines Binnenmarkt-Notfalls bei Gasgeräten und PSA und
zur Änderung des Siebten Buches Sozialgesetzbuch
• Gesetz zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer
Berufsqualifikationen in Heilberufen
• Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2023/2225 über
Verbraucherkreditverträge und zur Regelung der Förderung klimaneutraler Mobilität
• Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge
• Gesetz zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes
• Dreizehntes Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch
und anderer Gesetze
• Gesetz zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur
Vaterschaftsanfechtung
• Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform
(Krankenhausreformanpassungsgesetz – KHAG)
• Gesetz zur Stärkung der Angebote der Jugendarbeit im Ganztag während
der Schulferien
• Gesetz zur Änderung des AZR-Gesetzes und weiterer Gesetze in Folge der
Anpassung des nationalen Rechts an das Gemeinsame Europäische
Asylsystem (GEAS-Anpassungsfolgegesetz)
• Gesetz zur Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des
Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS-Anpassungsgesetz)
• Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie durch die Sicherung von Tariftreue
bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes (Tariftreuegesetz)
• Gesetz zur Ausweitung der notariellen Online-Verfahren im Gesellschafts-
und Registerrecht, zur Digitalisierung des Führungszeugnisses und zur
Verlängerung der Antragsfrist für Anträge von Soldatinnen und Soldaten auf
Entschädigung wegen dienstrechtlicher Benachteiligung
• Gesetz zur Neuordnung aufsichtsrechtlicher Verfahren und zur Änderung
weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe
• Erstes Gesetz zur Änderung des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes
• Infrastruktur-Zukunftsgesetz
• Gesetz zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts
• Gesetz zur Weiterentwicklung der Digitalisierung in der
Migrationsverwaltung (Migrationsverwaltungsdigitalisierungsweiterentwicklungsgesetz –
MDWG)
• Gesetz zur Änderung der Gewährung von Leistungen für Personen, die in
Anwendung der Richtlinie 2001/55/EG eine Aufenthaltserlaubnis zur
Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz erhalten oder beantragt
haben (Leistungsrechtsanpassungsgesetz)
• Gesetz zur Änderung des Produktsicherheitsgesetzes und weiterer
produktsicherheitsrechtlicher Vorschriften
• Erstes Gesetz zur Änderung des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes und
anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften
• Gesetz zur Änderung des Verbrauchervertrags- und des
Versicherungsvertragsrechts sowie zur Änderung des Behandlungsvertragsrechts
• Drittes Gesetz zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren
Wettbewerb
• Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung für die Bundeswehr
• Zweites Gesetz zur Änderung des Güterkraftverkehrsgesetzes und des
Personenbeförderungsgesetzes
• Gesetz zur Änderung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes –
Entlastung der Unternehmen durch anwendungs- und vollzugsfreundliche
Umsetzung
• Achtes Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes
• Gesetz zur steuerlichen Förderung von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern im Rentenalter (Aktivrentengesetz)
• Steueränderungsgesetz 2025
• Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes – Wehrdienst-
Modernisierungsgesetz (WDModG)
• Gesetz zur Anpassung des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch und anderer
Gesetze (SGB VI-Anpassungsgesetz – SGB VI-AnpG)
• Zweites Gesetz zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung und zur
Änderung anderer Gesetze (Zweites Betriebsrentenstärkungsgesetz)
• Drittes Gesetz zur Änderung des Energiesteuer- und des
Stromsteuergesetzes
• Gesetz zur Anpassung des Mindeststeuergesetzes und zur Umsetzung
weiterer Maßnahmen
• Gesetz zur Entwicklung und Erprobung eines Online-Verfahrens in der
Zivilgerichtsbarkeit
• Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege
• Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen
Gleichstellung der Kindererziehungszeiten
• Gesetz zur Modernisierung und Digitalisierung der
Schwarzarbeitsbekämpfung
• Gesetz über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das
Haushaltsjahr 2026 (Haushaltsgesetz 2026 – HG 2026)
• Erstes Gesetz zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes
• Gesetz zur Änderung der Vorschriften über die Einführung der
elektronischen Akte in der Justiz und über die allgemeine Beeidigung von
Gerichtsdolmetschern sowie zur Änderung des Stiftungsregisterrechts
• Gesetz über die Einführung einer bundeseinheitlichen
Pflegefachassistenzausbildung und zur Änderung weiterer Gesetze
• Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und
Kommunen (Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz –
LuKIFG)
• Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes sowie weiterer
Vorschriften
• Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur
Wohnraumsicherung
• Gesetz über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das
Haushaltsjahr 2025 (Haushaltsgesetz 2025 – HG 2025)
• Gesetz zur Verlängerung der Fristen im Investitionsprogramm
Ganztagsausbau.
