Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute hinsichtlich der Anforderungen an Wertpapierfinanzierungsgeschäfte im Rahmen der strukturellen Liquiditätsquote
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Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute hinsichtlich der Anforderungen an Wertpapierfinanzierungsgeschäfte im Rahmen der strukturellen Liquiditätsquote
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ISSN 0720-2946
Bundesrat Drucksache 145/25
31.03.25
EU - Fz
Unterrichtung
durch die Europäische Kommission
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der
Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute hinsichtlich
der Anforderungen an Wertpapierfinanzierungsgeschäfte im Rahmen der strukturellen
Liquiditätsquote
COM(2025) 146 final
Der Bundesrat wird über die Vorlage gemäß § 2 EUZBLG auch durch die Bundesregierung
unterrichtet.
Die Europäische Zentralbank und der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss werden
an den Beratungen beteiligt.
Hinweis: Drucksache 733/11 = AE-Nr. 110918
DE DE
EUROPÄISCHE
KOMMISSION
Brüssel, den 31.3.2025
COM(2025) 146 final
2025/0077 (COD)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an
Kreditinstitute hinsichtlich der Anforderungen an Wertpapierfinanzierungsgeschäfte im
Rahmen der strukturellen Liquiditätsquote
(Text von Bedeutung für den EWR)
{SWD(2025) 77 final}
BEGRÜNDUNG
1. KONTEXT DES VORSCHLAGS
• Gründe und Ziele des Vorschlags
Mit diesem Vorschlag soll die Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (im Folgenden
„Eigenkapitalverordnung“ oder „CRR“) geändert werden, um die derzeitige
Übergangsregelung für die Anforderung der strukturellen Liquiditätsquote (Net Stable
Funding Ratio, NSFR) beizubehalten.
Die NSFR-Anforderung ist Teil der internationalen Basel-III-Standards, deren Umsetzung die
Europäische Union (EU) im Rahmen der weitreichenden Reform des Aufsichtsrahmens für
Banken infolge der globalen Finanzkrise von 2008 beschlossen hat. Mit der NSFR-
Anforderung soll sichergestellt werden, dass Banken über stabile Refinanzierungsquellen
verfügen, um ihre Tätigkeiten zu finanzieren und ihre Abhängigkeit von kurzfristigen
Refinanzierungen am Interbankenmarkt zu verringern. Sie wurde als weltweit einheitliche
regulatorische Anforderung zur Minderung des Fristentransformationsrisikos konzipiert, um
grenzüberschreitende Aufsichtsarbitrage durch eine stärkere Angleichung zwischen den
verschiedenen Rechtsordnungen zu unterbinden.
Mit dem Basler NSFR-Standard wird eine Mindestanforderung für den Betrag an stabiler
Refinanzierung eingeführt, den Banken auf der Grundlage des Liquiditätsprofils ihrer
Vermögenswerte zur Finanzierung ihrer Tätigkeiten aufbringen müssen. Um das
Liquiditätsrisiko von Banken zu senken, wird der Betrag der erforderlichen stabilen
Refinanzierung (Required Stable Funding, RSF) auf der Grundlage der Vermögenswerte der
Bank festlegt und mit der verfügbaren stabilen Refinanzierung (Available Stable Funding,
ASF), die sich aus ihren Verbindlichkeitsinstrumenten ergibt, verglichen.
Wertpapierfinanzierungsgeschäfte (Securities Financing Transactions, SFTs) im Sinne von
Artikel 4 Absatz 1 Nummer 139 der Eigenkapitalverordnung umfassen verschiedene Arten
besicherter Transaktionen, bei denen Vermögenswerte (Sicherheiten) gegen Barmittel
getauscht werden: i) Rückkauf (Repogeschäfte) und umgekehrter Rückkauf (umgekehrte
Repogeschäfte), ii) Wertpapierverleihgeschäfte, iii) Kauf-/Rückverkaufgeschäfte und
iv) Lombardgeschäfte. Repogeschäfte und umgekehrte Repogeschäfte machen mit 68 % des
Gesamtwerts den größten Anteil an SFTs aus, gefolgt von Wertpapierverleihgeschäften
(23 %), Kauf-/Rückverkaufgeschäften (8 %) und Lombardgeschäften (1 %) (Stand
September 2023)1.
Ein Repogeschäft ist ein besichertes und in der Regel kurzfristiges Kreditgeschäft. Ein
umgekehrtes Repogeschäft ist ein besichertes Kreditgeschäft mit im Vergleich zum
Repogeschäft vertauschten Rollen: Eine Bank (der Kreditgeber) kauft vorübergehend
Wertpapiere oder Waren (d. h. die Sicherheiten) von einer Gegenpartei (dem Kreditnehmer)
gegen Barmittel und verpflichtet sich, die Sicherheit zu einem zukünftigen Termin zu einem
vorab festgesetzten Preis zurückzuverkaufen.
Bei unbesicherten Kreditgeschäften sind die Kredite nicht durch Sicherheiten besichert. Sie
werden auf der Grundlage der Kreditwürdigkeit und der Rückzahlungszusage des
Kreditnehmers gewährt. Vor der globalen Finanzkrise fand diese Art von Kreditgeschäften
hauptsächlich auf den Interbankenmärkten statt.
1 Marktbericht der ESMA über die SFT-Märkte in der EU (ESMA50-524821-3147) vom 9. April 2024.
Seit der globalen Finanzkrise und dem Ende der unbesicherten Interbankenmärkte spielen
SFTs eine zentrale Rolle bei der kurzfristigen Finanzierung durch besicherte Transaktionen
zwischen Banken und Marktteilnehmern. Die Geschäfte am SFT-Markt sind zudem das
Bindeglied zwischen dem kurzfristigen Geldmarkt und dem längerfristig ausgerichteten
Kapitalmarkt. Der Großteil der SFTs ist durch öffentliche Schuldtitel besichert. SFTs sind
großvolumige Geschäfte mit geringem Einschuss für Großbanken und wegen des
ausgeprägten grenzüberschreitenden Charakters dieser Geschäfte herrscht auf dem
betreffenden Markt viel internationaler Wettbewerb. Nur 41 % der in der EU gehandelten
SFT-Beträge werden zwischen EU-Gegenparteien abgewickelt, während an 59 % eine
Gegenpartei aus einem Drittland beteiligt ist2.
Für fällige Zahlungen aus SFTs mit einer Laufzeit von bis zu sechs Monaten schreibt der
Basler NSFR-Standard eine konservative RSF-Anforderung für die Banken vor, die nicht null
betragen darf. Ziel ist es, übermäßigen kurzfristigen Risikopositionen zwischen Banken, die
in finanziellen Krisenzeiten zu Ansteckungen führen könnten, entgegenzuwirken.
Der NSFR-Standard wurde am 20. Mai 2019 durch eine Änderung der
Eigenkapitalverordnung (CRR2) in Unionsrecht umgesetzt. Die entsprechenden
Bestimmungen traten Ende Juni 2021 in Kraft. Die Kommission sprach sich in ihrem am
23. November 2016 veröffentlichten Vorschlag zur Änderung der Eigenkapitalverordnung3
für eine dauerhafte Anwendung von RSF-Werten aus, die niedriger liegen als die in der Basler
Vereinbarung vorgesehenen Werte. Sie kam damals zu dem Schluss, dass es sinnvoll
erscheint, begrenzte Änderungen an der Behandlung sowohl kurzfristiger Transaktionen mit
Finanzinstituten als auch erstklassiger liquider Aktiva (HQLA) der Stufe 1 vorzunehmen, um
das reibungslose Funktionieren der Finanz- und Repomärkte in der EU nicht zu
beeinträchtigen. Die Argumente und Analysen, die diesem Ansatz zugrunde liegen, und die
dem Kommissionsvorschlag beigefügte Folgenabschätzung sind nach wie vor gültig4.
Anstatt der in den Basel-III-Standards vorgegebenen RSF von 10 % oder dem von der
Kommission vorgeschlagenen niedrigeren Wert von 5 % haben die gesetzgebenden Organe
jedoch eine RSF-Übergangsanforderung von 0 % für fällige Zahlungen aus SFTs mit einer
Laufzeit von bis zu sechs Monaten beschlossen, sofern diese durch HQLA5 der Stufe 1, z. B.
öffentliche Schuldtitel, besichert sind. Diese Bestimmung soll im Juni 2025 auslaufen, wenn
die im Basler Standard festgelegte Anforderung in Kraft tritt, wonach die RSF nicht null
betragen darf. Die Übergangsbestimmung sollte den Banken genügend Zeit einräumen, sich
auf die konservativere Anforderung der Basler Standards einzustellen, und die Auswirkungen
auf den EU-Kapitalmarkt, insbesondere auf den Markt für öffentliche Schuldtitel, abmildern.
Ähnliche Übergangsbestimmungen wurden auch für kurzfristige fällige Zahlungen aus SFTs,
die durch andere Vermögenswerte als HQLA der Stufe 1 besichert sind, und für kurzfristige
2 Marktbericht der ESMA über die SFT-Märkte in der EU (ESMA50-524821-3147) vom 9. April 2024.
3 Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der
Verordnung (EU) Nr. 575/2013 in Bezug auf die Verschuldungsquote, die strukturelle Liquiditätsquote,
Anforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten, das
Gegenparteiausfallrisiko, das Marktrisiko, Risikopositionen gegenüber zentralen Gegenparteien,
Risikopositionen gegenüber Organismen für gemeinsame Anlagen, Großkredite, Melde- und
Offenlegungspflichten und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 (EUR-Lex -
52016PC0850 - DE - EUR-Lex).
4 Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen über die Folgenabschätzung zum Vorschlag zur
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und
Wertpapierfirmen (EUR-Lex - 52016SC0377 - DE - EUR-Lex).
