Zur Anwerbung von Studenten und potenziellen Fachkräften, zu dem Qualitätsniveau von Hochschulabschlüssen und sich daraus ergebenden Beschäftigungsverhältnissen (Antwort zu Drs. 21/6764)
Text
Zur Anwerbung von Studenten und potenziellen Fachkräften, zu dem Qualitätsniveau von Hochschulabschlüssen und sich daraus ergebenden Beschäftigungsverhältnissen (Antwort zu Drs. 21/6764)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/7380
21. Wahlperiode 27.07.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Christoph Birghan, Nicole Höchst,
Dr. Michael Kaufmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 21/6764 –
Zur Anwerbung von Studenten und potenziellen Fachkräften, zu dem
Qualitätsniveau von Hochschulabschlüssen und sich daraus ergebenden
Beschäftigungsverhältnissen
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
In den letzten Jahren, vermehrt in den letzten Monaten, wurde darüber
berichtet, dass insbesondere indische Staatsbürger an Hochschulen in Deutschland
vermittelt werden, die nicht einlösen, was auf dem Papier versprochen wird.
Die aus dem Ausland angelockten Studenten erlangen teilweise in
Deutschland nicht den erhofften Abschluss, sondern finden sich stattdessen nicht
selten in prekären Beschäftigungsverhältnissen wieder (https://taz.de/Junge-Inde
r-in-Deutschland/!6094350/; www.rbb-online.de/doku/o-r/rbb-story/Ausgelief
ert.html).
Die IU Internationale Hochschule in Berlin ist diesbezüglich in die
Schlagzeilen geraten. Veranstaltungen finden nicht statt oder nur digital, die Vernetzung
der Studenten ist mangels Räumlichkeiten nicht gegeben und auch das
Curriculum bietet offenbar nicht das, was den ausländischen Studenten vermittelt
wurde (www.forschung-und-lehre.de/politik/abschiebegefahr-fuer-hunderte-st
udierende-aus-indien-7632?utm_source=chatgpt.com). Die IU Internationale
Hochschule präsentiert sich auf ihrer Website als größte Hochschule
Deutschlands mit 4 000 Mitarbeitern und 45 Standorten (www.iu-careers.com/). Auch
weitere Hochschulen sind in der Vergangenheit durch zweifelhaftes Agieren in
die Presseöffentlichkeit geraten. Teilweise wurde das Studienangebot nicht,
wie angegeben, vorgehalten, teilweise fehlten Akkreditierungen, was die
Abschlüsse für den regulären Arbeitsmarkt wertlos machte (www.hessenscha
u.de/gesellschaft/internationale-hochschule-frankfurt-klagen-wegen-architektu
r-studiengang-v1 Prozent2Cinternationale-hochschule-architektur-100.html?ut
m_source=chatgpt.com; www.forschung-und-lehre.de/recht/vermutete-verstoe
sse-bei-bachelor-vergabe-7184#:~:text=Wurden%20an%20der%20Hochschul
e%20Neubrandenburg%20trotz%20Verst%C3 ProzentB6 ProzentC3 Prozent9
Fen,Hinweisen%20zu%20vier%20F%C3 ProzentA4llen%20ermittelt%20das
%20Land).
Ende 2022, nach der Unterzeichnung des deutsch-indischen
Migrationsabkommens, ließ sich die damalige Bundesministerin des Innern und für Heimat
Nancy Faeser mit dem Satz zitieren: „Wir stellen die Weichen dafür, dass
qualifizierte junge Inderinnen und Inder in Deutschland berufliche und praktische
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Forschung, Technologie
und Raumfahrt vom 27. Juli 2026 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Erfahrungen sammeln, studieren, eine Ausbildung beginnen oder als Fachkraft
arbeiten können. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Fachkräfte zu
gewinnen, die wir auf dem deutschen Arbeitsmarkt dringend brauchen“ (www.b
mi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2022/12/abkommen-indie
n.html). Diese Aussage ist nach Auffassung der Fragesteller insbesondere vor
dem Hintergrund der Berichte über die IU Internationale Hochschule einer
genaueren Prüfung zu unterziehen.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Zahl von Personen im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 67 Jahre) wird in
den nächsten Jahren in Deutschland zurückgehen. Aufgrund der
demografischen Entwicklung kann der Fachkräftebedarf nicht allein durch Personen aus
dem Inland gedeckt werden.
Internationale Studierende an deutschen Hochschulen haben ein hohes
Fachkräftepotenzial mit einem großen volkswirtschaftlichen Mehrwert für
Deutschland. Dies zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW 2025).
Danach trägt jeder Jahrgang internationaler Studierender langfristig rund
achtmal mehr zu den Einnahmen der öffentlichen Haushalte bei als der Staat per
Saldo in ihn investiert. Bei einer mittleren Bleibequote (von 1.000
Studienanfängern bleiben nach ihrem Abschluss 400 für weitere zehn Jahre und 200
langfristig im Land) erwirtschaftet allein der Jahrgang aus dem Jahr 2022
langfristig einen Überschuss für die öffentliche Hand von rund 15,5 Mrd. Euro an
Steuern und Sozialabgaben. Der demografisch bedingte Rückgang der
jährlichen BIP-Wachstumsrate um 0,5 Prozentpunkte in den nächsten zehn Jahren
wird durch eine jährliche Zuwanderung von Studierenden auf dem Niveau von
2022 um 20 Prozent abgemildert.
