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Achter Bericht der Bundesregierung zum Aufbauinstrument "Next Generation EU"

dip / drucksache 08.04.2025 · WP 21 · 21/33 · Unterrichtung · Original ↗

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Achter Bericht der Bundesregierung zum Aufbauinstrument "Next Generation EU" [Zugeleitet mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 8. April 2025 gemäß Beschluss vom 25. März 2021 auf Bundestagsdrucksache 19/27838. Deutscher Bundestag Drucksache 21/33 21. Wahlperiode 08.04.2025 Unterrichtung durch die Bundesregierung Achter Bericht der Bundesregierung zum Aufbauinstrument „Next Generation EU“ Gemäß der Entschließung „Zusätzliche Berichtspflichten der Bundesregierung zum EU-Aufbauinstrument Next Generation EU“ (Bundestagsdrucksache 19/27838) des Deutschen Bundestags vom 25. März 2021 unterrichtet die Bundesregierung den Deutschen Bundestag regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Entwicklungsstand des Aufbauinstruments „Next Generation EU“ (NGEU). Diese Berichte erhält der Deutsche Bundestag zusätzlich zu den laufenden Unterrichtungen nach dem EUZBBG. Seit September 2021 berichtet die Bundesregierung halbjährlich zur Gesamtentwicklung des Aufbauinstruments NGEU, zur Kreditaufnahme durch die Europäische Kommission, zur detaillierten Mittelverwendung der Aufbau- und Resilienzfazilität durch die Mitgliedstaaten und zu Erörterungen des Wirtschafts- und Finanzausschusses sowie des Europäischen Rats zu den Aufbau- und Resilienzplänen der Mitgliedstaaten. Jährlich bis Ende des Jahres 2026 übermittelt die Bundesregierung außerdem einen Sachstand zu den geplanten und ggf. eingeführten neuen Eigenmitteln der Europäischen Union. Der letzte Stand wurde dem Deutschen Bundestag mit dem siebten Bericht der Bundesregierung zum Aufbauinstrument NGEU im Oktober 2024 vorgelegt. Der vorliegende achte Bericht baut auf die bereits erfolgte Berichterstattung auf. Mit diesem Bericht kommt die Bundesregierung der halbjährlichen Berichtspflicht für das erste Halbjahr 2025 nach. Der neunte Bericht der Bundesregierung wird voraussichtlich im September 2025 erstellt. A. Gesamtentwicklung des Aufbauinstruments „Next Generation EU“ Das temporäre Aufbauinstrument NGEU war Teil der Gesamteinigung zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-2027. Mit NGEU wird insbesondere die Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) finanziert. Außerdem werden in den ersten Jahren die Mittel für bestimmte EU-Ausgabeprogramme verstärkt. NGEU hat ein Volumen von bis zu 750 Mrd. Euro (zu Preisen von 2018, davon bis zu 390 Mrd. Euro für EU-Ausgaben und bis zu 360 Mrd. Euro für Kredite an Mitgliedstaaten; in laufenden Preisen beläuft sich das Gesamtvolumen auf etwas mehr als 800 Mrd. Euro). Ziel von NGEU ist es, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie zu adressieren und im Zuge dessen langfristig das Wachstumspotenzial sowie die Widerstandsfähigkeit der EU-Volkswirtschaften zu stärken, wodurch das Risiko einer Verlängerung oder eines Wiederkehrens der Krise verringert wird. Im Rahmen des technischen Updates nach Annahme des EU-Haushalts für das Jahr 2025 hat die Europäische Kommission im Januar 2025 die Übersicht für die Mittel für Verpflichtungen aus NGEU für die Jahre 2021 bis 2027 aufgeschlüsselt nach den einzelnen Programmlinien aktualisiert.1 Demnach können im Rahmen des Aufbauinstruments für die Jahre 2021 bis 2027 insgesamt rund 812 Mrd. Euro (zu jeweiligen Preisen) zur Verfügung gestellt Zugeleitet mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 8. April 2025 gemäß Beschluss vom 25. März 2021 auf Bundestagsdrucksache 19/27838. 1 Council of the European Union (2025), Technical update of the financial programming for 2026-2027 following the adoption of the budget 2025 (Art. 41(2) FR and Point 26 IIA), WK 1171/2025 INIT, 29 January 2025, LIMITE. werden. Die folgende Tabelle 1 zeigt die Mittel für Verpflichtungen, die über NGEU für die Programme aufgeteilt nach Rubriken des MFR zur Verfügung stehen. Tabel le 1: Mittel aus NGEU 2021 bis 2027 – jeweilige Preise in Tausend Euro, gerundet – Name Code 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2021 bis 2027 Rubrik 1 1 3.555.000 3.594.775 4.299.327 15.037 10.155 7.795 5.362 11.487.452 Horizont Europa 1.0.11 1 1.772.000 1.776.775 1.828.327 14.537 9.655 7.295 4.862 5.413.452 Unterstützungsausgaben 14.215 17.931 17.612 14.537 9.655 7.295 4.862 86.107 Indirekte Forschung: Ausgaben für externes Personal zur Durchführung von Horizont Europa 01 01 01 02 3.656 1.538 2.159 3.490 2.532 2.336 2.406 18.118 Sonstige Verwaltungsausgaben für Horizont Europa — Indirekte Forschung 01 01 01 03 3.656 3.381 2.994 1.177 0.830 1.108 1.144 14.290 Europäische Exekutivagentur für Gesundheit und Digitales — Beitrag aus dem Programm Horizont Europa 01 01 01 73 1.841 3.944 3.731 3.374 2.153 1.317 0.451 16.811 Europäische Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt — Beitrag aus dem Programm Horizont Europa 01 01 01 74 1.369 2.920 2.760 2.503 1.595 0.976 0.331 12.456 Europäische Exekutivagentur für den Innovationsrat und für KMU — Beitrag aus dem Programm Horizont Europa 01 01 01 76 3.692 6.148 5.968 3.993 2.545 1.557 0.529 24.433 Operative Ausgaben 1.757.786 1.758.844 1.810.715 5.327.345 Cluster Gesundheit 01 02 02 10 440.170 441.157 454.191 1.335.518 Cluster Digitalisierung, Industrie und Raumfahrt 01 02 02 40 440.332 440.827 453.705 1.334.864 Cluster Klima, Energie und Mobilität 01 02 02 50 439.803 440.044 452.975 1.332.823 Europäischer Innovationsrat 01 02 03 01 437.480 436.816 449.844 1.324.140 Fonds „InvestEU“ 1.0.21 1.783.000 1.818.000 2.471.000 0.500 0.500 0.500 0.500 6.074.000 Unterstützungsausgaben 0.500 0.500 0.500 0.500 0.500 0.500 0.500 3.500 Unterstützungsausgaben für das Programm 02 01 10 0.500 0.500 0.500 0.500 0.500 0.500 0.500 3.500 Operative Ausgaben 1.782.500 1.817.500 2.470.500 6.070.500 EU-Garantie — aus dem Fonds „InvestEU“ — Dotierung des gemeinsamen Dotierungsfonds 02 02 02 1.745.000 1.765.000 2.420.000 5.930.000 InvestEU- Beratungsplattform und InvestEU-Portal sowie flankierende Maßnahmen 02 02 03 37.500 52.500 50.500 140.500 Name Code 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2021 bis 2027 Rubrik 2 2 156.543.824 129.900.293 104.135.092 19.625 19.935 17.036 17.036 390.652.840 Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2.1.11 27.856.710 7.581.025 1.900 2.235 35.441.870 Unterstützungsausgaben 10.556 2.871 1.900 2.235 17.563 Unterstützungsausgaben für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 05 01 01 01 10.556 2.871 1.900 2.235 17.563 Operative Ausgaben 27.846.154 7.578.154 35.424.308 EFRE — Operative Ausgaben — Bereitstellung von Mitteln im Rahmen von REACT-EU 05 02 05 01 27.748.655 7.547.634 35.296.290 EFRE — Operative technische Hilfe — Bereitstellung von Mitteln im Rahmen von REACT-EU 05 02 05 02 97.498 30.520 128.018 Europäischer Sozialfonds (ESF) 2.1.311 11.938.590 3.243.296 1.000 1.100 15.182.986 Unterstützungsausgaben 4.524 1.231 1.000 1.100 7.855 Unterstützungsausgaben für den ESF+ — geteilte Mittelverwaltung 07 01 01 01 4.524 1.231 1.000 1.100 7.855 Operative Ausgaben 11.934.066 3.242.066 15.176.132 ESF — Operative Ausgaben — Bereitstellung von Mitteln im Rahmen von REACT-EU 07 02 05 01 11.892.281 3.234.700 15.126.981 ESF — Operative technische Hilfe — Bereitstellung von Mitteln im Rahmen von REACT-EU 07 02 05 02 41.785 7.366 49.151 Europäische Aufbau- und Resilienzfazilität und Instrument für technische Unterstützung 2.2.21 116.069.600 118.391.400 103.452.000 14.000 14.000 14.000 14.000 337.969.000 Unterstützungsausgaben 7.000 11.200 14.000 14.000 14.000 14.000 14.000 88.200 Unterstützungsausgaben für die Aufbau- und Resilienzfazilität 06 01 01 02 7.000 11.200 14.000 14.000 14.000 14.000 88.200 14.000 Operative Ausgaben 116.062.600 118.380.200 103.438.000 