Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/1542 und der Verordnung (EU) 2024/1244 im Hinblick auf die Vereinfachung einiger Anforderungen und die Verringerung des Verwaltungsaufwands
Text
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/1542 und der Verordnung (EU) 2024/1244 im Hinblick auf die Vereinfachung einiger Anforderungen und die Verringerung des Verwaltungsaufwands
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ISSN 0720-2946
Bundesrat Drucksache 60/26
02.02.26
EU - AV - U - Wi
Unterrichtung
durch die Europäische Kommission
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der
Verordnung (EU) 2023/1542 und der Verordnung (EU) 2024/1244 im Hinblick auf die
Vereinfachung einiger Anforderungen und die Verringerung des Verwaltungsaufwands
COM(2025) 981 final
Der Bundesrat wird über die Vorlage gemäß § 2 EUZBLG auch durch die Bundesregierung
unterrichtet.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen werden
an den Beratungen beteiligt.
Hinweis: Drucksache 775/20 = AE-Nr. 201129;
Drucksache 190/22 = AE-Nr. 220403
DE DE
EUROPÄISCHE
KOMMISSION
Brüssel, den 10.12.2025
COM(2025) 981 final
2025/0397 (COD)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/1542 und der Verordnung (EU) 2024/1244 im
Hinblick auf die Vereinfachung einiger Anforderungen und die Verringerung des
Verwaltungsaufwands
(Text von Bedeutung für den EWR)
BEGRÜNDUNG
1. KONTEXT DES VORSCHLAGS
Mit den Rechtsvorschriften der Union sollten die politischen Ziele effizient, wirksam und
transparent verwirklicht werden. In dem Bericht über die Zukunft der europäischen
Wettbewerbsfähigkeit wurde betont, dass der Übergang zu einer CO2-armen,
ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft von entscheidender Bedeutung sein wird, um
langfristig den wirtschaftlichen Wohlstand, die Resilienz und die Wettbewerbsfähigkeit der
EU zu sichern.3 Mit dem Kompass für eine wettbewerbsfähige EU legte die Kommission ihre
Strategie für die nächsten fünf Jahre vor, mit der das Potenzial dieses Übergangs voll
ausgeschöpft werden soll.4 Darüber hinaus hat die Kommission seither die Ziele zur
Verringerung der Verwaltungskosten dahin gehend gestärkt, dass diese Kosten für alle
Unternehmen (sowie Behörden) um 25 % und für KMU um 35 % zu senken sind1.
Inzwischen gibt es ein solides Umweltrecht der Union. Die Kommission nimmt ihre Pflicht,
diese Rechtsvorschriften wirksam zu verwalten, ernst und investiert massiv in die
Überprüfung2 ihrer Anwendung, um sicherzustellen, dass sie ihren Zweck erfüllen und
Probleme frühzeitig angegangen werden. Darüber hinaus hat sich die Kommission
verpflichtet, während ihrer laufenden Amtszeit alle EU-Rechtsvorschriften einem „Stresstest“
zu unterziehen. Der Inhalt des vorliegenden Vorschlags (und anderer Vorschläge des
„Omnibus“-Pakets) ist das erste Ergebnis der laufenden „Stresstests“ der Kommission im
Umweltbereich3 und beruht auf einer umfassenden Zusammenarbeit mit Interessenträgern im
Rahmen von Treffen auf politischer Ebene, Rundtischgesprächen, Umsetzungsdialogen,
Aufforderungen zur Stellungnahme und Beiträgen von Interessenträgern wie unter anderem
der Zivilgesellschaft, Unternehmen und Unternehmensverbänden, Denkfabriken und
Behörden. Das Omnibus-Paket betrifft Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit der
Kreislaufwirtschaft, dem Betrieb von Industrieanlagen, der Verwaltung von Geodaten und
Umweltgenehmigungen.
Die oben genannten Rechtsvorschriften sind von entscheidender Bedeutung für die Erfüllung
der Selbstverpflichtung der Union zu einem gerechten grünen und digitalen Wandel und
insbesondere dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft. Es ist wichtig, dass diese
Rechtsvorschriften gut funktionieren, die Vorteile der Union wie den Binnenmarkt nutzen und
unnötige Kosten für Unternehmen, Behörden und Bürgerinnen und Bürger vermeiden.
Mit diesem Vorschlag für eine Verordnung sollen folgende Instrumente gezielt überarbeitet
werden:
– Verordnung (EU) 2023/1542 über Batterien und Altbatterien4
1 Ein einfacheres und schnelleres Europa: Mitteilung über die Umsetzung und Vereinfachung
(COM(2025) 47 final vom 11. Februar 2025).
2 COM(2025) 420 final vom 7. Juli 2025, Überprüfung der Umsetzung der EU-Umweltpolitik 2025 –
Umsetzung der Umweltpolitik für Wohlstand und Sicherheit.
3 Von Präsidentin von der Leyen in ihren politischen Leitlinien 2024-2029 „Europa hat die Wahl“
angekündigt.
4 Verordnung (EU) 2023/1542 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2023 über
Batterien und Altbatterien, zur Änderung der Richtlinie 2008/98/EG und der Verordnung (EU)
2019/1020 und zur Aufhebung der Richtlinie 2006/66/EG, ABl. L 191 vom 28.7.2023, S. 1.
– Verordnung (EU) 2024/1244 über die Berichterstattung über Umweltdaten von
Industrieanlagen, zur Einrichtung eines Industrieemissionsportals und zur
Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 166/20065
Dieser Vorschlag enthält begrenzte und gezielte Änderungen der oben genannten
Verordnungen im Bereich Umwelt. Weitere mögliche Änderungen dieser Verordnungen
liegen außerhalb des Anwendungsbereichs und der Ziele des vorliegenden Vorschlags. Das
Erfordernis solcher Änderungen kann gegebenenfalls im Zusammenhang mit weiteren
Stresstests der EU-Umweltvorschriften erfolgen, die in der [einleitenden Mitteilung] und im
Arbeitsprogramm der Kommission für 2026 angekündigt wurden. Die Kommission wird
konstruktiv mit den beiden gesetzgebenden Organen zusammenarbeiten, um zu gewährleisten,
dass das Gesetzgebungsverfahren zu dem vorliegenden Vorschlag seinen wesentlichen Zweck
in vollem Umfang wahrt und ihn nicht verzerrt.
Batterieverordnung
Änderung der Herstellerdefinition für Fernabsatzverträge
Bei Herstellern, die nicht in dem Mitgliedstaat niedergelassen sind, in dem sie Batterien
verkaufen, gilt die Verordnung (EU) 2023/1542 derzeit nur für solche Hersteller, die
Fernabsatzverträge abschließen. Es muss sichergestellt werden, dass alle Wirtschaftsakteure
unabhängig von der Verkaufsmethode unter die Definition des Begriffs „Hersteller“ in der
Verordnung (EU) 2023/1542 fallen. In dem Vorschlag wird daher klargestellt, dass ein
Erzeuger, Einführer oder Händler oder eine andere natürliche oder juristische Person, der
bzw. die Batterien in einem Mitgliedstaat verkauft und in einem anderen Mitgliedstaat oder in
einem Drittland niedergelassen ist, unabhängig von der Verkaufsmethode, einschließlich im
Wege von Fernabsatzverträgen, als Hersteller gilt.
Aufnahme einer Definition für besonders besorgniserregende Stoffe
Gemäß Artikel 13 der Verordnung (EU) 2023/1542 müssen Batterien derzeit mit einer
Kennzeichnung versehen sein, die auf das Vorhandensein gefährlicher Stoffe hinweist. Die
Definition dieser Stoffe für die Kennzeichnung ist jedoch unklar, da in dem entsprechenden
Erwägungsgrund präzisiert wird, dass die Kennzeichnung von Batterien die Menge
bestimmter vorkommender gefährlicher Stoffe umfassen sollte. Daher werden in dem
vorliegenden Vorschlag die auszuweisenden Stoffe präzisiert, indem auf besonders
besorgniserregende Stoffe Bezug genommen wird, die gemäß der Verordnung (EG)
Nr. 1907/2006 und der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 ermittelt wurden.
Ausschluss von Batteriesätzen von den Anforderungen an die Entfernbarkeit und
Austauschbarkeit
Gemäß der Verordnung (EU) 2023/1542 müssen Batterien für leichte Verkehrsmittel derzeit
auf Zellebene entfernbar und austauschbar sein. Dies kann zu unerwarteten Sicherheitsrisiken
führen, wenn fehlerhafte Batteriezellen nicht unter den richtigen Bedingungen ausgetauscht
werden. Um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheit und Reparierbarkeit zu
erreichen, sollten daher Batteriesätze für leichte Verkehrsmittel von unabhängigen Fachleuten
5 Verordnung (EU) 2024/1244 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. April 2024 über die
Berichterstattung über Umweltdaten von Industrieanlagen, zur Einrichtung eines Industrieemissionsportals
und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 166/2006, ABl. L, 2024/1244, 2.5.2024, S. 1.
entfernt und ausgetauscht werden können, jedoch nicht auf Zellebene, sondern auf
Modulebene.