Die Zahl der internationalen Studierenden, die an deutschen Hochschulen
studieren, ist innerhalb der letzten zehn Jahre gestiegen und liegt aktuell bei rund
402.000. Sie sind zu einem hohen Anteil in MINT-Fächern vertreten: 43
Prozent der internationalen Studierenden sind in den Ingenieurwissenschaften und
weitere 12 Prozent in Mathematik- und Naturwissenschaften eingeschrieben.
Viele der Studierenden (64 Prozent) möchten langfristig in Deutschland
bleiben. Hierzu wird auf die Studie des Deutschen Akademischen
Austauschdienstes (DAAD) „Ankommen, Studieren, Bleiben: Wie internationale Studierende
ihre Zukunft in Deutschland sehen“ aus dem Juli 2025 verwiesen.
Um dieses hohe Fachkräftepotenzial für die Deckung des Fachkräftebedarfes –
insbesondere im Bereich der technischen Berufe – auszuschöpfen, ergreift die
Bundesregierung Maßnahmen, um die internationale Attraktivität des
deutschen Hochschulstandortes weiter auszubauen. Diese Maßnahmen zielen u. a.
darauf, die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium internationaler
Studierender und deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt weiter zu
optimieren. Sie folgen damit gemeinsamen Zielen von Bund und Ländern, welche
in der „Strategie der Wissenschaftsminister und Wissenschaftsministerinnen
von Bund und Ländern für eine Internationalisierung der Hochschulen in
Deutschland (2024-2034)“ im Jahr 2024 festgehalten wurden.
Die Bundesregierung beobachtet im Rahmen ihrer Zuständigkeit die aktuellen
Entwicklungen, auf welche die Anfrage Bezug nimmt.
1. Liegen der Bundesregierung Informationen bzw. Daten vor, wie viele
ausländische (exklusive EU) Personen in den Jahren von 2015 bis 2025
über Vermittlungsagenturen im Nicht-EU-Ausland zum Studium nach
Deutschland gekommen sind (bitte die zehn häufigsten Nationalitäten
aufschlüsseln)?
Die Bundesregierung erhebt keine Daten im Sinne der Fragestellung.
2. Liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, welche Kriterien
(etwa Akkreditierung, staatliche Anerkennung) eine Hochschule für die
Visa-Vergabe an Nicht-EU-Ausländer, die in Deutschland ein Studium
aufzunehmen beabsichtigen, erfüllen muss?
Die rechtlichen Anforderungen für einen Anspruch auf Erteilung eines
Aufenthaltstitels (Visum oder Aufenthaltserlaubnis) zu Studienzwecken sind in § 16b
Absatz 1 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) geregelt. Die Hochschulen
liegen in der Zuständigkeit der Länder. Daher sind die Voraussetzungen für den
Betrieb der Hochschulen bzw. für die staatliche Anerkennung von Hochschulen
einschließlich der Akkreditierungspflichten in den Landeshochschulgesetzen
geregelt. Ergänzend wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 6 der
Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf
Bundestagsdrucksache 21/6120 verwiesen
3. Liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, in welchem
Umfang Vermittlungsagenturen im Ausland mit privaten bzw. staatlichen
deutschen Hochschulen zusammenarbeiten, um Studenten aus Nicht-EU-
Staaten zu gewinnen und welche Kontrollmechanismen diesbezüglich
bestehen?
Zu privatwirtschaftlichen Kooperationen zwischen
Hochschulbildungsanbietern und Vermittlungsagenturen erhebt die Bundesregierung keine Daten.
4. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob und in
welchem Umfang ausländische Studenten durch Hochschulen oder
Vermittlungsagenturen über Studienbedingungen, Präsenzanteile,
Sprachvoraussetzungen und Berufsaussichten unzutreffend informiert wurden (bitte
gegebenenfalls nach Bundesland, Hochschule und Jahren aufschlüsseln)?
Die Bundesregierung erhebt keine Daten im Sinne der Fragestellung.
Der Bundesregierung liegen vereinzelt Berichte über Missstände in diesem
Zusammenhang vor. Ergänzend wird auf die Antwort der Bundesregierung zu
Frage 15 der Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf
Bundestagsdrucksache 21/6120 verwiesen.
5. Liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, wie hoch die
durchschnittlichen Studiengebühren privater Hochschulen für Studenten
aus Nicht-EU-Staaten sind und wie häufig hierfür Bildungs- oder
Privatkredite aufgenommen werden?
Der Bundesregierung liegen keine Informationen im Sinne der Fragestellung
vor.
Den Empfehlungen zur Weiterentwicklung des privaten Hochschulsektors des
Wissenschaftsrats (Drucksache. 3332-26), die am 3. Juli 2026 verabschiedet
wurden, ist zu entnehmen, dass die Studienentgelte an privaten Hochschulen
stark variieren. Die Angabe der Studierendenbeiträge je Studierenden weist
einen durchschnittlichen monatlichen Betrag von 870 Euro an einer Universität
und 380 Euro an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW)
bzw. Fachhochschule (FH) aus.
6. Hat die Bundesregierung seit 2022 Maßnahmen ergriffen, um
gegebenenfalls Missbrauch bei der Anwerbung ausländischer Studenten sowie
mögliche Umgehungen regulärer Fachkräftezuwanderung über
Aufenthaltstitel zum Zwecke des Studiums zu verhindern?
