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Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Geflüchteter zum 30. Juni 2025 (Antwort zu Drs. 21/1102)

dip / drucksache 15.09.2025 · WP 21 · 21/1640 · Antwort · Original ↗

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Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Geflüchteter zum 30. Juni 2025 (Antwort zu Drs. 21/1102) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/1640 21. Wahlperiode 15.09.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Doris Achelwilm, Anne-Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/1102 – Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Geflüchteter zum 30. Juni 2025 V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Asylstatistiken beinhalten meist nur Zugangs-, Antrags- und Entscheidungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden Geflüchteten und genauere Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen schwerer verfügbar, weshalb Die Linke im Deutschen Bundestag diese seit dem Jahr 2008 regelmäßig erfragt (vgl. Bundestagsdrucksache 16/8321 und zuletzt Bundestagsdrucksache 21/192). Seit 2017 stellt auch das Statistische Bundesamt eine detaillierte Erhebung zu in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) vor (vgl. www.destatis.de). Als „Schutzsuchende“ gelten dabei anerkannte Flüchtlinge genauso wie z. B. Asylsuchende, entscheidend ist die „Berufung auf humanitäre Gründe“. Bei vielen Kategorien humanitärer Aufenthaltstitel untersucht das Statistische Bundesamt deshalb zusätzlich, inwieweit diese Personen eine „Asylhistorie“ aufweisen. Sogenannte Visa-Overstayers (ohne Asylantragstellung) fallen damit z. B. aus dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen humanitären Aufenthaltstitel erhalten. Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf Basis der Kleinen Anfragen der Linken wird aufgrund des aktuellen Status der hier lebenden Personen nach Angaben des AZR ermittelt, wobei ebenfalls nicht nur anerkannte Flüchtlinge, sondern auch Asylsuchende, Geduldete und Geflüchtete mit einem humanitären Aufenthaltstitel berücksichtigt werden. Trotz weniger Erfassungsunterschiede im Detail entspricht die vom Statistischen Bundesamt ermittelte Gesamtzahl in etwa der Summe, die sich aufgrund der Kleinen Anfragen der Linken ergibt. Für das Jahr 2020 waren dies beispielsweise knapp 1,9 Millionen Menschen (vgl. Bundestagsdrucksache 19/28234 und www.destatis.de, Pressemitteilung Nummer 340 vom 14. Juli 2021), Ende 2022, nach der Aufnahme von über 1 Million Geflüchteten aus der Ukraine, waren es etwa 3,1 Millionen Personen (vgl. Bundestagsdrucksache 20/5870 und www.destatis.de, Pressemitteilung Nummer 125 vom 30. März 2023). Ende 2024 lag die Gesamtzahl aller Geflüchteten in Deutschland bei rund 3,5 Millionen, etwa 85 Prozent von ihnen haben einen geklärten Schutz- bzw. Aufenthaltsstatus (vgl. Bundestagsdrucksache 21/192). Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 12. September 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. Von 1997 bis 2011 war die Gesamtzahl der Geflüchteten in Deutschland von über 1 Million auf unter 400 000 gesunken, seit 2012 steigt sie wieder an. So lebten Ende 2024 gut 750 000 anerkannte Flüchtlinge in Deutschland, viele von ihnen aus Syrien (alle Angaben, auch im Folgenden, soweit nicht anders angegeben, aus: Bundestagsdrucksache 21/192; grafisch übersichtlich aufgearbeitet sind die Zahlen im Verlauf seit 2006 hier dargestellt: taz.de/Gefluechtet e-in-Deutschland/!5934394/). Ende 2024 gab es zudem 381 000 subsidiär Geschützte, weitere 197 000 Menschen hatten einen nationalen Abschiebungsschutz, darunter viele Geflüchtete aus Afghanistan. Ende 2024 lebten zudem über 1,24 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland, die unkompliziert einen temporären Schutzstatus nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) erhalten. Weitere 220 000 Geflüchtete verfügten Ende 2024 über eine Aufenthaltserlaubnis infolge von Bleiberechts- oder Aufnahmeregelungen (§§ 22, 23 Absatz 1, 104a und 104c, 18a, 25a und 25b AufenthG), knapp 56 000 wegen langjährigen Aufenthalts und unzumutbarer Ausreise (§ 25 Absatz 5 AufenthG) und gut 16 000 wegen dringender humanitärer oder persönlicher Gründe (§ 25 Absatz 4 AufenthG). Knapp 10 000 Menschen hatten einen Aufenthaltstitel infolge einer individuellen Härtefallentscheidung nach § 23a AufenthG. Die Zahl der (noch) nicht anerkannten, geduldeten oder asylsuchenden Flüchtlinge war von knapp 650 000 Ende 1997 auf etwa 134 000 im Jahr 2011 gesunken, bis Ende 2024 stieg sie dann wieder auf 528 500 an. Die Angaben des AZR zu ausreisepflichtigen Personen sind zum Teil fehlerhaft und überhöht. Ausreisepflichtige ohne Duldung können z. B. das Land längst wieder (unregistriert) verlassen haben, und viele angeblich Ausreisepflichtige sind tatsächlich gar nicht ausreisepflichtig (vgl. Bundestagsdrucksachen 18/12725 und 19/3860 sowie: www.proasyl.de/news/das-angebliche-a bschiebungsvollzugsdefizit-statistisch-fragwuerdig-aber-gut-fuer-schlagzei len/). So musste die Bundesregierung auf Nachfragen einräumen, dass von den Ende 2009 im AZR vermerkten 70 000 angeblich Ausreisepflichtigen ohne Duldung 40 000 im Rechtssinne gar nicht ausreisepflichtig waren (vgl. Antwort zu Frage 25 auf Bundestagsdrucksache 17/4631). Für Hessen stellte das dortige Innenministerium Anfang 2021 fest, dass mehr als die Hälfte der Personen ohne Duldung nicht ausreisepflichtig waren oder sich nicht mehr in Hessen aufhielten, die offiziellen Daten spiegelten also „nicht die Realität der Ausreisepflichtigen in Hessen“ wider (vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/1048). Bund und Länder haben über drei Jahre hinweg – ergebnislos – darüber beraten, inwieweit Personen statistisch als freiwillig ausgereist erfasst werden sollen, bei denen im AZR „Fortzug nach unbekannt“ notiert ist (vgl. jeweils Antworten zu Frage 35 auf den Bundestagsdrucksachen 19/8258 und 20/1048). Im Ergebnis kommt es zu einer statistisch überhöhten Zahl (vermeintlich) in Deutschland lebender Ausreisepflichtiger, insbesondere wenn es keinen positiven Nachweis für die Aus- oder Weiterreise von ausreisepflichtigen Personen gibt. 178 500 der rund 221 000 (81 Prozent) zum Ende des Jahres 2024 laut AZR ausreisepflichtigen Personen verfügten über eine Duldung, weil ihre Abschiebung aktuell nicht möglich ist. Wie viele von ihnen nicht abgeschoben werden dürfen oder sollen, wird im AZR nicht erfasst, aber viele Duldungsgründe lassen erkennen, dass eine Abschiebung nicht erlaubt oder nicht beabsichtigt ist, etwa wegen medizinischer Abschiebungshindernisse oder einer gerichtlichen Anordnung, wegen einer Ausbildung bzw. Beschäftigung, wegen enger familiärer Bindungen zu Personen mit einem Aufenthaltsrecht oder wegen eines Asylfolgeantrags. Nur etwa 9 Prozent der Duldungen wurden nach § 60b AufenthG erteilt, weil den Betroffenen unterstellt wurde, dass sie ihre Abschiebung vorwerfbar verhindern (durch Täuschung oder Nichtmitwirkung bei der Passbeschaffung). Die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland ist von über 300 000 Ende 2022 auf gut 220 000 Ende 2024 gesunken, ein Grund hierfür waren Aufenthaltserteilungen nach dem Chancen-Aufenthaltsrecht (§ 104c AufenthG). Laut einer Kurzanalyse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (www.bam f.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Kurzanalysen/kurzanalyse1-2023-mi map.pdf?__blob=publicationFile&v=13) sind freiwillige Ausreisen und Aufenthaltserteilungen an Geduldete die häufigsten Gründe für eine Beendigung der Ausreisepflicht abgelehnter Asylsuchender. Abschiebungen, die oft im Zentrum politischer Debatten bzw. von Gesetzesänderungen stehen, spielen diesbezüglich nur eine geringe Rolle. Die Zahl der „freiwilligen“ Ausreisen ausreisepflichtiger Personen übersteigt die Zahl entsprechender Abschiebungen seit 2010 in jedem Jahr deutlich, etwa um das Doppelte bis Dreifache (vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/11101).  1. Wie viele Asylberechtigte lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Vorbemerkung: Da die Daten aus dem Ausländerzentralregister (AZR) für den Stichtag 30. Juni 2025 zum Zeitpunkt der Auswertung nicht mehr zur Verfügung standen, wurde hier und zu allen folgenden Fragen – soweit AZR-Daten betroffen sind – einheitlich der aktuelle Stichtag 31. Juli 2025 gewählt. Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 42 831 Personen mit einer Asylberechtigung im AZR erfasst, davon 23 734 männliche und 19 035 weibliche sowie 47 Personen mit unbekanntem Geschlecht und 15 Personen mit dem Geschlecht divers. 7 141 Personen waren unter 18 Jahre alt, 35 688 Personen über 17 Jahre alt, bei zwei Personen war das Alter unbekannt. 9 429 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 33 402 Personen sechs Jahre oder länger. 1 777 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese Asylberechtigten? b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer? c) Wie verteilten sich die Asylberechtigten auf die Bundesländer? Die Fragen 1a bis 1c werden gemeinsam beantwortet. Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Asylberechtigte insgesamt 42.831 davon mit dem Aufenthaltsstatus: in % unbefristete Aufenthaltsrechte 52,6 befristete Aufenthaltsrechte 45,2 sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 2,2 Asylberechtigte insgesamt 42.831 darunter: Türkei 11.604 Iran 4.840 Syrien 4.633 Afghanistan 3.909 Russische Föderation 1.705 Irak 1.554 Eritrea 1.534 Sri Lanka 1.088 Kosovo 862 Somalia 759 Ungeklärt 749 China 656 Pakistan 538 Guinea 525 Äthiopien 506 Asylberechtigte insgesamt 42.831 Länder Baden-Württemberg 5.046 Bayern 4.677 Berlin 2.543 Brandenburg 306 Bremen 568 Hamburg 1.512 Hessen 5.122 Mecklenburg-Vorpommern 158 Niedersachsen 4.571 Nordrhein-Westfalen 13.350 Rheinland-Pfalz 1.428 Saarland 677 Sachsen 1.118 Sachsen-Anhalt 354 Schleswig-Holstein 1.004 Thüringen 397  2. Wie viele nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannte Flüchtlinge (vgl. § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes [AsylG] und § 60 Absatz 1 Satz 1 AufenthG) lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 688 518 Personen mit Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylgesetzes (AsylG) i. V. m. § 60 Absatz 1 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) im AZR erfasst, davon 404 329 männliche und 283 680 weibliche, 72 diverse und 437 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 236 678 Personen waren unter 18 Jahre alt, 451 820 Personen über 17 Jahre alt, bei 20 Personen war das Alter unbekannt. 171 657 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 516 700 Personen sechs Jahre oder länger. Bei 161 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 21 056 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese anerkannten Flüchtlinge? b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer? c) Wie verteilten sich die anerkannten Flüchtlinge auf die Bundesländer? Die Fragen 2a bis 2c werden gemeinsam beantwortet. Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Flüchtlingsschutz insgesamt 688.518 davon mit dem Aufenthaltsstatus: in % unbefristete Aufenthaltsrechte 17,2 befristete Aufenthaltsrechte 80,9 sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 1,9 Personen mit Flüchtlingsschutz Deutschland 688.518 darunter: Syrien 291.645 Irak 91.295 Afghanistan 89.330 Eritrea 47.178 Iran 36.232 Türkei 32.817 Ungeklärt 23.152 Somalia 21.378 Staatenlos 8.880 Pakistan 6.601 Russische Föderation 5.139 Nigeria 4.244 Guinea 3.515 Äthiopien 3.454 Aserbaidschan 1.766 Personen mit Flüchtlingsschutz 688.518 Länder Baden-Württemberg 73.002 Bayern 66.820 Berlin 31.913 Brandenburg 12.713 Bremen 11.956 Hamburg 16.837 Hessen 72.132 Mecklenburg-Vorpommern 7.476 Niedersachsen 76.621 Nordrhein-Westfalen 201.881 Rheinland-Pfalz 30.180 Saarland 16.534 Sachsen 20.245 Sachsen-Anhalt 14.557 Schleswig-Holstein 23.363 Thüringen 12.288  3. Wie viele Geflüchtete mit einem subsidiären Schutzstatus nach § 25 Absatz 2 AufenthG bzw. einem Abschiebungsschutz nach § 25 Absatz 3 AufenthG (internationaler bzw. nationaler subsidiärer Schutz, bitte differenzieren, auch bei den Unterfragen) lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese subsidiär Schutzberechtigten? Die Fragen 3 und 3a werden gemeinsam beantwortet. Im AZR werden u. a. Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 2 Satz 1 2. Alt. AufenthG (subsidiärer Schutz) und nach § 25 Absatz 3 AufenthG (Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG) gespeichert. Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 381 525 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) erfasst, davon 245 170 männliche, 136 160 weibliche, zwei diverse Personen und 193 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 101 694 Personen waren unter 18 Jahre alt, 279 818 Personen über 17 Jahre alt und bei 13 Personen ist das Alter unbekannt. 200 486 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 180 953 Personen sechs Jahren oder länger. Bei 86 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 12 909 Personen erhielten den Status erstmals im Jahr 2025. Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG waren 193 931 Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 erfasst, davon 121 491 männliche, 72 314 weibliche und 124 mit unbekanntem Geschlecht sowie zwei diverse Personen. 53 819 Personen waren unter 18 Jahre alt, 140 077 Personen über 17 Jahre alt und bei 35 Personen ist das Alter unbekannt. 