Robotikstandort Deutschland - Marktposition, Mittelstanddiffusion, Förderwirkung und Schutz kritischer Technologien (Antwort zu Drs. 21/4665)
Text
Robotikstandort Deutschland - Marktposition, Mittelstanddiffusion, Förderwirkung und Schutz kritischer Technologien (Antwort zu Drs. 21/4665)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/6189
21. Wahlperiode 27.05.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Raimond Scheirich, Dr. Malte
Kaufmann, Marc Bernhard, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/4665 –
Robotikstandort Deutschland – Marktposition, Mittelstanddiffusion,
Förderwirkung und Schutz kritischer Technologien
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Robotik und Automatisierung sind zentrale Hebel für Produktivität und
Wettbewerbsfähigkeit industrieller Wertschöpfung in Deutschland und werden von
einschlägigen Branchen- und Strategiedokumenten ausdrücklich als
Schlüsseltechnologie eingeordnet (www.vdma.eu/documents/34570/0/VDMA_RuA_St
rategiepapier.pdf/0dc23efb-d29c-3e2d-e9c9-b2bd96798298?filename=VDM
A_RuA_Strategiepapier.pdf).
Zugleich werden Robotik und Automation in diesem Kontext auch als Beitrag
zur Resilienz industrieller Produktions- und Wertschöpfungsstrukturen
diskutiert, insbesondere vor dem Hintergrund digitaler und geopolitischer Risiken
sowie der Notwendigkeit robuster Produktionssysteme (www.vdma.eu/de/vie
wer/-/v2article/render/161606434).
Der internationale Wettbewerb um Robotik und Automation hat sich deutlich
verschärft; Staaten verfolgen industriepolitische Strategien, um Robotik-
Champions aufzubauen und Skaleneffekte zu erzielen (www.vdma.eu/docume
nts/34570/0/VDMA_RuA_Strategiepapier.pdf/0dc23efb-d29c-3e2d-e9c9-b2b
d96798298?filename=VDMA_RuA_Strategiepapier.pdf).
Die internationale Dynamik spiegelt sich u. a. in der Entwicklung der
Robotik-Verbreitung (z. B. Roboterdichte im verarbeitenden Gewerbe) wider, die
international regelmäßig verglichen und berichtet wird (https://ifr.org/ifr-pres
s-releases/news/global-robot-density-in-factories-doubled-in-seven-years).
Vor diesem Hintergrund ist in den Augen der Fragesteller eine belastbare
Bestandsaufnahme erforderlich, wie sich Robotik in Deutschland entwickelt,
welche Hemmnisse insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
bestehen und wie wirksam bestehende Förder- und Transferinstrumente des
Bundes sind. Die Bundesregierung verfolgt hierzu ausdrücklich das Ziel,
Innovationen – insbesondere KI-basierte Robotik – schneller in die Anwendung
zu bringen und Transferstrukturen zu stärken (www.bmftr.bund.de/SharedDoc
s/Publikationen/DE/5/846858_Aktionsplan_Robotikforschung.pdf?__blob=pu
blicationFile&v=7&utm).
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
vom 26. Mai 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Zudem berührt Robotik als Schlüsseltechnologie Fragen des Schutzes
kritischer Technologien und der Investitionsprüfung nach dem
Außenwirtschaftsrecht; die Bundesregierung hat die Investitionsprüfung in den letzten Jahren
u. a. im Hinblick auf kritische Technologien und den EU-Rahmen
weiterentwickelt und evaluiert (www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/
Evaluationen/Gesetze-Verordnungen/202309-evaluierung-erstes-gesetz-aende
rung-aussenwirtschaftsgesetz-und-15-17-vo-aenderung-aussenwirtschaftsvo.p
df?__blob=publicationFile&v=4&utm).
In diesem Kontext wurden Melde- und Prüftatbestände auch für
Technologiefelder wie Robotik im Rahmen der Investitionskontrolle ausgeweitet (www.bu
ndeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/FAQ/Aussenwirtschaftsrecht/fa
q-aussenwirtschaftsrecht.html?utm).
Die Bundesregierung wird daher um Auskunft über Daten, Programme,
messbare Ergebnisse sowie die konkrete Anwendung der Investitionsprüfung im
Bereich Robotik bzw. Automatisierung gebeten.
1. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zur Zahl der in
Deutschland in den Jahren 2016 bis 2025 jeweils neu installierten
Industrieroboter vor (bitte nach Jahren ausweisen und – soweit der
Bundesregierung vorliegende Daten dies erlauben – nach Branchen bzw.
Industriezweigen aufschlüsseln; bitte Quellen benennen)?
2. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zur Roboterdichte
(Industrieroboter pro 10 000 Beschäftigte im verarbeitenden Gewerbe) für
Deutschland für die Jahre 2016 bis 2025 vor, und welche Vergleichsdaten
nutzt sie für die EU, die USA, Japan, Südkorea und China (bitte
tabellarisch darstellen, soweit Daten vorliegen; bitte Quellen benennen)?