Vereinfachung redundanter Berichterstattung
Die Kommission ist verpflichtet, alle vier Jahre die Qualität der von den Mitgliedstaaten
jährlich gemeldeten Informationen über die Bewirtschaftung von Batterieabfällen zu
überprüfen und darüber Bericht zu erstatten. Darüber hinaus sollte die Kommission die
Organisation der Datenerhebung sowie die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Daten
bewerten und kann Empfehlungen für Verbesserungen abgeben. Die Anforderung an die
Kommission, die Daten aus den Mitgliedstaaten zu überprüfen und einen Bericht darüber zu
veröffentlichen, sollte gestrichen werden, um ein anpassungsfähigeres
Datenüberprüfungsverfahren zu ermöglichen. Die Kommission sollte weiterhin die
Möglichkeit haben, Daten bei Bedarf zu bewerten und nach eigenem Ermessen zu bestimmen,
ob ein Bericht veröffentlicht werden sollte, wobei die Sensibilität der Daten, die
Vertraulichkeit und die Vereinbarkeit mit den Fristen für die Bewertung und Überprüfung zu
berücksichtigen sind.
Industrieemissionsportal
Wirtschaftsakteure, die in den Anwendungsbereich der IEPR fallen, sind verpflichtet, den
zuständigen Behörden Daten über die Nutzung von Wasser, Energie und relevanten
Rohstoffen zu melden. Gemäß Artikel 6 Absatz 9 können die Mitgliedstaaten im Namen von
Viehhaltern und Aquakulturbetreibern Freisetzungen in Luft, Wasser und Boden melden.
Einige Mitgliedstaaten und Interessenträger haben die Durchführbarkeit und den Aufwand im
Zusammenhang mit der Verpflichtung für Viehhalter und Aquakulturbetreiber, über die
Nutzung von Wasser, Energie und relevanten Rohstoffen Bericht zu erstatten, in Frage
gestellt. Als Reaktion darauf schlägt die Kommission vor, Viehhalter und Aquakulturbetreiber
von der Berichterstattung über den Wasser-, Energie- und Rohstoffverbrauch zu befreien.
Darüber hinaus schlägt die Kommission vor, den Mitgliedstaaten zu gestatten, Betreiber von
Viehhaltungs- und Aquakulturanlagen von der Berichterstattung über die Verbringung von
Abfällen außerhalb des Standorts, die Verbringung von Schadstoffe enthaltendem Abwasser
außerhalb des Standorts, das Produktionsvolumen und die Anzahl der Betriebsstunden
auszunehmen, sofern die Mitgliedstaaten diese Informationen auf andere Weise erhalten
können. Sollte diese Bedingung erfüllt sein, können die Mitgliedstaaten im Namen einzelner
Viehhalter und Aquakulturbetreiber über die Freisetzungen in Luft, Wasser und Boden hinaus
noch andere Informationen übermitteln.
Diese Änderung, mit der der Aufwand für Viehhalter und Aquakulturbetreiber dadurch
verringert wird, dass bei der Sammlung relevanter Informationen stärker auf die Maßnahmen
der Mitgliedstaaten zurückgegriffen und das Berichterstattungsverfahren verbessert wird,
hätte vernachlässigbare Auswirkungen auf die Umwelt.
Die mit der Maßnahme verbundenen Kosteneinsparungen durch geringere
Berichterstattungspflichten kämen Landwirten und Aquakulturbetreibern zugute. Einige der
Daten würden von den Mitgliedstaaten geliefert, denen diese Informationen im Rahmen ihrer
landwirtschaftlichen Standardanalysen zur Verfügung stehen.
Kohärenz mit der Politik der Union in anderen Bereichen
Dieser Vorschlag ist Teil eines Maßnahmenpakets, das in erster Linie darauf abzielt, den
Verwaltungsaufwand für Wirtschaftsteilnehmer zu verringern. Er steht voll und ganz im
Einklang mit der Politik der Kommission für eine bessere Rechtsetzung und den Zielen des
Kompasses für Wettbewerbsfähigkeit im Hinblick auf die Förderung der
Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Wirtschaft in der EU. Die mit diesen Maßnahmen
eingeführte Rationalisierung wird weder die Verwirklichung der Ziele im betreffenden
Politikbereich noch die Begründung der Gesetzgebungsakte beeinträchtigen.
2. RECHTSGRUNDLAGE, SUBSIDIARITÄT UND VERHÄLTNISMÄẞIGKEIT
• Rechtsgrundlage
Die Rechtsgrundlage des Vorschlags bilden Artikel 114 und Artikel 192 Absatz 1 AEUV.
Dies entspricht den Rechtsgrundlagen der Verordnungen, die mit dem Vorschlag überarbeitet
werden sollen. Die Rechtsgrundlagen der Verordnung (EU) 2023/1542 in Bezug auf Batterien
und Altbatterien sind Artikel 114 und Artikel 192 Absatz 1 im Hinblick auf die Artikel 54 bis
76 der genannten Verordnung. Die Rechtsgrundlage der Verordnung (EU) 2024/1244
(Verordnung über das Industrieemissionsportal) ist Artikel 192 Absatz 1.
• Subsidiarität (bei nicht ausschließlicher Zuständigkeit)
Die Batterieverordnung wurde unter Berücksichtigung der erwarteten Nachfrage nach
Batterien in den kommenden Jahren, der strategischen Rolle von Batterien beim globalen
Übergang zu einer dekarbonisierten Wirtschaft und der Notwendigkeit, einen
funktionierenden Binnenmarkt zu schaffen und Marktverzerrungen zu vermeiden,
angenommen. So enthält die Batterieverordnung Vorschriften über die Nachhaltigkeit,
Leistung, Sicherheit, Sammlung, das Recycling und die Second-Life-Verwendung von
Batterien sowie in Bezug auf Informationen zu Batterien für Endnutzer und
Wirtschaftsakteure. Aus diesen Gründen ist die Überarbeitung der Verordnung auch aus
Gründen der Subsidiarität gerechtfertigt.
Verordnung über das Industrieemissionsportal Die Union und die Mitgliedstaaten sind
Vertragsparteien des Übereinkommens von Aarhus, in dem anerkannt wird, dass der
erweiterte Zugang der Öffentlichkeit zu Umweltinformationen und die Verbreitung dieser
Informationen dazu beitragen, das Umweltbewusstsein zu schärfen, einen freien
Meinungsaustausch und eine wirksamere Teilnahme der Öffentlichkeit an
Entscheidungsverfahren in Umweltfragen zu ermöglichen und letztendlich so den
Umweltschutz zu verbessern. Darüber hinaus ist die Union Vertragspartei des UNECE-
Protokolls über Register zur Erfassung der Freisetzung und Verbringung von Schadstoffen.
Viel spricht dafür, dass Maßnahmen auf Unionsebene erforderlich waren, um ein Portal für
die Berichterstattung über Industrieemissionen einzurichten und entsprechend weiter
auszubauen. Darüber hinaus dürfte ein einheitlicher Ansatz in allen Mitgliedstaaten zu mehr
Effizienz bei den Berichterstattungsverfahren und Fairness für alle Betreiber führen,
unabhängig davon, wo in der Union sie niedergelassen sind.
• Verhältnismäßigkeit
Was die Rechtsvorschriften zur Kreislaufwirtschaft anbelangt, so würden mit dem Vorschlag
alternative Mittel zur Erreichung der politischen Ziele eingeführt, mit denen sichergestellt
würde, dass Abfallprodukte angemessen bewirtschaftet werden.
Die Entscheidung, die nationale Meldung von Emissionen und Ressourcennutzung durch
Viehhalter und Aquakulturbetreiber zu fördern, ist insofern verhältnismäßig, als sie darauf
abzielt, bereits in den Rechtsvorschriften vorgesehene Verfahren zu nutzen und so die
Änderungen auf ein Minimum zu beschränken.
• Wahl des Instruments
Angesichts dessen, dass es sich bei den durch den Vorschlag zu ändernden Rechtsvorschriften
ebenfalls um Verordnungen handelt, ist ein Vorschlag für eine Verordnung das geeignete
Instrument.
3. ERGEBNISSE DER EX-POST-BEWERTUNG, DER KONSULTATION DER
INTERESSENTRÄGER UND DER FOLGENABSCHÄTZUNG
• Ex-post-Bewertung/Eignungsprüfungen bestehender Rechtsvorschriften
Die gesetzgebenden Organe haben kürzlich Überarbeitungen der Batterieverordnung und
Verordnung über das Industrieemissionsportal angenommen, die auf durch
Folgenabschätzungen gestützten Vorschlägen der Kommission beruhen. Eine Bewertung kann
zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden, da zu wenig Zeit verstrichen ist und
zu wenig praktische Erfahrungen gesammelt wurden.
