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Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen (Antwort zu Drs. 21/7369)

dip / drucksache 10.08.2026 · WP 21 · 21/7550 · Antwort · Original ↗

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Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen (Antwort zu Drs. 21/7369) Deutscher Bundestag Drucksache 21/7550 21. Wahlperiode 10.08.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Angela Rudzka, Martin Reichardt, Sebastian Maack, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD – Drucksache 21/7369 – Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist seit Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und politischer Debatten. Die seit dem Jahr 2020 durchgeführte COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigt eine deutliche Zunahme psychischer Belastungen und psychosomatischer Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen (www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatrie-psycho therapie-und-psychosomatik/forschung/arbeitsgruppen/child-public-health/for schung/copsy-studie.html). Auch das Deutsche Schulbarometer 2025/2026 zeigt erhebliche Belastungen. Danach weisen 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten auf (s. u., S. 18). Rund 30 Prozent der 11- bis 17‑Jährigen berichten von regelmäßigen Mobbingerfahrungen (s. u., S. 71 bis 74). 61 Prozent der Befragten geben an, dass an ihrer Schule viel verlangt wird, und 47 Prozent berichten, auch am Wochenende lernen zu müssen (s. u., S. 32 bis 34). Darüber hinaus berichten viele Kinder und Jugendliche von Sorgen hinsichtlich Kriegen, internationaler Krisen und ihrer persönlichen Zukunft (S. 43 bis 45, www.bosch-stiftung.de/sites/default/files/publications/pdf/2026-03/Deutsches %20Schulbarometer%20Schüler%202025_26_.pdf). Besonders betroffen sind nach den Ergebnissen des Schulbarometers Kinder und Jugendliche aus Familien mit sozialen oder wirtschaftlichen Problemen. Diese berichten überdurchschnittlich häufig von psychischen Belastungen, geringem schulischem Wohlbefinden und einer geringeren Lebenszufriedenheit (https://bosch-stiftung.de/p resse/deutsches-schulbarometer-psychische-belastung-bei-kindern-und-jugend lichen-steigt-erstmals, www.bkj.de/meldung/deutsches-schulbarometer-2025- 26-zeigt-psychische-belastungen-bei-schuelerinnen-nehmen-wieder-zu/, https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/deutsches-schulbarometer-sch uelerbefragung-2026-die-wichtigsten-ergebnisse/). Auch die Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zum Kindeswohl 2026 verweist auf erhebliche Defizite beim Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen und ordnet Deutschland lediglich auf Platz 25 von Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 10. August 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. 37 untersuchten Industriestaaten ein (www.unicef.de/informieren/aktuelles/pre sse/-/unicef-studie-kindeswohl-2026/397376). Zwar wurden durch Bund, Länder und Kommunen zahlreiche Programme zur Förderung psychischer Gesundheit, zur Gewaltprävention, zur Demokratieförderung, zur Förderung von Medienkompetenz sowie zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen finanziert, gleichwohl werden weiterhin hohe beziehungsweise steigende Belastungswerte festgestellt. Die Fragesteller sehen daher Aufklärungsbedarf hinsichtlich der politischen Schlussfolgerungen der Bundesregierung, der ergriffenen Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich des Bundes, der hierfür eingesetzten Haushaltsmittel sowie der tatsächlichen Wirksamkeit dieser Maßnahmen.  1. Welche Schlussfolgerungen hat die Bundesregierung gegebenenfalls aus den bisherigen Ergebnissen der COPSY-Studie gezogen?  2. Welche Schlussfolgerungen hat die Bundesregierung gegebenenfalls aus den Ergebnissen des Deutschen Schulbarometers 2025/2026 gezogen?  3. Welche Schlussfolgerungen hat die Bundesregierung gegebenenfalls aus den Ergebnissen der UNICEF-Studie zum Kindeswohl 2026 gezogen? Die Fragen 1 bis 3 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die drei genannten Studien verdeutlichen den Handlungsbedarf im Bereich der psychischen Gesundheit und des allgemeinen sowie des schulischen Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Sie zeigen, dass trotz Pandemie und Krisenlagen für die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine gute subjektive Gesundheit sowie eine hohe Lebenszufriedenheit besteht, die sich jedoch insbesondere in den Pandemiejahren 2020 und 2021 verschlechtert hat und seitdem nicht auf das vorpandemische Niveau zurückgekehrt ist. Die Studien beschreiben auch Faktoren, die die psychische Gesundheit stärken. Die Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist eines der vordringlichen Ziele der Bundesregierung. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD hat sich die Koalition darauf verständigt, eine Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ neu zu entwickeln. Die Bundesregierung hat die Ergebnisse der in den Fragen 1 bis 3 genannten Studien zur Kenntnis genommen und lässt sie in die Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ einfließen. Die Schwerpunkte der Strategie sollen auf Prävention und Früherkennung liegen, insbesondere durch Aufklärung und Beratung von Eltern sowie Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen und weiteren Fachkräften. Ziel der Bundesregierung ist es, die Bereiche Bildung, Jugendhilfe und Gesundheit besser zu verzahnen.  4. Welche Belastungsfaktoren bewertet die Bundesregierung derzeit gegebenenfalls als die wichtigsten Ursachen psychischer Belastungen von Kindern und Jugendlichen?  