Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2007/2/EG im Hinblick auf die Vereinfachung bestimmter Anforderungen an die Schaffung der Geodateninfrastruktur in der Union
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Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2007/2/EG im Hinblick auf die Vereinfachung bestimmter Anforderungen an die Schaffung der Geodateninfrastruktur in der Union
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ISSN 0720-2946
Bundesrat Drucksache 61/26
02.02.26
EU - In - U - Wi
Unterrichtung
durch die Europäische Kommission
Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der
Richtlinie 2007/2/EG im Hinblick auf die Vereinfachung bestimmter Anforderungen an die
Schaffung der Geodateninfrastruktur in der Union
COM(2025) 985 final
Der Bundesrat wird über die Vorlage gemäß § 2 EUZBLG auch durch die Bundesregierung
unterrichtet.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen werden
an den Beratungen beteiligt.
Hinweis: Drucksache 618/04 = AE-Nr. 042663
DE DE
EUROPÄISCHE
KOMMISSION
Brüssel, den 10.12.2025
COM(2025) 985 final
2025/0393 (COD)
Vorschlag für eine
RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Richtlinie 2007/2/EG im Hinblick auf die Vereinfachung bestimmter
Anforderungen an die Schaffung der Geodateninfrastruktur in der Union
(Text von Bedeutung für den EWR)
BEGRÜNDUNG
1. KONTEXT DES VORSCHLAGS
• Gründe und Ziele des Vorschlags
In dem Bericht über die Zukunft der europäischen Wettbewerbsfähigkeit wurde betont, dass
der Übergang zu einer CO2-armen, ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft von
entscheidender Bedeutung sein wird, um langfristig den wirtschaftlichen Wohlstand, die
Resilienz und die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu sichern.3 Mit dem Kompass für eine
wettbewerbsfähige EU legte die Kommission ihre Strategie für die nächsten fünf Jahre vor,
mit der das Potenzial dieses Übergangs voll ausgeschöpft werden soll1.
Mit den Rechtsvorschriften der Union sollten die politischen Ziele effizient, wirksam und
transparent verwirklicht werden. Mit dem Kompass für Wettbewerbsfähigkeit wird eine
verantwortungsvolle Rechtsetzung gefördert und es werden Anstrengungen in nie da
gewesenem Umfang zur Vereinfachung der Rechtsvorschriften angekündigt, um die
Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen wieder anzukurbeln. Darüber hinaus
hat die Kommission seither die Ziele zur Verringerung der Verwaltungskosten dahin gehend
gestärkt, dass diese Kosten für alle Unternehmen (sowie Behörden) um 25 % und für KMU
um 35 % zu senken sind1.
Die Richtlinie 2007/2/EG2 (im Folgenden „INSPIRE-Richtlinie“) wurde erlassen, um eine
europäische Geodateninfrastruktur zu schaffen, die die gemeinsame Nutzung
umweltbezogener Geodaten durch Einrichtungen des öffentlichen Sektors ermöglicht und den
Zugang der Öffentlichkeit zu Geodaten in ganz Europa verbessert. Die INSPIRE-Richtlinie
hat entscheidend dazu beigetragen, Hindernisse wie fehlende oder unzureichend beschriebene
Daten, isolierte Geodateninfrastrukturen, Beschränkungen der gemeinsamen Nutzung,
Doppelarbeit und zu viele Formate zu überwinden, sodass Karten und Standortdaten in ganz
Europa leicht gefunden, ausgetauscht und genutzt werden können.
Die letzte im Jahr 2022 abgeschlossene Bewertung3 bestätigte, dass die Ziele der Richtlinie
zwar nach wie vor äußerst relevant sind, der Rechtsrahmen jedoch vereinfacht und wirksamer
gestaltet werden könnte.
Mit diesem Vorschlag soll die INSPIRE-Richtlinie modernisiert und vereinfacht werden,
indem technische Anforderungen an die Daten und die gemeinsame Datennutzung gestrichen
und die Verpflichtungen an neuere horizontale EU-Datenvorschriften angepasst werden. Dies
wird für rechtliche Kohärenz sorgen und Doppelarbeit und den Aufwand für die
Mitgliedstaaten verringern. Gleichzeitig bleibt das Ziel der Richtlinie, die Zugänglichkeit,
Qualität und Interoperabilität umweltbezogener Geodaten zu gewährleisten, erhalten. Dieser
Ansatz steht im Einklang mit der europäischen Datenstrategie von 20204 und der Strategie für
1 Ein einfacheres und schnelleres Europa: Mitteilung über die Umsetzung und Vereinfachung
(COM(2025) 47 final vom 11. Februar 2025).
2 Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2007 zur Schaffung
einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE) (ABl. L 108 vom 25.4.2007, S. 1).
3 Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen, Evaluation of Directive 2007/2/EC establishing an
Infrastructure for Spatial Information in the European Community (INSPIRE) (SWD(2022) 0195 final).
4 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und
Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen, Eine europäische Datenstrategie (COM(2020) 66 final).
die Datenunion von 20255, um einen übergeordneten politischen Rahmen für die datenagile
Wirtschaft zu gewährleisten und eine Fragmentierung des Binnenmarkts zu vermeiden. In der
europäischen Datenstrategie von 20206 wurde die Initiative „GreenData4All“ angekündigt,
mit der die INSPIRE-Richtlinie im Einklang mit dem technischen Fortschritt und den
Innovationsmöglichkeiten modernisiert werden soll, um den Übergang zu einer
umweltfreundlicheren und CO2-neutralen Wirtschaft zu unterstützen und den
Verwaltungsaufwand zu verringern.
Horizontale EU-Datenvorschriften regeln den Zugang zu und die Weiterverwendung,
Interoperabilität und Governance von Daten des öffentlichen Sektors auf kohärente und
technologisch fortschrittliche Weise. Dazu gehören die Richtlinie (EU) 2019/1024 (Richtlinie
über offene Daten)7, die Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 (hochwertige
Datensätze)8, die Verordnung (EU) 2022/868 (Verordnung über europäische Daten-
Governance)9 und die Verordnung (EU) 2024/903 (Verordnung für ein interoperables
Europa)10. Mit den horizontalen EU-Datenvorschriften werden Grundsätze der
„standardmäßig offenen Daten“, strukturierte Metadaten, obligatorische
Anwendungsprogrammierschnittstellen (Application Programming Interfaces – APIs) und
gegebenenfalls Formate für den Massen-Download hochwertiger Datensätze sowie ein
gestrafftes gemeinsames Governance-Modell für die grenzüberschreitende Datennutzung
eingeführt.
Insbesondere regelt die Richtlinie über offene Daten gemäß Artikel 1 Absatz 7 die
Weiterverwendung vorhandener Dokumente, die im Besitz öffentlicher Stellen und
öffentlicher Unternehmen der Mitgliedstaaten sind, einschließlich der Dokumente, auf die die
Richtlinie 2007/2/EG anwendbar ist.
Darüber hinaus gehört zu dem in der europäischen Datenstrategie von 2020 dargelegten EU-
Ziel, gemeinsame europäische Datenräume zu schaffen, auch die Einrichtung eines eigenen
Datenraums für den europäischen Grünen Deal zu dessen Unterstützung. Dies macht es
erforderlich, Datensilos aufzubrechen und sicherzustellen, dass alle relevanten Umweltdaten –
Geodaten wie auch andere Daten – frei zirkulieren können, damit sie als Grundlage für die
Umwelt- und Klimaziele der EU herangezogen werden können und sich der
Verwaltungsaufwand für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen verringert.
Die vorgeschlagene Vereinfachung der INSPIRE-Richtlinie im Rahmen des Omnibus-Pakets
zur Vereinfachung der Umweltvorschriften stellt die rechtliche Komponente der Initiative
GreenData4All dar. Sie wird durch nichtlegislative Maßnahmen und praktische Instrumente
5 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat, Strategie für eine Datenunion –
Erschließung von Daten für KI (COM(2025) 835 final).
7 Richtlinie (EU) 2019/1024 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 über offene
Daten und die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (ABl. L 172 vom 26.6.2019,
S. 56).
8 Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 der Kommission vom 21. Dezember 2022 zur Festlegung
bestimmter hochwertiger Datensätze und der Modalitäten ihrer Veröffentlichung und Weiterverwendung (ABl.
L 19 vom 20.1.2023, S. 43).
9 Verordnung (EU) 2022/868 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2022 über
europäische Daten-Governance und zur Änderung der Verordnung (EU) 2018/1724 (ABl. L 152 vom 3.6.2022,
S. 1).
10 Verordnung (EU) 2024/903 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. März 2024 über
Maßnahmen für ein hohes Maß an Interoperabilität des öffentlichen Sektors in der Union (Verordnung für ein
interoperables Europa) (ABl. L, 2024/903, 22.3.2024).
ergänzt werden, um eine intelligente, effiziente Weiterverwendung von Umweltdaten in der
gesamten Union zu unterstützen.
• Kohärenz mit den bestehenden Vorschriften in diesem Bereich
Mit den vorgeschlagenen Änderungen wird die INSPIRE-Richtlinie an die EU-
Rechtsvorschriften über Daten des öffentlichen Sektors angeglichen. Insbesondere enthalten
die Richtlinie (EU) 2019/1024 und die Durchführungsverordnung (EU) 2024/903
Anforderungen an die freie und offene Datenverfügbarkeit – auch über
Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) – im Hinblick auf wichtige Datensätze in
Kategorien wie Geo- und Umweltdaten. Vor allem wurden die hochwertigen Datensätze in
diesem Rahmen so festgelegt, dass sie sich mit den bereits unter die INSPIRE-Richtlinie
fallenden Datensätzen decken.
Der Vorschlag für die Digital-Omnibus-Verordnung11 integriert die konsolidierten und
gestrafften Vorschriften der Verordnung (EU) 2024/1689 (Verordnung über den freien
Datenverkehr), der Verordnung (EU) 2022/868 (Verordnung über europäische Daten-
Governance) und der Richtlinie (EU) 2019/1024 (Richtlinie über offene Daten) in die
Verordnung (EU) 2023/2854 (Datenverordnung), um ein einziges konsolidiertes Instrument
für die europäische Datenwirtschaft zu schaffen. Die Verordnung (EU) 2024/1689
(Verordnung über den freien Datenverkehr), die Richtlinie (EU) 2019/1024 (Richtlinie über
offene Daten) und die Verordnung (EU) 2022/868 (Verordnung über europäische Daten-
Governance) sollen aufgehoben werden. Diese Konsolidierung würde sich daher auf die
Verweise im vorliegenden Vorschlag zur Vereinfachung der INSPIRE-Richtlinie auswirken,
der jedoch ansonsten von dem Vorschlag für die Digital-Omnibus-Verordnung nicht betroffen
ist, da die Kommission keine relevanten inhaltlichen Änderungen der in der Richtlinie über
offene Daten enthaltenen Lösungen vorgeschlagen hat.
Die INSPIRE-Richtlinie bietet den gemeinsamen Rahmen und die technischen Standards, die
benötigt werden, um Geodaten im Hinblick auf die Berichterstattung, die Umsetzung
politischer Maßnahmen und die Entscheidungsfindung sektorübergreifend und
grenzüberschreitend gemeinsam zu nutzen und zu integrieren. Die Verordnung (EU)
2019/101012 dient der Angleichung der Berichterstattungspflichten im Bereich des
Umweltrechts und bildet die Grundlage für die Angleichung der Datenmodelle für die
Berichterstattung an die INSPIRE-Spezifikationen.
Die Anwendung der INSPIRE-Richtlinie ist nicht nur für die Umweltpolitik relevant. Mehrere
EU-Rechtsakte nehmen Bezug auf die INSPIRE-Richtlinie, etwa die Verordnung (EU)
2018/841 des Europäischen Parlaments und des Rates13 (LULUCF), die Verordnung (EU)
11 Vorschlag für eine VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur
Änderung der Verordnungen (EU) 2016/679, (EU) 2018/1724, (EU) 2018/1725, (EU) 2023/2854 und
der Richtlinien 2002/58/EG, (EU) 2022/2555 und (EU) 2022/2557 hinsichtlich der Vereinfachung des
digitalen Rechtsrahmens und zur Aufhebung der Verordnungen (EU) 2018/1807, (EU) 2019/1150, (EU)
2022/868 und der Richtlinie (EU) 2019/1024 (Digital-Omnibus-Verordnung) (COM(2025) 837 final).
12 Verordnung (EU) 2019/1010 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juni 2019 zur
Angleichung der Berichterstattungspflichten im Bereich der Rechtsvorschriften mit Bezug zur Umwelt und zur
Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 166/2006 und (EU) Nr. 995/2010 des Europäischen Parlaments und des
Rates, der Richtlinien 2002/49/EG, 2004/35/EG, 2007/2/EG, 2009/147/EG und 2010/63/EU des Europäischen
Parlaments und des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 338/97 und (EG) Nr. 2173/2005 des Rates und der
Richtlinie 86/278/EWG des Rates (Text von Bedeutung für den EWR)
(ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2019/1010/oj).
