Sofortige Senkung der Energiekosten - Beendigung aller deutschen Klimaschutzmaßnahmen
Text
Sofortige Senkung der Energiekosten - Beendigung aller deutschen Klimaschutzmaßnahmen
Antrag
der Abgeordneten Karsten Hilse, Dr. Ingo Hahn, Andreas Bleck, Dr. Michael
Blos, Dr. Rainer Kraft, Manuel Krauthausen, Marcel Queckemeyer, Dr. Paul
Schmidt, Martina Uhr, Steffen Kotré, Marc Bernhard, Raimond Scheirich,
Bernd Schattner, Mathias Weiser, Andreas Mayer, Christian Reck und der
Fraktion der AfD
Sofortige Senkung der Energiekosten – Beendigung aller deutschen
Klimaschutzmaßnahmen
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
1. Das Klima der Erde ist von Natur aus nicht konstant, sondern unterlag von
Anfang an ständigen und teilweise dramatischen natürlichen Veränderungen.
2. „Klimaschutz“ ist ein politischer Kampfbegriff, das Klima lässt sich nicht
„schützen“; der Umfang des menschlichen Einflusses auf das Weltklima ist umstritten.
3. Die vom Menschen verursachten (anthropogenen) CO2-Emissionen in
Deutschland sind im weltweiten Maßstab zu vernachlässigen.
4. Während die anthropogenen CO2-Emissionen in Deutschland seit 1990 unter
enormen volkswirtschaftlichen Belastungen zurückgehen, steigen sie weltweit
weiter an.
5. Die Freisetzung von CO2 durch menschliche Aktivitäten weltweit, insbesondere
derer in Deutschland, ist im Maßstab der CO2-Menge in der Atmosphäre, in der
Biosphäre und in den Ozeanen verschwindend gering.
6. Die Mengenverhältnisse von CO2 im weltweiten Maßstab rechtfertigen keine
Maßnahmen gegen die deutsche Bevölkerung. Im Gegenteil:
Grundrechtseinschränkungen und Wohlstandsverluste in Deutschland sind nicht erforderlich,
nicht verhältnismäßig, nicht angemessen und damit nicht zulässig.
7. Wohlstand entsteht durch Arbeit und der Nutzung von Technik sowie jederzeit
verlässlich verfügbarer und kostengünstiger Energie für jedermann.
8. Wohlstand ist zwingende Voraussetzung für den Schutz vor schädlichen
Umwelteinwirkungen und den Erhalt von Naturräumen.
9. Eine Anpassung an Änderungen des Klimas ist nicht nur erheblich wirksamer und
zielführender, sondern auch mit substanziell weniger Aufwand verbunden.
Deutscher Bundestag Drucksache 21/5322
21. Wahlperiode 14.04.2026
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. insbesondere aus Anlass der aktuellen Energiekrise, schnellstmöglich dem
Bundestag Initiativen vorzulegen, in denen alle Gesetze und Verordnungen oder Teile
daraus aufgehoben werden, aus denen sich Anforderungen und Verpflichtungen
mit Bezug auf den „Klimaschutz“ ergeben;
2. schnellstmöglich die Kündigung aller internationalen Abkommen bzw.
Vereinbarungen, aus denen sich für die Bundesrepublik Deutschland Verpflichtungen
mit Bezug auf den „Klimaschutz“ oder die Reduzierung von CO2-Emissionen
ergeben, insbesondere des Klimaabkommens von Paris und des EU Green Deal, zu
erklären, und keine zukünftigen internationalen Verpflichtungen hierzu mehr
einzugehen, sowie auf entsprechende Änderungen des EU-Rechts hinzuwirken;
3. unabhängig von der Zustimmung der Europäischen Union, schnellstmöglich dem
Bundestag eine Initiative vorzulegen, mit der das Gesetz über den Handel mit
Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen (Treibhausgas-
Emissionshandelsgesetz – TEHG) aufgehoben wird und alle durch das TEHG ermächtigten
Verordnungen ebenso aufgehoben werden, um die europäische CO2-Bepreisung
zu beenden und damit Wirtschaft und Bürger nachhaltig zu entlasten;
4. schnellstmöglich dem Bundestag eine Initiative vorzulegen, mit der das Gesetz
über einen nationalen Zertifikatehandel für Brennstoffemissionen
(Brennstoffemissionshandelsgesetz – BEHG) aufgehoben wird und alle durch das BEHG
ermächtigten Verordnungen ebenso aufgehoben werden, um die nationale CO2-
Bepreisung zu beenden und damit Wirtschaft und Bürger nachhaltig zu entlasten;