5. Welche Belastungsfaktoren hat die Bundesregierung gegebenenfalls derzeit als die dringendsten politischen Handlungsfelder identifiziert? Die Fragen 4 und 5 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen lassen sich nicht auf einzelne Ursachen zurückführen. Vielmehr wird von einem Zusammenspiel verschiedener Belastungsfaktoren ausgegangen, deren jeweiliger Beitrag nicht eindeutig bestimmt werden kann. Neben den Folgen der COVID-19-Pandemie werden auch weitere gesellschaftliche Krisen als potenzielle Belastungsfaktoren diskutiert. Vor allem Kriege, Klimawandel, wirtschaftliche Belastungen und soziale Ungleichheit können zu Zukunftsunsicherheit, familiären Belastungen, eingeschränkter sozialer Teilhabe und einem verminderten Gefühl von Sicherheit und Kontrolle beitragen. Diese Belastungen können sich gegenseitig verstärken und treffen häufig besonders diejenigen Kinder und Jugendlichen, die bereits über geringere Bewältigungsressourcen oder einen eingeschränkten Zugang zu Unterstützungsleistungen verfügen. Auch digitale Lebenswelten und soziale Medien werden als möglicher Einflussfaktor diskutiert. Bei der Interpretation der beobachteten Entwicklungen ist zu berücksichtigen, dass ein veränderter gesellschaftlicher Umgang mit psychischer Gesundheit/psychischen Erkrankungen Einfluss darauf haben kann, wie psychische Beschwerden wahrgenommen und berichtet werden. Eine stärkere Aufklärung kann Stigmatisierung verringern und die Bereitschaft erhöhen, psychische Belastungen offen anzusprechen oder professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig wird wissenschaftlich diskutiert, inwieweit sich die Grenzen zwischen normalen Belastungsreaktionen und behandlungsbedürftigen psychischen Störungen in der öffentlichen Wahrnehmung verschoben haben und welchen Einfluss dies auf die berichtete Häufigkeit psychischer Beschwerden haben könnte. Vor diesem Hintergrund adressiert die Bundesregierung Belastungsfaktoren nicht isoliert. In besonderem Fokus steht derzeit das Thema digitale Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen.  6. Welche konkreten Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich des Bundes wurden aufgrund der Erkenntnisse der COPSY-Studie gegebenenfalls eingeleitet, erweitert oder verändert?  7. Welche konkreten Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich des Bundes wurden aufgrund der Erkenntnisse zu Mobbing und Cybermobbing gegebenenfalls eingeleitet, erweitert oder verändert?  8. Welche konkreten Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich des Bundes wurden aufgrund der Erkenntnisse zu psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen gegebenenfalls eingeleitet, erweitert oder verändert?  9. Welche konkreten Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich des Bundes wurden aufgrund der Erkenntnisse zu Leistungsdruck bei Kindern und Jugendlichen gegebenenfalls eingeleitet, erweitert oder verändert? 10. Welche konkreten Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich des Bundes wurden aufgrund der Erkenntnisse zu Zukunftsängsten und Krisensorgen von Kindern und Jugendlichen gegebenenfalls eingeleitet, erweitert oder verändert? Die Fragen 6 bis 10 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Wie in der Antwort zu den Fragen 4 und 5 ausgeführt, adressiert die Bundesregierung psychische Belastungsfaktoren und somit auch entsprechende Maßnahmen nicht isoliert. Vielmehr werden Belastungsfaktoren in der Regel übergreifend adressiert. Die entsprechenden Maßnahmen zielen insbesondere auf die Förderung der psychischen Gesundheit, die Verbesserung des Wohlbefindens und die Steigerung der Resilienz von Kindern und Jugendlichen. Es existieren bereits zahlreiche Unterstützungs- und Hilfsangebote, die im Bedarfsfall weiterentwickelt werden. Diese werden durch neue Maßnahmen ergänzt. Eine wichtige Maßnahme in diesem Zusammenhang ist die Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“, die derzeit von der Bundesregierung entwickelt wird, siehe hierzu auch die Antwort zu den Fragen 1 bis 3. Die Bundesregierung prüft derzeit die von der unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ am 24. Juni 2026 vorgelegten Handlungsempfehlungen. Die Erkenntnisse der Bestandsaufnahme und die Handlungsempfehlungen der Kommission werden in die weiteren Überlegungen der Bundesregierung einbezogen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bietet ein umfangreiches Angebot von Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention, Suchtprävention und Prävention exzessiver Mediennutzung an, durch das die psychische Gesundheit und ein gesundes Aufwachsen insgesamt unterstützt werden sollen. Beispielsweise werden im Portal zur Kindergesundheit (www.kindergesundhei t-info.de) umfangreiche Informationen zur Förderung einer gesunden, auch psychischen, Entwicklung von Kindern für Eltern und Fachkräfte in Kita und Kommune bereitgestellt. Ein weiteres Beispiel ist die Kampagne „Ins Netz gehen“ des BIÖG (www.ins- netz-gehen.de) zur Prävention internetbezogener Störungen im Jugendalter. Auch Cybermobbing wird dabei adressiert. Ein wichtiger Ansatzpunkt, um psychosoziale Risiken und psychische Belastungen und Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf mit Unterstützungsmaßnahmen gegen zu wirken, sind die Stärkung der Gesundheitsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche, die als Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung in § 26 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) festgelegt sind. Um die Bekanntheit und Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter zu erhöhen, führt das BIÖG entsprechende gesundheitskommunikative Maßnahmen durch. Eltern und Fachkräfte finden Informationen zu den U-Untersuchungen und zur J1 Jugendgesundheitsuntersuchung auf dem Kindergesundheitsportal des BIÖG. Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf der Steigerung der Bekanntheit der J1 über die Informationskampagne des BIÖG „J1 – Lass checken!“ Die Verantwortung für die schulische Bildung liegt grundsätzlich bei den Ländern. Im gemeinsamen Arbeitsprozess von Bund und Ländern anlässlich des IQB- Bildungstrends im Jahr 2024 haben sich Bund und Länder auf die Prüfung verständigt, wie die sozio-emotionalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern gefördert und die Feedback- und Beratungskultur gestärkt werden können. Der Bund unterstützt diese Vorhaben. 