Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Geflüchteter zum 31. Dezember 2024 (Antwort zu Drs. 21/24)
Text
Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Geflüchteter zum 31. Dezember 2024 (Antwort zu Drs. 21/24)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/192
21. Wahlperiode 14.05.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger und der Fraktion
Die Linke
– Drucksache 21/24 –
Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Geflüchteter zum
31. Dezember 2024
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Asylstatistiken beinhalten meist nur Zugangs-, Antrags- und
Entscheidungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden Geflüchteten und genauere
Angaben zu deren aufenthaltsrechtlichem Status sind hingegen schwerer
verfügbar, weshalb die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag diese seit
dem Jahr 2008 regelmäßig erfragt (vgl. Bundestagsdrucksache 16/8321 und
zuletzt Bundestagsdrucksache 20/11101).
Seit 2017 stellt auch das Statistische Bundesamt eine detaillierte Erhebung zu
in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des
Ausländerzentralregisters (AZR) vor (vgl. www.destatis.de). Als
„Schutzsuchende“ gelten dabei anerkannte Flüchtlinge genauso wie z. B. Asylsuchende,
entscheidend ist die „Berufung auf humanitäre Gründe“. Bei vielen Kategorien
humanitärer Aufenthaltstitel untersucht das Statistische Bundesamt deshalb
zusätzlich, inwieweit diese Personen eine „Asylhistorie“ aufweisen.
Sogenannte Visa-Overstayers (ohne Asylantragstellung) fallen damit z. B. aus
dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen humanitären Aufenthaltstitel
erhalten. Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf Basis der Kleinen Anfragen der
Linken wird aufgrund des aktuellen Status der hier lebenden Personen nach
Angaben des AZR ermittelt, wobei ebenfalls nicht nur anerkannte Flüchtlinge,
sondern auch Asylsuchende, Geduldete und Geflüchtete mit einem
humanitären Aufenthaltstitel berücksichtigt werden. Trotz weniger
Erfassungsunterschiede im Detail entspricht die vom Statistischen Bundesamt ermittelte
Gesamtzahl in etwa der Summe, die sich aufgrund der Kleinen Anfragen der
Linken ergibt. Für das Jahr 2020 waren dies beispielsweise knapp 1,9 Millionen
Menschen (vgl. Bundestagsdrucksache 19/28234 und www.destatis.de,
Pressemitteilung Nr. 340 vom 14. Juli 2021), Ende 2022, nach der Aufnahme von
über 1 Million Geflüchteten aus der Ukraine, waren es etwa 3,1 Millionen
Personen (vgl. Bundestagsdrucksache 20/5870 und www.destatis.de,
Pressemitteilung Nr. 125 vom 30. März 2023), Mitte 2024 waren es rund 3,5 Millionen
Geflüchtete (vgl. Bundestagsdrucksache 20/13040).
Von 1997 bis 2011 war die Gesamtzahl der Geflüchteten in Deutschland von
über 1 Million auf unter 400 000 gesunken, seit 2012 steigt sie wieder an. So
lebten Ende 2023 etwa 789 000 anerkannte Flüchtlinge in Deutschland, viele
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern
vom 13. Mai 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
von ihnen aus Syrien (alle Angaben, auch im Folgenden, soweit nicht anders
angegeben, aus: Bundestagsdrucksache 20/11101; grafisch übersichtlich
aufgearbeitet lassen sich die Zahlen im Verlauf seit 2006 hier finden: taz.de/Geflu
echtete-in-Deutschland/!5934394/). Ende 2023 gab es zudem 326 000
subsidiär Geschützte, weitere 182 000 Menschen hatten einen nationalen
Abschiebungsschutz, darunter viele Geflüchtete aus Afghanistan. Ende 2023 lebten
zudem über 1,1 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland,
die unkompliziert einen temporären Schutzstatus nach § 24 des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) erhalten haben.
Weitere 202 000 Geflüchtete verfügten Ende 2023 über eine
Aufenthaltserlaubnis infolge von Bleiberechts- oder Aufnahmeregelungen (§§ 22, 23
Absatz 1, 104a und 104c, 18a, 25a und 25b AufenthG), knapp 57 000 wegen
langjährigen Aufenthalts und unzumutbarer Ausreise (§ 25 Absatz 5
AufenthG) und gut 17 000 wegen dringender humanitärer oder persönlicher
Gründe (§ 25 Absatz 4 AufenthG). Gut 10 000 Menschen hatten einen
Aufenthaltstitel infolge einer individuellen Härtefallentscheidung nach § 23a
AufenthG.
Die Zahl der (noch) nicht anerkannten, geduldeten oder asylsuchenden
Flüchtlinge war von knapp 650 000 Ende 1997 auf etwa 134 000 im Jahr 2011
gesunken und stieg bis Ende 2023 wieder auf 566 000 an.
Die Angaben des AZR zu ausreisepflichtigen Personen sind zum Teil
fehlerhaft und überhöht. Ausreisepflichtige ohne Duldung können z. B. das Land
längst wieder (unregistriert) verlassen haben und viele angeblich
Ausreisepflichtige sind tatsächlich gar nicht ausreisepflichtig (vgl.
Bundestagsdrucksachen 18/12725 und 19/3860, Antwort zu Frage 38, sowie: www.proasyl.de/n
ews/das-angebliche-abschiebungsvollzugsdefizit-statistisch-fragwuerdig-
abergut-fuer-schlagzeilen/). So musste die Bundesregierung auf Nachfragen
einräumen, dass von den Ende 2009 im AZR vermerkten 70 000 angeblich
Ausreisepflichtigen ohne Duldung 40 000 im Rechtssinne gar nicht
ausreisepflichtig waren (vgl. Antwort zu Frage 25 auf Bundestagsdrucksache 17/4631). Für
Hessen stellte das dortige Innenministerium Anfang 2021 fest, dass mehr als
die Hälfte der Personen ohne Duldung nicht ausreisepflichtig waren oder sich
nicht mehr in Hessen aufhielten, die offiziellen Daten spiegelten also „nicht
die Realität der Ausreisepflichtigen in Hessen“ wider (vgl. Antwort zu
Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/1048). Die Bundesregierung verwies
zur Erklärung auf eine „Änderung in der Berechnungslogik zu aufhältigen
Personen“ in der AZR-Datenbank, eine „zeitnahe Datenbereinigung“ werde
angestrebt (ebd.) und die Datensätze würden ab dem 1. November 2022
„kontinuierlich korrigiert“ (Antwort zu Frage 35 auf Bundestagsdrucksache
20/3201). Ende Februar 2023 waren diesbezüglich „weiterhin umfangreiche
Abstimmungsmaßnahmen sowohl technischer als auch fachlicher Natur
notwendig“ (Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/5870). Bund und
Länder haben über drei Jahre hinweg – ergebnislos – darüber beraten,
inwieweit Personen statistisch als freiwillig ausgereist erfasst werden sollen, bei
denen im AZR „Fortzug nach unbekannt“ notiert ist (vgl. jeweils Antworten
zu Frage 35 auf den Bundestagsdrucksachen 19/8258 und 20/1048). Im
Ergebnis kommt es zu einer statistisch überhöhten Zahl (vermeintlich) in
Deutschland lebender Ausreisepflichtiger, insbesondere wenn es keinen positiven
Nachweis für die Aus- oder Weiterreise von ausreisepflichtigen Personen gibt.
194 000 der rund 243 000 (80 Prozent) zum Ende des Jahres 2023 laut AZR
ausreisepflichtigen Personen verfügten über eine Duldung, weil ihre
Abschiebung aktuell nicht möglich ist. Wie viele von ihnen nicht abgeschoben werden
dürfen oder sollen, wird im AZR nicht erfasst, aber etwa 30 Prozent der
Duldungsgründe lassen erkennen, dass eine Abschiebung nicht erlaubt oder nicht
beabsichtigt ist, etwa wegen medizinischer Abschiebungshindernisse oder
einer gerichtlichen Anordnung, wegen einer Ausbildung bzw. Beschäftigung,
wegen enger familiärer Bindungen zu Personen mit Aufenthaltsrecht oder
wegen eines Asylfolgeantrags. Ein weiteres Drittel der Duldungen wurde aus
„sonstigen Gründen“ erteilt, weil die Abschiebung aus tatsächlichen oder
rechtlichen Gründen (objektiv) unmöglich ist (z. B. Afghanistan). Bei 24
Prozent der Geduldeten wurden „fehlende Reisedokumente“ als Erteilungsgrund
vermerkt, ohne dass die Betroffenen dies zu vertreten hätten (vgl. Antworten
zu den Fragen 4 und 12 auf Bundestagsdrucksache 20/2496). Nur knapp
9 Prozent der Duldungen wurden nach § 60b AufenthG erteilt, weil den
Betroffenen unterstellt wurde, dass sie ihre Abschiebung vorwerfbar verhindern
(durch Täuschung oder Nichtmitwirkung bei der Passbeschaffung).
Im Verlauf des Jahres 2023 war die Zahl der Ausreisepflichtigen in
Deutschland erstmals seit Jahren wieder zurückgegangen, um etwa 20 Prozent, ein
Grund hierfür waren Aufenthaltserteilungen nach dem neuen Chancen-
Aufenthaltsrecht (§ 104c AufenthG). Nach einer Kurzanalyse des Bundesamts für
Migration und Flüchtlinge (www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschun
g/Kurzanalysen/kurzanalyse1-2023-mimap.pdf?__blob=publicationFile&
v=13) sind freiwillige Ausreisen und Aufenthaltserteilungen an Geduldete die
häufigsten Gründe für eine Beendigung der Ausreisepflicht abgelehnter
Asylsuchender. Abschiebungen, die oft im Zentrum politischer Debatten bzw. von
Gesetzesänderungen stehen, spielen diesbezüglich nur eine geringe Rolle. Die
Zahl der „freiwilligen“ Ausreisen ausreisepflichtiger Personen übersteigt die
Zahl entsprechender Abschiebungen seit 2010 in jedem Jahr deutlich, etwa um
das Doppelte bis Dreifache (Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache
20/11101).
1. Wie viele Asylberechtigte lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 42 958 Personen mit einer
Asylberechtigung im Ausländerzentralregister erfasst, davon 24 320 männliche und
18 588 weibliche sowie 39 Personen mit unbekanntem Geschlecht und elf
Personen mit dem Geschlecht divers. 6 763 Personen waren unter 18 Jahre alt,
36 193 Personen über 17 Jahre alt, bei zwei Personen war das Alter unbekannt.
9 432 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 33 525
Personen sechs Jahre oder länger. Bei einer Person ist die Aufenthaltsdauer
unbekannt. 1 992 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese Asylberechtigten?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die Asylberechtigten auf die Bundesländer?
Die Fragen 1a bis 1c werden zusammen beantwortet. Die Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Asylberechtigte insgesamt 42.958
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 54,2
befristete Aufenthaltsrechte 44,0
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 1,8
Asylberechtigte insgesamt 42.958
darunter:
Türkei 11.895
Syrien 4.998
Iran 4.990
Afghanistan 3.379
Russische Föderation 1.786
Asylberechtigte insgesamt 42.958
Irak 1.602
Eritrea 1.548
Sri Lanka 1.108
Kosovo 881
ungeklärt 768
China 648
Somalia 555
Pakistan 544
Äthiopien 514
Polen 478
Asylberechtigte insgesamt 42.958
Länder
Baden-Württemberg 5.075
Bayern 4.699
Berlin 2.543
Brandenburg 300
Bremen 603
Hamburg 1.619
Hessen 5.099
Mecklenburg-Vorpommern 152
Niedersachsen 4.597
Nordrhein-Westfalen 13.357
Rheinland-Pfalz 1.441
Saarland 687
Sachsen 1.092
Sachsen-Anhalt 315
Schleswig-Holstein 1.020
Thüringen 359
2. Wie viele nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannte Flüchtlinge
(vgl. § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes [AsylG] und § 60 Absatz 1 Satz 1
AufenthG) lebten zum 31. Dezember 2024 in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im
Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 709 709 Personen mit
Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylgesetzes (AsylG) i. V. m. § 60 Absatz 1 Satz 1 des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) im AZR erfasst, davon 420 892 männliche und
288 291 weibliche, 58 diverse und 468 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
249 531 Personen waren unter 18 Jahre alt, 460 156 Personen über 17 Jahre alt,
bei 22 Personen war das Alter unbekannt. 175 824 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 533 731 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
154 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 37 279 Personen erhielten
diesen Status erstmals im Jahr 2024.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese anerkannten Flüchtlinge?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die anerkannten Flüchtlinge auf die Bundesländer?
Die Fragen 2a bis 2c werden zusammen beantwortet. Die Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Flüchtlingsschutz insgesamt 709.709
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 17,2
befristete Aufenthaltsrechte 80,9
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 1,9
Personen mit Flüchtlingsschutz
Deutschland 709.709
darunter:
Syrien 315.902
Irak 95.797
Afghanistan 82.883
Eritrea 47.549
Iran 36.928
Türkei 30.702
ungeklärt 24.584
Somalia 20.441
staatenlos 9.178
Pakistan 6.696
Russische Föderation 5.054
Nigeria 4.258
Äthiopien 3.390
Guinea 3.168
Aserbaidschan 1.843
Personen mit Flüchtlingsschutz insgesamt 709.709
Länder
Baden-Württemberg 74.498
Bayern 68.379
Berlin 34.332
Brandenburg 11.773
Bremen 12.460
Hamburg 20.866
Hessen 71.785
Mecklenburg-Vorpommern 7.566
Niedersachsen 79.367
Nordrhein-Westfalen 208.209
Rheinland-Pfalz 30.844
Saarland 17.295
Sachsen 20.776
Sachsen-Anhalt 14.982
Schleswig-Holstein 23.929
Thüringen 12.648
3. Wie viele Flüchtlinge mit einem subsidiären Schutzstatus nach § 25
Absatz 2 bzw. einem Abschiebungsschutz nach § 25 Absatz 3 AufenthG
(internationaler bzw. nationaler subsidiärer Schutz, bitte differenzieren,
auch bei den Unterfragen) lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2024?
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese subsidiär
Schutzberechtigten?
Die Fragen 3 und 3a werden zusammen beantwortet. Im AZR werden u. a.
Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 2 Satz 1 zweite Alternative AufenthG
(subsidiärer Schutz) und nach § 25 Absatz 3 AufenthG (Abschiebungsverbote
nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG) gespeichert.
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 381 216 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) erfasst, davon
241 478 männliche, 139 538 weibliche, eine diverse Person und 199 Personen
mit unbekanntem Geschlecht. 107 219 Personen waren unter 18 Jahre alt,
273 984 Personen über 17 Jahre alt und bei 13 Personen ist das Alter
unbekannt. 192 721 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland,
188 401 Personen sechs Jahren oder länger. Bei 94 Personen ist die
Aufenthaltsdauer unbekannt. 65 700 Personen erhielten den Status erstmals im Jahr
2024.
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG waren 197 131
Personen zum Stichtag 31. Dezember 2024 erfasst, davon 121 142 männliche,
75 856 weibliche und 132 mit unbekanntem Geschlecht sowie eine diverse
Person. 57 645 Personen waren unter 18 Jahre alt, 139 423 Personen über 17 Jahre
alt und bei 63 Personen ist das Alter unbekannt. 68 288 Personen lebten seit
weniger als sechs Jahren in Deutschland und 128 759 Personen sechs Jahre
oder länger. Bei 84 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 21 014
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2024.
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die subsidiär Schutzberechtigten auf die
Bundesländer?
Die Fragen 3b und 3c werden zusammen beantwortet. Die Angaben können
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 2 AufenthG
(subsidiärer Schutz)
insgesamt 381.216
darunter:
Syrien 295.614
Irak 20.858
Afghanistan 18.543
Eritrea 13.406
Somalia 7.085
ungeklärt 6.356
Jemen 2.955
staatenlos 2.270
Iran 1.661
Russische Föderation 1.562
Sudan (ohne Südsudan) 1.156
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 2 AufenthG
(subsidiärer Schutz)
insgesamt 381.216
Türkei 1.046
Libyen 911
Libanon 701
Nigeria 631
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 3 AufenthG
insgesamt 197.131
darunter:
Afghanistan 130.256
Irak 11.850
Somalia 7.003
Syrien 6.670
Nigeria 6.533
Äthiopien 2.969
Eritrea 2.389
Russische Föderation 2.340
Venezuela 1.882
Ungeklärt 1.801
Armenien 1.491
Iran 1.430
Kosovo 1.424
Guinea 1.305
Türkei 1.273
Länder Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Abs. 2 AufenthG
(subsidiärer Schutz)
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Abs. 3
AufenthG
Deutschland 381.216 197.131
darunter:
Baden-Württemberg 30.678 17.782
Bayern 35.567 26.435
Berlin 22.057 12.785
Brandenburg 8.765 5.532
Bremen 6.051 2.668
Hamburg 7.873 11.814
Hessen 27.100 25.538
Mecklenburg-
Vorpommern 4.717 2.301
Niedersachsen 43.973 17.608
Nordrhein-Westfalen 111.283 38.047
Rheinland-Pfalz 21.544 8.969
Saarland 10.144 1.354
Sachsen 15.096 8.003
Sachsen-Anhalt 11.454 4.249
Schleswig-Holstein 17.039 10.139
Thüringen 7.875 3.907
4. Wie viele Widerrufsverfahren waren im Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) zum 31. Dezember 2024 anhängig (bitte auch nach
den 15 wichtigsten Herkunftsländern und Status differenzieren)?
Nach den Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
waren zum Stichtag 31. Dezember 2024 73 591 Widerrufsprüfverfahren
eingeleitet und anhängig. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden.
Stand: 31.12.2024 Anhängige Widerrufsprüfverfahren
Staatsangehörigkeiten insgesamt 73.591
darunter:
Syrien 28.226
Irak 12.430
Afghanistan 8.753
Iran 4.868
Türkei 3.100
Eritrea 2.468
ungeklärt 2.270
Somalia 1.916
Russische Föderation 1.083
Nigeria 894
Pakistan 683
staatenlos 676
Äthiopien 516
Sudan 440
Armenien 420
5. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, deren Flüchtlingsstatus widerrufen worden ist (bitte
auch nach aktuellem Status, nach Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren im AZR 22 802 Personen mit
Widerruf/Rücknahme eines Schutzstatus erfasst. 1 894 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 20 905 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
drei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Widerruf/
Rücknahme des Flüchtlingsstatus
Asylanerkennung
nach Art. 16a GG
widerrufen/
zurückgenommen
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Abs. 1 AsylG
widerrufen/
zurückgenommen
subsidiärer Schutz
nach § 4 Abs. 1
AsylG
widerrufen/
zurückgenommen
Summe
insgesamt 17.057 3.947 1.798 22.802
darunter mit dem
Aufenthaltsstatus:
unbefristete Aufenthaltsrechte 14.208 546 69 14.823
befristete Aufenthaltsrechte 2.356 2.401 1.153 5.910
sonstiges (z. B. Duldung,
kein Status gespeichert) 493 1.000 576 2.069
Personen mit Widerruf/ Rücknahme des Schutzstatus
alle Staatsangehörigkeiten 22.802
darunter:
Kosovo 6.767
Irak 3.805
Türkei 2.697
Syrien 1.832
Serbien 1.091
Afghanistan 538
Albanien 516
Serbien und Montenegro (ehemals) 448
Iran 392
Eritrea 350
Sri Lanka 349
Armenien 327
ungeklärt 325
Jugoslawien (ehemals) 235
Libanon 209
6. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung aufgrund einer Abschiebestopp-
Anordnung nach § 60a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 2 974 Personen mit einer Duldung
nach § 60a Absatz 1 AufenthG im AZR erfasst, davon 1 946 männliche und
1 026 weibliche sowie zwei Personen mit unbekanntem Geschlecht. 855
Personen waren unter 18 Jahre alt und 2 119 Personen 18 Jahre und älter. 1 143
Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 1 828 Personen
weniger als sechs Jahre. Bei drei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt.