Die Bundesregierung beobachtet die Entwicklung, prüft im Rahmen ihrer
Zuständigkeit, inwiefern Handlungsbedarf besteht, und stimmt sich regelmäßig
mit den Herkunftsländern ab. Die Auslandsvertretungen informieren
regelmäßig und gezielt auf verschiedenen Wegen über unlautere Anwerbe- und
Vermittlungsversuche in ihren jeweiligen Amtsbezirken. Im Übrigen wird auf die
Antwort zu Frage 4 wird verwiesen.
7. Wurden Bundesbehörden wegen möglicher Verstöße gegen
Akkreditierungs-, Hochschul- oder Aufenthaltsrecht an privaten Hochschulen
informiert?
a) Wenn ja, in welchem Umfang (bitte nach Hochschule, Bundesland
und Anlass der Ermittlungen und nach Jahren ab 2015 bis 2025
aufschlüsseln)?
b) Wenn nein, beabsichtigt die Bundesregierung, sich zukünftig einen
Überblick zu verschaffen?
Die Fragen 7 bis 7b werden gemeinsam beantwortet.
Der Bundesregierung ist sowohl die im Zusammenhang mit
aufenthaltsrechtlichen Fragen zu Studierenden aus Drittstaaten veröffentlichte
Presseberichterstattung als auch die hierzu ergangene Rechtsprechung bekannt. Die
Bundesregierung steht mit betroffenen Akteuren im Austausch.
8. Wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren von 2015 bis
2025 Studenten aus Nicht-EU-Staaten an privaten bzw. staatlichen
Hochschulen exmatrikuliert, weil Studiengänge eingestellt, Akkreditierungen
entzogen oder Studienleistungen nicht anerkannt wurden (bitte getrennt
aufschlüsseln)?
a) Wenn ja, wie viele (bitte die Gesamtzahl der Studenten, die Anzahl
der Studenten in Jahresscheiben, die Hochschulen und Bundesländer
auflisten)?
b) Wenn nein, beabsichtigt die Bundesregierung, sich zukünftig einen
Überblick zu verschaffen?
Die Fragen 8 bis 8b werden gemeinsam beantwortet.
Die staatlichen wie die privaten staatlich anerkannten Hochschulen fallen in die
Zuständigkeit der Länder. Der Bundesregierung liegen keine Daten zu
Exmatrikulationen von Studierenden durch die Hochschulen in der angefragten
Differenzierung vor.
9. Wie verteilen sich nach Kenntnis der Bundesregierung Nicht-EU-
Ausländer, die in Deutschland ein Studium aufnehmen, auf private bzw.
staatliche Hochschulen (bitte absteigend die 20 häufigsten Hochschulen,
Standorte und Nationalitäten aufschlüsseln)?
Angaben zur Verteilung Studierender aus Nicht-EU-Staaten, die in Deutschland
ein Studium aufnehmen, auf private und staatliche Hochschulen, können der
Anlage 1 entnommen werden.*
10. Liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, wie viele
Studenten aus Nicht-EU-Staaten ihr Studium an privaten bzw. staatlichen
deutschen Hochschulen in den Jahren von 2015 bis 2025 erfolgreich
abgeschlossen haben (bitte gegebenenfalls nach Jahren, Nationalitäten
sowie privaten und staatlichen Hochschulen aufschlüsseln)?
Angaben über den erfolgreichen Hochschulabschluss Studierender aus Nicht-
EU-Staaten können den beigefügten Tabellen in Anlage 2 entnommen werden.*
11. Liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, welche
Studiengänge von Studenten aus Nicht-EU-Staaten besonders häufig erfolgreich
abgeschlossen werden (bitte gegebenenfalls die 20 häufigsten
Studiengänge auflisten)?
Zur Beantwortung wird auf die nachfolgende Übersicht verwiesen.
Bestandene Prüfungen von Nicht-EU-Ausländern nach Studienfach im
Prüfungsjahr 2024.
Studienfach Anzahl bestandene
Prüfungen von Nicht-
EU-Ausländern
Informatik 4 179
Elektrotechnik/Elektronik 3 296
Maschinenbau/-wesen 2 743
Intern. Betriebswirtschaft/Management 2 664
Wirtschaftsingenieurwesen mit
ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt
1 906
Wirtschaftswissenschaften 1 705
Bauingenieurwesen/Ingenieurbau 1 514
Wirtschaftsinformatik 1 373
Medizin (Allgemein-Medizin) 1 334
Biologie 1 288
Architektur 1 276
Physik 1 088
Mechatronik 1 050
Instrumentalmusik 891
Chemie 887
Rechtswissenschaft 833
Interdisziplinäre Studien (Schwerpunkt
Ingenieurwissenschaften)
694
Volkswirtschaftslehre 688
* Von einer Drucklegung der Anlagen wird abgesehen. Diese sind auf Bundestagsdrucksache 21/7380 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Studienfach Anzahl bestandene
Prüfungen von Nicht-
EU-Ausländern
Politikwissenschaft/Politologie 642
Wirtschaftsingenieurwesen mit
wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt
604
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistik der Prüfungen, Stand: 30.06.2026
12. Liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, wie viele
Absolventen aus Nicht-EU-Staaten nach erfolgreichem Studienabschluss in
Deutschland verblieben sind, um eine Beschäftigung aufzunehmen (bitte
gegebenenfalls nach Jahren und gegebenenfalls Einstiegsbranchen
aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse in der angefragten
Differenzierung vor.