• Konsultation der Interessenträger
Die Kommission hat eine breit angelegte Konsultation mit Interessenträgern, der
Zivilgesellschaft, Behörden und Unternehmen, den Mitgliedstaaten und Mitgliedern des
Europäischen Parlaments durchgeführt, unter anderem im Rahmen ihrer Umsetzungsdialoge,
Rundtischgespräche mit Interessenträgern und zahlreicher Sitzungen3. Die diesem Vorschlag
beigefügte Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen enthält weitere Informationen über
die verschiedenen Konsultationstätigkeiten, die im Rahmen der Ausarbeitung dieses
Vorschlags durchgeführt wurden.
Die wichtigsten Konsultationstätigkeiten sind nachstehend zusammengefasst.
Zur Vorbereitung des vorliegenden Omnibus-Vorschlags wurden folgende
Konsultationstätigkeiten durchgeführt:
– ein Online-Webinar zur Umweltberichterstattung (von einem
Beratungsunternehmen durchgeführt) am 13. Februar 2025 und eine Online-
Umfrage unter den Teilnehmern dieses Webinars, die damit einverstanden
waren, zu diesem Zweck kontaktiert zu werden;
– eine Aufforderung zur Stellungnahme6 zu dem Umwelt-Omnibus-Paket, in
deren Rahmen vom 22. Juli 2025 bis 10. September 2025 Rückmeldungen
eingereicht werden konnten;
– ein hochrangiges Rundtischgespräch über die Vereinfachung der
Umweltvorschriften am 2. Oktober 2025.
Die allgemeinen Konsultationen zur Vereinfachung des Umweltrechts stießen auf große
Aufmerksamkeit, auch seitens der breiten Öffentlichkeit.
6 Vereinfachung der Verwaltung im Bereich des Umweltrechts.
Zum oben genannten Online-Workshop am 13. Februar 2025 hatten sich 500 Personen
angemeldet und mehr als 300 Personen nahmen aktiv daran teil7. Die anschließende gezielte
Konsultation lieferte mehr als 500 Beiträge, viele davon spezifischer Art. Mehrere der in der
Omnibus-Verordnung vorgeschlagenen Änderungen wurden auch in den eingegangenen
Beiträgen gefordert.
Die Aufforderung zur Stellungnahme zur Vereinfachung der Umweltvorschriften zog die
größte Aufmerksamkeit auf sich. Die Kommission veröffentlichte eine Aufforderung zur
Stellungnahme zum Paket zur Vereinfachung der Umweltvorschriften auf der Website „Ihre
Meinung zählt“: Vereinfachung der Verwaltung im Bereich des Umweltrechts. Vom 22. Juli
2025 bis 10. September 2025 konnten Stellungnahmen eingereicht werden. Sämtliche
Stellungnahmen wurden auf der Website „Ihre Meinung zählt“ veröffentlicht.
Es gingen 190 998 Beiträge zur Aufforderung zur Stellungnahme ein, davon 189 751
(99,3 %) von Bürgerinnen und Bürgern. 1 247 Beiträge (0,7 %) stammten von Organisationen
wie Unternehmen und Wirtschaftsverbänden, Nichtregierungsorganisationen (aus dem
Umweltbereich und anderen Bereichen), Behörden und Hochschulen. Diese Beiträge
enthielten 622 Anlagen, oftmals mit spezifischen Vorschlägen, wobei es sich bei einem
Großteil der Anlagen um Positionspapiere handelte.
Seitens der Unternehmen wird eine weniger aufwendige Regulierung befürwortet, die den
Unternehmen Flexibilität ermöglicht, um sowohl Wachstum als auch eine nachhaltige
Produktion zu erzielen. Die Verwaltungspflichten werden als zu präskriptiv und ohne
Mehrwert angesehen.
Vonseiten der Zivilgesellschaft wird eine Vereinfachung befürwortet, die den Schutz von
Umwelt und Sozialstandards erleichtert und eine Deregulierung verhindert, indem
beispielsweise Redundanzen beseitigt und übermäßig detaillierte Vorschriften vermieden
werden. Es besteht jedoch die Sorge, dass bei der Vereinfachung der Vorschriften der
Umweltschutz beeinträchtigt werden könnte. Die Bürgerinnen und Bürger forderten die EU
nachdrücklich auf, sich auf die Durchsetzung bestehender Rechtsvorschriften zu
konzentrieren, anstatt neue Vereinfachungen zu schaffen.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Kommission zur Unterstützung der gezielten
Überarbeitung der Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung
chemischer Stoffe, die eine umfassende Vereinfachung enthalten soll, Konsultationen
durchgeführt und eine Folgenabschätzung vorbereitet hat. Ebenso bereitet die Kommission
derzeit eine Folgenabschätzung vor, um die Ausarbeitung des Rechtsakts über die
Kreislaufwirtschaft im Jahr 2026 zu stützen. In diese Folgenabschätzung gehen laufende
Konsultationstätigkeiten ein, die sich auch auf die Vereinfachung bestehender
Rechtsvorschriften (im Bereich Abfall und Kreislaufwirtschaft) erstrecken werden.
• Einholung und Nutzung von Expertenwissen
Wie oben erwähnt, beauftragte die Kommission einen externen Dienstleister mit der
Bereitstellung von Fachwissen im Zusammenhang mit diesem Vorschlag. Insbesondere
überprüft der Dienstleister die bekannten Umweltrechtsakte, um Berichterstattungspflichten
und andere administrative Verpflichtungen sowie das Potenzial zur Vereinfachung dieser
Verpflichtungen zu ermitteln. Darüber hinaus leistete er Unterstützung bei der
Quantifizierung der Kostensenkungen durch mögliche Maßnahmen zur Vereinfachung der
7 Environmental Reporting and Simplification – Trinomics.
Bestimmungen im Rahmen des Omnibus-Pakets. Alle vom Dienstleister bereitgestellten
Informationen werden veröffentlicht.
• Folgenabschätzung
Eine Folgenabschätzung wurde in erster Linie deswegen nicht erstellt, weil die
vorgeschlagenen Änderungen sehr spezifisch sind und nur wenige Optionen zur Behebung der
zugrunde liegenden Probleme vorhanden sind. Dem vorliegenden Vorschlag ist jedoch eine
Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen beigefügt. In dieser werden die verschiedenen
Elemente des Vorschlags begründet und, soweit dies möglich ist, quantitative Informationen
über die erwarteten Auswirkungen bereitgestellt. Ferner werden die Ansichten und Beiträge
der Interessenträger dargelegt, die bei der Kommission eingegangen sind.
Die Vereinbarkeit dieses Vorschlags mit dem Ziel der Klimaneutralität gemäß Artikel 2
Absatz 1 und den Klimazielen der Union für 2030 und 2040 wurde bewertet. Der Vorschlag
steht mit diesen Zielen im Einklang und gewährleistet Fortschritte bei der Anpassung an den
Klimawandel.
• Effizienz der Rechtsetzung und Vereinfachung
Im Rahmen des Programms zur Gewährleistung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der
Rechtsetzung (REFIT) stellt die Kommission sicher, dass ihre Rechtsvorschriften ihren
Zweck erfüllen, auf die Bedürfnisse der Interessenträger zugeschnitten sind sowie den
Aufwand minimieren und gleichzeitig ihre Ziele erreichen. Dieser Vorschlag ist daher Teil
des REFIT-Programms und steht vollständig mit diesem im Einklang, da er darauf abzielt,
bestimmte Verwaltungsverfahren zu vereinfachen und unnötige Kosten für die Unternehmen
zu verringern.
Die mit den Änderungen der Verordnungen verbundenen Einsparungen werden anhand der
Standardkostenmethode geschätzt und umfassen 70 Mio. EUR für das
Industrieemissionsportal. Für die Batterieverordnung ergibt sich der Vorteil aus der
Klarstellung des Rechtstextes.
• Grundrechte
Es sind keine negativen Auswirkungen zu erwarten.
4. AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT
Entfällt.
5. WEITERE ANGABEN
• Durchführungspläne sowie Monitoring-, Bewertungs- und
Berichterstattungsmodalitäten
Die geplanten Änderungen sind sehr spezifisch und unmittelbar anwendbar und müssen nicht
durch Durchführungspläne unterstützt werden. Die Auswirkungen werden natürlich zu
gegebener Zeit bewertet, da die zugrunde liegenden Rechtsvorschriften nach dem üblichen
Verfahren im Rahmen der Politik der Kommission für eine bessere Rechtsetzung über den
gesamten Politikzyklus hinweg bewertet werden.
• Erläuternde Dokumente (bei Richtlinien)
Für unmittelbar anwendbare Verordnungen nicht relevant.
• Ausführliche Erläuterung einzelner Bestimmungen des Vorschlags
Artikel 1 enthält Änderungen der Verordnung (EU) 2023/1542.
Artikel 2 enthält Änderungen der Verordnung (EU) 2024/1244.