5. schnellstmöglich dem Bundestag eine Initiative vorzulegen, mit der der Artikel 1
des Gesetzes zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung und
zur Änderung weiterer Gesetze (Kohleausstiegsgesetz – KAusG) aufgehoben
wird sowie das Gesetz zur Reduzierung und zur Beendigung der
Kohleverstromung (Kohleverstromungsbeendigungsgesetz – KVBG) aufgehoben wird und
alle durch das KVBG ermächtigten Verordnungen ebenso aufgehoben werden,
um die Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in der
Energieversorgung in einer Art Notprogramm überhaupt erst wieder herzustellen;
6. schnellstmöglich dem Bundestag eine Initiative vorzulegen, mit der das Gesetz
über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre
Gefahren (Atomgesetz, AtG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Juli 1985
(BGBl. I S. 1565), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 4. Dezember
2022 (BGBl. I S. 2153) geändert worden ist, wie folgt geändert wird:
6.1 § 1 wird wie folgt geändert:
a) Nummer 1 wird wie folgt gefasst: „1. die Erforschung, die Entwicklung
und die Nutzung der Kernenergie zu friedlichen Zwecken zu fördern,
und einen geordneten Betrieb von Anlagen zur Nutzung der
Kernenergie zur gewerblichen Bereitstellung von Energie (unter anderem die
Erzeugung von Elektrizität, Prozesswärme und -kälte) sicherzustellen,“,
b) Es wird ein neuer Satz 2 wie folgt hinzugefügt: „Die in Satz 1 Nummer
1 formulierten Zwecke liegen im überragenden öffentlichen Interesse,
welches bei der Anwendung dieses Gesetzes, des
Strahlenschutzgesetzes und der Strahlenschutzverordnung zugrunde zu legen ist.“;
6.2 § 7 wird wie folgt geändert:
a) Die Absätze 1a bis 1d werden aufgehoben,
b) Absatz 1e wird wie folgt gefasst: „(1e) Sollten zukünftig
Laufzeitbeschränkungen und Strommengenbegrenzungen für Betreiber von
Anlagen zur Spaltung von Kernbrennstoffen zur gewerblichen Erzeugung
von Elektrizität in Kraft treten, welche der Betreiber nicht zu
verantworten hat, so ist er für den Zeitraum nach der so erzwungenen Abschaltung
bis mindestens dreißig Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes für den
so entstandenen Gewinnausfall zu entschädigen. Durch Verordnung
kann ein anderer anstelle des in Satz 1 genannten Zeitraums in
Übereinkunft mit den Betreibern festgelegt werden.“,
c) Nach Absatz 3 Satz 4 wird folgender Satz eingefügt: „Die Sätze 3 und
4 gelten nicht für die Kernkraftwerke Isar 2, Emsland, Grohnde,
Gundremmingen C, Brokdorf und Neckarwestheim 2, deren
Berechtigung zum Leistungsbetrieb erloschen ist.“;
6.3 § 9a wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 1 wird „(direkte Endlagerung)“ gestrichen,
b) Absatz 1 Satz 2 wird aufgehoben,
c) In Absatz 1b Satz 1 wird „zur Endlagerung“ durch „zur schadlosen
Verwertung oder Entsorgung“ ersetzt;
6.4 In Anlage 3 Spalte 2 werden die Angaben zu den Elektrizitätsmengen ab
1. Januar 2000 hinsichtlich der Anlagen Isar 2, Emsland, Grohnde,
Gundremmingen C, Brokdorf und Neckarwestheim 2 gestrichen;
damit die Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in der
Energieversorgung langfristig sichergestellt werden kann;
7. schnellstmöglich dem Bundestag eine Initiative vorzulegen, mit der das Gesetz
zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für hochradioaktive
Abfälle (Standortauswahlgesetz – StandAG) aufgehoben wird und alle durch das
StandAG ermächtigten Verordnungen ebenso aufgehoben werden, um die
Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in der Energieversorgung
langfristig sicherzustellen.
Berlin, den 14. April 2026
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
Begründung
• Das Klima der Erde ist von Natur aus nicht konstant, sondern unterlag von Anfang an ständigen und teilweise
dramatischen natürlichen Veränderungen.