12. Wurden seitens des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange
von Menschen mit Behinderungen Strategiepapiere, Berichte oder
Konzepte erstellt?
a) Wenn ja, um welche handelt es sich?
b) Wenn ja, wurden diese veröffentlicht?
c) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 12 bis 12c werden gemeinsam beantwortet.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen hat folgende Papiere veröffentlicht.
Bezeichnung Veröffentlichung
1. Gemeinsames Positionspapier der
Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern: „Wirksame
Partizipation von Menschen mit Behinderungen
stärken!“
23. Mai 2025
2. Gemeinsames Positionspapier der
Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern: „Digitale
Teilhabe sicherstellen!“
6. November 2025
13. Verfolgt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von
Menschen mit Behinderungen Ziele, die im Koalitionsvertrag zwischen CDU,
CSU und SPD genannt werden?
a) Wenn ja, um welche Ziele handelt es sich?
b) Wenn ja, konnten diese bereits umgesetzt werden?
c) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 13 bis 13c werden gemeinsam beantwortet.
Ziel des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit
Behinderungen ist die wirksame und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen
mit Behinderungen in allen Lebensbereichen. Dementsprechend verfolgt er
insbesondere die im aktuellen Koalitionsvertrag unter der Überschrift „Inklusion“
genannten Ziele (Randziffern 644–678).
Entsprechende Gesetzesvorhaben, wie beispielsweise die Reform des
Behindertengleichstellungsgesetzes, befinden sich teilweise im parlamentarischen
Verfahren und teilweise in den ressortinternen Beratungen. Der Dialogprozess zur
Eingliederungshilfe von Bund, Ländern und Kommunen wurde inzwischen
abgeschlossen.
14. Hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen
mit Behinderungen dem Deutschen Bundestag oder dessen Ausschüssen
schriftliche oder mündliche Berichte erstattet?
a) Wenn ja, wann, in welcher Form, und zu welchen Themen?
b) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 14 bis 14b werden gemeinsam beantwortet.
Im angefragten Zeitraum hat der Beauftragte der Bundesregierung für die
Belange von Menschen mit Behinderungen weder dem Deutschen Bundestag
noch dessen Ausschüssen schriftlich oder mündlich Bericht erstattet. Aus
behindertenpolitischer Sicht bestand im betroffenen Zeitraum keine
Erforderlichkeit für eine persönliche Vorsprache, da keine Sachverhalte vorlagen, die eine
entsprechende Terminwahrnehmung notwendig gemacht hätten.
15. Wurden durch die Bundesregierung Maßnahmen ergriffen, um die
Transparenz der Arbeit des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange
von Menschen mit Behinderungen gegenüber dem Deutschen Bundestag
und der Öffentlichkeit zu erhöhen?
a) Wenn ja, welche?
b) Wenn nein, warum nicht?
16. Anhand welcher quantitativen und qualitativen Kriterien bewertet die
Bundesregierung die Wirksamkeit der Tätigkeit des Beauftragten der
Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen?
17. Welche Ziele konnten nach Einschätzung der Bundesregierung im ersten
Jahr der aktuellen Legislaturperiode nicht erreicht werden, und aus
welchen Gründen?
