Marktstruktur der deutschen Milchwirtschaft (Antwort zu Drs. 21/481)
Text
Marktstruktur der deutschen Milchwirtschaft (Antwort zu Drs. 21/481)
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/691
21. Wahlperiode 27.06.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Julian Schmidt, Stephan Protschka,
Peter Felser, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/481 –
Marktstruktur der deutschen Milchwirtschaft
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die deutsche Milchproduktion ist seit Jahren durch eine Kostenunterdeckung
gekennzeichnet. Viele Milchhöfe müssen für ihre Existenzsicherung die
Querfinanzierung von Familienpartnern oder Investoren akzeptieren (www.topagra
r.com/rind/news/was-kostet-aktuell-die-milcherzeugung-a-20013526.html).
Die Interessenvertretung der deutschen Milchviehhalter fordert einen
vollkostendeckenden Milcherzeugerpreis, die Schaffung eines effizienten
Sicherheitsmanagements für den Milchmarkt, sowie konkrete Vertragsvereinbarungen für
die Rohmilchlieferungen (www.bdm-verband.de/wp-content/uploads/2020/08/
BDM-Leitlinien-2018_neu2020.pdf).
Die angelieferte Milchmenge ist durch das System des Wachsen oder Weichen
über die Jahre zurückgegangen, wobei aber die Zahl der Milchviehbetriebe
drastisch sinkt. Das gesellschaftliche Umfeld und die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen sind in der Milchbranche seit Jahren schwieriger geworden.
Sogar die Hofnachfolge für erfolgreiche Betriebe gestaltet sich immer
schwieriger (www.elite-magazin.de/markt/milchwoche-ganz-deutschland-verliert-mil
ch-23454.html www.landundforst.de/tier/rind/milchviehbetrieb-ohne-hofnachf
olger-so-brachte-neffe-wende-573166).
Der Strukturwandel auch bei den Biomilchbetrieben wird durch neue, hohe
gesetzliche Auflagen noch weiter verschärft (www.topagrar.com/rind/news/ba
yerischer-landtag-will-ausnahmen-von-weidepflicht-20014197.html).
Die vergangenen Milchpreiskrisen sind bei vielen Betrieben noch nicht
überwunden (www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/agrarmaerkte/entwicklunge
n-milchmarkt-de.html).
Neue Tierkrankheiten bedrohen die Milchviehbetriebe und sorgen für
steigende Kosten (www.topagrar.com/rind/news/ausnahmeregelung-soll-btv3-impfun
gen-ermoglichen-20012042.html).
Die volatilen Milchmärkte führen auch bei den privaten Molkereien in
Deutschland zu Anpassungsprozessen (www.topagrar.com/rind/news/privatm
olkereien-diskutieren-uber-bessere-marktprognosen-und-milchuntersuchung-2
0013586.html).
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung
und Heimat vom 27. Juni 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Gleichzeitig ist auf europäischer Ebene ein weiterer Konzentrationsprozess bei
den Molkereien und den Milchviehhaltern zu verzeichnen (www.agrarheut
e.com/tier/rind/quote-milchkuhbestand-geht-leicht-zurueck-445014, www.top
agrar.com/rind/news/warum-die-fusionsplane-fur-diskussionen-sorgen-a-2001
3428.html).
Im schwierigen Marktumfeld fordern wichtige Bauernorganisationen eine
Reform der Milchlieferbeziehungen durch den Artikel 148 der Gemeinsamen
Marktorganisation (GMO) (www.freiebauern.de/index.php/8-mitteilungen/54
3-freie-bauern-weisen-raiffeisen-studie-zum-artikel-148-als-duerftig-und-tend
enzioes-zurueck).
Europäische Mitbewerber expandieren für ihre Produktion bereits auf dem
internationalen Markt (www.topagrar.com/rind/news/molkerei-lactalis-weiter-
auf-expansionskurs-20014325.html).
1. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie sich die Anzahl der
zugelassenen Molkereien und Käsereien in den vergangenen 15 Jahren in
Deutschland in den einzelnen Bundesländern entwickelt hat, und sieht
sie aufgrund dieser Entwicklung einen Handlungsbedarf (bitte ggf. auch
nach Jahr und Bundesland aufschlüsseln)?
