Protokoll der 1. Sitzung des 8. Deutschen Bundestages
Text
Protokoll der 1. Sitzung des 8. Deutschen Bundestages
[Plenarprotokoll 8/1
Deutscher Bundestag
Stenographischer Bericht
1. Sitzung
Bonn, Dienstag, den 14. Dezember 1976
Inhalt:
Eröffnung der Sitzung durch den
Alterspräsidenten Dr. Erhard 1 A
Weitergeltung der Geschäftsordnung des
Deutschen Bundestages, der
Geschäftsordnung für das Verfahren nach Art. 115 d des
Grundgesetzes, der Geschäftsordnungen für
die Ausschüsse nach Art. 53 a und 77 des
Grundgesetzes und des Beschlusses betr.
Aufhebung der Immunität von Mitgliedern
des Bundestages vom 16. März 1973 . . . 1 B
Bestellung vorläufiger Schriftführer . . . 1 B
Ansprache des Alterspräsidenten . . . . 1 B
Namensaufruf der Abgeordneten und Wahl
des Präsidenten
Dr. Erhard, Alterspräsident . . . . . 3 B, C
Dr. Kohl CDU/CSU 3 C
Amtsübernahme und Ansprache des
Präsidenten Carstens 4 C
Wahl der Stellvertreter des Präsidenten
Präsident Carstens 5 D
Frau Renger SPD 6 A
Dr. Schmitt-Vockenhausen SPD . . . . 6 C
Stücklen CDU/CSU . . . . . . . . 6 C
Frau Funcke FDP 6 C
Nächste Sitzung 6 C
Anlage 1
Liste der entschuldigten Abgeordneten . . 7* A
Anlage 2
Alphabetisches Namensverzeichnis der
Mitglieder des Deutschen Bundestages, die an
der Wahl des Bundestagspräsidenten
teilgenommen haben 7* A
1. Sitzung
Bonn, 14. Dezember 1976
Beginn: 11.00 Uhr
Alterspräsident Dr. Erhard: Meine Damen und
Herren! Nach der Übung des Hohen Hauses und einem
alten Brauch entsprechend wird das Parlament von
dem ältesten Abgeordneten des Deutschen
Bundestages eröffnet. Ich bin am 4. Februar 1897 geboren
und richte an Sie die Frage, ob ein älteres Mitglied
in diesem Hause anwesend ist. — Das ist offenbar
nicht der Fall.
Dann eröffne ich die erste Sitzung des Deutschen
Bundestages der 8. Wahlperiode.
Meine Damen und Herren! Ich habe Ihnen
bekanntzugeben, daß aufgrund einer interfraktionellen
Vereinbarung die Geschäftsordnung des Deutschen
Bundestages in der zuletzt geltenden Fassung und
mit den sie ergänzenden Beschlüssen und
Vereinbarungen, die Geschäftsordnung für das Verfahren
nach Art. 115 d des Grundgesetzes, die
Geschäftsordnungen für die Ausschüsse nach Art. 53 a und Art. 77
des Grundgesetzes und der Beschluß betreffend
Aufhebung der Immunität von Mitgliedern des
Bundestages vom 16. März 1973 für die 8. Wahlperiode
übernommen werden sollen. Erhebt sich hiergegen
Widerspruch? — Ich sehe, das ist nicht der Fall. Es
ist so beschlossen.
Nach einer interfraktionellen Vereinbarung sollen
mir 14 Abgeordnete als vorläufige Schriftführer zur
Seite stehen. Ich bitte daher die Abgeordneten Herrn
Batz, Frau Benedix, die Herren Berger, Collet,
Fiebig, Dr. Hammans, Hoffie, Josten, Marquardt,
Müller (Berlin), Niegel und Pensky, Frau Schleicher und
Herrn Würtz, dieses Amt zu übernehmen. Ich darf
die Abgeordneten Marquardt und Berger bitten,
neben mir Platz zu nehmen.
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich
freue mich, Sie als das an Lebensjahren älteste
Mitglied, aber auch als einer aus der kleinen Schar der
„dienstältesten" Parlamentarier, die vom Tage der
Konstituierung des Deutschen Bundestages bis heute
ununterbrochen diesem Hause angehört haben,
begrüßen zu können. Es sind, wie ich festgestellt habe
außer mir noch acht unmittelbare Kronzeugen der
Entwicklung unseres Parlaments und des Geschehens
hier im Bundestag seit dem ersten Zusammentreffen
im Herbst 1949 anwesend.
