Generalsanierung der Strecke Lehrte-Berlin (Antwort zu Drs. 21/7304)
Text
Generalsanierung der Strecke Lehrte-Berlin (Antwort zu Drs. 21/7304)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/7817
21. Wahlperiode 01.09.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Matthias Gastel, Tarek Al-Wazir, Victoria
Broßart, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 21/7304 –
Generalsanierung der Strecke Lehrte–Berlin
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die DB InfraGO AG führt ab dem 2. Oktober 2026 bis voraussichtlich zum
11. Dezember 2027 die Generalsanierung der Strecke Lehrte–Berlin durch. Sie
plant, damit den Infrastrukturzustand der Strecke durch eine Bündelung von
Ersatz- sowie Instandhaltungsarbeit deutlich zu verbessern und die
Zuverlässigkeit auf der Strecke zu erhöhen (https://lehrte-berlin.deutschebahn.com/star
t.html).
Die damit verbundenen, umfangreichen Sperrmaßnahmen über einen Zeitraum
von mehr als einem Jahr haben erhebliche Auswirkungen auf den regionalen
und überregionalen Bahnverkehr sowie auf die Reisenden auf der Strecke
(www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/bahnstrecke-lehrte-berlin-wird-fuer-z
ehn-monate-gesperrt,generalsanierung-126.html). Nach Ansicht der
Fragestellenden muss das Resultat einer derart schwerwiegenden Sperrung eine
deutliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie eine zukunftsfähige
Ausstattung der Strecke sein. Ein Einbau von ETCS (European Train Control System)
als zukunftsfähiges System der Leit- und Sicherungstechnik sowie eine
Erhöhung der Kapazität werden jedoch nicht als Maßnahmen der Sanierung auf der
Projektwebseite aufgeführt (https://lehrte-berlin.deutschebahn.com/start.html).
Es ergeben sich daher offene Fragen im Hinblick auf die Planungen, Ziele,
ergriffenen Maßnahmen und Konzepte.
1. Welche Zustandsnoten werden im Bereich der Generalsanierung gemäß
dem InfraGO-Zustandsbericht zwischen den Jahren 2021 und 2025
jeweils vergeben?
Folgende Zustandsnoten wurden im Bereich der Korridorsanierung zwischen
den Jahren 2021 und 2025 durch die DB InfraGO AG vergeben:
2021: 2,4,
2022: 2,6,
2023: 2,7,
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr vom 31. August 2026
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
2024: 2,7,
2025: 2,9.
2. Welche Zustandsnoten wurden für jede Anlagenklasse im Bereich der
Generalsanierung gemäß InfraGO-Zustandsbericht zwischen den Jahren
2021 und 2025 jeweils vergeben?
Gewerk 2021 2022 2023 2024 2025
Gleise 3,0 3,0 3,3 3,3 3,6
Weichen 3,9 3,6 3,9 4,0 4,2
Bahnübergänge 3,9 5,3 5,4 4,5 5,2
Stellwerke 3,4 3,2 3,7 3,2 4,0
Brücken 1,4 2,1 1,8 2,0 1,4
Durchlässe n.v. n.v. n.v. 2,6 2,4
Weichenheizanlagen n.v. n.v. n.v. 2,8 3,1
Lärmschutzbauwerke n.v. n.v. n.v. 2,8 2,9
Oberleitung 2,1 2,0 2,1 2,2 2,7
Stützbauwerke 1,5 2,6 2,6 2,6 2,5
Tunnel – 1,1 2,7 1,1 1,1
3. Welche Sanierungsmaßnahmen wurden im Bereich der Generalsanierung
zwischen 2021 und 2026 ergriffen (bitte in geeigneten Einheiten für
jedes Gewerk angeben)?
Folgende investive Sanierungsmaßnahmen wurden im Bereich der
Korridorsanierung zwischen 2021 und 2026 ergriffen:
Gewerk Einheit 2021 2022 2023 2024 2025
Gleise km 0 14 34 0 0
Weichen u. Kreuzungen Stück 4 0 0 0 0
4. Welche Zustandsnoten für Ingenieurbauwerke gemäß der Methodik im
Infrastrukturzustands- und -entwicklungsbericht werden aktuell im
Bereich der Generalsanierung jeweils vergeben (bitte für jede
Anlagenklasse auflisten)?
Nach Methodik Infrastrukturzustands und -entwicklungsbericht ergeben sich
auf der Strecke Lehrte–Berlin (Strecken 6107/6179 (Lehrte–Berlin-Spandau)
und 6185 (Oebisfelde–Berlin-Spandau) nachfolgende durchschnittliche
Zustandsnoten für die Ingenieurbauwerke im Berichtsjahr 2025.
• Tunnel (Basis: Stückliste Tunnel; Anzahl: 1): 1,0.,
• Brücken (Basis: Stückliste Brücken; Anzahl: 145): 1,37,
• Stützbauwerke (Basis: Stückliste Stützbauwerke; Anzahl: 20): 1,54.
5. Wie hoch sind die Gesamtkosten für die Generalsanierung (inklusive
Risikopuffer), und wie hoch sind die für die Deutschen Bahn AG
vorgesehenen Eigenmittel?
6. Wie haben sich die erwarteten Kosten seit Planungsbeginn entwickelt
(spätestens seit Aufnahme des Projekts in das Großprojektportfolio; bitte
alle Zwischenstände bezüglich Kostenschätzung und Zeitpunkt nennen)?
12. In wie viele Lose wurde das Bauvolumen aufgeteilt, und aus welchen
Maßnahmen setzen sich diese jeweils zusammen (bitte inklusive der
jeweiligen Kosten angeben)?
30. Welche Maßnahmen wären nach dem zu erstellenden Bericht für
temporär überlastete Schienenwege auf den Umleitungsstrecken jeweils
sinnvoll gewesen, und konnten diese jeweils umgesetzt werden (bitte
Umsetzungsstand und Kosten angeben bzw. Verhinderungsgrund nennen)?
Die Fragen 5, 6, 12 und 30 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs
gemeinsam beantwortet.
Bei den angefragten Informationen handelt es sich um Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse der DB InfraGO AG. Eine Offenlegung der angefragten
Informationen zu einzelnen Projektabschnitten könnte dazu führen, dass Dienstleister
wie Baufirmen Rückschlüsse auf kalkulierte Vergabepreise ziehen und ihre
Angebote entsprechend anpassen. Dies hätte Auswirkungen auf die fiskalischen
Interessen des Bundes.