5 Hochwertige liquide Aktiva im Sinne der Delegierten Verordnung (EU) 2015/61 zur Ergänzung der
Verordnung (EU) Nr. 575/2013, insbesondere Artikel 460.
unbesicherte Transaktionen mit Finanzkunden vereinbart. Diese Risikopositionen fallen im
Vergleich zu fälligen Zahlungen aus SFTs, die durch HQLA der Stufe 1 besichert sind,
weniger ins Gewicht. Zudem sind sie durch höhere Einschüsse gekennzeichnet. Die
inhärenten Finanzierungsmerkmale und die Auswirkungen der Höhe der RSF-Faktoren für
diese Transaktionen auf die Marktliquidität, insbesondere der bei SFTs als Sicherheit
entgegengenommenen Vermögenswerte, waren ausschlaggebend für die Entscheidung der
gesetzgebenden Organe, eine Übergangsbehandlung für diese Transaktionen zu gewähren.
Die gesetzgebenden Organe haben für den Übergangszeitraum einen aufsichtsrechtlichen
Aufschlagsfaktor festgelegt, mit dem für die Anforderung an die stabile Refinanzierung
entsprechend den Basler Standards weiterhin zwischen fälligen Zahlungen aus SFTs, die
durch HQLA der Stufe 1 besichert sind, z. B. Staatsanleihen, und fälligen Zahlungen aus
SFTs, die durch andere Vermögenswerte besichert sind, unterschieden wird. Dadurch wird die
Verflechtung zwischen Staat und Banken angegangen, jedoch nicht zu einem erhöhten Druck
auf sehr hochwertige Sicherheiten beigetragen. Zudem fördert dies die Marktliquidität und die
Vielfalt der Sicherheiten, die im Rahmen der Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage
Ratio, LCR) für die Liquiditätsreserve von Banken infrage kommen.
Für unbesicherte Refinanzierungsgeschäfte mit Finanzkunden und einer Restlaufzeit von
weniger als sechs Monaten sieht die Übergangsbehandlung vor, eine ihrem
Refinanzierungsrisiko entsprechende, verhältnismäßige Refinanzierungsanforderung
anzuwenden und die Wiederbelebung des Marktes für unbesicherte Refinanzierungen, der
nach der globalen Finanzkrise von 2008 zum Erliegen kam, zu unterstützen. Unbesicherte
Refinanzierungsgeschäfte sollten in der Tat als notwendige Ergänzung zu besicherten
Refinanzierungsgeschäften, wie z. B. SFTs, erachtet werden, um die allgemeine
Marktliquidität und die geldpolitische Transmission, insbesondere in Zeiten einer
geldpolitischen Restriktion, zu fördern.
Die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Japan und die Schweiz haben eine mit
der Übergangsbehandlung der EU vergleichbare Regelung eingeführt, jedoch gilt sie dort
dauerhaft. Die US-Behörden argumentieren, dass die Zuweisung des RSF-Faktors von 0 %
auf der Grundlage der Feststellung erfolgt sei, dass HQLA der Stufe 1 ein minimales
Liquiditätsrisiko aufweisen und in erheblichem Maße zum reibungslosen Funktionieren der
Märkte für kurzfristige Finanzierungen beitragen, und daher ein RSF-Faktor über null für
HQLA der Stufe 1 die Intermediation in den US-Finanz- und Repomärkten hemmen könnte6.
Das Ende der derzeitigen Übergangsbehandlung und die daraus folgende Verschärfung der
NSFR-Anforderung in der EU geben Anlass zur Sorge. Sie könnte Banken in der EU vor der
Intermediärrolle bei öffentlichen Schuldtiteln zurückschrecken lassen und die Liquidität auf
diesen Märkten verringern, da sich diese großvolumigen Transaktionen mit niedrigem
Einschuss verteuern würden. Da schon jetzt an 59 % der Transaktionen in der EU eine
Gegenpartei aus einem Drittland beteiligt ist, könnte eine weitere Erhöhung der Kosten dieser
Transaktionen für Gegenparteien aus der EU die Attraktivität von Gegenparteien und
Kapitalmärkten außerhalb der EU weiter erhöhen. Dies würde der Entwicklung und
Nachhaltigkeit der Kapitalmärkte und der Liquidität von Sicherheiten, z. B. Staatsanleihen, in
der EU zuwiderlaufen. Sollte die EU die RSF-Faktoren für diese Transaktionen einseitig
erhöhen, würde dies die internationalen Wettbewerbsbedingungen verzerren und Banken aus
6 Siehe die Bewertung der Basler NSFR-Vorschriften durch den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht
(BCBS) vom Juli 2023 – Vereinigte Staaten (Programm zur Bewertung der Regulierungskonsistenz
(Regulatory Consistency Assessment Programme, RCAP): Bewertung des Standards für die strukturelle
Liquiditätsquote des Basler Ausschusses – Vereinigte Staaten).
der EU gegenüber Banken aus Drittländern in diesem sehr internationalen und
wettbewerbsorientierten Bereich benachteiligen. Eine Verstärkung der ungleichen
Wettbewerbsbedingungen würde in gewisser Weise im Widerspruch zu einem grundlegenden
Ziel der Basler Standards stehen, nämlich dem Ziel, die Umsetzung weltweit einheitlicher
regulatorischer Anforderungen zu unterstützen und die Möglichkeiten für
grenzüberschreitende Aufsichtsarbitrage zu verringern.
Dagegen könnte die Beibehaltung der derzeitigen Behandlung entsprechend der
Vorgehensweise anderer Länder die Entwicklung eines liquiden und attraktiven Marktes für
öffentliche Schuldtitel und eines vertieften SFT-Marktes für EU-Sicherheiteninstrumente
unterstützen.
Die derzeit geltenden Anforderungen haben sich seit ihrem Inkrafttreten Mitte 2021 als
aufsichtsrechtlich solide erwiesen und scheinen keine Bedenken hinsichtlich der
Finanzstabilität hervorgerufen zu haben, insbesondere auch während der jüngsten
Krisensituationen (russischer Angriffskrieg, Krise des britischen Staatsanleihemarktes,
Turbulenzen im Bankensektor im März 2023). Seit Mitte 2021 haben die Banken in der EU
starke NSFR-Reserven aufgebaut, die über die Mindestanforderungen hinausgehen und einer
laufenden Beaufsichtigung durch die zuständigen Behörden unterliegen. Die Auswirkungen
der Beibehaltung der Übergangsbehandlung werden weiterhin überwacht und unterliegen
einer angemessenen aufsichtlichen Kontrolle durch eine laufende Beaufsichtigung und
regelmäßige Berichte, die auch die Finanzierungspraktiken und das Liquiditätsrisikoprofil der
Banken einschließt.
Gemäß Artikel 510 Absatz 7 der CRR2 muss die Kommission die Relevanz der NSFR-
Übergangsbehandlung für fällige Zahlungen aus SFTs und unbesicherten Transaktionen mit
Finanzkunden, deren Restlaufzeit weniger als sechs Monate beträgt, bis Ende Juni 2024 auf
der Grundlage eines Berichts der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) bewerten.
Wie in Abschnitt 3 erläutert, wurden im Bericht der EBA nur die Auswirkungen auf die
NSFR-Werte der Banken analysiert, die vernachlässigbar erscheinen. Eine umfassendere
Analyse deutet jedoch darauf hin, dass eine Umstellung auf die RSF gemäß der Basler
Vereinbarung weitere unerwünschte Auswirkungen haben könnte. Der SFT-Markt in der EU
spielt eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung der EU-Staatsverschuldung, da der
Großteil der SFTs durch öffentliche Schuldtitel besichert ist. Darüber hinaus unterstützt die
Beibehaltung der Übergangsbehandlung die Liquidität und die Vielfalt der Vermögenswerte,
die gemäß der LCR auch für die Liquiditätsreserve von Banken infrage kommen. Es ist in der
Tat nicht unbedingt zweckdienlich, die beiden Aspekte der Liquiditätsanforderungen getrennt
zu behandeln.
Die Beibehaltung der bestehenden Abstufung zwischen den RSF-Faktoren von Sicherheiten
für Staatsanleihen und anderen Sicherheiten für SFTs ist auch deshalb wichtig, da es
andernfalls zu einer Bevorzugung der einen gegenüber der anderen kommen würde, was sich
nicht nur auf die Verflechtung von Staat und Banken auswirken, sondern darüber hinaus den
Druck auf die (knappen) hochwertigen Sicherheiten verstärken würde.
Der unbesicherte Refinanzierungsmarkt für Banken ist nach der globalen Finanzkrise von
2008 zum Erliegen gekommen und nie – oder zumindest nicht in nennenswertem Ausmaß –
wiederbelebt worden. Ein RSF-Faktor über null gilt bereits für kurzfristige unbesicherte
Transaktionen, die unter die NSFR fallen. Eine Erhöhung dieses Faktors würde das
aufsichtsrechtliche Profil der Banken nicht wesentlich verbessern, d. h. die Auswirkungen
hinsichtlich der NSFR wären vernachlässigbar, jedoch könnte sie von der Nutzung
unbesicherter Refinanzierungsgeschäfte abschrecken, die in Zeiten einer geldpolitischen
Restriktion von Nutzen sein könnten.
Ein höherer RSF-Wert für fällige Zahlungen aus SFTs und unbesicherten Transaktionen
könnte Banken in der EU vor der Intermediation bei öffentlichen Schuldtiteln und anderen
Sicherheiten zurückschrecken lassen und die Liquidität auf den EU-Kapitalmärkten insgesamt
verringern. Die Erhöhung der RSF für diese Transaktionen würde nicht zu einer wesentlichen
Änderung der durchschnittlichen NSFR-Quote der Banken in der EU führen, die bereits über
den Mindestanforderungen liegt und einer laufenden Beaufsichtigung durch die zuständigen
Behörden unterliegt. Das aufsichtsrechtliche Profil der Banken in der EU wird sich daher
nicht grundlegend ändern. Allerdings könnten dadurch in Zeiten einer normalisierten
Geldpolitik, wenn die Zentralbanken ihre Marktpräsenz verringern und private
Marktteilnehmer an ihre Stelle treten dürften, die Finanzierungskosten für die Mitgliedstaaten
und die Marktteilnehmer in der EU steigen.