Die Fragen 1 und 2 werden gemeinsam beantwortet.
Eine geeignete öffentliche Statistik wird jährlich von der International
Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht: https://ifr.org/wr-industrial-robots/.
3. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der in den
Fragen 1 und 2 erfragten Entwicklung für ihre Industrie-, Innovations-
und Standortpolitik und internationale Wettbewerbsfähigkeit (bitte
konkrete Maßnahmen, Zuständigkeiten und Zeithorizonte benennen)?
Die Bundesregierung hat die Hightech Agenda Deutschland beschlossen, setzt
diese um und arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der allgemeinen
Standortbedingungen.
4. Auf welche zentralen Indikatoren, Studien oder Berichte stützt sich die
Bundesregierung bei der Einschätzung des Beitrags von Robotik und
Automatisierung zur Produktivitätsentwicklung in Deutschland, und wie
werden diese Indikatoren in der politischen Steuerung genutzt (bitte
Quellen und zuständige Ressorts benennen)?
Die Bundesregierung steht mit Verbänden, Forschungseinrichtungen und
Unternehmen in regelmäßigem Austausch und prüft Studien verschiedenster Art.
Produktivitätsgewinne werden durch effiziente Systemintegration bestimmt und
können sehr unterschiedlich ausfallen.
5. Welche Hemmnisse für Einführung und Skalierung von Robotik in KMU
bewertet die Bundesregierung als vorrangig (bitte priorisieren und kurz
begründen, z. B. Investitions- und Integrationskosten, fehlende
Integrationsdienstleister, Software- bzw. Schnittstellenprobleme, IT- bzw. OT
(Operational Technology)-Sicherheit, regulatorische Anforderungen,
Fachkräfte und Finanzierung)?
Die genannten Beispiele treffen zu, lassen sich aber aufgrund der vielfältigen
Anwendungen von Robotik nicht priorisieren.
6. Welche Maßnahmen und Programme des Bundes zielen ausdrücklich
darauf ab, den Robotikeinsatz in KMU zu erhöhen (bitte Programme
benennen und jeweils Zielgruppe, Förderkonditionen, Laufzeit, zuständiges
Ressort sowie jährliche Mittelansätze 2021 bis 2026 darstellen)?
Die anwendungs- und KMU-bezogene Förderprogramme des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) sind technologieoffen ausgestaltet
und stehen damit auch dem Robotikeinsatz offen.
7. Wie viele Anträge wurden in den in Frage 6 erfragten Programmen seit
2021 jeweils jährlich gestellt und wie viele bewilligt (bitte je Programm
und Jahr ausweisen)?
8. Welches Bewilligungs- und Auszahlungsvolumen (Zusage bzw. Abfluss)
wurde in den in Frage 6 erfragten Programmen seit 2021 jeweils jährlich
erreicht (bitte je Programm und Jahr ausweisen)?
9. Welche Evaluierungen, Wirkungsanalysen oder Erfolgskontrollen liegen
der Bundesregierung zu den in Frage 6 erfragten Programmen vor, und
welche messbaren Ergebnisse (z. B. zusätzliche Investitionen,
Produktivitäts- bzw. Qualitätseffekte, Diffusionseffekte, Projekterfolg,
Abbruchquoten) wurden festgestellt (bitte je Programm benennen und
Kernergebnisse zusammenfassen)?
Die Fragen 7 bis 9 werden gemeinsam beantwortet.
Für eine solche Auswertung gibt es aus Abgrenzungs- und Zuordnungsgründen
keinen einheitlichen methodischen Ansatz.
10. Welche konkreten administrativen oder inhaltlichen Änderungen hat die
Bundesregierung seit 2021 an den in Frage 6 erfragten Programmen
vorgenommen, um Antragstellung, Bewilligung und Umsetzung zu
beschleunigen und Bürokratiekosten insbesondere für KMU zu senken
(bitte je Programm darstellen), und sieht die Bundesregierung weiteren
Steuerungsbedarf?
Nach allen bisherigen Erkenntnissen waren und sind keine Änderungen
erforderlich.
11. Welche Schwerpunkte setzt die Bundesregierung in der Förderung von
Forschung und Entwicklung im Bereich Robotik in den Jahren 2021 bis
2026 (bitte nach Ressorts und Programmlinien darstellen), und welche
Haushaltsmittel bzw. Fördervolumina sind diesen Schwerpunkten jeweils
zugeordnet (bitte jährliche Ansätze bzw. Fördersummen ausweisen)?
Die Förderung des BMWE erfolgt technologieoffen. Die Schwerpunkte in der
auftragsfinanzierten Forschung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
und des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) gestalten sich 2021 bis
2026 wie folgt.