Infolge einer Abwägung der Informationsrechte des Deutschen Bundestags und
dem Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen sowie dem fiskalischen
Interesse des Bundes sind die erbetenen Informationen als „VS-Vertraulich“*
eingestuft und in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages
hinterlegt.
7. Erfolgen Sanierungsarbeiten im Rahmen der Generalsanierung zeitweise
unter nur eingleisiger Sperrung der Strecke, und wenn ja, wie verteilen
sich die Sperrzeiten auf eingleisige Sperrungen und Totalsperrungen?
Das Sperrkonzept wird im Falle dieser Korridorsanierung in den Eckpunkten
durch die erste Baustufe der Ausbaustrecke (ABS) Hannover-Berlin und die die
Erneuerung der Festen Fahrbahn der Schnellfahrstrecke zwischen Gardelegen
und Bamme definiert.
8. Wurde eine Aufrechterhaltung der Öffnung der Strecke geprüft, und was
war das Ergebnis der Prüfung?
Das Sperrkonzept wurde geprüft. Alternative Konzepte (z. B. Bauen unter
rollendem Rad) hätten Bautätigkeiten über mehrere Jahre zur Folge und würden
zu deutlich höheren Beeinträchtigungen führen.
9. Welches Nutzen-Kosten-Verhältnis weist die Generalsanierung auf?
10. Welche Nutzen- und Kostenparameter wurden im Rahmen der
Wirtschaftlichkeitsprüfung erhoben, und was sind die jeweiligen Barwerte
(bitte jeweils angeben)?
11. Zu welchem Zeitpunkt wurde die Wirtschaftlichkeitsprüfung
durchgeführt?
Die Fragen 9 bis 11 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
* Das Bundesministerium für Verkehr hat die Antwort als „VS-Vertraulich“ eingestuft. Die Antwort ist in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt
und kann dort nach Maßgabe der Geheimschutzordnung eingesehen werden.
Hinsichtlich der Korridorsanierung wird im Rahmen der
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung (WU) ein Variantenvergleich zwischen der Korridorsanierung und
einer konventionellen Streckensanierung durchgeführt, in dem die jeweiligen
Kosten und verkehrlichen Effekte (insb. monetarisierte Fahrzeit- und
Fahrdistanzdifferenzen) verglichen werden. Für die KS Lehrte-Berlin wird zurzeit eine
Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt; die Ergebnisse stehen noch aus.
13. In welchem Planungsstadium befinden sich die verschiedenen
Bauabschnitte jeweils?
Aktuell befinden sich die Bauabschnitte der Korridorsanierung in der
Ausführungsplanung und Finalisierung der Bauablaufplanung sowie Bauvorbereitung.
14. Welche Mengen folgender Anlagen befinden sich im Bereich der
Generalsanierung:
a) Gleise (m),
b) Weichen (Anzahl),
c) Überleitstellen (Anzahl),
d) Signale (Anzahl),
e) Signalausleger (Anzahl),
f) Achszähler (Anzahl),
g) Gleismagnete inklusive Geschwindigkeitsprüfeinrichtungen
(Anzahl),
h) Heißläuferortungsanlagen (Anzahl),
i) Bahnübergänge (Anzahl),
j) linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) (m),
k) ETCS (m),
l) Geschwindigkeitsüberwachung für Neigetechnikzüge (GNT) (m),
m) Schallschutzwände (m),
n) Durchlässe (Anzahl),
o) Modulgebäude ESTW (elektronisches Stellwerk) bzw. DSTW
(digitales Stellwerk) bzw. LZB bzw. ETCS (Anzahl),
p) Bahnsteige (m),
q) Personenunterführungen (Anzahl),
r) Aufzüge bzw. Höhenfördertechnik (Anzahl),
s) Bahnsteigbeleuchtungen (Anzahl),
t) Bahnsteigdächer (m),
u) Weichenheizstationen (Anzahl),
v) Oberleitung (m),
w) Oberleitungsmasten (Anzahl),
x) Quertragwerke (Anzahl),
y) GSM-R-(Global System for Mobile Communications – Railway)-
Masten (Anzahl),
z) Brücken (qm),
aa) Tunnel (m)?
15. Welche Mengen der in Frage 14 aufgelisteten Anlagen werden im
Rahmen der Generalsanierung saniert bzw. ersetzt (bitte jeweils angeben)?
16. Welche Mengen der in Frage 14 aufgelisteten Anlagen werden im
Rahmen der Generalsanierung neu errichtet (bitte jeweils angeben)?
34. Welche Anpassungen im Bereich der Leit- und Sicherungstechnik (z. B.
Position Achszähler, Signalstandorte) erfolgen im Rahmen der
Generalsanierung?
Die Fragen 14 bis 16 und 34 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs
gemeinsam beantwortet. Hierzu hat die DB InfraGO AG folgende aktuellen
Zahlen gemeldet:
Gewerkeliste Bestand Gesamtzahl je
Gewerk auf
Korridor
Ersatz Neubau
Gleise (km) 742 223 223 -
Weichen (Stk) 450 162 162 -
Oberleitung (km) 634 1 1 -
Durchlässe (Stk) 189 6 6 -
Bahnübergänge (Stk) 1 1 1 -
Stelleinheiten (Stk) 1641 55 55 -
Balisen (Stk) 0 - - -
Überleitstellen (Stk) 3 1 1 -
Schallschutzwände
(km)
118 13 13 -
Bahnsteige (Stk) 50 29 29 -
Höhenfördertechnik
(Stk)
21 4 4 -
Personenunterführung
(Stk)
9 2 2 -
Bahnsteigdach (Stk) 11 1 1 -
Rampen/ Treppen/
Zuwegung (Stk)
58 14 14 -
Empfangsgebäude
(Stk)
8 2 2 -
Beleuchtungen (Stk.) 42 31 31 -
17. Wie viele Meter Oberleitung weisen im Bereich der Generalsanierung
eine Netzzustandsnote von vier oder schlechter auf?
Ca. 14 km Oberleitung weisen im Bereich der Korridorsanierung eine
Netzzustandsnote von vier oder schlechter auf.
18. Wie viel Prozent der Oberleitung weisen im Bereich der
Generalsanierung eine Netzzustandsnote von vier oder schlechter auf?
Ca. 2,2 Prozent der Oberleitung weisen im Bereich der Korridorsanierung eine
Netzzustandsnote von vier oder schlechter auf.