Zur Vermeidung unbeabsichtigter Folgen für die Liquidität der Kapitalmärkte und angesichts
der Sicherheitsmaßnahmen, die der derzeitige Rahmen für Banken vorsieht, schlägt die
Kommission vor, die Übergangsbehandlung für fällige Zahlungen aus SFTs und
unbesicherten Transaktionen mit Finanzkunden, deren Restlaufzeit weniger als sechs Monate
beträgt, beizubehalten. Die Kommission schlägt zusätzlich zu der laufenden Überwachung der
Kapitalmarktentwicklungen durch die Zentralbanken und der laufenden Beaufsichtigung
durch die zuständigen Behörden vor, die EBA damit zu beauftragen, alle 5 Jahre über die
Auswirkungen dieser Behandlung Bericht zu erstatten. Dies würde die Kommission in die
Lage versetzen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und Änderungen vorzuschlagen, wenn
aus diesen regelmäßigen Überwachungsberichten ein entsprechender Bedarf hervorgeht.
Kohärenz mit den bestehenden Vorschriften in diesem Bereich
In Artikel 510 Absatz 7 der Eigenkapitalverordnung wird die Kommission ausdrücklich
aufgefordert, den gesetzgebenden Organen erforderlichenfalls einen Gesetzgebungsvorschlag
vorzulegen. In diesem Vorschlag müssen sowohl die Auswirkungen der derzeitigen
Behandlung auf die NSFR der Institute als auch das Refinanzierungsrisiko im Zusammenhang
mit SFTs und unbesicherten Transaktionen mit Finanzkunden, deren Restlaufzeit weniger als
sechs Monate beträgt, berücksichtigt werden. Der Kommission wurde ferner beauftragt, in
diesem Bereich, der in besonderem Maße dem internationalen Wettbewerb unterworfen ist,
für gleiche Wettbewerbsbedingungen auf internationaler Ebene zu sorgen.
Eine Beibehaltung der NSFR-Übergangsbehandlung nach Artikel 428r Absatz 1 Buchstabe g,
Artikel 428s Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 428v Buchstabe a der Eigenkapitalverordnung
stünde im Einklang mit diesem Auftrag.
Die Banken in der EU verfügen bereits über angemessene NSFR-Reserven oberhalb der
Mindestanforderungen und unterliegen einer laufenden Beaufsichtigung ihrer
Refinanzierungskapazitäten; die Beibehaltung der Übergangsbehandlung würde die
Entwicklung liquider Kapitalmärkte in der EU und die Verfügbarkeit eines diversifizierten
Pools an im Rahmen der Liquiditätsdeckungsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR)
anrechenbaren liquiden Aktiva unterstützen. SFTs unterstützen die rasche und geordnete
Umwandlung von Sicherheiten in Barmittel zu einem wirtschaftlichen Preis und sind damit
von entscheidender Bedeutung für die Monetarisierung von Liquiditätspools. Ein
beeinträchtigter SFT-Markt könnte die Wirksamkeit der LCR schwächen, wonach eine
Reserve an liquiden Vermögenswerten vorgehalten werden muss, die im Falle eines
Liquiditätsstressszenarios über einen Zeitraum von 30 Tagen leicht in Barmittel umgewandelt
oder auf den Märkten verkauft werden können.
Darüber hinaus wird die Beibehaltung der Übergangsbehandlung dafür sorgen, dass die
Refinanzierungsanforderungen der EU weiterhin mit denen anderer wichtiger Länder und
Rechtsräume übereinstimmen, und eine einseitige Abkehr vom internationalen Konsens
verhindern, die zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen für Banken in der EU führen könnte.
Ein dauerhafter Ansatz wird zudem den Interessenträgern die notwendige Rechtssicherheit
hinsichtlich der Beständigkeit und Stabilität ihrer Geschäftstätigkeiten bieten.
Schließlich kann die Kommission bei diesem Ansatz auch Änderungen vorschlagen, wenn auf
der Grundlage der regelmäßigen Berichte der EBA ein entsprechender Bedarf
festgestellt wird.
• Kohärenz mit der Politik der Union in anderen Bereichen
Die vorgeschlagene Änderung der Eigenkapitalverordnung zielt darauf ab, die Marktaktivität
im SFT-Bereich und die Liquidität der Märkte für öffentliche Schuldtitel in der EU zu
erhalten, und damit zu effizienten Banken- und Kapitalmärkten in der EU beizutragen, ohne
dabei die Finanzstabilität zu untergraben.
Die Bewertung des Übereinstimmungsgrades mit internationalen Aufsichtsstandards, auch
unter Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf die Wirtschaft, führte zu der Einschätzung,
dass die derzeitige Übergangsbehandlung keine erheblichen Bedenken hinsichtlich der
Finanzstabilität aufwirft, wie insbesondere die jüngsten Stresssituationen (russischer
Angriffskrieg, Krise des britischen Staatsanleihemarktes, Turbulenzen im Bankensektor im
März 2023) gezeigt haben, die keine erhöhten Bedenken hinsichtlich des
Refinanzierungsrisikos von Banken in der EU zutage brachten. Das Ende der
Übergangsbehandlung würde zwar einerseits das aufsichtsrechtliche Profil der Banken nicht
wesentlich verändern, könnte sich aber andererseits negativ auf die Marktliquidität auswirken,
insbesondere auf dem Markt für öffentliche Schuldtitel.
Eine unveränderte Beibehaltung der derzeitigen Übergangsbehandlung in Verbindung mit
regelmäßiger Berichterstattung und laufender Beaufsichtigung durch die zuständigen
Behörden würde den Marktteilnehmern Rechtssicherheit bieten und so die Beständigkeit und
Stabilität ihrer Geschäftstätigkeiten begünstigen. Eine stabile aufsichtsrechtliche Behandlung
von fälligen Zahlungen aus SFTs und unbesicherten Transaktionen würde auch zur Stabilität
des Melderahmens für Banken beitragen, da eine Änderung des Anwendungsbereichs eine
Anpassung der entsprechenden Meldebögen erfordern würde.
Neben der Beibehaltung der Übergangsbehandlung für SFTs, die durch öffentliche Schuldtitel
besichert sind, würde auch die Fortführung der Übergangsbehandlung für fällige Zahlungen
aus SFTs, die durch andere Vermögenswerte besichert sind, die Diversifizierung der
Liquiditätsreserven der Banken und eine geringere Verflechtung zwischen Staat und Banken
fördern.
Die Beibehaltung des RSF-Faktors, der seit Juni 2021 für kurzfristige unbesicherte
Transaktionen mit Finanzkunden gilt, würde dazu beitragen, dass diese Transaktionen im
Kontext einer restriktiveren Geldpolitik ergänzend zu besicherten Transaktionen genutzt
werden. Dies würde wiederum die Liquidität der Kapitalmärkte insgesamt erhöhen und
letztlich eine angemessene Finanzierung der Realwirtschaft ermöglichen.
Die vorgeschlagene Änderung wird dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit und
Attraktivität der EU-Kapitalmärkte und die Intermediärrolle der Banken aus der EU zu
fördern, indem gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen der EU und anderen wichtigen
Ländern und Rechtsräumen, die eine vergleichbare aufsichtliche Behandlung der NSFR
bereits dauerhaft eingeführt haben, gewahrt werden. Aktive Intermediäre aus der EU auf den
SFT-Märkten und tief liquide EU-Märkte für Sicherheiten, z. B. Staatsanleihen, tragen
letztlich zu niedrigeren Finanzierungskosten für die gesamte EU-Wirtschaft bei.
2. RECHTSGRUNDLAGE, SUBSIDIARITÄT UND VERHÄLTNISMÄẞIGKEIT
• Rechtsgrundlage
Die vorgeschlagenen Änderungen beruhen auf derselben Rechtsgrundlage (Artikel 114 des
Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV)) wie die Rechtsakte, die
geändert werden.
• Subsidiarität
Nach dem in Artikel 5 Absatz 3 des Vertrags über die Europäische Union niedergelegten
Subsidiaritätsprinzip „wird die Union in den Bereichen, die nicht in ihre ausschließliche
Zuständigkeit fallen, nur tätig, sofern und soweit die Ziele der in Betracht gezogenen
Maßnahmen von den Mitgliedstaaten weder auf zentraler noch auf regionaler oder lokaler
Ebene ausreichend verwirklicht werden können, sondern vielmehr wegen ihres Umfangs oder
ihrer Wirkungen auf Unionsebene besser zu verwirklichen sind“.
Da mit der vorgeschlagenen Maßnahme eine Änderung der bestehenden Rechtsvorschriften
der Union angestrebt wird, sollte dies auf EU-Ebene und nicht durch verschiedene nationale
Vorstöße erfolgen. In der Tat wäre der Erlass nationaler Maßnahmen aus rechtlicher Sicht
schwierig, da die Eigenkapitalverordnung unmittelbar gilt und bereits die aufsichtsrechtlichen
Anforderungen an die Liquidität und die Refinanzierung von Banken auf nationaler Ebene
regelt.
Im Bankensektor sind zahlreiche Institute im gesamten Binnenmarkt der EU tätig, daher ist es
besonders wichtig, eine einheitliche Anwendung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen,
einheitliche Aufsichtspraktiken und gleiche Wettbewerbsbedingungen für
Bankdienstleistungen sicherzustellen.
• Verhältnismäßigkeit
Nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sollten die Maßnahmen der EU inhaltlich wie
formal nicht über das zur Erreichung der Ziele der Verträge erforderliche Maß hinausgehen.
Die Vorschläge zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der EU-
Wirtschaft durch gut funktionierende Kapitalmärkte für SFTs, Staatsanleihen und andere
Sicherheiten zu sichern, ohne zusätzliche Risiken für die Finanzstabilität der Banken in der
EU zu schaffen.
Mit diesem Vorschlag wird sichergestellt, dass die Banken in der EU weiterhin in der Lage
sein werden, die NSFR-Anforderung durch substanzielle Sicherheitspuffer zu erfüllen, ohne
dabei ihre Abhängigkeit von kurzfristigen Finanzierungen übermäßig zu erhöhen.
Die vorgeschlagenen Änderungen werden nicht über den in Artikel 510 Absatz 8 der
Verordnung (EU) Nr. 575/2013 festgelegten Anwendungsbereich der Übergangsmaßnahmen
hinausgehen. Alle anderen Liquiditätsanforderungen gemäß der Verordnung (EU)
Nr. 575/2013 bleiben unverändert.
