Bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren (Antwort zu Drs. 21/2149)
Text
Bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren (Antwort zu Drs. 21/2149)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/2414
21. Wahlperiode 24.10.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Mandy Eißing, Nicole Gohlke,
Dr. Michael Arndt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke
– Drucksache 21/2149 –
Bürgerschaftliches Engagement von Seniorinnen und Senioren
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Mit ihrer Engagementstrategie hat die vorherige Bundesregierung unter
anderem die Vielfalt des Alters und die Situation hochbetagter Menschen in den
Blick genommen, um es gerade benachteiligten und älteren Personen
dauerhaft leichter zu machen, sich freiwillig zu engagieren.
Der Neunte Altersbericht der Bundesregierung hebt überdies hervor, dass die
Förderung des Engagements „nicht allein das freiwillige Engagement
lebenslang Engagierter in den Blick nehmen, sondern auch die Gestaltung des
Neubeginns freiwilligen Engagements im (hohen) Alter“ berücksichtigen sollte
(Neunter Altersbericht, S. 93). Die rund 600 000 Organisationen der
Zivilgesellschaft seien gefordert, älteren Menschen mehr Gelegenheiten für
Engagement zu bieten, sich der Vielfalt des Alters zu öffnen und gegebenenfalls
Schutzmaßnahmen gegen Altersdiskriminierung zu ergreifen.
In den letzten Jahren haben sich zahlreiche neue Engagementmöglichkeiten
für Seniorinnen und Senioren entwickelt – von generationenübergreifenden
Projekten über ehrenamtliche Pflegetätigkeiten bis hin zu
Austauschprogrammen mit Au-pair-Charakter. Eine hohe Beteiligung älterer Menschen am
freiwilligen Engagement kann Einsamkeit vorbeugen und den gesellschaftlichen
Zusammenhalt stärken. Der Wunsch, sich einzubringen, bleibt bei vielen
Menschen bis ins hohe Alter erhalten. Freiwilliges Engagement sollte gleichzeitig
jedoch nicht reguläre Arbeitsplätze ersetzen oder als notwendige
Einkommensquelle – bzw. Aufstockquelle – dienen müssen.
Laut Neuntem Altersbericht (S. 92) bestehen überdies geschlechterspezifische
Ungleichheiten beim Engagement besonders verstärkt in der Altersgruppe der
Hochaltrigen, die die Hürden für den Zugang zum Ehrenamt insbesondere für
Frauen erschweren, weil sie statistisch gesehen deutlich häufiger Sorgearbeit
übernehmen.
Der sechste Freiwilligensurvey aus dem Jahr 2024 könnte zusätzliche
Informationen über das Engagement älterer Menschen liefern, ist bis dato jedoch
unveröffentlicht.
Vor diesem Hintergrund ist es nach Ansicht der Fragestellerinnen und
Fragesteller von großer Bedeutung, einen aktuellen Überblick über die Datenlage,
bestehende Fördermaßnahmen und geplante Initiativen der Bundesregierung
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren,
Frauen und Jugend vom 24. Oktober 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
zu erhalten, die geeignet sind, die Bedingungen für bürgerschaftliches
Engagement älterer Menschen zu verbessern – insbesondere im Hinblick auf den
Zugang, den Schutz vor Diskriminierung und die Förderung von
intergenerationellen Projekten.
1. In welchen Bereichen engagieren sich nach Kenntnis der
Bundesregierung wie viele Seniorinnen und Senioren aktuell (bitte nach absoluten
Zahlen, nach Altersspanne von 55 bis 65 Jahren und ab 65 Jahren
getrennt, Geschlecht, Ort, Art der Tätigkeit, Name des Verbandes bzw. des
Trägers etc. aufschlüsseln)?
2. Wie viele Stunden engagieren sich nach Kenntnis der Bundesregierung
Seniorinnen und Senioren seit 2015 ehrenamtlich (bitte nach Jahren,
Altersgruppen, Ort, Geschlecht, Art der Tätigkeit, insgesamt und im
Durchschnitt aufschlüsseln)?
3. Welche Veränderungen gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung bei
den von Seniorinnen und Senioren geleisteten Engagementstunden seit
2015?
a) Wie erklärt sich die Bundesregierung die beobachteten
Entwicklungen, und welche Schlüsse zieht sie daraus?
Die Fragen 1 bis 3a werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Die Veröffentlichung des Kurzberichtes mit den zentralen Ergebnissen des
Sechsten Deutschen Freiwilligensurveys (FWS) 2024 wird bis zum Jahresende
2025 erfolgen. Bei der Beantwortung wird auf die vorliegenden Daten aus dem
Fünften Deutschen Freiwilligensurveys (2019, veröffentlicht im März 2021)
zurückgegriffen. Der Hauptbericht des Fünften FWS ist unter folgendem Link
abrufbar: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-35317-9.
Im Jahr 2019 engagierten sich 28,8 Millionen Menschen freiwillig. Das sind
39,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland. 40,6 Prozent der
Personen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren engagieren sich freiwillig. Bei
den ab 65-Jährigen liegt der Anteil noch bei 31,2 Prozent.
Im Rahmen der Erhebung des FWS werden die Bereiche (z. B. Alter,
Geschlecht) als Mehrfachnennungen erhoben. Eine Person kann mehrere Bereiche
angeben, daher stellen Summen zu Bereichen keine Personenzahlen dar. Es
können somit prozentuale Anteile je Bereich (nach Alter/Geschlecht)
angegeben werden.
Die Altersgruppe der 50 bis 64-Jährigen engagiert sich überproportional u. a.
im sozialen Bereich (rund 10 Prozent), in Kirche/Religion (ca. 7 Prozent), für
die Gesundheit (rund 2 bis 3 Prozent) und in der beruflichen
Interessenvertretung (ca. 2 bis 3 Prozent). Niedriger fällt dieses gegenüber jüngeren
Personengruppen in den Bereichen Schule/Kindergarten (rund 5 Prozent) und Sport aus.
Ähnlich verhält es sich bei Personen ab 65 Jahre mit relativ hohen Anteilen im
sozialen Bereich (10,2 Prozent), in Kirche/Religion (7,4 Prozent) und
Gesundheit (2,4 Prozent). Dagegen sind vergleichsweise niedrige Anteile in den
Bereichen Sport/Bewegung (8,1 Prozent) und Unfall-/Rettungsdienst (0,5 Prozent)
zu verzeichnen.
Auf Grundlage des Deutschen Freiwilligensurveys 2019, ergänzt um die
Bevölkerungszahlen des Statistischen Bundesamts 2019 (Personen im Alter
von 55 bis 64 Jahren: 12,9 Millionen Personen bzw. im Alter von 65+ Jahren:
18,1 Millionen Personen) können im Hinblick auf die wichtigsten Bereiche des
Engagements, getrennt nach Altersgruppe (55 bis 64 und 65+) und Geschlecht
folgende Zahlen hochgerechnet werden.
