polradar

Bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren (Antwort zu Drs. 21/2149)

dip / drucksache 24.10.2025 · WP 21 · 21/2414 · Antwort · Original ↗

Im Graph öffnen

Text

Bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren (Antwort zu Drs. 21/2149) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/2414 21. Wahlperiode 24.10.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Mandy Eißing, Nicole Gohlke, Dr. Michael Arndt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/2149 – Bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Mit ihrer Engagementstrategie hat die vorherige Bundesregierung unter anderem die Vielfalt des Alters und die Situation hochbetagter Menschen in den Blick genommen, um es gerade benachteiligten und älteren Personen dauerhaft leichter zu machen, sich freiwillig zu engagieren. Der Neunte Altersbericht der Bundesregierung hebt überdies hervor, dass die Förderung des Engagements „nicht allein das freiwillige Engagement lebenslang Engagierter in den Blick nehmen, sondern auch die Gestaltung des Neubeginns freiwilligen Engagements im (hohen) Alter“ berücksichtigen sollte (Neunter Altersbericht, S. 93). Die rund 600 000 Organisationen der Zivilgesellschaft seien gefordert, älteren Menschen mehr Gelegenheiten für Engagement zu bieten, sich der Vielfalt des Alters zu öffnen und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen gegen Altersdiskriminierung zu ergreifen. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche neue Engagementmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren entwickelt – von generationenübergreifenden Projekten über ehrenamtliche Pflegetätigkeiten bis hin zu Austauschprogrammen mit Au-pair-Charakter. Eine hohe Beteiligung älterer Menschen am freiwilligen Engagement kann Einsamkeit vorbeugen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Der Wunsch, sich einzubringen, bleibt bei vielen Menschen bis ins hohe Alter erhalten. Freiwilliges Engagement sollte gleichzeitig jedoch nicht reguläre Arbeitsplätze ersetzen oder als notwendige Einkommensquelle – bzw. Aufstockquelle – dienen müssen. Laut Neuntem Altersbericht (S. 92) bestehen überdies geschlechterspezifische Ungleichheiten beim Engagement besonders verstärkt in der Altersgruppe der Hochaltrigen, die die Hürden für den Zugang zum Ehrenamt insbesondere für Frauen erschweren, weil sie statistisch gesehen deutlich häufiger Sorgearbeit übernehmen. Der sechste Freiwilligensurvey aus dem Jahr 2024 könnte zusätzliche Informationen über das Engagement älterer Menschen liefern, ist bis dato jedoch unveröffentlicht. Vor diesem Hintergrund ist es nach Ansicht der Fragestellerinnen und Fragesteller von großer Bedeutung, einen aktuellen Überblick über die Datenlage, bestehende Fördermaßnahmen und geplante Initiativen der Bundesregierung Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 24. Oktober 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. zu erhalten, die geeignet sind, die Bedingungen für bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen zu verbessern – insbesondere im Hinblick auf den Zugang, den Schutz vor Diskriminierung und die Förderung von intergenerationellen Projekten.  1. In welchen Bereichen engagieren sich nach Kenntnis der Bundesregierung wie viele Seniorinnen und Senioren aktuell (bitte nach absoluten Zahlen, nach Altersspanne von 55 bis 65 Jahren und ab 65 Jahren getrennt, Geschlecht, Ort, Art der Tätigkeit, Name des Verbandes bzw. des Trägers etc. aufschlüsseln)?  2. Wie viele Stunden engagieren sich nach Kenntnis der Bundesregierung Seniorinnen und Senioren seit 2015 ehrenamtlich (bitte nach Jahren, Altersgruppen, Ort, Geschlecht, Art der Tätigkeit, insgesamt und im Durchschnitt aufschlüsseln)?  3. Welche Veränderungen gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung bei den von Seniorinnen und Senioren geleisteten Engagementstunden seit 2015? a) Wie erklärt sich die Bundesregierung die beobachteten Entwicklungen, und welche Schlüsse zieht sie daraus? Die Fragen 1 bis 3a werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Veröffentlichung des Kurzberichtes mit den zentralen Ergebnissen des Sechsten Deutschen Freiwilligensurveys (FWS) 2024 wird bis zum Jahresende 2025 erfolgen. Bei der Beantwortung wird auf die vorliegenden Daten aus dem Fünften Deutschen Freiwilligensurveys (2019, veröffentlicht im März 2021) zurückgegriffen. Der Hauptbericht des Fünften FWS ist unter folgendem Link abrufbar: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-35317-9. Im Jahr 2019 engagierten sich 28,8 Millionen Menschen freiwillig. Das sind 39,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland. 40,6 Prozent der Personen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren engagieren sich freiwillig. Bei den ab 65-Jährigen liegt der Anteil noch bei 31,2 Prozent. Im Rahmen der Erhebung des FWS werden die Bereiche (z. B. Alter, Geschlecht) als Mehrfachnennungen erhoben. Eine Person kann mehrere Bereiche angeben, daher stellen Summen zu Bereichen keine Personenzahlen dar. Es können somit prozentuale Anteile je Bereich (nach Alter/Geschlecht) angegeben werden. Die Altersgruppe der 50 bis 64-Jährigen engagiert sich überproportional u. a. im sozialen Bereich (rund 10 Prozent), in Kirche/Religion (ca. 7 Prozent), für die Gesundheit (rund 2 bis 3 Prozent) und in der beruflichen Interessenvertretung (ca. 2 bis 3 Prozent). Niedriger fällt dieses gegenüber jüngeren Personengruppen in den Bereichen Schule/Kindergarten (rund 5 Prozent) und Sport aus. Ähnlich verhält es sich bei Personen ab 65 Jahre mit relativ hohen Anteilen im sozialen Bereich (10,2 Prozent), in Kirche/Religion (7,4 Prozent) und Gesundheit (2,4 Prozent). Dagegen sind vergleichsweise niedrige Anteile in den Bereichen Sport/Bewegung (8,1 Prozent) und Unfall-/Rettungsdienst (0,5 Prozent) zu verzeichnen. Auf Grundlage des Deutschen Freiwilligensurveys 2019, ergänzt um die Bevölkerungszahlen des Statistischen Bundesamts 2019 (Personen im Alter von 55 bis 64 Jahren: 12,9 Millionen Personen bzw. im Alter von 65+ Jahren: 18,1 Millionen Personen) können im Hinblick auf die wichtigsten Bereiche des Engagements, getrennt nach Altersgruppe (55 bis 64 und 65+) und Geschlecht folgende Zahlen hochgerechnet werden. Bereich/ Art der Tätigkeit Anteil 55 bis 64 Jahre ca. Personen (55 bis 64 Jahre) Anteil 65+ Jahre ca. Personen (65+ Jahre) Geschlechtertendenz Sport & Bewegung 10 Prozent ≈ 1,29 Mio. 8 Prozent ≈ 1,45 Mio. eher Männer Kultur & Musik 8 Prozent ≈ 1,03 Mio. 7 Prozent ≈ 1,27 Mio. ausgeglichen Soziales/ Betreuung/Hilfe 10 Prozent ≈ 1,29 Mio. 10 Prozent ≈ 1,81 Mio. eher Frauen Kirche/Religion 