Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/1242 hinsichtlich der Berechnung von Emissionsgutschriften für schwere Nutzfahrzeuge für die Berichtszeiträume der Jahre 2025 bis 2029
Text
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/1242 hinsichtlich der Berechnung von Emissionsgutschriften für schwere Nutzfahrzeuge für die Berichtszeiträume der Jahre 2025 bis 2029
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ISSN 0720-2946
Bundesrat Drucksache 23/26
15.01.26
EU - U - Vk - Wi
Unterrichtung
durch die Europäische Kommission
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der
Verordnung (EU) 2019/1242 hinsichtlich der Berechnung von Emissionsgutschriften für
schwere Nutzfahrzeuge für die Berichtszeiträume der Jahre 2025 bis 2029
COM(2025) 784 final
Der Bundesrat wird über die Vorlage gemäß § 2 EUZBLG auch durch die Bundesregierung
unterrichtet.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Ausschuss der Regionen werden
an den Beratungen beteiligt.
Hinweis: Drucksache 284/18 = AE-Nr. 180626
DE DE
EUROPÄISCHE
KOMMISSION
Brüssel, den 16.12.2025
COM(2025) 784 final
2025/0423 (COD)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/1242 hinsichtlich der Berechnung von
Emissionsgutschriften für schwere Nutzfahrzeuge für die Berichtszeiträume der
Jahre 2025 bis 2029
(Text von Bedeutung für den EWR)
BEGRÜNDUNG
1. KONTEXT DES VORSCHLAGS
• Gründe und Ziele des Vorschlags
Die Verordnung (EU) 2019/12421 enthält CO2-Emissionsnormen für neue schwere
Nutzfahrzeuge. Sie trägt wesentlich zur Verwirklichung der im Europäischen Klimagesetz
festgelegten Ziele bei, einschließlich der Klimaneutralität bis 2050 und des Ziels für 2030, die
gesamtwirtschaftlichen CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 55 % zu senken.
Die Automobilbranche ist mit einem Anteil von über 7 % am BIP der EU von zentraler
Bedeutung für die Wirtschaft in der EU. Sie beschäftigt – direkt oder indirekt in der
Fertigung, im Vertrieb, in der Wartung, in den Bereichen Konstruktion, Transport und
Verkehrsdienstleistungen – etwa 13 Millionen Menschen in Europa. Die Automobilbranche
durchläuft einen strukturellen Wandel mit Veränderungen durch saubere und digitale
Technologien. Die CO2-Normen bieten Investoren entlang der Wertschöpfungskette
langfristige Sicherheit und Berechenbarkeit, ermöglichen damit einen derartigen sektoralen
Wandel und sehen gleichzeitig ausreichend Vorlaufzeit für einen gerechten Übergang bei der
Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge vor.
Die Verordnung sieht vor, dass die jährlichen durchschnittlichen CO2-Emissionen der
gesamten EU-Flotte von neuen schweren Nutzfahrzeugen in Abständen von fünf Jahren
gesenkt werden. Ab 2025 gilt die Zielvorgabe einer Verringerung der CO2-Emissionen um
15 % gegenüber 2019 in jedem Berichtszeitraum der Jahre 2025-2029 für schwere
Lastkraftwagen mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand (TPMLM)
von über 16 Tonnen. Als anschließende Zielvorgabe sollen ab 2030 die CO2-Emissionen einer
größeren Gruppe von schweren Nutzfahrzeugen um 43 % gesenkt werden, darunter
Lastkraftwagen mit einer TPMLM von > 5 t und Busse mit einer TPMLM von > 7,5 t. Zur
Erreichung der letztgenannten Zielvorgabe bedarf es eines erheblichen Anteils emissionsfreier
Fahrzeuge (z. B. batteriebetriebene Elektrofahrzeuge) an den zugelassenen Neufahrzeugen
eines Herstellers.
Jedes Jahr werden die durchschnittlichen CO2-Emissionen und die Zielvorgabe für die
spezifischen CO2-Emissionen für jeden Hersteller auf der Grundlage des Ziels für die gesamte
EU-Flotte festgelegt, um die Leistung der Hersteller bei der Erfüllung ihrer Zielvorgaben zu
bewerten.
Gemäß der Verordnung (EU) 2019/1242 können Hersteller Emissionsgutschriften erlangen,
wenn ihre spezifischen CO2-Emissionen geringer sind als die CO2-Emissionsreduktionskurve,
ein linearer Verlauf zwischen den Zielvorgaben, die zu Beginn zweier aufeinanderfolgender
Fünfjahreszeiträume gelten. Diese Emissionsgutschriften können dann zu einem späteren
Zeitpunkt für die Einhaltung der Vorschriften eingelöst werden.
Diese gezielte Änderung bietet den Herstellern zusätzliche Flexibilität im Hinblick auf die
CO2-Ziele und ermöglicht es ihnen, in den Jahren vor 2030 mehr Emissionsgutschriften zu
erlangen. Sie würde die Einhaltung im Zeitraum ab 2030 erleichtern, wobei die Ziele im
1 Verordnung (EU) 2019/1242 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2019 zur
Festlegung von CO2-Emissionsnormen für neue schwere Nutzfahrzeuge und zur Änderung der
Verordnungen (EG) Nr. 595/2009 und (EU) 2018/956 des Europäischen Parlaments und des Rates
sowie der Richtlinie 96/53/EG des Rates (ABl. L 198 vom 25.7.2019, S. 202).