• Wahl des Instruments
Die Maßnahmen sollen durch eine Änderung der Eigenkapitalverordnung umgesetzt werden.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen betreffen bestehende Bestimmungen der
Eigenkapitalverordnung oder entwickeln diese weiter. Ein anderes Rechtsinstrument käme
nicht infrage.
3. ERGEBNISSE DER EX-POST-BEWERTUNG, DER KONSULTATION DER
INTERESSENTRÄGER UND DER FOLGENABSCHÄTZUNG
• Ex-post-Bewertung/Eignungsprüfungen bestehender Rechtsvorschriften
Entfällt. Der Änderungsvorschlag betrifft eine spezifische Maßnahme im Einklang mit dem in
Artikel 510 Absatz 7 der Eigenkapitalverordnung festgelegten Auftrag der Kommission, einen
Gesetzgebungsvorschlag vorzulegen, der sehr gezielt einen bestimmten Aspekt der
Eigenkapitalverordnung regelt (nämlich die RSF-Faktoren, die für
Wertpapierfinanzierungsgeschäfte und unbesicherte Transaktionen mit Finanzkunden und
einer Restlaufzeit von weniger als sechs Monaten gelten). Bei dieser Initiative handelt es sich
nicht um eine Bewertung oder Überarbeitung der Eigenkapitalverordnung in ihrer Gesamtheit.
• Konsultation der Interessenträger
Die Kommission hat verschiedene Maßnahmen und Initiativen ergriffen, um zu bewerten, ob
die derzeitige Übergangsbehandlung für Wertpapierfinanzierungsgeschäfte und unbesicherte
Transaktionen mit Finanzkunden und einer Restlaufzeit von weniger als sechs Monaten unter
Berücksichtigung der Ziele des Aufsichtsrahmens für Banken und der allgemeinen politischen
Ziele der EU noch angemessen ist.
Die Kommission berücksichtigte den Bericht der EBA über bestimmte Aspekte des Rahmens
für die strukturelle Liquiditätsquote, der am 16. Januar 2024 gemäß Artikel 510 Absatz 6 der
Eigenkapitalverordnung veröffentlicht wurde7. Der Bericht der EBA deckt allerdings nicht
alle in dieser Hinsicht relevanten Aspekte ab, wie etwa die Auswirkungen auf die
geldpolitische Transmission, die Märkte für Staatsanleihen und andere Sicherheitenmärkte. Er
ist lediglich ein Baustein der umfassenderen politischen Analyse, die von der Kommission
durchgeführt wurde.
Die Kommission führte Gespräche und einen Meinungsaustausch mit verschiedenen
Branchenteilnehmern, Aufsichtsbehörden und der Europäischen Zentralbank (EZB).
Die Kommission nahm auch an den entsprechenden Beratungen des Unterausschusses
„Märkte für EU-Staatsanleihen“ des Wirtschafts- und Finanzausschusses teil, der die
Ansichten der Schuldenverwaltungsstellen der Mitgliedstaaten vertritt, und wirkte aktiv daran
mit. Die Mitglieder des Unterausschusses bekräftigten die in den Erwägungsgründen 49
und 50 der CRR28 zum Ausdruck gebrachten Anliegen, dass SFTs wesentliche Instrumente
für die Transmission der Geldpolitik und für den Primär- und Sekundärmarkt für öffentliche
Schuldtitel seien. Eine Erhöhung des aufsichtsrechtlichen Aufschlagsfaktors für SFTs würde
sich den Mitgliedern des Unterausschusses zufolge auf die Wettbewerbsbedingungen für
7 „The EBA publishes an analysis of specific aspects of the net stable funding ratio framework” (Die
EBA veröffentlicht eine Analyse bestimmter Aspekte des Rahmens für die strukturelle
Liquiditätsquote) | Europäische Bankenaufsichtsbehörde (https://www.eba.europa.eu/publications-and-
media/press-releases/eba-publishes-analysis-specific-aspects-net-stable-funding).
8 Verordnung (EU) 2019/876 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 2019 zur
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 in Bezug auf die Verschuldungsquote, die strukturelle
Liquiditätsquote, Anforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten, das
Gegenparteiausfallrisiko, das Marktrisiko, Risikopositionen gegenüber zentralen Gegenparteien,
Risikopositionen gegenüber Organismen für gemeinsame Anlagen, Großkredite, Melde- und
Offenlegungspflichten und der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 (https://eur-
lex.europa.eu/eli/reg/2019/876/oj/deu).
Kapitalmarktakteure innerhalb und außerhalb der EU auswirken und könnte die Liquidität und
die Kosten für die Kreditaufnahme auf den europäischen Märkten für öffentliche Schuldtitel
negativ beeinflussen.
Die Kommission hat die von drei Mitgliedstaaten öffentlich geäußerten Bedenken in dieser
Frage9 berücksichtigt. Wertpapierfinanzierungsgeschäfte konzentrieren sich in der EU auf
einige wenige Mitgliedstaaten, insbesondere Frankreich, das mit 55 % der über SFTs
aufgenommenen Kredite in der EU im September 2023 den größten Anteil hielt. Weitere
Gegenparteien sind Deutschland (mit 17 % der SFT-Kreditaufnahmen in der EU), Italien
(7 %) und Irland (5 %). Diese Konzentration lässt sich durch die zentrale Rolle der zentralen
Clearing-Gegenparteien (LCH, Euronext Clearing und EUREX Clearing) und der Banken mit
Sitz in diesen Mitgliedstaaten, die als Clearingmitglieder fungieren, erklären. Finanzinstitute
konzentrieren ihre Risikopositionen auf Mitgliedstaaten, in denen zentrale Gegenparteien tätig
sind, um ein effizienteres Risikomanagement und Clearing zu gewährleisten. Zentrale
Gegenparteien sind an 20 % der SFTs beteiligt und nutzen diese im Rahmen ihrer
Wiederanlagestrategie für Barmittel.
In einer öffentlichen Aufforderung zur Stellungnahme rief die Europäische Kommission dazu
auf, zwischen dem 10. Februar und dem 10. März 2025 zu ihrer Absicht Stellung zu nehmen,
die Eigenkapitalverordnung über die aufsichtliche Behandlung kurzfristiger SFTs im Hinblick
auf die NSFR zu ändern. Eine detaillierte Zusammenfassung findet sich in der
Arbeitsunterlage der Kommissionsdienststellen, die dem Vorschlag beigefügt ist.
Alle Beratungen und Konsultationen in diesem Rahmen haben deutlich gemacht, wie wichtig
gut funktionierende EU-Märkte für SFTs, unbesicherte Refinanzierungen und Staatsanleihen
sind, zumal die EZB ihre Geldpolitik aktuell anpasst und diese zunehmend auf die Märkte für
SFTs und unbesicherte Finanztransaktionen stützt, mit dem Ziel, eine Umverteilung der
Liquidität zwischen den Finanzintermediären zu erreichen. Mitgliedstaaten,
Schuldenverwaltungen, Banken und Kapitalmarktintermediäre haben die Kommission
aufgefordert, die geltenden Vorschriften zu ändern und die Übergangsbehandlung
beizubehalten.
• Einholung und Nutzung von Expertenwissen
Zusätzlich zu den im vorherigen Abschnitt erwähnten Konsultationen steht die Kommission
in regelmäßigem Kontakt mit Mitarbeitern der EBA, der Europäischen Wertpapier- und
Marktaufsichtsbehörde (ESMA), des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) und der
EZB.
• Folgenabschätzung
Der Bericht der EBA über bestimmte Aspekte des Rahmens für die strukturelle
Liquiditätsquote kommt zu dem Schluss, dass das Ende der Übergangsmaßnahme nur
begrenzte Auswirkungen auf die durchschnittliche Höhe der NSFR der Banken in der EU
hätte.
Dahinter verbergen sich jedoch wesentlich größere Auswirkungen auf Banken, die auf den
Kapitalmärkten aktiver sind. Darüber hinaus verfügen einige dieser Banken möglicherweise
auch über einen kleineren Managementpuffer, da die NSFR für diese Tätigkeiten im
Allgemeinen konservativ kalibriert ist. Die im Bericht der EBA getroffene Annahme einer
9 In Politico veröffentlichtes Schreiben (https://www.politico.eu/wp-content/uploads/2024/10/03/Letter-
to-DG-Berrigan_241002_152826.clean_.pdf).
konstanten Bilanz, die auf der Annahme beruht, dass die Erfüllung der Mindestanforderungen
bedeutet, dass das Verhalten der Banken nicht beeinflusst wurde, ist nicht unbedingt
zutreffend. Dies liegt daran, dass mögliche dynamische und verhaltensbezogene
Auswirkungen im Zusammenhang mit den Bemühungen einer Bank, eine bestimmte NSFR-
Zielvorgabe zu erreichen, nicht berücksichtigt werden. Der Bericht berücksichtigt auch nicht,
dass die Marktanteile von Banken außerhalb der EU aufgrund ungleicher internationaler
Wettbewerbsbedingungen gegenüber Banken aus der EU wachsen könnten.
Eine Erhöhung des RSF-Werts für fällige Zahlungen aus SFTs könnte Banken in der EU vor
der Intermediation bei öffentlichen Schuldtiteln zurückschrecken lassen und die Liquidität an
den betreffenden Sicherheitenmärkten beeinträchtigen. Dies könnte in Zeiten einer
normalisierten Geldpolitik, wenn die Zentralbanken ihre Marktpräsenz verringern und private
Marktteilnehmer an ihre Stelle treten dürften, auch zu höheren Geld-Brief-Spannen und
höheren Refinanzierungskosten für die Mitgliedstaaten führen.
Die möglichen Auswirkungen auf die Aktivität der EU-Märkte für SFTs und Staatsanleihen
werden davon abhängen, inwieweit die Banken eine Erhöhung der RSF-Faktoren für die
Geld-Brief-Spannen auf dem SFT-Markt weitergeben können. Dass die am stärksten
betroffenen Banken als Markt-Macher auftreten, legt eine relativ hohe oder sogar vollständige
Weitergabe der Regulierungskosten nahe. Gleichzeitig könnten die Banken auch ein Interesse
daran haben, eine solche Weitergabe zu begrenzen, da diese zu einem verstärkten Wettbewerb
mit Banken außerhalb der EU führen könnte.