Ich freue mich, neben vielen bekannten Kollegen
aus den zurückliegenden Wahlperioden auch noch
viele neue und meist jüngere Abgeordnete
willkommen heißen zu dürfen. Einige von ihnen sind
kaum älter als dieses Parlament, d. h. als dieser
unser Staat. Mir scheint es deshalb für unsere
Zusammenarbeit und unser gegenseitiges Verständnis
nützlich zu sein und fruchtbarer Erkenntnis zu dienen,
wenn wir uns dieses Sachverhalts bewußt bleiben.
Was das Ansehen und die Würde des Bundestages
anbelangt, sollte dieser mit Selbstverständlichkeit
und Selbstbewußtsein keinen Zweifel daran
aufkommen lassen, daß ihm der erste Rang im Staate
gebührt. Er ist das Organ, das, vom Volke erkoren,
den in freier Wahl ermittelten Volkswillen zu
vertreten, ihn aber auch überzeugend zu demonstrieren
hat. Alle Mitglieder des Hauses haben die Pflicht,
sich in ihrer Haltung und Gesinnung dieses hohen
Anspruchs würdig zu erweisen. Bedenken Sie, daß
sich vor jetzt nahezu 30 Jahren alle Fraktionen des
Deutschen Bundestages selbst im Widerstreit der
Parteien vor die gemeinsame Aufgabe gestellt sahen,
aus der geschichtlichen Tragödie unseres Volkes die
Lehre zu ziehen, daß es einer neuen und geläuterten
Wirtschafts- und Sozialordnung bedarf, um nicht nur
in materieller, sondern auch in geistig-sittlicher
Beziehung unsere gültige Demokratie in uns selbst
lebendig sein zu lassen und dazu auch noch nach
außen vor der Welt glaubhaft zu machen.
Desgleichen will es mir wenig sinnvoll erscheinen,
sich an diesem Ort vor den Bürgern über Verdienste
und Versagen zu zerstreiten; denn über Wert oder
Unwert der von uns geleisteten Arbeit entscheidet
zuletzt das Volk. Wenn wir uns auch nach dem
totalen Zusammenbruch in heftigen Debatten um den
besten Weg der deutschen Politik mit großem Ernst
auseinandersetzten, so sollten wir älteren
Abgeordneten uns so wenig vollbrachter Taten rühmen, wie
es jüngeren Kollegen schlecht anstünde, sich so zu
gebärden, als ob künftig sie allein, unbeschwert von
deutscher Vergangenheit, eine neue deutsche Welt
zu errichten berufen wären.
Wir rangen in diesem Hause um eine reifere
politische und freiheitliche Wirtschafts- und
Sozialordnung, und unsere Arbeit daran wird gewiß nicht
aufhören. Aber wir wissen zugleich, daß die Ordnung,
die wir uns, auf dem Grundgesetz aufbauend,
gegeben haben, ein fest gefügtes Fundament unseres
Staatswesens ist.
Alle, die Verantwortung tragen, sollten sich
allerdings immer bewußt sein, daß nicht so sehr
fragwürdige Prognosen, sondern vielmehr die Wahrheit
und Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen die
Gemütslage und das Tun eines Volkes beeinflussen. Zuviel
Staat, zuviel Skepsis kann zur Sepsis werden und
lähmt uns, auch wenn sie in der Kutte eines grauen
Realismus oder eines überzeugungsängstlichen
Pragmatismus auftritt.
Immer häufiger wird heute von Stabilität
gesprochen. Ich befürchte wohl nicht zu Unrecht, daß dieses
Thema noch lange auf der Tagesordnung bleiben
wird, mindestens so lange, bis wir diesen Begriff
nicht immer nur im Hinblick auf den Zustand
unserer Wirtschaft und Währung gelten lassen, die
moralische Stabilität aber als Mittel einer übergeordneten
allgemeinen Verständigung gering achten.
Selbstverständlich liegt es nahe, zuvörderst an
unsere inneren Angelegenheiten zu denken wie
beispielsweise an den Kampf gegen die
Arbeitslosigkeit, der nicht gewonnen werden kann, wenn er nicht
zugleich als Kampf gegen die Inflation geführt wird.