13 Verordnung (EU) 2018/841 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2018 über die
Einbeziehung der Emissionen und des Abbaus von Treibhausgasen aus Landnutzung, Landnutzungsänderungen
2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates14 (Gemeinsame Agrarpolitik), die
Verordnung (EU) 2018/109115 (integrierte Statistiken zu landwirtschaftlichen Betrieben), die
Verordnung (EU) 2021/696 des Europäischen Parlaments und des Rates16
(Weltraumprogramm der Union), die Richtlinie (EU) 2024/2881 des Europäischen Parlaments
und des Rates17 (Richtlinie über Luftqualität) und die Verordnung (EU) 2024/1991 des
Europäischen Parlaments und des Rates (Verordnung über die Wiederherstellung der Natur)18,
um die Kohärenz – beispielweise in Bezug auf technische Formate und die Vereinbarkeit der
Verfahren für die Datenübermittlung und -verarbeitung sowie Datenspezifikationen – zu
gewährleisten und Doppelarbeit zu vermeiden.
• Kohärenz mit der Politik der Union in anderen Bereichen
Der Vorschlag steht voll und ganz im Einklang mit der horizontalen Daten- und Digitalpolitik
der EU, was die Förderung einer einfacheren sektorübergreifenden gemeinsamen
Datennutzung und die Unterstützung der Schaffung gemeinsamer europäischer Datenräume
wie des Datenraums für den Grünen Deal mit dem Ziel betrifft, hochwertige, zugängliche und
wiederverwendbare Umweltdaten zur Verfügung zu stellen, um Innovation, Nachhaltigkeit
und den digitalen Wandel voranzutreiben. Mit der vorgeschlagenen Streichung detaillierter
technischer Anforderungen an Interoperabilität, Netzdienste und gemeinsame Datennutzung
steht der Vorschlag im Einklang mit der Verordnung (EU) 2024/903, was das Ziel betrifft,
technische und rechtliche Hindernisse zu beseitigen, gemeinsame Standards zu fördern und
sicherzustellen, dass Daten des öffentlichen Sektors – einschließlich Geo- und Umweltdaten –
grenzüberschreitend und sektorübergreifend leicht ausgetauscht, kombiniert und
weiterverwendet werden können. Darüber hinaus wird die vorgeschlagene Vereinfachung für
Flexibilität in der Praxis sorgen, da sie die Übernahme gemeinschaftlicher bewährter
Verfahren ermöglicht, wie z. B. die weithin anerkannten Mindestmechanismen für die
Interoperabilität (Minimum Interoperability Mechanisms – MIMs), die vom Netzwerk „Open
& Agile Smart Cities“19 entwickelt wurden, mit denen die Anwendung flexibler
Mindeststandards, z. B. leichter Web-APIs und gemeinsamer Datenmodelle, gefördert wird,
um die grenzüberschreitende Interoperabilität von Geodaten zu erreichen.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Vereinfachung der INSPIRE-Richtlinie stehen im
Einklang mit der Richtlinie (EU) 2019/1024 und der Durchführungsverordnung (EU)
2023/138, da sichergestellt wird, dass Geo- und Umweltdaten unter Verwendung von
und Forstwirtschaft in den Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030 und zur Änderung der
Verordnung (EU) Nr. 525/2013 und des Beschlusses Nr. 529/2013/EU (Text von Bedeutung für den EWR)
(ABl. L 156 vom 19.6.2018, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2018/841/oj).
14 Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021 über
die Finanzierung, Verwaltung und Überwachung der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der
Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 (ABl. L 435 vom 6.12.2021, S. 187,
ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2021/2116/oj).
15 Verordnung (EU) 2018/1091 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juli 2018 über
integrierte Statistiken zu landwirtschaftlichen Betrieben und zur Aufhebung der Verordnungen (EG)
Nr. 1166/2008 und (EU) Nr. 1337/2011 (ABl. L 200 vom 7.8.2018, S. 1).
16 Verordnung (EU) 2021/696 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. April 2021 zur
Einrichtung des Weltraumprogramms der Union und der Agentur der Europäischen Union für das
Weltraumprogramm und zur Aufhebung der Verordnungen (EU) Nr. 912/2010, (EU) Nr. 1285/2013 und (EU)
Nr. 377/2014 sowie des Beschlusses Nr. 541/2014/EU (ABl. L 170 vom 12.5.2021, S. 69,
ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2021/696/oj).
17 Richtlinie (EU) 2024/2881 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2024 über
Luftqualität und saubere Luft für Europa (ABl. L, 2024/2881, 20.11.2024).
18 Verordnung (EU) 2024/1991 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Juni 2024 über die
Wiederherstellung der Natur und zur Änderung der Verordnung (EU) 2022/869 (ABl. L, 2024/1991, 29.7.2024).
19 Y-MIM Standard for Global Smart City Interoperability | Interoperable Europe Portal.
gemeinsamen Standards, APIs und offenen Lizenzen als offene Daten zur Verfügung gestellt
werden, um Doppelarbeit zu minimieren, den Aufwand für Datenanbieter zu verringern und
die Zugänglichkeit und Weiterverwendung für alle Nutzer mithilfe von data.europa.eu zu
maximieren. Daher wird auch vorgeschlagen, die Verpflichtung der Kommission zum Betrieb
des Geo-Portals INSPIRE zu streichen.
Der Vorschlag steht ferner im Einklang mit der Verordnung (EU) 2022/868, die eine breitere
gemeinsame Nutzung von Daten des öffentlichen Sektors (einschließlich nicht
uneingeschränkt veröffentlichter Daten) mithilfe vertrauenswürdiger Mittler und gemeinsamer
Datenräume fördert, indem sichergestellt wird, dass Geodatensätze unter klaren Bedingungen
und mithilfe von Lösungen für interoperable Dienste gemeinsam genutzt werden können.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass dieser Vorschlag die INSPIRE-Richtlinie mit der
horizontalen EU-Datenpolitik in Einklang bringt, indem er die Weiterverwendung
standardmäßig offener Daten, die Interoperabilität und die Entwicklung datengesteuerter
Dienste in allen Sektoren erleichtert.
2. RECHTSGRUNDLAGE, SUBSIDIARITÄT UND VERHÄLTNISMÄẞIGKEIT
• Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage für die INSPIRE-Richtlinie ist Artikel 192 Absatz 1 des Vertrags über die
Arbeitsweise der Europäischen Union. Artikel 192 Absatz 1 bildet die Rechtsgrundlage für
Maßnahmen zum Schutz der Umwelt einschließlich der Nutzung verfügbarer Daten für die
Vorbereitung umweltpolitischer Maßnahmen.
Wichtigste Rechtsvorschriften und Änderungen
Bei dem Vorschlag handelt es sich um eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des
Rates zur Änderung der Richtlinie 2007/2/EG.
Die INSPIRE-Richtlinie schreibt keine einheitlichen Bedingungen für offene Lizenzen oder
die Gebührenerhebung vor, was uneinheitliche Bedingungen für die Weiterverwendung in den
Mitgliedstaaten zur Folge hat. Daher wird vorgeschlagen, die Verpflichtung der
Mitgliedstaaten zur Einrichtung spezifischer Netzdienste, einschließlich Such-, Darstellungs-,
Download- und Transformationsdiensten, durch einen Verweis auf die parallelen
Bestimmungen der Richtlinie (EU) 2019/1024 zu ersetzen, um sicherzustellen, dass Geodaten
unter harmonisierten Bedingungen als standardmäßig offene Daten zur Weiterverwendung zur
Verfügung stehen.
Es wird vorgeschlagen, die Verpflichtung der Kommission zum Betrieb eines Geo-Portals zu
streichen. Stattdessen wird der Zugang zu Geodaten über das EU-Portal für offene Daten
(data.europa.eu) ermöglicht, das als zentraler Zugangspunkt für europäische Daten des
öffentlichen Sektors dient.
Die in Kapitel II der INSPIRE-Richtlinie festgelegten Verpflichtungen zur Erzeugung von
Metadaten und zur Datenauffindbarkeit sind nach wie vor zweckmäßig und ermöglichen die
Übertragung von Metadaten und Suchfunktionen vom Geo-Portal INSPIRE oder von
nationalen oder subnationalen Geo-Portalen auf data.europa.eu.
Um den Verwaltungsaufwand zu verringern, wird vorgeschlagen, die in Artikel 21
festgelegten Berichtspflichten zu streichen. Die Mitgliedstaaten müssen der Kommission
gemäß Artikel 5 der Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 einen Bericht über die
Maßnahmen übermitteln, die sie zur Durchführung dieser Verordnung ergriffen haben. Dieser
Bericht muss eine Liste von Datensätzen enthalten, die jeweils der Beschreibung jedes
einzelnen hochwertigen Datensatzes im Anhang dieser Verordnung (der 33 von 34 INSPIRE-
Datensätzen umfasst) entsprechen, mit Online-Verweis auf Metadaten gemäß bestehenden
Standards, z. B. auf ein zentrales Register oder einen Katalog offener Daten. Daher ist es nicht
mehr erforderlich, die Berichtspflichten der Richtlinie 2007/2/EG beizubehalten.
Gemäß der Richtlinie (EU) 2019/1024 sind Daten „standardmäßig offen“, was auch für
Geodaten gilt, einschließlich Geodatensätzen im Sinne der Richtlinie 2007/2/EG. Daher wird
vorgeschlagen, die Bestimmung über die gemeinsame Nutzung von Daten in der INSPIRE-
Richtlinie zu streichen. Die Bedingungen für den Schutz sensibler Informationen, z. B. im
Zusammenhang mit dem Schutz der nationalen Sicherheit oder personenbezogener Daten,
sind auch in der Richtlinie (EU) 2019/1024, der Richtlinie 2003/4/EG20 und der Verordnung
(EU) 2022/868 klar festgelegt. Der Vorschlag vereinfacht daher den Rechtsrahmen, ohne die
Verpflichtungen in Bezug auf die gemeinsame Nutzung von Geodaten durch Behörden
abzuschwächen.
Infolge der oben dargelegten Änderungen in Bezug auf Netzdienste, Interoperabilität und
gemeinsame Datennutzung wird ferner vorgeschlagen, die folgenden damit
zusammenhängenden Durchführungsrechtsakte nach dem geltenden Verfahren aufzuheben
und die entsprechenden Befugnisse zu streichen:
1. Verordnung (EG) Nr. 976/2009 der Kommission über Netzdienste21
2. Verordnung (EU) Nr. 1089/2010 der Kommission über die Interoperabilität von
Geodatensätzen und -diensten22 und
3. Verordnung (EU) Nr. 268/2010 der Kommission über die gemeinsame Nutzung von
Daten und Diensten23.
4. Durchführungsbeschluss (EU) 2019/1372 der Kommission zur Durchführung der
Richtlinie 2007/2/EG hinsichtlich Überwachung und Berichterstattung24.
• Subsidiarität
Die Schaffung einer europäischen Geodateninfrastruktur, die auf Infrastrukturen aufbaut, die
von den Mitgliedstaaten eingerichtet und betrieben werden, ist eine EU-rechtliche
Verpflichtung. Die Vereinfachung der damit verbundenen Verpflichtungen sollte daher am
besten auf EU-Ebene vorgenommen werden, um Rechtssicherheit und Kohärenz zu
gewährleisten. Dies wird Klarheit für die öffentlichen Verwaltungen in der gesamten EU
20 Richtlinie 2003/4/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2003 über den
Zugang der Öffentlichkeit zu Umweltinformationen und zur Aufhebung der Richtlinie 90/313/EWG des Rates
(ABl. L 41 vom 14.2.2003, S. 26).
21 Verordnung (EG) Nr. 976/2009 der Kommission vom 19. Oktober 2009 zur Durchführung der
Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Netzdienste (ABl. L 274 vom
20.10.2009, S. 9).
22 Verordnung (EU) Nr. 1089/2010 der Kommission vom 23. November 2010 zur Durchführung der
Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Interoperabilität von
Geodatensätzen und -diensten (ABl. L 323 vom 8.12.2010, S. 11).
23 Verordnung (EU) Nr. 268/2010 der Kommission vom 29. März 2010 zur Durchführung der Richtlinie
2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf den Zugang der Organe und Einrichtungen
der Gemeinschaft zu Geodatensätzen und -diensten der Mitgliedstaaten nach harmonisierten Bedingungen (ABl.
L 83 vom 30.3.2010, S. 8).