11. Welche möglichen Programme des Bundes, die sich unmittelbar an Kinder und Jugendliche richten, befassen sich derzeit mit der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (bitte gegebenenfalls nach Programmen, deren Laufzeit und Fördervolumen aufschlüsseln)? 12. Welche möglichen Programme des Bundes, die sich unmittelbar an Kinder und Jugendliche richten, befassen sich derzeit mit Gewaltprävention, Mobbing- und Cybermobbingprävention (bitte gegebenenfalls nach Programmen, deren Laufzeit und Fördervolumen aufschlüsseln)? Die Fragen 11 und 12 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Der Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) ist das zentrale Förderinstrument der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland und leistet seit dem Jahr 1950 (bis zum Jahr 1993 als Bundesjugendplan) einen unverzichtbaren Beitrag zur Chancengleichheit, Bildung und gesellschaftlichen Teilhabe junger Menschen. Er trägt besonders dazu bei, dass – junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung gefördert und Benachteiligungen vermieden bzw. abgebaut werden, – Eltern und andere Erziehungsberechtigte beraten und unterstützt werden, – Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl geschützt werden, – förderliche Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder-, jugend- und familienfreundliche Umwelt geschaffen und erhalten werden. Im Handlungsfeld 4 des KJP „Hilfen für Familien, junge Menschen, Eltern und andere Erziehungsberechtigte“ werden durch gezielte Beratungs- und Unterstützungsangebote besonders Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung besonderer Herausforderungen im Bereich der mentalen Gesundheit unterstützt. Hier stehen aktuell über 10 Mio. Euro zur Verfügung. Die modellhaften Maßnahmen werden wissenschaftlich begleitet. Des Weiteren wird auf die Tabelle in der Anlage 1 verwiesen.* 13. Welche möglichen Programme des Bundes, die sich unmittelbar an Kinder und Jugendliche richten, befassen sich derzeit mit Demokratieförderung, Partizipation und gesellschaftlicher Teilhabe von Kindern und Jugendlichen (bitte gegebenenfalls nach Programmen, deren Laufzeit und Fördervolumen aufschlüsseln)? Zu allgemeinen Ausführungen zum KJP wird auf die Antwort zu den Fragen 11 und 12 verwiesen. Besonders die Förderung von Maßnahmen im KJP-Handlungsfeld 1 „Kinder- und Jugendarbeit, außerschulische Jugendbildung“ leistet einen wichtigen Beitrag zur besseren Partizipation, gesellschaftlichen Teilhabe und einem demokratischen Miteinander. Dafür werden rund 67 Mio. Euro eingesetzt. Die Förderung von modellhaften Maßnahmen wird regelmäßig evaluiert. Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ist im Jahr 2025 in die dritte Förderperiode gestartet. Im jährlichen Haushaltsaufstellungsverfahren werden „Demokratie leben!“ entsprechende Haushaltsmittel zugewiesen. Da die Haushaltsaufstellungsverfahren für die Jahre 2027 bis 2032 noch nicht abgeschlossen sind, kann hier lediglich das gesamte Fördervolumen der Jahre 2025 und 2026 mit 368 519 000 Euro angegeben werden. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/7550 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 14. Welche Studien zur psychischen Gesundheit, zum Wohlbefinden und zu Belastungsfaktoren von Kindern und Jugendlichen wurden seit dem 1. Januar 2020 gegebenenfalls mit Bundesmitteln finanziert oder gefördert (bitte gegebenenfalls jeweils nach Studie, Auftragnehmer, Laufzeit und Kosten aufschlüsseln)? 15. Welche Gesamtausgaben aus Bundesmitteln sind seit dem 1. Januar 2020 gegebenenfalls für Studien und Forschungsprojekte zur psychischen Gesundheit und zu Belastungsfaktoren von Kindern und Jugendlichen entstanden? Die Fragen 14 und 15 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Es wird auf die Tabelle in der beigefügten Anlage 2 verwiesen.* 16. Welche Gesamtausgaben aus Bundesmitteln sind seit dem 1. Januar 2020 gegebenenfalls für Maßnahmen und Programme zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen entstanden? Maßnahme/Programm Gesamtausgaben aus Bundesmitteln seit dem 1. Januar 2020 in Euro Mental Health Coaches 19.625.620 KNIETZSCHE und der Zucker 155.535 KNIETZSCHE und der Stress 149.811 Hilfen im Netz, Hilfe und Informationen für junge Menschen mit suchtkranken oder psychisch kranken Eltern 3.186.492 [U25] Suizidprävention für junge Menschen 3.686.865 Nummer gegen Kummer e. V. 6.819.300 Informationen und Angebote zum psychischen Wohlbefinden 297.723 17. Welche Gesamtausgaben aus Bundesmitteln sind seit dem 1. Januar 2020 gegebenenfalls für Maßnahmen gegen Mobbing und Cybermobbing entstanden? Maßnahme Gesamtausgaben aus Bundesmitteln seit dem 1. Januar 2020 in Euro JUUUPORT.de, Bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben wie Cybermobbing 889.490 18. Welche Gesamtausgaben aus Bundesmitteln sind seit dem 1. Januar 2020 gegebenenfalls für Programme der Demokratieförderung, Partizipation und gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen entstanden? Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sind seit dem Jahr 2020 Ausgaben für Demokratieförderung, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen entstanden. Diese werden allerdings nicht explizit ausgewertet. Die Gesamtausgaben von „Demokratie leben!“ können in den Haushaltsrechnungen des Bundes unter folgendem Link eingesehen werden: * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/7550 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Oeffentliche_Finan-zen/B undeshaushalt/Haushalts_und_Vermoegensrechnungen_des_Bundes/haushalts_ vermoegensrechnungen_des_bundes.html. 19. Welche der möglichen vorgenannten Programme und Maßnahmen wurden evaluiert, und welche Schlussfolgerungen hat die Bundesregierung gegebenenfalls hieraus gezogen? 20. Welche Zielgrößen wurden für die jeweiligen möglichen Programme und Maßnahmen (vgl. Vorfragen) festgelegt? 