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Sachstand bei der Umsetzung der Vorhaben des Bedarfsplans Straße (Antwort zu Drs. 21/945)

dip / drucksache 18.08.2025 · WP 21 · 21/1261 · Antwort · Original ↗

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Sachstand bei der Umsetzung der Vorhaben des Bedarfsplans Straße (Antwort zu Drs. 21/945) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/1261 21. Wahlperiode 18.08.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Swantje Henrike Michaelsen, Victoria Broßart, Matthias Gastel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 21/945 – Sachstand bei der Umsetzung der Vorhaben des Bedarfsplans Straße V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Mit dem hinsichtlich des Bedarfsplans Straße im Dezember 2016 beschlossenen und zuletzt im Dezember 2023 geänderten Fernstraßenausbaugesetz (FStrAbG) setzt der Bund den gesetzlichen Rahmen für Investitionen in das Bundesfernstraßennetz. Geht es nach dem Willen der Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD, soll in der 21. Wahlperiode am bestehenden Bundesverkehrswegeplan festgehalten werden, sodass von der amtierenden Bundesregierung am Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen aktiv keine Änderungen verfolgt werden. Bereits bei der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP 2030) kam das Umweltbundesamt zu der Feststellung, dass elf der zwölf im eigenen Umweltbericht des BVWP 2030 gesetzten Ziele verfehlt werden. Dazu zählen auch die Ziele im Bereich Klimaschutz und zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme. Besonders negativ fallen dabei die zahlreichen Vorhaben des Bedarfsplans Straße ins Gewicht. Allein die Straßenbauvorhaben des sogenannten Vordringlichen Bedarfs beanspruchen rund 13 110 Hektar – das entspricht mehr als dem Doppelten der Fläche des Starnberger Sees. Damit entfallen rund 84,5 Prozent der gesamten Flächeninanspruchnahme im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 auf Straßenprojekte (vgl. Umweltbericht zum Bundesverkehrswegeplan, Tabelle 31, S. 143/144; bvwp-2030-umw eltbericht.pdf). Die Fragesteller sind der Auffassung, dass das jetzige Projektportfolio des Bedarfsplans Straße die Erreichung zentraler klima-, umwelt- und verkehrspolitischer Ziele konterkariert, nicht die Investitionsprioritäten der Zukunft widerspiegelt und durch den tatsächlichen verkehrlichen Bedarf nicht gerechtfertigt ist. Aus Sicht der Fragesteller ist daher zeitnah eine grundlegende Überarbeitung und Entschlackung des Bedarfsplans Straße noch vor Aufstellung eines neuen Bundesmobilitätsplans erforderlich. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr vom 18. August 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.  1. Für welche Vorhaben des Bedarfsplans Straße besteht derzeit Baurecht (rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss liegt vor) und ist noch keine Baufreigabe erteilt worden (bitte aktualisierte Baukosten und Datum der letzten Kostenfortschreibung für die betreffenden Vorhaben angeben)? Nach Auskunft der für die Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Bundesverwaltung zuständigen Autobahn GmbH des Bundes und der für die Bundesstraßen in Auftragsverwaltung zuständigen Länder liegt für die in nachfolgender Tabelle gelisteten Vorhaben des Bedarfsplans Straße ein rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss vor. Für keine dieser Maßnahmen wurde seitens des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) eine Baufreigabe erteilt. Bezüglich der weiteren Daten wird auf die Antwort zu Frage 11 verwiesen. Straße BPl-Vorhaben Teilvorhaben A 8 AS Mühlhausen – Hohenstadt (Albauf- und -abstieg) B 10 Verlegung in Enzweihingen (Umfahrungsvariante) B 34 OU Grenzach B 293 LGr. RP/BW – B 10 (2. Rheinbrücke) (Teil Baden-Württemberg inkl. Anteil BW an 2. Rheinbrücke) A 3 AK Deggendorf und AS Hengersberg B 11 Verlegung bei Schweinhütt B 25 OU Dinkelsbühl B 173 Johannisthal – Kronach (BA 2) B 299 OU Waldsassen/Kondrau B 303 Sonnefeld – Johannisthal (BA 3) B 112 OU Frankfurt (Oder) (3.BA) A 