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Weitere Umsetzung der Projekte des Investitionsgesetzes Kohleregionen und des STARK-Programms sowie Maßnahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen (Antwort zu Drs. 21/3776)

dip / drucksache 25.02.2026 · WP 21 · 21/4382 · Antwort · Original ↗

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Weitere Umsetzung der Projekte des Investitionsgesetzes Kohleregionen und des STARK-Programms sowie Maßnahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen (Antwort zu Drs. 21/3776) Deutscher Bundestag Drucksache 21/4382 21. Wahlperiode 25.02.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Michael Kellner, Katrin Uhlig, Dr. Sandra Detzer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 21/3776 – Weitere Umsetzung der Projekte des Investitionsgesetzes Kohleregionen und des STARK-Programms sowie Maßnahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Mit dem Beschluss des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Programms wurden für die Menschen in den Braunkohlerevieren viele Zusagen gemacht, um den Strukturwandel für sie und ihre Regionen erfolgreich umzusetzen. Über den Umsetzungsstand informiert u. a. die Ende Oktober 2025 veröffentlichte begleitende Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms – Zwischenbericht 2025 – (www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Download s/B/begleitende-evaluierung-des-investitionsgesetzes-kohleregionen-und-des-s tark-bundesprogramms.pdf?__blob=publicationFile&v=4). Hier wird der aktuelle Stand von Maßnahmen abgebildet und werden Erfolge wie noch nötige Anstrengungen aufgezeigt. Um eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen und eine sinnvolle Ausgabe der Mittel zu sichern, muss bei so langfristigen Prozessen regelmäßig nachgesteuert werden, dafür bietet der Bericht eine gute Gelegenheit und Datenbasis. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 25. Februar 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.  1. Welche Hemmnisse konnten bei der Umsetzung der Fördermaßnahmen identifiziert werden, wie gedenkt die Bundesregierung den Mittelabfluss in Förderfeldern mit bisher geringem Mittelabfluss zu beschleunigen, welche Maßnahmen werden ergriffen?  7. Welche Ursachen sieht die Bundesregierung für die Schere beim Mittelabfluss zwischen der sächsischen Lausitz, wie dem Landkreis Bautzen oder Nordsachsen und demgegenüber dem Landkreis Görlitz?  8. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung zusammen mit den Landesregierungen und Kreisen, um eine ausgewogenere Verteilung der Strukturhilfen in allen Regionen sicherzustellen? 12. Welche Hemmnisse sieht die Bundesregierung für den bisher nicht erfolgten Mittelabfluss aus dem Förderbereich 9 (Naturschutz), und mit welchen Maßnahmen gedenkt die Bundesregierung eine zukünftige Nutzung dieser Mittel anzuregen? Aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs werden die Fragen 1, 7, 8 und 12 gemeinsam beantwortet. Der Mittelabfluss nach vier Jahren dient nur bedingt als Indikator für potentielle Hemmnisse. Mittelabfluss und -verteilung unterliegen folgenden natürlichen Herausforderungen. Die Fördermaßnahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) sind zu einem großen Teil investiver Natur. Eine entsprechende Wirkung und entsprechender Mittelabfluss stellt sich erst über einen größeren Zeithorizont ein (vgl. hierzu InvKG-Evaluierungsbericht 2025, S. 15). Zudem galt es, unter anderem in Corona-Zeiten, Förderprogramme beim Bund und in den Ländern aufzusetzen, um dann in die Planung einzelner Fördermaßnahmen einsteigen zu können. Personelle Steuerungskapazitäten in Gemeinden und Landkreisen mussten für diese Fördermaßnahmen zusätzlich geschaffen werden. Diesen Herausforderungen wurde in der Zwischenzeit erfolgreich begegnet. Der Mittelabfluss der Fördermaßnahmen des InvKG folgt – wie bei Projekten üblich – zunächst einem langsamen Anstieg und insgesamt einer Glockenkurve. Auch ist der Bund gemäß InvKG, verfassungsrechtlich und aufgrund verschiedener regionaler Grundvoraussetzungen, beschränkt, Einfluss auf die Herausforderungen im Mittelabfluss der Finanzhilfen der Länder zu nehmen. Das InvKG sieht per se keine Quoten für Förderbereiche vor, sondern ermöglicht die Nutzung aller Förderbereiche uneingeschränkt, auch um den regionalen Bedürfnissen Rechnung tragen zu können. Der Maßstab ist die Nachfrage. Daher ist ein „geringer“ Mittelabfluss anhand einer entsprechenden Nachfrage zu bewerten. Auch ist der Mittelabfluss in einem Förderbereich des InvKG nur ein bedingt aussagekräftiger Indikator für die Förderung des Bereiches generell. Denn Finanzhilfen nach Artikel 104b des Grundgesetzes können nur in solchen Bereichen eingesetzt werden, in denen der Bund eine zumindest konkurrierende Gesetzgebungskompetenz hat. Für die Mittelnachfrage und -nutzung ist außerdem die Absorbtionsfähigkeit in den Regionen entscheidend. Personelle Kapazitäten zur Planung, Steuerung und Umsetzung variieren zwischen Ballungs- und ländlichen Räumen. Daher stellt das InvKG mit dem STARK-Programm Mittel zur Verfügung, um die Kapazitäten überall aufzubauen. Differenzen in der Mittelnachfrage und -nutzung werden voraussichtlich bestehen bleiben, da durch Agglomerationseffekte die Mittelverwendung in Räumen mit höherer Absorbtionsfähigkeit verhältnismäßig höhere Wirkungen erzielen. Diese strahlen dann aber, insbesondere mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur über das InvKG, in umliegende Regionen. Schließlich sind die Länder für die Durchführung der Finanzhilfen verantwortlich. Sie wählen selbstständig aus, in welchen Förderbereichen nach § 4 Absatz 1 InvKG Investition gefördert werden sollen. Bundesrechtlich ist keine bestimmte Verteilung der Finanzhilfen auf die unterschiedlichen Förderbereiche vorgesehen. Entscheidend ist, dass alle Investitionen eine der in § 4 Absatz 2 InvKG genannten strukturwandelfördernden Wirkungen haben. Dies überprüft der Bund ex ante, im Rahmen der Länderberichterstattung und Stichprobenkontrollen und unterstützt mit wissenschaftlichen Analysen.  2. Welche Hemmnisse konnten bisher bei den Informationen von Bürgerinnen und Bürgern festgestellt werden, und welche weiteren Maßnahmen plant die Bundesregierung, um transparent und verständlich die Maßnahmen darzustellen und somit Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen? 18. Was unternimmt die Bundesregierung, um die erreichten Fortschritte beim Strukturwandel zu kommunizieren? Aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs werden die Fragen 2 und 18 gemeinsam beantwortet. Transparente und verständliche Informationen zum Strukturwandel ist Grundvoraussetzung für Mitgestaltung und Akzeptanz des Strukturwandels durch Bürgerinnen und Bürger. In den Ländern gibt es dazu zahlreiche bürgernahe digitale, mediale und analoge Informationsformate, -kampagnen und -veranstaltungen. In zahlreichen Pressemitteilungen, Vorortbesuchen, Konferenzteilnahmen, sowie auf den Websites der Bundesressorts wird regelmäßig über den Fortschritt und die Planung des Strukturwandels in den Kohleregionen informiert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und die Bundesregierung veröffentlichen zudem regelmäßig Berichte zur Evaluierung des InvKG und zum Umsetzungsstand des InvKG in deutscher und englischer Sprache. Über eine Datenbank werden die Förderdaten des InvKG der Wissenschaft und breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das BMWE als federführendes Ressort plant darüber hinaus die Schaffung zusätzlicher Angebote. Um auf der Basis der verfügbaren Informationen eine Mitgestaltung von Bürgern und Bürgerinnen zu ermöglichen, haben Länder verschiedene über das STARK-Programm geförderte Formate wie beispielsweise Werkstattprozesse (Brandenburg), Bürgerräte (Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen – NRW) oder Beteiligungsformate (beispielsweise Revierpioniere Sachsen-Anhalt, Bürgerregion Lausitz) aufgesetzt. Des Weiteren eruiert das BMWE mit wissenschaftlicher Begleitung derzeit partizipativ die Mitgestaltungsprozesse, um Optimierungsbedarfe identifizieren zu können.  3. Wie viele der unter § 18 InvKG-Maßnahme geplanten 5 000 Stellen in Bundesbehörden wurden in den Bundesländern schon realisiert (bitte nach Behörde, Standort und realisierten Planstellen vs. besetzte Stellen aufschlüsseln)? Bis zum 31. Dezember 2024 wurden seit 2019 in den Revieren 5.538 Stellen geplant und davon bereits 4.539 Vollzeitäquivalente (VZÄ) in Behörden und Einrichtungen des Bundes besetzt. Weitere Informationen können der Anlage 1 (Tabelle 7 des Berichts der Bundesregierung zum Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025 – vgl. Bundestagsdrucksache 21/2700) entnommen werden.*  4. Kann die Bundesregierung sicherstellen, dass sich die Wirkung der Förderprogramme hinsichtlich der § 18 InvKG-Maßnahmen wie ursprünglich beabsichtig zeitnah entfaltet, und wie unterstützt sie dies? Ziel der Bundesregierung ist es, gemäß § 18 Absatz 1 InvKG, bis zum 31. Dezember 2028 mindestens 5.000 neue, zusätzliche Arbeitsplätze in Behörden des Bundes und sonstigen Bundeseinrichtungen einzurichten. Dies scheint angesichts des aktuellen Planungstandes erreichbar. Diese Behörden und Bundeseinrichtungen tragen zur Effizienz der öffentlichen Dienstleistungen bei. Somit zahlen sie über Effizienzgewinne auf die intendierte Wirkung ein, namentlich auf Wirtschaftswachstum und positive Arbeitsmarkteffekte.  5. Wie viele Förderanträge wurden im Rahmen des STARK-Programms für das Förderfeld „Transformationstechnologien“ gestellt, und wie viele wurden mit welchem Volumen positiv beschieden (bitte Förderungen einzeln nach Volumen, Revier und Bewilligungsstand aufschlüsseln)? Es wurden elf Förderanträge gestellt. Davon wurden drei zurückgezogen und acht bewilligt. Förderungen nach Volumen und Revier, Bewilligungsstand: Investitionsvolumen in Millionen Euro Fördervolumen in Mio. Euro Revier Bewilligungsstand 311,52 62,30 Lausitzer Revier, Brandenburg bewilligt 181,13 63,40 Rheinisches Revier, Nordrhein-Westfalen bewilligt 180,00 36,00 Mitteldeutsches Revier, Sachsen-Anhalt bewilligt 153,69 46,11 Lausitzer Revier, Sachsen bewilligt 40,43 16,17 Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen bewilligt 13,19 4,62 Rheinisches Revier, Nordrhein-Westfalen bewilligt 5,52 2,21 Wilhelmshaven, Niedersachsen bewilligt 3,12 1,09 Rheinisches Revier, Nordrhein-Westfalen bewilligt Ausführliche Projektsteckbriefe zu den bewilligten Projekten sind veröffentlicht unter: www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/ U/uebersicht-der-stark-gefoerderten-transformationsprojekte.pdf?__blob=publi cationFile&v=4. Ausnahme: Das bewilligte Projekt im Lausitzer Revier in Brandenburg wurde noch nicht öffentlich kommuniziert, da die finale Standort- * Von einer Drucklegung der Anlage 1 wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/4382 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. entscheidung des Zuwendungsempfängers noch aussteht. Sie soll bis zum 30. Juni 2026 erfolgen.  6. Plant die Bundesregierung eine Fristverlängerung für das Förderfeld über das Jahresende hinaus, um weiteren Antragstellern die Möglichkeit für eine Förderung einzuräumen, und wenn nein, warum nicht? 26. Plant die Bundesregierung, über STARK die Möglichkeiten der Förderung für Unternehmen auszuweiten, und wenn ja, wie? Aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs werden die Fragen 6 und 26 gemeinsam beantwortet. Eine Fristverlängerung kann es aufgrund des zugrunde liegenden ausgelaufenen Beihilferahmens des TCTF (Temporary Crisis and Transition Framework) nicht geben. Die Bundesregierung plant auf Grundlage einer Nachfolgeregelung CI- SAF (Clean Industrial Deal State Aid Framework) die Förderung in der Förderkategorie 12 bis 2030 und über Transformationstechnoligen hinaus für Nettonulltechnologien (ohne Kerntechnik) zu ermöglichen. Derzeit laufen dazu die Arbeiten für die Novellierung der STARK-Förderrichtlinie. Das STARK- Programm ermöglicht bereits umfänglich die Förderung von Unternehmen in allen Förderkategorien – teilweise auch investiv.  9. Wie erklärt sich die Bundesregierung die unterschiedliche Gründungsquote (vgl. begleitende Evaluierung, S. 89) und Nutzung der damit einhergehenden Förderinstrumente, und welche Maßnahmen plant sie, um in Regionen mit geringer Förderquote weitere Anreize zu setzen? Die Gründungsquote ist eine von vielen Wirkkanälen auf die InvKG-Ziele Wirtschaftsleistung und Arbeitsmarkt. Sie ist damit eine von vielen Indikatoren zur Wirkungsmessung der InvKG-Maßnahmen und nicht ausschließlich verantwortlich für einen erfolgreichen Strukturwandel. Daher ist eine unterschiedliche Ausgestaltung über die Regionen hinweg normal, durch andere Wirkkanäle substituierbar und vielfach Agglomerationseffekten geschuldet. Das InvKG ermöglich großflächig Innovations- und Gründungsförderung durch Investitionen in Forschung und Entwicklung, sowie Wissenstransfer, als auch kleinteilige Förderung unternehmerischen Handelns (unter anderem Gründung). In diesen Bereichen sind bisher die meisten Mittel gebunden. 10. Lagen oder liegen Anträge für Förderung über den Just Transition Fund (JTF) vor (bitte nach Antragsdatum und Zielregion aufschlüsseln)? Die Förderung aus dem Just Transition Fund (JTF) läuft seit 2022. In Deutschland setzen die Länder Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt JTF-Programme um. Die Zahl der Anträge je Bundesland zum Stichtag 31. Dezember 2025 ergibt sich aus nachstehender Tabelle. Aus der Zahl der gestellten Anträge kann nicht auf die Zahl der Bewilligungen oder das Finanzvolumen geschlossen werden, da sich Art und Volumen der Maßnahmen bzw. der beantragten Projekte stark unterscheiden. Bundesland Zahl der Anträge zum 31.12.2025 Brandenburg 1095 Nordrhein-Westfalen 209 Sachsen 1350 Sachsen-Anhalt 88 11. Welche Hemmnisse sieht die Bundesregierung für den bisher nicht erfolgten Mittelabfluss aus dem JTF, und mit welchen Maßnahmen gedenkt die Bundesregierung eine zukünftige Nutzung dieser Mittel anzuregen? Das BMWE ist als nationaler Koordinator zuständig für übergeordnete Fragen zur Umsetzung sowie Auslegung und potentiellen Änderungen der Rechtsgrundlagen. In dieser Rolle steht das BMWE im engen Austausch mit den JTF- Verwaltungsbehörden der Länder und der Europäischen Kommission. In diesem Rahmen werden auch der Umsetzungsstand sowie mögliche Abhilfemaßnahmen bei schleppender Umsetzung diskutiert. Das Anlaufen der Förderung im JTF war und ist in allen Mitgliedstaaten von Herausforderungen geprägt. Der JTF als neuer Fonds neben den etablierten Europäischen Strukturfonds EF- RE und ESF erforderte die Schaffung zusätzlicher Strukturen. Insbesondere die Erstellung und Abstimmung der territorialen Pläne für einen gerechten Übergang (Territorial Just Transition Plans – TJTP) mit der Europäischen Kommission war für Bund und Länder sehr zeit- und arbeitsintensiv, sodass die Umsetzung der Programme erst verzögert beginnen konnte. Die Auszahlungsstände liegen daher unter denen der etablierten Europäischen Strukturfonds EFRE und ESF. Bund und Länder arbeiten in Abstimmung mit der Kommission intensiv daran, die Umsetzung zu beschleunigen. Da nach Informationen der zuständigen Länder bereits Maßnahmen in deutlich höherem Umfang bewilligt sind, ist zeitnah mit einer deutlichen Steigerung der Auszahlungsrate zu rechnen. 13. Welche Programme und Initiativen gemäß § 17 InvKG wurden bereits vollständig realisiert, und in welcher Entwicklungsphase befinden sich die noch nicht umgesetzten bzw. nicht vollständig umgesetzten Programme und Initiativen (bitte zu jeder in § 17 InvKG beschriebenen Maßnahme auflisten)? Für eine detaillierte Auflistung wird auf den Bericht der Bundesregierung zum Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025; Kapitel II.2. verwiesen. Dieser trifft entsprechende Aussagen zur Entwicklungsphase per erfolgtem Mittelabfluss. Bislang sind keine der Maßnahmen abgeschlossen. Darüber hinaus ist die Auflistung in § 17 InvKG intendiert beispielhaft und macht eine Umsetzung vom verfügbaren Budget innerhalb der 26 Mrd. Euro Gesamtsumme für Bundesmaßnahmen abhängig. Daher sind im Bericht der Bundesregierung zum Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025 auch nicht alle in § 17 InvKG aufgelisteten Vorhaben aufgeführt. 