Eine Erhöhung des Refinanzierungsfaktors könnte sich auf die Liquidität der Märkte für
öffentliche Schuldtitel auswirken, was wiederum Auswirkungen auf die Liquidität von
NextGenerationEU-Anleihen hätte. Dies würde die zum Zeitpunkt des CRR2-Vorschlags
vorgebrachten Bedenken bekräftigen10.
Die Auswirkungen auf Banken aus Drittländern, die auf dem SFT-Markt der EU tätig sind,
sind weniger klar. Die betreffenden Tätigkeiten werden in der Regel von EU-
Tochtergesellschaften ausgeübt, die denselben NSFR-Anforderungen unterliegen würden wie
Banken aus der EU. Allerdings könnten sie diese Tätigkeiten möglicherweise auf
Zweigniederlassungen oder grenzüberschreitende Geschäfte verlagern, und in jedem Fall
könnten sie die Geschäfte mit Unterstützung ihrer Muttergesellschaft absichern, um die
Erhöhung auszugleichen. Kurz gesagt könnten Bankengruppen außerhalb der EU in
bestimmten Ländern und Rechtsräumen die Auswirkungen einer Erhöhung der NSFR
möglicherweise ausgleichen, da sie nach Juni 2025 keinen vergleichbaren aufsichtsrechtlichen
Anforderungen für diese Risikopositionen unterliegen würden. Wenn die EU nicht gezielt
eingreift, würde dies zu ungleichen internationalen Wettbewerbsbedingungen führen.
• Effizienz und Vereinfachung der Rechtsetzung
10 Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der
Verordnung (EU) Nr. 575/2013 in Bezug auf die Verschuldungsquote, die strukturelle Liquiditätsquote,
Anforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten, das
Gegenparteiausfallrisiko, das Marktrisiko, Risikopositionen gegenüber zentralen Gegenparteien,
Risikopositionen gegenüber Organismen für gemeinsame Anlagen, Großkredite, Melde- und
Offenlegungspflichten und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 (EUR-Lex -
52016PC0850 - DE - EUR-Lex).
Diese Initiative ist sehr eng gefasst und zielgerichtet. Folglich hat sie weder Auswirkungen
auf die Effizienz noch auf die Vereinfachung der Rechtsetzung.
• Grundrechte
Die EU hat sich hohen Standards für den Schutz der Grundrechte verschrieben und ist
Unterzeichnerin zahlreicher Konventionen zum Schutz der Menschenrechte. Der Vorschlag
dürfte keinerlei direkte Auswirkungen auf die Rechte haben, die in den wichtigsten
Konventionen der Vereinten Nationen zum Schutz der Menschenrechte, der untrennbar zu
den EU-Verträgen gehörenden Charta der Grundrechte der Europäischen Union und der
Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) niedergelegt sind.
4. AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT
Der Vorschlag hat keine Auswirkungen auf den EU-Haushalt.
5. WEITERE ASPEKTE
• Durchführungspläne sowie Monitoring-, Bewertungs- und
Berichterstattungsmodalitäten
Der Vorschlag sieht über die regelmäßige Überwachung des Kapitalmarkts,
aufsichtsbehördlichen Überprüfungen, Stresstests und Datenerhebungen durch Zentralbanken
und Aufsichtsbehörden – auch auf EU-Ebene – hinaus vor, dass die EBA alle fünf Jahre die
Auswirkungen der Änderungen auf die NSFR der Banken und die Liquidität der zugrunde
liegenden Sicherheitenmärkte überwacht. Die Erstellung des regelmäßigen
Überwachungsberichts sollte keinen zusätzlichen Meldeaufwand für die Banken in der EU
mit sich bringen, da auf verfügbare Marktinformationen und bestehende aufsichtliche
Meldepflichten zurückgegriffen werden könnte.
• Erläuternde Dokumente (bei Richtlinien)
Entfällt.
• Ausführliche Erläuterung einzelner Bestimmungen des Vorschlags
Mit Artikel 1 wird die Übergangsbestimmung in Artikel 510 Absatz 8 der
Eigenkapitalverordnung gestrichen, um die bestehende Behandlung von fälligen Zahlungen
aus SFTs und unbesicherten Transaktionen mit Finanzkunden, deren Restlaufzeit weniger als
sechs Monate beträgt, beizubehalten. Mit Artikel 1 wird auch Artikel 510 Absatz 6 geändert,
um eine regelmäßige Überwachung einzuführen, in deren Rahmen die EBA beauftragt wird,
der Kommission alle fünf Jahre über die Angemessenheit der Behandlung Bericht zu
erstatten. Artikel 510 Absatz 7 ist überflüssig und wird daher gestrichen.
2025/0077 (COD)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an
Kreditinstitute hinsichtlich der Anforderungen an Wertpapierfinanzierungsgeschäfte im
Rahmen der strukturellen Liquiditätsquote
(Text von Bedeutung für den EWR)
DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf
Artikel 114,
auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
nach Zuleitung des Entwurfs des Gesetzgebungsakts an die nationalen Parlamente,
nach Stellungnahme der Europäischen Zentralbank11,
nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses12,
gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Mit der Verordnung (EU) 2019/876 des Europäischen Parlaments und des Rates13
wurde die Anforderung der strukturellen Liquiditätsquote (NSFR) in die Verordnung
(EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates14 aufgenommen. Diese
Anforderung spiegelt einen Teil der Basel-III-Standards – der vom Basler Ausschuss
für Bankenaufsicht (BCBS) vereinbarten internationalen Standards – wider, mit denen
sichergestellt werden soll, dass Kreditinstitute über einen Zeithorizont von einem Jahr
eine ausreichende stabile Refinanzierung aufweisen, um eine übermäßige
Laufzeitinkongruenz zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und eine
übermäßige Abhängigkeit von kurzfristigen Refinanzierungen am Interbankenmarkt
zu verhindern. Die in der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 festgelegte NSFR-
Anforderung gilt für Kreditinstitute seit dem 28. Juni 2021.
11 ABl. C … vom ..., S. ...
12 ABl. C … vom ..., S. ...
13 Verordnung (EU) 2019/876 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 2019 zur
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 in Bezug auf die Verschuldungsquote, die strukturelle
Liquiditätsquote, Anforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten, das
Gegenparteiausfallrisiko, das Marktrisiko, Risikopositionen gegenüber zentralen Gegenparteien,
Risikopositionen gegenüber Organismen für gemeinsame Anlagen, Großkredite, Melde- und
Offenlegungspflichten und der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 (ABl. L 150 vom 7.6.2019, S. 1,
ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2019/876/oj).
14 Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über
Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnung
(EU) Nr. 648/2012 (ABl. L 176 vom 27.6.2013, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2013/575/oj).
(2) Die Faktoren für die stabile Refinanzierung für fällige Zahlungen aus
Finanzierungsgeschäften mit Finanzkunden, deren Restlaufzeit weniger als sechs
Monate beträgt, sind derzeit in Artikel 428r Absatz 1 Buchstabe g, Artikel 428s
Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 428v Buchstabe a der Verordnung (EU)
Nr. 575/2013 festgelegt. Je nach Finanzierungsgeschäft betragen diese
Refinanzierungsfaktoren 0 %, 5 % oder 10 %. Gemäß Artikel 510 Absatz 8 der
Verordnung (EU) Nr. 575/2013 werden diese Faktoren jedoch bis zum 28. Juni 2025
auf 10 %, 15 % bzw. 15 % erhöht. Mit der zeitversetzten Erhöhung sollte den
Kreditinstituten ausreichend Zeit eingeräumt werden, sich schrittweise auf eine
konservativere Kalibrierung einzustellen und zu beurteilen, ob diese Kalibrierung
angemessen ist. Darüber hinaus wurden weitere Anpassungen vorgenommen, um
sicherzustellen, dass die Liquidität der entsprechenden Sicherheitenmärkte,
insbesondere auch der Staatsanleihemärkte, durch die Einführung der NSFR-
Anforderung nicht beeinträchtigt würde.
(3) In Artikel 510 Absatz 6 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wurde die Europäische
Bankenaufsichtsbehörde (EBA) beauftragt, die Angemessenheit der Behandlung der
stabilen Refinanzierung zu bewerten, die für die Deckung des Refinanzierungsrisikos
im Zusammenhang mit Wertpapierfinanzierungsgeschäften und unbesicherten
Transaktionen mit Finanzkunden, deren Restlaufzeit weniger als sechs Monate beträgt,
erforderlich ist. Die EBA legte gemäß diesem Mandat am 16. Januar 2024 einen
Bericht über bestimmte Aspekte der strukturellen Liquiditätsquote15 vor. In dem
Bericht kam sie zu dem Schluss, dass eine Erhöhung der Refinanzierungsfaktoren
gemäß Artikel 510 Absatz 8 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 vernachlässigbare
Auswirkungen auf die Höhe der strukturellen Liquiditätsquote der Institute hätte. In
dem Bericht werden jedoch nicht die weiterreichenden Zusammenhänge und die
Übertragungseffekte auf die Liquidität der Märkte für öffentliche Schuldtitel und
Anleihen berücksichtigt. Die Erwägungen, aufgrund derer eine spätere Erhöhung
beschlossen wurde, haben nach wie vor Bestand. Eine Erhöhung der erforderlichen
stabilen Refinanzierung könnte insbesondere zu einer geringeren Liquidität an den
Märkten für öffentliche Schuldtitel führen, da Wertpapierfinanzierungsgeschäfte
größtenteils damit besichert sind. Dies wiederum könnte sich in zusätzlichen
Refinanzierungskosten für die Mitgliedstaaten niederschlagen und die geldpolitische
Transmission verändern.