661 AK Bad Homburger Kreuz – AS Offenbach-Kaiserlei AS Frankfurt-Ost – AS Frankfurt-Friedberger Landstraße 4-streifiger Endausbau mit Direktrampe, Verflechtungsstreifen, Aufhebung Alleespange und erweiterter Lärmschutz B 44 Groß-Gerau/Dornheim B 49 AS Löhnberg – Kloster Altenberg 8. BA AS Biskirchen – AS Tiefenbach B 49 Reiskirchen – Grünberg OU Reiskirchen und OU Lindenstruth B 275 OU Idstein/Eschenhahn B 110 OU Dargun A 20 AD A 28/A 20 (Westerstede) – AK Hohenfelde (A 23/A 26) Elbquerung Drochtersen – Glückstadt (Teil Niedersachsen) A 43 AS Witten-Heven – AS Marl-Sinsen AS Bochum-Gerthe – AS Bochum-Riemke A 57 AK Meerbusch (A 44) – AK Moers (A 40) AS Krefeld-Oppum bis AS Krefeld-Gartenstadt B 64 Brakel – Holzminden Höxter/Ottbergen – Höxter-Godelheim (B 83) Höxter/Godelheim – Höxter einschl. Anschluss B 83 Beverungen/Wehrden – Höxter/Godelheim A 61 LGr. RP/BW – AK Frankenthal B 50 A 1/A 60 – Flughafen „Zolleiche“ – KGr. Bernkastel-Wittlich/Rhein-Hunsrück-Kreis B 270 OU Olsbrücken B 293 Wörth am Rhein (B 9) – Karlsruhe Wörth am Rhein (B 9) – LGr. RP/BW (nur Teil Rheinland-Pfalz mit 2. Rheinbrücke) Straße BPl-Vorhaben Teilvorhaben B 169 Salbitz – B 6, 3. BA B 188 OU Miesterhorst A 20 AD A 28/A 20 (Westerstede) – AK Hohenfelde (A 23/A 26) Elbquerung Drochtersen – Glückstadt (Teil Schleswig-Holstein) A 4/A 9 Ausbau Hermsdorfer Kreuz Umbau AK Hermsdorf (A 4) (Endgültiger 6-str. Ausbau) B 4 Sundhäuser Berge  2. Für welche Vorhaben des Bedarfsplans Straße hat die Bundesregierung seit 1. Januar 2024 eine Baufreigabe erteilt (bitte Datum der Baufreigabe, aktualisierte Baukosten und Datum der letzten Kostenfortschreibung angeben), und für welche Vorhaben ist eine Baufreigabe derzeit in Vorbereitung bzw. wird bis Ende 2025 angestrebt? Die seit 1. Januar 2024 für den Bau freigegebenen Maßnahmen des Bedarfsplans Straße können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Bezüglich der weiteren Daten wird auf die Antwort zu Frage 11 verwiesen. Straße Maßnahme Datum der Baufreigabe A 42 AS Bottrop-S – AK Essen-N (A 52) 21.08.2024 B 2 Ortsumgehung Wellaune 09.09.2024 A 59 AK Duisburg (A 40) – AS Duisburg-Marxloh 2 Hauptbaulose 01.07.2025  3. Welche Planfeststellungsbeschlüsse von Vorhaben des Bedarfsplans Straße werden derzeit beklagt (bitte Datum des Planfeststellungsbeschlusses, aktualisierte Baukosten, Datum der letzten Kostenfortschreibung benennen und angeben, ob die Klage aufschiebende Wirkung entfaltet oder nicht)? Nach Auskunft der für die Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Bundesverwaltung zuständigen Autobahn GmbH des Bundes und der für die Bundesstraßen in Auftragsverwaltung zuständigen Länder werden die in nachfolgender Tabelle gelisteten Vorhaben des Bedarfsplans Straße derzeit beklagt. Maßnahmen, bei denen die Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss (PFB) aufschiebende Wirkung entfaltet, sind entsprechend gekennzeichnet. Bezüglich der weiteren Daten wird auf die Antwort zu Frage 11 verwiesen. Straße BPl-Vorhaben Teilvorhaben Datum PFB aufschiebende Wirkung B 27 Bodelshausen (L 389) – Nehren (L 394) 02.12.2024 ja B 293 Berghausen – Bretten OU Jöhlingen 20.12.2024 ja B 293 Berghausen – Bretten OU Berghausen 20.12.2024 ja A 8 AD Inntal – AS Traunstein/Siegsdorf Achenmühle – Bernauer Berg 31.01.2024 ja B 12 Marktoberdorf (B 472) – AS Jengen/Kaufbeuren (A 96); Untergermaringen – Buchloe (A 96) 01.06.2022 ja Straße BPl-Vorhaben Teilvorhaben Datum PFB aufschiebende Wirkung B 20 Freilassing/Salzburg (B 304) – Marktl (A 94) OU Laufen 09.10.2020 ja B 299 OU Tanzfleck 30.09.2015 07.05.2025 (erg. PFB) ja B 96 Kreuz Oranienburg (A 10) – LGr. BB/MV OU Teschendort und OU Löwenberg 28.02.2023 ja A 26 AK Hamburg-Süderelbe – AD/AS Hamburg-Stillhorn BA 6a, AK HH-Hafen – AS HH-Moorburg 20.12.2023 nein B 47 OU Rosengarten 11.08.2015 ja A 20 AD A 28/A 20 (Westerstede) – AK Hohenfelde (A 23/A 26) Westerstede (A 28) – Jaderberg (A 29) 18.03.2023 ja A 20 AD A 28/A 20 (Westerstede) – AK Hohenfelde (A 23/A 26) AK Kehdingen (A20/A26) 27.02.2025 ja A 39 AS Lüneburg-N (B 216) – AS Weyhausen (B 188) ö Lüneburg (B 216) – AS Lüneburg-N (L 216) 18.12.2024 nein A 39 AS Lüneburg-N (B 216) – AS Weyhausen (B 188) AS Weyhausen (B 188) – Ehra (L 289) 28.06.2024 ja B 1/ B 217 S-OU Hameln 27.09.2016 ja B 213/ E 233 AS Meppen (A 31) – AS Cloppenburg (A 1) AS Meppen (A 31) – Meppen (B 70) 15.01.2024 ja A 57 AK Meerbusch (A 44) – AK Moers (A 40) AS Krefeld-Oppum bis AS Krefeld-Gartenstadt 08.04.2022 nein A 59 AD Sankt Augustin-W (A 560) – AD Köln-Porz (A 559) AS Flughafen – AD Köln-Porz (A 559) 23.04.2018 ja A 445 Werl-Nord – Hamm-Rhynern (A 2) 22.12.2020 Ergänzungsbeschluss 19.12.2024 Teilvollziehung B 508 T-OU Kreuztal (Querspange) 06.05.2024 ja A 1 AS Kelberg (B 410) – AS Adenau (L 10) 25.07.2023 ja B 169 Salbitz – B 6, 3. BA 20.06.2022 nein B 173 OU Flöha, 2.BA 29.08.2023 ja B 188 OU Miesterhorst 19.02.2020 nein A20 Weede – A 7 Wittenborn (B 206) – Weede 30.04.2012 nein B 5 Hattstedt – Bredstedt 23.05.2012 nein A 25/B 5 A 25/B 5, OU Geesthacht 28.03.2024 nein  4. Für welche Vorhaben des Bedarfsplans Straße erwartet die Bundesregierung bis zum 31. Dezember 2025 einen Planfeststellungsbeschluss (bitte genaue Projektbezeichnung, aktualisierte Baukosten und Datum der letzten Kostenfortschreibung angeben)?  6. Bei welchen Vorhaben des Bedarfsplans Straße läuft derzeit ein Planfeststellungsverfahren (bitte Datum der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens, genaue Projektbezeichnung, aktualisierte Baukosten und Datum der letzten Kostenfortschreibung und ggf. Sachstand möglicher Planänderungen angeben)? Die Fragen 4 und 6 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Nach Auskunft der für die Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Bundesverwaltung zuständigen Autobahn GmbH des Bundes und der für die Bundesstraßen in Auftragsverwaltung zuständigen Länder läuft für die in nachfolgender Tabelle gelisteten Vorhaben des Bedarfsplans Straße derzeit ein Planfeststellungsverfahren (einschließlich Angabe des Datums der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens in Spalte 3). Bei den Vorhaben, für die bis zum 31. Dezember 2025 vsl. ein Planfeststellungsbeschluss erwartet wird, ist in Spalte 4 „ja“ eingetragen. Bezüglich der weiteren Daten wird auf die Antwort zu Frage 11 verwiesen. Straße Bedarfsplanvorhaben Teilvorhaben Einleitung Planfeststellungsverfahren Planfeststellungsbeschluss vsl. bis 31. Dezember 2025 erwartet 1 2 3 4 A 6 AK Weinsberg – LGr. BY/BW ö AS Bretzfeld – Öhringen Öhringen – Kupferzell (B 19) 15.02.2018 A 6 AK Weinsberg – LGr. BY/BW Kupferzell (B 19) – Ilshofen/Wolpertshausen 01.03.2019 B 10 Pforzheim/Eutingen – Niefern 02.07.2021 B 27 Tübingen (Bläsibad) – B 28 (Schindhaubasistunnel) 01.03.2025 B 462 Freudenstadt (Tunnel) Freudenstadt (Tunnel Baiersbronn) 02.07.2021 B 463 OU Lautlingen 08.06.2021 A 6 AK Feuchtwangen – AS Roth ö AS Lichtenau – ö AS Triebendorf 19.01.2024 A 7 AD Schweinfurt/Werneck (A 70) – AK Biebelried (A 3) AK Biebelried (A 3) – s AS Würzburg/Estenfeld n T+R Riedener Wald – AD Schweinfurt/ Werneck 03.01.2024 A 8 AD Inntal – AS Traunstein/Siegsdorf ö AS Rosenheim – Achenmühle 03.07.2014 A 9 AK Nürnberg – AK Nürnberg-O 15.01.2024 A 92 AD München-Feldmoching – AK Neufahrn 30.09.2014 A 94 AK München-O – AS Pocking AS Marktl (B 20) – AS Simbach a. Inn-W 28.02.2023 A 99 AD München-SW – AK München-W AD München-SW – Tunnel Aubing 07.04.2025 B 2 OU Garmisch-Partenkirchen 02.05.2025 B 11 OU Ruhmannsfelden 07.08.2017 B 13 AS Ansbach (A 6) – Gunzenhausen(B 466) OU Merkendorf 25.09.2019 B 15n O-OU Landshut (A 92 – B 299) BA I – O-OU Landshut 23.01.2020 B 21 OU Bad Reichenhall 2011 B 26n AK Schweinfurt/Werneck (A 7) – Karlstadt Karlstadt – AD Werneck (A 7) 02.08.2021 Straße Bedarfsplanvorhaben Teilvorhaben Einleitung Planfeststellungsverfahren Planfeststellungsbeschluss vsl. bis 31. Dezember 2025 erwartet B 289 OU Mainroth/Rothwind und OU Fassoldshof 05.06.2023 ja B 299 Neustadt/Donau (B 16) – Landshut OU Weihmichl September 2018 ja B 304 OU Altenmarkt – (mit Aubergtunnel) OU Altenmarkt, BA 2 10.01.2023 B 470 OU Lenkersheim 15.11.2023 B 102 OU