21. Welche dieser in Frage 20 erfragten möglichen Zielgrößen wurden erreicht, welche nicht und aus welchen Gründen? Die Fragen 19 bis 21 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Es wird auf die Tabelle in der beigefügten Anlage 3 verwiesen.* 22. Bei welchen möglichen Programmen und Maßnahmen konnte eine nachweisbare Verringerung psychischer Belastungen von Kindern und Jugendlichen festgestellt werden? 23. Bei welchen möglichen Programmen und Maßnahmen konnte eine nachweisbare Verringerung von Mobbing oder Cybermobbing festgestellt werden? 24. Welche möglichen Programme oder Maßnahmen wurden aufgrund unzureichender Wirksamkeit verändert, reduziert oder eingestellt? 25. Welche möglichen Programme oder Maßnahmen wurden trotz fehlender oder nicht nachgewiesener Wirksamkeit fortgeführt und aus welchen Gründen? 26. Bei welchen der vorgenannten möglichen Programme und Maßnahmen liegen der Bundesregierung bislang keine belastbaren Erkenntnisse über deren tatsächliche Wirksamkeit vor? 27. Für welche der vorgenannten möglichen Programme und Maßnahmen liegen der Bundesregierung bislang keine wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweise hinsichtlich einer Verringerung psychischer Belastungen, von Mobbing oder Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen vor? 28. Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung dazu gebildet, dass die in den genannten Studien dokumentierten Belastungen von Kindern und Jugendlichen trotz umfangreicher Förderprogramme, Maßnahmen und seit Jahren vorliegender wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterhin auf hohem Niveau verbleiben oder teilweise zunehmen, und wenn ja, wie lautet diese? 29. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus diesem in Frage 28 benannten Umstand? Die Fragen 22 bis 29 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/7550 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. Wie in der Antwort zu den Fragen 4 und 5 dargestellt, hängt die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen von einer Vielzahl von Einflussfaktoren ab. Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage im Kontext multipler gesellschaftlicher Unsicherheiten auf und sind mit komplexen Anforderungen konfrontiert. Die Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in diesem Kontext ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der neben dem Bund auch Länder und Kommunen ihren Beitrag leisten. Programme und Maßnahmen verfolgen meist einen ganzheitlichen Ansatz, der im Sinne der Verhaltens- und Verhältnisprävention individuelle und strukturelle Maßnahmen kombiniert. Die Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist eines der vordringlichen Ziele der Bundesregierung. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend arbeitet an einer Strategie, die einen umfassenderen Ansatz hat als ein einzelnes Bundesprogramm. Es wird auf die Antwort zu den Fragen 1 bis 3, 11 bis 12, 13, 16, 17, 18 und 19 bis 21 verwiesen. 30. Welche zusätzlichen Maßnahmen plant die Bundesregierung in der laufenden Wahlperiode gegebenenfalls zur Verringerung psychischer Belastungen von Kindern und Jugendlichen? Neben der im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD verankerten Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ ist ebenfalls im Koalitionsvertrag ein Maßnahmenpaket zur Stärkung von Gesundheits- und Jugendmedienschutz hinsichtlich des Einflusses digitaler Mediennutzung auch auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen vorgesehen. Deshalb wird die Umsetzung der Handlungsempfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ geprüft, siehe auch die Antworten zu den Fragen 1 bis 3 und 6 bis 10. Zudem wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ auf Bundesdrucksache 21/1837 verwiesen. 31. Welche zusätzlichen Haushaltsmittel sind hierfür möglicherweise vorgesehen (vgl. Frage 30)? Über die Verteilung der Haushaltsmittel entscheidet der Haushaltsgesetzgeber. 32. Bis zu welchem Zeitpunkt erwartet die Bundesregierung gegebenenfalls messbare Verbesserungen bei den in den genannten Studien festgestellten Belastungsfaktoren? 33. Woran wird die Bundesregierung den Erfolg ihrer möglichen Maßnahmen (vgl. Frage 32) konkret messen? 34. Welche konkreten Maßnahmenpakete plant die Bundesregierung gegebenenfalls für die von ihr selbst als besonders dringlich eingestuften Belastungsfaktoren von Kindern und Jugendlichen? 35. Welche konkreten Zielwerte sollen durch diese möglicherweise geplanten Maßnahmenpakete erreicht werden (vgl. Frage 34)? 36. In welchem Zeitraum erwartet die Bundesregierung das Erreichen dieser möglichen Zielwerte (vgl. Frage 35)? Die Fragen 32 bis 36 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammenfassend beantwortet. Es wird auf die Antwort zu den Fragen 1 bis 5 und 22 bis 29 verwiesen. Angesichts des komplexen und multifaktoriellen Wirkungsgefüges sind Zeitpunkte für eine Zielerreichung nicht seriös bestimmbar. Mögliche Zielwerte für die Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ werden in deren Rahmen erarbeitet. Vor dem hier skizzierten Hintergrund kommt einem kontinuierlichen Monitoring der Kinder- und Jugendgesundheit eine zentrale Bedeutung zu. Um die Datenlage zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, fördert das Bundesministerium für Gesundheit seit dem 1. Januar 2025 das Projekt PI- NOKIJO – Pilotstudie und Konzeptentwicklung für ein bundesweites Monitoring der Kinder- und Jugendgesundheit in einer Panel-Kohorte am Robert Koch-Institut (www.rki.de/DE/Themen/Nichtuebertragbare-Krankheiten/Gesun dheit-im-Lebensverlauf/Kinder-und-Jugendgesundheit/pinokijo.html). Anlage 1 Antwort zu Fragen 11 und 12 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 1 Titel des Programms Laufzeit Fördervolumen in Euro Hilfen im Netz 01.07.2023-30.06.2029 3.186.492 U25 Suizidprävention 01.01.2019-31.12.2026 4.138.113 KNIETZSCHE und der Zucker 01.07.2026-30.09.2026 155.535 Infrastrukturförderung Nummer gegen Kummer e.V. Jährlich 856.500 Ausbau von JugendNotmail zu einem barrierearmen und mehrsprachigen psychosozialen Online-Beratungsangebot für Kinder und Jugendliche mit Zusatzmodulen und bundesweiten Schul-Workshops zum "Erlernen von Medienkompetenz" 01.05.2023 – 31.12.2026 (Schulworkshops 01.02. – 31.12.26) 631.492 (Gesamtvolumen inkl. Eigenmitteln: 697.430,- Euro) Krisenchat, Projekt: Webchat II 01.04.2025 – 31.12.2026 1.981.776 (Gesamtvolumen inkl. Eigenmitteln: 2.271.363,- Euro) Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 1 Antwort zu Frage 14: Eine Auflistung aller Studien findet sich in u.s. Tabelle. In einigen der aufgeführten Studien ist das Thema „Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ nur ein Teilaspekt der gesamten Studie. Antwort zu Frage 15: Die Gesamtsumme ist am Ende der Tabelle ersichtlich. Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) „Erkennen – Bewerten – Handeln: Zur psychischen Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland“ Robert Koch-Institut (RKI) 01.01.2016 – 30.06.2022 1.170.079 Innovation in der Partizipation und Information bei psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen (IPI KiJu) Aktion Psychisch Kranke e.V. 01.11.2022 – 01.10.2024 298.357 Pilotstudie und Konzeptentwicklung für ein bundesweites Monitoring der Kinder- und Jugendgesundheit in einer Panel-Kohorte (PINOKIJO) Robert Koch-Institut (RKI) 01.01.2025 – 31.12.2027 2.094.574 davon ca. 249.513 für das Thema psychische Gesundheit KIDA-Studie – Kindergesundheit in Deutschland aktuell – Monitoring der Kindergesundheit in und nach der COVID- 19-Pandemie Robert Koch-Institut (RKI) 01.12.2021 – 31.08.2023 1.236.126 davon ca. 67.513 für das Thema psychische Gesundheit Studie zur psychischen Gesundheit von jungen Erwachsenen in Deutschland (JEPSY-Studie) Robert Koch-Institut (RKI) 07/2023 – 06/2025 216.381 Künstlerische Therapien und kunstbasierte Pädagogik in der Schule. Studie zur Wirksamkeit der künstlerischen Ansätze und deren Umsetzbarkeit in der Schule für die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen. Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) RILL gGmbH, Berlin 08/2023 – 08/2024 98.845 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 2 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Kidkit learning – Online-Schulung für Fachkräfte für das Verständnis von Problemsituationen der Zielgruppen in ihren Familien Drogenhilfe Köln 15.08.2020 – 31.12.2020 149.420 Hilfen im Netz – Online-Beratung für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien Drogenhilfe Köln Projekt gGmbH, NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V. (National Association for Children of Addicts) 01.09.2022 – 31.01.2023 92.462 Suchttherapeutisches Akutprogramm für Eltern zur ressourcenorientierten Kompetenzstärkung in der Erziehung (STAERKE) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim 01.01.2021 – 31.12. 2023 147.700 Papa auch! – Analyse der Situation von Vätern mit Konsumstörung, um Ansätze zur Umsetzung einer vätersensiblen Suchthilfe zu formulieren Katholische Hochschule Nordrhein- Westfalen 01.08.2022 – 31.01.2025 237.315 Stärkung der Datensysteme zu Migration, Flucht und Gesundheit: eine Pilotstudie am Beispiel der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (STRONGDATA kids) Universität Bielefeld, Robert Koch-Institut (RKI) 01.10.2023 – 31.07.2026 439.597 Smarte Sensorik bei Telepsychotherapie von Kindern und Jugendlichen mit Zwangsstörungen (SSTeP-KiZ) Universitätsklinikum Tübingen 01.04.2020 – 31.03.2023 1.556.306 Innovatives Projekt zur Unterstützung und Resilienz- Entwicklung durch Selbsthilfe/Selbstregulation für Familien von schwer und schwerstbetroffenen Kindern und Jugendlichen mit LC und ME/CFS (NGK4Family) NichtGenesenKids e.V. 01.01.2025 – 31.12.2028 94.581 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 3 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Verbundprojekt: Pädiatrisches Netzwerk für die Versorgung und Erforschung von postakuten Folgen von COVID-19, ähnlichen postakuten Infektions- und Impfsyndromen sowie ME/CFS bei Kindern und Jugendlichen (PEDNET-LC) Zuwendungsempfänger mit Projektanteilen zu psychischer Gesundheit: Charité – Universitätsmedizin Berlin; Universität Bielefeld; Gesundheit Nord gGmbH; Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln; Technische Universität Dresden; Universitätsklinik Essen; Universitätsklinikum Freiburg; Universitätsmedizin Greifswald; Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf; Medizinische Hochschule Hannover; Universitätsklinikum des Saarlandes; Universitätsklinikum Jena; Klinikum Kassel; Universitätsklinikum Köln; Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck; Universitätsklinikum Magdeburg; Universitätsmedizin Mainz; LMU Klinikum München; Technische Universität München; AMEOS Klinikum St. Elisabeth Neuburg; Universität Regensburg; Universitätsmedizin Rostock (Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter); Klinikum Worms; Universitätsklinikum Würzburg 01.12.2024 – 31.12.2028 41.735.510 davon ca. 5.198.382 für psychische Gesundheit Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 4 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) AnorexiaVR – Virtuelle Körperexpositionstherapie für jugendliche Anorexia nervosa Patientinnen Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berliner Hochschule für Technik (BHT) 01.04.2023 – 31.12.2024 228.312 Krisenchat.de – Pilotprojekt Evaluation Krisenchat gGmbH 28.05.2021 – 31.01.2023 458.191 Outcome-Evaluation des Online- Suizidpräventionsprojektes [U25] des Deutschen Caritasverbandes Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg 01.01.2022 – 31.12.2024 102.000 MOVE FOR HEALTH-Studie 1.0 „Die Potenziale von Bewegung, Spiel und Sport für gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (Querschnittstudie) Weiterleitung von Mitteln durch die Deutsche Sportjugend e.V. im Rahmen des geförderten Projektes „MOVE FOR HEALTH“ an Mitglieder des dsj-Forschungsverbundes: Institut für Sportwissenschaft Universität Münster, Universität Paderborn, Humboldt- Universität zu Berlin, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. 