Auswirkungen der deutschen Rohstoffpolitik auf Länder des Globalen Südens (Antwort zu Drs. 21/4597)
Text
Auswirkungen der deutschen Rohstoffpolitik auf Länder des Globalen Südens (Antwort zu Drs. 21/4597)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/5977
21. Wahlperiode 15.05.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Charlotte Antonia Neuhäuser,
Dr. Fabian Fahl, Desiree Becker, weiterer Abgeordneter und der Fraktion
Die Linke
– Drucksache 21/4597 –
Auswirkungen der deutschen Rohstoffpolitik auf Länder des Globalen Südens
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Am 27. und 28. Januar 2026 kam es im Osten der Demokratischen Republik
Kongo zu einem Minenunglück, bei dem mehr als 200 Menschen ums Leben
kamen. In der Coltanmine Rubaya, in der Menschen unter prekärsten
Bedingungen arbeiten, werden 15 Prozent des weltweiten Coltans gefördert (www.t
agesschau.de/ausland/afrika/tote-minenunglueck-kongo-100.html). Tantal, das
aus Coltanerz gewonnen wird, ist zentral für die Halbleiterindustrie und
unverzichtbar für die Digitalisierung und Energiewende. Ob beim Abbau im
Kongo, in Ruanda, und Nigeria oder als Nebenprodukt im brasilianischen
Zinnbergbau, geht der Abbau dieses Erzes mit der Entwaldung, Zerstörung der
Umwelt und der Ausbeutung von Menschen und Umwelt im Globalen Süden
einher.
Grüne Transformation und Digitalisierung haben eine extreme Nachfrage nach
Ressourcen ausgelöst. Nickel, Kupfer, Aluminium, Lithium, Kobalt, Gallium,
Tantal und Seltene Erden sind dringend benötigte Rohstoffe in den
Ökonomien des 21. Jahrhunderts. Digitalisierung und grüne Transformation haben eine
stoffliche Basis. Die Nachfrage nach den genannten Rohstoffen wird in den
kommenden Jahren extrem steigen (www.iea.org/reports/global-critical-miner
als-outlook-2025). Während die Extraktion dieser Rohstoffe maßgeblich im
Globalen Süden stattfindet, verbleiben Wertschöpfung und technologische
Vorteile im Globalen Norden. Damit gehen die ökologischen und sozialen
Folgekosten des Abbaus häufig zulasten der Förderregionen, während Nutzen
und Gewinne anderswo konzentriert sind. Transformationsprozesse, die sich
hier „grün“ geben, führen zu Umweltzerstörung an anderen Orten.
Staatliche Instrumente der Rohstoffsicherung prägen die
Rahmenbedingungen, unter denen globale Lieferketten wirken. Dabei besteht die Gefahr, dass
rohstoffreiche Länder weiterhin vor allem auf den Export wenig oder
unverarbeiteter Primärgüter ausgerichtet bleiben. Auch die Bundesrepublik
Deutschland verfolgt im Rahmen ihrer Rohstoffstrategie das Ziel, den Zugang zu
strategisch wichtigen Rohstoffen langfristig zu sichern. Sie nutzt hierfür unter
anderem Rohstoffpartnerschaften, außenwirtschaftliche Förderinstrumente und
entwicklungspolitische Programme. Gleichzeitig wird durch die
Abschwächung verbindlicher unternehmerischer Sorgfaltspflichten, insbesondere im
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom
13. Mai 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Zuge der Reform des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, die Kontrolle von
Menschenrechts- und Umweltstandards entlang globaler Lieferketten
geschwächt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit die
deutsche Rohstoffpolitik Rohstoffsicherung, wirtschaftliche Interessen und
entwicklungspolitische Verantwortung miteinander in Einklang bringt oder
bestehende ökologische und soziale Risiken entlang globaler Lieferketten in
Förderländer verlagert.
1. Welche Schritte hat die Bundesregierung seit 2021 unternommen, um die
Rohstoffstrategie der Bundesregierung weiterzuentwickeln (bitte
chronologisch darstellen und jeweils federführendes Ressort, beteiligte Ressorts
bzw. Gremien, zentrale Ergebnisse und aktuellen Stand benennen)?
Seit 2021 wurde die Rohstoffpolitik der Bundesregierung kontinuierlich unter
der Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
weiterentwickelt. Im Januar 2023 wurde vom damaligen Bundesministerium für
Wirtschaft und Klimaschutz ein Eckpunktepapier „Wege zu einer nachhaltigen und
resilienten Rohstoffversorgung“ veröffentlicht (www.bundeswirtschaftsministe
rium.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunktepapier-nachhaltige-und-resilien
te-rohstoffversorgung.html), mit dem die Rohstoffstrategie aus dem Jahr 2020
fortgeschrieben wurde.
Diese Fortschreibung erfolgte u. a. vor dem Hintergrund der sich
verschärfenden Situation auf den Rohstoffmärkten und den Lieferketten in Folge des
russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Schwerpunkte waren hier die
Bestandsaufnahme hinsichtlich weiter gestiegener Angebotskonzentrationen im
Bereich der Versorgung mit kritischen Rohstoffen. Als Lösungsansätze wurden
insbesondere die stärkere Diversifizierung der Versorgung mit kritischen
Rohstoffen international und die Stärkung einer heimischen Förderung in der
Europäischen Union (EU) und in Deutschland formuliert. Der Ausbau der
Kreislaufwirtschaft und die Notwendigkeit zusätzlicher finanzieller Anreize und
Instrumente durch die Bundesregierung wurden unterstrichen.
In der Folge wurde die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie am 4. Dezember
2024 durch das Bundeskabinett beschlossen. Im Oktober 2024 war bereits die
KfW mit dem Aufbau des nationalen Rohstofffonds beauftragt worden, mit
dem über eine Eigenkapitalbeteiligung des Bundes Projekte zur
Rohstoffgewinnung und -weiterverarbeitung und zu Recycling im In- und Ausland unterstützt
werden können.
Zur Umsetzung der Eckpunkte aus dem Jahr 2023 wurde weiterhin die
Erarbeitung und Verabschiedung der Europäischen Verordnung des Critical Ram
Materials Act (CRMA) von Seiten der Bundesregierung unterstützt, da im
europäischen Binnenmarkt neben nationalen Initiativen zusätzliche europäische
Lösungen notwendig sind. Der CRMA trat am 23. Mai 2024 in Kraft und wird
aktuell fortlaufend implementiert. Er ergänzt und unterstützt laufend die
nationalen Initiativen in diesem Bereich, u. a. durch die Benennung von kritischen
und strategischen Rohstoffen, europäischen Richtwerten zur Diversifizierung,
die bis 2030 für strategische Rohstoffe erreicht werden sollen, die
Anerkennung strategischer Rohstoffprojekte innerhalb und außerhalb der EU, die
Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Bereich der Kritischen Rohstoffe oder auch
durch die Einrichtung und Benennung zentraler Anlaufstellen für
Genehmigungsverfahren, verbunden mit einer Vorgabe von maximal zulässigen
Genehmigungszeiten, die von den Mitgliedstaaten, nicht überschritten werden dürfen.
Für die Bundesrepublik Deutschland wurden in der ersten Runde drei
Rohstoffprojekte als Strategische Projekte unter dem CRMA anerkannt, diese waren der
Lithium-Hydroxid-Konverter in Guben BB, ZeroCarbonLithium (Vulcan
Energy) und das Unternehmen PCC Thorion GmbH (Substitution von Graphit).
Ende 2025 ist der Rohstofffonds mit einer ersten Beteiligung beim
Unternehmen Vulcan Energy im Zusammenhang mit der Gewinnung von Lithium aus
Thermalwässern am Oberrheingraben in die operative Phase eingetreten.
Weitere Projekte sind aktuell in der vertieften Prüfung.
Im Zuge der sich weiter verschärfenden Situation auf den Rohstoffmärkten,
insbesondere auch durch die kontinuierliche Ausweitung der chinesischen
Exportrestriktionen für Rohstoffe, hat sich der Nationale Sicherheitsrat (NSR) in
seiner Sitzung vom 5. November 2025 mit dem Thema einer sicheren
Rohstoffversorgung der deutschen Industrie beschäftigt und einen Aktionsplan
Rohstoffe in Auftrag gegeben. Auf Grundlage des NSR-Beschlusses hat die
Bundesregierung einen umfassenden Aktionsplan zur Weiterentwicklung der
deutschen Rohstoffpolitik erarbeitet mit dem Ziel, Unternehmen wirksam dabei zu
unterstützen, ihre Rohstoffversorgung zu diversifizieren, einseitige
Abhängigkeiten zu reduzieren, das Risiko von Lieferengpässen für wichtige Rohstoffe zu
minimieren und ihre Kreislaufführung zu stärken. Der Aktionsplan verfolgt
u. a. das Ziel, die jeweiligen rohstoffpolitischen Kompetenzen der
Bundesressorts und Maßnahmen noch weiter zu bündeln. Der Plan beinhaltet neben
kurzfristigen auch mittel- und langfristig angelegte Elemente. Aufgrund der
besonderen sicherheitspolitischen Relevanz ist eine Veröffentlichung dieses
Aktionsplans nicht vorgesehen.
2. Inwieweit gelten die im Eckpunktepapier „Wege zu einer nachhaltigen
und resilienten Rohstoffversorgung“ (Januar 2023) genannten
Schwerpunktsetzungen Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, Recycling,
Diversifizierung der Rohstofflieferketten, Sicherstellung eines fairen und
nachhaltigen Marktrahmens für die aktuelle Rohstoffpolitik der
Bundesregierung weiterhin, und welche Änderungen oder
Prioritätsverschiebungen hat die Bundesregierung seit Amtsantritt vorgenommen?
Die Schwerpunkte des Eckpunktepapiers aus dem Jahr 2023
Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, Recycling, Diversifizierung der
Rohstofflieferketten, Sicherstellung eines fairen und nachhaltigen Marktrahmens sind nach wie
vor die Ziele der Rohstoffpolitik der Bundesregierung. Im Übrigen wird auf die
Antwort zu Frage 1 verwiesen.
3. Verfolgt die Bundesregierung konkrete Planungen für eine
Überarbeitung, Aktualisierung oder Neufassung der Rohstoffstrategie, wenn ja, mit
welchem Zeitplan, und wenn nein, aus welchen Gründen sieht sie derzeit
keinen Bedarf?
Der NSR hat in seiner Sitzung am 5. November 2025 einen Aktionsplan
Rohstoffe in Auftrag gegeben. Auf Grundlage dieses Beschlusses hat die
Bundesregierung einen umfassenden Aktionsplan in Auftrag gegeben. Daraufhin
wurde von der Bundesregierung ein umfassender Aktionsplan zur
Weiterentwicklung der deutschen Rohstoffpolitik erarbeitet. Aufgrund der besonderen
sicherheitspolitischen Relevanz ist eine Veröffentlichung dieses Aktionsplans nicht
vorgesehen. Die Bundesregierung prüft fortlaufend, ob und, wenn ja, welche
Bedarfe für eine Überarbeitung der Rohstoffstrategie bestehen. Im Übrigen
wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
4. Welche Formate der Beteiligung gab es seit 2021 im Rahmen der
Aktualisierung bzw. Fortschreibung der Rohstoffstrategie für
zivilgesellschaftliche Akteure, Wirtschaftsverbände und Unternehmen oder Akteurinnen
und Akteure aus rohstoffreichen Partnerländern (bitte Formate,
Zeitpunkte sowie den Kreis der eingeladenen bzw. teilnehmenden Organisationen
benennen und angeben, ob Ergebnisse dokumentiert und veröffentlicht
wurden)?
Die Fachebene der Bundesregierung ist in regelmäßigem Austausch mit
unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Akteuren, Wirtschaftsverbänden,
Unternehmen oder rohstoffreichen Ländern. Die Erkenntnisse aus diesen Austauschen
gehen fortlaufend in die Weiterentwicklung der Rohstoffpolitik der
Bundesregierung ein. Im Hinblick auf eine Aktualisierung oder Fortschreibung der
Rohstoffstrategie hat es keine besonderen oder anlassbezogenen Formate dazu
gegeben.
5. Welche konkreten Ziele verfolgt die Bundesregierung mit ihrer
Rohstoffpolitik insbesondere im Hinblick auf die Versorgungssicherheit für die
deutsche Industrie, ihren Beitrag zur globalen Energiewende, die
Einhaltung von Menschenrechten und Umweltschutz sowie die Reduktion des
absoluten Primärrohstoffverbrauchs?
Im Rahmen ihrer Rohstoffpolitik unterstützt die Bundesregierung die Standards
und Richtwerte des Critical Raw Materials Acts (CRMA). Demnach sollen bis
zum Jahr 2030 10 Prozent des Bedarfs an kritischen Rohstoffen aus der
Gewinnung innerhalb der EU, 40 Prozent durch Weiterverarbeitung in der EU und
25 Prozent durch Recycling gedeckt werden. Zudem soll ein strategischer
Rohstoff zu maximal 65 Prozent aus einem einzigen Drittland stammen. Um für die
Nachhaltigkeit einer erhöhten Produktion kritischer Rohstoffe zu sorgen,
sollten nach CRMA neue Projekte im Bereich kritischer Rohstoffe nachhaltig
geplant und durchgeführt werden, wobei alle Aspekte der Nachhaltigkeit
abgedeckt werden, die in der Veröffentlichung der EU-Kommission vom 11.
September 2021 mit dem Titel „EU-Grundsätze für nachhaltige Rohstoffe“
hervorgehoben werden, einschließlich der Gewährleistung des Umweltschutzes, der
Verhinderung und Minimierung von sozial nachteiligen Auswirkungen durch
die Anwendung sozial nachhaltiger Verfahren, der Achtung der
Menschenrechte wie der Rechte der Frau, und transparenter Geschäftsmethoden (siehe EU
CRMA 2024/1252 u. a. (17)). Weiterhin sollen Ressourceneffizienz und
technologischem Fortschritt gefördert werden und die Mitgliedstaaten sollen
Maßnahmen ergreifen, um technologischen Fortschritt und Ressourceneffizienz
sowie die Kreislaufwirtschaft und das Recycling zu fördern. Die Bundesregierung
leistet ihren Beitrag zur Erfüllung der genannten europäischen Richtwerte und
Ziele.
6. Welche quantitativen Zielgrößen oder Indikatoren nutzt die
Bundesregierung, um die Wirksamkeit ihrer Rohstoffpolitik zu messen (bitte
Indikatoren, Datenquellen und Messintervalle nennen, insbesondere zu
Diversifizierung bzw. Abhängigkeiten, Recycling bzw. Rezyklatanteilen,
Materialeffizienz sowie absolutem Primärrohstoffverbrauch)?
Informationen zur Entwicklung der Rohstoffsituation in Deutschland liefert
insbesondere das umfangreiche Rohstoffmonitoring der Deutschen
Rohstoffagentur (DERA) bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
(BGR), siehe www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/DE/Home/home_nod
e.html. Dort sind z. B. Daten und Analysen zu Marktrisiken, Handel,
Lieferquellen, Bedarfe, Preisen oder zum Recycling von Rohstoffen zu finden.
Darüber hinaus erstellt die BGR jährlich auch umfangreiche Publikationen zur
aktuellen Rohstoffsituation in Deutschland (siehe www.bgr.bund.de/DE/Themen/R
ohstoffe/Produkte/Rohstoffsituationsbericht/rohstoffsituationsberichte_nod
e.html ).
7. Wie bewertet die Bundesregierung im Lichte der aktuellen
Rohstoffstrategie die Kritik zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure, nach
der die deutsche und europäische Rohstoffpolitik extraktivistische
Wirtschaftsmodelle im Globalen Süden vertiefe und koloniale Kontinuitäten
verstärke?
Die Bundesregierung nimmt regelmäßig diverse Stellungnahmen
unterschiedlicher Stakeholder, die im Zusammenhang mit der europäischen oder nationalen
Rohstoffpolitik stehen, zur Kenntnis, bewertet diese aber nicht (siehe auch die
Antwort zu Frage 4).
8. Wie definiert die Bundesregierung die Begriffe „kritische Rohstoffe“ und
„strategische Rohstoffe“ im Rahmen ihrer Rohstoffpolitik, welche
Kriterien werden dafür herangezogen, und welche Rohstoffe fallen nach dem
aktuellen Stand darunter?
Die Bundesregierung stützt sich bei der Definition der Begriffe „kritische
Rohstoffe“ und „strategische Rohstoffe“ auf den Critical Raw Materials Act der EU
(Verordnung (EU) 2024/1252). Danach sind strategische Rohstoffe diejenigen
Rohstoffe, die durch eine hohe Bedeutung für den grünen und den digitalen
Wandel sowie für Verteidigungs- sowie Luft- und Raumfahrtanwendungen
gekennzeichnet sind. Bei der Bestimmung der strategischen Bedeutung werden
folgende Kriterien zugrunde gelegt:
a) die Menge der strategischen Technologien, die einen Rohstoff als Input
verwenden,
b) die Menge eines Rohstoffs, der für die Herstellung relevanter strategischer
Technologien benötigt wird und
c) die erwartete weltweite Nachfrage nach einschlägigen strategischen
Technologien.
Dagegen umfassen kritische Rohstoffe neben den in Anhang I Abschnitt 1
CRMA aufgeführten strategischen Rohstoffen alle anderen Rohstoffe, die durch
ein hohes Versorgungsrisiko und eine hohe wirtschaftliche Bedeutung
gekennzeichnet sind (z. B. Seltene Erden, Magnesium, Gallium).
Nach Anhang I Abschnitt 1 CRMA gelten derzeit folgende Rohstoffe als
strategisch:
a) Bauxit/Aluminiumoxid/Aluminium
b) Bismut
c) Bor – metallurgische Qualität
d) Kobalt
e) Kupfer
f) Gallium
g) Germanium
h) Lithium – Batteriequalität
i) Magnesiummetall
j) Mangan – Batteriequalität
k) Grafit – Batteriequalität
l) Nickel – Batteriequalität
m) Metalle der Platingruppe
n) Seltenerdmetalle für Dauermagnete (Nd, Pr, Tb, Dy, Gd, Sm und Ce)
o) Siliciummetall
p) Titanmetall
q) Wolfram
Nach Anhang II Abschnitt 1 CRMA gelten derzeit folgende Rohstoffe als
kritisch:
a) Antimon
b) Arsen
c) Bauxit/Aluminiumoxid/Aluminium
d) Baryt
e) Beryllium
f) Bismut
g) Bor
h) Kobalt
i) Kokskohle
j) Kupfer
k) Feldspat
l) Flussspat
m) Gallium
n) Germanium
o) Hafnium
p) Helium
q) Schwere seltene Erden
r) Leichte seltene Erden
s) Lithium
t) Magnesium
u) Mangan
v) Grafit
w) Nickel – Batteriequalität
x) Niob
y) Phosphatgestein
z) Phosphor
aa) Metalle der Platingruppe
ab) Scandium
ac) Siliciummetall
ad) Strontium
ae) Tantal
af) Titanmetall
ag) Wolfram
ah) Vanadium
9. Welche Schätzungen oder Modelle liegen der Bundesregierung zur
Größenordnung importierter Treibhausgasemissionen vor, die mit dem
deutschen Bedarf an für die Energiewende und Digitalisierung zentralen
Rohstoffen und Vorprodukten (z. B. Nickel, Kupfer, Lithium, Kobalt,
Seltene Erden) verbunden sind, und wie verteilen sich diese Emissionen
nach Rohstoff- bzw. Produktgruppe und Herkunftsregion (bitte, soweit
verfügbar, in aggregierter Form darstellen und die verwendeten
Datenquellen bzw. Methoden benennen)?
Eine Analyse des durch das Umweltbundesamt beauftragen
Forschungsprojektes „Betrachtung von Rohstoffaufwendungen und Umweltwirkungen für die
Energiewende in einem ressourcenschonenden und treibhausgasneutralen
Deutschland (FKZ 3719 31 103 0)“ zeigt, dass unter den spezifischen
Annahmen der untersuchten Szenarien die Reduktion von Treibhausgas-(THG-)
Emissionen in Deutschland durch die Energiewende nicht auf Kosten von
zusätzlichen Emissionen im Ausland stattfindet. Es ist jedoch festzustellen, dass sich
der prozentuale Anteil der THG-Emissionen im Ausland im Vergleich zu jenen
in Deutschland erhöht. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass
die THG-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger in
Deutschland sukzessive wegfallen.
10. Welche Kriterien gelten bzw. plant die Bundesregierung, um importierte
Emissionen bei Rohstoffpartnerschaften, der Außenwirtschaftsförderung
sowie bei KfW-Finanzierungen (KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau)
zu berücksichtigen, und wie wird die Einhaltung überprüft?
Die Bundesregierung importiert selbst keine Rohstoffe aus Ländern, mit denen
Rohstoffpartnerschaften bestehen. Im Hinblick z. B. auf die KfW-
Finanzierungen gelten die entsprechenden Nachhaltigkeitsrichtlinien (siehe www.kfw.de/%
C3 Prozent9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Nachhal
tigkeit/Richtlinien/ oder für den Rohstofffonds unter www.kfw.de/PDF/Downlo
ad-Center/Konzernthemen/Rohstofffonds/Nachhaltigkeitsrichtlinie-KfW-Rohst
offfonds-DE.pdf).
11. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass ihre Rohstoffpolitik im
Kontext der grünen Transformation nicht zu Zielkonflikten führt, bei denen
Klimaziele durch Biodiversitätsverlust, Wasserstress, Landkonflikte oder
Verletzungen von Beteiligungsrechten (free, prior and informed
consent – FPIC) erkauft werden, und welche Indikatoren nutzt sie hierfür?
Die Bundesregierung führt keine Rohstoffprojekte in Eigenverantwortung
durch. Bei möglichen Beteiligungen an Rohstoffprojekten, die der Bund im
Rahmen des Rohstofffonds eingeht, ist eine vertiefte Umwelt- und
Sozialverträglichkeitsprüfung Bestandteil jeder Prüfung, die maßgeblich in jede
Beteiligungsentscheidung eingeht. Die Bundesregierung legt im Rahmen ihrer
Rohstoffpolitik den Fokus grundsätzlich auf eine nachhaltige Rohstoffgewinnung
und eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft.