Premnitz 13.12.2019 ja B 158 OU Ahrensfelde 20.09.2011 B 167 OU Finowfurt – und OU Eberswalde OU Finowfurt und OU Eberswalde (L 220 – L 200) 09.12.2011 A 1 AD Hamburg-SO – AS Hamburg-Stillhorn AD Hamburg-SO (o) – AD Süderelbe (o) 22.09.2023 A 1 AD Hamburg-SO – AS Hamburg-Stillhorn AD Süderelbe 19.03.2021 A 1 AS Hamburg-Stillhorn – LGr. HH/NI AD Süderelbe (o) – AS Hamburg-Harburg (m) 08.11.2022 A 26 AK Hamburg-Süderelbe – AD/AS Hamburg-Stillhorn BA 6b, AS Moorburg – AS HH-Hohe Schaar 24.01.2020 A 26 AK Hamburg-Süderelbe – AD/AS Hamburg-Stillhorn BA 6c, AS HH-Hohe Schaar – AD HH-Süderelbe 19.03.2021 A 44 AK Kassel-West – AD Kassel-Süd 22.04.2024 A 44 AD Kassel-S (A 7) – AD Wommen (A 4) AD Lossetal – AS Helsa/Ost (VKE 11 ) 26.04.2021 A 45 AS Haiger/Burbach – AK Gambach Gambacher Kreuz – n TB Langgöns 18.07.2022 B 27 Eschwege (A 44) – Reichensachsen-Eltmannsh. (B 27) Eschwege (A 44) – OU Reichensachsen 22.08.2003 B 452 Eschwege (A 44) – Reichensachsen-Eltmannsh. (B 27) OU Reichensachsen 02.07.2024 B 47 OU Bürstadt – Lorsch 03.02.2011 B 47 OU Bürstadt OU Bürstadt (östl. Teil) 31.01.2022 ja B 49 AS Löhnberg – Kloster Altenberg AS Löhnberg – AS Biskirchen (BA 7) 07.01.2022 B 49 AS Löhnberg – Kloster Altenberg AS Leun – AS Solms (BA 10) 24.09.2009 B 249 OU Eschwege Mitte 2003 B 252 OU Twiste 24.04.2013 B 253 OU Breidenbach 20.01.2016 B 254 OU Lauterbach/Maar und Lauterbach 13.04.2010 B 254 OU Wartenberg/Angersbach 13.04.2010 B 254 OU Wartenberg/Landenhausen 13.04.2010 B 260 OU Schlangenbad – Wambach 31.01.2008 B 276 OU Bieber 29.10.1997 B 456 OU Usingen (Nordost-Umfahrung zwi. B 275 und B 456) 13.04.2018 B 486 Mörfelden – OU Langen Mörfelden-Walldorf (A 5) – OU Langen 03.11.2006 B 519 OU Flörsheim-Weilbach – und OU Hofheim/Kriftel OU Weilbach April 2006 (Bebauungsplanverfahren) Straße Bedarfsplanvorhaben Teilvorhaben Einleitung Planfeststellungsverfahren Planfeststellungsbeschluss vsl. bis 31. Dezember 2025 erwartet B 519 OU Flörsheim-Weilbach – und OU Hofheim/Kriftel OU Hofheim/Kriftel 29.03.1979 A 7 AS Soltau-O – AS Fallingbostel AS Fallingbostel – n AS Dorfmark 01.10.2020 ja A 20 AD A 28/A 20 (Westerstede) – AK Hohenfelde (A 23/A 26) Jaderberg (A 29) – Schwei (B 437) 01.12.2017 A 20 AD A 28/A 20 (Westerstede) – AK Hohenfelde (A 23/A 26) Bremervörde (B 495) – Elm (L 114) 28.09.2012 ja A 26 AD A 28/A 20 (Westerstede) – AK Hohenfelde (A 23/A 26) ö AK Kehdingen (A 20) – ö Freiburger-Str./ L 111 26.02.2019 A 26 AD A 28/A 20 (Westerstede) – AK Hohenfelde (A 23/A 26) ö Freiburger-Str. / L 111 – AS Stade-O (B 73) 10.12.2020 A 33 Osnabrück/N (A 1) – Osnabrück/Belm Osnabrück/Belm (B 51n) – Osnabrück/N (A 1) 26.10.2020 A 39 AS Lüneburg-N (B 216) – AS Weyhausen(B 188) AS Weyhausen (B 188) – Ehra (L 289) 01.05.2015 ja A 39 AS Lüneburg-N (B 216) – AS Weyhausen(B 188) Ehra (L 289) – Wittingen (B 244) 23.04.2018 A 39 AS Lüneburg-N (B 216) – AS Weyhausen(B 188) Uelzen (B 71) – Bad Bevensen (B 253) 25.01.2023 A 39 AS Lüneburg-N (B 216) – AS Weyhausen(B 188) Bad Bevensen (B 253) – ö Lüneburg (B 216) 09.05.2018 B 3 Ehlershausen – Groß Hehlen OU Celle (Nordteil) 26.10.2016 B 3 OU Elstorf 22.04.2025 B 4 n Gifhorn (B 188) – AK Braunschweig-Nord n Rötgesbüttel – s Meine 24.10.2016 B 72 AS Meppen (A 31) – AS Cloppenburg (A 1) Cloppenburg (B 68) – AS Cloppenburg (A 1) 17.12.2020 B 247 S-OU Duderstadt OU Duderstadt (Südteil) – OU Gerblingerode 10.02.2015 A 1 AS Lommersdorf (L 115z) – AS Blankenheim (B 51) 05.10.2012 A 1 AS Hamm-Bockum/Werne – AS Ascheberg 18.04.2016 ja A 1 AK Westhofen Juni 2021 ja A 2 AD Bottrop 17.08.2020 A 30 AK Lotte/Osnabrück (A 1) – AS Hasbergen/Gaste (LGr. NI/NW) 13.12.2021 ja A 40 AK Kaiserberg – AS Mülheim-Dümpten AS Duisburg-Kaiserberg – AS Mülheim-Dümpten Februar 2022 A 52 AK Essen-N – s AK Essen/Gladbeck 26.01.2009 A 57 AK Köln-N (A 1) – AD Neuss-S (A 46) AS Dormagen – AD Neuss-S (A 46) 31.03.2009 A 57 AK Meerbusch (A 44) – AK Moers (A 40) AS Krefeld-Gartenstadt – AK Moers (A 40) 09.06.2020 Straße Bedarfsplanvorhaben Teilvorhaben Einleitung Planfeststellungsverfahren Planfeststellungsbeschluss vsl. bis 