337.880.800 Aufbau- und Resilienzfazilität — nicht rückzahlbare Unterstützung 06 02 01 116.062.600 118.380.200 103.438.000 337.880.800 Name Code 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2021 bis 2027 Katastrophenschutzverfahren der Union (rescEU) 2.2.24 678.924 684.572 683.092 2.725 2.600 3.036 3.036 2.057.983 Unterstützungsausgaben 0.305 4.778 2.250 2.725 2.600 3.036 3.036 18.730 Unterstützungsausgaben für das Katastrophenschutzverfahren der Union (rescEU) 06 01 04 0.305 4.778 2.250 2.725 2.600 3.036 3.036 18.730 Operative Ausgaben 678.619 679.794 680.841 2.039.254 Katastrophenschutzverfahren der Union (rescEU) 06 05 01 678.619 679.794 680.841 2.039.254 Rubrik 3 3 2.398.457 11.068.336 5.472.439 2.830 1.531 18.943.593 Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) 3.2.12 2.387.718 5.682.769 0.277 0.330 0.331 8.071.425 Unterstützungsausgaben 1.613 0.277 0.330 0.331 2.551 Unterstützungsausgaben für den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums 08 01 02 1.613 0.277 0.330 0331 2.551 Operative Ausgaben 2.387.718 5.681.156 8.068.874 Aus dem Aufbauinstrument der Europäischen Union (EURI) finanzierte Kategorien von Interventionen zur Entwicklung des ländlichen Raums 08 03 01 03 2.381.749 5.668.562 8.050.311 ELER — Aus dem Aufbauinstrument der Europäischen Union (EURI) finanzierte operative technische Hilfe 08 03 03 5.969 12.594 18.563 Fonds für einen gerechten Übergang 3.2.22 10.739 5.385.567 5.472.161 2.500 1.200 10.872.168 Unterstützungsausgaben 3.311 6.754 6.889 2.500 1.200 20.655 Unterstützungsausgaben für den Fonds für einen gerechten Übergang 09 01 02 3.311 6.754 6.889 2.500 1.200 20.655 Operative Ausgaben 7.428 5.378.813 5.465.272 10.851.513 Fonds für einen gerechten Übergang — Operative Ausgaben 09 03 01 5.363.659 5.449.815 10.813.473 Fonds für einen gerechten Übergang — Operative technische Unterstützung 09 03 02 7.428 15.154 15.457 38.040 Gesamtbetrag 316.373.474 156.069.904 339.546.526 37.492 31.621 24.831 22.398 812.106.246 Quelle: Council of the European Union (2025), Technical update of the financial programming for 2026-2027 following the adoption of the budget 2025 (Art. 41(2) FR and Point 26 IIA), WK 1171/2025 INIT, 29 January 2025, LIMITE. Für das Jahr 2024 hat die Europäische Kommission außerdem detaillierte Aufstellungen zu den Auszahlungen im Rahmen von NGEU vorgelegt (mit Stand 30. September 2024).2 Tabelle 2 zeigt die erfolgten Zahlungen von Januar bis September 2024, aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Programmlinien. Demnach wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 insgesamt rund 61,3 Mrd. Euro ausgezahlt. Tabel le 2: Ausgeführte Zahlungen im Rahmen von NGEU von Januar bis September 2024 – Aktuelle Vorhersage auf der Grundlage von Informationen bis 13. September 2024, in jeweiligen Preisen in Euro – Gesamt 1. Halbjahr 2024 Juli 2024 August 2024 September 2024 Gesamt 3. Quartal 2024 Gesamt 1. bis 3. Quartal 2024 Horizont Europa 391.316.571 72.443.244 21.302.008 50.360.339 144.105.592 535.422.162 Invest EU Fonds 1.205.245.304 3.755.651 104.968 1.259.643 5.120.262 1.210.365.566 ReactEU 5.164.128.626 4.026.581.236 1.197.392.358 430.531.601 5.654.505.194 10.818.633.820 Katastrophenschutzverfahren der Union (rescEU) 220.077.821 10.053.705 262.794 15.291.479 25.607.978 245.685.799 Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) 777.948.625 24.007 356.253.280 4.928.523 361.205.811 1.139.154.435 Fonds für einen gerechten Übergang 6.031.561.609 2.288.902 2.477.653 233.378 4.999.933 6.036.561.542 Europäische Aufbau- und Resilienzfazilität (Zuschüsse inklusive technische Unterstützung) 10.818.370.853 10.212.145.551 3.850.719.882 1.081.437.238 15.144.302.671 25.962.673.524 Insgesamt pro Monat(e) 24.608.649.408 14.327.292.296 5.428.512.944 1.584.042.201 21.339.847.441 45.948.496.849 Aufbau- und Resilienzfazilität (Darlehen) 4.906.785.535 2.593.214.631 7.856.615.985 0 10.449.830.616 15.356.616.151 Insgesamt NGEU (inklusive RRF-Darlehen) 29.515.434.943 16.920.506.927 13.285.128.929 1.584.042.201 31.789.678.057 61.305.113.000 Quelle: Council of the European Union (2024), Interinstitutional Meeting on NGEU on 17.10.24: NGEU-related disbursements from July to September 2024 (as of 13 September 2024) and forecasts for October to December 2024, WK 12634/2024 INIT, 11 October 2024, LIMITE, S. 2, eigene Übersetzung. 2 Council of the European Union (2024), Interinstitutional Meeting on NGEU on 17.10.24: NGEU-related disbursements from July to September 2024 (as of 13 September 2024) and forecasts for October to December 2024, WK 12634/2024 INIT, 11 October 2024, LIMITE. Die nachfolgende Tabelle 3 entnommen aus der gleichen Veröffentlichung zeigt die prognostizierten Zahlungen im vierten Quartal 2024, aufgeschlüsselt nach Programmlinien. Demnach plante die Kommission im vierten Quartal 2024 insgesamt rund 44,4 Mrd. Euro auszuzahlen. Die tatsächlichen Auszahlungen können von den Prognosen abweichen. Tabel le 3: Prognostizierte Zahlungen im Rahmen von NGEU von Oktober bis Dezember 2024 – Aktuelle Vorhersage auf der Grundlage von Informationen bis 13. September 2024, in jeweiligen Preisen in Euro – Oktober 2024 November 2024 Dezember 2024 Total 4. Quartal 2024 Horizont Europa 31.530.000 950.482 48.330.643 80.811.125 Invest EU Fonds 0 1.277.394 0 1.277.394 ReactEU 1.532.059.529 1.323.038.900 848.319.057 3.703.417.486 Katastrophenschutzverfahren der Union (rescEU) 120.300.000 1.900.000 68.609.000 190.809.000 Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) 0 393.583.652 0 393.583.652 Fonds für einen gerechten Übergang 27.000.000 80.000.000 120.000.000 227.000.000 Europäische Aufbau- und Resilienzfazilität (Zuschüsse inklusive technische Unterstützung) 867.526.688 3.399.711.113 20.704.153.821 24.971.391.622 Insgesamt pro Monat(e) 2.578.416.216 5.200.461.542 21.789.412.521 29.568.290.280 Aufbau- und Resilienzfazilität (Darlehen) 0 2.103.972.997 12.686.436.618 14.790.409.615 Insgesamt NGEU (inklusive RRF-Darlehen) 2.578.416.216 7.304.434.539 34.475.849.139 44.358.699.895 (1) Die Prognose basiert auf den Schätzungen der bevollmächtigten Anweisungsbefugten für die betreffenden Programme. Quelle: Council of the European Union (2024), Interinstitutional Meeting on NGEU on 17.10.24: NGEU-related disbursements from July to September 2024 (as of 13 September 2024) and forecasts for October to December 2024, WK 12634/2024 INIT, 11 October 2024, LIMITE, S. 2, eigene Übersetzung. Die Europäische Kommission legte außerdem einen Bericht zur langfristigen Prognose der künftigen Zu- und Abflüsse aus dem EU-Haushalt vor.3 Dieser Bericht ist im siebten Bericht der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag zum Aufbauinstrument NGEU vom Oktober 2024 zusammengefasst. Ausführliche Informationen über die den Mitgliedstaaten im Rahmen des Aufbauinstruments der Europäischen Union gewährten Darlehen werden im Abschnitt C beschrieben. Die Bundesregierung hat die Schaffung des temporären Aufbauinstruments NGEU von Anfang an positiv begleitet. Die Einigung zum MFR 2021 bis 2027 und zu NGEU wurde unter deutscher Ratspräsidentschaft erzielt. Die Bundesregierung sieht NGEU als wichtigen europäischen Beitrag, um gemeinsam gestärkt aus der COVID-19- Pandemie hervorzugehen, die Resilienz der europäischen Volkswirtschaften zu stärken und die grüne und digitale Wende voranzubringen. Sie begrüßt die fortlaufende Umsetzung von NGEU, auf deren Effizienz und Effektivität weiterhin der Fokus liegen muss. 3 Europäische Kommission (2024) Bericht der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat: Langfris-tige Prognose der künftigen Zu- und Abflüsse des EU-Haushalts (2025-2029), COM(2024) 276 final, 27. Juni 2024. B. Kreditaufnahme durch die Europäische Kommission Am 12. März 2025 hat die Europäische Kommission einen halbjährlichen Bericht zur Ausführung der Finanzierungstätigkeiten im Rahmen von