Bereich/
Art der Tätigkeit
Anteil 55 bis
64 Jahre
ca. Personen
(55 bis 64 Jahre)
Anteil 65+
Jahre
ca. Personen
(65+ Jahre) Geschlechtertendenz
Sport &
Bewegung
10 Prozent ≈ 1,29 Mio. 8 Prozent ≈ 1,45 Mio. eher Männer
Kultur & Musik 8 Prozent ≈ 1,03 Mio. 7 Prozent ≈ 1,27 Mio. ausgeglichen
Soziales/
Betreuung/Hilfe
10 Prozent ≈ 1,29 Mio. 10 Prozent ≈ 1,81 Mio. eher Frauen
Kirche/Religion 7 Prozent ≈ 0,90 Mio. 7 Prozent ≈ 1,27 Mio. deutlich mehr
Frauen
Schule/
Kindergarten/
Bildung
5 Prozent ≈ 0,65 Mio. 3 Prozent ≈ 0,54 Mio. eher Frauen
Gesundheit/
Hospiz
2 Prozent ≈ 0,26 Mio. 2,5 Prozent ≈ 0,45 Mio. eher Frauen
Umwelt/Natur/
Tierschutz
4 Prozent ≈ 0,52 Mio. 4 Prozent ≈ 0,72 Mio. ausgeglichen
Freizeit &
Geselligkeit
(z. B. Vereine,
Seniorenklubs)
6 Prozent ≈ 0,77 Mio. 6 Prozent ≈ 1,08 Mio. ausgeglichen
Politik/
Interessenvertretung
3 Prozent ≈ 0,39 Mio. 2,5 Prozent ≈ 0,45 Mio. eher Männer
Feuerwehr/
Rettungsdienst/
Katastrophenschutz
1 Prozent ≈ 0,13 Mio. 0,5 Prozent ≈ 0,09 Mio. stark
Männerdominiert
Sonstige/
berufliche
Interessenvertretung u. ä.
2 Prozent ≈ 0,26 Mio. 2 Prozent ≈ 0,36 Mio. Männer leicht
überrepräsentiert
Tabelle: Engagement älterer Menschen nach Bereich (2019), Quelle: Fünfter
Deutscher Freiwilligensurvey 2019, Statistisches Bundesamt (Destatis),
Bevölkerung nach Altersgruppen, 31. Dezember 2019 (Mehrfachnennungen waren
möglich)
Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 1 bis 4
der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache
21/1833 verwiesen.
Der Deutsche Freiwilligensurvey ist eine repräsentative Querschnittsbefragung,
die alle fünf Jahre durchgeführt wird. Eine jährliche Erhebung der
Engagementstunden seit 2015 erfolgt nicht. Der Survey erhebt den Zeitaufwand des
freiwilligen Engagements in Kategorien (z. B. bis 2 Stunden, 3 bis 5 Stunden,
6 Stunden und mehr pro Woche), nicht in absoluten Stundenwerten. Eine
vollständige Aufschlüsselung der Engagementstunden im Sinne der Fragesteller ist
daher auf Grundlage des FWS nicht möglich.
Auf Grundlage der Ergebnisse des Fünften FWS aus dem Jahr 2019 lässt sich
feststellen, dass die Gruppe der ab 65-Jährigen mit 22,2 Prozent im Jahr 2019
den höchsten Anteil an denjenigen aufweist, die sechs und mehr
Wochenstunden freiwillig tätig sind. In der Gruppe der 50 bis 64-Jährigen waren es 19
Prozent. Im Hinblick auf ein freiwilliges Engagement von bis zu zwei
Wochenstunden waren es in der Gruppe der ab 65-Jährigen 52 Prozent gegenüber
57,9 Prozent bei den 50 bis 64-Jährigen (vgl. dazu Zentrale Ergebnisse des
Fünften FWS, Abbildung 6-2, S. 30).
Der Freiwilligensurvey erhebt keine Ursachen für Veränderungen im
Zeitumfang des Engagements. Nach Einschätzung der Bundesregierung können
gesellschaftliche Veränderungen im Ehrenamtsverständnis und veränderte
Lebenslagen älterer Menschen zu einer Ausweitung kürzerer, projektbezogener
Engagementformen beigetragen haben.
Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Verbänden, Vereinen oder Trägern ist mit
den Daten des FWS nicht möglich, da diese Informationen nicht erhoben
werden. Der FWS differenziert die Engagementfelder ausschließlich nach
ausgewählten Bereichen (z. B. Sport, Kultur, Soziales), nicht nach konkreten
Organisationen.
b) Wie wird sich die Zahl der sich engagierenden
Bundesfreiwilligendienstleistenden ab 55 Jahren nach Annahme der Bundesregierung
weiterentwickeln?
c) Welche Entwicklung strebt die Bundesregierung an, und welche
Maßnahmen unternimmt sie diesbezüglich?
Die Fragen 3b und 3c werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Eine Entwicklung der Bundesfreiwilligendienstleistenden im Alter ab 55
Jahren kann nicht prognostiziert werden. Diese hängt von verschiedenen Faktoren
ab, auf die die Bundesregierung keinen Einfluss hat.
4. Wie viele Seniorinnen und Senioren absolvieren aktuell einen
Bundesfreiwilligendienst (bitte nach Alter, Geschlecht, Ort und
Tätigkeitsbereich aufschlüsseln)?
Eine Auswertung hinsichtlich aller gewünschten Parameter ist aufgrund des
Umfangs der daraus resultierenden Tabelle nicht umsetzbar. Wie viele
Seniorinnen und Senioren aktuell einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren, ist der
folgenden Tabelle zu entnehmen. Die Altersgruppen entsprechen den
Auswertungsmöglichkeiten der beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche
Aufgaben (BAFzA) geführten Statistik.
Altersgruppe 51 bis 59 Jahre 60 bis 65 Jahre > 65 Jahre
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 19 19 0 7 12 0 3 1 0
Hilfe für
Menschen mit
Beeinträchtigungen
22 34 0 25 23 0 12 10 0
Integration 23 6 0 10 7 0 6 5 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
116 52 0 45 33 0 14 10 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
148 139 0 124 137 0 114 130 1
Seniorenpflege 58 41 0 31 34 0 9 5 0
Altersgruppe 51 bis 59 Jahre 60 bis 65 Jahre > 65 Jahre
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Sport 11 34 0 5 32 0 12 24 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und
Bildung zur
Nachhaltigkeit
69 141 1 57 119 0 13 34 0
Wohlfahrtspflege 189 159 0 153 128 0 73 64 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
4 16 0 2 14 0 2 2 0
5. Wie viele Seniorinnen und Senioren absolvierten seit 2015 einen
Bundesfreiwilligendienst (bitte nach Jahren, Altersspanne von 55 bis 65
Jahren und ab 65 Jahren getrennt, Geschlecht, Einsatzstelle, Bundesland und
Tätigkeitsbereich aufschlüsseln)?
Eine Auswertung hinsichtlich aller gewünschten Parameter ist aufgrund des
Umfangs der daraus resultierenden Tabelle nicht umsetzbar. Wie viele
Seniorinnen und Senioren seit 2015 im Bundesfreiwilligendienst durchschnittlich im
Dienst waren, ist den folgenden Tabellen zu entnehmen.