Hinblick auf die Verringerung der CO2-Emissionen beibehalten würden. Weitere mögliche
Änderungen dieser Verordnung liegen außerhalb des Anwendungsbereichs und der Ziele des
vorliegenden Vorschlags. Die Notwendigkeit solcher Änderungen kann gegebenenfalls im
Rahmen der bevorstehenden Überprüfung der Verordnung bewertet werden. Um
Rechtssicherheit und Berechenbarkeit zu wahren, ist es wesentlich, dass diese zusätzliche
Flexibilität rasch und unverzüglich zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat
vereinbart wird. Die Kommission wird konstruktiv mit den beiden gesetzgebenden Organen
zusammenarbeiten, um zu gewährleisten, dass das Gesetzgebungsverfahren zu dem
vorliegenden Vorschlag seinen wesentlichen Zweck in vollem Umfang wahrt und ihn nicht
verzerrt.
• Kohärenz mit den bestehenden Vorschriften in diesem Bereich
Mit diesem Vorschlag sollen keine materiellrechtlichen Vorschriften der Verordnung
(EU) 2019/1242 geändert werden, und die Ziele werden beibehalten. Mit dem Vorschlag wird
den in der EU von der Automobilindustrie geäußerten Bedenken Rechnung getragen, indem
den Herstellern zusätzliche Flexibilität im Hinblick auf die Erreichung der Ziele der
Verordnung eingeräumt wird.
• Kohärenz mit der Politik der Union in anderen Bereichen
Mit der Verordnung über das Europäische Klimagesetz2 wurde der Rahmen für die
Verwirklichung der Klimaneutralität in der EU bis 2050 geschaffen. Gemäß der Verordnung
müssen die Nettotreibhausgasemissionen der EU bis 2030 um mindestens 55 % (gegenüber
dem Stand von 1990) gesenkt werden. Im Einklang mit den Reduktionszielen des
Europäischen Klimagesetzes sind in der Verordnung (EU) 2019/1242
Emissionsreduktionsziele für schwere Nutzfahrzeuge festgelegt.
Die Kommission hat auch eine Änderung des Europäischen Klimagesetzes vorgeschlagen, in
der das Ziel einer Verringerung um 90 % bis 2040 verankert ist. Sowohl der Rat als auch das
Europäische Parlament haben ihre Standpunkte zu dem Dossier festgelegt, das sich derzeit im
Mitentscheidungsverfahren befindet.
Mit dem vorliegenden Vorschlag sollen die Reduktionsziele für die CO2-Emissionen nicht
geändert und die CO2-Emissionsnormen insgesamt nicht weniger ehrgeizig werden. Der
Vorschlag bietet zusätzliche Flexibilität für die Hersteller schwerer Nutzfahrzeuge bei der
Erreichung der Emissionsreduktionsziele für 2030 und gewährleistet gleichzeitig weiterhin
Sicherheit und Berechenbarkeit für Investoren entlang der Wertschöpfungskette.
2. RECHTSGRUNDLAGE, SUBSIDIARITÄT UND VERHÄLTNISMÄẞIGKEIT
• Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage dieses Vorschlags ist Artikel 192 des Vertrags über die Arbeitsweise der
Europäischen Union (AEUV). Gemäß Artikel 191 und Artikel 192 Absatz 1 AEUV trägt die
Europäische Union zur Verfolgung unter anderem der nachstehenden Ziele bei: Erhaltung und
Schutz der Umwelt sowie Verbesserung ihrer Qualität, Förderung von Maßnahmen auf
internationaler Ebene zur Bewältigung regionaler oder globaler Umweltprobleme und
insbesondere zur Bekämpfung des Klimawandels. Auf der Grundlage von Artikel 192 AEUV
2 Verordnung (EU) 2021/1119 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 2021 zur
Schaffung des Rahmens für die Verwirklichung der Klimaneutralität und zur Änderung der
Verordnungen (EG) Nr. 401/2009 und (EU) 2018/1999 („Europäisches Klimagesetz“) (ABl. L 243 vom
9.7.2021, S. 1).
hat die Union mit der Verordnung (EU) 2019/1242 und ihrer ersten Änderung durch die
Verordnung (EU) 2024/16103 bereits Strategien zur Bekämpfung der CO2-Emissionen
schwerer Nutzfahrzeuge angenommen.
• Subsidiarität (bei nicht ausschließlicher Zuständigkeit)
Diese Initiative ist mit dem Subsidiaritätsprinzip vereinbar. Eine Änderung der Verordnung
(EU) 2019/1242 zur Gewährung dieser zusätzlichen Flexibilität kann von den Mitgliedstaaten
selbst nicht vorgenommen werden.
• Verhältnismäßigkeit
Der Vorschlag steht im Einklang mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, da er nicht über
das hinausgeht, was für die Verwirklichung der Ziele der Union zur kosteneffizienten
Verringerung der Treibhausgasemissionen erforderlich ist, und gleichzeitig unter
Beibehaltung der ehrgeizigen Zielvorgaben den Fahrzeugherstellern eine zusätzliche
Flexibilität bei der Einhaltung einräumt.