24 Durchführungsbeschluss (EU) 2019/1372 der Kommission vom 19. August 2019 zur Durchführung der
Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich Überwachung und
Berichterstattung
(ELI: http://data.europa.eu/eli/dec_impl/2019/1372/oj).
schaffen, die von der Vereinfachung der Anforderungen, die dieser Vorschlag mit sich bringt,
profitieren werden.
Eine Geodateninfrastruktur für die Umweltpolitik und für Maßnahmen oder Tätigkeiten, die
Auswirkungen auf die Umwelt haben, hat eine inhärente grenzüberschreitende und
gesamteuropäische Dimension. Einzelne Mitgliedstaaten können die Interoperabilität und den
Zugang zu Geodaten für EU-weite Zwecke nicht angemessen gewährleisten.
Maßnahmen auf EU-Ebene sind gerechtfertigt, um den gemeinsamen interoperablen Rahmen
für Geodaten zu vereinfachen und zu konsolidieren. Der Vorschlag betrifft nicht die
Zuständigkeit der Mitgliedstaaten für die Organisation ihrer internen Dateninfrastrukturen,
solange die gemeinsamen Ziele (offene Verfügbarkeit und Interoperabilität bestimmter
Geodatensätze) erreicht werden.
• Verhältnismäßigkeit
Der Vorschlag zielt darauf ab, den Rechtsrahmen dadurch zu vereinfachen, dass bestehende
Anforderungen im Hinblick auf eine Verringerung des Aufwands geändert werden, indem
Bestimmungen, die sich als übermäßig präskriptiv oder als Doppelung erwiesen haben und
die sich auf das übergeordnete politische Ziel inhaltlich nicht auswirken, gestrichen oder
geändert werden sowie indem eine Angleichung an die Richtlinie (EU) 2019/1024 und die
Verordnung (EU) 2023/138 vorgenommen wird. Der Vorschlag beschränkt sich daher auf
diejenigen Änderungen, die erforderlich sind, um eine effiziente Umsetzung, Vereinfachung
und sachdienliche Angleichung an die horizontalen Datenvorschriften zu gewährleisten.
3. ERGEBNISSE DER EX-POST-BEWERTUNG, DER KONSULTATION DER
INTERESSENTRÄGER UND DER FOLGENABSCHÄTZUNG
• Ex-post-Bewertung/Eignungsprüfungen bestehender Rechtsvorschriften
Die 2022 vorgenommene Bewertung25 der INSPIRE-Richtlinie ergab, dass die gemeinsame
Nutzung von Geodaten seit 2007 erheblich zugenommen hat, sodass Effizienzgewinne durch
die Anwendung der FAIR-Grundsätze erzielt und die EU-weite Interoperabilität gefördert
wurden. Demnach bestand der wichtigste Mehrwert der Richtlinie darin, die standardmäßige
gemeinsame Nutzung von Daten zu fördern, Governance-Strukturen zu schaffen, Daten des
öffentlichen Sektors zugänglich zu machen, die Transparenz zu verbessern und Fachwissen
auf EU-Ebene aufzubauen. Als besonders relevant wurde die Förderung des Datenraums für
den europäischen Grünen Deal, von Umweltstrategien und der Umweltdemokratie durch mehr
Transparenz erachtet.
Allerdings bestehen nach wie vor Herausforderungen. Es gibt nach wie vor technische und
organisatorische Durchführungshindernisse, wobei die Interoperabilität der kostenintensivste
Aspekt ist. Der derzeitige Rahmen wird als zu detailliert und nicht ausreichend
technologieneutral angesehen, was die Flexibilität und Kosteneffizienz beeinträchtigt. Die
Vereinfachung der Interoperabilitätsanforderungen und die Einräumung eines gewissen
Ermessensspielraums für die Mitgliedstaaten bei der Anwendung von Datenspezifikationen
würden die Anpassungsfähigkeit erhöhen und dazu beitragen, die Relevanz vor dem
Hintergrund des technologischen Wandels aufrechtzuerhalten. Die INSPIRE-Richtlinie allein
kann die grenzüberschreitende und sektorübergreifende Nutzbarkeit von Daten nicht
gewährleisten, da zusätzliche Anstrengungen nötig sind, um Daten in praktische
Informationen umzuwandeln.
25 SWD(2022) 195.
Es wurde festgestellt, dass die INSPIRE-Richtlinie weitgehend mit den Rechtsvorschriften in
den Bereichen Umwelt, offene Daten und Informationszugang im Einklang steht, dass jedoch
Synergien zwischen diesen Rechtsrahmen besser genutzt werden könnten, um die aktive
Verbreitung von Umweltdaten zu unterstützen. Die Durchführungskosten werden weitgehend
von den nationalen Regierungen getragen, während die Endnutzer kaum belastet werden. In
den Fällen, in denen Kosten-Nutzen-Analysen durchgeführt wurden, entsprechen die
Ergebnisse den Erwartungen aus der ursprünglichen Ex-ante-Bewertung.
Insgesamt wurde festgestellt, dass die INSPIRE-Richtlinie nach wie vor von großer
Bedeutung ist, um Hindernisse für die gemeinsame Datennutzung zu beseitigen und den
künftigen Datenbedarf zu decken. Jedoch müsste der Rechtsrahmen modernisiert und die
praktische Durchführung verbessert werden, um ihre Wirksamkeit zu steigern.
• Konsultation der Interessenträger
Dieser Vorschlag wurde auf der Grundlage umfassender Konsultationen mit Behörden der
Mitgliedstaaten, Datenanbietern, Datennutzern, einschließlich Unternehmen und
Nichtregierungsorganisationen, und der breiten Öffentlichkeit erstellt. Die öffentliche
Konsultation, die vom 5. Februar bis zum 30. April 2025 lief, erstreckte sich auf einen
breiteren Anwendungsbereich als der vorliegende Vereinfachungsvorschlag und umfasste
zwei getrennte Teile: 1) einen allgemeinen Abschnitt über die Verfügbarkeit und
Zugänglichkeit von Umweltdaten (375 Antworten) und 2) einen spezifischeren Abschnitt über
die Vereinfachung der INSPIRE-Richtlinie (227 Antworten). Dieser Vorschlag stützt sich im
Wesentlichen auf die Ergebnisse des zweiten Teils der öffentlichen Konsultation, der die
Vereinfachung der INSPIRE-Richtlinie betraf.
Zum ersten Teil der öffentlichen Konsultation gingen 375 Antworten ein. Davon stammten
die meisten von Behörden (150), gefolgt von EU-Bürgern (113), Hochschul- und
Forschungseinrichtungen (40), Unternehmen (27), Umweltorganisationen (9),
Wirtschaftsverbänden (8), Nichtregierungsorganisationen (7), Nicht-EU-Bürgern (6) und
anderen Akteuren (15). Die Behörden waren großteils auf nationaler Ebene angesiedelt, und
es gingen 250 Antworten von Organisationen mit mehr als 250 Beschäftigten ein.
Die Teilnehmer waren in unterschiedlicher Weise mit Umweltdaten befasst. Insgesamt
258 Teilnehmer gaben an, Datennutzer zu sein, 195 Produzenten und 143 Hosting- oder
Datenanbieter. Umweltdaten werden in erster Linie für Forschung und Entwicklung
(188 Nennungen), Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit (185), Raum- und
Umweltplanung (183), Politikgestaltung (170), Compliance und Berichterstattung (169),
unternehmerische Entscheidungsfindung (92), Sorgfaltspflichten von Unternehmen (76) und
Nachhaltigkeitsberichterstattung (35) verwendet. Am häufigsten wurde auf Daten aus
folgenden Bereichen zugegriffen: Landnutzung und Bodenbedeckung (258), Klima- und
Wetterdaten (209), Wasserqualität und -quantität (181), biologische Vielfalt (181),
Hydrologie (171), Forstwirtschaft (165), Landwirtschaft (160) und Bodenqualität (153). Der
Datenzugriff erfolgt üblicherweise durch Herunterladen verarbeiteter Dateien (124), über
Darstellungsdienste (102) und durch Roh-/API-Zugriff (92).
227 Antworten gingen zum zweiten Teil ein, der die Vereinfachung der INSPIRE-Richtlinie
betraf. Was die Angleichung zwischen der INSPIRE-Richtlinie und der Richtlinie (EU)
2019/1024 angeht, so war die Auffassung stark vertreten, dass eine solche Angleichung eine
breitere Zugänglichkeit und Weiterverwendung fördern würde (133 stimmten voll und ganz
zu), die Vorschriften für die gemeinsame Datennutzung vereinfachen würde (128) und den
Verwaltungsaufwand verringern würde (111). In Bezug auf die Governance war eine klare
Mehrheit dafür, die INSPIRE-Richtlinie in einen gemeinsamen EU-Governance-Rahmen in
Verbindung mit horizontalen Rechtsvorschriften zu integrieren: 76 sprachen sich
nachdrücklich dafür aus und 99 waren dafür, während nur 22 keine Position bezogen und 22
sich dagegen aussprachen. Viele betonten jedoch, dass das geodatenspezifische Fachwissen,
die Datenqualität und die Interoperabilitätsstandards gewahrt werden müssen.
Die Teilnehmer sahen potenzielle Vorteile in der Standardisierung, Qualitätssicherung und
Skalierbarkeit durch APIs und Cloud-Dienste. Im Mittelpunkt der Bedenken standen
Transparenz, Governance, Rechenschaftspflicht und Sicherheit sowie die Notwendigkeit, die
öffentliche Aufsicht aufrechtzuerhalten und eine Abhängigkeit von undurchsichtigen privaten
Plattformen zu vermeiden. In Bezug auf den künftigen Wert der INSPIRE-Richtlinie als
eigenständiges Instrument bei vollständiger Angleichung an die horizontalen
Rechtsvorschriften waren die Ansichten geteilt. Während 91 Teilnehmer sie als sehr oder eher
wertvoll betrachteten, sahen 62 einen begrenzten oder gar keinen Wert und 35 waren sich
nicht sicher.
Zur Konsultation wurden 25 zusätzliche Dokumente eingereicht, von denen 22 unmittelbar
relevant waren. In diesen Beiträgen wurden anhaltende Probleme wie Unterschiede bei der
Nutzbarkeit und Zugänglichkeit von Datenportalen, Unstimmigkeiten bei der Datenqualität
und Hindernisse für den grenzüberschreitenden Zugang hervorgehoben. Viele sprachen sich
für eine föderierte, kohärente europäische Plattform aus, die auf nationalen Knotenpunkten
aufbaut, und warnten vor einer Kommerzialisierung oder Bezahlschranken. Zu den von
Bürgerinnen und Bürgern generierten Daten wurden unterschiedliche Meinungen geäußert,
wobei die Unterstützung von klaren Qualitäts- und Validierungsrahmen abhing. Die
Teilnehmer betonten auch die Bedeutung der Finanzierung, des Kapazitätsaufbaus, des
sicheren Austauschs und der Wahrung der Kohärenz der Geodaten vor dem Hintergrund der
umfassenderen EU-Datenvorschriften wie der Richtlinie (EU) 2019/1024 und der Verordnung
(EU) 2024/903.
Die Sachverständigen der Mitgliedstaaten wurden über die INSPIRE Maintenance and
Implementation Group (MIG) im Rahmen mehrerer Workshops zwischen 2022 und 2025 eng
einbezogen. Auf der INSPIRE-Konferenz 2023 (280 Vertreter von Behörden, Unternehmen
und Hochschulen nahmen vor Ort und 800 online teil) wurde auch die mögliche
Weiterentwicklung der INSPIRE-Richtlinie erörtert. In Anbetracht der bereits in die
Durchführung getätigten Investitionen bestand weitgehendes Einvernehmen darüber, dass die
rechtlichen Anforderungen der Richtlinie diese nicht an veraltete Technologien binden oder
zu Doppelarbeit führen sollten. Einige Mitgliedstaaten haben bereits Pilotprojekte zur
Nutzung ihres Portals für offene Daten durchgeführt, um den INSPIRE-Verpflichtungen im
Bereich der Suchfunktionen nachzukommen, und damit die Machbarkeit demonstriert.
Datenanbieter sind aufgrund sich überschneidender Verpflichtungen häufig mit
Kapazitätsengpässen und Überlastung konfrontiert. Ähnlich wie die öffentliche Konsultation
kam die MIG zu dem Ergebnis, dass es weiterhin eine Rechtsgrundlage für Referenz-
Geodaten geben sollte, um eine langfristige Standardisierung zu gewährleisten, wobei vor
allem an bisher gut funktionierenden Aspekten, insbesondere in Bezug auf Standards für
Metadaten, festgehalten werden sollte.
• Einholung und Nutzung von Expertenwissen
Bei der Ausarbeitung des Vorschlags griff die Kommission auf externes Fachwissen zurück
und gab zu diesem Zweck eine unterstützende Studie in Auftrag. Außerdem steuerte die
Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) eine multidisziplinäre Analyse des Stands der
Durchführung der INSPIRE-Richtlinie und möglicher künftiger Ausrichtungen bei2627. Die
26 https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/JRC126319.