NGEU für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2025 vorgelegt. Schwerpunkte sind der Stand der Anleihebegebung und die Finanzierungskosten.4 Gemäß dem mit der Änderung der Haushaltsordnung im Dezember 2022 eingeführten einheitlichen Finanzierungskonzept begibt die Kommission seitdem EU-Anleihen statt Anleihen mit jeweils unterschiedlichen Bezeichnungen für einzelne Programme.5 Diese EU-Anleihen finanzierten im zweiten Halbjahr 2024 vor allem NGEU sowie die Ukraine-Fazilität und Makrofinanzhilfen für Ägypten und Moldawien. Aufgrund des einheitlichen Finanzierungskonzepts kann aus der Höhe der Emissionen nicht mehr direkt auf die bereits erfolgten oder anstehenden Auszahlungen im Rahmen von NGEU geschlossen werden. Die Mittel der ARF, die mit grünen Anleihen finanziert werden, werden jedoch weiterhin gesondert ausgewiesen. Laut dem Halbjahresbericht wurden im zweiten Halbjahr 2024 neue Langzeitanleihen in Höhe von 64,3 Mrd. Euro begeben, womit im Jahr 2024 insgesamt Langzeitanleihen von 138,1 Mrd. Euro begeben wurden. Im Rahmen von NGEU seien im Laufe des zweiten Halbjahres 2024 72,2 Mrd. Euro ausgezahlt wurden. Hiervon wurden 61,7 Mrd. Euro im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) an die Mitgliedstaaten gezahlt (davon 37,2 Mrd. Euro Zuschüsse und 24,5 Mrd. Euro Darlehen). 10,5 Mrd. Euro wurden zudem dem EU-Haushalt für die durch NGEU vorgesehenen Programm-Aufstockungen zur Verfügung gestellt. Seit dem Sommer 2021 seien insgesamt 375,4 Mrd. für NGEU ausgezahlt wurden (hiervon 197,4 Mrd. Euro Zuschüsse und 108,7 Mrd. Euro Darlehen an Mitgliedstaaten, sowie 69,3 Mrd. Euro für Programmaufstockungen). Von den zur Unterstützung von NGEU ausgezahlten Mitteln seien 365,8 Mrd. Euro durch Anleihebegebung finanziert und 9,6 Mrd. Euro durch sonstige Einnahmen, z. B. aus dem Emissionshandelssystem und der Reserve für die Anpassung an den Brexit. Insgesamt liege das Anleihevolumen unter der diversifizierten Finanzierungsstrategie bei 430,4 Mrd. Euro (davon 68,2 Mrd. Euro als grüne Anleihen). Die Kommission nutzt eine Kostenallokationsmethode im Rahmen der diversifizierten Finanzierungsstrategie, die es ihr ermöglicht, Finanzierungskosten getrennt für einzelne Programm- und Zeitkompartments auszuweisen. Demnach seien die Finanzierungskosten für NGEU im zweiten Halbjahr 2024 von 3,19 Euro im vorherigen Halbjahr auf 2,97 Prozent gefallen. Sie liegen damit über den Finanzierungskosten für die Makrofinanzhilfe und die Ukraine-Fazilität von 2,68 Prozent, was laut Kommission auf die längere erforderliche Laufzeit bei NGEU- Anleihen zurückzuführen ist.6 Das durchschnittliche Volumen vorgehaltener Kassenmittel lag im zweiten Halbjahr 2024 mit 50,7 Mrd. Euro deutlich über dem Volumen des ersten Halbjahres (28,2 Mrd. Euro). Dies sei laut Kommission hauptsächlich großvolumigen Auszahlungen Ende 2024 und Anfang 2025 geschuldet. Entsprechend fielen die vorgehaltenen Kassenmittel zu Jahresbeginn 2025 auf 33,8 Mrd. Euro. Die Anlage der Kassenmittel im Rahmen des Liquiditätsmanagements führte im zweiten Halbjahr 2024 zu einem Nettogewinn von 58,1 Mio. Euro. Zudem brachte die Europäische Kommission am 7. Oktober 2024 eine Rückkauffazilität („Repo-Fazilität“) heraus, die Marktteilnehmer beim Handel mit EU-Anleihen unterstützen und die Effizienz und Liquidität des Marktes für EU-Anleihen verbessern soll. Die Repo-Fazilität hilft EU-Primärhändlern dabei, feste und öffentliche Kursofferten für EU-Anleihen zu machen, damit Anleger auf die Bedingungen vertrauen können, zu denen sie EU- Anleihen auf dem Sekundärmarkt handeln können.7 4 Europäische Kommission (2025), Bericht der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat: Halbjährlicher Bericht über die Durchführung von Mittelaufnahme- und Schuldenmanagementtransaktionen sowie von damit verbundenen Darlehenstransaktionen gemäß Artikel 13 des Durchführungsbeschlusses C(2023) 8010 der Kommission. 1. Juli 2024 bis 31. Dezember 2024, COM(2025) 70 final, Brüssel, den 12. März 2025. 5 Siehe den Vierten Bericht der Bundesregierung an den Bundestag zum Aufbauinstrument „Next Generation EU“ vom März 2023. 6 Zur Zuordnung der Finanzierungskosten in Programm- und Zeit-Kompartments vgl. Siebten Bericht der Bundesregierung an den Bundestag zum Aufbauinstrument „Next Generation EU“ 7 European Commission (2024): Factsheet on Repo Facility on EU debt securities, October 2024, abrufbar unter https://commission.eu- ropa.eu/document/download/a7ffc097-ef3d-4951-8e6b-dd11aa253b92_en?filename=Factsheet_Repo%20Facility.pdf. Neben dem halbjährlichen Bericht hat die Kommission auch ihre Quartalsberichte erstellt. Am 12. November 2024 hat die Europäische Kommission das vierteljährliche Update für das dritte Quartal 2024 zu Forderungen aus Darlehensverträgen und Verbindlichkeiten aus der Kreditaufnahme vorgelegt.8 Am 11. Februar 2025 wurde der Bericht für das vierte Quartal 2024 übermittelt.9 In den Quartalsberichten listet die Europäische Kommission u. a. alle Anleihebegebungen im dritten und vierten Quartal 2024 auf. Diese sind in Tabelle 4 und Tabelle 5zusammengefasst.10 Tabel le 4: Übersicht über die Emissionstätigkeit der Europäischen Kommission im 3. Quartal und 4. Quartal 2024: Syndizierte Transaktionen und Auktionen Instrument Handelstag Erfüllungstag Laufzeit Volumen Datum Jahre in Mrd. Euro 3. Quartal 2024 NGEU syndizierte Transaktion 09.07.2024 16.07.2024 05.10.2029 5 5 05.10.2054 30 4 Bond Auktion 15.07.2024 17.07.2024 06.12.2027 3 2,533 04.10.2038 14 1.9 Bond Auktion 26.08.2024 28.08.2024 05.12.2028 4 2,183 04.12.2034 10 2,275 NGEU syndizierte Transaktion 10.09.2024 17.09.2024 04.12.2034 7 5 04.02.2050 26 5 Bond Auktion 23.09.2024 25.09.2024 05.10.2029 5 2,494 04.04.2044 20 2,326 4. Quartal 2024 NGEU syndizierte Transaktion 08.10.2024 15.10.2024 06.12.2027 3 5 04.10.2039 15 6 Bond Auktion 21.10.2024 23.10.2024 04.12.2030 7 2,899 04.10.2052 30 1,947 Bond Auktion 04.11.2024 06.11.2024 05.10.2029 5 2,360 04.07.2034 10 2,458 NGEU syndizierte Transaktion 19.11.2024 26.11.2024 04.12.2031 7 4 04.02.2043 20 3 Bond Auktion 25.11.2024 27.11.2024 04.10.2027 3 1,900 04.12.2034 10 1,896 Quelle: European Commission (2024), Quarterly Update on Borrowing and Lending, Q3 2024, Note on the outstanding claims under loan agreements and liabilities under borrowings, BUDG.E.3 (2024), Luxembourg, 12 November 2024; European Commission (2025), Quarterly Update on Borrowing and Lending, Q4 2024, Note on the outstanding claims under loan agreements and liabilities under borrowings, BUDG.F.1 (2025), Luxembourg, 11. Feb; eigene Übersetzung 8 European Commission (2024), Quarterly Update on Borrowing and Lending, Q3 2024, Note on the outstanding claims under loan agreements and liabilities under borrowings, BUDG.E.3 (2024), Luxembourg, 12 November 2024. 9 European Commission (2024), Quarterly Update on Borrowing and Lending, Q4 2024, Note on the outstanding claims under loan agreements and liabilities under borrowings, BUDG.F.1 (2025), Luxembourg, 11. Februar 2025. 