14. In welchem Umfang haben die in § 12 InvKG aufgelisteten Städte und Regionen die zur Verfügung gestellten Mittel abgerufen (bitte zu den einzelnen Städten und Regionen auflisten)? Für eine Auflistung der Mittelabrufe wird auf den Bericht der Bundesregierung zum Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025, Kapitel II.1. verwiesen. Zahlreiche Projekte haben jedoch bereits das ex-ante-Verfahren erfolgreich durchlaufen. Einige Vorhaben wurden allerdings noch nicht durch die Landesbewilligungsbehörde bewilligt. Förderfähige Gemeinden und Gemeindeverbände gemäß§ 12 InvKG Gebundene Mittel (nach erfolgreichem ex-ante-Verfahren) in TEuro Stadt Wilhelmshaven 41.156 Kreis Unna 21.776 Stadt Hamm 0 Stadt Herne 35.340 Stadt Duisburg 7.475 Stadt Gelsenkirchen 113.071 Stadt Rostock Landkreis Rostock 8.696,80 Landkreis Saarlouis 25.770 Regionalverband Saarbrücken 0 15. Welche der im Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen benannten Verkehrsprojekte wurden bereits vollständig realisiert, und in welcher Entwicklungsphase befinden sich die noch nicht umgesetzten bzw. nicht vollständig umgesetzten, aber im Gesetz angekündigten Projekte (bitte zu jedem einzelnen Verkehrsprojekt auflisten)? Für eine detaillierte Auflistung wird auf den Bericht der Bundesregierung zum Umsetzungsstand des Investitionsgesetzes Kohleregionen 2025, Kapitel IV., verwiesen. Dieser trifft entsprechende Aussagen zur Entwicklungsphase per erfolgtem Mittelabfluss. Mit dem zur Verfügung stehenden Budget können nicht alle im InvKG aufgeführten Verkehrsinfrastrukturprojekte umgesetzt werden. Die Länder müssen die Projekte priorisieren, die abschließend durch das Bund-Länder- Koordinierungsgremium (BLKG) beschlossen werden. Bzgl. des Umsetzungsstandes bisher durch das BLKG beschlossener Maßnahmen wird auf Anlage 1 verwiesen.* 16. Dokumentiert die Bundesregierung die in der Umsetzung der Projekte des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen auftretenden bürokratischen Herausforderungen für die Kommunen, und welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung bei Auftreten solcher Probleme? Das über das InvKG geförderten Kompetenzzentrum für Regionalentwicklung des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) führt regelmäßig eine Befragung der Kommunen durch. Die Ergebnisse wurden auf der Transformationstagung 2025 mit Kommunen besprochen. Das BMWE prüft die Ergebnisse, um bei Bedarf Schärfungen in der investiven Förderung von Kommunen über Finanzhilfen mit den Ländern zu besprechen oder Förderung von kommunalen Strukturen über STARK auszubauen. 17. In welchem Umfang können insbesondere Infrastrukturprojekte im Kontext von Bildungs- und Forschungseinrichtungen durch nach Maßgabe des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen bereitgestellten Mitteln gefördert werden? Das InvKG bietet viele Möglichkeiten, Investitionen im Bereich Bildung und Forschung zu finanzieren, da diese Bereiche als Treiber regionaler Wirtschaftsentwicklung gelten. Insbesondere im Bereich Forschung (und Entwicklung) * Von einer Drucklegung der Anlage 1 wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/4382 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. sind derzeit das Gros der Mittel verplant (vgl. hierzu S. 52 der InvKG- Evaluierung 2025). Eine Förderung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen über Finanzhilfen nach Kapitel 1 und 2 des InvKG ist nach § 4 Absatz 1 Nummer 3 InvKG (öffentliche Fürsorge zur Verbesserung wirtschaftsbezogener Standortbedingungen, insbesondere Ausbau von Einrichtungen für Kinder und Jugendliche) und § 4 Absatz 1 Nummer 7 InvKG (Infrastrukturen für Forschung, Innovation und Technologietransfer sowie ergänzende betriebliche Aus- und Weiterbildung) denkbar. Allerdings ist zu beachten, dass Finanzhilfen nur in Bereichen eingesetzt werden können, in denen eine Bundesgesetzgebungskompetenz besteht. Da der Bereich Bildung im Wesentlichen eine Länderzuständigkeit ist, ist eine Förderung hier nur möglich, soweit die betriebliche Aus- und Weiterbildung oder im Schwerpunkt die Jugendfürsorge betroffen ist. Des Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 1 bezüglich der Steuerung von Förderbereichen und der Finanzhilfen verwiesen. Im Rahmen der Bundesmaßnahmen nach Kapitel 3 InvKG kann insbesondere auf die Förderprojekte nach § 17 InvKG verwiesen werden. Diese bedienen schwerpunktmäßig die Themen Forschung und Bildung. Im Bereich des STARK-Förderprogramms kommen insbesondere die Förderkategorien 2 (Wissens- und Technologietransfer) und 4 (Qualifikation/Aus- und Weiterbildung) in Betracht. Darüber hinaus sind nach dem Maßgabebeschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages bei den Maßnahmen nach den §§ 14 bis 17, Kapitel 3 des InvKG über den gesamten Betrachtungszeitraum bis 2038 hinweg mindestens 90 Prozent der hierfür vorgesehenen Mittel für Maßnahmen im Bereich Wirtschaft sowie Bildung und Forschung einzusetzen (Maßgabebeschluss 8391, 19. Wahlperiode). Art und Umfang der Förderung richten sich nach den aufgelegten Förderprogrammen und den verfügbaren Haushaltsmitteln. 19. Wie nutzt die Bundesregierung die Chance des Umbruchs in den Kohleregionen in Verbindung mit dem InvKG, um Gleichstellung der Geschlechter nicht nur zu fördern, sondern auch aufzuholen, wie wird dies evaluiert? Eine geschlechterspezifische Wirkungsmessung der Effekte des InvKG auf dem Arbeitsmarkt findet bereits in der InvKG-Evaluierung 2025 statt und soll ausgebaut werden, um eine geschlechtersensible regionale Wirtschaftspolitik stärker betreiben zu können. Ein zentraler Aspekt auszubauender Gleichstellung ist die verbesserte Care-Ökonomie. Insbesondere Investitionsmöglichkeiten des InvKG in Verkehrsinfrastruktur (kurze Pendelwege), aber auch in die Daseinsvorsorge (Ausbau Betreuungsangebote), tragen dem Rechnung. 20. Welche Projekte wurden im Förderbereich 3 „Infrastrukturen der Daseinsvorsorge“ in der ersten Säule bewilligt (bitte zu jedem einzelnen Daseinsvorsorgeprojekt nach Revier auflisten)? Zur Beantwortung der Frage wird auf die Anlage 2 verwiesen.* * Von einer Drucklegung der Anlage 2 wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/4382 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 21. Welche Bedeutung misst die Bundesregierung den sogenannten weichen Standortfaktoren in den Revieren bei, und mit welchen Maßnahmen gedenkt die Bundesregierung, zukünftig mehr Mittel in die Stärkung dieser fließen zu lassen? Als sogenannte weiche Standortfaktoren werden hier solche verstanden, die eine eher mittelbare Wirkung auf die Standortentscheidung von Unternehmen und Arbeitskräfte haben z. B. Verfügbarkeit von Wohnraum, ÖPNV, Bildungs-, Betreuungs- und Kulturangebote, Stadtbild und Umweltbeschaffenheit entfalten. Nach Auffassung der Bundesregierung kommt diesen Standortfaktoren eine hohe Bedeutung zu. Daher können mit Finanzhilfen Investitionen den genannten Bereichen (vgl. § 4 Absatz 1 Nummer 2, 3, 4, 5, 7, 8 und 9 InvKG) auch umfangreich gefördert werden. Des Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 1 bezüglich der Steuerung von Förderbereichen und der Finanzhilfen verwiesen. Im Bereich der Bundesmaßnahmen wird auf die in § 17 InvKG genannten Vorhaben sowie auf das STARK Programm, insbesondere der Förderung von Gemeinsinn und eines gemeinsamen Zukunftsverständnis verwiesen. Auch in diesem Bereich kommt es nach Auffassung der Bundesregierung zunächst auf die Umsetzung der bereits geplanten Projekte bzw. den tatsächlichen Abruf der bereitgestellten Mittel an. 22. Gibt es Beispiele, wo InvKG-Mittel mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) Synergieeffekte erzielen konnten? Eine konkrete Messbarkeit von Synergieeffekten wird in die Evaluierungsmethodik zum InvKG aufgenommen. Dem BMWE sind Projekte bekannt, bei dem sich die Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und das InvKG zumindest gegenseitig bedingen und unterstützen, unter anderem: • Im Industriepark Schwarze Pumpe sind eine Reihe von Maßnahmen aus der GRW-I gefördert worden. Die Maßnahmen aus dem InvKG, insbesondere die Südanbindung, unterstützen die Wirksamkeit der Maßnahmen. • Großräschen: Der Hafen wurde mit Mitteln der GRW-I unterstützt und bildet eine logische Verbindung zu den Maßnahmen an den IBA-Terrassen, die wir aus Mitteln des InvKG fördern. • Lausitzer Seenland: Auch der Überleiter 11 vom Ilse-See zum Sedlitzer See ist aus der GRW-I gefördert worden als Teil der Erschließung des Lausitzer Seenlands. Aus dem InvKG wird die Anschaffung des Fahrgastschiffs gefördert. 23. Ist in den ehemaligen Kohleregionen der GRW (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur)-Fördertatbestand „regionale Daseinsvorsorge“ zum Einsatz gekommen (wenn ja, bitte die Projekte auflisten)? Eine GRW-Förderung ist nur in den ehemaligen Kohleregionen (Landkreise gemäß InvKG) möglich, die auch zum GRW-Fördergebiet (strukturschwache Regionen) gehören. Bisher wurden auf Grundlage des GRW-Fördertatbestands „regionale Daseinsvorsorge“ keine GRW-Vorhaben in den ehemaligen Kohleregionen (Landkreise gemäß InvKG), die zugleich GRW-Fördergebiet sind, bewilligt. Die Durchführung der GRW-Förderung ist Aufgabe der Länder. Innerhalb des gemeinsam von Bund und Ländern gesetzten Rahmens legen diese räumlichen oder sachlichen Schwerpunkte fest und entscheiden, welche Projekte konkret sowie in welchem Umfang gefördert werden. 24. Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung zu ergreifen, um die Erkenntnisse aus den BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)-Analysen zu den Bevölkerungsprognosen in den Braunkohlerevieren, z. B. die Notwendigkeit Struktur- und Demografiepolitik zusammenzudenken und Wachstumsimpulse stärker in die Fläche zu bringen, zu nutzen (www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/fachbeitraege/raume ntwicklung/strukturwandel-braunkohlereviere/strukturwandel-demografi sche-entwicklung-braunkohlereviere/01-start.html )? 28. Im vorhergehenden begleitenden Bericht (vgl. www.iwh-halle.de/publika tionen/detail/begleitende-evaluierung-des-investitionsgesetzes-kohleregi onen-invkg-und-des-stark-bundesprogramms-zwischenbericht-vom-3006 2023) wird der Fachkräftemangel als eine mögliche Wachstumsbremse der Regionen benannt, welche Maßnahmen wurden ergriffen, um dieses Problem zu adressieren? Aufgrund inhaltlichen Zusammenhangs werden die Fragen 24 und 28 gemeinsam beantwortet. Die Bundesregierung steht, aufbauend auf den Erkenntnissen dieser Berichte, mit den Ländern im Austausch, um der Herausforderung zu begegnen. In zukünftigen Evaluierungen der Wirkungen des InvKG werden daher sogenannte Erwerbsbiographien genauer analysiert, um regionale Fachkräftebewegungen aufzuzeigen, Einflussfaktoren zu identifizieren und um diese steuern zu können. Die bisherige verstärkte Förderung im Bereich Forschung und Entwicklung trägt dem Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften bereits Rechnung. Auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung, beispielsweise im STARK- Programm, wurden Fördermöglichkeiten um investive Aspekte ausgeweitet. Um das Matching von Fachkräfteangebot und -nachfrage zu verbessen, weitet insbesondere NRW sogenannte Job-Drehscheiben erfolgreich aus. 25. Sieht die Bundesregierung weitere Möglichkeiten im Rahmen des InvKG, Kofinanzierung von Bundesmaßnahmen zu ermöglichen, wenn nein, warum nicht, und wenn ja, welche? Die über das InvKG bereitgestellten Finanzhilfen können nur für besonders bedeutsame Investitionen der Länder und ihrer Gemeinden und Gemeindeverbände eingesetzt werden. Die Mittel für die Bundesmaßnahmen werden nach den Vorgaben von Kapitel 3 und 4 eingesetzt. Eine Kofinanzierung von anderen Bundesmaßnahmen würde zu einem Verlust von Mitteln für die dort genannten Projekte führen und ist daher nicht vorgesehen. 27. Wie ist der aktuelle Umsetzungsstand des PtX Labs in der Lausitz, und bis wann sollen Vergabe und Umsetzung abgeschlossen sein? Auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 64 des Abgeordneten Michael Kellner auf Bundestagsdrucksache 21/3136 wird verwiesen. 29. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung mit den Ländern, um Projektauswahl und Förderungen in Regionen wie Sachsen-Anhalt, mit bisherigem Fokus auf den Schwerpunkt der z. B. wirtschaftsnahen Infrastruktur, auf Fragen wie Arbeitskräftesicherung und Anwerbung zu lenken? Gemäß § 26 InvKG bespricht die Bundesregierung die Evaluierungsergebnisse im Bund-Länder-Koordinierungsgremium mit den Ländern und darüber hinaus zu diesen und weiteren Themen regelmäßig. Des Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 1 bezüglich der Steuerung von Förderbereichen und der Finanzhilfen verwiesen. Anlage 1 Stand der Umsetzung von beschlossenen InvKG-Verkehrsvorhaben Stand: Januar 2026 Vorhabenbezeichnung aktuelle Lph nach HOAI (für Schienenvorhaben)/ Entwicklungsphase (für Straßenvorhaben) Elektrifizierung ABS (Leipzig -) Geithain - Chemnitz 3/4 Strecke Berlin-Grünau - Königs Wusterhausen 1/2 Bahnhof Königs Wusterhausen (Nordkopf) 5-8 Bahnhof Königs Wusterhausen (Südkopf) 3/4 Bahnhof Lübbenau 1/2 Strecke Lübbenau - Cottbus (Strecke) 5-8 Strecke Lübbenau - Cottbus (Bf Cottbus Süd) 5-8 Bahnhof Cottbus 5-8 Bahnhof Eisenhüttenstadt 1/2 Bahnhof Bischdorf 1/2 Strecke Cottbus - Forst 1/2 Strecke Graustein - Spreewitz 1/2 Strecke Leipzig - Falkenberg - Cottbus 1/2 Knoten Falkenberg 1/2 Knoten Ruhland 3/4 Strecke Cottbus - Guben - Grünberg 1/2 Strecke Naumburg - Halle 1/2 Strecke Berlin - Cottbus - Weißwasser - Görlitz (- Breslau) (Strecke) 1/2 Strecke Berlin - Cottbus - Weißwasser - Görlitz (- Breslau) (1. BS Bf Görlitz) 5-8 Strecke Arnsdorf - Kamenz - Hosena (- Hoyerswerda - Spremberg) 1/2 Strecke Leipzig - Bad Lausick - Geithain (- Chemnitz) 1/2 Strecke Aachen - Köln 1/2 Bahnhof Leuna Werke Nord 3/4 Strecke Merseburg - Querfurt (1. BA) Inbetriebnahme 2024 erfolgt Strecke Merseburg - Querfurt (2. BA) 1/2 Strecke Weißenfels - Zeitz 3/4 Bahnhof Bitterfeld Inbetriebnahme 2025 erfolgt S11-Ergänzungspaket 3/4 S-Bahn Köln, Köln - Mönchengladbach 1/2 Verbindungskurve Großkorbetha -1 S-Bahn Leipzig - Merseburg 1/2 S-Bahn Leipzig - Pegau - Zeitz - Gera 1/2 S-Bahn Rheinisches Revier, Abschnitt Ost 1/2 A 72, Borna–Nord – AD A 38/A 72 (BA 5.2 AS Rötha –AD A 38/A 72 im Bau B 87, Ortsumgehung Bad Kösen im Bau B 180, Ortsumgehung Aschersleben/Süd bis Quenstedt im Bau B 97, Ortsumgehung Cottbus, 2. BA im Bau B 178, Zittau – Niederoderwitz Inbetriebnahme 2025 erfolgt 1= Lph 1/2 sind abgeschlossen, mit Lph 3/4 wurde noch nicht begonnen. Leistungsphasen (Lph) nach HOAI 1/2: Grundlagenermittlung/Vorplanung 3/4: Entwurfs-/Genehmigungsplanung 5-8: Bauphase Parl. Anfrage B90/DIE GRÜNEN zum Umsetzungsstand der Projekte des InvKG Anlage 2 betr. Frage 20 "Welche Projekte wurden im Förderbereich 3 „Infrastrukturen der Daseinsvorsorge“ in der 1. Säule bewilligt ?" Liste der bewilligten Finanzhilfe-Projekte in Förderbereich 3 - öffentl. Fürsorge Dislaimer: Die Liste enthält die Projekte, die erfolgreich das ex-ante Verfahren des Bundes durchlaufen haben. Bundesl and Kennziff er Revier Träger Fördergegenstand Projektbeschreibung Projektziel Gemeinde Bundesförderung (In TEUR) Branden burg BB_01A Lausitzer Revier Zweckverban d neue Bühne Senftenberg Werkstattgebäude neue Bühne Senftenberg Sanierung und Erweiterung des Werkstattgebäudes zur Stärkung und Erweiterung der technischorganisatorischen Basis und räumlichen Kapazitäten Das Projekt fördert nachhaltig die Stärkung des Kulturstandortes sowie der Arbeitsplatzsicherung im Kunst- und Kulturbereich und unterstützt somit das wirtschaftliche Wachstum der Stadt Senftenberg und Umgebung. Die Investition dient der Sicherung und dem weiteren Ausbau der kulturellen Infrastruktur im Lausitzer Revier. Die "Neue Bühne" bespielt in der Arbeitsweise einer Landesbühne neben den Spielstätten in ihrem eignen Haus auch Städte und Gemeinden, die über kein eigenes Theater verfügen. Sie gewährleistet damit ein dezentrales Kulturangebot, leistet bildungspolitische Bsisarbeit fernab der Zentren und kann durch ihre Arbeit regionale Identifikationsmöglichkeiten schaffen und stärken. 12066304 6.750,0 Branden burg BB_01 Lausitzer Revier Stadt Forst (Lausitz) Neue Dauerausstellung für das Brandenburgische Textilmuseum Forst (Lausitz) (BTM) Ziel ist es das BTM als Ort der Industriekultur für den Tourismus und breite Bevölkerungsgruppen erlebbar machen und ihr identitätsstiftendes Potential fördern. Ein weiterer Schwerpunkt thematisiert die Aufarbeitung der schmerzhaften Erfahrungen verschwundener Orte. Die Erweiterung der DA soll des Weiteren zu einer Wertsteigerung der Museumsarbeit auf wissenschaftlicher Basis zur Sicherung, Dokumentation und breitenwirksamen Vermittlung des einzigartigen historisch-kulturellen Erbes der Region führen. Zusammenfassend soll die Erhaltung und Entwicklung von individuellen Kultur- und Museumsangeboten durch eine integrierte, moderne u. zeitgemäße Präsentation von stadt- und regionalgeschichtlichen Themen als Ankerpunkt für verschiedene Zielgruppen und regionale Akteure geschaffen werden. Stadt Forst (Lausitz), Gemeindesc hlüssel: 12 0 71 000 2.737,8 Branden burg BB_07 Lausitzer Revier Landkreis Oberspreewa ld-Lausitz Sanierung Zechenhaus in Brieske, die denkmalsgeschützte Wiederherstellung des Zechenhauses, Nutzung für ein zentrales Museumsdepot und Archiv für den Landkreis OSL, • die Entstehung eines Kultur- und Veranstaltungsortes Durch die denkmalsgeschützte Sanierung wird ein, die Bergbaugeschichte der Lausitz prägender Ort wieder in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gestellt. Übergeordnete Ziele des Projektes sind die Verbesserung der Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraumes Lausitz, Stärkung des südlichen Brandenburgs als Kulturort und Erweiterung des touristischen Angebotes, welches sich in die Tourismusstrategie von Landschafts- und Industriewandel bestens integrieren lässt. Die Nutzung als offenes zentrales Museumsdepot und Archiv ist identitätsstiftend für die Region. Für den Verbund der Museen des Landkreises OSL (mit jährlich ca. 170.000 Besuchern) wird das Zechenhaus ein weiteres Alleinstellungsmerkmal mit zahlreichen Synergieeffekten darstellen. 