27 https://publications.jrc.ec.europa.eu/repository/handle/JRC139026.
Kommission berücksichtigte zudem die REFIT-Bewertung der INSPIRE-Richtlinie aus dem
Jahr 201628 sowie die Bewertung aus dem Jahr 202229, die detaillierte Anhaltspunkte dafür
lieferten, was funktioniert und was nicht. In der Bewertung wurde die geringe
Inanspruchnahme einiger INSPIRE-Dienste quantifiziert und die Integration mit horizontalen
Rechtsvorschriften für Daten empfohlen.
• Folgenabschätzung
Der Vorschlag betrifft gezielte Änderungen zur Modernisierung und Vereinfachung der
INSPIRE-Richtlinie durch deren Angleichung an die Verpflichtungen aus neueren,
horizontalen EU-Rechtsvorschriften für Daten. Die Änderungen zielen darauf ab, eine
effizientere, wirksamere und weniger aufwendige Durchführung zu gewährleisten. Da es sich
um gezielte Änderungen handelt und keine einschlägigen politischen Optionen vorliegen, ist
eine Folgenabschätzung nicht erforderlich. Die dem Vorschlag beigefügte Arbeitsunterlage
der Kommissionsdienststellen enthält jedoch eine Quantifizierung der erwarteten
Einsparungen sowie Informationen über die Fortführung der bestehenden
Koordinierungsmechanismen auf EU-Ebene in flexiblerer und weniger aufwendiger Form.
• Effizienz der Rechtsetzung und Vereinfachung
Im Rahmen des Programms zur Gewährleistung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der
Rechtsetzung (REFIT) stellt die Kommission sicher, dass ihre Rechtsvorschriften ihren
Zweck erfüllen, auf die Bedürfnisse der Interessenträger zugeschnitten sind sowie den
Aufwand minimieren und gleichzeitig ihre Ziele erreichen.
Dieser Vorschlag ist Teil von REFIT und entspricht den Ergebnissen der Bewertung der
INSPIRE-Richtlinie aus dem Jahr 2022, in der Bereiche ermittelt wurden, in denen der
Verwaltungsaufwand zu hoch ist und die technischen Anforderungen übermäßig präskriptiv
sind. Mit dem Vorschlag wird der Rechtsrahmen vereinfacht, indem Verpflichtungen
gestrichen werden, die nun durch neuere, horizontale EU-Datenvorschriften, insbesondere die
Richtlinie (EU) 2019/1024, die Durchführungsverordnung (EU) 2023/138, die Verordnung
(EU) 2022/868 und die Verordnung (EU) 2024/903, abgedeckt sind.
Insbesondere wird Folgendes vorgeschlagen:
– Beseitigung doppelter Berichtspflichten, um den Aufwand ihrer Befolgung für die
Mitgliedstaaten zu verringern;
– Aufhebung von vier Befugnisübertragungen für den Erlass von
Durchführungsbestimmungen zu Interoperabilität, Netzdiensten, gemeinsamer
Datennutzung und Berichtspflichten, die nicht mehr den aktuellen bewährten
Verfahren oder Standards entsprechen, und auf diese Weise Beseitigung starrer
technischer Anforderungen. Die vier Durchführungsrechtsakte, die auf der
Grundlage der Befugnisübertragungen erlassen wurden, werden im Wege eines
gesonderten Verfahrens (Komitologie) aufgehoben;
– Integration des Geodatenzugangs in eine andere bestehende EU-Infrastruktur, das
Portal für offene Daten (data.europa.eu), wodurch der Nutzerzugang und die
Systempflege vereinfacht werden und die Verpflichtung der Kommission zum
Betrieb eines Geo-Portals aufgehoben wird.
28 Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen über die REFIT-Bewertung der INSPIRE-Richtlinie
(SWD(2016) 273).
29 Siehe Fußnote 2.
• Quantifizierte Auswirkungen der Aufhebung von Verpflichtungen
Die vorgeschlagenen Änderungen werden einem breiten Spektrum von Interessenträgern
zugutekommen, darunter Datenanbieter des öffentlichen Sektors, nationale und regionale
Behörden, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, KMU und zivilgesellschaftliche
Organisationen. Für Datenanbieter des öffentlichen Sektors wird der Verwaltungsaufwand
reduziert und die Befolgung der Vorschriften vereinfacht, während Unternehmen und
Datennutzer dank offener Lizenzen und moderner APIs einen besseren Zugang zu
hochwertigen Umweltdaten erhalten.
Es wird eine 12-monatige Umsetzungsfrist vorgeschlagen, damit die Mitgliedstaaten ihre
Infrastrukturen anpassen und die Dienstkontinuität während der Umstellung auf den neuen
Rahmen aufrechterhalten können. Die durch die vorgeschlagene Vereinfachung insgesamt
erzielten Kosteneinsparungen für die EU dürften erheblich sein. Die jährlichen Basiskosten
für die Durchführung der INSPIRE-Richtlinie in der EU-27 werden auf 4,967 bis
48,926 Mio. EUR geschätzt.
Die vorgeschlagene Vereinfachung dürfte den Verwaltungsaufwand im Vergleich zum
derzeitigen Basisszenario um 24 bis 64 % verringern. Der untere Wert von 24 % geht auf die
konservativeren Schätzungen zurück, die sich aus den Rückmeldungen der Interessenträger
während des Validierungsworkshops ergaben, bei dem eine unmittelbare und pragmatische
Bewertung der potenziellen Auswirkungen vorgenommen wurde. Hingegen entspricht der
obere Wert von 64 % den Kostensenkungen, die beim Szenario der vollständigen
Angleichung an die Richtlinie (EU) 2019/1024 erzielt werden könnten.
Diese Bandbreite der erwarteten Einsparungen aufgrund der Vereinfachung wird als
realistisch angesehen, insbesondere was die Einsparungen im Zusammenhang mit der
jährlichen Aktualisierung harmonisierter Datensätze und dem Betrieb von Veröffentlichungs-
und Webdiensten betrifft. Ausgehend von den durchschnittlichen jährlichen Kosten, die im
Rahmen von INSPIRE für die Aktualisierung und Pflege von Datensätzen und die Dienste
entstehen, führt dies zu jährlichen Einsparungen von rund 6,36 bis 16,96 Mio. EUR. Für die
gesamte projizierte Bandbreite entspricht dies im Durchschnitt einer jährlichen Verringerung
der Verwaltungskosten um etwa 44 % bzw. jährlichen Einsparungen von rund
11,66 Mio. EUR. Diese Einsparungen werden durch die Aufhebung der komplexen
Harmonisierungsanforderungen, die Nutzung gängiger Webtechnologien und die
Konsolidierung der Infrastruktur erzielt.
• Grundrechte
Der Vorschlag hat keine negativen Auswirkungen auf die in der Charta der Grundrechte der
Europäischen Union verankerten Grundrechte. Die vorgeschlagenen Änderungen betreffen
die gemeinsame Nutzung von Geodaten des öffentlichen Sektors (umweltbezogene,
geografische und nicht personenbezogene Informationen) und beinhalten weder die
Verarbeitung personenbezogener Daten noch Einschränkungen der Rechte des Einzelnen. Die
Richtlinie 2007/2/EG in ihrer derzeitigen Fassung enthält bereits Garantien, um den Schutz
personenbezogener Daten und sensibler vertraulicher Informationen zu gewährleisten, z. B. in
Artikel 13.
Durch die Förderung offener Daten und von Transparenz steht der Vorschlag im Einklang mit
Artikel 42 der Charta (Recht auf Zugang zu Dokumenten) und Artikel 37 (Umweltschutz), der
implizit den Zugang zu Umweltinformationen unterstützt. Die Bürgerinnen und Bürger
werden weiterhin mindestens den gleichen Zugang zu umweltbezogenen Geodaten haben wie
zuvor. Der Vorschlag berührt nicht die Rechte auf Privatsphäre oder Datenschutz, da
personenbezogene Daten (z. B. Namen von Immobilieneigentümern in einem Kataster) vom
Anwendungsbereich der INSPIRE-Richtlinie ausgenommen sind.
4. AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT
Nicht zutreffend
5. WEITERE ANGABEN
• Durchführungspläne sowie Monitoring-, Bewertungs- und
Berichterstattungsmodalitäten
Durchführungsplan
Nicht zutreffend
• Erläuternde Dokumente
Angesichts des Anwendungsbereichs des Vorschlags ist es nicht gerechtfertigt oder
verhältnismäßig, erläuternde Dokumente zu verlangen.
• Ausführliche Erläuterung einzelner Bestimmungen des Vorschlags
Dieser Vorschlag umfasst Folgendes:
– Streichung von Spezifikationen für die technische Interoperabilität unter
Berücksichtigung des Umstands, dass die Richtlinie (EU) 2019/1024 gemäß
Artikel 1 Absatz 7 die Weiterverwendung vorhandener Dokumente regelt, die im
Besitz öffentlicher Stellen und öffentlicher Unternehmen der Mitgliedstaaten sind,
einschließlich der Dokumente, auf die die Richtlinie 2007/2/EG anwendbar ist
(Artikel 7);
– Streichung technischer Anforderungen an Netzdienste unter Berücksichtigung des
Umstands, dass die Richtlinie (EU) 2019/1024 gemäß Artikel 1 Absatz 7 die
Weiterverwendung vorhandener Dokumente regelt, die im Besitz öffentlicher Stellen
und öffentlicher Unternehmen der Mitgliedstaaten sind, einschließlich der
Dokumente, auf die die Richtlinie 2007/2/EG anwendbar ist (Artikel 11);
– Streichung von Anforderungen an die gemeinsame Nutzung von Daten, da gemäß
der Richtlinie (EU) 2019/1024 Daten „standardmäßig offen“ sind, was auch für
Geodaten gilt, einschließlich Geodatensätzen im Sinne der Richtlinie 2007/2/EG;
– Streichung der Bedingungen für die Gebührenerhebung für Geodatensätze durch
Behörden unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Richtlinie (EU) 2019/1024
gemäß Artikel 1 Absatz 7 die Weiterverwendung vorhandener Dokumente regelt, die
im Besitz öffentlicher Stellen und öffentlicher Unternehmen der Mitgliedstaaten
sind, einschließlich der Dokumente, auf die die Richtlinie 2007/2/EG anwendbar ist,
und auch Grundsätze und Regeln für die Gebührenerhebung enthält (Artikel 14);
– Streichung der Verpflichtung der Kommission, ein Geo-Portal INSPIRE zu schaffen
und zu betreiben (Artikel 15);
– Streichung der Berichtspflichten, um Doppelarbeit zu vermeiden, da die
Mitgliedstaaten aufgrund der Verpflichtung in Artikel 5 der
Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 die Durchführung der INSPIRE-Richtlinie
überwachen und darüber Bericht erstatten müssen (Artikel 21);
– Aktualisierung des Regelungsverfahrens mit Kontrolle im Hinblick auf die
Anpassung der Anhänge I, II und III (Artikel 4 Absatz 7 und neuer Artikel 22a);
– Aktualisierung der Bestimmung über Durchführungsbefugnisse in Artikel 5
Absatz 4, um die Bezugnahme auf die Artikel 5 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG
durch eine Bezugnahme auf Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 182/2011 zu ersetzen
(neuer Artikel 22b);
– Streichung von Bestimmungen, die wegen des Ablaufs einer Frist hinfällig geworden
sind, und von hinfälligen Begriffsbestimmungen.
2025/0393 (COD)
Vorschlag für eine
RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Richtlinie 2007/2/EG im Hinblick auf die Vereinfachung bestimmter
Anforderungen an die Schaffung der Geodateninfrastruktur in der Union
(Text von Bedeutung für den EWR)
DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf
Artikel 192 Absatz 1,
auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
nach Zuleitung des Entwurfs des Gesetzgebungsakts an die nationalen Parlamente,
nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses30,
nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen31,
gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) In den politischen Leitlinien für die Amtszeit der Kommission 2024-202932 wird
darauf hingewiesen, dass die Rechtsvorschriften vereinfacht werden sollen, damit
Überschneidungen und Widersprüchlichkeiten unter Aufrechterhaltung hoher
Standards beseitigt werden, und dass Kurs auf die Ziele gehalten werden soll, die im
europäischen Grünen Deal33 festgelegt wurden.
(2) Als Reaktion auf den Draghi-Bericht 202434, in dem regulatorische Hindernisse und
der Verwaltungsaufwand als eine der größten Herausforderungen insbesondere für
kleine und mittlere Unternehmen genannt werden, wird im Kompass für
Wettbewerbsfähigkeit35 eine Reihe horizontaler Erfolgsfaktoren zur Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit aufgeführt, wie unter anderem die Vereinfachung der
Rechtsvorschriften, die Verringerung des Verwaltungsaufwands und die Begünstigung
von Geschwindigkeit und Flexibilität.