Verfügbar ist eine allgemeine Bleibequote internationaler Studierender, welche
im Rahmen des International Migration Outlook 2022 der OECD veröffentlicht
wurde. Danach liegt die Bleibequote internationaler Studierender 10 Jahre nach
Studienbeginn bei 45 Prozent. Deutschland hat zusammen mit Kanada damit
die höchste Bleibequote innerhalb der OECD-Länder.
13. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, in welchem
Umfang erfolgreiche Studienabschlüsse von Studenten aus Nicht-EU-
Staaten zur Deckung des Fachkräftebedarfs in Deutschland beigetragen
haben?
Im Jahr 2024 schlossen über 58.000 internationale Studierende aus Nicht-EU-
Staaten ihr Studium in Deutschland erfolgreich ab. Rund 28.000 dieser
Hochschulabschlüsse wurden in einem MINT-Studienfach erzielt. Auf Basis der
vorliegenden Daten der OECD zum Verbleib kann davon ausgegangen werden,
dass ein erheblicher Teil der internationalen Studierenden längerfristig in
Deutschland bleibt (auf Antwort zu Frage 12 wird verwiesen). Daher ist
anzunehmen, dass internationale Studierende erheblich zur Deckung des
Fachkräftebedarfs beitragen, insbesondere im Bereich der technischen Berufe, in welchen
ein erhöhter Fachkräftebedarf besteht.
14. Wie viele Studenten aus Nicht-EU-Staaten haben nach Kenntnis der
Bundesregierung nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums
innerhalb von zwölf Monaten eine ihrer Qualifikation entsprechende
Beschäftigung aufgenommen?
15. Liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, wie hoch die
durchschnittlichen Einkommen von Absolventen aus Nicht-EU-Staaten
in den ersten drei Jahren nach erfolgreichem Studienabschluss in
Deutschland sind?
Die Fragen 14 und 15 werden im Zusammenhang beantwortet.
Die Bundesregierung erhebt keine Daten im Sinne der Fragestellungen.
Eine Auswertung des Instituts der Deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2022 auf
Basis des Mikrozensus erlaubt folgende Aussagen über die Erwerbstätigkeit
internationaler Hochschulabsolventen: 2019 waren 89 Prozent der über die
Hochschule Zugewanderten im Alter zwischen 25 und 64 Jahren erwerbstätig. Der
weit überwiegende Teil dieser Zielgruppe war qualifikationsadäquat
beschäftigt. Ein Anteil von 55 Prozent bezog einen mittleren bis hohen
Nettomonatslohn (über 2.600 Euro).
16. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, wie viele
Absolventen aus Nicht-EU-Staaten nach erfolgreichem Studienabschluss
Deutschland innerhalb von zwei Jahren wieder verlassen haben?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.
Es wird auf die Antwort zu Frage 12 verwiesen.
17. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, wie viele
ausländische Studenten aus Nicht-EU-Staaten ihr Studium an staatlichen bzw.
privaten Hochschulen in Deutschland in den Jahren von 2015 bis 2025
vorzeitig abgebrochen haben (bitte gegebenenfalls nach Jahren,
Nationalitäten und Hochschulen aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen keine Daten zu Studienabbrüchen in der
angefragten Differenzierung vor.
Gemäß der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten „Statistik des
Studienverlaufs 2024“ (Erscheinungsdatum 15.07.2025) kann die Gesamtzahl der
Studienabbrecher unter den Bildungsausländerinnen und Bildungsausländern
wie folgt ausgewiesen werden: Unter Studienanfängerinnen und
Studienanfängern (1. Hochschulsemester) im Erststudium grundständiger Studiengänge des
Studienjahres 2018 brachen 33.113 Personen, des Studienjahres 2019 32.739
Personen und des Studienjahres 2020 31.031 Personen ihr Studium vorzeitig ab
(Exmatrikulation oder endgültig nicht bestandene Prüfung innerhalb von bis zu
3 Semestern und ohne Neueinschreibung/Rückmeldung oder erfolgreiche
Abschlussprüfung innerhalb von 3 weiteren Semestern).
18. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, in welchem
Umfang Studenten aus Nicht-EU-Staaten während ihres Studiums einer
Erwerbstätigkeit nachgehen und in welchen Branchen diese Tätigkeiten
überwiegend ausgeübt werden?
Der Bundesregierung liegen keine belastbaren Daten in der angefragten
Differenziertheit vor.
Vorliegende Befragungsdaten lassen die allgemeine Aussage zu, dass deutlich
mehr als die Hälfte der internationalen Studierenden (61 Prozent) parallel zu
ihrem Studium erwerbstätig sind. Eine Differenzierung nach Herkunftsstaaten
erfolgt im Rahmen der Veröffentlichung nicht.
19. Liegen der Bundesregierung Informationen darüber vor, wie viele
Studenten aus Nicht-EU-Staaten nach einem Studienabbruch in Deutschland
in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, geringfügige
Beschäftigung oder in Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bzw.
dem SGB II gewechselt sind (bitte gegebenenfalls jeweils einzeln
aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.