Ressort Förderschwerpunkt: HHM Volumen 2021 bis 2026
BMG Robotik in der Pflege 349 916,00 Euro
BMVg KI-Verfahren in der Robotik 3 198 081 Euro
BMVg Simulation in der Robotik 2 447 892 Euro
BMVg Schwarmverfahren in der Robotik 12 377 917 Euro
BMVg Experimentelle Robotik und KI 800 000 Euro
12. Welche vom Bund geförderten Transferstrukturen, Testfelder, Reallabore
oder Innovationszentren mit Robotik- bzw. Automationsbezug bestehen
derzeit (bitte benennen sowie Standort, Träger, zuständiges Ressort,
Fördervolumen und Laufzeit angeben)?
Die Länder und die EU-Kommission fördern sogenannte Testing and
Experimentation Facilities (TEFs). Das Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert verschiedene Einrichtungen, im Einzelnen
siehe die als Anlage beigefügte Aufstellung.*
13. Welche Output- und Outcome-Kennzahlen nutzt die Bundesregierung
zur Steuerung und Erfolgsmessung der in Frage 12 erfragten Strukturen
(z. B. Anzahl Transferprojekte, Pilotanwendungen,
Industriepartnerschaften, Ausgründungen, Patente, erreichte KMU), und welche Werte
wurden seit 2021 jeweils jährlich erreicht (bitte je Struktur oder – sofern
zu umfangreich – je Programmaggregat ausweisen)?
Auf die als Anlage beigefügte Aufstellung wird verwiesen.*
14. Welche Maßnahmen unterstützt die Bundesregierung zur Förderung von
Interoperabilität, Normung und Standardisierung in der Robotik
(insbesondere Schnittstellen bzw. Software-Kompatibilität), und welche
konkreten Projekte, Konsortien oder Gremien werden hierfür seit 2021 mit
Bundesmitteln unterstützt (bitte jeweils Fördervolumen und Laufzeit
nennen)?
Die Bundesregierung fördert die Vernetzung der nationalen Spitzenstandorte
der Robotikforschung im „Robotics Institute Germany (RIG)“ (vgl. Anlage 1*).
Die Zusammenarbeit der vernetzten Spitzenforschung und deren Einbindung in
relevante Standardisierungsaktivitäten und Gremienarbeit steht in
Wechselwirkung mit der Anpassung an und Entwicklung neuer Standards und
Industrienormen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/6189 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Für das Förderprogramm „WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch
Patente und Normen“ sind folgende Projekte zu nennen.
Förderschwerpunkt
Zuwendungsempfänger
Projektlaufzeit
Bewilligungssumme
Thema
Normung –
Unternehmen
Digitale Faszination
GmbH
01.05.2024–
30.04.2027
45 000 Euro Internationale Normung der
Sicherheit mobiler Robotik
Normung –
Unternehmen
Cobot Safety UG
(haftungsbeschränkt)
01.05.2025–
30.04.2028
45 000 Euro Standardisierte Erstellung von
Risikobeurteilungen und
Konformitätsbescheinigungen für
Robotiklösungen
Wissenstransfer
durch Normung
und
Standardisierung
RIF Engineering &
Consulting GmbH
PDTec AG prostep
ivip e. V.
Technische Universität
Dortmund
01.11.2025–
31.10.2027
704 990,33 Euro HARMONIQ – Harmonising
equipment behaviour representation
enabling digital twins of
production systems (Interoperabilität
zwischen Produktionssystemen,
Definierte Schnittstellen für die
Kommunikation zwischen Geräten)
15. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu Abhängigkeiten
Deutschlands in robotikrelevanten Schlüsselkomponenten (z. B.
Sensorik, Steuerungen, Antriebe, Leistungselektronik, Chips,
sicherheitskritische Software) vor?
a) Welche konkreten Maßnahmen des Bundes werden ergriffen, um
solche Abhängigkeiten zu reduzieren (bitte Maßnahmen, Budget,
Zuständigkeit und Zeitplan darstellen)?
Die Fragen 15 und 15a werden gemeinsam beantwortet.
Es sind bisher keine Abhängigkeiten bekannt geworden.
b) Welche Länder sieht die Bundesregierung als prioritäre
Handelspartner oder Bezugsmärkte für Schlüsselkomponenten?
Insbesondere USA, Südkorea, Japan, China.
16. Welche Engpassprofile sieht die Bundesregierung im Robotik-
Ökosystem (z. B. Mechatronik, SPS (speicherprogrammierbare Steuerungen)
bzw. Steuerungstechnik, KI bzw. Computer Vision, Systemintegration,
OT-Security), und auf welcher Datengrundlage bzw. Methodik beruht
diese Einschätzung (bitte Datenquellen benennen)?
Am ehesten Systemintegration, zur Einschätzung siehe die Antwort zu Frage 4.
17. Welche Programme des Bundes zur Qualifizierung und Weiterbildung im
Kontext Robotik bzw. Automatisierung bestehen ggf. (bitte Programme
nennen und jeweils Budget, Teilnehmerzahlen, Zielgruppen, regionale
Verteilung sowie Erfolgskennzahlen seit 2021 darstellen)?