1 572 erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung nach § 60a Abs. 1 AufenthG 2.974
Länder
Baden-Württemberg 82
Bayern 251
Berlin 62
Brandenburg 99
Bremen 41
Hamburg 2
Hessen 75
Mecklenburg-Vorpommern 41
Niedersachsen 280
Nordrhein-Westfalen 1.258
Rheinland-Pfalz 79
Saarland 188
Sachsen 111
Sachsen-Anhalt 85
Schleswig-Holstein 217
Thüringen 103
Personen mit Duldung nach § 60a Abs. 1 AufenthG
alle Staatsangehörigkeiten 2.974
darunter:
Irak 346
Syrien 198
Türkei 194
Russische Föderation 168
Afghanistan 167
Serbien 155
Iran 151
Nigeria 124
Nordmazedonien 119
Ukraine 103
Albanien 99
Kosovo 91
Libanon 70
Guinea 63
Georgien 59
7. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16g, § 18a
AufenthG (alte Fassung) bzw. § 19d AufenthG (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 10 139 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung nach
§ 18a (Fassung bis 29. Februar 2020), § 19d (aktuelle Fassung) und § 16g
AufenthG im AZR erfasst, davon 8 691 männliche und 1 445 weibliche sowie
drei Personen mit unbekanntem Geschlecht. Zehn Personen waren unter
18 Jahre alt und 10 125 Personen 18 Jahre und älter. Bei vier Personen ist das
Alter unbekannt. 8 987 Personen lebten seit mehr als sechs Jahren in
Deutschland, 1 147 Personen sechs Jahre oder weniger, bei fünf Personen ist die Dauer
unbekannt. 1 355 erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
Länder 10.139
Baden-Württemberg 2.128
Bayern 1.663
Berlin 218
Brandenburg 117
Bremen 50
Hamburg 357
Hessen 612
Mecklenburg-Vorpommern 123
Niedersachsen 1.002
Nordrhein-Westfalen 2.511
Rheinland-Pfalz 392
Saarland 19
Sachsen 263
Sachsen-Anhalt 113
Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
Schleswig-Holstein 490
Thüringen 81
Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 18a, 19d, 16g AufenthG Summe
alle Staatsangehörigkeiten 10.139
darunter:
Afghanistan 2.561
Gambia 780
Irak 680
Iran 612
Albanien 496
Pakistan 472
Guinea 392
Nigeria 351
Armenien 329
Türkei 203
Ukraine 193
Kosovo 184
Kamerun 172
Georgien 169
Marokko 153
8. Wie viele jüdische Einwanderinnen und Einwanderer aus der ehemaligen
Sowjetunion wurden bis zum 31. Dezember 2024 infolge verschiedener
politischer Anordnungen in der Bundesrepublik Deutschland
aufgenommen (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Von 1993 bis zum 31. Dezember 2024 wurden im geregelten
Aufnahmeverfahren für jüdische Zuwandernde insgesamt 213 743 Personen aufgenommen.
Hinzu kommen 8 535 Personen, die vor Beginn oder außerhalb des geregelten
Aufnahmeverfahrens eingereist waren. Insgesamt sind damit 222 278 jüdische
Zuwandernde mit ihren Familienangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion
bzw. ihren Nachfolgestaaten eingereist. Die Verteilung nach Ländern kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Länder Einreisen/Personen
Baden-Württemberg 20.609
Bayern 33.179
Berlin 1.493
Brandenburg 7.731
Bremen 2.254
Hamburg 5.387
Hessen 18.605
Mecklenburg-Vorpommern 6.666
Niedersachsen 18.425
Nordrhein-Westfalen 52.759
Rheinland-Pfalz 11.709
Saarland 3.255
Sachsen 11.156
Sachsen-Anhalt 7.739
Schleswig-Holstein 6.849
Thüringen 5.927
insgesamt 213.743
9. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge einer
Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2024?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG besaßen zum 31. Dezember
2024 insgesamt 37 103 Personen, davon 18 489 männliche, 18 542 weibliche
und vier diverse sowie 68 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 15 022
Personen waren unter 18 Jahre alt und 22 080 Personen über 17 Jahre alt. Bei einer
Person ist das Alter unbekannt. 2 463 Personen lebten seit sechs Jahren oder
länger in Deutschland, 34 638 Personen weniger als sechs Jahre. Bei zwei
Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 4 246 Personen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2024. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Länder 37.103
Baden-Württemberg 4.407
Bayern 5.516
Berlin 2.190
Brandenburg 1.019
Bremen 417
Hamburg 1.011
Hessen 2.944
Mecklenburg-Vorpommern 619
Niedersachsen 3.551
Nordrhein-Westfalen 7.963
Rheinland-Pfalz 1.956
Saarland 452
Sachsen 1.838
Sachsen-Anhalt 982
Schleswig-Holstein 1.311
Thüringen 927
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
alle Staatsangehörigkeiten 37.103
darunter:
Afghanistan 34.270
Russische Föderation 1.557
Syrien 294
Belarus 292
Iran 251
ungeklärt 67
Irak 43
Personen aus den palästinensischen Gebieten
(nicht als Staat anerkannt) 34
staatenlos 29
Sudan (ohne Südsudan) 29
Ukraine 25
Libanon 21
Eritrea 13
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Jemen 10
Israel 10
10. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge der
Härtefallregelung nach § 23a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2024?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG besaßen zum 31. Dezember
2024 insgesamt 9 823 Personen, davon 5 200 männliche, 4 618 weibliche und
fünf Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 897 Personen waren unter
18 Jahre alt und 6 924 Personen über 17 Jahre alt. Bei zwei Personen ist das
Alter unbekannt. 8 062 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in
Deutschland, 1 760 Personen weniger als sechs Jahre. Bei einer Person ist die
Aufenthaltsdauer unbekannt. 956 Personen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2024. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG 9.823
darunter:
Baden-Württemberg 413
Bayern 537
Berlin 1.881
Brandenburg 157
Bremen 147
Hamburg 100
Hessen 249
Mecklenburg-Vorpommern 70
Niedersachsen 993
Nordrhein-Westfalen 2.294
Rheinland-Pfalz 902
Saarland 70
Sachsen 375
Sachsen-Anhalt 171
Schleswig-Holstein 200
Thüringen 1.264
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG Anzahl der
aufhältigen Ausländer
alle Staatsangehörigkeiten 9.823
darunter:
Albanien 1.092
Kosovo 991
Serbien 852
Russische Föderation 713
Nordmazedonien 484
Aserbaidschan 461
Türkei 447
Armenien 431
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG Anzahl der
aufhältigen Ausländer
Georgien 377
Afghanistan 321
Iran 304
Irak 294
Pakistan 283
Ukraine 259
Bosnien und Herzegowina 228
11. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2 oder 4 AufenthG (bitte differenzieren) erteilt wurde (bitte
jeweils nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 20 321 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG erfasst. 2 527 Personen waren
unter 18 Jahre alt und 17 794 Personen über 17 Jahre alt. 11 907 Personen
lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 8 414 Personen weniger als
sechs Jahre. 1 589 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024.
Nach § 23 Absatz 2 AufenthG (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis)
waren 85 828 Personen erfasst, davon waren 9 207 Personen unter 18 Jahre alt
und 76 621 Personen über 17 Jahre alt. 69 271 Personen lebten seit sechs
Jahren oder länger in Deutschland, 16 551 Personen weniger als sechs Jahre und
bei sechs Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 4 259 Personen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024.
Zudem waren nach § 23 Absatz 4 AufenthG (Aufenthalts- und
Niederlassungserlaubnis) 10 728 Personen erfasst, davon waren 4 255 Personen unter 18 Jahre
alt und 6 473 Personen über 17 Jahre alt. 1 981 Personen lebten seit sechs
Jahren oder länger in Deutschland, 8 747 Personen weniger als sechs Jahre. 1 604
Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Aufenthaltstitel
nach § 23
AufenthG
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Abs. 1
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Abs. 2
Niederlassungserlaubnis nach § 23
Abs. 2
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Abs. 4
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Abs. 4
Summe 20.321 24.965 60.863 10.405 323
männlich 8.972 12.046 26.997 5.158 168
weiblich 11.326 12.883 33.840 5.230 155
unbekannt 22 35 26 16 0
divers 1 1 0 1 0
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG 20.321
Länder
Baden-Württemberg 1.642
Bayern 590
Berlin 4.003
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG 20.321
Brandenburg 1.202
Bremen 304
Hamburg 1.046
Hessen 1.068
Mecklenburg-Vorpommern 16
Niedersachsen 1.102
Nordrhein-Westfalen 4.182
Rheinland-Pfalz 489
Saarland 289
Sachsen 141
Sachsen-Anhalt 120
Schleswig-Holstein 2.063
Thüringen 2.064
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG 20.321
darunter:
Syrien 8.660
Kosovo 1.622
Serbien 1.265
Libanon 1.029
Türkei 1.021
Bosnien und Herzegowina 968
Irak 868
Afghanistan 742
ungeklärt 717
Iran 278
Kroatien 252
Sudan (ohne Südsudan) 206
Russische Föderation 193
Ukraine 192
staatenlos 189
Länder Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2 AufenthG
Niederlassungserlaubnis
nach § 23 Absatz 2
AufenthG
Deutschland 24.965 60.863
Baden-Württemberg 2.989 6.497
Bayern 3.801 10.182
Berlin 1.610 3.715
Brandenburg 668 1.422
Bremen 339 373
Hamburg 740 1.255
Hessen 1.741 4.638
Mecklenburg-
Vorpommern 405 1.407
Niedersachsen 2.276 5.175
Nordrhein-Westfalen 5.616 16.423
Rheinland-Pfalz 1.137 2.029
Saarland 348 778
Länder Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2 AufenthG
Niederlassungserlaubnis
nach § 23 Absatz 2
AufenthG
Sachsen 1.184 3.466
Sachsen-Anhalt 604 1.479
Schleswig-Holstein 881 1.169
Thüringen 626 855
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2
AufenthG
Staatsangehörigkeit insgesamt 24.965
darunter:
Syrien 19.239
Ukraine 1.580
Afghanistan 1.288
Irak 797
Russische Föderation 780
ungeklärt 220
staatenlos 202
Somalia 141
Belarus 92
Eritrea 77
Iran 55
Aserbaidschan 46
Usbekistan 44
Moldau (Republik) 43
Libanon 38
Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2
AufenthG 60.863
darunter:
Ukraine 26.968
Russische Föderation 21.431
Moldau (Republik) 2.403
Aserbaidschan 1.586
Usbekistan 1.516
Belarus 1.392
Vietnam 1.181
Kirgisistan 941
Kasachstan 614
Georgien 570
Sowjetunion (ehemals) 406
staatenlos 380
Lettland 252
ungeklärt 208
Litauen 151
Länder Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG
Personen mit
Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG
Deutschland 10.405 323
Baden-Württemberg 1.194 19
Länder Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG
Personen mit
Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 4 AufenthG
Bayern 1.676 36
Berlin 575 8
Brandenburg 289 8
Bremen 144 1
Hamburg 281 14
Hessen 805 16
Mecklenburg-
Vorpommern 195 0
Niedersachsen 1.117 14
Nordrhein-Westfalen 2.181 191
Rheinland-Pfalz 456 9
Saarland 136 0
Sachsen 452 1
Sachsen-Anhalt 295 4
Schleswig-Holstein 362 2
Thüringen 247 0
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4
AufenthG 10.405
darunter:
Syrien 6.110
Sudan (ohne Südsudan) 1.058
Somalia 906
Eritrea 688
Südsudan 629
Kongo, Dem. Republik 387
Irak 172
Jemen 101
Burundi 87
ungeklärt 63
Äthiopien 57
Libanon 24
Ägypten 22
staatenlos 12
Kongo 11
Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4
AufenthG 323
darunter:
Ukraine 58
Kosovo 34
Türkei 30
Serbien 30
Afghanistan 20
Irak 19
Syrien 11
Russische Föderation 10
Iran 8
Vietnam 7
Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4
AufenthG 323
Bosnien und Herzegowina 7
Nordmazedonien 7
Sri Lanka 6
Kongo, Dem. Republik 6
Marokko 5
12. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw.
104b AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren im AZR insgesamt 532 Personen mit
einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104a oder § 104b AufenthG gespeichert.
65 Personen waren unter 18 Jahre alt und 467 Personen 18 Jahre und älter.
Weitere Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw.
§ 23 Absatz 1 Satz 1 i. V. m.
§ 104a AufenthG
nach § 23 Abs. 1 i. V. m.
§ 104b AufenthG
(integrierte Kinder von
Geduldeten)
Summe
insgesamt 517 15 532
männlich 273 7 280
weiblich 244 8 252
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Abs. 1 i. V. m. § 104a
AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23
Abs. 1 i. V. m. § 104b
AufenthG
Summe
alle Länder 517 15 532
davon:
Baden-
Württemberg 7 0 7
Bayern 30 6 36
Berlin 36 0 36
Brandenburg 11 0 11
Bremen 22 0 22
Hamburg 15 0 15
Hessen 4 0 4
Mecklenburg-
Vorpommern 10 0 10
Niedersachsen 53 0 53
Nordrhein-
Westfalen 255 7 262
Rheinland-Pfalz 22 2 24
Saarland 6 0 6
Sachsen 16 0 16
Sachsen-Anhalt 11 0 11
Schleswig-
Holstein 16 0 16
Thüringen 3 0 3
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 104a
AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis
nach § 23 Abs. 1
i. V. m. § 104b
AufenthG
Summe
alle Länder 517 15 532
davon:
Kosovo 161 1 162
Serbien 90 1 91
Türkei 31 0 31
Russische Föderation 20 3 23
Irak 21 0 21
Libanon 17 0 17
Syrien 17 0 17
Afghanistan 11 3 14
ungeklärt 14 0 14
China 11 0 11
Pakistan 10 0 10
Bosnien und
Herzegowina 8 1 9
Iran 7 0 7
Serbien (ehemals) 6 0 6
Aserbaidschan 4 1 5
13. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 bzw. zum 31. März
2025 (bitte differenzieren) in der Bundesrepublik Deutschland, denen
eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und nach
den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
a) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Fiktionsbescheinigung über die
Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde
(bitte wie zuvor differenzieren)?
b) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine ein Schutzgesuch
geäußert haben (bitte wie zuvor differenzieren)?
c) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als ukrainische Geflüchtete kein Schutzgesuch
gestellt und keinen Titel erteilt bekommen haben (bitte wie zuvor
differenzieren)?
Die Fragen 13 bis 13c werden zusammen beantwortet.
Nachfolgend werden für die Auswertung alle seit dem 24. Februar 2022
eingereisten ukrainischen Staatsangehörigen und alle weiteren Staatsangehörigen,
bei denen ein Asylgesuch mit dem Marker „UKR“ im AZR erfasst wird, bzw.
die einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels nach § 24 AufenthG
gestellt haben, ausgewertet.
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 1 055 369 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 62 255 Personen wurde eine
Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 38 237 Personen haben ein Schutzgesuch
geäußert. 49 882 Personen haben einen Antrag nach § 24 AufenthG gestellt,
36 029 Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel
erteilt bekommen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Stichtag
31.12.2024
Personen,
denen ein
Aufenthaltstitel
nach § 24
AufenthG
(vorübergehen
der Schutz)
erteilt wurde
Personen,
denen eine
Fiktionsbescheinigung
ausgestellt wurde
Personen, die
ein
Schutzgesuch geäußert
haben
Personen, die
einen Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt haben
Eingereiste
ukrainische
Staatsangehörige ohne
bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
Summe 1.055.369 62.255 38.237 49.882 36.029 1.241.772
unbekannt 1.827 64 37 23 316 2.267
männlich 426.696 29.017 17.059 24.498 16.251 513.521
weiblich 626.788 33.166 21.137 25.354 19.460 725.905
divers 58 8 4 7 2 79
unter 18 300.468 19.336 11.306 13.063 16.278 360.451
18 und älter 754.890 42.916 26.920 36.818 19.747 881.291
Alter
unbekannt 11 3 11 1 4 30
Stichtag 31.12.2024 § 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
gesamt 1.055.369 62.255 38.237 49.882 36.029 1.241.772
Baden-
Württemberg 137.186 13.026 5.269 6.178 5.586 167.245
Bayern 146.125 11.568 7.233 8.642 5.396 178.964
Berlin 52.699 982 4.008 7.738 4.056 69.483
Brandenburg 26.478 1.017 1.078 863 1.414 30.850
Bremen 12.286 258 479 319 383 13.725
Hamburg 32.033 1.670 662 480 494 35.339
Hessen 86.056 3.569 2.228 3.608 3.047 98.508
Mecklenburg-
Vorpommern 22.088 1.864 589 1.225 822 26.588
Niedersachsen 102.218 2.831 3.633 1.546 2.947 113.175
Nordrhein-
Westfalen 225.640 10.616 7.587 12.641 5.995 262.479
Rheinland-Pfalz 46.668 1.969 1.018 1.915 1.558 53.128
Saarland 16.216 271 379 412 194 17.472
Sachsen 55.889 3.772 1.473 1.073 1.550 63.757
Sachsen-Anhalt 29.180 2.223 847 1.329 591 34.170
Schleswig-Holstein 35.175 3.295 1.051 1.280 1.167 41.968
Thüringen 29.432 3.324 703 633 829 34.921
Stichtag
31.12.2024
§ 24 AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag nach
§ 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
alle
Staatsangehörigkeiten 1.055.369 62.255 38.237 49.882 36.029 1.241.772
darunter:
Ukraine 1.025.874 58.530 33.420 48.787 36.029 1.202.640
Russische Föd. 4.303 234 264 152 4.953
Stichtag
31.12.2024
§ 24 AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag nach
§ 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
Aserbaidschan 3.139 223 192 117 3.671
Vietnam 2.386 73 90 85 2.634
Georgien 2.106 142 97 98 2.443
Armenien 2.028 124 95 46 2.293
Nigeria 781 545 751 36 2.113
Moldau (Rep.) 1.695 83 87 90 1.955
Marokko 616 442 719 37 1.814
Turkmenistan 561 388 445 48 1.442
Türkei 1.017 138 191 46 1.392
Iran 991 71 157 9 1.228
Afghanistan 1.045 35 121 18 1.219
Syrien 1.042 31 81 28 1.182
Usbekistan 697 65 54 18 834
Zum Stichtag 31. März 2025 waren 1 084 253 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 56 222 Personen wurde eine
Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 35 308 Personen haben ein Schutzgesuch
geäußert. 43 690 Personen haben einen Antrag nach § 24 AufenthG gestellt, 35 786
Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel erteilt
bekommen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Stichtag
31.03.2025
Personen, denen
ein
Aufenthaltstitel nach § 24
AufenthG
(vorübergehender
Schutz) erteilt
wurde
Personen, denen
eine
Fiktionsbescheinigung
ausgestellt wurde
Personen, die
ein
Schutzgesuch geäußert
haben
Personen,
die einen
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
haben
Eingereiste
ukrainische
Staatsangehörige ohne
bisheriges
Schutzgesuch und
Titelerteilung
Summe
Summe 1.084.253 56.222 35.308 43.690 35.786 1.255.259
unbekannt 1.835 84 34 84 329 2.366
männlich 441.424 26.321 15.733 21.748 16.213 521.439
weiblich 640.937 29.812 19.536 21.851 19.240 731.376
divers 57 5 5 7 4 78
unter 18 303.867 17.934 10.080 11.131 16.637 359.649
18 und älter 780.376 38.286 25.217 32.559 19.145 895.583
Alter
unbekannt 10 2 11 0 4 27
Stichtag
31.03.2025
§ 24 AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
gesamt 1.084.253 56.222 35.308 43.690 35.786 1.255.259
Baden-
Württemberg 140.853 12.146 4.930 5.868 5.486 169.283
Bayern 150.848 10.491 6.892 7.516 5.161 180.908
Berlin 54.220 843 4.032 7.002 4.135 70.232
Brandenburg 26.937 993 816 683 1.477 30.906
Bremen 12.579 240 470 392 413 14.094
Hamburg 32.310 1.356 336 721 400 35.123
Stichtag
31.03.2025
§ 24 AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
Hessen 88.141 3.151 2.045 3.093 3.019 99.449
Mecklenburg-
Vorpommern 22.769 1.598 567 1.204 844 26.982
Niedersachsen 103.228 2.388 2.762 1.351 3.115 112.844
Nordrhein-
Westfalen 234.504 9.815 7.277 9.732 6.001 267.329
Rheinland-
Pfalz 47.571 1.780 944 1.756 1.466 53.517
Saarland 16.339 249 342 358 219 17.507
Sachsen 56.909 3.436 1.428 981 1.591 64.345
Sachsen-
Anhalt 29.988 2.024 831 978 625 34.446
Schleswig-
Holstein 36.554 2.918 998 1.515 1.037 43.022
Thüringen 30.503 2.794 638 540 797 35.272
Stichtag
31.03.2025
§ 24 AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag
nach § 24
AufenthG
gestellt
ohne bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
alle
Staatsangehörigkeiten 1.084.253 56.222 35.308 43.690 35.786 1.255.259
darunter:
Ukraine 1.054.416 52.958 30.721 42.442 35.786 1.216.323
Russische Föd. 4.360 212 238 122 4.932
Aserbaidschan 3.211 191 176 115 3.693
Vietnam 2.497 70 81 53 2.701
Georgien 2.165 117 78 94 2.454
Armenien 2.044 103 93 42 2.282
Nigeria 790 503 713 75 2.081
Moldau (Rep.) 1.740 77 78 59 1.954
Marokko 614 405 674 104 1.797
Turkmenistan 560 258 499 73 1.390
Türkei 1.035 119 162 61 1.377
Afghanistan 1.054 27 123 23 1.227
Iran 970 66 134 34 1.204
Syrien 1.042 22 85 27 1.176
Usbekistan 701 60 53 19 833
14. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern, den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach § 25 Absatz 4
Satz 1 bzw. 2 AufenthG differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 16 176 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erfasst, davon 7 531 nach § 25
Absatz 4 Satz 1 AufenthG sowie 8 645 nach § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG.