12. Welche bilateralen Vereinbarungen, Absichtserklärungen,
Rohstoffpartnerschaften oder vergleichbaren Kooperationen hat die Bundesregierung
seit 2021 mit Drittstaaten im Bereich Rohstoffe abgeschlossen, erneuert
oder verhandelt (bitte tabellarisch nach Land, Datum, Art des
Instruments, federführendem Ressort, beteiligten Ressorts bzw. Behörden,
betroffenen Rohstoffen bzw. Produktgruppen und Laufzeit auflisten)?
Die Bundesregierung hat bilaterale Rohstoffpartnerschaften/-kooperationen mit
einer Reihe von Ländern geschlossen. Die Partnerschaften verfolgen teilweise
unterschiedliche Schwerpunkte und haben unterschiedliche Ausprägungen. Seit
2021 sind folgende Partnerschaften erneuert oder abgeschlossen worden.
Land Datum Art des Instruments Federführendes
Ressort
Betroffene
Rohstoffe
Laufzeit
Australien 2023 Gemeinsame
Absichtserklärung zur
Durchführung einer
Studie
Bundesministerium
für Wirtschaft und
Energie (BMWE)
Kritische
Rohstoffe
unbefristet
Brasilien 2024 Gemeinsame
Absichtserklärung
BMWE Kritische
Rohstoffe
unbefristet
Chile 2023 Gemeinsame
Absichtserklärung
erneuert
BMWE Lithium unbefristet
Indien 2025 Gemeinsame
Absichtserklärung
BMWE Kooperation im
Bereich
mineralischer
Rohstoffe
5 Jahre
Kanada 2025 Gemeinsame
Absichtserklärung
BMWE Lithium, Seltene
Erden, Kupfer,
Wolfram,
Gallium,
Germanium, Nicke
unbefristet
Usbekistan 2024 Gemeinsame
Absichtserklärung
BMWE Kooperation im
Bereich
mineralischer inklusive
kritischer
Rohstoffe
5 Jahre
Québec 2026 Gemeinsame
Absichtserklärung
BMWE Kooperation im
Bereich
mineralischer
Rohstoffe
unbefristet
13. Welche konkreten Inhalte und Verpflichtungen enthalten diese
Vereinbarungen jeweils (bitte je Vereinbarung strukturiert darstellen), bezüglich
a) Ziele und Prioritäten (Rohstoffe bzw. Produktgruppen),
b) Zusagen zu Marktzugang, Investitionsförderung oder
Absicherungsinstrumenten,
c) Zusagen zu Verarbeitung bzw. Wertschöpfung vor Ort,
Technologieoder Wissenstransfer,
d) Transparenz- bzw. Monitoringregelungen?
Es wird auf die Anlage 1 verwiesen.1
1 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
14. Welche menschenrechtlichen, arbeitsrechtlichen, umwelt- und
klimapolitischen Mindeststandards sowie Beteiligungs- und
Beschwerdemechanismen sind in den jeweiligen Vereinbarungen verankert (bitte je
Vereinbarung angeben, ob diese verbindlich sind, welche Monitoring-
Mechanismen bestehen und ob Sanktionen bzw. Abhilfeschritte oder
Aussetzungsklauseln vorgesehen sind)?
Auch in der internationalen Rohstoffpolitik verfolgt die Bundesregierung den
Grundsatz einer ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltigen
Entwicklung. Wichtiges Ziel ist es, die Ausrichtung des Rohstoffsektors auf die Ziele
für eine nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen
(SDGs) voranzutreiben und dabei sicherzustellen, dass Risiken des Bergbaus
für Mensch und Umwelt minimiert werden. Die Bundesregierung wird darüber
hinaus weiterhin wichtige internationale Vorgaben wie die Leitprinzipien der
Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und die OECD-
Leitsätze für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller
Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten sowie deren
Umsetzung durch Unternehmen aktiv unterstützen.
Es wird auf die Anlage 2 verwiesen.1
15. Welche Projekte bzw. Vorhaben mit Rohstoffbezug wurden seit 2021 im
Rahmen von Global Gateway oder vergleichbaren EU-Initiativen
gestartet, fortgeführt oder vorbereitet, an denen Deutschland
a) finanziell (Bundesmittel, KfW bzw. Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft [DEG], Garantien, Beiträge zu EU-
Instrumenten bzw. Trust Funds bzw. Guarantees),
b) operativ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
(GIZ) GmbH [GIZ GmbH] bzw. KfW bzw. DEG als Durchführer),
oder
c) politisch (Mitinitiierung bzw. Federführung) beteiligt ist
(bitte tabellarisch nach Land bzw. Region, Projektname, Rohstoffbezug,
Instrument, Gesamtvolumen, deutschem Beitrag, beteiligten Institutionen
und Status auflisten)?
Die im Rahmen des CRMA geschlossenen Strategischen Partnerschaften
werden als Leuchtturmprojekte der europäischen Global-Gateway-Strategie
geführt. Zur Umsetzung der Partnerschaften entwickelt die EU gemeinsam mit
den Partnerländern sogenannte Roadmaps, die konkrete Aktivitäten umfassen.
Die Roadmaps beinhalten auch Projekte, die von der Bundesregierung im
Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit gefördert werden. Informationen zu in
diesem Zusammenhang relevanten Projekten können der Antwort zu Frage 27
entnommen werden.
Darüber hinaus werden verschiedene Vorhaben der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit mit Rohstoffbezog von der Europäischen Union kofinanziert.
Die Kofinanzierungen erfolgen häufig im Kontext von Global Gateway oder
vergleichbaren EU-Initiativen. Die von der Europäischen Union kofinanzierten
Vorhaben mit Rohstoffbezug sind in der Antwort zu Frage 27 ausgewiesen.
Unter den drei Instrumenten der Außenwirtschaftsförderung der
Bundesrepublik Deutschland (Exportkredit-, Investitionsgarantien und den Garantien für
Ungebundene Finanzkredite) sind keine Vorhaben mit Rohstoffbezug seit 2021
im Rahmen von Global Gateway oder vergleichbaren EU-Initiativen
abgesichert worden.
1 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
16. Gibt es eine Einschätzung der Bundesregierung zu den aktuell laufenden
Rohstoffpartnerschaften, und welche Evaluierungen, Monitoringberichte,
Risikoanalysen oder ressortinternen Lagebilder liegen der
Bundesregierung seit 2021 zu bestehenden rohstoffbezogenen Partnerschaften bzw.
Abkommen vor?
Bislang liegen weder eine formelle Evaluierung noch ein Monitoringbericht zu
den Partnerschaften vor. Da die betreffenden Partnerschaften seit 2021
bestehen, erscheint eine umfassende Auswertung zum jetzigen Zeitpunkt noch
verfrüht. Eine entsprechende Analyse wird jedoch anlassbezogen durchgeführt.
17. Plant die Bundesregierung neue eigene Rohstoffpartnerschaften, und
wenn ja, mit welchem Fokus?
Die Bundesregierung verhandelt derzeit mit der Regierung von Argentinien
eine gemeinsame Absichtserklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit bei
mineralischen Rohstoffen.
18. Setzt sich die Bundesregierung auf EU-Ebene für neue
Rohstoffpartnerschaften ein, und wenn ja, mit welchen bevorzugten Partnerländern und
welchem Fokus?
Die Bundesregierung begrüßt und unterstützt den Abschluss strategischer
Rohstoffpartnerschaften der EU mit dem Ziel, die Diversifizierung der Lieferketten
und die Versorgungssicherheit mit kritischen Rohstoffen zu stärken.
19. Welche Rolle spielen deutsche Wirtschaftsverbände und Unternehmen
bei der Vorbereitung solcher Rohstoffabkommen, und in welcher Form
werden Organisationen aus rohstoffreichen Partnerländern sowie
deutsche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in diese Prozesse
einbezogen (bitte Formate, Zeitpunkte und Einladungs- bzw.
Teilnehmendenkreis nennen)?
Wirtschaftsverbände und weitere Akteure (wie beispielsweise Universitäten mit
Kooperationen mit dem Partnerland) werden seitens der Bundesregierung
bedarfsorientiert und in unterschiedlichem Ausmaß v. a. bei der Umsetzung der
Rohstoffpartnerschaften einbezogen. Über die Einbeziehung von
Organisationen aus den Partnerländern entscheidet die Regierung des jeweiligen
Partnerlandes.
20. In welchen Fällen wurden seit 2021 rohstoffbezogene Partnerschaften
oder Abkommen angepasst, ausgesetzt oder nicht weiterverfolgt, weil
menschenrechtliche oder umweltbezogene Risiken, Konflikte oder
fehlende Partizipation festgestellt wurden?
Seit 2021 wurden die bestehenden Rohstoffpartnerschaften formal nicht
angepasst oder ausgesetzt.
21. Welche Bedeutung misst die Bundesregierung dem EU-Mercosur-
Abkommen für den Zugang zu kritischen und strategischen Rohstoffen bei,
und welche Rohstoffe stehen dabei aus Sicht der Bundesregierung im
Vordergrund?
Die Abkommen der EU mit den MERCOSUR-Staaten spielen eine bedeutsame
Rolle bei der angestrebten Diversifizierung von deutschen und europäischen
Lieferketten vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Konflikte. Ein
wichtiger Aspekt hierbei ist der Zugang zu Rohstoffen und natürlichen Ressourcen,
die für die deutsche und europäische Industrie von großer Bedeutung sind. Die
MERCOSUR-Staaten verfügen unter anderem über erhebliche Vorkommen an
Lithium, Kupfer, Aluminium, Niob, Tantal, Graphit und Silizium.
22. Welche Auswirkungen erwartet die Bundesregierung durch das EU-
Mercosur-Abkommen auf die Einfuhr von Futtermitteln aus den Mercosur-
Staaten nach Deutschland bzw. in die EU, und welche Folgen
prognostiziert sie daraus für Landnutzungsänderungen, Entwaldungsdruck und
den Einsatz von Pestiziden in den Herkunftsländern?
23. Wie bewertet die Bundesregierung die Gefahr, dass das EU-Mercosur-
Abkommen (direkt oder indirekt über Anreize für die Exportproduktion)
die Belastung von Amazonas-Ökosystemen erhöht, und welche
politischen bzw. vertraglichen Hebel sieht sie, um Risiken von Entwaldung
und Pfadabhängigkeiten in landintensiven Exportmodellen zu
begrenzen?
24. Wie bewertet die Bundesregierung die Durchsetzbarkeit der umwelt- und
menschenrechtlichen Verpflichtungen im EU-Mercosur-Abkommen, und
setzt sie sich für Nachschärfungen bzw. zusätzliche Garantien ein, und
wenn ja, für welche konkret?
25. Wie stellt die Bundesregierung im Rahmen ihrer Positionierung zum EU-
Mercosur-Abkommen sicher, dass die Rechte indigener Völker und
lokaler Communitys, insbesondere Land- sowie Beteiligungsrechte,
verbindlich geschützt und durchsetzbar sind, und wie bewertet sie die Kritik,
dass das Abkommen hierzu keine hinreichend konkreten und
einklagbaren Vorgaben enthalte?
26. Teilt die Bundesregierung die rechtswissenschaftliche Kritik, dass im
EU-Mercosur-Abkommen keine ausdrückliche Bezugnahme auf die
ILO-Konvention (ILO = Internationale Arbeitsorganisation) Nr. 169 und
die daraus folgenden Mindeststandards erfolgt, obwohl Deutschland und
weitere EU-Mitgliedstaaten ILO 169 ratifiziert haben?
Die Fragen 22 bis 26 werden gemeinsam beantwortet.
Die EU-MERCOSUR Abkommen wurden am 17. Januar 2026 durch die
Europäische Union und die MERCOSUR-Staaten unterzeichnet. Da EU-MERCO-
SUR-Interimshandelsabkommen ist am 1. Mai 2026 vorläufig in Kraft getreten.
Die Bundesregierung erwartet durch das Abkommen keine gravierenden
Auswirkungen auf die Einfuhr von Futtermitteln in Bezug auf die angesprochenen
Folgen, insbesondere da die zentralen Produktgruppen Sojabohnen und
Sojaextraktionsschrot bereits vollständig liberalisiert sind. Zudem enthält das
Abkommen Verpflichtungen, Maßnahmen zum Schutz und Erhalt bestehender
Waldflächen zu ergreifen. Die Vorgaben der komplementären EU-Verordnung
für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) werden durch das EU-MERCOSUR-
Abkommen nicht abgeschwächt. Schließlich führen verschiedene vorgesehene
Dialogformate, auch zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, zu einer
verbesserten Zusammenarbeit der Handelspartner.
Die Abkommen enthalten zahlreiche Vereinbarungen zu Handel und
nachhaltiger Entwicklung.
Mit Blick auf Umwelt und Entwaldung gehören dazu u. a. Bestimmungen zur
Bindung an das Übereinkommen von Paris, zur Biodiversität und zum Schutz
und Erhalt bestehender Waldflächen.
Die Achtung der Menschenrechte und die Mitgliedschaft im
Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen und im
Übereinkommen von Paris sind als wesentliche Elemente der Abkommen definiert. Bei
schwerwiegenden Verletzungen der wesentlichen Vertragsbestandteile können
die Abkommen ganz oder teilweise suspendiert werden.
Die indigene Bevölkerung und lokale Gemeinschaften werden in den
Abkommen an verschiedenen Stellen adressiert. Dazu gehört z. B. die Unterstützung
der Rolle der indigenen Bevölkerung und lokaler Gemeinschaften bei der
Förderung von nachhaltiger Entwicklung. Vorgesehen ist u. a. die Diskussion
möglicher weiterer Verbesserungen des Marktzugangs. durch die indigene
Bevölkerung und lokale Gemeinschaften für nachhaltig produzierte Waren. Dabei wird
der Respekt vor kollektiven Landrechten indigener Völker und lokaler
Gemeinschaften und die Übereinstimmung mit Gesetzen und relevanten internationalen
Verpflichtungen jeder Partei explizit herausgestellt.
Hinsichtlich internationaler Arbeitsstandards und -übereinkommen verpflichten
sich die Vertragsparteien u. a. zur Förderung menschenwürdiger Arbeit für alle
gemäß der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation über soziale
Gerechtigkeit für eine faire Globalisierung von 2008, die auf der 97. Sitzung der
Internationalen Arbeitskonferenz am 10. Juni 2008 in Genf angenommen
wurde. Die Parteien haben zudem vereinbart, fortlaufende und nachhaltige
Anstrengungen zu unternehmen, um die grundlegenden Übereinkommen der
Internationalen Arbeitsorganisation ILO, Protokolle und andere relevante ILO-
Übereinkommen, denen sie noch nicht beigetreten sind, und die von der ILO
als aktuell eingestuft werden, zu ratifizieren.
Das Abkommen schafft neue Monitoring- und Kooperationsmechanismen,
auch mit Blick auf Nachhaltigkeitsfragen. Durch institutionalisierte Dialoge
können die Vertragsparteien gemeinsam konstruktiv zusammenarbeiten.
27. Welche Vorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit seit 2021
haben einen direkten oder mittelbaren Bezug zu Rohstoffgewinnung,
Rohstoffverarbeitung, rohstoffbezogener Infrastruktur oder
Rohstoffgovernance (bitte tabellarisch nach Land, Titel, Durchführungsorganisation,
Laufzeit, Gesamtvolumen, thematischem Schwerpunkt und betroffenen
Rohstoffen auflisten)?
Es wird auf die Anlage 3 verwiesen. Weitere Projektinformationen sind auf
dem Transparenzportal des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (www.transparenzportal.bund.de/) verfügbar (u. a.
Durchführungsorganisation, Laufzeit, Gesamtvolumen, thematischer
Schwerpunkt).1
1 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
28. In welchem Umfang wurden seit 2021 im Rohstoffkontext öffentliche
Mittel der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) oder verwandte
Instrumente eingesetzt, um private Investitionen zu mobilisieren (bitte
Instrumente, eingesetzte öffentliche Mittel, jeweils mobilisiertes privates
Kapital, Zielländer, Zielsektoren sowie die Rolle der beteiligten
Durchführungs- und Finanzierungsakteure benennen)?
Es wird auf die Anlage 4 verwiesen.1
29. Welche verbindlichen Mindestanforderungen gelten in
rohstoffbezogenen EZ-Vorhaben seit 2021 für Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umwelt-
und Klimaschutz sowie Beteiligung betroffener Gemeinden (FPIC), und
wie werden diese Anforderungen überprüft?
Bei allen Maßnahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
müssen die Qualitätsmerkmale als Querschnittsthemen berücksichtigt werden.
Sie sind das „Gütesiegel“ für werteorientierte, nachhaltige und
zukunftsorientierte Entwicklungszusammenarbeit. Derzeit gibt es sechs Qualitätsmerkmale:
Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung und Inklusion,
Armutsbekämpfung und Reduzierung der Ungleichheit, Umwelt- und Klimaprüfung,
Digitalisierung, Anti-Korruption und Integrität sowie Konfliktsensibilität.
Die Durchführungsorganisationen sind verpflichtet, die Qualitätsmerkmale im
Rahmen ihres Risiko-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsmanagements zu
beachten. Sie verfügen hierzu jeweils über Prüfsysteme durch die sie nicht-
intendierte, negative Auswirkungen der Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit
identifizieren, bewerten und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Minimierung
von Risiken implementieren. Dabei wenden sie auch international anerkannte
Standards an, um höchste Qualität und Wirksamkeit sicherzustellen.
Die Überprüfung von Vorhaben und die Einhaltung von Vorgaben erfolgt im
Rahmen von Fortschrittsberichten, Sonderberichten und Evaluierungen.
Darüber hinaus enthalten die Strategiedokumente zu den Qualitätsmerkmalen
individuelle Regelungen zum Monitoring der Qualitätsmerkmale.
Bei Verstößen, z. B. wenn Menschenrechtsverletzungen festgestellt werden,
müssen die Durchführungsorganisationen diese dem BMZ melden. Zusätzlich
gibt es Beschwerdemechanismen, durch die Betroffene sich an die
Durchführungsorganisationen wenden können.
30. Welche Vorgaben, Leitlinien oder Prüfkriterien macht die
Bundesregierung an Durchführungsorganisationen und Finanzierungsakteure, um
sicherzustellen, dass EZ-Vorhaben im Rohstoffbereich nicht primär der
Rohstoffsicherung bzw. den Exportinteressen deutscher Unternehmen
dienen, sondern entwicklungspolitischen Zielen (Armutsbekämpfung,
Menschenrechte, sozial-ökologische Transformation), und wie werden
Zielkonflikte dokumentiert und entschieden?
Die Leitlinien des BMZ im Rohstoffsektor sind im Positionspapier
„Verantwortungsvolle Rohstofflieferketten: Für eine global gerechte und sozial-
ökologische Wirtschaftstransformation“ von 2024 dargelegt. Darin werden die
Handlungsfelder des BMZ-Engagements umrissen: mehr Wertschöpfung in
Partnerländern aufbauen, Menschenrechte schützen und stärken, Umwelt und Klima
schützen, Verantwortung entlang von Rohstofflieferketten fördern sowie
Rohstoffgovernance stärken. Handlungsleitend sind darüber hinaus die entwick-
1 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
lungspolitischen Aspekte der Rohstoffstrategie der Bundesregierung. Im
Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
Mit dem 2026 vorgelegten BMZ-Reformplan „Zukunft zusammen global
gestalten“ fokussiert sich das BMZ auf kritische und strategische Rohstoffe mit
dem Ziel, einen Beitrag zu Versorgungssicherheit, Steigerung der
Eigeneinnahmen, lokale Wertschöpfung und nachhaltige Lieferketten zu leisten. Wie auch
im BMZ-Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft
weltweit“ dargelegt, verfolgt das BMZ einen Win-Win-Ansatz, bei dem sowohl
die Interessen der Partnerländer an wirtschaftlicher Entwicklung als auch die
deutschen Interessen an Versorgungssicherheit berücksichtigt werden.
Die Leitlinien in den vorgenannten Dokumenten sind handlungsleitend beim
Umgang mit potenziellen Zielkonflikten, die im Rahmen der Prüfung und
Fortschrittskontrolle von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit eruiert und
entsprechend entschieden werden.
31. Für welche Vorhaben in den Bereichen Rohstoffgewinnung,
Rohstoffverarbeitung, Rohstofftransport und rohstoffbezogene Energie- und
Infrastrukturprojekte wurden seit 2021 Garantien für Ungebundene
Finanzkredite (UFK), Investitionsgarantien des Bundes, Exportkreditgarantien
(Hermesdeckungen) sowie Finanzierung oder Beteiligungen durch KfW
bzw. DEG bewilligt (bitte tabellarisch nach Jahr, Instrument, Zielland,
Projekt, beteiligten Unternehmen, Rohstoff bzw. Produktgruppe,
Volumen [gesamt und Deutschlandanteil], Laufzeit und Status auflisten)?
Vorbemerkung zu den Garantien für Ungebundene Finanzkredite (UFK), den
Investitionsgarantien und den Exportkreditgarantien:
Als „Rohstoffe“ werden metallische sowie fossile Rohstoffe betrachtet. Diese
wurden in die Auswertung einbezogen. Nicht enthalten sind hingegen
Baurohstoffe und nachwachsende Rohstoffe (z. B. Holz etc.).
Unter „Rohstoffverarbeitung“ wurden die jeweils ersten Verarbeitungsstufen
der genannten Rohstoffe einbezogen, aber keine fossilen Kraftwerke.
Für den Begriff „Rohstofftransport“ wurden solche Projekte berücksichtigt, die
eindeutig und ausschließlich dem Transport der genannten Rohstoffe dienen.
Die Beteiligung der Unternehmen wird als Betriebs-/Geschäftsgeheimnis
eingestuft, weshalb die Namen der beteiligten Unternehmen bei dieser und den
folgenden Antworten nicht enthalten sind.
Tabelle: Übernommene UFK-Garantien in Schwellen- und
Entwicklungsländern
Jahr Instrument Land Rohstoff Volumen Kreditlaufzeit Datum
Antragstell
ung
Datum
Garantieübernahme
2024 UFK Chile Kupfer USD
500 Mio.
11,5 Jahre 19. Januar
2023
21. März
2024
Tabelle: Übernommene Investitionsgarantien in Schwellen- und
Entwicklungsländern
Hinweis: Sämtliche der nachfolgend aufgeführten Projekte entfallen auf das
Jahr 2022.