Jahr 2015:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege
77 56 0 22 28 0 4 10 0
Hilfe für
Menschen mit
Beeinträchtigungen
134 130 0 45 57 0 8 7 0
Integration 3 3 0 1 0 0 0 1 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
313 111 0 144 54 0 5 7 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
342 268 0 196 176 0 59 75 0
Seniorenpflege 253 190 0 103 81 0 12 23 0
Sport 46 101 0 19 54 0 7 23 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz
und Bildung
zur
Nachhaltigkeit
215 392 0 67 137 0 12 18 0
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Wohlfahrtspflege
410 305 0 175 145 0 24 25 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
4 7 0 1 6 0 1 0 0
Jahr 2016:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 56 57 0 19 23 0 3 5 0
Hilfe für Menschen
mit
Beeinträchtigungen
113 90 0 46 43 0 3 9 0
Integration 52 46 0 24 24 0 8 13 0
Kinder- und
Jugendhilfe, Jugendbildung,
Jugendarbeit
302 128 0 123 43 0 8 9 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
342 321 0 210 179 0 74 76 0
Seniorenpflege 230 146 0 80 74 0 12 19 0
Sport 45 92 0 24 56 0 9 29 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
221 464 0 86 197 0 9 26 0
Wohlfahrtspflege 482 355 0 209 169 0 47 31 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
9 6 0 1 7 0 1 3 0
Jahr 2017:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 39 49 0 16 22 0 3 3 0
Hilfe für
Menschen mit
Beeinträchtigungen
104 67 0 29 31 0 6 10 0
Integration 56 51 0 27 25 0 10 13 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
255 121 0 90 42 0 11 8 0
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
297 284 0 148 158 0 53 74 0
Seniorenpflege 176 115 0 62 58 0 12 11 0
Sport 40 78 0 9 49 0 8 29 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
223 424 0 64 148 0 8 20 0
Wohlfahrtspflege 395 334 0 149 137 0 38 34 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
5 4 0 2 5 0 0 2 0
Jahr 2018:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 33 52 0 14 20 0 3 1 0
Hilfe für Menschen
mit
Beeinträchtigungen
97 81 0 24 34 0 11 13 0
Integration 43 46 0 22 32 0 3 9 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
250 127 0 91 50 0 16 14 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
296 289 0 150 170 0 58 79 0
Seniorenpflege 159 125 0 51 55 0 13 9 0
Sport 35 79 0 19 49 0 13 27 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
253 448 0 77 173 0 14 32 0
Wohlfahrtspflege 422 336 0 156 171 0 42 40 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
3 7 0 5 7 0 1 3 0
Jahr 2019:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 42 71 0 9 27 0 1 3 0
Hilfe für Menschen
mit
Beeinträchtigungen
91 117 0 39 37 0 14 14 0
Integration 29 32 0 14 23 0 2 6 0
Kinder- und
Jugendhilfe, Jugendbildung,
Jugendarbeit
255 107 0 91 50 0 18 16 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
269 274 0 161 164 0 79 89 0
Seniorenpflege 154 164 0 50 56 0 13 12 0
Sport 27 72 0 19 44 0 12 22 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
203 348 0 69 153 0 11 40 0
Wohlfahrtspflege 424 349 0 171 146 0 48 43 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
6 13 0 1 5 0 0 1 0
Jahr 2020:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 42 71 0 11 21 0 1 8 0
Hilfe für Menschen
mit
Beeinträchtigungen
71 113 0 29 41 0 7 14 0
Integration 16 14 0 6 4 0 3 1 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
219 106 0 95 52 0 21 21 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
243 221 0 168 155 0 123 131 0
Seniorenpflege 113 148 0 52 51 0 14 14 0
Sport 27 68 0 21 49 0 16 27 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
162 322 0 71 146 0 16 40 0
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Wohlfahrtspflege 371 294 0 168 148 0 62 36 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
6 36 0 2 12 0 1 9 0
Jahr 2021:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 39 59 0 6 17 0 1 3 0
Hilfe für Menschen
mit
Beeinträchtigungen
60 87 0 22 26 0 9 16 0
Integration 11 11 0 5 4 0 6 2 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
156 89 0 81 40 0 23 20 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
188 167 0 142 152 0 131 140 0
Seniorenpflege 94 122 0 37 41 0 17 16 0
Sport 25 58 0 15 39 0 13 32 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
107 241 0 62 114 0 17 38 0
Wohlfahrtspflege 273 233 0 144 124 0 68 45 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
11 49 0 2 17 0 2 7 0
Jahr 2022:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 27 48 0 5 11 0 2 1 0
Hilfe für
Menschen mit
Beeinträchtigungen
44 67 0 17 27 0 17 12 0
Integration 10 5 0 4 4 0 6 4 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung, Jugendarbeit
125 74 0 67 45 0 17 18 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
148 165 0 145 136 0 130 128 0
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Seniorenpflege 70 87 0 35 35 0 16 16 0
Sport 14 47 0 13 38 0 14 33 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
102 186 0 58 119 0 19 33 0
Wohlfahrtspflege 230 209 0 164 123 0 71 44 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
15 41 0 2 15 0 1 5 0
Jahr 2023:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 26 34 0 7 7 0 2 1 0
Hilfe für
Menschen mit
Beeinträchtigungen
45 52 0 25 23 0 11 10 0
Integration 12 7 0 4 5 0 7 7 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung, Jugendarbeit
122 68 0 64 52 0 13 13 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
144 163 0 138 162 0 131 117 0
Seniorenpflege 66 56 0 26 27 0 15 11 0
Sport 13 38 0 15 28 0 16 25 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
102 188 0 54 119 0 15 38 0
Wohlfahrtspflege 218 194 0 143 127 0 68 43 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
12 32 0 3 22 0 1 5 0
Jahr 2024:
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 25 30 0 3 11 0 1 0 0
Hilfe für
Menschen mit
Beeinträchtigungen
34 47 0 21 22 0 13 13 0
Integration 21 8 0 7 8 0 8 10 0
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung, Jugendarbeit
122 60 0 58 48 0 18 13 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
148 143 0 136 150 0 138 122 0
Seniorenpflege 65 50 0 26 29 0 20 8 0
Sport 16 28 0 14 28 0 18 31 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
97 185 0 63 147 0 12 37 0
Wohlfahrtspflege 207 190 0 144 148 1 76 43 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
12 34 0 3 19 0 2 4 0
Die Zahlen für das laufende Jahr 2025 können sich noch verändern.
Jahr 2025 (Stand: 15.10.2025):
Altersgruppe 51 bis 59 60 bis 65 > 65
Geschlecht Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Frau Mann
Divers/
ohne
Angabe
Tätigkeitsbereich
Gesundheitspflege 24 27 0 5 14 0 2 1 0
Hilfe für Menschen
mit
Beeinträchtigungen
25 37 0 20 26 0 14 12 0
Integration 23 7 0 9 8 0 5 6 0
Kinder- und
Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
111 52 0 46 33 0 14 9 0
Kultur,
Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
150 133 0 130 138 0 120 126 2
Seniorenpflege 59 43 0 31 35 0 13 6 0
Sport 13 30 0 7 30 0 14 24 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
71 145 0 58 121 0 12 34 0
Wohlfahrtspflege 186 163 0 150 126 0 72 57 1
Zivil- und
Katastrophenschutz
9 28 0 3 17 0 3 2 0
6. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung bezüglich der
Bildungsabschlüsse der Seniorinnen und Senioren, die sich aktuell im
Bundesfreiwilligendienst engagieren?
Eine statistische Erhebung über die Bildungsabschlüsse der
Bundesfreiwilligendienstleistenden erfolgt nicht. Es werden nur Daten erhoben, die für die
Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes notwendig sind.
7. Aus welcher Erwerbssituation haben sich nach Kenntnis der
Bundesregierung die aktuellen bundesfreiwilligendienstleistenden Seniorinnen
und Senioren angemeldet?
a) Wie wird dies ermittelt?
b) Wenn nicht, weshalb erhebt die Bundesregierung diese Daten nicht?
Die Fragen 7 bis 7b werden gemeinsam beantwortet.
Eine statistische Erhebung über die vorherige Erwerbssituation der
Bundesfreiwilligendienstleistenden erfolgt nicht. Es werden nur Daten erhoben,
die für die Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes notwendig sind.
8. Wie viele Seniorinnen und Senioren nehmen aktuell wo, über welchen
Zeitraum und an welchen Bildungsveranstaltungen im
Bundesfreiwilligendienst teil?
Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 14 der Kleinen Anfrage
der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 17/11443 verwiesen.
9. In welchen Bereichen sind die aktuellen
Bundesfreiwilligendienstleistenden eingesetzt (bitte nach Altersspanne von 55 bis 65 Jahren und ab
65 Jahren getrennt, Orten – in Städten über und unter 100 000
Einwohnern –, Geschlecht, Alter und Einsatzbereichen aufschlüsseln)?
Es wird auf die Antwort zu Frage 4 verwiesen.
10. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Motivation der
bundesfreiwilligendienstleistenden Seniorinnen und Senioren und
Rentnerinnen und Rentner, sich im Bundesfreiwilligendienst zu engagieren?
Erkenntnisse zur Motivationslage der Freiwilligen liegen der Bundesregierung
nicht vor.
11. Wie beurteilt die Bundesregierung die indirekte Vermittlung von
Bundesfreiwilligendienststellen über die Bundesagentur für Arbeit oder
Jobcenter?
a) Wie reagiert die Bundesregierung auf an die Fragestellenden
herangetragene Schilderungen nach einem „sanften Druck“, dass
Erwerbslose und gerade Ältere einen solchen Dienst aufnehmen sollen?
b) In welcher Form sieht die Bundesregierung gegebenenfalls das
Freiwilligenprinzip verletzt (bitte begründen)?
Die Fragen 11 bis 11b werden gemeinsam beantwortet werden.
Eine Kernaufgabe der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Vermittlung von
Ausbildungs- und Arbeitsstellen. Damit geht einher, dass die
Integrationsfachkräfte in den Agenturen für Arbeit und Jobcentern alle ihre Tätigkeiten darauf
ausrichten, Bewerberinnen und Bewerber mit Arbeitgebern zur Begründung
eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses zusammenzuführen. Die BA
wirkt darauf hin, dass Ausbildungs- und Arbeitsstellen nur geeigneten
Bewerberinnen und Bewerbern angeboten werden. Sie ist verpflichtet, dabei die
Neigung, Eignung und Leistungsfähigkeit der Bewerberinnen und Bewerber sowie
die Anforderungen der angebotenen Stellen zu berücksichtigen. Hierbei gibt es
keine Unterschiede in der Betreuung von Bewerberinnen und Bewerbern nach
Alterskohorten.
Eine Ansprache zur Aufnahme eines Bundesfreiwilligendienstes kann im
Rahmen der beruflichen Orientierung im Übergang Schule- Ausbildung/Studium
sowie bei Arbeitssuchenden bei der Arbeitsvermittlung der Agenturen für
Arbeit und in den Jobcentern für erwerbsfähige Leistungsberechtigte (unabhängig
der Alterskohorte) erfolgen, wenn es im Rahmen der Integrationsstrategie
förderlich erscheint und nicht direkt eine Integration in den Ausbildungs- und/oder
Arbeitsmarkt möglich ist. Bei Interesse kann dann im Rahmen der sogenannten
Verweisberatung auf die entsprechenden Anlaufstellen verwiesen werden.
Diese Verweisberatung stellt ein freiwilliges Angebot dar. Sie erfolgt neutral
und am jeweiligen Anliegen ausgerichtet. Eine Vermittlung in einen
Bundesfreiwilligendienst findet nicht statt. Die Ablehnung ist mit keinen
Leistungsminderungen verbunden.
Der Bundesfreiwilligendienst basiert auf dem Freiwilligkeitsprinzip. Dieses
Prinzip ist ein zentrales Element des Bundesfreiwilligendienstes und wird von
den beteiligten Stellen, sowohl den Agenturen für Arbeit, als auch den
Jobcentern, respektiert und gewahrt. Anderslautende Erkenntnisse liegen der
Bundesregierung nicht vor.
12. Wie hoch ist nach Auffassung der Bundesregierung der wirtschaftliche
Wert der Kinderbetreuung durch die Großeltern?
Nach Erkenntnissen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/2021 belief
sich der wirtschaftliche Wert der Enkelbetreuung auf 16 bis 18 Mrd. Euro oder
rund 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
13. Wie viele Stunden betreuen Großeltern ihre Enkel nach Kenntnis der
Bundesregierung im Durchschnitt, und wie viele Stunden sind es
insgesamt?
Nach Erkenntnissen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/2021 haben
34 Prozent der Großeltern ihre Enkelkinder regelmäßig betreut. Der zeitliche
Umfang, den betreuende Großeltern durchschnittlich für ihre Enkelkinder
aufwendeten, betrug 9 Wochenstunden.
Weiter wird auf die Kinderbetreuungsstudie des Deutschen Jugendinstituts
(KiBS) verwiesen. Im Zuge der KiBS gaben befragte Familien an, dass bei
Kindern bis zum Schuleintritt, je nach Alter der Kinder, Großeltern in etwa
40-50 Prozent der befragten Familien an der regulären Betreuung beteiligt sind.
Diese Familien wurden im Anschluss weiter nach dem Umfang der Betreuung
durch die Großeltern in Stunden gefragt. Dieser sei abhängig davon, wie sich
die außerfamiliale Betreuung darstellt.
Auswertungen mit den Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) kommen
auf einen durchschnittlichen wöchentlichen Betreuungsumfang durch
Großeltern, andere Verwandte, Nachbarn und sonstige Personen von 8 bis 9 Stunden
bei ein- bis zweijährigen Kindern, welcher graduell zurückgeht auf 6 bis
7 Stunden bei Kindern im Grundschulalter. Hier wird nicht zwischen
Großeltern und anderen Betreuungspersonen unterschieden.
14. Welche Strukturen wurden inzwischen als Unterstützungs- und
Begleitsystem für das Engagement der Großelterndienste geschaffen, und wie
werden diese angenommen (siehe Bundestagsdrucksache 17/11443)?
Im Rahmen des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander –
Füreinander“ (2021 bis 2028) fördert das Bundesministerium für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) vielfältige Aktivitäten. So
finden sich beispielsweise im Handlungsfeld „Selbstbestimmtes Leben im Alter“
auch „Leihoma/Leihopa-Vermittlungen“.
15. Welche Meinung vertritt die Bundesregierung zu den Au-pair-
Dienstleistern für ältere Au-pairs, z. B. „Granny Au-pair“?
Es wird auf die Antwort zu Frage 14 verwiesen.
16. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über den Umfang und die
Art der Arbeit der dort engagierten Seniorinnen und Senioren?
Es wird auf die Antwort zu Frage 14 verwiesen. Hierzu liegen der
Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
17. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, wie viele Stunden
in der Kinderbetreuung durch Leihomas und Leihopas eingespart
werden?
a) Wie hoch ist der finanzielle Effekt dieser Einsparung?
b) Strebt die Bundesregierung eine Ausweitung an?
c) Wenn ja, in welchem Ausmaß, und mit welcher Begründung?
Die Fragen 17 bis 17c werden gemeinsam beantwortet.
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
18. Hat die Bundesregierung Erkenntnisse darüber, wie viele Seniorinnen
und Senioren sich in nachbarschaftlichen Vereinen engagieren und
welche Aufgaben diese übernehmen?
Der Deutsche Freiwilligensurvey erhebt Daten zu freiwilligem Engagement
und berücksichtigt dabei z. B. Engagement in Vereinen. „Nachbarschaftliche
Vereine“ lagen dem Fünften FWS nicht als eigenständige quantifizierbare
Kategorie zugrunde.