2025/0397 (COD)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/1542 und der Verordnung (EU) 2024/1244 im
Hinblick auf die Vereinfachung einiger Anforderungen und die Verringerung des
Verwaltungsaufwands
(Text von Bedeutung für den EWR)
DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf
Artikel 114 und Artikel 192 Absatz 1,
auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
nach Zuleitung des Entwurfs des Gesetzgebungsakts an die nationalen Parlamente,
nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses1,
nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen2,
gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) In den politischen Leitlinien für die Amtszeit der Kommission 2024-20293 wird darauf
hingewiesen, dass die Rechtsvorschriften vereinfacht werden sollen, damit
Überschneidungen und Widersprüchlichkeiten unter Aufrechterhaltung hoher
Standards beseitigt werden, und dass Kurs auf die Ziele gehalten werden soll, die im
europäischen Grünen Deal festgelegt wurden4.
(2) Als Reaktion auf den Draghi-Bericht 20245, in dem regulatorische Hindernisse und der
Verwaltungsaufwand als Teil der größten Herausforderungen insbesondere für kleine
und mittlere Unternehmen genannt werden, wird im Kompass für
Wettbewerbsfähigkeit6 eine Reihe horizontaler Erfolgsfaktoren zur Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit aufgeführt, wie unter anderem die Vereinfachung der
1 ABl. C , , S. .
2 ABl. C , , S. .
3 Europa hat die Wahl: Politische Leitlinien für die nächste Europäische Kommission 2024-2029, Ursula
von der Leyen.
4 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, den
Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 11. Dezember
2019, „Der europäische Grüne Deal“ (COM(2019) 640 final).
5 Draghi, M. (2024), Die Zukunft der europäischen Wettbewerbsfähigkeit, in: Draghi-Bericht über die
Wettbewerbsfähigkeit der EU.
6 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, den
Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 29. Januar 2025,
Ein Kompass für eine wettbewerbsfähige EU (COM(2025) 30 final).
rechtlichen Rahmenbedingungen, die Verringerung des Verwaltungsaufwands und die
Begünstigung von Geschwindigkeit und Flexibilität.
(3) In ihrer Mitteilung vom 11. Februar 2025 mit dem Titel „Ein einfacheres und
schnelleres Europa: Mitteilung über die Umsetzung und Vereinfachung“7 legte die
Europäische Kommission eine visionäre Agenda für Umsetzung und Vereinfachung
dar, die Menschen und Unternehmen vor Ort schnelle und sichtbare Verbesserungen
bringt. Diese kann nicht schrittweise umgesetzt werden, sondern die Union muss
entschlossen handeln, will sie das genannte Ziel erreichen. Die Kommission, das
Europäische Parlament, der Rat, die Behörden der Mitgliedstaaten auf allen Ebenen
und die Interessenträger müssen zusammenarbeiten, um die Unionsvorschriften, die
nationalen und die regionalen Vorschriften zu straffen und zu vereinfachen und die
politischen Strategien wirksamer umzusetzen.
(4) Angesichts der erklärten Absicht der Kommission, den Berichterstattungsaufwand und
die Befolgungskosten zu verringern, die Interoperabilität zu erhöhen und die
Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, ist es erforderlich, einige Bestimmungen der
Verordnungen (EU) 2023/15428 und (EU) 2024/1244 des Europäischen Parlaments
und des Rates9 zu ändern und gleichzeitig an den Zielsetzungen10 des europäischen
Grünen Deals und des Aktionsplans für ein nachhaltiges Finanzwesen11 zuhalten.
(5) Um die Kohärenz mit den ursprünglichen Instrumenten und die gesetzgeberische
Absicht zu wahren, stützen sich die Änderungen der Verordnung (EU) 2023/1542 auf
Artikel 114 des Vertrags und die Änderungen des Kapitels VIII der Verordnung (EU)
2023/1542 und der Verordnung (EU) 2024/1244 auf Artikel 192 Absatz 1 des
Vertrags.
(6) Um sicherzustellen, dass alle Betreiber unabhängig von der Verkaufsmethode unter
die Definition eines Herstellers in der Verordnung (EU) 2023/1542 fallen, sollte
klargestellt werden, dass ein Erzeuger, Einführer oder Händler oder eine andere
natürliche oder juristische Person, der bzw. die Batterien in einem Mitgliedstaat
verkauft und in einem anderen Mitgliedstaat oder in einem Drittland niedergelassen
ist, nicht nur dann als Hersteller gilt, wenn er bzw. sie im Wege von Fernabsatz
verkauft.
7 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und
Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 11. Februar 2025: „Ein einfacheres und schnelleres
Europa: Mitteilung über die Umsetzung und Vereinfachung“ (COM(2025) 47 final).
8 Verordnung (EU) 2023/1542 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2023 über
Batterien und Altbatterien, zur Änderung der Richtlinie 2008/98/EG und der Verordnung
(EU) 2019/1020 und zur Aufhebung der Richtlinie 2006/66/EG (ABl. L 191 vom 28.7.2023, S. 1,
ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2023/1542/oj).
9 Verordnung (EU) 2024/1244 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. April 2024 über die
Berichterstattung über Umweltdaten von Industrieanlagen, zur Einrichtung eines
Industrieemissionsportals und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 166/2006 (ABl. L, 2024/1244,
2.5.2024, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1244/oj).
10 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, den
Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen vom 11. Dezember
2019, „Der europäische Grüne Deal“ (COM(2019) 640 final).
11 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, die
Europäische Zentralbank, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der
Regionen vom 8. März 2018, „Aktionsplan: Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ (COM(2018) 097
final).
(7) Gemäß Artikel 13 der Verordnung (EU) 2023/1542 müssen Batterien mit einer
Kennzeichnung versehen sein, die auf das Vorhandensein gefährlicher Stoffe hinweist.
Im Einklang mit Erwägungsgrund 44 der genannten Verordnung ist es daher
notwendig, den Umfang der auszuweisenden Stoffe zu präzisieren, indem auf
besonders besorgniserregende Stoffe Bezug genommen wird, die gemäß der
Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 und der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 ermittelt
wurden.
(8) Die Anforderung, dass Batterien und Batteriesätze für leichte Verkehrsmittel auf
Zellebene entfernbar und austauschbar sein sollten, kann zu unerwarteten
Sicherheitsrisiken führen, wenn fehlerhafte Batteriezellen nicht unter den richtigen
Bedingungen ausgetauscht werden. Um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen
Sicherheit und Reparierbarkeit zu erreichen, sollte daher vorgeschrieben werden, dass
Batterien und Batteriesätze für leichte Verkehrsmittel auf Modulebene von
unabhängigen Fachleuten leicht entfernbar und austauschbar sein sollten.
(9) Gemäß der Verordnung (EU) 2023/1542 muss die Kommission einen Bericht über die
Ergebnisse der Überprüfung der von den Mitgliedstaaten bereitgestellten
Informationen veröffentlichen. In der Praxis war die Bestimmung in Artikel 76
Absatz 4 zu präskriptiv und bedeutete, dass die Analyse der Durchführungsdaten zu
einem Zeitpunkt erforderlich ist, der nicht mit den Bewertungszyklen übereinstimmt
und nur einen Teil der Informationen abdeckt. Diese Anforderung sollte daher
gestrichen werden, um eine flexiblere Überprüfung der Daten zu ermöglichen. Eine
fundierte Entscheidungsfindung ist ein wesentlicher Bestandteil der Governance-
Prozesse in der Union. Daher sollte die Kommission die Überprüfung der von den
Mitgliedstaaten gemeldeten Daten fortsetzen.
(10) Um die Anforderungen an Betreiber und Unternehmen zu vereinfachen und den
Verwaltungsaufwand, der sich aus der Berichterstattung gemäß Artikel 6 der
Verordnung (EU) 2024/1244 ergibt, zu verringern und gleichzeitig gleichwertige
Standards in Bezug auf den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt
aufrechtzuerhalten, sollte es den Mitgliedstaaten gestattet werden, Betreiber von
Viehhaltungs- und Aquakulturanlagen von der Berichterstattung über Verbringungen
von Abfällen außerhalb des Standorts, Verbringungen von Schadstoffen enthaltendem
Abwasser außerhalb des Standorts, Produktionsvolumen und Anzahl der
Betriebsstunden auszunehmen, sofern diese Informationen auf andere Weise erhoben
werden können, um die Anforderungen gemäß Artikel 7 der genannten Verordnung zu
erfüllen. Um den Verwaltungsaufwand für die Betreiber von Viehhaltungs- und
Aquakulturanlagen so gering wie möglich zu halten, sollten sie darüber hinaus nicht
verpflichtet sein, über den Verbrauch von Wasser, Energie und relevanten Rohstoffen
Bericht zu erstatten.