Die Anzahl der im Jahr 2015 zugelassenen Molkereien und Käsereien,
differenziert nach Land/Gebietsstand, kann der nachfolgenden Übersicht 1 entnommen
werden. Seit dem Jahr 2015 wurde die Erhebungsmethode geändert, so dass
aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit auf Angaben zur Anzahl der
Molkereien aus früheren Jahren verzichtet wurde.
Übersicht 1: Anzahl der Molkereiunternehmen
Land/Gebietsstand 2015
Schleswig-Holstein 14
Niedersachsen 17
Nordrhein-Westfalen 11
Hessen/Rheinland-Pfalz 8
Baden-Württemberg 12
Bayern 57
Berlin/Brandenburg 8
Mecklenburg-Vorpommern 5
Sachsen 8
Sachsen-Anhalt 6
Thüringen 5
Deutschland 151
Für die Jahre 2018 und 2021 liegen keine Informationen zur Anzahl der
Molkereiunterunternehmen differenziert nach Land/Gebietsstand vor. Die Anzahl der
Molkereien insgesamt hat sich von 152 im Jahr 2015 auf 142 Unternehmen im
Jahr 2018 und 138 Unternehmen im Jahr 2021 verringert. Die Anzahl der
Molkereiunternehmen für das Jahr 2024 werden voraussichtlich im Oktober 2025
vorliegen.
2. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, wie sich die
Milchanliefermenge in den letzten 15 Jahren in den einzelnen Bundesländern
entwickelt hat (wenn ja, bitte nach Jahr und Bundesland angeben)?
Auf die Übersicht 2 (Mengenentwicklung von konventionell erzeugter
Rohmilch in Deutschland nach Bundesland) in Anlage 1* wird verwiesen. Seit dem
Jahr 2012 wurde die Erfassungsmethode umgestellt, so dass aufgrund der
dadurch bedingt eingeschränkten Vergleichbarkeit auf die Darstellung der
Milchanlieferung vor dem Jahr 2012 verzichtet wurde.
3. Wie verteilen sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Molkereien
mit konventioneller und Biomilchverarbeitung in Deutschland je
Bundesland nach Mitarbeiteranzahl in den vergangenen 15 Jahren (bitte nach
Kategorien weniger als 10 Mitarbeiter, 10 bis 50 Mitarbeiter, 51 bis 250
Mitarbeiter, 251 bis 750 Mitarbeiter, 751 bis 1 000 Mitarbeiter, mehr als
1 000 Mitarbeiter aufschlüsseln)?
Auf die Übersicht 3 in Anlage 2* (Anzahl an Molkereien mit konventioneller
und Biomilchverarbeitung) sowie die Übersicht 4 in Anlage 3* (Beschäftigte
und Betriebe im verarbeitenden Gewerbe Deutschland) wird verwiesen. Seit
dem Jahr 2012 wurde die Erfassungsmethode so umgestellt, so dass die Anzahl
der Molkereien mit und ohne Biomilch (Übersicht 3) erfasst und ausgewiesen
werden kann.
4. Erkennt die Bundesregierung die Gefahr einer neuen Milchmarktkrise in
Deutschland, und wenn ja, sieht sie aufgrund der vergangenen
Entwicklungen einen zukünftigen Handlungsbedarf (www.topagrar.com/rind/ne
ws/bdm-wir-baden-aus-was-die-politik-versaeumt-13394200.html)?
Die Bundesregierung erkennt in der seit Beginn des Jahres 2024 in Deutschland
und EU-weit stabilen Entwicklung der Märkte für Rohmilch und
Milchprodukte keine Anzeichen einer neuen Milchmarktkrise.
5. Beabsichtigt die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um die
Direktvermarktung von regional, erzeugter Milch zu erleichtern und zu fördern
(www.topagrar.com/perspektiven/news/eigene-hofmolkerei-reizt-befragt
e-milchviehhalter-aber-das-spricht-dagegen-20012855.html)?
a) Wenn ja, welche, und bis wann sollen diese umgesetzt werden?
b) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 5 bis 5b werden gemeinsam beantwortet.
Über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes“ können Investitionen in Diversifizierung gefördert werden.
Zuwendungszweck ist die Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen aus
selbständiger Tätigkeit für landwirtschaftliche Unternehmen, um dem
Strukturwandel zu begegnen und die Wirtschaftskraft in ländlichen Räumen zu erhalten. So
können beispielsweise Maßnahmen der Direktvermarktung hierüber gefördert
werden. Die Entscheidung über das Angebot der Diversifizierungsförderung
obliegt dem jeweiligen Bundesland.