10 Für Emissionen von 2021 bis 2023, sowie im ersten Halbjahr 2024, wird auf die vorherigen Berichte der Bundesregierung an den Bundestag zum Aufbauinstrument „Next Generation EU“ verwiesen. Tabel le 5: Übersicht über die Emissionstätigkeit der Europäischen Kommission im 3. Quartal und 4. Quartal 2024: EU-Bills Instrument Handelstag Erfüllungstag Laufzeit Volumen Datum Monate in Mio. Euro 3. Quartal 2024 EU-Bill Auktion 03.07.2024 05.07.2024 04.10.2024 3 1,299 10.01.2025 6 1,406 EU-Bill Auktion 17.07.2024 19.07.2024 04.10.2024 3 1,299 10.01.2025 6 1,412 EU-Bill Auktion 07.08.2024 09.08.2024 08.11.2024 3 1,222 07.02.2025 6 1,353 EU-Bill Auktion 04.09.2024 06.09.2024 06.12.2024 3 1,328 07.03.2025 6 1,701 EU-Bill Auktion 18.09.2024 20.09.2024 06.12.2024 3 1,335 07.03.2025 6 1,701 EU-Bill Auktion 03.07.2024 05.07.2024 04.10.2024 3 1,299 10.01.2025 6 1,406 4. Quartal 2024 EU-Bill Auktion 02.10.2024 04.10.2024 10.01.2025 3 1,362 04.04.2025 6 1,688 EU-Bill Auktion 16.10.2024 18.10.2024 10.01.2025 3 1,276 04.04.2025 6 1,745 EU-Bill Auktion 06.11.2024 08.11.2024 07.02.2025 3 1,418 09.05.2025 6 1,800 EU-Bill Auktion 20.11.2024 22.11.2024 07.02.2025 3 1,283 09.05.2025 6 1,898 EU-Bill Auktion 04.12.2024 06.12.2024 07.03.2025 3 1,137 06.06.2025 6 1,900 Quelle: European Commission (2024), Quarterly Update on Borrowing and Lending, Q3 2024, Note on the outstanding claims under loan agreements and liabilities under borrowings, BUDG.E.3 (2024), Luxembourg, 12 November 2024; European Commission (2025), Quarterly Update on Borrowing and Lending, Q4 2024, Note on the outstanding claims under loan agreements and liabilities under borrowings, BUDG.F.1 (2025), Luxembourg, 11. Februar 2025; eigene Übersetzung. Die Rückzahlung der NGEU-Anleihen soll spätestens im Jahr 2028 beginnen und muss bis zum Jahr 2058 abgeschlossen sein. Die Rückzahlung der Anleihen, die zur Finanzierung von Zuschüssen begeben wurden, erfolgt über den EU-Haushalt. Die Europäische Kommission hat im September 2023 ein Dokument mit Berechnungen zum Rückzahlungsprofil vorgelegt.11 Darüber wurde im fünften Bericht der Bundesregierung an den Bundestag berichtet. Die Anleihen für Darlehen für Mitgliedstaaten müssen von den Mitgliedstaaten zurückgezahlt werden, die die Darlehen in Anspruch nehmen. Die folgende Tabelle 6 zeigt Forderungen aus Darlehensverträgen mit dreizehn Mitgliedstaaten mit Stand 31. Dezember 2024. Der Rückzahlungsplan sieht einen tilgungsfreien Zeitraum von 10 Jahren und anschließend eine gleichmäßige jährliche Rückzahlung über einen Zeitraum von 30 Jahren vor. Tabel le 6: Forderungen aus Darlehensvertragen im Rahmen von NGEU Mitgliedstaat Offener Betrag in Euro Fälligkeitstag Belgien 43.000.000 25.01.2054 Kroatien 529.884.336 25.01.2054 266.019.474 19.07.2054 Zypern 26.041.600 09.09.2051 Griechenland 1.654.580.060 09.08.2051 1.845.493.144 08.04.2052 1.845.493.144 19.01.2053 1.947.741.127 28.12.2053 2.327.195.157 23.07.2054 Ungarn 779.491.042 28.12.2053 Italien 15.938.235.352 13.08.2051 11.000.000.000 13.04.2052 11.000.000.000 08.11.2052 8.548.035.698 09.10.2053 14.451.964.302 28.12.2053 7.856.615.985 05.08.2054 6.880.378.667 23.12.2054 Litauen 109.826.147 28.12.2053 360.461.553 27.03.2054 288.369.243 17.12.2054 11 European Commission (2023), New own resources 2023: Repayment costs of NGEU and combined budgetary needs (Fiche No. 23), Brussels, 8 September 2023, WK 10729/2023 INIT, LIMITE. Mitgliedstaat Offener Betrag in Euro Fälligkeitstag Polen 4.503.960.704 28.12.2053 3.663.439.646 15.04.2054 5.326.790.160 17.12.2054 Portugal 350.870.000 03.08.2051 609.000.000 09.05.2052 108.750.000 08.02.2053 585.203.957 28.12.2053 1.249.907.706 23.12.2054 Rumänien 1.942.479.890 13.01.2052 789.672.460 27.10.2052 893.345.055 29.09.2053 37.055.259 23.12.2054 Slowenien 310.091.602 28.12.2053 116.127.827 23.10.2054 Spanien 340.000.000 21.01.2054 Quelle: European Commission (2025), Quarterly Update on Borrowing and Lending, Q4 2024, Note on the outstanding claims under loan agreements and liabilities under borrowings, BUDG.F.1 (2025), Luxembourg, 11. Februar 2025; eigene Übersetzung. Ferner erließ die Kommission am 9. Dezember 2024 ihren Durchführungsbeschluss zur Festlegung des Rahmens der Mittelaufname im Jahr 2025.12 Demnach plant sie, langfristige Anleihen in Höhe von maximal 170 Mrd. Euro im laufenden Jahr aufnehmen. Der Höchstbetrag pro Emission soll sich auf 25 Mrd. Euro belaufen. Die maximale durchschnittliche Laufzeit der langfristigen Anleihen soll 17 Jahre betragen. Die EU-Bills sind auf 60 Mrd. Euro beschränkt. 12 European Commission (2024) Commission Implementing Decision of 9.12.2024 establishing the framework for Union borrowing, debt and liquidity management operations in 2025 under the diversified funding strategy, C(2024) 8800 final. Der Emissionskalender der Europäischen Kommission für das erste Halbjahr 2025 wurde am 10. Dezember 2024 veröffentlicht.13 Demnach plant die Kommission, langfristige EU-Anleihen in Höhe von 90 Mrd. Euro ergänzt durch kurzfristige EU-Bills zu begeben. Tabelle 7 fasst den Emissionskalender zusammen. Tabelle 7: Emissionskalender der Europäischen Kommission von Juli bis Dezember 2024 EU-Anleihen EU-Bills Syndizierte Transaktionen Auktionen 13- 17. Januar 8. Januar 10. – 14. Februar 22. Januar 10. – 14. März 5. Februar 7. – 11. April 19. Februar 12. – 16. Mai 5. März 16-. – 20. Juni 19. März Auktionen 2. April 27. Januar 16. April 24. Februar 7. Mai 24. März 21. Mai 28. April 4. Juni 19. Mai 18. Juni 2. Juni 23. Juni Quelle: Emissionskalender der Europäischen Kommission für das erste Halbjahr 2025. Da die tatsächlichen Emissionen auf regelmäßigen Aktualisierungen der Durchführung des Aufbauinstruments NGEU beruhen werden, können diese in Bezug auf den genauen Zeitplan und die Beträge von den Prognosen abweichen. Auf der Website der Europäischen Kommission „The EU as a borrower – investor relations“14 hat die Kommission weitere Informationen zu ihrem Schuldenmanagement zusammengestellt. Die Bundesregierung hält das transparente Schuldenmanagement der Europäischen Kommission im Rahmen von NGEU für äußerst wichtig und setzt sich für eine stetige und vorhersehbare Rückzahlung der NGEU-Mittel von spätestens 2028 bis 2058 ein. 13 Emissionskalender der Europäischen Kommission für das zweite Halbjahr 2024, abrufbar unter: https://commission.europa.eu/strategy- and-policy/eu-budget/eu-borrower-investor-relations/funding-plans_en. 14 Die Website der Europäischen Kommission zum Schuldenmanagement ist aufrufbar unter: https://ec.europa.eu/info/strategy/eu- budget/eu-borrower-investor-relations_en. C. Detaillierte Mittelverwendung der Aufbau- und Resilienzfazilität durch die Mitgliedstaaten Die Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) ist das größte NGEU-Ausgabeinstrument. Gemäß Verordnung (EU) 2021/24115 können im Rahmen der ARF insgesamt bis zu 312,5 Mrd. Euro für die nicht rückzahlbare Unterstützung (Zuschüsse) und bis zu 360 Mrd. Euro für die Unterstützung in Form von Darlehen zur Verfügung gestellt werden (jeweils zu Preisen von 2018). In laufenden Preisen betragen die Volumina laut offiziellen Daten der Europäischen Kommission bis zu 338 Mrd. Euro für die nicht rückzahlbare Zuschüsse und bis zu 391 Mrd. Euro für die Unterstützung in Form von Darlehen. Diese Mittel mussten bis spätestens Ende 2023 gebunden sein. Kredite in Höhe von 98 Mrd. Euro sind nicht beantragt worden und sind daher Ende 2023 verfallen. Um Mittel aus der ARF zu erhalten, müssen die Mitgliedstaaten jeweils einen nationalen Aufbau- und Resilienzplan (ARP) erstellen. Die Europäische Kommission prüft die ARP auf Basis von den in der Verordnung (EU) 2021/241 festgelegten Bewertungskriterien und legt ihre Bewertung und einen Vorschlag für einen Durchführungsbeschluss des Rates (inklusive Annex) für jeden ARP vor. Die zugrundeliegenden Bewertungskriterien werden insbesondere im Artikel 19 und im Anhang V der ARF-Verordnung dargelegt. Der Vorschlag für einen Durchführungsbeschluss des Rates enthält die von dem Mitgliedstaat durchzuführenden Reformen und Investitionsvorhaben, einschließlich der Etappenziele und Zielwerte sowie der gemäß ARF-VO berechneten finanziellen Zuschüsse und ggf. Darlehen. Nach Befassung und Diskussion in den vorbereitenden Ratsgremien billigt der Rat im Wege eines Durchführungsbeschlusses die Bewertung des von dem Mitgliedstaat vorgelegten ARP oder gegebenenfalls die Bewertung einer vorgelegten Aktualisierung. Im dazugehörigen Annex des Durchführungsbeschlusses werden die Maßnahmen mit ihren Etappenzielen und Zielwerten ausführlich dargestellt und für die Zwecke der Auszahlungen im Rahmen der ARF zeitlich eingeordnet. Für eine vollständige Zahlung der im Durchführungsbeschluss des Rates zugesagten Mittel sollten die