31. Dezember 2025 erwartet A 59 AD Bonn-NO (A 565) – AD Sankt Augustin-W (A 560) 20.01.2016 A 59 AK Bonn-O (A 562) – AD Bonn-NO (A 565) AK Bonn-O (A 562) – AS Bonn/Vilich 26.05.2021 A 59 s AK Duisburg (A 40) – AS Duisburg-Ruhrort AS Duisburg-Ruhrort – AK Duisburg-N (A 42) AK Duisburg-N (A 42) AK Duisburg-N (A 42) – AS Duisburg-Marxloh s AK Duisburg (A 40) – AS Duisburg-Marxloh 15.07.2023 A 565 AS Bonn/Hardtberg – AK Bonn/Nord (A 555) AS Bonn/Endenich – AK Bonn/N 02.09.2020 ja B 1 Erwitte – Paderborn (B 55 – A 33) OU Salzkotten 19.05.2025 B 64 Münster – Rheda-Wiedenbrück (B 481-A 2) OU Herzebrock/Clarholz 11.11.2024 B 65 Stirpe-Ölingen (B 51) – Bad Nenndorf (A 2) OU Minden (Stadtgrenze-Erbeweg) 18.08.2014 B 220 OU Kleve-Kellen 26.04.2016 ja B 237 OU Hückeswagen 06.10.2008 B 238 Lemgo – Bad Eilsen (B 66-A 2) OU Lemgo (L 712 – B 238 alt) 10.12.2020 B 239 Lage – Herford/Bad Salzuflen (A 2) Bad Salzuflen (K 4) – Herford (A 2) 09.05.2011 B 399 N-OU Düren N-OU Düren, 1. BA (Westabschnitt) N-OU Düren, 3. BA (Ostabschnitt) 06.09.2010 B 474 AK Dortmund-NW (A 2) – Olfen (B 235) OU Waltrop (AK Dortmund-NW (A 2) – L 609) Oktober 2016 A 643 AK Schiersteiner Kreuz – Rheinbrücke Schierstein – AD Mainz AS Mainz/Gonsenheim – Rheinbrücke Schierstein 01.06.2019 B 48 OU Klingenmünster 10.01.2013 B 54n Rennerod – Waldmühlen OU Rennerod September 2012 B 256n OU Straßenhaus 15.03.2018 B 271n Grünstadt – Bad Dürkheim OU Kallstadt-Ungstein 06.12.2022 B 423 OU Schwarzenbach und OU Schwarzenacker 21.06.2017 B 7 Verlegung n Frohburg 04.11.2019 B 98 Riesa – A 13 OU Schönfeld 05.07.2021 B 107 Reitzenhain – A 4, AS Chemnitz-Ost Südverbund Chemnitz-Ebersdorf 14.05.2018 B 156 OU Malschwitz/Niedergurig 20.07.2020 B 178 Nostitz – A 4 Nostitz (S 112) – A 4 (BA 1.1) 10.06.2024 B 181 Neu-/Ausbau w Leipzig 05.01.2009 ja B 2 O-OU Wittenberg OU Wittenberg/O 14.09.2017 B 6 AS Großkugel (A 9) – Halle/Bruckdorf OU Bruckdorf 12.02.2025 Straße Bedarfsplanvorhaben Teilvorhaben Einleitung Planfeststellungsverfahren Planfeststellungsbeschluss vsl. bis 31. Dezember 2025 erwartet A 20 Glückstadt (B 431) – Hohenfelde (A 23) 09.01.2024 ja B 4 Andislebener Kreuz – Abzweig B 249 OU Greußen 17.04.2020 B 7 Frohburg (A 72) – Zeitz (A 9) Altenburg – LGr. TH/SN 09.10.2017 B 175 OU Burkersdorf 13.12.2021 ja B 175 OU Frießnitz 13.12.2021 ja B 175 OU Großebersdorf 13.12.2021 ja B 247 Ferna – Teistungen 23.02.2015  5. Für welche Vorhaben des Bedarfsplans Straße soll bis zum 31. Dezember 2025 das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden (bitte genaue Projektbezeichnung, aktualisierte Baukosten und Datum der letzten Kostenfortschreibung angeben)? Nach Auskunft der für die Bundesautobahnen und Bundesstraßen in Bundesverwaltung zuständigen Autobahn GmbH des Bundes und der für die Bundesstraßen in Auftragsverwaltung zuständigen Länder soll für die in nachfolgender Tabelle gelisteten Vorhaben des Bedarfsplans Straße voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2025 das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Bezüglich der weiteren Daten wird auf die Antwort zu Frage 11 verwiesen. Straße Bedarfsplanvorhaben Teilvorhaben A 94 AK München-O – AS Pocking Prienbach-O – Kühstein B 16 B 13 – A 9 B 20 Straubing (A 3) – Cham (B 85) LKGr. – Traitsching B 20 Cham-S – Chameregg (B 85) Cham-S – Cham-M A 45 AS Haiger/Burbach – AK Gambach n AK Wetzlar – AS Ehringshausen / TB Engelsbach A 45 AS Haiger/Burbach – AK Gambach TB Onsbach – AS Herborn/West B 252 OU Ernsthausen B 196 OU Bergen A 1/ A 43/ A 46 AK Wuppertal-Nord A 20 Weede – A 7 A 7 (Bad Bramstedt) – Wittenborn (B 206)  7. Welche Straßenbauvorhaben hat die Bundesregierung seit 1. Dezember 2016 auf Basis des § 6 des Fernstraßenausbaugesetzes („unvorhergesehener höherer Verkehrsbedarf“) realisiert bzw. mit der Planung begonnen (bitte Baulänge, Planungs- bzw. Realisierungsstand und aktuelle Baukosten angeben)? Seitens des Bundesministeriums für Verkehr wurde einem Antrag zur Anwendung des § 6 des Fernstraßenausbaugesetzes für das folgende Projekt zugestimmt: Land Straße Projektbezeichnung Länge