Darüber hinaus wird im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau
(BÖL) der Aufbau ökologischer regionaler Wertschöpfungsketten gefördert.
* Von einer Drucklegung der Anlagen wird abgesehen. Diese sind auf Bundestagsdrucksache 21/691 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
6. Gibt es vonseiten der Bundesregierung Überlegungen, wie die
Schließung von Molkereien in ländlichen Regionen durch Anreize oder
Förderprogramme verringert werden kann, und wenn ja, welche?
7. Beabsichtigt die Bundesregierung, Schritte zu unternehmen, um eine
gleichmäßige Verteilung der kleineren Molkereien in Deutschland für
eine flächendeckende, regionale Milchvermarktungsmöglichkeit
sicherzustellen?
a) Wenn ja, welche, und bis wann sollen diese umgesetzt werden?
b) Wenn nein, warum nicht?
Die Fragen 6 bis 7b werden gemeinsam beantwortet.
Durch die Einführung eines Zuschlags zum Fördersatz für Zuschüsse in
Investitionen in die Verarbeitung und Vermarktung, wenn sie in regionalen
Wertschöpfungsketten erfolgt, wurde in der vergangenen Legislaturperiode ein
Anreiz für dezentrale Verarbeitungsstrukturen im Allgemeinen eingeführt
(Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des
Küstenschutzes (GAK), Förderbereich 3.A, Maßnahme 2.0). Nähere Informationen zu der
Fördermaßnahme sind unter dem Link www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/
DE/_laendliche-Regionen/Foerderung-des-laendlichen-Raumes/GAK/Foerderb
ereich3-25.pdf?__blob=publicationFile&v=13 einsehbar. Dieses Element eines
Zuschlages zum Fördersatz können die Bundesländer seit Anfang des Jahres
2025 umsetzen.
8. Beabsichtigt die Bundesregierung, Schritte zu unternehmen, um den
bürokratischen Aufwand für kleine und mittlere Molkereien zu reduzieren,
ohne die dabei erforderlichen Standards zu gefährden?
Der Abbau von unnötiger Bürokratie ist ein Kernanliegen der Bundesregierung.
Bürokratieabbau ist dabei eine oft komplexe, mühsame und kleinteilige
gemeinschaftliche Daueraufgabe. Oft werden einzelne Vereinfachungen erst in
der Summe als Entlastung spürbar. Dabei hat die Bundesregierung geltende
Standards und das Ambitionsniveau wie z. B. im Verbraucher- und Tierschutz
fest im Blick.
9. Gibt es vonseiten der Bundesregierung Überlegungen, wie die
Wettbewerbsbedingungen für kleine und mittlere Molkereien verbessert werden
können, und wenn ja, welche?
11. Gibt es vonseiten der Bundesregierung Überlegungen, wie die
Wettbewerbsbedingungen für kleine und mittlere Molkereien im Milchsektor
verbessert werden können, und wenn ja, welche?
Die Fragen 9 und 11 werden gemeinsam beantwortet.
Es wird auf die Antwort zu Frage 6 verwiesen, mit dem Zusatz, dass die
Förderung grundsätzlich auf Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen begrenzt ist.
10. Beabsichtigt die Bundesregierung Maßnahmen, um die Marktmacht von
großen und internationalen Molkereikonzernen in Deutschland
einzuschränken und den nach Ansicht der Fragesteller fairen Wettbewerb im
Bereich der Milchproduktion und Milchverarbeitung zu sichern?
Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sieht in den §§ 18 ff.
bereits differenzierte Vorschriften gegen den Missbrauch von Marktmacht vor.