18. Ist eine Evaluation der Tätigkeit des Beauftragten der Bundesregierung
für die Belange von Menschen mit Behinderungen vorgesehen?
a) Wenn ja, wann, und durch wen?
b) Wenn nein, warum nicht?
19. Welche messbaren Erfolge bewertet die Bundesregierung selbst als die
wesentlichen Ergebnisse des ersten Jahres der Tätigkeit des Beauftragten
der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen?
Die Fragen 15 bis 19 werden gemeinsam beantwortet.
Das Amt der oder des Beauftragten für die Belange von Menschen mit
Behinderungen selbst sowie dessen/deren Aufgaben und Befugnisse sind in den
§§ 17 und 18 des Behindertengleichstellungsgesetzes geregelt. Der Beauftragte
der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ist Teil
der Bundesregierung. Für die Darstellung seiner Arbeit ist der Beauftragte der
Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen selbst
verantwortlich. Da es sich vorrangig um politisch geprägte Aufgaben handelt, sind
auch keine Kriterien für die Wirksamkeitsbewertung der Beauftragten
festgelegt worden. Das Wirken des Beauftragten orientiert sich an dessen
allgemeinen Aufgaben. Die Bundesregierung bewertet weder die Wirksamkeit der
Tätigkeit, noch die Erreichung von Zielen, noch messbare Ergebnisse gesondert.
Auch eine Evaluation durch Dritte ist nicht geplant.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Tabellenanhang zum Antwortbeitrag der Bundesregierung zur Kleinen Anfrage des Abgeordneten Stephan
Brandner u. a. und der Fraktion AfD
BT-Drucksache 21/6444
Anlage zu Frage 3
Lfd.
Nr. Ministerium Anlass Ziele
1 Bundesministerium für Arbeit und
Soziales
Gespräch mit StS Michael Schäfer Beitrag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages
2 verschiedene 6. Staatssekretärsausschuss zur
Bundesinitiative Barrierefreiheit
Bundesinitiative Barrierefreiheit stärken
3 Bundesministerium der Justiz und
für Verbraucherschutz
Gespräch mit BM‘in Stefanie Hubig Beitrag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages
4 Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie
Gespräch mit Parl. StS‘in Gitta
Connemann
Austausch zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
5 Bundesministerium für Arbeit und
Soziales
Jours Fixes mit StS’in Leonie Gebers Austausch zum BGG
6 Bundesministerium für Arbeit und
Soziales
Gespräch mit BM‘in Bärbel Bas Austausch zu aktuellen Themen
7 Bundesfinanzministerium Gespräch mit StS Björn Böhning Beitrag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages
8 Bundeskanzleramt Gespräch mit Kulturstaatsminister
Wolfram Weimer
Beitrag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages
9 Bundesministerium für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen
Gespräch mit BM‘in Verena Hubertz Beitrag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages
10 Bundeskanzleramt Gespräch mit BK Friedrich Merz und
dem Deutschen Behindertenrat (DBR)
Austausch zu aktuellen teilhabepolitischen Themen
11 Bundeskanzleramt Gespräch mit Chef BK Thorsten Frei Austausch zu inklusionspolitischen Themen aus dem
Koalitionsvertrag
12 Auswärtiges Amt Gespräch mit StS Bernhard Kotsch Austausch zur Inklusion in der auswärtigen Kulturpolitik
13 Bundesministerium der Verteidigung Gespräch mit BM Boris Pistorius und
StS Jan Stöß
Austausch zu teilhabepolitischen Themen
14 Bundesministerium für Arbeit und
Soziales
Jours Fixes mit PStS‘in Kerstin Griese Austausch zu aktuellen inklusionspolitischen Themen
15 Bundesministerium für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Gespräch mit BM‘in Karin Prien Beitrag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages
16 Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung
Gespräch mit BM‘in Alabali-Radovan Austausch zu Inklusion und Entwicklungszusammenarbeit
17 Bundesministerium für Gesundheit Gespräch mit BM‘in Nina Warken Beitrag zur Umsetzung des Koalitionsvertrages
18 Bundesministerium der Justiz und
für Verbraucherschutz
Gespräch mit StS‘in Eva Schmierer Austausch zum Referentenentwurf Neuregelung ärztlicher
Zwangsmaßnahmen
19 Bundeskanzleramt Gespräch mit Staatsministerin
Christiane Schenderlein
Austausch zu Sport und Inklusion
20 Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt
Gespräch mit BM‘in Dorothee Bär Austausch zu Gesundheitsforschung und Inklusiver Medizin
Anlage zu Frage 4
Lfd.
