polradar

Bertelsmann Stiftung

lobbyregister / register_entry 21.03.2022 · Original ↗

Im Graph öffnen

Text

Bertelsmann Stiftung Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Die Bertelsmann Stiftung wurde 1977 von Reinhard Mohn errichtet und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Sie ist eine operative Stiftung, die alle Projekte eigenständig konzipiert, initiiert und bis zur Umsetzung begleitet. Gemeinnützige Arbeit und nachhaltige Wirkung sind die Grundlagen ihres Handelns. Die Initiativen der Stiftung zeigen nicht nur Lösungen auf, sondern schaffen empirisch gestützte Orientierung in einer breiten Öffentlichkeit. Die Stiftung evaluiert und verbreitet die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschungsvorhaben und -projekte sowie der Modellversuche und Konzeptentwicklungen im Rahmen der Förderung der genannten Zwecke und Aufgaben. Zum Zweck der Verbreitung ist die Stiftung verlegerisch tätig, d.h. sie gibt Bücher, Broschüren, Arbeitshilfen, Ratgeber usw. in gedruckter oder in elektronischer Form heraus. Interessenbereiche: Vorschulische Bildung; Berufliche Bildung; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Digitalisierung; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Gesundheitsversorgung; Krankenversicherung; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Verwaltungstransparenz/Open Government; Arbeitslosenversicherung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Grundsicherung; Extremismusbekämpfung; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Außenpolitik und internationale Beziehungen"; Datenschutz und Informationssicherheit; Migration; Stadtentwicklung; Internationale Beziehungen; Verteidigungspolitik; Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU; Rente/Alterssicherung; Außenpolitik; Sonstiges im Bereich "Recht"; EU-Gesetzgebung; Religion/Weltanschauung; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Schulische Bildung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Erneuerbare Energien; Kinder- und Jugendpolitik; Institutionelle Fragen der EU; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung; Außenwirtschaft; Asyl und Flüchtlingsschutz; Kultur; Pflege; Staatsorganisation; Wahlrecht; Politisches Leben, Parteien; Arbeitsmarkt; Ausländer- und Aufenthaltsrecht; Sonstiges im Bereich "Staat und Verwaltung"; Diversitätspolitik; Sonstiges im Bereich "Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen"; Entwicklungspolitik; EU-Binnenmarkt; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Pflegeversicherung; Integration; Sonstiges im Bereich "Deutsche Einheit" Regelungsvorhaben: - Gesetzentwurf zur Einführung einer Kindergrundsicherung: Konkretes Ziel ist es, bei der Ausgestaltung der Kindergrundsicherung darauf hinzuwirken, dass insbesondere Kinderarmut wirksam bekämpft wird und so mehr Kinder und Jugendliche besser Chancen für gutes Aufwachsen und faire Bildungschancen habe. Zudem zielt unsere Arbeit darauf ab, dass das Existenzminimum von Kindern/Jugendlich neu berechnet wird und bei der Ermittlung der Bedarfe von Kindern/Jugendlichen diesen auch selbst befragt werden. Die Kindergrundsicherung sollte bestehende Leistungen bündeln und ersetzen - das Gesetz wird aber nicht mehr kommen. - Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung: Die Ausgestaltung der Ausbildungsgarantie im Rahmen des "Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung" soll so erfolgen, dass Jugendlichen, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz leer ausgegangen sind, ein staatlich finanzierter Ausbildungsplatz angeboten wird. - Reform des Bundeswahlrechts: Aufgabe der Kommission soll es sein, sich auf der Grundlage der Prinzipien der personalisierten Verhältniswahl mit Maßnahmen zur effektiven Verkleinerung des Bundestages in Richtung der gesetzlichen Regelgröße zu befassen und Empfehlungen zu erarbeiten, um eine gleichberechtigte Repräsentanz von Frauen und Männern im Deutschen Bundestag zu erreichen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Modernisierung der Parlamentsarbeit. In diesem Zusammenhang wird sich die