• Wahl des Instruments
Mit dem Vorschlag soll die Verordnung (EU) 2019/1242 nur im Hinblick auf die Gewährung
zusätzlicher Flexibilität bezüglich der Erfüllungszeiträume geändert werden. Es sollte daher
dieselbe Form des Rechtsakts, d. h. eine Verordnung, gewählt werden.
3. ERGEBNISSE DER EX-POST-BEWERTUNG, DER KONSULTATION DER
INTERESSENTRÄGER UND DER FOLGENABSCHÄTZUNG
• Ex-post-Bewertung/Eignungsprüfungen bestehender Rechtsvorschriften
Für den Vorschlag ist keine Bewertung erforderlich, da er nur eine vorübergehende
Flexibilität für die Fahrzeughersteller bei der Erfüllung der CO2-Emissionsreduktionsziele für
2030 vorsieht.
• Konsultation der Interessenträger
Die Kommission führte in bilateralen Treffen und im Rahmen hochrangiger Treffen zum
Thema schwere Nutzfahrzeuge, die im dritten und vierten Quartal 2025 stattfanden, intensive
und umfassende Gespräche mit Herstellern und Interessenträgern entlang der
Wertschöpfungskette der Automobilindustrie.
• Einholung und Nutzung von Expertenwissen
Der Vorschlag wurde im Anschluss an eine interne Prüfung der bestehenden Pflichten und auf
der Grundlage der Erfahrungen mit der Umsetzung der entsprechenden Rechtsvorschriften
ausgearbeitet, einschließlich des jährlichen Überwachungsverfahrens bezüglich der
Einhaltung der CO2-Emissionsvorschriften durch die Hersteller.
3 Verordnung (EU) 2024/1610 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Mai 2024 zur
Änderung der Verordnung (EU) 2019/1242 im Hinblick auf die Verschärfung der CO2-
Emissionsnormen für neue schwere Nutzfahrzeuge und die Einbeziehung von Meldepflichten, zur
Änderung der Verordnung (EU) 2018/858 und zur Aufhebung der Verordnung (EU) 2018/956
(http://data.europa.eu/eli/reg/2024/1610/oj).
• Folgenabschätzung
Der Vorschlag betrifft gezielte Änderungen der Verordnung (EU) 2019/1242, mit denen den
Herstellern zusätzliche zeitliche Flexibilität in Bezug auf ihre Verpflichtungen zur Einhaltung
der Vorschriften eingeräumt werden soll. Das Maß an Ehrgeiz der Ziele wird dadurch nicht
geändert. Daher wurde keine Folgenabschätzung durchgeführt.
• Effizienz der Rechtsetzung und Vereinfachung
Im Vergleich zur derzeitigen Verordnung dürfte der Vorschlag nicht zu einem Anstieg der
Verwaltungskosten führen. Die Komplexität des Rechtsrahmens wird durch den Vorschlag
ebenfalls nicht erhöht.
• Grundrechte
Der Vorschlag steht im Einklang mit den Grundrechten und Grundsätzen, die insbesondere
mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union4 anerkannt wurden. Er trägt
insbesondere zu dem Ziel eines hohen Umweltschutzniveaus nach dem Grundsatz der
nachhaltigen Entwicklung gemäß Artikel 37 der Charta der Grundrechte der Europäischen
Union bei.
4. AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT
Der Finanzbogen, in dem die Auswirkungen auf die Haushalts-, Personal- und
Verwaltungsressourcen dargelegt sind, war dem Vorschlag beigefügt, der zur Annahme der
Verordnung (EU) 2019/1242 und ihrer durch die Verordnung (EU) 2024/1610 überarbeiteten
Fassung führte.
5. WEITERE ANGABEN
• Durchführungspläne sowie Monitoring-, Bewertungs- und
Berichterstattungsmodalitäten
Der Inhalt der Vorschriften wird durch den Vorschlag nicht geändert, somit bleibt die
Bewertung der Umsetzung dieselbe wie die des Vorschlags, der zur Annahme der durch die
Verordnung (EU) 2024/1610 geänderten Verordnung (EU) 2019/1242 geführt hat.
• Ausführliche Erläuterung einzelner Bestimmungen des Vorschlags
Mit Artikel 1 Absatz 1 dieser Verordnung wird Folgendes geändert:
Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EU) 2019/1242, um die
überarbeiteten Vorschriften für die Bestimmung der Emissionsgutschriften zu
präzisieren;
Anhang I der Verordnung (EU) 2019/1242, um die erforderlichen Formeln in
Anhang I Nummer 5.2 aufzunehmen und die Änderung von Artikel 7 Absatz 1
Buchstabe a umzusetzen.
4 Charta der Grundrechte der Europäischen Union (ABl. C 326 vom 26.10.2012, S. 391).
2025/0423 (COD)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/1242 hinsichtlich der Berechnung von
Emissionsgutschriften für schwere Nutzfahrzeuge für die Berichtszeiträume der
Jahre 2025 bis 2029
(Text von Bedeutung für den EWR)
DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf
Artikel 192 Absatz 1,
auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
nach Zuleitung des Entwurfs des Gesetzgebungsakts an die nationalen Parlamente,
nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses5,
nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen6,
gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) In der Verordnung (EU) 2019/1242 des Europäischen Parlaments und des Rates7 sind
die CO2-Ziele für neue schwere Nutzfahrzeuge festgelegt, die einen wesentlichen
Bestandteil des Unionsrahmens zur Verringerung der Nettotreibhausgasemissionen bis
2030 um mindestens 55 % gegenüber dem Stand von 1990 und zur Erreichung der
gesamtwirtschaftlichen Klimaneutralität bis 2050 bilden.