2 144 Personen waren unter 18 Jahre alt und 14 032 Personen 18 Jahre und
älter. 1 032 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Summe 7.531 8.645 16.176
männlich 3.826 3.784 7.610
unbekannt 48 12 60
weiblich 3.657 4.849 8.506
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Aufenthaltsdauer 7.531 8.645 16.176
weniger als 6 Jahre 2.170 783 2.953
6 Jahre und länger 5.360 7.861 13.221
unbekannt 1 1 2
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Summe 7.531 8.645 16.176
Baden-Württemberg 377 253 630
Bayern 1.036 319 1.355
Berlin 1.873 1.214 3.087
Brandenburg 45 51 96
Bremen 127 175 302
Hamburg 868 330 1.198
Hessen 759 295 1.054
Mecklenburg-
Vorpommern 21 213 234
Niedersachsen 481 1.861 2.342
Nordrhein-Westfalen 1.655 3.346 5.001
Rheinland-Pfalz 136 214 350
Saarland 30 96 126
Sachsen 30 71 101
Sachsen-Anhalt 21 116 137
Schleswig-Holstein 60 69 129
Thüringen 12 22 34
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Summe 7.531 8.645 16.176
darunter:
Türkei 479 1.501 1.980
Russische Föd. 1.032 260 1.292
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 4
AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 1 AufenthG
§ 25 Absatz 4
Satz 2 AufenthG
Summe
Serbien 126 1.090 1.216
Libyen 1.137 42 1.179
Kosovo 140 1.026 1.166
Saudi-Arabien 611 14 625
Libanon 54 506 560
Kuwait 477 23 500
Katar 472 10 482
Bosnien und
Herzegowina 74 353 427
Irak 191 226 417
Vereinigte Arabische
Emirate 367 16 383
ungeklärt 38 313 351
Nordmazedonien 76 263 339
Syrien 99 237 336
15. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a
bzw. 4b (bitte differenzieren) AufenthG erteilt wurde (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen
Status erstmalig im Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 92 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis (AE) nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG erfasst. Davon waren
sechs Personen unter 18 Jahre alt und 86 Personen über 17 Jahre alt. 21
Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
AE nach § 25 Abs. 4a und
4b AufenthG
§ 25 Abs. 4a
AufenthG
§ 25 Abs. 4b
AufenthG
Summe
Summe 82 10 92
männlich 24 5 29
weiblich 57 5 62
unbekannt 1 0 1
Aufenthaltsdauer 82 10 92
weniger als 6 Jahre 32 2 34
6 Jahre oder länger 50 8 58
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 25
Absatz 4a und 4b AufenthG
§ 25 Abs. 4a
AufenthG
§ 25 Abs. 4b
AufenthG
Summe
Länder insgesamt 82 10 92
davon:
Baden-Württemberg 5 0 5
Bayern 8 0 8
Berlin 14 0 14
Brandenburg 2 1 3
Bremen 3 1 4
Hamburg 16 2 18
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 25
Absatz 4a und 4b AufenthG
§ 25 Abs. 4a
AufenthG
§ 25 Abs. 4b
AufenthG
Summe
Hessen 5 0 5
Mecklenburg-
Vorpommern 0 0 0
Niedersachsen 6 2 8
Nordrhein-Westfalen 16 4 20
Rheinland-Pfalz 0 0 0
Saarland 4 0 4
Sachsen 2 0 2
Sachsen-Anhalt 1 0 1
Schleswig-Holstein 0 0 0
Thüringen 0 0 0
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 25
Absatz 4a und 4b AufenthG
§ 25 Abs. 4a
AufenthG
§ 25 Abs. 4b
AufenthG
Summe
alle Staatsangehörigkeiten 82 10 92
darunter:
Bulgarien 14 0 14
Indien 8 0 8
Nigeria 7 1 8
Rumänien 7 0 7
Ukraine 5 0 5
Simbabwe 4 0 4
Albanien 4 0 4
Thailand 4 0 4
die übrigen
Staatsangehörigkeiten haben einen
Wert (Summe) von 2 oder
weniger
16. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und
wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 lebten 55 675 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG in Deutschland, davon 30 432
männliche und 25 185 weibliche sowie 58 Personen mit unbekanntem
Geschlecht. 17 186 Personen waren unter 18 Jahre alt, 38 487 Personen über
17 Jahre alt und bei zwei Personen ist das Alter unbekannt. 42 948 Personen
lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland 12 720 Personen weniger
als sechs Jahre. Bei sieben Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 4 900
Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG
Länder insgesamt 55.675
davon:
Baden-Württemberg 2.030
Bayern 2.795
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG
Berlin 7.720
Brandenburg 1.403
Bremen 3.876
Hamburg 4.075
Hessen 1.925
Mecklenburg-Vorpommern 449
Niedersachsen 5.009
Nordrhein-Westfalen 18.763
Rheinland-Pfalz 1.807
Saarland 333
Sachsen 1.458
Sachsen-Anhalt 1.382
Schleswig-Holstein 1.927
Thüringen 723
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG
alle Staatsangehörigkeiten 55.675
darunter:
Serbien 7.274
Kosovo 4.777
Türkei 3.615
Nigeria 3.010
Vietnam 2.986
Ghana 2.810
Nordmazedonien 2.678
Russische Föderation 2.165
Albanien 1.883
Afghanistan 1.849
Irak 1.791
ungeklärt 1.704
Bosnien und Herzegowina 1.686
Armenien 1.652
Libanon 1.049
17. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
(bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Unterabsätzen
bzw. Sätzen, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren, wobei die Differenzierung nach Bundes- und
Herkunftsländern für § 25a AufenthG insgesamt, d. h. ohne weitere
Untergliederung, vorgenommen werden soll), wie viele mit einer Duldung nach
§ 60a Absatz 2b AufenthG, wie viele mit einer Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25b AufenthG (bitte wie oben differenzieren), wie viele von ihnen
hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG, wie viele
von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2024, und wie lauten
die entsprechenden Angaben zum Stand 31. März 2025 (bitte wie zuvor
differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 21 700 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 376 Personen mit einer Duldung nach
§ 60a Abs. 2b AufenthG und 45 733 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis
nach § 25b AufenthG aufhältig.
2 559 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
erstmals im Jahr 2024. 148 Personen erhielten eine Duldung nach § 60a Absatz 2b
AufenthG erstmals im Jahr 2024 und 7 603 Personen erhielten die
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG erstmals im Jahr 2024.
9 704 Personen besaßen zuvor einen Aufenthaltstitel nach § 104c AufenthG.
Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2024 können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG
§ 25a Abs. 1 § 25a Abs. 2
Satz 1
§ 25a Abs. 2
Satz 2
§ 25a Abs. 2
Satz 3
§ 25a Abs. 2
Satz 5
Summe
insgesamt 18.680 1.834 809 74 303 21.700
männlich 11.667 873 437 31 163 13.171
weiblich 6.988 958 369 43 140 8.498
divers 1 0 0 0 0 1
unbekannt 24 3 3 0 0 30
unter 18 Jahre 4.170 71 722 13 268 5.244
18 Jahre oder älter 14.503 1.763 87 61 35 16.449
unbekannt 7 0 0 0 0 7
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Länder insgesamt 21.700
Baden-Württemberg 2.197
Bayern 2.437
Berlin 1.286
Brandenburg 561
Bremen 547
Hamburg 580
Hessen 946
Mecklenburg-Vorpommern 305
Niedersachsen 2.428
Nordrhein-Westfalen 6.996
Rheinland-Pfalz 871
Saarland 119
Sachsen 701
Sachsen-Anhalt 272
Schleswig-Holstein 1.220
Thüringen 234
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
insgesamt 21.700
darunter:
Irak 2.951
Afghanistan 2.614
Russische Föderation 2.052
Albanien 1.140
Armenien 1.129
Serbien 1.002
Kosovo 967
Türkei 803
Guinea 753
Aserbaidschan 696
Iran 658
Libanon 651
Nordmazedonien 508
Georgien 480
Pakistan 400
Duldung nach § 60a Abs. 2b AufenthG
Länder insgesamt 376
davon:
Baden-Württemberg 16
Bayern 26
Berlin 51
Brandenburg 15
Bremen 2
Hamburg 8
Hessen 10
Mecklenburg-Vorpommern 21
Niedersachsen 68
Nordrhein-Westfalen 78
Rheinland-Pfalz 25
Saarland 0
Sachsen 18
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 32
Thüringen 5
Duldung nach § 60a Abs. 2b AufenthG
insgesamt 376
darunter:
Russische Föderation 75
Irak 43
Türkei 36
Albanien 25
Serbien 25
Georgien 24
Aserbaidschan 21
Pakistan 18
Nordmazedonien 13
Armenien 11
Syrien 10
Ukraine 8
Afghanistan 8
Kosovo 8
ungeklärt 7
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25b AufenthG
§ 25b
Abs. 1
Satz 1
§ 25b Abs. 4
(minderjähriges Kind)
§ 25b Abs. 4
(Ehegatte/
Lebenspartner
Summe
insgesamt 31.056 11.988 2.689 45.733
männlich 24.115 6.169 442 30.726
weiblich 6.928 5.802 2.245 14.975
unbekannt 13 17 2 32
unter 18 Jahre 247 11.826 355 12.428
18 Jahre oder älter 30.804 162 2334 33.300
unbekannt 5 0 0 5
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
insgesamt 45.733
Baden-Württemberg 6.477
Bayern 5.416
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Berlin 2.464
Brandenburg 853
Bremen 874
Hamburg 996
Hessen 2.130
Mecklenburg-Vorpommern 392
Niedersachsen 4.503
Nordrhein-Westfalen 15.015
Rheinland-Pfalz 1.974
Saarland 164
Sachsen 1.086
Sachsen-Anhalt 420
Schleswig-Holstein 2.469
Thüringen 500
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
insgesamt 45.733
darunter:
Irak 7.751
Iran 3.166
Nigeria 2.953
Afghanistan 2.732
Pakistan 2.367
Armenien 2.321
Russische Föderation 2.051
Aserbaidschan 1.689
Libanon 1.535
Albanien 1.439
Türkei 1.373
Gambia 1.327
Kosovo 1.222
Serbien 1.042
Guinea 816
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a oder
§ 25b AufenthG, die davor einen Titel nach § 104c AufenthG
hatten
insgesamt 9.704
nach § 25b Abs. 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer) 6.845
nach § 25b Abs. 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: minderjähriges Kind) 1.473
nach § 25a Abs. 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen) 973
nach § 25b Abs. 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner) 324
nach § 25a Abs. 2 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: Eltern) 36
nach § 25a Abs. 2 Satz 2 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
Geschwister) 28
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a oder
§ 25b AufenthG, die davor einen Titel nach § 104c AufenthG
hatten
nach § 25a Abs. 2 Satz 5 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
minderjährige ledige Kinder) 19
nach § 25a Abs. 2 Satz 3 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
Ehegatte/Lebenspartner) 6
Aufhältige
Personen mit einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a oder
§ 25b AufenthG,
die davor einen
Titel nach § 104c
AufenthG hatten
nach
§ 25a
Abs. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 3
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 5
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
(mind.
Kind)
AufenthG
insgesamt
insgesamt 973 6 19 36 28 6.845 324 1.473 9.704
Baden-
Württemberg 86 1 1 4 0 1.313 31 199 1.635
Bayern 119 1 0 9 8 1.000 61 288 1.486
Berlin 112 0 0 2 3 473 31 142 763
Brandenburg 29 3 0 2 0 93 6 13 146
Bremen 7 0 0 2 0 46 4 12 71
Hamburg 17 0 0 0 0 83 2 11 113
Hessen 39 1 3 1 0 383 9 33 469
Mecklenburg-
Vorpommern 10 0 0 0 0 49 2 14 75
Niedersachsen 109 0 3 4 7 865 36 143 1.167
Nordrhein-
Westfalen 303 0 10 6 8 1.684 97 422 2.530
Rheinland-Pfalz 30 0 0 3 0 226 15 45 319
Saarland 4 0 0 0 0 12 0 1 17
Sachsen 44 0 0 2 1 181 11 42 281
Sachsen-Anhalt 9 0 0 0 0 98 1 16 124
Schleswig-
Holstein 36 0 2 1 1 280 16 82 418
Thüringen 19 0 0 0 0 59 2 10 90
Aufhältige
Personen mit einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a oder
§ 25b AufenthG,
die davor einen
Titel nach § 104c
AufenthG hatten
nach
§ 25a
Abs. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 3
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 5
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
(mind.
Kind)
AufenthG
insgesamt
insgesamt 973 6 19 36 28 6.845 324 1.473 9.704
darunter:
Irak 224 0 3 6 9 1.416 103 329 2.090
Nigeria 19 0 0 4 5 493 24 213 758
Pakistan 31 0 0 1 0 525 13 32 602
Iran 28 2 2 1 0 456 24 56 569
Gambia 16 0 0 0 0 500 1 10 527
Aufhältige
Personen mit einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a oder
§ 25b AufenthG,
die davor einen
Titel nach § 104c
AufenthG hatten
nach
§ 25a
Abs. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 3
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 5
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
(mind.
Kind)
AufenthG
insgesamt
Afghanistan 53 0 0 0 0 352 2 4 411
Libanon 63 0 0 1 0 236 18 78 396
Russische Föd. 100 3 6 4 5 139 20 106 383
Armenien 44 0 1 2 1 177 16 100 341
Guinea 50 0 0 0 0 274 2 3 329
Äthiopien 17 0 0 0 0 222 7 33 279
Aserbaidschan 26 1 1 1 1 119 18 91 258
Elfenbeinküste
(Côte d'Ivoire) 4 0 0 0 0 188 1 7 200
Indien 13 0 0 0 0 111 12 35 171
ungeklärt 32 0 0 0 0 94 8 31 165
Zum Stichtag 31. März 2025 waren 21 715 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 423 Personen mit einer Duldung nach § 60a
Absatz 2b AufenthG und 50 321 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25b AufenthG aufhältig.
320 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG erstmals
im Jahr 2025. 88 Personen erhielten eine Duldung nach § 60a Absatz 2b
AufenthG erstmals im Jahr 2025, 1 010 Personen erhielten die
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG erstmals im Jahr 2025.
14 880 Personen besaßen zuvor einen Aufenthaltstitel nach § 104c AufenthG.
Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. März 2025 können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG
§ 25a Abs. 1 § 25a Abs. 2
Satz 1
§ 25a Abs. 2
Satz 2
§ 25a Abs. 2
Satz 3
§ 25a Abs. 2
Satz 5
Summe
insgesamt 18.727 1.836 779 68 305 21.715
männlich 11.598 878 426 29 158 13.089
weiblich 7.105 955 350 39 147 8.596
divers 1 0 0 0 0 1
unbekannt 23 3 3 0 0 29
unter 18 Jahre 4.218 79 694 11 266 5.268
18 Jahre oder älter 14.506 1.757 85 57 39 16.444
unbekannt 3 0 0 0 0 3
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Länder insgesamt 21.715
Baden-Württemberg 2.211
Bayern 2.405
Berlin 1.359
Brandenburg 586
Bremen 575
Hamburg 348
Hessen 972
Mecklenburg-Vorpommern 331
Niedersachsen 2.484
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Nordrhein-Westfalen 6.919
Rheinland-Pfalz 903
Saarland 114
Sachsen 719
Sachsen-Anhalt 284
Schleswig-Holstein 1.254
Thüringen 251
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
insgesamt 21.715
darunter:
Irak 3.102
Afghanistan 2.391
Russische Föderation 2.133
Armenien 1.120
Albanien 1.106
Serbien 960
Kosovo 956
Türkei 838
Guinea 758
Aserbaidschan 695
Libanon 675
Iran 654
Nordmazedonien 530
Georgien 461
Pakistan 410
Duldung nach § 60a Abs. 2b AufenthG
Länder insgesamt 423
davon:
Baden-Württemberg 16
Bayern 24
Berlin 59
Brandenburg 14
Bremen 0
Hamburg 12
Hessen 4
Mecklenburg-Vorpommern 22
Niedersachsen 86
Nordrhein-Westfalen 110
Rheinland-Pfalz 18
Saarland 0
Sachsen 18
Sachsen-Anhalt 5
Schleswig-Holstein 30
Thüringen 5
Duldung nach § 60a Abs. 2b AufenthG
insgesamt 423
darunter:
Russische Föderation 79
Irak 53
Türkei 36
Duldung nach § 60a Abs. 2b AufenthG
Albanien 26
Serbien 26
Georgien 24
Aserbaidschan 18
Pakistan 18
Nordmazedonien 18
ungeklärt 15
Ukraine 14
Syrien 12
Armenien 11
Iran 11
Kosovo 8
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b
AufenthG
§ 25b Abs. 1
Satz 1
§ 25b Abs. 4
(minderjähriges Kind)
§ 25b Abs. 4
(Ehegatte/
Lebenspartner
Summe
Summe 34.317 13.123 2.881 50.321
männlich 26.656 6.740 464 33.860
weiblich 7.648 6.365 2.415 16.428
unbekannt 13 18 2 33
unter 18 Jahre 271 12.934 361 13.566
18 Jahre oder älter 34.041 189 2.520 36.750
unbekannt 5 0 0 5
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG Summe
insgesamt 50.321
nach § 25b Abs. 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer) 34.317
nach § 25b Abs. 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Minderjähriges Kind) 13.123
nach § 25b Abs. 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner) 2.881
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
insgesamt 50.321
Baden-Württemberg 7.234
Bayern 6.056
Berlin 2.911
Brandenburg 1.016
Bremen 970
Hamburg 688
Hessen 2.450
Mecklenburg-Vorpommern 449
Niedersachsen 5.043
Nordrhein-Westfalen 16.092
Rheinland-Pfalz 2.123
Saarland 178
Sachsen 1.206
Sachsen-Anhalt 530
Schleswig-Holstein 2.785
Thüringen 590
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
insgesamt 50.321
darunter:
Irak 8.564
Nigeria 3.551
Iran 3.515
Afghanistan 2.820
Pakistan 2.588
Armenien 2.544
Russische Föderation 2.291
Aserbaidschan 1.831
Libanon 1.665
Türkei 1.541
Gambia 1.509
Albanien 1.441
Kosovo 1.262
Serbien 1.070
Guinea 974
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a
oder § 25b AufenthG, die davor einen Titel nach § 104c
AufenthG hatten
insgesamt 14.880
nach § 25b Abs. 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: integrierter Ausländer) 10.176
nach § 25b Abs. 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: minderjähriges Kind) 2.468
nach § 25a Abs. 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut
integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen) 1.556
nach § 25b Abs. 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
nachhaltiger Integration: Ehegatte/Lebenspartner) 524
nach § 25a Abs. 2 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen: Eltern) 77
nach § 25a Abs. 2 Satz 2 AufenthG (Aufenthaltsgewährung
bei gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
Geschwister) 48
nach § 25a Abs. 2 Satz 5 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
minderjährige ledige Kinder) 25
nach § 25a Abs. 2 Satz 3 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei
gut integrierten Jugendlichen und jungen Volljährigen:
Ehegatte/Lebenspartner) 6
Aufhältige
Personen mit einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a oder
§ 25b AufenthG,
die davor einen
Titel nach § 104c
AufenthG hatten
nach
§ 25a
Abs. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 3
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 5
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
S. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
AufenthG
insgesamt
insgesamt 1.556 6 25 77 48 10.176 524 2.468 14.880
Baden-
Württemberg 141 1 1 9 0 1.880 50 308 2.390
Bayern 164 1 0 11 8 1.414 92 457 2.147
Aufhältige
Personen mit einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a oder
§ 25b AufenthG,
die davor einen
Titel nach § 104c
AufenthG hatten
nach
§ 25a
Abs. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 3
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 5
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
S. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
AufenthG
insgesamt
Berlin 202 0 0 3 4 733 57 239 1.238
Brandenburg 63 3 3 3 1 192 12 39 316
Bremen 16 0 0 4 4 77 7 35 143
Hamburg 19 0 0 2 1 84 2 9 117
Hessen 64 1 4 6 0 602 21 64 762
Mecklenburg-
Vorpommern 23 0 0 0 0 81 5 26 135
Niedersachsen 192 0 4 16 16 1.223 61 274 1.786
Nordrhein-
Westfalen 443 0 11 9 11 2.512 142 673 3.801
Rheinland-Pfalz 41 0 0 5 0 325 18 73 462
Saarland 4 0 0 0 0 22 0 1 27
Sachsen 71 0 0 5 2 295 15 59 447
Sachsen-Anhalt 26 0 0 2 0 172 6 42 248
Schleswig-
Holstein 53 0 2 2 1 454 30 146 688
Thüringen 34 0 0 0 0 110 6 23 173
Aufhältige
Personen mit einem
Aufenthaltstitel
nach § 25a oder
§ 25b AufenthG,
die davor einen
Titel nach § 104c
AufenthG hatten
nach
§ 25a
Abs. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 3
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 5
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
S. 1
AufenthG
nach
§ 25a
Abs. 2
Satz 2
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 1
Satz 1
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
AufenthG
nach
§ 25b
Abs. 4
insgesamt
insgesamt 1.556 6 25 77 48 10.176 524 2.468 14.880
darunter:
Irak 348 0 4 10 11 2.007 164 508 3.052
Nigeria 39 0 0 4 5 752 33 347 1.180
Pakistan 39 0 0 2 0 751 18 51 861
Iran 41 2 2 3 0 659 33 92 832
Russische Föd. 209 3 7 18 18 254 41 239 789
Gambia 24 0 0 0 0 688 1 11 724
Afghanistan 71 0 0 2 0 535 4 9 621
Libanon 99 0 0 2 1 343 31 135 611
Armenien 63 1 1 1 291 33 168 558
Guinea 66 0 0 0 0 408 1 3 478
Äthiopien 17 0 0 1 0 300 12 65 395
Aserbaidschan 35 1 1 1 1 195 31 127 392
Türkei 58 0 3 4 3 177 7 77 329
Elfenbeinküste
(Côte d'Ivoire) 5 0 0 0 0 245 2 10 262
ungeklärt 47 0 0 0 0 153 14 47 261
18. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Duldung erteilt wurde (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als drei, vier, fünf, sechs, acht, zehn, zwölf und 15 Jahren, nach
Bundesländern, nach Alter (0 bis 11, 12 bis 15, 16 und 17, 18 bis 20, 21
bis 29, 30 bis 39, 40 bis 49, 50 bis 59, 60 bis 69 Jahre und älter als
70 Jahre) und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; bitte
in gesonderten Tabellen eine Auflistung der genauen Duldungsgründe, so
differenziert wie möglich, und der Duldungen nach den §§ 60a, 60b, 60c
und 60d AufenthG, jeweils aufgelistet nach Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern, vornehmen), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2024, und wie viele Geduldete
hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG (bitte auch
nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und den Bundesländern
differenziert auflisten), und wie lauten die entsprechenden Angaben zum
Stand 31. März 2025 (bitte wie zuvor differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren im AZR 178 512 Personen mit einer
Duldung, davon 120 596 männliche und 57 659 weibliche, 241 Personen mit
unbekanntem Geschlecht sowie 16 Personen als divers erfasst. 48.737 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 129 751 Personen über 17 Jahre alt und bei 24
Personen ist das Alter unbekannt. 51 506 Personen erhielten diesen Status erstmals
im Jahr 2024. Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2024 können
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung 178.512
Aufenthaltsdauer
0–unter 3 Jahre 76.705
3 Jahre und mehr 101.780
0–unter 4 Jahre 93.335
4 Jahre und mehr 85.150
0–unter 5 Jahre 105.604
5 Jahre und mehr 72.881
0–unter 6 Jahre 122.372
6 Jahre und mehr 56.113
0–unter 8 Jahre 143.776
8 Jahre und mehr 34.709
0–unter 10 Jahre 161.442
10 Jahre und mehr 17.043
0–unter 12 Jahre 168.425
12 Jahre und mehr 10.060
0–unter 15 Jahre 171.342
15 Jahre und mehr 7.143
Aufenthaltsdauer nicht bekannt 27
Personen mit Duldung 178.512
Alter
0–11 Jahre 32.918
12–15 Jahre 9.471
16–17 Jahre 6.348
18–20 Jahre 7.767
21–29 Jahre 40.257
30–39 Jahre 43.565
40–49 Jahre 23.277
50–59 Jahre 9.586
60–69 Jahre 3.734
Personen mit Duldung 178.512
Alter
70 Jahre und älter 1.565
ohne Altersangaben 24
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. Dezember 2024 178.512
davon:
1. Nach § 60a AufenthG (alt) Duldung (ohne nähere Angabe) 278
2. Nach § 60a Absatz 1
AufenthG
Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für bestimmte
Ausländergruppen aus bestimmten Staaten oder in bestimmte
Staaten). 2.974
3. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wg. fehlender Reisedokumente. 42.120
4. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer Bindungen zu
Duldungsinhabern nach Nummer 1. 21.969
5. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen Gründen. 2.567
6. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen. 60.581
7. Nach § 60a Absatz 2 Satz 2
AufenthG
Vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein
Strafverfahren. 140
8. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG
Sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen dringende
humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B. Beendigung der
Schule/Ausbildung; Betreuung kranker Familienangehöriger). 6.473
9. Nach § 60a Absatz 2a
AufenthG
Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert und
Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme verpflichtet. 0
10. Nach § 60a Absatz 2b
AufenthG
Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a
AufenthG (gut integrierte Jugendliche) 376
11. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebungshindernisse n. § 60 Abs. 1–5,7 AufenthG
6.071
12. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
als unbegleiteter Minderjähriger gem. § 58 Abs. 1a AufenthG
3.166
13. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80 Absatz 5
VwGO 224
14. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach § 456a
StPO 106
15. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO
139
16. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer Stelle nach
§ 72 (4) AufenthG 47
17. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Asylfolgeantrag
5.527
18. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung
bevorstehen, erteilt. 5.599
19. Nach § 60a Absatz 2 Satz 13
AufenthG (Altfall)
Vaterschaftsanerkennung
1
20. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG (Altfall)
Ausbildungsduldung
8
21. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60b
Absatz 1 AufenthG
ungeklärte Identität
15.978
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. Dezember 2024 178.512
22. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 1
AufenthG
Ausbildungsduldung
2.481
23. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 7
AufenthG
Erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen.
266
24. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Beschäftigter
745
25. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Ehegatte/
Lebenspartner
209
26. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 2 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/minderjährige ledige
Kinder
37
27. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 4
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/Beschäftigter (erforderliche
Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen)
29
28. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/Ehegatte/Lebenspartner
30
29. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 2
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/minderjährige ledige
Kinder
17
30. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG
Verfahren nach § 85a AufenthG
99
31. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 1 AufenthG
Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt.
61
32. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 2 AufenthG
Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss
49
33. Duldung nach § 60a
Absatz 2 Satz 1 AufenthG
(Altfall)
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich (Altfall).
145
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
insgesamt 278 2.974 42.120 21.969 2.567 60.581 140 6.473 0 376
darunter:
Irak 7 346 4.970 1.943 49 7.519 3 1.155 0 43
Türkei 18 194 3.486 1.613 144 4.511 12 399 0 36
Nigeria 5 124 2.711 2.421 44 2.457 6 183 0 0
Russische Föd. 13 168 2.229 981 127 3.981 1 341 0 75
Afghanistan 3 167 1.548 254 21 3.209 7 325 0 8
Syrien 3 198 1.342 734 35 3.921 5 179 0 10
Serbien 5 155 934 1.683 235 2.595 15 254 0 25
Iran 3 151 2.148 372 47 2.079 0 261 0 7
Georgien 1 59 1.037 1.055 163 2.030 1 341 0 24
ungeklärt 22 52 1.918 363 19 1.014 4 93 0 7
Nordmazedonien 0 119 475 883 186 1.985 2 108 0 13
Guinea 1 63 1.761 309 37 856 5 122 0 0
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Libanon 9 70 1.566 277 21 864 3 69 0 4
Somalia 0 56 974 183 12 1.035 1 99 0 0
Albanien 4 99 182 607 197 1.365 12 189 0 25
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
insgesamt 6.071 3.166 224 106 139 47 5.527 5.599 1 8
darunter:
Irak 281 45 18 3 21 1 467 305 0 0
Türkei 217 372 19 29 26 7 554 782 0 0
Nigeria 134 25 8 2 6 0 167 136 0 0
Russische Föd. 356 9 18 0 2 0 592 121 0 0
Afghanistan 2.093 381 7 2 7 1 382 619 0 0
Syrien 557 634 13 2 18 1 407 869 0 0
Serbien 87 48 21 12 4 10 237 258 0 1
Iran 128 31 4 2 0 0 231 75 0 0
Georgien 39 1 1 0 6 3 138 453 0 1
ungeklärt 105 40 2 0 0 1 75 42 0 0
Nordmazedonien 96 23 8 3 0 1 382 427 0 0
Guinea 43 367 1 2 2 0 57 62 0 2
Libanon 30 14 2 2 0 0 60 9 0 0
Somalia 202 260 7 2 4 0 147 64 0 0
Albanien 51 150 4 4 2 6 131 104 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
insgesamt 15.978 2.481 266 745 209 37 29 30 17 99
darunter:
Irak 699 301 30 246 59 7 3 5 0 1
Türkei 780 294 25 42 11 2 3 6 0 5
Nigeria 1.169 95 8 46 21 5 5 1 5 11
Russische Föd. 568 53 1 5 2 1 0 0 1 0
Afghanistan 142 57 7 38 7 1 1 1 0 1
Syrien 164 49 5 5 2 0 1 0 0 0
Serbien 191 14 0 3 1 4 0 2 0 13
Iran 801 206 12 41 11 1 1 0 0 0
Georgien 163 116 15 6 5 3 0 1 0 1
ungeklärt 1.012 11 3 3 2 1 0 0 0 0
Nordmazedonien 40 5 0 0 0 0 1 1 0 1
Guinea 665 132 43 32 7 1 1 3 0 0
Libanon 649 23 3 11 1 0 0 0 0 0
Somalia 313 8 6 18 1 0 2 0 0 0
Albanien 24 147 6 4 1 2 0 0 0 3
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
insgesamt 61 49 145 178.512
darunter:
Irak 4 2 3 18.536
Türkei 4 3 6 13.600
Nigeria 2 4 1 9.802
Russische Föd 2 1 6 9.654
Afghanistan 2 0 3 9.294
Syrien 2 0 0 9.156
Serbien 1 0 4 6.812
Iran 3 8 2 6.625
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Georgien 6 1 0 5.670
ungeklärt 0 0 8 4.797
Nordmazedonien 0 0 0 4.759
Guinea 7 6 0 4.587
Libanon 0 1 0 3.688
Somalia 0 1 1 3.396
Albanien 2 1 1 3.323
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Länder insgesamt 278 2.974 42.120 21.969 2.567 60.581 140 6.473 0 376
davon:
Baden-Württemberg 25 82 5.293 3.789 245 6.366 3 70 0 16
Bayern 13 251 3.967 2.620 411 5.271 22 1.242 0 26
Berlin 50 62 3.612 1.390 134 4.136 7 1.130 0 51
Brandenburg 10 99 2.156 253 18 2.423 0 351 0 15
Bremen 0 41 329 840 442 1029 22 341 0 2
Hamburg 0 2 1.201 342 72 1056 2 12 0 8
Hessen 6 75 1.975 545 100 3.185 15 787 0 10
Mecklenburg-
Vorpommern 1 41 1.032 93 26 1.219 2 109 0 21
Niedersachsen 98 280 4.144 2.217 268 5.807 19 877 0 68
Nordrhein-Westfalen 8 1.258 10.269 6.635 555 17.036 18 848 0 78
Rheinland-Pfalz 20 79 1.616 679 92 1.943 0 450 0 25
Saarland 0 188 242 129 22 756 1 34 0
Sachsen 1 111 2.737 1.038 54 3.392 8 43 0 18
Sachsen-Anhalt 3 85 724 193 12 1.119 0 23 0 1
Schleswig-Holstein 42 217 1.940 962 83 4.264 19 52 0 32
Thüringen 1 103 883 244 33 1.579 2 104 0 5
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Länder insgesamt 6.071 3.166 224 106 139 47 5.527 5.599 1 8
davon:
Baden-Württemberg 634 224 8 5 8 4 493 3.149 0 2
Bayern 776 77 30 7 35 2 1.108 81 0 0
Berlin 681 148 1 39 3 7 388 8 0 0
Brandenburg 69 142 8 0 1 0 335 101 0 0
Bremen 23 100 5 10 2 2 109 56 0 1
Hamburg 1.747 236 20 33 6 15 105 559 0 0
Hessen 518 144 13 2 12 1 111 499 1 0
Mecklenburg-
Vorpommern 27 52 2 0 0 0 167 33 0 0
Niedersachsen 131 181 63 4 23 3 962 143 0 1
Nordrhein-Westfalen 544 1.321 23 4 19 7 774 460 0 4
Rheinland-Pfalz 113 75 2 1 4 0 287 55 0 0
Saarland 44 43 0 0 1 0 16 153 0 0
Sachsen 541 88 31 0 7 4 170 30 0 0
Sachsen-Anhalt 53 134 8 0 4 0 160 42 0 0
Schleswig-Holstein 73 140 3 0 1 1 52 58 0 0
Thüringen 97 61 7 1 13 1 290 172 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Länder insgesamt 15.978 2.481 266 745 209 37 29 30 17 99
davon:
Baden-Württemberg 2.278 342 79 139 137 15 7 8 6 11
Bayern 2.778 358 33 105 12 2 4 2 4 2
Berlin 940 135 43 8 0 0 4 0 0 25
Brandenburg 711 53 5 10 1 0 0 0 0 1
Bremen 82 29 0 4 0 0 0 0 0 8
Hamburg 212 93 3 40 2 3 0 1 0 2
Hessen 973 106 5 19 3 1 0 2 0 8
Mecklenburg-
Vorpommern 667 20 1 8 2 1 0 0 0 1
Niedersachsen 1.165 237 14 90 19 4 1 2 0 24
Nordrhein-Westfalen 2.442 658 60 142 12 6 5 7 5 9
Rheinland-Pfalz 746 141 1 44 2 0 5 2 0 2
Saarland 76 12 1 5 1 0 0 3 0 0
Sachsen 1.171 112 7 70 9 2 1 2 2 3
Sachsen-Anhalt 1.285 28 2 17 4 3 0 1 0 1
Schleswig-Holstein 257 120 7 21 0 0 1 0 0 1
Thüringen 195 37 5 23 5 0 1 0 0 1
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Länder insgesamt 61 49 145 178.512
davon:
Baden-Württemberg 21 17 11 23.487
Bayern 7 5 9 19.260
Berlin 2 8 18 13.030
Brandenburg 2 3 11 6.778
Bremen 1 0 2 3.480
Hamburg 0 2 5 5.779
Hessen 1 0 7 9.124
Mecklenburg-Vorpommern 1 0 1 3.527
Niedersachsen 3 2 18 16.868
Nordrhein-Westfalen 11 6 17 43.241
Rheinland-Pfalz 2 1 25 6.412
Saarland 0 1 1 1.729
Sachsen 4 2 2 9.660
Sachsen-Anhalt 1 0 5 3.908
Schleswig-Holstein 0 2 10 8.358
Thüringen 5 0 3 3.871
Zum Stichtag 31. März 2025 waren im AZR 181 493 Personen mit einer
Duldung, davon 122 065 männliche und 59 162 weibliche, 250 Personen mit
unbekanntem Geschlecht sowie 16 Personen als divers erfasst. 49 138 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 132 336 Personen über 17 Jahre alt und bei 19 Personen
ist das Alter unbekannt. 51 506 Personen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2024. Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. März 2025 können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung 181.493
Aufenthaltsdauer
0–unter 3 Jahre 78.048
3 Jahre und mehr 103.421
0–unter 4 Jahre 97.310
4 Jahre und mehr 84.159
Personen mit Duldung 181.493
0–unter 5 Jahre 107.929
5 Jahre und mehr 73.540
0–unter 6 Jahre 123.813
6 Jahre und mehr 57.656
0–unter 8 Jahre 146.536
8 Jahre und mehr 34.933
0–unter 10 Jahre 163.414
10 Jahre und mehr 18.055
0–unter 12 Jahre 171.098
12 Jahre und mehr 10.371
0–unter 15 Jahre 174.236
15 Jahre und mehr 7.233
Aufenthaltsdauer nicht bekannt 24
Personen mit Duldung 181.493
Alter
0–11 Jahre 33.630
12–15 Jahre 9.518
16–17 Jahre 5.990
18–20 Jahre 8.014
21–29 Jahre 40.397
30–39 Jahre 44.539
40–49 Jahre 23.901
50–59 Jahre 9.959
60–69 Jahre 3.896
70 Jahre und älter 1.630
ohne Altersangaben 19
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. März 2025 181.493
davon:
1. Nach § 60a AufenthG (alt) Duldung (ohne nähere Angabe) 266
2. Nach § 60a Absatz 1
AufenthG
Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für bestimmte
Ausländergruppen aus bestimmten Staaten oder in bestimmte
Staaten). 2.939
3. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wg. fehlender Reisedokumente 42.571
4. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer Bindungen zu
Duldungsinhabern nach Nummer 1 23.144
5. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen Gründen 2.481
6. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen 61.885
7. Nach § 60a Absatz 2 Satz 2
AufenthG
Vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein
Strafverfahren. 131
8. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG
sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen dringende
humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B. Beendigung der
Schule/Ausbildung; Betreuung kranker Familienangehöriger). 6.354
9. Nach § 60a Absatz 2a
AufenthG
Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert und
Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme verpflichtet 0
10. Nach § 60a Absatz 2b
AufenthG
Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a
AufenthG (gut integrierte Jugendliche) 423
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. März 2025 181.493
11. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebungshindernisse n. § 60 Abs. 1–5,7 AufenthG
6.235
12. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
als unbegleiteter Minderjähriger gem. § 58 Abs. 1a AufenthG
2.841
13. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80 Absatz 5
VwGO 225
14. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach § 456a
StPO 120
15. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO
128
16. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer Stelle nach
§ 72 (4) AufenthG 39
17. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
Asylfolgeantrag
5.422
18. Nach § 60a Abs. 2 Satz 1
AufenthG
Weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung
bevorstehen, erteilt. 6.109
19. Nach § 60a Abs. 2 Satz 13
AufenthG (Altfall)
Vaterschaftsanerkennung
1
20. Nach § 60a Abs. 2 Satz 4
AufenthG (Altfall)
Ausbildungsduldung
8
21. Nach § 60a Abs. 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60b
Abs. 1 AufenthG
ungeklärte Identität
16.080
22. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 1
AufenthG
Ausbildungsduldung
2.314
23. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 7
AufenthG
Erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen.