01.01.2023 – 31.12.2023 283.235 Evaluation des Modellprojekts Mental Health Coaches an Schulen Universität Leipzig 01.08.0023 – 31.12.2024 75.068 MOVE FOR HEALTH-Studie 2.0 „Folgeerhebung zum Potenzial von Bewegung, Spiel und Sport für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (Längsschnittstudie) Weiterleitung von Mitteln durch die Deutsche Sportjugend e.V. im Rahmen des geförderten Projektes „MOVE FOR HEALTH“ an Mitglieder des dsj-Forschungsverbundes: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sportwissenschaften Universität Münster, TU Dortmund. 01.01.2024 – 31.12.2024 135.641 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 5 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Vertiefende Analyse der MOVE FOR HEALTH Studie 1.0 und 2.0 Weiterleitung von Mitteln durch die Deutsche Sportjugend e.V. im Rahmen des geförderten Projektes „MOVE FOR ALL“ an Mitglieder des dsj-Forschungsverbundes: Humboldt- Universität zu Berlin, Institut für Sportwissenschaft Universität Münster, TU Dortmund. 01.01.2025 – 31.12.2025 36.081 Machbarkeitsstudie zu einem digitalen Training für Eltern mit Psychischer Belastung (TEPSY) im Rahmen der DZPG- Aufbauförderung DZPG – Standort Berlin 2023–2025 731.537 Wirksamkeitsstudie zu einem digitalen Training für Eltern mit Psychischer Belastung (TEPSY) und ihre Kinder im Rahmen der DZPG-Ausbauförderung DZPG – Standort Berlin 2025–2030 1.818.319 Digitales Panel für die psychische Gesundheitsforschung und Forschungsnetzwerk für Psychotherapie mit Kindern DZPG – Standort Bochum 2025–2030 2.669.400 Entwicklungspfade zu psychischer Gesundheit und psychischen Störungen DZPG – Standort Marburg 2025–2030 1.463.525 Mapping, Inanspruchnahme und Nutzbarmachung psychosozialer Angebote für Kinder und Jugendliche DZPG – Standort München 2025–2030 372.543 Identifikation neuronaler Zielgrößen/ Targets für Neuromodulation im Entwicklungsverlauf bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen DZPG – Standort Magdeburg 2025–2030 262.338 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 6 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Comorbidity in ADHD and Developmental Dyslexia (CADDY) DZPG – Standorte Magdeburg und Jena 2025–2030 537.653 Mechanismus-basierte modulare Interventionen für traumatisierte Adoleszente und junge Erwachsene: Entwicklung, Allokation, digitale Ergebnisvorhersage und - Überwachung (MeMoPsy) DZPG – Standort Heidelberg 2023–2025 716.278 The effects of stress on the behavioral and neural correlates of parental mentalizing in parent-child interaction in the context of mental illness and adverse childhood experiences – a multi-method pilot study (MIND) DZPG – Standorte Heidelberg und Tübingen 2026–2028 199.900 Die Versorgungssituation in der Transitionspsychiatrie und -psychotherapie im DACH-Raum“ DZPG – Standort München 2023–2025 56.233 Evaluation eines Minimal Data Sets für das Transitionsalter (MDS-Transition) DZPG – Standort München Beginn und Abschluss 2030 224.799 Identifikation von Forschungsprioritäten von Kindern und Jugendlichen im Bereich der psychischen Gesundheit (KOMMIT-KIDS) DZPG – Standort Berlin und zwei weitere 2025–2028 490.009 Lifespan Interactions between Social Media Use and Mental Health: Key Effects (LIKES) DZPG – Standort Berlin und fünf weitere 2025–2028 1.145.071 Entwicklung und Validierung eines transdiagnostischen Core-Prozess-Outcome-Moduls für die Kinder- und Jugendpsychotherapie (COPOM KiJu) DZPG – Standort Bochum und zwei weitere 2025–2028 130.500 Belastende Kindheitserlebnisse entschlüsselt: Molekulare, psycho-soziale, digitale und neuronale Charakterisierung (ACE-DECODE) DZPG – Standort Jena und zwei weitere 2025–2028 361.691 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 7 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Focus on Infants at Elevated Likelihood for Neurodevelopmental Diversity – A Clinical Trial on Early Intervention (FIND & ACT) DZPG – Standort Heidelberg und Tübingen 2025–2028 130.500 Effects of Stress and Genetic Factors on HPA Axis Functioning during Adolescence: VISIONS-Projekt Insights from the POSEIDON birth cohort (POSEIDON-HPA) DZPG – Standort Heidelberg und Tübingen 2025–2028 233.068 Sensor and EMA Data for Mental Health and Well-Being (SENSED-MH) DZPG – Standort München und fünf weitere 2025–2028 840.239 Mit Implikationen für Jugendliche: Masculinity and Diversity in Eating Disorders – a pilot study (MASC-ED) DZPG – Standort Tübingen und Berlin 2025–2028 108.317 Training kognitiver Kontrolle zur Linderung Depressiver Symptomatik: eine volldigitale klinische Studie zu Wirksamkeit und Entwicklung individueller Responseparameter (KoDeS) DZPG – Standort Tübingen und Berlin 2025–2028 234.587 Translationales Verständnis von Resilienz als aktiver Prozess bei Menschen mit Risiko für psychische Erkrankungen (TRESPE) DZPG – Standort Halle und vier weitere 2025-2028 188.746 Behaviours, Emotions & Worries in Everyday SchooL Life – A policy-practice-research dashboard (BE-WELL) DZPG – Standort Marburg und vier weitere 2026–2029 472.178 Lebenswelt Grundschule: Erhalt und Aufbau neuer psychischer Gesundheitskompetenzen (LEGUAN) DZPG – Standort Bochum und zwei weitere 2026–2029 486.417 The effects of stress on the behavioral and neural correlates of parental mentalizing in parent-child interaction in the context of mental illness and adverse childhood experiences – a multi-method pilot study (MIND) DZPG – Standorte Heidelberg und Tübingen 2026–2029 201.001 Uniting Networks, Interactions and Technology for Youth Mental Health (UNIty) DZPG – Standort Tübingen und vier weitere 2026–2029 517.677 Youth Mental Health Plattform DZPG – Standort Frankfurt 2025–2030 268.915 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 8 