(2) In der Verordnung (EU) 2019/1242 sind zunehmend strenge CO2-
Emissionsreduktionsziele für Hersteller festgelegt. Diese Reduktionsziele bieten
Investoren entlang der Wertschöpfungskette langfristige Sicherheit und
Berechenbarkeit und sehen gleichzeitig ausreichend Vorlaufzeit für einen gerechten
Übergang vor. Daher ist es unabdingbar, die Höhe der in der Verordnung
(EU) 2019/1242 festgelegten CO2-Emissionsreduktionsziele unverändert
beizubehalten.
5 ABl. C , , S. .
6 ABl. C , , S. .
7 Verordnung (EU) 2019/631 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. April 2019 zur
Festsetzung von CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und für neue leichte
Nutzfahrzeuge und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 443/2009 und (EU) Nr. 510/2011 (ABl.
L 111 vom 25.4.2019, S. 13, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2019/631/oj).
(3) Um die Einhaltung der ab 2030 geltenden Zielvorgaben zu erleichtern, sollten die
Hersteller angesichts der Verzögerungen beim Ausbau der öffentlichen
Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge entlang der Autobahnen vor 2030 mehr
Emissionsgutschriften erlangen können, was auch Anreize für eine frühere Einführung
emissionsfreier schwerer Nutzfahrzeuge schaffen kann.
(4) Daher ist es angezeigt, dass Hersteller ausschließlich in den Berichtszeiträumen der
Jahre 2025 bis 2029 Emissionsgutschriften erlangen, wenn ihre spezifischen CO2-
Emissionen unter dem spezifischen CO2-Emissionsreduktionsziel liegen und nicht,
wenn sie unter der CO2-Emissionsreduktionskurve liegen.
(5) Da die Einführung emissionsfreier Stadtbusse bereits weit fortgeschritten ist und ihre
Nutzung nicht durch einen möglichen Mangel an öffentlicher Ladeinfrastruktur
entlang der Autobahnen beeinträchtigt wird, sollte diese Änderung nicht für
Stadtbusse gelten.
(6) Da die Ziele dieser Verordnung, Fahrzeugherstellern zusätzliche Flexibilität bei der
Einhaltung der Vorschriften zu bieten und gleichzeitig die ehrgeizigen CO2-
Reduktionsziele beizubehalten, auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend
verwirklicht werden können und daher wegen des Umfangs und der Wirkungen der
Maßnahme besser auf Unionsebene zu verwirklichen sind, kann die Union im
Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags über die Europäische Union
niedergelegten Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben
Artikel genannten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geht diese Verordnung nicht
über das für die Verwirklichung dieser Ziele erforderliche Maß hinaus.
(7) Die Verordnung (EU) 2019/1242 sollte daher entsprechend geändert werden —
HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Die Verordnung (EU) 2019/1242 wird wie folgt geändert:
1. Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a wird wie folgt geändert:
„a) der Differenz zwischen der CO2-Emissionsreduktionskurve gemäß Absatz 2 für den
Berichtszeitraum des Jahres 2025 und den durchschnittlichen spezifischen CO2-Emissionen
des Herstellers für die Berichtszeiträume der Jahre 2025 bis 2029 und der Differenz zwischen
der CO2-Emissionsreduktionskurve für alle anderen Berichtszeiträume außer denen der
Jahre 2025 bis 2029 und den durchschnittlichen spezifischen CO2-Emissionen des Herstellers
für denselben Berichtszeitraum, wenn die Differenz positiv ist (‚Emissionsgutschriften‘);“