30 ABl. C , , S. .
31 ABl. C , , S. .
32 Europa hat die Wahl: Politische Leitlinien für die nächste Europäische Kommission 2024-2029, Ursula von der
Leyen.
33 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, den
Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 11. Dezember
2019, „Der europäische Grüne Deal“ (COM(2019) 640 final).
34 Draghi, M. (2024), Die Zukunft der europäischen Wettbewerbsfähigkeit, in: Draghi-Bericht über die
Wettbewerbsfähigkeit der EU.
35 Ein einfacheres und schnelleres Europa: Mitteilung über die Umsetzung und Vereinfachung
(COM(2025) 47 final vom 11. Februar 2025).
(3) Die Kommission legte in ihrer Mitteilung vom 19. November 2025 über eine Strategie
für eine Datenunion und die Erschließung von Daten für KI36 ihre Vision für die
Datenunion dar, auch im Hinblick auf die Verbesserung der gemeinsamen Nutzung
von Daten im öffentlichen Sektor. Diese Agenda erfordert mehr als eine Politik der
kleinen Schritte; die Union muss vielmehr entschlossen handeln, wenn sie ihre Ziele
erreichen will. Die Kommission, das Europäische Parlament, der Rat, die Behörden
der Mitgliedstaaten auf allen Ebenen und die Interessenträger müssen
zusammenarbeiten, um die Unionsvorschriften, die nationalen und die regionalen
Vorschriften zu straffen und zu vereinfachen und die politischen Strategien wirksamer
umzusetzen.
(4) Angesichts der erklärten Absicht der Kommission, den Berichterstattungsaufwand und
die Befolgungskosten zu verringern, die Interoperabilität zu erhöhen und die
Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, ist es erforderlich, die Richtlinie 2007/2/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates37 zu ändern und gleichzeitig an den
Zielsetzungen des europäischen Grünen Deals und des Aktionsplans für ein
nachhaltiges Finanzwesen38 festzuhalten.
(5) Die Richtlinie 2007/2/EG enthält bestimmte Begriffsbestimmungen, die infolge der
vorgeschlagenen Änderungen hinfällig werden. Diese Begriffsbestimmungen sollten
gestrichen werden.
(6) In der Richtlinie 2007/2/EG wird auf Dritte Bezug genommen, während sich die
Richtlinie (EU) 2019/1024, die für öffentliche Stellen und öffentliche Unternehmen
gilt, nicht auf private Einrichtungen oder Unternehmen erstreckt. Um die Kohärenz
mit der Richtlinie (EU) 2019/102439 zu gewährleisten, sollte der Verweis auf Dritte
gestrichen werden.
(7) Die Fristen für die Erzeugung von Metadaten und für den Erlass von
Durchführungsbestimmungen zur Festlegung technischer Modalitäten für die
Interoperabilität von Geodatensätzen und -diensten sind hinfällig und sollten
gestrichen werden.
(8) Mit den Artikeln 7 und 8 der Richtlinie 2007/2/EG wird der Kommission die Befugnis
übertragen, Durchführungsbestimmungen zur Festlegung technischer Modalitäten für
die Interoperabilität und, wenn durchführbar, die Harmonisierung von Geodatensätzen
und -diensten zu erlassen. Darin sind auch die Bedingungen und der Inhalt dieser
Durchführungsbestimmungen festgelegt. Gemäß Artikel 5 Absatz 1 der Richtlinie
(EU) 2019/1024 müssen öffentliche Stellen und öffentliche Unternehmen ihre
Dokumente in allen vorhandenen Formaten oder Sprachen und, soweit möglich und
sinnvoll, auf elektronischem Wege in offenen, maschinenlesbaren, zugänglichen,
auffindbaren und weiterverwendbaren Formaten zusammen mit den zugehörigen
36 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und
Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen, „Ein einfacheres und schnelleres Europa: Mitteilung über die
Umsetzung und Vereinfachung“ (COM(2025) 47 final vom 11.2.2025).
37 Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2007 zur
Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE) (ABl. L 108 vom
25.4.2007, S. 1).
38 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, die
Europäische Zentralbank, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der
Regionen, „Aktionsplan: Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ (COM(2018) 97 final vom 8.3.2018).
39 Richtlinie (EU) 2019/1024 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 über offene
Daten und die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (ABl. L 172 vom
26.6.2019, S. 56, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2019/1024/oj).
Metadaten zur Verfügung stellen. Sowohl die Formate als auch die Metadaten müssen
soweit möglich formellen, offenen Standards entsprechen. Gemäß Artikel 1 Absatz 7
der Richtlinie (EU) 2019/1024 regelt diese Richtlinie die Weiterverwendung
vorhandener Dokumente, die im Besitz öffentlicher Stellen und öffentlicher
Unternehmen der Mitgliedstaaten sind, einschließlich der Dokumente, auf die die
Richtlinie 2007/2/EG anwendbar ist. Da die Interoperabilitätsanforderungen an offene
Daten für Geodaten gelten, sollte die Befugnis zum Erlass von
Durchführungsbestimmungen zur Festlegung technischer Modalitäten für die
Interoperabilität und, wenn durchführbar, die Harmonisierung von Geodatensätzen
und damit zusammenhängenden Bestimmungen gestrichen werden.
(9) In Artikel 10 der Richtlinie 2007/2/EG ist festgelegt, dass die Mitgliedstaaten dafür
sorgen müssen, dass die für die Interoperabilität von Geodaten erforderlichen
Informationen, einschließlich Codes und Klassifizierungen, zur Verfügung gestellt
werden, und es ist festgelegt, wie die Kohärenz von Geodaten über Objekte, deren
Lage sich über die Grenze von zwei oder mehr Mitgliedstaaten erstreckt, sichergestellt
werden kann. Da die Artikel 7 und 8 aufgehoben werden, sind die Anforderungen an
die Mitgliedstaaten, für die Zurverfügungstellung solcher Informationen zu sorgen,
und die Bedingungen für die Sicherstellung der Kohärenz von Geodaten nicht mehr
erforderlich.
(10) In den Artikeln 11 und 12 der Richtlinie 2007/2/EG ist festgelegt, dass die
Mitgliedstaaten ein Netz von Such-, Darstellungs-, Download- und
Transformationsdiensten und von Diensten zum Abrufen von Geodatensätzen schaffen
und betreiben müssen und dass sie sicherstellen müssen, dass Behörden und Dritte ihre
Geodatensätze und -dienste mit diesem Netz verknüpfen können. Mit der Richtlinie
(EU) 2019/1024 wird der Rechtsrahmen für offene Daten festgelegt und das Konzept
hochwertiger Datensätze eingeführt, wobei es sich definitionsgemäß um Daten
handelt, deren Weiterverwendung mit wichtigen Vorteilen für die Gesellschaft und die
Wirtschaft verbunden ist, was auch auf Geodatensätze zutrifft. Gemäß der Richtlinie
(EU) 2019/1024 sind hochwertige Datensätze in maschinenlesbarem Format über
geeignete Anwendungsprogrammierschnittstellen und gegebenenfalls als Massen-
Download zur Weiterverwendung zugänglich zu machen. Gemäß Artikel 1 Absatz 7
der Richtlinie (EU) 2019/1024 regelt diese Richtlinie die Weiterverwendung
vorhandener Dokumente, die im Besitz öffentlicher Stellen und öffentlicher
Unternehmen der Mitgliedstaaten sind, einschließlich der Dokumente, auf die die
Richtlinie 2007/2/EG anwendbar ist. Um die Kohärenz mit der Richtlinie (EU)
2019/1024 zu gewährleisten und die Überschneidung von Bestimmungen zu
vermeiden, sollten die Anforderungen der Richtlinie 2007/2/EG, wonach ein Netz für
Geodatendienste zu schaffen und zu betreiben ist, gestrichen werden.
(11) Artikel 14 der Richtlinie 2007/2/EG enthält die Vorschriften über die kostenlose
Bereitstellung von Such- und Darstellungsdiensten für die Öffentlichkeit sowie über
die Bereitstellung von Dienstleistungen des elektronischen Geschäftsverkehrs, wenn
Gebühren erhoben werden. Die Richtlinie (EU) 2019/1024 enthält Grundsätze und
Vorschriften für die Bemessung von Gebühren und Entgelten im Zusammenhang mit
der kostenfreien Bereitstellung von Dokumenten und hochwertigen Datensätzen,
einschließlich Ausnahmen und Abweichungen von den Gebührenvorschriften, um die
größtmögliche Wirkung zu gewährleisten und die Weiterverwendung von Daten zu
erleichtern. Gemäß Artikel 1 Absatz 7 der Richtlinie (EU) 2019/1024 regelt diese
Richtlinie die Weiterverwendung vorhandener Dokumente, die im Besitz öffentlicher
Stellen und öffentlicher Unternehmen der Mitgliedstaaten sind, einschließlich der
Dokumente, auf die die Richtlinie 2007/2/EG anwendbar ist. Um die Kohärenz mit der
Richtlinie (EU) 2019/1024 zu gewährleisten und die Überschneidung von
Bestimmungen zu vermeiden, sollten die Vorschriften der Richtlinie 2007/2/EG über
die Erhebung von Gebühren für Such- und Darstellungsdienste gestrichen werden.
(12) Gemäß Artikel 15 der Richtlinie 2007/2/EG muss die Kommission ein Geo-Portal
INSPIRE schaffen und betreiben. Dieses Portal bildet den zentralen europäischen
Zugangspunkt zu den von den Mitgliedstaaten und den EFTA-Ländern im Rahmen der
Richtlinie 2007/2/EG bereitgestellten Daten. Das Portal ermöglicht die Überwachung
der Verfügbarkeit von Datensätzen, die Suche nach geeigneten Datensätzen auf der
Grundlage ihrer Beschreibungen und den Zugang zu ausgewählten Datensätzen über
Darstellungs- oder Download-Dienste. Seit 2021 dient die Website data.europa.eu als
zentraler Zugangspunkt für offene Daten, die von Institutionen der Union40, auf
nationalen Portalen von Mitgliedstaaten und Drittländern sowie von internationalen
Organisationen veröffentlicht werden. Um einen doppelten Zugang zu Geodatensätzen
zu vermeiden und den Verwaltungsaufwand zu verringern, sollte die Verpflichtung der
Kommission, das Geo-Portal INSPIRE zu betreiben, gestrichen werden.
(13) Gemäß Artikel 16 der Richtlinie 2007/2/EG ist die Kommission befugt, technische
Spezifikationen und Mindestleistungskriterien für die in den Artikeln 11 und 12 jener
Richtlinie genannten Netzdienste anzunehmen. Da die Artikel 11 und 12 der Richtlinie
2007/2/EG aufgehoben werden, ist diese Befugnisübertragung nicht mehr erforderlich.
(14) Gemäß Artikel 17 der Richtlinie 2007/2/EG müssen die Mitgliedstaaten Maßnahmen
ergreifen, die die gemeinsame Nutzung von auf einer behördlichen Ebene erhobenen
Geodaten mit allen behördlichen Ebenen ermöglichen, und sicherstellen, dass
Geodaten und Geodatendienste unter Bedingungen zur Verfügung gestellt werden, die
ihre umfassende Nutzung nicht einschränken. Gemäß der Richtlinie (EU) 2019/1024
sind Daten „standardmäßig offen“, was auch für Geodaten gilt, einschließlich
Geodatensätzen, die unter den Anwendungsbereich der Richtlinie 2007/2/EG fallen.
Artikel 17 sollte daher gestrichen werden, um den Rechtsrahmen zu vereinfachen und
Überschneidungen zu vermeiden.
(15) In Artikel 21 der Richtlinie 2007/2/EG sind die Überwachungs- und Berichtspflichten
der Mitgliedstaaten in Bezug auf die Durchführung jener Richtlinie und die Nutzung
ihrer Geodateninfrastrukturen festgelegt. In Artikel 5 der Durchführungsverordnung
(EU) 2023/138 der Kommission41 wird eine Liste der hochwertigen Datensätze
festgelegt, die zu den thematischen Kategorien in Anhang I der Richtlinie (EU)
2019/1024 gehören und sich im Besitz öffentlicher Stellen befinden. Ferner werden
die Modalitäten für die Veröffentlichung und Weiterverwendung solcher hochwertigen
Datensätze festgelegt. Die Mitgliedstaaten müssen der Kommission einen Bericht
über die Maßnahmen übermitteln, die sie zur Durchführung der Vorschriften der
Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 ergriffen haben, einschließlich einer Liste
von Datensätzen, die jeweils der Beschreibung jedes einzelnen im Anhang jener
Durchführungsverordnung aufgeführten hochwertigen Datensatzes entsprechen, mit
Online-Verweis auf Metadaten gemäß bestehenden Standards. Dieser Anhang umfasst
40 Beschluss vom April 2021?
41 Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 der Kommission vom 21. Dezember 2022 zur Festlegung
bestimmter hochwertiger Datensätze und der Modalitäten ihrer Veröffentlichung und Weiterverwendung (Text
von Bedeutung für den EWR) (ABl. L 19 vom 20.1.2023, S. 43,
ELI: http://data.europa.eu/eli/reg_impl/2023/138/oj).