Das Klima der Erde war noch nie konstant, sondern ist ständigen Änderungen unterworfen. Im Maximum des
Warmklimas, das bis vor 34 Millionen Jahren vorherrschte, lagen die Jahresmitteltemperaturen in den Tropen
bei bis zu 41°C und sie lagen selbst in der Polarzone bei bis zu 23°C1. Kontinentale Gletscher gab es im
Warmklima nicht. Seit 34 Millionen Jahren befindet sich die Erde wieder in einem Eiszeitalter, einer außergewöhnlich
kalten Phase der Erdgeschichte mit kontinentalen Gletschern schwankender Größe (Antarktika und Grönland).
Innerhalb des aktuellen Eiszeitalters gab und gibt es erhebliche Schwankungen des Klimas. In der wärmsten
Phase des Eem-Interglazials (Warmzeit) vor 120.000 Jahren war Grönland in weiten Teilen eisfrei. Der
Meeresspiegel lag 6 bis 9 Meter höher als heute2. In Mitteleuropa lebten zu dieser Zeit Flusspferde,3 was bedeutet, dass
ein ganzjährig frostfreies, warmes Klima herrschte. Beim glazialen Maximum der Weichsel-Kaltzeit vor 20.000
Jahren war hingegen aufgrund global niedrigerer Temperaturen so viel Wasser in Gletschern gebunden, dass der
weltweite Meeresspiegel um bis zu 140 Meter tiefer lag als heute. Die Nordsee war größtenteils Festland,
Gletscher reichten von Skandinavien bis Berlin.4 Im Anschluss tauten infolge Erwärmung die Eisschilde, der
Meeresspiegel stieg über Jahrtausende teilweise um über einen Meter pro Jahrhundert.5 All die aufgeführten
drastischen Änderungen des Klimas fanden lange vor der Industrialisierung und der Verwendung signifikanter Mengen
fossiler Brennstoffe statt.
• „Klimaschutz“ ist ein politischer Kampfbegriff, das Klima lässt sich nicht „schützen“, der Umfang des
menschlichen Einflusses auf das Klima ist umstritten.
„Klimaschutz“ ist ein politischer Kampfbegriff, der spätestens mit den Berichten des Club of Rome Anfang der
70er Jahre6 in die politische Debatte eingeführt wurde. Von Anfang an wurden Untergangs- und Endzeitszenarien
in den Raum gestellt, die mit wissenschaftlichen Methoden nicht überprüfbar waren und damit eher religiösen
Charakter haben. Die Untergangs- und Endzeitszenarien wurden von der Unterhaltungsindustrie dankbar
aufgegriffen,7 wodurch die Erzählung vom „menschenverursachten Klimawandel“ der durch „Klimaschutz“ verhindert
werden müsse, zunehmend im Unterbewusstsein der Menschen verankert wurde und so in der Öffentlichkeit an
Glaubwürdigkeit gewann. Im wissenschaftlichen Diskurs gab es schon immer Kritiker der Hypothese des
sogenannten menschengemachten Klimawandels. Beispiele hierfür sind Judith Curry,8 Richard Lindzen,9 Patrick Mi-
1 van Dijk, J., Fernandez, A., Bernasconi, S.M. et al. Spatial pattern of super-greenhouse warmth controlled by elevated specific humidity. Nat.
Geosci.13, 739–744 (2020). www.researchgate.net/publication/344896340_Spatial_pattern_of_super-greenhouse_warmth_controlled_by_
elevated_specific_humidity
2 R. E. Kopp, A. Dutton, A. E. Carlson: Centennial to millennial-scale sea-level change during the Holocene and Last Interglacial periods. In:
Past Global Changes Magazine. 25. Jahrgang, Nr. 3, 2017, S. 148–149, doi:10.22498/pages.25.3.148 https://pastglobalchanges.org/publica-
tions/pages-magazines/pages-magazine/11513
3 Arnold, P. et al., 2025, Ancient DNA and dating evidence for the dispersal of hippos into central Europe during the last glacial, Current
Biology 35, 1–9: www.cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(25)01205-9
4 Lexikon der Geowissenschaften, Weichsel-Kaltzeit, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg; www.spektrum.de/lexikon/
geowissenschaften/weichsel-kaltzeit/18093
5 Hijma, M. P. et. Al., 2025, Global sea-level rise in the early Holocene revealed from North Sea peats, www.researchgate.net/
publication/389991516_Global_sea-level_rise_in_the_early_Holocene_revealed_from_North_Sea_peats
6 D. Meadows et al.: Die Grenzen des Wachstums, Stuttgart 1972; M. Mesarovic, E. Pestel: Menschheit am Wendepunkt, Stuttgart 1974
7 u. a. Soylent Green, 1973, Mad Max, 1979, Waterworld 1995, The Day After Tomorrow, 2004, Hell, 2011
8 USA, Geophysikerin, über 130 peer-reviewed Veröffentlichungen, u. a. “A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the
U.S. Climate”, U.S. Department of Energy, 2025, www.energy.gov/sites/default/files/2025-07/DOE_Critical_Review_of_Im-
pacts_of_GHG_Emissions_on_the_US_Climate_July_2025.pdf, 4.12.2025
9 USA, Atmosphärenphysiker, über 200 wissenschaftliche Veröffentlichungen, u. a. “Climate physics, feedbacks, and reductionism (and when
does reductionism go too far?)”, The European Physical Journal, 2011, http://dx.doi.org/10.1140/epjp/i2012-12052-8, 4.12.2025
chaels,10 Roy Spencer,11 Willie Soon,12 Fred Singer,13 John Christy,14 Steven E. Koonin,15 Ross McKitrick,16
Henrik Svensmark,17 Nir Shaviv,18 Jan Veizer,19 John Clauser20 und viele andere.