2. Anhang I wird gemäß dem Anhang der vorliegenden Verordnung geändert.
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der
Europäischen Union in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am
Im Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des Rates
Die Präsidentin Der Präsident/Die Präsidentin
FINANZ- UND DIGITALBOGEN ZU RECHTSAKTEN
1. RAHMEN DES VORSCHLAGS/DER INITIATIVE ................................................. 3
1.1. Bezeichnung des Vorschlags/der Initiative .................................................................. 3
1.2. Politikbereich(e) ........................................................................................................... 3
1.3. Ziel(e) ........................................................................................................................... 3
1.3.1. Allgemeine(s) Ziel(e) ................................................................................................... 3
1.3.2. Einzelziel(e) ................................................................................................................. 3
1.3.3. Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen .................................................................... 3
1.3.4. Leistungsindikatoren .................................................................................................... 3
1.4. Der Vorschlag/Die Initiative betrifft ............................................................................ 4
1.5. Begründung des Vorschlags/der Initiative ................................................................... 4
1.5.1. Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich einer detaillierten
Zeitleiste für die Durchführung der Initiative .............................................................. 4
1.5.2. Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größere
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre. .................................................................... 4
1.5.3. Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse .................................. 4
1.5.4. Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten .......................................................................... 5
1.5.5. Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung ......................................................................... 5
1.6. Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme/der Initiative und Dauer der finanziellen
Auswirkungen .............................................................................................................. 6
1.7. Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en) ................................................................... 6
2. VERWALTUNGSMAẞNAHMEN ............................................................................ 8
2.1. Überwachung und Berichterstattung ............................................................................ 8
2.2. Verwaltungs- und Kontrollsystem(e) ........................................................................... 8
2.2.1. Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus/der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen ........................................................................... 8
2.2.2. Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle ....................................................... 8
2.2.3. Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss) .................................................................................................................... 8
2.3. Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten ......................................................... 9
3. GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES VORSCHLAGS/DER
INITIATIVE .............................................................................................................. 10
3.1. Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n) im
Haushaltsplan ............................................................................................................. 10
3.2. Geschätzte finanzielle Auswirkungen des Vorschlags auf die Mittel ........................ 12
3.2.1. Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die operativen Mittel ................. 12
3.2.1.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan ......................................................... 12
3.2.1.2. Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen ................................................... 17
3.2.2. Geschätzter Output, der mit operativen Mitteln finanziert wird ................................ 22
3.2.3. Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel ............... 24
3.2.3.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan .......................................................... 24
3.2.3.2. Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen ................................................... 24
3.2.3.3. Mittel insgesamt ......................................................................................................... 24
3.2.4. Geschätzter Personalbedarf ........................................................................................ 25
3.2.4.1. Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt ........................................................... 25
3.2.4.2. Finanziert aus externen zweckgebundenen Einnahmen ............................................. 26
3.2.4.3. Geschätzter Personalbedarf insgesamt ....................................................................... 26
3.2.5. Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien ............................................................................................... 28
3.2.6. Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen .............................. 28
3.2.7. Beiträge Dritter........................................................................................................... 28
3.3. Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen .......................................................... 29
4. DIGITALE ASPEKTE............................................................................................... 29
4.1. Anforderungen von digitaler Relevanz ...................................................................... 30
4.2. Daten .......................................................................................................................... 30
4.3. Digitale Lösungen ...................................................................................................... 31
4.4. Interoperabilitätsbewertung........................................................................................ 31
4.5. Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung ............................................ 32
1. RAHMEN DES VORSCHLAGS/DER INITIATIVE
1.1. Bezeichnung des Vorschlags/der Initiative
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur
Änderung der Verordnung (EU) 2019/1242 zur Gewährung zusätzlicher Flexibilität
für Hersteller neuer schwerer Nutzfahrzeuge hinsichtlich der Berechnung von
Emissionsgutschriften in den Berichtszeiträumen der Jahre 2025 bis 2029
1.2. Politikbereich(e)
Klimapolitik
1.3. Ziel(e)
1.3.1. Allgemeine(s) Ziel(e)
Die CO2-Normen bieten Investoren entlang der Wertschöpfungskette der
Automobilindustrie langfristige Sicherheit und Berechenbarkeit und sehen
gleichzeitig ausreichend Vorlaufzeit für einen gerechten Übergang vor. Der
Änderungsvorschlag zielt darauf ab, den Herstellern zusätzliche Flexibilität bei der
Einhaltung der CO2-Ziele für 2030 zu bieten, ohne das Maß an Ehrgeiz der Ziele zu
ändern.
1.3.2. Einzelziel(e)
Der Vorschlag betrifft gezielte Änderungen der Verordnung über die CO2-
Emissionen von schweren Nutzfahrzeugen, um den Herstellern mehr Flexibilität zu
bieten: Er sieht die Möglichkeit vor, in den Jahren vor 2030 mehr
Emissionsgutschriften zu erlangen, die dann in den Folgejahren für die Einhaltung
der Vorschriften eingelöst werden können.
1.3.3. Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen
Bitte geben Sie an, wie sich der Vorschlag/die Initiative auf die Begünstigten/Zielgruppen auswirken
sollte.
Im Falle der Annahme der Änderung würden Hersteller in den Berichtszeiträumen
der Jahre 2025 bis 2029 Emissionsgutschriften erlangen, wenn ihre spezifischen
CO2-Emissionen unter den spezifischen CO2-Emissionsreduktionszielen liegen und
nicht, wenn sie unter der CO2-Emissionsreduktionskurve liegen.
1.3.4. Leistungsindikatoren
Bitte geben Sie an, anhand welcher Indikatoren die Fortschritte und Ergebnisse verfolgt werden
sollen.
Überwachung der Einhaltung der CO2-Emissionsvorschriften durch die Hersteller im
Zeitraum 2025-2030.
1.4. Der Vorschlag/Die Initiative betrifft
eine neue Maßnahme
eine neue Maßnahme im Anschluss an ein Pilotprojekt/eine vorbereitende
Maßnahme8
8 Im Sinne des Artikels 58 Absatz 2 Buchstabe a oder b der Haushaltsordnung.
die Verlängerung einer bestehenden Maßnahme
die Zusammenführung mehrerer Maßnahmen oder die Neuausrichtung mindestens
einer Maßnahme
1.5. Begründung des Vorschlags/der Initiative
1.5.1. Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich einer detaillierten
Zeitleiste für die Durchführung der Initiative
Der Änderungsvorschlag zielt darauf ab, den Herstellern zusätzliche Flexibilität bei
der Einhaltung der CO2-Ziele zu bieten und gleichzeitig die Gesamtziele für die CO2-
Reduktion im Zeitraum 2025-2040 beizubehalten.