19. Welche Stellwerke befinden sich im Bereich der Generalsanierung, und
wie ist deren Netzzustandsnote jeweils (das bedeutet, dass die Stellwerke
Stelleinheiten steuern, die sich im Bereich der Generalsanierung
befinden; bitte jeweils unter Angabe des Stellwerktyps auflisten)?
20. Welche Stellwerke im Bereich der Generalsanierung werden
ausgetauscht, angepasst oder saniert (bitte jeweils unter Angabe des
Stellwerkstyps und der ergriffenen Maßnahmen beziehungsweise der neuen
Stellwerksbauform auflisten)?
Die Fragen 19 und 20 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Im Zuge der Korridorsanierung werden keine Stellwerke erneuert.
21. Welche Maßnahmen zum Ausbau von GSM-R werden ergriffen?
22. Welche Maßnahmen zum Ausbau der redundanten Systeme für den Fall
eines Ausfalls von GSM-R werden ergriffen?
Die Fragen 21 und 22 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Im Bereich GSM-R sind in dieser Korridorsanierung keine Maßnahmen
vorgesehen.
23. Welche vorbereitenden Maßnahmen für FRMCS (Future Railway Mobile
Communication System) werden ergriffen?
Keine.
24. Wie viele Bahnübergänge im Bereich der Generalsanierung werden
jeweils aufgelassen und durch Überführungen bzw. Unterführungen ersetzt
sowie aufgelassen ohne Ersatz (bitte jeweils auflisten)?
Im Bereich der Korridorsanierung besteht nur ein Bahnübergang. Dieser wird
technisch erneuert.
25. Welche weiteren Instandhaltungs- und Ersatzarbeiten werden im Bereich
der Generalsanierungen durchgeführt, die nicht von den vorherigen
Fragen erfasst sind?
Es sind Maßnahmen zur Instandhaltung und Erneuerung der Infrastruktur
vorgesehen. Diese umfassen die Risssanierung der noch nicht erneuerten Teile der
Festen Fahrbahn, die Instandhaltung und Erneuerung der Oberleitungsanlagen,
die Weichenerneuerung sowie die Ertüchtigung der Stützwand am Tunnel
Calberlah (Elbe-Seitenkanal).
26. Wie ist die aktuelle Pünktlichkeitsquote für Züge, die im Bereich der
Generalsanierung ein- bzw. ausfahren (bitte Einbruchs- sowie
Ausbruchspünktlichkeit angeben sowie getrennt nach SPFV
(Schienenpersonenfernverkehr), SPNV (Schienenpersonennahverkehr) und SGV
(Schienengüterverkehr) auflisten)?
Betrachtet wurde die Ein- und Ausbruchspünktlichkeit für die Strecken 6107,
6179, 6185 im Zeitraum 1. Juli 2026 bis 30. Juli 2026:
Verkehrsart Einbruchspünktlichkeit Ausbruchspünktlichkeit
SPFV 44,28 % 45,17 %
SPNV 86,71 % 83,95 %
SGV 34,04 % 36,41 %
27. Welche Ausweichstrecken werden im Zeitraum der Generalsanierung
genutzt (bitte nach den Verkehrsarten SPFV, SPNV und SGV aufschlüsseln
und die Elektrifizierung der Ausweichstrecken angeben)?
SPFV: Umleitung über
• Lehrte-Braunschweig-Magdeburg-Potsdam-Berlin
• Fulda-Bebra-Erfurt-Halle-Berlin
• (Niederlande)-Osnabrück-Hamburg-Berlin
SPNV: Nutzung der Strecke Berlin-Wittenberge-Stendal
SGV: Umleitung über
• Lehrte/Hildesheim-Braunschweig-Magdeburg-Berlin
• Uelzen-Stendal-Magdeburg
• Kassel/Fulda-Bebra-Erfurt-Leipzig-Horka
• Halle-Eichenberg
Alle genannten Strecken sind elektrifiziert.
28. Welche regulären Fernverkehrs- oder Nahverkehrsangebote auf den
Ausweichstrecken werden für die Zeit der Generalsanierung zugunsten von
Umleiterverkehren gestrichen, in der Häufigkeit vermindert oder im
Routenverlauf angepasst (bitte die Relation und die vorgenommene
Anpassung nennen)?
Nach Auskunft der DB InfraGO AG werden keine Anpassungen in der ersten
Bauphase vom 2. Oktober 2026 bis 12. Dezember 2026 vorgenommen. Für
diese Phase gelten diese Angaben:
SPFV
• Linie 56 (Norddeich-Leipzig/Berlin): Teilausfall Hannover-Leipzig/Berlin
SPNV (zur Entlastung Umleitungsweg über Magdeburg)
• RE 60/70 (Rheine/Bielefeld-Hannover-Braunschweig): Reduzierung auf
Stundentakt zwischen Hannover-Braunschweig
• RE 50 (Hildesheim-Wolfsburg): Reduzierung auf Stundentakt zwischen
Braunschweig-Wolfsburg
• RB 40 (Braunschweig-Magdeburg-Burg): Ausfall HVZ-Verstärker
Braunschweig-Helmstedt
RB 21 (Golm-Berlin): Ausfall auf Gesamtlaufweg (HVZ – Hauptverkehrszeit)
SPNV (zur Entlastung Umleitungsweg über Erfurt)
• RE 3V (Erfurt-Jena): Ausfall Einzelzüge auf Gesamtlaufweg
• RE 45 (Erfurt-Ilmenau): Ausfall Erfurt-Neudietendorf (nur Richtung
Ilmenau)
• RE 50 (Meiningen-Erfurt): Ausfall Neudietendorf-Erfurt (nur Richtung
Erfurt)
• RE 45 und RE 50 wenden in Neudietendorf a
29. Welche Sanierungs- sowie anderen Maßnahmen wurden oder werden
insbesondere zum Zwecke der Kapazitätssteigerung auf diesen
Ausweichstrecken vor Beginn der Generalsanierung jeweils ergriffen (bitte
für jede Strecke jeweils angeben, auch Instandhaltungsmaßnahmen
sowie Gesamtkosten)?
31. Werden alle vorgesehenen vorbereitenden Maßnahmen nach aktuellem
Stand rechtzeitig abgeschlossen, und wenn nein, wie wird sichergestellt,
dass die Generalsanierung nicht in Verzug gerät und die Strecke zum
geplanten Ende der Totalsperrung in Betrieb genommen werden kann?
Die Fragen 29 und 31 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Im Vorfeld der Sperrung der Strecke Lehrte–Berlin werden auf den
Umleitungsstrecken Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt.