Im übrigen wissen wir sehr wohl, daß uns jeder
Fortschritt auch vor immer neue Probleme stellt und
neue Sorgen gebiert.
Gleich aber, ob es sich um Ausgaben oder
Einnahmen des Staates handelt, ist und bleibt es
besonders wichtig, daß alle Überlegungen über
Herkunft und Verwendung der Mittel außer von der
unmittelbaren Zwecksetzung nicht zuletzt auch von
wirtschaftlicher Vernunft getragen sein müssen.
Das deutsche Volk hat in den zurückliegenden
Jahren mannigfache Überlegungen hinsichtlich der
Beziehungen zwischen finanzieller und
wirtschaftlicher Ordnung anzustellen Gelegenheit gehabt. Das
hat zugleich bewirkt, daß sich seine Vernunft und
sein Urteilsvermögen immer mehr gefestigt haben.
Jeder Versuch, im Zeichen vermeintlicher Wohlfahrt
aus wohltätiger Gesinnung mehr Geld auszugeben,
als dem Fiskus aus ordnungsgemäßen und
vertretbaren Einnahmen zufließt, verstößt gegen gute und
bewährte Grundsätze. Der sozialen Fürsorge ist in
letzter Konsequenz auch nicht damit gedient, durch
immer höhere Steuerbelastungen die Produktivität
und die menschliche Arbeitsergiebigkeit zu
schmälern oder auch durch fragwürdiges Finanzgebaren
die Volkswirtschaft immer stärker zu verschulden,
damit aber auch eine verstärkte Inflation anzufachen.
Auch diese Schulden müssen einmal zurückgezahlt
werden. Aber wiederum werden dann die Bürger
begangene Fehler zu büßen haben und die
Leidtragenden sein müssen.
An dieser Stelle muß denn auch betont werden,
daß auf eine straffe Kredit- und Währungspolitik
zum Schutze der Kaufkraft unserer Währung nicht
verzichtet werden kann.
Nicht zuletzt sollten wir uns auch bewußt sein,
daß unsere Verantwortung grundsätzlich nicht an
den Grenzen unseres Landes endet. Ebenso
unbestreitbar ist es, daß zu menschenwürdigen Lebens
-
bedingungen und Lebensformen in aller Welt zu
gelangen, letzten Endes die Leistungskraft der
jeweiligen Volkswirtschaften und das Interesse jedes
einzelnen, seine Leistung und Fähigkeiten gerecht
entlohnt zu wissen, den Ausschlag geben.
Aber nicht nur die sich noch in der Entwicklung
befindenden Länder haben sich mit diesem
vielschichtigen Problem auseinanderzusetzen. Gestehen
wir es doch, daß selbst im Bereich der
hochentwickelten Industriestaaten ein gut Teil der zur Bezeugung
von Solidarität unverzichtbaren Ordung zunehmend
abzubröckeln beginnt! Wir leiden auch in Europa
unter dem Verfall einer funktionsfähigen
internationalen Währungsordnung, der permanent falsche
Wechselkurse im Gefolge hat, die uns eines
brauchbaren Maßstabes zum Wertvergleich von Waren und
Dienstleistungen berauben und die künftige
Entwicklung des Welthandels fast zu einer Farce werden
lassen. Es muß doch noch Sinn und Zweck einer
Gemeinschaft sein, tendenziell wertgleiche Leistungen
zu vollbringen. Welches Land diesen Grundsatz nicht
anzuerkennen bereit ist oder aus anderen Gründen
in bedenklichen Rückstand gerät, sollte nicht
automatisch auf fremde Hilfe vertrauen dürfen, sondern
müßte vor allem die im eigenen Lande vorhandenen
Mängel zu beseitigen suchen. Ich wage sogar die
Behauptung, daß, je mehr Unterstützungs- oder
Ausgleichsfonds institutionalisiert werden, desto
sicherer das schon angeschlagene Ordnungsbewußtsein
gar völlig im Chaos wird enden müssen.