1.5.2. Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größere
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre.
Der Klimawandel ist ein grenzübergreifendes Problem, das durch nationale oder
lokale Maßnahmen allein nicht gelöst werden kann. Die Koordinierung der
Klimapolitik muss auf europäischer Ebene erfolgen und EU-Maßnahmen sind nach
dem Subsidiaritätsprinzip gerechtfertigt. Angesichts der Notwendigkeit, die
Verordnung (EU) 2019/1242 durch die Gewährung zusätzlicher Flexibilität
hinsichtlich der Erfüllungszeiträume zu ändern, können die Ziele dieser Initiative
nicht von den Mitgliedstaaten selbst erreicht werden.
1.5.3. Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse
Der Vorschlag stützt sich auf bestehende Rechtsvorschriften, die eine kontinuierliche
Reduktion der CO2-Emissionen der EU-Flotte neuer schwerer Nutzfahrzeuge
sicherstellen.
1.5.4. Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt.
1.5.5. Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt.
1.6. Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme/der Initiative und Dauer der
finanziellen Auswirkungen
Befristete Laufzeit
– Laufzeit: [TT.MM.]JJJJ bis [TT.MM.]JJJJ
– Finanzielle Auswirkungen auf die Mittel für Verpflichtungen von JJJJ bis JJJJ
und auf die Mittel für Zahlungen von JJJJ bis JJJJ
Unbefristete Laufzeit
– Anlaufphase von JJJJ bis JJJJ
– Anschließend reguläre Umsetzung
1.7. Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en)9
Direkte Mittelverwaltung durch die Kommission
– über ihre Dienststellen, einschließlich ihres Personals in den EU-Delegationen
– über Exekutivagenturen
Geteilte Mittelverwaltung mit Mitgliedstaaten
Indirekte Mittelverwaltung durch Übertragung von Haushaltsvollzugsaufgaben
an:
– Drittländer oder die von ihnen benannten Einrichtungen
– internationale Einrichtungen und deren Agenturen (bitte angeben)
– die Europäische Investitionsbank und den Europäischen Investitionsfonds
– Einrichtungen im Sinne der Artikel 70 und 71 der Haushaltsordnung
– öffentlich-rechtliche Körperschaften
– privatrechtliche Einrichtungen, die im öffentlichen Auftrag tätig werden, sofern
ihnen ausreichende finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– privatrechtliche Einrichtungen eines Mitgliedstaats, die mit der Einrichtung
einer öffentlich-privaten Partnerschaft betraut werden und denen ausreichende
finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– Einrichtungen oder Personen, die mit der Durchführung bestimmter
Maßnahmen im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik im
Rahmen des Titels V des Vertrags über die Europäische Union betraut und die in
dem maßgeblichen Basisrechtsakt benannt sind
– in einem Mitgliedstaat ansässige Einrichtungen, die dem Privatrecht eines
Mitgliedstaats oder dem Unionsrecht unterliegen und im Einklang mit
sektorspezifischen Vorschriften für die Betrauung mit der Ausführung von
Unionsmitteln oder mit der Erteilung von Haushaltsgarantien in Betracht
kommen, insofern diese Einrichtungen von privatrechtlichen, im öffentlichen
Auftrag tätig werdenden Einrichtungen kontrolliert und von den Kontrollstellen
9 Erläuterungen zu den Haushaltsvollzugsarten und die Haushaltsordnung können über die
Website BUDGpedia (in englischer Sprache) abgerufen werden:
https://myintracomm.ec.europa.eu/corp/budget/financial-rules/budget-
implementation/Pages/implementation-methods.aspx.
mit angemessenen finanziellen Garantien mit gesamtschuldnerischer Haftung oder
gleichwertigen finanziellen Garantien ausgestattet werden, die bei jeder
Maßnahme auf den Höchstbetrag der Unionsunterstützung begrenzt sein können.
Bemerkungen
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt.
2. VERWALTUNGSMAẞNAHMEN
2.1. Überwachung und Berichterstattung
Überwachung und Berichterstattung werden nicht geändert, da das derzeitige System
ebenfalls die Überwachung der Anwendung der vorgeschlagenen zusätzlichen
Flexibilität ermöglicht.
2.2. Verwaltungs- und Kontrollsystem(e)
2.2.1. Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus/der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen
Der Vorschlag dient nicht der Umsetzung eines Finanzierungsprogramms, sondern
der Gewährung einer zusätzlichen Flexibilität in Bezug auf die Einhaltung der CO2-
Emissionsziele durch die Hersteller schwerer Nutzfahrzeuge. Zu der Methode der
Mittelverwaltung, den Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, den
Zahlungsmodalitäten und der Kontrollstrategie je nach Fehlerquoten sind keine
Angaben erforderlich.
2.2.2. Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle
Dieser Vorschlag bezieht sich nicht auf ein Ausgabenprogramm. Eine wirksame
Überwachung der Fahrzeugzulassungsdaten ist unerlässlich, um die Rechtssicherheit
bei der Durchsetzung der Rechtsvorschriften und gleiche Wettbewerbsbedingungen
für die verschiedenen Hersteller zu gewährleisten.