Mitgliedstaaten die vereinbarten Etappenziele und Zielwerte spätestens bis zum 31. August 2026 in zufriedenstellender Weise erreichen. Die Auszahlungen von Zuschüssen sowie gegebenenfalls des Darlehens an den betreffenden Mitgliedstaat kann grundsätzlich nur bis zum 31. Dezember 2026 erfolgen. Die Bewertung der Umsetzung der Etappenziele und Zielwerte durch die Europäische Kommission bildet die Grundlage für die Auszahlungen im Rahmen der ARF. Nach Erreichen der einschlägigen vereinbarten Etappenziele und Zielwerte übermittelt der betreffende Mitgliedstaat der Europäischen Kommission einen Antrag auf Zahlung der Zuschüsse und gegebenenfalls des Darlehens. Diese Zahlungsanträge können von den Mitgliedstaaten bis zu zweimal pro Jahr bei der Europäischen Kommission eingereicht werden. Diese nimmt nach Eingang des Antrags eine vorläufige Bewertung vor, ob die einschlägigen Etappenziele und Zielwerte gemäß dem Durchführungsbeschluss des Rates in zufriedenstellender Weise erreicht wurden. Ist die vorläufige Bewertung der Europäischen Kommission in Bezug auf die zufriedenstellende Erreichung der einschlägigen Etappenziele und Zielwerte positiv, so legt sie ihre Feststellungen dem Wirtschafts- und Finanzausschuss vor und ersucht ihn um eine Stellungnahme, die sie bei ihrer Bewertung berücksichtigt. Fällt die abschließende Bewertung der Kommission positiv aus, erlässt sie einen Beschluss zur Genehmigung der Auszahlung. Dies erfolgt über den Komitologieausschuss gemäß Artikel 35 Absatz 2 ARF-VO. Es gab auch die Möglichkeit für Vorfinanzierungen: Nach Annahme eines Durchführungsbeschlusses durch den Rat bis zum 31. Dezember 2021 und auf Antrag eines Mitgliedstaats im Rahmen der offiziellen Vorlage seines ARP leistete die Kommission eine Vorfinanzierungszahlung in Höhe von bis zu 13 Prozent der Zuschüsse und gegebenenfalls von bis zu 13 Prozent des Darlehens. 21 Mitgliedstaaten machten von dieser Möglichkeit Gebrauch. Für die ARF-Vorfinanzierung wurden bisher 56,5 Mrd. Euro ausgezahlt. Im März 2023 wurde die Verknüpfung der ARF mit dem REPowerEU Plan der EU Kommission durch Änderung der ARF-Verordnung angenommen. Zu den Hauptzielen von REPowerEU gehört die Stärkung der Resilienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit des Energiesystems der EU durch die notwendige Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die Diversifizierung der Energieversorgung auf Ebene der EU. Dafür wurde die ARF mit umgewidmeten oder zusätzlichen Mitteln in Höhe von 20 Mrd. Euro aufgestockt. Die MS konnten, um diese Mittel zu erhalten, ihre ARP um ein Kapitel mit REPowerEU Maßnahmen erweitern. Auch für REPowerEU Maßnahmen war eine Vorfinanzierung möglich. Hierfür wurden bisher rund 4 Mrd. Euro ausgezahlt. 15 Verordnung (EU) 2021/241 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Februar 2021 zur Einrichtung der Aufbau- und Resilienzfazilität, veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union am 18. Februar 2021, abrufbar unter: http://data.eu- ropa.eu/eli/reg/2021/241/oj. Das Annahmeverfahren zur Revision der Pläne ist in der ARF-Verordnung geregelt und folgt demselben Verfahren wie die Erstannahme der ARP. Der entsprechende Mitgliedstaat muss eine überarbeitete Version des ARP einreichen. Wenn die Europäische Kommission die Gründe für eine Anpassung der Meilensteine und Ziele als objektiv gerechtfertigt ansieht oder das REPowerEU-Kapitel positiv geprüft hat, wird sie dem Rat einen Vorschlag für eine Änderung des Durchführungsbeschlusses bzw. für einen neuen Durchführungsbeschluss zur Annahme des ARP vorlegen, welcher innerhalb von vier Wochen vom Rat angenommen werden soll. Mögliche Gründe für Revisionen der ARP sind seit 2024: a) Möglichkeit des Hinzufügens eines REPowerEU-Kapitels nach Annahme der ARF-Änderungsverordnung zur Verknüpfung von ARF und REPowerEU b) Nicht-Erreichbarkeit von Meilensteinen oder Zielen aufgrund objektiver Umstände (Artikel 21 ARF- Verordnung) c) Änderungen aufgrund der STEP-Verordnung Bis auf Bulgarien haben bis zum Ende des Berichtszeitraumes alle Mitgliedstaaten ihren Plänen ein REPowerEU- Kapitel hinzugefügt. Tabelle 8 zeigt die Mittelverwendung der ARF durch die Mitgliedstaaten (Stand 1. März 2025). Die ARF-Mittel werden immer auf der Grundlage des jeweils aktuell geltenden Tabelle 8: Mittelverwendung der ARF durch die Mitgliedstaaten Land ARF-Mittel* Mittelverwendung und -vergabe**/*** Zuschuss Darlehen (max.) Auszahlung Zweck und Konditionen Österreich 3 961 157 550 € 10159/21 + ADD 1 + COR 1 14472/23 + ADD 1 449 Mio. € Vorfinanzierung 28.09.21 700 Mio. € 1. reguläre Tranche 20.04.23 42 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 21.12.23 Belgien 5 033 950 235 € 264 200 000 € 10161/21 INIT + ADD 1 15570/23 INIT + ADD 1 770 Mio. € Vorfinanzierung 03.08.21 42 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 25.01.24 632 Mio. € 1. reguläre Tranche (Zuschüsse) 24.09.24 Bulgarien 5 688 778 600 € 8091/22 INIT + ADD 1 15837/23 INIT + ADD 1 1,37 Mrd. € 1. reguläre Tranche 16.12.22 Tschechische Republik 8 409 179 142 € 818 136 635 € 11047/21 + ADD 1 8391/22 + ADD1 to ADD 22 13383/23 + REV 1 (en) + ADD 1 REV 1 914 Mio. € Vorfinanzierung 28.09.21 928 Mio. € 1. reguläre Tranche 22.03.23 147 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 21.12.23 702 Mio. € 2. und 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 02.04.24 967 Mio. € 4. reguläre Tranche (Zuschüsse) 23.12.24 516 Mio. € 5. reguläre Tranche (Zuschüsse) 23.12.24 Land ARF-Mittel* Mittelverwendung und -vergabe**/*** Zuschuss Darlehen (max.) Auszahlung Zweck und Konditionen 191 Mio. € 5. reguläre Tranche (Darlehen) 23.12.24 Zypern 1 020 223 681 € 200 320 000 € 10686/21 INIT + ADD 1 15571/23 INIT + ADD 1 11806/24 + ADD 1 131 Mio. € Vorfinanzierung (Zuschüsse) 09.09.21 26 Mio. € Vorfinanzierung (Kredite) 09 09 21 85 Mio. € 1. Reguläre Tranche (Zuschüsse) 02.12.22 21 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 25.01.24 115 Mio. € 2. und 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 26.11.24 Deutschland 30 324 665 082 € 10158/21 + ADD 1 5536/23 INIT 15572/23 INIT 11674/24 + ADD 1 2,25 Mrd. € Vorfinanzierung 26.08.21 3,4 Mrd. € 1. reguläre Tranche 28.12.23 13,5 Mrd. € 2. und 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 23.12.24 Dänemark 1 625 890 885 € 10154/21 + ADD 1 14473/23 + ADD 1 201 Mio. € Vorfinanzierung 02.09.21 302 Mio. € 1. reguläre Tranche 27.04.23 39 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 21.12.23 422 Mio. € 2. reguläre Tranche 22.04.24 Spanien 79 854 183 024 € 83 160 060 000 € 10150/21 + ADD 1 REV 2 13695/23 + REV 1 (en) + ADD 1 REV 1 9303/24 + ADD 1 REV 1 9 Mrd. € Vorfinanzierung 17.08.21 10 Mrd. € 1. reguläre Tranche 27.12.21 12 Mrd. € 2. reguläre Tranche 29.07.22 6 Mrd. € 3. reguläre Tranche 31.03.23 0,34 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung (Darlehen) 25.01.24 1 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung (Zuschüsse) 01.02.24 9,9 Mrd. € 4. reguläre Tranche 18.04.24 Estland 953 184 800 € 12532/21 + ADD 1 9367/23 INIT + ADD 1 126 Mio. € Vorfinanzierung 17.12.21 119 Mio. € 1. reguläre Tranche 06.11.23 Land ARF-Mittel* Mittelverwendung und -vergabe**/*** Zuschuss Darlehen (max.) Auszahlung Zweck und Konditionen 119 Mio. € 2. reguläre Tranche 06.11.23 17 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 12.12.23 122 Mio. € 3. reguläre Tranche 18.04.24 Finnland 1 949 059 854 € 12524/21 + ADD 1 8392/22 ADD 1 6991/23 + ADD 1 COR1 15836/23 + ADD 1 11535/24 + ADD 1 271 Mio. € Vorfinanzierung 21.01.22 25 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 25.01.24 202 Mio. € 1. reguläre Tranche 01.03.24 Frankreich 40 269 973 178 € 10162/21 + ADD 1 11150/23+ ADD 1 REV2 5,1 Mrd. € Vorfinanzierung 19.08.21 7,4 Mrd. € 1. reguläre Tranche 04.03.22 0,56 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung 07.12.23 10,3 Mrd. € 2. reguläre Tranche 22.12.23 