7 Prozent ≈ 0,90 Mio. 7 Prozent ≈ 1,27 Mio. deutlich mehr Frauen Schule/ Kindergarten/ Bildung 5 Prozent ≈ 0,65 Mio. 3 Prozent ≈ 0,54 Mio. eher Frauen Gesundheit/ Hospiz 2 Prozent ≈ 0,26 Mio. 2,5 Prozent ≈ 0,45 Mio. eher Frauen Umwelt/Natur/ Tierschutz 4 Prozent ≈ 0,52 Mio. 4 Prozent ≈ 0,72 Mio. ausgeglichen Freizeit & Geselligkeit (z. B. Vereine, Seniorenklubs) 6 Prozent ≈ 0,77 Mio. 6 Prozent ≈ 1,08 Mio. ausgeglichen Politik/ Interessenvertretung 3 Prozent ≈ 0,39 Mio. 2,5 Prozent ≈ 0,45 Mio. eher Männer Feuerwehr/ Rettungsdienst/ Katastrophenschutz 1 Prozent ≈ 0,13 Mio. 0,5 Prozent ≈ 0,09 Mio. stark Männerdominiert Sonstige/ berufliche Interessenvertretung u. ä. 2 Prozent ≈ 0,26 Mio. 2 Prozent ≈ 0,36 Mio. Männer leicht überrepräsentiert Tabelle: Engagement älterer Menschen nach Bereich (2019), Quelle: Fünfter Deutscher Freiwilligensurvey 2019, Statistisches Bundesamt (Destatis), Bevölkerung nach Altersgruppen, 31. Dezember 2019 (Mehrfachnennungen waren möglich) Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 1 bis 4 der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/1833 verwiesen. Der Deutsche Freiwilligensurvey ist eine repräsentative Querschnittsbefragung, die alle fünf Jahre durchgeführt wird. Eine jährliche Erhebung der Engagementstunden seit 2015 erfolgt nicht. Der Survey erhebt den Zeitaufwand des freiwilligen Engagements in Kategorien (z. B. bis 2 Stunden, 3 bis 5 Stunden, 6 Stunden und mehr pro Woche), nicht in absoluten Stundenwerten. Eine vollständige Aufschlüsselung der Engagementstunden im Sinne der Fragesteller ist daher auf Grundlage des FWS nicht möglich. Auf Grundlage der Ergebnisse des Fünften FWS aus dem Jahr 2019 lässt sich feststellen, dass die Gruppe der ab 65-Jährigen mit 22,2 Prozent im Jahr 2019 den höchsten Anteil an denjenigen aufweist, die sechs und mehr Wochenstunden freiwillig tätig sind. In der Gruppe der 50 bis 64-Jährigen waren es 19 Prozent. Im Hinblick auf ein freiwilliges Engagement von bis zu zwei Wochenstunden waren es in der Gruppe der ab 65-Jährigen 52 Prozent gegenüber 57,9 Prozent bei den 50 bis 64-Jährigen (vgl. dazu Zentrale Ergebnisse des Fünften FWS, Abbildung 6-2, S. 30). Der Freiwilligensurvey erhebt keine Ursachen für Veränderungen im Zeitumfang des Engagements. Nach Einschätzung der Bundesregierung können gesellschaftliche Veränderungen im Ehrenamtsverständnis und veränderte Lebenslagen älterer Menschen zu einer Ausweitung kürzerer, projektbezogener Engagementformen beigetragen haben. Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Verbänden, Vereinen oder Trägern ist mit den Daten des FWS nicht möglich, da diese Informationen nicht erhoben werden. Der FWS differenziert die Engagementfelder ausschließlich nach ausgewählten Bereichen (z. B. Sport, Kultur, Soziales), nicht nach konkreten Organisationen. b) Wie wird sich die Zahl der sich engagierenden Bundesfreiwilligendienstleistenden ab 55 Jahren nach Annahme der Bundesregierung weiterentwickeln? c) Welche Entwicklung strebt die Bundesregierung an, und welche Maßnahmen unternimmt sie diesbezüglich? Die Fragen 3b und 3c werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Eine Entwicklung der Bundesfreiwilligendienstleistenden im Alter ab 55 Jahren kann nicht prognostiziert werden. Diese hängt von verschiedenen Faktoren ab, auf die die Bundesregierung keinen Einfluss hat.  4. Wie viele Seniorinnen und Senioren absolvieren aktuell einen Bundesfreiwilligendienst (bitte nach Alter, Geschlecht, Ort und Tätigkeitsbereich aufschlüsseln)? Eine Auswertung hinsichtlich aller gewünschten Parameter ist aufgrund des Umfangs der daraus resultierenden Tabelle nicht umsetzbar. Wie viele Seniorinnen und Senioren aktuell einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Die Altersgruppen entsprechen den Auswertungsmöglichkeiten der beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) geführten Statistik. Altersgruppe 51 bis 59 Jahre 60 bis 65 Jahre > 65 Jahre Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 19 19 0 7 12 0 3 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 22 34 0 25 23 0 12 10 0 Integration 23 6 0 10 7 0 6 5 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 116 52 0 45 33 0 14 10 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 148 139 0 124 137 0 114 130 1 Seniorenpflege 58 41 0 31 34 0 9 5 0 Altersgruppe 51 bis 59 Jahre 60 bis 65 Jahre > 65 Jahre Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Sport 11 34 0 5 32 0 12 24 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 69 141 1 57 119 0 13 34 0 Wohlfahrtspflege 189 159 0 153 128 0 73 64 0 Zivil- und Katastrophenschutz 4 16 0 2 14 0 2 2 0  5. Wie viele Seniorinnen und Senioren absolvierten seit 2015 einen Bundesfreiwilligendienst (bitte nach Jahren, Altersspanne von 55 bis 65 Jahren und ab 65 Jahren getrennt, Geschlecht, Einsatzstelle, Bundesland und Tätigkeitsbereich aufschlüsseln)? Eine Auswertung hinsichtlich aller gewünschten Parameter ist aufgrund des Umfangs der daraus resultierenden Tabelle nicht umsetzbar. Wie viele Seniorinnen und Senioren seit 2015 im Bundesfreiwilligendienst durchschnittlich im Dienst waren, ist den folgenden Tabellen zu entnehmen. Jahr 2015: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 77 56 0 22 28 0 4 10 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 134 130 0 45 57 0 8 7 0 Integration 3 3 0 1 0 0 0 1 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 313 111 0 144 54 0 5 7 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 342 268 0 196 176 0 59 75 0 Seniorenpflege 253 190 0 103 81 0 12 23 0 Sport 46 101 0 19 54 0 7 23 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 215 392 0 67 137 0 12 18 0 Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Wohlfahrtspflege 410 305 0 175 145 0 24 25 0 Zivil- und Katastrophenschutz 4 7 0 1 6 0 1 0 0 Jahr 2016: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 56 57 0 19 23 0 3 5 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 113 90 0 46 43 0 3 9 0 Integration 52 46 0 24 24 0 8 13 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 302 128 0 123 43 0 8 9 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 342 321 0 210 179 0 74 76 0 Seniorenpflege 230 146 0 80 74 0 12 19 0 Sport 45 92 0 24 56 0 9 29 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 221 464 0 86 197 0 9 26 0 Wohlfahrtspflege 482 355 0 209 169 0 47 31 0 Zivil- und Katastrophenschutz 9 6 0 1 7 0 1 3 0 Jahr 2017: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 39 49 0 16 22 0 3 3 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 104 67 0 29 31 0 6 10 0 Integration 56 51 0 27 25 0 10 13 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 