2.2.3. Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss)
Diese Initiative bringt keine neuen erheblichen Kontrollen/Risiken mit sich, die nicht
durch einen bestehenden internen Kontrollrahmen abgedeckt wären. Über die
Haushaltsordnung hinausgehende Einzelmaßnahmen sind nicht geplant.
2.3. Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten
Neben der Anwendung der Haushaltsordnung, um der Gefahr betrügerischer
Handlungen und Unregelmäßigkeiten vorzubeugen, wird die in diesem Vorschlag
vorgesehene zusätzliche Flexibilität für die Einhaltung der CO2-
Reduktionsanforderungen von einer Überwachung und Meldung verschiedener
Datensätze gemäß der Verordnung (EU) 2019/1242 begleitet.
3. GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES
VORSCHLAGS/DER INITIATIVE
3.1. Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n)
im Haushaltsplan
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt. Das derzeitige Team wird die Initiative weiterhin
verwalten.
Bestehende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
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Neu zu schaffende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
Rubrik des
Mehrjährig
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Finanzrahm
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Haushaltslinie Art der
Ausgaben Beiträge
Nummer GM/NGM
von
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[XX.YY.YY.YY]
GM/NGM JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN
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10 GM = Getrennte Mittel/NGM = Nichtgetrennte Mittel.
11 EFTA: Europäische Freihandelsassoziation.
12 Kandidatenländer und gegebenenfalls potenzielle Kandidaten des Westbalkans.
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DE 18 DE
3.2.3. Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel
– Für den Vorschlag/die Initiative werden keine Verwaltungsmittel benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative werden die folgenden Verwaltungsmittel
benötigt:
3.2.3.1. Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr 2021-2027
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Der Mittelbedarf für Personal- und sonstige Verwaltungsausgaben wird durch der Verwaltung der
Maßnahme zugeordnete Mittel der GD und/oder durch eine Umschichtung innerhalb der GD gedeckt.
Hinzu kommen etwaige zusätzliche Mittel, die der für die Verwaltung der Maßnahme zuständigen GD
nach Maßgabe der verfügbaren Mittel im Rahmen der jährlichen Mittelzuweisung zugeteilt werden.
3.2.4. Geschätzter Personalbedarf
– Für den Vorschlag/die Initiative wird kein Personal benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative wird das folgende Personal benötigt:
3.2.4.1. Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt
Schätzung in Vollzeitäquivalenten (VZÄ)21
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (Zentrale Dienststellen und Vertretungen der Kommission) 0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (Indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 11 (Direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in VZÄ)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
21 Bitte unter der Tabelle angeben, wie viele der aufgeführten VZÄ bereits der Verwaltung der Maßnahme
zugeordnet sind und/oder durch Personalumschichtung innerhalb der GD dieser Aufgabe zugeteilt
werden können. Den Nettobedarf beziffern.
DE 19 DE
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
Für die Durchführung des Vorschlags benötigtes Personal (in VZÄ):
Personal aus den
Dienststellen der
Kommission
Zusatzpersonal (ausnahmsweise)*
Zu finanzieren
aus Rubrik 7 oder
Forschung
Zu finanzieren
aus einer
Haushaltslinie für
administrative
Unterstützung
Zu finanzieren
aus Gebühren
Planstellen Nicht zutreffend
Externes Personal
(VB, ANS, LAK)
Beschreibung der Aufgaben, die ausgeführt werden sollen durch:
Beamte und Zeitbedienstete
Externes Personal
3.2.5. Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien
Obligatorisch: In die Tabelle unten ist die bestmögliche Einschätzung der für den
Vorschlag/die Initiative erforderlichen Investitionen in digitale Technologien
einzutragen.
Wenn dies für die Durchführung des Vorschlags/der Initiative erforderlich ist, sollten
die Mittel unter Rubrik 7 ausnahmsweise in der dafür vorgesehenen Haushaltslinie
ausgewiesen werden.
Die Mittel unter den Rubriken 1-6 sollten als „IT-Ausgaben zur Politikunterstützung
für operationelle Programme“ ausgewiesen sein. Diese Ausgaben beziehen sich auf
die operativen Mittel, die für die Wiederverwendung/den Erwerb/die Entwicklung
von IT-Plattformen/Instrumenten verwendet werden, welche in direktem
Zusammenhang mit der Durchführung der Initiative und den damit verbundenen
Investitionen stehen (z. B. Lizenzen, Studien, Datenspeicherung usw.). Die in dieser
Tabelle dargelegten Informationen sollten mit den Angaben in Abschnitt 4 „Digitale
Aspekte“ vereinbar sein.
DE 20 DE
Mittel INSGESAMT für Digitales und
IT
Jahr Jahr Jahr Jahr MFR 202
1-2027
INSGES
AMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
IT-Ausgaben (intern) 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
IT-Ausgaben zur Politikunterstützung für
operationelle Programme
0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.6. Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen
Der Vorschlag/Die Initiative
– kann durch Umschichtungen innerhalb der entsprechenden Rubrik des
Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) in voller Höhe finanziert werden.
Keine zusätzlichen Ressourcen benötigt. Das derzeitige Team wird die Initiative
weiterhin verwalten.
– erfordert die Inanspruchnahme des verbleibenden Spielraums unter der
einschlägigen Rubrik des MFR und/oder den Einsatz der besonderen Instrumente
im Sinne der MFR-Verordnung.