(11) Die Verordnungen (EU) 2023/1542 und (EU) 2024/1244 sollten daher entsprechend
geändert werden —
HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Änderungen der Verordnung (EU) 2023/1542
Die Verordnung (EU) 2023/1542 wird wie folgt geändert:
1. Artikel 3 Absatz 1 wird wie folgt geändert:
a) Nummer 47 Buchstabe d erhält folgende Fassung:
„d) Batterien, einschließlich Batterien, die in Geräte, leichte Verkehrsmittel oder
sonstige Fahrzeuge eingebaut sind, direkt an Endnutzer – unabhängig davon, ob es
sich um Privathaushalte oder andere Endnutzer handelt – in einem Mitgliedstaat
verkauft und selbst in einem anderen Mitgliedstaat oder in einem Drittland
niedergelassen ist;“ b) folgende Nummer 69 wird angefügt: „69. ‚besonders
besorgniserregender Stoff‘ jeden Stoff, der die Kriterien des Artikels 57 der
Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 erfüllt und nach Artikel 59 Absatz 1 der genannten
Verordnung ermittelt wurde, oder jeden Stoff, der die Kriterien des Artikels 57 der
Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 erfüllt und in Anhang VI der Verordnung (EG)
Nr. 1272/2008 aufgeführt ist.“
2. Artikel 11 Absatz 5 erhält folgende Fassung:
„(5) Natürliche oder juristische Personen, die Produkte, in die LV-Batterien eingebaut sind, in
Verkehr bringen, sorgen dafür, dass diese Batterien sowie die einzelnen im Batteriesatz
enthaltenen Batteriemodule von unabhängigen Fachleuten jederzeit während der Lebensdauer
des Produkts leicht entfernt und ausgetauscht werden können.“
3. Artikel 76 Absatz 4 Sätze 2, 3 und 4 werden gestrichen.
4. Anhang VI Teil A Nummer 8 erhält folgende Fassung:
„8. die in der Batterie enthaltenen besonders besorgniserregenden Stoffe im Sinne von
Artikel 3 Absatz 1 Nummer 69, außer Quecksilber, Cadmium oder Blei, mit einer
Massenkonzentration von 0,1 % Massenanteil oder mehr.“
Artikel 2
Änderungen der Verordnung (EU) 2024/1244
Artikel 6 Absatz 9 der Verordnung (EU) 2024/1244 erhält folgende Fassung:
„(9) Die Berichterstattungspflichten gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe d gelten
nicht für Betreiber von Anlagen, die Tätigkeiten gemäß Anhang I Nummern 2 und 7 ausüben
(„Betreiber von Viehhaltungs- und Aquakulturanlagen“).
Die Mitgliedstaaten können beschließen, die in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a dieses
Artikels genannten beabsichtigten Freisetzungen im Namen der Betreiber von Viehhaltungs-
und Aquakulturanlagen selbst zu quantifizieren. In solchen Fällen gelten die Absätze 1 bis 8
in Bezug auf solche Freisetzungen für diese Betreiber nicht.
Die Mitgliedstaaten können beschließen, Betreiber von Viehhaltungs- und Aquakulturanlagen
von der Berichterstattung für die in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstaben b, c, e, f und g des
vorliegenden Artikels genannten Datenelemente zu befreien, sofern diese Informationen von
den Mitgliedstaaten auf andere Weise erhoben werden können, um ihren Verpflichtungen
gemäß Artikel 7 nachzukommen. In solchen Fällen gelten die Absätze 1 bis 8 dieses Artikels
in Bezug auf diese Datenelemente nicht für solche Betreiber.“
Artikel 3
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der
Europäischen Union in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am
Im Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des Rates
Die Präsidentin Der Präsident/Die Präsidentin
FINANZ- UND DIGITALBOGEN ZU RECHTSAKTEN
1. RAHMEN DES VORSCHLAGS/DER INITIATIVE ................................................. 3
1.1. Bezeichnung des Vorschlags/der Initiative .................................................................. 3
1.2. Politikbereich(e) ........................................................................................................... 3
1.3. Ziel(e) ........................................................................................................................... 3
1.3.1. Allgemeine(s) Ziel(e) ................................................................................................... 3
1.3.2. Einzelziel(e) ................................................................................................................. 3
1.3.3. Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen .................................................................... 3
1.3.4. Leistungsindikatoren .................................................................................................... 3
1.4. Der Vorschlag/Die Initiative betrifft ............................................................................ 4
1.5. Begründung des Vorschlags/der Initiative ................................................................... 4
1.5.1. Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich einer detaillierten
Zeitleiste für die Durchführung der Initiative .............................................................. 4
1.5.2. Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größere
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre. .................................................................... 4
1.5.3. Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse .................................. 4
1.5.4. Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten .......................................................................... 5
1.5.5. Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung ......................................................................... 5
1.6. Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme/der Initiative und Dauer der finanziellen
Auswirkungen .............................................................................................................. 6
1.7. Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en) ................................................................... 6
2. VERWALTUNGSMAẞNAHMEN ............................................................................ 8
2.1. Überwachung und Berichterstattung ............................................................................ 8
2.2. Verwaltungs- und Kontrollsystem(e) ........................................................................... 8
2.2.1. Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus/der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen ........................................................................... 8
2.2.2. Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle ....................................................... 8
2.2.3. Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss) .................................................................................................................... 8
2.3. Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten ......................................................... 9
3. GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES VORSCHLAGS/DER
INITIATIVE .............................................................................................................. 10
3.1. Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n) im
Haushaltsplan ............................................................................................................. 10
3.2. Geschätzte finanzielle Auswirkungen des Vorschlags auf die Mittel ........................ 12
3.2.1. Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die operativen Mittel ................. 12
3.2.1.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan ......................................................... 12
3.2.1.2. Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen ................................................... 17
3.2.2. Geschätzter Output, der mit operativen Mitteln finanziert wird ................................ 22
3.2.3. Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel ............... 24
3.2.3.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan .......................................................... 24
3.2.3.2. Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen ................................................... 24
3.2.3.3. Mittel insgesamt ......................................................................................................... 24
3.2.4. Geschätzter Personalbedarf ........................................................................................ 25
3.2.4.1. Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt ........................................................... 25
3.2.4.2. Finanziert aus externen zweckgebundenen Einnahmen ............................................. 26
3.2.4.3. Geschätzter Personalbedarf insgesamt ....................................................................... 26
3.2.5. Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien ............................................................................................... 28
3.2.6. Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen .............................. 28
3.2.7. Beiträge Dritter........................................................................................................... 28
3.3. Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen .......................................................... 29
4. DIGITALE ASPEKTE............................................................................................... 29
4.1. Anforderungen von digitaler Relevanz ...................................................................... 30
4.2. Daten .......................................................................................................................... 30
4.3. Digitale Lösungen ...................................................................................................... 31
4.4. Interoperabilitätsbewertung........................................................................................ 31
4.5. Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung ............................................ 32
1. RAHMEN DES VORSCHLAGS/DER INITIATIVE
1.1. Bezeichnung des Vorschlags/der Initiative
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur
Änderung der Verordnung (EU) 2023/1542 und der Verordnung (EU) 2024/1244 im
Hinblick auf die Vereinfachung einiger Anforderungen und die Verringerung des
Verwaltungsaufwands
1.2. Politikbereich(e)
Umwelt
Europäischer Grüner Deal
1.3. Ziel(e)
1.3.1. Allgemeine(s) Ziel(e)
Die allgemeinen Ziele dieses Legislativvorschlags bestehen darin, bestimmte
Elemente der Verordnungen (EU) 2023/1542 und (EU) 2024/1244 zu vereinfachen
und zu präzisieren, um die Pflichten der Hersteller und Erzeuger in Bezug auf
Batterien zu präzisieren und den Berichterstattungsaufwand für bestimmte Betreiber,
die in den Anwendungsbereich der IEPR fallen, zu verringern. Durch die
Verringerung des Verwaltungsaufwands und der Befolgungskosten im
Zusammenhang mit den technischen Anforderungen und Berichtspflichten sollen mit
diesem Vorschlag die Verhältnismäßigkeit des Rahmens sichergestellt und
gleichzeitig die hohen Umweltschutzstandards beibehalten werden.
1.3.2. Einzelziel(e)
Mit den in diesem Vorschlag enthaltenen Änderungen der Verordnung (EU)
2023/1542 werden folgende Ziele verfolgt:
Änderung der Herstellerdefinition für Fernabsatzverträge
Ausschluss von Batteriesätzen von den Anforderungen an die Entfernbarkeit und
Austauschbarkeit
Vereinfachung der redundanten Berichterstattung durch die Kommission
Mit den in diesem Vorschlag enthaltenen Änderungen der Verordnung (EU)
2024/1244 werden folgende spezifische Ziele verfolgt:
- Befreiung der Viehhalter und Aquakulturbetreiber von der Berichterstattung
über den Wasser-, Energie- und Rohstoffverbrauch.
- Ermächtigung der Mitgliedstaaten, Betreiber von Viehhaltungs- und
Aquakulturanlagen von der Berichterstattung über die Verbringung von Abfällen
außerhalb des Standorts, die Verbringung von Schadstoffe enthaltendem Abwasser
außerhalb des Standorts, das Produktionsvolumen und die Anzahl der
Betriebsstunden auszunehmen, sofern diese Informationen von den Mitgliedstaaten
auf andere Weise erhoben werden können. Sollte diese Bedingung erfüllt sein,
könnten die Mitgliedstaaten im Namen einzelner Viehhalter und Aquakulturbetreiber
über diese Elemente Bericht erstatten.