Nr.
Monat Gesprächspartner/ Vereinigung Anlass Ziele
1 April DBR BAG Selbsthilfe Global Disability Summit Erfahrungsaustausch zu Behinderung am Arbeitsplatz und
Praxisumsetzung,
Rechte von Menschen mit Behinderungen und deren Umsetzung
2 April BAG Künstlerische Therapien e.V. Terminanfrage des
Verbandes
Austausch zu berufsrechtlicher Regelung von künstlerischen
Therapien
3 April BAG Inklusionsfirmen e.V. Mitarbeit iRd Jury Preisverleihung Rudolf-Freudenberg-Preis
4 April Konrad-Adenauer-Stiftung, Delegation
aus Partnernetzwerken in China,
Mongolei, Jordanien und Namibia
Global Disability Summit Austausch zu gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit
Behinderungen
5 April Handicap International e.V. Gesprächsanfrage Austausch zu Arbeit des Vereins und Menschen mit
Behinderungen in Flucht/Migration
6 April gemeinsam zusammen e.V. Gesprächsanfrage Austausch zu Projektplanung "Stille Stunde"
7 Mai Sozialhelden e.V. Kundgebung zum
Europäischen Protesttag der
MmB
Austausch zum Protesttag
8 Mai Lebenshilfe Hamburg e.V. Austausch Austausch zu aktuellen Themen
9 Juli Arbeitskreis Stern Austausch Prioritäre Themen in Behindertenpolitik
10 Juli Bundesverband Legasthenie und
Dyskalkulie e.V.
Gesprächsanfrage Ziele des BVL sowie Vorschläge für mögliche Maßnahmen bei
Vorliegen einer Rechenstörung
11 Juli SoVD Gesprächsanfrage Austausch zu behindertenpolitischen Themen
12 Juli BAG Selbsthilfe e.V. Austausch Austausch zu behindertenpolitischen Themen
13 Juli Weibernetz e.V. Austausch Austausch zu Gewaltschutz, gesundheitliche Versorgung von
Frauen mit Beeinträchtigungen
14 Juli DBSV e.V. Gesprächsanfrage Austausch zum BGG
15 Juli DBR Gesprächsanfrage Austausch zu BGG, BTHG-Debatte, Gewaltschutz, Aktionsplan
für ein barrierefreies Gesundheitswesen
16 Juli Bundesverband für körper- und
mehrfachbehinderte Menschen e.V.