Land Algerien China Malaysia Serbien
Förderung/
Verarbeitung
Förderung Verarbeitung Verarbeitung Verarbeitung
Sektor Erdöl- /
Erdgasaufsuchung und -
gewinnung
(Erdöl, -gas)
Sonstige Chemische
und
Pharmazeutische Industrie
(Lithium)
Datenverarbeitungstechnik
(Siliziumkarbid)
Glas- &
Keramikindustrie
(Chrom, Nickel)
Anzahl Projekte 1 1 1 1
Volumen
(Kapitaldeckung
in Millionen
Euro)
104,3 652,3 150,0 65,0
Auflage zu
Umwelt-, Sozial- und
Menschenrechtsaspekten
ja nein nein nein
Zu übernommenen Exportkreditgarantien in Schwellen- und
Entwicklungsländern siehe Anlage 5.1
Tabelle: Projekte mit Eigenkapitalbeteiligung durch die KfW
Projektname
Jahr Instrument Zielland
Projektbeschreibung
Rohstoff Volumen Laufzeit
und Status
Vulcan 2025 Direkte
Eigenkapitalbeteiligung
Deutschland Abbau und
Weiterverarbeitung von
Lithium im
Oberrheingraben,
welches aus Sole
durch
Geothermiebohrungen
gewonnen
wird.
Zielrohstoff:
Lithiumhydroxid
KfW Invest:
150 Mio.
Euro,
Gesamtfinanzierung rund
2,2 Mrd.
Euro
Projektstatus:
Baubeginn
Laufzeit:
Bauzeit von
rund vier
Jahren,
danach Abbau
und
Weiterverarbeitung
über mehrere
Jahrzehnte
(abhängig
vom
Vorkommen)
1 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/05977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
32. Wie hoch ist der Anteil der seit 2021 bewilligten öffentlichen
Finanzierungshilfen in den Bereichen Rohstoffgewinnung, Rohstoffverarbeitung,
Rohstofftransport und rohstoffbezogene Energie- und
Infrastrukturprojekte (UFK, Investitionsgarantien, Hermes, KfW bzw. DEG), der sich auf
fossile Rohstoffe oder mit fossilen Rohstoffen verbundene Infrastruktur
bezieht?
Der Anteil der seit 2021 übernommenen Exportkreditgarantien in den
Bereichen Rohstoffgewinnung, -verarbeitung, -transport und rohstoffbezogene
Energie- und Infrastrukturprojekte (jeweils gemäß dem in der Antwort zu Frage 31
genannten Begriffsverständnis), der sich auf fossile Rohstoffe oder mit fossilen
Rohstoffen verbundene Infrastruktur bezieht, beträgt rund 60 Prozent, der für
UFK-Garantien 0 Prozent.
Der Anteil der seit 2021 übernommenen Investitionsgarantien in den Bereichen
Rohstoffgewinnung, -verarbeitung, -transport und rohstoffbezogene Energie-
und Infrastrukturprojekte (jeweils gemäß dem in der Antwort zu Frage 31
genannten Begriffsverständnis), der sich auf fossile Rohstoffe oder mit fossilen
Rohstoffen verbundene Infrastruktur bezieht, beträgt rund 11 Prozent.
33. Welche renditebezogenen Steuerungsvorgaben gelten nach Kenntnis der
Bundesregierung innerhalb der KfW-Gruppe, insbesondere bei DEG und
der KfW IPEX-Bank, für Finanzierungen und Beteiligungen im
Rohstoff- und rohstoffnahen Infrastrukturkontext, wie werden diese
Vorgaben durch die Bundesregierung gesetzt bzw. gebilligt, welche
Auswirkungen hatten sie seit 2021 auf die Auswahl, Konditionen oder
Ablehnung rohstoffbezogener Vorhaben, und wie werden die in diesen
Geschäftsfeldern erzielten Jahresüberschüsse verwendet?
Finanzielle Zusammenarbeit (FZ): Negativanzeige – im Rahmen der FZ gibt es
keine rendite-bezogenen Steuerungsvorgaben für Finanzierungen und
Beteiligungen im Rohstoff- und rohstoffnahen Infrastrukturkontext.
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG): Die DEG
finanziert ausschließlich privatwirtschaftliche Vorhaben – weit überwiegend aus
eigenen Mitteln und auf eigenes Risiko. Sie refinanziert sich innerhalb der KfW
und thesauriert die Erträge ihrer Finanzierungen im Eigenkapital, um ihre
eigene Risikotragfähigkeit zu wahren und auszubauen. Gewinnausschüttungen an
die Gesellschafterin oder Dritte sind nach dem Gesellschaftsvertrag der DEG
nicht zulässig.
34. Welche spezifischen menschenrechtlichen und umweltbezogenen
Prüfkriterien werden bei der Vergabe von UFK-Garantien,
Investitionsgarantien und Hermesdeckungen im Rohstoffbereich angewandt, und in wie
vielen Fällen haben diese Prüfungen seit 2021 zu Auflagen,
Ablehnungen oder Projektänderungen geführt (bitte tabellarisch nach Jahr,
Instrument, Zielland und Ergebnis aufschlüsseln)?
Im Bereich der Exportkreditgarantien des Bundes gelten für die Prüfung von
Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsaspekten (im Folgenden: USM-Aspekte)
bereits seit 2004 gemeinsame Regeln der OECD, die sogenannten Common
Approaches („Recommendations of the Council on Common Approaches for
Officially Supported Export Credits and Environmental and Social Due
Diligence“). Sie legen die Verfahrens- und Prüfanforderungen der OECD-
Exportkreditagenturen fest. USM-Aspekte stellen ein wesentliches Kriterium bei der
Prüfung der Förderungswürdigkeit von beantragten Exportkreditgarantien dar.
Die Common Approaches beschreiben die grundsätzlichen Vorgaben für eine
Prüfung und legen fest, welche Prüfmaßstäbe anzulegen sind, insbesondere die
nachfolgend beschriebenen. Ein Projekt muss zunächst die nationale
Gesetzgebung des Bestellerlandes einhalten. Der Nachweis kann etwa durch
Informationen zu lokalen Genehmigungen wie beispielsweise Betriebs- oder
Umweltgenehmigungen erfolgen. Darüber hinaus verlangen die Common Approaches
einen Abgleich mit den internationalen Standards der Weltbankgruppe. Dies
sind im Einzelnen die Performance Standards der International Finance
Corporation (IFC Performance Standards) und die World Bank Environmental and
Social Standards sowie die technischen Sektorrichtlinien der Weltbankgruppe,
die Environmental, Health, and Safety Guidelines (EHS Guidelines). Werden
bei der Prüfung der USM-Aspekte Abweichungen von diesen internationalen
Standards identifiziert, werden grundsätzlich geeignete Abhilfemaßnahmen und
Korrekturmaßnahmen für das Projekt definiert und in einem Monitoring über
einen sogenannten Environmental and Social Action Plan (ESAP) mit
verbindlichen Fristen und Zuständigkeiten adressiert. Der ESAP ist Bestandteil der
Finanzierungsdokumente, wodurch die Umsetzung der ESAP-Maßnahmen
verpflichtend wird. Die Umsetzung der ESAP-Maßnahmen wird im Rahmen des
Monitorings eng begleitet.
Die Berücksichtigung von Menschenrechten nimmt im Rahmen der Prüfung
der USM-Aspekte einen hohen Stellenwert ein. So werden Themen wie zum
Beispiel Arbeitssicherheit, Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung,
Rechtmäßigkeit von Landerwerb und Umsiedlung, Schutz indigener Völker, Schutz
von Kulturerbe, Konsultationsmöglichkeiten der Betroffenen,
Arbeitnehmerrechte, der Schutz von Minderheiten und besonders verletzlichen Gruppen
sowie die Existenz eines Beschwerdemechanismus untersucht. In diesem
Zusammenhang werden die veröffentlichten Berichte der Nationalen Kontaktstelle für
die OECD-Leitsätze (NKS) gemäß Common Approaches in die Prüfung
einbezogen. Von den antragstellenden Unternehmen erwartet die Bundesregierung
zudem, dass sie bei ihrer Geschäftstätigkeit den etablierten Kanon der
Menschenrechte beachten. Die Unternehmen sind aufgefordert, sich gemäß den
OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen (OECD-Leitsätze) zu
verhalten und ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen, wie sie
im deutschen Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der UN-
Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UN-Leitprinzipien) formuliert ist.
Zur Herstellung eines kohärenten Vorgehens innerhalb der
Außenwirtschaftsförderinstrumente orientiert sich auch das USM-Verfahren der
Investitionsgarantien an den Vorgaben der OECD Common Approaches. Weitere
internationale Leitlinien, z. B. im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte sowie der
Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte werden ebenfalls
umgesetzt.
Mindestvoraussetzung für die Übernahme einer Investitionsgarantie ist, dass
die nationalen Standards des Anlagelands eingehalten werden. Investitionen
mit relevanten umwelt-, sozial- und menschenrechtlichen Risiken werden einer
umfassenden Prüfung unterzogen. Als Maßstab werden für die relevanten
Bereiche die Performance Standards der International Finance Corporation sowie
die sektorenspezifischen Environmental, Health and Safety Guidelines der
Weltbankgruppe angelegt. Je nach Relevanz der Auswirkungen muss der
Garantienehmer regelmäßig über die Situation und weitere Entwicklung des
Projekts auch hinsichtlich der Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsaspekte
berichten.
Auch im Rahmen der UFK-Garantien des Bundes werden Projekte unter USM-
Aspekten eingehend auf ihre Auswirkungen geprüft. Mindestvoraussetzung für
die Indeckungnahme eines UFK ist die Einhaltung der Standards des
Projektlandes. Daneben wird jedes Projekt einem Screening, einer Kategorisierung
und einer Prüfung gemäß den OECD Common Approaches unterzogen. Für die
abschließende Bewertung der Förderungswürdigkeit wird die Einhaltung der
IFC Performance Standards und der einschlägigen EHS Guidelines überprüft.
Im Rahmen der Prüfung ist zudem für gewöhnlich ein Umwelt- und
Sozialgutachten (Environment & Social Impact Assessment-ESIA) vorzulegen. Auch für
UFK-Garantien werden grundsätzlich Monitoring-Maßnahmen vereinbart,
wenn im Rahmen der Prüfung Lücken zu den internationalen Standards
identifiziert werden.
Auflagen: In den in der Antwort zu Frage 31 aufgelisteten Projekten haben die
Prüfungen in zwei Fällen zu Anforderungen geführt (2002 DIA Algerien und
2024 UFK Chile). Im Rahmen der Investitionsgarantie wurde der
Garantienehmer zur Umsetzung eines Environmental and Social Action Plans (ESAP)
verpflichtet. Im Rahmen der UFK-Garantie wurde ebenfalls vereinbart, dass ein
ESAP in Abstimmung mit dem Bund auf Basis der IFC Performance Standards
zu finalisieren war und der ESAP umgesetzt und durch die finanzierende Bank
überwacht wird. Zudem muss der Bund über Abweichungen von nationalen
Vorgaben sowie über Abweichungen von den im ESAP vorgesehenen
Maßnahmen informiert und bei materiellen Abweichungen in die Planung von
Gegenmaßnahmen eingebunden werden. Darüber hinaus müssen Monitoring-Berichte
zur Verfügung gestellt werden.
Ablehnungen: Die Entscheidung, ob ein beantragtes Geschäft in Deckung
genommen wird, hängt von verschiedenen Parametern ab, neben Fragen der
Förderungswürdigkeit (u. a. aufgrund von USM-Aspekten) etwa auch die
risikomäßige Vertretbarkeit des Geschäfts. Demnach kann keine Aussage dazu
getroffen werden, wie viele Anträge seit 2021 allein aus USM-Aspekten nicht in
Deckung genommen wurden. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die
meisten Antragsteller die Anforderungen der USM-Prüfung sehr gut kennen und
keine Anträge stellen, die aller Vorrausicht nach keine Aussicht auf
Indeckungnahme haben, bzw. die Möglichkeit nutzen, bereits gestellte Anträge
zurückzuziehen.
Projektänderungen: Regelmäßig – wie auch in den beiden genannten Projekten
– führen Antragsbearbeitungen von Exportkreditgarantien im
Anwendungsbereich der OECD Common Approaches, UFK-Garantien und
Investitionsgarantien vor dem Hintergrund der oben beschriebenen USM-Prüfanforderungen
(wie etwa Monitoring-Anforderungen oder andere Maßnahmen) zu
Projektänderungen. Dies liegt insbesondere darin begründet, dass die Projekte nicht nur
nationale sondern auch internationale Standards einhalten müssen.
35. In welchen rohstoffbezogenen Vorhaben, die seit 2021 durch die
genannten Instrumente unterstützt wurden, wurden den zuständigen Stellen
Hinweise oder Beschwerden zu Menschenrechts-, Arbeitsrechts- oder
Umweltverstößen bekannt, und welche Konsequenzen hatte dies jeweils für
die Förderung (bitte tabellarisch nach Projekt, Instrument, Zielland, Art
des Vorwurfs, Zeitpunkt des Bekanntwerdens und ergriffenen
Maßnahmen auflisten)?
In den in der Antwort zu Frage 31 aufgelisteten Projekten wurden in den
folgenden Fällen Hinweise oder Beschwerden zu Menschenrechts-,
Arbeitsrechtsoder Umweltverstößen identifiziert.
Jahr Instrument Zielland Art des Vorwurfs
2022 DIA Serbien Umweltverstöße
2022 EKG Ghana Umweltverstöße
2024 UFK Chile Umweltverstöße
Die in der Tabelle genannten Hinweise oder Beschwerden wurden jeweils zum
Zeitpunkt der Prüfung der USM-Aspekte bekannt. Welche Maßnahmen beim
Bekanntwerden von Beschwerden ergriffen werden, hängt von verschiedenen
Faktoren ab (u. a. Art, Alter, Häufigkeit und Schwere der Beschwerden,
Belastbarkeit der Quellen, Deckungsart und -status, Zeitpunkt des Bekanntwerdens).
Bei den hier genannten Projekten konnte der jeweilige Sachverhalt im Rahmen
der Prüfung durch eigene Recherchen mit externen Datenbankenanbietern
sowie öffentlich zugänglichen Quellen, durch Kontakt zu Antragstellern,
ausländischen Kunden oder Deutschen Botschaften vor Ort sowie teilweise durch
Standortbesuche vor Ort geklärt werden. Beim Projekt in Chile wurden
zusätzlich Anforderungen als Voraussetzung für die Übernahme der Deckung
formuliert (siehe hierzu auch die Antwort zu Frage 34).
36. Welche Teile der KfW-Gruppe (KfW-Zentrale, DEG, IPEX-Bank) sollen
mit der Umsetzung eines Rohstofffonds betraut werden, und wie stellt
die Bundesregierung sicher, dass für alle Beteiligten einheitliche,
verbindliche Transparenz-, Menschenrechts- und Rechenschaftsstandards
gelten?
An der Umsetzung des Rohstofffonds sind das KfW-Generalsekretariat und die
KfW-IPEX-Bank beteiligt. Sie unterliegen dabei den Weisungen der
Bundesregierung. Bei der Vorselektion der Projekte achtet die KfW u. a. darauf, dass
anerkannte internationale ESG-Kriterien und -Standards, wie sie auch für
andere Instrumente wie UFK-Garantien gelten, eingehalten werden. Bei Projekten,
die anschließend einer vertieften Prüfung unterzogen werden, nimmt die KfW
zur Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards durch die jeweiligen
Unternehmen Stellung. Die Ergebnisse fließen in die Entscheidung der
Bundesregierung über eine Beteiligung an einem Unternehmen ein.
37. Welche Projekte haben sich bislang auf den Rohstofffonds beworben
(bitte tabellarisch nach Projektname bzw. Projektgesellschaft, Zielland,
Ort bzw. Region, Rohstoff bzw. Produktgruppe und Art des Vorhabens
darstellen)
Beim Rohstofffonds liegen zahlreiche Bewerbungen vor, die sich aktuell in
unterschiedlichen Phasen der Prüfung befinden. Die Bewerbungen unterliegen
dem Schutz vertraulicher Unternehmensdaten. Weitere Beteiligungen des
Fonds werden nach abgeschlossener erfolgreicher Prüfung bekanntgegeben.
38. Welche Vorgaben macht die Bundesregierung als Aufsichtsorgan der
KfW (einschließlich DEG und IPEX-Bank), um sicherzustellen, dass
sozial- und umweltrelevante Projektunterlagen bei KfW-finanzierten
Vorhaben grundsätzlich vor der Finanzierungsentscheidung mit
ausreichender Vorlaufzeit, maschinenlesbar und öffentlich zugänglich veröffentlicht
werden – einschließlich englischer und, soweit erforderlich, lokaler
Sprachversionen – und dass deren Veröffentlichung nicht von
Zustimmungspflichten der Kundinnen und Kunden abhängig gemacht wird, und
inwiefern beabsichtigt die Bundesregierung, die Veröffentlichungspraxis
der KfW an internationale Good Practice wie das Disclosure-Portal der
International Finance Corporation (IFC) anzugleichen?
Die KfW als Kreditinstitut unterliegt dem Bankgeheimnis (siehe dazu bereits
die ausführliche Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der
Fraktion der AfD „Umfassende Analyse der Transparenz, Rückzahlungsdynamiken,
Risikosteuerung und nachhaltigen Wirkungen von Darlehen der Finanziellen
Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern“ auf
Bundestagsdrucksache 21/2932) und darf folglich keine kundenbezogenen Informationen
ohne dessen Zustimmung veröffentlichen.
Bei vorausgesetzter vertraglicher Zustimmung des Kunden, veröffentlicht die
DEG seit 2015 in einer Datenbank auf ihrer Internetseite investitionsbezogene
Informationen zu den von ihr neu zugesagten Engagements, mit Angaben zum
mitfinanzierten Kunden, Zweck des Vorhabens, Finanzierungsvolumen sowie
der Umwelt- und Sozialkategorie. Zwingend erforderlich für die
Veröffentlichung ist hier jeweils die vertragliche Zustimmung des Kunden. Die
Informationen geben den Status zum Zeitpunkt der Zusage der Finanzierung wieder.
39. Wie stellt die KfW IPEX sicher, dass keine Projekte gefördert werden,
die im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzung und
Umweltzerstörung stehen?
Die KfW IPEX-Bank fördert keine Projekte. Alle neuen und mit wesentlichen
Änderungen einhergehenden Vorhaben, die die KfW IPEX-Bank mit
Finanzierungs- oder Beratungsleistungen begleitet, sind Gegenstand einer Umwelt- und
Sozialverträglichkeitsprüfung auf Grundlage der der jeweils geltenden
Nachhaltigkeitsrichtlinie. Diese ist öffentlich zugänglich unter www.kfw-ipex-ban
k.de/Nachhaltigkeit/Nachhaltigkeitsrichtlinie-der-KfW-IPEX-Bank/.
40. Welche Teile der Umwelt-, Klima-, Sozial- und Menschenrechtsprüfung
führt die KfW selbst durch, und welche werden auf Kunden bzw.
Projektträger verlagert?
Ergänzende Informationen zur Durchführung der Umwelt- und
Sozialverträglichkeitsprüfungen der verschiedenen Geschäftsbereiche der KfW, sind unter
folgendem Link sowie in den veröffentlichten Nachhaltigkeitsrichtlinien zu
finden: www.kfw.de/nachhaltigkeit/%C3 Prozent9Cber-die-KfW/Nachhaltigkeit/
Strategie-Management/Umwelt-Sozialvertr%C3 ProzentA4glichkeitspr%C3 Pr
ozentBCfungen/.
41. Warum verfügt die KfW IPEX-Bank bislang über keinen eigenen
unabhängigen Beschwerdemechanismus, wie dies bei anderen öffentlichen
Förderbanken der Fall ist, und welche Schritte plant die Bundesregierung
(als Eigentümerin bzw. Aufsicht), um einen unabhängigen, budgetär
abgesicherten Beschwerdemechanismus einzurichten?
Die KfW IPEX-Bank ist keine öffentliche Förderbank sondern unterliegt
banküblichen Anforderungen an Kreditinstitute. Sie agiert zu marktüblichen
Konditionen. Für Beschwerden existieren unterschiedliche Kanäle, über die
Betroffene jederzeit eine Beschwerde einreichen können: www.kfw-ipex-bank.de/Intern
ationale-Finanzierung/KfW-IPEX-Bank/KfW-IPEX-Bank-Beschwerdeformula
r.html.
42. Gibt es bei der KfW einen regelmäßigen Austausch mit Vertreterinnen
und Vertretern von Gewerkschaften und Zivilgesellschaft, und wenn
nein, ist dieser in Zukunft geplant, wie auch bei der Europäischen
Investitionsbank (EIB) und anderen Banken?
Die KfW tauscht sich zu relevanten Themen regelmäßig mit Stakeholdern aus
Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft aus. Dazu gibt es je
nach Geschäftsbereich verschiedene Austauschformate. Besonders
hervorzuheben ist ein halbjährlicher Austausch mit Vertretern von Zivilgesellschaft,
Forschung und Wissenschaft sowie Finanz-/und Realwirtschaft unter den Namen
„Nachhaltigkeit verbindet“, u. a. zu Strategischen Fragen der Nachhaltigkeit.
43. Welche UFK-Garantien wurden seit 2020 bewilligt, und welche Anträge
sind derzeit anhängig (bitte tabellarisch nach Land, Projektgesellschaft,
Rohstoff bzw. Produktgruppe, deutschem Abnehmer, Volumen,
Kreditlaufzeit, Datum der Antragstellung sowie Datum der Garantieübernahme
bzw. geplantem Entscheidungszeitpunkt darstellen)?
Endgültig in Deckung genommene UFK-Garantien:
Die endgültig in Deckung genommenen UFK-Garantien sind in der Tabelle in
der Antwort zu Frage 31 aufgeführt. Die anhängigen Anträge sind in der
nachfolgenden Tabelle dargestellt.
Anträge UFK-Garantien
Jahr
Instrument
Land Rohstoff Beantragtes
Volumen in
Mio. USD
Kreditlaufzeit in
Jahre
Datum
Antragstellung
Geplanter
Entscheidungszeitpunkt
2023 UFK Türkei Kupfer bis zu 200 rund 8 23. Februar
2023
Offen
2023 UFK Kanada Kupfer /
Platinmetalle
bis zu 200 rund 6,25 25. Mai 2023 Offen
2023 UFK
Australien
Seltene
Erden
bis zu 115 rund 9 21. August
2023
Offen
2024 UFK
Tansania
Graphit bis zu 105. rund 11 28. März 2024 Offen
2024 UFK
Pakistan
Kupfer bis zu 600 rund 12 18. September
2024
Offen
2025 UFK
Schweden
Kupfer bis zu 180,7 rund 10 8. Dezember
2025
Offen
Informationen zu beteiligten angestrebten Abnehmern sowie die Projektnamen
berühren verfassungsrechtlich geschützte Geschäftsgeheimnisse und
Grundrechte der beteiligten Unternehmen und Personen. Sie können daher nicht
öffentlich bereitgestellt werden.