Kommission insbesondere mit den Möglichkeiten der Digitalisierung für die Arbeit des Parlaments und der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern beschäftigen. - Nationaler Aktionsplan "Neue Chancen für Kinder" 2023-2030: Der Nationale Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder“ ist die nationale Umsetzung der EU-Kindergarantie in Deutschland und hat zum Ziel, staatliche Aktivitäten, die gutes Aufwachsen und faire Teilhabechancen für Kinder- und Jugendliche betreffen, zu koordinieren und eine Gesamtstrategie zu Chancen von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Nationale Koordinatorin des NAP ist Staatssekretärin Ekin Deligöz, BMFSFJ. - Rechtsanspruch auf ein freiwilliges Gesellschaftsjahr: Der Vorschlag der Bertelsmann Stiftung auf einen Rechtsanspruch bringt die Vorteile von Pflicht und Freiwilligkeit miteinander in Verbindung: Dies bedeutet, dass jedem jungen Menschen, der sich in einem solchen Jahr engagieren möchte, eine Einsatzstelle gewährleistet wird – sei es bei der Bundeswehr, in Blaulichtorganisationen oder in bestehenden Freiwilligendiensten im In- und Ausland. Der Rechtsanspruch auf ein Freiwilliges Gesellschaftsjahr (FGJ) bietet eine Chance, dass sowohl individuelle Freiheiten respektiert als auch die gesellschaftliche Verantwortungsübernahme gestärkt werden. - Gesundheits-Digitalagentur-Gesetz (GDAG): Internationale Erfahrungen zeigen, wie wichtig eine starke und kompetente Digitalagentur fürs Gesundheitswesen ist und welchen positiven Einfluss sie auf eine gelungene digitale Transformation des Gesundheitswesens hat. - Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG): Es wird immer schwieriger, bedarfsgerechte Gesundheits- und Pflegeversorgung zu organisieren. Kern des Projektes ist es, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort herauszuarbeiten, wie Versorgungsstrukturen sich verändern müssen (analog und digital), um leistungsfähig zu bleiben. - Gesetz zur Reform der Notfallversorgung: Ziel ist es, ein Zielbild für die zukünftige berufliche Kooperation und die Kompetenzen unterschiedlicher Rollen im Rettungswesen vorzuschlagen, inkl. Aufwertung von Tätigkeitsprofilen im Rettungsdienst und effizientere Aufgabenverteilung. - Digital-Gesetz - DigiG: Vorschläge für Anforderungsrichtlinie dDMP des G-BA. - Gesetzentwurf zum Berufsbildungsvalidierungs- und digitalisierungsgesetz (Kabinettsbeschluss BVaDiG): Vorschläge, wie die Validierung von beruflicher Bildung verbessert werden kann. - Ausgestaltung der Aktivrente: Ausgestaltung der Aktivrente - Anschlussverbot: Das sogenannte Anschlussverbot nach § 14 Abs. 2 Satz 2, Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) untersagt es generell, dass Beschäftigte, die einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben, beim selben Arbeitgeber in einem neuen, dann aber befristeten Arbeitsvertrag weiterbeschäftigt werden. Diese Regelung dient dem Schutz der Beschäftigten, damit der Arbeitgeber die Beschäftigungsbedingungen nicht einfach zuungunsten des Arbeitnehmers verschlechtern kann. Das Anschlussverbot steht also faktisch einer Weiterbeschäftigung entgegen. Mit unseren Aktivitäten zur Abschaffung des Anschlussverbots für ältere Arbeitskräfte beim Übergang in den Ruhestand leisten wir einen Beitrag zur Steigerung der Beschäftigungschancen älterer Arbeitskräfte. - Entwurf des Vergabebeschleunigungsgesetzes: Ausrichtung der öffentlichen Auftragsvergabe auf Nachhaltigkeitsziele im Rahmen des Vergabebeschleunigungsgesetzes. - Modernisierung Sozialstaat: Bildungs- und Teilhabeleistungen für Kinder: Ziel ist es eine höhere Inanspruchnahme zu erreichen. - Etablierung Bildungsverlaufsregister: Laut Koalitionsvertrag soll ein Bildungsverlaufsregister etablier werden: "Unter Achtung der jeweiligen Zuständigkeiten wollen wir gemeinsam mit den Ländern das Bildungsverlaufsregister schaffen." Die Bertelsmann Stiftung hat eine Fokusgruppe mit diversen Stakeholdern etabliert, um zum Zielbild für ein Bildungsverlaufsregister beizutragen. Im Rahmen des Gesprächs wurde von der Arbeit hieran berichtet.

Relationen

Keine Relationen.