1.3.3. Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen
Bitte geben Sie an, wie sich der Vorschlag/die Initiative auf die Begünstigten/Zielgruppen auswirken
sollte.
Die vorgeschlagenen Änderungen der Verordnung (EU) 2023/1542 werden einem
breiten Spektrum von Interessenträgern, einschließlich Herstellern von Batterien,
zugutekommen. Die Hersteller werden Klarheit darüber haben, dass alle
Wirtschaftsakteure unabhängig von der Verkaufsmethode unter die Definition des
Begriffs „Hersteller“ in der Verordnung (EU) 2023/1542 fallen. Dadurch wird
Rechtssicherheit darüber geschaffen, welche Hersteller eine erweiterte
Herstellerverantwortung haben. Der Ausschluss von Batteriesätzen von den
Anforderungen an die Entfernbarkeit und Austauschbarkeit wird Rechtssicherheit für
Batteriehersteller schaffen und Sicherheitsbedenken ausräumen, wenn fehlerhafte
Batteriezellen nicht unter den richtigen Bedingungen ausgetauscht werden.
Die vorgeschlagenen Änderungen der Verordnung (EU) 2024/1244 dürften den
Betreibern von Viehhaltungs- und Aquakulturanlagen zugutekommen, indem ihr
Berichterstattungsaufwand verringert wird.
1.3.4. Leistungsindikatoren
Bitte geben Sie an, anhand welcher Indikatoren die Fortschritte und Ergebnisse verfolgt werden
sollen.
Um die Fortschritte bei der Verwirklichung der spezifischen Ziele zu überwachen,
wird die Kommission die Möglichkeit prüfen, einen Austausch mit den
Mitgliedstaaten in verschiedenen Formaten zu organisieren, auch über bestehende
Foren.1.4. Der Vorschlag/Die Initiative betrifft
eine neue Maßnahme
eine neue Maßnahme im Anschluss an ein Pilotprojekt/eine vorbereitende
Maßnahme19
die Verlängerung einer bestehenden Maßnahme
die Zusammenführung mehrerer Maßnahmen oder die Neuausrichtung mindestens
einer Maßnahme
1.5. Begründung des Vorschlags/der Initiative
1.5.1. Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich einer detaillierten
Zeitleiste für die Durchführung der Initiative
Nicht zutreffend1.5.2. Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich
aus unterschiedlichen Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung,
Rechtssicherheit, größere Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke
dieses Abschnitts bezeichnet der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens
der EU“ den Wert, der sich aus dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert
ergänzt, der andernfalls allein von den Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre.
In der Verordnung (EU) 2023/1542 findet sich bereits eine Bestimmung des Begriffs
„Hersteller“. Durch die Änderung wird Rechtssicherheit darüber geschaffen, wer
19 Im Sinne des Artikels 58 Absatz 2 Buchstabe a oder b der Haushaltsordnung.
unter die Begriffsbestimmung fällt. Die derzeitige Anforderung an die Entfernbarkeit
und Austauschbarkeit von Batterien für leichte Verkehrsmittel gemäß der
Verordnung (EU) 2023/1542 galt für die Zellebene. Die Batteriehersteller werden
Rechtssicherheit in Bezug auf die Ebene der Anforderungen an die Entfernbarkeit
und Austauschbarkeit von Batterien für leichte Verkehrsmittel haben, und es wird ein
koordinierter Ansatz in der gesamten Union verfolgt.
Mit den Änderungen der Verordnung (EU) 2024/1244 sollen eine bessere
Koordination und eine größere Komplementarität bei der Berichterstattung
sichergestellt werden, indem klargestellt wird, was von Viehhaltern und
Aquakulturbetreibern oder von den Mitgliedstaaten zu melden ist.
1.5.3. Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse
Nicht zutreffend
1.5.4. Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten
Nicht zutreffend
1.5.5. Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung
Nicht zutreffend
1.6. Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme/der Initiative und Dauer der
finanziellen Auswirkungen
Befristete Laufzeit
– Laufzeit: [TT.MM.]JJJJ bis [TT.MM.]JJJJ
– Finanzielle Auswirkungen auf die Mittel für Verpflichtungen von JJJJ bis JJJJ
und auf die Mittel für Zahlungen von JJJJ bis JJJJ
Unbefristete Laufzeit
– Anlaufphase von JJJJ bis JJJJ
– Anschließend reguläre Umsetzung
1.7. Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en)20
Direkte Mittelverwaltung durch die Kommission
– über ihre Dienststellen, einschließlich ihres Personals in den EU-Delegationen
– über Exekutivagenturen
Geteilte Mittelverwaltung mit Mitgliedstaaten
Indirekte Mittelverwaltung durch Übertragung von Haushaltsvollzugsaufgaben
an:
– Drittländer oder die von ihnen benannten Einrichtungen
– internationale Einrichtungen und deren Agenturen (bitte angeben)
– die Europäische Investitionsbank und den Europäischen Investitionsfonds
– Einrichtungen im Sinne der Artikel 70 und 71 der Haushaltsordnung
– öffentlich-rechtliche Körperschaften
– privatrechtliche Einrichtungen, die im öffentlichen Auftrag tätig werden, sofern
ihnen ausreichende finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– privatrechtliche Einrichtungen eines Mitgliedstaats, die mit der Einrichtung
einer öffentlich-privaten Partnerschaft betraut werden und denen ausreichende
finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– Einrichtungen oder Personen, die mit der Durchführung bestimmter
Maßnahmen im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik im
Rahmen des Titels V des Vertrags über die Europäische Union betraut und die in
dem maßgeblichen Basisrechtsakt benannt sind
– in einem Mitgliedstaat ansässige Einrichtungen, die dem Privatrecht eines
Mitgliedstaats oder dem Unionsrecht unterliegen und im Einklang mit
sektorspezifischen Vorschriften für die Betrauung mit der Ausführung von
Unionsmitteln oder mit der Erteilung von Haushaltsgarantien in Betracht
kommen, insofern diese Einrichtungen von privatrechtlichen oder von im
öffentlichen Auftrag tätig werdenden Einrichtungen kontrolliert und von den
20 Erläuterungen zu den Haushaltsvollzugsarten und die Haushaltsordnung können über die
Website BUDGpedia (in englischer Sprache) abgerufen werden:
https://myintracomm.ec.europa.eu/corp/budget/financial-rules/budget-
implementation/Pages/implementation-methods.aspx.
Kontrollstellen mit angemessenen finanziellen Garantien mit
gesamtschuldnerischer Haftung oder gleichwertigen finanziellen Garantien
ausgestattet werden, die bei jeder Maßnahme auf den Höchstbetrag der
Unionsunterstützung begrenzt sein können.
Bemerkungen
Nicht zutreffend
2. VERWALTUNGSMAẞNAHMEN
2.1. Überwachung und Berichterstattung
Nicht zutreffend
2.2. Verwaltungs- und Kontrollsystem(e)
2.2.1. Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus/der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen
Nicht zutreffend
2.2.2. Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle
Nicht zutreffend
2.2.3. Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss)
Nicht zutreffend
2.3. Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten
Nicht zutreffend
3. GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES
VORSCHLAGS/DER INITIATIVE
3.1. Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n)
im Haushaltsplan
Bestehende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
Rubrik des
Mehrjährigen
Finanzrahmens
Haushaltslinie Art der
Ausgaben Beiträge
Nummer
GM/NGM21 von EFTA-
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Nicht zutreffend
GM/NGM JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN
Neu zu schaffende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
Rubrik des
Mehrjährigen
Finanzrahmens
Haushaltslinie Art der
Ausgaben Beiträge
Nummer
GM/NGM von EFTA-
Ländern
von
Kandidatenlä
ndern und
potenziellen
Kandidaten
von anderen
Drittländern
andere
zweckgebund
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Einnahmen
Nicht zutreffend
GM/NG
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JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN
21 GM = Getrennte Mittel/NGM = Nichtgetrennte Mittel.
22 EFTA: Europäische Freihandelsassoziation.
23 Kandidatenländer und gegebenenfalls potenzielle Kandidaten des Westbalkans.
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- 3
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DE 21 DE
3.2.3. Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel
– Für den Vorschlag/die Initiative werden keine Verwaltungsmittel benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative werden die folgenden Verwaltungsmittel
benötigt:
3.2.3.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr 2021-2027
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.3.2. Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen
EXTERNE ZWECKGEBUNDENE
EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr 2021-2027
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.3.3. Mittel insgesamt
INSGESAMT
BEWILLIGTE MITTEL + EXTERNE
ZWECKGEBUNDENE EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2021-2027
INSGESAMT
2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
DE 22 DE
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Der Mittelbedarf für Personal- und sonstige Verwaltungsausgaben wird durch der Verwaltung der
Maßnahme zugeordnete Mittel der GD und/oder durch eine Umschichtung innerhalb der GD gedeckt.
Hinzu kommen etwaige zusätzliche Mittel, die der für die Verwaltung der Maßnahme zuständigen GD
nach Maßgabe der verfügbaren Mittel im Rahmen der jährlichen Mittelzuweisung zugeteilt werden.