Nicht zutreffend
– erfordert eine Änderung des MFR.
Nicht zutreffend
3.2.7. Beiträge Dritter
Der Vorschlag/Die Initiative
– sieht keine Kofinanzierung durch Dritte vor.
– sieht folgende Kofinanzierung durch Dritte vor:
Mittel in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Jahr
Jahr
Jahr
Jahr
Insgesamt
Kofinanzierende Einrichtung
Kofinanzierung INSGESAMT
3.3. Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
– Der Vorschlag/Die Initiative wirkt sich nicht auf die Einnahmen aus.
– Der Vorschlag/Die Initiative wirkt sich auf die Einnahmen aus, und zwar
– auf die Eigenmittel
DE 21 DE
– auf die übrigen Einnahmen
– Bitte geben Sie an, ob die Einnahmen bestimmten
Ausgabenlinien zugeordnet sind.
in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Einnahmenlinie:
Für das laufende
Haushaltsjahr zur
Verfügung
stehende Mittel
Auswirkungen des Vorschlags/der Initiative22
Jahr 2024 Jahr 2025 Jahr 2026 Jahr 2027
Artikel ….
Bitte geben Sie für die sonstigen zweckgebundenen Einnahmen die betreffende(n)
Ausgabenlinie(n) im Haushaltsplan an.
Nicht zutreffend
Sonstige Anmerkungen (bei der Ermittlung der Auswirkungen auf die Einnahmen
verwendete Methode/Formel oder weitere Informationen).
Nicht zutreffend
4. DIGITALE ASPEKTE
Der Vorschlag enthält keine digitale Dimension.
.
4.1. Anforderungen von digitaler Relevanz
Der Vorschlag sieht zusätzliche Flexibilität vor, sodass Hersteller Emissionsgutschriften
erlangen können, wenn ihre spezifischen CO2-Emissionen in den Jahren 2025-2029 unter
den spezifischen CO2-Emissionsreduktionszielen liegen und nicht, wenn sie unter der CO2-
Emissionsreduktionskurve liegen. Dies bedeutet, dass es keine digitalen Auswirkungen
oder eine Verbesserung der Umsetzung durch digitale Instrumente gibt.
4.2. Daten
Nicht zutreffend
4.3. Digitale Lösungen
4.4. Interoperabilitätsbewertung
22 Bei den traditionellen Eigenmitteln (Zölle, Zuckerabgaben) sind die Beträge netto, d. h. abzüglich 20 %
für Erhebungskosten, anzugeben.
Nicht zutreffend
Nicht zutreffend
DE 22 DE
4.5. Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung
Nicht zutreffend
DE DE
EUROPÄISCHE
KOMMISSION
Brüssel, den 16.12.2025
COM(2025) 784 final
ANNEX
ANHANG
des
Vorschlags für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates
zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/1242 hinsichtlich der Berechnung von
Emissionsgutschriften für schwere Nutzfahrzeuge für die Berichtszeiträume der
Jahre 2025 bis 2029
DE 1 DE
ANHANG
Anhang I wird wie folgt geändert:
(a) Die Tabelle unter Nummer 5.2 erhält folgende Fassung:
„
2019 ≤ Y< 2025 2025 ≤ Y< 2030 2030 ≤ Y< 2040
cCO2(NO)Y [ET(2025)Y –
CO2(2025)Y] × VY
[ET2025(NO)Y –
CO2(NO)Y] × VY
[ET(NO)Y –
CO2(NO)Y] × VY
dCO2(NO)Y 0 [CO2(2025)Y –
T(2025)Y] × VY
[CO2(NO)Y –
T(NO)Y] × VY
cCO2(M)Y 0 [ET2025(M)Y –
CO2(M)Y] × VY
[ET(M)Y –
CO2(M)Y] × VY
dCO2(M)Y 0 0 [CO2(M)Y –
T(M)Y] × VY
“
(b) Unter Nummer 5.2 wird Folgendes angefügt:
„Dabei sind ET2025(NO)Y und ET2025(M)Y folgendermaßen definiert:
𝐸𝑇2025(𝑁𝑂)𝑌 = ∑ 𝑠ℎ𝑎𝑟𝑒𝑠𝑔 × 𝑀𝑃𝑊𝑠𝑔 ×
𝑠𝑔
𝐸𝑇𝑠𝑔,2025
𝐸𝑇2025(𝑀𝐶𝑂2)𝑌
= ∑ 𝑠ℎ𝑎𝑟𝑒𝑠𝑔 × 𝑀𝑃𝑊𝑠𝑔 ×
𝑠𝑔
[(1 − 𝑝𝑣𝑠𝑔) × 𝐸𝑇𝑠𝑔,2025 + 𝑝𝑣𝑠𝑔 × 𝐸𝑇𝑝𝑠𝑔,2025]
𝐸𝑇2025(𝑀)𝑌 = 𝐸𝑇2025(𝑀𝐶𝑂2)𝑌 + 𝐸𝑇(𝑀𝑍𝐸)𝑌
“
Drucksache 23/26 - 32 -]
Relationen
- authored ← Europäische Kommission
- part_of_vorgang → Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/1242 hinsichtlich der Berechnu (Unterrichtung)