33 der in den Anhängen I, II und III der Richtlinie 2007/2/EG aufgeführten
34 Geodatensätze. Daher ist es nicht mehr erforderlich, die Berichtspflichten des
Artikels 21 der Richtlinie 2007/2/EG beizubehalten.
(16) Mit dem Vertrag von Lissabon wurde der Rechtsrahmen für die Befugnisse, die der
Kommission vom Gesetzgeber übertragen werden, geändert, indem eine
Unterscheidung zwischen den Befugnissen eingeführt wurde, die der Kommission für
den Erlass von Rechtsakten ohne Gesetzescharakter mit allgemeiner Geltung zur
Ergänzung oder Änderung bestimmter nicht wesentlicher Vorschriften des
betreffenden Gesetzgebungsaktes übertragen werden (delegierte Rechtsakte), und den
Befugnissen, die der Kommission für den Erlass von Rechtsakten zur Gewährleistung
einheitlicher Bedingungen für die Durchführung der verbindlichen Rechtsakte der
Union (Durchführungsrechtsakte) übertragen werden. Werden der Kommission
Durchführungsbefugnisse übertragen, so sollten diese im Einklang mit der Verordnung
(EU) Nr. 182/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates42 wahrgenommen
werden.
(17) Mit dieser Richtlinie, die vor dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon erlassen
wurde, wurden der Kommission Befugnisse übertragen, um Maßnahmen nach dem
Regelungsverfahren mit Kontrolle gemäß Artikel 5a des Beschlusses 1999/468/EG des
Rates43 zu erlassen.
(18) Die Notwendigkeit, alle bestehenden Rechtsvorschriften an den mit dem Vertrag von
Lissabon eingeführten Rechtsrahmen anzupassen, wird in der Interinstitutionellen
Vereinbarung vom 13. April 2016 über bessere Rechtsetzung44 anerkannt.
(19) Die in Artikel 4 Absatz 7 der Richtlinie 2007/2/EG festgelegte Befugnis der
Kommission, die Anhänge I, II und III der Richtlinie zu ändern, um die Beschreibung
der in diesen Anhängen aufgeführten bestehenden Geodaten-Themen anzupassen,
sieht die Anwendung des Regelungsverfahrens mit Kontrolle vor. Da diese
Befugnisübertragung die Kriterien gemäß Artikel 290 des Vertrags über die
Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) erfüllt, sollte sie an jene Bestimmung
angepasst werden.
(20) Um die erforderliche Anpassung dieser Verordnung zu gewährleisten, sollte der
Kommission die Befugnis übertragen werden, gemäß Artikel 290 AEUV Rechtsakte
zur Änderung der Anhänge I bis III der Richtlinie 2007/2/EG zu erlassen, um die
Beschreibung der bestehenden Geodaten-Themen anzupassen. Es ist von besonderer
Bedeutung, dass die Kommission im Zuge ihrer Vorbereitungsarbeit angemessene
Konsultationen, auch auf der Ebene von Sachverständigen, durchführt, die mit den
Grundsätzen in Einklang stehen, die in der Interinstitutionellen Vereinbarung vom
13. April 2016 über bessere Rechtsetzung niedergelegt wurden. Um insbesondere für
eine gleichberechtigte Beteiligung an der Vorbereitung delegierter Rechtsakte zu
sorgen, erhalten das Europäische Parlament und der Rat alle Dokumente zur gleichen
Zeit wie die Sachverständigen der Mitgliedstaaten, und ihre Sachverständigen haben
42 Verordnung (EU) Nr. 182/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar 2011 zur
Festlegung der allgemeinen Regeln und Grundsätze, nach denen die Mitgliedstaaten die Wahrnehmung
der Durchführungsbefugnisse durch die Kommission kontrollieren (ABl. L 55 vom 28.2.2011, S. 13).
43 Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung
der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse (ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 23, ELI:
http://data.europa.eu/eli/dec/1999/468/oj).
44 ABl. L 123 vom 12.5.2016, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/agree_interinstit/2016/512/oj.
systematisch Zugang zu den Sitzungen der Sachverständigengruppen der Kommission,
die mit der Vorbereitung der delegierten Rechtsakte befasst sind.
(21) Die Befugnis der Kommission zum Erlass von Durchführungsbestimmungen zu
Artikel 5 der Richtlinie 2007/27/EG, die in Absatz 4 jenes Artikels festgelegt ist, sollte
an Artikel 291 AEUV angepasst werden.
(22) Artikel 23 der Richtlinie 2007/2/EG verpflichtet die Kommission, die Richtlinie zu
bewerten, und legt die Elemente fest, auf die sich die Bewertung stützen sollte. Diese
Elemente sollten im Hinblick auf die Angleichung an die Überwachungs- und
Berichtspflichten der Verordnung (EU) 2023/138 und die Aufhebung des Artikels 21
der Richtlinie 2007/2/EG geändert werden.
(23) Die Richtlinie 2007/2/EG sollte daher entsprechend geändert werden.
(24) Die Verordnungen (EU) Nr. 1089/201045, (EG) Nr. 976/200946 und (EU)
Nr. 268/201047 der Kommission sollten aufgehoben werden, bevor die jeweiligen
Befugnisübertragungen, auf deren Grundlage sie erlassen wurden, aufgehoben werden.
Die Aufhebung dieser Befugnisübertragungen sollte daher erst ab einem späteren
Zeitpunkt gelten.
(25) Da die Ziele dieser Richtlinie von den Mitgliedstaaten nicht ausreichend verwirklicht
werden können, sondern vielmehr wegen des Umfangs oder der Wirkungen der
Maßnahme auf Unionsebene besser zu verwirklichen sind, kann die Union im
Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags über die Europäische Union verankerten
Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben Artikel genannten
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geht diese Richtlinie nicht über das für die
Verwirklichung dieser Ziele erforderliche Maß hinaus —
HABEN FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:
Artikel 1
Änderungen
Die Richtlinie 2007/2/EG wird wie folgt geändert:
1. In Artikel 3 werden die Nummern 5, 7, 8 und 10 gestrichen.
2. Artikel 4 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 Buchstabe c Ziffer ii wird gestrichen. b) Absatz 5 wird
gestrichen.
b) Absatz 7 erhält folgende Fassung:
45 Verordnung (EU) Nr. 1089/2010 der Kommission vom 23. November 2010 zur Durchführung der
Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Interoperabilität von
Geodatensätzen und -diensten (ABl. L 323 vom 8.12.2010, S. 11, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2010/1089/oj).
46 Verordnung (EG) Nr. 976/2009 der Kommission vom 19. Oktober 2009 zur Durchführung der
Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Netzdienste (ABl.
L 274 vom 20.10.2009, S. 9, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2009/976/oj).
47 Verordnung (EU) Nr. 268/2010 der Kommission vom 29. März 2010 zur Durchführung der Richtlinie
2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf den Zugang der Organe und
Einrichtungen der Gemeinschaft zu Geodatensätzen und -diensten der Mitgliedstaaten nach
harmonisierten Bedingungen (ABl. L 83 vom 30.3.2010, S. 8, ELI:
http://data.europa.eu/eli/reg/2010/268/oj).
„(7) Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 22a delegierte Rechtsakte
zur Änderung der Anhänge I, II und III durch Anpassung der Beschreibung der bestehenden
Geodaten-Themen unter Berücksichtigung der technologischen und wirtschaftlichen
Entwicklungen zu erlassen.“
3. Artikel 5 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 2 Buchstabe a wird gestrichen.
b) Absatz 4 erhält folgende Fassung:
„(4) Der Kommission wird die Befugnis übertragen, Durchführungsrechtsakte zur Festlegung
von Vorschriften für die Anwendung dieses Artikels unter Berücksichtigung der
einschlägigen bestehenden internationalen Normen und Nutzeranforderungen, insbesondere in
Bezug auf Validierungsmetadaten, zu erlassen. Diese Durchführungsrechtsakte werden nach
dem Verfahren gemäß Artikel 22b Absatz 2 erlassen.“
4. Die Artikel 6 bis 7 werden aufgehoben.
5. Artikel 8 wird aufgehoben.
6. Die Artikel 9 bis 12 werden aufgehoben.
7. Artikel 13 Absatz 1 wird wie folgt geändert:
a) Unterabsatz 1 erhält folgende Fassung:
„Die Mitgliedstaaten können den Zugang der Öffentlichkeit zu Geodatensätzen und -diensten
beschränken, wenn dieser Zugang auf die internationalen Beziehungen, die öffentliche
Sicherheit oder die nationale Verteidigung nachteilige Auswirkungen haben könnte.“
b) In Unterabsatz 2 erhält der einleitende Teil folgende Fassung:
„Die Mitgliedstaaten können den Zugang der Öffentlichkeit zu Geodatensätzen und -diensten
beschränken, wenn dieser Zugang nachteilige Auswirkungen haben könnte auf:“
8. Die Artikel 14 bis 15 werden aufgehoben.
9. Artikel 16 wird aufgehoben.
10. Artikel 17 wird aufgehoben.
11. Artikel 21 wird aufgehoben.
12. Artikel 22 erhält folgende Fassung:
„Artikel 22a
(1) Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte wird der Kommission unter den in diesem
Artikel festgelegten Bedingungen übertragen.
(2) Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte gemäß Artikel 4 Absatz 7 wird der
Kommission für einen Zeitraum von fünf Jahren ab dem [OP: bitte Datum des Inkrafttretens
dieser Richtlinie einfügen] übertragen. Die Kommission erstellt spätestens neun Monate vor
Ablauf des Zeitraums von fünf Jahren einen Bericht über die Befugnisübertragung. Die
Befugnisübertragung verlängert sich stillschweigend um Zeiträume gleicher Länge, es sei
denn, das Europäische Parlament oder der Rat widersprechen einer solchen Verlängerung
spätestens drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Zeitraums.
(3) Die Befugnisübertragung gemäß Artikel 4 Absatz 7 kann vom Europäischen Parlament
oder vom Rat jederzeit widerrufen werden. Der Beschluss über den Widerruf beendet die
Übertragung der in diesem Beschluss angegebenen Befugnis. Er wird am Tag nach seiner
Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union oder zu einem im Beschluss über den
Widerruf angegebenen späteren Zeitpunkt wirksam. Die Gültigkeit von delegierten
Rechtsakten, die bereits in Kraft sind, wird von dem Beschluss über den Widerruf nicht
berührt.
(4) Vor dem Erlass eines delegierten Rechtsakts konsultiert die Kommission die von den
einzelnen Mitgliedstaaten benannten Sachverständigen im Einklang mit den in der
Interinstitutionellen Vereinbarung vom 13. April 2016 über bessere Rechtsetzung enthaltenen
Grundsätzen.
(5) Sobald die Kommission einen delegierten Rechtsakt erlässt, übermittelt sie ihn
gleichzeitig dem Europäischen Parlament und dem Rat.
(6) Ein delegierter Rechtsakt, der gemäß Artikel 4 Absatz 7 erlassen wurde, tritt nur in Kraft,
wenn weder das Europäische Parlament noch der Rat innerhalb einer Frist von zwei Monaten
nach Übermittlung dieses Rechtsakts an das Europäische Parlament und den Rat Einwände
erhoben haben oder wenn vor Ablauf dieser Frist das Europäische Parlament und der Rat
beide der Kommission mitgeteilt haben, dass sie keine Einwände erheben werden. Auf
Initiative des Europäischen Parlaments oder des Rates wird diese Frist um zwei Monate
verlängert.“
„Artikel 22b
(1) Die Kommission wird von einem Ausschuss unterstützt. Dieser Ausschuss ist ein
Ausschuss im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.