18.180,0 Branden burg BB_09 Lausitzer Revier Stadt Senftenberg Niederlausitzhalle Senftenberg – Qualifizierung als überregionale Messe- und Multifunktionshalle am Universitätscampus, energetische Sanierung Die Niederlausitzhalle ist mit ihrer derzeitigen räumlichen Kapazität für viele regionale und überregionale Unternehmen eine ideale Größe für Unternehmensveranstaltungen und - Events. Die Auslastung des Niederlausitzhalle liegt bei 100% und es liegen angemeldete Bedarfe von 130% vor. Das Mittelzentrum Senftenberg und RWK-Kommune (RWK Westlausitz) verfügt derzeit über keine eigenen räumlichen Kapazitäten für die Durchführung größerer Veranstaltungen für Jugendliche, Senior*innen bzw. sonstige kommunale Erfordernisse (z.B. Zusammenkünfte (kommunaler) Un-ternehmen, Unternehmer*innentreffen, Abschlussveranstaltungen des Gymnasiums und der Oberschulen, Jahresempfänge der Stadt) und nutzt für diese oftmals die Niederlausitzhalle. Daher und aufgrund des zu erwartenden weiter steigenden Nutzungsbedarfs auf Grund des Strukturwandels (Ansiedlungen von Familien, die im Gebiet des RWK Westlausitz leben und arbeiten möchten), sieht die Stadt Senftenberg den Bedarf der (energetischen) Sanierung der Niederlausitzhalle. Das Schaffen einer modernen, innovativen und nachhaltigen Präsentationsfläche für überregionale, regionale und städtische Veranstaltungen, Nutzung durch BTU für Präsentationszwecken, Nutzung durch Firmen würde sich positiv auf das Regionalmarketing auswirken. Stadt Senftenberg, Gemeindesc hlüssel: 12 0 66 304 9.000,0 Branden burg BB_16 Lausitzer Revier Landkreis Spree-Neiße Telemedizin in Rettungswagen - Einsatz eines mobilen Übertragungsgerätes in Form einer Mixed- Reality-Brille zur visuellen und akustischen Übertragung Lokale Lösung der Telemedizin und mit dem Ziel des Ausbaus auf das Leitstellengebiet der Lausitz, der Einbindung der Krankenhäuser sowie Anbindung an die Telenotarztstruktur des Landes Brandenburg. Der digitale Wandel im Lausitzer Revier soll voran getrieben werden. Dazu ist als Ziel im Leitbild zum Lausitzer Revier die Gesundheitvorsorge fokussiert, mit dem Aufbau einer digitalen, nachhaltigen medizinischen Versorgung. Dazu soll das beschriebene Projekt beitragen. Stadt Forst (Lausitz), Gemeindesc hlüssel: 12 0 71 000 108,0 Branden burg BB_18 Lausitzer Revier Stadt Cottbus Trampolinhalle im Sportzentrum Cottbus Schaffung eines international bedeutsamen Radsporteventcenters zur nachhaltigen Stärkung des Bekanntheitsgrades der Lausitz => Nationale und internationale Sportveranstaltungen als kulturelles Ereignis in der Region zur nachhaltigen Stärkung des Sporttourismussektors lokal/ regional => Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und Verbesserung der Attraktivität der Lausitzregion Synergieeffekte für den Standort, u. a. Ansiedlung von Hotel- und Gastronomiegewerbe, Steigerung der internationalen Besucherzahlen, Steigerung der Umsätze im Hotel- und Gaststättengewerbe, Schaffung von Arbeitsplätzen, Ausbau von Sport- und Kulturszene etc. - Ausbildung eines Alleinstellungsmerkmals gem. der Entwicklungsstrategie Bergbaufolgelandschaft Cottbuser Ostsee (2020) als überregionale Eventdestination - Das Bauvorhaben besitzt ein überaus hohes Potenzial als Entwicklungstreiber für die Region, hat eine hohe Anker- und Initialfunktion für die unterschiedlichsten Folgeprojekte, insbesondere im Rahmen der nachhaltigen infrastrukturellen Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft am Cottbusser OSTSEE, und passt hervorragend in die Entwicklungsperspektive „Lausitz – Eine Europäische Modellregion für den Strukturwandel“. Stadt Cottbus, Gemeindesc hlüssel: 12 0 52 000 5.847,3 Branden burg BB_19 Lausitzer Revier Stadt Spremberg Gesundheitshaus Schwarze Pumpe Steigerung der Attraktivität als Wohnstandort sowie die Erhöhung der Identität der Bewohner mit ihrem Heimatort. Das gilt v. a. für den Ortsteil Schwarzen Pumpe, dessen Attraktivität für die vielen im benachbarten Industriepark arbeitenden Einpendler (inklusive ihrer Familien) als möglicher zukünftiger Wohnstandort erhöht werden soll. Umbau einer städtischen Immobilie zum Gesundheitshaus soll die Voraussetzungen schaffen, die medizinische Versorgung mit einer Einrichtung eines point of care mit AGnES , in Kooperation mit CTK Einrichtung eines Versorgungsterminals für Patienten sowie eine Apotheke und Patientencafes, im ländlichen Raum deutlich zu verbessern. Stadt Spremberg, Gemeindesc hlüssel: 12 0 71 372 1.971,0 Branden burg BB_26 Lausitzer Revier Amt Burg (Spreewald) für die Gemeinde Burg (Spreewald) Errichtung eines Kultur- und Mehrzweckzentrums im Kurort Burg Errichtung eines Kultur- und Mehrzweckzentrums im Kurort Burg (Spreewald) mit dem Ziel Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen durch Veranstaltungsmanagement, Steigerung der Wertschöpfung durch den primären Wirtschaftszweig Tourismus; Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur durch Erweiterung der Angebote in den Sektoren Tourismus, Kunst, Kultur, Sport und insbesondere auch Gesundheit inkl. Verlängerung der Aufenthaltsdauer + Wintersaison; Verbesserung der Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraums Lausitz durch Stärkung des Tourismus und der davon abhängigen Bereiche wie Handel, Handwerk und Dienstleistungen; nachhaltige, generationsübergreifende Nutzung und Sicherung der Daseinsvorsorge durch Erhalt des Bildungs- und Sportangebotes sowohl im Bereich der Schule als auch Gesundheitsrehabilisierungund so die Stärkung des Wirtschaftsfaktors Tourismus mit primären und sekundären Wertschöpfungen in diesem Bereich zu erhalten sowie Synergieeffekte in den Bereichen Daseinsvorsorge durch gleichzeitige Investition in Schule, Kultur und Vereinssport zu stärken. Gemeinde Burg (Spreewald), Gemeindesc hlüssel: 12 0 71 032 01 13.556,2 Branden burg BB_56 Lausitzer Revier Forster Wohnungsba ugesellschaft mbH Ertüchtigung eines Gebäudes zur Errichtung der Pflegeschule Forst Erwerb, Modernisierung und Ausstattung eines historischen Gebäudes zur Nutzung als Ausbildungsstätte für Pflegekräfte Der Projektpartner, das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus, wird die Pflegeausbildung übernehmen. Das Projekt trägt dazu bei, Fachkräfte vor Ort auszubilden und in der Region einzusetzen. Die Ausbildung wird in zwei Sprachen erfolgen (deutsch und polnisch); durch die internationale Ausrichtung sollen mehr Menschen für eine Ausbildung zur Pflegekraft gefunden werden - es wird somit dem Pflegefachkräftemangel entgegengewirkt und das Potential geschaffen für eine bessere Versorgung auch in der Fläche. Stadt Forst, Gemeindesc hlüssel: 12 0 71 076 766,8 Branden burg BB_57 Lausitzer Revier Stadt Cottbus Barrierefreier Ausbau des Sportzentrums in Cottbus Das Projekt zum behindertengerechten Ausbau des Sportzentrums in Cottbus umfasst zunächst die Sicher-stellung der inneren und äußeren Erschließung (Wegeführung/Zugänglichkeit) des Sportzentrums. Hierzu gehört u.a. die Herstellung der barrierefreien Wegeführung durch die Überwindung /Reduzierung des geografischen Höhenunterschiedes von ca. 6 m Höhe zwischen den Spor-tstätten, dem Wohnheim und den Schul- und Verwaltung-sgebäuden im Sportzentrum inkl. Beschilderung/W egeleitsystem sowie die barrierefreie Erschließung aller Objekte (Aufzüge, Rampen, Behinderten WC´s etc.). Darüber hinaus ist die Errichtung eines Paracycling-centers mit einem Trainings- und Verwaltungsgebäude vorgesehen. Durch die Umsetzung des Projektes soll ein weiterer Schritt der Inklusion vollzogen und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, von Deutschland in 2009 ratifiziert, unterstützt werden.Im Rahmen der Entwicklung der Lausitz als Europäische Modellregion für den Strukturwandel soll das Sportzentrum Cottbus europaweit als Modell für Teilhabe, Inklusion und die Gleichstellung des Paralympischen und Olympischen Sports weiterentwickelt werden. Im Zusammenhang mit dieser Zielstellung wird das Angebot im Vereins- und Nachwuchsleistungssport, insbesondere im Parasport, für Kinder und Jugendliche in der Lausitzregion verbessert. Der barrierefreie Ausbau des Sportzentrums trägt hierbei zur Schaffung eines attraktiven Lebensraums mit hoher Lebensqualität und sportlicher Vielfalt bei und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region. Durch die Umsetzung des Investitionsprojektes sollen direkt und indirekt Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden ). Die nachhaltige Angebotserweiterung für Kinder- und Jugendliche im Vereins- und Nachwuchsleistungssport trägt direkt zur Verbesserung des Wirtschafts-, Wohn- und Lebensstandortes für Unternehmen und deren Arbeitnehmer bei und unterstützt die Verjüngung der Gesellschaft in der Strukturwandelregion. Stadt Cottbus, Gemeindesc hlüssel: 12 0 52 000 9.117,0 Branden burg BB_61 Lausitzer Revier Stadt Schwarzheide Errichtung eines Wohnheims für Jugendliche in der Ausbildung - Ausbildungspensionat Schwarzheide Ausbau eines ehemaligen Schulgebäudes zu einem Ausbildungspensionat mit temporären Wohnmöglichkeiten für ca. 60 Auszubildende/Schüler In der Region gibt es einen steigenden Mangel an Fachkräften in bestehenden und vor allem "neuen" Berufen. Dem versucht man mit dem Aufbau weiterer dezentraler Ausbildungskapazitäten zu begegnen. Durch den Bau des überbetrieblichen Leistungszentrum Lausitz mit mehreren hundert (Aus)Bildungsplätzen wird der Bedarf an Wohn(heim)plätzen in räumlicher Nähe steigen. Nach der Ausbildung/Weiterbildung können die Absolventen/Fachkräfte in regionalen Unternehmen tätig bleiben/werden und somit die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft nachhaltig stärken. Durch die Anschaffung und die Zurverfügungstellung von eBikes für die (Berufs)Schüler in Verbindung mit dem ÖPNV wird die Multimodalität im Verkehr unerstützt. Stadt Schwarzheid e, Gemeindesc hlüssel: 12 0 66 296 9.190,8 Branden burg BB_62 Lausitzer Revier Berufsförderu ngswerk der Bauindustrie Berlin- Brandenburg e.V. Errichtung eines Wohnheims für Jugendliche in der Ausbildung im Bausektor (Cottbus) Neubau eines viergeschossigen Wohnheims für Jugendliche mit ca. 110 Betten sowie Sport- und Freizeiträume/-anlagen und Kantine In der Region gibt es einen steigenden Mangel an Fachkräften in bestehenden Berufen. Insbesondere im Baubereich wird der angeschobene Strukturwandel zu steigenden Engpässen führen. Zur Sicherung und dem Ausbau der Ausbildungsangebote sowie zur Verbesserung der Standortbedingungen des überbetrieblichen "Kompetenzzentrums für Nachhaltiges Bauen Cottbus" (KOMZET) ist die Errichtung eines Wohnheims erforderlich. Die Sicherung der Auslastung des Kompetenzzentrums durch Bereitstellung eines Wohnheims wird aufgrund der Erweiterung des Einzugsbereiches und dem prognostizierten Anstieg der Auszubildendenzahl durch die Erweiterung um die Ausbildungsbereiche Straßenunterhaltung und Straßenbetriebsdienst. Stadt Cottbus, Gemeindesc hlüssel: 12 0 52 000 7.650,0 Branden burg BB_79 Lausitzer Revier Stadt Cottbus Barrierefreier Ausbau des Sportzentrums in Cottbus (2. Bauabschnitt) Das Fortschreibungsprojekt zum Barrierefreien Sportzentrum (der 1. BA wurde bereits in der IMAG Lausitz am 29.09.2022 als förderwürdig bestätigt) beinhaltet mehrere Teilprojekte und ist wesentlicher Bestandteil der Entreésituation des Sportzentrums (Haus des Sports, Eingangsbereich mit Seitenflügel, Verbinderbau mit OSP-Seitenflügel). Das Projekt bezieht sowohl den Ausbau, den Neubau, die Modernisierung, die Erschließung, die Außen- / Freiraumgestaltung sowie eine Aufstockung bzw. Erweiterung von Teilbereichen mit ein und beschäftigt sich gleichsam mit der Weiterentwicklung und Umsetzung eines innovativen bedarfsgerechten Nutzungskonzeptes und Raum- und Funktionsprogrammes. Durch die Umsetzung des Gesamtprojektes soll mit dem barrierrfreien Ausbau des Standortes ein weiterer Schritt der Inklusion vollzogen und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, von Deutschland in 2009 ratifiziert, unterstützt werden. Im Rahmen der Entwicklung der Lausitz als Europäische Modellregion für den Strukturwandel soll das Sportzentrum Cottbus europaweit als Modell für Teilhabe, Inklusion und die Gleichstellung des Paralympischen und Olympischen Sports weiterentwickelt und etabliert werden. Im Zusammenhang mit dieser Zielstellung wird das Angebot im Vereins- und Nachwuchsleistungssport für Kinder und Jugendliche in der Lausitzregion verbessert und ausgebaut. Der barrierefreie Ausbau des Sportzentrums trägt hierbei zur Schaffung eines attraktiven Lebensraums mit hoher Lebensqualität und sportlicher Vielfalt bei und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region. Durch die Umsetzung des Investitionsprojektes werden direkt und indirekt weitere Arbeitsplätze geschaffen und gesichert .Die nachhaltige Angebotserweiterung im Vereins- und Nachwuchsleistungssport dient zum einen der Daseinsvorsorge bei und trägt zum anderen direkt zur Verbesserung des Wirtschafts-, Wohn- und Lebensstandortes für Unternehmen und deren Arbeitnehmerbei und unterstützt die Verjüngung der Gesellschaft. Stadt Cottbus,Gem eindeschlüss el: 12 0 52 000 20.700,0 Branden burg BB_95 Lausitzer Revier Stadt Doberlug- Kirchhain Lausitz Gate Doberlug- Kirchhain – Gut verknotet und zusammen bewegen Im Bahnhofsgebäude vorgesehen sind bauliche Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude selbst sowie Realisierung Servicestation mit Touristeninformation und Fahrradverleih, Coworking-Space, multifunktionaler Veranstaltungsraum und Gästewohnungen für Auszubildende, Studierende, Touristen und Geschäftsreisende. Auf dem Bahnhofsvorplatz sollen zwei weitere Bushaltemöglichkeiten entstehen und Park & Ride- Angebote sowohl für PKW als auch für Fahrräder bedarsgerecht erweitert werden. Ziel des Projektes ist die Aufwertung des Bahnhofgebäudes sowie des Bahnhofumfeldes zu einem modernen Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs und als Schnittstelle zur Nahmobilität sowie zum Kfz-Verkehr. Der Aufbau eines Coworking-Spaces als Ort für gründende Personen, Unternehmensansiedlungen und -erweiterungen sowie als Ort der Vernetzung in Zusammenarbeit mit lokalen (und wachsenden) Unternehmen fördert die Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und Wettbewerbsfähigkeit der Lausitz. Durch die Zusammenarbeit zwischen regionalen und kommunalen Arbeitgebern können vorhandene Arbeitsplätze am Tourismusservice-Standort gesichert und neue durch den Aufbau eines Angebotes an Übernachtungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten geschaffen werden. Durch Nutzung eines Bestandsgebäudes für die geplante Investition wird der Verlust von Boden durch Versiegelung im städtischen Raum vermieden. 12 0 62 092 9.900,0 Branden burg BB_101 Lausitzer Revier Stadt Senftenberg Umbau der Niederlausitzhalle zu einem modernen CO2- neutralen Dritten Ort für Wissenstransfer, Begegnung, Sport und Kultur Umbau der denkmalgeschütznen Niederlausitzhalle und Abriss sowie Neubau eines Nebengebäudes zu einem zeitgemäßen CO2-neutralen Dritten Ort für Wissenstransfer, Begegnung, Sport und Kultur unter Berücksichtigung von Elementen des bergabauhistorischen Bezugs (ehemaliger Kohleschuppen der Brikettfabrik Meurostolln). Mit der Sanierung der Lausitzhalle und dem Abbruch sowie Neubau eines Nebengebäudes wird eine in der Größe einmalige Halle in der Region geschaffen, die umfangreiche Nutzungensmöglichkeiten bieten wird. Die CO2-neutale Wärmeversorgung wird ein zeitgemäßer Merkmal der Halle sein. Die langfristige konzeptionelle Ausrichtung der BTU Cottbus- Senftenberg mit der Schwerpunktsetzung Wissenstransfer und Innovation sowie die Erhöhung der Lebensqualität durch Erhalt und Ausbau sportlicher und kulturelle Angebote mit einer direkten Ausstrahlung in die angrenzenden Stadtquartiere und damit zu Erhöhung der Standortqualität für das erforderliche Fachkräftepotential im RWK Westlausitz. 