19. Ist der Bundesregierung bekannt, wie viele Seniorinnen und Senioren
sich in der Pflege engagieren, und warum sie sich dort engagieren?
Nach Berechnungen des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) auf
Grundlage des Freiwilligensurveys (FWS) 2019 engagieren sich 7,4 Prozent
der Menschen im Ruhestandsalter (65 Jahre und älter) freiwillig oder
ehrenamtlich für pflege- und hilfebedürftige Menschen.
20. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung darüber, wie groß der
Anteil der bürgerschaftlich engagierten Seniorinnen und Senioren mit
Migrationsgeschichte ist (bitte nach Jahren seit 2015 aufschlüsseln)?
Personen mit Migrationshintergrund haben sich zu 27,6 Prozent (Deutscher
Freiwilligensurvey 2014, Hauptbericht abrufbar unter: https:// l ink.spr inge
r.com/book/10.1007/978-3-658-12644-5) bzw. zu 27 Prozent (Deutscher
Freiwilligensurvey 2019, Hauptgericht abrufbar unter: https://link.springer.com/bo
ok/10.1007/978-3-658-35317-9) freiwillig engagiert.
Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) hat
im Rahmen des Integrationsberichtes das Engagement von älteren Personen
(>55 Jahre) für die verschiedenen Wellen des Freiwilligensurveys ausgewertet.
Dabei wurde zwischen vier Gruppen unterschieden: Menschen ohne
Einwanderungsgeschichte, Eingewanderte, Nachkommen und Menschen mit einseitiger
Einwanderungsgeschichte (vgl. zu dieser Nomenklatur auch den 14.
Integrationsbericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge
und Integration „Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft“, S. 212, abrufbar
unter:
www.integrationsbeauftragte.de/resource/blob/2196306/2330834/c9c424884ff0
c8c109c13aae3e8f0d3a/2025-01-17-14-integrationsbericht-neu-data.pdf).
Aus dem dazu online zur Verfügung gestellten Dashboard Integration ergibt
sich, dass im Jahr 2014 20,9 Prozent der Eingewanderten über 55 Jahre (2019:
20,3 Prozent), 34,1 Prozent der Nachkommen über 55 Jahre (2019: 36,7
Prozent) und 46 Prozent der Menschen mit einseitiger Einwanderungsgeschichte
über 55 Jahre (2019: 40,7 Prozent) angegeben haben, formell engagiert zu sein.
Bei Menschen ohne Einwanderungsgeschichte über 55 Jahren waren es
entsprechend im Jahr 2014 43,3 Prozent bzw. 43,9 Prozent im Jahre 2019 (vgl.
www.dashboard-integration.de/integration/engagement/0701002)
21. In welchen Bereichen engagieren sich nach Kenntnis der
Bundesregierung Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte?
Es wird auf die Antwort zu Frage 20 verwiesen.
22. Inwiefern berücksichtigt die Bundesregierung in ihren
Engagementstrategien für Ältere die besonderen Bedarfe von Menschen mit
Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen in ländlichen
Räumen?
Teilhabe und Vielfalt im Bürgerschaftlichen Engagement zu fördern und zu
stärken, ist eines der fünf strategischen Ziele der am 4. Dezember 2024
beschlossenen Engagementstrategie der Bundesregierung (vgl. S. 27 ff.
Engagementstrategie (abrufbar unter: www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/251452/ac0
0fb8963654019ae158f9ae7d7efa6/engagementstrategie-des-bundes-data.pdf).
Der Bundesregierung ist es ein zentrales Anliegen, den individuellen Zugang
zum Engagement durch geeignete Rahmenbedingungen unter Beachtung der im
Grundgesetz vorgegebenen föderalen Kompetenzverteilung zu ermöglichen.
Engagement soll unabhängig von Herkunft, Sprachkenntnissen und
Aufenthaltsstatus für alle möglich sein.
Zudem sollen Engagement-Möglichkeiten vor Ort möglichst barrierefrei
gestaltet werden, sowohl in der analogen als auch der digitalen Welt, etwa durch
assistive Technologien. Auch die besonderen Herausforderungen im ländlichen
Raum, wie Infrastrukturdefizite, Mobilitätsprobleme und geringe lokale
Ressourcen, erkennt die Engagementstrategie des Bundes ausdrücklich an.
23. Hat die Bundesregierung vor, das Engagement von Seniorinnen und
Senioren mit Migrationsgeschichte weiterhin besonders zu fördern, und
wenn ja, wie und warum?
a) Welche Zielvorstellung hat die Bundesregierung diesbezüglich in
fünf Jahren?
b) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 23 bis 23b werden gemeinsam beantwortet.
Handlungsleitendes und übergeordnetes Ziel der Bundesregierung und ihrer
Engagementstrategie ist eine inklusiven Gesellschaft, die allen Menschen
unabhängig von Alter, Wohnort, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft,
Behinderung, Bildungshintergrund oder sozioökonomischem Status die
Möglichkeit bietet, unter Achtung der demokratischen Werte und Normen unserer
Grundgesetzes aktiv an der Gesellschaft zu partizipieren. Daher setzt sich die
Bundesregierung dafür ein, Eintrittshürden abzubauen und die Teilhabe von
Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Bürgerschaftlichen Engagement zu
verbessern. Langfristig erscheint es wünschenswert, wenn sich die
Engagementquoten zwischen Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte
weitestgehend angleichen. Dieses Ziel schließt Seniorinnen und Senioren mit
Zuwanderungsgeschichte mit ein.
Im Rahmen des Modellprojekts „Kultur- und religionssensible
Wohlfahrtspflege – Erprobung praktischer Teilhabe am Beispiel häuslicher Pflege und
Alltagsbegleitung für Seniorinnen und Senioren“ fördert das BMBFSFJ die
Professionalisierung sowie die Vernetzung von Migrantenselbstorganisationen im
Bereich der Wohlfahrtspflege. Ziel der Vorhaben ist es, die bedarfsorientierte
Versorgung und soziale Teilhabe dieser großen und wachsenden
Bevölkerungsgruppen durch Professionalisierung, Qualifizierung und Vernetzung neuer
Wohlfahrtsorganisationen zu verbessern Die aktuelle Förderung läuft bis zum
31. Dezember 2026.
24. Welche Einschätzung hat die Bundesregierung hinsichtlich der
Gesetzgebungskompetenz des Bundes für ein Seniorenmitwirkungsgesetz (unter
Bezugnahme auf einschlägige Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste
des Deutschen Bundestages)?
a) Plant die Bundesregierung, ein Seniorenmitwirkungsgesetz zu
verabschieden, z. B. ähnlich dem Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz
(BerlSenG)?
b) Wenn ja, mit welchen Inhalten?
c) Sieht die Bundesregierung ein solches Gesetz als sinnvoll an, um
darin neben der Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren beim
bürgerschaftlichen Engagement auch konkrete
Mitwirkungsmöglichkeiten z. B. im Gesetzgebungsprozess im Bund oder bei kommunalen
und länderspezifischen Entscheidungen festzuschreiben (bitte
begründen)?
d) Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über bestehende
Seniorenmitwirkungsgesetze oder vergleichbare Regelungen in den
Ländern sowie in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union?
e) Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung darüber vor, wie
viele Seniorinnen und Senioren aktuell politische Mandate in den
Kommunen, Ländern oder auf Bundesebene innehaben?