44. Aus welchen Ländern wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit
2015 welche Mengen kritischer und strategischer Rohstoffe (bitte
Rohstoffe benennen) in Rohform sowie als relevante Halb- und
Fertigprodukte exportiert (bitte jährlich und unter Angabe der zugrunde gelegten
Waren- bzw. Produktkategorien tabellarisch, inklusive der Top-5-
Herkunftsländer und deren Anteil, aufschlüsseln)?
Die Tabellen in der Anlage 6 zeigen die deutschen Importe von kritischen und
strategischen Rohstoffen nach Definition der EU in Form von Reinformen,
Halbzeugen und Waren. Es liegen nicht zu allen Warengruppen detaillierte
Warencodes für den gesamten Zeitraum vor, weswegen in einzelnen Fällen keine
Zeitreihen seit 2015 dargestellt werden konnten. Die verwendeten
Abkürzungen und Warencodes sind im Anschluss an die Tabellen definiert.1
1 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
45. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung zur Verarbeitungstiefe
der Rohstoffimporte nach Deutschland vor, und welche
Schlussfolgerungen zieht sie daraus für ihre Rohstoffpolitik?
Deutschland importiert vor allem Rohstoffe der unteren Wertschöpfungsstufen
wie Erze und Konzentrate, Zwischen- und Vorprodukte wie Ferrolegierungen,
Oxide und Hydroxide sowie Recyclingrohstoffe mit dem Ziel der
Weiterverarbeitung zu höherwertigen Produkten in Deutschland.
Die Bundesregierung unterstützt die deutschen Unternehmen bei der
Diversifizierung ihrer Rohstoffversorgung mit unterschiedlichen Instrumenten, wie dem
UFK und dem Rohstofffonds. Weiterhin unterstützt die Bundesregierung die
EU-Kommission bei der Umsetzung des CRMA.
46. Welche quantifizierten Annahmen oder Szenarien nutzt die
Bundesregierung, um zu bestimmen, welchen Anteil des künftigen Rohstoffbedarfs
Deutschlands sie durch Recycling, Materialeffizienz, Substitution und
längere Produktnutzung decken bzw. einsparen will (bitte Annahmen,
Zielwerte, Zeithorizonte und die jeweils betroffenen Rohstoffe nennen)?
Die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) formuliert ein Leitbild zur
Senkung des Primärrohstoffverbrauchs sowie ein Ziel zur Schließung von
Stoffkreisläufen, welches das Ziel der EU, den prozentualen Anteil von
Sekundärrohstoffen an der Gesamtmenge aller genutzten Rohstoffe gegenüber dem
Ausgangswert im Jahr 2021 bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln, national
aufgreift. Diesen übergeordneten Zielsetzungen liegen mehrere Studien zugrunde,
insbesondere die RESCUE-Studie des Umweltbundesamtes (www.umweltbund
esamt.de/themen/klima-energie/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland/szen
arien-projektionen/rescue-wege-in-eine-ressourcenschonende).
Gesamtwirtschaftliche Modelle und Szenarien basieren auf Annahmen zu möglichen
Materialflüssen. Eine Analyse von UBA und DERA ergab, dass es zahlreiche
Datenlücken in den Wertschöpfungsketten von Metallen zum derzeitigen Recycling
gibt. In europäischen und nationalen Strategien und Gesetzen werden Ziele
festgeschrieben, deren Zielerreichung mit Hilfe von Indikatoren gemessen
werden soll. Insbesondere der CRMA der EU setzt eine Reihe von Benchmarks
und Berichtsaufgaben für die Mitgliedsländer fest, die in den nächsten Jahren
zu erfüllen sind. Die NKWS nimmt in ihren Zielen Bezug auf Ziele des
CRMA. Hierzu gehört das Ziel zur Erreichung einer Recyclingkapazität von
25 Prozent für strategische Rohstoffe innerhalb der EU. Zur Abbildung
derartiger Ist- und Soll-Zustände von Stoffkreisläufen bedarf es neuer Informationen
und Daten entlang der jeweiligen Wertschöpfungsketten, welche derzeit noch
nicht vorliegen.
47. Wie viele beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
eingegangene Beschwerden bzw. Hinweise nach dem
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz bezogen sich seit 2023 auf Sachverhalte im
Rohstoffsektor bzw. in rohstoffnahen Wertschöpfungsketten, und welche
Rohstoffe und Länder waren betroffen (bitte nach Jahr, Rohstoff bzw.
Produktgruppe, Land bzw. Region und Art des mutmaßlichen Verstoßes
tabellarisch aufschlüsseln), und in wie vielen dieser rohstoffbezogenen Fälle
wurden vom BAFA vertiefte Prüfverfahren eingeleitet, konkrete
Auflagen gegenüber Unternehmen ausgesprochen oder
Ordnungswidrigkeitenverfahren vorbereitet bzw. eingeleitet (bitte nach Jahr und Ergebnisart
tabellarisch aufschlüsseln)?
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat insgesamt 18
Vorgänge identifiziert, die den vorgegebenen Kriterien entsprechen (es wird ein
Fokus auf mineralische Rohstoffe unterstellt). Die im Einzelnen beim BAFA
eingegangenen Fälle können der in der Anlage 7 befindlichen Tabelle
entnommen werden. Allerdings liegt die Anzahl der bei BAFA geführten Verfahren
höher, da sich beispielsweise mit einem Antrag auf behördliches Tätigwerden
auch mehrere Personen beim BAFA melden können und diese Verfahren dann
einzeln zu führen sind (siehe die Kommentarspalte in der Tabelle). In acht der
18 identifizierten Vorgänge wurden durch das BAFA risikobasierte Kontrollen
eingeleitet, von denen sieben derzeit (Stand: 13. März 2026) noch nicht
abgeschlossen sind. Weitere Verfahrensschritte wurden bislang nicht eingeleitet. Die
erbetene Aufschlüsselung nach Jahren ist in der nachfolgenden Tabelle
abgebildet:1
Verfahrensschritt Vorgänge
2023
Vorgänge
2024
Vorgänge
2025
Vorgänge
2026
Vorgänge
gesamt
Einleitung risikobasierter
Kontrollen
1 7 8
48. Wie ist der Stand der beim BAFA anhängigen Beschwerdeverfahren
nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die auf die im November
2025 von Misereor und Red Muqui gegen Aurubis eingereichte
Beschwerde zurückgeht (bitte den Verfahrensstand darstellen), welche
nächsten Verfahrensschritte sind vorgesehen, und bis wann rechnet die
Bundesregierung mit einem Abschluss?
Diesbezüglich sind zwei Vorgänge mit folgenden Sachständen beim BAFA
anhängig:
1. Der bei BAFA am 25. November 2025 eingegangene Antrag auf
behördliches Tätigwerden in dem Beschwerdeverfahren ist aus Sicht des BAFA
zulässig und an das betroffene Unternehmen wurden mit Schreiben vom
21. Januar 2026 eine entsprechende Zwischenmitteilung sowie ein
Auskunftsersuchen gerichtet. Das Unternehmen nahm hierzu mit Schreiben
vom 23. Februar 2026 Stellung. Die eingegangene Stellungnahme wird
gegenwärtig geprüft.
2. Mit Blick auf den beim BAFA am 25. November 2025 eingegangenen
Hinweis ist das BAFA nach Sichtung und Prüfung der eingereichten Unterlagen
gemäß § 14 Absatz 1 Nummer 1 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes
(LkSG) von Amts wegen tätig geworden. Mit Schreiben vom 11. Februar
2026 wurde gegenüber dem betroffenen Unternehmen eine anlassbezogene
Kontrolle eröffnet und um Auskünfte gebeten; dem Unternehmen wurde
dabei Gelegenheit eingeräumt, bis zum 13. März 2026 Stellung zu nehmen.
Die Antwort des Unternehmens liegt vor und aktuell noch ausgeweitet.
Für beide Vorgänge gilt, dass das BAFA die eingegangenen Informationen
sowie die Antworten des Unternehmens gegenwärtig mit gebotener Sorgfalt
überprüft.
1 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
49. Aus welchen Ländern wurden seit 2015 welche Mengen und Werte von
Zinn, Tantal (einschließlich Erze bzw. Konzentrate wie Coltan), Wolfram
sowie Gold exportiert (bitte jährlich und unter Angabe der zugrunde
gelegten Waren bzw. Produktkategorien sowie nach Verarbeitungsstufe und
wichtigsten Herkunftsländern tabellarisch aufschlüsseln)?
Die Tabellen in Anlage 8 zeigen die deutschen Importe von Gold, Tantal,
Wolfram und Zinn. Es liegen nicht zu allen Warengruppen detaillierte Warencodes
für den gesamten Zeitraum vor, weswegen in einzelnen Fällen keine Zeitreihen
seit 2015 dargestellt werden konnten. Die verwendeten Abkürzungen und
Warencodes sind im Anschluss an die Tabellen definiert.1
50. Wie viele in Deutschland ansässige Unionseinführer fallen seit 2021
nach Kenntnis der Bundesregierung unter die Verordnung (EU) 2017/821
(bitte nach Jahr und 3TG-Mineral/Metall), wie viele risikobasierte
Kontrollen führte die zuständige Behörde durch, welche Hauptmängel
wurden festgestellt, und welche Maßnahmen bzw. Sanktionen wurden
ergriffen (bitte nach Jahr und Ergebnisart aufschlüsseln)?
Über die Anzahl der betroffenen Unionseinführer berichtet die Deutsche
Kontrollstelle EU-Sorgfaltspflichten in Rohstofflieferketten (DEKSOR) jährlich
gemäß § 3 Absatz 4 des Mineralische-Rohstoffe-Sorgfaltspflichten-Gesetzes
(MinRohSorgG) auf ihrer Internetseite (www.bgr.bund.de/DE/BGR/Deksor/Re
chtsgrundlagen/rechtsgrundlagen_node.html) über den Vollzug der Verordnung
(EU) 2017/821 (sogenannte Konfliktminerale-Verordnung).
Soweit die Zahlen von den in den Berichten der DEKSOR veröffentlichten
Zahlen leicht abweichen, so ist dies dem Umstand geschuldet, dass auch
Unternehmen mit Sitz im Ausland unter einer deutschen Zollidentifikationsnummer
(TIN/EORI) nach Deutschland importieren. Die Anfrage zielte jedoch lediglich
auf Unternehmen mit Sitz in Deutschland ab. Zudem werden auch bei den
deutschen Zollbehörden Importe nach Deutschland von ausländischen
Unternehmen mit ausländischer TIN angemeldet. Solche Importeure werden in den
Darstellungen der DEKSOR grundsätzlich als deutsche EU-Importe geführt, waren
jedoch auch nicht Gegenstand dieser Anfrage.
Zu beachten ist, dass die folgende Darstellung Mehrfachzählungen beinhaltet.
So werden Unionseinführer, die verschiedenen Minerale/Metalle über der
jeweiligen Mengenschwelle importieren, mehrfach gezählt (Beispiel:
Unternehmen A importiert Gold, Golderze und Tantalwaren. Es wird in diesen drei
Kategorien jeweils als Unionseinführer betrachtet).
Zur Anzahl der Unionseinführer im Anwendungsbereich der Verordnung siehe
Anlage 9.2
Zu Kontrollen durch die DEKSOR, kontrollierte Unternehmen, Verstöße und
Abhilfemaßnahmen – Übersicht:
Die DEKSOR kontrolliert gemäß Artikel 11 Verordnung (EU) 2017/821 mit
nachträglichen Kontrollen. Das Bezugsjahr zur Bestimmung der
Mengenschwelle und damit des Anwendungsbereiches ist somit immer das
vorausgegangene Jahr. Die Verpflichtungen der Verordnung Sorgfaltspflichten
einzuhalten wurde im Jahr 2021 wirksam. Somit hat die DEKSOR seit dem Jahr 2022
erstmals Kontrollen für das zu kontrollierende Jahr 2021 (Kontrolljahr)
vorgenommen.
1 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
2 Von einer Drucklegung der Tabelle wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5977 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Die Zahlen sind über die Jahre hinweg nicht vollumfänglich vergleichbar, da
die Zählweise über die Jahre angepasst wurde. So sollten zu Beginn der
Kontrollen Verstöße bzw. Mängel zunächst darauf bezogen worden, ob in
eingereichten Auditberichten Verstöße gegen die Sorgfaltspflichten aufgezeigt
wurden. Da sich im Laufe der Kontrollen jedoch herausstellte, dass Auditberichte
grundsätzlich nicht vorgelegt werden konnten, lässt sich das erste Kontrolljahr
nicht mit den folgenden vergleichen. Auch gibt es im Rahmen der von der
DEKSOR erlassenen Kontrollbescheide Zusammenfassungen einzelner Punkte.
Mit zunehmender Kontrollerfahrung hat sich gezeigt, dass ursprünglich
getrennte Punkte zusammenzufassen bzw. umfassende Punkte aufzuspalten
waren.
Die Diskrepanz zwischen festgestellten Verstößen und Abhilfemaßnahmen ist
zum einen dem Umstand geschuldet, dass Verstöße auf das Vorjahr
referenzieren und im laufenden Kontrollverfahren in der Regel einige Punkte adressiert
und beseitigt werden und damit eine Abhilfe nicht mehr erforderlich ist. Zum
anderen fasst die DEKSOR insbesondere in Fällen zahlreicher, umfassender
Verstöße aus verwaltungspraktischen Gründen zu Oberpunkten zusammen. So
wird regelmäßig als Abhilfemaßnahme ein Zeitplan zur Beseitigung der
festgestellten Verstöße angeordnet, der sich dann auf entsprechend viele einzelne
Verstöße bezieht.
2021 2022 2023 2024 2025
Kontrollen 0 23 15 13 12
Verstöße 156 44 91 16
Managementsystem 76 17 32 8
Risikomanagement 25 11 26 4
Audit 20 7 9 1
Offenlegungspflichten 35 9 24 3
Abhilfemaßnahmen 125 38 37 11
Im Jahr 2025 sind bisher vier Verfahren abgeschlossen, eines davon befindet sich im
Widerspruchsverfahren. Die Übrigen Verfahren laufen noch, sodass eine Angabe über festgestellte Verstöße
(noch) nicht möglich ist.
Inklusive vier Wiederholungskontrollen.
Aus den Kontrollen hervorgegangene Hauptmängel (Verstöße):
Die DEKSOR hat erstmals in 2025 die Verstöße unter den Kategorien
Managementsystem, Risikomanagement, Auditpflicht und Offenlegungspflichten
weiter nach den einzelnen Pflichten konkretisiert, um ein schärferes Bild der
Umsetzung der Sorgfaltspflichten bei den Unternehmen zu zeigen. So werden etwa
in der Kategorie Managementsystem Punkte wie Veröffentlichung der
Lieferkettenpolitik, Rückverfolgungssystem und Beschwerdemechanismus (neben
weiteren Punkten) explizit aufgeführt.
Die hier aufgeführten Verstöße sind in der Art und im Umfang mit den
Erkenntnissen aus den bisherigen Kontrolljahren vergleichbar und spiegeln die
dort gefundenen Ergebnisse gut wider:
Viele der für die Umsetzung der Sorgfaltspflichten verantwortlichen
Unternehmen versuchen immer noch, den Nachweis der Erfüllung der Sorgfaltspflicht
auf (Industrie-)Systeme auszulagern und die Risiken in ihrer Lieferkette im
Rahmen eines eigenen Risikomanagementsystems nicht selbst zu bewerten und
zu dokumentieren. Auch wird immer noch deutlich, dass Unionseinführer ihre
Sorgfaltspflicht primär auf Artikel 6 der Verordnung beschränken und das
Bewusstsein fehlt, dass Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung nur von der eigenen
Auditpflicht, nicht aber von den restlichen Sorgfaltspflichten der Artikel 4, 5
und 7 der Verordnung befreit. Auch häufig anzutreffen war die Auffassung,
dass der Verweis auf oder die Mitgliedschaft bei Industrieinitiativen die eigenen
Sorgfaltspflichten gewährleisten oder ersetzen. Ebenso gehen immer noch viele
Unternehmen davon aus, dass Listen von Industrieinitiativen mit der
sogenannten „Whitelist“ nach Artikel 9 der Verordnung gleichzusetzen seien. Auch
werden vielfach Informationen von Berichtsvorlagen (z. B. CMRT) ungeprüft
übernommen.
Insgesamt zeigte sich im Rahmen der nachträglichen Kontrollen, dass die
eingereichten Dokumente auch im vierten Kontrolljahr noch nicht vollständig
geeignet waren, die Umsetzung der Sorgfaltsmaßnahmen der Unternehmen in
Gänze nachzuweisen.
Managementsystem:
Immer noch besteht die größte Herausforderung für die Unternehmen darin,
Informationen über Herkunftsländer der Minerale zu erlangen und/oder
Auditberichte (der Hütten und Raffinerien) entlang der Lieferkette zu erhalten. Die
Rückverfolgbarkeit endet in den allermeisten Fällen auf Ebene der Hütten und
Raffinerien und reicht nicht bis zur Abbaustätte.
Die Hauptmängel in Bezug auf das Managementsystem waren
1. Verstöße in Zusammenhang mit Lieferkettenpolitik
2. Verstöße in Zusammenhang mit dem Rückverfolgungssystem
Risikomanagement:
Im Jahr 2024 hat die DEKSOR die Kontrollkriterien auf die Punkte Ermittlung
von Risiken, Bewertung von Risiken und Ausarbeitung und Umsetzung von
Folgemaßnahmen fokussiert.
Bei der Ermittlung der Risiken ist vor allem aufgefallen, dass diese bei der
Rückverfolgung regelmäßig an der Stelle der Hütten und Raffinerien endet. Im
Rahmen der Risikobewertung ist der Umstand der fehlenden Informationen,
wie die Herkunft der Minerale (Artikel 4 Buchstabe f oder g der Verordnung),
in den meisten Fällen nicht hinreichend berücksichtig worden, was die DEK-
SOR als Bewertungsfehler angesehen hat. Die Bewertung erfolgt daher zumeist
nicht auf Grundlage der Auditberichte der Hütten und Raffinerien, da diese
nicht weitergegeben werden.
Die Hauptmängel im Bereich Risikomanagement gliederten sich wie folgt:
1. Verstöße in Zusammenhang mit der Bewertung von Risiken
2. Verstöße in Zusammenhang mit der Ausarbeitung/Festlegung von
Folgemaßnahmen.
3. Verstöße in Zusammenhang mit der Ermittlung von Risiken
Audit:
Nach wie vor herrscht bei kontrollierten Unternehmen die Einschätzung vor,
dass ein Metall-Bezug von Hütten, die auf Listen von Industrieinitiativen
stehen, ein Unternehmensaudit entbehrlich mache.
Dies manifestiert sich darin, dass die meisten Unternehmen versuchten, sich
auf die Ausnahme des Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung zu berufen, jedoch
keine hinreichend (detaillierten) Auditberichte der Hütten und Raffinerien in
ihrer Lieferkette vorlegen konnten.
Auch werden immer noch Audits und Informationen über Sorgfaltspflichten als
Geschäftsgeheimnisse eingestuft und aufgrund von Vertraulichkeitsregelungen
nicht weitergegeben.
Als Hauptmangel konnten damit
• Verstöße wegen fehlenden substanziellen Nachweises trotz fehlendem
eigenem Audit (Artikel 6 Absatz 2 erster Unterabsatz der Verordnung)
festgestellt werden.
Offenlegung:
Es ist für die Unternehmen eine Herausforderung, die auf aktuellem Stand
gehaltenen Informationen bezüglich der Lieferkette nach Artikel 7 Absatz 2 der
Verordnung von vorgelagerten Hütten und Raffinerien zu erhalten (vgl.
ausführlicher bei Managementsystem und Risikomanagement). Insgesamt muss
die DEKSOR immer noch feststellen, dass die Berichte wenig oder gar nicht
auf aktuelle Entwicklungen eingehen (Artikel 7 in Verbindung mit Artikel 4
Buchstabe a der Verordnung).
Es ist zu beobachten, dass die Berichterstattung in Konzernverbünden häufig
über mehrere Interseiten erfolgte, der Bezug zu den jeweiligen Unternehmen
nicht stets klar war und/oder die erforderlichen Informationen nicht einfach
aufzufinden sind.
Hauptmängel waren hier:
1. Verstöße gegen die Berichtspflicht (ohne Unterteilung mit/ohne Audit).
2. Verstöße gegen die Vorlagepflicht bei der Kontrollbehörde
Abhilfe und Sanktionen:
Die Verordnung (EU) 2017/821 sieht keine Möglichkeiten vor, Sanktionen
gegenüber Unternehmen zu verhängen, die Sorgfaltspflichten nicht einhalten.
Dies ergibt sich aus Artikel 17 Absatz 3 der Verordnung, der es der EU-
Kommission erst bei anhaltender Nichteinhaltung der Verpflichtungen ermöglicht,
den Mitgliedstaaten die Befugnis zur Strafbewährung zu erteilen.
Die Durchsetzung der Anordnung von Abhilfemaßnahmen, die aufgrund des
nationalen Durchführungsgesetzes Mineralische-Rohstoffe-Sorgfaltspflichten-
Gesetz (MinRohSorgG)1 von der DEKSOR erlassen worden sind, erfolgt nach
dem allgemeinen Gesetz über den Verwaltungszwang dem Verwaltungs-
Vollstreckungsgesetz (VwVG)2.