Realisierungsstand Gesamtkosten SH A 7 Ersatzneubau Rader Hochbrücke inklusive 6- streifigem Ausbau 5,3 km in Bau 783,3 Mio. Euro  8. Bei welchen seit 31. Dezember 2016 fertiggestellten Vorhaben des Bedarfsplans Straße hat sich nach Aufnahme in den Bundeshaushalt bzw. den Einzelplan 12 eine Kostensteigerung von mehr als 20 Prozent ergeben (bitte Baukosten bei Aufnahme in den Einzelplan 12 und nach Kostenfeststellung auf Basis abgerechneter Baukosten projektscharf angeben)? Gemäß dem Beschluss des Haushaltsausschusses vom 16. Oktober 2014 unterrichtet das Bundesministerium für Verkehr die Berichterstatter für den Einzelplan 12 regelmäßig über die in der Anlage VWIB ausgewiesenen Maßnahmen, bei denen unterjährige Kostensteigerungen von mehr als 20 Prozent gegenüber dem vom Parlament verabschiedeten Haushaltsansatz festgestellt werden. Die Kostensteigerungen können diesen Unterrichtungen entnommen werden.  9. Beabsichtigt die Bundesregierung, die „Anweisung zur Kostenermittlung und zur Veranschlagung von Straßenbaumaßnahmen“ (AKVS 2014) zu überarbeiten, und wenn ja, bis wann soll eine überarbeitete Fassung der AKVS vorliegen bzw. verbindlich angewendet werden? 10. Sofern eine Neufassung der AKVS in Arbeit ist, in welchen Punkten findet eine Ergänzung bzw. Überarbeitung statt? Die Fragen 9 und 10 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Nein. 11. In welcher Höhe sind seit Beschluss des Fernstraßenausbaugesetzes im Dezember 2016 Bundesmittel für Vorhaben des Vordringlichen Bedarfs Engpassbeseitigung (VB-E), des Vordringlichen Bedarfs (VB) und des Weiteren Bedarfs mit Planungsrecht (WB*) eingesetzt worden (bitte nach genannten Bedarfskategorien differenzieren und in Jahresscheiben angeben), und welche Vorhaben der genannten Bedarfskategorien sind seit Dezember 2016 für den Verkehr freigegeben worden (bitte für alle Vorhaben Baukosten bei Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030, bei Aufnahme in den Einzelplan 12 und nach Kostenfeststellung auf Basis abgerechneter Baukosten angeben)? Die aktuellen Kosten und Projektstände der einzelnen Vorhaben des aktuellen Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen können der Anlage 1 zum Bericht des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) zum Gesamtmittelbedarf der Bedarfspläne Schiene, Straße und Wasserstraße (Stand: Juli 2024), der dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 6. September 2024 übermittelt wurde (A-Drs. 20/ 6455) und den Anlagen A 1 und A 2 „Verkehrswegeinvestitionen des Bundes“ zum Einzelplan 12 des 2. Regierungsentwurfs zum Bundeshaushalt 2025 entnommen werden. Mit dem verkehrsträgerübergreifenden jährlichen Verkehrsinvestitionsbericht informiert das BMV zudem den Deutschen Bundestag sowie die Öffentlichkeit transparent über die Mittelverwendung und abgeschlossene Maßnahmen im Bereich der Bundesverkehrswege. Der aktuell erstellte Verkehrsinvestitionsbericht für das Berichtsjahr 2023 ist veröffentlicht unter: www.bmv.de/SharedDo cs/DE/Artikel/G/verkehrsinvestitionsbericht-2023.html?editorSupport=true%3 FpageLocale%3Dde%3FpageLocale%3Dde%3FresourceId%3D14470. 12. Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung aus der Bedarfsplanüberprüfung (BPÜ), und welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für die Neuaufstellung des BVWP 2040, und bis wann wird die Bundesregierung das Szenario des sog. Prognosefalls 2 „Szenario 2040 – Beschleunigte globale Transformation“ der Bedarfsplanüberprüfung ausarbeiten und veröffentlichen? Das Ergebnis der Bedarfsplanüberprüfung (BPÜ) zeigt, dass die Bedarfspläne für die Bundesschienenwege und die Bundesfernstraßen angesichts der prognostizierten Verkehrsentwicklung in ihrer Gesamtheit angemessen und weiterhin erforderlich sind. Auch der Bedarfsplan für die Bundeswasserstraßen wird in seiner Gesamtheit nicht infrage gestellt. Somit sind Gesetzesänderungen an den drei Ausbaugesetzen bzw. Bedarfsplänen aus fachlicher Perspektive derzeit nicht erforderlich. Zentrale Grundlage für die BPÜ war die Basisprognose (1. Prognosefall) der Strategischen