255 121 0 90 42 0 11 8 0 Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 297 284 0 148 158 0 53 74 0 Seniorenpflege 176 115 0 62 58 0 12 11 0 Sport 40 78 0 9 49 0 8 29 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 223 424 0 64 148 0 8 20 0 Wohlfahrtspflege 395 334 0 149 137 0 38 34 0 Zivil- und Katastrophenschutz 5 4 0 2 5 0 0 2 0 Jahr 2018: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 33 52 0 14 20 0 3 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 97 81 0 24 34 0 11 13 0 Integration 43 46 0 22 32 0 3 9 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 250 127 0 91 50 0 16 14 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 296 289 0 150 170 0 58 79 0 Seniorenpflege 159 125 0 51 55 0 13 9 0 Sport 35 79 0 19 49 0 13 27 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 253 448 0 77 173 0 14 32 0 Wohlfahrtspflege 422 336 0 156 171 0 42 40 0 Zivil- und Katastrophenschutz 3 7 0 5 7 0 1 3 0 Jahr 2019: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 42 71 0 9 27 0 1 3 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 91 117 0 39 37 0 14 14 0 Integration 29 32 0 14 23 0 2 6 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 255 107 0 91 50 0 18 16 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 269 274 0 161 164 0 79 89 0 Seniorenpflege 154 164 0 50 56 0 13 12 0 Sport 27 72 0 19 44 0 12 22 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 203 348 0 69 153 0 11 40 0 Wohlfahrtspflege 424 349 0 171 146 0 48 43 0 Zivil- und Katastrophenschutz 6 13 0 1 5 0 0 1 0 Jahr 2020: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 42 71 0 11 21 0 1 8 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 71 113 0 29 41 0 7 14 0 Integration 16 14 0 6 4 0 3 1 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 219 106 0 95 52 0 21 21 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 243 221 0 168 155 0 123 131 0 Seniorenpflege 113 148 0 52 51 0 14 14 0 Sport 27 68 0 21 49 0 16 27 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 162 322 0 71 146 0 16 40 0 Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Wohlfahrtspflege 371 294 0 168 148 0 62 36 0 Zivil- und Katastrophenschutz 6 36 0 2 12 0 1 9 0 Jahr 2021: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 39 59 0 6 17 0 1 3 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 60 87 0 22 26 0 9 16 0 Integration 11 11 0 5 4 0 6 2 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 156 89 0 81 40 0 23 20 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 188 167 0 142 152 0 131 140 0 Seniorenpflege 94 122 0 37 41 0 17 16 0 Sport 25 58 0 15 39 0 13 32 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 107 241 0 62 114 0 17 38 0 Wohlfahrtspflege 273 233 0 144 124 0 68 45 0 Zivil- und Katastrophenschutz 11 49 0 2 17 0 2 7 0 Jahr 2022: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 27 48 0 5 11 0 2 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 44 67 0 17 27 0 17 12 0 Integration 10 5 0 4 4 0 6 4 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 125 74 0 67 45 0 17 18 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 148 165 0 145 136 0 130 128 0 Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Seniorenpflege 70 87 0 35 35 0 16 16 0 Sport 14 47 0 13 38 0 14 33 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 102 186 0 58 119 0 19 33 0 Wohlfahrtspflege 230 209 0 164 123 0 71 44 0 Zivil- und Katastrophenschutz 15 41 0 2 15 0 1 5 0 Jahr 2023: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 26 34 0 7 7 0 2 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 45 52 0 25 23 0 11 10 0 Integration 12 7 0 4 5 0 7 7 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 122 68 0 64 52 0 13 13 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 144 163 0 138 162 0 131 117 0 Seniorenpflege 66 56 0 26 27 0 15 11 0 Sport 13 38 0 15 28 0 16 25 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 102 188 0 54 119 0 15 38 0 Wohlfahrtspflege 218 194 0 143 127 0 68 43 0 Zivil- und Katastrophenschutz 12 32 0 3 22 0 1 5 0 Jahr 2024: Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 25 30 0 3 11 0 1 0 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 34 47 0 21 22 0 13 13 0 Integration 21 8 0 7 8 0 8 10 0 Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 122 60 0 58 48 0 18 13 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 148 143 0 136 150 0 138 122 0 Seniorenpflege 65 50 0 26 29 0 20 8 0 Sport 16 28 0 14 28 0 18 31 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 97 185 0 63 147 0 12 37 0 Wohlfahrtspflege 207 190 0 144 148 1 76 43 0 Zivil- und Katastrophenschutz 12 34 0 3 19 0 2 4 0 Die Zahlen für das laufende Jahr 2025 können sich noch verändern. Jahr 2025 (Stand: 15.10.2025): Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65 Geschlecht Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Frau Mann Divers/ ohne Angabe Tätigkeitsbereich Gesundheitspflege 24 27 0 5 14 0 2 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 25 37 0 20 26 0 14 12 0 Integration 23 7 0 9 8 0 5 6 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 111 52 0 46 33 0 14 9 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 150 133 0 130 138 0 120 126 2 Seniorenpflege 59 43 0 31 35 0 13 6 0 Sport 13 30 0 7 30 0 14 24 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 71 145 0 58 121 0 12 34 0 Wohlfahrtspflege 186 163 0 150 126 0 72 57 1 Zivil- und Katastrophenschutz 9 28 0 3 17 0 3 2 0  6. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung bezüglich der Bildungsabschlüsse der Seniorinnen und Senioren, die sich aktuell im Bundesfreiwilligendienst engagieren? Eine statistische Erhebung über die Bildungsabschlüsse der Bundesfreiwilligendienstleistenden erfolgt nicht. Es werden nur Daten erhoben, die für die Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes notwendig sind.  7. Aus welcher Erwerbssituation haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die aktuellen bundesfreiwilligendienstleistenden Seniorinnen und Senioren angemeldet? a) Wie wird dies ermittelt? b) Wenn nicht, weshalb erhebt die Bundesregierung diese Daten nicht? Die Fragen 7 bis 7b werden gemeinsam beantwortet. Eine statistische Erhebung über die vorherige Erwerbssituation der Bundesfreiwilligendienstleistenden erfolgt nicht. Es werden nur Daten erhoben, die für die Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes notwendig sind.  8. Wie viele Seniorinnen und Senioren nehmen aktuell wo, über welchen Zeitraum und an welchen Bildungsveranstaltungen im Bundesfreiwilligendienst teil? Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 14 der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 17/11443 verwiesen.  