Danach können Handlungen (bzw. Duldungen und Unterlassungen) etwa
solche zur Vornahme von Sorgfaltspflichten mit Mitteln des Verwaltungszwanges
durchgesetzt werden. Dabei handelt es sich nicht um Strafen für vergangenes
Fehlverhalten, sondern um die Erzwingung künftiger Handlungen. Werden
angeordnete Handlungen nicht Vorgenommen, so kann die Verwaltungsbehörde
(BGR/DESKOR) dies nach Androhung (§ 13 Verwaltungs-
Vollstreckungsgesetz, VwVG) durch Zwangsmittel, in der Regel Zwangsgeld (§ 11 VwVG)
durchsetzen. Die Höhe des Zwangsgeldes ist dabei abweichend von der
allgemeinen Regel des § 11 Absatz 3 VwVG (dort 25.000 Euro) in § 9 MinRoh-
SorgG auf 50.000 Euro festgelegt. Nach der Androhung muss ein solches
Zwangsgeld durch einen Verwaltungsakt festgesetzt und angewandt werden
(§§ 14, 15 VwVG).
1 Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) 2017/821 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2017 zur Festlegung von Pflichten zur Erfüllung
der Sorgfaltspflichten in der Lieferkette für Unionseinführer von Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erzen und Gold aus Konflikt- und Hochrisikogebieten (Mineralische-
Rohstoffe-Sorgfaltspflichten-Gesetz – MinRohSorgG)- vom 29. April 2020 (BGBl. I S. 864); CELEX Nr.: 32017R0821.
2 Verwaltungs-Vollstreckungsgesetz in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 201-4, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 5
des Gesetzes vom 10. August 2021 (BGBl. I S. 3436) geändert worden ist.
51. Welche Maßnahmen verfolgt die Bundesregierung, um Risiken von
Konfliktfinanzierung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung
auch bei nicht von der Verordnung (EU) 2017/821 erfassten Rohstoffen
(z. B. Kupfer, Kobalt, Nickel) entlang deutscher Importketten zu
adressieren (bitte Zuständigkeiten, Instrumente und ggf. vorliegende
Auswertungen angeben)?
Zur Minimierung der in der Frage adressierten Risiken verfolgt die
Bundesregierung folgende Maßnahmen:
1. Maßnahmen in der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und
Soziales:
Die nach dem LkSG erfassten deutschen Unternehmen sind verpflichtet,
menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfalt nicht nur im Inland, sondern
entlang ihrer globalen Lieferketten einzuhalten. Die Systematik des LkSG sieht
keine branchen- bzw. rohstoffspezifische Klassifizierung vor. Im Hinblick auf
Hochrisiko-Rohstoffe haben Unternehmen diese in ihre Risikoanalyse
einzubeziehen. Die Umsetzung dieses Gesetzes wird durch das Bundesamt für
Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kontrolliert, das zudem jährlich über seine
Kontroll- und Durchsetzungstätigkeiten in einem Rechenschaftsbericht
informiert.
2. Maßnahmen in der Federführung des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN):
Innerhalb der federführenden Zuständigkeit des BMUKN hat die
Bundesregierung folgende Maßnahmen mit dem Ziel der Adressierung von Risiken von
Umweltzerstörungen in mineralischen Rohstofflieferketten ergriffen:
• im Rahmen ihrer Rohstoffstrategie (Maßnahme 15) den internationalen
Prozess zur Erarbeitung des OECD-Handbuchs für umweltbezogene
Sorgfaltspflichten in Rohstofflieferketten (https://ubanet/websites/ZirkulaeresWirtsc
haften/ZuarbeitenTagesgeschft/2026-03-11_Kl-Anfrage-Linke-Rohstoffpol
itik) initiiert. Das Handbuch soll Unternehmen in der nachgelagerten
Lieferkette (Downstream) dabei unterstützen, Umweltaspekte in ihre
Sorgfaltspflichtprozesse zu integrieren sowie Unternehmen in der vorgelagerten
Lieferkette (Upstream) darin unterstützen, die Sorgfaltspflichterwartungen
ihrer Kunden und nachgelagerter Geschäftsbeziehungen zu erfüllen;
• ein vom Umweltbundesamt begleitetes Forschungsvorhaben (www.umwelt
bundesamt.de/publikationen/innovative-werkzeuge-fuer-das-umwelt)
gefördert, das Arbeitshilfen für ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement
(www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/
arbeitshilfen-nachhaltiges-lieferkettenmanagement) von Unternehmen
erarbeitet hat. In insgesamt sieben Branchenstudien wurden die
Umweltauswirkungen und damit zusammenhängende Menschenrechtsrisiken
analysiert, für einzelne Komponenten und Rohstoffe vertieft betrachtet und
schließlich Maßnahmen vorgeschlagen, die Unternehmen ergreifen können.
Die Ergebnisse wurden in mehreren Webinaren zielgruppengerecht
präsentiert, u. a. für den Automobil- und Maschinenbau, die Elektronikindustrie
und die Metallindustrie;
• untersuchen lassen, mit welchen Instrumenten Anreize für den
Umweltschutz in globalen Lieferketten erhöht werden können (www.umweltbundes
amt.de/publikationen/cost-allocation-incentive-mechanisms-for-2):
Preisprämien, pay-per-performance Verträge, kollaborative Finanzierung von
Lieferanteninvestitionen in den Umweltschutz und
Abnahmevereinbarungen wurden als potentiell wirkungsvollste Instrumente identifiziert. Die
Ergebnisse wurden zielgruppengerecht für einzelne Branchen/Lieferketten
aufbereitet, u. a. für die Stahl- und Zinnindustrie.
Das Umweltressort fördert, unter anderem im Rahmen der Verbändeförderung,
zudem zivilgesellschaftliche Projekte, die sich mit der Reduzierung von
Umwelt- und Menschenrechtsrisiken in globalen Rohstofflieferketten befassen.
3. Maßnahmen in der Federführung des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ):
Die Bekämpfung von Konfliktfinanzierung, Menschenrechtsverletzungen und
Umweltzerstörung im Rohstoffsektor in den BMZ-Partnerländern ist
Kernanliegen des BMZ (siehe das BMZ-Positionspapier „Verantwortungsvolle
Rohstofflieferketten“, https://rue.bmz.de/resource/blob/216184/bmz-rohstofflieferk
etten-a4-ly08.pdf). Das BMZ engagiert sich in verschiedenen Multi-
Stakeholder-Initiativen zur Stärkung von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und ESG-
Kriterien (Environment, Social, Governance), wie der Extractive Industries
Transparency Initiative, der European Partnership for Responsible Minerals
und der Global Battery Alliance. Darüber hinaus werden die Themen Frieden
und Sicherheit, Menschenrechte und Umweltschutz in verschiedenen Vorhaben
des BMZ mit Rohstoffbezug adressiert. Eine detaillierte Auflistung kann der
Antwort zu Frage 27 entnommen werden.
4. Maßnahmen in der Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie (BMWE):
Die in der Federführung des BMWE liegende EU-Zwangsarbeitsverordnung ist
im Dezember 2024 in Kraft getreten und verbietet ab Dezember 2027 das
Inverkehrbringen von Produkten aus Zwangsarbeit auf dem Unionsmarkt sowie
den Export solcher Ware in Drittstaaten.
52. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung seit 2021 zu
Sanktionsverstößen oder Umgehungskonstruktionen im Zusammenhang mit
Rohstoffimporten vor (insbesondere mit Blick auf Netzwerke im Handel mit
Konfliktrohstoffen), und wie viele Ermittlungs-, Bußgeld- oder
Strafverfahren wurden hierzu eingeleitet bzw. abgeschlossen (bitte nach Jahr,
zuständiger Behörde und Ergebnis aufschlüsseln, soweit rechtlich
möglich)?
Dazu liegt der Bundesregierung keine statistische Erhebung vor.
53. Für welche Zielländer und Gütergruppen wurden seit 2015
Ausfuhrgenehmigungen für im Rohstoffsektor relevante Technologie und
Ausrüstung (insbesondere Bergbau-, Aufbereitungs- und Raffinationstechnik
sowie einschlägige Dual-Use-Güter bzw. Dual-Use-Technologie) beantragt,
genehmigt oder abgelehnt (bitte jährlich nach Zielland und Gütergruppe
aufschlüsseln), und in wie vielen Fällen wurde dabei auf Embargoregeln
oder Catch-all abgestellt (bitte nach Ablehnungsgrundkategorien
aufschlüsseln)?
Die Dual-Use-Exportkontrolle sieht keine spezifischen Genehmigungspflichten
für die Ausfuhr von im Rohstoffsektor relevanter Technologie oder Ausrüstung
vor. Die Güterlisten der Exportkontrolle – insbesondere die der Verordnung
(EU) Nr. 821/2021 (EU-Dual-Use-Verordnung) und der
Außenwirtschaftsverordnung – und der internationalen Exportkontrollregime zielen nicht auf die
Kontrolle von Technologie oder Ausrüstung für den Rohstoffsektor ab. Es ist
möglich, dass im Rahmen der Exportkontrolle gegebenenfalls auch Anträge zur
Ausfuhr von Gütern und Technologie gestellt werden, die für eine Verwendung
im Rohstoffsektor bestimmt sind. Informationen über eine mögliche
Zweckbestimmung für eine Verwendung im Rohstoffsektor werden durch das zuständige
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nicht statistisch
erfasst. Eine systematische Auswertung im Sinne der Anfrage ist daher nicht
möglich.
Eine Ausnahme bilden einzelne restriktive Maßnahmen der Europäischen
Union gegen Iran und Russland im Embargo-Bereich, welche auf Exploration,
Förderung und Verarbeitung von insbesondere Erdöl und Erdgas abzielen. Zu
nennen sind hier insbesondere Artikel 3 in Verbindung mit Anhang II und
Artikel 3b in Verbindung mit Anhang X der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 sowie
Artikel 8 in Verbindung mit Anhang VI der Verordnung (EU) Nr. 267/2012.
Die Anzahl der im Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 11. März 2025 erteilten
Genehmigungen und Ablehnungen für endgültige Ausfuhr im Rahmen dieser
Embargoregelungen sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Vorbemerkung:
Bei den Angaben für Genehmigungszahlen für das Jahr 2025 und 2026 handelt
es sich um vorläufige Zahlen, die sich durch Berichtigungen und
Fehlerkorrekturen noch verändern können. Die Auswertedaten für die Jahre 2015 bis 2024
beruhen ausschließlich auf den in den BAFA-Datenbanken gespeicherten
Vorgangsdaten. Eine automatisierte Auswertung der Fragestellung ist nicht
möglich. Der Beantwortung liegen händische Auswertungen zugrunde, die weder
Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Reproduzierbarkeit erheben.
Tabelle Genehmigungen:
Jahr Bestimmungsland Anzahl
Genehmigungen
Embargo/Güterkategorie
2015 Iran, Islamische Republik 1 Anhang VI der Verordnung (EU)
Nr. 267/2012
Russische Föderation 195 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014Ungarn* 1
2016 Kasachstan* 1 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014Russische Föderation 238
Schweiz* 3
2017 Kasachstan* 1 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014Zypern Süd* 1
Russische Föderation 179
2018 Russische Föderation 142 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014
2019 Italien* 1 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014Kasachstan* 2
Russische Föderation 165
Schweiz* 1
2020 Russische Föderation 148 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014
2021 Belarus* 1 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014Litauen* 1
Niederlande* 1
Russische Föderation 103
Vietnam* 1
2022 Russische Föderation 12 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014
Russische Föderation 2 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014
* Genehmigungen nach Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 aufgrund einer (möglichen) Endverwendung, Endverbleib oder
Empfänger in der Russischen Föderation oder dem Verkauf an eine juristische Person mit Sitz in der Russischen Föderation.
Tabelle Ablehnungen:
Jahr Bestimmungsland Anzahl
Ablehnungen
Embargo/Güterkategorie
2015 Iran, Islamische Republik 2 Anhang VI der Verordnung (EU)
Nr. 267/2012
2022 Russische Föderation 2 Anhang X der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014
Russische Föderation 2 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014
2023 Russische Föderation 1 Anhang X der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014
Russische Föderation 4 Anhang II der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014
2026 Iran, Islamische Republik 3 Anhang VI der Verordnung (EU)
Nr. 267/2012
Seite 1 von 5
Anlage 1: Tabelle zu Frage 13
Land Ziele und Prioritäten Zusagen zu Marktzugang,
Investitionsförderung oder
Absicherungsinstrumenten
Zusagen zu
Verarbeitung/Wertschöpfung vor
Ort, Technologie- oder
Wissenstransfer
Transparenz-/
Monitoringregelungen
Australien Studie zur Förderung von
Wertschöpfungsketten für
kritische mineralische
Rohstoffe
Beabsichtigung gemeinsamer
Unterstützung zukünftiger
Projekte, die aus dieser
Partnerschaft hervorgehen
Nutzung der Studie zur Förderung
klima- und energiepolitischer und
strategischer Bestrebungen
Regelmäßiger Austausch
von Informationen
Brasilien Vertiefung der
Zusammenarbeit im Bereich
der Gewinnung und
Aufbereitung von kritischen
Rohstoffen sowie der
Kreislaufwirtschaft
keine Weiterentwicklung der
Wertschöpfungsketten vor Ort und
Erfahrungsaustausch zu
Umweltgenehmigungen bei der
Erschließung von und der
Durchführung von Bergbauaktivitäten
sowie zu Umwelt- und
Nachhaltigkeitsstandards bei der
Gewinnung, Aufbereitung und dem
Recycling von Bodenschätzen
keine
Chile Zusammenarbeit bei der
Förderung von Forschung
und Innovation in der
Lithiumgewinnung und -
verarbeitung und in der
industriellen Anwendung.
keine Austausch von Informationen und
„Best Practices“ zu nachhaltigen und
umweltschonenden Methoden zur
Gewinnung, Weiterverarbeitung und
Recycling von Lithium, zum
Grundwassermonitoring sowie im
Bereich Forschung und Entwicklung in
der industriellen Anwendung von
Lithium
keine
Indien Zusammenarbeit bei
Forschung und Entwicklung,
Investitionen in
Infrastrukturentwicklung,
Stärkung der
Lieferkettenresilienz,
Kreislaufwirtschaft und
Investitionen in Exploration,
Bergbau, Lösungen für die
Kreislaufwirtschaft und den
Ausbau der Infrastruktur im
Bereich kritischer Mineralien
vorantreiben
Identifizierung von gemeinsamer
Forschung und Entwicklungsprojekten
und Austausch von Wissen über
Technologien für Exploration,
Gewinnung, Aufbereitung,
Kreislaufwirtschaft und Substitution
von kritischen Rohstoffen.
Keine
Seite 2 von 5
Kooperation bei
strategischer Bevorratung
im Bereich kritischer
Rohstoffe
Zusammenarbeit bei der
Diversifizierung der Lieferketten und
der Förderung der
Lieferkettenintegration durch die
Identifizierung von Projekten in beiden
Ländern oder anderen geografischen
Regionen.
Werbung der Wertschöpfung im
Midstream- und Downstream-Bereich
bei kritischen Mineralien
Kanada Förderung und Stärkung der
Zusammenarbeit und des
Handels innerhalb der
Wertschöpfungskette für
kritische Rohstoffe mit
Schwerpunkt auf
Technologien im mittleren
Abschnitt der
Wertschöpfungskette,
darunter
Rohstoffverarbeitung, -
veredlung und -recycling.
Konzentration der
gemeinsamen
Anstrengungen auf die
Bereiche Lithium, seltene
Erden, Kupfer, Wolfram,
Gallium, Germanium und
Nickel
Anstreben einer
Vereinfachung öffentlicher
Investitionen durch
Regierungen zur Förderung
von Projekten im
gemeinsamen Interesse
zusätzlich zur Förderung
privater Investitionen in
prioritäre Projekte
Auslotung von Möglichkeiten zur
Nutzung aller zur Verfügung
stehenden Instrumente für die
Ko-Investition in wirtschaftlich
tragfähige Projekte mittels
Blended-Finance-Mechanismen
und unter Nutzung deutscher
und kanadischer Instrumente zur
öffentlichen Investition,
einschließlich des von der KfW
verwalteten Deutschen
Rohstofffonds, des kanadischen
Clean Growth and Strategic
Innovation Fund und unserer
gemeinsamen Instrumente zur
Exportfinanzierung
Ermutigung gemeinsamer Forschungs-
, Entwicklungs- und
Demonstrationsprojekte in
strategischen Bereichen, einschließlich
fortschrittlicher Verarbeitung im
mittleren Abschnitt der
Wertschöpfungskette, Veredelungs-
und Recyclingtechnologien, mit einem
Schwerpunkt bei Ansätzen für CO2-
arme Technologie und
Kreislaufwirtschaft;
Anregung von kommerziellen
Partnerschaften und von
Forschungszusammenarbeit zwischen
kanadischen und deutschen
Unternehmen, Finanzinstitut
keine
Seite 3 von 5
Koordinierung von
Unterstützung und De-
Risking strategischer
Projekte durch aktive
Teilnahme an gemeinsamen
internationalen Initiativen zu
kritischen Rohstoffen.
Anregung von
kommerziellen
Partnerschaften und von
Forschungszusammenarbeit
zwischen kanadischen und
deutschen Unternehmen,
Finanzinstitutionen,
Forschungsorganisationen
und mit indigenen Partnern
Usbekistan Zusammenarbeit im Bereich
kritischer Rohstoffe sowie
bei der Entwicklung
gemeinsamer
Rohstoffprojekte und der
künftigen Entwicklung des
Bergbausektors,
beispielsweise im Bereich
neuer umweltfreundlicher
Technologien,
Bergbauausrüstung und -
dienstleistungen,
Innovationen sowie
Forschung und Entwicklung
Die Zusammenarbeit
zwischen den jeweiligen
Rohstoff-Industrien zu
unterstützen, um ihnen die
Entwicklung von Projekten
zu ermöglichen
Keine Austausch von Informationen über
Praktiken der Kreislaufwirtschaft sowie
hohe Umwelt-, Sozial- und
Governance-Standards (ESG) in den
Bereichen Bergbau, Produktion und
Recycling durch die Organisation
gemeinsamer Seminare und
Workshops
Zusammenarbeit bei der künftigen
Entwicklung des Bergbausektors,
beispielsweise im Bereich der neuen
umweltfreundlichen Technologien,
Bergbauausrüstung und -
dienstleistungen, Innovationen sowie
bei Forschung und Entwicklung
Keine
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Austausch von
Informationen über
Praktiken der
Kreislaufwirtschaft sowie
hohe Umwelt-, Sozial- und
Governance-Standards
(ESG) in den Bereichen
Bergbau, Produktion und
Recycling durch die
Organisation gemeinsamer
Seminare und Workshops
Stärkung der weltweiten
Versorgung mit kritischen
Mineralien und die
Diversifizierung der Quellen
sowohl für die Gewinnung
als auch für die Veredelung
hinzuarbeiten
Québec Zusammenarbeit im Bereich
kritischer Mineralien zu
fördern, hervorzuheben und
zu stärken
Erleichterung öffentlicher
Investitionen zur Förderung von
Projekten von gemeinsamem
Interesse einschließlich der
Erkundung der Möglichkeiten,
verfügbare Instrumente zu
nutzen, um in kommerziell
tragfähige Projekte zu
investieren
Förderung und Stärkung von
Zusammenarbeit und Handel in der
Wertschöpfungskette kritischer
Mineralien, mit einem Schwerpunkt auf
Midstream-Technologien sowie
Verarbeitung, Raffination und
Recycling von Mineralien;
Anregung der Stärkung der
Beziehungen zwischen akademischen
Institutionen in Québec und
Deutschland an, um gemeinsame
Forschungsentwicklungen,
Demonstrationsprojekte in
strategischen Bereichen mit dem
Schwerpunkt auf kohlenstoffarmen und
kreislaufwirtschaftlichen Ansätzen
sowie den Forschungsdialog,
einschließlich Netzwerken und
Wissensaustausch, zu fördern
keine
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Anlage 2: Tabelle zu Frage 14
Land menschenrechtlichen, arbeitsrechtlichen,
umwelt- und klimapolitischen
Mindeststandards
Beteiligungs- und
Beschwerdemechanismen
Verbindlichkeit/Monitoring Sanktionen/Abhilfeschritte
oder Aussetzungsklauseln
Australien -
- - -
Brasilien Austausch zu Umweltschutz- und
Sozialverträglichkeitsstandards
- - -
Chile Einhaltung von ESG-Standards - - -
Indien - - - -
Kanada Teilen beispielhafter Lösungen und Austausch zu
ESG-Standards, Nachverfolgbarkeit und
Genehmigungsverfahren
Einladung von Vertretern
der indigenen
Gemeinschaften zur
Teilnahme an besonderen
Initiativen
- -
Usbekistan Austausch von Informationen über Umwelt-,
Sozial- und Governance-Standards (ESG) in den
Bereichen Bergbau, Produktion und Recycling
durch die Organisation gemeinsamer Seminare
und Workshops
- - -
Québec Gemeinsame Bemühung um Einhaltung von Due-
Diligence-Anforderungen sowie Umwelt-, Sozial-
und Governance-Kriterien.