• Die vom Menschen verursachten (anthropogenen) CO2-Emissionen in Deutschland sind im weltweiten
Maßstab zu vernachlässigen.
Im Jahr 1960 betrugen die anthropogenen CO2-Emissionen21 in Deutschland 0,814 Gt CO2,22 weltweit betrugen
die anthropogenen CO2-Emissionen 9,387 Gt CO2,23 mit etwa 9 Prozent ist das gerade noch als signifikanter
Anteil zu bezeichnen. Im Jahr 1990 betrugen die anthropogenen CO2-Emissionen in Deutschland 1,054 Gt CO2,24
weltweit betrugen die anthropogenen CO2-Emissionen aber schon 22,732 Gt CO2,25 mit etwa 5 Prozent ist das
bereits 1990 eine untergeordnete Größe. 2024 betragen die anthropogenen CO2-Emissionen in Deutschland 0,572
Gt CO2,26 weltweit betragen die anthropogenen CO2-Emissionen 38,599 Gt CO2.27 Mit einem Anteil von unter
1,5 Prozent war der Einfluss Deutschlands schon 2024 eindeutig vernachlässigbar.
• Während die anthropogenen CO2-Emissionen in Deutschland seit 1990 unter enormen volkswirtschaftlichen
Belastungen zurückgehen, steigen sie weltweit weiter an.
Die anthropogenen CO2-Emissionen in Deutschland stiegen zunächst von 0,814 Gt CO2 im Jahr 196028 auf den
höchsten Wert mit 1,117 Gt CO2 im Jahr 197929 und fallen dann bis 2024 auf etwa die Hälfte mit 0,572 Gt CO2.30
Die weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen steigen von 9,387 Gt CO2 im Jahr 196031 auf 2024 38,599 Gt
CO2.32 Entsprechend sinkt der Anteil Deutschlands an den weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen von etwa
10 USA, Klimatologe, u. a. “Quantifying the influence of anthropogenic surface processes and inhomogeneities on gridded global climate data”,
Journal of Geophysical Research, 2007, https://doi.org/10.1029/2007JD008465, 4.12.2025
11 USA, Meteorologe, u. a. “A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate”, U.S. Department of Energy,
2025, www.energy.gov/sites/default/files/2025-07/DOE_Critical_Review_of_Impacts_of_GHG_Emissions_on_the_US_Cli-
mate_July_2025.pdf, 4.12.2025
12 USA, Astrophysiker, u. a. “The Maunder Minimum and the Variable Sun-Earth Connection”, World Scientific Publishing, 2003, https://ar-
chive.org/details/maunderminimumva0000soon, 4.12.2025
13 USA, Physiker, u. a. “Climate Change Reconsidered: 2009 Report of the Nongovernmental International Panel on Climate Change (NIPCC)”,
2009, https://web.archive.org/web/20120104165110/http://www.nipccreport.org/reports/2009/2009report.html, 4.12.2025
14 USA, Atmosphärenphysiker, u. a. “A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate”, U.S. Department of
Energy, 2025, www.energy.gov/sites/default/files/2025-07/DOE_Critical_Review_of_Impacts_of_GHG_Emissions_on_the_US_Cli-
mate_July_2025.pdf, 4.12.2025
15 USA, Physiker, u. a. “A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate”, U.S. Department of Energy, 2025,
www.energy.gov/sites/default/files/2025-07/DOE_Critical_Review_of_Impacts_of_GHG_Emissions_on_the_US_Climate_July_2025.pdf,
4.12.2025
16 USA, Wirtschaftswissenschaftler, u. a. “A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate”, U.S. Department
of Energy, 2025, www.energy.gov/sites/default/files/2025-07/DOE_Critical_Review_of_Impacts_of_GHG_Emissions_on_the_US_Cli-
mate_July_2025.pdf, 4.12.2025
17 Dänemark, Physiker, u. a. “Aerosol nucleation induced by a high energy particle beam”, Geophysical Research Letters, 2011,
https://doi.org/10.1029/2011GL047036, 4.12.2025
18 Israel, Physiker, u. a. “Interstellar-Terrestrial Relations: Variable Cosmic Environments, The Dynamic Heliosphere, and Their Imprints on
Terrestrial Archives and Climate”, Space Science Reviews, 2006, https://boris-portal.unibe.ch/entities/publication/347a46ca-6a6c-4656-b14f-
892e6bb69ea1, 4.12.2025
19 Kanada, Geochemiker, u. a. “Interstellar-Terrestrial Relations: Variable Cosmic Environments, The Dynamic Heliosphere, and Their Imprints