9. In welchen Bereichen sind die aktuellen Bundesfreiwilligendienstleistenden eingesetzt (bitte nach Altersspanne von 55 bis 65 Jahren und ab 65 Jahren getrennt, Orten – in Städten über und unter 100 000 Einwohnern –, Geschlecht, Alter und Einsatzbereichen aufschlüsseln)? Es wird auf die Antwort zu Frage 4 verwiesen. 10. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Motivation der bundesfreiwilligendienstleistenden Seniorinnen und Senioren und Rentnerinnen und Rentner, sich im Bundesfreiwilligendienst zu engagieren? Erkenntnisse zur Motivationslage der Freiwilligen liegen der Bundesregierung nicht vor. 11. Wie beurteilt die Bundesregierung die indirekte Vermittlung von Bundesfreiwilligendienststellen über die Bundesagentur für Arbeit oder Jobcenter? a) Wie reagiert die Bundesregierung auf an die Fragestellenden herangetragene Schilderungen nach einem „sanften Druck“, dass Erwerbslose und gerade Ältere einen solchen Dienst aufnehmen sollen? b) In welcher Form sieht die Bundesregierung gegebenenfalls das Freiwilligenprinzip verletzt (bitte begründen)? Die Fragen 11 bis 11b werden gemeinsam beantwortet werden. Eine Kernaufgabe der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen. Damit geht einher, dass die Integrationsfachkräfte in den Agenturen für Arbeit und Jobcentern alle ihre Tätigkeiten darauf ausrichten, Bewerberinnen und Bewerber mit Arbeitgebern zur Begründung eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses zusammenzuführen. Die BA wirkt darauf hin, dass Ausbildungs- und Arbeitsstellen nur geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern angeboten werden. Sie ist verpflichtet, dabei die Neigung, Eignung und Leistungsfähigkeit der Bewerberinnen und Bewerber sowie die Anforderungen der angebotenen Stellen zu berücksichtigen. Hierbei gibt es keine Unterschiede in der Betreuung von Bewerberinnen und Bewerbern nach Alterskohorten. Eine Ansprache zur Aufnahme eines Bundesfreiwilligendienstes kann im Rahmen der beruflichen Orientierung im Übergang Schule- Ausbildung/Studium sowie bei Arbeitssuchenden bei der Arbeitsvermittlung der Agenturen für Arbeit und in den Jobcentern für erwerbsfähige Leistungsberechtigte (unabhängig der Alterskohorte) erfolgen, wenn es im Rahmen der Integrationsstrategie förderlich erscheint und nicht direkt eine Integration in den Ausbildungs- und/oder Arbeitsmarkt möglich ist. Bei Interesse kann dann im Rahmen der sogenannten Verweisberatung auf die entsprechenden Anlaufstellen verwiesen werden. Diese Verweisberatung stellt ein freiwilliges Angebot dar. Sie erfolgt neutral und am jeweiligen Anliegen ausgerichtet. Eine Vermittlung in einen Bundesfreiwilligendienst findet nicht statt. Die Ablehnung ist mit keinen Leistungsminderungen verbunden. Der Bundesfreiwilligendienst basiert auf dem Freiwilligkeitsprinzip. Dieses Prinzip ist ein zentrales Element des Bundesfreiwilligendienstes und wird von den beteiligten Stellen, sowohl den Agenturen für Arbeit, als auch den Jobcentern, respektiert und gewahrt. Anderslautende Erkenntnisse liegen der Bundesregierung nicht vor. 12. Wie hoch ist nach Auffassung der Bundesregierung der wirtschaftliche Wert der Kinderbetreuung durch die Großeltern? Nach Erkenntnissen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/2021 belief sich der wirtschaftliche Wert der Enkelbetreuung auf 16 bis 18 Mrd. Euro oder rund 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. 13. Wie viele Stunden betreuen Großeltern ihre Enkel nach Kenntnis der Bundesregierung im Durchschnitt, und wie viele Stunden sind es insgesamt? Nach Erkenntnissen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/2021 haben 34 Prozent der Großeltern ihre Enkelkinder regelmäßig betreut. Der zeitliche Umfang, den betreuende Großeltern durchschnittlich für ihre Enkelkinder aufwendeten, betrug 9 Wochenstunden. Weiter wird auf die Kinderbetreuungsstudie des Deutschen Jugendinstituts (KiBS) verwiesen. Im Zuge der KiBS gaben befragte Familien an, dass bei Kindern bis zum Schuleintritt, je nach Alter der Kinder, Großeltern in etwa 40-50 Prozent der befragten Familien an der regulären Betreuung beteiligt sind. Diese Familien wurden im Anschluss weiter nach dem Umfang der Betreuung durch die Großeltern in Stunden gefragt. Dieser sei abhängig davon, wie sich die außerfamiliale Betreuung darstellt. Auswertungen mit den Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) kommen auf einen durchschnittlichen wöchentlichen Betreuungsumfang durch Großeltern, andere Verwandte, Nachbarn und sonstige Personen von 8 bis 9 Stunden bei ein- bis zweijährigen Kindern, welcher graduell zurückgeht auf 6 bis 7 Stunden bei Kindern im Grundschulalter. Hier wird nicht zwischen Großeltern und anderen Betreuungspersonen unterschieden. 14. Welche Strukturen wurden inzwischen als Unterstützungs- und Begleitsystem für das Engagement der Großelterndienste geschaffen, und wie werden diese angenommen (siehe Bundestagsdrucksache 17/11443)? Im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ (2021 bis 2028) fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) vielfältige Aktivitäten. So finden sich beispielsweise im Handlungsfeld „Selbstbestimmtes Leben im Alter“ auch „Leihoma/Leihopa-Vermittlungen“. 15. Welche Meinung vertritt die Bundesregierung zu den Au-pair- Dienstleistern für ältere Au-pairs, z. B. „Granny Au-pair“? Es wird auf die Antwort zu Frage 14 verwiesen. 16. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über den Umfang und die Art der Arbeit der dort engagierten Seniorinnen und Senioren? Es wird auf die Antwort zu Frage 14 verwiesen. Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. 17. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, wie viele Stunden in der Kinderbetreuung durch Leihomas und Leihopas eingespart werden? a) Wie hoch ist der finanzielle Effekt dieser Einsparung? b) Strebt die Bundesregierung eine Ausweitung an? c) Wenn ja, in welchem Ausmaß, und mit welcher Begründung? Die Fragen 17 bis 17c werden gemeinsam beantwortet. Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. 18. Hat die Bundesregierung Erkenntnisse darüber, wie viele Seniorinnen und Senioren sich in nachbarschaftlichen Vereinen engagieren und welche Aufgaben diese übernehmen? Der Deutsche Freiwilligensurvey erhebt Daten zu freiwilligem Engagement und berücksichtigt dabei z. B. Engagement in Vereinen. „Nachbarschaftliche Vereine“ lagen dem Fünften FWS nicht als eigenständige quantifizierbare Kategorie zugrunde. 