Austausch von Best Practices und Standards zu
Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien,
Rückverfolgbarkeit und Genehmigungsprozessen
in Übereinstimmung mit den einschlägigen
gesetzlichen Vorschriften
- - -
1
Anlage 3: Tabelle zu Frage 27
Tabelle: Vorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Rohstoffbezug seit 2021
Land/ Region Projekttitel Rohstoffbezug EU-Kofinanzierung
(Bezug Frage 15)
Teil der Roadmap zur
Umsetzung der Strategischen
Partnerschaft der EU
(Bezug Frage 15)
Afrika
Förderung von Transparenz und Kontrolle
von Lieferketten in der Region der Großen
Seen - ICGLR III
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Afrika Eindämmung des Handels mit
Konfliktrohstoffen
Zinn, Koltan, Wolfram, Gold
(3TG) ja nein
Afrika
Zusammenarbeit für Frieden, Sicherheit
und verantwortungsvolle
Rohstoffgovernance in der Region der Großen Seen
Afrikas
Zinn, Koltan, Wolfram, Gold
(3TG) ja ja
Côte d'Ivoire,
Guinea,
Liberia, Sierra
Leone
Regionale Rohstoffgovernance in Fragilen
Staaten Westafrikas
Gold, Diamanten, Mangan,
Eisenerz, Rutil, Bauxit, Gallium,
Tantal, Nickel
ja nein
Côte d'Ivoire,
Guinea,
Liberia, Sierra
Leone
Regionale Rohstoffgovernance in
Westafrika
Gold, Diamanten, Mangan,
Eisenerz, Rutil, Bauxit, Gallium,
Tantal, Nickel
ja nein
Côte d'Ivoire,
Guinea,
Liberia, Sierra
Leone
Regionale Rohstoffgovernance und
Lieferketten in Westafrika
Gold, Diamanten, Mangan,
Eisenerz, Rutil, Bauxit, Gallium,
Tantal, Nickel
nein nein
Demokratische
Republik
Kongo
Wirtschaftliche Entwicklung und
verantwortungsvolle Lieferketten im Bergbausektor,
DR Kongo
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Demokratische
Republik
Kongo
Wirtschaftliche Entwicklung und
verantwortungsvolle Lieferketten im Bergbausektor
der DR Kongo II
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein ja
2
Land/ Region Projekttitel Rohstoffbezug EU-Kofinanzierung
(Bezug Frage 15)
Teil der Roadmap zur
Umsetzung der Strategischen
Partnerschaft der EU
(Bezug Frage 15)
Demokratische
Republik
Kongo
Stärkung der Kontrolle im Rohstoffsektor
der DR Kongo III
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Demokratische
Republik
Kongo
Integrierte wirtschaftliche Entwicklung im
Bergbausektor I Kupfer, Kobalt nein nein
Demokratische
Republik
Kongo
Integrierte wirtschaftliche Entwicklung im
Bergbausektor II Kupfer, Kobalt ja ja
Demokratische
Republik
Kongo
Management lokaler Einnahmen aus dem
Rohstoffsektor der De mokratischen
Republik Kongo
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Demokratische
Republik
Kongo
Management lokaler Einnahmen aus dem
Rohstoffsektor in der DR Kongo II
Mineralische Rohstoffe
allgemein ja ja
Demokratische
Republik
Kongo
Bekämpfung illegaler Finanzströme in der
DR Kongo
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Demokratische
Republik
Kongo
Stärkung guter Regierungsführung auf
lokaler Ebene in der DR Kongo
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Deutschland
Rohstoffinitiative für eine
verantwortungsvolle, nachhaltige und resiliente
Rostoffversorgung (GIZ-Eigenmaßnahme)
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Deutschland/
global
Sektorvorhaben Rohstoffe und Entwicklung
II
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Deutschland/
global
Sektorvorhaben Rohstoffe und Entwicklung
III
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Deutschland/
global Sektorvorhaben Rohstoffe IV Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Deutschland/
global
Sektorvorhaben Rohstoffe und Entwicklung
II
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Deutschland/
global
Sektorvorhaben Rohstoffe und Entwicklung
III
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
3
Land/ Region Projekttitel Rohstoffbezug EU-Kofinanzierung
(Bezug Frage 15)
Teil der Roadmap zur
Umsetzung der Strategischen
Partnerschaft der EU
(Bezug Frage 15)
Deutschland/
global
Sektorvorhaben Rohstoffe und Entwicklung
IV
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Global Initiative Globale Solidarität Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Global Nachhaltige und resiliente globale
Lieferketten
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Global Globalvorhaben CONNEX Support Unit Mineralische Rohstoffe
allgemein ja nein
Global Globalvorhaben CONNEX Support Unit II Mineralische Rohstoffe
allgemein ja nein
Indonesien Rekultivierung und Forstschutz im Bergbau
(BGR)
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Laos
Unterstützung zur Verbesserung der
Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes im
Bergbau, Laos
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Lateinamerika
Regionale Kooperation zur nachhaltigen
Gestaltung des Bergbaus in den
Andenländern (MinSuS)
Metallische Rohstoffe der
Region, z.B. Lithium, Kupfer,
Zinn, Seltene Erden, Gold,
Silber
nein nein
Lateinamerika Rohstoffe für eine Just Transition (MinJust)
Relevante Rohstoffe der
Region zur Erzeugung
erneuerbarer Energien, insb. Blei, Kupfer,
Lithium, Grafit, Seltene Erden,
Zink, Zinn und Bauxit
ja nein
Lateinamerika
Inklusive produktive Entwicklung und
transatlantische Wirtschaftskooperation
basierend auf erneuerbaren Energien und
kritische Rohstoffe
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mauretanien Förderung des nichtmetallischen
Rohstoffsektors in Mauretanien
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mauretanien Integrierte wirtschaftliche Entwicklung im
Rohstoffsektor in Mauretanien Gold nein nein
Mauretanien Integrierte wirtschaftliche Entwicklung im
Rohstoffsektor II in Mauretanien Gold nein nein
4
Land/ Region Projekttitel Rohstoffbezug EU-Kofinanzierung
(Bezug Frage 15)
Teil der Roadmap zur
Umsetzung der Strategischen
Partnerschaft der EU
(Bezug Frage 15)
Mauretanien Integrierte wirtschaftliche Entwicklung im
Rohstoffsektor III Gold, Kupfer, Eisen nein nein
Mauretanien
Stärkung der Qualitätsinfrastruktur für eine
nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in
Mauretanien
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mongolei Beratung für ein nachhaltiges
Rohstoffmanagement
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mongolei Umweltverträglicher Bergbau Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mongolei
Institutionelle und personelle
Kapazitätenentwicklung im mineralischen
Rohstoffsektor der Mongolei
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mongolei
Unterstützung der Qualitätsinfrastruktur
unter besonderer Berücksichtigung des
Rohstoffsektors
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mongolei Deutsch-Mongolische Hochschule für
Rohstoffe und Technologie III
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mongolei Deutsch-Mongolische Hochschule für
Rohstoffe und Technologie IV
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mosambik
Stärkung verantwortungsvoller
Rohstofflieferketten und nachhaltiger Produktion im
Bergbausektor in Mosambik
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Mosambik Stärkung des öffentlichen Managements
des Bergbausektors in Mosambik II
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Namibia Nachhaltige Nutzung des mineralischen
Rohstoffpotentials Namibias III
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein ja
Namibia Förderung kritischer Rohstoffe für die
Energiewende in Namibia
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein ja
Sambia Stärkung der Politik zu kritischen
Rohstoffen in Sambia
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
Südafrika
Förderung der
Energiewertschöpfungsketten grüner Wasserstoff und
Batterieherstellung
Batterierohstoffe, insb.
Vanadium, Mangan, ggf. auch
Nickel, Kupfer, Graphit Kobalt,
ja nein
5
Land/ Region Projekttitel Rohstoffbezug EU-Kofinanzierung
(Bezug Frage 15)
Teil der Roadmap zur
Umsetzung der Strategischen
Partnerschaft der EU
(Bezug Frage 15)
Lithium, PMG, Chrome, Seltene
Erden
Südamerika
Regionale Kooperation zur nachhaltigen
Gestaltung des Bergbaus in den
Andenländern III
Mineralische Rohstoffe
allgemein nein nein
1
Anlage 4 zu Frage 28
Tabelle: Vorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Zusammenarbeit mit der Wirtschaft mit Rohstoffbezug seit 2021
Land Projekttitel DO Programm BMZ-Beitrag
in Euro
Privater
Beitrag in
Euro
Gesamtvolumen
in Euro
Mongolei
Empowering women in the
field of heavy duty
machinery (im
Bergbausektor)
GIZ develoPPP 510.000,00 908.179,00 1.418.179,00
Ghana
Increasing local procuremet
in mining as a foundation for
enhanced sustainable
development in Ghana’s
Western Region
GIZ develoPPP 1.419.059,00 1.513.476,75 2.932.535,75
Nigeria
Kammer- und
Verbandspartnerschaft
zwischen der Industrie- und
Handelskammer (IHK)
Gießen-Friedberg und der
Nigerian Association of
Chambers of Commerce,
Industry, Mines, and
Agriculture (NACCIMA)
sowie ausgewählten
Mitgliedsorganisationen
sequa Kammer- und
Verbandspartnerschaften 860.000,00 0,00 860.000,00
Nigeria
Kammer- und
Verbandspartnerschaft
zwischen der Industrie- und
Handelskammer (IHK)
Gießen-Friedberg und der
Nigerian Association of
Chambers of Commerce,
Industry, Mines and
sequa Kammer- und
Verbandspartnerschaften 900.000,00 0,00 900.000,00
2
Agriculture (NACCIMA)
sowie ausgewählten
Mitgliedsorganisationen
Mosambik
Kammer- und
Verbandspartnerschaft
zwischen der Industrie- und
Handelskammer (IHK)
Chemnitz und der Chamber
of Mines of Mozambique
(CMM)
sequa Kammer- und
Verbandspartnerschaften 910.500,00 0,00 910.500,00
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Anlage 5: Tabelle zu Frage 31
Übernommene Exportkreditgarantien in Schwellen- und Entwicklungsländern
Jahr Land Projektbezug Sektor
Bezeichnung
Deckungsvolumen in
Euro
Kreditlaufzeit
in Monaten
2021 Russland R.F. Häfen und
Hafenanlagen
Transport /
Infrastruktur
50.802.088,00 0
2021 Dubai, VAE
Krane/Hebezeuge/
Fördermittel
Transport /
Infrastruktur
30.991.736,00 120
2021 Ghana Maschinen:
Bergbau (über
Tage)
Bergbau, inkl.
Verarbeitung
8.445.860,90 48
2021 Russland R.F. Hebezeuge und
Fördermittel
Bergbau, inkl.
Verarbeitung
7.510.000,00 96
2021 Türkei Baufahrzeuge Transport /
Infrastruktur
3.550.000,00 84
2021 Russland R.F. Anlagen: Abbau
von Kohle
Bergbau, inkl.
Verarbeitung
3.360.100,00 0
2021 Russland R.F. Anlagen: Abbau
von Kohle
Bergbau, inkl.
Verarbeitung
3.302.500,00 60
2021 Saudi-Arabien Spezialfahrzeuge Transport /
Infrastruktur
2.180.000,00 3
2021 Türkei Baufahrzeuge Transport /
Infrastruktur
1.790.000,00 84
2021 Russland R.F. Maschinen:
Erdgasförderung
Erdöl- und
Erdgasförderung
inkl. Verarbeitung
1.324.576,00 0
2021 Indonesien Oberirdische
Erdöl/gas-
Speicherung
Transport /
Infrastruktur
1.058.400,00 60
2021 Peru Spezialfahrzeuge Transport /
Infrastruktur
530.000,00 60
2022 Russland R.F. Anlagen: Abbau
von NE-Metallen
Bergbau, inkl.
Verarbeitung
16.332.000,00 0
2022 Ghana Maschinen:
Bergbau (über
Tage)
Bergbau, inkl.
Verarbeitung
3.467.796,00 48
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Jahr Land Projektbezug Sektor
Bezeichnung
Deckungsvolumen in
Euro
Kreditlaufzeit
in Monaten
2023 Mexiko Anlagen für den
Abbau von NE-
Metallen
Bergbau, inkl.
Verarbeitung
8.111.328,00 96
2023 Cote d'Ivoire Lastkraftwagen Transport /
Infrastruktur (Öl:
Distribution,
Transport,
Lagerung)
3.926.696,00 60
2023 Tansania Bau- und
Baustoffmaschinen
Transport /
Infrastruktur
1.590.200,00 36
2023 Chile Bau- und
Baustoffmaschinen
Transport /
Infrastruktur
1.483.900,00 36
2023 Peru Hebezeuge und
Fördermittel
Bergbau, inkl.
Verarbeitung
1.407.000,00 60
2023 Pakistan Zubehör/
Ersatzteile
Erdöl- und
Erdgasförderung
inkl. Verarbeitung
1.273.330,00 0
2023 Pakistan Zubehör/
Ersatzteile
Erdöl- und
Erdgasförderung
inkl. Verarbeitung
435.475,00 1
2024 Jordanien Erdgas-Pipelines Erdöl- und
Erdgasförderung
inkl. Verarbeitung
24.540.000 120
2024 Brasilien Bohrtürme Erdöl- und
Erdgasförderung
inkl. Verarbeitung
21.139.100 120
2024 Indonesien Kompressoren Energie (Erdgas) 1.153.440 60
2025 Mali Lastkraftwagen Transport /
Infrastruktur (Öl:
Distribution,
Transport,
Lagerung)
2.590.140 60
2025 Argentinien Bau- und
Baustoffmaschinen
Transport /
Infrastruktur
1.460.060 60
2025 Chile Spezialfahrzeuge Transport /
Infrastruktur
(Bergbau)
1.125.500 60
2025 Pakistan Raffinerien Öl- und
Gasverarbeitung
609.343 1
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Gesamtergebnis 28 205.490.569
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Anlage 6: Tabellen zu Frage 44
Die deutschen Importe von kritischen und strategischen Rohstoffe nach Definition der EU in Form von Reinformen, Halbzeugen und Waren.
Warengruppe Jahr Dt. Importe [t] % L1 L1: Name
%
L2 L2: Name
%
L3 L3: Name
%
L4 L4: Name
%
L5 L5: Name Σ%-Top5
Aluminium HALB 2015 1.622.643 13% Schweiz 9% Italien 8% Österreich 7% Belgien 6% Frankreich 44%
Aluminium HALB 2016 1.710.676 15% Schweiz 8% Österreich 8% Italien 8% Frankreich 7% Belgien 46%
Aluminium HALB 2017 1.768.281 15% Schweiz 9% Österreich 8% Frankreich 8% Italien 7% Spanien 47%
Aluminium HALB 2018 1.777.939 14% Schweiz 9% Italien 9% Österreich 7% Frankreich 7% Spanien 46%
Aluminium HALB 2019 1.697.183 15% Schweiz 10% Italien 9% Österreich 7% Frankreich 7% Spanien 47%
Aluminium HALB 2020 1.567.346 13% Schweiz 10% Italien 9% Österreich 8% Frankreich 6% Spanien 46%
Aluminium HALB 2021 1.825.030 12% Schweiz 12% Italien 9% Österreich 8% Frankreich 7% Spanien 47%
Aluminium HALB 2022 1.989.505 13% Schweiz 10% Italien 9% Österreich 8% Türkei 7% Frankreich 48%
Aluminium HALB 2023 1.675.853 15% Schweiz 10% Italien 9% Österreich 8% Türkei 7% Frankreich 49%
Aluminium HALB 2024 1.565.006 11% Italien 10% Schweiz 10% Österreich 8% Türkei 6% Belgien 46%
Aluminium HALB 2025 1.619.427 12% Schweiz 11% Italien 9% Österreich 8% Türkei 7% Frankreich 47%
Aluminium REIN 2015 2.636.738 17% Niederlande 11% Norwegen 10% Russische Föderation 9% Vereinigte Arab. Emirate 8% Großbritannien 55%
Aluminium REIN 2016 2.741.161 18% Niederlande 11% Norwegen 10% Russische Föderation 10% Vereinigte Arab. Emirate 8% Großbritannien 56%
Aluminium REIN 2017 2.674.625 18% Niederlande 10% Norwegen 10% Vereinigte Arab. Emirate 9% Russische Föderation 8% Großbritannien 55%
Aluminium REIN 2018 2.644.231 18% Niederlande 12% Russische Föderation 10% Norwegen 9% Vereinigte Arab. Emirate 7% Großbritannien 56%
Aluminium REIN 2019 2.489.549 15% Niederlande 11% Russische Föderation 10% Vereinigte Arab. Emirate 10% Norwegen 7% Großbritannien 53%
Aluminium REIN 2020 2.023.164 16% Niederlande 10% Norwegen 8% Vereinigte Arab. Emirate 8% Frankreich 7% Großbritannien 48%
Aluminium REIN 2021 2.407.177 17% Niederlande 10% Norwegen 9% Frankreich 7% Russische Föderation 7% Großbritannien 50%
Aluminium REIN 2022 2.595.770 18% Niederlande 9% Norwegen 9% Vereinigte Arab. Emirate 8% Großbritannien 7% Frankreich 51%
Aluminium REIN 2023 2.357.586 16% Niederlande 12% Vereinigte Arab. Emirate 10% Norwegen 8% Island 7% Österreich 52%
Aluminium REIN 2024 2.245.381 20% Niederlande 11% Norwegen 8% Vereinigte Arab. Emirate 7% Island 7% Frankreich 53%
Aluminium REIN 2025 1.988.581 17% Niederlande 10% Norwegen 9% Vereinigte Arab. Emirate 9% Island 8% Großbritannien 53%
Antimon REIN 2015 418 88% China 5% Kirgisistan 5% Österreich 1% Niederlande 1% Frankreich 99%
Antimon REIN 2016 364 78% China 7% Belgien 7% Schweden 5% Österreich 2% Frankreich 99%
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Antimon REIN 2017 236 74% China 13% Schweden 5% Österreich 4% Niederlande 2% Frankreich 99%
Antimon REIN 2018 274 72% China 11% Schweden 8% Vietnam 3% Österreich 3% Frankreich 97%
Antimon REIN 2019 204 80% China 7% Korea, Rep. 6% Österreich 5% Vietnam 1% Tadschikistan 99%
Antimon REIN 2020 193 69% China 11% Myanmar 5% Schweden 5% Türkei 3% Frankreich 93%
Antimon REIN 2021 205 84% China 4% Österreich 3% Frankreich 3% Myanmar 2% Vietnam 97%
Antimon REIN 2022 245 81% China 8% Schweden 4% Vietnam 2% Niederlande 2% Frankreich 97%
Antimon REIN 2023 217 57% China 9% Österreich 7% Schweden 7% Frankreich 5% Korea, Rep. 85%
Antimon REIN 2024 190 35% China 21% Österreich 14% Frankreich 8% Türkei 8% Thailand 86%
Antimon REIN 2025 109 36% Indien 24% China 9% Türkei 7% Tadschikistan 6% Frankreich 83%
Arsen REIN 2015 44 58% Japan 28% Niederlande 8% Frankreich 5% Belgien 0% USA 100%
Arsen REIN 2016 44 78% Japan 16% Belgien 5% Niederlande 0% Hongkong 0% China 100%
Arsen REIN 2017 40 69% Japan 18% China 13% Belgien 1% Frankreich 0% USA 100%
Arsen REIN 2018 23 77% Japan 21% China 1% Hongkong 0% Frankreich 0% USA 100%
Arsen REIN 2019 11 45% Niederlande 33% Japan 22% Luxemburg 0% China 0% USA 100%
Arsen REIN 2020 23 69% Japan 21% Niederlande 10% China 0% Brasilien 0% USA 100%
Arsen REIN 2021 61 45% China 30% Japan 25% Luxemburg 0% Hongkong 0% USA 100%
Arsen REIN 2022 28 38% Japan 32% China 28% Niederlande 1% Frankreich 0% USA 100%
Arsen REIN 2023 30 54% Japan 42% China 2% USA 2% Frankreich 100%
Arsen REIN 2024 15 60% China 36% Japan 3% Frankreich 1% USA 0% Polen 100%
Arsen REIN 2025 9 64% China 12% Polen 12% Luxemburg 8% Japan 5% Frankreich 100%
Bariumsulfat REIN 2015 7.446 65% Italien 23% Niederlande 8% China 2% USA 1% Japan 98%
Bariumsulfat REIN 2016 8.081 67% Italien 23% Niederlande 7% China 2% Spanien 0% USA 99%
Bariumsulfat REIN 2017 9.635 66% Italien 21% Niederlande 9% China 1% USA 1% Spanien 98%
Bariumsulfat REIN 2018 9.526 64% Italien 19% Niederlande 13% China 2% Japan 1% USA 99%
Bariumsulfat REIN 2019 8.993 58% Italien 20% China 19% Niederlande 2% Japan 0% Belgien 99%
Bariumsulfat REIN 2020 8.278 53% Italien 23% Niederlande 21% China 2% Japan 0% Indien 100%
Bariumsulfat REIN 2021 8.215 61% Italien 22% Niederlande 14% China 2% Japan 1% Hongkong 99%
Bariumsulfat REIN 2022 8.687 65% Italien 17% Niederlande 15% China 2% Japan 0% Belgien 100%
Bariumsulfat REIN 2023 7.188 60% Italien 20% China 16% Niederlande 2% Japan 0% Österreich 99%
Bariumsulfat REIN 2024 7.361 63% Italien 20% China 13% Niederlande 3% Japan 0% Mexiko 99%
Bariumsulfat REIN 2025 6.865 65% Italien 23% China 8% Niederlande 3% Japan 0% Schweden 99%
Beryllium REIN 2015 0 100% USA 100%
Beryllium REIN 2016 0 50% USA 50% Dänemark 100%
Beryllium REIN 2017 0 50% USA 50% Großbritannien 100%
Beryllium REIN 2018 0 33% China 33% USA 33% Großbritannien 100%
Beryllium REIN 2019 0 100% China 100%
Beryllium REIN 2020 0 33% Kasachstan 33% Polen 33% Großbritannien 100%
Beryllium REIN 2021 0 100% Kasachstan 100%
Beryllium REIN 2022 0 100% Kasachstan 0% USA 100%
Beryllium REIN 2023 0 100% Kasachstan 0% USA 100%
Beryllium REIN 2024 0 100% USA 100%
Beryllium REIN 2025 0 33% Vertrauliche Länder (n.a.) 33% USA 33% Slowenien 100%
Bor REIN 2015 3 80% Niederlande 20% Irland 0% Japan 0% China 0% USA 100%
Bor REIN 2016 4 78% Niederlande 22% Irland 0% Japan 0% China 0% Malaysia 100%
Bor REIN 2017 3 52% Irland 41% Niederlande 7% USA 0% Australien 0% Japan 100%
Bor REIN 2018 3 53% Irland 41% Niederlande 3% USA 3% Türkei 0% Australien 100%
Bor REIN 2019 2 87% Irland 6% Türkei 6% Schweiz 0% Japan 0% Korea, Rep. 100%
Bor REIN 2020 1 40% Türkei 40% Irland 20% USA 0% Japan 0% Korea, Rep. 100%
Bor REIN 2021 2 73% Niederlande 13% Türkei 7% China 7% USA 0% Australien 100%
Bor REIN 2022 3 33% Luxemburg 33% Niederlande 26% Türkei 4% China 4% USA 100%
Bor REIN 2023 10 62% Frankreich 20% Luxemburg 8% Niederlande 7% Türkei 1% China 99%
Bor REIN 2024 98 97% Frankreich 2% Niederlande 1% Türkei 0% USA 0% Japan 100%
Bor REIN 2025 38 67% Frankreich 31% Tschechische Republik 1% Türkei 0% Japan 0% China 100%
Feldspat REIN 2015 162.705 42% Türkei 30% Norwegen 12% Frankreich 10% Tschechische Republik 3% Italien 96%
Feldspat REIN 2016 171.483 45% Türkei 32% Norwegen 10% Tschechische Republik 10% Frankreich 2% Italien 98%
Feldspat REIN 2017 168.770 41% Türkei 32% Norwegen 11% Tschechische Republik 7% Frankreich 4% Schweden 95%
Feldspat REIN 2018 154.107 33% Norwegen 33% Türkei 17% Tschechische Republik 6% Schweden 5% Frankreich 94%
Feldspat REIN 2019 156.029 39% Norwegen 29% Türkei 13% Tschechische Republik 7% Schweden 5% Niederlande 93%
Feldspat REIN 2020 150.569 38% Türkei 36% Norwegen 15% Tschechische Republik 6% Schweden 2% Spanien 97%
Feldspat REIN 2021 155.686 37% Türkei 35% Norwegen 16% Tschechische Republik 6% Schweden 2% Italien 95%