Es ist darauf hinzuweisen, dass der Aufenthalt mit einem Aufenthaltstitel zu
Studienzwecken die Lebensunterhaltsicherung voraussetzt (§ 5 Absatz 1 Nr. 1,
§ 2 Absatz 3 Satz 5 und 6, § 16b Absatz 1, § 17 Absatz 1 Nr. 2, Absatz 2 Nr. 2
AufenthG).
20. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob Absolventen
privater Hochschulen aus Nicht-EU-Staaten häufiger Aufenthaltstitel zur
Erwerbstätigkeit erhalten als Absolventen staatlicher Hochschulen?
21. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, in wie vielen
Fällen Aufenthaltstitel zum Zwecke des Studiums gemäß § 16b des
Aufenthaltsgesetzes in den Jahren von 2015 bis 2025 widerrufen oder nicht
verlängert wurden, weil Studienleistungen nicht erbracht oder
Studienvoraussetzungen nicht erfüllt wurden?
Die Fragen 20 und 21 werden im Zusammenhang beantwortet.
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
1
Anlage 1: Antwort zu Frage 9
Angaben zur Verteilung Studierender aus Nicht-EU-Staaten, die in Deutschland ein Studium
aufnehmen, auf private und staatliche Hochschulen, können der untenstehenden Tabelle
entnommen werden. Eine Differenzierung nach Staatsangehörigkeit innerhalb der einzelnen
Hochschulstandorte liegt der Bundesregierung nicht vor.
Gemeinde der Hochschule Anzahl Nicht-EU-Ausländer
(Studierende),
Wintersemester 2024/2025
Davon an
öffentlichen
Hochschulen
(einschl.
kirchlich)
privaten
Hochschulen
Berlin, Stadt 38 162 29 528 8 634
München, Landeshauptstadt 18 251 16 813 1 438
Aachen, Stadt 14 589 14 580 9
Hamburg, Freie und Hansestadt 13 197 10 920 2 277
Frankfurt am Main, Stadt 10 143 8 327 1 816
Erfurt, Stadt 9 883 645 9 238
Darmstadt, Wissenschaftsstadt 8 645 8 585 60
Köln, Stadt 8 622 6 958 1 664
Garching b. München, Stadt 7 727 7 727 -
Bochum, Stadt 7 605 6 859 746
Erlangen, Stadt 7 073 7 073 -
Dortmund, Stadt 6 860 6 612 248
Stuttgart, Landeshauptstadt 6 545 5 984 561
Hannover, Landeshauptstadt 6 444 6 360 84
Bremen, Stadt 6 269 4 744 1 525
Potsdam, Stadt 5 995 2 788 3 207
Dresden, Stadt 5 717 5 417 300
Magdeburg, Landeshauptstadt 5 383 4 891 492
Karlsruhe, Stadt 5 087 4 969 118
Düsseldorf, Stadt 4 782 4 354 428
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
2
Staatsangehörigkeit
Anzahl Nicht-EU-Ausländer
(Studierende),
Wintersemester 2024/2025
Davon an
öffentlichen
Hochschulen
(einschl.
kirchlich)
privaten
Hochschulen
Indien 59 419 48 181 11 238
China 42 695 40 884 1 811
Türkei 35 737 32 713 3 024
Syrien, Arab. Republik 19 809 19 019 790
Iran, Islamische Republik 18 514 17 349 1 165
Russische Föderation 14 503 12 986 1 517
Pakistan 13 140 12 486 654
Ukraine 12 716 11 800 916
Ägypten 9 097 8 223 874
Marokko 8 261 7 786 475
Bangladesch 8 076 7 888 188
Korea, Republik 7 815 7 516 299
Tunesien 7 428 7 161 267
Vietnam 7 272 6 964 308
Kamerun 7 023 6 682 341
Vereinigte Staaten 6 095 5 303 792
Indonesien 5 591 5 370 221
Schweiz 4 071 2 652 1 419
Brasilien 4 047 3 660 387
Mexiko 3 834 3 381 453
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistik der Studierenden, 2026
1
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Anlage 2: Antwort zu Frage 10
Angaben über den erfolgreichen Hochschulabschluss Studierender aus Nicht-EU-Staaten können
den untenstehenden Tabellen entnommen werden. Zur Wahrung der Lesbarkeit werden hier die
Jahre 2015, 2020 und 2024 abgebildet. Für das Prüfungsjahr 2025 liegen der Bundesregierung noch
keine Informationen vor, daher wird das Prüfungsjahr 2024 dargestellt.
Bestandene Prüfungen von Nicht-EU-Ausländern nach Trägerschaft der Hochschule und
Staatsangehörigkeit im Prüfungsjahr 2015
Staatsangehörigkeit Anzahl
bestandene
Prüfungen von
Nicht-EU-
Ausländern
Davon zuletzt an
öffentlichen
Hochschulen
(einschl.