250
24. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Beschäftigter
788
25. Nach § 60a Abs. 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Abs. 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Ehegatte/
Lebenspartner
250
26. Nach § 60a Abs. 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Abs. 2 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/minderjährige ledige
Kinder
45
27. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 4
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/Beschäftigter (erforderliche
Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen)
25
28. Nach § 60a Abs. 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Abs. 4 i. V. m. Abs. 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/Ehegatte/Lebenspartner
32
29. Nach § 60a Abs. 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Abs. 4 i. V. m. Abs. 2
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/minderjährige ledige
Kinder
21
30. Nach § 60a Abs. 2 Satz 4
AufenthG
Verfahren nach § 85a AufenthG
115
31. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 1 AufenthG
Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt.
75
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. März 2025 181.493
32. Nach § 60a Abs. 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Abs. 6 Satz 2 AufenthG
Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss
47
33. Duldung nach § 60a Abs. 2
Satz 1 AufenthG (Altfall)
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich (Altfall). 129
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
insgesamt 266 2.939 42.571 23.144 2.481 61.885 131 6.354 0 423
darunter:
Irak 7 330 4.861 2.132 49 7.361 1 1.095 0 53
Türkei 17 188 4.016 1.867 158 4.880 8 436 0 36
Russische Föd. 13 195 2.293 1.107 130 4.190 2 367 0 79
Syrien 3 225 1.361 765 36 4.282 4 156 0 12
Nigeria 4 121 2.502 2.480 41 2.469 6 185 0 4
Afghanistan 3 187 1.586 289 25 3.275 6 313 0 3
Serbien 5 142 1.001 1.744 216 2.539 14 230 0 26
Iran 3 122 2.088 396 52 2.089 0 248 0 11
Georgien 1 59 1.020 1.067 149 2.020 0 363 0 24
ungeklärt 21 52 1.899 373 13 1.042 4 71 0 15
Nordmazedonien 0 117 482 891 175 1.887 2 105 0 18
Guinea 0 55 1.718 323 34 861 7 118 0 0
Libanon 8 69 1.593 291 12 928 4 62 0 6
Somalia 0 50 927 187 10 1.038 2 85 0 0
Kosovo 2 89 453 740 104 1.300 8 132 0 8
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
insgesamt 6.235 2.841 225 120 128 39 5.422 6.109 1 8
darunter:
Irak 302 34 21 4 18 1 453 309 0 0
Türkei 227 348 20 33 20 5 615 924 0 0
Russische Föd. 323 9 16 0 2 0 516 196 0 0
Syrien 563 512 16 3 15 0 414 1.046 0 0
Nigeria 138 27 7 1 6 0 180 122 0 0
Afghanistan 2.155 310 11 3 15 0 385 602 0 0
Serbien 98 52 14 13 3 10 207 253 0 1
Iran 135 29 7 4 2 0 225 88 0 0
Georgien 36 3 0 0 5 1 138 409 0 1
ungeklärt 99 36 1 1 0 1 81 64 0 0
Nordmazedonien 104 18 5 4 0 0 316 375 0 0
Guinea 36 344 2 2 2 0 50 82 0 2
Libanon 40 13 2 2 0 0 69 26 0 0
Somalia 205 209 10 3 3 0 144 70 0 0
Kosovo 21 13 3 1 2 2 94 165 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
insgesamt 16.080 2.314 250 788 250 45 25 32 21 115
darunter:
Irak 767 290 32 279 73 9 2 8 0 1
Türkei 849 340 28 46 19 2 3 5 0 4
Russische Föd. 581 53 2 6 2 1 1 0 1 0
Syrien 173 50 4 5 2 0 1 0 0 0
Nigeria 1.085 86 9 49 27 3 3 0 7 10
Afghanistan 142 47 3 26 6 1 2 2 0 2
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Serbien 178 15 0 2 1 2 0 1 0 13
Iran 832 163 10 36 12 2 1 0 0 0
Georgien 147 121 13 10 4 6 0 1 0 1
ungeklärt 1.029 8 3 3 2 1 0 0 0 1
Nordmazedonien 38 4 0 1 0 0 1 1 0 7
Guinea 655 118 35 29 9 1 0 2 0 1
Libanon 631 14 2 15 1 0 0 0 0 0
Somalia 321 7 6 15 2 3 0 0 0
Kosovo 94 8 0 6 2 2 0 0 1 2
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
insgesamt 75 47 129 181.493
darunter:
Irak 4 1 3 18.500
Türkei 8 2 6 15.110
Russische Föd. 2 1 6 10.094
Syrien 1 0 0 9.649
Nigeria 3 5 1 9.581
Afghanistan 3 0 2 9.404
Serbien 0 0 4 6.784
Iran 3 7 2 6.567
Georgien 6 1 0 5.606
ungeklärt 1 0 5 4.826
Nordmazedonien 0 0 0 4.551
Guinea 5 5 0 4.496
Libanon 1 1 0 3.790
Somalia 1 1 1 3.300
Kosovo 1 0 2 3.255
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Länder insgesamt 266 2.939 42.571 23.144 2.481 61.885 131 6.354 0 423
davon:
Baden-Württemberg 25 74 5.150 3.986 218 6.098 3 67 0 16
Bayern 12 231 3.865 2.772 385 5.360 19 1.174 0 24
Berlin 50 39 3.739 1.460 138 4.137 12 1.207 0 59
Brandenburg 8 139 2.275 274 16 2.572 0 335 0 14
Bremen 0 37 364 868 437 1032 13 384 0 0
Hamburg 0 2 1.059 327 71 937 5 10 0 12
Hessen 5 54 2.036 612 101 3.229 11 672 0 4
Mecklenburg-
Vorpommern 1 46 1.024 90 26 1.317 2 102 0 22
Niedersachsen 96 327 4.148 2.304 274 6.332 17 895 0 86
Nordrhein-Westfalen 9 1.090 10.533 6.989 527 17.180 18 807 0 110
Rheinland-Pfalz 14 77 1.771 735 85 1.847 0 427 0 18
Saarland 0 185 224 125 22 816 1 32 0 0
Sachsen 1 116 2.858 1.074 48 3.659 8 56 0 18
Sachsen-Anhalt 2 96 736 215 13 1.125 0 42 0 5
Schleswig-Holstein 42 329 1.903 1.063 84 4.559 19 44 0 30
Thüringen 1 97 886 250 36 1.685 3 100 0 5
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Länder insgesamt 6.235 2.841 225 120 128 39 5.422 6.109 1 8
davon:
Baden-Württemberg 706 201 10 6 7 2 454 3.495 0 2
Bayern 768 74 29 7 25 1 1.135 96 0 0
Berlin 661 175 1 40 3 5 364 7 0 0
Brandenburg 58 128 8 0 1 0 319 156 0 0
Bremen 23 90 5 8 1 0 108 77 0 1
Hamburg 1.841 198 15 38 14 12 103 583 0 0
Hessen 526 137 15 2 11 0 102 414 1 0
Mecklenburg-
Vorpommern 39 32 2 0 0 0 147 18 0 0
Niedersachsen 120 153 57 7 19 3 981 143 0 1
Nordrhein-Westfalen 549 1.235 28 5 21 12 729 541 0 4
Rheinland-Pfalz 123 43 1 4 4 0 323 92 0 0
Saarland 42 31 0 1 1 0 19 161 0 0
Sachsen 542 76 31 0 4 3 163 28 0 0
Sachsen-Anhalt 53 116 7 0 3 0 151 39 0 0
Schleswig-Holstein 78 112 7 1 1 1 48 53 0 0
Thüringen 106 40 9 1 13 0 276 206 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Länder insgesamt 16.080 2.314 250 788 250 45 25 32 21 115
davon:
Baden-Württemberg 2.380 319 73 130 161 14 5 11 6 7
Bayern 2.758 328 30 111 11 4 2 3 5 2
Berlin 976 134 42 7 0 0 4 0 0 36
Brandenburg 741 43 4 12 1 0 0 0 0 1
Bremen 90 28 0 3 0 0 0 0 0 7
Hamburg 233 73 3 39 1 2 0 0 2 1
Hessen 934 112 6 22 4 1 0 1 0 9
Mecklenburg-
Vorpommern 688 17 1 10 2 1 0 0 0 1
Niedersachsen 1.217 219 14 110 25 5 1 2 0 28
Nordrhein-Westfalen 2.306 606 53 152 14 9 5 7 5 17
Rheinland-Pfalz 775 149 2 44 3 0 5 2 1 0
Saarland 89 8 1 5 0 0 0 3 0 0
Sachsen 1.163 97 8 84 11 5 0 2 2 3
Sachsen-Anhalt 1.260 32 2 15 5 3 1 1 0 2
Schleswig-Holstein 265 113 7 22 1 0 1 0 0 1
Thüringen 205 36 4 22 11 1 1 0 0 0
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Länder insgesamt 75 47 129 181.493
davon:
Baden-Württemberg 18 15 11 23.670
Bayern 14 2 9 19.256
Berlin 5 11 17 13.329
Brandenburg 2 3 9 7.119
Bremen 0 0 2 3.578
Hamburg 3 2 5 5.591
Hessen 0 0 7 9.028
Mecklenburg-Vorpommern 0 0 1 3.589
Niedersachsen 3 2 18 17.607
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Nordrhein-Westfalen 18 6 16 43.601
Rheinland-Pfalz 4 4 14 6.567
Saarland 0 0 1 1.767
Sachsen 2 0 1 10.063
Sachsen-Anhalt 1 0 5 3.930
Schleswig-Holstein 1 2 10 8.797
Thüringen 4 0 3 4.001
Angaben zu der Teilfrage, wie viele geduldete Personen zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG hatten, können nur zum jeweils aktuellen
Stichtag, hier also zum Stichtag 31. März 2025, aus den Daten des AZR
ermittelt werden. Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis nach
§ 104c 5.220
Länder:
Baden-Württemberg 350
Bayern 381
Berlin 169
Brandenburg 279
Bremen 125
Hamburg 67
Hessen 206
Mecklenburg-Vorpommern 141
Niedersachsen 685
Nordrhein-Westfalen 1.580
Rheinland-Pfalz 210
Saarland 21
Sachsen 187
Sachsen-Anhalt 72
Schleswig-Holstein 680
Thüringen 67
Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis nach
§ 104c
Staatsangehörigkeiten insgesamt 5.220
darunter:
Irak 873
Russische Föderation 747
Serbien 324
Libanon 252
Afghanistan 242
ungeklärt 208
Iran 205
Kosovo 189
Nigeria 187
Armenien 164
Türkei 160
Äthiopien 119
Pakistan 116
Nordmazedonien 116
Somalia 99
19. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland, denen eine Aufenthaltsgestattung erteilt wurde (bitte
nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit
mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren im AZR 343 290 Personen mit einer
Aufenthaltsgestattung, darunter 231 849 männliche, 111 137 weibliche und
102 diverse sowie 202 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 92 655
Personen waren unter 18 Jahre alt, 250 598 Personen 18 Jahre oder älter und
bei 37 Personen ist das Alter unbekannt. 334 111 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 9 173 Personen sechs Jahre oder länger, bei
sechs Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltsgestattung 343.290
Länder
Baden-Württemberg 53.591
Bayern 51.812
Berlin 16.317
Brandenburg 8.903
Bremen 2.951
Hamburg 8.701
Hessen 31.038
Mecklenburg-Vorpommern 6.841
Niedersachsen 42.724
Nordrhein-Westfalen 59.128
Rheinland-Pfalz 14.333
Saarland 3.007
Sachsen 15.123
Sachsen-Anhalt 9.526
Schleswig-Holstein 11.043
Thüringen 8.252
Personen mit Aufenthaltsgestattung
Staatsangehörigkeiten insgesamt 343.290
darunter:
Türkei 80.618
Syrien 56.416
Afghanistan 49.670
Irak 25.665
Iran 16.735
Russische Föderation 11.289
Somalia 8.462
Kolumbien 6.746
ungeklärt 6.156
Nigeria 5.447
Venezuela 5.236
Guinea 5.185
Pakistan 3.645
Kamerun 2.821
Armenien 2.815
20. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einem Ankunftsnachweis (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie lange ist deren aktuelle
durchschnittliche Gültigkeit, wenn nur Personen betrachtet werden, die
einen Asylantrag gestellt haben?
Zum 31. Dezember 2024 lebten in Deutschland 6.450 Personen mit einem
Ankunftsnachweis, darunter 4.288 männliche, 2.155 weibliche, fünf diverse sowie
zwei Personen mit unbekanntem Geschlecht. 1.822 Personen waren unter
18 Jahre alt, 4.628 waren 18 Jahre oder älter.
Die Aufteilung nach Ländern und Hauptstaatsangehörigkeiten kann den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausgewertet wurden die Personen, die
zum Stichtag 31. Dezember 2024 noch im Besitz eines gültigen
Ankunftsnachweises waren.
Personen mit Ankunftsnachweis 6.450
Länder:
Baden-Württemberg 852
Bayern 1.169
Berlin 253
Brandenburg 245
Bremen 91
Hamburg 74
Hessen 195
Mecklenburg-Vorpommern 83
Niedersachsen 630
Nordrhein-Westfalen 1.489
Rheinland-Pfalz 411
Saarland 17
Sachsen 477
Sachsen-Anhalt 179
Schleswig-Holstein 53
Thüringen 232
Personen mit Ankunftsnachweis
Staatsangehörigkeiten insgesamt 6.450
darunter:
Syrien 2.033
Türkei 561
Afghanistan 542
Russische Föderation 253
Kolumbien 207
Venezuela 176
Georgien 153
China 153
Irak 140
Iran 139
Marokko 126
Algerien 113
Nordmazedonien 102
Kosovo 100
ungeklärt 90
Betrachtet man die Fälle von Personen mit Ankunftsnachweisen, die im Jahr
2024 einen Asylantrag stellten, so ergibt sich bei diesen Fällen eine
durchschnittliche Gültigkeit der Ankunftsnachweise von etwa zehn Tagen.
21. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1
bzw. Absatz 2 AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren und zudem angeben, wie viele dieser Personen zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung, Duldung oder einen
sonstigen oder keinen Aufenthaltstitel hatten), und wie bewertet die
Bundesregierung diese Zahlen vor dem Hintergrund ihrer Erwartungen zu den
Auswirkungen der Neuregelung des Chancen-Aufenthaltsrechts (bitte
ausführen)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 49.263 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG erfasst. Davon waren
15.731 Personen unter 18 Jahre alt und 33.528 Personen über 17 Jahre alt und
bei vier Personen ist das Alter unbekannt. Die weiteren statistischen Daten
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis
nach § 104c Abs. 1
und 2 AufenthG
§ 104c Abs. 1
AufenthG
§ 104c Abs. 2
AufenthG
Summe
gesamt 48.982 281 49.263
männlich 30.664 167 30.831
weiblich 18.267 113 18.380
unbekannt 51 1 52
Aufenthaltserlaubnis
nach § 104c Abs. 1
und 2 AufenthG
§ 104c Abs. 1
AufenthG
§ 104c Abs. 2
AufenthG
Summe
gesamt 48.982 281 49.263
weniger als 6 Jahre
aufhältig 7.506 28 7.534
6 Jahre oder länger
aufhältig 41.454 253 41.707
unbekannt 22 0 22
Aufenthaltserlaubnis
nach § 104c Abs. 1
und 2 AufenthG
§ 104c Abs. 1
AufenthG
§ 104c Abs. 2
AufenthG
Summe
Länder insgesamt 48.982 281 49.263
davon:
Baden-Württemberg 6.074 25 6.099
Bayern 4.886 15 4.901
Berlin 3.869 3 3.872
Brandenburg 2.216 36 2.252
Bremen 421 7 428
Hamburg 1.201 2 1.203
Hessen 3.506 31 3.537
Mecklenburg-
Vorpommern 566 5 571
Niedersachsen 4.495 31 4.526
Nordrhein-Westfalen 14.430 89 14.519
Aufenthaltserlaubnis
nach § 104c Abs. 1
und 2 AufenthG
§ 104c Abs. 1
AufenthG
§ 104c Abs. 2
AufenthG
Summe
Rheinland-Pfalz 1.207 4 1.211
Saarland 154 4 158
Sachsen 2.034 13 2.047
Sachsen-Anhalt 1.015 1 1.016
Schleswig-Holstein 2.217 13 2.230
Thüringen 691 2 693
Aufenthaltserlaubnis
nach § 104c Abs. 1
und 2 AufenthG
§ 104c Abs. 1
AufenthG
§ 104c Abs. 2
AufenthG
Summe
alle
Staatsangehörigkeiten 48.982 281 49.263
darunter:
Irak 8.747 43 8.790
Russische Föderation 5.605 48 5.653
Nigeria 3.157 7 3.164
Iran 2.043 5 2.048
Pakistan 2.022 13 2.035
Libanon 1.987 22 2.009
Ungeklärt 1.744 13 1.757
Türkei 1.726 27 1.753
Afghanistan 1.658 4 1.662
Serbien 1.549 15 1.564
Armenien 1.323 8 1.331
Äthiopien 1.267 1 1.268
Kosovo 1.139 7 1.146
Indien 1.080 7 1.087
Gambia 968 1 969
Angaben zu der Teilfrage, wie viele Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis,
Aufenthaltsgestattung oder Duldung hatten, können nur zum jeweils aktuellen
Stichtag, hier also zum Stichtag 31. März 2025, aus den Daten des AZR
ermittelt werden.
Vorheriges Aufenthaltsrecht Anzahl Personen zum Stichtag 31.03.2025
insgesamt 34.395
darunter:
Aufenthaltserlaubnis 3.622
Aufenthaltsgestattung 467
Duldung 27.513
kein Aufenthaltsrecht 2.747
Sonstiges 46
Das Chancen-Aufenthaltsrecht wird weiterhin von den potenziell berechtigten
Personen gut angenommen. Das Absinken der Bestandszahlen im Zeitverlauf
ist darauf zurückzuführen, dass immer mehr Personen die maximale Laufzeit
von 18 Monaten erreicht haben und erneut in andere aufenthaltsrechtliche
Status wechseln.
22. Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 31.
Dezember 2024 in der Bundesrepublik Deutschland in jugendhilferechtlicher
Zuständigkeit (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Aus der beigefügten Tabelle ergibt sich die Anzahl der unbegleiteten
minderjährigen Ausländerinnen und Ausländer (UMA), die sich am Stichtag 31.
Dezember 2024 in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit (vorläufige
Schutzmaßnahmen und/oder Anschlussmaßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe) in den
einzelnen Ländern befanden (Quelle: Bundesverwaltungsamt).