Im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital unterstützt das
BMWE mit dem Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren und der Initiative
IT-Sicherheit in der Wirtschaft KMU, Start-ups und das Handwerk bei der
sicheren und nachhaltigen digitalen Transformation. Die Mittelstand-Digital
Zentren wie auch die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand der Initiative
IT-Sicherheit in der Wirtschaft bieten neben Informationsmaterial,
Demonstratoren und Praxisbeispielen auch Maßnahmen zur Qualifizierung von
Mitarbeitenden (Workshops, Webinare, Selbstlernangebote) im Hinblick auf
Digitalisierung und KI an. Die Mittelstand-Digital Zentren haben seit dem Start des
Netzwerks Mitte 2021 bis Ende 2025 rund 360 000 Unternehmen erreicht.
Die Qualifizierungsangebote betreffen – neben vielen anderen Themen im
Kontext der Digitalisierung – auch den Bereich Robotik/Automatisierung. Die
Anzahl der jeweiligen Qualifizierungsangebote wird vom Netzwerk nicht
themenscharf erhoben.
18. Welche zusätzlichen Maßnahmen plant die Bundesregierung in der
laufenden Legislatur, um insbesondere KMU beim Aufbau
robotikbezogener Kompetenzen (Planung, Beschaffung, Integration, Betrieb, Wartung,
IT- bzw. OT-Sicherheit) zu unterstützen (bitte konkrete Maßnahmen mit
Zeitplan nennen)?
Das Ende 2026 auslaufende bundesweite Netzwerk der Mittelstand-Digital
Zentren wird ab 2027 von einem neuen bundesweiten Netzwerk abgelöst, um
KMU auch weiterhin bei der sicheren und nachhaltigen digitalen
Transformation zu unterstützen. Die Förderbekanntmachung für das neue Netzwerk der
Mittelstand-Digital Zentren wurde am 22. Dezember 2025 im Bundesanzeiger
veröffentlicht. Vorgesehen sind sechs regionale und weitere branchen- oder
themenspezifische Mittelstand-Digital Zentren, die dieses Jahr im Rahmen eines
Förderwettbewerbs ausgewählt werden. Es wird davon ausgegangen, dass die
Zentren den KMU künftig auch wieder Angebote zum Aufbau
robotikbezogener Kompetenzen zur Verfügung stellen werden.
19. Nach welchen Kriterien stuft die Bundesregierung Technologien bzw.
Teilsektoren der Robotik und Automatisierung im Rahmen der
Investitionsprüfung nach Außenwirtschaftsgesetz und
Außenwirtschaftsverordnung als besonders sicherheitsrelevant bzw. „kritisch“ ein, und welche
robotikbezogenen Technologiesegmente werden dabei konkret erfasst
(bitte Kriterien und Segmente benennen, soweit möglich ohne Preisgabe
schutzbedürftiger Details)?
Die Bundesregierung stuft Technologien der Robotik und Automatisierung im
Rahmen der Investitionsprüfung nach Außenwirtschaftsgesetz (AWG) und
Außenwirtschaftsverordnung (AWV) als sicherheitsrelevant ein, wenn sie
voraussichtlich die nationale Sicherheit beeinträchtigen. Ein wesentlicher rechtlicher
Rahmen ist die Fallgruppe § 55a Absatz 1 Nummer 15 AWV sowie § 60
Absatz 1 AWV. Dieser Rahmen ist jedoch nicht abschließend. Robotik und
Automatisierung sind Bereiche, die zahlreiche andere Sektoren (u. a. künstliche
Intelligenz, Halbleitertechnologien, Sensorik) ebenfalls betreffen.
20. Wie viele Investitionsprüfverfahren mit Bezug zu Robotik bzw.
Automatisierung wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2016
bis 2025 jeweils durchgeführt (bitte nach Jahren ausweisen und – soweit
möglich – nach Art der Prüfung, z. B. sektorübergreifend bzw.
sektorspezifisch, aufschlüsseln)?
Bei dem BMWE wurde unter der Branche „Robotik“ im fraglichen Zeitraum
die jeweils in der Tabelle angegebene Anzahl von Erwerbsfällen erfasst. Da es
sich nicht um einen klar definierten Begriff handelt, ist nicht auszuschließen,
dass auch andere Erwerbsfälle einen Robotikbezug haben (siehe die Antwort zu
Frage 19).
Jahr Nationale Investitionsprüfverfahren Verfahrensart
2025 6 4 sektorübergreifend,
2 sektorspezifisch
2024 3 2 sektorübergreifend,
1 sektorspezifisch
2023 3 sektorübergreifend
2022 3 sektorübergreifend
2021 1 sektorübergreifend
2020 1 sektorübergreifend
2019 1 sektorübergreifend
2018 2 sektorübergreifend
2016–2017 Keine Angaben möglich, da keine Daten erhoben wurden.
Das Tätigkeitsfeld der „Automatisierung“ lässt sich in den vorhandenen Daten
der Investitionsprüfung nicht separat ausweisen.
21. In wie vielen der in Frage 20 erfragten Verfahren wurden Auflagen bzw.
öffentlich-rechtliche Verträge vereinbart, und in wie vielen Fällen kam es
zu Untersagungen oder Rücknahmen (bitte je Jahr aggregiert
ausweisen)?