on Terrestrial Archives and Climate”, Space Science Reviews, 2006, https://boris-portal.unibe.ch/entities/publication/347a46ca-6a6c-4656-
b14f-892e6bb69ea1, 4.12.2025
20 USA, Physiker, Nobelpreisträger 2022
21 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
22 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
23 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
24 Umweltbundesamt, www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung, 3.12.2025
25 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
26 Umweltbundesamt, www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung, 3.12.2025
27 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
28 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
29 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
30 Umweltbundesamt, www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung, 3.12.2025
31 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
32 global Carbon Atlas, https://globalcarbonatlas.org/emissions/carbon-emissions/, 3.12.2025
9 Prozent im Jahr 1960 auf unter 1,5 Prozent 2024. Während die anthropogenen CO2-Emissionen minutiös
dokumentiert33 und breit kommuniziert34 werden, fällt es auf, dass nach Wahrnehmung der Antragsteller die Kosten
für die Reduzierung der CO2-Emissionen kaum oder gar nicht dokumentiert sind und auch nicht kommuniziert
werden. Das Wenige, das öffentlich verfügbar ist, lässt aber vermuten, dass dies nur die Spitze des Eisbergs
darstellt und das wahre Ausmaß der Wohlstandsverluste deutlich größer ist. Beispielhaft sind die Kosten für das
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Ausgehend vom Jahr 2000 bis 2024 belaufen sich allein die Kosten für die
EEG-Einspeisevergütung auf 228,8 Milliarden Euro, im Schnitt etwa 9 Milliarden Euro pro Jahr.35 Hinzu
kommen erhebliche EEG-„Marktprämien“, die das bisherige System der Einspeisevergütung mehr und mehr ersetzen.
Sowohl die Marktprämien als auch die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Börsenstrompreisen wurden
anfangs aus einer Umlage und seit 2023 komplett aus dem Bundeshaushalt finanziert. Das EEG verursachte allein
2025 17,03 Milliarden Euro an Subventionskosten,36 die den Bundeshaushalt erheblich belasten. Dabei handelt
es sich aber nur um die an die Anlagenbetreiber ausgezahlten Subventionen, die Kosten für den notwendigen
Netzausbau und die Reservekraftwerke sind darin noch gar nicht enthalten. Elektrizität ist auch nur ein
Teilbereich der Volkswirtschaft, Wärmeversorgung von Industrie und Haushalten, Verkehr, sind weitere Bereiche in
denen Kosten für die Reduktion von CO2-Emissionen verursacht werden. In einer aktuellen Studie im Auftrag
des DIHK werden die Gesamtsystemkosten der Energiewende für den Zeitraum 2025 - 2049 auf rund 4,8 bis
5,4 Billionen € geschätzt.37 Diese Aufwendungen werden in der Öffentlichkeit, wenn sie überhaupt angesprochen
werden, häufig relativiert durch fiktive, ersonnene Ersparnisse durch „nicht erfolgtem, schädlichen
Klimawandel“. Oft werden hier auch Kosten für Naturkatastrophen, die auch bei konstantem Klima aufgetreten wären, in
„Folgen des Klimawandels“ umgewidmet und den Belastungen durch die CO2-Minderung gegenübergestellt. Die
Antragsteller gehen davon aus, dass die Wohlstandsverluste durch die Maßnahmen zur CO2-Reduzierung, bis
Deutschland CO2-neutral ist, pro Kopf in der Größenordnung eines Mittelklasse-Neuwagens, für die
durchschnittliche Familie in der Größenordnung einer Eigentumswohnung liegen werden (nach heutigen Preisen und
Kaufkraft). Zu den direkten Kosten kommen noch weitere indirekte Kosten, etwa durch Wegzug von
energieintensiven Unternehmen und den damit verbundenen Wegfall von Arbeitsplätzen und Wirtschaftsleistung.