Feldspat REIN 2022 188.976 40% Türkei 35% Norwegen 15% Tschechische Republik 5% Schweden 2% Italien 96%
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Feldspat REIN 2023 116.346 50% Norwegen 18% Tschechische Republik 16% Türkei 6% Italien 4% Schweden 93%
Feldspat REIN 2024 175.366 47% Norwegen 30% Türkei 12% Tschechische Republik 6% Italien 2% Spanien 97%
Feldspat REIN 2025 165.848 48% Norwegen 25% Türkei 14% Tschechische Republik 11% Italien 1% Niederlande 99%
Flussspat REIN 2015 176.304 27% Südafrika 20% Spanien 12% China 11% Bulgarien 9% Vietnam 78%
Flussspat REIN 2016 167.215 30% Südafrika 26% China 20% Vietnam 7% Spanien 5% Großbritannien 89%
Flussspat REIN 2017 124.678 30% Vietnam 24% Spanien 17% China 13% Südafrika 5% Kenia 89%
Flussspat REIN 2018 167.465 28% Vietnam 24% China 18% Spanien 14% Südafrika 5% Marokko 89%
Flussspat REIN 2019 159.300 19% Südafrika 17% Vietnam 13% Kanada 13% China 12% Marokko 74%
Flussspat REIN 2020 137.110 39% Südafrika 17% Spanien 14% Vietnam 11% Kanada 7% China 88%
Flussspat REIN 2021 160.803 35% Südafrika 21% Spanien 17% Vietnam 16% Kanada 5% Kenia 94%
Flussspat REIN 2022 107.306 40% Südafrika 18% Spanien 17% Vietnam 10% Kenia 5% Kanada 89%
Flussspat REIN 2023 114.673 44% Südafrika 17% China 14% Spanien 11% Kenia 10% Vietnam 96%
Flussspat REIN 2024 87.500 35% Südafrika 23% Spanien 15% Kenia 12% Vietnam 10% China 94%
Flussspat REIN 2025 70.058 38% Südafrika 36% Spanien 13% Mexiko 9% Kenia 2% China 98%
Gallium REIN 2015 41 51% China 22% Slowakei 21% Großbritannien 3% USA 1% Taiwan 98%
Gallium REIN 2016 48 54% Großbritannien 24% China 14% Slowakei 2% Taiwan 2% Ukraine 97%
Gallium REIN 2017 41 38% Slowakei 27% USA 21% China 11% Großbritannien 2% Taiwan 99%
Gallium REIN 2018 29 51% Slowakei 27% USA 13% China 3% Taiwan 2% Russische Föderation 96%
Gallium REIN 2019 31 42% China 41% Slowakei 10% USA 4% Ukraine 2% Taiwan 98%
Gallium REIN 2020 41 58% China 35% Slowakei 3% Ukraine 2% Taiwan 1% USA 99%
Gallium REIN 2021 58 50% China 36% Slowakei 9% Kanada 2% Russische Föderation 2% Japan 98%
Gallium REIN 2022 49 54% China 41% Slowakei 1% Ungarn 1% Kanada 1% Russische Föderation 99%
Gallium REIN 2023 24 62% Slowakei 29% China 6% Russische Föderation 1% Hongkong 1% Japan 99%
Gallium REIN 2024 43 50% China 39% Slowakei 8% Kanada 2% Belgien 0% Japan 100%
Gallium REIN 2025 40 46% China 39% Slowakei 7% Kanada 6% Russische Föderation 1% Schweiz 98%
Germanium REIN 2015 8 51% China 28% Russische Föderation 17% USA 2% Großbritannien 1% Kanada 100%
Germanium REIN 2016 7 38% Russische Föderation 37% China 13% Belgien 4% Japan 3% USA 96%
Germanium REIN 2017 5 39% China 24% Russische Föderation 24% Belgien 7% USA 4% Großbritannien 98%
Germanium REIN 2018 6 56% China 8% Hongkong 8% Russische Föderation 8% Belgien 6% Großbritannien 86%
Germanium REIN 2019 5 51% Hongkong 20% China 13% Belgien 7% USA 4% Schweden 96%
Germanium REIN 2020 4 77% China 15% Belgien 2% Taiwan 2% Japan 2% Großbritannien 100%
Germanium REIN 2021 8 82% China 11% Belgien 4% Dänemark 2% USA 1% Japan 100%
Germanium REIN 2022 5 67% China 25% Dänemark 6% Schweiz 2% Japan 0% USA 100%
Germanium REIN 2023 10 59% Dänemark 36% China 3% Belgien 2% Korea, Rep. 0% Japan 100%
Germanium REIN 2024 5 45% China 23% Dänemark 15% Korea, Rep. 11% Belgien 4% USA 98%
Germanium REIN 2025 5 45% Dänemark 39% China 14% Japan 2% USA 0% Korea, Rep. 100%
Germanium WARE 2022 3 81% China 8% Japan 8% Niederlande 4% USA 0% Korea, Rep. 100%
Germanium WARE 2023 2 61% Belgien 22% China 11% USA 6% Japan 0% Israel 100%
Germanium WARE 2024 1 50% Tschechische Republik 21% Luxemburg 7% Japan 7% China 7% USA 93%
Germanium WARE 2025 1 40% USA 20% Japan 20% Tschechische Republik 20% Italien 0% Korea, Rep. 100%
Graphit REIN 2015 31.476 21% Russische Föderation 16% Frankreich 12% Polen 7% Japan 7% Italien 64%
Graphit REIN 2016 29.176 35% Russische Föderation 11% Frankreich 6% Japan 5% China 5% Indien 62%
Graphit REIN 2017 43.176 24% Russische Föderation 17% Malaysia 11% Frankreich 10% China 5% USA 68%
Graphit REIN 2018 53.869 29% Russische Föderation 28% China 7% Frankreich 6% Indien 4% Malaysia 75%
Graphit REIN 2019 37.961 31% Russische Föderation 13% Frankreich 8% Indien 7% Niederlande 6% China 66%
Graphit REIN 2020 43.423 24% Russische Föderation 21% China 10% Frankreich 9% Indien 7% Niederlande 71%
Graphit REIN 2021 46.854 27% Russische Föderation 11% China 10% Frankreich 9% Niederlande 7% Österreich 64%
Graphit REIN 2022 63.706 32% China 17% Russische Föderation 10% Frankreich 6% Japan 6% Indien 71%
Graphit REIN 2023 46.478 30% China 18% Frankreich 10% Niederlande 9% Indien 5% Japan 71%
Graphit REIN 2024 42.208 27% China 13% Frankreich 12% Indien 12% Niederlande 7% Österreich 71%
Graphit REIN 2025 39.763 27% China 14% Indien 10% Frankreich 8% Niederlande 8% Österreich 67%
Hafnium REIN 2022 30 44% Frankreich 24% USA 21% China 7% Russische Föderation 2% Großbritannien 98%
Hafnium REIN 2023 40 29% USA 25% Frankreich 20% Ukraine 19% China 2% Rumänien 95%
Hafnium REIN 2024 33 31% USA 21% China 19% Ukraine 16% Frankreich 6% Schweiz 93%
Hafnium REIN 2025 29 30% China 21% Frankreich 18% Ukraine 13% USA 7% Schweiz 90%
Hafnium WARE 2022 2 53% Belgien 40% China 7% USA 0% Großbritannien 0% Frankreich 100%
Hafnium WARE 2023 4 38% USA 35% Belgien 14% Russische Föderation 11% China 3% Frankreich 100%
Hafnium WARE 2024 2 76% Belgien 24% China 0% Taiwan 0% Korea, Rep. 0% USA 100%
Hafnium WARE 2025 3 69% China 31% Belgien 0% USA 0% Schweiz 100%
Kobalt REIN 2015 2.832 22% Belgien 16% USA 13% Finnland 10% Großbritannien 8% Madagaskar 69%
Kobalt REIN 2016 2.659 21% Belgien 16% USA 11% Finnland 11% Kanada 10% Madagaskar 69%
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Kobalt REIN 2017 3.079 21% Belgien 14% Finnland 13% USA 11% Großbritannien 10% Kanada 70%
Kobalt REIN 2018 2.961 21% Belgien 14% USA 11% Großbritannien 11% Finnland 10% Kanada 67%
Kobalt REIN 2019 2.429 18% Belgien 15% USA 13% Kanada 12% Großbritannien 9% China 67%
Kobalt REIN 2020 2.192 17% Belgien 16% USA 14% Kanada 11% China 9% Finnland 67%
Kobalt REIN 2021 2.231 20% Kanada 15% Belgien 11% USA 11% Finnland 10% Großbritannien 66%
Kobalt REIN 2022 2.321 24% Kanada 14% Belgien 9% Finnland 8% Russische Föderation 8% Großbritannien 63%
Kobalt REIN 2023 2.181 22% Kanada 14% Belgien 10% Marokko 8% Großbritannien 8% Finnland 63%
Kobalt REIN 2024 2.025 19% Kanada 15% Belgien 10% China 9% Großbritannien 9% Niederlande 62%
Kobalt REIN 2025 1.952 18% Kanada 15% Belgien 14% China 13% USA 11% Madagaskar 70%
Kokskohle REIN 2015 38.413.509 28% Russische Föderation 23% USA 17% Kolumbien 15% Australien 7% Südafrika 89%
Kokskohle REIN 2016 37.247.574 31% Russische Föderation 19% Kolumbien 18% USA 17% Australien 4% Kanada 90%
Kokskohle REIN 2017 36.005.850 37% Russische Föderation 22% USA 15% Australien 13% Kolumbien 4% Kanada 92%
Kokskohle REIN 2018 34.102.184 41% Russische Föderation 25% USA 15% Australien 7% Kolumbien 5% Kanada 93%
Kokskohle REIN 2019 30.520.579 43% Russische Föderation 24% USA 16% Australien 5% Kanada 4% Kasachstan 91%
Kokskohle REIN 2020 21.316.990 41% Russische Föderation 24% USA 18% Australien 6% Kanada 5% Kolumbien 94%
Kokskohle REIN 2021 29.088.875 48% Russische Föderation 20% USA 19% Australien 5% Kolumbien 4% Kanada 96%
Kokskohle REIN 2022 33.432.617 26% Russische Föderation 23% USA 18% Australien 18% Kolumbien 10% Südafrika 95%
Kokskohle REIN 2023 24.618.096 33% USA 29% Australien 17% Kolumbien 14% Südafrika 3% Kasachstan 95%
Kokskohle REIN 2024 18.828.996 34% USA 33% Australien 15% Kolumbien 10% Südafrika 3% Kanada 95%
Kokskohle REIN 2025 17.638.321 36% USA 24% Australien 21% Kolumbien 8% Südafrika 5% Kasachstan 95%
Kupfer HALB 2015 220.891 20% Polen 17% Italien 12% Schweden 9% Belgien 8% Niederlande 67%
Kupfer HALB 2016 217.600 20% Polen 16% Italien 14% Schweden 8% Niederlande 7% Belgien 65%
Kupfer HALB 2017 219.067 19% Polen 13% Italien 13% Schweden 7% Niederlande 7% Frankreich 60%
Kupfer HALB 2018 238.368 17% Polen 13% Italien 11% Schweden 10% Belgien 8% Frankreich 59%
Kupfer HALB 2019 211.091 15% Italien 15% Schweden 12% Polen 10% Belgien 9% Frankreich 61%
Kupfer HALB 2020 192.111 15% Italien 12% Polen 12% Schweden 11% Belgien 9% Frankreich 58%
Kupfer HALB 2021 241.023 19% Italien 11% Polen 11% Belgien 8% Bulgarien 8% Frankreich 57%
Kupfer HALB 2022 243.807 15% Italien 14% Polen 10% Bulgarien 9% Belgien 8% Frankreich 56%
Kupfer HALB 2023 210.510 18% Polen 12% Italien 10% Bulgarien 9% Frankreich 8% Belgien 57%
Kupfer HALB 2024 215.928 18% Polen 11% Italien 10% Bulgarien 9% Belgien 8% Frankreich 56%
Kupfer HALB 2025 221.291 16% Polen 12% Italien 10% Bulgarien 9% Frankreich 7% Belgien 54%
Kupfer REIN 2015 729.547 30% Russische Föderation 13% Polen 12% Chile 9% Schweden 8% Finnland 72%
Kupfer REIN 2016 766.230 31% Russische Föderation 11% Chile 11% Polen 10% Belgien 9% Finnland 72%
Kupfer REIN 2017 683.597 27% Russische Föderation 12% Finnland 11% Polen 11% Chile 11% Belgien 72%
Kupfer REIN 2018 727.584 33% Russische Föderation 11% Finnland 10% Schweden 10% Belgien 9% Polen 74%
Kupfer REIN 2019 634.163 20% Russische Föderation 16% Polen 13% Belgien 11% Niederlande 10% Finnland 71%
Kupfer REIN 2020 638.752 18% Russische Föderation 18% Polen 14% Schweden 11% Belgien 11% Finnland 72%
Kupfer REIN 2021 579.651 22% Russische Föderation 15% Belgien 15% Polen 13% Schweden 10% Finnland 75%
Kupfer REIN 2022 685.465 28% Russische Föderation 16% Belgien 15% Polen 14% Schweden 7% Finnland 79%
Kupfer REIN 2023 517.409 21% Polen 18% Belgien 13% Schweden 9% Chile 7% Finnland 69%
Kupfer REIN 2024 468.832 17% Belgien 16% Polen 12% Chile 10% Finnland 9% Österreich 64%
Kupfer REIN 2025 507.695 17% Belgien 17% Polen 8% Schweden 8% Österreich 8% Finnland 57%
Lithium REIN 2015 6.769 77% Chile 15% USA 3% Belgien 2% China 1% Argentinien 99%
Lithium REIN 2016 7.027 79% Chile 14% USA 4% Belgien 1% Argentinien 1% Großbritannien 99%
Lithium REIN 2017 5.483 75% Chile 15% USA 4% Belgien 3% China 2% Argentinien 99%
Lithium REIN 2018 5.980 74% Chile 16% USA 4% Belgien 3% Argentinien 1% Vertrauliche Länder (n.a.) 97%
Lithium REIN 2019 5.994 80% Chile 7% USA 4% Argentinien 3% Belgien 2% China 95%
Lithium REIN 2020 5.314 73% Chile 11% Belgien 9% USA 2% China 2% Argentinien 97%
Lithium REIN 2021 6.575 68% Chile 12% USA 8% Belgien 4% Argentinien 3% Großbritannien 95%
Lithium REIN 2022 7.646 77% Chile 10% USA 4% China 3% Argentinien 2% Großbritannien 95%
Lithium REIN 2023 5.918 69% Chile 14% USA 8% China 2% Großbritannien 2% Frankreich 95%
Lithium REIN 2024 5.396 68% Chile 20% USA 4% Großbritannien 3% Frankreich 3% Belgien 98%
Lithium REIN 2025 4.054 76% Chile 12% USA 4% Argentinien 3% Großbritannien 2% Belgien 96%
Magnesium REIN 2015 59.590 59% China 12% Österreich 9% Tschechische Republik 8% Niederlande 4% Großbritannien 91%
Magnesium REIN 2016 63.654 60% China 10% Niederlande 8% Österreich 8% Tschechische Republik 4% Ungarn 90%
Magnesium REIN 2017 68.364 58% China 13% Österreich 13% Niederlande 9% Tschechische Republik 1% Frankreich 94%
Magnesium REIN 2018 70.356 59% China 14% Österreich 11% Niederlande 8% Tschechische Republik 2% Frankreich 95%
Magnesium REIN 2019 63.518 64% China 13% Niederlande 10% Österreich 7% Tschechische Republik 2% Schweiz 95%
Magnesium REIN 2020 50.907 63% China 17% Niederlande 12% Österreich 2% Tschechische Republik 1% Frankreich 95%
Magnesium REIN 2021 55.843 67% China 14% Niederlande 9% Österreich 2% Slowakei 1% Israel 93%
Magnesium REIN 2022 55.463 74% China 7% Österreich 7% Niederlande 3% Slowakei 2% Rumänien 93%
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Magnesium REIN 2023 39.800 73% China 11% Niederlande 9% Österreich 2% Slowakei 1% Polen 96%
Magnesium REIN 2024 41.871 70% China 17% Niederlande 7% Österreich 1% Polen 1% Slowakei 96%
Magnesium REIN 2025 42.199 75% China 11% Niederlande 8% Österreich 1% Polen 1% Tschechische Republik 96%
Mangan REIN 2015 29.655 51% China 17% Schweden 10% Niederlande 6% Luxemburg 5% Belgien 89%
Mangan REIN 2016 36.463 45% China 24% Niederlande 8% Gabun 7% Schweden 5% Luxemburg 89%
Mangan REIN 2017 46.928 46% China 32% Niederlande 6% Gabun 4% Luxemburg 3% Belgien 92%
Mangan REIN 2018 49.537 44% China 26% Niederlande 9% Gabun 6% Luxemburg 5% Belgien 90%
Mangan REIN 2019 44.654 49% China 22% Niederlande 13% Gabun 5% Schweden 4% Spanien 92%
Mangan REIN 2020 38.732 54% China 19% Niederlande 8% Schweden 6% Gabun 4% Belgien 91%
Mangan REIN 2021 43.104 50% China 30% Niederlande 8% Schweden 3% Luxemburg 3% Spanien 93%
Mangan REIN 2022 44.565 50% China 27% Niederlande 12% Schweden 4% Indonesien 2% Österreich 94%
Mangan REIN 2023 50.869 44% China 27% Niederlande 9% Schweden 7% Österreich 4% Indonesien 91%
Mangan REIN 2024 50.880 53% China 22% Niederlande 8% Österreich 5% Indonesien 3% Schweden 91%
Mangan REIN 2025 42.843 57% China 23% Niederlande 6% Indonesien 6% Österreich 4% Schweden 96%
Nickel HALB 2015 13.905 24% Österreich 24% USA 19% Frankreich 13% Großbritannien 7% Brasilien 88%
Nickel HALB 2016 12.564 26% Österreich 25% USA 16% Frankreich 11% Großbritannien 9% Brasilien 87%
Nickel HALB 2017 17.604 46% Österreich 16% USA 15% Frankreich 8% Großbritannien 5% Brasilien 90%
Nickel HALB 2018 23.639 51% Österreich 17% Frankreich 15% USA 7% Großbritannien 2% Slowenien 92%
Nickel HALB 2019 22.267 48% Österreich 20% Frankreich 15% USA 6% Großbritannien 4% Japan 93%
Nickel HALB 2020 18.436 48% Österreich 23% Frankreich 10% USA 7% Großbritannien 3% Japan 91%
Nickel HALB 2021 19.684 47% Österreich 23% Frankreich 9% Italien 8% USA 7% Schweden 94%
Nickel HALB 2022 22.121 42% Österreich 19% USA 17% Frankreich 9% Italien 5% Schweden 93%
Nickel HALB 2023 25.370 32% Österreich 22% Frankreich 14% Spanien 10% USA 9% Italien 88%
Nickel HALB 2024 23.722 37% Österreich 20% Frankreich 17% Spanien 11% USA 7% Italien 92%
Nickel HALB 2025 19.884 39% Österreich 21% Frankreich 15% Spanien 10% USA 4% Italien 90%
Nickel REIN 2015 67.523 36% Russische Föderation 14% Großbritannien 12% Niederlande 11% Norwegen 7% Kanada 80%
Nickel REIN 2016 70.245 36% Russische Föderation 16% Großbritannien 9% Niederlande 8% Norwegen 6% Kanada 75%
Nickel REIN 2017 77.340 42% Russische Föderation 12% Großbritannien 10% Norwegen 7% Kanada 6% Niederlande 77%
Nickel REIN 2018 75.131 45% Russische Föderation 10% Norwegen 9% Großbritannien 8% Finnland 5% Kanada 77%
Nickel REIN 2019 68.864 48% Russische Föderation 12% Norwegen 10% Großbritannien 6% Kanada 4% Finnland 81%
Nickel REIN 2020 58.806 40% Russische Föderation 11% Großbritannien 11% Norwegen 7% Kanada 6% USA 75%
Nickel REIN 2021 63.569 41% Russische Föderation 11% Norwegen 11% Großbritannien 7% Kanada 6% Niederlande 76%
Nickel REIN 2022 65.816 41% Russische Föderation 12% Großbritannien 11% Norwegen 8% Niederlande 6% Australien 78%
Nickel REIN 2023 56.964 26% Norwegen 21% Russische Föderation 10% Großbritannien 9% Australien 6% Niederlande 72%
Nickel REIN 2024 55.880 27% Norwegen 16% Russische Föderation 11% Großbritannien 9% Australien 7% Frankreich 70%
Nickel REIN 2025 44.319 30% Norwegen 12% Großbritannien 12% Russische Föderation 7% Finnland 6% Kanada 67%
Niob REIN 2022 276 82% Brasilien 8% Niederlande 4% Russische Föderation 3% China 2% USA 99%
Niob REIN 2023 111 26% Armenien 24% China 23% Niederlande 14% Belgien 13% USA 99%
Niob REIN 2024 156 38% Brasilien 33% China 18% USA 6% Kanada 4% Belgien 100%
Niob REIN 2025 65 46% USA 29% China 8% Niederlande 6% Belgien 4% Brasilien 93%
Niob WARE 2022 256 92% USA 6% China 1% Belgien 0% Japan 0% Brasilien 99%
Niob WARE 2023 545 61% Brasilien 34% USA 4% China 1% Belgien 0% Japan 99%
Niob WARE 2024 554 51% Brasilien 44% USA 3% China 1% Estland 0% Liechtenstein 99%
Niob WARE 2025 502 60% Brasilien 36% USA 4% China 0% Japan 0% Kroatien 100%
PGE HALB 2015 8 21% Schweiz 20% USA 15% Österreich 7% Russische Föderation 5% Mexiko 69%
PGE HALB 2016 7 26% Schweiz 20% USA 18% Österreich 12% Großbritannien 6% Mexiko 83%
PGE HALB 2017 7 23% USA 20% Schweiz 19% Österreich 16% Großbritannien 6% Mexiko 85%
PGE HALB 2018 7 36% USA 18% Großbritannien 15% Österreich 12% Schweiz 4% Mexiko 84%
PGE HALB 2019 6 38% USA 16% Großbritannien 13% Österreich 10% Schweiz 7% Mexiko 84%
PGE HALB 2020 5 32% Schweiz 30% USA 13% Großbritannien 8% Mexiko 4% Tschechische Republik 87%
PGE HALB 2021 7 34% Schweiz 25% USA 14% Großbritannien 9% Mexiko 5% Tschechische Republik 87%
PGE HALB 2022 6 25% Schweiz 22% USA 17% Großbritannien 9% Mexiko 7% Japan 80%
PGE HALB 2023 5 18% USA 17% Schweiz 12% Großbritannien 11% Japan 10% Mexiko 68%
PGE HALB 2024 7 20% USA 20% Schweiz 11% Mexiko 9% Großbritannien 8% Südafrika 67%
PGE HALB 2025 7 23% Österreich 22% Schweiz 13% Polen 11% USA 9% Großbritannien 78%
PGE REIN 2015 98 28% Südafrika 26% Großbritannien 13% Belgien 11% Russische Föderation 7% USA 86%
PGE REIN 2016 106 28% Südafrika 25% Großbritannien 12% Russische Föderation 9% Belgien 9% USA 82%
PGE REIN 2017 139 25% Südafrika 25% USA 24% Großbritannien 7% Belgien 7% Russische Föderation 88%
PGE REIN 2018 148 32% USA 23% Südafrika 13% Russische Föderation 10% Belgien 9% Großbritannien 86%
PGE REIN 2019 110 34% Vertrauliche Länder (n.a.) 15% Südafrika 14% Russische Föderation 12% Großbritannien 9% USA 85%
PGE REIN 2020 93 26% Vertrauliche Länder (n.a.) 17% Italien 16% Großbritannien 13% Südafrika 11% Russische Föderation 83%
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PGE REIN 2021 127 35% Vertrauliche Länder (n.a.) 17% Italien 17% Südafrika 12% Russische Föderation 8% Großbritannien 88%
PGE REIN 2022 112 27% Südafrika 19% Italien 19% Vertrauliche Länder (n.a.) 9% Russische Föderation 7% Großbritannien 81%
PGE REIN 2023 104 28% Südafrika 20% Vertrauliche Länder (n.a.) 16% Italien 10% USA 6% Frankreich 80%
PGE REIN 2024 119 33% Südafrika 16% Vertrauliche Länder (n.a.) 14% Türkei 9% USA 7% Italien 78%
PGE REIN 2025 100 33% Südafrika 20% Vertrauliche Länder (n.a.) 18% Italien 9% USA 4% Großbritannien 83%
Phosphor REIN 2015 32.069 64% Kasachstan 25% Polen 5% Vietnam 4% Italien 1% China 100%
Phosphor REIN 2016 29.061 53% Kasachstan 28% Polen 11% Vietnam 4% Italien 2% China 99%
Phosphor REIN 2017 31.824 54% Kasachstan 29% Polen 12% Vietnam 4% Italien 2% China 100%
Phosphor REIN 2018 35.718 57% Kasachstan 26% Polen 7% Vietnam 4% Niederlande 3% Italien 97%
Phosphor REIN 2019 37.644 58% Kasachstan 26% Polen 7% Vietnam 6% Niederlande 2% Italien 98%
Phosphor REIN 2020 34.687 63% Kasachstan 24% Polen 5% Niederlande 3% Vietnam 2% Italien 98%
Phosphor REIN 2021 37.217 65% Kasachstan 19% Polen 8% Vietnam 4% Niederlande 2% Italien 99%
Phosphor REIN 2022 33.719 52% Kasachstan 35% Vertrauliche Länder (n.a.) 9% Vietnam 3% Italien 1% China 100%
Phosphor REIN 2023 20.282 60% Kasachstan 21% Vertrauliche Länder (n.a.) 11% Vietnam 4% Italien 2% Frankreich 98%
Phosphor REIN 2024 24.700 59% Kasachstan 33% Vietnam 5% Vertrauliche Länder (n.a.) 2% Italien 1% China 100%
Phosphor REIN 2025 20.412 68% Vertrauliche Länder (n.a.) 29% Vietnam 3% Italien 1% China 0% Japan 100%
Scandium REIN 2016 0 25% China 25% USA 25% Österreich 25% Frankreich 100%
Scandium REIN 2017 0 20% Korea, Rep. 20% China 20% USA 20% Österreich 20% Frankreich 100%
Scandium REIN 2018 0 25% China 25% USA 25% Großbritannien 25% Frankreich 100%
Scandium REIN 2019 0 14% Korea, Rep. 14% China 14% USA 14% Russische Föderation 14% Ukraine 71%
Scandium REIN 2020 0 100% China 0% Korea, Rep. 0% USA 0% Russische Föderation 0% Österreich 100%
Scandium REIN 2021 0 100% China 0% USA 0% Russische Föderation 0% Österreich 0% Großbritannien 100%
Scandium REIN 2022 0 100% China 0% USA 100%
Scandium REIN 2023 0 100% China 0% Kanada 0% USA 0% Großbritannien 100%
Scandium REIN 2024 0 100% China 0% Hongkong 0% Taiwan 0% Japan 0% USA 100%
Scandium REIN 2025 0 100% China 0% USA 0% Österreich 0% Großbritannien 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2015 248 97% China 2% Frankreich 1% Österreich 0% Luxemburg 0% USA 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2016 331 98% China 1% Österreich 1% Frankreich 0% USA 0% Hongkong 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2017 286 86% China 5% Italien 3% Österreich 3% Luxemburg 2% Belgien 98%
Gemischte S.E.