19. Ist der Bundesregierung bekannt, wie viele Seniorinnen und Senioren sich in der Pflege engagieren, und warum sie sich dort engagieren? Nach Berechnungen des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) auf Grundlage des Freiwilligensurveys (FWS) 2019 engagieren sich 7,4 Prozent der Menschen im Ruhestandsalter (65 Jahre und älter) freiwillig oder ehrenamtlich für pflege- und hilfebedürftige Menschen. 20. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, wie groß der Anteil der bürgerschaftlich engagierten Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte ist (bitte nach Jahren seit 2015 aufschlüsseln)? Personen mit Migrationshintergrund haben sich zu 27,6 Prozent (Deutscher Freiwilligensurvey 2014, Hauptbericht abrufbar unter: https:// l ink.spr inge r.com/book/10.1007/978-3-658-12644-5) bzw. zu 27 Prozent (Deutscher Freiwilligensurvey 2019, Hauptgericht abrufbar unter: https://link.springer.com/bo ok/10.1007/978-3-658-35317-9) freiwillig engagiert. Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) hat im Rahmen des Integrationsberichtes das Engagement von älteren Personen (>55 Jahre) für die verschiedenen Wellen des Freiwilligensurveys ausgewertet. Dabei wurde zwischen vier Gruppen unterschieden: Menschen ohne Einwanderungsgeschichte, Eingewanderte, Nachkommen und Menschen mit einseitiger Einwanderungsgeschichte (vgl. zu dieser Nomenklatur auch den 14. Integrationsbericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration „Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft“, S. 212, abrufbar unter: www.integrationsbeauftragte.de/resource/blob/2196306/2330834/c9c424884ff0 c8c109c13aae3e8f0d3a/2025-01-17-14-integrationsbericht-neu-data.pdf). Aus dem dazu online zur Verfügung gestellten Dashboard Integration ergibt sich, dass im Jahr 2014 20,9 Prozent der Eingewanderten über 55 Jahre (2019: 20,3 Prozent), 34,1 Prozent der Nachkommen über 55 Jahre (2019: 36,7 Prozent) und 46 Prozent der Menschen mit einseitiger Einwanderungsgeschichte über 55 Jahre (2019: 40,7 Prozent) angegeben haben, formell engagiert zu sein. Bei Menschen ohne Einwanderungsgeschichte über 55 Jahren waren es entsprechend im Jahr 2014 43,3 Prozent bzw. 43,9 Prozent im Jahre 2019 (vgl. www.dashboard-integration.de/integration/engagement/0701002) 21. In welchen Bereichen engagieren sich nach Kenntnis der Bundesregierung Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte? Es wird auf die Antwort zu Frage 20 verwiesen. 22. Inwiefern berücksichtigt die Bundesregierung in ihren Engagementstrategien für Ältere die besonderen Bedarfe von Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen in ländlichen Räumen? Teilhabe und Vielfalt im Bürgerschaftlichen Engagement zu fördern und zu stärken, ist eines der fünf strategischen Ziele der am 4. Dezember 2024 beschlossenen Engagementstrategie der Bundesregierung (vgl. S. 27 ff. Engagementstrategie (abrufbar unter: www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/251452/ac0 0fb8963654019ae158f9ae7d7efa6/engagementstrategie-des-bundes-data.pdf). Der Bundesregierung ist es ein zentrales Anliegen, den individuellen Zugang zum Engagement durch geeignete Rahmenbedingungen unter Beachtung der im Grundgesetz vorgegebenen föderalen Kompetenzverteilung zu ermöglichen. Engagement soll unabhängig von Herkunft, Sprachkenntnissen und Aufenthaltsstatus für alle möglich sein. Zudem sollen Engagement-Möglichkeiten vor Ort möglichst barrierefrei gestaltet werden, sowohl in der analogen als auch der digitalen Welt, etwa durch assistive Technologien. Auch die besonderen Herausforderungen im ländlichen Raum, wie Infrastrukturdefizite, Mobilitätsprobleme und geringe lokale Ressourcen, erkennt die Engagementstrategie des Bundes ausdrücklich an. 23. Hat die Bundesregierung vor, das Engagement von Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte weiterhin besonders zu fördern, und wenn ja, wie und warum? a) Welche Zielvorstellung hat die Bundesregierung diesbezüglich in fünf Jahren? b) Wenn nein, warum nicht? Die Fragen 23 bis 23b werden gemeinsam beantwortet. Handlungsleitendes und übergeordnetes Ziel der Bundesregierung und ihrer Engagementstrategie ist eine inklusiven Gesellschaft, die allen Menschen unabhängig von Alter, Wohnort, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Behinderung, Bildungshintergrund oder sozioökonomischem Status die Möglichkeit bietet, unter Achtung der demokratischen Werte und Normen unserer Grundgesetzes aktiv an der Gesellschaft zu partizipieren. Daher setzt sich die Bundesregierung dafür ein, Eintrittshürden abzubauen und die Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Bürgerschaftlichen Engagement zu verbessern. Langfristig erscheint es wünschenswert, wenn sich die Engagementquoten zwischen Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte weitestgehend angleichen. Dieses Ziel schließt Seniorinnen und Senioren mit Zuwanderungsgeschichte mit ein. Im Rahmen des Modellprojekts „Kultur- und religionssensible Wohlfahrtspflege – Erprobung praktischer Teilhabe am Beispiel häuslicher Pflege und Alltagsbegleitung für Seniorinnen und Senioren“ fördert das BMBFSFJ die Professionalisierung sowie die Vernetzung von Migrantenselbstorganisationen im Bereich der Wohlfahrtspflege. Ziel der Vorhaben ist es, die bedarfsorientierte Versorgung und soziale Teilhabe dieser großen und wachsenden Bevölkerungsgruppen durch Professionalisierung, Qualifizierung und Vernetzung neuer Wohlfahrtsorganisationen zu verbessern Die aktuelle Förderung läuft bis zum 31. Dezember 2026. 24. Welche Einschätzung hat die Bundesregierung hinsichtlich der Gesetzgebungskompetenz des Bundes für ein Seniorenmitwirkungsgesetz (unter Bezugnahme auf einschlägige Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages)? a) Plant die Bundesregierung, ein Seniorenmitwirkungsgesetz zu verabschieden, z. B. ähnlich dem Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz (BerlSenG)? b) Wenn ja, mit welchen Inhalten? c) Sieht die Bundesregierung ein solches Gesetz als sinnvoll an, um darin neben der Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren beim bürgerschaftlichen Engagement auch konkrete Mitwirkungsmöglichkeiten z. B. im Gesetzgebungsprozess im Bund oder bei kommunalen und länderspezifischen Entscheidungen festzuschreiben (bitte begründen)? d) Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über bestehende Seniorenmitwirkungsgesetze oder vergleichbare Regelungen in den Ländern sowie in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union? e) Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung darüber vor, wie viele Seniorinnen und Senioren aktuell politische Mandate in den Kommunen, Ländern oder auf Bundesebene innehaben? Die Fragen 24 bis 24e werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Nach Auffassung der Bundesregierung fallen der Einrichtung oder Ausgestaltung von Seniorenvertretungen auf kommunaler Ebene dienende rechtliche Regelungen in die Zuständigkeit der Länder. Eine unmittelbare Gesetzgebungskompetenz des Bundes ist nicht ersichtlich. Zu diesem Ergebnis kommen auch Sachstände bzw. Kurzinformationen der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages, auf welche die Fragesteller in ihrer Anfrage verweisen. Auf der Länderebene bilden die Seniorenmitwirkungsgesetze den Rahmen für die Vertretung der Interessen älterer Menschen. Laut dem Neunten Altersbericht „Alt werden in Deutschland – Vielfalt der Lebenssituationen und Ungleichheit der Teilhabechancen” haben Bayern, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen Seniorenmitwirkungsgesetze verabschiedet (der Neunte Altersbericht ist hier abrufbar: www.neunter-altersbericht.de/ber icht). In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig- Holstein ist eine formale Grundlage für die politische Mitwirkung älterer Menschen auf der Landesebene in den Gemeindeordnungen enthalten (Stand: Juni 2024). Es gibt keine Planungen für ein Seniorenmitwirkungsgesetz auf Bundesebene. Der Bundesregierung liegen darüber hinaus keine konsolidierten Zahlen vor, die systematisch ausweisen, wie viele Seniorinnen und Senioren getrennt nach Altersstruktur politische Mandate auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene in der Bundesrepublik Deutschland innehaben. Die öffentlich zugängliche Statistik des Deutschen Bundestages nennt 84 Abgeordnete im Altern von 60 bis 69 Jahren und acht Abgeordnete, die älter sind als 70 Jahre (www.bundesta g.de/dokumente/textarchiv/2025/kw09-wahlergebnis-statistik-1055550). Eine bundesweite, konsolidierte Statistik zu Seniorinnen und Senioren als Mandatsträgern (z. B. 60+ oder 65+) liegt nach Kenntnis der Bundesregierung für alle 16 Landtage nicht zentral vor. Einzelne Parlamente veröffentlichen Altersverteilungen, aus denen sich Informationen über Seniorinnen als Mandatsträger nachvollziehen lassen, andere nennen nur Durchschnittsalter (vgl. z. B. für den Landtag des Freistaates Sachsen: www.landtag.sachsen.de/de/parlamen t/zusammensetzung-und-rechtsgrundlagen/zusammensetzung-9171 oder für den Landtag Niedersachsen: www.landtag-niedersachsen.de/abgeordnete-statist iken/). 25. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über Barrieren, die Seniorinnen und Senioren von einem ehrenamtlichen Engagement abhalten, z. B. digitale Hürden, fehlende Mobilität, gesundheitliche Einschränkungen, und welche konkreten Maßnahmen werden dagegen ergriffen? Für den Vierten Engagementbericht der Bundesregierung sind die Zugangschancen zum Freiwilligen Engagement – und damit auch vorhandene Zugangsschwellen – von einer unabhängigen Sachverständigenkommission systematisch untersucht worden. Der Bericht kann hier abgerufen werden: www.bmbfsf j.bund.de/bmbfsfj/service/publikationen/vierter-engagementbericht-253738. Die Stärkung digitaler Kompetenzen kann einen wichtigen Beitrag zu einem erleichterten Zugang Älterer zu Engagement leisten. Es wird auf den Achten Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ (Bundesdrucksache 19/21650) und den Neunten Altersbericht „Alt werden in Deutschland – Vielfalt der Potenziale und Ungleichheit der Teilhabechancen“ (Bundesdrucksache 20/14450 (neu)) verwiesen. Die Berichte zeigen Hürden, die der Teilhabe von älteren Menschen entgegenstehen, auf. Darunter fallen Ungleichbehandlungen bestimmter Gruppen aber auch fortschreitende Digitalisierung, eine prekäre materielle Lage oder intersektionale Diskriminierungen. Die Bundesregierung hat dazu im Bericht jeweils Stellung genommen und Maßnahmen aufgelistet, die die Teilhabe älterer Menschen stärken. 26. Welche Projekte oder Programme werden aus Sicht der Bundesregierung als besonders erfolgreich bewertet, um Seniorinnen und Senioren ins Ehrenamt einzubinden, und wie wird deren Wirkung gemessen? Allgemein sind solche Projekte als besonders erfolgreich zu bewerten, die die Ziele der Engagementstrategie des Bundes für die Gruppe der Seniorinnen und Senioren umsetzen. Für die programmbezogene Erfolgsmessung sind die einzelnen Ressorts zuständig, eine umfassende Evaluation auf Ebene der Bundesregierung bzw. der Engagementstrategie findet nicht statt. Zudem ist zu beachten, dass die Engagementstrategie nicht als statisches Konzept zu verstehen ist. Ihre Umsetzung durch die Ressorts der Bundesregierung ist ein dynamischer Prozess, in dem gewonnene Erkenntnisse und Empfehlungen wie auch gesellschaftliche Entwicklungen fortlaufend einfließen. Die definierten Ziele und Handlungsschwerpunkte sind vor diesem Hintergrund in regelmäßigem Abstand zu prüfen. 27. Welche Rolle spielen nach Kenntnis der Bundesregierung Mehrgenerationenhäuser und ähnliche Einrichtungen für die Einbindung von Seniorinnen und Senioren ins Ehrenamt, und wie hoch ist aktuell deren Anteil an den dort Tätigen (bitte nach Altersgruppen, Geschlecht und Tätigkeitsfeld aufschlüsseln)? Ziel des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ (2021 bis 2028) als Fachprogramm im gesamtdeutschen Fördersystem ist es, mithilfe der bundesweit rund 530 Mehrgenerationenhäuser (MGH) dazu beizutragen, gute Entwicklungschancen und faire Teilhabemöglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen und damit gleichwertige und bessere Lebensverhältnisse in allen Gebieten Deutschlands zu schaffen. Zu einem selbstbestimmten Leben im Alter gehört es, teilzuhaben, sich untereinander auszutauschen und bei Bedarf Unterstützung in Anspruch nehmen zu können. Mit Computer- und Internetkursen, Freizeitangeboten, Seniorenbeiräten und vielem mehr tragen Mehrgenerationenhäuser zu einem selbstbestimmten Leben und einem aktiven Miteinander bei. Das aktuelle Monitoring des Bundesprogramms aus dem Jahr 2024 zeigt, dass 404 von 528 MGH (76,5 Prozent) im Jahr 2024 mit Seniorenbüros und/oder Seniorenverbänden und 350 MGH (66,3 Prozent) mit Einrichtungen der Altenhilfe und -pflege kooperierten. Im Jahr 2024 waren ca. 33 Prozent (9.852 von 29.688) aller freiwillig Engagierten in den MGH zwischen 65 und 80 Jahre und rund 4 Prozent (1.176) aller freiwillig Engagierten über 80 Jahre alt. 28. Welche Kooperationen bestehen zwischen Bund, Ländern, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, um gezielt Seniorinnen und Senioren für das Ehrenamt zu gewinnen? Die Engagementstrategie listet eine Reihe von Programmen und Projekten auf, die beispielhaft zeigen, mit welchen Initiativen die Bundesregierung die Strategieziele erreichen will. Beispielhaft seien hier genannt: „Künstliche Intelligenz (KI) für gutes Altern“, Europäischer-Sozialfond (ESF)-Plus-Programm „Stärkung der Teilhabe älterer Menschen“ oder der „DigitalPakt Alter“. Im Jahr 2025 hat das BMBFSFJ das ESF-Plus Programm „BELL – Bildung und Engagement ein Leben lang“ gestartet. Gefördert werden (mit einem Gesamtvolumen von bislang 25 Mio. Euro) spezifische Lern- und Beteiligungsmöglichkeiten für ältere Menschen ab 60 Jahren. Die Angebote sollen Bildungsgelegenheiten erweitern für Menschen, die sonst nur schwer Zugang zu Angeboten für Ältere haben – sei es aufgrund logistischer, sprachlicher oder finanzieller Barrieren oder hinsichtlich ihrer Grundbildung – und bereiten u. a. Wege ins Engagement durch einen partizipativen Ansatz, der auch die zunehmende Heterogenität dieser Generation berücksichtigt. 