(2) Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt Artikel 5 der Verordnung (EU)
Nr. 182/2011.“
13. Artikel 23 erhält folgende Fassung:
„Artikel 23
Die Kommission nimmt spätestens sechs Jahre nach dem [OP: bitte Datum einfügen =
12 Monate nach dem Tag des Inkrafttretens dieser Richtlinie] eine Bewertung dieser
Richtlinie und ihrer Durchführung vor und macht sie öffentlich zugänglich. Diese Bewertung
stützt sich unter anderem auf folgende Elemente:
a) die bei der Durchführung dieser Richtlinie gesammelten Erfahrungen;
b) über das Europäische Datenportal (data.europa.eu) gesammelte Metadaten zu
hochwertigen Datensätzen der Mitgliedstaaten;
c) die aufgrund der Leitlinien zur besseren Rechtsetzung erforderlichen einschlägigen
wissenschaftlichen, analytischen Daten, insbesondere solche, die sich auf effiziente
und wirksame Verfahren zum Informationsmanagement stützen.“
Artikel 2
Umsetzung
(1) Die Mitgliedstaaten erlassen und veröffentlichen bis zum [OP: bitte Datum einfügen
= 12 Monate nach dem Tag des Inkrafttretens dieser Richtlinie] die erforderlichen
Rechts- und Verwaltungsvorschriften, um dieser Richtlinie nachzukommen. Sie
teilen der Kommission unverzüglich den Wortlaut dieser Vorschriften mit.
Sie wenden diese Rechtsvorschriften ab dem [OP: bitte Datum einfügen = 12 Monate
und ein Tag nach dem Tag des Inkrafttretens dieser Richtlinie] an.
Bei Erlass dieser Vorschriften nehmen die Mitgliedstaaten in den Vorschriften selbst
oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf die vorliegende
Richtlinie Bezug. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten dieser Bezugnahme.
(2) Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der wichtigsten nationalen
Vorschriften mit, die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen.
Artikel 3
Inkrafttreten und Anwendung
(1) Diese Richtlinie tritt am [zwanzigsten] Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt
der Europäischen Union in Kraft.
(2) Artikel 1 Nummern 5, 9, 10 und 11 ist ab dem [1. März 2027] anwendbar.
Artikel 4
Adressaten
Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.
Geschehen zu Brüssel am
Im Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des Rates
Die Präsidentin Der Präsident/Die Präsidentin
FINANZ- UND DIGITALBOGEN ZU RECHTSAKTEN
1. RAHMEN DES VORSCHLAGS/DER INITIATIVE ................................................. 3
1.1. Bezeichnung des Vorschlags/der Initiative .................................................................. 3
1.2. Politikbereich(e) ........................................................................................................... 3
1.3. Ziel(e) ........................................................................................................................... 3
1.3.1. Allgemeine(s) Ziel(e) ................................................................................................... 3
1.3.2. Einzelziel(e) ................................................................................................................. 3
1.3.3. Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen .................................................................... 3
1.3.4. Leistungsindikatoren .................................................................................................... 3
1.4. Der Vorschlag/Die Initiative betrifft ............................................................................ 4
1.5. Begründung des Vorschlags/der Initiative ................................................................... 4
1.5.1. Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich einer detaillierten
Zeitleiste für die Durchführung der Initiative .............................................................. 4
1.5.2. Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größere
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre. .................................................................... 4
1.5.3. Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse .................................. 4
1.5.4. Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten .......................................................................... 5
1.5.5. Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung ......................................................................... 5
1.6. Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme/der Initiative und Dauer der finanziellen
Auswirkungen .............................................................................................................. 6
1.7. Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en) ................................................................... 6
2. VERWALTUNGSMAẞNAHMEN ............................................................................ 8
2.1. Überwachung und Berichterstattung ............................................................................ 8
2.2. Verwaltungs- und Kontrollsystem(e) ........................................................................... 8
2.2.1. Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus/der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen ........................................................................... 8
2.2.2. Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle ....................................................... 8
2.2.3. Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss) .................................................................................................................... 8
2.3. Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten ......................................................... 9
3. GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES VORSCHLAGS/DER
INITIATIVE .............................................................................................................. 10
3.1. Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n) im
Haushaltsplan ............................................................................................................. 10
3.2. Geschätzte finanzielle Auswirkungen des Vorschlags auf die Mittel ........................ 12
3.2.1 Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die operativen Mittel ................. 12
3.2.1.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan ......................................................... 12
3.2.1.2. Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen ................................................... 17
3.2.2. Geschätzter Output, der mit operativen Mitteln finanziert wird ................................ 22
3.2.3. Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel ............... 24
3.2.3.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan .......................................................... 24
3.2.3.2. Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen ................................................... 24
3.2.3.3. Mittel insgesamt ......................................................................................................... 24
3.2.4. Geschätzter Personalbedarf ........................................................................................ 25
3.2.4.1. Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt ........................................................... 25
3.2.4.2. Finanziert aus externen zweckgebundenen Einnahmen ............................................. 26
3.2.4.3. Geschätzter Personalbedarf insgesamt ....................................................................... 26
3.2.5. Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien ............................................................................................... 28
3.2.6. Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen .............................. 28
3.2.7. Beiträge Dritter........................................................................................................... 28
3.3. Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen .......................................................... 29
4. DIGITALE ASPEKTE............................................................................................... 29
4.1. Anforderungen von digitaler Relevanz ...................................................................... 30
4.2. Daten .......................................................................................................................... 30
4.3. Digitale Lösungen ...................................................................................................... 31
4.4. Interoperabilitätsbewertung........................................................................................ 31
4.5. Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung ............................................ 32
1. RAHMEN DES VORSCHLAGS/DER INITIATIVE
1.1. Bezeichnung des Vorschlags/der Initiative
Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur
Änderung der Richtlinie 2007/2/EG im Hinblick auf bestimmte Anforderungen an
die Schaffung der Geodateninfrastruktur in der EU
1.2. Politikbereich(e)
Umwelt
Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien
Europäischer Grüner Deal
1.3. Ziel(e)
1.3.1. Allgemeine(s) Ziel(e)
Die allgemeinen Ziele dieses Legislativvorschlags bestehen darin, bestimmte
Elemente der Richtlinie 2007/2/EG zu vereinfachen und zu modernisieren, um den
Aufwand für die Mitgliedstaaten in Bezug auf Netzdienste, Interoperabilität und
gemeinsame Datennutzung zu verringern. Durch die Verringerung des
Verwaltungsaufwands und der Befolgungskosten im Zusammenhang mit den
technischen Anforderungen und Berichtspflichten soll mit diesem Vorschlag die
Verhältnismäßigkeit des Rahmens sichergestellt und gleichzeitig das Ziel beibehalten
werden, Behörden, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu
umweltbezogenen Geodaten und deren Weiterverwendung zu erleichtern.
1.3.2. Einzelziel(e)
Mit den in diesem Vorschlag enthaltenen Änderungen der Richtlinie 2007/2/EG
werden folgende Ziele verfolgt:
— Streichung der Verpflichtung der Kommission, ein Geo-Portal INSPIRE zu
schaffen und zu betreiben
— Angleichung der Verpflichtung der Mitgliedstaaten, der Kommission über die
Durchführung der Richtlinie und die Nutzung ihrer Geodateninfrastrukturen Bericht
zu erstatten, an die Berichtspflicht für hochwertige Datensätze gemäß der
Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 der Kommission vom 21. Dezember 2022
zur Festlegung bestimmter hochwertiger Datensätze und der Modalitäten ihrer
Veröffentlichung und Weiterverwendung
— Angleichung an die Verordnung (EU) 2024/903 in Bezug auf die Interoperabilität
— Angleichung der Anforderungen hinsichtlich der Schaffung und Erhaltung der
Netzdienste an die Verpflichtungen für APIs in der Richtlinie (EU) 2019/1024
1.3.3. Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen
Bitte geben Sie an, wie sich der Vorschlag/die Initiative auf die Begünstigten/Zielgruppen auswirken
sollte.
Die vorgeschlagenen Änderungen werden einem breiten Spektrum von
Interessenträgern zugutekommen, darunter Datenanbieter des öffentlichen Sektors,
nationale und regionale Behörden, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, KMU
und zivilgesellschaftliche Organisationen. Für Datenanbieter des öffentlichen Sektors
wird der Verwaltungsaufwand reduziert und die Befolgung der Vorschriften
vereinfacht, während Unternehmen und Datennutzer dank offener Lizenzen und
moderner Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) einen besseren Zugang zu
hochwertigen Umweltdaten erhalten. Es wird eine 12-monatige Übergangsfrist für
die Umsetzung vorgeschlagen, damit die Mitgliedstaaten ihre Infrastrukturen
anpassen und die Dienstkontinuität während der Umstellung auf den neuen Rahmen
aufrechterhalten können. Die durch die vorgeschlagenen Änderungen insgesamt
erzielten Kosteneinsparungen für die EU dürften erheblich sein. Die jährlichen
Basiskosten für die Durchführung von INSPIRE in der EU-27 werden auf 4,967 bis
48,926 Mio. EUR geschätzt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen dürften den
Verwaltungsaufwand im Vergleich zum derzeitigen Basisszenario um 24 bis 64 %
verringern. Der untere Wert von 24 % geht auf die konservativeren Schätzungen
zurück, die sich aus den Rückmeldungen der Interessenträger während des
Validierungsworkshops ergaben, bei dem eine unmittelbare und pragmatische
Bewertung der potenziellen Auswirkungen vorgenommen wurde. Hingegen
entspricht der obere Wert von 64 % den Kostensenkungen, die beim Szenario der
vollständigen Angleichung an die Richtlinie über offene Daten erzielt werden
könnten, wie eine systematischere, ausführlichere Folgenabschätzung ergeben hat.
Diese sich aus den beiden Bewertungen ergebende Bandbreite der erwarteten
Einsparungen aufgrund der verschiedenen Maßnahmen wird als realistisch
angesehen, insbesondere was die Einsparungen im Zusammenhang mit der jährlichen
Aktualisierung harmonisierter Datensätze und dem Betrieb von Veröffentlichungs-
und Webdiensten betrifft. Ausgehend von den durchschnittlichen jährlichen Kosten,
die im Rahmen von INSPIRE für die Aktualisierung und Pflege von Datensätzen und
die Dienste entstehen, führt dies zu jährlichen Einsparungen von rund 6,36 bis
16,96 Mio. EUR. Für die gesamte projizierte Bandbreite entspricht dies im
Durchschnitt einer jährlichen Verringerung der Verwaltungskosten um etwa 44 %
bzw. jährlichen Einsparungen von rund 12 Mio. EUR. Diese Einsparungen werden
durch die Aufhebung der komplexen Harmonisierungsanforderungen, die Nutzung
gängiger Webtechnologien und die Konsolidierung der Infrastruktur erzielt.
1.3.4. Leistungsindikatoren
Bitte geben Sie an, anhand welcher Indikatoren die Fortschritte und Ergebnisse verfolgt werden
sollen.
Um die Fortschritte bei der Verwirklichung der Einzelziele des Vorschlags zu überwachen,
wird die Kommission die Möglichkeit prüfen, einen Austausch mit den Mitgliedstaaten in
verschiedenen Formaten sowie regelmäßige Überprüfungen der INSPIRE-Datensätze, die
über das EU-Portal für offene Daten (data.europa.eu) zur Verfügung gestellt werden, zu
organisieren und eine Berichterstattung der Mitgliedstaaten auf der Grundlage von Artikel 5
der Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 der Kommission vorzusehen, was auch von der
Verfügbarkeit finanzieller Mittel abhängt.
1.4. Der Vorschlag/Die Initiative betrifft
eine neue Maßnahme
eine neue Maßnahme im Anschluss an ein Pilotprojekt/eine vorbereitende
Maßnahme48
48 Im Sinne des Artikels 58 Absatz 2 Buchstabe a oder b der Haushaltsordnung.
die Verlängerung einer bestehenden Maßnahme
die Zusammenführung mehrerer Maßnahmen oder die Neuausrichtung mindestens
einer Maßnahme
1.5. Begründung des Vorschlags/der Initiative
1.5.1. Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich einer detaillierten
Zeitleiste für die Durchführung der Initiative
Dieser Kommissionsvorschlag hat eine Richtlinie zur Änderung einer Reihe von
Bestimmungen der Richtlinie 2007/2/EG zum Gegenstand. Sobald die beiden
gesetzgebenden Organe eine Einigung über den Inhalt des Vorschlags erzielt haben,
haben die Mitgliedstaaten eine gewisse Frist, um die mit dieser Richtlinie
eingeführten Änderungen in ihr nationales Recht umzusetzen.
Um die Fortschritte bei der Verwirklichung der Einzelziele des Vorschlags zu
überwachen, wird die Kommission die Möglichkeit prüfen, einen Austausch mit den
Mitgliedstaaten in verschiedenen Formaten sowie regelmäßige Überprüfungen der
INSPIRE-Datensätze, die über das Portal für offene Daten zur Verfügung gestellt
werden, zu organisieren und eine Berichterstattung der Mitgliedstaaten auf der
Grundlage von Artikel 5 der Durchführungsverordnung (EU) 2023/138 der
Kommission vorzusehen, was auch von der Verfügbarkeit finanzieller Mittel
abhängt.
1.5.2. Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größere
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre.