Länder für UMA
(Altverfahren nach
§ 89d)
für UMA –
vorläufige
Inobhutnahme
für UMA –
Inobhutnahme
für UMA –
Anschlussmaßnahmen
(HzE und
sonstige)
Summe aller
jugendhilferechtlichen
Zuständigkeiten (Stichtag:
31.12.2024)
Baden-Württemberg 2 320 378 2.475 3.175
Bayern 10 166 1.103 2.574 3.853
Berlin 6 95 805 1.790 2.696
Brandenburg 2 31 88 385 506
Bremen 1 47 19 259 326
Hamburg 0 18 383 250 651
Hessen 13 174 367 1.359 1.913
Mecklenburg-Vorpommern 0 4 147 466 617
Niedersachsen 2 35 588 1.984 2.609
Nordrhein-Westfalen 21 392 1.836 5.454 7.703
Rheinland-Pfalz 4 42 149 1.372 1.567
Saarland 0 9 38 111 158
Sachsen 0 35 202 921 1.158
Sachsen-Anhalt 0 23 236 479 738
Schleswig-Holstein 0 18 159 610 787
Thüringen 3 35 107 413 558
Summe aller Zuständigkeiten 64 1.444 6.605 20.902 29.015
23. Wie viele Personen lebten zum 31. Dezember 2024 in der
Bundesrepublik Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG
(bitte nach Absätzen sowie nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 284 433 Personen mit einer
Niederlassungserlaubnis (NE) nach § 26 AufenthG erfasst. 34 120 Personen erhielten
diesen Status erstmals im Jahr 2024. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 284.433
1. nach § 26 Abs. 3 Satz 1 AufenthG (Altfall – Asyl/GFK nach 3 Jahren) 14.534
2. nach § 26 Abs. 4 AufenthG (Altfall – aus humanitären Gründen nach 7 Jahren) 41.983
3. nach § 26 Abs. 3 Satz 2 AufenthG (Altfall – Resettlement nach 3 Jahren) erteilt am … 189
4. nach § 26 Abs. 3 Satz 3 AufenthG (Asyl/GFK nach 3 Jahren) 22.688
5. nach § 26 Abs. 3 Satz 1 AufenthG (Asyl/GFK nach 5 Jahren) 91.249
6. nach § 26 Abs. 3 Satz 6 i. V. m. Satz 3 AufenthG (Resettlement nach 3 Jahren) 749
7. nach § 26 Abs. 3 Satz 6 i. V. m. Satz 1 AufenthG (Resettlement nach 5 Jahren) 3.456
Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 284.433
8. nach § 26 Abs. 3 Satz 5 i. V. m. § 35 AufenthG (Kinder mit Einreise vor Vollendung des
18. Lebensjahrs) 14.164
9. nach § 26 Abs. 4 AufenthG (aus humanitären Gründen nach 5 Jahren) 95.421
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
gesamt 14.534 41.983 189 22.688 91.249 749 3.456 14.164 95.421 284.433
männlich 8.736 22.879 113 13.986 67.935 475 2.592 8.155 57.470 182.341
weiblich 5.794 19.067 76 8.675 23.272 274 862 5.995 37.861 101.876
unbekannt 3 37 0 27 41 0 2 14 90 214
divers 1 0 0 0 1 0 0 0 0 2
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
gesamt 14.534 41.983 189 22.688 91.249 749 3.456 14.164 95.421 284.433
unter
18 Jahre 401 3 6 1.126 1.811 33 40 2.018 2.226 7.664
18 Jahre
oder älter 14.133 41.979 183 21.562 89.436 716 3.416 12.146 93.189 276.760
unbekannt 0 1 0 0 2 0 0 0 6 9
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
gesamt 14.534 41.983 189 22.688 91.249 749 3.456 14.164 95.421 284.433
Länder
Baden-
Württemberg 4.290 7.288 4 1.238 10.972 136 818 1.664 12.256 38.666
Bayern 1.537 5.523 12 1.709 11.317 38 260 1.001 10.458 31.855
Berlin 150 2.766 0 1.921 5.778 35 96 16 7.743 18.505
Brandenburg 45 355 0 131 1.298 3 41 121 890 2.884
Bremen 49 398 0 608 1.923 20 78 493 1.784 5.353
Hamburg 165 937 0 821 1.776 17 79 23 2.924 6.742
Hessen 3.428 5.443 5 978 9.502 59 349 1.576 8.448 29.788
Mecklenburg-
Vorpommern 90 295 0 28 602 2 19 87 328 1.451
Niedersachsen 949 3.546 4 4.458 9.735 112 343 2.084 10.338 31.569
Nordrhein-
Westfalen 3.045 11.337 142 7.698 23.311 251 948 4.679 29.054 80.465
Rheinland-
Pfalz 168 1.594 1 972 3.817 31 119 624 3.979 11.305
Saarland 100 712 0 614 2.981 6 95 685 1.425 6.618
Sachsen 197 489 0 280 2.949 6 65 373 1.842 6.201
Sachsen-
Anhalt 182 422 21 74 1.440 8 29 170 710 3.056
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Schleswig-
Holstein 101 645 0 989 2.226 21 76 376 2.179 6.613
Thüringen 38 233 0 169 1.622 4 41 192 1.063 3.362
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
nach
Staatsangehörigkeiten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Gesamt
insgesamt 14.534 41.983 189 22.688 91.249 749 3.456 14.164 95.421 284.433
darunter:
Syrien 442 349 12 3.467 40.078 140 1.467 6.679 6.964 59.598
Irak 2.711 895 55 5.239 12.440 167 400 2.423 4.575 28.905
Türkei 3.694 3.325 22 4.749 5.351 163 276 402 9.178 27.160
Kosovo 1.207 8.128 3 614 605 16 59 227 14.955 25.814
Afghanistan 783 799 8 1.510 6.230 36 221 1.881 13.029 24.497
Serbien 216 2.962 4 218 212 8 30 264 10.069 13.983
Iran 1.413 374 24 2.012 7.293 62 223 318 1.578 13.297
Bosnien und
Herzegowina 55 9.909 8 30 17 1 9 29 2.522 12.580
Eritrea 526 172 1 458 7.320 16 290 188 763 9.734
Vietnam 186 3.253 2 189 262 9 15 4 3.235 7.155
ungeklärt 81 465 2 529 2.102 14 60 273 1.634 5.160
Russische Föd. 289 652 7 690 983 14 27 164 1.998 4.824
Sri Lanka 516 852 1 521 592 10 22 10 995 3.519
Somalia 246 167 1 296 1.170 5 59 198 1.180 3.322
Libanon 27 477 2 56 100 4 7 37 2.381 3.091
24. Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen
bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren)
wurden im Jahr 2024 durch das BAMF bzw. – soweit vorliegend – durch
Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei
sich die 15 wichtigsten Herkunftsländer auf die Anzahl der Entscheidungen
beziehen.
BAMF
01.01.–31.12.2024
Anerkennungen als
Asylberechtigte nach
Artikel 16a GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz nach
§ 3 Abs. 1 AsylG
subsidiärer
Schutz gem. § 4
Abs. 1 AsylG
Abschiebungsverbote
nach § 60 Abs. 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt 1.964 35.831 75.092 20.823
davon
männlich 751 19.298 58.761 18.890
weiblich 1.213 16.533 16.331 1.933
unter 18 Jahre
(< 18 Jahre) 936 20.798 19.501 4.354
über 17 Jahre
(18+ Jahre) 1.028 15.033 55.591 16.469
BAMF
01.01.–31.12.2024
Anerkennungen als
Asylberechtigte nach
Artikel 16a GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Abs. 1
AsylG
subsidiärer
Schutz gem. § 4
Abs. 1 AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Abs. 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt 1.964 35.831 75.092 20.823
darunter:
Syrien 109 6.963 70.431 341
Türkei 219 3.720 246 57
Afghanistan 536 13.891 775 16.931
Irak 13 1.674 405 484
Russische Föd. 65 252 73 25
Iran 170 1.892 130 57
Georgien - 1 3 17
Somalia 184 1.617 308 1.095
Kolumbien - 4 5 7
ungeklärt 32 1.488 428 80
Nordmazedonien - - 1 7
Eritrea 62 2.216 519 90
Venezuela 37 44 60 573
Tunesien 7 40 3 8
Algerien 3 20 19 7
Gerichte
01.01.–
31.12.2024
Anerkennungen als
Asylberechtigte nach
Artikel 16a GG
Gewährungen
von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Abs. 1
AsylG
subsidiärer
Schutz gem.
§ 4 Abs. 1
AsylG
Abschiebungsverbote nach
§ 60 Abs. 5 u.
7 AufenthG
Herkunftsländer insgesamt 204 3.149 1.055 2.435
davon
männlich 123 1.980 755 1.349
weiblich 81 1.169 300 1.086
unter 18 Jahre
(< 18 Jahre) 30 456 201 808
über 17 Jahre
(18+ Jahre) 174 2.693 854 1.627
Gerichte
01.01.–31.12.2024
Anerkennungen als
Asylberechtigte nach
Artikel 16a GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz nach
§ 3 Abs. 1 AsylG
subsidiärer
Schutz gem. § 4
Abs. 1 AsylG
Abschiebungsverbote
nach § 60 Abs. 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt 204 3.149 1.055 2.435
darunter:
Türkei 66 617 40 71
Syrien 4 214 10 53
Irak 9 236 100 563
Georgien - 6 13 40
Afghanistan 3 180 21 175
Iran 48 857 44 46
Russische Föd. 3 63 88 62
Nordmazedonien - - - 9
Nigeria 2 36 12 240
Pakistan 7 271 1 31
Serbien - - - 20
Gerichte
01.01.–31.12.2024
Anerkennungen als
Asylberechtigte nach
Artikel 16a GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz nach
§ 3 Abs. 1 AsylG
subsidiärer
Schutz gem. § 4
Abs. 1 AsylG
Abschiebungsverbote
nach § 60 Abs. 5 u. 7
AufenthG
Somalia - 29 17 152
Ungeklärt - 75 122 79
Tunesien 2 7 1 10
Aserbaidschan 1 12 5 19
25. Wie viele (rechtskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten zum 31.
Dezember 2024 mit welchem Aufenthaltsstatus in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Status,
Bundesländern, Jahr der Asylentscheidung und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum 31. Dezember 2024 waren im AZR 933 535 Personen mit einem
abgelehnten Asylantrag erfasst, darunter 595 970 männliche, 336 803 weibliche,
16 diverse und 746 Personen unbekannten Geschlechts. 152 772 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 780 626 Personen waren über 18 Jahre oder älter und bei
137 Personen ist das Alter unbekannt.
Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Asylablehnung im AZR im Regelfall nicht
gelöscht wird, die zugrundeliegende Asylentscheidung daher u.U. viele Jahre
zurückliegen kann und der Ausländer zwischenzeitlich das Aufenthaltsrecht
ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Eine im AZR gespeicherte
Asylablehnung allein bedeutet also nicht, dass diese Person etwa ausreisepflichtig
wäre. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Personen mit abgelehntem Asylantrag 933.535
Aufenthaltsdauer
seit weniger als sechs Jahren 226.787
seit sechs Jahren oder länger 706.486
Aufenthaltsdauer unbekannt 262
Personen mit einem abgelehnten Asylantrag
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 29,7
befristete Aufenthaltsrechte 54,7
Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 15,5
Personen mit abgelehntem Asylantrag 933.535
Länder
Baden-Württemberg 111.347
Bayern 113.780
Berlin 69.658
Brandenburg 20.523
Bremen 14.898
Hamburg 35.483
Hessen 81.632
Mecklenburg-Vorpommern 10.194
Niedersachsen 86.348
Nordrhein-Westfalen 242.727
Rheinland-Pfalz 41.288
Saarland 8.360
Personen mit abgelehntem Asylantrag 933.535
Sachsen 32.297
Sachsen-Anhalt 16.084
Schleswig-Holstein 33.494
Thüringen 15.422
Personen mit abgelehntem Asylantrag
nach Staatsangehörigkeiten 933.535
darunter:
Afghanistan 171.875
Türkei 85.848
Kosovo 68.891
Irak 62.277
Serbien 48.187
Nigeria 33.102
Syrien 30.763
Russische Föderation 28.093
Vietnam 27.745
Nordmazedonien 19.433
Iran 19.305
Albanien 19.090
Libanon 18.912
Pakistan 17.653
Armenien 15.576
Jahr der Asylentscheidung (Antrag abgelehnt) 933.535
vor 1990 3.312
1990 4.843
1991 5.997
1992 7.625
1993 14.388
1994 15.722
1995 17.007
1996 17.623
1997 17.342
1998 17.751
1999 18.170
2000 26.191
2001 21.027
2002 23.657
2003 22.905
2004 19.121
2005 16.372
2006 13.496
2007 9.043
2008 5.263
2009 5.240
2010 7.698
2011 8.709
2012 11.824
2013 13.056
2014 12.105
2015 19.650
Jahr der Asylentscheidung (Antrag abgelehnt) 933.535
2016 41.177
2017 68.919
2018 55.769
2019 64.096
2020 68.212
2021 68.707
2022 80.333
2023 47.351
2024 40.149
unbekannt 23.685
26. Wie viele der vor 2020 bzw. im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023 bzw. 2024
(bitte differenzieren) rechts- oder bestandskräftig abgelehnten
Asylsuchenden hielten sich zum 31. Dezember 2024 in Deutschland mit
welchem Aufenthaltsstatus auf (bitte jeweils auch nach den zehn wichtigsten
Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren im AZR 179 586 in Deutschland
aufhältige Personen erfasst, bei denen ein Asylstatus rechtskräftig abgelehnt
wurde. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Jahr Anzahl der abgelehnten Asylsuchenden
insgesamt 179.586
2024 66.267
2023 53.532
2022 31.106
2021 8.774
2020 6.652
vor 2020 13.255
Anzahl der abgelehnten
Asylsuchenden
vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 Summe
insgesamt 6.652 8.774 13.255 31.106 53.532 66.267 179.586
darunter:
Afghanistan 393 452 1.751 10.635 17.216 17.468 47.915
Irak 1.183 1.458 1.998 4.243 4.579 3.283 16.744
Türkei 610 781 660 2.017 4.025 6.946 15.039
Nigeria 531 727 696 1.732 2.170 6.651 11.134
Russische Föderation 545 488 1.389 948 1.717 2.283 7.370
Syrien 205 1.041 394 869 1.974 1.492 7.348
Iran 620 556 1.092 898 1.257 2.021 5.651
Georgien 64 193 157 928 2.288 1.140 5.563
Somalia 127 170 305 689 1.244 1.659 4.194
Pakistan 174 300 483 490 764 634 2.845
Anzahl der abgelehnten
Asylsuchenden nach
Aufenthaltsstatus
vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 Summe
Summe 13.255 6.652 8.774 31.106 53.532 66.267 179.586
unbefristet 300 110 182 331 440 310 1.673
Anzahl der abgelehnten
Asylsuchenden nach
Aufenthaltsstatus
vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 Summe
befristet 12.634 6.440 8.465 30.300 51.871 62.069 171.779
Sonstiges (z. B. Duldung,
kein Status gespeichert) 321 102 127 475 1.221 3.888 6.134
a) Gelten dabei auch Personen, denen ein nationaler Abschiebungsschutz
(durch das BAMF oder die Gerichte) zugesprochen wurde, als
abgelehnte Asylsuchende, und welche Einschätzungen oder Angaben zur
quantitativen Größe dieser Gruppe können gegebenenfalls gemacht
werden (bitte ausführen)?
Personen, denen kein Schutzstatus zugesprochen wurde, werden im AZR mit
dem Asylstatus „Asylantrag abgelehnt“ erfasst. Dies gilt auch für Personen, bei
denen das Bestehen eines Abschiebungsverbotes festgestellt wird. Diese
Personengruppe ist also in AZR-Auswertungen von „abgelehnten Asylsuchenden“
enthalten. Zum Stichtag 31.12.2024 waren 42.124 abgelehnte Asylsuchende
mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG
(Abschiebungsverbot) in Deutschland aufhältig.
b) Sind gegebenenfalls auch Angaben dazu möglich, wie viele der
Asylsuchenden, die vor 2020 bzw. im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023 bzw.
2024 (bitte differenzieren) rechts- oder bestandskräftig keinen
Flüchtlings- oder subsidiären oder nationalen Abschiebungsschutz erhalten
haben, sich zum 31. Dezember 2024 in Deutschland mit welchem
Aufenthaltsstatus aufgehalten haben (bitte jeweils auch nach den zehn
wichtigsten Staatsangehörigkeiten differenzieren; wenn ja, bitte
ausführen)?
Die Angaben zu abgelehnten Asylsuchenden, die nicht im Besitz einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG sind, können den folgenden
Tabellen entnommen werden.