7,5 Mrd. € 3. reguläre Tranche 05.06.24 Griechenland 18 220 378 076 € 17 727 538 920 € 10152/21 INIT + ADD 1 15831/23 REV 1 + ADD 1 REV 1 11858/24 + ADD 1 2,3 Mrd. € Vorfinanzierung (Zuschüsse) 09.08.21 1,7 Mrd. € Vorfinanzierung (Kredite) 09.08.21 1,7 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Zuschüsse) 08.04.22 1,9 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Kredite) 08.04.22 1,7 Mrd. € 2. reguläre Tranche (Zuschüsse) 19.01.23 1,9 Mrd. € 2. reguläre Tranche (Kredite) 19.01.23 1,7 Mrd. € 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 28.12.23 1,9 Mrd. € 3. reguläre Tranche (Kredite) 28.12.23 0,16 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung 25.01.24 2,3 Mrd. € 4. reguläre Tranche (Darlehen) 24.07.24 999 Mio. € 4. reguläre Tranche (Zuschüsse) 16.10.24 Land ARF-Mittel* Mittelverwendung und -vergabe**/*** Zuschuss Darlehen (max.) Auszahlung Zweck und Konditionen Kroatien 5 786 544 628 € 4 254 156 972 € 10687/21 INIT + ADD 1 15834/23 INIT + ADD 1 REV 1 818 Mio. € Vorfinanzierung 28.09.21 700 Mio. € 1. reguläre Tranche 28.06.22 700 Mio. € 2. reguläre Tranche 16.12.22 700 Mio. € 3. reguläre Tranche 30.11.23 530 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung (Darlehen) 25.01.24 55 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung (Zuschüsse) 25.01.24 163 Mio. € 4. reguläre Tranche 556 Mio. € 5. reguläre Tranche (Zuschüsse) 19.07.24 266 Mio. € 5. reguläre Tranche (Darlehen) 19.07.24 Ungarn 6 511 661 435 € 3 918 313 481 € 15447/22 INIT + ADD 1 6971/23 15964/23 REV 1 + ADD 1 779 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung (Darlehen) 28.12.23 140 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung (Zuschüsse) 17.01.24 Italien 71 779 623 788 € 122 601 810 400 € 10160/21 INIT + ADD 1 12259/23 16051/23 INIT + ADD 1 9399/24 + ADD 1 9 Mrd. € Vorfinanzierung (Zuschüsse) 13.08.21 15,9 Mrd. € Vorfinanzierung (Kredite) 13.08.21 10 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Zuschüsse) 13.04.22 11 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Kredite) 13.04.22 10 Mrd. € 2. reguläre Tranche (Zuschüsse) 08.11.22 11 Mrd. € 2. reguläre Tranche (Kredite) 08.11.22 10 Mrd. € 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 09.10.23 8,55 Mrd. € 3. reguläre Tranche (Kredite) 09.10.23 2 Mrd. € 4. reguläre Tranche (Zuschüsse) 28.12.23 14,5 Mrd. € 4. reguläre Tranche (Kredite) 28.12.23 0,55 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung 25.01.24 3,1 Mrd. € 5. reguläre Tranche (Zuschüsse) 05.08.24 7,9 Mrd. € 5. reguläre Tranche (Darlehen) 05.08.24 1,8 Mrd. € 6. reguläre Tranche (Zuschüsse) 23.12.24 6,9 Mrd. € 6. reguläre Tranche (Darlehen)23.12.24 Land ARF-Mittel* Mittelverwendung und -vergabe**/*** Zuschuss Darlehen (max.) Auszahlung Zweck und Konditionen Irland 1 153 797 007 € 11046/21 + ADD 1 11336/23 INIT + ADD 1 15965/23 INIT + ADD 1 10262/24 + ADD 1 324 Mio. € 1. reguläre Tranche 11.07.24 Litauen 2 297 565 464 € 1 551 672 358 € 10477/21 + ADD 1 14637/23 + COR 1 + ADD 1 289 Mio. € Vorfinanzierung 17.08.21 542 Mio. € 1. reguläre Tranche Teilauszahlung (Zuschuss) 10.05.23 39 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung (Zuschüsse) 21.12.23 110 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung (Darlehen) 27.12.23 15 Mio. € 1. reguläre Tranche Teilauszahlung (Zuschuss) 16.05.24 360 Mio. € 2. reguläre Tranche (Darlehen) 27.03.24 175 Mio. € 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 17.12.24 288 Mio € 3. reguläre Tranche (Darlehen) 17.12.24 Luxemburg 82 670 643 € 10155/21 + ADD 1 16022/22 INIT 12,1 Mio. € Vorfinanzierung 03.08.21 20 Mio. € 1. reguläre Tranche 16.06.23 Lettland 1 969 244 522 € 10157/21 INIT + ADD 1 15569/23 INIT + ADD 1 237 Mio. € Vorfinanzierung 10.09.21 201 Mio. € 1. reguläre Tranche 07.10.22 27 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 25.01.24 336 Mio. € 2. reguläre Tranche 27.05.24 Malta 328 230 928 € 11941/21 + ADD 1 11202/23 INIT + ADD 1 41,1 Mio. € Vorfinanzierung 12.12.21 52,3 Mio. € 1. reguläre Tranche 08.03.23 14 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 12.12.23 59 Mio. € 2. reguläre Tranche 16.05.24 Niederlande 5 441 423 046 € 12275/22 INIT + ADD 1 13613/23 + REV 1 (en) + ADD 1 REV 1 1,3 Mrd. € 1. reguläre Tranche 24.09.24 Polen 25 276 853 716 € 34 541 303 518 € 9728/22 INIT + ADD 1 15835/23 REV 1 + ADD 1 Land ARF-Mittel* Mittelverwendung und -vergabe**/*** Zuschuss Darlehen (max.) Auszahlung Zweck und Konditionen 11805/24 + ADD 1 0,55 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung (Zuschüsse) 27.12.23 4,5 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung (Darlehen) 28.12.23 2,7 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Zuschüsse) 15.04.24 3,6 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Darlehen) 15.04.24 4 Mrd. € 2. und 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 17.12.24 5,3 Mrd. € 2. und 3. reguläre Tranche (Darlehen) 17.12.24 Portugal 16 325 113 960 € 5 890 756 353 € 10149/21 + ADD 1 REV 1 13351/23 + ADD 1 REV 1 1,8 Mrd. € Vorfinanzierung (Zuschüsse) 03.08.21 351 Mio. € Vorfinanzierung (Kredite) 03.08.21 553 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Zuschüsse) 09.05.22 609 Mio. € 1. reguläre Tranche (Kredite) 09.05.22 1,7 Mrd. € 2. reguläre Tranche (Zuschüsse) 08.02.23 109 Mio. € 2. reguläre Tranche (Kredite) 08.02.23 0,17 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung (Zuschüsse) 21.12.23 1,1 Mrd. € 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 28.12.23 0,36 Mrd. € 3. reguläre Tranche (Kredite) 28.12.23 0,78 Mrd. € 4. reguläre Tranche (Zuschüsse) 28.12.23 0,22 Mrd. € 4. reguläre Tranche (Kredite) 28.12.23 0,67 Mrd. € 3. reguläre Tranche Teilauszahlung (Zuschuss) 05.08.24 0,05 Mrd. € 4. reguläre Tranche Teilauszahlung (Zuschuss) 05.08.24 1,7 Mrd. € 5. reguläre Tranche (Zuschüsse) 23.12.24 1,2 Mrd. € 5. reguläre Tranche (Kredite) 23.12.24 Land ARF-Mittel* Mittelverwendung und -vergabe**/*** Zuschuss Darlehen (max.) Auszahlung Zweck und Konditionen Rumänien 13 566 055 514 € 14 942 153 000 € 12319/21 INIT + ADD 1 15833/23 INIT + ADD 1 1,85 Mrd. € Vorfinanzierung (Zuschüsse) 02.12.21 1,94 Mrd. € Vorfinanzierung (Darlehen) 13.01.22 1,8 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Zuschüsse) 27.10.22 0,8 Mrd. € 1. reguläre Tranche (Darlehen) 27.10.22 1,87 Mrd. € 2. reguläre Tranche (Zuschüsse) 29.09.23 0,89 Mrd. € 2. reguläre Tranche (Darlehen) 29.09.23 0,29 Mrd. € REPowerEU Vorfinanzierung (Zuschüsse) 25.01.24 0,37 Mrd. € 2. reguläre Tranche Teilauszahlung (Darlehen) 23.12.24 Slowakei 6 408 465 010 € 10156/21 + ADD 1 + ADD 1 COR 1 7481/22 (sk) ADD 1 11205/23 + ADD 1 + ADD 1 COR 1 16157/23* 822 Mio. € Vorfinanzierung 13.10.21 399 Mio. € 1. reguläre Tranche 29.07.22 709 Mio. € 2. reguläre Tranche 22.03.23 80 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung 12.12.23 662 Mio. € 3. reguläre Tranche 28.12.23 799 Mio. € 4. reguläre Tranche 31.10.24 Slowenien 1 612 948 340 € 1 072 370 000 € 10612/21 + ADD 1 8390/22 + ADD1 to ADD 22 13615/23 + REV 1 (en) + ADD 1 REV 1 231 Mio. € Vorfinanzierung (Zuschüsse) 17.09.21 49,6 Mio. € 1. reguläre Tranche (Zuschüsse) 20.04.23 24 Mio. € REPowerEU Vorfinanzierung (Zuschüsse) 12.12.23 226 Mio. € 2. und 3. reguläre Tranche (Zuschüsse) 28.12.23 310 Mio. € 2. und 3. reguläre Tranche (Darlehen) 28.12.23 142 Mio. € 4. reguläre Tranche (Zuschüsse) 23.10.24 116 Mio. € 4. reguläre Tranche (Darlehen) 23.10.24 Schweden 3 445 666 208 € 7772/22 + ADD 1 14474/23 + ADD 1 Quelle: Europäische Kommission. * Auf Basis des Durchführungsbeschlusses des Rates stellt die Union dem Mitgliedstaat einen finanziellen Beitrag in Höhe des angegebenen Betrags an nicht rückzahlbaren Zuschüssen oder auch ein Darlehen mit einem maximalen Volumen in Höhe des angegebenen Betrags zur Verfügung. Der finanzielle Beitrag entspricht der Mittelzuweisung nach Abzug des proportionalen Anteils des Mitgliedstaates