Die Fragen 24 bis 24e werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Nach Auffassung der Bundesregierung fallen der Einrichtung oder
Ausgestaltung von Seniorenvertretungen auf kommunaler Ebene dienende rechtliche
Regelungen in die Zuständigkeit der Länder. Eine unmittelbare
Gesetzgebungskompetenz des Bundes ist nicht ersichtlich. Zu diesem Ergebnis kommen auch
Sachstände bzw. Kurzinformationen der Wissenschaftlichen Dienste des
Deutschen Bundestages, auf welche die Fragesteller in ihrer Anfrage verweisen.
Auf der Länderebene bilden die Seniorenmitwirkungsgesetze den Rahmen für
die Vertretung der Interessen älterer Menschen. Laut dem Neunten
Altersbericht „Alt werden in Deutschland – Vielfalt der Lebenssituationen und
Ungleichheit der Teilhabechancen” haben Bayern, Berlin, Hamburg,
Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen Seniorenmitwirkungsgesetze verabschiedet
(der Neunte Altersbericht ist hier abrufbar: www.neunter-altersbericht.de/ber
icht). In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-
Holstein ist eine formale Grundlage für die politische Mitwirkung älterer
Menschen auf der Landesebene in den Gemeindeordnungen enthalten (Stand: Juni
2024).
Es gibt keine Planungen für ein Seniorenmitwirkungsgesetz auf Bundesebene.
Der Bundesregierung liegen darüber hinaus keine konsolidierten Zahlen vor,
die systematisch ausweisen, wie viele Seniorinnen und Senioren getrennt nach
Altersstruktur politische Mandate auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene
in der Bundesrepublik Deutschland innehaben. Die öffentlich zugängliche
Statistik des Deutschen Bundestages nennt 84 Abgeordnete im Altern von 60 bis
69 Jahren und acht Abgeordnete, die älter sind als 70 Jahre (www.bundesta
g.de/dokumente/textarchiv/2025/kw09-wahlergebnis-statistik-1055550).
Eine bundesweite, konsolidierte Statistik zu Seniorinnen und Senioren als
Mandatsträgern (z. B. 60+ oder 65+) liegt nach Kenntnis der Bundesregierung
für alle 16 Landtage nicht zentral vor. Einzelne Parlamente veröffentlichen
Altersverteilungen, aus denen sich Informationen über Seniorinnen als
Mandatsträger nachvollziehen lassen, andere nennen nur Durchschnittsalter (vgl. z. B.
für den Landtag des Freistaates Sachsen: www.landtag.sachsen.de/de/parlamen
t/zusammensetzung-und-rechtsgrundlagen/zusammensetzung-9171 oder für
den Landtag Niedersachsen: www.landtag-niedersachsen.de/abgeordnete-statist
iken/).
25. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über Barrieren, die
Seniorinnen und Senioren von einem ehrenamtlichen Engagement abhalten,
z. B. digitale Hürden, fehlende Mobilität, gesundheitliche
Einschränkungen, und welche konkreten Maßnahmen werden dagegen ergriffen?
Für den Vierten Engagementbericht der Bundesregierung sind die
Zugangschancen zum Freiwilligen Engagement – und damit auch vorhandene
Zugangsschwellen – von einer unabhängigen Sachverständigenkommission
systematisch untersucht worden. Der Bericht kann hier abgerufen werden: www.bmbfsf
j.bund.de/bmbfsfj/service/publikationen/vierter-engagementbericht-253738.
Die Stärkung digitaler Kompetenzen kann einen wichtigen Beitrag zu einem
erleichterten Zugang Älterer zu Engagement leisten. Es wird auf den Achten
Altersbericht „Ältere Menschen und Digitalisierung“ (Bundesdrucksache
19/21650) und den Neunten Altersbericht „Alt werden in Deutschland –
Vielfalt der Potenziale und Ungleichheit der Teilhabechancen“ (Bundesdrucksache
20/14450 (neu)) verwiesen. Die Berichte zeigen Hürden, die der Teilhabe von
älteren Menschen entgegenstehen, auf. Darunter fallen Ungleichbehandlungen
bestimmter Gruppen aber auch fortschreitende Digitalisierung, eine prekäre
materielle Lage oder intersektionale Diskriminierungen. Die Bundesregierung
hat dazu im Bericht jeweils Stellung genommen und Maßnahmen aufgelistet,
die die Teilhabe älterer Menschen stärken.
26. Welche Projekte oder Programme werden aus Sicht der Bundesregierung
als besonders erfolgreich bewertet, um Seniorinnen und Senioren ins
Ehrenamt einzubinden, und wie wird deren Wirkung gemessen?
Allgemein sind solche Projekte als besonders erfolgreich zu bewerten, die die
Ziele der Engagementstrategie des Bundes für die Gruppe der Seniorinnen und
Senioren umsetzen. Für die programmbezogene Erfolgsmessung sind die
einzelnen Ressorts zuständig, eine umfassende Evaluation auf Ebene der
Bundesregierung bzw. der Engagementstrategie findet nicht statt. Zudem ist zu
beachten, dass die Engagementstrategie nicht als statisches Konzept zu verstehen ist.
Ihre Umsetzung durch die Ressorts der Bundesregierung ist ein dynamischer
Prozess, in dem gewonnene Erkenntnisse und Empfehlungen wie auch
gesellschaftliche Entwicklungen fortlaufend einfließen. Die definierten Ziele und
Handlungsschwerpunkte sind vor diesem Hintergrund in regelmäßigem
Abstand zu prüfen.
27. Welche Rolle spielen nach Kenntnis der Bundesregierung
Mehrgenerationenhäuser und ähnliche Einrichtungen für die Einbindung von
Seniorinnen und Senioren ins Ehrenamt, und wie hoch ist aktuell deren Anteil
an den dort Tätigen (bitte nach Altersgruppen, Geschlecht und
Tätigkeitsfeld aufschlüsseln)?
Ziel des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus. Miteinander –
Füreinander“ (2021 bis 2028) als Fachprogramm im gesamtdeutschen Fördersystem ist
es, mithilfe der bundesweit rund 530 Mehrgenerationenhäuser (MGH) dazu
beizutragen, gute Entwicklungschancen und faire Teilhabemöglichkeiten für
alle in Deutschland lebenden Menschen und damit gleichwertige und bessere
Lebensverhältnisse in allen Gebieten Deutschlands zu schaffen. Zu einem
selbstbestimmten Leben im Alter gehört es, teilzuhaben, sich untereinander
auszutauschen und bei Bedarf Unterstützung in Anspruch nehmen zu können.
Mit Computer- und Internetkursen, Freizeitangeboten, Seniorenbeiräten und
vielem mehr tragen Mehrgenerationenhäuser zu einem selbstbestimmten Leben
und einem aktiven Miteinander bei.
Das aktuelle Monitoring des Bundesprogramms aus dem Jahr 2024 zeigt, dass
404 von 528 MGH (76,5 Prozent) im Jahr 2024 mit Seniorenbüros und/oder
Seniorenverbänden und 350 MGH (66,3 Prozent) mit Einrichtungen der
Altenhilfe und -pflege kooperierten. Im Jahr 2024 waren ca. 33 Prozent (9.852 von
29.688) aller freiwillig Engagierten in den MGH zwischen 65 und 80 Jahre und
rund 4 Prozent (1.176) aller freiwillig Engagierten über 80 Jahre alt.
28. Welche Kooperationen bestehen zwischen Bund, Ländern, Kommunen
und zivilgesellschaftlichen Organisationen, um gezielt Seniorinnen und
Senioren für das Ehrenamt zu gewinnen?
Die Engagementstrategie listet eine Reihe von Programmen und Projekten auf,
die beispielhaft zeigen, mit welchen Initiativen die Bundesregierung die
Strategieziele erreichen will. Beispielhaft seien hier genannt: „Künstliche Intelligenz
(KI) für gutes Altern“, Europäischer-Sozialfond (ESF)-Plus-Programm
„Stärkung der Teilhabe älterer Menschen“ oder der „DigitalPakt Alter“.