3.2.4. Geschätzter Personalbedarf
– Für den Vorschlag/die Initiative wird kein Personal benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative wird das folgende Personal benötigt:
3.2.4.1. Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt
Schätzung in Vollzeitäquivalenten (VZÄ)36
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (Zentrale Dienststellen und Vertretungen der Kommission) 0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (Indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 11 (Direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in VZÄ)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
3.2.4.2. Finanziert aus externen zweckgebundenen Einnahmen
EXTERNE ZWECKGEBUNDENE EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (Zentrale Dienststellen und Vertretungen der Kommission) 0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (Indirekte Forschung) 0 0 0 0
36 Bitte unter der Tabelle angeben, wie viele der aufgeführten VZÄ bereits der Verwaltung der Maßnahme
zugeordnet sind und/oder durch Personalumschichtung innerhalb der GD dieser Aufgabe zugeteilt
werden können. Den Nettobedarf beziffern.
DE 23 DE
01 01 01 11 (Direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in Vollzeitäquivalenten)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
3.2.4.3. Geschätzter Personalbedarf insgesamt
SUMME DER BEWILLIGTEN MITTEL + EXTERNEN
ZWECKGEBUNDENEN EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (Zentrale Dienststellen und Vertretungen der Kommission) 0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (Indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 11 (Direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in Vollzeitäquivalenten)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
Für die Durchführung des Vorschlags benötigtes Personal (in VZÄ):
Personal aus den
Dienststellen der
Kommission
Zusatzpersonal (ausnahmsweise)*
Zu finanzieren
aus Rubrik 7 oder
Forschung
Zu finanzieren
aus einer
Haushaltslinie für
administrative
Zu finanzieren
aus Gebühren
DE 24 DE
Unterstützung
Planstellen Nicht zutreffend
Externes Personal
(VB, ANS, LAK)
Beschreibung der Aufgaben, die ausgeführt werden sollen durch:
Beamte und Zeitbedienstete Nicht zutreffend
Externes Personal Nicht zutreffend
3.2.5. Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien
Obligatorisch: In die Tabelle unten ist die bestmögliche Einschätzung der für den
Vorschlag/die Initiative erforderlichen Investitionen in digitale Technologien
einzutragen.
Wenn dies für die Durchführung des Vorschlags/der Initiative erforderlich ist, sollten
die Mittel unter Rubrik 7 ausnahmsweise in der dafür vorgesehenen Haushaltslinie
ausgewiesen werden.
Die Mittel unter den Rubriken 1-6 sollten als „IT-Ausgaben zur Politikunterstützung
für operationelle Programme“ ausgewiesen sein. Diese Ausgaben beziehen sich auf
die operativen Mittel, die für die Wiederverwendung/den Erwerb/die Entwicklung
von IT-Plattformen/Instrumenten verwendet werden, welche in direktem
Zusammenhang mit der Durchführung der Initiative und den damit verbundenen
Investitionen stehen (z. B. Lizenzen, Studien, Datenspeicherung usw.). Die in dieser
Tabelle dargelegten Informationen sollten mit den Angaben in Abschnitt 4 „Digitale
Aspekte“ vereinbar sein.
Mittel INSGESAMT für Digitales und
IT
Jahr Jahr Jahr Jahr
MFR 2021-2027
INSGESAMT
2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
IT-Ausgaben (intern) 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
IT-Ausgaben zur Politikunterstützung für
operationelle Programme
0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.6. Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen
Der Vorschlag/Die Initiative
– kann durch Umschichtungen innerhalb der entsprechenden Rubrik des
Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) in voller Höhe finanziert werden.
DE 25 DE
– erfordert die Inanspruchnahme des verbleibenden Spielraums unter der
einschlägigen Rubrik des MFR und/oder den Einsatz der besonderen Instrumente
im Sinne der MFR-Verordnung.
– erfordert eine Änderung des MFR.
3.2.7. Beiträge Dritter
Der Vorschlag/Die Initiative
– sieht keine Kofinanzierung durch Dritte vor.
– sieht folgende Kofinanzierung durch Dritte vor:
Mittel in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Jahr
Jahr
Jahr
Jahr
Insgesamt
Kofinanzierende Einrichtung
Kofinanzierung INSGESAMT
3.3. Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
– Der Vorschlag/Die Initiative wirkt sich nicht auf die Einnahmen aus.
– Der Vorschlag/Die Initiative wirkt sich auf die Einnahmen aus, und zwar
– auf die Eigenmittel
– auf die übrigen Einnahmen
– Bitte geben Sie an, ob die Einnahmen bestimmten
Ausgabenlinien zugeordnet sind.
in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Einnahmenlinie:
Für das laufende
Haushaltsjahr zur
Verfügung
stehende Mittel
Auswirkungen des Vorschlags/der Initiative37
Jahr 2024 Jahr 2025 Jahr 2026 Jahr 2027
Artikel …...........
Bitte geben Sie für die sonstigen zweckgebundenen Einnahmen die betreffende(n)
Ausgabenlinie(n) im Haushaltsplan an.
Nicht zutreffend
Sonstige Anmerkungen (bei der Ermittlung der Auswirkungen auf die Einnahmen
verwendete Methode/Formel oder weitere Informationen).
Nicht zutreffend
37 Bei den traditionellen Eigenmitteln (Zölle, Zuckerabgaben) sind die Beträge netto, d. h. abzüglich 20 %
für Erhebungskosten, anzugeben.
DE 26 DE
4. DIGITALE ASPEKTE
4.1. Anforderungen von digitaler Relevanz
Verweis auf die
Anforderung
(Artikel/Absatz)
Beschreibung
der
Anforderung
Von der
Anforderung
betroffene oder
sie betreffende
Akteure
Verfahren auf
übergeordneter
Ebene
Kategorie
(Daten/Digitale
Lösung/Digital
er öffentlicher
Dienst/Prozess
digitalisierung)
Artikel 1
Absatz 3
[Artikel 76
Absatz 4 der
Verordnung
(EU) 2023/1542]
Ersetzt die
verbindliche
Verpflichtung
der
Kommission,
regelmäßig
einen Bericht
über die Daten
der
Mitgliedstaaten
zu
veröffentlichen,
durch ein
flexibleres
System, das
eine angepasste
Überprüfung
der Daten und
eine fakultative
Veröffentlichun
g ermöglicht.
Digitale
Relevanz:
Änderung
bestehender
Datenverwaltun
gs- und
Berichterstattun
gsverfahren auf
EU-Ebene.
Europäische
Kommission/
Mitgliedstaaten
Datenüberprüfung
und -
veröffentlichung
Daten
Artikel 2
[Artikel 6
Absatz 9 der
Verordnung
(EU) 2024/1244]
Ermöglicht es
den
Mitgliedstaaten,
Daten über
Emissionen,
Abfallverbringu
ngen,
Mitgliedstaaten;
Viehhalter und
Aquakulturbetre
iber;
Europäische
Kommission
Erhebung von
Umweltdaten und
Berichterstattung
Daten/Digitale
öffentliche
Dienste
DE 27 DE
Produktionsmen
gen und
Betriebszeiten
mit alternativen
digitalen oder
administrativen
Mitteln zu
erheben und zu
übermitteln,
wobei
bestimmte
Betreiber
ausgenommen
sind. Digitale
Relevanz:
ändert die
Datenerhebungs
- und -
übertragungspro
zesse innerhalb
des Systems des
Industrieemissio
nsportals.
4.2. Daten
Art der Daten Fundstelle(n) Normen/Spezifikationen
(falls zutreffend)
Umweltdaten und Daten zu
Industrieemissionen
Artikel 2 [Artikel 6 Absatz 9
der Verordnung
(EU) 2024/1244]
Bestehende Datenformate des
Industrieemissionsportals
(XML/CSV); angeglichen an
das Aarhus-Protokoll und das
UNECE-PRTR-Protokoll
Vereinbarkeit mit der europäischen Datenstrategie
Erläutern Sie, inwiefern die Anforderung(en) mit der europäischen Datenstrategie vereinbar
ist/sind.
DE 28 DE
Mit dem Vorschlag wird die europäische Datenstrategie vorangebracht, indem eine
anpassungsfähige und verhältnismäßige Datenverwaltung sichergestellt und gleichzeitig die
redundante Berichterstattung vereinfacht wird. Interoperabilität und Transparenz im
Rahmen des Übereinkommens von Aarhus und des PRTR-Protokolls werden gewahrt.
Vereinbarkeit mit dem Grundsatz der einmaligen Erfassung
Erläutern Sie, inwiefern der Grundsatz der einmaligen Erfassung berücksichtigt wurde und
inwiefern die Möglichkeit der Weiterverwendung vorhandener Daten geprüft wurde.
Mit dem Vorschlag wird die europäische Datenstrategie vorangebracht, indem eine
anpassungsfähige und verhältnismäßige Datenverwaltung sichergestellt und gleichzeitig die
redundante Berichterstattung vereinfacht wird. Interoperabilität und Transparenz im
Rahmen des Übereinkommens von Aarhus und des PRTR-Protokolls werden gewahrt.