kirchlich)
privaten
Hochschulen
Albanien 150 136 14
Bosnien und Herzegowina 431 405 26
Island 25 23 2
Kosovo 120 114 6
Liechtenstein 5 4 1
Mazedonien 114 97 17
Moldau, Republik 132 125 7
Montenegro 40 37 3
Norwegen 81 73 8
Russische Föderation 2 540 2 414 126
Schweiz 474 416 58
Serbien 428 408 20
Türkei 3 543 3 400 143
Ukraine 1 442 1 382 60
Weißrussland 318 302 16
Britisches Überseegebiet außerhalb
Europas
1 - 1
Gibraltar (Britisches Überseegebiet) 4 4 -
Färöer (Dänisches Überseegebiet) 1 1 -
Ägypten 415 404 11
Äthiopien 116 106 10
Algerien 30 28 2
Angola 9 5 4
Benin 19 19 -
Burkina Faso 15 15 -
Burundi 2 2 -
Cote d'Ivoire 33 31 2
Dschibuti 1 1 -
Eritrea 19 19 -
Gabun 23 23 -
Gambia 5 4 1
Ghana 140 133 7
Guinea 11 11 -
Kamerun 750 742 8
Kenia 138 135 3
2
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Kongo, Dem. Republik 19 19 -
Kongo, Republik 4 3 1
Lesotho 2 1 1
Liberia 2 2 -
Libyen 34 33 1
Madagaskar 21 21 -
Malawi 6 6 -
Mali 4 3 1
Marokko 500 487 13
Mauretanien 7 7 -
Mauritius 8 6 2
Mosambik 6 3 3
Namibia 10 5 5
Niger 1 1 -
Nigeria 182 173 9
Ruanda 23 21 2
Sambia 12 11 1
Sao Tome und Principe 1 1 -
Senegal 16 15 1
Seychellen 1 1 -
Sierra Leone 11 8 3
Simbabwe 32 20 12
Somalia 5 4 1
Sudan 25 25 -
Südsudan 1 1 -
Südafrika 55 45 10
Swasiland 2 2 -
Tansania, Ver. Republik 51 47 4
Togo 42 41 1
Tunesien 334 331 3
Uganda 34 31 3
Argentinien 76 70 6
Bahamas 1 1 -
Barbados 1 - 1
Bolivien 59 55 4
Brasilien 466 424 42
Chile 160 157 3
Costa Rica 41 37 4
Dominica 13 12 1
Dominikanische Republik 7 7 -
Ecuador 132 123 9
El Salvador 36 33 3
Guatemala 22 20 2
Guyana 3 3 -
Haiti 4 4 -
Honduras 10 9 1
Jamaika 6 6 -
Kanada 178 159 19
Kolumbien 477 444 33
Kuba 26 24 2
3
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Mexiko 453 422 31
Nicaragua 18 18 -
Panama 12 8 4
Paraguay 12 12 -
Peru 173 168 5
Suriname 1 1 -
Trinidad und Tobago 3 3 -
Uruguay 10 9 1
Venezuela 88 81 7
Vereinigte Staaten 668 574 94
Puerto Rico (US-Überseegebiet) 1 1 -
Afghanistan 142 136 6
Armenien 131 130 1
Aserbaidschan 183 176 7
Bangladesch 221 218 3
Bhutan 4 4 -
Brunei Darussalam 5 5 -
China 5 755 5 604 151
Georgien 232 215 17
Hongkong 4 3 1
Indien 2 266 2 100 166
Indonesien 717 684 33
Irak 153 139 14
Iran, Islamische Republik 1 044 964 80
Israel 227 218 9
Japan 328 321 7
Jemen 84 83 1
Jordanien 134 125 9
Kambodscha 5 5 -
Kasachstan 232 217 15
Katar 3 1 2
Kirgisistan 97 95 2
Korea, Dem. Volksrepublik 9 9 -
Korea, Republik 871 843 28
Kuwait 4 4 -
Laos, Dem. Volksrepublik 2 2 -
Libanon 194 189 5
Malaysia 190 183 7
Mongolei 70 67 3
Myanmar 22 21 1
Nepal 165 152 13
Oman 15 15 -
Pakistan 553 524 29
Philippinen 39 34 5
Saudi-Arabien 51 47 4
Singapur 89 84 5
Sri Lanka 52 50 2
Syrien, Arab. Republik 347 345 2
Tadschikistan 41 21 20
Taiwan 221 216 5
4
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Thailand 170 164 6
Turkmenistan 13 12 1
Usbekistan 186 185 1
Vereinigte Arabische Emirate 8 7 1
Vietnam 754 739 15
Palästinensische Gebiete 58 58 -
Übriges Asien 26 26 -
Australien 93 84 9
Neuseeland 25 23 2
Palau 2 2 -
Tonga 1 1 -
Französische Süd- und
Antarktisgebiete (Französisches
Überseegebiet)
1 - 1
Staatenlos 33 32 1
Ungeklärt 42 42 -
Ohne Angabe 18 18 -
Insgesamt 32 515 30 920 1 595
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistik der Prüfungen, Stand 30.06.2026
5
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Bestandene Prüfungen von Nicht-EU-Ausländern nach Trägerschaft der Hochschule und
Staatsangehörigkeit im Prüfungsjahr 2020
Staatsangehörigkeit Anzahl bestandene
Prüfungen von
Nicht-EU-
Ausländern
Davon zuletzt an
öffentlichen
Hochschulen
(einschl. kirchlich)
privaten
Hochschulen
Albanien 319 282 37
Andorra 1 1 -
Bosnien und Herzegowina 394 350 44
Island 24 17 7
Kosovo 269 252 17
Liechtenstein 10 7 3