(4) Hinzu kommt, dass die erforderliche stabile Refinanzierung von
Wertpapierfinanzierungsgeschäften in anderen im Basler Ausschuss für
Bankenaufsicht vertretenen Rechtsräumen der derzeit geltenden Anforderung
entspricht. Angesichts des intensiven internationalen Wettbewerbs auf dem Markt für
Wertpapierfinanzierungsgeschäfte würde eine Erhöhung der Refinanzierungsfaktoren
am 28. Juni 2025 zu ungleichen internationalen Wettbewerbsbedingungen führen, was
für die Finanzmärkte der Union von Nachteil wäre.
(5) Um diese unbeabsichtigten Folgen zu vermeiden, sollten die derzeit geltenden
Faktoren für die stabile Refinanzierung von Wertpapierfinanzierungsgeschäften und
15 Bericht der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde vom 16. Januar 2024 über bestimmte Aspekte des
Rahmens der strukturellen Liquiditätsquote gemäß Artikel 510 Absätze 4, 6 und 9 der Verordnung (EU)
Nr. 575/2013 (EBA/Rep/2024/01) (https://www.eba.europa.eu/sites/default/files/2024-01/8d7c0d40-
2d79-4763-bd9
cad66c0bf4076/Report%20on%20specific%20aspects%20of%20the%20NSFR%20framework%20under
%20Art%20510%20CRR.pdf).
unbesicherten Transaktionen mit Finanzkunden, die eine Restlaufzeit von weniger als
sechs Monaten aufweisen, nach Artikel 428r Absatz 1 Buchstabe g, Artikel 428s
Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 428v Buchstabe a der Verordnung (EU)
Nr. 575/2013 dauerhaft beibehalten werden.
(6) Die EBA sollte der Europäischen Kommission alle fünf Jahre über die
Angemessenheit dieser Anforderungen der stabilen Refinanzierung Bericht erstatten,
um sicherzustellen, dass die Wechselwirkungen mit der Marktliquidität von
Vermögenswerten, die als Sicherheiten bei Wertpapierfinanzierungsgeschäften und
unbesicherten Transaktionen mit Finanzkunden mit einer Restlaufzeit von weniger als
sechs Monaten entgegengenommen werden, insbesondere öffentlichen Schuldtiteln,
sowie das Refinanzierungsrisiko für Kreditinstitute und etwaige internationale
Entwicklungen in diesem Bereich hinreichend beobachtet werden.
(7) Die vorgeschlagene Verordnung sollte ab dem 29. Juni 2025 gelten, damit die
aufsichtsrechtliche Behandlung von fälligen Zahlungen aus
Wertpapierfinanzierungsgeschäften und unbesicherten Transaktionen mit
Finanzkunden mit einer Restlaufzeit von weniger als sechs Monaten nach Artikel 428r
Absatz 1 Buchstabe g, Artikel 428s Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 428v
Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 ununterbrochen fortgeführt werden
kann. Eine vorübergehende Unterbrechung dieser Behandlung würde zu
Rechtsunsicherheit für die Marktteilnehmer und zu einer unangemessenen
administrativen und finanziellen Belastung für den Bankensektor der Union im
Allgemeinen führen, was durch eine eindeutige Angabe des geplanten
Geltungsbeginns der betreffenden Bestimmungen vermieden werden könnte.
(8) Die Verordnung (EU) Nr. 575/2013 sollte daher entsprechend geändert werden —
HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013
Artikel 510 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 wird wie folgt geändert:
1. Absatz 6 wird wie folgt geändert:
a) Unterabsatz 1 erhält folgende Fassung:
„Die EBA überwacht den Betrag an stabiler Refinanzierung, der erforderlich
ist für die Deckung des Refinanzierungsrisikos im Zusammenhang mit
Wertpapierfinanzierungsgeschäften, einschließlich der bei diesen
Transaktionen entgegengenommenen oder gestellten Vermögenswerte, und im
Zusammenhang mit unbesicherten Transaktionen mit Finanzkunden, die eine
Restlaufzeit von weniger als sechs Monaten haben. Die EBA erstattet der
Kommission bis zum 31. Januar 2029 und danach alle fünf Jahre Bericht
darüber, ob diese Anforderung angemessen ist. In den Berichten werden unter
Berücksichtigung der internationalen Entwicklungen und der aufsichtlichen
Behandlung ähnlicher Transaktionen in anderen Rechtsräumen mindestens
folgende Aspekte bewertet:“
b) Die Buchstaben d und e erhalten folgende Fassung:
„d) die Frage, ob die asymmetrische Behandlung von Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit von weniger als sechs Monaten, die von Finanzkunden zur
Verfügung gestellt werden, die gemäß Artikel 428k Absatz 3 Buchstabe c
einem Faktor für die verfügbare stabile Refinanzierung von 0 % unterliegen,
und Vermögenswerten, die sich aus Transaktionen mit einer Restlaufzeit von
weniger als sechs Monaten mit Finanzkunden ergeben, die gemäß Artikel 428r
Absatz 1 Buchstabe g, Artikel 428s Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 428v
Buchstabe a einem Faktor für die erforderliche stabile Refinanzierung von 0 %,
5 % oder 10 % unterliegen, angemessen ist;
e) die Auswirkung der Einführung höherer oder niedriger Faktoren für die
erforderliche stabile Refinanzierung für Wertpapierfinanzierungsgeschäfte,
insbesondere mit Finanzkunden abgeschlossene Transaktionen mit einer
Restlaufzeit von weniger als sechs Monaten, auf
i) die Preisstruktur dieser Transaktionen und
ii) die Marktliquidität von Vermögenswerten, die bei diesen Transaktionen
als Sicherheit entgegengenommen werden, insbesondere von Staats- und
Unternehmensanleihen;“
2. Die Absätze 7 und 8 werden gestrichen.
Artikel 2
Inkrafttreten und Geltungsbeginn
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen
Union in Kraft.
Diese Verordnung gilt ab dem 29. Juni 2025.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt gemäß den Verträgen
unmittelbar in den Mitgliedstaaten.
Geschehen zu Brüssel am
Im Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des Rates
Die Präsidentin Der Präsident /// Die Präsidentin
FINANZ- UND DIGITALBOGEN ZU RECHTSAKTEN
1. RAHMEN DES VORSCHLAGS / DER INITIATIVE ............................................. 18
1.1 Bezeichnung des Vorschlags / der Initiative .............................................................. 18
1.2 Politikbereich(e) ......................................................................................................... 18
1.3 Ziel(e) ......................................................................................................................... 18
1.3.1 Allgemeine(s) Ziel(e) ................................................................................................. 18
1.3.2 Einzelziel(e) ............................................................................................................... 18
1.3.3 Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen .................................................................. 18
1.3.4 Leistungsindikatoren .................................................................................................. 18
1.4 Der Vorschlag / die Initiative betrifft ......................................................................... 18
1.5 Begründung des Vorschlags / der Initiative ............................................................... 19
1.5.1 Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich eines ausführlichen
Zeitplans für die Durchführung der Initiative ............................................................ 19
1.5.2 Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größere
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre. .................................................................. 19
1.5.3 Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse ................................ 19
1.5.4 Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten ........................................................................ 19
1.5.5 Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung ....................................................................... 19
1.6 Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme / der Initiative und Dauer der finanziellen
Auswirkungen ............................................................................................................ 21
1.7 Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en) ................................................................. 21
2. VERWALTUNGSMAẞNAHMEN .......................................................................... 23
2.1 Überwachung und Berichterstattung .......................................................................... 23
2.2 Verwaltungs- und Kontrollsystem(e) ......................................................................... 23
2.2.1 Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus / der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen ......................................................................... 23
2.2.2 Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle ..................................................... 23
2.2.3 Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss) .................................................................................................................. 23
2.3 Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten ....................................................... 23
3. GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES VORSCHLAGS / DER
INITIATIVE .............................................................................................................. 24
3.1 Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n) im
Haushaltsplan ............................................................................................................. 24
3.2 Geschätzte finanzielle Auswirkungen des Vorschlags auf die Mittel ........................ 25
3.2.1 Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die operativen Mittel ................. 25
3.2.1.1 Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan ......................................................... 25
3.2.1.2 Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen ................................................... 29
3.2.2 Geschätzte Ergebnisse, die mit operativen Mitteln finanziert werden ....................... 34
3.2.3 Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel ............... 36
3.2.3.1 Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan ......................................................... 36
3.2.3.2 Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen ................................................... 36
3.2.3.3 Mittel insgesamt ......................................................................................................... 36
3.2.4 Geschätzter Personalbedarf ........................................................................................ 37
3.2.4.1 Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt ........................................................... 37
3.2.4.2 Finanziert aus externen zweckgebundenen Einnahmen ............................................. 37
3.2.4.3 Geschätzter Personalbedarf insgesamt ....................................................................... 38
3.2.5 Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien ............................................................................................... 39
3.2.6 Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen .............................. 39
3.2.7 Finanzierungsbeteiligung Dritter ............................................................................... 40
3.3 Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen .......................................................... 40
4. DIGITALE ASPEKTE............................................................................................... 41
4.1 Anforderungen von digitaler Relevanz ...................................................................... 41
4.2 Daten .......................................................................................................................... 41
4.3 Digitale Lösungen ...................................................................................................... 41
4.4 Interoperabilitätsbewertung........................................................................................ 41
4.5 Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung ............................................ 41
1. RAHMEN DES VORSCHLAGS / DER INITIATIVE
1.1 Bezeichnung des Vorschlags / der Initiative
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an
Kreditinstitute hinsichtlich der Anforderungen an Wertpapierfinanzierungsgeschäfte
im Rahmen der strukturellen Liquiditätsquote
1.2 Politikbereich(e)
Finanzstabilität und Finanzdienstleistungen.
1.3 Ziel(e)
1.3.1 Allgemeine(s) Ziel(e)
Es werden zwei allgemeine Ziele verfolgt: i) Aufrechterhaltung einer angemessenen
und effizienten Funktionsweise der Wertpapierfinanzierungsmärkte und der
Sicherheitenmärkte, insbesondere der Märkte für Staatsanleihen, und
ii) Aufrechterhaltung gleicher Wettbewerbsbedingungen auf internationaler Ebene
im Einklang mit den Zielen der Basler Standards.