Ich sagte jüngst einem unserer Kollegen, daß
wir, auch wenn wir uns, international gesehen,
sicherlich in einer vergleichsweise noch günstigeren
Lage befinden, uns aber doch nicht als
Tugendbolde zuviel Selbstlob spenden sollten. Einsicht
und Erfahrung lehren uns nämlich, daß diese Art
von Tugend wesentlich und im Besonderen oft nur
auf der Differenz der Sünden beruht. Das heißt
wiederum, daß eine uns und noch anderen
zugemutete einseitige Opferbereitschaft mit echter, recht
verstandener Solidarität nur noch wenig gemein
hat und auf längere Sicht auch moralisch nicht
vertretbar ist.
Wir Deutschen leben mit allen anderen
europäischen Völkern gewiß nicht auf einer isolierten
Insel, sondern stehen gemeinsam einer Welt
gegenüber, insbesondere den sogenannten
Entwicklungsländern, deren Leistungsrückstand, an
europäischen Normen gemessen, nicht geringer, sondern
womöglich noch größer werden könnte. Deren
Drängen und Ungeduld sind wohl verständlich.
Aber Ihre Reaktionen — wenn im einzelnen auch
differenziert — tragen vielfach rein emotionalen
Charakter oder beruhen auf nur von außen
hereingetragener ideologischer Verblendung.
Ist es nicht widersinnig und widersprüchlich
zugleich, wenn sich das politische Ressentiment
mancher dieser Länder gerade gegen jene Staaten
richtet, die wie die USA nie Kolonialmächte waren oder
wie die Bundesrepublik Deutschland seit 60 Jahren
diesen Status aufgegeben haben, aber die ihr
Gewissen den Entwicklungsländern vor allen anderen
zu helfen hieß? Ohne dafür Dank ernten zu wollen
und ohne eine Überlegenheit auszuspielen, müßte
selbst ein urwüchsiger Naturverstand begreifen,
daß eine Überbeanspruchung der modernen
Volkswirtschaften diese an Produktivität einbüßen und
sie trotz besten Willens immer unfähiger werden
ließe, den in Armut verharrenden Völkern
beizustehen. Gerade diese letzteren sollten einsehen,
daß auch ihr Schicksal von dem Fortschritt der
reicheren Länder abhängt.
Mehr brauchte an diesem Ort über das hier
erwähnte Thema nicht gesagt zu werden, es sei denn,
daß auch auf dieser Ebene der edle und humane
Gedanke der Solidarität durch kollektiven Zwang
in das Gegenteil verkehrt wird und einer echten,
dauernden Völkerverständigung entgegensteht.
Ich wünsche dem neuen Bundestag, daß er auch
andere Aufgaben nicht vernachlässigt oder
vergißt. Das Grundgesetz und unser Gewissen legen
uns eine Verantwortung für das ganze Deutschland
und für das Zusammenleben aller Deutschen auf.
Man mag stehen, wo man will, niemand kann uns
vor der Geschichte aus dieser Verantwortung
entlassen, es sei denn das deutsche Volk selbst.
Der neue Bundestag beginnt seine Arbeit in einer
Zeit großer Besorgnisse und schmaler Hoffnungen.
Ich wünsche ihm endlich, daß er — bedenklichen
Entwicklungen in befreundeten Ländern zum Trotz,
zum Trotz auch den Schwächen der Weltwirtschaft,
zum Trotz aber vor allem auch gegenüber
Drohungen und Lockungen solcher Mächte, die unserer
freien Verfassung Feinde sind — dennoch seinen
Beitrag zum inneren und äußeren Frieden
erbringen kann, zum Wohle unserer Bürger und zur
Sicherung der Freiheit, die unser Leben ausmacht.
(Beifall auf allen Seiten des Hauses)
Meine Damen und Herren, ich komme nunmehr
zu Punkt 2 der Tagesordnung:
Namensaufruf der Abgeordneten.
Ich empfehle, zur Vereinfachung des
Geschäftsgangs diesen Punkt mit Punkt 3 der Tagesordnung
zu verbinden:
Wahl des Präsidenten.
— Das Haus ist, wie ich sehe, damit einverstanden.
Ich höre keinen Widerspruch.
Die Wahl des Präsidenten, meine Damen und
Herren, ist in § 2 unserer Geschäftsordnung
geregelt. Dort wird bestimmt, daß die Wahl des
Präsidenten mit verdeckten Stimmzetteln durchzuführen
ist und daß gewählt ist, wer die Stimmen der
Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich
vereinigt. Das sind derzeit mindestens 260 Stimmen.