Moldau, Republik 70 65 5
Montenegro 53 47 6
Nordmazedonien 153 137 16
Norwegen 62 42 20
Russische Föderation 2 170 2 005 165
San Marino 1 1 -
Schweiz 589 481 108
Serbien 431 392 39
Türkei 4 323 4 028 295
Ukraine 1 372 1 295 77
Vereinigtes Königreich 361 310 51
Weißrussland 237 223 14
Britisches Überseegebiet außerhalb Europas 5 5 -
Insel Man (Britisches Überseegebiet) 2 2 -
Jersey (Britisches Überseegebiet) 1 1 -
Färöer (Dänisches Überseegebiet) 1 - 1
Ägypten 730 697 33
Äthiopien 85 69 16
Algerien 35 31 4
Angola 5 5 -
Benin 13 11 2
Botsuana 5 4 1
Burkina Faso 17 15 2
Burundi 2 2 -
Cote d'Ivoire 29 24 5
Dschibuti 1 1 -
Eritrea 21 20 1
Gabun 11 10 1
Gambia 6 6 -
Ghana 252 236 16
Guinea 13 13 -
Kamerun 995 977 18
Kenia 119 110 9
Kongo, Dem. Republik 20 16 4
Kongo, Republik 8 8 -
Lesotho 1 - 1
6
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Liberia 1 1 -
Libyen 34 31 3
Madagaskar 25 22 3
Malawi 7 7 -
Mali 5 5 -
Marokko 548 523 25
Mauretanien 7 7 -
Mauritius 19 14 5
Mosambik 10 9 1
Namibia 13 7 6
Niger 6 5 1
Nigeria 402 368 34
Ruanda 31 29 2
Sambia 6 6 -
Senegal 15 13 2
Sierra Leone 6 5 1
Simbabwe 51 34 17
Somalia 4 4 -
Sudan 45 38 7
Südsudan 6 3 3
Südafrika 65 59 6
Eswatini 3 1 2
Tansania, Ver. Republik 34 33 1
Togo 37 35 2
Tschad 1 1 -
Tunesien 687 672 15
Uganda 49 43 6
Zentralafrik. Republik 1 1 -
Réunion (Französisches Überseegebiet) 1 - 1
Argentinien 116 107 9
Barbados 4 3 1
Belize 1 1 -
Bolivien 64 60 4
Brasilien 709 640 69
Chile 201 186 15
Costa Rica 53 49 4
Dominica 2 1 1
Dominikanische Republik 12 10 2
Ecuador 183 172 11
El Salvador 57 47 10
Grenada 1 1 -
Guatemala 28 23 5
Haiti 2 1 1
Honduras 34 33 1
Jamaika 8 8 -
Kanada 226 181 45
Kolumbien 683 619 64
Kuba 32 32 -
Mexiko 537 488 49
Nicaragua 19 19 -
7
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Panama 12 11 1
Paraguay 18 16 2
Peru 202 181 21
St. Lucia 2 2 -
Suriname 3 2 1
Trinidad und Tobago 7 6 1
Uruguay 13 12 1
Venezuela 134 127 7
Vereinigte Staaten 1 022 869 153
Guadeloupe (Französisches Überseegebiet) 1 1 -
Martinique (Französisches Überseegebiet) 1 - 1
Afghanistan 162 148 14
Armenien 168 163 5
Aserbaidschan 192 175 17
Bahrain 8 6 2
Bangladesch 398 386 12
Bhutan 4 4 -
Brunei Darussalam 1 1 -
China 7 938 7 207 731
Georgien 287 258 29
Hongkong 50 45 5
Indien 4 330 3 639 691
Indonesien 845 807 38
Irak 139 128 11
Iran, Islamische Republik 1 284 1 247 37
Israel 268 252 16
Japan 260 252 8
Jemen 125 123 2
Jordanien 190 175 15
Kambodscha 7 7 -
Kasachstan 203 194 9
Katar 1 - 1
Kirgisistan 81 76 5
Korea, Dem. Volksrepublik 11 11 -
Korea, Republik 944 895 49
Kuwait 7 5 2
Laos, Dem. Volksrepublik 2 2 -
Libanon 183 166 17
Malaysia 270 258 12
Malediven 1 1 -
Mongolei 63 58 5
Myanmar 17 16 1
Nepal 253 230 23
Oman 15 12 3
Pakistan 984 909 75
Philippinen 73 56 17
Saudi-Arabien 75 55 20
Singapur 158 151 7
Sri Lanka 69 63 6
Syrien, Arab. Republik 1 164 1 123 41
8
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Tadschikistan 37 34 3
Taiwan 428 360 68
Thailand 189 173 16
Timor-Leste 1 1 -
Turkmenistan 29 29 -
Usbekistan 121 115 6
Vereinigte Arabische Emirate 6 4 2
Vietnam 923 879 44
Palästinensische Gebiete 189 187 2
Übriges Asien 8 7 1
Australien 125 114 11
Fidschi 1 1 -
Mikronesien 1 - 1
Neuseeland 35 34 1
Papua-Neuguinea 1 1 -
Amerikanisch-Samoa (US-Überseegebiet) 1 - 1
Staatenlos 34 32 2
Ungeklärt 17 16 1
Ohne Angabe 15 11 4
Insgesamt 43 113 39 384 3 729
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistik der Prüfungen, Stand 30.06.2026
9
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Bestandene Prüfungen von Nicht-EU-Ausländern nach Trägerschaft der Hochschule und
Staatsangehörigkeit im Prüfungsjahr 2024
Staatsangehörigkeit Anzahl
bestandene
Prüfungen von
Nicht-EU-
Ausländern
Davon zuletzt an
öffentlichen
Hochschulen
(einschl.