Langfrist-Verkehrsprognose (VP) 2040. Es war zu keinem Zeitpunkt vorgesehen, dass der 2. Prognosefall als Grundlage für die BPÜ dient oder Teil dieser ist. Die Bearbeitung des 2. Prognosefalles wird ab Herbst angestrebt. In der vergangenen Legislaturperiode hat das Bundesministerium für Verkehr (BMV) die konzeptionelle Weiterentwicklung der Bundesverkehrswegeplanung in Richtung der Aufstellung eines neuen Strategischen Plans für die Bundesverkehrswege auf Grundlage verschiedener Prozesse, wie u. a. der BPÜ, des Infrastrukturdialogs mit Verbänden sowie aktuell laufender Forschungsvorhaben zur Methodik bzw. zu den Verfahren der Bundesverkehrswegeplanung vorangetrieben. Die Weiterentwicklung der Bundesverkehrswegeplanung hat für das BMV weiterhin Priorität. Dabei werden u. a. die Ergebnisse und Erkenntnisse der BPÜ berücksichtigt. Über das weitere Vorgehen wird derzeit beraten 13. Wann plant die Bundesregierung die Veröffentlichung des neuen Investitionsrahmenplans (IRP)? 14. Welcher Anteil der geplanten Investitionen für Aus- und Neubau soll im neuen IRP auf die Kategorien VB-E, VB und WB* entfallen, und welche Veränderung ergibt sich in diesem Zusammenhang zum IRP 2019–2023 (bezogen auf die Vorhaben unter „A. Laufende Vorhaben/B. Neu zu beginnende Vorhaben“)? Die Fragen 13 und 14 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Arbeiten am kommenden Investitionsrahmenplan (IRP) laufen. Ein Veröffentlichungsdatum steht derzeit noch aus. 15. Wann plant die Bundesregierung die Veröffentlichung der neuen Erhaltungsbedarfsprognose für das Bundesfernstraßennetz, um die aus dem Jahr 2016 stammende Erhaltungsbedarfsprognose abzulösen? 16. Welche aktualisierten Bestandsdaten, Daten aus der Zustandserfassung und ‑bewertung, welcher Stand bei den Baupreisen bzw. welche Baupreissteigerungen werden bei der neuen Erhaltungsbedarfsprognose für das Netz der Bundesfernstraßen unterstellt? 17. Welchen Zeitraum soll die neue Erhaltungsbedarfsprognose für das Netz der Bundesfernstraßen umfassen? 18. Welchen anzustrebenden Erhaltungszustand (im Sinne eines Zielzustands) unterstellt die Bundesregierung bei der Erhaltungsbedarfsprognose für das Bundesfernstraßennetz (z. B. durchschnittliche Zustandsnote für Brückenbauwerke und andere Teile der Infrastruktur)? Die Fragen 15 bis 18 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die berücksichtigten Eingangsdaten, Betrachtungszeiträume, Baupreiseffekte, Zustandsziele und die zusammengefassten Ergebnisse der aktuellen Erhaltungsbedarfsprognose (EBP) 2023 bis 2032 sind einsehbar unter www.bmv.de/Share dDocs/DE/Artikel/StB/erhaltungsbedarfsprognose-bundesfernstrassen.html. Die EBP bildet den objektiven und fachlich hergeleiteten Finanzbedarf für die Bauliche Erhaltung der Bundesautobahnen und Bundesstraßen ab. Die Eingangsdaten zu Beginn der Erstellung der EBP stammen aus den Jahren 2022/2023 (Netz- und Aufbaudaten) und aus den Jahren 2019/2020 (Bundesstraßen) und 2021/2022 (Autobahnen) für die Zustandsdaten der Fahrbahnen. Die in der aktuellen EBP berücksichtigten Bestands- und Zustandsdaten der Ingenieurbauwerke stammen aus dem dritten Quartal 2023. 19. Plant die Bundesregierung, mittel- bis langfristig das Anlagevermögen im Bereich der Bundesfernstraßen vollständig nach den Prinzipien des Handelsgesetzbuches zu erfassen, um die Infrastrukturvermögenswerte und den andauernden Werteverzehr adäquat auszuweisen und so transparent zu machen, und wenn nein, warum nicht? 20. Für welche Teile des Anlagevermögens im Bundesfernstraßennetz existiert zumindest in Ansätzen eine Vermögensbilanzierung, und auf welche Anlagenbestandteile soll diese in den nächsten Jahren ausgeweitet werden? Die Fragen 19 und 20 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Planungen der Bundesregierung erfolgen für den Themenkomplex der Einführung europäischer Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (European Public Sector Accounting Standards – EPSAS) in enger inhaltlicher Abstimmung mit der EU-Kommission. Am 11. Februar 2025 hat die 19. Tagung der von der EU-Kommission (Eurostat) eingerichteten