(Metall) 2018 319 59% China 36% Österreich 3% Frankreich 2% Schweiz 1% Hongkong 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2019 246 86% China 7% Österreich 3% Frankreich 3% Italien 1% Saudi-Arabien 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2020 189 93% China 4% Österreich 1% Großbritannien 1% Frankreich 0% USA 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2021 259 93% China 4% Österreich 2% Frankreich 0% Großbritannien 0% Belgien 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2022 242 99% China 1% Thailand 0% USA 0% Österreich 0% Großbritannien 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2023 334 96% China 3% Österreich 0% Südafrika 0% Frankreich 0% USA 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2024 177 85% China 13% Österreich 1% Südafrika 1% Frankreich 0% USA 100%
Gemischte S.E.
(Metall) 2025 162 67% China 26% Österreich 4% Kanada 2% Großbritannien 0% Vietnam 100%
Gemischte S.E. (Oxid) 2016 198 68% China 21% Frankreich 4% Japan 3% Korea, Rep. 2% Großbritannien 97%
Gemischte S.E. (Oxid) 2017 39 82% China 12% Frankreich 2% Österreich 2% Japan 1% USA 99%
Gemischte S.E. (Oxid) 2018 34 37% Frankreich 30% China 25% Österreich 3% Indien 2% Japan 98%
Gemischte S.E. (Oxid) 2019 210 95% Frankreich 2% Japan 2% China 1% Österreich 0% Indien 100%
Gemischte S.E. (Oxid) 2020 61 59% Frankreich 28% Großbritannien 8% China 4% Österreich 0% USA 99%
Gemischte S.E. (Oxid) 2021 104 72% Frankreich 16% Großbritannien 6% China 2% Japan 1% Namibia 98%
Gemischte S.E. (Oxid) 2022 167 84% Frankreich 6% Großbritannien 4% Österreich 4% China 1% Korea, Rep. 98%
Gemischte S.E. (Oxid) 2023 825 55% China 21% Österreich 18% Frankreich 4% Estland 1% Großbritannien 99%
Gemischte S.E. (Oxid) 2024 395 58% Österreich 34% Frankreich 4% Estland 3% Großbritannien 1% China 100%
Gemischte S.E. (Oxid) 2025 210 51% Frankreich 35% Österreich 4% China 4% Estland 3% Großbritannien 96%
Leichte S.E. (Metall) 2016 0 25% China 25% USA 25% Österreich 25% Frankreich 100%
Leichte S.E. (Metall) 2017 0 20% Korea, Rep. 20% China 20% USA 20% Österreich 20% Frankreich 100%
Leichte S.E. (Metall) 2018 0 25% China 25% USA 25% Großbritannien 25% Frankreich 100%
Leichte S.E. (Metall) 2019 0 14% Korea, Rep. 14% China 14% USA 14% Russische Föderation 14% Ukraine 71%
Leichte S.E. (Metall) 2020 0 100% China 0% Korea, Rep. 0% USA 0% Russische Föderation 0% Österreich 100%
Leichte S.E. (Metall) 2021 0 100% China 0% USA 0% Russische Föderation 0% Österreich 0% Großbritannien 100%
Leichte S.E. (Metall) 2022 0 100% China 0% USA 100%
Leichte S.E. (Metall) 2023 4 100% China 0% USA 0% Großbritannien 0% Thailand 0% Kanada 100%
Leichte S.E. (Metall) 2024 9 98% China 2% Österreich 0% USA 0% Großbritannien 0% Frankreich 100%
Leichte S.E. (Metall) 2025 15 100% China 0% USA 0% Österreich 0% Großbritannien 0% Frankreich 100%
Leichte S.E. (Oxid) 2015 2.783 34% Estland 32% China 14% Frankreich 10% Japan 4% Korea, Rep. 94%
Leichte S.E. (Oxid) 2016 3.459 51% China 17% Estland 12% Frankreich 9% Österreich 5% Korea, Rep. 94%
Leichte S.E. (Oxid) 2017 2.377 41% China 31% Estland 11% Frankreich 9% Österreich 4% Japan 96%
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Leichte S.E. (Oxid) 2018 1.164 32% China 27% Estland 14% Frankreich 11% Österreich 8% Japan 92%
Leichte S.E. (Oxid) 2019 854 46% Estland 24% China 11% Japan 9% Österreich 4% USA 95%
Leichte S.E. (Oxid) 2020 675 62% Estland 18% China 11% Österreich 5% USA 3% Frankreich 97%
Leichte S.E. (Oxid) 2021 670 49% Estland 19% Österreich 15% China 8% USA 4% Frankreich 96%
Leichte S.E. (Oxid) 2022 711 40% Estland 22% Frankreich 13% China 11% USA 8% Österreich 94%
Leichte S.E. (Oxid) 2023 4.509 71% China 21% Österreich 3% Estland 2% USA 1% Frankreich 99%
Leichte S.E. (Oxid) 2024 4.309 72% China 21% Österreich 5% Estland 0% USA 0% Japan 99%
Leichte S.E. (Oxid) 2025 4.066 63% China 13% Österreich 12% Estland 9% Italien 1% Japan 98%
Schwere S.E. (Metall) 2023 5 78% Italien 20% China 2% USA 0% Großbritannien 0% Tschechische Republik 100%
Schwere S.E. (Metall) 2024 6 98% China 2% USA 0% Großbritannien 0% Polen 0% Österreich 100%
Schwere S.E. (Metall) 2025 3 94% China 6% Niederlande 0% USA 0% Nicht ermittelte Länder 0% Österreich 100%
Schwere S.E. (Oxid) 2023 268 50% China 12% Estland 11% Österreich 9% Korea, Rep. 8% Italien 91%
Schwere S.E. (Oxid) 2024 308 48% China 18% Estland 12% Österreich 8% Korea, Rep. 7% Italien 92%
Schwere S.E. (Oxid) 2025 738 57% Österreich 27% China 5% Estland 4% Frankreich 3% Niederlande 96%
Silizium REIN 2015 244.479 28% China 28% Norwegen 19% Frankreich 6% Niederlande 6% Australien 86%
Silizium REIN 2016 295.152 31% Norwegen 24% Frankreich 14% China 10% Brasilien 5% Großbritannien 85%
Silizium REIN 2017 276.102 28% Norwegen 26% Frankreich 16% China 9% Brasilien 4% Australien 84%
Silizium REIN 2018 295.934 25% Frankreich 24% Norwegen 17% Brasilien 15% China 5% Australien 87%
Silizium REIN 2019 261.308 34% Norwegen 23% Frankreich 14% China 10% Brasilien 3% Niederlande 85%
Silizium REIN 2020 245.658 43% Norwegen 23% Frankreich 10% Brasilien 7% China 5% Australien 88%
Silizium REIN 2021 270.446 47% Norwegen 22% Frankreich 10% Brasilien 4% China 4% Niederlande 87%
Silizium REIN 2022 264.871 48% Norwegen 19% Frankreich 13% Brasilien 4% Niederlande 4% China 88%
Silizium REIN 2023 236.009 55% Norwegen 16% Frankreich 14% Brasilien 5% Kanada 4% Niederlande 93%
Silizium REIN 2024 234.880 44% Norwegen 18% Frankreich 16% Brasilien 4% Australien 3% Niederlande 86%
Silizium REIN 2025 185.544 48% Norwegen 12% Brasilien 11% Frankreich 7% Spanien 6% Niederlande 84%
Tantal HALB 2022 12 73% China 16% USA 6% Spanien 3% Österreich 2% Schweiz 100%
Tantal HALB 2023 8 79% China 17% USA 3% Niederlande 1% Hongkong 0% Schweiz 100%
Tantal HALB 2024 8 86% China 9% USA 5% Frankreich 0% Hongkong 0% Schweiz 100%
Tantal HALB 2025 5 91% China 9% USA 0% Nicht ermittelte Länder 0% Hongkong 0% Schweiz 100%
Tantal REIN 2015 20 57% Thailand 13% USA 10% China 6% Korea, Rep. 5% Niederlande 89%
Tantal REIN 2016 32 42% Thailand 25% China 19% USA 7% Estland 3% Japan 96%
Tantal REIN 2017 47 37% USA 36% Thailand 6% Kasachstan 6% China 5% Korea, Rep. 91%
Tantal REIN 2018 44 56% Thailand 14% USA 8% Kasachstan 7% Korea, Rep. 5% Estland 91%
Tantal REIN 2019 55 40% Thailand 23% USA 16% Japan 6% China 5% Estland 92%
Tantal REIN 2020 45 29% Thailand 28% USA 12% Estland 12% Russische Föderation 6% Kasachstan 87%
Tantal REIN 2021 81 59% USA 16% Kasachstan 13% Thailand 5% Estland 3% Japan 95%
Tantal REIN 2022 148 74% USA 13% Thailand 5% China 2% Taiwan 2% Estland 96%
Tantal REIN 2023 30 41% Thailand 26% USA 10% Estland 7% Taiwan 6% Kasachstan 90%
Tantal REIN 2024 18 39% Estland 37% USA 11% Großbritannien 6% China 6% Thailand 98%
Tantal REIN 2025 29 68% Estland 14% China 7% Thailand 3% Kasachstan 3% Korea, Rep. 96%
Tantal WARE 2022 46 45% China 29% USA 19% Schweiz 3% Österreich 2% Spanien 97%
Tantal WARE 2023 34 50% China 24% USA 21% Schweiz 1% Niederlande 1% Frankreich 98%
Tantal WARE 2024 25 59% China 18% Schweiz 13% USA 6% Niederlande 3% Frankreich 98%
Tantal WARE 2025 19 70% China 16% USA 4% Schweiz 4% Frankreich 3% Niederlande 96%
Tantal WARE 2022 34 35% China 34% USA 25% Schweiz 3% Österreich 2% Niederlande 98%
Tantal WARE 2023 26 41% China 27% Schweiz 27% USA 2% Frankreich 1% Österreich 98%
Tantal WARE 2024 17 47% China 26% Schweiz 15% USA 8% Niederlande 2% Frankreich 98%
Tantal WARE 2025 14 62% China 18% USA 5% Frankreich 5% Schweiz 4% Niederlande 95%
Thallium REIN 2015 0 50% China 50% USA 100%
Thallium REIN 2016 0 50% USA 50% Frankreich 100%
Thallium REIN 2017 1 80% Frankreich 20% USA 100%
Thallium REIN 2018 3 96% Frankreich 4% USA 100%
Thallium REIN 2019 0 67% Frankreich 33% USA 100%
Thallium REIN 2020 0 100% USA 100%
Thallium REIN 2021 0 100% USA 100%
Thallium REIN 2022 0 100% USA 100%
Thallium REIN 2023 0 100% USA 100%
Thallium REIN 2024 0 100% USA 100%
Thallium REIN 2025 0 100% USA 100%
Titan HALB 2015 7.545 34% Russische Föderation 26% USA 11% Japan 11% China 7% Großbritannien 88%
Titan HALB 2016 8.134 32% Russische Föderation 29% USA 13% Japan 8% Großbritannien 7% China 89%
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Titan HALB 2017 9.481 29% USA 29% Russische Föderation 10% Japan 10% China 8% Großbritannien 86%
Titan HALB 2018 10.101 33% Russische Föderation 25% USA 12% Japan 10% China 7% Großbritannien 87%
Titan HALB 2019 10.467 33% Russische Föderation 25% USA 12% Japan 10% China 7% Großbritannien 87%
Titan HALB 2020 7.273 38% Russische Föderation 20% USA 15% Japan 11% China 4% Italien 88%
Titan HALB 2021 6.498 36% Russische Föderation 19% USA 19% China 13% Japan 5% Italien 91%
Titan HALB 2022 9.677 43% Russische Föderation 19% China 15% USA 9% Japan 4% Italien 91%
Titan HALB 2023 9.648 28% Russische Föderation 17% USA 17% China 15% Japan 7% Frankreich 84%
Titan HALB 2024 9.228 27% USA 20% Russische Föderation 20% China 11% Japan 9% Frankreich 87%
Titan HALB 2025 8.182 28% USA 22% China 19% Russische Föderation 10% Japan 9% Frankreich 88%
Titan REIN 2015 4.046 23% Ukraine 20% Japan 14% China 14% Belgien 14% Russische Föderation 84%
Titan REIN 2016 3.765 27% Russische Föderation 15% Ukraine 14% Japan 13% Belgien 9% Niederlande 79%
Titan REIN 2017 3.400 24% Russische Föderation 19% Ukraine 13% China 11% Niederlande 10% Japan 78%
Titan REIN 2018 4.598 21% Russische Föderation 19% Ukraine 19% China 12% Niederlande 10% Belgien 81%
Titan REIN 2019 4.225 26% Russische Föderation 16% Ukraine 13% China 11% Japan 9% Niederlande 76%
Titan REIN 2020 2.979 23% Russische Föderation 23% Ukraine 15% China 12% Japan 8% Belgien 80%
Titan REIN 2021 4.111 29% Ukraine 26% Russische Föderation 13% Belgien 11% Japan 7% China 86%
Titan REIN 2022 2.990 23% Japan 22% Russische Föderation 19% China 14% Niederlande 9% Ukraine 86%
Titan REIN 2023 3.213 30% Japan 22% China 13% Niederlande 11% Russische Föderation 6% Belgien 81%
Titan REIN 2024 2.664 27% Japan 22% China 11% Kasachstan 9% Belgien 7% Russische Föderation 76%
Titan REIN 2025 3.166 30% Japan 25% China 14% Kasachstan 7% Belgien 6% Russische Föderation 83%
Vanadium REIN 2015 29 35% Niederlande 26% Südafrika 15% China 15% Singapur 5% Russische Föderation 97%
Vanadium REIN 2016 20 25% Niederlande 25% Taiwan 25% Südafrika 20% Großbritannien 2% Russische Föderation 98%
Vanadium REIN 2017 32 73% Russische Föderation 8% Niederlande 6% Großbritannien 6% Litauen 5% Südafrika 98%
Vanadium REIN 2018 4 48% Russische Föderation 34% Niederlande 11% Großbritannien 5% USA 2% China 100%
Vanadium REIN 2019 4 48% Russische Föderation 45% Südafrika 2% China 2% USA 2% Frankreich 100%
Vanadium REIN 2020 8 32% USA 15% Russische Föderation 15% Frankreich 12% Schweiz 12% Österreich 87%
Vanadium REIN 2021 5 65% USA 28% Russische Föderation 6% Frankreich 2% China 0% Japan 100%
Vanadium REIN 2022 12 67% USA 32% Russische Föderation 1% China 0% Australien 0% Japan 100%
Vanadium REIN 2023 4 89% Russische Föderation 5% China 3% USA 3% Slowenien 0% Japan 100%
Vanadium REIN 2024 5 62% Russische Föderation 27% USA 7% Belgien 4% China 0% Japan 100%
Vanadium REIN 2025 11 64% Niederlande 33% USA 3% China 0% Nicht ermittelte Länder 0% Hongkong 100%
Wismut REIN 2022 1.362 85% China 9% Belgien 1% USA 1% Niederlande 1% Frankreich 98%
Wismut REIN 2023 904 95% China 1% Belgien 1% Luxemburg 1% Frankreich 1% USA 99%
Wismut REIN 2024 1.105 87% China 7% USA 2% Frankreich 2% Belgien 2% Luxemburg 98%
Wismut REIN 2025 602 57% China 15% Korea, Rep. 15% USA 4% Belgien 3% Luxemburg 94%
Wismut REIN 2022 1.211 88% China 11% Belgien 1% Niederlande 0% Russische Föderation 0% Frankreich 100%
Wismut REIN 2023 806 98% China 2% Belgien 0% Frankreich 0% Luxemburg 0% Großbritannien 100%
Wismut REIN 2024 974 93% China 2% USA 2% Belgien 1% Frankreich 1% Luxemburg 98%
Wismut REIN 2025 485 69% China 19% Korea, Rep. 5% Belgien 3% Japan 2% Frankreich 97%
Wismut WARE 2022 152 66% China 11% USA 7% Polen 6% Frankreich 6% Großbritannien 97%
Wismut WARE 2023 99 72% China 9% Luxemburg 6% USA 5% Frankreich 4% Großbritannien 96%
Wismut WARE 2024 132 43% USA 40% China 8% Luxemburg 6%
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Relationen
- answered_by → Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
- authored ← Bundesregierung
- part_of_vorgang → Auswirkungen der deutschen Rohstoffpolitik auf Länder des Globalen Südens (Antwort)