Im Jahr 2020 wurde unter der Branche „Robotik“ in einem Erwerbsfall ein
öffentlich-rechtlicher Vertrag geschlossen. Es gab im Zeitraum 2018 bis 2025
keinen Fall, der mit Auflagen im Rahmen einer Anordnung, mit einer
Untersagung oder mit einer Rücknahme der Transaktion abgeschlossen wurde. Es ist
nicht auszuschließen, dass auch andere Erwerbsfälle einen Robotikbezug haben
(siehe die Antwort zu Frage 19).
Wiederum lassen sich mangels Spezifizität keine Angaben zu dem Bereich der
„Automatisierung“ machen.
22. Welche Arten von Auflagen werden nach Kenntnis der Bundesregierung
in robotikbezogenen Verfahren typischerweise genutzt (z. B.
Informationsschutz, Governance-Auflagen, Treuhand- bzw.
Sicherheitsvereinbarungen, Standort- bzw. F&E (Forschung und Entwicklung)-Zusagen),
und wie bewertet die Bundesregierung deren Wirksamkeit (bitte anhand
der von ihr verwendeten Kriterien bzw. Erfahrungswerte erläutern)?
Im Bereich der Robotik kam es bislang in einem Fall zum Erlass von Auflagen
in Gestalt eines öffentlich-rechtlichen Vertrags. Typische Regelungsinhalte von
Auflagen umfassen insbesondere die Verpflichtung zur Weiterbelieferung
bestimmter Kunden mit definierten Dienstleistungen oder Produkten, den Schutz
sicherheitsrelevanter Informationen, von Know-how und geistigem Eigentum
sowie die Sicherstellung des Verbleibs von Hauptsitz und wesentlichen
Aktivitäten wie z. B. Produktion oder auch F&E in Deutschland. Darüber hinaus
werden regelmäßig Berichts- und Compliance-Pflichten vorgesehen.
Die Bundesregierung bewertet die Wirksamkeit von Auflagen
einzelfallbezogen danach, ob sie identifizierten Sicherheitsgefahren wirksam abhelfen kann
sowie ob sie überprüfbar und durchsetzbar sind. Der Grundsatz der
Verhältnismäßigkeit ist in allen Fällen, in denen Auflagen erteilt werden, zu beachten.
23. Welche personellen und organisatorischen Ressourcen (Planstellen bzw.
Vollzeitäquivalente) stehen im zuständigen Ressort für
Investitionsprüfungen mit Bezug zu kritischen Technologien zur Verfügung, und wie
haben sich diese Ressourcen seit 2016 entwickelt (bitte nach Jahren
ausweisen)?
Das BMWE ist innerhalb der Bundesregierung federführend für die
Investitionsprüfung zuständig. In den beiden im BMWE für Investitionsprüfung
zuständigen Referaten sind derzeit 18 Personen [Planstellen/Vollzeitäquivalente] mit
der Investitionsprüfung befasst. Diese bearbeiten insbesondere auch Prüffälle
mit Bezug zu kritischen Technologien. Seit 2016 sind die personellen
Ressourcen für die Bearbeitung dieses Gebiets schrittweise angewachsen. Anfangs
wurde das Thema von zwei Personen als eines von weiteren Themen bearbeitet.
In der Zwischenzeit gab es einen kontinuierlichen Personalaufwuchs.
24. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zu den in den Jahren
2016 bis 2025 der Investitionsprüfung nach dem Außenwirtschaftsrecht
unterfallenden Erwerbsvorgängen im Bereich Robotik bzw.
Automatisierung durch Investoren mit Sitz außerhalb der EU bzw. Europäischen
Freihandelsassoziation (EFTA) vor (bitte je Jahr aggregiert ausweisen
und – soweit möglich – nach Herkunftsregionen der Investoren, z. B.
Nordamerika, Ostasien, sonstige Regionen, aufschlüsseln)?
Beim BMWE sind unter der Branche „Robotik“ im Zeitraum 2018 bis 2025 die
nachfolgenden Erwerbsfälle mit Erwerbern, deren Sitz außerhalb EU/EFTA
liegt, erfasst. Es ist nicht auszuschließen, dass auch andere Erwerbsfälle einen
Robotikbezug haben (siehe die Antwort zu Frage 19).
2025 Ostasien, Nordamerika
2024 Westasien
2023 Ostasien
2022 Ostasien
2021 Nordamerika
2020 Nordamerika
2019 Nordamerika
2018 Ostasien
Das Tätigkeitsfeld der „Automatisierung“ lässt sich in den vorhandenen Daten
der Investitionsprüfung nicht separat ausweisen.
25. In wie vielen der in Frage 24 erfragten Fälle handelte es sich nach
Kenntnis der Bundesregierung um Erwerbe, die aus Sicht der Bundesregierung
„kritische Technologien“ im Sinne ihrer Prüfpraxis berührten, und wie
verteilten sich diese Fälle je Jahr auf die Ergebnisse Freigabe ohne
Auflagen bzw. Freigabe mit Auflagen bzw. Untersagung bzw. Rücknahme
(bitte aggregiert ausweisen)?