12066304 29.700,0 Branden burg BB_102 Lausitzer Revier Stadt Herzberg Errichtung einer Kindertagesstätte mit Schwerpunkt MINT- Bildung in der Stadt Herzberg (Elster Planung und Errichtung einer Kindertagesstätte für 120 Kinder mit dem pädagogischen Schwerpunkt der MINT-Bildung auf einem städtischen Grundstück mit einer kompakten und nachhaltigen Bauweise sowie dem MINT pädagogischen Angebot. Durch den Ausbau des Bundeswehrstandortes Schönewalde/Holzdorf zu einem größten Luftwaffenstützpunkt in Ostdeutschland mit der Erweiterung um weitere 1.000 Dienstposten ist ein Zuzug von rund 7.000 Einwohnern zu erwarten. Neubau von Kita in unmittelbarer Nähe wird die notwendige soziale Fürsorge für die Niederlassung neuer Einwohner schaffen. 12062224 7.650,0 Branden burg BB_103 Lausitzer Revier Stadt Lübbenau/Sp reewald Ersatzneubau Kita Spiel und Spaß in Lübbenau/Spreewald Errichtung einer zweigeschossigen Kita mit ca. 140 Plätzen in einer ökologisch nachhaltigen Bauweise mit bildungsschwerpunkten Sprache, Natur und Nachhaltigkeit. incl. von Grunstückserschließungsmaßnahm en (Wasser, Abwasser, Fernwärme und Strom sowie das Errichten von Außenanlagen mit PKW Stellplätzen). Das Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung der Beschäftigung. Durch die Erschließung eines großen Industrie- und Gewerbegebiets in Lübbenau (Projekt BB60) ist mit Ansiedlungen zu rechnen. Parallel dazu die Errichtung eines „Coworking“ Centers (Projekt BB 65)und des Zentrums für regionale Erzeugnisse (Projekt BB 64) sowie der Entwicklung von weiteren Wohngebieten in Lübbenau lässt den Zuzug und die Stabilisierung der Einwohnerzahlen insbesondere von jungen Familien am attraktiven Spreewaldstandort erwarten. Insgesamt sind mit der Entwicklung der 3 Strukturförderungsmaßnahmen ca. 500 Arbeitsplätze zu erwarten . Mit dem Neubau der Kita in unmittelbarer Nähe soll die notwendige öffentliche Fürsorge für die Niederlassung neuer Einwohner geschaffen werden. 12 0 66 196 10.170,0 Branden burg BB_104 Lausitzer Revier Landkreis Elbe-Elster Horterweiterungsbau an der Grund- und Oberschule Herzberg Planung sowie Errichtung eines Erweiterungsbaus an der Grund- und Oberschule Herzberg für vier Hortgruppen mit IT Ausstattung und multifunktionaler Gestaltung der Außenanlagen. Das Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung der Beschäftigung. Durch den Ausbau des Bundeswehrstandortes Schönewalde/Holzdorf zu einem größten Luftwaffenstützpunkt in Ostdeutschland mit der Erweiterung um weitere 1.000 Dienstposten ist ein Zuzug von rund 7.000 Einwohnern zu erwarten. Horterweiterungsbau mit ausreichend Räumen für 4 Gruppen in unmittelbarer Nähe wird die notwendige soziale Fürsorge für die Niederlassung neuer Einwohner schaffen. 12062 3.006,0 Branden burg BB_107 Lausitzer Revier Stadt Schlieben Neubau einer Kindertagesstätte im Bereich des Schulcampus Schlieben Das Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung der Beschäftigung. Am Standort Schönewalde, im Gebiet der Strukturentwicklung, wird ein Bundeswehrstandort aus- und aufgebaut. Für die zu erwartenden Ansiedlungen soll die soziale Infrastruktur geschaffen werden. Geplant ist der klimaneutrale und energieeffiziente Umbau eines Bestandgebäudes am Standort Schlieben (Die Gemeinde Schlieben befindet sich im 20km Umkreis zum Bundeswehrstandortes Schönewalde) zu einer Kindertagesstätte mit einer Platzkapazität für 80 Kinder mit dem pädagogischen Schwerpunkt der MINT-Bildung. Mittels einer Photovoltaikanlage, kombiniert mit einer Speicheranlage soll eine annähernd autarke Energieversorgung sichergestellt werden. Die Erweiterung des Standortes der Bundeswehr hat zur Folge, dass mindestens 1000 neue Arbeitsplätze im Dienstleistungs- und Unterstützungsbereich entstehen werden. Ein wesentlicher Teil der dadurch notwendigen Strukturentwicklungen/ - anpassungserfordernisse am und um den Bundeswehrstandort ist der Aufbau und die Sicherung einer sozialen Infrastruktur, die für die Ansiedlung von Familien eine entscheidende Rolle spielt. 12062445 5.681,7 Branden burg BB_105 Lausitzer Revier Stadt Schönewalde Errichtung eines neuen Hortgebäudes in der Stadt Schönewalde Das Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung der Beschäftigung. Am Standort Schönewalde, im Gebiet der Strukturentwicklung, wird ein Bundeswehrstandort ausgebaut. Für die zu erwartenden Ansiedlungen soll die soziale Infrastruktur geschaffen und erweitert werden. Geplant ist die Errichtung eines neuen Hortgebäudes für 150 Kinder, am Schulkomplex der Stadt Schönewalde. Die Erweiterung des Standortes der Bundeswehr hat zur Folge, dass mindestens 1000 neue Arbeitsplätze im Dienstleistungs- und Unterstützungsbereich entstehen werden. Ein wesentlicher Teil der dadurch notwendigen Strukturentwicklungen/ - anpassungserfordernisse am und um den Bundeswehrstandort ist der Aufbau und die Sicherung einer sozialen Infrastruktur, die für die Ansiedlung von Familien eine entscheidende Rolle spielt. ?12062461 6.052,5 Branden burg BB_106 Lausitzer Revier Stadt Schlieben Umbau eines Bestandsgebäudes zum Hort im Bereich des Schulcampus Schlieben Das Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung der Beschäftigung. Am Standort Schönewalde , im Gebiet der Strukturentwicklung, wird ein Bundeswehrstandort aufgebaut. Für die zu erwartenden Ansiedlungen soll die soziale Infrastruktur geschaffen und erweitert werden. Geplant ist der Umbau eines Bestandgebäudes am Standort Schlieben (Die Gemeinde Schlieben befindet sich im 20km Umkreis zum Bundeswehrstandortes Schönewalde) zu einem klimaneutralen und energieeffizienten Gebäude, zum Hort auf dem Schulcampus Schlieben, um eine Platzkapazität für 130 Kinder zu erreichen. Mittels einer Photovoltaikanlage, kombiniert mit einer Speicheranlage soll eine annähernd autarke Energieversorgung sichergestellt werden. Die Erweiterung des Standortes der Bundeswehr hat zur Folge, dass mindestens 1000 neue Arbeitsplätze im Dienstleistungs- und Unterstützungsbereich entstehen werden. Ein wesentlicher Teil der dadurch notwendigen Strukturentwicklungen/ - anpassungserfordernisse am und um den Bundeswehrstandort ist der Aufbau und die Sicherung einer sozialen Infrastruktur, die für die Ansiedlung von Familien eine entscheidende Rolle spielt. 12062445 4.299,3 Branden burg BB_112 Lausitzer Revier Gemeinde Kolkwitz ReUse Hub Jahnstraße in Kolkwitz Aus rückgebauten Betonplatten des ehemaligen Wohnungsbaus im Sinne der Nachhaltigkeit und Ressourceneinsparung erfolgt die Errichtung eines multifunktionalen Mehrzweckgebäudes einschließlich Nebengebäuden wie Abstellraum und Garage. Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit in Form von Wiederverwendung rückgebauter Platten aus dem mehrgeschossigen Wohnungsbau der ehemaligen DDR. In einem europäischen Forschungsprojekt "Horizon 2020 ReCreate" wurde diese Variante und Verfahrensweise an der BTU Cottbus erforscht, die in Kolkwitz zum Einsatz kommt. Mit der Wiederverwendung der Platten wird eine Ressourceneinsparung unter dem Aspekt der Einsparung von Primärenergie erreicht. Das Gesundheitsangebot in der Gemeinde Kolkwitz soll gestärkt werden. Pilothaft und strategisch nachhaltig für die Lausitz kann der im Zuge des Stadtumbaus gewonnene Rückbauplattenanteil in der Region wiederverwendet werden. Es ergeben sich Energieeinsparungen für Herstellung, Transport und beim Aufbau von Gebäuden. Hier soll mit den Platten beispielhaft gezeigt werden wie ein multifunktionaler Freizeit- und Gesundheitsstandort errichtet werden kann. Das Gebäude soll für diverse öffentliche Nutzer zu Verfügung stehen. 12071244 441,0 Branden burg BB_113 Lausitzer Revier Stadt Finsterwalde Neubau Hortgebäude Grundschule Nehesdorf Neubau Hortgebäude Grundschule Nehesdorf (Neubau von zwei Hortgebäuden unter Einbeziehung des Bestandsgebäudes) Um den Standort Finsterwalde, im Gebiet der Strukturentwicklung, soll im Rahmen der zu erwartenden Ansiedlungen im Umfeld der Stadt Finsterwalde bzw. des regionalen Wachstumskerns Westlausitz die soziale Infrastruktur erweitert werden. Durch gezielte Wirtschaftsförderung und die Nutzung von Förderprogrammen werden Arbeitsplätze geschaffen und bestehende gesichert. Der beginnende Strukturwandel im regionalen Wachstumskern (RWK) Westlausitz, insbesondere durch die Ansiedlung neuer Unternehmen und die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze, führt zu einem Zuzug von Familien und insbesondere zu einer steigenden Erwerbstätigkeit beider Elternteile. Der erhöhte Bedarf an ganztägigen Betreuungsangeboten im Hortbereich soll mit der Umsetzung des Projektes in Abstimmung mit den Kommunen der regionalen Wachstumskerns Westlausitz gedeckt werden. Das Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung der Beschäftigung. 12062140 4.455,0 Branden burg BB_114 Lausitzer Revier Amt Peitz / Picnjo Neubau/Kapazitätserw eiterung Kita „Lutki“ Jänschwalde Der Neubau teilt sich in einen baulich verbundenen Teil der Krippe (0-3 Jahre) und des Aulabereiches auf. Die neuen Krippe bieten 40 Plätze, der Aulabereich eine Kapazität für 195 Personen (Verpflegung aller Kinder am Standort). Zudem wird das bestehende Witjas- Gebäude ertüchtigt. Kindergarten und Vorschule erhalten Platz für kreative Entfaltung in einer Kinderwerkstatt, eines Forscherraumes, eines Bastelraumes und in Projekträumen für die musisch und künstlerische Bildung. Das pädagogische Konzept nimmt Bezug auf die sorbisch/wendische Sprache und Kultur (Lausitzer Identität). Dahingehend wird der Neubau und das Umfeld (Außenanlagen) thematisch gestaltet. Das Projekt dient der sozialen Fürsorge zur Sicherung der Beschäftigung im direkten Umfeld. In 2 km Entfernung entsteht der 204 ha große Industrie- und Gewerbepark „Green Areal Lausitz" (GRAL) Projekt BBNr. 69. Das Gebiet wird CO2-neutral entwickelt und ist ein Schlüsselprojekt für den Strukturwandel und für den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten abseits der Kohlewirtschaft in der Lausitz. Bis 2027 werden Ansiedlungen mit 567 und bis 2035 von 1.100 neuen Arbeitsplätzen prognostiziert. Die Familien hinter den Arbeitsstellen benötigen Kinderbereuungsplätze vor Ort. Aufgrund fehlender Kapazität werden derzeit nur gemeindeeigene Kinder aufgenommen. Die Einrichtung ist in der Pflege der sorbischen Sprache und Kultur mit ihren Bräuchen, im Besonderen im WITAJ-Projekt, aktiv (Spracherwerb mit Immersionsmethode ganztägig in spielerischer Form). Die Erweiterung stärkt die Kita Lutki als Bildungsort der Zweisprachigkeit und trägt zur langfristigen Sichtbarkeit und Belebung der sorbischen/ wendischen Identität in der Lausitz bei. Die Kita ist seit 2024 ebenso eine Kiez-Kita, um allen Kindern höchste Bildungschancen zu eröffnen. 12071193 5.400,0 Branden burg BB_115 Lausitzer Revier Medizinische Universität Lausitz (MUL) – Carl Thiem Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem - Teil Bau und Campusentwicklung Neubau der Logistikzentrale das MUL_CT siehe BB 108 Neubau der Logistikzentrale für die für die Koordinierung des gesamten MUL_CT (Verbesserung der Gesundheitseinrichtung) Ziel ist die übergreifende Steuerung aller Waren-, Material-, und Medikamentenbewegungen für das MUL-CT. Die neue Logistikzentrale soll durch Digitalisierung geprägt sein und alle Warenströme digital absichern. 120 52 000 97.425,0 Branden burg BB 117 Lausitzer Revier Stadt Guben Kita-Neubau in der Gubener Altstadt Kita-Neubau in der Gubener Altstadt Bestandteil der mit dem Projekt verbundenen Maßnahmen sind die Planungsleistungen (LP 1-9 und besondere Leistungen: Baugrundgutachten, Vermessung, etc. für den Neubau der Kita auf dem rückwärtigen Gelände zur Villa in der Alten Poststraße 63, Flurstückserwerb sowie die bauliche Umsetzung des Kita- Neubaus inkl. Erstausstattung. In der Stadt Guben laufen bereits mehrere Strukturwandelprojekte mit dem Schwerpunkt der Vorbereitung von Gewerbe- und Industrieflächen zur Förderung von Unternehmensansiedlungen. - BB 59 Erweiterung und Qualifizierung des Gewerbegebietes Deulowitz (Guben) - BB 38 Erweiterung und Modernisierung von Industrie- und Gewerbeflächen Standort Guben Süd Im Zuge der geplanten Ansiedlungs- und Erweiterungsmaßnahmen entstehen zahlreiche moderne und attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze – unter anderem für Elektroniker, Mechatroniker, Batterierecycler, Fachkräfte für E- Mobilität, Spezialisten für Batterietechnik, Chemielaboranten, Verfahrenstechniker sowie weitere zukunftsorientierte Berufsbilder. Das Projekt zielt darauf ab, attraktive Rahmenbedingungen für den Zuzug und die langfristige Bindung von Arbeits- und Fachkräften zu schaffen. Attraktive Kitaplätze werden als sogenannter „weicher Standortfaktor“ in Folge von Ansiedlungen positioniert. 12071160 9.450,0 Sachsen SN_008 Lausitzer Revier Landkreis Görlitz Servicecentren Landkreis Görlitz - Standorte Weißwasser und Löbau Mit der Errichtung dieser Servicezentren werden 10 neue Arbeitsplätze (je 5 pro Standort) geschaffen. Die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse bringt auch eine Qualitätssteigerung der Ausbildung mit sich. Es werden 2 Ausbildungsplätze neu geschaffen und die 38 bestehenden damit in ihrem Niveau zukunftssicherer gestaltet. Weißwasser 1.382,0 Sachsen SN_009 Lausitzer Revier Landratsamt Görlitz Verwaltungszentrum Landkreis Görlitz Projektziel ist die Schaffung eines modernen und leistungsstarken Verwaltungszentrums als Ansprechpartner und Koordinator für Anliegen der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft im Landkreis Görlitz. Durch die Maßnahme wird die Qualität von 350 Arbeits- und 40 Ausbildungsplätzen und damit auch die Arbeits- und Dienstleistungsprozesse für Bürger und Unternehmen des Landkreises verbessert. Energetische Sanierungsmaßnahmen und Zentralisierungseffekte führen zu finanziellen und organisatorischen Einsparungen. Die Steuerung der vielfältigen Änderungs- und Entwicklungsprozesse erfolgt konzertierter, die Verwaltungsarbeit wird insgesamt effizienter. 14626110 29.430,0 Sachsen SN_012 Lausitzer Revier Landratsamt Bautzen Kreismusikschule Bautzen Durch den Umbau und die Erweiterung eines Gebäudes auf der Tzschirnerstraße 14a, soll eine Kultur- und Bildungsstätte der Kreismusikschule Bautzen entstehen. Im Durchschnitt nutzen ca. 3.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr das Bildungsangebot. Darüber hinaus werden in ca. 200 Konzerten durchschnittlich 10.000 Besucher pro Jahr erreicht. Durch den Um- und Erweiterungsbau wird nicht nur auf Barrierefreiheit abgezielt, sondern auch das kulturelle Angebot in der Region erweitert. Da einer der Schwerpunkte auf der Nachwuchsarbeit im kulturellen Bereich liegt, trägt das Vorhaben ebenfalls zur Erreichung der im integrierten Stadtentwicklungskonzept genannten Ziele bei (Sicherung der kulturellen Angebotsvielfalt).Darüber hinaus soll durch das Vorhaben die Ausbildung von sorbischen Nachwuchsmusikern gesichert werden, wodurch ein Beitrag zur Unterstützung einer nationalen Minderheit geleistet wird.Die Grundlagenermittlung und Vorplanung für den Erweiterungsbau wurden bzw. werden gegenwärtig abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird es nun notwendig die Entwurfsplanung durchzuführen und darauf aufbauend die weiteren Leistungsphasen zu erarbeiten. Die Realisierung (Baubeginn) der Maßnahme ist für 2021 avisiert. 14625020 6.106,5 Sachsen SN_014 Lausitzer Revier Stadtverwaltu ng Hoyerswerda, Neustadt-Forum “Nikolai Ostrowski” Das Stadtteilzentrum “Nikolai Ostrowski” soll als Begegnungs- und Bildungszentrum im Stadtteil Neustadt saniert und erweitert werden. Das Vorhaben zielt darauf ab, eine positive Wirkung auf die weichen Standortfaktoren der Stadt zu entfalten. Durch die Schaffung von Begegnungs- und Bildungsangeboten sollen Anreize einerseits für den Zuzug, andererseits für das Verbleiben im Stadtgebiet, insbesondere von junge Familien und Fachkräfte, geschaffen werden. Durch die Stärkung der sozialen Kohäsion wird u. a. darauf abgezielt ungenutzte Arbeitskräftepotenziale zu heben. Mit dem Vorhaben werden 10 – 25 Arbeitsplätze gesichert. Darüber hinaus ergeben sich Synergien mit weiteren lokalen Akteuren, Vereinen Unternehmen u. w. Das Projekt zielt auf die Schaffung von Bildungs- und Kulturangeboten für verschiedene Zielgruppen ab und verbessert damit die weichen Standortfaktoren. Die Ausstrahlungseffekte dieser Begegnungsstätte entfalten auch außerhalb des Stadtquartiers ihre Wirkung und beziehen somit auch das Umland der Stadt Hoyerswerda mit ein. 14625240 6.915,6 Sachsen SN_022 Lausitzer Revier Landkreis Bautzen Förderzentrum Hoyerswerda / Dachsanierung Schwimmbad Energetische und funktionale Ertüchtigung des Schwimmhallendaches (kommunale Infrastruktur) als Bestandteil eines überregionalen Inklusionszentrums für Kinder und Jugendliche: Die Bitumendachfläche der Schwimmhalle besteht aus einem Flachdach mit Innenentwässerung. Es wurden Schäden an mehreren Stellen im Innenbereich festgestellt die zu Feuchteschäden geführt haben. Die Genehmigungsplanung liegt bereits vor. Es ist die Änderung der jetzigen Innenentwässerung zu Pultdachlösung mit einer Außenentwässerung geplant. Auf Holzsparren werden Holzpfetten verlegt und darauf eine Dacheindeckung aus Aluminiumprofiltafeln. Durch die Maßnahme wird die Funktionalität bzw. Nutzbarkeit der Schwimmhalle gesichert, welche wiederum einen maßgeblichen Beitrag zur Qualität der Betreuung leistet. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Stadt Hoyerswerda 157,5 Sachsen SN_031 Lausitzer Revier Oßling Kindertagesstätte mit speziellen Waldangebot und Dorfgemeinschaftshau s (Weißig) Die Investition dient vorrangig Ausbau des Erdgeschosses als Kindertagesstätte mit speziellem Waldangebot (ca. 90% der Kosten). Zudem sol das Dachgeschoss als Dorfgemeinschaftshaus für die Nutzung durch die ortsansässigen Vereine ausgebaut werden (ca. 10% der Kosten). Das Gebäude wird energetisch saniert (Fassade, Dacheindeckung und -dämmung, Heizung, Dämmung). Mit dem Vorhaben werden ca. 24 zusätzliche KiTa-Plätze hergestellt. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Oßling 666,0 Sachsen SN_033 Lausitzer Revier Ralbitz- Rosenthal Neubau Kindertagesstätte 1. Bauabschnitt: Neubau der Kindertagesstätte Auf Grund des steigenden Bedarfs an KiTa- und Krippenplätzen in der Gemeinde, ist es notwendig durch den Neubau einer Kindertagesstätte zusätzliche Betreuungskapazitäten zu schaffen (Erhöhung um 18 Plätze). 2. Bauabschnitt: Umbau mit Sanierung der bestehenden Kita zum Hort Nach dem Neubau der o. g. Kindertagesstätte, soll das bestehende und gegenwärtig als KiTa genutzte Gebäude umfassend saniert und anschließend der Nutzung durch den Hort zugeführt werden. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Ralbitz- Rosenthal 6.391,4 Sachsen SN_034 Lausitzer Revier Gemeinde Steina Ersatzneubau der Kindertagesstätte Zwergenland - Inklusionskindertages stätte in Steina Durch den Neubau werden die bisher getrennten Einrichtungen zusammengeführt und erweitert (Ausbau). Durch die Erweiterung werden neben zusätzlichen Betreuungsplätzen notwendige Räume für die Betreuung von Integrations-lnklusionskindern geschaffen. Die Kapazität wird um 9 zusätzliche Plätze auf 166 Plätze (davon 40 Krippen-, 60 Kindergarten- und 40 Hortplätze) erhöht. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Gemeinde Steina 4.785,3 Sachsen SN_041 Lausitzer Revier CaTeeDrale e.V. Errichtung einer Experimentierwerkstat t zur Eneregieeffizienz Mit dem Ziel der Wissensvermittlung im Bereich Energieeffizienz (MINT) soll eine Experimentierwerkstatt in einem Vereinsgebäude der offenen Jugendarbeit errichtet werden. Eine PV Anlage zur Demonstrations- und Lernzwecken, verschiedene Messtechnik werden beschafft. Zudem soll der Austausch von Fenstern und Dämmung von Dach und Fassade am Vereinsgebäude selbst vorgenommen werden und ist praktischer Bestandteil der Werkstatt. Dadurch kann die Qualität von 2 Arbeitsplätzen, 6 Praktikumsplätzen im Rahmen der Erzieherausbildung, sowie von 10 Stellen zur Ableistung gemeinnütziger Arbeit pro Jahr verbessert werden. In 2020 erfolgte bereits eine Erhöhung des Fachstellenanteils von 2 auf 3 Stellen in Vorbereitung auf und Erwartung des Projektes. Ein weiterer ausbildungsbezogener Praktikumsplatz soll geschaffen werden. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Görlitz 68,8 Sachsen SN_042 Lausitzer Revier Naturschutz Tierpark Görlitz e.V. Ausbau und Umbau der Infrastruktur des Tierparks Görlitz Im Rahmen des Strukturwandels soll der Naturschutz-Tierpark als eine der meist besuchten Kultureinrichtungen und touristischer Magnet des Landkreises Görlitz erhalten und gestärkt werden. Dazu ist ein neuer Besucherparkplatz sowie die räumliche und technische Erweiterung des Eingangsbereichs unter Beachtung der Barrierefreiheit unumgänglich. Ein neues, pädagogisches Konzept wird die überregionale Strahlkraft des Tierparks intensivieren. Im Zuge dessen werden Ausstellungsräume saniert und digitales Edutainment etabliert. Der Bau von vier innovativen, artgerechten Tiergehegen schafft weitere attraktive Angebote. Dadurch werden die rund 40 Arbeits- und 3 Ausbildungsplätze sowie 1 Praktikumsplatz erhalten und verbessert. Die Besucherzahlen sollen von 150.000 auf 200.000 Besucher im Jahr gesteigert werden. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Görlitz 4.669,2 Sachsen SN_045 Lausitzer Revier Förderverein Naturschutzs tation Östliche Oberlausitz e.V. Sanierung und Umbau von Schloss Niederspree Mit dem Ziel den Strukturwandel durch attraktive Freizeit- und Umweltbildungsangebote, Ausbildungs- und Fortbildungsangeboten in zukunftsfähigen Berufsfeldern und Angebote zur Konfliktlösung im Spannungsfeld Naturschutz und Strukturwandel voranzubringen, soll das Schloss Niederspree saniert und zu einem Schullandheim und Kompetenzzentrum um- und ausgebaut werden. Die Erstausstattung ist ebenfalls Gegenstand des Antrags. Damit wird ein Beitrag zu innovativen und nachhaltigen Nachnutzungen der Bergbaufolgelandschaften und der Transformation der Wirtschaftsstruktur geleistet. Es werden 6 Arbeitsplätze neu geschaffen (4 VZÄ) und mindestens vier Stellen für Auszubildende bzw. Freiwillige. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Hähnichen OT Spree 2.173,5 Sachsen SN_046 Lausitzer Revier Stadtamt Herrnhut Erweiterung Kindertagesstätte "Krümelkiste" Mit dem Ziel der quantitativen und qualitativen Verbesserung der Kinder- und Ganztagsbetreuung in Herrnhut soll ein Erweiterungsbau als Anbau an das bestehende Altgebäude der Kita „Krümelkiste“ im Ortsteil Berthelsdorf erfolgen. Der bestehende Altbau bietet derzeit Platz für 35 Kindergarten- und Krippenkinder und ist damit an der Kapazitätsgrenze. Die derzeit ca. 30 Hortkinder sind ausgelagert. Der Erweiterungsbau schafft Platz für bis zu 55 Kindergarten- und Krippenkinder. Es werden daher zusätzlich 20 Plätze geschaffen. Durch die Unterbringung der Hortkinder im Altbau entsteht ein Kapazitätszuwachs von 30 auf 50 Hortkinder. Laut Bedarfsprognose werden in 2023 bereits 11 dieser zusätzlichen Plätze benötigt. Die wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen der Gemeinde indizieren zeitnah eine volle Auslastung dieser zusätzlichen Plätze. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Herrnhut 2.217,3 Sachsen SN_047 Lausitzer Revier Gemeinde Kodersdorf Umbau und Sanierung ehemaliges Gutshaus zum Dienstleistungs- und Versorgungszentrum Der beabsichtigte Um- und Ausbau des ehemaligen Gutshauses „Schönfelder" zu einem öffentlich zugänglichen Versorgungs- und Dienstleistungsgebäude erfolgt barrierefrei (Fahrstuhl) und nach denkmalgerechten und energieeffizienten Gesichtspunkten. Ziel ist die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch die Schaffung von Räumlichkeiten für zwei Arztpraxen mit 5-7 Arbeitsplätzen und der Erhalt und die qualitative Verbesserung von 20 u.a. Inklusionsarbeitsplätzen der Kodersdorfer Inklusions- und Service gGmbH (KoIS). Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Gemeinde Kodersdorf 2.453,4 Sachsen SN_050 Lausitzer Revier Gemeinde Waldhufen Rückbau, Entsiegelung und Freimachung von Altlasten -Kita Mit dem Ziel für die Kita und die Öffentlichkeit angemessene und denkmalgerechte Freiflächen zu schaffen erfolgt der Rückbau eines leerstehendes Kita-Altgebäude, die Entsiegelung befestigter Betonflächen, Maßnahmen zur Rekultivierung und Anpflanzungen. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Gemeinde Waldhufen 232,3 Sachsen SN_052 Lausitzer Revier Mobile Jugendarbeit und Soziokultur e.V. Innovationswerkstatt & FAB-Labor Mit dem Ziel Kindern und Jugendlichen Kenntnisse und Praktiken in Zukunftstechnologien und innovativen Fertigungsprozessen zu vermitteln, soll eine Innovationswerkstatt in Räumen der ehemaligen Spezialglaswerk TELUX durch den Verein errichtet werden. Gegenstand des Projektes sind die nutzungsgerechte Innenraumsanierung und die Ausstattung des Werkstattbereichs. Mit dem Projekt werden 2 Dauerarbeitsplätze geschaffen und jährlich 104 Jugendliche geschult. Zudem profitieren Firmen im produzierenden und handwerklichen Gewerbe von den zukünftigen Fachkräften. Jugendliche können sich neue Ausbildungsbereiche erschließen und erhalten Perspektiven zum Verbleib in der Heimat. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Stadt Weißwasser 238,5 Sachsen SN_053 Lausitzer Revier Gesellschaft zur Betreibung der Waldeisenba hn Muskau mbH Sanierung und Verbesserung der Infrastruktur des Technischen Kulturdenkmales „Waldeisenbahn Muskau“ Ziel des Projektes ist die Sicherung und Entwicklung des technischen Kulturdenkmales „Waldeisenbahn Muskau“ durch Infrastruktursanierung und - anpassung, verbunden mit einem attraktiven Ausbau der Serviceeinrichtungen für die Besucher. Dabei werden rund 16 km schmalspurige Bahnstrecke mit 6 Bahnhöfen, 3 Haltepunkten und 36 Bahnübergängen instandgesetzt und nachhaltig aufgewertet. Weiterhin ist eine Digitalisierung von Anlagen und Prozessen vorgesehen. Es werden 9 Arbeitsplätze gesichert und mindestens 3 Arbeitsplätze neu geschaffen. Das Projekt hat zudem eine positive Auswirkung auf umliegende im Tourismus tätige Gewerbe. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Bad Muskau 6.840,0 Sachsen SN_054 Lausitzer Revier Stadt Weißwasser Sanierung Kinderhaus Sonnenschein Mit dem Ziel der quantitativen und qualitativen Verbesserung der Betreuung und Förderung von Kindern und Familien soll das Kinderhaus „Sonnenschein“ energetisch saniert und für eine inklusive Nutzung aus- und umgebaut werden (Ausbau Dachgeschoss im Zwischentrakt, Herstellung Barrierefreiheit, Ausstattung). Damit steigt die Zahl der Plätze von 132 (davon 6 integrativen Plätze) auf 142 Plätze. Zudem sind Angebote für Kinder und Senioren und Familienverbünde für bis zu 20 Einzelpersonen bzw. Familienverbünden wöchentlich angestrebt. Durch die Maßnahme verbessert sich die Qualität von 29 Arbeits- und Ausbildungsplätzen, 5 weitere Stellen und 4 weitere Ausbildungsplätze werden geschaffen. Energieeinsparungen zu 40% sind durch die Maßnahme möglich. Energie – und Ressourceneffizienz kann dadurch praxisnah in die Bildungsarbeit einfließen. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Stadt Weißwasser 1.080,0 Sachsen SN_092 Lausitzer Revier Cunewalde Schaffung einer kombinierten Kinderkrippe und Altentagespflege am Standort Albert- Schweitzer Siedlung 31a Mit dem Ziel, den steigenden Bedarf an Krippenund Kita-Plätzen als auch den steigenden Bedarf an (Tages- )Pflegeplätzen zu decken, soll ein bereits bestehendes Objekt revitalisiert werden. Dieses befindet sich in der Albert- SchweizerSiedlung, welche bereits zur „Insel der Generationen“ umgestaltet und entwickelt wurde. Ziel war es hier, den Bedürfnissen der älter werdenden Bevölkerung Rechnung zu tragen sowie ein gemeinschaftliches Wohnen mit jungen Familien zu ermöglichen. Dieses Ziel des Zusammenlebens in der Albert-Schweizer-Siedlung soll nun mit der zu fördernden Maßnahme unterstützt werden, in dem die Unterbringung beider Nutzergruppen (Kleinkinder und Senioren) zwar in separaten Gebäudeteilen des Objekt erfolgt, eine Zusammenarbeit wird dennoch (nicht nur im Außengelände) angestrebt. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Cunewalde 3.180,6 Sachsen SN_093 Lausitzer Revier Gemeinde Demitz- Thumitz Ausbau Kita "Brückenmännchen" Demitz-Thumitz Es erfolgt ein Ausbau der Betreuungsplätze von 80 auf 110 mit gleichzeitigem Ausbau des Inklusionsangebotes von 3 auf 5 Plätze. Dafür wird das Dachgeschoss ausgebaut, um zwei neue Gruppenräume zu schaffen. Außerdem erfolgt ein barrierefreier Umbau des Erdgeschosses. Dazu gehören neben dem Abbau von Barrieren im Hinblick auf den Zugang zum Gebäude auch die Nutzung im Erdgeschoss, aber auch der Einbau neuer bodentiefer Fenster, um für gehbehinderte Kinder der ungehinderte Blick ins Freie und damit eine uneingeschränkte Teilhabe zu ermöglichen. Das Erdgeschoss wird so barrierefrei hergestellt. dass zukünftig lntegrationskinder in diesem Geschoss eine uneingeschränkte Betreuung erfahren können. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Demitz- Thumitz 2.853,0 Sachsen SN_094 Lausitzer Revier Rammenau Energetische Sanierung und Umnutzung der alten Fichteschule Schule Rammenau Für die Umsetzung der Maßnahme muss das Raumprogramm des Bestandsgebäudes angepasst werden. Im Erdgeschoss werden auf einer Fläche von ca. 220m² Räumlichkeiten für eine Tagespflege von ca. 15 Personen geschaffen. Ober- und Dachgeschoss (ca. 400m²) werden zu einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für insgesamt 9 Bewohner umgebaut. Das Projekt zielt auf die Verbesserung der Qualität der Kinder- und Seniorenbetreuung ab, da die Konzeption der Maßnahme vorsieht, Synergien mit der direkt benachbarten KiTa Spatzennest zu heben (Mehrgenerationenansatz). Im Zuge des Umbaus, wird die energetische Sanierung (Dach, Fassade, Fenster, Heizungsanlage), der Innenausbau als Wohnraum für Senioren und Tagespflege sowie die Herstellung Barrierefreiheit im Gebäude und im Bereich der Außenanlagen durchgeführt. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Rammenau 1.782,0 Sachsen SN_097 Lausitzer Revier Stadt Herrnhut Erweiterung Kindertagesstätte Storchennest, OT Ruppersdorf Mit dem Ziel der quantitativen und qualitativen Verbesserung der Kinder- und Ganztagsbetreuung in Herrnhut soll ein Erweiterungsbau als Anbau an das bestehende Altgebäude der Kita „Storchennest“ im Ortsteil Ruppersdorf erfolgen. Der bestehende Altbau bietet derzeit Platz für 12 Krippen- und 32 Kindergartenkinder. Außerdem werden 42 Hortplätze in diesem Gebäude vorgehalten. Der Erweiterungsbau schafft Platz für 20 Krippenkinder. Durch die Unterbringung aller Hortkinder im Altbau entsteht ein Kapazitätszuwachs von derzeit 42 auf 57 Plätzen. Die demographischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Gemeinde indizieren daher zeitnah eine volle Auslastung aller zusätzlichen Plätze. Durch die Maßnahme verbessert sich die Qualität von 13 Arbeits- und Ausbildungsplätzen und perspektivisch werden im Zuge der Kapazitätserweiterung 2 weitere Stellen geschaffen. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Ruppersdorf 1.252,1 Sachsen SN_098 Lausitzer Revier Gemeinde Hohendubrau Erweiterung eines Gebäudes für die Tätigkeit einer Arztpraxis und Physiotherapie Mit dem Ziel der Förderung des wirtschaftlichen Wachstums durch eine verbesserte Gesundheitsversorgung in der Gemeinde, Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen soll ein Anbau an das bestehende "Ärztehaus" errichtet und so ausgestattet werden, das telemedizinische Angebote möglich sind. Zur energieeffizienten und klimaneutralen Wärmeversorgung wird in Ergänzung zu der bestehenden Wärmepumpe eine Photovoltaikanlage mit einer entsprechend Einrichtung zur Speicherung von Überschüssen errichtet. Dadurch wird die Qualität von 10 Arbeitsplätzen verbessert und die Zahl der Beschäftigten erweitert, sowie Ausbildungsplätze geschaffen. Die Attraktivität der Gemeinde für Verbleib junger Familien, für Zuzug und für Unternehmensansiedlungen wird hierdurch verbessert. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Hohendubra u 477,9 Sachsen SN_102 Lausitzer Revier Sächsisch- Oberlausitzer Eisenbahnges ellschaft mbH Pilotprojekt: Umbau einer historischen Dampflokomotive der Zittauer Schmalspurbahn auf umweltfreundlichere Antriebstechnologie Mit dem Ziel ein für die Lausitz einmaliges kulturhistorisches Gut und eine museale und zugleich touristische Attraktivität zu erhalten, auszubauen und in eine nachhaltige umweltfreundliche Betriebsweise zu überführen, soll eine Dampflok der Sächsisch- Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH pilothaft von Kohleauf Leichtölfeuerung umgerüstet werden. Durch die Umrüstung können ein effizienter ressourcenschonender Betrieb garantiert werden. Es wird für diese Lok keine Steinkohle mehr benötigt, der CO2 Ausstoß wird um ca. 40% vermindert. Mit der umgerüsteten Lok wird eine zusätzliche Lok im Lokpark der SOEG für den Betrieb verfügbar. Dies bedeutet die Einstellung von 1 – 2 Mitarbeiter für die technische Wartung und Service zusätzlich zum bestehenden Wartungspersonal. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Zittau 1.170,0 Sachsen SN_103 Lausitzer Revier Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH Einführung robotergestützter Medizintechnik am Beispiel des Städtischen Klinikums Görlitz Mit dem Ziel der Etablierung einer hochmodernen Gesundheitsversorgung in der Lausitz und der Schaffung von hochwertigen Arbeits- und Ausbildungsplätzen soll ein roboterassistiertes Chirurgiesystem für minimalinvasive Operationen für das Städtische Klinikum Görlitz beschafft werden. Diese für die Gesundheitsversorgung der sächsischen Lausitz Einführung eines roboterassistierten Operationssystems versteht sich als Initialinvestition für noch folgende KImedizintechnische Investitionen und entsprechende Wirkungen auf die medizintechnische Branche und diese tangierende Branchen. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Görlitz 1.737,0 Sachsen SN_114 Lausitzer Revier Gemeinde Burkau Stärkung des Wirtschaftsstandortes Burkau durch Schaffung zusätzlicher Betreuungskapzitäten Es soll ein neues Hortgebäude mit Kapazität für 110 Betreuungsplätzen errichtet werden. Die aktuell vorhandenen Hortplätze in diversen Einrichtungen sollen in Burkau zentralisiert und frei gelenkte Kita- Plätze den zusätzlichen Bedarf in den diversen Einrichtungen sichern (Gesamtbetrachtung von Einrichtungen der Kinderbetreuung unter bedarfsplanerischen Gesichtspunkten - Stellungnahme des LRA Bautzen - Jugendamt bestätigt). Beabsichtigt ist ein Neubau mit angrenzender Versorgungsküche und einer Mensa. Durch das Vorhaben werden unmittelbar 6 neue Arbeitsplätze im Bereich Betreuung geschaffen. Durch die Schaffung zusätzlicher Plätze zur Kinderbetreuung steigt zudem die Attraktivität der Gemeinde als Wohn- und Wirtschaftsstandort (Firmenansiedelungen geplant). 14625060 4.040,5 Sachsen SN_116 Lausitzer Revier Gemeinde Großharthau Erweiterung durch Neubau eines zentralen Hortzentrums der Grundschule Großharthau Die Gemeinde plant den Neubau eines Hortzentrums auf dem Gelände der Großharthauer Grundschule mit einer Kapazität von 100 Hortplätzen. Geschaffen werden soll ein ideal ausgestatteter Standort mit attraktiven Betreuungs- und Bildungsangeboten für Kinder, um die Gemeinde für junge Menschen, insbesondere junge Familien, interessant zu gestalten.Durch die frei werdenden Kapazitäten in der Kita entsteht eine Kapazität von bis zu 67 Betreuungsplätzen im Kita-Bereich, welche den absehbaren Mehrbedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen auffängt. Durch Umstrukturierungen in weiteren Kitas können 30 weitere Plätze für Hortbetreuung angeboten werden und somit das entstehende Defizit in diesem Bereich ausgleichen. Vorgesehen ist die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen für 19 VZÄ und 3 Ausbildungsplätzen. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist nach wie vor hoch, so dass die Kommune ihre Gewerbeflächen aktuell um weitere 7 ha erweitert. Durch die zentrale Lage der Kommune in unmittelbarer Nähe zu großen Gewerbestandorten in der Umgebung sowie durch die gute verkehrstechnische Erschließung, wirken sich Firmenansiedelungen bzw. -erweiterungen in Großröhrsdorf ebenfalls auf Großharthau aus. 14625170 3.846,6 Sachsen SN_117 Lausitzer Revier Lausitzer Seenland Klinikum GmbH Hoyerswerda Aufbau der Gesundheitsregion Lausitz - innovative Medizintechnik als Antriebsmotor Der Projektträger im Lausitzer Seenlandklinikum in die bestehende Gebäudestruktur eine navigierte, digitale Durchleuchtungseinheit, in einem sogenannten hybriden Operationssaal und ein System zur Durchführung roboterassistierter Operationen implementieren. Das Projekt umfasst die Umbaumaßnahmen der benötigten Räumlichkeiten im Bestandsgebäude sowie die entsprechende medizintechnische Ausrüstung der Räume. Durch die Maßnahme werden direkt 18 Arbeitsplätze und 6 Ausbildungsplätze geschaffen. Weitere 67,76 Arbeits- und Ausbildungsplätze werden, gemäß der Angaben des Projektträgers, gesichert. Im Rahmen des Smart-Hospital-Ansatzes, dient die Maßnahme als Initialinvestition, um eine nachhaltige Wirtschafts- und Wertschöpfungsstruktur im Bereich der Gesundheitsversorgung in Hoyerswerda als Oberzentrum und der Lausitz aus- und aufzubauen. Somit werden Wirtschaftsstrukturen fernab des Braunkohletagebaus und der -verstromung gestärkt. 14625240 4.324,5 Sachsen SN_119 Lausitzer Revier Oberlausitz- Kliniken gGmbH Schaffung eines ganzheitlichen Angebots sozialer Dienste am Campus Bautzen; vollstationäres Alten- und Pflegeheim Als Grundlage für die umfängliche praktische Ausbildung von Pflegekräften im Klinikbereich (Zentralisierung der Ausbildung) soll ein Alten- und Pflegeheim mit insgesamt 55 Plätzen, inkl. Integration von 25 bestehenden Kurzzeitpflegeplätzen, am Standort des Klinikums in Bautzen geschaffen werden Das Projekt beinhaltet die umfassende Sanierung des gegenwärtig leerstehenden Gebäudes im Gelände der Klinik sowie Anpassungsarbeiten an die vorhandene Infrastruktur Integration der bereits bestehenden 25 Kurzzeitpflegeplätze ist nicht Bestandteil des Projektvorschlags Das Pflegeheim soll in einem bestehenden Gebäude (Haus 1) etabliert werden. Dieses Gebäude steht derzeit leer und wird umfassend saniert. Beim Projekt sollen 30 Pflegekräfte, 4 administrative Arbeitsplätze sowie 2 weitere Arbeitsplätze im Bereich Küche, Wäscherei usw. geschaffen. Gleichzeitig wird die Zahl der geschaffenen Ausbildungsplätze um 24 erhöht. Das neue Alten- und Pflegeheim ist ein Teilprojekt eines größeren Projektes, welches schrittweise umgesetzt werden soll. Mit dem Gesamtprojekt soll ein moderner Ausbildungscampus auf dem Gelände der Oberlausitzer Kliniken entstehen, welcher insbesondere das Thema Gesundheit und Pflege in der Region weiter verbessern und erweitern soll. 14625020 3.225,6 Sachsen SN_125 Lausitzer Revier Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH Anschaffung eines Linksherzkathetermes splatzes Um den Auswirkungen des demographischen Wandels, einer Überalterung der Gesellschaft und dem damit wachsenden Bedarf an medizinischer Versorgung, insbesondere im Bereich der kardiologischen Erkrankungen, der angiologischen Diagnostik und Behandlung und der Versorgung der Schlaganfälle in der Lausitz gerecht zu werden, plant das Städtische Klinikum Görlitz die Anschaffung eines zweiten LHKM. Damit kann die Herzinfarkt- und Schlaganfallversorgung der Region am einzigen Krankenhaus des Landkreises Görlitz mit der Notfallstufe 3 /umfassende Notfallversorgung noch besser und qualitativ hochwertiger sichergestellt werden als bisher. Nach Implementierung des zweiten LHKM plant das Städtische Klinikum Görlitz mit einem Anstieg von Beschäftigung um 15,8 VZÄ. und im Bereich der Schlaganfallversorgung / Neuroradiologie von weiteren ca. 3 VZÄ neu-geschaffenen Arbeitsplätzen . Die Maßnahme befördert die Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur, da sie Wirtschaftszweige fernab des Braunkohlebergbaus und der -verstromung stärkt. Mit dem Kauf eines Biplan-LKH geht auch eine Diversifizierung in der Patientenstruktur einher, da sich neue Zielgruppen erschließen lassen, die bisher nicht Patienten im Städtischen Klinikum Görlitz waren und ohne die Anschaffung wohl auch nicht werden würden. 14626110 2.470,5 Sachsen SN_132 Lausitzer Revier Krauschwitz, Gemeinde Jugendpräventionshau s zur Sicherung der Arbeitskräfte von Morgen in der Gemeinde Krauschwitz Durch den Erwerb eines bestehenden Vereinshauses soll ein Soziokulturelles Zentrum in Krauschwitz etabliert werden, wo Jugendliche und Bürger einen öffentlichen Zugang zur Freizeitgestaltung erlangen. Insbesondere soll das ortsansässige Handwerk und gewerbetreibende Firmen dauerhaft präsent sein, um ein Netzwerk zu bilden, mit dem Ziel die Fach- und Arbeitskräfte von morgen zu generieren/binden. Geplant ist im Besonderen eine Schnittstelle zu den lokalen Unternehmen herzustellen und wiederkehrende Angebote (Workshops, Praktika, Job- und Ausbildungsplatz Börse, Vertrautheit mit Arbeitsplatzinhalten und - perspektiven) vorzuhalten. Das Jugendpräventionshaus steht auch weiterhin dem SV Stahl Krauschwitz zur Nutzung offen, wobei eine räumliche Abgrenzung im Vereinshaus aufgrund der offenen Gestaltung nicht möglich ist. Zu diesem Zweck (Etablierung eines Soziokulturelles Zentrum) plant der Schaffung von Arbeitsplätzen; Ziel ist es eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche zu entwickeln, die nicht allein Freizeitangebote vorhält sondern im Besonderen eine Schnittstelle zu unseren lokalen Unternehmen {vor allem Handwerk) darstellt und über eine Vielzahl wiederkehrender Angebote u.a. Workshops, Exkursionen, Praktika, Job- und Ausbildungsplatz Börse, GTA Angebote u.a. unsere Jugend mit den unterschiedlichen Unternehmen vor Ort und den damit verbundenen Arbeitsplatzinhalten und -perspektiven vertraut macht. 14626250 1.459,8 Sachsen SN_145 Lausitzer Revier Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH Anschaffung eines fachübergreifend nutzbaren navigierten OP-Roboters für wirbelsäulenchirurgisc he Eingriffe Anschaffung eines fachübergreifend nutzbaren navigierten OP-Roboters für wirbelsäulenchirurgische Eingriffe inklusive Software-Bestandteile des Roboters und instrumentale Erstausstattung. Zu den bestehenden 66,53 Arbeitsplätze (VZÄ) werden weitere 9 qualifizierte Arbeitsplätze (VZÄ) geschaffen. Mit innovativen Ausbildungskonzepten, wie die roboterassistierten Operationstechniken für den Gesundheitssektor sollen Anreize geschaffen werden, um Arbeitskräfte für Ärzte und Pflege in die Region zu holen und in dieser zu halten. Durch die Symbiose aus hochtechnisierter und moderner Ausbildung und der Fürsorge für die Bevölkerung der Region ergibt sich ein attraktives Berufsbild mit Entwicklungspotential und Sicherheit für die kommenden Generationen. Mittels der interdisziplinären Ausbildungskonzepte kommt es zu einer verstärkten Wahrnehmung der Lausitz als Ausbildungs- und Lehrregion nicht nur im erweiterten Gesundheitssektor (Hochschule Zittau/Görlitz) sondern auch im Kernbereich der Gesundheitsfürsorge, der Arbeit mit Menschen im Krankenhaus. 14626110 1.357,5 Sachsen SN_148 Lausitzer Revier Boxberg O./L., Gemeinde Gesundheitszentrum Boxberg O./L. Die Gemeinde Boxberg/O.L. errichtet in zentraler Lage ein Gesundheitszentrum mit 4 Arztpraxen, einer Physiotherapie und einer Ergotherapie mit Gesundheitsstudio (Kursraum), Räume für eine Gemeindeschwester und einer Apotheke. Hinzu kommen ein Bäcker mit Cafeteria und Büroräume. Im Gesundheitszentrum Boxberg/O.L. werden insgesamt 30 direkte Arbeitsplätze geschaffen und 18 Arbeitsplätze gehalten. Ziel des Projektes ist es, die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig zu transformieren mit dem Ziel medizinische Leistungen zu konzentrieren und für die Zukunft Fehlentwicklungen einer Unterversorgung zu kompensieren. Eine intakte, regionale Gesundheitsversorgung zählt zu den wichtigsten stillen Standortfaktoren für Investitionen im Gewerbebereich, zur Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen sowie zur Vermeidung von Abwanderungen junger Menschen aus der Region. 14626060 7.266,6 Sachsen SN_150 Lausitzer Revier Schleife, Gemeinde Gesundheitszentrum Schleife/Slepo als Baustein des medizinischen Versorgungsclusters Boxberg und Weißwasser Das Gesundheitszentrum entsteht aus einem zu sanierenden Bestandsgebäude und einem neu zu errichtenden Anbau. Mit dem Projekt werden 3 bestehende Arbeitsplätze (Praxis Ergotherapie) erhalten und zusätzlich 14 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das zukünftige Gesundheitsangebot ist Teil einer neuen regionalen Vernetzung im Gesundheitsbereich unter anderem dem Kreiskrankenhaus Weißwasser sowie dem Gesundheitszentrum Boxberg. Die Einführung telemedizinischer Angebote, Hausbesuche durch eine Gemeindeschwester und modern ausgestattete Praxisräume stellen ein Lösungsweg für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum dar. Die wirtschaftliche Transformation und Diversifizierung wird durch die Stärkung dieses weichen Standortfaktors unterstützt: ortsansässige Unternehmen erhalten einen starken Partner in Ihrer betrieblichen Gesundheitsversorgung. 14626490 4.821,0 Sachsen SN_162 Lausitzer Revier Station Weißwasser e. V. ZukunftsStation Weißwasser Ein neu zu errichtender Gebäudekomplex in nachhaltiger, energieeffizienter Bauweise soll den Zukunftslern- und Erlebnisort der Station Weißwasser in seiner inhaltlichen Neuaufstellung baulich untersetzen. Zur Maßnahme gehören der Abriss alter DDR Bauten, ein innovativer und nachhaltiger Forschungsbaukörper, die Beschaffung moderner MINT Geräte und die Gestaltung des Außenbereichs und Übernachtungsmöglichkeiten. Dabei entstehen im Hauptgebäude auf einer Bruttonutzfläche von ca. 880qm (ebenerdig) für die Nutzer 6 Werksräume für verschiedene Materialien wie Holz, Metall, Elektronik und Keramik. Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Mit dem Projekt werden die 5 bestehenden Arbeitsplätze gehalten und 7 neue Arbeitsplätze entstehen (Bereiche Jugendarbeit, Offene Werkstatt, Naturschutz). Das Vorhaben ermöglicht zudem den Erhalt der 5 Plätze für Praktikanten und Freiwilligendienstleistende. Neben fest angestelltem Personal werden durch die Realisierung neuer Projektangebote darüber hinaus regelmäßig Honorarkräfte beschäftigt. Durch die enge Verzahnung mit lokalen Unternehmen ist mit der Sicherung und Neuschaffung von 15 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen zu rechnen. Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur: Das Projekt trägt dazu bei, die Identifikation mit der Heimatregion zu stärken, Arbeits- und Fachkräfte für die Region zu begeistern, Bleibeperspektiven zu generieren und in der Region zu halten bzw. einzuwerben. Durch den frühzeitigen Kontakt mit regionalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Firmen werden praktische Wege aufgezeigt in der Region zu bleiben und Fähigkeiten und Fertigkeiten frühzeitig erprobt und gestärkt. Weißwasser 3.955,0 Sachsen SN_167 Lausitzer Revier Gemeinde Großdubrau Inklusionseinrichtung Kita "Landforscher" in Quatitz Projektinhalt ist die Errichtung einer Inklusionskindertagesstätte "Landforscher" im Ortsteil Quatitz (nicht unterkellerter, eingeschossiger Baukörper mit Flachdach, PV-Anlage; Außenspielflächen; Stellplätzen; Beachtung Barrierefreiheit). Ziel ist die Stärkung des Wirtschafts- und Gemeinwesens im ländlichen Raum durch Schaffung lukrativer Standortbedingungen und einer verlässlichen und guten Bildungsstruktur insbesondere für die frühkindliche Bildung. Die geplante Einrichtung soll 54 Kindern, davon 18 Plätze für Krippen- und 36 Plätze für Kindergartenkindern (inkl. 3 Integrationsplätze) Platz bieten. Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Verbesserung der öffentlichen Fürsorge durch Etablierung der inklusiven Betreuung für Kinder in Quatitz. Schaffung von 13 neuen Arbeitsplätzen (11,3 VZÄ) sowie Erhalt von 48 Arbeitsplätzen (37,3 VZÄ) in der Kita selbst. Ausbau des naturnahen Wohnumfelds durch Schaffung von Bauplätzen. Die Gemeinde Großdubrau fungiert als Wohnort für Einwohner mit regionaler Erwerbstätigkeit. Das Projekt führt zur Erhöhung und Attraktivitätssteigerung des Wirtschaftsstandortes Großdubrau. Ortsansässige Unternehmen planen einen Aufwuchs an Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren, sodass die Notwendigkeit einer neuen Kindertagesstätte begründet werden kann. Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur: Das Projekt führt zur Stärkung und Attraktivitätssteigerung des Wirtschaftsstandortes Großdubrau. Derzeit erfährt der Wirtschafsstandort Großdubrau einen bedeutenden Aufwuchs an Arbeitsplätzen. Auf der Basis durchgeführter Unternehmensbefragungen (LOI) ist bis 2028 im Gemeindegebiet Großdubrau der Zuwachs von 209 Arbeits- und 7 Ausbildungsplätzen zu erwarten. 14625160 4.101,0 Sachsen SN_168 Lausitzer Revier Klinikum Oberlausitzer Bergland gemeinnützig e GmbH Anschaffung eines Linksherzkathetermes splatzes Gegenstand des Projektes ist die Beschaffung eines Linksherzkathetermessplatzes (LHK), welcher interventionelle elektrophysiologische Untersuchungen und Interventionen ermöglicht. Durch die Errichtung eines Linksherzkathetermessplatzes ist eine Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten für Erkrankungen am Herzen und der Herzkranzgefäße am Kinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH möglich. Mit dem Projekt soll ein Beitrag zur wohnortnahen und bedarfsgerechten Grund- und Notfallversorgung im ländlichen Raum geleistet werden. Diese Versorgung ist in der angestrebten Wegezeit von max. 30 min in der südlichen Oberlausitz derzeit nicht gegeben. Am Standort Zittau soll für das LHK im Haus 3 im 1. OG eine derzeit nicht genutzte Stationseinheit entkernt und umgebaut werden. Dazu müssen auch die Medienanschlüsse bedarfsgerecht angepasst werden. Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Mit der Anschaffung des Linksherzkathetermessplatzes (LHK) wird eine Neuausrichtung der kardiologischen und elektrophysiologischen Arbeitsbereiche am Klinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH angestrebt. Mit der Maßnahme werden in diesen Arbeitsbereichen die vorhandenen Arbeitsplätze für 14,21 VZÄ erhalten und Arbeitsplätze für 8,5 VZÄ, darunter 3,5 VZÄ Ärzte und 5,0 VZÄ Pflegekräfte sowie ein Ausbildungsplatz für die Ausbildung eines Arztes zum Facharzt neu geschaffen. Es werden 31 Ausbildungsplätze gesichert, darunter können 18 Auszubildende in den Pflegeberufen im Rahmen ihrer Pflichteinsätze in der inneren Medizin von dem Angebot im Bereich der Kardiologie / interventionellen Kardiologie profitieren. Als Wahleinsatz steht allen 31 Auszubildenden des KOB der Linksherzkathetermessplatz zur Verfügung. Diese Einschätzung wird vorbehaltlich der gesundheitspolitischen Entscheidung hinsichtlich der Ambulantisierung getroffen. Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur: Mit der Beschaffung des Linksherzkathetermessplatzes (LHK) geht eine Diversifizierung der Patientenstruktur im Klinikum Oberlausitzer Bergland einher. Die Grund- und Notfallversorgung für Patienten mit Herz- und Kreislauferkrankungen kann im Gebiet der südlichen Oberlausitz verbessert werden. 14626610 3.536,0 Sachsen SN_174 Lausitzer Revier Gemeinde Schmölln- Putzkau Gemeinde Schmölln- Putzkau - Neubau Hort Die Gemeinde Schmölln-Putzkau beabsichtigt den Neubau eines Hortgebäudes auf dem Gelände der örtlichen Grundschule zur Sicherung der Hortbetreuung sowie zur Schaffung von Plätzen mit Integration- und Inklusionsmöglichkeiten. Mit dem Vorhaben soll zum einen die Nachmittagsbetreuung der Kinder mit einer Fördernotwendigkeit sichergestellt werden, zum anderen soll durch Integration der Vorschulkinder der Kindertageseinrichtungen in der Region eine überleitende und sanfte Eingewöhnung in den späteren Schulalltag erfolgen. Es sind die erforderlichen Flächen, Sanitäranlagen und Stellplätze für 120 Hortkinder und 5 Pädagogen bereitzustellen. Folgende Baumaßnahmen sind geplant: Gründung/Abdichtung, Wände, Decken, Fenster/Sonnenschutz, Innentüren, Dach, Einbauten, Einfriedung, Freianlagen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Durch das Projekt sollen mit dem Neubau des Hortes mittelbar ca. 50 Arbeitsplätze geschaffen und ca. 20 Arbeitsplätze gesichert werden. Dies ist im Zusammenhang mit der geplanten Gewerbeerweiterung im Gewerbegebiet an der B98 im Ortsteil Putzkau zu sehen, wo bis Mitte 2025 ca. 85 Arbeitsplätze bei der Firma Fiedler Maschinenbau und Technikvertrieb entstehen sollen, sowie 10 Lehrlingsausbildungsplätze und 15 neue Arbeitsplätze bei der Taurus GmbH. Ebenso werden in diesem Zusammenhang bei der Firma Holz-und Bautenschutz Kirschner ca. 5 Arbeitsplätze neu geschaffen. Weitere Ansiedlungen, welche durch die Erschließung des o. g. Gewerbegebietes ermöglicht werden, sind hierbei noch nicht berücksichtigt. Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur: Im Zusammenhang mit der Gewerbegebietserweiterung bzw. -Neuansiedlung (bis zu 105 Arbeits-und 10 Ausbildungsplätze allein in der Gemeinde Schmölln-Putzkau) wird eine überregionale Wirkung erzielt. Solche Erweiterungen/Ansiedlungen bringen aber immer auch entsprechendes Nachwachsen von Infrastruktur mit sich. Insofern ist der Hortneubau zwingend notwendig, um der künftigen Nachfrage entsprechend nachkommen zu können. 14625530 4.442,0 Sachsen SN_175 Lausitzer Revier Diakonie St. Martin Demenzkompetenzzen trum in Glossen Die Diakonie St. Martin beabsichtigt die Errichtung eines Demenzkompetenzzentrums. Dazu soll die ehemalige Kurklinik Glossen umgebaut und umgenutzt: - Ambulanter Pflegedienst - Tagespflege , Kurzzeitpflege - Betreute Wohngruppe für Senioren mit Demenz - Betreute Wohngruppe für Jugendliche mit Demenz - Wohngruppe für verhaltensauffällige Demenzkranke - Vier Wohnungen bzw. Gästezimmer für Dozenten und Ärzte - Labor des GAT-Institutes und der Hochschule Zittau/Görlitz - Schwimmhalle und Turnhalle - Praxisräume Physiotherapie und Praxisräume Arzt - Küche und Mehrzweckraum Vorgesehen ist die Beheizung des Zentrums über Geothermie. - Bauliche Maßnahmen und technische Anlagen für den Umbau der beiden Bestandsgebäude Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Schaffung und Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen (38 geschaffene Arbeitsplätze, 3 geschaffene Ausbildungsplätze, 6 gesicherte Arbeitsplätze) - in der Gesundheitsbranche (Gesundheitsfürsorge) in den Bereichen Pflege und Betreuung (Berufsbilder Pflegefachkraft, Pflegehilfskraft, Gesundheits- und Krankenpflege, Heilerziehungspflege und Betreuungskraft) und Therapie (Ergotherapie, Physiotherapie) - sowie im Bereich Facilitymanagament (Haustechnik, Reinigung und Objektpflege, Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Hauswirtschaft und Speiseversorgung). 14626290 11.894,0 Sachsen SN_184 Lausitzer Revier Oberlausitz- Kliniken gGmbH Erweiterung des chirurgischen Leistungsangebotes durch Einsatz eines OP- Roboters Erweiterung des bestehenden chirurgischen Leistungsangebotes der Klinik durch den Einsatz eines OP-Roboters in der Abdominalchirurgie, urologischen und gynäkologisch Chirurgie sowie für komplexere Behandlungen wie zum Beispiel der Wirbelsäulenchirurgie. Dazu sind der OP-Roboter, ein spezieller OP-Tisch sowie für die Reinigung der hochsensiblen Eingriffsbestecke des Roboters eine entsprechende Plasmasterie zur Sterilisation zu beschaffen. Ein OP-Saal im Klinikum ist baulich durch Anpassungen bei den Türöffnungen und den Wänden sowie dazugehöriger Malerarbeiten auf den Einsatz des OP-Roboters vorzubereiten. Dabei sind auch die technischen Anlagen des OP- Saales, z. B. die Datenkabel, die Deckenversorgungseinheiten, die Raumbeleuchtung sowie die Entfeuchtungsanlage zu erneuern bzw. zu ergänzen. Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Durch den Einsatz eines OP-Roboters wird das Leistungsspektrum der Klinik ausgebaut. Darüber hinaus kann der Standard der Aus-und Weiterbildung der aktuellen und zukünftigen ärztlichen Fachkräfte verbessert werden. Es werden 9 Arbeitsplätze und 5 Ausbildungsplätze im Klinikum geschaffen. 17 Arbeitsplätze sowie 5 Ausbildungsplätze werden durch das Projekt gesichert. So sollen sich die Ärzte anhand eines Trainingssimulators permanent in der Anwendung der roboterunterstützten Operationsmethode fort- und weiterbilden. Gleiches gilt für die Auszubildenden, welche frühzeitig mit der innovativen Operationsmethode in Berührung kommen und somit den zukünftigen Fachkräftebedarf der Klinik am Standort Bautzen absichern. 14625020 3.577,0 Sachsen SN_015 Mitteldeu tsches Revier Stadt Torgau Junge Gärten Torgau Mit der neu errichteten Jugendherberge in Torgau werden für die Zielgruppen Schüler und junge Familien neue touristische Angebote benötigt. Ziele dieser Investition sind die Erhöhung der Aufenthaltsdauer von Touristen und Besuchern der Stadt, der Ausbau des Angebotes für Kinder und Jugendliche aus der Stadt Torgau und der Umgebung. Es werden positive Auswirkung auf touristische Betriebe, den Einzelhandel und das Dienstleistungsgewerbe in Form von Sicherung von Arbeitsplätzen und branchenübergreifend über den Einzelhandel hinaus die Neuschaffung von Arbeitsplätzen erwartet. Die Erhöhung der Lebensqualität, die Schaffung neuer Freizeitangebote und die Beseitigung von Missständen auf den für die Investition vorgesehenen Arealen wird die Attraktivität des Wohn- und/oder Arbeitsortes Torgau verbessern. Dem Trend der Abwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte soll entgegengewirkt werden. Die Co2-Bilanz und das Stadtklima werden sich durch die geplante Erweiterung der Grünflächen verbessern. 14730310 3.804,3 Sachsen SN_017 Mitteldeu tsches Revier Stadt Leipzig Museum für Naturkunde und Biodiversität Durch das Projekt werden 15 Arbeitsplätze erhalten und mit Fertigstellung ca. 24 neue Arbeitsplätze im Museum geschaffen. Neue Arbeitsplätze werden im Forschungsbereich, im Sammlungsmanagement, in den Bereichen der Bildung und Wissensvermittlung, im Marketing sowie in der Haustechnik und im Ausbildungsort der modernen Präparation geschaffen. Mit den dann möglichen Forschungen an den Beständen des Naturkundemuseums kann ein wesentlicher Forschungsbeitrag zur Biodiversität in der Region geleistet werden. 14713000 4.545,0 Sachsen SN_062 Mitteldeu tsches Revier Gemeinde Krostitz barrierefreier Ausbau des Rathauses Krostitz Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Rathaus Krostitz Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Gemeinde Krostitz 133,2 Sachsen SN_064 Mitteldeu tsches Revier Stadt Taucha Umbau Bowlingdschungel zur Erweiterung KITA Flohkiste Sanierung und Erweiterung der Kindertageseinrichtung Flohkiste zur Verbesserung des Ganztagsangebots Schaffung von Werkräumen, Verbesserung der Qualität als Integrationseinrichtung, Optimierung des Raumprogrammes zur Verbesserung der pädagogischen Arbeit Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Stadt Taucha 4.230,0 Sachsen SN_067 Mitteldeu tsches Revier Stadt Leipzig Museum für Naturkunde und Biodiversität 2. Bauabschnitt Der Bauabschnitt 2 beinhaltet die Sanierung der Osthalle als zukünftige Sonderausstellungsfläche inkl. Anlieferzone für museale Großobjekte und der Westhalle für die zukünftige Dauerausstellung, des ehem. Umspannwerkes. Durch die Investition in das Naturkundemuseum werden 15 Arbeitsplätze gesichert und 24 Arbeitsplätze geschaffen. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Stadt Leipzig 42.791,4 Sachsen SN_070 Mitteldeu tsches Revier Stadt Markranstädt Erweiterung Kindertagesstätte "Weißbachzwerge" Eine bestehende Kita soll umgebaut und durch Hinzunahme bisher anders genutzter und ebenfalls umzubauender Räumlichkeiten von 60 Kindertagesplätzen auf zukünftig 98 Plätze (68 Kindergarten-, 30 Kinderkrippenplätze) erweitert werden. Mit der Schaffung der Krippenplätze kann dann erstmals eine Betreuung ab dem ersten Lebensjahr angeboten werden. Das neue Raumkonzept ermöglicht eine bessere Umsetzung des bestehenden pädagogischen Konzeptes und die Aufwertung der Betreuungsqualität. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Stadt Markranstädt 1.023,8 Sachsen SN_071 Mitteldeu tsches Revier Gemeinde Neukieritzsch Neubau Kita "Lobstädter Würmchen" in Lobstädt Die Kita in Lobstädt befindet sich in einem Bestandsgebäude (BJ 1936), dessen Standsicherheit nicht gesichert ist, das einen ungenügenden baulichen Gesamtzustand hat und für eine zeitgemäße Nutzung als Kita räumliche Defizite aufweist. Mit dem Kita-Neubau sollen die bestehenden Betreuungskapazitäten um 8 Krippenplätze und um 11 Kindergartenplätze auf insgesamt 90 Plätze erhöht werden. Die wirtschaftliche und funktionale Vorteilhaftigkeit des Ersatzneubaus wurde beleuchtet. Gegenstand des Vorhabens ist zudem der Abbruch des Bestandsgebäudes, sodass dieses Gelände einer neuen Nutzung zugeführt werden kann. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Gemeinde Neukieritzsch 2.889,0 Sachsen SN_074 Mitteldeu tsches Revier Gemeinde Neukieritzsch Schaffung von Hortplätzen in der Grundschule Lobstädt Erweiterung Raumkapazitäten zur Hortbetreuung durch Ausbau des Dachgeschosses der Grundschule Lobstädt (BJ 1904) sowie erforderliche Sanierungsarbeiten im Zusammenhang mit dem neuen Raumkonzept. Die Neuschaffung der Hort-Räume ist erforderlich, da aufgrund gestiegener und weiter steigender Schülerzahlen bisher durch den Hort genutzte Räume als Klassenzimmer benötigt werden und zudem auch die Hortkapazitäten um 12 Plätze erweitert werden müssen. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Lobstädt 1.706,0 Sachsen SN_106 Mitteldeu tsches Revier Stadt Borna Berufsfachschule für Pflegeberufe mit Betriebskindergarten Errichtung einer Berufsfachschule für Pflegeberufe durch Umbau und Sanierung eines denkmalgeschützten stadtbildprägenden Gebäudes (ehemaliges Amtsgericht) und dreigeschossigen Neubau für einen Betriebskindergarten und die Berufsfachschule auf dem Gelände des abzureißenden Nachbargebäudes (ehemaliges Polizeirevier). Am Standort entstehen damit Kapazitäten für bis zu 435 Ausbildungsstellen (jährliche Aufnahmekapazität 135 Auszubildende), 59 VZÄ (pädagogisch und technisch) sowie 110 Kita-Plätze. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Borna 10.386,0 Sachsen SN_108 Mitteldeu tsches Revier Stadt Zwenkau Neubau einer Kita mit multilingualem Konzept Innerhalb der neu entstehenden Wohnsiedlung Harthweide am Rande des Zwenkauer Sees soll eine neue inklusive und multilinguale Kindertageseinrichtung mit ca. 140 Betreuungsplätzen entstehen. Dafür soll ein barrierefreier Neubau auf einem Flurstück in Hanglage mit Aussicht auf den See errichtet werden. Das Raumkonzept ist auf eine flexible Nutzbarkeit der Räume für ein offenes Betreuungskonzept ausgerichtet und umfasst auch für Inklusionsarbeit erforderliche zusätzliche Räumlichkeiten für die teilweise notwendige individuelle Förderarbeit (Therapieraum bzw. ein Raum für differenziertes Arbeiten) und für Rückzugsmöglichkeiten. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Zwenkau 6.984,9 Sachsen SN_110 Mitteldeu tsches Revier Landkreis Leipzig Dokumentationszentru m zur Regional- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens Errichtung eines Dokumentationszentrums, in dem kulturhistorisch wertvolle Belege der Regional- und Industriegeschichte der Region und des Freistaates Sachsen gesammelt, bewahrt und mittels umfangreicher Angebote für die Öffentlichkeit und Forschungszwecke zugänglich gemacht werden. Gemeinsame Nutzung durch den Landkreis Leipzig, den DOKMitt e. V. und den Sächsisches Wirtschaftsarchiv e. V. Das Projekt wurde durch den zuständigen Regionalen Begleitausschuss bestätigt, nachdem die Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH (SAS) die Förderfähig- und Förderwürdigkeit dieser Maßnahme im Vorfeld geprüft und bestätigt hat. In der Prüfung zur Förderwürdigkeit wurde auch der Nutzen für den Strukturwandel beurteilt. Darüber hinaus wurde das Projekt auch dem Scoring gemäß Anlage 2 und 3 des Handlungsprogramms zur Umsetzung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen des Bundes in den sächsischen Braunkohlerevieren. Borna 8.628,8 Sachsen SN_128 Mitteldeu tsches Revier Gemeinde Dreiheide Neubau Kinderkrippe als Anbau an bestehenden Kindergarten Neubau eines Kinderkrippenanbaus über zwei Etagen, mit drei Gruppenräumen und für max. 25 Kinder (davon 12 neue Betreuungsplätze) an das bestehende Kita-Gebäude im Ortsteil Süptitz. Dadurch ist die Freilenkung von 13 Betreuungsplätzen in der integrativen Kita für zusätzliche Betreuungsplätze möglich. In Summe entstehen durch die Investition 25 zusätzliche Betreuungsplätze: 12 Krippenplätze im Anbau und 13 Kita-Plätze im bestehenden Bauwerk. Es werden für den neuen Krippenbereich mind. 4 neue Arbeitsplätze und 2 Ausbildungsplätze entstehen. Die bereits bestehenden 9 Arbeitsverhältnisse bleiben erhalten. Mit der Umsetzung des Projektes wird die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes verbessert. 14730100 1.116,9 Sachsen SN_143 Mitteldeu tsches Revier Jesewitz, Gemeinde Erweiterung KITA "Mäuseland" Aufgrund der stetigen Nachfrage nach Gewerbeflächen und der geplanten Gewerbegebietserweiterung um 14,4 ha in Jesewitz, soll die Kindereinrichtung "Mäuseland" in der Schulstraße 13 in 04838 Jesewitz um einen Erweiterungsbau ergänzt werden. Es sollen 3 Gruppenräume, 1 Schlafraum, 2 Garderoben, 2 Sanitärbereiche für die Kinder, 1 Lager sowie 1 Sanitärbereich für die Erzieherinnen errichtet werden. Das Gebäude erhält u.a. auch eine PV-Anlage mit Speicher. Die derzeit angebotenen 65 Betreuungsplätze (55 Krippen- und 10 Kindergartenplätze) erhöhen sich nach Projektumsetzung um 40 Betreuungsplätze (16 Krippen- und 24 Kindergartenplätze). Insgesamt kann an den beiden Standorten Schulstraße 12 und 13 nach Projektumsetzung eine Kapazität von 341 Betreuungsplätzen angeboten werden. Schaffung von Arbeitsplätzen; Der Gemeinde stehen mit der Erweiterung der KITA weitere Krippen- und Kindergartenbetreuungsplätze zur Verfügung, die sie im Zusammenhang mit der Erweiterung des Gewerbegebietes anbieten kann. Die Erweiterung des Gewerbegebietes führt u. a. zur Ansiedlung neuer Unternehmen und Branchen. 14730140 1.225,4 Sachsen SN_147 Mitteldeu tsches Revier Stadt Regis- Breitingen Anbau Kindertagesstätte Regis-Breitingen Errichtung von 26 zusätzlichen Kitaplätzen durch Anbau an die bestehende Kindertagesstätte in Regis-Breitingen (barrierefrei; zwei Gruppenräume, zugehörige Sanitär- und Funktionsräume; Ausstattung und Außenanlagen) In der Einrichtung entstehen 3 zusätzliche Arbeitsplätze und 2 zusätzliche Ausbildungsplätze. Die Schaffung der benötigten zusätzlichen Betreuungsplätze flankiert bestehende Ansiedlungs- und Erweiterungsabsichten von Firmen und Einrichtungen in der Kommune. Nahe, zeitgemäße und ausreichende Betreuungskapazitäten spielen für deren Suche und Bindung von Fachkräften eine immer wichtigere Rolle und sind deshalb ein wichtiger Standortfaktor für RegisBreitingen. 