an den Ausgaben gemäß Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2021/241, berechnet nach der in Artikel 11 der genannten Verordnung festgelegten Methode. Die hier ausgewiesenen Zuschüsse entsprechen den Werten aus der Revision der ARP oder (wenn keine Revision erfolgt ist) den Zahlen aus der im Juli 2022 durchgeführten Neuberechnung der Allokation gemäß der von der Kommission ausgewiesenen Zahlen (die Nullen für den Tausenderbereich wurden mangels genauerer Zahlenangaben zur Übersichtlichkeit ergänzt). ** Mittelverwendung: Ratsdokumente zu den Durchführungsbeschlüssen des Rates und den zugehörigen Anhängen mit den vereinbarten Etappenzielen und Zielwerten abrufbar unter: https://www.consilium.europa.eu/en/documents-publications/public-register/public-re- gister-search/. *** Mittelvergabe/Auszahlungen: Nach Annahme der Pläne und Unterzeichnung der jeweiligen Finanzierungsvereinbarungen können erste Auszahlungen im Rahmen der Vorfinanzierung (bis zu 13 % der Gesamtmittel des nationalen ARP, bzw. bis zu 20 % für RE PowerEU Maßnahmen) an den jeweiligen Mitgliedstaat erfolgen. Danach kann der jeweilige Mitgliedstaat bis zu zweimal pro Jahr einen Zahlungsantrag bei der Europäischen Kommission einreichen. Die Werte für die Auszahlungen sind hier gerundet angegeben. Informationen zu den Auszahlungen sind abrufbar unter: https://ec.europa.eu/info/business-economy-euro/recovery-coronavi- rus/recovery-and-resilience-facility_en. Die Europäische Kommission stellt Informationen zur Umsetzung der ARF online zur Verfügung. Dort finden sich auch weitere Informationen zu den einzelnen Ländern und geförderten Projekten. Dem Deutschen Bundestag sind zeitnah nach der Vorlage der Durchführungsbeschlüsse durch die Europäische Kommission und vor der jeweiligen Befassung im ECOFIN-Rat ausführliche Berichtsbögen zu den ARP der oben genannten Mitgliedstaaten im Rahmen des EUZBBG zugegangen. Die Bundesregierung hat den Prozess im ECOFIN-Rat konstruktiv begleitet. Im folgenden Abschnitt D wird die Berichterstattung bzgl. des Wirtschafts- und Finanzausschusses zusammengefasst. D. Erörterungen des Wirtschafts- und Finanzausschusses (WFA) sowie des Europäischen Rates zu den Aufbau- und Resilienzplänen der Mitgliedstaaten Im Wirtschafts- und Finanzausschuss (WFA) wurden im Berichtszeitraum vom 16. September 2024 bis 1. März 2025 keine Durchführungsbeschlüsse zu den revidierten ARP erörtert. Ohne WFA-Befassung im vereinfachten Verfahren wurden Revisionen der ARP von Belgien, Tschechien, Dänemark, Zypern, Spanien, Litauen, Griechenland, Lettland, Niederlande, Portugal, Italien, Slowenien, Irland und Schweden angenommen. Im Übrigen sind dem Deutschen Bundestag im Anschluss an die Sitzungen des WFA ausführliche Berichte im Rahmen des EUZBBG zugegangen. Zudem erfolgte die übliche Vor- und Nachberichterstattung zu den ECOFIN- Befassungen sowie Unterrichtungen im Nachgang des Komitologieausschusses. In Tabelle 9 ist eine überblicksartige Darstellung der Gremienbefassung zu den Planrevisionen aufgeführt (Stand 1. März 2025). Tabel le 9: Übersicht zu den Revisionsanträgen der Aufbau- und Resilienzpläne Land Tranche Antrag EU-KOM WFA ECOFIN Österreich 1. Planänderung (REPowerEU) 14.07.2023 19.10.2023 26.10.2023 09.11.2023 2. Planänderung 21.11.2024 Belgien 1. Planänderung (REPowerEU) 20.07.2023 16.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 2. Planänderung 25.10.2024 20.11.2024 vereinfachtes Verfahren 10.12.2024 3. Planänderung 07.01.2025 23.01.2025 vereinfachtes Verfahren 18.02.2025 4. Planänderung 20.02.2025 25.02.2025 vereinfachtes Verfahren 11.03.2025 Bulgarien 1. Planänderung (Neuallokation) 29.09.2023 21.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 Land Tranche Antrag EU-KOM WFA ECOFIN Tschechische Republik 1. Planänderung (REPowerEU) 30.06.2023 26.09.2023 09.10.2023 17.10.2023 2. Planänderung 13.09.2024 16.10.2024 vereinfachtes Verfahren 05.11.2024 Zypern 1. Planänderung (REPowerEU) 01.09.2023 16.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 2. Planänderung 25.06.2024 01.07.2024 vereinfachtes Verfahren 16.07.2024 3. Planänderung 25.10.2024 13.12.2024 vereinfachtes Verfahren 21.01.2025 Deutschland 1. Planänderung 09.12.2022 19.01.2023 vereinfachtes Verfahren 14.02.2023 2. Planänderung 15.09.2023 16.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 3. Planänderung (REPowerEU) 30.04.2024 27.06.2024 08.07.2024 16.07.2024 Dänemark 1. Planänderung (REPowerEU) 31.05.2023 19.10.2023 26.10.2023 09.11.2023 2. Planänderung 22.10.2024 18.11.2024 vereinfachtes Verfahren 10.12.2024 Spanien 1. Planänderung (REPowerEU) 06.06.2023 02.10.2023 09.10.2023 17.10.2023 2. Planänderung 18.03.2024 22.04.2024 vereinfachtes Verfahren 14.05.2024 3. Planänderung 03.12.2024 19.12.2024 vereinfachtes Verfahren 21.01.2025 Estland 1. Planänderung (REPowerEU) 09.03.2023 12.05.2023 23.05.2023 16.06.2023 Finnland 1. Planänderung 26.01.2023 28.02.2023 vereinfachtes Verfahren 14.03.2023 2. Planänderung (REPowerEU) 05.10.2023 21.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 3. Planänderung 16.05.2024 24.06.2024 vereinfachtes Verfahren 16.07.2024 Frankreich 1. Planänderung (REPowerEU) 20.04.2023 26.06.2023 04.07.2023 14.07.2023 Griechenland 1. Planänderung (REPowerEU) 31.08.2023 21.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 2. Planänderung 05.06.2024 02.07.2024 vereinfachtes Verfahren 16.07.2024 3. Planänderung 21.10.2024 18.12.2024 vereinfachtes Verfahren 21.01.2025 Kroatien 1. Planänderung (REPowerEU) 31.08.2023 21.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 Ungarn 1. Planänderung (REPowerEU) 31.08.2023 23.11.2023 04.12.2023 08.12.2023 Italien 1. Planänderung 11.07.2023 28.07.2023 vereinfachtes Verfahren 16.09.2023 2. Planänderung (REPowerEU) 07.08.2023 27.11.2023 04.12.2023 08.12.2023 3. Planänderung 04.03.2024 26.04.2024 vereinfachtes Verfahren 14.05.2024 4. Planänderung 10.10.2024 29.10.2024 vereinfachtes Verfahren 18.11.2024 Irland 1. Planänderung 22.05.2023 26.06.2023 vereinfachtes Verfahren 14.07.2023 2. Planänderung 26.10.2023 23.11.2023 vereinfachtes Verfahren 08.12.2023 3. Planänderung (REPowerEU) 25.03.2024 21.05.2024 29.05.2024 21.06.2024 4. Planänderung 31.01.2025 17.02.2025 vereinfachtes Verfahren 11.03.2025 Land Tranche Antrag EU-KOM WFA ECOFIN Litauen 1. Planänderung (REPowerEU) 30.06.2023 23.10.2023 31.10.2023 09.11.2023 2. Planänderung 25.07.2024 17.09.2024 vereinfachtes Verfahren 08.10.2024 3. Planänderung 29.11.2024 Luxemburg 1. Planänderung 11.11.2022 09.12.2022 15.12.2022 17.01.2023 2. Planänderung (REPowerEU) 16.05.2024 23.07.2024 05.09.2024 23.09.2025 3. Planänderung 10.02.2025 Lettland 1. Planänderung (REPowerEU) 26.09.2023 16.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 2. Planänderung 18.12.2024 27.01.2025 vereinfachtes Verfahren 18.02.2025 Malta 1. Planänderung (REPowerEU) 27.04.2023 26.06.2023 04.07.2023 14.07.203 Niederlande 1. Planänderung (REPowerEU) 06.07.2023 29.09.2023 09.10.2023 17.10.2023 2. Planänderung 16.09.2024 14.10.2024 vereinfachtes Verfahren 05.11.2024 Polen 1. Planänderung (REPowerEU) 31.08.2023 21.