Ergänzend sieht § 54 a der Geschäftsordnung vor,
daß in diesem Falle die Wahl geheim stattfindet
und daß die Stimmzettel erst vor Betreten der
Wahlzelle ausgehändigt werden. Die auf beiden Seiten
aufgestellten Wahlzellen sind bei der Stimmabgabe
zu benutzen. Die gekennzeichneten Stimmzettel sind
in einem Wahlumschlag in die dafür vorgesehene
Wahlurne zu legen.
Ich weise darauf hin, daß ein Abgeordneter
zurückgewiesen werden muß, wenn er seinen
Stimmzettel außerhalb der Wahlzelle kennzeichnet oder
ihn außerhalb der Wahlzelle in den Wahlumschlag
eingelegt hat.
Die Berliner Abgeordneten sind für diese Wahl
voll stimmberechtigt. Im Saal ist daher nur eine
Urne aufgestellt.
Meine Damen und Herren, ich bitte jetzt um
Vorschläge zur Wahl des Präsidenten. — Herr
Abgeordneter Kohl!
Dr. Kohl (CDU/CSU) : Herr Präsident, namens der
Fraktion der CDU/CSU schlage ich zur Wahl zum
Präsidenten des Deutschen Bundestages den
Abgeordneten Professor Karl Carstens vor.
(Beifall bei der CDU/CSU)
Alterspräsident Dr. Erhard: Meine Damen und
Herren, Sie haben den Vorschlag des Herrn
Abgeordneten Helmut Kohl gehört. Ich frage, ob weitere
Vorschläge gemacht werden. — Das ist offenkundig
nicht der Fall.
Meine Damen und Herren, Sie erhalten die
Stimmkarten an den zu meiner Rechten und meiner Linken
vor den Wahlkabinen stehenden Tischen. Im
Interesse einer gleichmäßigen Inanspruchnahme der
Wahlzellen bitte ich die Mitglieder des Hauses,
sich zu den ihnen am nächsten gelegenen
Wahlzellen zu begeben.
Ich darf Sie bitten, bei Aufruf Ihres Namens in
die Wahlzellen zu gehen und dort, falls Sie den
vorgeschlagenen Kandidaten wählen wollen, den mit
Ja gekennzeichneten Kreis, anderenfalls den mit
Nein gekennzeichneten Kreis anzukreuzen und die
Stimmkarte in den Wahlumschlag zu legen. Wer
sich der Stimme enthalten will, kann dies dadurch
zum Ausdruck bringen, daß er seine Karte
unverändert abgibt.
Ich darf noch einmal darauf aufmerksam machen,
daß die Kennzeichnung der Stimmkarten und das
Einlegen in den Wahlumschlag nicht außerhalb der
Wahlzelle erfolgen dürfen und daß dies zur
Zurückweisung des Abgeordneten führen muß. Allerdings
verliert dieser dann nicht das Recht zur Ausübung
der Wahl, sondern er muß darauf noch einmal
unter Beachtung des soeben erwähnten Vorgangs
seinen Gang zur Wahlurne antreten. Dagegen macht
die Verwendung anderer als der amtlichen
Stimmkarten die Stimme unweigerlich ungültig.
Das gleiche gilt, wenn eine Stimmkarte den
Namen eines nicht vorgeschlagenen Kandidaten
oder irgend einen Zusatz enthält. Von der
Wahlzelle begeben Sie sich dann bitte zur Wahlurne und
werfen dort nach Nennung Ihres Namens Ihre
Stimmkarte ein.
Ich mache ausdrücklich darauf aufmerksam, daß
die Kennzeichnung Ihres Namens in der
Namensliste durch den neben der Urne sitzenden
Schriftführer als Nachweis für die Beteiligung an dieser
Wahl gilt und die Eintragung in die
Anwesenheitsliste ersetzt.
Die Schriftführer zu meiner Rechten und zu meiner
Linken werden nunmehr die Namen aller
Abgeordneten nach dem Alphabet aufrufen. Ich bitte Sie,
den Namensaufruf anhand der Ihnen vorliegenden
Mitgliederliste zu verfolgen und sich rechtzeitig zur
Entgegennahme Ihrer Stimmkarte nach vorn zu
begeben. Ich selbst werde als letzter abstimmen.