29. Inwiefern gedenkt die Bundesregierung, die in der Engagementstrategie des Bundes veröffentlichten Maßnahmen für ältere engagierte Menschen weiterzuverfolgen, wie z. B. die Ausstattung von Seniorenorganisationen mit moderner Technik (S. 80)? Mit Förderprojekten wie „KI für ein gutes Altern“, das das BMBFSFJ mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) umsetzt, sollen nicht nur Organisationen mit entsprechender Technik ausgestattet werden. Vielmehr verfolgt es das Ziel, ältere Menschen darin zu befähigen und zu bestärken, sich mit den neuen technischen Möglichkeiten wie sog. „large language models“ (LLM) auseinanderzusetzen, diese für sich zu nutzen und sich in die Debatte um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und ihre gesellschaftlichen Folgen einzubringen. Die Entscheidung darüber, ob einzelne Programme oder Projekte ausgebaut, fortgesetzt oder eingestellt werden, obliegt dem Haushaltsgesetzgeber. 30. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um ehrenamtlich engagierte Seniorinnen und Senioren besonders zu unterstützen und zu schützen? Spezifische ausschließlich auf das Engagement von Seniorinnen und Senioren gerichtete Schutz-Programme werden nicht verfolgt. Vielmehr werden alle freiwillig Engagierten, unabhängig vom Alter, die Gewaltandrohungen oder Übergriffe erfahren haben, durch entsprechende Unterstützungsangebote adressiert. Die Opferhilfe liegt in der Zuständigkeit der Bundesländer. Im Hinblick auf Maßnahmen auf Bundesebene wird ergänzend auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 5, 6 sowie 12 und 15 der Kleinen Anfrage auf Bundestagsdrucksache 21/1829 verwiesen. Ergänzend wird zur Beantwortung der ersten Teilfrage auf die Antwort zu Frage 25 verwiesen. 31. Inwiefern ist seitens der Bundesregierung geplant, die Datenlage zu Seniorinnen und Senioren im Ehrenamt zu verbessern, z. B. durch spezifische Module im Freiwilligensurvey oder in anderen bundesweiten Erhebungen? Grundlegende Erkenntnisse zum Thema Alter und Altern erhält die Bundesregierung aus Untersuchungen des Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA). Das DZA hat u. a. die Aufgabe, sozial- und verhaltenswissenschaftliche Forschung zu Alter(n)sfragen durchzuführen sowie Erkenntnisse über die Lebenslage alternder und alter Menschen zu erweitern. Als Datengrundlage dient der vom BMBFSFJ geförderte Deutsche Alterssurvey (DEAS), eine repräsentative Quer- und Längsschnittbefragung von Personen in der zweiten Lebenshälfte ab 40 Jahren. Die teilnehmenden Personen werden umfassend zu ihrer Lebenssituation und verschiedenen Lebensbereichen befragt, unter anderem auch zu ihren ehrenamtlichen Aktivitäten. Auf Empfehlung des Fachbeirats für den Sechsten FWS werden beim Freiwilligensurvey 2024 erstmals fünf statt zuvor vier Altersgruppen erfasst. Die Altersgruppe der ab 65‑Jährigen wird geteilt in eine Gruppe von 65 bis 74-Jährigen und eine Gruppe der ab 75-jährigen. Dem liegt die Erwartung zugrunde, dass sich die Befragungsergebnisse zwischen den beiden neuen Gruppen deutlich unterscheiden werden. 32. Wie gedenkt die Bundesregierung, mögliche geschlechterspezifische Ungleichheiten beim Engagement in der Gruppe der Seniorinnen und Senioren zu verringern? Der Deutsche Freiwilligensurvey 2019 hat gezeigt, dass zum ersten Mal seit 1999 kein statistisch signifikanter Unterschied mehr bei der Engagementquote zwischen Frauen (39,2 Prozent) und Männern (40,2 Prozent) festzustellen war. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Befund auch in der Gruppe der älteren Engagierten fortschreibt. Um hier zu einer gleichberechtigteren Aufteilung zu kommen, ist es wichtig, die Gründe für die stärkere Zurückhaltung älterer Frauen zu identifizieren. Ein Grund könnte zum Beispiel die mit einem Vorstandsamt verbundene Haftung sein. Daher setzt sich die Bundesregierung dafür ein, die Haftungsprivilegierung für Ehrenamtliche zu verbessern, Regeln zu vereinfachen und Bürokratie zu vermindern, um Engagement-Hürden abzubauen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung erfolgt mit dem aktuell im parlamentarischen Verfahren befindlichen Zukunftspakt Ehrenamt. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333 Tabelle Engagement Älterer Anlage 1_Frage 1-3a_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Bereich / Art der Tätigkeit Anteil 55–64 J. (%) ca. Personen (55–64) Anteil 65+ J. (%) ca. Personen (65+) Geschlechtertendenz Sport & Bewegung 10 1,29 8 1,45 eher Männer Kultur & Musik 8 1,03 7 1,27 ausgeglichen Soziales / Betreuung / Hilfe 10 1,29 10 1,81 eher Frauen Kirche / Religion 7 0,9 7 1,27 mehr Frauen Schule / Kindergarten / Bildung 5 0,65 3 0,54 eher Frauen Gesundheit / Hospiz 2 0,26 2,5 0,45 eher Frauen Umwelt / Natur / Tierschutz 4 0,52 4 0,72 ausgeglichen Freizeit & Geselligkeit 6 0,77 6 1,08 ausgeglichen Politik / Interessenvertretung 3 0,39 2,5 0,45 eher Männer Feuerwehr / Rettungsdienst / Katastrophenschutz 1 0,13 0,5 0,09 stark Männerdominiert Sonstige / berufliche Interessenvertretung 2 0,26 2 0,36 Männer leicht überrepräsentiert Frage 4 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 19 19 0 7 12 0 3 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 22 34 0 25 23 0 12 10 0 Integration 23 6 0 10 7 0 6 5 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 116 52 0 45 33 0 14 10 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 148 139 0 124 137 0 114 130 1 Seniorenpflege 58 41 0 31 34 0 9 5 0 Sport 11 34 0 5 32 0 12 24 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 69 141 1 57 119 0 13 34 0 Wohlfahrtspflege 189 159 0 153 128 0 73 64 0 Zivil- und Katastrophenschutz 4 16 0 2 14 0 2 2 0 Frg. 5 2015 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 77 56 0 22 28 0 4 10 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 134 130 0 45 57 0 8 7 0 