Erläutern Sie, wie neu geschaffene Daten auffindbar, zugänglich, interoperabel und
wiederverwendbar sind und hohen Standards entsprechen.
Geänderte Daten bleiben innerhalb der derzeitigen Berichterstattungsrahmen auffindbar,
zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar.
Datenströme
Art der Daten Anforderung
(en)
Akteur, der die
Daten bereitstellt
Akteur, der
die Daten
empfängt
Auslöser für den
Datenaustausch
Häufigk
eit (falls
zutreffe
nd)
Daten über
Industrieemissi
onen und
Abfalltransfer
Artikel 2
[Artikel 6
Absatz 9 der
Verordnung
(EU) 2024/1
244]
Betreiber/Mitgliedst
aaten
Kommission/
EUA
Zyklus der
Umweltberichtersta
ttung
Jährlich/
wie
erhoben
Daten zur
Bewirtschaftun
g von
Batterieabfällen
Artikel 1
Absatz 3
[Artikel 76
Absatz 4 der
Verordnung
(EU) 2023/1
542]
Mitgliedstaaten
Europäische
Kommission
Berichtszeitraum
Wie
festgelegt
DE 29 DE
4.3. Digitale Lösungen
Erläutern Sie für jede digitale Lösung, inwiefern diese mit den Anforderungen und
Verpflichtungen des EU-Rahmens für Cybersicherheit und anderen geltenden digitalen
Strategien und Rechtsvorschriften (z. B. eIDAS, zentrales digitales Zugangstor) im Einklang
steht.
Industrieemissionsportal
Digitale und/oder
sektorspezifische Strategien (falls
anwendbar)
Erläuterung der Vereinbarkeit
KI-Verordnung Kein Einsatz von KI vorgesehen.
EU-Rahmen für Cybersicherheit Im Einklang mit der Verordnung (EU) 2019/881;
ISO/IEC 27001 Normen.
eIDAS Zugang für nationale Behörden über EU Login
kontrolliert.
Einheitliches digitales Zugangstor
und IMI
Entfällt.
Sonstige -
Digitale
Lösung
Anforder
ung(en)
Wichtigste
vorgeschriebe
ne Funktionen
Zuständi
ge Stelle
Inwiefer
n wird
Zugängl
ichkeit
gewährl
eistet?
Wie wird die
Wiederverw
endbarkeit
berücksichti
gt?
Einsatz
von
KI-
Techno
logien
Industrieemis
sionsportal
Artikel 2
[Artikel 6
Absatz 9
der
Verordnu
ng
(EU) 202
4/1244]
Datenerhebung
, -validierung
und -
veröffentlichun
g; alternative
Berichterstattu
ngsmethoden
der
Mitgliedstaaten
.
EUA/Eur
opäische
Kommiss
ion
Zugang
der
Öffentlic
hkeit
nach
Aarhus
und
PRTR
Wiederverwe
ndung der
bestehenden
Portalinfrastr
uktur
Keine
— — —
DE 30 DE
4.4. Interoperabilitätsbewertung
Bewerten Sie die Auswirkungen der Anforderung(en) auf die grenzüberschreitende Interoperabilität.
Industrieemissionsportal
Bewertung Maßnahmen Mögliche verbleibende Hindernisse
Bewertung der
Vereinbarkeit mit
bestehenden digitalen
und sektorspezifischen
Strategien
Bitte führen Sie die
ermittelten
anwendbaren digitalen
und sektorspezifischen
Strategien auf.
Mit dem Vorschlag werden
keine externen
digitalen/sektorspezifische
n politischen Instrumente
als verbindliche
Maßnahmen eingeführt.
Zeitpunkt und Häufigkeit der
Erhebung alternativer Daten auf
Ebene der Mitgliedstaaten können
unterschiedlich sein.
Bewertung der
organisatorischen
Maßnahmen für eine
reibungslose
grenzüberschreitende
Erbringung digitaler
öffentlicher Dienste
Bitte führen Sie die
geplanten Governance-
Maßnahmen auf.
Bedingte Ausnahmen für
Betreiber bezüglich der
Datenelemente der
Buchstaben b, c, e, f und g,
wenn die Mitgliedstaaten
die Daten zur Erfüllung der
Verpflichtungen nach
Artikel 7 erhalten können;
die Betreiber werden von
den Pflichten nach
Artikel 6 Absätze 1 bis 8 in
Bezug auf diese
Datenelemente befreit,
wodurch eine Übergabe der
Die Kapazitäten und internen
Governance-Strukturen der
Mitgliedstaaten können
unterschiedlich sein, was zu
Uneinheitlichkeit in der Frage
führt, wie konsequent und zeitnah
die Mitgliedstaaten die
Berichterstattung übernehmen
können.
Ohne einheitliche Leitlinien zu
Koordinierungsmechanismen im
Rahmen des Vorschlags kann die
grenzüberschreitende Behandlung
von Eskalationen/Problemen von
Digitaler
öffentlicher
Dienst
Beschreibung Fundstelle(n) Lösung(en) für
ein
interoperables
Europa
(NICHT
ZUTREFFEND)
Andere
Interoperabilitätsl
ösung(en)
Industrieemissio
nsportal
Grenzüberschrei
tender
Austausch von
Umweltdaten
zwischen den
Mitgliedstaaten
und den EU-
Organen.
Artikel 2
[Artikel 6
Absatz 9 der
Verordnung
(EU) 2024/1244]
Aarhus/PRTR-
Protokollstandards;
INSPIRE-
Metadatenregeln
DE 31 DE
Governance an die
Mitgliedstaaten
formalisiert wird, wenn sie
diese Informationen auf
andere Weise sammeln
können.
(Artikel 2 des Vorschlags
→ Artikel 6 Absatz 9
Unterabsatz 3 (Link zu
Artikel 7).
Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat
unterschiedlich sein.
Bewertung der
Maßnahmen, die
ergriffen wurden, um
ein gemeinsames
Verständnis der Daten
zu gewährleisten
Bitte führen Sie solche
Maßnahmen auf.
In dem Vorschlag wird
eine alternative
Berichterstattung durch die
Mitgliedstaaten an
bestimmte, in Artikel 6
Absatz 1 aufgeführte
Datenelemente gebunden,
wodurch deutlich bleibt,
welche Datensätze
gemeldet werden müssen,
auch wenn Betreiber
ausgenommen sind.
(Artikel 2 des Vorschlags
→ Artikel 6 Absatz 9
Unterabsätze 2 und 3)
Durch die Verknüpfung
mit den Verpflichtungen
der Mitgliedstaaten im
Rahmen von Artikel 7 wird
ein allgemeines
Verständnis dessen
sichergestellt, was
zusammengestellt und
bereitgestellt werden muss.
(Artikel 2 des Vorschlags
→ Artikel 6 Absatz 9
Unterabsatz 3)
Der Vorschlag schreibt keine
harmonisierten Berechnungsmethoden
oder Datenverzeichnisse für die von
den Mitgliedstaaten „auf andere
Weise“ erhobenen Daten vor, sodass
es unterschiedliche Ansätze geben
könnte.
Die Zuordnung zwischen der Semantik
auf Betreiberebene und den auf Ebene
der Mitgliedstaaten aggregierten Daten
kann von Mitgliedstaat zu
Mitgliedstaat unterschiedlich sein.
Bewertung der
Verwendung
gemeinsam
vereinbarter offener
technischer
Spezifikationen und
Standards
Mit diesem Vorschlag
werden keine zusätzlichen
technischen
Spezifikationen oder
Normen für das
Industrieemissionsportal
eingeführt. Die Änderung
In Ermangelung technischer
Vorschriften können sich die
Mitgliedstaaten bei der Umsetzung
„auf andere Weise“ auf heterogene
Formate/Instrumente stützen.
DE 32 DE
Bitte führen Sie solche
Maßnahmen auf.
betrifft ausschließlich die
Frage, wer unter welchen
Bedingungen Bericht
erstattet, nicht wie dies
geschieht
(Format/Standard).
4.5. Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung
Hinweis: Sollte der Vorschlag der Kommission während der Legislativverhandlungen
erheblich geändert werden, müssen die im Finanz- und Digitalbogen enthaltenen
Informationen zu finanziellen und/oder digitalen Aspekten gegebenenfalls aktualisiert
werden, um den Verhandlungsprozess zu unterstützen und Klarheit für alle betroffenen
Parteien zu schaffen
Beschreibung der
Maßnahme
Fundstelle(n) Rolle der
Kommission
Zu
beteiligende
Akteure
Vorläufiger
Zeitplan
Überprüfung der
Verfahren zur
Veröffentlichung
von Daten im
Rahmen der
Batterieverordnung
Artikel 1
Absatz 3
[Artikel 76
Absatz 4 der
Verordnung
(EU) 2023/1542]
Vereinfachung
redundanter
Berichterstattung
Kommission 2026 – 2027
Drucksache 60/26 - 46 -]
Relationen
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