kirchlich)
privaten
Hochschule
n
Albanien 585 519 66
Andorra 1 1 -
Belarus 269 248 21
Bosnien und Herzegowina 393 347 46
Island 29 22 7
Kosovo 387 350 37
Liechtenstein 12 8 4
Moldau, Republik 76 68 8
Monaco 1 - 1
Montenegro 58 56 2
Nordmazedonien 159 139 20
Norwegen 94 67 27
Russische Föderation 2 350 2 099 251
San Marino 1 - 1
Schweiz 686 510 176
Serbien 473 413 60
Türkei 4 955 4 557 398
Ukraine 1 350 1 227 123
Vereinigtes Königreich 412 359 53
Britisches Überseegebiet außerhalb Europas 1 1 -
Ägypten 1 315 1 196 119
Äthiopien 91 76 15
Algerien 91 78 13
Angola 9 7 2
Benin 13 12 1
Botsuana 4 4 -
Burkina Faso 15 13 2
Burundi 9 8 1
Cabo Verde 2 2 -
Cote d'Ivoire 17 17 -
Eritrea 47 43 4
Eswatini 2 2 -
Gabun 9 8 1
Gambia 17 14 3
Ghana 366 321 45
Guinea 30 28 2
Kamerun 1 080 1 035 45
Kenia 193 150 43
Kongo, Dem. Republik 32 24 8
Kongo, Republik 3 2 1
Lesotho 1 1 -
10
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Liberia 9 4 5
Libyen 47 43 4
Madagaskar 13 10 3
Malawi 16 9 7
Mali 7 6 1
Marokko 812 755 57
Mauretanien 8 7 1
Mauritius 55 52 3
Mosambik 9 7 2
Namibia 17 10 7
Niger 7 5 2
Nigeria 711 629 82
Ruanda 46 40 6
Sambia 17 14 3
Sao Tome und Principe 1 1 -
Senegal 19 18 1
Seychellen 1 1 -
Sierra Leone 13 11 2
Simbabwe 82 57 25
Somalia 10 9 1
Sudan 70 63 7
Südsudan 2 2 -
Südafrika 115 81 34
Tansania, Ver. Republik 45 36 9
Togo 51 36 15
Tschad 3 2 1
Tunesien 1 053 1 021 32
Uganda 83 67 16
Zentralafrik. Republik 4 2 2
Antigua und Barbuda 1 - 1
Argentinien 168 159 9
Barbados 2 2 -
Bolivien 87 79 8
Brasilien 738 645 93
Chile 241 225 16
Costa Rica 62 56 6
Dominica 4 4 -
Dominikanische Republik 30 24 6
Ecuador 243 217 26
El Salvador 60 52 8
Guatemala 43 37 6
Guyana 8 - 8
Haiti 5 4 1
Honduras 66 38 28
Jamaika 10 7 3
Kanada 277 232 45
Kolumbien 845 771 74
Kuba 42 35 7
Mexiko 718 633 85
Nicaragua 22 18 4
11
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Panama 21 16 5
Paraguay 33 26 7
Peru 317 253 64
St. Kitts und Nevis 4 3 1
St. Lucia 1 1 -
St. Vincent und die Grenadinen 1 1 -
Suriname 2 2 -
Trinidad und Tobago 12 12 -
Uruguay 24 21 3
Venezuela 126 113 13
Vereinigte Staaten 1 121 902 219
Afghanistan 322 282 40
Armenien 155 138 17
Aserbaidschan 320 280 40
Bahrain 10 10 -
Bangladesch 760 738 22
Bhutan 8 8 -
Brunei Darussalam 2 2 -
China 8 558 7 831 727
Georgien 277 252 25
Hongkong 85 76 9
Indien 8 952 6 804 2 148
Indonesien 959 932 27
Irak 248 216 32
Iran, Islamische Republik 2 208 1 983 225
Israel 232 209 23
Japan 347 324 23
Jemen 163 158 5
Jordanien 351 306 45
Kambodscha 10 8 2
Kasachstan 300 259 41
Katar 8 - 8
Kirgisistan 89 85 4
Korea, Dem. Volksrepublik 9 8 1
Korea, Republik 1 273 1 206 67
Kuwait 8 8 -
Laos, Dem. Volksrepublik 8 7 1
Libanon 387 344 43
Macau 3 3 -
Malaysia 307 298 9
Malediven 4 4 -
Mongolei 116 112 4
Myanmar 34 27 7
Nepal 419 387 32
Oman 8 7 1
Pakistan 1 172 1 060 112
Philippinen 99 74 25
Saudi-Arabien 109 78 31
Singapur 63 54 9
Sri Lanka 124 106 18
12
Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf BT-Drs. 21/6764
Syrien, Arab. Republik 2 441 2 373 68
Tadschikistan 36 33 3
Taiwan 541 488 53
Thailand 223 170 53
Turkmenistan 29 29 -
Usbekistan 193 179 14
Vereinigte Arabische Emirate 20 11 9
Vietnam 1 203 1 145 58
Palästinensische Gebiete 200 195 5
Übriges Asien 1 1 -
Australien 124 110 14
Fidschi 1 1 -
Neuseeland 29 26 3
Staatenlos 75 69 6
Ungeklärt 83 83 -
Ohne Angabe 11 7 4
Insgesamt 58 015 51 222 6 793
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistik der Prüfungen, Stand 30.06.2026
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
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