Gesprächsanfrage Austausch zu behindertenpolitischen Themen
17 August DBS Gesprächsanfrage Austausch zu behindertenpolitischen Themen
19 August AWO Bundesverband e.V. Gesprächsanfrage Reform BGG, Stand Aktionsplan barrierefreies, inklusives,
diskriminierungsfreies Gesundheitswesen, Benachteiligung von
Menschen mit Behinderungen beim Zugang zum Antrag auf
Feststellung und Anerkennung einer Schwerbehinderung
20 August Deutscher Sozialgerichtstag e.V. Gesprächsanfrage Antrittsbesuch
21 August Deutscher Kulturrat Besprechung Besprechung zu Teilhabeempfehlungen Kultur
22 August Blindeninstitutsstiftung Würzburg Gesprächsanfrage Gespräch zu behindertenpolitischen Themen
23 August DGPPN Gesprächsanfrage Antrittsbesuch
24 Sept. OTH Regensburg Austausch zu
Forschungsprojekt
Forschungsprojekt zu Bewegung und Sport von Menschen mit
Behinderungen
25 Sept. KfW-Bank und DekaBank Gesprächsanfrage Inklusionspolitische Themen
26 Sept. Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. Gesprächsanfrage Aktuelle inklusionspolitische Herausforderungen des Vereins
27 Sept. BAG abR Gesprächsanfrage Austausch zu Diversity und Inklusion als politisches Thema in der
aktuellen Diskussion; Inklusion im Koalitionsvertrag; Werkstätten
28 Sept. Der Paritätische Gesamtverband Gesprächsanfrage Austausch zu behindertenpolitischen Themen
29 Sept. DOSB Gesprächsanfrage Austausch zum Stand der Inklusion
31 Oktober Deutschem Verein für öffentliche und
private Fürsorge e.V.
Gesprächsanfrage Gespräch zu Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe im SGB
IX, Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen
32 Oktober fachpolitischer Beirat bag if Konstituierende Sitzung Konstituierende Sitzung
33 Nov. Bundesverband von Angehörigen-
und Betreuervertretungen in
diakonischen und anderen christlichen
Wohneinrichtungen und Werkstätten
für Menschen mit Beeinträchtigung e.
V.
Gesprächsanfrage Austausch zu Schwerpunktthema 2025ff Werkstätten, Geplante
Veränderungen durch BTHG bei den besonderen Wohnformen
34 Nov. Ev. Stiftung Alsterdorf Besuch Überblick über Arbeit für Menschen mit Behinderungen,
Austausch zu Initiative der Stiftung „Gesundheit für alle“
35 Nov. DIMR Gesprächsanfrage Austausch zu inklusionspolitischen Themen
35 Nov. WFS Bildungs gUG Gesprächsanfrage Austausch zu Erasmus-Projekt
36 Dez. GIZ GmbH Gesprächsanfrage Austausch zu Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der
Entwicklungszusammenarbeit
37 Dez. DBSV Gesprächsanfrage Austausch zu beruflicher Teilhabe
38 Januar BeB e.V. Gesprächsanfrage Teilhabe und Inklusion
39 Januar COIN Inklusionsberatung GmbH Gesprächsanfrage Ausbildungsangebote der COIN
40 Januar Freie Wohlfahrtspflege Bayern Gesprächsanfrage Eingliederungshilfe, Inklusives SGB VIII
41 Februar Brüsseler Kreis e.V. Gesprächsanfrage Austausch zu Eingliederungshilfe
41 Februar Bundesarbeitsgemeinschaft für
Unterstützte Beschäftigung e.V.
Sitzung Projektbeirat 1. Beiratstreffen im Projekt "Qualität im Betrieb"
42 Februar Vertreter*innen aus dem Rat der
Eltern und Angehörigen der
Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
Gesprächsanfrage Austausch zu Mm hohem Unterstützungsbedarf und komplexen
Beeinträchtigungen
43 Februar Bundesverband Psychiatrie-
Erfahrener
Gesprächsanfrage Austausch zu Gesetzentwurf zur ambulanten Zwangsbehandlung
44 März DBS Winterparalympics Austausch zum Dt. Behindertensport
45 März Senioren Union der CDU Gesprächsanfrage Austausch zu inklusionspolitischen Themen
46 März Japanische Delegation der
Anwaltskammer Nichibenren
Besuch der Delegation in
Berlin
Austausch zu Zwangssterilisation in der NS-Zeit
Anlage zu Frage 5
Lfd.
Nr.
Monat Landesregierung Anlass Ziele
1 Mai (22.5.-23.) Landesbehindertenbeauftragte aus
verschiedenen Bundesländern
Konferenz der
Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern
Abstimmung zu aktuellen Themen, Mainzer
Erklärung, Schwerpunktthema Partizipation
2 November
(5.-6.11.)