• Die Freisetzung von CO2 durch menschliche Aktivitäten weltweit, insbesondere derer in Deutschland, ist im
Maßstab der CO2-Menge in der Atmosphäre, in der Biosphäre und in den Ozeanen verschwindend gering.
Die gesamte Menge an Kohlenstoff (C) der Erde beträgt ~75 Millionen Gt C, der größte Teil davon ist in der
Erdkruste in Gestein gebunden.38 Die Ozeane enthalten ~38.000 - 40.000 Gt C, den größten Teil davon in tieferen
Wasserschichten.39 Noch in der Erdkruste vorhandene fossile Brennstoffe enthalten ~4000 Gt C, der größte Teil
davon ist Kohle.40 Die Biosphäre an Land enthält ~2000 - 3000 Gt C, der kleinere Teil in lebender Biomasse, der
größere Teil in toter Biomasse.41, 42 Die Atmosphäre der Erde enthält heute ~3300 Gt CO243 oder ~900 Gt C (1
Gt C ≈ 3,67 Gt CO₂44). Atmosphäre, Biosphäre, Ozeane und zu einem wesentlich geringeren Teil die Erdkruste
33 Umweltbundesamt, www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung, 3.12.2025
34 Öko-Institut, www.oeko.de/blog/der-co2-fussabdruck-unseres-digitalen-lebensstils/, 9.12.2025
35 Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36306/umfrage/entwicklung-der-verguetung-nach-dem-eeg-seit-2000/, 09.12.2025
36 Netztransparenz, www.netztransparenz.de/de-de/Erneuerbare-Energien-und-Umlagen/EEG/EEG-Finanzierung/EEG-
Finanzierungsbedarf/EEG-Finanzierungsbedarf-2025, 11.04.2026
37 Frontier Economics, DIHK, „Neue Wege für die Energiewende („Plan B“), September 2025, www.frontier-economics.com/media/
azmlilas/frontier-dihk-energiewende-plan-b-23092025-de-barrierefrei.pdf, 8.1.2026
38 Falkowski, P.; Scholes, R. J.; Boyle, E.; Canadell, J.; Canfield, D.; Elser, J.; Gruber, N.; Hibbard, K.; Högberg, P.; Linder, S.; MacKenzie, F.
T.; Moore, III, B.; Pedersen, T.; Rosenthal, Y.; Seitzinger, S.; Smetacek, V.; Steffen, W. (2000). „The Global Carbon Cycle: A Test of Our
Knowledge of Earth as a System". Science. 290 (5490): 291–296. www.science.org/doi/10.1126/science.290.5490.291, 10.12.2025
39 Falkowski, P.; Scholes, R. J.; Boyle, E.; Canadell, J.; Canfield, D.; Elser, J.; Gruber, N.; Hibbard, K.; Högberg, P.; Linder, S.; MacKenzie, F.
T.; Moore, III, B.; Pedersen, T.; Rosenthal, Y.; Seitzinger, S.; Smetacek, V.; Steffen, W. (2000). „The Global Carbon Cycle: A Test of Our
Knowledge of Earth as a System". Science. 290 (5490): 291–296. www.science.org/doi/10.1126/science.290.5490.291, 10.12.2025
40 Falkowski, P.; Scholes, R. J.; Boyle, E.; Canadell, J.; Canfield, D.; Elser, J.; Gruber, N.; Hibbard, K.; Högberg, P.; Linder, S.; MacKenzie, F.
T.; Moore, III, B.; Pedersen, T.; Rosenthal, Y.; Seitzinger, S.; Smetacek, V.; Steffen, W. (2000). „The Global Carbon Cycle: A Test of Our
Knowledge of Earth as a System". Science. 290 (5490): 291–296. www.science.org/doi/10.1126/science.290.5490.291, 10.12.2025
41 Falkowski, P.; Scholes, R. J.; Boyle, E.; Canadell, J.; Canfield, D.; Elser, J.; Gruber, N.; Hibbard, K.; Högberg, P.; Linder, S.; MacKenzie, F.