1.3.2 Einzelziel(e)
Die beiden allgemeinen Ziele werden durch die folgenden drei Einzelziele ergänzt:
i) Sicherstellung einer weiterhin angemessenen Liquidität und Kostenstruktur der
Wertpapierfinanzierungsgeschäfte und der Sicherheitenmärkte, ii) Vermeidung eines
unangemessenen Anstiegs der Refinanzierungskosten für EU-Banken und
Mitgliedstaaten auf den Märkten für kurzfristige Refinanzierung und ii) eine
einheitliche Behandlung der erforderlichen stabilen Finanzierung in der EU im
Vergleich zu anderen großen Rechtsräumen.
1.3.3 Erwartete Ergebnisse und Auswirkungen
Bitte geben Sie an, wie sich der Vorschlag / die Initiative auf die Begünstigten/Zielgruppen auswirken
dürfte.
Der Vorschlag trägt dazu bei, i) einen angemessenen Liquiditätsfluss zwischen
Banken und Marktteilnehmern durch besicherte Transaktionen in der EU
sicherzustellen, ii) gleiche Wettbewerbsbedingungen für EU-Banken auf
internationaler Ebene aufrechtzuerhalten und iii) die Refinanzierungskosten für EU-
Banken und Mitgliedstaaten zu stabilisieren.
1.3.4 Leistungsindikatoren
Bitte geben Sie an, anhand welcher Indikatoren die Fortschritte und Ergebnisse verfolgt werden
sollen.
Die Kommission schlägt vor, die Europäische Bankenaufsichtsbehörde zu
beauftragen, die Auswirkungen der vorgeschlagenen Maßnahme insbesondere auf
die Marktliquidität von Vermögenswerten, die als Sicherheiten bei
Wertpapierfinanzierungsgeschäften entgegengenommen werden, zu überwachen, zu
beurteilen und der Kommission alle fünf Jahre darüber Bericht zu erstatten.
1.4 Der Vorschlag / die Initiative betrifft
eine neue Maßnahme
eine neue Maßnahme im Anschluss an ein Pilotprojekt / eine vorbereitende
Maßnahme16
die Verlängerung einer bestehenden Maßnahme
die Zusammenlegung von Maßnahmen oder die Ausrichtung einer oder mehrerer
Maßnahmen auf eine andere/neue Maßnahme
1.5 Begründung des Vorschlags / der Initiative
1.5.1 Kurz- oder langfristig zu deckender Bedarf, einschließlich eines ausführlichen
Zeitplans für die Durchführung der Initiative
Mit der Initiative wird vorgeschlagen, die derzeitige Behandlung von
Wertpapierfinanzierungsgeschäften und unbesicherten Transaktionen mit
Finanzkunden, deren Restlaufzeit weniger als sechs Monate beträgt, dauerhaft
beizubehalten. Die derzeit geltende Behandlung läuft am 28. Juni 2025 aus. Insofern
werden den EU-Banken keine neuen Anforderungen auferlegt. Die vorgeschlagene
Maßnahme sollte so früh wie möglich nach dem 28. Juni 2025 in Kraft treten.
1.5.2 Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU (kann sich aus unterschiedlichen
Faktoren ergeben, z. B. Vorteile durch Koordinierung, Rechtssicherheit, größere
Wirksamkeit oder Komplementarität). Für die Zwecke dieses Abschnitts bezeichnet
der Ausdruck „Mehrwert aufgrund des Tätigwerdens der EU“ den Wert, der sich aus
dem Tätigwerden der EU ergibt und den Wert ergänzt, der andernfalls allein von den
Mitgliedstaaten geschaffen worden wäre.
Gründe für Maßnahmen auf EU-Ebene (ex ante) – Da mit der vorgeschlagenen
Maßnahme eine Änderung der bestehenden Rechtsvorschriften der Union angestrebt
wird, sollte dies auf EU-Ebene und nicht durch verschiedene nationale Vorstöße
erfolgen. Um die Ziele des EU-Binnenmarkts zu erreichen, ist es von entscheidender
Bedeutung, eine einheitliche Anwendung der vorgeschlagenen Maßnahme, eine
Angleichung der damit verbundenen Aufsichtspraktiken und gleiche
Wettbewerbsbedingungen für Bankdienstleistungen im gesamten Binnenmarkt
sicherzustellen.
Erwarteter EU-Mehrwert (ex post) – Der Erlass nationaler Maßnahmen wäre aus
rechtlicher Sicht schwierig, da die Eigenkapitalverordnung unmittelbar gilt und
bereits die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Liquidität und die
Refinanzierung von Banken auf nationaler Ebene regelt. Darüber hinaus ist ein
Mindestmaß an Harmonisierung und Kohärenz zwischen den Mitgliedstaaten
erforderlich, um die Ziele des Binnenmarkts zu erreichen.
1.5.3 Aus früheren ähnlichen Maßnahmen gewonnene Erkenntnisse
Die Eigenkapitalverordnung gilt unmittelbar in der gesamten EU und regelt bereits
die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Liquidität und die Refinanzierung von
Banken in allen Mitgliedstaaten. Dadurch werden eine einheitliche Anwendung
aufsichtsrechtlicher Maßnahmen, die notwendige Angleichung der
Aufsichtspraktiken und gleiche Wettbewerbsbedingungen für Bankdienstleistungen
im gesamten Binnenmarkt gewährleistet, die die Grundlage für einen gesunden
Wettbewerb in der gesamten EU bilden.
16 Im Sinne des Artikels 58 Absatz 2 Buchstabe a oder b der Haushaltsordnung.
1.5.4 Vereinbarkeit mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen sowie mögliche Synergieeffekte
mit anderen geeigneten Instrumenten
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
1.5.5 Bewertung der verschiedenen verfügbaren Finanzierungsoptionen, einschließlich der
Möglichkeiten für eine Umschichtung
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
1.6 Laufzeit der vorgeschlagenen Maßnahme / der Initiative und Dauer der
finanziellen Auswirkungen
befristete Laufzeit
– Laufzeit: [TT.MM.]JJJJ bis [TT.MM.]JJJJ
– Finanzielle Auswirkungen auf die Mittel für Verpflichtungen von JJJJ bis JJJJ
und auf die Mittel für Zahlungen von JJJJ bis JJJJ
unbefristete Laufzeit
– Anwendung mit einer Anlaufphase von [JJJJ] bis [JJJJ],
– anschließend reguläre Umsetzung.
1.7 Vorgeschlagene Haushaltsvollzugsart(en)17
Direkte Mittelverwaltung durch die Kommission
– über ihre Dienststellen, einschließlich ihres Personals in den EU-Delegationen
– über Exekutivagenturen
Geteilte Mittelverwaltung mit Mitgliedstaaten
Indirekte Mittelverwaltung durch Übertragung von Haushaltsvollzugsaufgaben
an:
– Drittländer oder die von ihnen benannten Einrichtungen
– internationale Einrichtungen und deren Agenturen (bitte angeben)
– die Europäische Investitionsbank und den Europäischen Investitionsfonds
– Einrichtungen im Sinne der Artikel 70 und 71 der Haushaltsordnung
– öffentlich-rechtliche Körperschaften
– privatrechtliche Einrichtungen, die im öffentlichen Auftrag tätig werden, sofern
ihnen ausreichende finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– privatrechtliche Einrichtungen eines Mitgliedstaats, die mit der Einrichtung
einer öffentlich-privaten Partnerschaft betraut werden und denen ausreichende
finanzielle Garantien bereitgestellt werden
– Einrichtungen oder Personen, die mit der Durchführung bestimmter
Maßnahmen im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik im
Rahmen des Titels V des Vertrags über die Europäische Union betraut und die in
dem maßgeblichen Basisrechtsakt benannt sind
– in einem Mitgliedstaat ansässige Einrichtungen, die dem Privatrecht eines
Mitgliedstaats oder dem Unionsrecht unterliegen und im Einklang mit
sektorspezifischen Vorschriften für die Betrauung mit der Ausführung von
Unionsmitteln oder mit der Erteilung von Haushaltsgarantien in Betracht
kommen, insofern diese Einrichtungen von privatrechtlichen, im öffentlichen
Auftrag tätig werdenden Einrichtungen kontrolliert und von den Kontrollstellen
17 Erläuterungen zu den Haushaltsvollzugsarten und Verweise auf die Haushaltsordnung finden sich auf
der Website BUDGpedia (in englischer Sprache):
https://myintracomm.ec.europa.eu/corp/budget/financial-rules/budget-
implementation/Pages/implementation-methods.aspx.
mit angemessenen finanziellen Garantien mit gesamtschuldnerischer Haftung oder
gleichwertigen finanziellen Garantien ausgestattet werden, die bei jeder
Maßnahme auf den Höchstbetrag der Unionsunterstützung begrenzt sein können
Bemerkungen
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
2. VERWALTUNGSMAẞNAHMEN
2.1 Überwachung und Berichterstattung
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
2.2 Verwaltungs- und Kontrollsystem(e)
2.2.1 Begründung der Haushaltsvollzugsart(en), des Durchführungsmechanismus / der
Durchführungsmechanismen für die Finanzierung, der Zahlungsmodalitäten und der
Kontrollstrategie, wie vorgeschlagen
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
2.2.2 Angaben zu den ermittelten Risiken und dem/den zu deren Eindämmung
eingerichteten System(en) der internen Kontrolle
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
2.2.3 Schätzung und Begründung der Kosteneffizienz der Kontrollen (Verhältnis zwischen
den Kontrollkosten und dem Wert der betreffenden verwalteten Mittel) sowie
Bewertung des erwarteten Ausmaßes des Fehlerrisikos (bei Zahlung und beim
Abschluss)
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
2.3 Prävention von Betrug und Unregelmäßigkeiten
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
3. GESCHÄTZTE FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES VORSCHLAGS /
DER INITIATIVE
3.1 Betroffene Rubrik(en) des Mehrjährigen Finanzrahmens und Ausgabenlinie(n)
im Haushaltsplan
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
Bestehende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
Rubrik des
Mehrjährigen
Finanzrahmens
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Neu zu schaffende Haushaltslinien
In der Reihenfolge der Rubriken des Mehrjährigen Finanzrahmens und der
Haushaltslinien.