Nunmehr bitte ich die Schriftführer, die den Dienst
an der Wahlurne und an den Wahlzellen
übernommen haben, ihre Plätze einzunehmen. — Sind alle
Plätze besetzt? — Das ist der Fall.
Dann eröffne ich hiermit die Wahl und bitte, mit
dem Aufruf der Namen zu beginnen.
(Namensaufruf und Wahl)
Meine Damen und Herren, der Namensaufruf ist
beendet.
Ich bitte den Abgeordneten Marquardt, für kurze
Zeit meinen Platz einzunehmen, damit auch ich
meine Stimme abgeben kann. —
Meine Damen und Herren, ich frage, ob noch ein
Mitglied im Saal ist, das seine Stimme nicht
abgegeben hat. — Offenbar ist das nicht der Fall. Darf
ich fragen, ob alle Damen und Herren Schriftführer
ihre Stimme abgegeben haben. — Das ist auch der
Fall. Dann erkläre ich hiermit die Wahl für
abgeschlossen. Ich bitte die Schriftführer, die Stimmen
auszuzählen.
Ich schlage vor, die Sitzung für 20 Minuten zu
unterbrechen. Das Haus ist damit einverstanden? —
Dann unterbreche ich die Sitzung bis 12.45 Uhr.
(Unterbrechung von 12.26 bis 12.54 Uhr)
Meine Damen und Herren, ich eröffne die Sitzung
wieder und gebe Ihnen das Ergebnis der
Abstimmung bekannt. Zahl der insgesamt abgegebenen
Stimmkarten: 516; Zahl der Ja-Stimmen: 346;
(Beifall bei der CDU/CSU und bei Abge
-
ordneten der SPD und der FDP)
Zahl der Nein-Stimmen: 110; Stimmenthaltungen: 24;
ungültige Stimmkarten: 36.
Meine Damen und Herren, der vorgeschlagene
Kandidat, Karl Carstens, erhielt, wie ich schon
sagte, 346 Stimmen. Erforderlich waren bekanntlich
260 Stimmen. Ich stelle hiermit fest, daß der
Abgeordnete Karl Carstens die Stimmen der Mehrheit
dieses Hauses auf sich vereinigt hat und somit zum
Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt ist.
(Lebhafter Beifall bei der CDU/CSU — Bei
fall bei Abgeordneten der SPD und der
FDP — Mitglieder des Hauses beglückwün
schen Abg. Carstens [Fehmarn] — Der
Glückwunsch der Abg. Frau Renger wird
mit besonderem Beifall von allen Frak
tionen aufgenommen)
Herr Abgeordneter, ich frage Sie: Nehmen Sie die
Wahl an?
Carstens (Fehmarn) (CDU/CSU) : Herr Präsident,
ich nehme die Wahl an.
(Beifall bei der CDU/CSU und bei Abge
ordneten der FDP)
Alterspräsident Dr. Erhard: Herr Präsident, ich
übermittle Ihnen die besten Wünsche des Hauses
und bitte Sie, Ihren Platz einzunehmen.
(Beifall bei der CDU/CSU und bei Abge
ordneten der FDP)
Punkt 4 der Tagesordnung:
Amtsübernahme durch den Präsidenten.
Präsident Carstens: Meine sehr verehrten Damen
und Herren! Ich möchte zunächst den Mitgliedern
des 8. Deutschen Bundestages für das mir durch die
Wahl zum Präsidenten dieses Hauses bewiesene
Vertrauen sehr herzlich danken. Ich werde mich
bemühen, dieses Amt unparteiisch und gerecht
auszuüben.
Mit dieser Wahl hat der Bundestag eine
langjährige deutsche parlamentarische Übung bestätigt:
daß der jeweils stärksten Fraktion das Recht
zusteht, den Vorschlag für die Wahl des
Bundestagspräsidenten zu machen.
Ihnen, verehrter Herr Alterspräsident Professor
Ludwig Erhard, möchte ich danken für die Art und
Weise, wie Sie diesen Wahlgang geleitet haben,
und für Ihre einleitenden Worte. Sie haben, glaube
ich, in uns allen die Erinnerung wachgerufen an
die Jahrzehnte deutscher Politik, in der Sie für
eine freiheitliche, soziale Staats- und
Wirtschaftsordnung gewirkt haben — wie ich hinzufügen
möchte —: außerordentlich erfolgreich.