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Plattform zur Integration und Datenanalyse der Daten zur psychischen Gesundheit und Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen NUM: UK Frankfurt (plus 12 weitere Partner) 01/2022 – 06/2023 368.106 Kinder und Jugendliche in der Pandemie: Ethische Folgenabschätzung NUM: UK Köln (plus 6 weitere Partner) 01/2022 – 06/2023 302.761 Verbundvorhaben: Affektive Dysregulation – Optimierung von Prävention und Therapie (ADOPT) Universität Köln Universitätsklinikum Hamburg Technische Universität Dresden Universität Ulm 01.09.2017 – 31.07.2023 4.600.224 Verbundvorhaben: Pro-HEAD – Förderung des Hilfesucheverhaltens von Jugendlichen mit psychischen Problemen durch Nutzung Neuer Medien Universität Heidelberg Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Universität Leipzig Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Philipps-Universität Marburg 01.10.2017 – 31.12.2023 3.677.345 Verbundvorhaben: IMAC-Mind – Verbesserung der psychischen Gesundheit und Verringerung der Suchtgefahr im Kindes- und Jugendalter Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg Katholische Fachhochschule Köln Universitätsmedizin Rostock 01.11.2017 – 31.12.2023 3.504.305 Verbundvorhaben: Selbstverletzendes Verhalten: Mechanismen, Intervention, Beendigung (STAR) Universität Ulm Universität Heidelberg Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Karlsruher Institut für Technologie Universität Koblenz 01.11.2017 – 31.12.2023 3.592.273 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 9 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Verbundvorhaben: Risikobewertung bei Kindern psychisch kranken Eltern (COMPARE) Philipps-Universität Marburg Justus-Liebig-Universität Gießen Ludwig-Maximilians-Universität München Technische Universität Dortmund 01.10.2017 – 30.09.2024 4.563.516 Verbundvorhaben: Stress, Gesundheit und Integration junger Flüchtlinge: Zusammenhänge entdecken und den Zugang zur Gesundheitsversorgung verbessern (YOURHEALTH) Universität Bielefeld Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd 01.03.2018 – 31.08.2024 3.769.553 Verbundvorhaben zum Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit: DZKJ Aufbauförderung hier: Forschungsgebiet „Psychosoziale Gesundheit, Mentale Gesundheit“ Charité – Universitätsmedizin Berlin Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) Georg-August-Universität Göttingen Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung Universitätsmedizin Greifswald Universitätsmedizin Rostock Universität Greifswald Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Leibniz-Institut für Virologie (LIV) Universität Leipzig Technische Universität Dresden Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 01.05.2024 – 31.05.2027 48.000.000 davon ca. 2.820.562 für Forschungsgebiet „Psychosoziale Gesundheit, Mentale Gesundheit“ Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 10 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Robert Koch-Institut (RKI) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ Ludwig-Maximilians-Universität München Technische Universität München Universität Ulm Verbundvorhaben: CompExIn – Computationale Grundlagen externalisierender und internalisierender Psychopathologie Julius-Maximilians-Universität Würzburg Universitätsklinikum Würzburg 01.05.2024 – 30.04.2027 481.279 Verbundvorhaben: AERIAL im Forschungsnetz für psychische Erkrankungen – Suchterkrankungen: Früherkennung und Intervention über die Lebensspanne Charité – Universitätsmedizin Berlin Technische Universität Dresden Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Eberhard Karls-Universität Tübingen Universitätsmedizin Greifswald Medizinische Hochschule Hannover (MHH) Universität zu Lübeck Universität Potsdam 01.02.2015 – 30.06.2023 6.136.280 Verbundvorhaben: ESCA-Life im Forschungsnetz für psychische Erkrankungen – Klinische Studie zur evidenzbasierten, stufenweisen Versorgung von ADHS entlang der Lebensspanne Philipps-Universität Marburg Universität zu Köln Universitätsklinikum Würzburg Universität des Saarlandes Zentralinstitut für Seelische Gesundheit 01.02.2015 – 31.12.2022 5.309.075 Verbundvorhaben: IMPROVE-MH – Förderung der psychischen Gesundheit bei geflüchteten Eltern und ihren Kindern Ruhr-Universität Bochum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) 01.02.2019 – 31.12.2025 2.805.240 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 11 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Verbundvorhaben: BETTER CARE – Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung unbegleiteter junger Flüchtlinge durch gestufte Behandlungsangebote Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Universität Ulm Deutsches Jugendinstitut e.V. 01.02.2019 – 31.12.2025 3.935.847 Verbundvorhaben: PREPARE – Prävention und Behandlung von Suchterkrankungen bei Geflüchteten Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Charité – Universitätsmedizin Berlin Hochschule Emden/Leer Katholische Fachhochschule Technische Universität Berlin 01.02.2019 – 30.04.2026 3.068.386 Verbundvorhaben: START – Evaluation eines Programms zur Erststabilisierung von traumatisierten minderjährigen Flüchtlingen Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg- Universität Mainz Universität Heidelberg Karlsruher Institut für Technologie 01.02.2019 – 30.09.2025 2.041.215 Einzelvorhaben: TrauMap – Merkmale von Trauma in der Kindheit in der Inselrinde bei Depression und Posttraumatischer Belastungsstörung Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 01.10.2024 – 30.09.2027 355.873 Einzelvorhaben: EMIRA – Ecological Momentary Intervention zur Reduktion des Suizidrisikos unter Jugendlichen Universität Ulm 01.10.2022 – 30.09.2027 1.116.187 Einzelvorhaben: HOPA – Die Untersuchung der Wirksamkeit und Umsetzbarkeit des Gruppenprogramms „In Würde zu sich stehen“ für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen Universität Ulm 01.06.2024 – 31.12.2027 2.002.328 Einzelvorhaben: LoPsyCA – Multidimensionale Langzeiteffekte von Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen: Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH 01.01.2025 – 31.12.2026 368.018 Anlage 2 Antwort zu Frage 14 und Frage 15 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 12 Titel der Studie Auftragnehmer (hierunter werden auch Zuwendungs- und Zuweisungsempfänger verstanden) Laufzeit Kosten (in Euro) Einzelvorhaben: Y-PREP – Negative Effekte von Psychotherapie bei Jugendlichen: Konzeptentwicklungsphase mit aktiver Beteiligung von Patientinnen und Patienten sowie ihren Stellvertretern zur Planung einer klinischen Studie Universität Köln 01.02.2025 – 31.05.2026 136.209 Einzelvorhaben: SafeMed-Kids – Verbesserung der psychopharmakologischen Behandlung von Kindern mit Entwicklungsstörungen der Intelligenz und psychiatrischen Erkrankungen über App-basiertes Monitoring Universitätsklinikum Würzburg 01.03.2025 – 28.02.2026 234.709 Einzelvorhaben: EXIeaTON – Internetgestützte modifizierte Cue-Exposure-Videotherapie für Jugendliche mit Binge-Spektrum-Essstörungen: Eine randomisierte kontrollierte Studie. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg- Universität Mainz 01.09.2025 – 31.08.2028 1.340.807 Safe!-Bundesweite Jugendstudie zu Gewalterfahrungen und deren Folgen Deutsches Jugendinstitut e.V. 2024-2028 6.224.239 Gesamtausgaben für Studien und Forschungsprojekte 88.950.757 Anlage 3 Antwort zu Fragen 19 bis 21 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 1 Maßnahme / Programm Evaluation/Schlussfolgerungen Mental Health Coaches Die querschnittliche Evaluation des Modellprogramms „Mental Health Coaches“ aus Sicht von beteiligten Schulleitungen, Schülerinnen, Schülern, Mental Health Coaches und Vertreterinnen und Vertretern von Trägerstrukturen zeigt eine überwiegend erfolgreiche und planungsgemäße Umsetzung des primärpräventiven Programms nach einer Laufzeit von einem Schuljahr. Eine erfolgreiche Etablierung des Programms zeigte sich in der hohen Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber den Coaches und dem Programm, der positiven Bewertung ihrer Angebote, dem klar bekundeten Bedarf an Präventionsangeboten zu psychischen Belastungen im Schulkontext sowie dem einhelligen Wunsch nach Fortsetzung und Ausweitung des Programms. Als verbesserungswürdig erwiesen sich insbesondere die begrenzte und unklare Projektlaufzeit, die damit verbundene Planungsunsicherheit sowie fehlende systematische Wirksamkeitsüberprüfung, die vergleichsweise geringe Reichweite des Programms, der begrenzte Weiterverweis an weiter-führende Versorgungsangebote, die Qualifizierung der Coaches sowie administrative Anforderungen. Die Ergebnisse verdeutlichen die Wichtigkeit einer langfristigen Investition in nachweislich wirksame, beständige und flächendeckende Präventions- und Versorgungsangebote vor Ort, um die hohe und wachsende psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere im schulischen Kontext, adäquat auffangen zu können. [U25] Suizidprävention für junge Menschen Junge Erwachsene, die bei [U25] Unterstützung suchten, zeigten eine Verbesserung hinsichtlich Suizidgedanken und psychopathologischer Symptome. Die Evaluationsstudie zeigt das Potenzial der Online-Peer-Beratung auf. Anlage 3 Antwort zu Fragen 19 bis 21 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 2 Maßnahme / Programm Evaluation/Schlussfolgerungen Hilfen im Netz, Hilfe und Informationen für junge Menschen mit suchtkranken oder psychisch kranken Eltern Das Projekt wird extern evaluiert durch das Deutsche Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) der Katholischen Hochschule NRW. Ein Evaluationsbericht wird bis Ende 2026 erstellt. JUUUPORT.de, Bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben wie Cybermobbing Prüfung auf Wirksamkeit im Rahmen des Maßnahmencontrollings. Zielgrößen: Durchführung einer bundesweiten Online- Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben, Ausbildung von ehrenamtlich aktiven Jugendlichen und jungen Erwachsen zu Scouts sowie Aufklärung zu Themen wie Cybermobbing, sexueller digitaler Belästigung oder Erpressung, Stress in sozialen Medien und Online-Abzocke. JUUUPORT hat die Zielgrößen erreicht. Demokratie Leben Die Ergebnisse der Programmevaluationen können unter folgendem Link eingesehen werden: www.demokratie-leben.de/dl/foerderung/ frueherefoerderperioden Beratungsangebot Nummer gegen Kummer Die Beratungsangebote von Nummer gegen Kummer wurden im Zeitraum 2023 – 2025 evaluiert. Ziel der Evaluation war es herauszufinden, wie zufrieden die Ratsuchenden mit der Beratung waren und wie wirksam diese aus ihrer Sicht geholfen hat. Die Ergebnisse bilden die Grundlage, um das Beratungsangebot weiterzuentwickeln und zu verbessern. Inhaltlich ergänzt die Evaluation bereits vorhandene Daten, die auf einer statistischen Erfassung aller Gespräche aus Sicht der Beraterinnen und Berater basieren. Ausbau von JugendNotmail zu einem barrierearmen und mehrsprachigen psychosozialen Online-Beratungsangebot für Die Evaluation der Schulworkshops wird wissenschaftlich von der Katholische Hochschule Sozialwesen Berlin (KHSB) begleitet. Die Ergebnisse liegen erst zum Ende der Projektlaufzeit vor Anlage 3 Antwort zu Fragen 19 bis 21 der Kleinen Anfrage BT-Drucksache 21/7369 der Fraktion der AfD „Folgerungen der Bundesregierung aus steigenden psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen“ Seite 3 Maßnahme / Programm Evaluation/Schlussfolgerungen Kinder und Jugendliche mit Zusatzmodulen und bundesweiten Schul-Workshops zum "Erlernen von Medienkompetenz" Krisenchat, Projekt: Webchat II Es erfolgt eine wissenschaftliche Evaluierung der Beratung (inkl. der Nutzung der neuen interaktiven Tools) über die Web App in Kooperation mit der Universität Leipzig, Institut für Psychologie oder Psychiatrie. Die Ergebnisse liegen erst zum Ende der Projektlaufzeit vor Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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