Weiterhin ist es die Aufgabe des Bundeskartellamts sowie der Europäischen
Kommission, im Rahmen der Fusionskontrolle das Entstehen von zu hoher
Marktmacht von Unternehmen zu verhindern. Ziel dieser Verfahren ist unter
anderem, Marktabschottungen zum Nachteil von Produzentinnen und
Produzenten und/oder Händlerinnen und Händlern zu verhindern. Das
Bundeskartellamt überwacht laufend die Einhaltung der wettbewerblichen Regelungen und
sanktioniert eventuelle Verstöße. Im Rahmen seiner unabhängigen Tätigkeit zur
Durchsetzung des Wettbewerbsrechts hat das Bundeskartellamt bereits
mehrfach Maßnahmen zum Schutz des freien und fairen Wettbewerbs auf dem
Markt für die Erzeugung und den Absatz von Milch ergriffen. Im Rahmen einer
Sektoruntersuchung hat sich das Bundeskartellamt eingehend mit dem
Milchmarkt befasst. Der Endbericht ist unter folgendem Link www.bundeskartellam
t.de/SharedDocs/Publikation/DE/Sektoruntersuchungen/Sektoruntersuchung%2
0Milch%20-%20Abschlussbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=4 einsehbar.
Darüber hinaus wurden in Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/633
Vorschriften im Gesetz zur Stärkung der Organisationen und Lieferketten im
Agrarbereich geschaffen, die unfaire Handelspraktiken von Käufern unterbinden sollen.
Die Evaluierung der EU-Richtlinie ist bis zum 1. November 2025 vorgesehen.
Grundsätzlich ist die freie Preisbildung Teil der marktwirtschaftlichen
Ordnung. Der Preiswettbewerb als wettbewerbliches Mittel kommt dabei nicht
zuletzt auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute.
12. Wie positioniert sich die Bundesregierung zur Forderung wichtiger
Milchbauernverbände nach Einführung des Artikels 148 der
gemeinsamen EU-Marktordnung mit vertraglicher Vereinbarung über Preis,
Menge, Qualität und Lieferdauer vor der Rohmilchhablieferung?
Schriftliche Vereinbarungen für Rohmilchlieferungen sind im Sektor für Milch
und Milcherzeugnisse üblich. Die Bundesregierung lehnt staatliche Eingriffe in
die Vertragsbeziehungen ab.
13. Wie stellt sich die Bundesregierung die Zukunft der Milchproduktion
und Milchverarbeitung in Deutschland vor, insbesondere im Hinblick auf
die regionale Erzeugung und Verarbeitung von Milch?
Die Bundesregierung bekennt sich zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung
und setzt sich für verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit ein.
Die für diese Zwecke erforderlichen Maßnahmen werden derzeit geprüft.
Anlage 1 zu Frage 2
Übersicht 2: Mengenentwicklung von konventionell erzeugter Rohmilch deutscher Erzeuger an inländische Molkereien und Milchsammelstellen in 1.000 t
Bundesland 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Nordrhein-Westfalen 2.956 3.066 3.190 2.996 3.030 3.063 3.099 3.344 3.392 3.314 3.348 3.358 3.275
Baden-Württemberg 2.080 2.075 2.170 2.157 2.304 2.304 2.337 2.312 2.327 2.285 2.252 2.292 2.319
Bayern 7.157 7.150 7.361 7.326 7.774 7.775 7.938 7.829 7.761 7.590 7.533 7.722 7.786
Mecklenburg-Vorpommern 1.466 1.495 1.572 1.593 1.502 1.432 1.418 1.434 1.431 1.373 1.358 1.391 1.396
Sachsen 1.605 1.603 1.637 1.681 1.650 1.630 1.615 1.578 1.590 1.577 1.561 1.575 1.575
Sachsen-Anhalt 1.051 1.056 1.099 1.127 1.101 1.048 1.066 1.044 1.015 979 964 947 908
Thüringen 915 925 969 986 947 907 912 888 867 819 780 779 770
Hessen / Rheinland-Pfalz /
Saarland
1.814 1.811 1.897 1.898 1.930 1.883 1.917 1.878 1.898 1.857 1.801 1.832 1.793
Schleswig-Holstein / Hamburg 2.637 2.760 2.855 2.890 2.891 2.928 2.970 2.975 3.026 3.004 2.997 2.997 2.994
Niedersachsen / Bremen 6.066 6.363 6.568 6.712 6.814 6.930 7.078 7.120 7.173 7.063 7.168 7.297 7.264
Brandenburg / Berlin 1.292 1.320 1.365 1.385 1.309 1.275 1.269 1.233 1.220 1.176 1.130 1.118 1.114
Bundesgebiet Ost 6.329 6.398 6.652 6.772 6.577 6.372 6.378 6.289 6.246 6.050 5.922 5.952 5.904
Bundesgebiet West 22.710 23.225 24.130 23.979 24.741 24.883 25.339 25.458 25.577 25.114 25.099 25.499 25.431
Deutschland 29.709 30.306 31.433 31.483 31.318 31.255 31.717 31.747 31.823 31.164 31.022 31.451 31.335
Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 625
Anlage 2 zu Frage 3
Übersicht 3: Anzahl der Molkereien in Deutschland mit konventioneller oder biologisch erzeugter Rohmilchanlieferung und Anzahl der Molkereien mit sowohl
konventioneller als auch biologisch erzeugter Rohmilchanlieferung
2024
Standort in
Insgesamt (konventionelle und
Bio-Anlieferung) nur konventionell nur bio Beides
Deutschland 141 88 14 39
Baden-Württemberg 13 . . .