Landesbehindertenbeauftragte aus
verschiedenen Bundesländern
Konferenz der
Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern
Abstimmung zu aktuellen Themen, Hamburger
Erklärung, Schwerpunktthema Digitale
Teilhabe
3 März (4.-5.3.) Landesbehindertenbeauftragte aus
verschiedenen Bundesländern
Teilnahme am außerordentlichen
Treffen der
Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern
Erarbeitung einer Strategie zur
Zusammenarbeit für MPK-Konferenzen
Anlage zu Frage 6
Lfd.
Nr.
Monat Internat. Organisation Anlass Ziele
1 April Misereor China und Osttimor und
RHTO
Global Disability Summit Austausch zu Erfahrungen mit Behinderung am
Arbeitsplatz und dessen Praxisumsetzung,
Rechte von Menschen mit Behinderung und deren
Umsetzung
2 November Afrikanische Union Besuch des
Commissioners in Berlin
Austausch zu inklusionspolitischen Themen
4 Februar Rehabilitation International Gesprächsanfrage Austausch zu inklusionspolitischen Themen
5 März International Paralympic Committee Winterparalympics Austausch zu inklusionspolitischen Themen im Bereich
Sport
Anlage zu Frage 8
Lfd.
Nr.
Datum Ziel Zweck Größe Delegation Inland Ausland
1 8.-9.4. 2025 Weinheim Termin mit BAG if, Jurysitzung X
2 29.4.2025 Dresden Inklusiver Fachtag "Heute schon NEIN
gesagt?" - Gewaltschutz in der Einrichtungshilfe
der Fachstelle KogGE
X
3 19.-20.5.
2025
Stralsund Regionalkonferenz mit
Bundesarchitektenkammer
1 X
4 21.-
26.5.2025
Frankfurt
Karlsruhe
Mainz
Treffen mit Direktor des Louis Braille Campus
Eröffnung Rehab 2025 als Schirmherr
Treffen der Behindertenbeauftragten von Bund
und Ländern
1
X
5 8.6.-
13.6.2025
New York Teilnahme an VN-Staatenkonferenz zur VN-
Behindertenrechtskonvention
2 X
6 25.6.-
1.7.2025
Heidelberg
Ulm
Mainz
EACD/IAACD-Weltkongress
DSB Informationstag Süd
Aktiver Part bei Europäische Konferenz der
Inklusionsfirmen (CEFEC)
X
7 21.-
22.07.2025
Weimar Bauhaus Universität
Veranstaltung „We Cannot ignore ME/CFS“
Veranstaltung der Universitätsbibliothek
Bauhaus Universität Weimar "Wissenschaftliche
Bibliotheken in Weimar und ihre inklusiven
Angebote"
X
Austausch mit Mitarbeitenden der Herzogin
Anna Amalia Bibliothek, Studienzentrum der
Herzogin Anna Amalia Bibliothek
8 12.-
18.9.2025
Krautheim
Würzburg
Kassel
Buxtehude
Kiel
Schleswig
Schwerin
Aktiver Part bei Festakt 70 Jahre BSK
Austausch mit Blindeninstitutsstiftung
Austausch Blind-Team-Challenge
Austausch mit Beauftragter für Menschen mit
Behinderungen der Stadt Buxtehude
Aktiver Part bei Fachtagung der
Bildungsfachkräfte
Besichtigung und Austausch mit
Landesförderzentrum Sehen und Hören
Aktiver Part bei Feierstunde 30 Jahre
Bürgerbeauftragter Mecklenburg-Vorpommern
1
1
1
X
9 10.-
12.10.2025
Mannheim Aktiver Part bei Festakt Verleihung Berta-und-
Carl-Benz-Preis
X
10 19.-
21.10.2025
Düsseldorf
Hadamar
Austausch mit QUALITY
Austausch mit BAG Selbsthilfe e.V.