Nach aktuellem Stand werden diese voraussichtlich rechtzeitig vor Beginn der
Umleiterverkehre abgeschlossen sein. Diese umfassen unter anderem:
• Gleiserneuerungen,
• den Einbau von PSS,
• Weichenerneuerungen,
• die Erneuerung von Bahnübergängen,
• Schienenwechsel,
• den Austausch von Weichenzungenvorrichtungen,
• Schwellenwechsel,
• Instandsetzung von Oberleitungsanlagen,
• Instandsetzung der Leit- und Sicherungstechnik,
• Beseitigung von Gleislagefehlern,
• Schotteraustausch und Stopfarbeiten,
• Erneuerung und Instandsetzung von Bahnübergängen,
• Austausch störanfälliger Baugruppen,
• Präventiver Austausch von Großkomponenten,
• sowie weitere punktuelle Maßnahmen
32. Welche anderen Projekte (z. B. Bedarfsplanprojekte) werden aufgrund
der Generalsanierung verzögert (z. B. durch fehlende Sperrpausen)?
Keine.
33. Sofern kein ETCS im Rahmen der Generalsanierung verbaut wird und
nicht bereits installiert ist, wann ist eine Ausrüstung der Strecke im
Bereich der Generalsanierung mit ETCS vorgesehen, und welche
Ausrüstungsform (Level sowie ob mit Signalen oder ohne Signale) ist dabei
anvisiert (bitte aufgeschlüsselt in die einzelnen Streckenabschnitte, sofern
hier Unterschiede bestehen, angeben)?
35. Welche vorbereitenden Maßnahmen für die spätere ETCS-Ausrüstung
(ETCS-ready-Maßnahmen) werden im Rahmen der Generalsanierung
ergriffen (bitte auflisten)?
36. Welche Anlagen im Bereich der Generalsanierung werden nicht durch
das Projekt in den ETCS-ready-Zielzustand versetzt, und wodurch
begründet sich das?
38. Mit welchen Zugsicherungssystemen, Stellwerksbauformen und
Funktechnologien sowie darauf aufbauenden Vorrichtungen für den
digitalisierten Zugbetrieb (beispielsweise iLBS (integriertes Leit- und
Bediensystem) oder APS (Anlagenpreissystem)) soll die Strecke im Bereich der
Generalsanierung im Zielzustand ausgerüstet sein, wann soll dieser
Zielzustand erreicht werden, und inwieweit wird dadurch der ERTMS-
(European Rail Traffic Management System)-Standard erfüllt?
Die Fragen 33, 35, 36 und 38 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs
gemeinsam beantwortet.
Eine Ausstattung mit ETCS zum jetzigen Zeitpunkt wäre technisch und
wirtschaftlich nicht sinnvoll. Im Rahmen der Korridorsanierung wird deshalb kein
ETCS realisiert.
In der geplanten zweiten Baustufe des Bedarfsplanprojektes (ABS) Hannover-
Berlin werden in den 2030er Jahren weitere Maßnahmen zur Verbesserung der
Infrastruktur umgesetzt. Im Zuge dessen wird die Stellwerkstechnik angepasst.
Eine ETCS Level 2 ohne Signale (L2oS) Ausstattung ist vorgesehen.
37. Werden die neu errichteten Signale für die Ausrüstung von ETCS Level
2 mit Signalen vorbereitet (beispielsweise Platz für NE-14-(Signal Ne
14)-Tafeln, Dunkelschaltung) und wenn nein, warum nicht?
Die Strecke ist im Zielzustand auf L2oS ausgerichtet. Das Erfordernis der
Vorbereitung besteht daher nicht. Die Kosten der teuren Doppelausrüstung können
damit gespart werden.
39. Wie viele Bahnübergänge im Bereich der Generalsanierung werden so
umgerüstet, dass sie dem Zielzustand ETCS-ready entsprechen, und wie
viele der Bahnübergänge entsprechen bereits diesem Zustand?
Im Bereich der Korridorsanierung werden keine Bahnübergänge umgerüstet.
40. Werden im Rahmen der Generalsanierung Blockverdichtungen
vorgenommen, und wenn ja, wo (bitte genauen Standort der zusätzlichen
Signale jeweils angeben)?
Im Rahmen der Korridorsanierung werden keine Maßnahmen zur
Blockverdichtung durchgeführt.
41. Welche Länge haben aktuell die fünf längsten Blockabschnitte im
Bereich der Generalsanierung?
44. An welchen Stellen der Strecke im Bereich der Generalsanierung
befinden sich Überleitmöglichkeiten (bitte alle Überleitmöglichkeiten mit
genauem Standort sowie Art der Überleitstelle: einfach inklusive
Richtungsangabe, doppelt, Trapez inklusive Richtungsangabe angeben)?
Die Fragen 41 und 44 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Nach sorgfältiger Abwägung ist die Bundesregierung zu der Auffassung
gelangt, dass die Beantwortung einzelnen Fragen nicht öffentlich erfolgen kann.
Die Verkehrsinfrastruktur stellt einen wichtigen Baustein der Resilienzfähigkeit
der Bundesrepublik Deutschland im Krisen- und Katastrophenfall dar. In
Anbetracht der sich in den letzten Jahren sowohl global als auch in Deutschland
zunehmend verschärfenden Sicherheitslage würde durch die Veröffentlichung der
Daten ein Sicherheitsrisiko entstehen, weil dadurch gezielte Sabotagen und
Angriffe auf diese Infrastrukturen ermöglicht würden. Der Deutsche Bundestag
hat am 28. Januar 2026 in einem Entschließungsantrag auf
Bundestagsdrucksache 21/3906 verschärfte Transparenzregeln zum Schutz Kritischer
Infrastrukturen von der Bundesregierung eingefordert. Der Beschluss fordert einen
zeitgemäßen Umgang mit bestehenden Transparenz- und Informationspflichten.
Infolge einer Abwägung der Informationsrechte des Deutschen Bundestags mit
den Belangen des Staatswohls der Bundesrepublik Deutschland sind die
erbetenen Informationen als „VS-Vertraulich“* geheimhaltungsbedürftig
eingestuft und in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt.
42. Welche kleinen und mittleren Maßnahmen sind nach den durchgeführten
eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchungen im Bereich der
Generalsanierung sinnvollerweise zu errichten?
43. Welche kleinen und mittleren Maßnahmen werden im Rahmen der
Generalsanierung umgesetzt (bitte auflisten)?
Die Fragen 42 und 43 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Keine.