(Lebhafter Beifall bei der CDU/CSU)
Ein Wort besonderen Dankes möchte ich an
meine Vorgängerin, Frau Annemarie Renger,
richten.
(Lebhafter Beifall bei allen Fraktionen)
Sie, verehrte Frau Renger, haben nach oft harten
politischen Auseinandersetzungen immer wieder
ein ruhiges und sachliches Arbeitsklima
hergestellt, mit viel Takt und Einfühlungsvermögen, aber,
wenn es nötig war, auch mit Energie. Sie haben
darüber hinaus — wie ich meine, mit großem Erfolg --
die Kontakte zwischen der Bevölkerung unseres
Landes und dem Deutschen Bundestag verstärkt,
indem Sie die Bürgergespräche eingeführt und
regelmäßig veranstaltet haben. Sie sind die erste Frau,
die Präsidentin eines deutschen Parlaments war. Ich
bin ganz sicher, daß Ihrer Amtszeit noch lange und
mit Achtung gedacht wird.
(Lebhafter Beifall bei allen Fraktionen —
Der Abg. Frau Renger wird ein
Blumenstrauß überreicht)
Ich möchte in meinen Dank die beiden
scheidenden Vizepräsidenten Kai-Uwe von Hassel und
Richard Jaeger einbeziehen.
(Lebhafter Beifall bei allen Fraktionen)
Kai-Uwe von Hassel hat zunächst als Präsident
dieses Hauses die Parlamentsreform in Gang
gesetzt und in vielen Sitzungen als Präsident und
später als Vizepräsident seines Amtes hier mit
Ruhe und Würde gewaltet und das Vertrauen,
das ihm von so vielen entgegengebracht wird, in
jeder Hinsicht voll gerechtfertigt.
Ich möchte Richard Jaeger für die 21 Jahre
danken, die er als Vizepräsident des Hauses gewirkt
hat. Seine Schnelligkeit und Schlagfertigkeit haben
ihm dazu verholfen, in schwierigen Debatten
immer wieder den Roten Faden zu finden und
durchzusetzen.
(Beifall bei allen Fraktionen)
Ich beziehe schließlich in diesen meinen Dank
die beiden anderen Vizepräsidenten des 7.
Deutschen Bundestages, Hermann Schmitt-Vockenhau -
sen und Frau Liselotte Funcke ein.
(Beifall bei allen Fraktionen)
Ich freue mich, daß ich, falls das Hohe Haus so
entscheidet, Gelegenheit haben werde, mit ihnen
zusammenzuarbeiten und von ihren Erfahrungen
Nutzen zu haben.
Gestatten Sie mir aber, meine Damen und Herren,
daß ich in dieser Stunde den Blick noch etwas
weiter zurückwende und dreier, wie ich glaube: großer
Präsidenten der deutschen Parlamentsgeschichte
gedenke. Ich meine Paul Löbe, Hermann Ehlers und
Eugen Gerstenmaier.
(Beifall bei allen Fraktionen)
Paul Löbe war zwölf Jahre Präsident des
Deutschen Reichstages. Gemessen an den
Auseinandersetzungen, die sich in seiner Amtszeit abspielten,
muten die Debatten in diesem Hause, so
leidenschaftlich sie manchmal geführt wurden, doch eher
harmlos an. Denn bei den Auseinandersetzungen in
diesem Deutschen Bundestag stand niemals die
Existenz unseres freiheitlichen Staates, unserer
Republik zur Diskussion.
(Sehr wahr! und Unruhe bei der SPD)
Paul Löbe hat das Ansehen des Deutschen
Reichstages, des frei gewählten Parlaments, verkörpert,
bis Hermann Göring ihn 1932 ablöste und der
Niedergang der ersten deutschen Republik begann. Ich
habe an ihn eine gute Erinnerung. Die bestimmte
und gelassene Art, in der er die schwierigen
Sitzungen leitete, kann, glaube ich, allen seinen
Nachfolgern als Vorbild dienen.
In unserer Zeit haben die beiden
Bundestagspräsidenten Hermann Ehlers und Eugen
Gerstenmaier durch ihre souveräne Amtsführung, aber
vielleicht mehr noch durch große, richtungweisende
Reden zu grundsätzlichen Fragen auf die geistige und
politische Entwicklung in unserem Land eingewirkt.