Im Jahr 2025 hat das BMBFSFJ das ESF-Plus Programm „BELL – Bildung
und Engagement ein Leben lang“ gestartet. Gefördert werden (mit einem
Gesamtvolumen von bislang 25 Mio. Euro) spezifische Lern- und
Beteiligungsmöglichkeiten für ältere Menschen ab 60 Jahren. Die Angebote sollen
Bildungsgelegenheiten erweitern für Menschen, die sonst nur schwer Zugang zu
Angeboten für Ältere haben – sei es aufgrund logistischer, sprachlicher oder
finanzieller Barrieren oder hinsichtlich ihrer Grundbildung – und bereiten u. a.
Wege ins Engagement durch einen partizipativen Ansatz, der auch die
zunehmende Heterogenität dieser Generation berücksichtigt.
29. Inwiefern gedenkt die Bundesregierung, die in der Engagementstrategie
des Bundes veröffentlichten Maßnahmen für ältere engagierte Menschen
weiterzuverfolgen, wie z. B. die Ausstattung von Seniorenorganisationen
mit moderner Technik (S. 80)?
Mit Förderprojekten wie „KI für ein gutes Altern“, das das BMBFSFJ mit der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) umsetzt,
sollen nicht nur Organisationen mit entsprechender Technik ausgestattet werden.
Vielmehr verfolgt es das Ziel, ältere Menschen darin zu befähigen und zu
bestärken, sich mit den neuen technischen Möglichkeiten wie sog. „large
language models“ (LLM) auseinanderzusetzen, diese für sich zu nutzen und sich in
die Debatte um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und ihre
gesellschaftlichen Folgen einzubringen. Die Entscheidung darüber, ob einzelne Programme
oder Projekte ausgebaut, fortgesetzt oder eingestellt werden, obliegt dem
Haushaltsgesetzgeber.
30. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um ehrenamtlich
engagierte Seniorinnen und Senioren besonders zu unterstützen und zu
schützen?
Spezifische ausschließlich auf das Engagement von Seniorinnen und Senioren
gerichtete Schutz-Programme werden nicht verfolgt. Vielmehr werden alle
freiwillig Engagierten, unabhängig vom Alter, die Gewaltandrohungen oder
Übergriffe erfahren haben, durch entsprechende Unterstützungsangebote adressiert.
Die Opferhilfe liegt in der Zuständigkeit der Bundesländer. Im Hinblick auf
Maßnahmen auf Bundesebene wird ergänzend auf die Antwort der
Bundesregierung zu den Fragen 5, 6 sowie 12 und 15 der Kleinen Anfrage auf
Bundestagsdrucksache 21/1829 verwiesen.
Ergänzend wird zur Beantwortung der ersten Teilfrage auf die Antwort zu
Frage 25 verwiesen.
31. Inwiefern ist seitens der Bundesregierung geplant, die Datenlage zu
Seniorinnen und Senioren im Ehrenamt zu verbessern, z. B. durch
spezifische Module im Freiwilligensurvey oder in anderen bundesweiten
Erhebungen?
Grundlegende Erkenntnisse zum Thema Alter und Altern erhält die
Bundesregierung aus Untersuchungen des Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA).
Das DZA hat u. a. die Aufgabe, sozial- und verhaltenswissenschaftliche
Forschung zu Alter(n)sfragen durchzuführen sowie Erkenntnisse über die
Lebenslage alternder und alter Menschen zu erweitern. Als Datengrundlage dient der
vom BMBFSFJ geförderte Deutsche Alterssurvey (DEAS), eine repräsentative
Quer- und Längsschnittbefragung von Personen in der zweiten Lebenshälfte ab
40 Jahren. Die teilnehmenden Personen werden umfassend zu ihrer
Lebenssituation und verschiedenen Lebensbereichen befragt, unter anderem auch zu ihren
ehrenamtlichen Aktivitäten.
Auf Empfehlung des Fachbeirats für den Sechsten FWS werden beim
Freiwilligensurvey 2024 erstmals fünf statt zuvor vier Altersgruppen erfasst. Die
Altersgruppe der ab 65‑Jährigen wird geteilt in eine Gruppe von 65 bis 74-Jährigen
und eine Gruppe der ab 75-jährigen. Dem liegt die Erwartung zugrunde, dass
sich die Befragungsergebnisse zwischen den beiden neuen Gruppen deutlich
unterscheiden werden.
32. Wie gedenkt die Bundesregierung, mögliche geschlechterspezifische
Ungleichheiten beim Engagement in der Gruppe der Seniorinnen und
Senioren zu verringern?
Der Deutsche Freiwilligensurvey 2019 hat gezeigt, dass zum ersten Mal seit
1999 kein statistisch signifikanter Unterschied mehr bei der Engagementquote
zwischen Frauen (39,2 Prozent) und Männern (40,2 Prozent) festzustellen war.
Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Befund auch in der Gruppe der
älteren Engagierten fortschreibt.
Um hier zu einer gleichberechtigteren Aufteilung zu kommen, ist es wichtig,
die Gründe für die stärkere Zurückhaltung älterer Frauen zu identifizieren. Ein
Grund könnte zum Beispiel die mit einem Vorstandsamt verbundene Haftung
sein. Daher setzt sich die Bundesregierung dafür ein, die
Haftungsprivilegierung für Ehrenamtliche zu verbessern, Regeln zu vereinfachen und Bürokratie
zu vermindern, um Engagement-Hürden abzubauen. Ein wichtiger Schritt in
diese Richtung erfolgt mit dem aktuell im parlamentarischen Verfahren
befindlichen Zukunftspakt Ehrenamt.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Tabelle Engagement Älterer Anlage 1_Frage 1-3a_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Bereich / Art der Tätigkeit Anteil 55–64 J. (%) ca. Personen (55–64) Anteil 65+ J. (%) ca. Personen (65+) Geschlechtertendenz
Sport & Bewegung 10 1,29 8 1,45 eher Männer
Kultur & Musik 8 1,03 7 1,27 ausgeglichen
Soziales / Betreuung / Hilfe 10 1,29 10 1,81 eher Frauen
Kirche / Religion 7 0,9 7 1,27 mehr Frauen
Schule / Kindergarten / Bildung 5 0,65 3 0,54 eher Frauen
Gesundheit / Hospiz 2 0,26 2,5 0,45 eher Frauen
Umwelt / Natur / Tierschutz 4 0,52 4 0,72 ausgeglichen
Freizeit & Geselligkeit 6 0,77 6 1,08 ausgeglichen
Politik / Interessenvertretung 3 0,39 2,5 0,45 eher Männer
Feuerwehr / Rettungsdienst / Katastrophenschutz 1 0,13 0,5 0,09 stark Männerdominiert
Sonstige / berufliche Interessenvertretung 2 0,26 2 0,36 Männer leicht überrepräsentiert
Frage 4 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 19 19 0 7 12 0 3 1 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
22 34 0 25 23 0 12 10 0
Integration 23 6 0 10 7 0 6 5 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
116 52 0 45 33 0 14 10 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
148 139 0 124 137 0 114 130 1
Seniorenpflege 58 41 0 31 34 0 9 5 0
Sport 11 34 0 5 32 0 12 24 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
69 141 1 57 119 0 13 34 0
Wohlfahrtspflege 189 159 0 153 128 0 73 64 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
4 16 0 2 14 0 2 2 0
Frg. 5 2015 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 77 56 0 22 28 0 4 10 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
134 130 0 45 57 0 8 7 0
Integration 3 3 0 1 0 0 0 1 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
313 111 0 144 54 0 5 7 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
342 268 0 196 176 0 59 75 0
Seniorenpflege 253 190 0 103 81 0 12 23 0