Integration 3 3 0 1 0 0 0 1 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 313 111 0 144 54 0 5 7 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 342 268 0 196 176 0 59 75 0 Seniorenpflege 253 190 0 103 81 0 12 23 0 Sport 46 101 0 19 54 0 7 23 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 215 392 0 67 137 0 12 18 0 Wohlfahrtspflege 410 305 0 175 145 0 24 25 0 Zivil- und Katastrophenschutz 4 7 0 1 6 0 1 0 0 Frg. 5 2016 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 56 57 0 19 23 0 3 5 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 113 90 0 46 43 0 3 9 0 Integration 52 46 0 24 24 0 8 13 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 302 128 0 123 43 0 8 9 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 342 321 0 210 179 0 74 76 0 Seniorenpflege 230 146 0 80 74 0 12 19 0 Sport 45 92 0 24 56 0 9 29 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 221 464 0 86 197 0 9 26 0 Wohlfahrtspflege 482 355 0 209 169 0 47 31 0 Zivil- und Katastrophenschutz 9 6 0 1 7 0 1 3 0 Frg. 5 2017 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 39 49 0 16 22 0 3 3 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 104 67 0 29 31 0 6 10 0 Integration 56 51 0 27 25 0 10 13 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 255 121 0 90 42 0 11 8 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 297 284 0 148 158 0 53 74 0 Seniorenpflege 176 115 0 62 58 0 12 11 0 Sport 40 78 0 9 49 0 8 29 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 223 424 0 64 148 0 8 20 0 Wohlfahrtspflege 395 334 0 149 137 0 38 34 0 Zivil- und Katastrophenschutz 5 4 0 2 5 0 0 2 0 Frg. 5 2018 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 33 52 0 14 20 0 3 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 97 81 0 24 34 0 11 13 0 Integration 43 46 0 22 32 0 3 9 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 250 127 0 91 50 0 16 14 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 296 289 0 150 170 0 58 79 0 Seniorenpflege 159 125 0 51 55 0 13 9 0 Sport 35 79 0 19 49 0 13 27 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 253 448 0 77 173 0 14 32 0 Wohlfahrtspflege 422 336 0 156 171 0 42 40 0 Zivil- und Katastrophenschutz 3 7 0 5 7 0 1 3 0 Frg. 5 2019 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 42 71 0 9 27 0 1 3 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 91 117 0 39 37 0 14 14 0 Integration 29 32 0 14 23 0 2 6 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 255 107 0 91 50 0 18 16 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 269 274 0 161 164 0 79 89 0 Seniorenpflege 154 164 0 50 56 0 13 12 0 Sport 27 72 0 19 44 0 12 22 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 203 348 0 69 153 0 11 40 0 Wohlfahrtspflege 424 349 0 171 146 0 48 43 0 Zivil- und Katastrophenschutz 6 13 0 1 5 0 0 1 0 Frg. 5 2020 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 42 71 0 11 21 0 1 8 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 71 113 0 29 41 0 7 14 0 Integration 16 14 0 6 4 0 3 1 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 219 106 0 95 52 0 21 21 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 243 221 0 168 155 0 123 131 0 Seniorenpflege 113 148 0 52 51 0 14 14 0 Sport 27 68 0 21 49 0 16 27 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 162 322 0 71 146 0 16 40 0 Wohlfahrtspflege 371 294 0 168 148 0 62 36 0 Zivil- und Katastrophenschutz 6 36 0 2 12 0 1 9 0 Frg. 5 2021 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 39 59 0 6 17 0 1 3 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 60 87 0 22 26 0 9 16 0 Integration 11 11 0 5 4 0 6 2 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 156 89 0 81 40 0 23 20 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 188 167 0 142 152 0 131 140 0 Seniorenpflege 94 122 0 37 41 0 17 16 0 Sport 25 58 0 15 39 0 13 32 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 107 241 0 62 114 0 17 38 0 Wohlfahrtspflege 273 233 0 144 124 0 68 45 0 Zivil- und Katastrophenschutz 11 49 0 2 17 0 2 7 0 Frg. 5 2022 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 27 48 0 5 11 0 2 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 44 67 0 17 27 0 17 12 0 Integration 10 5 0 4 4 0 6 4 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 125 74 0 67 45 0 17 18 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 148 165 0 145 136 0 130 128 0 Seniorenpflege 70 87 0 35 35 0 16 16 0 Sport 14 47 0 13 38 0 14 33 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 102 186 0 58 119 0 19 33 0 Wohlfahrtspflege 230 209 0 164 123 0 71 44 0 Zivil- und Katastrophenschutz 15 41 0 2 15 0 1 5 0 Frg. 5 2023 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 26 34 0 7 7 0 2 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 45 52 0 25 23 0 11 10 0 Integration 12 7 0 4 5 0 7 7 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 122 68 0 64 52 0 13 13 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 144 163 0 138 162 0 131 117 0 Seniorenpflege 66 56 0 26 27 0 15 11 0 Sport 13 38 0 15 28 0 16 25 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 102 188 0 54 119 0 15 38 0 Wohlfahrtspflege 218 194 0 143 127 0 68 43 0 Zivil- und Katastrophenschutz 12 32 0 3 22 0 1 5 0 Frg. 5 2024 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 25 30 0 3 11 0 1 0 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 34 47 0 21 22 0 13 13 0 Integration 21 8 0 7 8 0 8 10 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 122 60 0 58 48 0 18 13 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 148 143 0 136 150 0 138 122 0 Seniorenpflege 65 50 0 26 29 0 20 8 0 Sport 16 28 0 14 28 0 18 31 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 97 185 0 63 147 0 12 37 0 Wohlfahrtspflege 207 190 0 144 148 1 76 43 0 Zivil- und Katastrophenschutz 12 34 0 3 19 0 2 4 0 Frg. 5 2025 (Stand 15.10.2025) Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025 Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65 ▼Tätigkeitsbereich Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Frau Mann Divers/ o.A. Gesundheitspflege 24 27 0 5 14 0 2 1 0 Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen 25 37 0 20 26 0 14 12 0 Integration 23 7 0 9 8 0 5 6 0 Kinder- und Jugendhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit 111 52 0 46 33 0 14 9 0 Kultur, Denkmalpflege, Erwachsenenbildung 150 133 0 130 138 0 120 126 2 Seniorenpflege 59 43 0 31 35 0 13 6 0 Sport 13 30 0 7 30 0 14 24 0 Umweltschutz einschließlich Naturschutz und Bildung zur Nachhaltigkeit 71 145 0 58 121 0 12 34 0 Wohlfahrtspflege 186 163 0 150 126 0 72 57 1 Zivil- und Katastrophenschutz 9 28 0 3 17 0 3 2 0]

Relationen