69 136 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland und 124 712 Personen sechs Jahre oder länger. Bei 83 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 9 464 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer? c) Wie verteilten sich die subsidiär Schutzberechtigten auf die Bundesländer? Die Fragen 3b und 3c werden gemeinsam beantwortet. Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) Gesamt 381.525 darunter: Syrien 298.830 Irak 19.313 Afghanistan 17.357 Eritrea 13.081 Somalia 6.890 Ungeklärt 6.061 Jemen 2.906 Staatenlos 2.177 Sudan (ohne Südsudan) 1.627 Iran 1.612 Russische Föderation 1.569 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) Türkei 1.214 Libyen 869 Libanon 696 Nigeria 615 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG Gesamt 193.931 darunter: Afghanistan 127.132 Irak 11.807 Somalia 7.466 Nigeria 6.567 Syrien 6.403 Äthiopien 2.944 Eritrea 2.378 Russische Föderation 2.239 Venezuela 2.209 Ungeklärt 1.737 Armenien 1.447 Iran 1.422 Kosovo 1.357 Guinea 1.327 Türkei 1.246 Länder Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG Deutschland 381.525 193.931 darunter: Baden-Württemberg 30.830 17.420 Bayern 36.339 26.169 Berlin 21.514 13.140 Brandenburg 8.675 5.163 Bremen 6.078 2.819 Hamburg 6.051 8.544 Hessen 26.855 25.390 Mecklenburg-Vorpommern 5.079 2.483 Niedersachsen 43.955 17.592 Nordrhein-Westfalen 112.371 38.368 Rheinland-Pfalz 21.700 8.848 Saarland 10.752 1.301 Sachsen 15.752 8.230 Sachsen-Anhalt 11.198 4.238 Schleswig-Holstein 16.615 10.233 Thüringen 7.761 3.993  4. Wie viele Widerrufsverfahren waren im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zum 30. Juni 2025 anhängig (bitte auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und Status differenzieren)? Nach den Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren zum Stichtag 30. Juni 2025 57 091 Widerrufsprüfverfahren eingeleitet und anhängig. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Stand: 30.06.2025 Anhängige Widerrufsprüfverfahren Staatsangehörigkeiten gesamt: 57.091 darunter: Syrien 21.942 Irak 9.677 Afghanistan 8.527 Iran 3.240 Ungeklärt 1.523 Eritrea 1.457 Somalia 1.408 Türkei 1.324 Russische Föderation 945 Nigeria 818 Äthiopien 494 Armenien 429 Pakistan 414 Staatenlos 349 Sudan 322  5. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, deren Flüchtlingsstatus widerrufen worden ist (bitte auch nach aktuellem Status, nach Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 22 854 Personen mit Widerruf/ Rücknahme eines Schutzstatus erfasst. 1 924 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 20 928 Personen sechs Jahre oder länger. Bei zwei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Widerruf/Rücknahme des Flüchtlingsstatus Asylanerkennung nach Artikel 16a GG widerrufen/ zurückgenommen Flüchtlingseigenschaft nach § 3 Absatz 1 AsylG widerrufen/ zurückgenommen subsidiärer Schutz nach § 4 Absatz 1 AsylG widerrufen/ zurückgenommen Summe insgesamt 16.771 4.122 1.961 22.854 darunter mit dem Aufenthaltsstatus: unbefristete Aufenthaltsrechte 13.919 607 69 14.595 befristete Aufenthaltsrechte 2.335 2.448 1.235 6.018 sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 517 1.067 657 2.241 Personen mit Widerruf/Rücknahme des Schutzstatus alle Staatsangehörigkeiten 22.854 darunter: Kosovo 6.663 Irak 3.873 Türkei 2.700 Syrien 1.890 Serbien 1.074 Afghanistan 546 Albanien 510 Serbien und Montenegro (ehemals) 425 Iran 388 Personen mit Widerruf/Rücknahme des Schutzstatus Eritrea 366 Armenien 348 Sri Lanka 348 Ungeklärt 322 Jugoslawien (ehemals) 230 Libanon 217  6. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung aufgrund einer Abschiebestopp- Anordnung nach § 60a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 3 043 Personen mit einer Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG im AZR erfasst, davon 1 909 männliche und 1 132 weibliche sowie zwei Personen mit unbekanntem Geschlecht. 869 Personen waren unter 18 Jahre alt und 2 174 Personen 18 Jahre und älter. 1 206 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 1 835 Personen weniger als sechs Jahre. Bei zwei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 290 erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 3.043 Länder Baden-Württemberg 79 Bayern 227 Berlin 24 Brandenburg 146 Bremen 41 Hamburg 3 Hessen 64 Mecklenburg-Vorpommern 41 Niedersachsen 317 Nordrhein-Westfalen 1.071 Rheinland-Pfalz 67 Saarland 219 Sachsen 100 Sachsen-Anhalt 111 Schleswig-Holstein 413 Thüringen 120 Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 3.043 alle Staatsangehörigkeiten darunter: Irak 333 Syrien 280 Türkei 240 Russische Föderation 224 Afghanistan 214 Serbien 125 Iran 125 Nigeria 119 Ukraine 103 Nordmazedonien 101 Albanien 91 Kosovo 89 Georgien 68 Armenien 66 Libanon 59  7. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16g, § 18a AufenthG (alte Fassung) bzw. § 19d AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 10 056 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung nach § 18a (Fassung bis 29. Februar 2020), § 19d (aktuelle Fassung) und § 16g AufenthG im AZR erfasst, davon 8 521 männliche und 1 530 weibliche sowie fünf Personen mit unbekanntem Geschlecht. 16 Personen waren unter 18 Jahre alt und 10 039 Personen 18 Jahre und älter. Bei einer Person ist das Alter unbekannt. 8 433 Personen lebten seit mehr als sechs Jahren in Deutschland, 1 619 Personen sechs Jahre oder weniger, bei vier Personen ist die Dauer unbekannt. 892 erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d/16g AufenthG Summe Länder 10.056 Baden-Württemberg 2.099 Bayern 1.605 Berlin 249 Brandenburg 134 Bremen 59 Hamburg 272 Hessen 615 Mecklenburg-Vorpommern 116 Niedersachsen 979 Nordrhein-Westfalen 2.502 Rheinland-Pfalz 386 Saarland 27 Sachsen 321 Sachsen-Anhalt 102 Schleswig-Holstein 503 Thüringen 87 Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d/16g AufenthG Summe alle Staatsangehörigkeiten 10.056 darunter: Afghanistan 2.285 Irak 787 Gambia 723 Iran 629 Pakistan 428 Albanien 407 Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d/16g AufenthG Summe Guinea 406 Nigeria 355 Türkei 339 Armenien 313 Kamerun 205 Georgien 193 Ukraine 185 Marokko 171 Kosovo 161  8. Wie viele jüdische Einwanderinnen und Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion wurden bis zum 30. Juni 2025 infolge verschiedener politischer Anordnungen in der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen (bitte nach Bundesländern differenzieren)? Von 1993 bis zum 30. Juni 2025 wurden im geregelten Aufnahmeverfahren für jüdische Zuwandernde insgesamt 214 322 Personen aufgenommen. Hinzu kommen 8 535 Personen, die vor Beginn oder außerhalb des geregelten Aufnahmeverfahrens eingereist waren. Insgesamt sind damit 222 857 jüdische Zuwandernde mit ihren Familienangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion bzw. ihren Nachfolgestaaten eingereist. Die Verteilung nach Ländern kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Länder Einreisen/Personen Baden-Württemberg 20.707 Bayern 33.280 Berlin 1.493 Brandenburg 7.750 Bremen 2.263 Hamburg 5.387 Hessen 18.609 Mecklenburg-Vorpommern 6.678 Niedersachsen 18.434 Nordrhein-Westfalen 53.002 Rheinland-Pfalz 11.710 Saarland 3.255 Sachsen 11.193 Sachsen-Anhalt 7.763 Schleswig-Holstein 6.854 Thüringen 5.944 Gesamt 214.322  9. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge einer Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG besaßen zum 31. Juli 2025 insgesamt 36 779 Personen, davon 18 327 männliche, 18 392 weibliche und drei diverse sowie 57 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 14 524 Personen waren unter 18 Jahre alt und 22 254 Personen über 17 Jahre alt. Bei einer Person ist das Alter unbekannt. 2 271 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 34 505 Personen weniger als sechs Jahre. Bei drei Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 016 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG Insgesamt 36.779 Baden-Württemberg 4.500 Bayern 5.587 Berlin 2.208 Brandenburg 1.038 Bremen 426 Hamburg 783 Hessen 2.891 Mecklenburg-Vorpommern 652 Niedersachsen 3.665 Nordrhein-Westfalen 7.788 Rheinland-Pfalz 1.884 Saarland 442 Sachsen 1.718 Sachsen-Anhalt 943 Schleswig-Holstein 1.395 Thüringen 859 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG Alle Staatsangehörigkeiten 36.779 darunter: Afghanistan 33.735 Russische Föderation 1.668 Iran 378 Belarus 271 Syrien 265 Ungeklärt 65 Personen aus den palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 57 Irak 40 Staatenlos 34 Ukraine 27 Libanon 22 Sudan (ohne Südsudan) 17 Myanmar 13 Jemen 12 Ägypten 11 10. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge der Härtefallregelung nach § 23a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG besaßen zum 31. Juli 2025 insgesamt 9 407 Personen, davon 5 054 männliche, 4 346 weibliche und sieben Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 728 Personen waren unter 18 Jahre alt und 6 677 Personen über 17 Jahre alt. Bei zwei Personen ist das Alter unbekannt. 7 693 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 1 713 Personen weniger als sechs Jahre. Bei einer Person ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 375 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG 9.407 darunter Baden-Württemberg 382 Bayern 518 Berlin 1.846 Brandenburg 159 Bremen 151 Hamburg 76 Hessen 215 Mecklenburg-Vorpommern 66 Niedersachsen 949 Nordrhein-Westfalen 2.225 Rheinland-Pfalz 919 Saarland 64 Sachsen 374 Sachsen-Anhalt 165 Schleswig-Holstein 163 Thüringen 1.135 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG Anzahl der aufhältigen Ausländer Alle Staatsangehörigkeiten 9.407 darunter: Albanien 998 Kosovo 936 Serbien 841 Russische Föderation 633 Nordmazedonien 474 Türkei 462 Aserbaidschan 426 Armenien 420 Georgien 403 Afghanistan 288 Iran 278 Pakistan 276 Irak 263 Ukraine 242 Nigeria 229 11. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 oder 4 AufenthG (bitte differenzieren) erteilt wurde (bitte jeweils nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 19 608 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG erfasst. 2 404 Personen waren unter 18 Jahre alt und 17 204 Personen über 17 Jahre alt. 11 178 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 8 430 Personen weniger als sechs Jahre. 726 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Nach § 23 Absatz 2 AufenthG (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis) waren 83 936 Personen erfasst, davon waren 8 794 Personen unter 18 Jahre alt und 75 142 Personen über 17 Jahre alt. 67 711 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 16 216 Personen weniger als sechs Jahre und bei neun Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 593 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Zudem waren nach § 23 Absatz 4 AufenthG (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis) 11 854 Personen erfasst, davon waren 4 571 Personen unter 18 Jahre alt und 7 283 Personen über 17 Jahre alt. 1 936 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 9 918 Personen weniger als sechs Jahre. 1 156 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Aufenthaltstitel nach § 23 AufenthG Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2 Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4 Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4 Summe 19.608 24.597 59.339 11.520 334 männlich 8.689 11.811 26.172 5.727 182 weiblich 10.899 12.751 33.138 5.777 152 unbekannt 20 31 28 16 0 divers 0 4 1 0 0 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG 19.608 Länder Baden-Württemberg 1.554 Bayern 526 Berlin 4.029 Brandenburg 1.281 Bremen 304 Hamburg 829 Hessen 1.049 Mecklenburg-Vorpommern 17 Niedersachsen 1.057 Nordrhein-Westfalen 3.968 Rheinland-Pfalz 471 Saarland 287 Sachsen 131 Sachsen-Anhalt 101 Schleswig-Holstein 1.942 Thüringen 2.062 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG 19.608 darunter: Syrien 8.485 Kosovo 1.532 Serbien 1.181 Türkei 959 Libanon 956 Bosnien und Herzegowina 893 Afghanistan 856 Irak 825 Ungeklärt 701 Kroatien 251 Iran 243 Sudan (ohne Südsudan) 214 Russische Föderation 178 Ukraine 176 Staatenlos 173 Länder Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG Deutschland 24.597 59.339 Baden-Württemberg 2.845 6.350 Bayern 3.781 9.929 Berlin 1.581 3.644 Brandenburg 685 1.384 Bremen 330 347 Hamburg 508 1.068 Hessen 1.768 4.565 Mecklenburg-Vorpommern 442 1.343 Niedersachsen 2.254 5.058 Nordrhein-Westfalen 5.678 16.144 Rheinland-Pfalz 1.179 1.944 Saarland 350 769 Sachsen 1.142 3.393 Sachsen-Anhalt 569 1.402 Schleswig-Holstein 864 1.156 Thüringen 621 843 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG 24.597 Staatsangehörigkeit darunter: Syrien 18.518 Afghanistan 1.690 Ukraine 1.678 Irak 749 Russische Föderation 743 Ungeklärt 211 Staatenlos 197 Somalia 137 Belarus 89 Eritrea 67 Iran 49 Moldau (Republik) 47 Usbekistan 43 Libanon 40 Aserbaidschan 36 Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG 59.339 darunter: Ukraine 26.729 Russische Föderation 20.537 Moldau (Republik) 2.329 Aserbaidschan 1.540 Usbekistan 1.477 Belarus 1.325 Vietnam 1.140 Kirgisistan 916 Kasachstan 606 Georgien 556 Sowjetunion (ehemals) 374 Staatenlos 371 Lettland 248 Ungeklärt 200 Litauen 145 Länder Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG Deutschland 11.520 334 Baden-Württemberg 1.325 19 Bayern 1.914 36 Berlin 670 7 Brandenburg 293 9 Bremen 165 1 Hamburg 240 11 Hessen 868 16 Mecklenburg-Vorpommern 220 0 Niedersachsen 1.259 20 Nordrhein-Westfalen 2.430 198 Rheinland-Pfalz 497 9 Saarland 139 0 Sachsen 564 2 Sachsen-Anhalt 306 3 Schleswig-Holstein 363 3 Thüringen 267 0 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG 11.520 darunter: Syrien 6.177 Sudan (ohne Südsudan) 1.420 Somalia 1.082 Südsudan 822 Eritrea 771 Kongo, Dem. Republik 453 Irak 191 Burundi 139 Jemen 119 Äthiopien 91 Ungeklärt 75 Libanon 24 Kongo 17 Ägypten 15 Afghanistan 14 Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG 334 darunter: Ukraine 56 Kosovo 37 Türkei 31 Serbien 30 Afghanistan 18 Irak 17 Syrien 15 Vietnam 9 Russische Föderation 9 Bosnien und Herzegowina 8 Iran 8 Nordmazedonien 8 Kongo, Dem. Republik 6 Eritrea 6 Sri Lanka 6 12. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw. 104b AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR insgesamt 462 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 104a oder 104b AufenthG gespeichert. 46 Personen waren unter 18 Jahre alt und 416 Personen 18 Jahre und älter. Weitere Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw. § 23 Absatz 1 Satz 1 i. V. m. § 104a AufenthG nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b AufenthG (integrierte Kinder von Geduldeten) Summe Insgesamt 453 9 462 männlich 218 6 224 weiblich 235 3 238 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104a AufenthG Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b AufenthG Summe alle Länder 453 9 462 davon: Baden-Württemberg 8 0 8 Bayern 22 4 26 Berlin 31 0 31 Brandenburg 4 0 4 Bremen 15 0 15 Hamburg 9 0 9 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104a AufenthG Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b AufenthG Summe Hessen 1 0 1 Mecklenburg-Vorpommern 9 0 9 Niedersachsen 38 0 38 Nordrhein-Westfalen 239 5 244 Rheinland-Pfalz 27 0 27 Saarland 8 0 8 Sachsen 16 0 16 Sachsen-Anhalt 8 0 8 Schleswig-Holstein 15 0 15 Thüringen 3 0 3 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 104a AufenthG Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b AufenthG Summe alle Länder 453 9 462 davon: Kosovo 159 1 160 Serbien 83 1 84 Türkei 24 0 24 Russische Föderation 16 2 18 Irak 16 0 16 Syrien 16 0 16 Ungeklärt 13 0 13 Libanon 12 0 12 China 10 0 10 Afghanistan 5 2 7 Bosnien und Herzegowina 7 0 7 Pakistan 6 0 6 Albanien 5 0 5 Kroatien 5 0 5 Vietnam 5 0 5 13. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren)? a) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Fiktionsbescheinigung über die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde (bitte wie zuvor differenzieren)? b) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine ein Schutzgesuch geäußert haben (bitte wie zuvor differenzieren)? c) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine einen Antrag nach § 24 AufenthG gestellt haben (bitte wie zuvor differenzieren), und wie genau unterscheidet sich diese Teilgruppe von den o. g. Personen mit einer Fiktionsbescheinigung? d) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik Deutschland, die als ukrainische Geflüchtete kein Schutzgesuch gestellt und keinen Titel erteilt bekommen haben (bitte wie zuvor differenzieren)? Die Fragen 13 bis 13d werden gemeinsam beantwortet. Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 1 106 204 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 51 727 Personen wurde eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 33 232 Personen haben ein Schutzgesuch geäußert. 42 406 Personen haben einen Antrag auf § 24 AufenthG gestellt, 36 302 Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel erteilt bekommen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Stichtag 31.07.2025 Personen, denen ein Aufenthaltstitel nach § 24 AufenthG (vorübergehender Schutz) erteilt wurde Personen, denen eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt wurde Personen, die ein Schutzgesuch geäußert haben Personen, die einen Antrag auf § 24 AufenthG gestellt haben Eingereiste ukrainische Staatsangehörige ohne bisheriges Schutzgesuch und Titelerteilung Summe Summe 1.106.204 51.727 33.232 42.406 36.302 1.269.871 unbekannt 1.776 84 31 70 293 2.254 männlich 453.716 24.419 14.922 21.047 16.597 530.701 weiblich 650.653 27.213 18.275 21.283 19.407 736.831 divers 59 11 4 6 5 85 unter 18 304.209 16.671 9.099 10.784 17.397 358.160 18 und älter 801.986 35.054 24.125 31.622 18.903 911.690 Alter unbekannt 9 2 8 0 2 21 Stichtag 31.07.2025 § 24 AufenthG Fiktionsbescheinigung Schutzgesuch geäußert Antrag auf § 24 AufenthG gestellt ohne bisheriges Schutzgesuch und Titelerteilung Summe Gesamt 1.106.204 51.727 33.232 42.406 36.302 1.269.871 Baden-Württemberg 144.152 10.921 4.508 5.611 5.612 170.804 Bayern 154.418 10.134 6.576 8.760 5.070 184.958 Berlin 56.522 752 3.967 5.611 4.195 71.047 Brandenburg 27.287 773 655 693 1.384 30.792 Bremen 12.907 217 456 356 368 14.304 Hamburg 32.042 1.521 343 732 530 35.168 Hessen 89.069 2.873 1.942 3.609 3.120 100.613 Mecklenburg- Vorpommern 23.475 1.411 519 1.259 819 27.483 Niedersachsen 104.163 2.270 2.416 1.587 3.211 113.647 Nordrhein-Westfalen 240.353 8.900 6.968 7.328 6.225 269.774 Rheinland-Pfalz 48.864 1.770 896 2.336 1.383 55.249 Saarland 16.574 234 331 334 236 17.709 Sachsen 57.689 3.245 1.393 1.077 1.631 65.035 Sachsen-Anhalt 30.355 1.477 698 926 654 34.110 Schleswig-Holstein 37.379 2.770 981 1.638 1.064 43.832 Thüringen 30.955 2.459 583 549 800 35.346 Stichtag 31.07.2025 § 24 AufenthG Fiktionsbescheinigung Schutzgesuch geäußert Antrag auf § 24 AufenthG gestellt ohne bisheriges Schutzgesuch und Titelerteilung Summe alle Staatsangehörigkeiten 1.106.204 51.727 33.232 42.406 36.302 1.269.871 darunter: Ukraine 1.076.271 48.945 28.584 41.195 36.302 1.231.297 Russische Föd. 4.388 190 232 132 4.942 Aserbaidschan 3.228 176 169 103 3.676 Vietnam 2.533 57 75 54 2.719 Georgien 2.163 113 60 75 2.411 Armenien 2.051 100 92 43 2.286 Nigeria 777 432 768 73 2.050 Moldau (Rep.) 1.742 65 69 71 1.947 Marokko 612 361 674 91 1.738 Türkei 1.033 110 154 59 1.356 Turkmenistan 550 190 533 72 1.345 Afghanistan 1.041 24 113 30 1.208 Iran 964 57 134 37 1.192 Syrien 1.052 23 76 29 1.180 Usbekistan 697 49 52 19 817 Der AZR-Speichersachverhalt „Antrag auf Aufenthaltstitel nach § 24 AufenthG gestellt“ stellt einen der Sachverhalte dar, mit dem eine Erstregistrierung im AZR erfolgen kann. Dieser Speichersachverhalt kann von den Ausländerbehörden oder Aufnahmeeinrichtungen zur Registrierung verwendet werden. Dagegen können Fiktionsbescheinigungen ausschließlich von Ausländerbehörden erteilt und im AZR gespeichert werden. In diesen Fällen hat bereits eine formale Antragstellung stattgefunden, die Erteilung des Aufenthaltstitels benötigt jedoch noch einige Zeit. Für den Übergangszeitraum wird den Personen eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, um den Aufenthalt zu legitimieren. 14. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern, den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach Satz 1 bzw. 2 differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 15 541 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erfasst, darunter 7 233 nach § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG sowie 8 308 nach § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG. 1 942 Personen waren unter 18 Jahre alt und 13 599 Personen 18 Jahre und älter. 571 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG Summe Summe 7.233 8.308 15.541 männlich 3.662 3.598 7.260 unbekannt 50 11 61 weiblich 3.521 4.699 8.220 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG Summe Aufenthaltsdauer 7.233 8.308 15.541 weniger als 6 Jahre 1.857 703 2.560 6 Jahre und länger 5.376 7.604 12.980 unbekannt 0 1 1 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG Summe Summe 7.233 8.308 15.541 Baden-Württemberg 394 245 639 Bayern 979 265 1.244 Berlin 1.884 1.225 3.109 Brandenburg 58 57 115 Bremen 133 221 354 Hamburg 838 274 1.112 Hessen 710 298 1.008 Mecklenburg-Vorpommern 18 202 220 Niedersachsen 446 1.788 2.234 Nordrhein-Westfalen 1.505 3.160 4.665 Rheinland-Pfalz 120 208 328 Saarland 29 99 128 Sachsen 31 71 102 Sachsen-Anhalt 19 105 124 Schleswig-Holstein 57 67 124 Thüringen 12 23 35 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG § 25 Absatz 4 Satz 1 AufenthG § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG Summe Summe 7.233 8.308 15.541 darunter: Türkei 487 1.457 1.944 Russische Föd. 994 242 1.236 Libyen 1.116 50 1.166 Serbien 123 1.032 1.155 Kosovo 134 979 1.113 Saudi-Arabien 583 14 597 Libanon 55 494 549 Kuwait 449 12 461 Irak 187 218 405 Bosnien und Herzegowina 66 333 399 Katar 378 10 388 Vereinigte Arabische Emirate 365 7 372 Syrien 99 261 360 Ungeklärt 39 299 338 Nordmazedonien 64 242 306 15. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a bzw. 4b (bitte differenzieren) AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 86 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG erfasst. Davon waren vier Personen unter 18 Jahre alt und 82 Personen über 17 Jahre alt. Acht Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. AE nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG § 25 Absatz 4a AufenthG § 25 Absatz 4b AufenthG Summe Summe 81 5 86 männlich 28 4 32 weiblich 52 1 53 unbekannt 1 0 1 Aufenthaltsdauer weniger als 6 Jahre 35 2 37 6 Jahre oder länger 46 3 49 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG § 25 Absatz 4a AufenthG § 25 Absatz 4b AufenthG Summe Länder insgesamt 81 5 86 davon: Baden-Württemberg 5 0 5 Bayern 11 0 11 Berlin 18 0 18 Brandenburg 1 0 1 Bremen 3 1 4 Hamburg 15 1 16 Hessen 2 0 2 Mecklenburg-Vorpommern 0 0 0 Niedersachsen 5 1 6 Nordrhein-Westfalen 12 1 13 Rheinland-Pfalz 2 1 3 Saarland 4 0 4 Sachsen 2 0 2 Sachsen-Anhalt 1 0 1 Schleswig-Holstein 0 0 0 Thüringen 0 0 0 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG § 25 Absatz 4a AufenthG § 25 Absatz 4b AufenthG Summe alle Staatsangehörigkeiten 81 5 86 darunter: Bulgarien 12 0 12 Indien 9 0 9 Nigeria 8 0 8 Rumänien 6 0 6 Ukraine 6 0 6 die übrigen Staatsangehörigkeiten haben einen Wert (Summe) von 3 oder weniger 16. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 lebten 53 722 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG in Deutschland, darunter 29 324 männliche und 24 345 weibliche sowie 53 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 16 407 Personen waren unter 18 Jahre alt, 37 313 Personen über 17 Jahre alt und bei zwei Personen ist das Alter unbekannt. 41 331 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 12 383 Personen weniger als sechs Jahre. Bei acht Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 2 771 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG Länder insgesamt 53.722 davon: Baden-Württemberg 1.911 Bayern 2.563 Berlin 8.090 Brandenburg 1.339 Bremen 3.799 Hamburg 3.772 Hessen 1.904 Mecklenburg-Vorpommern 462 Niedersachsen 4.902 Nordrhein-Westfalen 17.733 Rheinland-Pfalz 1.718 Saarland 332 Sachsen 1.482 Sachsen-Anhalt 1.258 Schleswig-Holstein 1.773 Thüringen 684 Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG alle Staatsangehörigkeiten 53.722 darunter: Serbien 6.830 Kosovo 4.459 Türkei 3.457 Vietnam 3.196 Nigeria 3.023 Ghana 2.755 Nordmazedonien 2.613 Russische Föderation 2.144 Albanien 1.816 Irak 1.752 Afghanistan 1.689 Ungeklärt 1.634 Armenien 1.595 Bosnien und Herzegowina 1.544 Syrien 1.072 17. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Unterabsätzen bzw. Sätzen, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren, wobei die Differenzierung nach Bundes- und Herkunftsländern für § 25a AufenthG insgesamt, d. h. ohne weitere Untergliederung vorgenommen werden soll), wie viele mit einer Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG, wie viele mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG (bitte wie oben differenzieren), wie viele von ihnen hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG, und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 21 658 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 465 Personen mit einer Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG und 56 832 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG aufhältig. 958 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG erstmalig im Jahr 2025. 166 Personen erhielten eine Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG erstmals im Jahr 2025 und 3 439 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG erstmals im Jahr 2025. 21 190 Personen besaßen zuvor einen Aufenthaltstitel nach § 104c AufenthG. Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2024 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG § 25a Absatz 1 § 25a Absatz 2 Satz 1 § 25a Absatz 2 Satz 2 § 25a Absatz 2 Satz 3 § 25a Absatz 2 Satz 5 Summe Summe 18.736 1.762 772 67 321 21.658 männlich 11.506 837 423 31 174 12.971 weiblich 7.208 923 346 36 147 8.660 divers 1 0 0 0 0 1 unbekannt 21 2 3 0 0 26 Altersgruppen insgesamt unter 18 Jahre 4.261 85 689 10 281 5.326 18 Jahre oder älter 14.473 1.677 83 57 40 16.330 unbekannt 2 0 0 0 0 2 Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe Länder insgesamt 21.658 Baden-Württemberg 2.156 Bayern 2.323 Berlin 1.451 Brandenburg 584 Bremen 586 Hamburg 408 Hessen 958 Mecklenburg-Vorpommern 302 Niedersachsen 2.545 Nordrhein-Westfalen 6.808 Rheinland-Pfalz 906 Saarland 113 Sachsen 735 Sachsen-Anhalt 288 Schleswig-Holstein 1.221 Thüringen 274 Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG insgesamt 21.658 darunter: Irak 3.271 Afghanistan 2.192 Russische Föderation 2.144 Armenien 1.106 Albanien 1.038 Serbien 947 Kosovo 929 Türkei 861 Guinea 759 Aserbaidschan 689 Libanon 685 Iran 672 Nordmazedonien 517 Georgien 464 Nigeria 416 Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG Länder 465 davon: Baden-Württemberg 17 Bayern 25 Berlin 77 Brandenburg 28 Bremen 0 Hamburg 13 Hessen 3 Mecklenburg-Vorpommern 23 Niedersachsen 79 Nordrhein-Westfalen 107 Rheinland-Pfalz 17 Saarland 0 Sachsen 24 Sachsen-Anhalt 7 Schleswig-Holstein 40 Thüringen 5 Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG insgesamt 465 darunter: Russische Föderation 107 Irak 55 Türkei 43 Georgien 27 Albanien 22 Serbien 21 Ungeklärt 17 Pakistan 17 Aserbaidschan 16 Ukraine 15 Nordmazedonien 14 Syrien 13 Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG Iran 13 Armenien 12 Kosovo 12 Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG § 25b Absatz 1 Satz 1 § 25b Absatz 4 (Minderjähriges Kind) § 25b Absatz 4 (Ehegatte/Lebenspartner Summe Summe 38.633 14.953 3.246 56.832 männlich 29.853 7.694 536 38.083 weiblich 8.770 7.237 2.708 18.715 unbekannt 10 22 2 34 unter 18 Jahre 288 14.713 423 15.424 18 Jahre oder älter 38.342 239 2.823 41.404 unbekannt 3 1 0 4 Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG Insgesamt 56.832 Baden-Württemberg 8.021 Bayern 6.831 Berlin 3.496 Brandenburg 1.216 Bremen 1.063 Hamburg 998 Hessen 2.699 Mecklenburg-Vorpommern 523 Niedersachsen 5.891 Nordrhein-Westfalen 17.659 Rheinland-Pfalz 2.318 Saarland 218 Sachsen 1.408 Sachsen-Anhalt 673 Schleswig-Holstein 3.106 Thüringen 712 Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG Gesamt 56.832 darunter: Irak 9.960 Nigeria 4.180 Iran 3.959 Afghanistan 2.902 Pakistan 2.808 Russische Föderation 2.697 Armenien 2.678 Aserbaidschan 1.993 Libanon 1.914 Türkei 1.845 Gambia 1.653 Albanien 1.420 Kosovo 1.268 Serbien 1.170 Guinea 1.165 Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel nach § 104c AufenthG hatten Gesamt 21.190 nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer) 14.178 nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: Minderjähriges Kind) 3.810 nach § 25a Absatz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen) 2.180 nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner) 803 nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: Eltern) 113 nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: Geschwister) 65 nach § 25a Absatz 2 Satz 5 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: minderjährige ledige Kinder) 33 nach § 25a Absatz 2 Satz 3 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: Ehegatte/Lebenspartner) 8 A uf hä lti ge P er so ne n m it ei ne m A uf en th al ts tit el na ch § 2 5a o de r § 25 b A uf en th G , d ie d av or ei ne n T i te l n ac h § 10 4c A uf en th G h at te n na ch § 2 5a A bs at z 1 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 3 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 5 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 1 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 2 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 1 Sa tz 1 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 4 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 4 A uf en th G G es am t G es am t 2. 18 0 8 33 11 3 65 14 .1 78 80 3 3. 81 0 21 .1 90 B ad en -W ür tte m be rg 19 4 2 1 10 5 2. 43 4 70 43 2 3. 14 8 B ay er n 21 6 1 1 13 8 1. 87 9 12 1 64 9 2. 88 8 B er lin 28 9 0 0 7 5 1. 06 5 86 36 4 1. 81 6 B ra nd en bu rg 91 3 3 2 1 31 0 25 86 52 1 B re m en 24 0 1 4 4 10 6 13 60 21 2 H am bu rg 35 0 0 1 1 20 3 10 42 29 2 H es se n 85 1 4 8 2 83 6 25 10 7 1. 06 8 M ec kl en bu rg -V or po m m er n 28 0 0 1 1 12 3 7 34 19 4 N ie de rs ac hs en 31 7 0 8 28 20 1. 67 0 10 0 43 5 2. 57 8 N or dr he in -W es tfa le n 57 6 0 12 13 14 3. 55 9 22 2 1. 06 6 5. 46 2 R he in la nd -P fa lz 50 0 0 7 1 43 4 24 10 1 61 7 Sa ar la nd 7 0 0 2 0 40 1 8 58 Sa ch se n 95 0 1 10 2 44 4 31 10 6 68 9 Sa ch se n- A nh al t 38 0 0 3 0 27 5 10 72 39 8 Sc hl es w ig -H ol st ei n 87 0 2 3 1 63 7 49 20 7 98 6 Th ür in ge n 48 1 0 1 0 16 3 9 41 26 3 A uf hä lti ge P er so ne n m it ei ne m A uf en th al ts tit el na ch § 2 5a o de r § 25 b A uf en th G , d ie d av or ei ne n T i te l n ac h § 10 4c A uf en th G h at te n na ch § 2 5a A bs at z 1 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 3 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 5 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 1 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 2 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 1 Sa tz 1 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 4 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 4 G es am t G es am t 2. 18 0 8 33 11 3 65 14 .1 78 80 3 3. 81 0 21 .1 90 da ru nt er : Ir ak 50 6 0 5 22 19 2. 78 4 25 6 79 6 4. 38 8 N ig er ia 56 0 2 5 7 1. 02 0 45 53 8 1. 67 3 R us si sc he F öd . 31 4 3 8 18 18 43 1 77 41 5 1. 28 4 Pa ki st an 52 0 0 2 0 99 0 24 82 1. 15 0 Ir an 57 2 2 3 0 88 0 44 12 7 1. 11 5 G am bi a 25 0 0 0 0 86 0 3 19 90 7 Li ba no n 13 6 0 0 5 1 48 5 46 19 4 86 7 A uf hä lti ge P er so ne n m it ei ne m A uf en th al ts tit el na ch § 2 5a o de r § 25 b A uf en th G , d ie d av or ei ne n Ti te l n ac h § 10 4c A uf en th G h at te n na ch § 2 5a A bs at z 1 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 3 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 5 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 1 A uf en th G na ch § 2 5a A bs at z 2 Sa tz 2 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 1 Sa tz 1 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 4 A uf en th G na ch § 2 5b A bs at z 4 G es am t A fg ha ni st an 86 1 0 2 0 70 4 6 15 81 4 A rm en ie n 87 0 1 2 1 38 3 51 21 3 73 8 G ui ne a 78 0 0 0 0 56 1 1 8 64 8 Ä th io pi en 19 0 0 1 0 43 7 15 11 9 59 1 A se rb ai ds ch an 53 1 1 1 1 27 6 42 17 0 54 5 Tü rk ei 77 0 2 9 8 27 1 15 13 9 52 1 In di en 31 0 0 0 0 23 2 27 96 38 6 U ng ek lä rt 62 0 0 0 0 23 7 18 65 38 2 18. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als drei, vier, fünf, sechs, acht, zehn, zwölf und 15 Jahren, nach Bundesländern, nach Alter (0 bis 11, 12 bis 15, 16 bis 17, 18 bis 20, 21 bis 29, 30 bis 39, 40 bis 49, 50 bis 59, 60 bis 69 Jahre und älter als 70 Jahre) und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; bitte in gesonderten Tabellen eine Auflistung der genauen Duldungsgründe, so differenziert wie möglich, und der Duldungen nach den §§ 60a, 60b, 60c und 60d AufenthG, jeweils aufgelistet nach Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern, vornehmen), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025, und wie viele zum 30. Juni 2025 Geduldete hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG (bitte auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und den Bundesländern differenziert auflisten)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 185 868 Personen mit einer Duldung, davon 124 385 männliche und 61 224 weibliche, 244 Personen mit unbekanntem Geschlecht sowie 15 Personen als divers erfasst. 50 234 Personen waren unter 18 Jahre alt, 135 619 Personen über 17 Jahre alt und bei 15 Personen ist das Alter unbekannt. 39 642 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Duldung 185.868 Aufenthaltsdauer 0 – unter 3 Jahre 80.678 3 Jahre und mehr 105.162 0 – unter 4 Jahre 102.649 4 Jahre und mehr 83.191 0 – unter 5 Jahre 113.930 5 Jahre und mehr 71.910 0 – unter 6 Jahre 126.882 6 Jahre und mehr 58.958 0 – unter 8 Jahre 150.690 8 Jahre und mehr 35.150 0 – unter 10 Jahre 166.165 10 Jahre und mehr 19.675 0 – unter 12 Jahre 174.916 12 Jahre und mehr 10.924 0 – unter 15 Jahre 178.593 15 Jahre und mehr 7.247 Aufenthaltsdauer nicht bekannt 28 Personen mit Duldung 185.868 Alter 0–11 Jahre 34.564 12–15 Jahre 9.875 16–17 Jahre 5.795 18–20 Jahre 8.625 21–29 Jahre 41.119 30–39 Jahre 45.248 40–49 Jahre 24.707 50–59 Jahre 10.226 60–69 Jahre 4.040 70 Jahre und älter 1.654 ohne Altersangaben 15 Duldungen insgesamt zum Stichtag 31. Juli 2025 185.868 davon: 1. Nach § 60a AufenthG (alt) Duldung (ohne nähere Angabe) 227 2. Nach § 60a Absatz 1 AufenthG Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für bestimmte Ausländergruppen aus bestimmten Staaten oder in bestimmte Staaten) 3.043 3. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich; hier: Duldung wg. fehlender Reisedokumente 44.519 4. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer Bindungen zu Duldungsinhabern nach Nummer 1 25.136 5. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen Gründen 2.359 6. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen 62.543 7. Nach § 60a Absatz 2 Satz 2 AufenthG Vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein Strafverfahren 127 8. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen dringende humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B. Beendigung der Schule/Ausbildung; Betreuung kranker Familienangehöriger). 6.282 9. Nach § 60a Absatz 2a AufenthG Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert und Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme verpflichtet 0 10. Nach § 60a Absatz 2b AufenthG Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a AufenthG (gut integrierte Jugendliche) 465 11. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG Abschiebungshindernisse n. § 60 Absatz 1–5,7 AufenthG 6.192 12. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG als unbegleiteter Minderjähriger gemäß § 58 Absatz 1a AufenthG 2.524 13. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80 Absatz 5 VwGO 232 14. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach § 456a StPO 116 15. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO 142 16. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer Stelle nach § 72 (4) AufenthG 50 17. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG Asylfolgeantrag 4.683 18. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG Weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung bevorstehen erteilt 6.358 19. Nach § 60a Absatz 2 Satz 13 AufenthG (Altfall) Vaterschaftsanerkennung 0 20. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4 AufenthG (Altfall) Ausbildungsduldung 4 21. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60b Absatz 1 AufenthG Ungeklärte Identität 16.578 22. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 i. V. m. § 60c Absatz 1 AufenthG Ausbildungsduldung 2.405 23. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 i. V. m. § 60c Absatz 7 AufenthG Erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen 234 24. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 i. V. m. § 60d Absatz 1 AufenthG Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Beschäftigter 870 25. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 1 AufenthG Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Ehegatte/ Lebenspartner 298 26. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 2 AufenthG Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/minderjährige ledige Kinder 58 27. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 i. V. m. § 60d Absatz 4 AufenthG Beschäftigungsduldung/Ermessen/Beschäftigter (erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen) 30 28. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 4 i. V. m. Absatz 1 AufenthG Beschäftigungsduldung/Ermessen/Ehegatte/Lebenspartner 35 29. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60d Absatz 4 i. V. m. Absatz 2 AufenthG Beschäftigungsduldung/Ermessen/minderjährige ledige Kinder 16 30. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4 AufenthG Verfahren nach § 85a AufenthG 117 31. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60c Absatz 6 Satz 1 AufenthG Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt 73 32. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG i. V. m. § 60c Absatz 6 Satz 2 AufenthG Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss 34 33. Duldung nach § 60a Absatz 2 Satz 1 AufenthG (Altfall) Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unmöglich (Altfall) 118 Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. insgesamt 227 3.043 44.519 25.136 2.359 62.543 127 6.282 0 465 darunter: Irak 7 333 5.011 2.447 49 7.167 2 1.086 0 55 Türkei 11 240 4.969 2.424 167 5.453 11 517 0 43 Russische Föd. 10 224 2.514 1.264 111 4.210 1 422 0 107 Syrien 3 280 1.494 938 61 4.229 5 151 0 13 Afghanistan 3 214 1.890 327 24 3.273 6 311 0 8 Nigeria 3 119 2.362 2.502 38 2.487 4 167 0 6 Iran 3 125 2.155 426 47 2.054 224 0 13 Serbien 5 125 992 1.718 193 2.412 17 215 0 21 Georgien 1 68 864 1.043 158 1.814 1 339 0 27 Ungeklärt 21 44 1.846 401 13 1.069 4 75 0 17 Guinea 0 55 1.808 395 31 885 3 121 0 1 Nordmazedonien 0 101 434 903 153 1.678 2 111 0 14 Libanon 7 59 1.644 342 19 998 3 63 0 7 Ukraine 1 103 211 174 24 2.284 6 125 0 15 Somalia 0 52 943 206 10 1.104 2 101 0 0 Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. insgesamt 6.192 2.524 232 116 142 50 4.683 6.358 0 4 darunter: Irak 299 36 23 3 18 2 384 337 0 0 Türkei 247 318 27 30 24 6 559 947 0 0 Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. Russische Föd. 301 20 14 3 4 1 432 190 0 0 Syrien 599 354 12 2 6 0 410 1.083 0 0 Afghanistan 1.910 224 7 4 11 0 356 638 0 0 Nigeria 140 23 8 1 6 2 165 163 0 0 Iran 147 24 11 4 2 0 201 91 0 1 Serbien 102 52 9 11 23 8 164 205 0 0 Georgien 35 5 3 1 5 1 133 355 0 0 Ungeklärt 94 31 1 1 0 1 78 125 0 1 Guinea 54 353 3 3 1 0 49 83 0 0 Nordmazedonien 100 16 5 3 2 1 206 303 0 0 Libanon 34 13 2 2 0 0 68 29 0 1 Ukraine 304 12 4 2 3 0 71 11 0 0 Somalia 244 203 8 3 4 0 110 82 0 4 Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. insgesamt 16.578 2.405 234 870 298 58 30 35 16 117 darunter: Irak 856 334 27 319 88 13 4 9 1 0 Türkei 1.059 420 26 64 36 4 5 4 1 4 Russische Föd. 601 49 1 6 2 2 1 1 1 0 Syrien 199 54 6 8 3 0 2 0 0 0 Afghanistan 159 53 4 16 4 0 2 2 0 2 Nigeria 936 77 7 55 29 4 1 0 5 9 Iran 839 152 11 40 15 2 1 1 0 0 Serbien 171 17 2 1 1 0 1 0 9 Georgien 154 126 10 12 4 6 0 1 0 0 Ungeklärt 1.063 11 2 2 3 0 0 0 0 1 Guinea 684 103 30 28 8 1 1 1 0 2 Nordmazedonien 42 2 0 4 0 0 1 1 0 7 Libanon 657 18 2 14 1 0 0 0 0 0 Ukraine 66 14 0 4 2 1 1 0 1 0 Somalia 293 12 6 16 3 0 3 0 0 0 Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen insgesamt 73 34 118 185.868 darunter: Irak 7 3 3 18.923 Türkei 9 1 5 17.631 Russische Föd. 4 1 6 10.503 Syrien 0 0 0 9.912 Afghanistan 3 0 2 9.453 Nigeria 2 1 0 9.322 Iran 3 2 1 6.595 Serbien 0 0 3 6.477 Georgien 6 1 0 5.173 Ungeklärt 1 0 4 4.909 Guinea 3 5 0 4.711 Nordmazedonien 0 0 0 4.089 Libanon 0 1 0 3.984 Ukraine 0 0 1 3.440 Somalia 2 1 1 3.413 Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Länder insgesamt 227 3.043 44.519 25.136 2.359 62.543 127 6.282 0 465 davon: Baden-Württemberg 25 79 5.280 4.118 220 5.889 4 61 0 17 Bayern 12 227 4.030 3.080 252 5.381 22 932 0 25 Berlin 50 24 3.992 1.549 152 4.154 12 1.278 0 77 Brandenburg 6 146 2.368 284 18 2.546 408 0 28 Bremen 0 41 423 944 399 996 5 409 0 0 Hamburg 0 3 1.059 315 62 964 2 26 0 13 Hessen 5 64 2.222 735 114 3.298 14 693 0 3 Mecklenburg- Vorpommern 1 41 1.096 79 24 1.299 2 109 0 23 Niedersachsen 63 317 4.400 2.603 279 7.030 16 926 0 79 Nordrhein-Westfalen 10 1.071 11.096 7.629 537 16.996 19 748 0 107 Rheinland-Pfalz 9 67 1.881 878 92 1.718 408 0 17 Saarland 0 219 203 140 16 811 26 0 0 Sachsen 1 100 2.818 1.143 50 4.049 9 57 0 24 Sachsen-Anhalt 2 111 714 217 18 1.223 46 0 7 Schleswig-Holstein 42 413 2.025 1.157 86 4.588 19 45 0 40 Thüringen 1 120 912 265 40 1.601 3 110 0 5 Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. Länder insgesamt 6.192 2.524 232 116 142 50 4.683 6.358 0 4 davon: Baden-Württemberg 677 186 10 5 7 3 369 3.350 0 1 Bayern 704 72 29 4 31 6 957 110 0 0 Berlin 658 205 3 45 3 3 361 6 0 0 Brandenburg 43 123 10 0 2 0 254 188 0 0 Bremen 20 85 6 6 1 1 94 46 0 0 Hamburg 1.908 144 10 36 6 15 82 790 0 0 Hessen 585 105 9 2 12 0 76 326 0 0 Mecklenburg- Vorpommern 52 25 0 0 0 0 138 15 0 0 Niedersachsen 139 145 55 4 20 1 840 206 0 1 Nordrhein-Westfalen 562 1.121 45 8 28 15 633 728 0 2 Rheinland-Pfalz 116 32 3 4 4 2 297 128 0 0 Saarland 44 25 0 0 1 0 15 179 0 0 Sachsen 443 66 29 0 8 2 171 27 0 0 Sachsen-Anhalt 55 80 7 0 3 1 138 37 0 0 Schleswig-Holstein 75 83 10 1 1 1 49 51 0 0 Thüringen 111 27 6 1 15 0 209 171 0 0 Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Länder insgesamt 16.578 2.405 234 870 298 58 30 35 16 117 davon: Baden-Württemberg 2.488 308 65 117 176 13 3 12 4 6 Bayern 2.758 366 26 131 12 8 2 3 6 3 Berlin 1.009 119 39 8 0 0 5 0 0 37 Brandenburg 797 41 3 12 1 0 0 0 0 3 Bremen 82 30 0 3 4 0 0 0 1 3 Hamburg 249 65 4 44 1 3 0 0 2 0 Hessen 884 112 6 21 9 4 1 1 0 9 Mecklenburg- Vorpommern 695 17 1 11 2 1 0 0 0 1 Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Niedersachsen 1.369 254 13 140 32 12 1 2 0 31 Nordrhein-Westfalen 2.345 633 56 152 20 8 6 6 2 18 Rheinland-Pfalz 833 163 3 53 5 1 5 2 0 0 Saarland 84 10 0 7 0 0 0 0 0 0 Sachsen 1.170 89 10 101 14 5 2 6 1 3 Sachsen-Anhalt 1.256 33 2 19 4 1 1 1 0 2 Schleswig-Holstein 317 129 2 25 1 0 3 2 0 1 Thüringen 242 36 4 26 17 2 1 0 0 0 Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen Länder insgesamt 73 34 118 185.868 davon: Baden-Württemberg 14 10 11 23.528 Bayern 13 3 8 19.213 Berlin 3 8 17 13.817 Brandenburg 5 0 6 7.292 Bremen 0 0 1 3.600 Hamburg 4 2 6 5.815 Hessen 1 0 6 9.317 Mecklenburg-Vorpommern 1 0 1 3.634 Niedersachsen 6 2 14 19.000 Nordrhein-Westfalen 12 7 15 44.635 Rheinland-Pfalz 4 2 14 6.741 Saarland 0 0 1 1.781 Sachsen 4 0 0 10.402 Sachsen-Anhalt 0 0 4 3.982 Schleswig-Holstein 1 0 11 9.178 Thüringen 5 0 3 3.933 Angaben zu der Teilfrage, wie viele geduldete Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG hatten, können zum Stichtag 31. Juli 2025 den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis nach § 104c 7.687 Länder: Baden-Württemberg 593 Bayern 558 Berlin 237 Brandenburg 457 Bremen 178 Hamburg 163 Hessen 317 Mecklenburg-Vorpommern 198 Niedersachsen 987 Nordrhein-Westfalen 2.232 Rheinland-Pfalz 282 Saarland 16 Sachsen 352 Sachsen-Anhalt 123 Schleswig-Holstein 908 Thüringen 86 Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis nach § 104c 7.687 Staatsangehörigkeiten insgesamt darunter: Irak 1.258 Russische Föderation 1.203 Serbien 427 Libanon 380 Afghanistan 341 Nigeria 296 Ungeklärt 287 Iran 284 Kosovo 264 Armenien 232 Türkei 223 Pakistan 183 Äthiopien 173 Nordmazedonien 158 Somalia 146 19. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltsgestattung erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 303 330 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung, darunter 200 234 männliche, 102 815 weibliche und 90 diverse sowie 191 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 85 674 Personen waren unter 18 Jahre alt, 217 644 Personen 18 Jahre oder älter und bei 12 Personen ist das Alter unbekannt. 294 919 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 8 404 Personen sechs Jahre oder länger, bei sieben Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit Aufenthaltsgestattung 303.330 Länder Baden-Württemberg 48.662 Bayern 45.483 Berlin 13.416 Brandenburg 7.550 Bremen 2.586 Hamburg 7.366 Hessen 27.137 Mecklenburg-Vorpommern 5.959 Niedersachsen 37.739 Nordrhein-Westfalen 52.232 Rheinland-Pfalz 12.739 Saarland 3.467 Sachsen 13.554 Sachsen-Anhalt 8.597 Schleswig-Holstein 9.641 Thüringen 7.202 Personen mit Aufenthaltsgestattung 303.330 Staatsangehörigkeiten insgesamt darunter: Türkei 67.503 Syrien 60.866 Afghanistan 43.761 Irak 21.326 Iran 13.855 Russische Föderation 9.927 Somalia 6.528 Kolumbien 5.749 Ungeklärt 5.304 Venezuela 4.709 Nigeria 4.637 Guinea 4.551 Pakistan 2.974 Kamerun 2.649 Armenien 2.248 20. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Ankunftsnachweis (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie lang ist deren aktuelle durchschnittliche Gültigkeit, wenn nur Personen betrachtet werden, die 2025 einen Asylantrag gestellt haben? Zum 31. Juli 2025 lebten in Deutschland 2 534 Personen mit einem Ankunftsnachweis, darunter 1 470 männliche, 1 062 weibliche, eine diverse sowie eine Person mit unbekanntem Geschlecht. 770 Personen waren unter 18 Jahre alt, 1 764 waren 18 Jahre oder älter. Die Aufteilung nach Ländern und Hauptstaatsangehörigkeiten kann den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausgewertet wurden im AZR die Personen, die zum Stichtag 31. Juli 2025 noch im Besitz eines gültigen Ankunftsnachweises waren. Personen mit Ankunftsnachweis 2.534 Länder: Baden-Württemberg 355 Bayern 354 Berlin 70 Brandenburg 138 Bremen 34 Hamburg 28 Hessen 41 Mecklenburg-Vorpommern 36 Niedersachsen 156 Nordrhein-Westfalen 879 Rheinland-Pfalz 128 Saarland 2 Sachsen 88 Sachsen-Anhalt 89 Schleswig-Holstein 42 Thüringen 94 Personen mit Ankunftsnachweis Staatsangehörigkeiten insgesamt 2.534 darunter: Afghanistan 464 Syrien 348 Türkei 287 Russische Föderation 86 China 81 Somalia 80 Georgien 60 Irak 59 Iran 55 Vietnam 52 Algerien 52 Venezuela 51 Marokko 51 Nigeria 45 Guinea 43 Betrachtet man die Fälle von Personen mit Ankunftsnachweisen, die im Jahr 2025 einen Asylantrag stellten, so ergibt sich bei diesen Fällen eine durchschnittliche Gültigkeit der Ankunftsnachweise von etwa 10 Tagen. 21. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 bzw. Absatz 2 AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren und zudem angeben, wie viele dieser Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung, Duldung oder einen sonstigen oder keinen Aufenthaltstitel hatten), und wie bewertet die Bundesregierung diese Zahlen vor dem Hintergrund der Erwartungen zu den Auswirkungen der Neuregelung des Chancen-Aufenthaltsrechts (bitte ausführen)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 23 240 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG erfasst. Davon waren 7 755 Personen unter 18 Jahre alt und 15 484 Personen über 17 Jahre alt und bei einer Person ist das Alter unbekannt. Die weiteren statistischen Daten können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden: Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG § 104c Absatz 1 AufenthG § 104c Absatz 2 AufenthG Summe Gesamt 23.084 156 23.240 männlich 14.163 92 14.255 weiblich 8.902 64 8.966 unbekannt 19 0 19 weniger als 6 Jahre aufhältig 3.397 17 3.414 6 Jahre oder länger aufhältig 19.672 139 19.811 unbekannt 15 0 15 Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG § 104c Absatz 1 AufenthG § 104c Absatz 2 AufenthG Summe Länder insgesamt 23.084 156 23.240 davon: Baden-Württemberg 2.992 11 3.003 Bayern 2.049 11 2.060 Berlin 1.793 5 1.798 Brandenburg 1.284 23 1.307 Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG § 104c Absatz 1 AufenthG § 104c Absatz 2 AufenthG Summe Bremen 186 6 192 Hamburg 493 1 494 Hessen 1.607 23 1.630 Mecklenburg-Vorpommern 254 1 255 Niedersachsen 1.800 7 1.807 Nordrhein-Westfalen 7.445 49 7.494 Rheinland-Pfalz 635 4 639 Saarland 108 3 111 Sachsen 1.050 4 1.054 Sachsen-Anhalt 377 0 377 Schleswig-Holstein 747 6 753 Thüringen 264 2 266 Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG § 104c Absatz 1 AufenthG § 104c Absatz 2 AufenthG Summe alle Staatsangehörigkeiten 23.084 156 23.240 darunter: Irak 3.549 26 3.575 Russische Föderation 3.023 36 3.059 Nigeria 1.480 4 1.484 Türkei 964 20 984 Pakistan 895 9 904 Serbien 887 5 892 Iran 858 0 858 Libanon 819 5 824 Ungeklärt 807 8 815 Afghanistan 686 1 687 Kosovo 614 4 618 Armenien 595 6 601 Äthiopien 580 1 581 Indien 570 5 575 Aserbaidschan 423 1 424 Angaben zu der Teilfrage, wie viele Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung hatten, können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. vorheriges Aufenthaltsrecht Anzahl Personen zum Stichtag 31.07.2025 Gesamt 23.345 darunter: Aufenthaltserlaubnis 2.619 Aufenthaltsgestattung 299 Duldung 18.118 keinen Aufenthaltstitel 2.290 Sonstiges 19 Das Chancen-Aufenthaltsrecht wird weiterhin von den potenziell berechtigten Personen gut angenommen. Das Absinken der Bestandszahlen im Zeitverlauf ist darauf zurückzuführen, dass immer mehr Personen die maximale Laufzeit von 18 Monaten erreicht haben und in andere aufenthaltsrechtliche Status wechseln. 22. Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit (bitte nach Bundesländern differenzieren)? Aus der beigefügten Tabelle ergibt sich die Anzahl der unbegleiteten minderjährigen Ausländerinnen und Ausländer (UMA), die sich am Stichtag 30. Juni 2025 in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit (vorläufige Schutzmaßnahmen und/oder Anschlussmaßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe) in den einzelnen Ländern befanden (Quelle: Bundesverwaltungsamt). Länder für UMA (Altverfahren nach 89d) für UMA – Vorläufige Inobhutnahme für UMA – Inobhutnahme für UMA – Anschlussmaßnahmen (HzE und sonstige) Summe aller jugendhilferechtlichen Zuständigkeiten (Stichtag: 31.06.2025) Baden-Württemberg 0 139 246 2.035 2.420 Bayern 6 62 526 2.231 2.825 Berlin 3 21 356 1.349 1.729 Brandenburg 2 42 66 335 445 Bremen 1 45 23 196 265 Hamburg 0 21 228 233 482 Hessen 12 108 239 1.051 1.410 Mecklenburg- Vorpommern 0 3 95 390 488 Niedersachsen 1 21 383 1.684 2.089 Nordrhein-Westfalen 15 154 1.076 4.763 6.008 Rheinland-Pfalz 4 30 69 1.209 1.312 Saarland 0 10 24 104 138 Sachsen 0 14 91 765 870 Sachsen-Anhalt 0 5 68 389 462 Schleswig-Holstein 0 3 65 576 644 Thüringen 3 12 65 337 417 Summe aller Zuständigkeiten 47 690 3.620 17.647 22.004 23. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG (bitte nach Absätzen sowie nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 281 550 Personen mit einer Niederlassungserlaubnis (NE) nach § 26 AufenthG erfasst. 4 685 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 281.550 1. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Altfall – Asyl/GFK nach 3 Jahren) 13.081 2. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (Altfall – aus humanitären Gründen nach 7 Jahren) 38.494 3. nach § 26 Absatz 3 Satz 2 AufenthG (Altfall – Resettlement nach 3 Jahren) erteilt am… 166 4. nach § 26 Absatz 3 Satz 3 AufenthG (Asyl/GFK nach 3 Jahren) 21.712 5. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Asyl/GFK nach 5 Jahren) 89.248 6. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 3 AufenthG (Resettlement nach 3 Jahren) 711 7. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 1 AufenthG (Resettlement nach 5 Jahren) 3.519 8. nach § 26 Absatz 3 Satz 5 i. V. m. § 35 AufenthG (Kinder mit Einreise vor Vollendung des 18. Lebensjahrs) 14.768 9. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (aus humanitären Gründen nach 5 Jahren) 99.851 Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe Gesamt 13.081 38.494 166 21.712 89.248 711 3.519 14.768 99.851 281.550 männlich 7.866 20.966 101 13.349 65.711 450 2.614 8.443 60.232 179.732 weiblich 5.213 17.490 65 8.337 23.499 261 902 6.313 39.526 101.606 unbekannt 1 38 0 26 36 0 3 12 93 209 divers 1 0 0 0 2 0 0 0 0 3 unter 18 Jahre 306 1 5 936 1.520 29 40 1.898 2.153 6.888 18 Jahre oder älter 12.775 38.492 161 20.775 87.727 682 3.479 12.870 97.693 274.654 unbekannt 0 1 0 1 1 0 0 0 5 8 Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe Gesamt 13.081 38.494 166 21.712 89.248 711 3.519 14.768 99.851 281.550 Länder Baden- Württemberg 4.082 7.057 4 1.193 10.833 126 828 1.778 12.666 38.567 Bayern 1.291 5.086 9 1.654 11.141 34 255 968 10.725 31.163 Berlin 123 2.483 1.703 4.812 32 87 17 8.131 17.388 Brandenburg 38 322 120 1.330 3 50 161 1.032 3.056 Bremen 31 314 571 1.914 21 94 437 1.952 5.334 Hamburg 164 675 651 1.285 13 58 15 2.557 5.418 Hessen 3.241 5.258 5 940 9.552 53 379 1.654 8.925 30.007 Mecklenburg- Vorpommern 85 275 23 593 1 19 83 362 1.441 Niedersachsen 787 3.203 2 4.355 9.519 115 364 2.113 10.736 31.194 Nordrhein- Westfalen 2.546 10.150 125 7.512 23.444 238 945 4.959 30.784 80.703 Rheinland- Pfalz 135 1.430 1 953 3.665 32 136 601 4.191 11.144 Saarland 83 618 596 3.053 6 93 776 1.543 6.768 Sachsen 181 445 267 2.909 5 65 429 2.050 6.351 Sachsen- Anhalt 173 403 20 65 1.492 7 36 190 774 3.160 Schleswig- Holstein 93 565 956 2.177 20 68 380 2.262 6.521 Thüringen 28 210 153 1.529 5 42 207 1.161 3.335 Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG nach Staatsangehörigkeiten 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Gesamt Gesamt 13.081 38.494 166 21.712 89.248 711 3.519 14.768 99.851 281.550 Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG nach Staatsangehörigkeiten 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Gesamt darunter: Syrien 382 297 8 3.061 38.346 128 1.464 6.974 7.202 57.862 Irak 2.366 741 51 5.024 12.181 165 413 2.465 4.782 28.188 Türkei 3.304 2.795 21 4.687 5.894 151 294 453 9.558 27.157 Kosovo 1.149 7.679 3 616 611 17 59 240 15.181 25.555 Afghanistan 710 723 6 1.446 6.071 35 222 1.909 13.757 24.879 Serbien 195 2.709 4 217 210 8 30 293 10.248 13.914 Iran 1.255 344 22 1.927 6.988 55 226 323 1.630 12.770 Bosnien und Herzegowina 48 9.099 8 32 22 2 10 28 3.126 12.375 Eritrea 500 156 1 439 7.370 17 308 213 869 9.873 Vietnam 159 3.143 2 192 263 10 16 5 3.287 7.077 Ungeklärt 77 404 2 475 1.897 13 54 286 1.664 4.872 Russische Föderation 258 531 5 673 1.009 14 31 171 2.130 4.822 Sri Lanka 475 780 1 518 602 10 22 9 1.064 3.481 Somalia 206 155 284 1.169 4 62 196 1.339 3.415 Libanon 20 426 2 53 100 4 7 47 2.446 3.105 24. Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren) wurden im ersten Halbjahr 2025 durch das BAMF bzw. – soweit vorliegend – durch Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei sich die 15 wichtigsten Herkunftsländer auf die Anzahl der Entscheidungen beziehen. BAMF 01.01.– 30.06.2025 Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG Herkunftsländer insgesamt 1.608 16.748 2.634 8.082 davon männlich 486 8.183 1.571 6.852 weiblich 1.122 8.565 1.063 1.230 unter 18 Jahre (< 18 Jahre) 852 7.982 1.058 2.366 über 17 Jahre (18+ Jahre) 756 8.766 1.576 5.716 BAMF 01.01.– 30.06.2025 Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG Herkunftsländer insgesamt 1.608 16.748 2.634 8.082 darunter Türkei 132 2.473 125 29 Afghanistan 572 7.846 232 5.011 Syrien - 4 12 10 Iran 106 1.387 115 51 Irak 14 870 141 245 Russische Föd. 46 171 81 23 Somalia 207 1.249 266 1.418 Guinea 151 346 110 163 Kolumbien 5 5 - 4 Venezuela 35 38 25 204 Nigeria 13 76 13 150 Ungeklärt 2 42 83 22 Eritrea 36 1.142 323 64 Pakistan 18 124 3 33 Georgien 1 2 2 4 Gerichte 01.01.– 30.06.2025 Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG Herkunftsländer insgesamt 88 1.653 459 1.222 davon männlich 50 1.039 308 677 weiblich 38 614 151 545 unter 18 Jahre (< 18 Jahre) 16 221 97 392 über 17 Jahre (18+ Jahre) 72 1.432 362 830 Gerichte 01.01.– 30.06.2025 Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG subsidiärer Schutz gem. § 4 Absatz 1 AsylG Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG Herkunftsländer insgesamt 88 1.653 459 1.222 darunter: Türkei 39 391 30 58 Syrien - 10 - 30 Irak 1 132 50 307 Afghanistan 3 95 11 142 Iran 14 430 9 22 Russische Föd. 4 24 64 20 Georgien 1 6 9 6 Kolumbien - 6 1 - Nigeria 2 9 3 75 Somalia - 18 5 55 Pakistan - 104 - 22 Gerichte 01.01.– 30.06.2025 Anerkennungen als Asylberechtigte nach Artikel 16a GG Gewährungen von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG subsidiärer Schutz gem. § 4 Absatz 1 AsylG Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 u. 7 AufenthG Venezuela 1 10 8 140 Armenien - - - 26 Nordmazedonien - - - 12 Guinea - 14 2 9 25. Wie viele (rechts- oder bestandskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten zum 30. Juni 2025 mit welchem Aufenthaltsstatus (bitte Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 3 AufenthG gesondert auflisten und bei befristeten Aufenthalten zudem differenzieren, nach welchen Abschnitten des AufenthG die Aufenthaltstitel erteilt wurden) in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Status, Bundesländern, Jahr der Asylentscheidung und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Zum 31. Juli 2025 waren im AZR 947 194 Personen mit einem abgelehnten Asylantrag erfasst, darunter 607 971 männliche, 338 456 weibliche, 23 diverse und 744 Personen unbekannten Geschlechts. 151 378 Personen waren unter 18 Jahre alt, 795 721 Personen waren über 18 Jahre oder älter und bei 95 Personen ist das Alter unbekannt. 164 317 Personen hatten eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG. Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Asylablehnung im AZR im Regelfall nicht gelöscht wird, die zugrundeliegende Asylentscheidung daher u. U. viele Jahre zurückliegen kann und der Ausländer zwischenzeitlich das Aufenthaltsrecht ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Eine im AZR gespeicherte Asylablehnung allein bedeutet also nicht, dass diese Person etwa ausreisepflichtig wäre. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen mit abgelehntem Asylantrag Aufenthaltsdauer Gesamt 947.194 seit weniger als sechs Jahren 236.147 seit sechs Jahren oder länger 710.786 Aufenthaltsdauer unbekannt 261 Aufenthaltsstatus von Personen mit einem abgelehnten Asylantrag in Prozent unbefristete Aufenthaltsrechte 28,7 befristete Aufenthaltsrechte 54,3 davon wegen    völkerrechtlicher, humanitärer oder politischer Gründe 31,2    Antrag auf einen Aufenthaltstitel gestellt 12,5    familiärer Gründe 6,0    besonderer Aufenthaltsrechte 2,7    Erwerbstätigkeit 1,6    Bildung/Ausbildung 0,2    übriges 0,1 sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 17,0 Personen mit abgelehntem Asylantrag Gesamt 947.194 Personen mit abgelehntem Asylantrag Gesamt Länder Baden-Württemberg 113.458 Bayern 114.662 Berlin 69.923 Brandenburg 19.893 Bremen 15.345 Hamburg 34.537 Hessen 83.064 Mecklenburg-Vorpommern 10.428 Niedersachsen 88.946 Nordrhein-Westfalen 247.027 Rheinland-Pfalz 42.100 Saarland 8.439 Sachsen 33.295 Sachsen-Anhalt 16.131 Schleswig-Holstein 34.027 Thüringen 15.919 Personen mit abgelehntem Asylantrag nach Staatsangehörigkeiten Gesamt 947.194 darunter: Afghanistan 170.922 Türkei 91.317 Kosovo 68.304 Irak 64.423 Serbien 47.531 Nigeria 33.512 Syrien 31.037 Russische Föderation 29.069 Vietnam 27.860 Nordmazedonien 20.004 Iran 19.078 Albanien 19.009 Libanon 18.964 Pakistan 17.711 Armenien 15.877 Jahr der Asylentscheidung (Antrag abgelehnt) 947.194 vor 1990 3.244 1990 4.743 1991 5.865 1992 7.476 1993 14.065 1994 15.483 1995 16.705 1996 17.353 1997 17.099 1998 17.451 1999 17.830 2000 25.699 2001 20.629 2002 23.184 2003 22.385 2004 18.624 2005 15.933 2006 13.083 2007 8.747 2008 5.089 2009 5.092 2010 7.484 2011 8.442 2012 11.451 2013 12.609 2014 11.778 2015 19.461 2016 40.094 2017 66.909 2018 54.131 2019 62.530 2020 67.120 2021 66.922 2022 78.755 2023 48.383 2024 48.299 2025 23.916 unbekannt 23.131 26. Wie viele der vor 2020 bzw. im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023 bzw. 2024 (bitte differenzieren) rechts- oder bestandskräftig abgelehnten Asylsuchenden, die zugleich ausreisepflichtig sind, hielten sich zum 30. Juni 2025 in Deutschland auf (bitte jeweils auch nach den zehn wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 132 761 in Deutschland aufhältige ausreisepflichtige Personen erfasst, bei denen ein Asylstatus rechtskräftig abgelehnt wurde. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Anzahl der abgelehnten Asylsuchenden vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Summe Summe 35.281 11.893 14.551 20.337 18.668 21.756 10.275 132.761 Irak 2.933 1.936 2.612 4.296 2.263 1.756 629 16.425 Türkei 1.156 584 788 1.602 2.588 3.547 1.629 11.894 Russische Föd. 2.238 973 1.119 1.028 759 933 520 7.570 Nigeria 1.247 1.035 1.537 1.645 968 711 291 7.434 Afghanistan 1.553 559 374 666 663 1.595 1.322 6.732 Iran 1.168 770 919 985 616 481 237 5.176 Serbien 2.952 199 196 345 483 491 171 4.837 Georgien 419 207 326 891 1.404 1.126 176 4.549 Syrien 498 316 427 669 542 732 575 3.759 Guinea 683 405 593 511 365 397 255 3.209 a) Wie ist der Unterschied zwischen den Angaben der Bundesregierung in ihren Antworten zu den Fragen 25 bzw. 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192 zu Frage 25 bzw. 26 zu erklären, wonach sich insgesamt 933 535 (Frage 25) bzw. 179 586 (Frage 26) rechts- bzw. bestandskräftig abgelehnte Asylsuchende Ende 2024 in Deutschland aufgehalten haben sollen? Der Unterschied zwischen den Angaben der Bundesregierung zu Frage 25 bzw. 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192 ist dadurch zu erklären, dass in der damaligen Frage 26 nur ausreisepflichtige Personen mit einem im AZR erfassten abgelehnten Asylantrag ausgewertet wurden (179 586), während in der damaligen Frage 25 alle Aufhältigen aufgeführt wurden, bei denen im AZR eine Asylablehnung erfasst war (933 535). Die Angaben in der damaligen Frage 26 entsprachen also sinngemäß der Antwort zu der jetzigen Frage 26 (siehe oben). b) Wie lauten die gegebenenfalls korrigierten Angaben der Antwort zu Frage 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192, vor dem Hintergrund, dass sich die Summen zu den Jahren 2021, 2020 und „vor 2020“ in der ersten bzw. zweiten Tabelle unterscheiden bzw. vertauscht zu sein scheinen? Die Angaben der zweiten Tabelle in der Antwort der Bundesregierung zu Frage 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192 waren vertauscht. Die korrigierten Angaben können der folgenden Tabelle entnommen werden. Anzahl der abgelehnten Asylsuchenden vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 Summe Summe 13.255 6.652 8.774 31.106 53.532 66.267 179.586 Afghanistan 1.751 393 452 10.635 17.216 17.468 47.915 Irak 1.998 1.183 1.458 4.243 4.579 3.283 16.744 Türkei 660 610 781 2.017 4.025 6.946 15.039 Syrien 394 205 1.041 869 1.974 6.651 11.134 Russische Föderation 1.389 545 488 948 1.717 2.283 7.370 Nigeria 696 531 727 1.732 2.170 1.492 7.348 Georgien 157 64 193 928 2.288 2.021 5.651 Iran 1.092 620 556 898 1.257 1.140 5.563 Somalia 305 127 170 689 1.244 1.659 4.194 Pakistan 483 174 300 490 764 634 2.845 27. Wie viele Personen waren zum 30. Juni 2025 im Ausländerzentralregister erfasst, die weder einen Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine Aufenthaltsgestattung besaßen (bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele EU-Bürgerinnen und EU-bürger waren hierunter, wie viele Ausreisepflichtige (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele abgelehnte Asylsuchende (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren) und wie viele ausreisepflichtige abgelehnte Asylsuchende (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 4 479 649 Personen erfasst, bei denen im AZR weder ein Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine Aufenthaltsgestattung gespeichert war, darunter 3 977 603 EU- und EWR-Bürger. Neben EU- und EWR-Bürgern sind Personen enthalten, deren Aufenthaltstitel erloschen ist, widerrufen oder zurückgenommen wurde, bei denen die Prüfung der Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels andauert oder zu denen keinerlei aufenthaltsrechtlicher Status im AZR erfasst ist. Auch Personen, die in Haft untergebracht sind, können enthalten sein. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder Aufenthaltsgestattung 4.479.649 Geschlecht männlich 2.449.925 weiblich 2.018.554 divers 76 unbekannt 11.094 Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder Aufenthaltsgestattung 4.479.649 nach Alter unter 18 Jahre 766.318 18 Jahre und älter 3.713.255 unbekannt 76 Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus nach Aufenthaltsdauer 4.479.649 unter sechs Jahren 1.924.765 sechs Jahre und länger 2.554.646 Aufenthaltsdauer unbekannt 238 Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus nach Ländern 4.479.649 Baden-Württemberg 716.281 Bayern 920.603 Berlin 299.982 Brandenburg 64.073 Bremen 34.691 Hamburg 86.610 Hessen 430.909 Mecklenburg-Vorpommern 39.989 Niedersachsen 343.880 Nordrhein-Westfalen 952.562 Rheinland-Pfalz 225.824 Saarland 49.406 Sachsen 103.538 Sachsen-Anhalt 51.057 Schleswig-Holstein 102.732 Thüringen 57.512 Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus, darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten 4.479.649 Rumänien 885.804 Polen 777.160 Bulgarien 412.576 Italien 365.683 Kroatien 252.004 Griechenland 213.404 Ungarn 201.629 Spanien 152.827 Niederlande 100.056 Frankreich 95.846 Österreich 95.401 Portugal 87.219 Slowakische Republik 58.572 Ukraine 56.604 Tschechische Republik 55.482 Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht darunter: 25.724 Rumänien 3.373 Bulgarien 1.765 Polen 1.709 Kroatien 1.375 Serbien 1.224 Albanien 1.107 Türkei 1.097 Moldau (Republik) 835 Ukraine 643 Italien 617 Irak 593 Kosovo 578 Bosnien und Herzegowina 578 Afghanistan 500 Georgien 499 Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag nach Aufenthaltsdauer 30.915 seit weniger als sechs Jahren 10.985 seit sechs Jahren oder länger 19.928 Aufenthaltsdauer unbekannt 2 Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag, darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten 30.915 Rumänien 4.289 Polen 3.693 Bulgarien 2.301 Afghanistan 1.730 Serbien 1.467 Albanien 1.279 Kosovo 1.198 Türkei 1.024 Kroatien 891 Nordmazedonien 833 Ungarn 717 Irak 695 Bosnien und Herzegowina 511 Moldau (Republik) 493 Italien 483 Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht nach Aufenthaltsdauer 6.750 seit weniger als sechs Jahren 2.993 seit sechs Jahren oder länger 3.757 Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag und Ausreisepflicht, darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten 6.750 Serbien 654 Türkei 434 Irak 373 Albanien 364 Kosovo 344 Rumänien 325 Moldau (Republik) 234 Russische Föderation 231 Afghanistan 229 