Auf die Antworten zu den Fragen 20 und 21 wird verwiesen.
26. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung seit 2016 ggf. ergriffen,
um Transparenz über Erwerbsvorgänge in kritischen Technologiefeldern
– insbesondere Robotik bzw. Automatisierung – sicherzustellen (z. B.
Meldepflichten, Erweiterung Tatbestände bzw. Schwellen,
Verfahrensbeschleunigung), und welche weiteren Änderungen prüft sie aktuell (bitte
jeweils kurz begründen)?
Seit 2016 hat die Bundesregierung das Investitionsprüfungsrecht mehrfach
weiterentwickelt, um unter anderem die Transparenz über Erwerbsvorgänge in
kritischen Technologiefeldern zu erhöhen. Dazu zählen insbesondere die
Ausweitung sektorübergreifender sowie sektorspezifischer Meldepflichten (§ 55a
Absatz 1 sowie § 60 der Außenwirtschaftsverordnung), die Absenkung von
Beteiligungsschwellen (beispielsweise auf 10 Prozent in besonders sensiblen
Bereichen) sowie die Einführung harter Fristen zur Verfahrensbeschleunigung.
Der aktuelle Koalitionsvertrag sieht u. a. vor, dass ausländische Investitionen in
strategisch relevanten Bereichen, die unseren nationalen Interessen
widersprechen, effektiv verhindert werden sollen (Zeile 275–278). Aktuell prüft die
Bundesregierung hieraus folgenden etwaigen Anpassungsbedarf.
Name
Standort Träger Zust.
Ressort
Fördervolumen Laufzeit Indikatoren
Deutsches Rettungsrobotik
Zentrum, Testfeld,
Trainingszentrum
Dortmund DRZ e.V. BMFTR 3.380.125 € 01.10.2022 -
30.09.2026
Eine Evaluation der Kompetenzzentren wird
im Rahmen der Evaluation des aktuellen
Rahmenprogramms durchgeführt werden.
ROBDEKON - Autonome
kooperative Baumaschinen
für
Dekontaminationsaufgaben
Karlsruhe und
Ilmenau
Fraunhofer IOSB BMFTR 3.881.363 € 01.12.2022 -
30.11.2026
Eine Evaluation der Kompetenzzentren wird
im Rahmen der Evaluation des aktuellen
Rahmenprogramms durchgeführt werden.
ROBDEKON -
Assistenzsysteme und KI-
Methoden für die
Dekontamination mit
Robotern
Karlsruhe FZI
Forschungszentrum
Informatik
BMFTR 978.588 € 01.12.2022 -
30.11.2026
Eine Evaluation der Kompetenzzentren wird
im Rahmen der Evaluation des aktuellen
Rahmenprogramms durchgeführt werden.
ROBDEKON - KI-gestützte
Robotersysteme und
Verfahren für die
Dekontamination
kerntechnischer Anlagen,
Deponien und Altlasten
Karlsruhe Karlsruher Institut für
Technologie
BMFTR 2.017.260 € 01.12.2022 -
30.11.2026
Eine Evaluation der Kompetenzzentren wird
im Rahmen der Evaluation des aktuellen
Rahmenprogramms durchgeführt werden.
ROBDEKON - Kooperatives
Mapping und
Lagebilderstellung aus
heterogenen Datenquellen
Bremen Deutsches
Forschungszentrum
für Künstliche
Intelligenz GmbH
Bremen
BMFTR 1.457.072 € 01.12.2022 -
30.11.2026
Eine Evaluation der Kompetenzzentren wird
im Rahmen der Evaluation des aktuellen
Rahmenprogramms durchgeführt werden.
ROBDEKON -
Robotersysteme und
Verfahren zur (teil-
)autonomen Exploration von
Gebäudestrukturen und
Reinigung kontaminierter
Anlagenteile
Karlsruhe Hochschule Karlsruhe
- Technik und
Wirtschaft
BMFTR 625.080 € 01.12.2022 -
30.11.2026
Eine Evaluation der Kompetenzzentren wird
im Rahmen der Evaluation des aktuellen
Rahmenprogramms durchgeführt werden.
Robotics Institute Germany München
Bonn
Karlsruhe
Berlin
Darmstadt
Dresden
Bremen
Aachen
Stuttgart
Nürnberg
Oberpfaffenhof
en
Dortmund
TU München
Uni Bonn
KIT
Fraunhofer ISOB
TU Berlin
TU Darmstadt
TU Dresden
Uni Bremen
DKFI (Bremen)
RWTH Aachen
Uni Stuttgart
Fraunhofer IPA
MPG IS
TU Nürnberg
DLR e.V.