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 2. Planänderung 30.04.2024 01.07.2024 vereinfachtes Verfahren 16.07.2024 Portugal 1. Planänderung (REPowerEU) 26.05.2023 22.09.2023 02.10.2023 17.10.2023 2. Planänderung 01.08.2024 17.09.2024 vereinfachtes Verfahren 08.10.2024 3. Planänderung 01.02.2025 Rumänien 1. Planänderung (REPowerEU) 08.09.2023 21.11.2023 28.11.2023 08.12.2023 Slowakei 1. Planänderung (REPowerEU) 26.04.2023 26.06.2023 04.07.2023 14.07.2023 Slowenien 1. Planänderung (REPowerEU) 14.07.2023 29.09.2023 09.10.2023 17.10.2023 2. Planänderung 18.10.2024 20.11.2024 vereinfachtes Verfahren 10.12.2024 Schweden 1. Planänderung (REPowerEU) 24.08.2023 19.10.2023 26.10.2023 09.11.2023 2. Planänderung 19.09.2024 20.11.2024 vereinfachtes Verfahren 10.12.2024 Quelle: Europäische Kommission, eigene Zusammenstellung. Seit dem letzten Bericht an den Bundestag wurden zu den folgenden Mitgliedstaaten im WFA bzw. im vereinfachten Verfahren Auszahlungsentscheidungen angenommen: Bulgarien, Zypern, Tschechien, Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Italien, Litauen, Griechenland, Niederlande, Polen, Slowenien, Portugal und Rumänien. In Tabelle 10 ist eine überblicksartige Darstellung der Gremienbefassung zu den Auszahlungsanträgen und Planrevisionen zum Stand 1. März 2025 aufgeführt. (Die zugehörigen Auszahlungsvolumina und Zeitpunkte der Auszahlung finden sich in Tabelle 8). Tabel le 10: Übersicht zur Befassung mit den Auszahlungsanträgen im WFA Land Tranche Antrag EU-KOM WFA Komitologie Österreich 1. reguläre Tranche 22.12.2022 10.03.2023 27.03.2023 04.04.2023 2. reguläre Tranche 30.09.2024 3. reguläre Tranche 30.09.2024 Belgien 1. reguläre Tranche 29.09.2023 02.07.2024 18.07.2024 2. reguläre Tranche 25.07.2024 Bulgarien 1. reguläre Tranche 31.08.2022 7.11.2022 29.11.2022 07.12.2022 2. reguläre Tranche 09.10.2023 29.11.2024 18.12.2024 Tschechische Republik 1. reguläre Tranche 25.11.2022 08.02.2023 02.03.2023 09.03.2023 2./3. reguläre Tranche 06.12.2023 19.02.2024 vereinfachtes Verfahren 15.03.2024 4./5. reguläre Tranche 16.09.2024 15.11.2024 13.12.2024 17.12.2024 Zypern 1. reguläre Tranche 28.07.2022 25.10.2022 14.11.2022 24.11.2022 2. reguläre Tranche 15.12.2023 19.09.2024 17.10.2024 12.11.2024 3. reguläre Tranche 15.12.2023 16.09.2024 17.10.2024 12.11.2024 4. reguläre Tranche 4.07.2024 11.2.2025 vereinfachtes Verfahren 5. reguläre Tranche 18.12.2024 Deutschland 1. reguläre Tranche 15.09.2023 28.11.2023 vereinfachtes Verfahren 20.12.2023 2. reguläre Tranche 13.09.2024 26.11.2024 vereinfachtes Verfahren 17.12.2024 3. reguläre Tranche 13.09.2024 26.11.2024 vereinfachtes Verfahren 17.12.2024 Dänemark 1. reguläre Tranche 19.12.2022 28.02.2023 27.03.2023 04.04.2023 2. reguläre Tranche 21.12.2023 29.02.2024 vereinfachtes Verfahren 10.04.2024 3. reguläre Tranche 19.12.2024 17.02.2025 vereinfachtes Verfahren Spanien 1. reguläre Tranche 11.11.2022 03.12.2021 21.12.2021 22.12.2021 2. reguläre Tranche 30.04.2022 27.06.2022 14.07.2022 20.07.2022 3. reguläre Tranche 14.11.2022 17.02.2023 10.03.2023 20.03.2023 4. reguläre Tranche 20.12.2023 12.06.2024 08.07.2024 16.07.2024 5. reguläre Tranche 19.12.2024 Estland 1. u. 2. reguläre Tranche 30.06.2023 22.09.2023 09.10.2023 17.10.2023 3. reguläre Tranche 18.12.2023 12.03.2024 vereinfachtes Verfahren 10.04.2024 4. reguläre Tranche 09.12.2024 29.01.2025 vereinfachtes Verfahren 03.03.2025 Finnland 1. reguläre Tranche 13.11.2023 25.01.2024 Vereinfachtes Verfahren 19.02.2024 2. reguläre Tranche 11.10.2024 12.02.2025 vereinfachtes Verfahren Frankreich 1. reguläre Tranche 26.11.2022 26.01,2022 11.02.2022 21.02.2022 2. reguläre Tranche 31.07.2023 17.11.2023 vereinfachtes Verfahren 15.12.2023 3. reguläre Tranche 16.01.2024 03.05.2024 vereinfachtes Verfahren 29.05.2024 4. reguläre Tranche 21.01.2025 Land Tranche Antrag EU-KOM WFA Komitologie Griechenland 1. reguläre Tranche 29.12.2022 28.02.2022 18.03.2022 28.03.2022 2. reguläre Tranche 30.09.2022 25.11.2022 15.12.2022 09.01.2023 3. reguläre Tranche 17.05.2023 22.11.2023 28.11.2023 vereinfachtes Verfahren 20.12.2023 4. reguläre Tranche 17.04.2024 05.06.2024 14.06.2024 04.09.2024 vereinfachtes Verfahren 11.07.2024 03.10.2024 5. reguläre Tranche 20.12.2024 Kroatien 1. reguläre Tranche 15.03.2022 10.05.2022 31.05.2022 09.08.2022 2. reguläre Tranche 19.09.2022 09.11.2022 29.11.2022 07.12.2022 3. reguläre Tranche 24.07.2023 25.10.2023 vereinfachtes Verfahren 21.11.2023 4. reguläre Tranche 21.12.2023 29.02.2024 vereinfachtes Verfahren 04.04.2024 5. reguläre Tranche 15.04.2024 12.06.2024 vereinfachtes Verfahren 11.07.2024 6. reguläre Tranche 20.12.2024 Ungarn Italien 1. reguläre Tranche 30.12.2021 28.02.2022 18.03.2022 28.03.2022 2. reguläre Tranche 28.06.2022 27.09.2022 17.10.2022 25.10.2022 3. reguläre Tranche 30.12.2022 27.06.2023 11.09.2023 26.09.2023 4. reguläre Tranche 22.09.2023 28.11.2023 vereinfachtes Verfahren 20.12.2023 5. reguläre Tranche 29.12.2023 02.07.2024 18.07.2024 25.07.2024 6. reguläre Tranche 28.06.2024 26.11.2024 vereinfachtes Verfahren 17.12.2024 7. reguläre Tranche 30.12.2024 Irland 1. reguläre Tranche 08.09.2023 21.05.2024 vereinfachtes Verfahren 28.06.2024 2. reguläre Tranche 23.12.2024 Litauen 1. reguläre Tranche* 01.12.2022 28.02.2023 19.12.2023 27.03.2023 22.01.2024 25.04.2023 03.05.2024 2. reguläre Tranche 18.12.2023 21.02.2024 vereinfachtes Verfahren 15.03.2024 3. reguläre Tranche 16.09.2024 12.11.2024 vereinfachtes Verfahren 06.12.2024 Luxemburg 1. reguläre Tranche 28.12.2022 28.04.2023 23.05.2023 06.06.2023 2. reguläre Tranche 17.12.2024 Lettland 1. reguläre Tranche 17.06.2022 29.07.2022 12.09.2022 20.09.2022 2. reguläre Tranche 22.12.2023 10.04.2024 vereinfachtes Verfahren 15.05.2024 3. reguläre Tranche 28.12.2024 Malta 1. reguläre Tranche 19.12.2022 27.01.2023 15.02.2023 23.02.2023 2. reguläre Tranche 21.12.2023 26.03.2024 vereinfachtes Verfahren 30.04.2024 3. reguläre Tranche 12.12.2024 Niederlande 1. reguläre Tranche 24.05.2024 15.07.2024 vereinfachtes Verfahren 11.09.2024 2. reguläre Tranche 13.12.2024 17.02.2025 vereinfachtes Verfahren Polen 1. reguläre Tranche 15.12.2023 29.02.2024 26.03.2024 04.04.2024 2. reguläre Tranche 13.09.2024 12.11.2024 vereinfachtes Verfahren 06.12.2024 3. reguläre Tranche 13.09.2024 12.11.2024 vereinfachtes Verfahren 06.12.2024 4. reguläre Tranche 27.12.2024 Land Tranche Antrag EU-KOM WFA Komitologie Portugal 1. reguläre Tranche 25.01.2022 25.03.2022 12.04.2022 26.04.2022 2. reguläre Tranche 30.09.2022 16.12.2022 19.01.2023 27.01.2023 3. und 4. reguläre Tranche* 04.10.2023 13.12.2023 24.06.2024 vereinfachtes Verfahren 18.07.2024 21.12.2023 25.07.2024 5. reguläre Tranche 03.07.2024 26.11.2024 vereinfachtes Verfahren 17.12.2024 6. reguläre Tranche 14.11.2024 Rumänien 1. reguläre Tranche 01.06.2022 15.09.2022 07.10.2022 17.10.2022 2. reguläre Tranche* 16.12.2022 27.06.2023 24.06.2024 01.09.2023 18.07.2024 18.09.2023 3. reguläre Tranche 15.12.2023 15.10.2024 08.11.2024 Slowakei 1. reguläre Tranche 29.04.2022 27.06.2022 14.07.2022 20.07.2022 2. reguläre Tranche 25.10.2022 08.02.2023 02.03.2023 09.03.2023 3. reguläre Tranche 26.09.2023 24.11.2023 vereinfachtes Verfahren 20.12.2023 4. reguläre Tranche 15.12.2023 01.07.2024 18.07.2024 18.10.2024 5. reguläre Tranche 17.12.2024 Slowenien 1. reguläre Tranche 20.10.2022 08.03.2023 27.03.2023 04.04.2023 2. reguläre Tranche 15.09.2023 27.11.2023 vereinfachtes Verfahren 20.12.2023 3. reguläre Tranche 15.09.2023 27.11.2023 vereinfachtes Verfahren 20.12.2023 4. reguläre Tranche 28.06.2024 16.09.2024 vereinfachtes Verfahren 10.10.2024 Schweden 1. reguläre Tranche 20.12.2024 Quelle: Europäische Kommission, eigene Zusammenstellung. * Teilauszahlung wegen nicht erfüllter Meilensteine und Ziele und Follow-up Befassung. Laut den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 17. bis 21. Juli 202016 sowie Erwägungsgrund 52 der ARF-Verordnung können ausnahmsweise ein oder mehrere Mitgliedstaaten, sollten sie der Auffassung sein, dass schwerwiegende Abweichungen von der zufriedenstellenden Erreichung der einschlägigen Etappenziele und Zielwerte vorliegen, den Präsidenten des Europäischen Rats ersuchen, den Europäischen Rat auf dessen nächster Tagung mit der Angelegenheit zu befassen. Eine derartige Befassung des Europäischen Rates ist seit Bestehen der ARF nicht erfolgt. 16 Europäischer Rat (2020), Außerordentliche Tagung des Europäischen Rates (17., 18., 19., 20. und 21. Juli 2020) – Schlussfolgerungen, Brüssel, EUCO 10/20, 21. Juli 2020, abrufbar unter: https://www.consilium.europa.eu/media/45136/210720-euco-final-conclusions- de.pdf. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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