Nordmazedonien 228 Bosnien und Herzegowina 219 Pakistan 184 Nigeria 176 Kroatien 133 Georgien 125 28. Wie viele in Deutschland lebende Personen waren zum Stand 30. Juni 2025 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Geschlecht 58.241 männlich 31.207 weiblich 26.862 unbekannt 172 Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Alter 58.241 unter 18 Jahre 2.204 18 Jahre oder älter 56.037 Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Aufenthaltsdauer 58.241 weniger als sechs Jahre 5.008 seit sechs Jahren oder länger 53.232 unbekannt 1 Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Ländern 58.241 Baden-Württemberg 17.149 Bayern 10.127 Berlin 1.645 Brandenburg 129 Bremen 346 Hamburg 1.306 Hessen 5.117 Mecklenburg-Vorpommern 211 Niedersachsen 2.808 Nordrhein-Westfalen 14.368 Rheinland-Pfalz 2.511 Saarland 1.221 Sachsen 203 Sachsen-Anhalt 101 Schleswig-Holstein 920 Thüringen 79 Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 58.241 darunter: Italien 17.740 Griechenland 9.694 Frankreich 3.756 Portugal 3.257 Rumänien 2.553 Österreich 2.548 Polen 2.248 Niederlande 2.242 Türkei 2.147 Spanien 2.119 Vereinigte Staaten von Amerika 1.506 Kroatien 1.047 Bulgarien 868 Großbritannien mit Nordirland 679 Ungarn 656 29. Wie viele Personen hatten zum Stand 30. Juni 2025 einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt (bitte nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, den Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Geschlecht 886.377 männlich 473.033 weiblich 412.328 divers 43 unbekannt 973 Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Alter 886.377 unter 18 Jahre 201.562 18 Jahre oder älter 684.771 unbekannt 44 Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Aufenthaltsdauer 886.377 weniger als sechs Jahre 513.552 seit sechs Jahren oder länger 372.691 unbekannt 134 Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Ländern 886.377 Baden-Württemberg 127.704 Bayern 143.002 Berlin 30.542 Brandenburg 13.964 Bremen 3.565 Hamburg 88.039 Hessen 82.132 Mecklenburg-Vorpommern 10.597 Niedersachsen 45.927 Nordrhein-Westfalen 214.248 Rheinland-Pfalz 35.839 Saarland 5.997 Sachsen 29.829 Sachsen-Anhalt 17.408 Schleswig-Holstein 21.262 Thüringen 16.322 Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt darunter: 886.377 Syrien 110.068 Ukraine 120.259 Türkei 62.230 Afghanistan 52.054 Kosovo 40.031 Indien 38.914 Serbien 29.889 Irak 30.649 Bosnien und Herzegowina 22.377 China 21.974 Iran 21.290 Russische Föderation 21.263 Nordmazedonien 19.885 Albanien 19.304 Marokko 13.615 30. Wie viele Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern und gesondert nach den ausstellenden Mitgliedstaaten differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 30 041 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG, darunter 25 830 männliche und 4 169 weibliche sowie 42 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 233 Personen waren unter 18 Jahre alt und 29 808 Personen 18 Jahre oder älter. 20 753 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 9 288 Personen sechs Jahre oder länger. 1 804 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG darunter: 30.041 Albanien 3.722 Kosovo 3.470 Pakistan 3.188 Indien 2.423 Vietnam 2.276 Bosnien und Herzegowina 1.682 Bangladesch 1.443 Ghana 1.229 Nordmazedonien 1.203 Marokko 1.162 Italien 1.015 Nigeria 905 Türkei 861 China 669 Afghanistan 456 Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG* Ausstellender Mitgliedstaat 30.041 Italien 16.252 Griechenland 4.384 Slowenien 3.572 Spanien 2.041 Tschechische Republik 1.821 Slowakei 549 Polen 422 Österreich 393 Kroatien 89 Ungarn 60 Rumänien 60 Litauen 53 Portugal 52 Lettland 50 Deutschland 47 Estland 44 Frankreich 42 Bulgarien 38 Niederlande 33 Belgien 30 Schweden 15 Finnland 13 sowie weitere Staaten mit weniger als 10 Ausstellungen 17 * In Einzelfällen können mehrere Ausstellungen zu einer Person gespeichert sein. 31. Wie viele ausländische Personen waren zum 30. Juni 2025 zur Festnahme (mit dem Ziel der Abschiebung) bzw. zur Aufenthaltsermittlung (bitte differenzieren) ausgeschrieben (bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele dieser Personen lebten zum 30. Juni 2025 noch in Deutschland, und bei wie vielen erfolgte die jeweilige Ausschreibung im Jahr 2025? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 75 795 ausländische Personen zur Festnahme ausgeschrieben, darunter 64 516 männliche und 11 173 weibliche, 12 diverse sowie 94 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 594 Personen waren unter 18 Jahre alt und 73 195 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei sechs Personen war das Alter unbekannt. 47 169 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 13 277 Person sechs Jahre oder länger. Bei 15 349 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 39 743 Personen wurde im Jahr 2025 eine Ausschreibung zur Festnahme erfasst. Am 31. Juli 2025 waren 2 085 Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme, darunter aus 75.795 Georgien 5.905 Türkei 5.805 Albanien 4.889 Algerien 3.960 Syrien 3.648 Serbien 3.327 Marokko 3.094 Afghanistan 2.935 Nordmazedonien 2.804 Moldau (Republik) 2.649 Irak 2.547 Pakistan 2.320 Kosovo 2.022 Tunesien 1.858 Nigeria 1.742 Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 339 945 ausländische Personen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, darunter 285 262 männliche und 52 825 weibliche, 70 diverse sowie 1 788 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 5 712 Personen waren unter 18 Jahre alt und 334 148 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei 85 Personen war das Alter unbekannt. 149 205 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 37 400 Person sechs Jahre oder länger. Bei 153 340 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 162 620 Personen wurde im Jahr 2025 eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung erfasst. Am 31. Juli 2025 waren 22 532 Personen mit einer Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Personen mit einer Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung, darunter aus 339.945 Rumänien 37.000 Polen 22.622 Georgien 15.075 Türkei 13.514 Bulgarien 12.684 Ukraine 12.184 Algerien 11.324 Ungeklärt 11.264 Ohne Angabe 10.384 Irak 9.150 Marokko 8.955 Albanien 8.172 Syrien 7.921 Afghanistan 7.875 Moldau (Republik) 6.655 32. Wie viele Personen, die wegen einer Straftat nach § 95 Absatz 1 Nummer 3 oder Absatz 2 Nummer 1 AufenthG (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 11 des Ausländerzentralregistergesetzes [AZRG]: illegale Einreise/ Aufenthalt) verurteilt wurden, waren zum 30. Juni 2025 im AZR erfasst, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt noch in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Aufenthaltsstatus und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 6 208 Personen gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 des Ausländerzentralregistergesetzes (AZRG) erfasst. 3 649 Personen mit der genannten Speicherung hielten sich zum genannten Stichtag in Deutschland auf. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig 3.649 Geschlecht und Alter männlich 2.883 weiblich 764 unbekannt 2 18 Jahre oder älter 3.587 unter 18 Jahre 62 Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig 3.649 Aufenthaltsdauer unter sechs Jahre 1.043 sechs Jahre oder länger 2.606 unbekannt 0 Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig 3.649 Aufenthaltsstatus in % befristet 54,1 unbefristet 26,7 Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 19,2 Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig, darunter aus 3.649 Syrien 458 Türkei 437 Afghanistan 378 Irak 195 Kosovo 147 Russische Föderation 137 Nigeria 118 Vietnam 108 Somalia 106 Serbien 101 33. Wie viele Personen sind nach Angaben des AZR insgesamt bzw. im ersten Halbjahr 2025 nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt worden, und wie viele von ihnen lebten zu diesem Datum noch in der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG; bitte nach Aufenthaltsstatus, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Geschlecht und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 224 200 Personen im AZR erfasst, die nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt wurden, davon 15 803 Personen im Jahr 2025. Darunter waren 15 613 Personen, die sich laut AZR zum Stichtag noch in Deutschland aufhielten. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 15.613 Aufenthaltsstatus in % befristet 78,0 unbefristet 11,4 Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 10,6 Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 15.613 Aufenthaltsdauer unter sechs Jahre 11.115 sechs Jahre oder länger 4.498 unbekannt 0 Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 15.613 männlich 9.421 weiblich 6.173 divers 4 unbekannt 15 Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig Staatsangehörigkeiten insgesamt 15.613 darunter: Syrien 3.324 Afghanistan 2.319 Iran 1.187 Irak 1.101 Pakistan 863 Tunesien 772 Russische Föderation 771 Marokko 655 Ägypten 525 Philippinen 505 34. Wie viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 30. Juni 2025 in Deutschland, wie viele von ihnen hatten eine Duldung, wie viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende, wie viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende ohne Duldung, bei wie vielen von ihnen wurde die asylrechtliche Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaats festgestellt, und inwiefern kann festgestellt werden, dass sie deshalb als ausreisepflichtig gelten bzw. dass eine Überstellung geplant ist (bitte zu allen Unterfragen jeweils nach Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten auflisten), wie viele von ihnen befanden sich nach Angaben des AZR noch in einem Asylverfahren, hatten einen Schutzstatus erhalten oder waren Unionsangehörige ohne Entzug des Freizügigkeitsrechts (bitte differenzieren)? Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 226.600 Länder Baden-Württemberg 27.247 Bayern 24.529 Berlin 17.582 Brandenburg 8.168 Bremen 3.980 Hamburg 9.949 Hessen 13.099 Mecklenburg-Vorpommern 4.008 Niedersachsen 22.512 Nordrhein-Westfalen 53.405 Rheinland-Pfalz 8.293 Saarland 1.959 Sachsen 12.375 Sachsen-Anhalt 4.701 Schleswig-Holstein 10.412 Thüringen 4.381 Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 226.600 darunter: Türkei 20.945 Irak 20.878 Russische Föderation 11.470 Afghanistan 11.196 Syrien 10.842 Nigeria 10.057 Serbien 8.146 Iran 7.402 Georgien 6.294 Ungeklärt 5.338 Guinea 5.012 Nordmazedonien 4.868 Albanien 4.488 Ukraine 4.277 Libanon 4.243 Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 185.868 Länder Baden-Württemberg 23.528 Bayern 19.213 Berlin 13.817 Brandenburg 7.292 Bremen 3.600 Hamburg 5.815 Hessen 9.317 Mecklenburg-Vorpommern 3.634 Niedersachsen 19.000 Nordrhein-Westfalen 44.635 Rheinland-Pfalz 6.741 Saarland 1.781 Sachsen 10.402 Sachsen-Anhalt 3.982 Schleswig-Holstein 9.178 Thüringen 3.933 Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 185.868 darunter: Irak 18.923 Türkei 17.631 Russische Föderation 10.503 Syrien 9.912 Afghanistan 9.453 Nigeria 9.322 Iran 6.595 Serbien 6.477 Georgien 5.173 Ungeklärt 4.909 Guinea 4.711 Nordmazedonien 4.089 Libanon 3.984 Ukraine 3.440 Somalia 3.413 Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag* zum Stichtag 31. Juli 2025 132.761 Länder Baden-Württemberg 16.781 Bayern 14.247 Berlin 10.302 Brandenburg 4.984 Bremen 1.968 Hamburg 4.575 Hessen 6.968 Mecklenburg-Vorpommern 2.488 Niedersachsen 13.912 Nordrhein-Westfalen 29.630 Rheinland-Pfalz 5.473 Saarland 802 Sachsen 8.482 Sachsen-Anhalt 2.877 Schleswig-Holstein 6.440 Thüringen 2.832 Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag* zum Stichtag 31. Juli 2025 132.761 darunter: Irak 16.425 Türkei 11.894 Russische Föderation 7.570 Nigeria 7.434 Afghanistan 6.732 Iran 5.176 Serbien 4.837 Georgien 4.549 Syrien 3.759 Guinea 3.209 Nordmazedonien 3.045 Ungeklärt 3.044 Libanon 2.851 Pakistan 2.742 Indien 2.702 * Hinweis zu den Tabellen „mit abgelehntem Asylantrag“: Für die vorliegende Ausreisepflicht muss die im AZR gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein, da diese Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre Löschung gegeben sind (vgl. § 36 AZRG). Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit zurückliegen. Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 16.196 Länder Baden-Württemberg 1.289 Bayern 1.756 Berlin 1.979 Brandenburg 463 Bremen 132 Hamburg 1.752 Hessen 1.134 Mecklenburg-Vorpommern 207 Niedersachsen 1.624 Nordrhein-Westfalen 3.030 Rheinland-Pfalz 689 Saarland 59 Sachsen 961 Sachsen-Anhalt 288 Schleswig-Holstein 592 Thüringen 241 Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 16.196 darunter: Türkei 1.982 Irak 1.438 Afghanistan 967 Serbien 944 Albanien 602 Georgien 582 Russische Föderation 566 Moldau (Republik) 542 Iran 524 Kosovo 502 Nigeria 478 Nordmazedonien 411 Syrien 340 Pakistan 338 Rumänien 326 Ausreisepflichtige mit dem AZR-Sachverhalt „über Überstellung entschieden“ zum Stichtag 31. Juli 2025 3.410 Länder Baden-Württemberg 684 Bayern 471 Berlin 134 Brandenburg 170 Bremen 23 Hamburg 66 Hessen 96 Mecklenburg-Vorpommern 42 Niedersachsen 250 Nordrhein-Westfalen 917 Rheinland-Pfalz 73 Saarland 54 Sachsen 76 Sachsen-Anhalt 93 Schleswig-Holstein 187 Thüringen 74 Ausreisepflichtige mit dem AZR-Sachverhalt „über Überstellung entschieden“ zum Stichtag 31. Juli 2025 3.410 darunter: Syrien 760 Afghanistan 383 Russische Föderation 301 Nigeria 274 Irak 227 Türkei 146 Guinea 128 Iran 85 Algerien 84 Somalia 69 Gambia 53 China 53 Libanon 48 Marokko 48 Aserbaidschan 47 13 597 ausreisepflichtige Personen befanden sich nach Angaben des AZR zum Stichtag 31. Juli 2025 noch in einem Asylverfahren, bei 1 498 ausreisepflichtigen Personen war ein Schutzstatus erfasst. 