Sport 46 101 0 19 54 0 7 23 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
215 392 0 67 137 0 12 18 0
Wohlfahrtspflege 410 305 0 175 145 0 24 25 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
4 7 0 1 6 0 1 0 0
Frg. 5 2016 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 56 57 0 19 23 0 3 5 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
113 90 0 46 43 0 3 9 0
Integration 52 46 0 24 24 0 8 13 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung, Jugendarbeit
302 128 0 123 43 0 8 9 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
342 321 0 210 179 0 74 76 0
Seniorenpflege 230 146 0 80 74 0 12 19 0
Sport 45 92 0 24 56 0 9 29 0
Umweltschutz einschließlich
Naturschutz und Bildung zur
Nachhaltigkeit
221 464 0 86 197 0 9 26 0
Wohlfahrtspflege 482 355 0 209 169 0 47 31 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
9 6 0 1 7 0 1 3 0
Frg. 5 2017 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 39 49 0 16 22 0 3 3 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
104 67 0 29 31 0 6 10 0
Integration 56 51 0 27 25 0 10 13 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
255 121 0 90 42 0 11 8 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
297 284 0 148 158 0 53 74 0
Seniorenpflege 176 115 0 62 58 0 12 11 0
Sport 40 78 0 9 49 0 8 29 0
Umweltschutz
einschließlich Naturschutz
und Bildung zur
Nachhaltigkeit
223 424 0 64 148 0 8 20 0
Wohlfahrtspflege 395 334 0 149 137 0 38 34 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
5 4 0 2 5 0 0 2 0
Frg. 5 2018 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 33 52 0 14 20 0 3 1 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
97 81 0 24 34 0 11 13 0
Integration 43 46 0 22 32 0 3 9 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
250 127 0 91 50 0 16 14 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
296 289 0 150 170 0 58 79 0
Seniorenpflege 159 125 0 51 55 0 13 9 0
Sport 35 79 0 19 49 0 13 27 0
Umweltschutz
einschließlich Naturschutz
und Bildung zur
Nachhaltigkeit
253 448 0 77 173 0 14 32 0
Wohlfahrtspflege 422 336 0 156 171 0 42 40 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
3 7 0 5 7 0 1 3 0
Frg. 5 2019 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 42 71 0 9 27 0 1 3 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
91 117 0 39 37 0 14 14 0
Integration 29 32 0 14 23 0 2 6 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
255 107 0 91 50 0 18 16 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
269 274 0 161 164 0 79 89 0
Seniorenpflege 154 164 0 50 56 0 13 12 0
Sport 27 72 0 19 44 0 12 22 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
203 348 0 69 153 0 11 40 0
Wohlfahrtspflege 424 349 0 171 146 0 48 43 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
6 13 0 1 5 0 0 1 0
Frg. 5 2020 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 42 71 0 11 21 0 1 8 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
71 113 0 29 41 0 7 14 0
Integration 16 14 0 6 4 0 3 1 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
219 106 0 95 52 0 21 21 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
243 221 0 168 155 0 123 131 0
Seniorenpflege 113 148 0 52 51 0 14 14 0
Sport 27 68 0 21 49 0 16 27 0
Umweltschutz
einschließlich Naturschutz
und Bildung zur
Nachhaltigkeit
162 322 0 71 146 0 16 40 0
Wohlfahrtspflege 371 294 0 168 148 0 62 36 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
6 36 0 2 12 0 1 9 0
Frg. 5 2021 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 39 59 0 6 17 0 1 3 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
60 87 0 22 26 0 9 16 0
Integration 11 11 0 5 4 0 6 2 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
156 89 0 81 40 0 23 20 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
188 167 0 142 152 0 131 140 0
Seniorenpflege 94 122 0 37 41 0 17 16 0
Sport 25 58 0 15 39 0 13 32 0
Umweltschutz
einschließlich Naturschutz
und Bildung zur
Nachhaltigkeit
107 241 0 62 114 0 17 38 0
Wohlfahrtspflege 273 233 0 144 124 0 68 45 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
11 49 0 2 17 0 2 7 0
Frg. 5 2022 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 27 48 0 5 11 0 2 1 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
44 67 0 17 27 0 17 12 0
Integration 10 5 0 4 4 0 6 4 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
125 74 0 67 45 0 17 18 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
148 165 0 145 136 0 130 128 0
Seniorenpflege 70 87 0 35 35 0 16 16 0
Sport 14 47 0 13 38 0 14 33 0
Umweltschutz
einschließlich
Naturschutz und Bildung
zur Nachhaltigkeit
102 186 0 58 119 0 19 33 0
Wohlfahrtspflege 230 209 0 164 123 0 71 44 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
15 41 0 2 15 0 1 5 0
Frg. 5 2023 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 26 34 0 7 7 0 2 1 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
45 52 0 25 23 0 11 10 0
Integration 12 7 0 4 5 0 7 7 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung, Jugendarbeit
122 68 0 64 52 0 13 13 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
144 163 0 138 162 0 131 117 0
Seniorenpflege 66 56 0 26 27 0 15 11 0
Sport 13 38 0 15 28 0 16 25 0
Umweltschutz einschließlich
Naturschutz und Bildung zur
Nachhaltigkeit
102 188 0 54 119 0 15 38 0
Wohlfahrtspflege 218 194 0 143 127 0 68 43 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
12 32 0 3 22 0 1 5 0
Frg. 5 2024 Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 25 30 0 3 11 0 1 0 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
34 47 0 21 22 0 13 13 0
Integration 21 8 0 7 8 0 8 10 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
122 60 0 58 48 0 18 13 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
148 143 0 136 150 0 138 122 0
Seniorenpflege 65 50 0 26 29 0 20 8 0
Sport 16 28 0 14 28 0 18 31 0
Umweltschutz
einschließlich Naturschutz
und Bildung zur
Nachhaltigkeit
97 185 0 63 147 0 12 37 0
Wohlfahrtspflege 207 190 0 144 148 1 76 43 0
Zivil- und
Katastrophenschutz
12 34 0 3 19 0 2 4 0
Frg. 5 2025 (Stand 15.10.2025) Anlage 2_Frage 4-5_KA 21_2149.xlsx 24.10.2025
Altersgruppe 51 - 59 60 - 65 > 65
▼Tätigkeitsbereich Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Frau Mann
Divers/
o.A.
Gesundheitspflege 24 27 0 5 14 0 2 1 0
Hilfe für Menschen mit
Beeinträchtigungen
25 37 0 20 26 0 14 12 0
Integration 23 7 0 9 8 0 5 6 0
Kinder- und Jugendhilfe,
Jugendbildung,
Jugendarbeit
111 52 0 46 33 0 14 9 0
Kultur, Denkmalpflege,
Erwachsenenbildung
150 133 0 130 138 0 120 126 2
Seniorenpflege 59 43 0 31 35 0 13 6 0
Sport 13 30 0 7 30 0 14 24 0
Umweltschutz
einschließlich Naturschutz
und Bildung zur
Nachhaltigkeit
71 145 0 58 121 0 12 34 0
Wohlfahrtspflege 186 163 0 150 126 0 72 57 1
Zivil- und
Katastrophenschutz
9 28 0 3 17 0 3 2 0]
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