45. Welche Anpassung der Überleitgeschwindigkeiten erfolgen an
bestehenden Überleitmöglichkeiten, und wenn keine Anpassung erfolgt, warum
nicht?
In Überleitstellen erfolgt keine Anpassung der Geschwindigkeiten. Zu beachten
ist, dass die aufgrund der im Rahmen der ersten Baustufe des
Bedarfsplanprojektes (ABS) Hannover–Berlin 2‑032‑V01 umgesetzten Ausbauten und
Elektrifizierungen der Lehrter Stammbahn voraussichtlich ab Dez. 2027 die
Kapazitäten auf der Strecke deutlich zunehmen, da der Nah- und Güterverkehr diese
Strecke dann umfassend nutzen kann und damit die Schnellfahrstrecke deutlich
entlastet wird.
* Das Bundesministerium für Verkehr hat die Antwort als „VS-Vertraulich“ eingestuft. Die Antwort ist in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt
und kann dort nach Maßgabe der Geheimschutzordnung eingesehen werden.
46. Welche zusätzlichen Überleitmöglichkeiten werden an welchen Stellen
neu errichtet, und welche Überleitgeschwindigkeiten sind dort jeweils
vorgesehen?
Im Rahmen der Korridorsanierung werden keine zusätzlichen
Überleitmöglichkeiten realisiert.
47. In welchen Abschnitten erfolgt eine Erhöhung der Geschwindigkeit in
durchgehenden Hauptgleisen (bitte genauen Standort sowie Distanz,
Geschwindigkeit vor der Maßnahme sowie nach der Maßnahme jeweils
benennen)?
Im Rahmen der Korridorsanierung sind keine Maßnahmen zur Erhöhung der
Geschwindigkeiten in durchgehenden Hauptgleisen vorgesehen.
48. Bei welchen Weichen wird die aktuelle Zweiggleisgeschwindigkeit
erhöht (bitte jeweils unter Nennung der Zweiggleisgeschwindigkeit vor
und nach der Maßnahme, gegebenenfalls auch nach Bahnhöfen
gruppiert, auflisten)?
Im Rahmen der Korridorsanierung sind keine Maßnahmen zur Erhöhung der
Weichenzweiggleisgeschwindigkeit vorgesehen.
49. Welche Überholgleise sollen im Rahmen der Generalsanierung neu
errichtet werden (bitte unter Angabe des genauen Standortes auflisten)?
50. Welche Überholgleise sollen im Rahmen der Generalsanierung
verlängert bzw. angepasst werden (bitte unter Angabe des genauen Standortes
auflisten)?
51. Welche Überholgleise im Bereich der Generalsanierung werden neu
errichtet (bitte unter Angabe des genauen Standorts mit Zeitpunkt der
Inbetriebnahme auflisten)?
Die Fragen 49 bis 51 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Im Rahmen der Korridorsanierung werden keine Überholgleise neu errichtet,
verlängert oder angepasst.
52. Welche Genehmigungsverfahren wie beispielsweise Planfeststellungen
oder Plangenehmigungen laufen aktuell im Wirkungsbereich der
Generalsanierung (bitte unter Nennung des aktuellen Stands sowie
Umsetzungszeitraums auflisten)?
Für die Korridorsanierung laufen aktuell keine Planrechtsverfahren.
53. Welche Maßnahmen für den Deutschlandtakt werden im Rahmen der
Generalsanierung umgesetzt?
Es werden im Rahmen der Korridorsanierung keine Maßnahmen zum
Deutschlandtakt umgesetzt.
54. Welche 740-Meter-Gleise werden im Rahmen der Generalsanierung
umgesetzt (bitte unter Angabe des genauen Standorts auflisten)?
• Bf Vorsfelde: Gl 101 und Gl 102,
• Bf Wolfsburg: Gl 201, Gl 203 und Gl 205,
• Bf Fallersleben: Gl 301, Gl 302, Gl 392 und Gl 393 (Strecke 6107), Gl 304
bis 344 (Strecke 6399),
• Bf Gifhorn: Gl 401, Gl 402 und Gl 404 bis 440,
• Bf Meinersen: Gl 601, Gl 602, Gl 603 und Gl 604,
• Bf Immensen-Arpke: Gl 801 und Gl 802.
55. In welchem Maße wird im Rahmen der Generalsanierung die Kapazität
angehoben (bitte Änderung der Nennleistung angeben)?
66. Welche Fahrzeitveränderungen sind auf der sanierten Strecke im
Vergleich zu den Fahrzeiten im Bestand zu erwarten?
Die Fragen 55 und 66 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Ziel der Korridorsanierungen ist es, Infrastrukturmängel und Störungsursachen
zu reduzieren. Dies führt zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit und einer
stabileren Betriebsqualität im Vergleich zum Status quo. Aufgrund des
parallellaufenden Projektes der Sanierung der Festen Fahrplan können die heute
bestehenden Langsamfahrstellen aufgehoben werden.
56. Welche Maßnahmen werden an welchen Bahnhöfen ergriffen (bitte für
jeden Bahnhof alle Maßnahmen auflisten)?
Die DB InfraGO AG modernisiert folgende Bahnhöfe im Bereich der
Korridorsanierung:
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Immensen-Arpke
(Umsetzung durch
Parallelprojekt
NiaZ3)
• Verlängerung, Verbreiterung und Erhöhung der
Bahnsteige
• Schaffung der Barrierefreiheit
• Umbau und Gestaltung der Lärmschutzwand im
Bahnhof
• Ersatz der Ausstattung und Wetterschutzhäuser
• Ersatzneubau der Beleuchtung und Beschallung
Dollbergen • Austausch des Bodenbelags auf den gesamten
Bahnsteigen inkl. Erneuerung des taktilen Leitsystems
• Austausch der Wetterschutzhäuser
• Austausch der Ausstattungselemente und der Uhren
• Aufarbeitung der Lärmschutzwand an Bahnsteig 2
• Erneuerung & Anpassung der Wegeleitsystem
• Umrüstung auf LED-Beleuchtung
• Sanierung und Gestaltung der Unterführung und der
Rampe am Bahnsteig 1/3
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Dedenhausen • Austausch der Wetterschutzhäuser und Errichtung
eines zusätzlichen Wetterschutzhauses an Bahnsteig 2
• Austausch des Bahnsteigbelags inkl. taktilen
Leitsystem, Warnmarkierung und Abdecksteinen
• Austausch der gesamten Ausstattung
• Umrüstung auf LED-Beleuchtung
• Austausch der Lautsprecher
• Erneuerung und Anpassung der Wegeleitung
Meinersen • Neubau zusätzlicher Wetterschutzhäuser sowie
Aufwertung der Bestandsanlagen
• Sanierung der Personenunterführung und
Treppenanlagen inkl. Erneuerung von Handläufen und
Entwässerungssystemen
• LED-Umrüstung der Personenunterführung und
Anpassung der Energieversorgung
• Neubau einzelner Geländer zur Absturzsicherung
• Änderung der Bahnhofsbezeichnung in „Meinersen-
Ohof“
• Instandsetzung und gestalterische Aufwertung der
Lärmschutzwand
Leiferde b.