T.; Moore, III, B.; Pedersen, T.; Rosenthal, Y.; Seitzinger, S.; Smetacek, V.; Steffen, W. (2000). „The Global Carbon Cycle: A Test of Our
Knowledge of Earth as a System”. Science. 290 (5490): 291–296. www.science.org/doi/10.1126/science.290.5490.291, 10.12.2025
42 Albrecht Daniel Thaer, www.bodenkunde-projekte.hu-berlin.de/carlos/A01einfuehrung.html, 10.12.2025
43 Wikipedia, https://en.wikipedia.org/wiki/Carbon_dioxide_in_the_atmosphere_of_Earth#cite_note-1, 10.12.2025
44 Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid, 15.12.2025
tauschen fortwährend Kohlenstoff bzw. CO2 aus und es finden Ausgleichsprozesse statt. Das heißt, ein
Einbringen von CO2 in die Atmosphäre erhöht nicht zwingend in gleichem Maße die CO2-Menge in der Atmosphäre, da
mehr CO2 u. a. das Pflanzenwachstum anregt und die Biosphäre in einem Ausgleichsprozess CO2 aus der
Atmosphäre aufnimmt.45 Die anthropogenen CO2-Emissionen in Deutschland betragen 2024 0,572 Gt CO246 oder
~0,156 Gt C (1 Gt C ≈ 3,67 Gt CO₂47). Allein der Größenvergleich zwischen dem durch menschliche Aktivitäten
in Deutschland eingebrachten CO2 mit dem in der Atmosphäre, in der Biosphäre und in den Ozeanen
vorhandenen CO2 verdeutlicht anschaulich, wie ein Wassertropfen im Ozean, auch ohne die Berücksichtigung weiterer
Zusammenhänge wie unsinnig der Versuch ist, von Deutschland aus Einfluss auf die Klimaentwicklung der Erde
zu nehmen.
• Die Mengenverhältnisse von CO2 im weltweiten Maßstab rechtfertigen keine Maßnahmen gegen die
deutsche Bevölkerung. Im Gegenteil: Grundrechtseinschränkungen und Wohlstandsverluste in Deutschland sind
nicht erforderlich, nicht verhältnismäßig, nicht angemessen und damit nicht zulässig.
Die zuvor dargestellten Mengenrelationen von 1/100 bei den Emissionen48 und 1/100.000 bei Emissionen
gegenüber dem Bestand49 sind so offenkundig nachrangig in der Bedeutung, dass Maßnahmen gegen die Bevölkerung,
Grundrechtseinschränkungen und Wohlstandsverluste in Deutschland nicht erforderlich, nicht verhältnismäßig,
nicht angemessen und damit nicht zulässig sind.
• Wohlstand entsteht durch Arbeit und der Nutzung von Technik sowie jederzeit verlässlich verfügbarer und
kostengünstiger Energie für jedermann.
Der Primärenergieverbrauch in Deutschland sank von ~15.000 PJ im Jahr 1990 auf ~10.000 PJ50 2023. Was
zunächst besonders nachhaltig erscheint, ist aber ein Alarmsignal. Denn parallel zum Rückgang des
Primärenergieverbrauchs sinkt bzw. stagniert in Deutschland auch das Wirtschaftswachstum und die Produktivität.51, 52, 53
Das heißt, wir verbrauchen zwar weniger Energie, gleichzeitig sinkt aber unser Wohlstand, weil weniger
Produkte und Dienstleistungen entstehen. Wohlstand wächst, wenn Menschen im Durchschnitt mehr produzieren,
wenn menschliche Arbeit und Ressourceneinsatz durch Technik (Maschinen) und Energie ersetzt wird. Die
Energie muss dabei jederzeit verfügbar, kostengünstig und industriell skalierbar sein. Kehrt man das um, was mit
Zielsetzung des angeblichen Klimaschutzes in Deutschland geschieht, wird Wohlstand vernichtet und die
Gesellschaft verarmt. Das Ergebnis sind Verteilungskämpfe und Umverteilungsdebatten, die aber an der Ursache
des Mangels, dem ideologischen Klimaschutz, nichts ändern.
• Wohlstand ist zwingende Voraussetzung für den Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen und dem
Erhalt von Naturräumen.