Brandenburg / Berlin 8 . . .
Schleswig-Holstein/ Hamburg 18 . . .
Bayern 54 . . .
Hessen / Rheinland-Pfalz /Saarland 6 . . .
Mecklenburg-Vorpommern 4 . . .
Niedersachsen / Bremen 21 . . .
Nordrhein-Westfalen 6 . .
Sachsen-Anhalt / Sachsen / Thüringen 11 . . .
2012
Standort in
Insgesamt (konventionelle und
Bio-Anlieferung) nur konventionell nur bio Beides
Deutschland 187 142 10 35
Baden-Württemberg 16 . . .
Brandenburg / Berlin 8 . . .
Schleswig-Holstein/ Hamburg 13 . . .
Bayern 75 . . .
Hessen / Rheinland-Pfalz /Saarland 9 . . .
Mecklenburg-Vorpommern 8 . . .
Niedersachsen / Bremen 27 . . .
Nordrhein-Westfalen 11 . . .
Sachsen-Anhalt / Sachsen / Thüringen 20 . . .
Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 625
Anlage 3 zu Frage 3
Übersicht 4: Beschäftigte und Betriebe im verarbeitenden Gewerbe Deutschland, Jahre, Beschäftigtengrößenklassen für den Wirtschaftszweig Milchverarbeitung
Wirtschaftszweig
Milchverarbeitung
Unter 50
Beschäftigte 50-99 Beschäftigte 100-249
Beschäftigte
250-499
Beschäftigte
500-999
Beschäftigte
1.000 und mehr
Beschäftigte Insgesamt
Betriebe
Beschäftigte Betriebe
Beschäftigte Betriebe
Beschäftigte Betriebe
Beschäftigte Betriebe
Beschäftigte Betriebe
Beschäftigte Betriebe
Beschäftigte
Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl Anzahl
2010 69 2.044 51 3.782 67 10.436 26 9.797 11 . 2 . 226 36.256
2011 63 1.935 47 3.404 72 11.085 24 8.796 14 . 2 . 218 37.069
2012 58 1.752 47 3.434 72 11.062 25 9.179 14 . 2 . 218 37.309
2013 49 1.419 48 3.422 73 11.214 26 9.320 15 . 2 . 213 38.036
2014 49 1.481 49 3.541 69 10.946 26 9.853 13 8.801 5 5.812 211 40.434
2015 47 1.471 49 3.556 66 10.371 29 10.763 14 9.541 5 5.990 210 41.692
2016 51 1.639 50 3.667 65 10.248 30 11.359 13 8.501 6 6.984 215 42.398
2017 49 1.504 56 4.188 63 10.136 30 11.089 15 9.651 6 6.894 219 43.462
2018 55 1.807 52 3.913 67 10.853 30 11.508 14 9.232 6 6.939 224 44.252
2019 54 1.732 52 3.870 69 11.202 29 10.991 19 12.206 4 4.840 227 44.841
2020 56 1.680 51 3.749 70 10.999 29 10.727 19 12.314 4 5.000 229 44.469
2021 47 1.409 55 3.838 71 11.237 30 10.873 20 12.874 4 5.135 227 45.366
2022 54 1.672 55 3.953 66 10.603 33 11.919 18 11.890 4 5.218 230 45.255
2023 50 1.484 51 3.529 64 9.914 39 13.986 18 12.285 4 5.322 226 46.520
2024 52 1.629 43 3.066 67 10.573 36 12.928 20 13.517 4 5.385 222 47.098
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
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