Gifhorn
• Erneuerung der Bahnsteigbeläge inkl. Entwässerung
• Neubau von vier Wetterschutzhäusern
• Erneuerung der Wegeleitung und Beschilderung
• Umrüstung Beleuchtung auf LED inkl. neuer Masten
• Erneuerung der Bahnsteigausstattung
• Anpassung und Aufwertung der Lärmschutzwand
• Anpassung des taktilen Leitsystems - Verbesserung
der Barrierefreiheit
Gifhorn • Austausch des Bodenbelags auf den Bahnsteigen ½
und 4 einschl. Blindenleitstreifen und
Bahnsteigkanten
• Austausch der Wetterschutzhäuser und Windschutze
• Austausch der Ausstattungselemente und Uhren
• Erneuerung / Anpassung des Wegeleitsystems
• Umrüstung auf LED-Beleuchtung
• Sanierung der Bahnsteigdächer, der Treppenanlagen
und der Treppenüberdachung
• Sanierung der Personenunterführung einschließlich
Neugestaltung der Wände und Bodenbeläge
• Sanierung der Rampe einschließlich Entwässerung
und Mauerwerksinstandsetzung
• Anpassung der 50-Hz- und TK-Anlagen
• Umbenennung der Station in „Gifhorn-Süd“
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Calberlah • Ersatzneubau beider Bahnsteige inkl. Austausch der
Bahnsteigkantenelemente, der Fundamente und
Abdecksteine und Bahnsteigbelag inkl. Taktilen
Leitsystem, Warnmarkierung und Abdecksteinen
• Austausch und Neubau der Wetterschutzhäuser inkl.
Sitzmobiliar
• Erneuerung und Anpassung der Wegeleitung auf
beiden Bahnsteigen und den Zuwegungen inkl.
Personenunterführung
• Austausch der Ausstattung
• Umrüstung auf LED-Beleuchtung und Austausch der
Lautsprecher
• Sanierung und Gestaltung der Treppen, Rampen,
Lärmschutzwand und Personenunterführung
Fallersleben • Austausch des Bodenbelags auf dem gesamten
Bahnsteig einschl. Blindenleitstreifen und gepflasterter
Schraffur;
• Erneuerung der Bahnsteigkante inkl. Abdecksteinen
und Fundament
• Ersatzneubau der Treppen zum Bahnsteig
• Erneuerung des taktilen Leitsystems auf dem
Bahnsteig
• Austausch der Wetterschutzhäuser
• Austausch Sitzbänke
• Erneuerung der Wegeleitung;
• Anpassung der 50Hz- und TK-Anlagen
• Parallelprojekt: Austausch der Bahnsteig-Aufzüge
Wolfsburg Hbf • Erneuerung des Bahnsteigbelags inkl. Abdeckstein
und Kastenrinne
• Sanierung der Bahnsteigdächer
• Erneuerung des Windschutzes, Neubau Sitzbänke,
Austausch der Ausstattung
• Erneuerung Wegeleitsystem
• Sanierung und Isolierung der Aufsichts- und
Warteräume inkl. Schaffung Barrierefreiheit
• Austausch der Lautsprecher und Umrüstung auf LED
inkl. neuer Masten
• Austausch der Wetterschutzhäuser an Bstg 8 & 9;
Erneuerung Sitzbänke an Bstg. 9
• Austausch der Gepäckschließfächer
• Sanierung und Gestaltung der Personenunterführung
und Treppenaufgängen
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Oebisfelde • Sanierung Bahnsteigdächer und Treppenanlage
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Farbliche Gestaltung des Bahnhofs und der
Lärmschutzwand
• Graffitischutzboards in der Personenunterführung
• Umfeldstele
• Neubau von zwei Aufzügen
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Miesterhorst • Verlängerung des Bahnsteigs
• Erneuerung des Bahnsteigs
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Vitrine auf dem Zugangsweg
• Farbliche Gestaltung des Bahnhofs und der
Lärmschutzwand
• Graffitischutzboards in der Personenunterführung
• Überdachte Fahrradstellplätze
• Umfeldstele
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Mieste • Verlängerung der Bahnsteige
• Erneuerung der Bahnsteige
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Vitrine auf dem Zugangsweg
• Farbliche Gestaltung des Bahnhofs und der
Lärmschutzwand
• Graffitischutzboards in der Personenunterführung
• Überdachte Fahrradstellplätze
• Umfeldstele
• Begrünung des Bahnhofsumfelds
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Solpke • Verlängerung des Bahnsteigs
• Erneuerung des Bahnsteigs
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Farbliche Gestaltung des Bahnhofs
• Graffitischutzboards in der Personenunterführung
• Überdachte Fahrradstellplätze
• Umfeldstele
• Begrünung des Bahnhofsumfelds
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Gardelegen • Verlängerung der Bahnsteige
• Erneuerung der Bahnsteigoberfläche Gleis 2
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Farbliche Gestaltung des Bahnhofs und der
Lärmschutzwand
• Graffitischutzboards in der Personenunterführung
• Umfeldstele
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Jävenitz • Verlängerung des Bahnsteigs
• Erneuerung des Bahnsteigs
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Farbliche Gestaltung des Bahnhofs und der
Lärmschutzwand
• Überdachte Fahrradstellplätze
• Umfeldstele
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Uchtspringe
(Umsetzung durch
ABS Hannover–
Berlin)
• Neubau Mittelbahnsteig inklusive Aufzug
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Aufwertung überdachter Fahrradstellplätze
• Umfeldstele
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Vinzelberg
(Umsetzung durch
ABS Hannover–
Berlin)
• Neubau Außen- und Hausbahnsteig inkl. Aufzüge
• Neubau Fußgängerüberführung mit zwei Treppen
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Umfeldstele
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Möringen (Altm) • Verlängerung der Bahnsteige
• Neubau Fußgängerüberführung mit zwei Treppen
• Erneuerung der Bahnsteige
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Überdachte Fahrradstellplätze
• Umfeldstele
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Hämerten • Verlängerung des Bahnsteigs
• Erneuerung des Bahnsteigs
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Überdachte Fahrradstellplätze
• Umfeldstele
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Schönhausen
(Elbe)
• Verlängerung des Bahnsteigs
• Erneuerung des Bahnsteigs
• Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Umfeldstele
• Erneuerung des Wegeleitsystems mit taktilen
Elementen
• Erneuerung und Erweiterung der
Reisendeninformation
• Höhenanpassung der ÖPNV-Haltestelle an
Verkehrsstation
Großwudicke • Verlängerung des Bahnsteiges
Rathenow • Erneuerung Bahnsteige
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Umrüstung auf LED-Beleuchtung
• Neue Zugzielanzeiger und Lautsprecher
• Erneuerung und Instandsetzung der Treppen
• Instandsetzung Bahnsteigüberdachungen
• Instandsetzung Personenunterführung
• Instandsetzung Reisendenweg durch Glashalle und
Empfangsgebäude
Elstal • Erneuerung Bahnsteige
• Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Umrüstung auf LED-Beleuchtung
• Erneuerung und Instandsetzung der Treppen inkl.