Rubrik des
Mehrjährigen
Finanzrahmens
Haushaltslinie Art der
Ausgaben Finanzierungsbeiträge
Nummer
GM/NGM von EFTA-
Ländern
von
Kandidatenländern und
potenziellen
Kandidaten
von anderen
Drittländern
andere
zweckgebundene
Einnahmen
[XX.YY.YY.YY]
GM/NGM JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN
[XX.YY.YY.YY]
GM/NGM JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN
[XX.YY.YY.YY]
GM/NGM JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN JA/NEIN
18 GM = Getrennte Mittel/ GM = Nichtgetrennte Mittel.
19 EFTA: Europäische Freihandelsassoziation.
20 Kandidatenländer und gegebenenfalls potenzielle Kandidaten des Westbalkans.
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DE 36 DE
3.2.3 Übersicht über die geschätzten Auswirkungen auf die Verwaltungsmittel
– Für den Vorschlag / die Initiative werden keine Verwaltungsmittel benötigt.
– Für den Vorschlag/die Initiative werden die folgenden Verwaltungsmittel
benötigt:
3.2.3.1 Mittel aus dem verabschiedeten Haushaltsplan
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr 2021-2027
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.3.2 Mittel aus externen zweckgebundenen Einnahmen
EXTERNE ZWECKGEBUNDENE
EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr 2021-2027
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.3.3 Mittel insgesamt
INSGESAMT
BEWILLIGTE MITTEL + EXTERNE
ZWECKGEBUNDENE EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2021-2027
INSGESAMT
2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
Personalausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Sonstige Verwaltungsausgaben 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
DE 37 DE
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Der Mittelbedarf für Personal- und sonstige Verwaltungsausgaben wird durch der Verwaltung der
Maßnahme zugeordnete Mittel der GD und/oder durch eine Umschichtung innerhalb der GD gedeckt.
Hinzu kommen etwaige zusätzliche Mittel, die der für die Verwaltung der Maßnahme zuständigen GD
nach Maßgabe der verfügbaren Mittel im Rahmen der jährlichen Mittelzuweisung zugeteilt werden.
3.2.4 Geschätzter Personalbedarf
– Für den Vorschlag / die Initiative wird kein Personal benötigt.
– Für den Vorschlag / die Initiative wird das folgende Personal benötigt:
3.2.4.1 Finanziert aus dem verabschiedeten Haushalt
Schätzung in Vollzeitäquivalenten (VZÄ)33
BEWILLIGTE MITTEL
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (in den zentralen Dienststellen und in den Vertretungen der
Kommission)
0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 11 (direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in VZÄ)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
3.2.4.2 Finanziert aus externen zweckgebundenen Einnahmen
EXTERNE ZWECKGEBUNDENE EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (in den zentralen Dienststellen und in den Vertretungen der
Kommission)
0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (indirekte Forschung) 0 0 0 0
33 Bitte unter der Tabelle angeben, wie viele der aufgeführten VZÄ bereits der Verwaltung der Maßnahme
zugeordnet sind und/oder durch Personalumschichtung innerhalb der GD dieser Aufgabe zugeteilt
werden können. Den Nettobedarf beziffern.
DE 38 DE
01 01 01 11 (direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in Vollzeitäquivalenten)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
3.2.4.3 Geschätzter Personalbedarf insgesamt
SUMME DER BEWILLIGTEN MITTEL + EXTERNEN
ZWECKGEBUNDENEN EINNAHMEN
Jahr Jahr Jahr Jahr
2024 2025 2026 2027
Planstellen (Beamte und Bedienstete auf Zeit)
20 01 02 01 (in den zentralen Dienststellen und in den Vertretungen der
Kommission)
0 0 0 0
20 01 02 03 (EU-Delegationen) 0 0 0 0
01 01 01 01 (indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 11 (direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) 0 0 0 0
• Externes Personal (in Vollzeitäquivalenten)
20 02 01 (VB und ANS der Globaldotation) 0 0 0 0
20 02 03 (VB, ÖB, ANS und JPD in den EU-Delegationen) 0 0 0 0
Haushaltslinie
administr.
Unterstützung
[XX.01.YY.YY]
- in den zentralen Dienststellen 0 0 0 0
- in den EU-Delegationen 0 0 0 0
01 01 01 02 (VB und ANS – indirekte Forschung) 0 0 0 0
01 01 01 12 (VB und ANS – direkte Forschung) 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – Rubrik 7 0 0 0 0
Sonstige Haushaltslinien (bitte angeben) – außerhalb der Rubrik 7 0 0 0 0
INSGESAMT 0 0 0 0
Für die Durchführung des Vorschlags benötigtes Personal (in VZÄ):
Personal aus den
Dienststellen der
Kommission
Zusatzpersonal (ausnahmsweise)*
Zu finanzieren
aus Rubrik 7 oder
Forschung
Zu finanzieren
aus einer
Haushaltslinie für
administrative
Unterstützung
Zu finanzieren
aus Gebühren
DE 39 DE
Planstellen 0 n. z.
Externes Personal
(VB, ANS, LAK)
Beschreibung der Aufgaben, die ausgeführt werden sollen durch:
Beamte und Zeitbedienstete
Externes Personal
3.2.5 Einschätzung der Auswirkungen auf die Investitionen im Zusammenhang mit
digitalen Technologien
Obligatorisch: In die Tabelle unten ist die bestmögliche Schätzung der für den
Vorschlag / die Initiative erforderlichen Investitionen in digitale Technologien
einzutragen.
Wenn dies für die Durchführung des Vorschlags / der Initiative erforderlich ist,
sollten die Mittel unter Rubrik 7 ausnahmsweise in der dafür vorgesehenen
Haushaltslinie ausgewiesen werden.
Die unter die Rubriken 1-6 fallenden Mittel sollten als „IT-Ausgaben zur
Unterstützung der Politik für operationelle Programme“ aufgeführt werden. Diese
Ausgaben entsprechen den operativen Mitteln, die für die Wiederverwendung, den
Erwerb oder die Entwicklung von IT-Plattformen oder Instrumenten verwendet
werden, die in direktem Zusammenhang mit der Durchführung der Initiative und den
damit verbundenen Investitionen stehen (z. B. Lizenzen, Studien, Datenspeicherung).
Die Angaben in dieser Tabelle sollten mit denen in Abschnitt 4 „Digitale Aspekte“
übereinstimmen.
Mittel INSGESAMT für Digitales und
IT
Jahr Jahr Jahr Jahr MFR 2021-
INSGESAMT 2024 2025 2026 2027
RUBRIK 7
IT-Ausgaben (intern) 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Außerhalb der RUBRIK 7
IT-Ausgaben zur Unterstützung der
Politik für operationelle Programme
0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
Zwischensumme außerhalb der RUBRIK 7 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
INSGESAMT 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000
3.2.6 Vereinbarkeit mit dem derzeitigen Mehrjährigen Finanzrahmen
Der Vorschlag / die Initiative
– kann durch Umschichtungen innerhalb der entsprechenden Rubrik des
Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) in voller Höhe finanziert werden.
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
DE 40 DE
– erfordert die Inanspruchnahme des verbleibenden Spielraums unter der
einschlägigen Rubrik des MFR und/oder den Einsatz der besonderen Instrumente
im Sinne der MFR-Verordnung.
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
– erfordert eine Änderung des MFR.
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
3.2.7 Finanzierungsbeteiligung Dritter
Der Vorschlag / die Initiative
– sieht keine Kofinanzierung durch Dritte vor.
– sieht eine Kofinanzierung durch Dritte in voraussichtlich folgender Höhe vor:
Mittel in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Jahr
Jahr
Jahr
Jahr
Insgesamt
Kofinanzierende Einrichtung
Kofinanzierte Mittel
INSGESAMT
3.3 Geschätzte Auswirkungen auf die Einnahmen
– Der Vorschlag / die Initiative wirkt sich nicht auf die Einnahmen aus.
– Der Vorschlag / die Initiative wirkt sich auf die Einnahmen aus, und zwar:
– auf die Eigenmittel
– auf die übrigen Einnahmen
– Bitte geben Sie an, ob die Einnahmen bestimmten
Ausgabenlinien zugeordnet sind.
in Mio. EUR (3 Dezimalstellen)
Einnahmenlinie:
Für das laufende
Haushaltsjahr zur
Verfügung
stehende Mittel
Auswirkungen des Vorschlags / der Initiative34
Jahr 2024 Jahr 2025 Jahr 2026 Jahr 2027
Artikel ………….
Bitte geben Sie für die sonstigen zweckgebundenen Einnahmen die betreffende(n)
Ausgabenlinie(n) im Haushaltsplan an.
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
Sonstige Anmerkungen (z. B. bei der Ermittlung der Auswirkungen auf die
Einnahmen verwendete Methode/Formel oder weitere Informationen).
34 Bei den herkömmlichen Eigenmitteln (Zölle, Zuckerabgaben) sind die Beträge netto, d. h. abzüglich
20 % für Erhebungskosten, anzugeben.
DE 41 DE
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Auswirkungen auf den Haushalt.
4. DIGITALE ASPEKTE
4.1 Anforderungen von digitaler Relevanz
Die Initiative beinhaltet keine Anforderungen von digitaler Relevanz. Sie betrifft Elemente
zur Bestimmung der Liquiditätsanforderungen von Banken im Rahmen der
Eigenkapitalverordnung und hat keine Auswirkungen auf bestehende Meldepflichten. Sie
hat keine Auswirkungen auf die grenzüberschreitende Interoperabilität von Netz- und
Informationssystemen, die für die Erbringung oder Verwaltung öffentlicher
Dienstleistungen in der Union genutzt werden.
4.2 Daten
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine neuen Daten generiert.
4.3 Digitale Lösungen
4.4 Interoperabilitätsbewertung
4.5 Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Umsetzung
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine besonderen digitalen Lösungen erforderlich.
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine Interoperabilitätsbedenken.
Nicht zutreffend für diesen Vorschlag – keine weitere Unterstützung für die digitale
Umsetzung erforderlich.
Drucksache 145/25]
Relationen
- authored ← Europäische Kommission
- part_of_vorgang → Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforder (Unterrichtung)