EPSAS Expert Group stattgefunden. Hierbei wurde das weitere Vorgehen im EPSAS-Prozess, zu dem bislang noch kein Kommissionsvorschlag vorliegt, erörtert. Die Optionen für eine künftige Einführung von EPSAS in den Mitgliedstaaten bewegen sich demnach im Rahmen von einer freiwilligen bis hin zu einer vollständigen oder teilweisen verbindlichen Übernahme. Solange keine verbindlichen europäischen Vorgaben zu berücksichtigen sind, wird das Verkehrsinfrastrukturvermögen des Bundes weiterhin unter Berücksichtigung der nationalen Vorgaben der „Standards staatlicher Doppik“ (SsD) erfasst und für eine künftig erweiterte Vermögensrechnung des Bundes monetär bewertet. Damit werden zugleich Vorbereitungen auch für eine ggf. künftige Anwendung der EPSAS – insgesamt oder von Teilen – getroffen. Die Ersterfassung des Bundesfernstraßennetzes nach Maßgabe der SsD erfolgt aus kapazitiven Gründen sukzessive und ist weiterhin nicht abgeschlossen. 21. Nach welchem Verteilungsschlüssel werden die Haushaltsmittel für den Aus- und Neubau sowie Umbau („Um- und Ausbau, Lärmschutzmaßnahmen“) (bitte differenzieren) im Bundesstraßennetz auf die jeweiligen Länder verteilt? Die Mittel für den Neubau von Bundesstraßen werden grundsätzlich gemäß dem Anteil des jeweiligen Landes am vordringlichen Bedarf Bundesstraßen des Bedarfsplans Straße bzw. für das kommende Haushaltsjahr entsprechend des Bedarfs der laufenden Baumaßnahmen verteilt. Die Mittel für den Um- und Ausbau werden grundsätzlich gemäß dem Längenanteil des jeweiligen Landes am Bundesfernstraßennetz bzw. für das kommende Haushaltsjahr entsprechend des Bedarfs der laufenden Baumaßnahmen verteilt. Die Mittel für Lärmschutzmaßnahmen an bestehenden Bundesstraßen einschließlich der Entschädigungsleistungen für Lärmschutz an baulichen Anlagen im Bereich von bestehenden Bundesstraßen werden nach Bedarf verteilt. 22. In welcher Höhe standen den Ländern (Auftragsverwaltung) zwischen 2020 und 2024 Haushaltsmittel (Ist-Zahlen, Haushaltsvollzug) für den Aus- und Neubau im Bundesstraßennetz zur Verfügung, und wie soll sich die Verteilung auf Basis der gültigen mittelfristigen Finanzplanung entwickeln (bitte nach Ländern differenzieren und in Jahresscheiben angeben)? Die nachfolgende Tabelle zeigt die Istausgaben (in Mio. Euro) der Auftragsverwaltungen der Länder für den Neubau von Maßnahmen des Bedarfsplans Straße in den Jahren 2020 bis 2024 sowie den Verfügungsrahmen (VR) für 2025. 2020 Ist 2021 Ist 2022 Ist 2023 Ist 2024 Ist 2025 VR BW 192 165 92 153 173 142 BY 359 264 191 176 110 125 BE 0 - - - - - BB 5 7 12 18 29 1 HB 0 - - - - - HH 0 - - - - - HE 68 51 47 48 69 66 MV 23 30 10 23 24 49 NI 89 57 57 73 66 80 NW 139 157 134 105 96 89 RP 64 52 93 88 43 34 SL 1 5 4 1 0 1 SN 48 34 49 62 56 38 ST 59 37 37 74 65 21 SH 5 7 8 3 15 30 TH 38 41 50 59 57 66 Die Verteilung der Mittel auf Basis der neuen Finanzplanung 2026 bis 2029 wurde noch nicht vorgenommen. 23. In welcher Höhe standen den Ländern (Auftragsverwaltung) zwischen 2020 und 2024 Haushaltsmittel für den Umbau („Um- und Ausbau, Lärmschutzmaßnahmen“) im Bundesstraßennetz zur Verfügung, und wie soll sich die Verteilung auf Basis der gültigen mittelfristigen Finanzplanung entwickeln (bitte nach Ländern differenzieren und in Jahresscheiben angeben)? Die nachfolgende Tabelle zeigt die Istausgaben (in Mio. Euro) der Auftragsverwaltungen der Länder für den Um- und Ausbau sowie für Lärmschutzmaßnahmen an bestehenden Bundesstraßen in den Jahren 2020 bis 2024 sowie den Verfügungsrahmen für 2025. 2020 Ist 2021 Ist 2022 Ist 2023 Ist 2024 Ist 2025 VR BW 54 35 43 30 26 39 BY 81 76 92 88 80 46 BE 0 - - - - - BB 6 11 6 3 2 3 HB 0 - - - - - HH 0 - - - - - HE 11 32 17 7 13 8 MV 11 7 3 5 7 7 NI 18 13 15 18 27 33 NW 27 20 21 25 20 26 RP 34 13 23 17 32 22 SL 1 2 2 0 0 1 SN 15 9 14 6 9 14 ST 15 14 15 13 9 13 SH 23 15 17 38 28 23 TH 13 10 10 20 30 36 Die Verteilung der Mittel auf Basis der neuen Finanzplanung 2026 bis 2029 wurde noch nicht vorgenommen. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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