Geländer
• Austausch der Aufzüge
• Begrünung des Bahnhofsumfelds
• Künstlerische Gestaltung
• Taktiles Leitsystem
• Stufenfreiheit
Bahnhof Maßnahmen (Auswahl)
Dallgow-Döberitz • Wetterschutz am Bahnsteig
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Umrüstung auf LED
• Austausch des Aufzugs
• Erneuerung Treppeneinhausung
• Taktiles Leitsystem
• Stufenfreiheit
Berlin-Staaken • Wetterschutz am Bahnsteig
• Umrüstung auf LED
• Sitzbänke am Bahnsteig
• Neue Zugzielanzeiger und Lautsprecher
• Erneuerung und Instandsetzung der Treppe inkl.
Geländer
• Austausch des Aufzugs
• Taktiles Leitsystem
57. Welche Bahnhöfe werden im Rahmen der Generalsanierung zu
Zukunftsbahnhöfen ausgebaut, und welche der umgesetzten Maßnahmen sind
dafür ursächlich, dass der jeweilige Bahnhof als Zukunftsbahnhof
klassifiziert werden kann (bitte alle auflisten)?
Im Rahmen der Korridorsanierung werden folgende Bahnhöfe nach dem
Zielbild „Zukunftsbahnhof“ entwickelt: Berlin-Staaken, Dallgow-Döberitz, Elstal,
Rathenow, Hämerten, Möringen, Uchtspringe, Jävenitz, Gardelegen, Solpke,
Mieste, Miesterhorst, Oebisfelde, Immensen-Arpke, Dollbergen, Dedenhausen,
Meinersen, Leiferde b. Gifhorn, Gifhorn, Calberlah, Fallersleben.
58. Wie ist der aktuelle Planungsstand zur Gewährleistung eines attraktiven
und leistungsfähigen Schienenersatzverkehrs (SEV) in der Zeit der
Totalsperrung?
Das SEV-Konzept wurde durch die Aufgabenträger (AT) und
Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) erstellt. Die Fahrzeuge und Fahrpersonal sind
rahmenvertraglich über die DB InfraGO AG gebunden. Die Kapazitäten können
durch die jeweiligen EVU abgerufen werden. Der Fahrplan für die erste Phase
ist u. a. im DB Navigator hinterlegt.
59. Mit wie vielen Bussen und Fahrern soll der SEV bewerkstelligt werden?
Für die Durchführung des SEV sollen ab Oktober 2026 rund 40 Busse sowie
etwa 100 Mitarbeiter eingesetzt werden.
60. Was ist der Bauablauf für die folgenden Gewerke jeweils (bitte
aufführen, welche Maßnahmen in welchem Zeitraum durchgeführt werden):
a) Oberbau,
b) Leit- und Sicherungstechnik,
c) Oberleitungen,
d) Telekommunikation,
e) Elektrische Energieanlagen (50 Hz),
f) Konstruktiver Ingenieurbau?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung „Generalsanierung der Strecke
Obertraubling–Passau“ vom 20. April 2026 auf Bundestagsdrucksacke21/5575
verwiesen.
61. Welche für den Bereich der Generalsanierung geplanten Maßnahmen zur
Verbesserung des Zustands oder der Kapazität sind nicht umsetzbar, und
welche rechtlichen Limitationen haben die Umsetzung verhindert (bitte
jeweils aufführen)?
Baumaßnahmen, die Planrecht erfordern, können aufgrund der kurzen
vorlaufenden Planungszeit nicht umgesetzt werden. Zu beachten ist, dass die parallel
durchgeführten Maßnahmen des Bedarfsplans und der Sanierung der Festen
Fahrbahn auf Basis von Planfeststellungen umgesetzt werden.
62. Wie viele infrastrukturbedingte Störungen gab es in den letzten fünf
Jahren jeweils im Bereich der Generalsanierung (bitte jeweils in
Stellwerksanlage, Signale, Weichen, Zugfunk, Oberbau, Kabel, Oberleitung,
Zugsicherung unterteilen)?
Verursacher 2021 2022 2023 2024 2025
Telekommunikationsanlagen 549 87 557 678 656
Fahrbahn 5.699 12.757 5.726 5.170 36.152
Bahnübergangssicherungsanlagen
217 738 979 483 2.286
Anlagen Leit- und
Sicherungstechnik
18.042 33.105 28.950 51.635 42.586
Weichen 22.003 26.103 32.025 43.658 75.940
63. Bei welchen Anlagen erfolgt im Rahmen dieser Generalsanierung kein
Eins-zu-eins-Ersatz, sondern ein Ersatz z. B. mit Erhöhung der
Abzweiggeschwindigkeit von Weichen, und wie erfolgt hier die Finanzierung
durch den Bund?
Im Rahmen des Projekts werden Weichen entlang des gesamten Korridors
erneuert bzw. ersetzt. Dies betrifft unter anderem die Bahnhöfe Fallersleben,
Oebisfelde, Nennhausen, Buschow sowie die Abzweige Bamme und Ribbeck. Die
ausgebauten Weichen werden entweder durch baugleiche oder durch neue
Weichenformen ersetzt, da einige ursprüngliche Weichenformen nicht mehr
hergestellt werden. Die Abzweiggeschwindigkeit bleibt dabei unverändert. Die
Finanzierung erfolgt über LuFV-Mittel.