Fraunhofer IML
BMFTR 20.177.384 € 01.07.2024 -
30.06.2028
- Ausrichtung der nationalen
Robotikforschung, z.B. anhand einer RIG-
Forschungsroadmap und RIG-
Forschungsclustern (im Austausch mit
Wissenschaft, Industrie und Politik)
-Steigerung der Vernetzung des nationalen
Robotik-Ökosystems, z.B. über die German
Robotics Conference und RIG-
Forschungscluster
-Initiierung international sichtbarer RIG-
Forschungsprojekte (Anzahl), z.B.
(Transregio)-Sonderforschungsbereichen,
DFG-Schwerpunktprogrammen, DFG-
Graduiertenkollegs, DFG-Forschergruppen
und BMFTR-Cluster
- Schaffung neuer Ausbildungsprogramme,
z.B. englisch-sprachige Masterprogramme,
Graduiertenprogramm (Anzahl der
Absolvierenden)
- Gesteigerte Anwerbung internationaler
Robotik-Talente, z.B. über neue
Ausbildungsprogramme (Anzahl)
- Gründung von RIG-Spin-offs (Anzahl)
- Transfer von RIG-Lösungen in reale
Anwendungen (Anzahl)
- Steigerung der internationalen Sichtbarkeit
der deutschen Robotikforschung, z.B. über
gemeinsame Publikationen (Anzahl),
Repräsentation auf renommierten
Fachkonferenzen (Anzahl), RIG-Challenge
(Anzahl der teilnehmenden Teams)
- Einbindung in relevante
Standardisierungsaktivitäten und
Gremienarbeit (Anzahl)
- Schaffung von niederschwelligen
Zugängen zur Forschungs- und
Ausbildungsinfrastruktur innerhalb des RIG
Transferzentrum RimA –
Roboter im Alltag
Karlsruhe - FZI
Forschungszentrum
Informatik
- Freie Universität
Berlin
- TÜV SÜD Product
Service GmbH
- Rheinische
Friedrich-Wilhelms-
Universität Bonn
- Karlsruher Institut für
Technologie
BMFTR 2.266.188,18 € 01.08.2021 -
30.06.2026
Auf Programmebene ist eine Evaluation der
Maßnahmen durch externe Evaluatoren
vorgesehen.
Bürgernahe und
nutzendengerechte soziale
Roboter in den
Stadtverwaltungen der
Metropole Ruhr
Metropolregion
Rhein-Ruhr
- Hochschule Ruhr
West
- Hochschule
Niederrhein University
of Applied Sciences
- Fraunhofer-Institut
für Mikroelektronische
Schaltungen und
Systeme (IMS)
- Hochschule für
Polizei und öffentliche
Verwaltung
Nordrhein-Westfalen
- Evangelische
Hochschule Nürnberg
- Institut für
Pflegeforschung,
Gerontologie und
Ethik
- Bergische
Universität Wuppertal
- Fakultät für
Elektrotechnik,
Informationstechnik
und
Medientechnologie
BMFTR 5.978.877,87 € 01.10.2022 -
31.12.2027
Auf Programmebene ist eine Evaluation der
Maßnahmen durch externe Evaluatoren
vorgesehen.
Robotik-Einsatz im
Gesundheitswesen durch
Intelligente
Natürlichsprachliche
Anwendungen
Erlangen - Fraunhofer-Institut
für Integrierte
Schaltungen (IIS)-
Evangelische
Hochschule Nürnberg
- Institut für
Pflegeforschung,
Gerontologie und
Ethik- Universität
Augsburg - Fakultät
für Angewandte
Informatik - Institut für
Informatik - Friedrich-
Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg -
Philosophische
Fakultät und
Fachbereich
Theologie
BMFTR 2.390.756,08 € 01.10.2025 -
31.03.2029
Auf Programmebene ist eine Evaluation der
Maßnahmen durch externe Evaluatoren
vorgesehen.