Anzahl der abgelehnten
Asylsuchenden
vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 Summe
insgesamt 10.848 5.871 7.865 19.876 36.017 56.985 137.462
Afghanistan 607 132 133 1.573 3.544 10.001 15.990
Türkei 641 599 767 1.989 3.961 6.927 14.884
Irak 1.748 1.069 1.333 3.672 3.856 2.998 14.676
Syrien 317 199 1.013 795 1.728 6.523 10.575
Russische Föderation 1.310 529 474 899 1.659 2.256 7.127
Nigeria 582 461 651 1.505 1.879 1.385 6.463
Georgien 152 64 189 893 2.257 2.013 5.568
Iran 1.069 609 545 849 1.179 1.113 5.364
Nordmazedonien 61 20 72 391 1.051 1.204 2.799
Pakistan 467 169 295 452 692 598 2.673
Anzahl der abgelehnten
Asylsuchenden nach
Aufenthaltsstatus
vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 Summe
Summe 10.848 5.871 7.865 19.876 36.017 56.985 137.462
unbefristet 300 110 182 331 440 310 1.673
befristet 10.227 5.659 7.556 19.070 34.356 52.787 129.655
sonstiges (z. B. Duldung, kein
Status gespeichert) 321 102 127 475 1.221 3.888 6.134
27. Wie viele Personen waren zum 31. Dezember 2024 im
Ausländerzentralregister erfasst, die weder einen Aufenthaltstitel, eine Duldung noch eine
Aufenthaltsgestattung besaßen, wie viele EU-Bürgerinnen und EU-
Bürger waren hierunter, wie viele Ausreisepflichtige, wie viele abgelehnte
Asylsuchende und wie viele ausreisepflichtige abgelehnte Asylsuchende
(bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 4 507 685 Personen erfasst, bei denen
im AZR weder ein Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine
Aufenthaltsgestattung gespeichert war, darunter 4 001 954 EU- und EWR-Bürger. Neben EU-
und EWR-Bürgern sind Personen enthalten, deren Aufenthaltstitel erloschen
ist, widerrufen oder zurückgenommen wurde, bei denen die Prüfung der
Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels andauert oder zu denen keinerlei
aufenthaltsrechtlicher Status im AZR erfasst ist. Auch Personen, die in Haft
untergebracht sind, können enthalten sein. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder
Aufenthaltsgestattung 4.507.685
Geschlecht
männlich 2.469.067
weiblich 2.027.812
divers 79
unbekannt 10.727
Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder
Aufenthaltsgestattung 4.507.685
nach Alter
unter 18 Jahre 787.293
18 Jahre und älter 3.720.276
unbekannt 116
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus
nach Aufenthaltsdauer 4.507.685
unter sechs Jahren 2.022.508
sechs Jahre und länger 2.484.955
Aufenthaltsdauer unbekannt 222
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus
nach Ländern 4.507.685
Baden-Württemberg 721.993
Bayern 926.947
Berlin 301.012
Brandenburg 65.678
Bremen 34.876
Hamburg 88.478
Hessen 431.768
Mecklenburg-Vorpommern 39.516
Niedersachsen 348.825
Nordrhein-Westfalen 952.798
Rheinland-Pfalz 229.221
Saarland 50.069
Sachsen 104.713
Sachsen-Anhalt 51.844
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus
nach Ländern 4.507.685
Schleswig-Holstein 101.740
Thüringen 58.207
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus,
darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten 4.507.685
Rumänien 887.683
Polen 787.967
Bulgarien 418.032
Italien 365.285
Kroatien 256.159
Griechenland 214.905
Ungarn 203.337
Spanien 151.880
Niederlande 99.686
Frankreich 95.874
Österreich 95.083
Portugal 86.519
Slowakische Republik 58.784
Ukraine 57.120
Tschechische Republik 55.932
Anzahl der aufhältigen EU-Bürger ohne Aufenthaltstitel
nach Geschlecht 4.001.954
männlich 2.187.230
weiblich 1.806.151
divers 45
unbekannt 8.528
Anzahl der aufhältigen EU-Bürger ohne Aufenthaltstitel
nach Alter 4.001.954
unter 18 Jahre 653.670
18 Jahre oder älter 3.348.259
unbekannt 25
Anzahl der aufhältigen EU-Bürger ohne Aufenthaltstitel
nach Aufenthaltsdauer 4.001.954
seit weniger als sechs Jahren 1.637.566
seit sechs Jahren oder mehr 2.364.204
Aufenthaltsdauer unbekannt 184
Anzahl der aufhältigen EU-Bürger ohne Aufenthaltstitel
nach Ländern 4.001.954
Baden-Württemberg 648.961
Bayern 840.498
Berlin 251.328
Brandenburg 54.824
Bremen 30.161
Hamburg 74.719
Hessen 383.504
Mecklenburg-Vorpommern 34.172
Niedersachsen 313.456
Anzahl der aufhältigen EU-Bürger ohne Aufenthaltstitel
nach Ländern 4.001.954
Nordrhein-Westfalen 839.896
Rheinland-Pfalz 212.167
Saarland 46.736
Sachsen 89.758
Sachsen-Anhalt 43.377
Schleswig-Holstein 87.350
Thüringen 51.047
Anzahl der aufhältigen EU-Bürger ohne Aufenthaltstitel,
darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten 4.001.954
Rumänien 887.683
Polen 787.967
Bulgarien 418.032
Italien 365.285
Kroatien 256.159
Griechenland 214.905
Ungarn 203.337
Spanien 151.880
Niederlande 99.686
Frankreich 95.874
Österreich 95.083
Portugal 86.519
Slowakische Republik 58.784
Tschechische Republik 55.932
Litauen 52.091
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
nach Geschlecht 26.579
männlich 19.887
weiblich 6.585
divers 3
unbekannt 104
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
nach Alter 26.579
unter 18 Jahre 3.371
18 Jahre oder älter 23.205
unbekannt 3
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
nach Aufenthaltsdauer 26.579
seit weniger als sechs Jahren 14.544
seit sechs Jahren oder länger 12.019
Aufenthaltsdauer unbekannt 16
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
nach Ländern 26.579
Baden-Württemberg 2.775
Bayern 3.976
Berlin 2.318
Brandenburg 632
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
nach Ländern 26.579
Bremen 263
Hamburg 1.726
Hessen 2.637
Mecklenburg-Vorpommern 152
Niedersachsen 2.522
Nordrhein-Westfalen 5.894
Rheinland-Pfalz 1.022
Saarland 134
Sachsen 1.105
Sachsen-Anhalt 428
Schleswig-Holstein 747
Thüringen 248
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht,
darunter 26.579
Rumänien 3.169
Polen 1.715
Bulgarien 1.683
Kroatien 1.393
Serbien 1.305
Albanien 1.270
Türkei 1.058
Moldau (Republik) 924
Ukraine 650
Bosnien und Herzegowina 642
Italien 614
Georgien 606
Irak 603
Kosovo 602
Nordmazedonien 566
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag nach Geschlecht 30.516
männlich 20.341
weiblich 10.122
divers 2
unbekannt 51
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag nach Alter 30.516
unter 18 Jahre 4.487
18 Jahre oder älter 26.026
unbekannt 3
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag nach Aufenthaltsdauer 30.516
seit weniger als sechs Jahren 10.704
seit sechs Jahren oder länger 19.810
Aufenthaltsdauer unbekannt 2
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag nach Ländern 30.516
Baden-Württemberg 3.417
Bayern 4.856
Berlin 3390
Brandenburg 530
Bremen 336
Hamburg 1.026
Hessen 2.819
Mecklenburg-Vorpommern 211
Niedersachsen 2.402
Nordrhein-Westfalen 7.379
Rheinland-Pfalz 1.481
Saarland 224
Sachsen 862
Sachsen-Anhalt 418
Schleswig-Holstein 823
Thüringen 342
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag, darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten 30.516
Rumänien 4.386
Polen 3.798
Bulgarien 2.348
Afghanistan 1.763
Serbien 1.539
Albanien 1.305
Kosovo 1.058
Türkei 908
Kroatien 893
Nordmazedonien 804
Ungarn 721
Irak 667
Bosnien und Herzegowina 556
Moldau (Republik) 491
Italien 481
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht nach Geschlecht 7.208
männlich 5.223
weiblich 1.968
divers 1
unbekannt 16
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht nach Alter 7.208
unter 18 Jahre 1.645
18 Jahre oder älter 5561
unbekannt 2
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht nach Aufenthaltsdauer 7.208
seit weniger als sechs Jahren 3.275
seit sechs Jahren oder länger 3.932
Aufenthaltsdauer unbekannt 1
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht nach Ländern 7.208
Baden-Württemberg 674
Bayern 993
Berlin 1.058
Brandenburg 244
Bremen 83
Hamburg 306
Hessen 497
Mecklenburg-Vorpommern 56
Niedersachsen 739
Nordrhein-Westfalen 1.289
Rheinland-Pfalz 331
Saarland 33
Sachsen 380
Sachsen-Anhalt 135
Schleswig-Holstein 276
Thüringen 114
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem
Asylantrag und Ausreisepflicht, darunter folgende
Hauptstaatsangehörigkeiten 7.208
Serbien 687
Albanien 422
Irak 393
Türkei 362
Kosovo 361
Rumänien 329
Russische Föderation 282
Nordmazedonien 266
Afghanistan 246
Moldau (Republik) 238
Bosnien und Herzegowina 237
Nigeria 226
Pakistan 202
Georgien 149
Iran 149
28. Wie viele in Deutschland lebende Personen waren zum Stand 31.
Dezember 2024 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr
oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach
Geschlecht 59.609
männlich 31.954
weiblich 27.475
unbekannt 180
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Alter 59.609
unter 18 Jahre 2.359
18 Jahre oder älter 57.250
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach
Aufenthaltsdauer 59.609
weniger als sechs Jahre 5.520
seit sechs Jahren oder länger 54.088
unbekannt 1
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit
nach Ländern 59.609
Baden-Württemberg 17.420
Bayern 10.314
Berlin 1.662
Brandenburg 126
Bremen 399
Hamburg 1.373
Hessen 5.380
Mecklenburg-Vorpommern 192
Niedersachsen 2.912
Nordrhein-Westfalen 14.540
Rheinland-Pfalz 2.601
Saarland 1.323
Sachsen 215
Sachsen-Anhalt 112
Schleswig-Holstein 956
Thüringen 84
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 59.609
darunter:
Italien 17.975
Griechenland 9.875
Frankreich 3.888
Portugal 3.307
Österreich 2.600
Rumänien 2.576
Türkei 2.321
Polen 2.293
Niederlande 2.287
Spanien 2.165
Vereinigte Staaten von Amerika 1.599
Kroatien 1.074
Bulgarien 876
Großbritannien mit Nordirland 734
Ungarn 666
29. Wie viele Personen hatten zum Stand 31. Dezember 2024 einen Antrag
auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt (bitte nach Geschlecht,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, den Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Geschlecht 762.375
männlich 408.065
weiblich 353.521
divers 36
unbekannt 753
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Alter 762.375
unter 18 Jahre 175.877
18 Jahre oder älter 586.468
unbekannt 30
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach
Aufenthaltsdauer 762.375
weniger als sechs Jahre 466.917
seit sechs Jahren oder länger 295.342
unbekannt 116
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
nach Ländern 762.375
Baden-Württemberg 112.214
Bayern 126.841
Berlin 30.731
Brandenburg 12.616
Bremen 2.980
Hamburg 49.677
Hessen 69.981
Mecklenburg-Vorpommern 10.462
Niedersachsen 41.158
Nordrhein-Westfalen 190.839
Rheinland-Pfalz 32.127
Saarland 5.233
Sachsen 27.248
Sachsen-Anhalt 16.157
Schleswig-Holstein 18.675
Thüringen 15.436
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt, darunter 762.375
Syrien 90.003
Ukraine 77.775
Türkei 47.621
Afghanistan 34.868
Kosovo 33.322
Indien 29.379
Serbien 25.895
Irak 23.040
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt, darunter 762.375
Bosnien und Herzegowina 18.446
China 17.530
Russische Föderation 16.541
Nordmazedonien 16.137
Iran 15.937
Albanien 15.001
Marokko 11.030
30. Wie viele Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
lebten zum 31. Dezember 2024 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte
nach Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern und gesondert nach den ausstellenden EU-Mitgliedstaaten
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr
2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren im AZR 31 361 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG, darunter 27 076 männliche und
4 253 weibliche sowie 32 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst.
267 Personen waren unter 18 Jahre alt und 31 094 Personen 18 Jahre oder älter.
4 266 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2024. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG insgesamt 31.361
Aufenthalt unter sechs Jahre 22.669
Aufenthalt seit sechs Jahren oder länger 8.691
Aufenthaltsdauer unbekannt 1
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG 31.361
darunter:
Albanien 4.019
Kosovo 3.533
Pakistan 3.397
Indien 2.600
Vietnam 2.174
Bosnien und Herzegowina 1.811
Bangladesch 1.538
Nordmazedonien 1.354
Marokko 1.269
Ghana 1.213
Italien 960
Nigeria 946
Türkei 920
China 672
Afghanistan 465
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG*, ausstellender
Mitgliedstaat
Italien 17.385
Griechenland 4.688
Slowenien 3.398
Spanien 2.074
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG*, ausstellender
Mitgliedstaat
Tschechische Republik 1.891
Slowakei 466
Polen 439
Österreich 381
Kroatien 95
Ungarn 55
Litauen 53
Deutschland 52
Rumänien 52
Portugal 50
Estland 46
Lettland 46
Frankreich 43
Bulgarien 40
Belgien 34
Niederlande 33
Schweden 14
Finnland 11
sowie 7 weitere Staaten mit weniger als 10 Ausstellungen 21
* In Einzelfällen können mehrere Ausstellungen zu einer Person gespeichert sein.
31. Wie viele ausländische Personen waren zum 31. Dezember 2024 zur
Festnahme (mit dem Ziel der Abschiebung) bzw. zur
Aufenthaltsermittlung (bitte differenzieren) ausgeschrieben (bitte jeweils nach Geschlecht,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder
unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren),
wie viele dieser Personen lebten zum 31. Dezember 2024 noch in
Deutschland, und bei wie vielen erfolgte die jeweilige Ausschreibung im
Jahr 2024?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 73 438 ausländische Personen zur
Festnahme ausgeschrieben, darunter 62 349 männliche und 10 981 weibliche,
14 diverse sowie 94 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 606 Personen
waren unter 18 Jahre alt und 70 826 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei
sechs Personen war das Alter unbekannt. 47 521 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 13 947 Person sechs Jahre oder länger. Bei
11 970 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 14 438 Personen
wurde im Jahr 2024 eine Ausschreibung zur Festnahme erfasst. Am 31.
Dezember 2024 waren 1 073 Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme als
aufhältig erfasst. Die Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme, darunter aus 73.438
Georgien 6.068
Türkei 5.346
Albanien 4.998
Algerien 3.812
Serbien 3.442
Syrien 3.373
Nordmazedonien 2.817
Moldau (Republik) 2.812
Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme, darunter aus 73.438
Marokko 2.795
Afghanistan 2.663
Pakistan 2.362
Irak 2.280
Kosovo 2.168
Nigeria 1.749
Tunesien 1.706
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 325 050 ausländische Personen zur
Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, darunter 272 410 männliche, 50 832
weibliche und 70 diverse sowie 1 738 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
5 582 Personen waren unter 18 Jahre alt und 319 382 Personen waren 18 Jahre
und älter. Bei 86 Personen ist das Alter unbekannt. 140 180 Personen lebten
seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 38 520 Person sechs Jahre oder
länger, bei 146 350 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 72 232
Personen wurde im Jahr 2024 eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung
erfasst. 12 478 Personen mit einer Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung
wurden am 31. Dezember 2024 als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach
Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen
werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung,
darunter aus 325.050
Rumänien 35.628
Polen 21.856
Georgien 14.565
Türkei 12.375
Bulgarien 11.979
Ukraine 11.202
ungeklärt 11.042
Algerien 10.834
ohne Angabe 10.211
Irak 9.006
Marokko 8.629
Albanien 8.041
Afghanistan 7.494
Syrien 7.395
Serbien 6.414
32. Wie viele Personen, die wegen einer Straftat nach § 95 Absatz 1
Nummer 3 oder Absatz 2 Nummer 1 AufenthG (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 11
des Ausländerzentralregistergesetzes [AZRG]: illegale Einreise/
Aufenthalt) verurteilt wurden, waren zum 31. Dezember 2024 im AZR erfasst,
und wie viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt noch in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Aufenthaltsstatus und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 30. Dezember 2024 waren im AZR 6 043 Personen mit einer
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 des
Ausländerzentralregistergesetzes (AZRG) erfasst. 3 592 Personen mit der genannten Speicherung hielten
sich zum genannten Stichtag in Deutschland auf. Die weiteren Angaben können
den nachfolgen-den Tabellen entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 11 AZRG, aufhältig 3.592
Geschlecht und Alter
männlich 2.847
weiblich 743
unbekannt 2
18 Jahre oder älter 3.531
unter 18 Jahre 61
Speicherung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 11 AZRG, aufhältig 3.592
Aufenthaltsdauer
unter sechs Jahre 1.068
sechs Jahre oder länger 2.524
unbekannt 0
Speicherung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 11 AZRG, aufhältig 3.592
Aufenthaltsstatus in %
befristet 53,6
unbefristet 26,9
Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 19,5
Speicherung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 11 AZRG, aufhältig,
darunter aus 3.592
Syrien 435
Türkei 429
Afghanistan 374
Irak 195
Kosovo 141
Russische Föderation 131
Nigeria 117
Vietnam 109
Somalia 103
Serbien 97
33. Wie viele Personen sind nach Angaben des AZR insgesamt bzw. bis zum
31. Dezember 2024 nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG
sicherheitsrechtlich befragt worden, und wie viele von ihnen lebten zu diesem
Datum noch in der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 2 Absatz 2
Nummer 12 AZRG; bitte nach Aufenthaltsstatus, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Geschlecht und den zehn wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren 221 731 Personen im AZR erfasst, die
nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt wurden,
davon 28 420 Personen im Jahr 2024. Darunter waren 27 892 Personen, die
sich laut AZR zum Stichtag noch in Deutschland aufhielten. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 12 AZRG, aufhältig 27.892
Alter
männlich 18.585
weiblich 9.287
divers 5
unbekannt 15
Speicherung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 12 AZRG, aufhältig 27.892
Aufenthaltsdauer
unter sechs Jahre 6.802
sechs Jahre oder länger 21.082
unbekannt 8
Speicherung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 12 AZRG, aufhältig 27.892
Aufenthaltsstatus in %
befristet 81
unbefristet 8,2
Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 10,8
Speicherung gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 12 AZRG, aufhältig
Staatsangehörigkeiten insgesamt 27.892
darunter:
Syrien 8.940
Afghanistan 4.571
Irak 1.885
Iran 1.637
Pakistan 1.475
Tunesien 1.155
Marokko 1.000
Nigeria 858
Ägypten 776
Philippinen 755
34. Wie viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 31.
Dezember 2024 in Deutschland, wie viele von ihnen hatten eine Duldung,
wie viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende, wie viele von ihnen
waren abgelehnte Asylsuchende ohne Duldung, wie viele von ihnen
befanden sich nach Angaben des AZR noch in einem Asylverfahren, hatten
einen Schutzstatus erhalten oder waren Unionsangehörige ohne Entzug
des Freizügigkeitsrechts (bitte zu allen Unterfragen jeweils nach
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsstaaten auflisten), und wie
viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 31. März
2025 in Deutschland, wie viele von ihnen hatten eine Duldung, wie viele
von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende, wie viele von ihnen waren
abgelehnte Asylsuchende ohne Duldung (bitte zu allen Unterfragen
jeweils die 15 wichtigsten Herkunftsstaaten auflisten)?
Die Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2024 können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Dezember
2024 220.808
Länder
Baden-Württemberg 27.225
Bayern 25.419
Berlin 17.078
Brandenburg 7.810
Bremen 3.894
Hamburg 9.416
Hessen 12.678
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Dezember
2024 220.808
Mecklenburg-Vorpommern 3.978
Niedersachsen 20.665
Nordrhein-Westfalen 51.972
Rheinland-Pfalz 8.273
Saarland 1.929
Sachsen 11.878
Sachsen-Anhalt 4.711
Schleswig-Holstein 9.560
Thüringen 4.322
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Dezember
2024 220.808
darunter:
Irak 20.424
Türkei 16.665
Afghanistan 10.848
Russische Föderation 10.789
Nigeria 10.675
Syrien 10.231
Serbien 8.613
Iran 7.487
Georgien 7.162
Nordmazedonien 5.714
ungeklärt 5.231
Albanien 4.964
Guinea 4.859
Ukraine 4.028
Kosovo 4.019
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. Dezember 2024 178.512
Länder
Baden-Württemberg 23.487
Bayern 19.260
Berlin 13.030
Brandenburg 6.778
Bremen 3.480
Hamburg 5.779
Hessen 9.124
Mecklenburg-Vorpommern 3.527
Niedersachsen 16.868
Nordrhein-Westfalen 43.241
Rheinland-Pfalz 6.412
Saarland 1.729
Sachsen 9.660
Sachsen-Anhalt 3.908
Schleswig-Holstein 8.358
Thüringen 3.871
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. Dezember 2024 178.512
darunter:
Irak 18.536
Türkei 13.600
Nigeria 9.802
Russische Föderation 9.654
Afghanistan 9.294
Syrien 9.156
Serbien 6.812
Iran 6.625
Georgien 5.670
ungeklärt 4.797
Nordmazedonien 4.759
Guinea 4.587
Libanon 3.688
Somalia 3.396
Albanien 3.323
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag*
zum Stichtag 31. Dezember 2024 125.349
Länder
Baden-Württemberg 16.473
Bayern 14.316
Berlin 9.749
Brandenburg 4.562
Bremen 1.692
Hamburg 4.029
Hessen 6.465
Mecklenburg-Vorpommern 2.373
Niedersachsen 12.176
Nordrhein-Westfalen 28.173
Rheinland-Pfalz 5.254
Saarland 780
Sachsen 8.081
Sachsen-Anhalt 2.930
Schleswig-Holstein 5.716
Thüringen 2.580
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag*
zum Stichtag 31. Dezember 2024 125.349
darunter:
Irak 15.824
Türkei 8.493
Nigeria 7.817
Russische Föderation 6.818
Afghanistan 6.241
Iran 5.143
Serbien 5.064
Georgien 4.814
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag*
zum Stichtag 31. Dezember 2024 125.349
Nordmazedonien 3.366
Guinea 3.089
* Hinweis zu den Tabellen „mit abgelehntem Asylantrag“: Für die vorliegende Ausreisepflicht
muss die im AZR gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein, da diese
Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre Löschung gegeben
sind (vgl. § 36 AZRG). Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit zurückliegen.
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag
ohne Duldung zum Stichtag 31. Dezember 2024 16.632
Länder
Baden-Württemberg 1.309
Bayern 2.099
Berlin 2.074
Brandenburg 528
Bremen 142
Hamburg 1.370
Hessen 1.027
Mecklenburg-Vorpommern 229
Niedersachsen 1.588
Nordrhein-Westfalen 3.059
Rheinland-Pfalz 820
Saarland 66
Sachsen 1.144
Sachsen-Anhalt 313
Schleswig-Holstein 618
Thüringen 246
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag
ohne Duldung zum Stichtag 31. Dezember 2024 16.632
darunter:
Türkei 1.596
Irak 1.396
Serbien 1.017
Afghanistan 777
Georgien 762
Albanien 684
Russische Föderation 653
Moldau (Republik) 616
Nigeria 581
Kosovo 559
Ausreisepflichtige Personen mit laufendem Asylverfahren
zum Stichtag 31. Dezember 2024 19.311
Länder
Baden-Württemberg 2.021
Bayern 2.253
Berlin 919
Brandenburg 1.123
Bremen 178
Hamburg 700
Hessen 941
Ausreisepflichtige Personen mit laufendem Asylverfahren
zum Stichtag 31. Dezember 2024 19.311
Mecklenburg-Vorpommern 593
Niedersachsen 2.264
Nordrhein-Westfalen 4.177
Rheinland-Pfalz 719
Saarland 192
Sachsen 1.247
Sachsen-Anhalt 363
Schleswig-Holstein 1.071
Thüringen 550
Ausreisepflichtige Personen mit laufendem Asylverfahren
zum Stichtag 31. Dezember 2024 19.311
darunter:
Türkei 2.351
Syrien 2.108
Irak 1.962
Afghanistan 1.568
Russische Föderation 1.486
Iran 956
Nigeria 810
Georgien 647
Nordmazedonien 493
Somalia 441
ungeklärt 358
Libanon 356
Serbien 350
Guinea 346
Pakistan 335
Ausreisepflichtige
Personen mit einer
Schutzzuerkennung
zum Stichtag 31.