2 273 Unionsangehörige waren ausreisepflichtig (ohne Entzug des Freizügigkeitsrechts). Erläuterung: Die Erlangung des EU-Freizügigkeitsrechts durch einen Ausländer bedeutet nicht automatisch, dass die vorher als Drittstaatsangehöriger erhaltene Ausreisepflicht erlischt. Vielmehr gilt die bisherige Ausreisepflicht rechtlich fort, solange eine Einzelfallprüfung der jeweils zuständigen Ausländerbehörde keinen anderen Sachverhalt ergibt und eine Löschung der Ausreisepflicht durch die Ausländerbehörde nicht erfolgt. 35. Was sind die genauen Gründe dafür, dass zum Zeitpunkt der Entstehung einer vollziehbaren Ausreisepflicht bei Duldungen keine belastbaren Angaben gemacht werden können (nachdem die Bundesregierung hierzu mehrfach nicht korrekt geantwortet hatte, vgl. Antwort zu Frage 35 auf Bundestagsdrucksache 21/192), wie bewertet die Bundesregierung dieses Informationsdefizit vor dem Hintergrund, dass es nach Auffassung der Fragesteller empirische Daten dazu geben sollte, wie viele Menschen in einem gewissen Zeitraum rechtskräftig ausreisepflichtig werden, um Zahlen zu Abschiebungen und Ausreisen hierzu ins Verhältnis setzen und damit beurteilen zu können, ob bzw. inwiefern es Defizite bei der Durchsetzung der Ausreisepflicht gibt (bitte begründen), und welche Maßnahmen sind seitens der Bundesregierung gegebenenfalls geplant, um in diesem Bereich zu verlässlicheren Aussagen kommen zu können (bitte darlegen)? Zu Personen, deren Ausreisepflicht nur aufgrund der Erteilung einer Duldung im AZR erfasst ist, kann aus technischen Gründen aus den Daten des AZR der Beginn sowie mögliche Unterbrechungen von Duldungszeiten (die u. U. mehrfach verlängert sein können oder aber auch zwischenzeitlich beendet wurden, bevor später eine neue Duldung erteilt wurde) nicht ermittelt und damit auch keine belastbare Statistik zur Dauer der aktuell vollziehbaren Ausreisepflicht im Sinne der Fragestellung erstellt werden. Der Zweck des AZR besteht darin, die mit der Durchführung ausländer- oder asylrechtlicher Vorschriften betrauten Behörden und andere öffentliche Stellen durch die Speicherung und die Übermittlung der im Register gespeicherten Daten von Ausländern zu unterstützen (vgl. § 1 Absatz 2 AZRG). Zweck des AZR ist jedoch nicht die Ermittlung von Daten für vorrangig oder ausschließlich statistische Zwecke, wie beispielsweise für den in der Fragestellung angesprochene Sachverhalt. 36. Gibt es wesentliche Neuerungen bei der Bereinigung der Daten im AZR seit der Antwort zu Frage 36 auf Bundestagsdrucksache 21/192 (bitte gegebenenfalls im Einzelnen auflisten und etwaige Korrekturen, wenn möglich, quantifizieren), und welche Tätigkeiten und Projekte hat der Beauftragte für Datenqualität zuletzt mit welchen Erfolgen unternommen bzw. sind für die Zukunft geplant (bitte im Einzelnen auflisten)? Nein, es gibt keine wesentlichen Neuerungen. Die in der Bundestagsdrucksache 21/192 genannten Maßnahmen werden weiterhin zielgerichtet fortgeführt und ggf. punktuell mit weiteren Bereinigungen ergänzt. Im Bereich des bzw. mit dem Beauftragten für Datenqualität im BAMF wurden und werden auch weiterhin im Interesse der Datenqualität eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. Bezugnehmend auf die letzten Ausführungen wurde(n) u. a.: • die Arbeiten an der 7. Fassung des DSAusländer abgeschlossen und diese am 1. Mai 2025 veröffentlicht (an einer 8. Fassung wird bereits gearbeitet), • an Sitzungen zur Wartung und Pflege bzw. Weiterentwicklung des Standards XAusländer sowie an Datenqualitätsworkshops im Bereich des AZR mitgewirkt, • der CIC-Thementag (CIC: Creative Information Technology Center) zu „Datenqualität und Datensemantik“ am 26. Juni 2025 mitgestaltet, • Schulungsteilnehmende entsprechend sensibilisiert. Die Mitwirkung bei weiteren Schulungsmaßnahmen ist in Vorbereitung. 37. In wie vielen Fällen wurden Dokumente nach § 6 Absatz 5 Nummer 1 bzw. 3 (bitte differenzieren) des Ausländerzentralregistergesetzes an das AZR übermittelt bzw. dort gespeichert (bitte differenzieren: bis zum 1. November 2024 bzw. ab dem 6. März 2025, vgl. Antwort zu Frage 37 auf Bundestagsdrucksache 21/192)? Zunächst wird darauf hingewiesen, dass auf Grund der durch das Gesetz zur Anpassung von Datenübermittlungsvorschriften im Ausländer- und Sozialrecht am 1. November 2024 in Kraft getretenen Änderung von § 6 Absatz 5 des AZRG eine Vergleichbarkeit der ausgewerteten Daten nicht mehr gegeben ist. Bis zur Neuregelung wurde bei der Speicherung nach der Stelle, die die Entscheidung im Sinne des § 6 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 oder 3 AZRG erlassen hat (BAMF oder Verwaltungsgericht) differenziert. Mit der erfolgten Änderung, die aus technischen Gründen erst ab 6. März 2025 umgesetzt werden konnte, ist hingegen eine inhaltliche Differenzierung durch ein anderes Kriterium (Erlass oder kein Erlass einer Rückkehrentscheidung) vorgesehen. Eine Auswertung (im Sinne der Anfrage) nach der Stelle, die die zu speichernde Entscheidung erlassen hat, ist auf Grund der erfolgten technischen Anpassung seit dem 6. März 2025 nicht mehr möglich, da eine Speicherung der Entscheidungen im AZR anhand des inhaltlichen Kriteriums vorgenommen wird; eine zusätzliche Differenzierung nach der die Entscheidung erlassenden Stelle erfolgt nicht mehr. Für den Zeitraum zwischen dem 1. November 2024 bis zum 6. März 2025 wurde die Speicherung von Dokumenten nach der die Entscheidung erlassenden Stelle übergangsweise fortgesetzt; dies wurde bei der nachfolgenden Auswertung berücksichtigt. Im AZR gespeicherte Dokumente bis 06.03.2025 Entscheidungen des BAMF 32.757 Entscheidungen der Verwaltungsgerichte 2.558 Gesamt 35.315 Im AZR gespeicherte Dokumente ab 06.03.2025 Entscheidungen mit Rückkehrentscheidung 8.203 Entscheidungen ohne Rückkehrentscheidung 48.988 Gesamt 57.191 a) Welche Erfahrungen gibt es bislang zu notwendigen Personalressourcen im BAMF für die dabei notwendigen Schwärzungen von Ausführungen, die den Kernbereich privater Lebensgestaltung tangieren (bitte ausführen)? Dem BAMF liegen keine statistischen Daten vor, ob und ggf. in welchem Umfang rechtlich erforderliche Schwärzungen der Dokumente vor deren Speicherung im AZR vorgenommen wurden und welche Personalressourcen dafür erforderlich waren. b) Wie wird die selektive Anwendung von § 6 Absatz 5 Nummer 1 bzw. 3 AZRG nur auf bestimmte Herkunftsländer (vgl. ebd.) begründet, vor dem Hintergrund, dass die gesetzliche Regelung diesbezüglich nach Lesart der Fragesteller gar kein Ermessen vorsieht („sind … zu übermitteln“, „sind unkenntlich zu machen“ usw.)? Das BAMF hat vor dem Hintergrund der nicht absehbaren Anzahl entsprechend zu schwärzender Dokumente (und den dafür aufzuwendenden Ressourcen) eine sukzessive Umsetzung der gesetzlichen Regelung gewählt. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, zu gewährleisten, dass bei den im AZR gespeicherten Dokumenten die gesetzlich vorgegebene Unkenntlichmachung von Erkenntnissen aus dem Kernbereich privater Lebensgestaltung vollumfänglich vorgenommen werden konnte. Eine Speicherung der Dokumente erfolgt gemäß § 10 Absatz 5 Satz 2 AZRG erst nach der entsprechenden Überprüfung. c) Wie ist es zu verstehen, dass der Auswahl der von der Bundesregierung genannten Herkunftsländer für die Speicherung von Bescheiden zugrunde liegt, dass bei diesen Ländern das BAMF eine besonders schnelle Durchführung des Asylverfahrens anstrebt (vgl. ebd.), führt doch nach Auffassung der Fragesteller die Speicherung entsprechender Bescheide im AZR und ihre für etwaige Schwärzungen notwendige Analyse nicht zu einer Beschleunigung der Asylverfahren bzw. ist für die Fragesteller auch sonst kein inhaltlicher Zusammenhang zwischen dem Umstand der (Nicht-)Speicherung und der Auswahl der benannten Länder ersichtlich (bitte begründet ausführen)? Das BAMF hat die in der Bundestagsdrucksache 21/192 (Antwort zu Frage 37) genannten Herkunftsländer für eine Speicherung der Dokumente ausgewählt, da hier nach interner Weisungslage eine schnelle Entscheidung über den Asylantrag erfolgen soll. Hintergrund der Auswahl war es, dass in diesen Fällen entsprechend der Entscheidungspraxis regelmäßig Rückkehrentscheidungen erlassen werden und dies insofern zu Erfahrungen mit dem Schwärzen von Inhalten der Dokumente beitragen kann. 38. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele der in Deutschland zum 30. Juni 2025 lebenden Geduldeten bzw. Asylsuchenden berechtigt bzw. nicht berechtigt waren, eine Erwerbstätigkeit auszuüben, und wie vielen von ihnen wurde dies im Jahr 2025 erlaubt bzw. versagt (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren und zudem getrennt nach den Bundesländern auflisten)? Das AZR erfasst lediglich, in welchen Fällen Geduldeten bzw. Gestatteten eine Erwerbstätigkeit erlaubt bzw. versagt worden ist. Allerdings lassen diese Daten keine Aussage darüber zu, ob die Erwerbstätigkeit, zu der die Erlaubnis erteilt wurde, auch tatsächlich aufgenommen wurde bzw. zum Stichtag noch bestand. Zum Stichtag 31. Juli 2025 lag bei 22 149 geduldeten Personen eine von der Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 3 775 aus dem Jahr 2025). 3 601 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist (davon 559 im Jahr 2025). In 2 315 Fällen wurde eine Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 398 im Jahr 2025). Bei 37 099 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung lag eine von der Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 17 375 aus dem Jahr 2025). 917 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist (davon 375 im Jahr 2025). Bei 2 563 Personen wurde eine Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 1 396 im Jahr 2025). Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 3.775 Länder Baden-Württemberg 554 Bayern 220 Berlin 512 Brandenburg 135 Bremen 70 Hamburg 246 Hessen 66 Mecklenburg-Vorpommern 139 Niedersachsen 566 Nordrhein-Westfalen 550 Rheinland-Pfalz 228 Saarland 1 Sachsen 242 Sachsen-Anhalt 47 Schleswig-Holstein 148 Thüringen 51 Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 3.775 darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: Türkei 671 Irak 438 Afghanistan 340 Syrien 194 Kolumbien 193 Vietnam 174 Nigeria 118 Iran 118 Guinea 107 Venezuela 100 Libanon 89 Ukraine 84 Georgien 79 Somalia 78 Russische Föderation 77 Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2025 559 Länder Baden-Württemberg 64 Bayern 94 Berlin 22 Brandenburg 14 Bremen 1 Hamburg 0 Hessen 12 Mecklenburg-Vorpommern 2 Niedersachsen 34 Nordrhein-Westfalen 186 Rheinland-Pfalz 34 Saarland 0 Sachsen 81 Sachsen-Anhalt 1 Schleswig-Holstein 10 Thüringen 4 Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2025 559 darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: Irak 91 Nigeria 57 Türkei 43 Afghanistan 36 Iran 35 Guinea 28 Russische Föderation 23 Libanon 21 Pakistan 19 Somalia 15 Gambia 13 Syrien 12 Georgien 11 Ungeklärt 11 Venezuela 10 Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025 398 Länder Baden-Württemberg 39 Bayern 14 Berlin 101 Brandenburg 24 Bremen 11 Hamburg 34 Hessen 7 Mecklenburg-Vorpommern 13 Niedersachsen 54 Nordrhein-Westfalen 39 Rheinland-Pfalz 26 Saarland 2 Sachsen 12 Sachsen-Anhalt 3 Schleswig-Holstein 10 Thüringen 9 Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025 398 darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: Türkei 82 Irak 47 Syrien 29 Afghanistan 17 Libanon 16 Ungeklärt 16 Iran 15 Vietnam 14 Russische Föderation 13 Ägypten 13 Pakistan 12 Ukraine 10 Kolumbien 9 Indien 9 Nigeria 7 Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 17.375 Länder: Baden-Württemberg 3.904 Bayern 2.161 Berlin 1.010 Brandenburg 360 Bremen 135 Hamburg 711 Hessen 472 Mecklenburg-Vorpommern 746 Niedersachsen 2.837 Nordrhein-Westfalen 2.385 Rheinland-Pfalz 1.034 Saarland 3 Sachsen 635 Sachsen-Anhalt 411 Schleswig-Holstein 289 Thüringen 282 Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 17.375 darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: Türkei 4.331 Syrien 3.043 Afghanistan 3.013 Irak 884 Iran 727 Kolumbien 657 Guinea 291 Somalia 278 Ungeklärt 278 Nigeria 265 Pakistan 249 Ruanda 237 Burundi 226 Venezuela 224 Ägypten 181 Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem Jahr 2025 375 Länder: Baden-Württemberg 83 Bayern 53 Berlin 21 Brandenburg 2 Bremen 1 Hamburg 3 Hessen 9 Mecklenburg-Vorpommern 0 Niedersachsen 31 Nordrhein-Westfalen 111 Rheinland-Pfalz 20 Saarland 0 Sachsen 24 Sachsen-Anhalt 1 Schleswig-Holstein 15 Thüringen 1 Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem Jahr 2025 375 darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: Türkei 91 Irak 50 Afghanistan 30 Iran 25 Guinea 24 Syrien 15 Kamerun 14 Nigeria 14 Somalia 9 Venezuela 8 Kolumbien 7 Russische Föderation 6 Ungeklärt 5 Pakistan 5 Eritrea 5 Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025 1.396 Länder: Baden-Württemberg 261 Bayern 147 Berlin 212 Brandenburg 43 Bremen 17 Hamburg 33 Hessen 51 Mecklenburg-Vorpommern 41 Niedersachsen 167 Nordrhein-Westfalen 174 Rheinland-Pfalz 102 Saarland 3 Sachsen 37 Sachsen-Anhalt 37 Schleswig-Holstein 28 Thüringen 43 Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025 1.396 darunter Hauptstaatsangehörigkeiten: Türkei 462 Syrien 315 Afghanistan 192 Irak 79 Iran 72 Russische Föderation 33 Kolumbien 29 Ungeklärt 28 Pakistan 21 Guinea 11 Ägypten 11 Venezuela 10 Somalia 9 Libanon 9 Burundi 7 Gesamtherstellung: H. 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