64. Welche Leistungen für die Generalsanierung sind noch nicht
ausgeschrieben?
Für die Korridorsanierung Lehrte–Berlin befinden sich die folgenden
Leistungspakete derzeit in Vorbereitung zur Ausschreibung: Sicherungsleistung
Fallersleben–Oebisfelde, Bauleistung Lärmschutzwände Wustermark–Berlin-
Spandau, Diverse Bauleistungen an Verkehrsstationen Großwudicke–Berlin-
Staaken und Bauausführung Verkehrsstation Möhringen.
65. Welche Leistungen für die Generalsanierung sind noch nicht vergeben?
Für die Korridorsanierung Lehrte–Berlin befinden sich die folgenden
Leistungspakete vor der Vergabe: Bauleistung (u. a. Oberau. KIB, OLA)
Fallersleben-Oebisfelde, Bauüberwachung Fallersleben-Oebisfelde, Sicherheits- und
Gesundheitskoordination Wustermark – Berlin Spandau und Bauhauptleistung
Bahntechnik (u. a. Oberbau, OLA, LST) Wustermark–Berlin-Spandau.
67. Welche Bahnhöfe werden im Zuge der Korridorsanierung barrierefrei
ausgebaut?
Elstal, Oebisfelde, Uchtspringe, Vinzelberg, Immensen-Arpke.
68. Welche der durchgeführten Maßnahmen wirken auf die Erfüllung des im
Bedarfsplan des Bundesschienenwegeausbaugesetzes aufgeführten
Ausbaus der Strecke Berlin–Hannover in Bezug auf den Bau eines
zusätzlichen Gleises und die Elektrifizierung der Strecke hin?
Hier wirkt die Maßnahme „Elektrifizierung Gl. 705 Bhf. Dollbergen“.
69. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Lehrte, die aktuell über ein Stellwerk der Bauform Sp Dr S600 verfügt,
geplant?
70. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Immensen-Arpke, die aktuell über ein ESTW‑A (Elektronisches
Stellwerk – Außenelementansteuerung oder abgesetzter Stellwerksrechner)
der Bauform SIMIS‑C (Sicheres Mikrocomputersystem von Siemens,
Bauform C) verfügt, geplant?
71. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Dollbergen, die aktuell über ein ESTW-A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
72. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Meinersen, die aktuell über ein ESTW-A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
73. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Leiferde (bei Gifhorn), die aktuell über ein ESTW-A der Bauform SI-
MIS‑C verfügt, geplant?
74. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Gifhorn, die aktuell über ein ESTW-A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
75. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Fallersleben, die aktuell über ein ESTW‑UZ (Elektronisches Stellwerk –
Unterzentrale) der Bauform SIMIS‑C verfügt, geplant?
76. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Vorsfelde, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
77. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Oebisfelde, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
78. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Miesterhorst, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C
verfügt, geplant?
79. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Mieste, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
80. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Solpke, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
81. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Gardelegen, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
82. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Jävenitz, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
83. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Vinzelberg, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
84. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Bindfelde Abzw (Bindfelde Abzweig), die aktuell über ein ESTW‑A der
Bauform SIMIS-C verfügt, geplant?
85. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Schönhausen (Elbe), die aktuell über ein ESTW-A der Bauform SIMIS-
C verfügt, geplant?
86. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Schönhauser Damm Bbf (Betriebsbahnhof), die aktuell über ein ESTW-
A der Bauform SIMIS-C verfügt, geplant?
87. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Großwudicke, die aktuell über ein ESTW-A der Bauform SIMIS-C
verfügt, geplant?
88. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Rathenow, die aktuell über ein ESTW‑UZ der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
89. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Nennhausen, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C
verfügt, geplant?
90. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Buschow, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C verfügt,
geplant?
91. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Groß Behnitz, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C
verfügt, geplant?
92. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Wustermark, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C
verfügt, geplant?
93. Welche Änderungen sind oder welcher Ersatz ist an der Betriebsstelle
Berlin-Staaken, die aktuell über ein ESTW‑A der Bauform SIMIS‑C
verfügt, geplant?
Die Fragen 69 bis 93 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Im Rahmen der Korridorsanierungen erfolgen Anpassungen in einzelnen
Stellwerken entlang der Strecke (bspw. durch Anschluss neuer Weichen notwendige
Anpassungen). Die Stellwerksmaßnahmen auf dem Korridor Lehrte–Berlin
werden über das Bedarfsplanprojekt ABS Hannover-Berlin in der zweiten
Baustufe umgesetzt. An der Betriebsstelle Wustermark ist ein Ersatz durch das
Parallelprojekt ESTW Wustermark geplant.
94. Sind Ersatzmaßnahmen, die dem Stand der Technik bzw. entsprechenden
Streckenlayouts entsprechen, wie etwa die Erhöhung der
Weichenabzweiggeschwindigkeit, und über den Eins-zu-eins-Ersatz hinausgehen,
pauschal durch den Bund förderfähig, bzw. benötigt es jeweils einen
Wirtschaftlichkeitsnachweis?
Nach Auskunft der DB InfraGO AG sind bei Korridorsanierungen unter
Kapazitätsgesichtspunkten und zur Erhöhung der Resilienz insbesondere die
Optimierung des Gleiswechselbetriebs bzw. zusätzliche Überleitverbindungen für
den operativen Betrieb von Bedeutung. Bis zur Entscheidung über die
Zuwendungsfähigkeit kann die DB InfraGO AG keine Angaben zu Kosten machen.
95. Wie viel Personal (in Vollzeitäquivalenten) für die Planung der
Generalsanierung kommt aus Aus- und Neubauprojekten, deren
Leistungsphasenwechsel aufgrund ausstehender bzw. fehlender Finanzierung nicht
vollzogen werden kann?
96. Aus welchen Aus- und Neubauprojekten kommt dieses Personal (bitte
jeweils pro Aus- und Neubauprojekt in Vollzeitäquivalenten angeben)?
Die Fragen 95 und 96 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Nach Auskunft der DB AG werden im Rahmen des Projektmanagements
Mitarbeiter der DB AG im Sinne der Arbeitseffizienz entsprechend des
Arbeitsanfalls der einzelnen Projekte projektübergreifend eingesetzt. Eine Erfassung des
jeweiligen projektbezogenen Arbeitsanteils und damit genaue Angaben im
Sinne der Fragestellung liegen somit nicht vor
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
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