Dezember 2024
als
Asylberechtigter nach
Artikel
16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft
nach § 3
Absatz 4 AsylG
subsidiärer
Schutz nach
§ 4 Absatz 1
AsylG
gewährt
gesamt
insgesamt
Länder 75 876 810 1.761
Baden-Württemberg 13 77 68 158
Bayern 5 112 50 167
Berlin 45 51 96
Brandenburg 21 28 49
Bremen 1 11 9 21
Hamburg 8 102 37 147
Hessen 7 89 62 158
Mecklenburg-
Vorpommern 0 21 13 34
Niedersachsen 3 42 74 119
Nordrhein-Westfalen 29 181 239 449
Rheinland-Pfalz 0 58 38 96
Saarland 0 5 59 64
Sachsen 2 46 27 75
Ausreisepflichtige
Personen mit einer
Schutzzuerkennung
zum Stichtag 31.
Dezember 2024
als
Asylberechtigter nach
Artikel
16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft
nach § 3
Absatz 4 AsylG
subsidiärer
Schutz nach
§ 4 Absatz 1
AsylG
gewährt
gesamt
Sachsen-Anhalt 3 15 22 40
Schleswig-Holstein 4 31 17 52
Thüringen 0 20 16 36
Ausreisepflichtige
Personen mit einer
Schutzzuerkennung
zum Stichtag 31.
Dezember 2024
als
Asylberechtigter nach
Artikel
16a GG
anerkannt
Flüchtlingseigenschaft
nach § 3
Absatz 4 AsylG
subsidiärer
Schutz nach
§ 4 Absatz 1
AsylG
gewährt
gesamt
insgesamt 75 876 810 1.761
Syrien 4 154 616 774
Afghanistan 4 232 24 260
Iran 18 146 4 168
Irak 6 79 31 116
Türkei 21 59 10 90
Russische Föderation 1 38 17 56
Somalia 1 20 14 35
Sudan
(ohne Südsudan) 0 1 33 34
Eritrea 1 19 13 33
ungeklärt 0 20 11 31
Pakistan 2 17 19
Nigeria 5 7 2 14
Aserbaidschan 0 8 3 11
Guinea 1 6 3 10
Äthiopien 3 5 1 9
Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag 31. Dezember 2024 2.285
Länder
Baden-Württemberg 556
Bayern 445
Berlin 60
Brandenburg 34
Bremen 16
Hamburg 51
Hessen 237
Mecklenburg-Vorpommern 9
Niedersachsen 126
Nordrhein-Westfalen 495
Rheinland-Pfalz 123
Saarland 9
Sachsen 48
Sachsen-Anhalt 27
Schleswig-Holstein 35
Thüringen 14
Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts* zum Stichtag 31. Dezember 2024 2.285
darunter:
Kroatien 819
Rumänien 430
Italien 247
Polen 198
Bulgarien 113
Spanien 101
Griechenland 79
Portugal 44
Niederlande 43
Ungarn 33
Litauen 30
Österreich 26
Tschechische Republik 26
Schweden 20
Frankreich 19
* Hinweis zu den Tabellen „Ausreisepflichtige Unionsangehörige ohne Verlust des
Freizügigkeitsrechts“: Die Erlangung des EU-Freizügigkeitsrechts durch einen Ausländer bedeutet nicht
automatisch, dass die vorher als Drittstaatsangehöriger erhaltene Ausreisepflicht erlischt. Vielmehr
gilt die bisherige Ausreisepflicht rechtlich fort, solange eine Einzelfallprüfung der jeweils
zuständigen Ausländerbehörde keinen anderen Sachverhalt ergibt und eine Löschung der
Ausreisepflicht durch die Ausländerbehörde nicht erfolgt.
Die Angaben zum Stichtag 31. März 2025 können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. März 2025 224.390
Länder
Baden-Württemberg 27.436
Bayern 25.166
Berlin 17.202
Brandenburg 8.096
Bremen 3.966
Hamburg 10.324
Hessen 12.581
Mecklenburg-Vorpommern 3.973
Niedersachsen 21.380
Nordrhein-Westfalen 52.700
Rheinland-Pfalz 8.233
Saarland 1.952
Sachsen 12.174
Sachsen-Anhalt 4.718
Schleswig-Holstein 10.035
Thüringen 4.454
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. März 2025 224.390
darunter:
Irak 20.516
Türkei 18.433
Afghanistan 11.258
Russische Föderation 11.228
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. März 2025 224.390
Syrien 10.729
Nigeria 10.418
Serbien 8.596
Iran 7.460
Georgien 6.967
Nordmazedonien 5.463
ungeklärt 5.258
Albanien 4.833
Guinea 4.792
Kosovo 4.130
Ukraine 4.090
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. März 2025 181.493
Länder
Baden-Württemberg 23.670
Bayern 19.256
Berlin 13.329
Brandenburg 7.119
Bremen 3.578
Hamburg 5.591
Hessen 9.028
Mecklenburg-Vorpommern 3.589
Niedersachsen 17.607
Nordrhein-Westfalen 43.601
Rheinland-Pfalz 6.567
Saarland 1.767
Sachsen 10.063
Sachsen-Anhalt 3.930
Schleswig-Holstein 8.797
Thüringen 4.001
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag
31. März 2025 181.493
darunter:
Irak 18.500
Türkei 15.110
Russische Föderation 10.094
Syrien 9.649
Nigeria 9.581
Afghanistan 9.404
Serbien 6.784
Iran 6.567
Georgien 5.606
ungeklärt 4.826
Nordmazedonien 4.551
Guinea 4.496
Libanon 3.790
Somalia 3.300
Kosovo 3.255
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag zum
Stichtag 31. März 2025 128.630
Länder
Baden-Württemberg 16.719
Bayern 14.281
Berlin 9.969
Brandenburg 4.794
Bremen 1.818
Hamburg 4.700
Hessen 6.500
Mecklenburg-Vorpommern 2.383
Niedersachsen 12.759
Nordrhein-Westfalen 28.530
Rheinland-Pfalz 5.377
Saarland 756
Sachsen 8.436
Sachsen-Anhalt 2.845
Schleswig-Holstein 6.027
Thüringen 2.736
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag zum
Stichtag 31. März 2025 128.630
darunter:
Irak 16.072
Türkei 9.739
Nigeria 7.614
Russische Föderation 7.190
Afghanistan 6.673
Iran 5.117
Serbien 5.030
Georgien 4.921
Nordmazedonien 3.370
Syrien 3.215
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne
Duldung zum Stichtag 31. März 2025 17.258
Länder
Baden-Württemberg 1.324
Bayern 2.000
Berlin 2.066
Brandenburg 498
Bremen 126
Hamburg 2.093
Hessen 1.067
Mecklenburg-Vorpommern 182
Niedersachsen 1.626
Nordrhein-Westfalen 3.183
Rheinland-Pfalz 760
Saarland 59
Sachsen 1.112
Sachsen-Anhalt 296
Schleswig-Holstein 618
Thüringen 248
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne
Duldung zum Stichtag 31. März 2025 17.258
darunter:
Türkei 1.869
Irak 1.512
Afghanistan 1.038
Serbien 1.009
Georgien 713
Albanien 684
Russische Föderation 666
Moldau (Republik) 615
Kosovo 563
Iran 561
35. Zu wie vielen Personen wurde im Jahr 2024 eine vollziehbare bzw.
rechtskräftige Ausreisepflicht festgestellt (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie bewertet es die Bundesregierung vor dem
Hintergrund häufig beklagter Durchsetzungsprobleme bei der
Ausreisepflicht, dass es im Jahr 2023 13 119 vollziehbare Feststellungen der
Ausreisepflicht gab (vgl. Antwort zu Frage 33 auf Bundestagsdrucksache
20/11101), im selben Jahr jedoch 16 430 Abschiebungen und 29 949
freiwillige Ausreisen Ausreisepflichtiger (vgl. Antworten zu den Fragen 1
und 20 auf Bundestagsdrucksache 20/11471), was die Zahl der
Ausreiseverpflichtungen um ein Mehrfaches übersteigt (bitte ausführen)?
Hierzu liegen keine validen Erkenntnisse vor, da aus den Daten des AZR
bereits der Zeitpunkt der Entstehung der vollziehbaren Ausreisepflicht bei
Duldungen nicht belastbar ermittelt werden kann.
Bei der Überprüfung früherer Antworten zu dieser Fragestellung
(Bundestagsdrucksache 20/13040 zu Frage 34, Bundestagsdrucksache 20/11101 zu
Frage 33) wurde festgestellt, dass dort jeweils Daten genannt wurden, die aufgrund
der o. g. Ausführungen nicht korrekt sind. Dies betrifft auch den in der Frage
genannten Zahlenwert 13 119. Eine Bewertung der Bundesregierung im Sinne
der zweiten Teilfrage ist daher aufgrund der fehlenden Datengrundlage nicht
möglich.
36. Hat es weitere Maßnahmen zur Bereinigung der Daten im AZR
insbesondere zu ausreisepflichtigen Personen gegeben, nachdem die
Bundesregierung in der Antwort zu Frage 35 auf Bundestagsdrucksache
20/13040 erneut erklärt hat, dass diese wegen der angespannten
Personalsituation in den Ausländerbehörden „gegenwärtig weitgehend
ausgesetzt“ seien (bitte gegebenenfalls im Einzelnen auflisten und etwaige
Korrekturen, wenn möglich, quantifizieren)?
Welche Tätigkeiten und Projekte hat der Beauftragte für Datenqualität
zuletzt mit welchen Erfolgen unternommen bzw. sind für die Zukunft
geplant (bitte im Einzelnen auflisten)?
Das BAMF als Registerbehörde kann die Qualität der im AZR gespeicherten
Daten nur im begrenzten Umfang beeinflussen, da in erster Linie die
zuständigen Ausländerbehörden (und in Asylangelegenheiten das BAMF) bzw. die den
Sachverhalt meldende Stelle für die Datenqualität der sich in ihrem jeweiligen
Verantwortungsbereich befindlichen Datensätze verantwortlich sind.
Der bereits mehrfach benannte quantitative Datenabgleich nach den §§ 8, 8a
AZRG wurde bereits umfassend von den Ausländerbehörden umgesetzt und die
ermittelten Fehler wurden zu großen Teilen bereinigt.
Der ebenfalls seit fast einem Jahr zur Verfügung stehende erweiterte
quantitative Datenabgleich unter Zuhilfenahme von Referenz-IDs wird jeweils nach
finalem Abschluss des quantitativen Datenabgleichs priorisiert von den
Ausländerbehörden durchgeführt. Bei den genannten Datenabgleichen wurden und
werden auch Datensätze von ausreisepflichtigen Personen bereinigt, da sich die
Abgleiche auf den gesamten Datenbestand der bereinigenden Behörde
erstrecken. Statistische Daten zu erfolgten Bereinigungen/Korrekturen werden nicht
erhoben.
Aufgrund der auch weiterhin angespannten Personalsituation in den
Ausländerbehörden, der bestehenden Beschlusslage der Ministerpräsidentenkonferenz
und der daraus folgenden Konzentration der verfügbaren Kräfte auf die
Durchführung der oben genannten Datenabgleiche sind darüber hinausgehende
weitere Datenbereinigungen nach Rücksprache mit den Ländern gegenwärtig nach
wie vor nicht möglich und daher weitgehend ausgesetzt. Das BAMF hat jedoch
wiederholt – u. a. zuletzt im 16. Workshop zur Datenqualität im AZR –
angeboten, den Ausländerbehörden auf Wunsch weitere Bereinigungslisten zu
übermitteln, sofern entsprechende örtliche Ressourcen zur weiteren
Datenbereinigung bestehen.
Im Bereich des bzw. mit dem Beauftragten für Datenqualität im BAMF wurden
und werden im Interesse der Datenqualität wieder vielseitige Maßnahmen
umgesetzt.
Beispielhaft
• konnte die bereits im letzten Bericht beschriebene „Geschäftsstelle
Datensatz für das Ausländerwesen“ (GS DSAusländer) nach erfolgreicher
Pilotierung zum 1. Januar 2025 dauerhaft im BAMF verankert werden. Der
Datensatz selbst wurde in Zusammenarbeit mit anderen Bundes- und
Landesbehörden weiterentwickelt, so dass derzeit die Vorbereitungen für die
Veröffentlichung der 7. Fassung des DSAusländer laufen,
• wird weiterhin durch Teilnahme an Sitzungen an der Wartung/Pflege sowie
Weiterentwicklung des Standards XAusländer mitgewirkt werden,
• wurden und werden gemeinsam mit den Fachbereichen, bei Bedarf z. B.
auch mit Fachverfahrensherstellenden der Ausländerbehörden, sich auf die
Datenqualität auswirkende Problemstellungen besprochen und gemeinsam
Lösungen zur Beseitigung dieser abgestimmt,
• wurden und werden für Mitarbeitende des BAMF online und in Präsenz
Schulungen mit Bezug/Schwerpunkt Datenqualität durchgeführt,
• werden aktuell u. a. ein CIC-Thementag zu den Themen „Datenqualität“
und Datensemantik“ sowie, in Abstimmung mit den Ländern, weitere
Informationsveranstaltungen für Ausländerbehörden und
Aufnahmeeinrichtungen zu den Themen XAusländer, DSAusländer und AZR/XAVIA
vorbereitet.
37. In wie vielen Fällen wurden bislang Dokumente nach § 6 Absatz 5
Nummer 1 bzw. 3 (bitte differenzieren) des Ausländerzentralregistergesetzes
an das AZR übermittelt und gespeichert, und wie bewertet es die
Bundesregierung und welche Konsequenzen zieht sie hieraus, dass § 6
Absatz 5 AZRG nach Auffassung der Fragestellenden offenbar in vielen
Fällen unanwendbar ist, sofern die Übermittlung von BAMF-Bescheiden
und Gerichtsentscheidungen verlangt wird, bei denen Erkenntnisse zum
Kernbereich privater Lebensgestaltung in größerem Umfang geschwärzt
werden müssten (vgl. Antwort zu Frage 37 auf Bundestagsdrucksache
20/13040)?
Mit der Änderung von § 6 Absatz 5 des Ausländerzentralregistergesetzes
(AZRG) durch das Gesetz zur Anpassung von Datenübermittlungsvorschriften
im Ausländer- und Sozialrecht vom 8. Mai 2024, das insoweit am 1. November
2024 in Kraft getreten ist, ist für die Speicherung von Entscheidungen des
BAMF oder gerichtliche Entscheidungen in asylrechtlichen Verfahren, mit
denen ein Schutzstatus nach dem Asylgesetz zuerkannt oder ein
Abschiebungsverbot nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG festgestellt oder jeder der
vorgenannten Schutzstatus abgelehnt wird, ohne dass damit eine
Rückkehrentscheidung nach dem Asyl- oder Aufenthaltsgesetz einhergeht, nur noch der Tenor
der jeweiligen Entscheidung zur Speicherung an das AZR zu übermitteln.
Diese Änderung hat zur Folge, dass eine Schwärzung von Ausführungen, die
den Kernbereich privater Lebensgestaltung tangieren, bei entsprechenden
Entscheidungen nicht mehr erforderlich ist und diese vom BAMF nunmehr
gespeichert werden. Aufgrund einer durch die Gesetzesänderung notwendig
gewordenen Anpassung des technischen Speicherungsprozesses erfolgt die Speicherung
von Bescheiden durch das BAMF erst ab dem 6. März 2025. Um den mit der
Prüfung der Ausführungen im Bescheid des BAMF auf mögliche Verletzungen
des Kernbereichs privater Lebensgestaltung und einer sich anschließenden
Schwärzung verbundenen notwendigen Personalressourcen Rechnung zu
tragen, werden Entscheidungen des BAMF, mit denen auch eine
Rückkehrentscheidung erlassen wird, zunächst nur bei bestimmten Herkunftsländern im
AZR gespeichert (Georgien, Kolumbien, Maghreb-Staaten, Moldau und
Westbalkanstaaten). Weitere Herkunftsländer, bei denen eine Speicherung von
Bescheiden im AZR erfolgen soll, sollen zu einem späteren Zeitpunkt einbezogen
werden, wenn weitere Erfahrungen im Umgang mit dem Schwärzen von
Textpassagen vorliegen. Der Auswahl der Herkunftsländer liegt zugrunde, dass das
BAMF bei diesen Staaten eine besonders schnelle Durchführung des
Asylverfahrens anstrebt.
38. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele der in
Deutschland zum 31. Dezember 2024 lebenden Geduldeten bzw.
Asylsuchenden berechtigt bzw. nicht berechtigt waren, eine Erwerbstätigkeit
auszuüben, und wie vielen von ihnen wurde dies im Jahr 2024 erlaubt
bzw. versagt (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten
Staatsangehörigkeiten differenzieren und zudem getrennt nach den Bundesländern
auflisten)?
Das AZR erfasst lediglich, in welchen Fällen Geduldeten bzw. Gestatteten eine
Erwerbstätigkeit erlaubt bzw. versagt worden ist. Allerdings lassen diese Daten
keine Aussage darüber zu, ob die Erwerbstätigkeit, zu der die Erlaubnis erteilt
wurde, auch tatsächlich aufgenommen wurde bzw. zum Stichtag noch bestand.
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 lag bei 21 088 geduldeten Personen eine von
der Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die
Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 4 610 aus dem Jahr
2024). 3 755 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien
Beschäftigung erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit
nicht erforderlich ist (davon 793 im Jahr 2024). In 2 248 Fällen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 454 im Jahr 2024).
Bei 40 819 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung lag eine von der
Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für
Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 23 102 aus dem Jahr 2024). 1 079
Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung
erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich ist
(davon 493 im Jahr 2024). Bei 2 793 Personen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 1 390 im Jahr 2024).
Weitere Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur
Beschäftigung aus dem Jahr 2024 4.610
Länder
Baden-Württemberg 735
Bayern 296
Berlin 605
Brandenburg 223
Bremen 86
Hamburg 316
Hessen 182
Mecklenburg-Vorpommern 156
Niedersachsen 458
Nordrhein-Westfalen 534
Rheinland-Pfalz 296
Saarland 2
Sachsen 346
Sachsen-Anhalt 84
Schleswig-Holstein 196
Thüringen 95
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur
Beschäftigung aus dem Jahr 2024 4.610
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten:
Türkei 754
Irak 606
Afghanistan 495
Nigeria 150
Syrien 179
Vietnam 193
Iran 138
Guinea 122
Somalia 118
Pakistan 111
Georgien 119
Venezuela 114
Russische Föderation 88
Tunesien 93
Libanon 81
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2024 793
Länder
Baden-Württemberg 92
Bayern 146
Berlin 23
Brandenburg 22
Bremen 6
Hamburg 7
Hessen 26
Mecklenburg-Vorpommern 3
Niedersachsen 50
Nordrhein-Westfalen 202
Rheinland-Pfalz 84
Saarland
Sachsen 90
Sachsen-Anhalt 4
Schleswig-Holstein 31
Thüringen 7
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu
zustimmungsfreier Beschäftigung aus dem Jahr 2024 793
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten:
Irak 128
Nigeria 71
Iran 58
Türkei 45
Guinea 45
Afghanistan 35
Somalia 35
Syrien 34
Pakistan 28
Russische Föderation 20
Libanon 17
Georgien 14
Kamerun 14
ungeklärt 14
Indien 13
Aufh
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