Die Richtlinie 2007/2/EG regelt bereits die Schaffung einer Geodateninfrastruktur in
der Union (INSPIRE) mit dem Ziel, die gemeinsame Nutzung von
Umweltinformationen durch Einrichtungen des öffentlichen Sektors zu erleichtern
und den Zugang der Öffentlichkeit zu Geodaten in ganz Europa zu verbessern.
Angesichts der bei der Durchführung der INSPIRE-Richtlinie gewonnenen
Erkenntnisse besteht das Ziel des vorliegenden Vorschlags darin, ein vereinfachtes
Konzept mit klareren Prioritäten für die gemeinsame Nutzung von Geodaten
einzuführen, um den Aufwand für die Mitgliedstaaten zu verringern, wobei zu
berücksichtigen ist, dass sich Technologie und Datenverwaltungsverfahren
weiterentwickelt haben.
Die Richtlinie über offene Daten fördert die Weiterverwendung von Informationen
des öffentlichen Sektors, indem Daten in offenen und maschinenlesbaren Formaten
zur Verfügung gestellt werden, was den Zielen der INSPIRE-Richtlinie zur
Verbesserung der Zugänglichkeit und Interoperabilität von Daten entspricht. Mit der
Durchführungsverordnung über hochwertige Datensätze wird sichergestellt, dass
Datensätze, mit denen sich erhebliche sozioökonomische Vorteile erzielen lassen,
kostenlos zur Verfügung gestellt werden, was dazu beitragen kann, das Potenzial von
Umweltdaten zu maximieren. Mit der Durchführungsverordnung über hochwertige
Datensätze wurden bereits erste Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass die
Mitgliedstaaten die wertvollsten Datensätze, die sich im Besitz öffentlicher Stellen
befinden, frei zugänglich machen. Dazu gehören Datensätze, die fast alle in der
INSPIRE-Richtlinie festgelegten Geodaten-Themen abdecken.
Gemeinsame Vorschriften für die gemeinsame Nutzung von Umweltdaten
verbessern die Zugänglichkeit und Interoperabilität von Daten. Ziel ist die Schaffung
einer kohärenteren Datenlandschaft, die dem Grundsatz der einmaligen Erfassung
zuträglich ist und sicherstellt, dass Umweltdaten eine wichtigere Rolle im digitalen
Binnenmarkt der EU spielen. Dieses Ziel wäre von den einzelnen Mitgliedstaaten
kaum zu erreichen.
1.5.3. Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse
Nicht zutreffend
1.5.4. Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten
Nicht zutreffend
1.5.5. Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung
Nicht zutreffend
1.6. Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme/der Initiative und Dauer der
finanziellen Auswirkungen
Befristete Laufzeit
– Laufzeit: [TT.MM.]JJJJ bis [TT.MM.]JJJJ
– Finanzielle Auswirkungen auf die Mittel für Verpflichtungen von JJJJ bis JJJJ
und auf die Mittel für Zahlungen von JJJJ bis JJJJ
Unbefristete Laufzeit
– Anlaufphase von JJJJ bis JJJJ
– Anschließend reguläre Umsetzung
1.7. Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en)49
Direkte Mittelverwaltung durch die Kommission
– über ihre Dienststellen, einschließlich ihres Personals in den EU-Delegationen
– über Exekutivagenturen
Geteilte Mittelverwaltung mit Mitgliedstaaten
Indirekte Mittelverwaltung durch Übertragung von Haushaltsvollzugsaufgaben
an:
– Drittländer oder die von ihnen benannten Einrichtungen
– internationale Einrichtungen und deren Agenturen (bitte angeben)
– die Europäische Investitionsbank und den Europäischen Investitionsfonds
– Einrichtungen im Sinne der Artikel 70 und 71 der Haushaltsordnung
– öffentlich-rechtliche Körperschaften
– privatrechtliche Einrichtungen, die im öffentlichen Auftrag tätig werden, sofern
ihnen ausreichende finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– privatrechtliche Einrichtungen eines Mitgliedstaats, die mit der Einrichtung
einer öffentlich-privaten Partnerschaft betraut werden und denen ausreichende
finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– Einrichtungen oder Personen, die mit der Durchführung bestimmter
Maßnahmen im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik im
Rahmen des Titels V des Vertrags über die Europäische Union betraut und die in
dem maßgeblichen Basisrechtsakt benannt sind
– in einem Mitgliedstaat ansässige Einrichtungen, die dem Privatrecht eines
Mitgliedstaats oder dem Unionsrecht unterliegen und im Einklang mit
sektorspezifischen Vorschriften für die Betrauung mit der Ausführung von
Unionsmitteln oder mit der Erteilung von Haushaltsgarantien in Betracht
kommen, insofern diese Einrichtungen von privatrechtlichen oder von im
öffentlichen Auftrag tätig werdenden Einrichtungen kontrolliert und von den
49 Erläuterungen zu den Haushaltsvollzugsarten und die Haushaltsordnung können über die
Website BUDGpedia (in englischer Sprache) abgerufen werden:
https://myintracomm.ec.europa.eu/corp/budget/financial-rules/budget-
implementation/Pages/implementation-methods.aspx.
Kontrollstellen mit angemessenen finanziellen Garantien mit
gesamtschuldnerischer Haftung oder gleichwertigen finanziellen Garantien
ausgestattet werden, die bei jeder Maßnahme auf den Höchstbetrag der
Unionsunterstützung begrenzt sein können.
Bemerkungen
Nicht zutreffend
2. VERWALTUNGSMAẞNAHMEN
2.1. Überwachung und Berichterstattung
2.2. Verwaltungs- und Kontrollsystem(e)
2.2.1. Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus/der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen
Nicht zutreffend
2.2.2. Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle
Nicht zutreffend
2.2.3. Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss)
Nicht zutreffend
2.3. Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten
Nicht zutreffend
3. GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES
VORSCHLAGS/DER INITIATIVE
3.1. Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n)
im Haushaltsplan
Bestehende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
Rubrik des
Mehrjährig
en
Finanzrahm
ens
Haushaltslinie Art der
Ausgaben Beiträge
Nummer
GM/NGM
von
EFTA-
Ländern51
von
Kandidaten
ländern und
potenzielle
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Neu zu schaffende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
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Nummer
GM/NGM
von
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Ländern
von
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Nicht zutreffend
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JA/NEI
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JA/NEIN
50 GM = Getrennte Mittel/NGM = Nichtgetrennte Mittel.
51 EFTA: Europäische Freihandelsassoziation.
52 Kandidatenländer und gegebenenfalls potenzielle Kandidaten des Westbalkans.
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DE 21 DE
3.2.3. Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel
– Für den Vorschlag/die Initiative werden keine Verwaltungsmittel benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative werden die folgenden Verwaltungsmittel
benötigt:
3.2.3.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr 2021-2027
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.3.2. Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen
EXTERNE ZWECKGEBUNDENE
EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr 2021-2027
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.3.3. Mittel insgesamt
SUMME
BEWILLIGTE MITTEL + EXTERNE
ZWECKGEBUNDENE EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2021-2027
INSGESAMT
2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
DE 22 DE
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Der Mittelbedarf für Personal- und sonstige Verwaltungsausgaben wird durch der Verwaltung der
Maßnahme zugeordnete Mittel der GD und/oder durch eine Umschichtung innerhalb der GD gedeckt.
Hinzu kommen etwaige zusätzliche Mittel, die der für die Verwaltung der Maßnahme zuständigen GD
nach Maßgabe der verfügbaren Mittel im Rahmen der jährlichen Mittelzuweisung zugeteilt werden.
3.2.4. Geschätzter Personalbedarf
– Für den Vorschlag/die Initiative wird kein Personal benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative wird das folgende Personal benötigt:
3.2.4.1. Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt
Schätzung in Vollzeitäquivalenten (VZÄ)63
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (Zentrale Dienststellen und Vertretungen der Kommission) 0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (Indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 11 (Direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in VZÄ)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
3.2.4.2. Finanziert aus externen zweckgebundenen Einnahmen
EXTERNE ZWECKGEBUNDENE EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (Zentrale Dienststellen und Vertretungen der Kommission) 0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (Indirekte Forschung) 0 0 0 0
63 Bitte unter der Tabelle angeben, wie viele der aufgeführten VZÄ bereits der Verwaltung der Maßnahme
zugeordnet sind und/oder durch Personalumschichtung innerhalb der GD dieser Aufgabe zugeteilt
werden können. Den Nettobedarf beziffern.
DE 23 DE
01 01 01 11 (Direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in Vollzeitäquivalenten)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
3.2.4.3. Geschätzter Personalbedarf insgesamt
SUMME DER BEWILLIGTEN MITTEL + EXTERNEN
ZWECKGEBUNDENEN EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (Zentrale Dienststellen und Vertretungen der Kommission) 0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (Indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 11 (Direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in Vollzeitäquivalenten)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
Für die Durchführung des Vorschlags benötigtes Personal (in VZÄ): Nicht zutreffend
Personal aus den
Dienststellen der
Kommission
Zusatzpersonal (ausnahmsweise)*
Zu finanzieren
aus Rubrik 7 oder
Forschung
Zu finanzieren
aus einer
Haushaltslinie für
administrative
Unterstützung
Zu finanzieren
aus Gebühren
DE 24 DE
Planstellen Nicht zutreffend
Externes Personal
(VB, ANS, LAK)
Beschreibung der Aufgaben, die ausgeführt werden sollen durch:
Beamte und Zeitbedienstete
Externes Personal
3.2.5. Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien
Obligatorisch: In die Tabelle unten ist die bestmögliche Einschätzung der für den
Vorschlag/die Initiative erforderlichen Investitionen in digitale Technologien
einzutragen.
Wenn dies für die Durchführung des Vorschlags/der Initiative erforderlich ist, sollten
die Mittel unter Rubrik 7 ausnahmsweise in der dafür vorgesehenen Haushaltslinie
ausgewiesen werden.
Die Mittel unter den Rubriken 1-6 sollten als „IT-Ausgaben zur Politikunterstützung
für operationelle Programme“ ausgewiesen sein. Diese Ausgaben beziehen sich auf
die operativen Mittel, die für die Wiederverwendung/den Erwerb/die Entwicklung
von IT-Plattformen/Instrumenten verwendet werden, welche in direktem
Zusammenhang mit der Durchführung der Initiative und den damit verbundenen
Investitionen stehen (z. B. Lizenzen, Studien, Datenspeicherung usw.). Die in dieser
Tabelle dargelegten Informationen sollten mit den Angaben in Abschnitt 4 „Digitale
Aspekte“ vereinbar sein.
Mittel INSGESAMT für Digitales und
IT
Jahr Jahr Jahr Jahr MFR 202
1-2027
INSGES
AMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
IT-Ausgaben (intern) 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
IT-Ausgaben zur Politikunterstützung für
operationelle Programme
0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.6. Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen
Der Vorschlag/Die Initiative
– kann durch Umschichtungen innerhalb der entsprechenden Rubrik des
Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) in voller Höhe finanziert werden.
DE 25 DE
– erfordert die Inanspruchnahme des verbleibenden Spielraums unter der
einschlägigen Rubrik des MFR und/oder den Einsatz der besonderen Instrumente
im Sinne der MFR-Verordnung.
– erfordert eine Änderung des MFR.
3.2.7. Beiträge Dritter
Der Vorschlag/Die Initiative
– sieht keine Kofinanzierung durch Dritte vor.
– sieht folgende Kofinanzierung durch Dritte vor:
Mittel in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Jahr
Jahr
Jahr
Jahr
Insgesamt
Kofinanzierende Einrichtung
Kofinanzierung INSGESAMT
3.3. Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
– Der Vorschlag/Die Initiative wirkt sich nicht auf die Einnahmen aus.
– Der Vorschlag/Die Initiative wirkt sich auf die Einnahmen aus, und zwar
– auf die Eigenmittel
– auf die übrigen Einnahmen
– Bitte geben Sie an, ob die Einnahmen bestimmten
Ausgabenlinien zugeordnet sind.
in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Einnahmenlinie:
Für das laufende
Haushaltsjahr zur
Verfügung
stehende Mittel
Auswirkungen des Vorschlags/der Initiative64
Jahr 2024 Jahr 2025 Jahr 2026 Jahr 2027
Artikel ….
Bitte geben Sie für die sonstigen zweckgebundenen Einnahmen die betreffende(n)
Ausgabenlinie(n) im Haushaltsplan an.
Nicht zutreffend
Sonstige Anmerkungen (bei der Ermittlung der Auswirkungen auf die Einnahmen
verwendete Methode/Formel oder weitere Informationen).
Nicht zutreffend
64 Bei den traditionellen Eigenmitteln (Zölle, Zuckerabgaben) sind die Beträge netto, d. h. abzüglich 20 %
für Erhebungskosten, anzugeben.
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Relationen
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