14729360 628,8 Sachsen SN_153 Mitteldeu tsches Revier Gemeinde Wiedemar Nachnutzung eines Verwaltungsgebäudes als Dienstleistungszentru m Die Gemeinde Wiedemar konzentriert ihre Gemeindeverwaltung,an einem neuen Standort. Im Zuge einer WU zur Schaffung des einheitlichen Verwaltungsstandortes wurde die Umnutzung des im Eigentum der Gemeinde befindlichen Bestandsgebäudes in ein Dienstleistungszentrum. Das Objekt muss saniert und an die geplante neue Nutzung angepasst werden. Die baulichen Maßnahmen umfassen: die Anpassung der Raumstruktur an die zukünftige Nutzung, die Komplettsanierung der sanitären Einrichtungen und des Kellergeschosses, die Herstellung der Barrierefreiheit, u.a. durch den Einbau eines Aufzuges sowie Maßnahmen zur Erfüllung der Anforderungen nach GEG. Gemäß Sächs.BO ist die Zahl der PRW- und Fahrradstellplätze zu erhöhen. Schließlich wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert werden. Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: Die geplante Nachnutzung des Gebäude sichert durch den Erhalt der Versicherungsagentur 2 Arbeitsplätze in der Gemeinde. Die Ansiedlung von zwei Ärzten und einer Apotheke ist mit der Schaffung von insgesamt bis zu 9 Arbeitsplätze verbunden. Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur: Mit einer Nachnutzung in Form des Dienstleistungszentrums wird die ambulante medizinische Versorgung im ländlichen Raum verbessert. Ein Facharzt für Allgemeinmedizin, ein Facharzt für Orthopädie und eine Apotheke haben ihr Interesse an der Nutzung der Räume bekundet. Gleichzeitig wird der Bestand der Versicherungsagentur gesichert. Im Hinblick auf das derzeit in Planung befindliche Industrievorsorgegebiet des Freistaates mit einer Größe von ca. 400 ha und ca. 11.000 entstehenden Arbeitsplätzen besteht für die Kommune die Notwendigkeit sowohl die technische als auch die soziale Infrastruktur an die damit verbundenen Herausforderungen schrittweise anzupassen und zu entwickeln. 14730340 1.920,0 Sachsen SN_154 Mitteldeu tsches Revier Stadt Kitzscher Neubau einer Kindertagesstätte mit Mehrzwecknutzung Das Projekt beinhaltet den Neubau und die Ausstattung einer Kindertageseinrichtung auf einem kommunalen Flurstück zur Unterbringung von 84 Betreuungsplätzen, davon 3-5 Plätze für Kinder mit Behinderung. Im Gebäude wird mit separatem Zugang, WC und Teeküche ein Raum für Mehrfachnutzungen inkl. Ausstattung integriert. Der Mehrzweckraum mit Nebenräumen dient der generationsübergreifenden Nutzung. Der Mehrzweckraum soll stunden- bzw. tageweise an gewerbliche und freiberufliche Dienstleister, wie z. B. Musikschule, Physio- und Ergotherapie, Fahrschule, Nähservise oder auch für Sprachkurse und an Co-Working- Nutzer vermietet werden. Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen: In der Kindertagesstätte selbst werden 14 Arbeitsplätze und 2 Ausbildungsstellen neu geschaffen. Beitrag zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur: Die Stadt Kitzscher wird mit der Schaffung der zusätzlichen Kinderbetreuungsplätze einen Beitrag leisten, um die Besetzung der neu entstehenden Arbeitsplätze im Rahmen der bevorstehenden Neuansiedlung von Unternehmen in den umliegenden Gewerbegebieten durch ein verbessertes Betreuungsangebot für die Familien der zukünftigen Arbeitnehmer in Zeiten des Fachkräftemangels zu unterstützen . Nach Information der LEAG als Grundstücksverkäufer werden sich im Gewerbegebiet "Goldener Born" des ehemaligen Kraftwerkes Thierbach ein Logistikunternehmen auf 13 ha Fläche mit ca. 200 Arbeitsplätzen und die CG Elementum AG auf 23,7 ha mit ca. 200 Arbeitsplätzen ansiedeln. Perspektivisch plant sich die CG Elementum AG auf den angrenzenden 3. Bauabschnitt des Gewerbegebietes zu erweitern. Im 3. Bauabschnitt des Gewerbegebietes wird darüber hinaus in den nächsten Jahren ein Werk für die Wasserstoffproduktion mit ca. 250 Arbeitsplätzen in der Endausbaustufe errichtet. Z. Z. laufen die planerischen Vorbereitungen für die Umsetzung des Vorhabens. 14729220 4.115,0 Sachsen- Anhalt ST_004_ 00_5 Mitteldeu tsches Revier Stadt Zeitz Denkmalgerechte Sanierung der Gebäude und Gestaltung der Freianlagen in der Museumsanlage Herrmannschacht weitere Ertüchtigung des Museums (älteste Braunkohle-Brikettfabrik der 1. Generation weltweit) als Erinnerungsort der Montangeschichte in Zeitz 15084590 309,3 Sachsen- Anhalt ST_006_ 00_5 Mitteldeu tsches Revier Burgenlandkr eis Sanierung des denkmalgeschützten Schulgebäudes der Pestalozzi-Schule Zeitz (1.Bauabschnitt) Sanierung und barrierefreier Ausbau zur Erweiterung der Förderschule 15084590 1.029,6 Sachsen- Anhalt ST_012- 00-1 Mitteldeu tsches Revier Gemeinde Muldestause e Generationsübergreife nde Quartiersentwicklung "Neu-Muldenstein" als Bio-Energiedorf mit einer Rad- Verkehrsanbindung zum Chemiepark Bitterfeld-Wolfen Die Investitionsmaßnahme umfasst folgende Vorhabensbestandteile: • Erwerb, Erschließung und Vermarktung von Flächen (Gewerbe/Seniorendomizil/Wohnun gsbau) • Neubau Kindertagesstätte • Ausbau Bahnhofsvorplatz zur ÖPNV-Schnittstelle • Umbau Bahnhofsgebäude inkl. Gewerbeeinheiten • Radanbindung zum Industriepark Bitterfeld-Wolfen sowie zur Stadt Bitterfeld-Wolfen • Entwicklung und Umsetzung eines ökologisch-nachhaltigen Ansatzes zur Energieversorgung von Wohnquartier, KITA, Seniorendomizil, Bahnhof und Gewerbe auf biologischer Basis durch Einsatz regenerativer Energiesysteme Entwicklung eines demographisch-/ökologischen Modellprojekts zum Wohnquartier der Zukunft durch: • Schaffung attraktiver Wohnbedingungen in der Region (Gewerbe/Einfamilienhausstandorten / kleine bis mittelgroße barrierefreie Wohnungen) • Entwicklung von optimalen logistischen Umfeldbedingungen für das Wohnen und Arbeiten vor Ort mittels Anbindung an ÖPNV (Straße/Schiene) und Ausbau Radwegenetz • Berücksichtigung der demographischen Entwicklung (Absicherung Kinderbetreuung über altersgerechtes/ betreutes Wohnen bis zur Altenpflege) • Energieversorgung der einzelnen Quartierseinheiten auf Basis regenerativer Energiesysteme • Touristische Attraktivierung der Region (Radwege) • Schaffung Arbeitsplätze: 65 15 0 82 241 15.284,3 Sachsen- Anhalt ST_025- 00-1 Mitteldeu tsches Revier Stadt Raguhn- Jeßnitz Entwicklung einer Industriebrache zu einem lebendigen städtischen Zentrum 1. Abbruch einer innerörtlichen Industrieruine (Revitalisierung einer Industriebrache) 2. Aufbau eines generationsübergreifenden, barrierefreien, multifunktionalen Erlebnis- und Begegnungszentrums im Ortskern Raguhn 3. Gestaltung der entstehenden Freiflächen zu generationsübergreifenden Sport- und Erholungsflächen 1. nachhaltige städtebauliche Aufwertung der Ortsmitte Raguhn 2. Schaffung eines multifunktionalen Zentrums zur Attraktivierung des Freizeiangebotes und damit des Wohnstandortes 3. Förderung des Miteinanders der unterschiedlichen Generationen 4. Verbesserung der Lebensqualität jüngerer und älterer Menschen 15082300 1.800,0 Sachsen- Anhalt ST_026- 00-3 Mitteldeu tsches Revier Kinderheim Harkerode e.V. (gemeinnützi g) Innovatives und nachhaltiges Modelprojekt zur Weiterentwicklung eines Kinderheims hin zu einem generationsübergreife nden Wohn-, Lern-, und persönlichen Entwicklungsort • Entwicklung einer Kinder-, Jugend- , und Seniorenwerkstatt zum gemeinsamen Lernen und Berufsvorbereitung in einer historischen Remise des für die Kindereinrichtung genutzten Schlosses Harkerode • Modelprojekt "Kupferblümchen" als beispielhafte Weiterentwicklung traditioneller Heimerziehung durch Errichtung eines Neubaus zum gemeinschaftlichen betreuten Wohnen von Kindern, Jugendlichen und Senioren • Förderung der gesellschaftlichen Integration durch Entwicklung von Möglichkeiten der Interaktion von in Obhut genommenen Kindern und Jugendlichen untereinander sowie mit Gleichaltrigen und älteren Menschen inkl. der Radtouristen, die den historischen Gebäudekomplex besuchen • Vermittlung von Fähig- und Fertigkeiten durch Zusammenwirken von Jung und Alt (Werkstatt/Labore für Holz- und Metallarbeiten, Malen, Kochen, Geschichte z.B. für Touristen) • generationsübergreifende Gesunderhaltung von Körper und Geist durch gemeinsame Freizeit- und Sportaktivitäten sowie gemeinschaftliches Wohnen • energetische und brandschutzrechtliche Ertüchtigung des historischen Gebäudeensembles der Kindereinrichtung (Schloss Harkerode und Remise) • Sicherung Arbeitsplätze: 39 Schaffung Arbeitsplätze: 10 15087185 2.835,0 Sachsen- Anhalt ST_046_ 00_1 Mitteldeu tsches Revier Stadt Sandersdorf Brehna Zukunftskita in Sandersdorf-Brehna (OT Roitzsch) Die Investitionsmaßnahme umfasst folgende Vorhabensbestandteile: • Grundstückskauf und Errichtung KITA-Gebäude • Neubau für 160 Krippen- und Kindergartenplätze mit 6.000 qm Freifläche • Entwicklung und Umsetzung eines ökologisch und sozial nachhaltigen Ansatzes im Rahmen der Energieversorgung sowie unter Beachtung und Sicherstellung der Barrierefreiheit Entwicklung eines pädagogischen und nachhaltigen sozialen/ökologischen Modellprojekts als KITA der Zukunft: • Schaffung der Grundlage durch gemeinsames Forschungsverbundprojekt LAZIKN2030 mit Leibniz- Universität Hannover und Universität Greifswald im Zeitraum 06/2017 bis 11/2020 • neues pädagogisches, auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Konzept zur Verbindung von hochwertigen Betreuungs- sowie Bildungsangeboten mit regional verankerten Kooperations- /Netzwerkstrukturen zu einem Familienzentrum; Einbindung der Familien/Familienbildung in der sozialräumlichen Infrastruktur (Betreuungszeiten/Elterntrainings) • Bildungsziele: Medienkompetenz/Technologien und Nachhaltigkeit, kreative Problemlösung/kritisches komplexes Denken, Flexibilität/Eigenmotivation/ selbstständiges Arbeiten/ naturwissenschaftlichtechnische Experimente/demokratische Bildung/Partizipation • Schaffung Arbeitsplätze: 8 Sicherung Arbeitsplätze: 20 15 0 82 340 7.200,0 Sachsen- Anhalt ST_054_ 00_2 Mitteldeu tsches Revier Evangelische Stadtmission Halle e.V. Entwicklung eines innovativen Inklusionszentrums als landesweites Modellprojekt zur beruflichen Befähigung und Teilhabe an einem selbstbestimmten Arbeits-/Leben Die Investitionsmaßnahme auf dem 11.000 qm großen Grundstück umfasst folgende Vorhabensbestandteile: • Errichtung eines Komplexgebäudes mit folgenden Teilen: a) 3 Werkstatthallen/Lager für die Bereiche Metall, Laser, Elektro, Verpackungen, Archivierung, Digitalisierung und Textilveredlung b) Mensa c) Büro-/Sozialräume d) Aufenthalts- und Rückzugsräume für die Beschäftigten • Bau einer Großküche zur berufspaktischen Ausbildung mit Kühlbereich • Zusammenführung der Teilaspekte Ausbildung (Berufsbildungsbereich der Werkstatt) sowie Fürsorge (ambulant betreutes Wohnen) und Teilhabe an Arbeit (Werkstatt für Menschen mit Behinderung) • Integration von Menschen mit Behinderung in den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsmarkt durch gezielte Beraufsausbildung sowie Erlangung berufspraktischer Expertise und Erfahrungen in den Bereichen Handwerk/Gastronomie u.a. • Substitution von Arbeitsplätzen der Braunkohlewirtschaft Facharbeiter aus der Braunkohle, insbesondere mit handwerklichen Berufabschlüssen und entsprechenden Erfahrungen, sollen gezielt als Lehrkräfte pädagogisch weiterentwickelt und in den Lehrbetrieb eingebunden werden Schaffung Arbeitsplätze: 280-300 15 0 02 000 14.112,9 Sachsen- Anhalt ST_063_ 00_3 Mitteldeu tsches Revier Landkreis Mansfeld- Südharz REGENT - Kommunales Gesundheits- und Notfallzentrum für die Region Mansfeld- Südharz Die Investitionsmaßnahme umfasst an den beiden Standorten Sangerhausen und Hettstedt folgende Vorhabensbestandteile: • Errichtung Rettungswache an beiden Standorten • Errichtung eines kommunalen MVZ mit Arztpraxen zur ambulanten ärztlichen Versorgung im Bereich unterversorgter Fachgebiete einschließlich der erforderlichen Ausstattung für Praxis und Technik • investive Maßnahmen zur Schaffung eines Telenotarzt- und Gemeindenotfallsanitätersystems als innovative und nachhaltige Instrumente der Patientenversorgung auf dem Land • Aufbau Kompetenzzentrum zur Weiterbildung der Patienten und Fortbildung der angestellten Ärzte inkl. technische Ausstattung • Neubau wird unter Beachtung ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsziele realisiert Entwicklung eines kommunalen Gesundheits- und Notfallzentrums als Modellprojekt zur medizinischen Sicherstellung von ambulater und notfallärztlicher Versorgung • Sicherstellung von rettungsdienstlicher Notfallversorgung (Eigenbetrieb des Landkreises) • Abdeckung der ambulanten fachärztlichen Versorgung auf Basis der regionalspezifischen Bedarfe bei nicht besetzten Arztgruppen unter kommunaler Trägerschaft (kommunales MVZ) • Verknüpfung der Tätigkeit im kommunalen MVZ mit der notärztlichen Versorgung in den Rettungswachenbereichen der beiden Standort zur Absicherung des Notarzt-Systems • Implementierung des Telenoarztes und Gemeindenotfallsanitäters (First-Responder zur präklinischen sowie ambulanten Versorgung) als ökonomisch und ökologisch nachhaltiges Modellprojekt • Weiterbildung der Patienten durch Schulungen (z.B. Diabetes), Fachvorträge u.a. sowie Fortbildungsveranstaltungen für die angestellten Ärzte Schaffung Arbeitsplätze: 32 Sicherung Arbeitsplätze: 781 15 0 87 18.469,2 Sachsen- Anhalt ST_073_ 00_5 Mitteldeu tsches Revier Gemeinde Elsteraue Errichtung eines Kommunalen Medizinischen Versorgungszentrums für die Region Elsteraue Die Investitionsmaßnahme umfasst folgende Vorhabensbestandteile: • Errichtung eines kommunalen MVZ mit Arztpraxen zur ambulanten ärztlichen Versorgung im Bereich unterversorgter Fachgebiete (Haus- /Kinder-/Zahnarzt) einschließlich der erforderlichen Ausstattung für Praxis und Technik • investive Maßnahmen zur Schaffung eines Telenotarzt- und Gemeindenotfallsanitätersystems als innovative und nachhaltige Instrumente der Patientenversorgung auf dem Land / alternativ Rettungsstelle • Ertüchtigung eines ehemalig Bahnhofgebäudes zur Nutzung als kommunales MVZ auf 3 Etagen mit insgesamt 400 m² inkl. Errichtung Anbau für Telenotarzt, Notfallsanitäter oder Rettungsstelle Entwicklung eines kommunalen Gesundheits- und Notfallzentrums als Modellprojekt zur medizinischen Sicherstellung von ambulater und notfallärztlicher Versorgung • Abdeckung der ambulanten fachärztlichen Versorgung auf Basis der regionalspezifischen Bedarfe bei nicht besetzten Arztgruppen unter kommunaler Trägerschaft (kommunales MVZ) • Verknüpfung der Tätigkeit im kommunalen MVZ mit der notärztlichen Versorgung (Telenotarzt / Gemeindenotfallsanitäter / ev. Rettungsstelle) • Implementierung des Telenoarztes und Gemeindenotfallsanitäters (First-Responder zur präklinischen sowie ambulanten Versorgung) als ökonomisch und ökologisch nachhaltiges Modellprojekt • Implementierung telemedizinischer Dienste zur Online-Terminvereinbarung / -Rezeptbestellung / - Dokumentation sowie Videosprechstunde → Schnittstelle KIM liegt bereits an • Anbindung ÖPNV (Bus / Bahn → Reaktivierung als Bahnhaltepunkt geplant) Schaffung Arbeitsplätze: 20 15 0 84 130 6.750,0 Sachsen- Anhalt ST_074_ 00_1 Mitteldeu tsches Revier Stadt Zerbst Errichtung eines Lesebahnhofs im Bahnhofsgebäude am Standort Zerbst/Anhalt Die Investitionsmaßnahme umfasst als Modellprojekt zur Leseförderung folgende Vorhabensbestandteile: • Aufbau eines generationsübergreifenden, barrierefreien, multifunktionalen Bildungs- und Begegnungszentrums im Stadtkern von Zerbst • Vergrößerung der Besucherfläche der Stadtbibliothek von derzeit 200 m² auf ca. 382 m² • verschiedene investive Projektbestandteile zur Digitalisierung und Entwicklung der Stadtbibliothek hin zu einem Erlebnisort • die Revitalisierung des Bahnhofsgebäudes ist kein investiver Bestandteil des aktuellen Projekts • Integration der Stadtbibliothek Zerbst/Anhalt in das historische Bahnhofsgebäude am Standort Zerbst • der Modellcharakter entsteht aus dem Zusammenwirken von Erhalt und Revitalisierung des historischen Bahnhofsgebäudes in Verbindung mit der Art der neuen Nutzung als Lesebahnhof zur Leseförderung • Transformationsprozess der Stadtbibliothek - weg von der reinen Medienausleihe, hin zu einem digitalen, lebendigen Erlebnisraum mit hoher Aufenthaltsqualität und vielfältigen Möglichkeiten, sich auszutauschen und weiterzubilden • Schaffung eines modernen kulturellen und sozialen Bildungs- und Begegnungszentrums, welches barrierefrei zugänglich, mit ausreichend Parkmöglichkeiten versehen und an der Hauptschnittstelle des öffentlichen Nachverkehrs von Straße und Schiene gelegen ist • Schaffung Arbeitsplätze: 3 Sicherung Arbeitsplätze: 2,69 15082430 1.799,3 Sachsen- Anhalt ST_075_ 00_1 Mitteldeu tsches Revier Stadt Aken (Elbe) Nachhaltige Wasser- und Gesundheits-KiTa Pittiplatsch - Haus der 5 Elemente (Kneipp- Kita Pittiplatsch) Die Investitionsmaßnahme umfasst folgende Vorhabensbestandteile: • barrierefreier Teilneubau des KiTa- Gebäudes unter konsequenter Verwendung von klimaneutralen Materialien • Einsatz von Produkten und Produktionsverfahren mit einem möglichst geringen ökologischen Fußabdruck plus lokale Erzeugung und Nutzung von CO2-freier Energie (Wärmepumpe) • Integrati

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