Umwelt- und Naturschutz wird stets als Zielkonflikt zur Industrialisierung und Durchdringung mit Technik
angesehen, der menschliche Fortschritt also negativ konnotiert. Dabei zeigen die industriell wenig entwickelten
Länder, dass gerade dort das Umweltschutzniveau deutlich geringer ist – etwa höhere Schadstoffemissionen in
Wasser und Luft,54 eine verstärkte Jagd nach geschützten Wildtierarten55 oder der großskalige Abbau von
Lithium für die Batterieelektromobilität.56 Eine hohe Inanspruchnahme von Land lässt sich nur wegen der teils
45 Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus#cite_note-:0-24, 10.12.2025
46 Umweltbundesamt, www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung, 3.12.2025
47 Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid, 15.12.2025
48 Verhältnis der jährlichen anthropogenen CO2-Emissionen in Deutschland zu den weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen
49 Verhältnis der jährlichen anthropogenen CO2-Emissionen in Deutschland als Kohlenstoffäquivalent zum Bestand des Kohlenstoffes in der
Atmosphäre, in der Biosphäre und in den Ozeanen
50 UBA, www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch#definition-und-einflussfaktoren, 11.12.2025
51 destatis, www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/BIP-Langfristig.html, 11.12.2025
52 destatis, Peter Kuntze, Christoph-Martin Mai, www.destatis.de/DE/Methoden/WISTA-Wirtschaft-und-Statistik/2020/02/arbeitsproduktivitaet-
022020.pdf?__blob=publicationFile&v=2, 11.12.2025
53 IWF, BMWi, BMF, www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/Monatsbericht/Monatsbericht-Themen/2017-10-4-
produktivitaet-in-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&v=6, 11.12.2025
54 Deutschland, www.deutschlandfunk.de/lithium-abbau-in-suedamerika-kehrseite-der-energiewende.724.de.html?dram:article_id=447604,
11.12.2025
55 National Geographic, www.nationalgeographic.de/tiere/nashorn-jagd-blutige-schlacht-ums-horn, 11.12.2025
56 Spiegel, www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kobalt-aus-dem-kongo-hier-sterben-menschen-fuer-unsere-e-autos-a-1291533.html,
11.12.2025
geringeren Bevölkerungsdichte nicht beobachten, oft werden aber wegen fehlender effizienter
Landwirtschaftskonzepte und aufgrund des hohen Bedarfs an Biomasse als Brennstoff weiträumig Wälder gerodet und so
Naturräume zerstört.57 Das Gegenteil ist in Gebieten wie Mitteleuropa, Nordamerika oder auch in Ostasien (z. B. Japan
und Südkorea) trotz der eher höheren Bevölkerungsdichte zu beobachten – hier ist die Luft- und Wasserqualität
überwiegend hoch und es existieren intakte Naturräume und Kulturlandschaften.
• Eine Anpassung an Änderungen des Klimas ist nicht nur erheblich wirksamer und zielführender, sondern
auch mit substanziell weniger Aufwand verbunden.
Die zuvor dargelegten Größenvergleiche verdeutlichen, dass Deutschlands Einfluss auf die weltweiten
Emissionen von Treibhausgasen minimal ist. Hinzu kommen die ebenfalls aufgeführten natürlichen Änderungen des
Klimas, auf die Deutschland ebenfalls keinen nennenswerten Einfluss nehmen kann. Daher ist es erheblich
zielführender und daher geboten, nicht zu versuchen, die Klimaentwicklung der Erde zu beeinflussen, sondern sich
ändernden klimatischen Bedingungen in erforderlicher Weise anzupassen. Dies ist bislang nur unzureichend
erfolgt, könnte jedoch zukünftig erforderlich werden. Daher sollten, sobald sich die wirtschaftlichen Bedingungen
in Deutschland wieder normalisiert haben, Mittel im Bundeshaushalt bereitgestellt werden, die Deutschland für
Notsituationen und Naturkatastrophen besser vorbereiten. Die aufzuwendenden Mittel wären geringer bzw.
würden nach Prioritäten gestaffelt überwiegend erst dann anfallen, wenn die Situation sich absehbar zum
Schlechteren verändern würde. Der Nutzen hingegen, gerade in Ausnahmesituationen, wäre aufgrund der Anpassung an
den möglichen Klimawandel sehr hoch, etwa für die aktuell im Fokus stehenden systemrelevanten Sektoren wie
etwa Elektrizitätsnetz oder Verkehrswege. Zudem hätten die Maßnahmen einen Nutzen bei natürlichen
Klimaänderungen oder bei Klimaänderungen, die von anderen Staaten verursacht werden – was bei
„Klimaschutzmaßnahmen“ nicht der Fall ist.
57 Binkley, C.S. et al., Sequestering carbon in natural forests, Critical reviews in environmental science and technology, 27, S. 23 bis 45,
https://helda.helsinki.fi/server/api/core/bitstreams/f392a94d-14eb-451c-8ea4-a64f5359e564/content, 11.12.2025
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
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ISSN 0722-8333
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