Austausch mit Bvkm e.V.
Besuch Gedenkstätte Hadamar
X
Limburg an
der Lahn
Aktiver Part bei Tag der Menschen mit
unsichtbaren Behinderungen
11 23.-
25.10.2025
München Austausch mit behandelnden Ärzten des FASD
Zentrum MUC iSPZ Hauner
Besichtigung und Austausch Zentrum für
Barrierefreiheit/Accessibility Discovery Center
Austausch mit VdK Bayern
X
12 5.-
06.11.2025
Hamburg Teilnahme an Konferenz der
Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern
Besichtigung und Austausch mit Ev. Stiftung
Alsterdorf
2
1
X
13 13.-
15.11.2025
Münster
Bonn
Aktiver Part bei Treffen der NRW Werkstatträte
Aktiver Part bei Deutsches Kinderhospizforum
X
14 16.-
18.11.2025
Madrid Aktive Parts bei Konferenz zur
Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung,
Austausch mit ONCE
Austausch mit Ilunion
Gespräch im spanischen Ministerium für
soziale Rechte, Verbraucherschutz und Agenda
2030
Gespräch mit Sonderbotschafter in Spanien für
die Konvention über die Rechte von Menschen
mit Behinderungen
X
15 20.-
25.11.2025
Suhl
Stuttgart
Aktiver Part bei Jahrestagung der BAG UB
Festakt zum Jubiläum der Deutschen
Krebsnachsorge - Stiftung für das chronisch kranke
Kind
X
Besuch Betty-Hirsch-Schulzentrum und
Austausch mit Nikolauspflege
16 1.-3.12.2025 Brüssel
Bremen
Aktiver Part bei BA-Launch-Event "Kick-off-
Veranstaltung zur grenzüberschreitenden
Mobilität von MmB"
Aktiver Part bei Feier anlässlich 20 Jahre LBB
Bremen
X
X
17 5.-
08.12.2025
Heidelberg Gespräch mit Behindertenbeauftragter
Heidelberg
Gespräch und Aufführung inklusives
Theaterprojekt zu Gedenkkultur in Heidelberg (aktiver
Part)
X
18 16.-
17.12.2025
Bielefeld
Münster
Teilnahme Politischer Stammtisch Bethel
Gespräch Geschäftsführung bethel.regional
Austausch mit Klinikum Bethel
Austausch mit Landrat des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
X
19 13.01.2026 Hannover Aktiver Part bei Regionalkonferenz mit
Bundesarchitektenkammer
X
20 04.-
05.2.2026
Dortmund Aktiver Part bei rehaKIND-Kongress X
21 20.-
22.2.2026
Hamburg Fachgespräch mit Alsterarbeit e.V. zu
Teilhabeempfehlungen Kultur
Aktiver Beitrag bei Nacht der Barner
1 x
Austausch mit Eucrea
Besuch Wohneinrichtung Senator Neumann
Haus
Fachgespräch mit barner 16 zu
Teilhabeempfehlungen
Grußwort bei Inklusiver Konzertabend „Musik
verbindet“
22 26.-
27.2.2026
Hamburg Aktiver Part bei Tagung Dramaturgische
Gesellschaft e.V.
1 X
23 04.-
05.03.2026
Hannover Teilnahme am außerordentlichen Treffen der
Behindertenbeauftragten von Bund und
Ländern
X
24 06.-
10.03.2026
Vicenza,
Verona,
Cortina
Besuch der Winterparalympics in Mailand/
Cortina sowie
Gespräche mit:
Bürgermeister von Cortina
Deutsches Team
Austausch mit StMin Schenderlein
Projekt Sozialer und Inklusiver Tourismus/
Galeria d´Italia (Vicenza),
Gespräche mit DBS (Cortina)
Austausch mit IPC (Cortina)
Italienischer Empfang (Verona)
Empfang im Deutschen Haus (Cortina)
2 X
Relationen
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