Verbundprojekt:
Wertorientierte 6G-
Kommunikationssysteme für
die vernetzte digitale Industrie
in Produktion, Logistik,
Rettung, Mobilität und
Energie - 6GEM+ -
Aachen,
Aachen,
Dortmund,
Bochum
Rheinisch-
Westfälische
Technische
Hochschule Aachen,
Fraunhofer-
Gesellschaft zur
Förderung der
angewandten
Forschung
eingetragener Verein,
Technische
Universität Dortmund,
Ruhr-Universität
Bochum,
BMFTR 15.932.827,33 € 01.01.2026 -
30.06.2026
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Verbundprojekt: Digitale
Transformation und
Souveränität zukünftiger
Kommunikationsnetze - 6G-
life2 -
Braunschweig,
München,
Dresden,
München
Technische
Universität
Braunschweig,
Klinikum der
Technischen
Universität München
(TUM Klinikum),
Technische
Universität Dresden,
Technische
Universität München
BMFTR 15.593.135,17 € 01.01.2026 -
30.06.2028
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Verbundprojekt: Offenes 6G
Transferzentrum für
Wirtschaft, Wissenschaft und
Gesellschaft - Open6GHub+ -
Bremen,
Darmstadt,
Kaiserslautern,
Berlin,
Kaiserslautern,
Erlangen,
Karlsruhe,
Universität Bremen,
Technische
Universität Darmstadt,
Rheinland-Pfälzische
Technische
Universität
Kaiserslautern-
Landau,
Fraunhofer-
Gesellschaft zur
Förderung der
angewandten
Forschung
eingetragener Verein,
Deutsches
Forschungszentrum
für Künstliche
Intelligenz GmbH,
Friedrich-Alexander-
Universität Erlangen-
Nürnberg,
Karlsruher Institut für
Technologie
(Universitätsaufgabe),
BMFTR 15.631.632,88 € 01.01.2026 -
30.06.2028
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Verbundprojekt: Technologie-
Transfer-Hub für die Medizin
und Mobilität der Zukunft -
xG-RIC -
Frankfurt
(Oder),Berlin,Er
langen,Braunsc
hweig,Köln,Berl
in,Berlin
IHP GmbH - Leibniz
Institute for High
Performance
Microelectronics/
Leibniz-Institut für
innovative
Mikroelektronik,Charit
é -
Universitätsmedizin
Berlin,Friedrich-
Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg
(als staatliche
Einrichtung),Technisc
he Universität
Braunschweig,Deutsc
hes Zentrum für Luft-
und Raumfahrt
e.V.,Fraunhofer-
Gesellschaft zur
Förderung der
angewandten
Forschung
eingetragener
Verein,Technische
Universität Berlin,
BMFTR 15.578.198,98 € 01.01.2026 -
30.06.2028
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Verbundprojekt: Nationales
Forschung-, Test- und
Transfernetzwerk für
wertorientierte 6G-
Kommunikationssysteme für
die vernetzte digitale Industrie
- GEM-X -
Bochum,
Aachen,
Dortmund
Ruhr-Universität
Bochum,
Rheinisch-
Westfälische
Technische
Hochschule Aachen,
Technische
Universität Dortmund
BMFTR 14.999.049,83 € 01.01.2026 -
31.12.2029
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Verbundprojekt:
Innovationslabor für
Kommunikationskonzepte der
nächsten Generation - XCOM
-
Kaiserslautern,
Erlangen,
Kaiserslautern,
Bremen,
Berlin
Rheinland-Pfälzische
Technische
Universität
Kaiserslautern-
Landau,
Friedrich-Alexander-
Universität Erlangen-
Nürnberg,
Deutsches
Forschungszentrum
für Künstliche
Intelligenz GmbH,
Universität Bremen,
Fraunhofer-
Gesellschaft zur
Förderung der
angewandten
Forschung
eingetragener Verein
BMFTR 14.928.368,25 € 01.01.2026 -
31.12.2029
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Verbundprojekt:
Transformative Innovationen
und Ausbau des
Transferökosystems für
vernetzte Medizin und
Mobilität der Zukunft - xG-
NOVA -
Köln,
München,
Berlin
Deutsches Zentrum
für Luft- und
Raumfahrt e.V.,
Fraunhofer-
Gesellschaft zur
Förderung der
angewandten
Forschung
eingetragener Verein,
Technische
Universität Berlin
BMFTR 14.893.684,25 € 01.01.2026 -
31.12.2029
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Verbundprojekt: Disruptive
Kommunikationsparadigmen
für technologische
Souveränität, Resilienz und
Shared Prosperity -
Translation in Industrie und
Aufbau innovativer
Technologiedemonstratoren -
CommUnity -
München,
Dresden
Technische
Universität München,
Technische
Universität Dresden
BMFTR 14.999.886,27 € 01.01.2026 -
31.12.2029
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Gründungsinkubator zur
strukturellen Förderung von
Start-ups - launchhub42 -
Dresden Technische
Universität Dresden
BMFTR 1.995.374,72 € 01.11.2023 -
31.10.2027
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Verbundprojekt:
Startup.Connect 6GEM
Incubator - 6GEMcubator -
Bochum,
Aachen
Ruhr-Universität
Bochum,
Rheinisch-
Westfälische
Technische
Hochschule Aachen
BMFTR 2.817.012,00 € 01.11.2023 -
31.10.2027
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Gründungsinkubator zur
Förderung von Startups und
Innovationen im Bereich
zukünftiger
Berlin Technische
Universität Berlin
BMFTR 1.967.553,35 € 01.11.2023 -
31.10.2027
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Kommunikationstechnologien
- xG-Incubator -
Start-Up-Connect:
Start.Smart.Connect
Kaiserlautern - Unabhängiger
Gründungsinkubator für Start-
Ups im Bereich von 6G-
Kommunikationssystemen
Kaiserslautern Rheinland-Pfälzische
Technische
Universität
Kaiserslautern-
Landau - Fachbereich
Elektrotechnik und
Informationstechnik -
Lehrstuhl für
Funkkommunikation
und Navigation
BMFTR 1.996.390,87 € 01.10.2023 -
30.09.2027
Eine Evaluation wird auf Ebene des
Forschungsprogramms durchgeführt
werden.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
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