Wenden wir einen Blick in die Zukunft. Ich denke,
wir werden alle darin übereinstimmen, daß Freiheit
und Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit die
großen Leitmotive aller staatlichen und politischen
Tätigkeit in Deutschland sein müssen. Der Deutsche
Bundestag ist der sichtbarste Ausdruck des
Freiheitswillens des deutschen Volkes. Seine Mitglieder
werden in freien Wahlen gewählt, die Debatten
hier sind frei, die Abgeordneten sind — so heißt es
in Art. 38 des Grundgesetzes — an Aufträge und
Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen
unterworfen. Ich meine, daß das die Magna Charta
des deutschen Parlaments ist.
(Beifall bei der CDU/CSU)
Zugleich hat sich dieses Hohe Haus in seinen
besten Stunden zum Anwalt der Unterdrückten in
allen Teilen der Welt, nicht zuletzt im anderen Teil
Deutschlands gemacht. Mehr und mehr hat sich in
unserer Bevölkerung die Überzeugung gefestigt, daß
im Deutschen Bundestag das ganze deutsche Volk
und alle seine Gruppen vertreten sind und ihre
legitimen Sprecher finden: Arbeitnehmer wie
Unternehmer, Bauern wie Beamte, Soldaten, Lehrer,
Schüler, Studenten und Professoren, freie Berufe,
Rentner, alte Menschen, Hilfsbedürftige und Leidende.
Sie alle sollten wissen, daß der Deutsche Bundestag
ihre Sorgen, ihre Nöte, ihre Erwartungen ernst
nimmt und daß sie in diesem Hohen Hause ihren
-
von ihnen selbst gewählten — Anwalt haben.
Bei allen unseren Debatten sollten wir uns der
Tatsache bewußt sein, daß das hier Gesagte im
anderen Teil Deutschlands gehört und mit großer
Anteilnahme verfolgt wird, von jenen Deutschen,
von denen das Grundgesetz sagt, daß es ihnen
versagt war, an der Herstellung unserer freiheitlichen
demokratischen Rechtsordnung mitzuwirken. Wir
sollten nie vergessen, daß unsere Debatten das
Gefühl der Verbundenheit aller Deutschen miteinander
entweder fördern und stärken oder auch schwächen
können. Und wir sollten uns bemühen, dahin zu
wirken, daß, was immer an Impulsen aus diesen
Debatten hervorgeht, den Willen im deutschen Volke
stärkt, seine Einheit in Frieden wiederherzustellen.
Wir denken in dieser Stunde an Berlin, das mit
uns durch vielfältige wirtschaftliche, rechtliche,
geistige und politische Bande verbundene Berlin.
22 Berliner Abgeordnete gehören diesem Hause an.
Wir sollten alle Kräfte daran setzen, das im
Viermächteabkommen klar genannte Ziel zu
verwirklichen, nämlich innerhalb des dort gesetzten Rahmens
die Bindungen Berlins mit der Bundesrepublik zu
erhalten und zu entwickeln.
(Beifall)
Es ist mein Wunsch, daß die Debatten, die in der
8. Legislaturperiode geführt werden, bei aller
notwendigen Leidenschaft der Auseinandersetzung, bei
aller Härte der Diskussion, wenn die Standpunkte
voneinander abweichen oder aufeinanderprallen,
doch niemals den Eindruck verwischen, daß wir alle
ein Ziel im Auge haben, nämlich — ich sage es
noch einmal — Freiheit, Gerechtigkeit —
insbesondere soziale Gerechtigkeit —, Einheit, Frieden und
Sicherheit für unser Vaterland.
(Lebhafter Beifall)
Meine Damen und Herren, wir kommen nun zum
Punkt 5 unserer Tagesordnung:
Wahl der Stellvertreter des Präsidenten.
Zwischen den Fraktionen besteht Einverständnis
darüber, daß vier Stellvertreter gewählt werden
sollen. Dafür liegen die folgenden Vorschläge vor.
Die Fraktion der SPD schlägt für die Wahl zum
Vizepräsidenten die Abgeordneten Frau Renger und
Dr. Schmitt-Vockenhausen vor, die Fraktion der
CDU/CSU den Abgeordneten Stücklen und die
Fraktion der FDP die Abgeordnete Frau Funcke.
Meine Damen und Herren, Sie haben die
Vorschläge gehört. Gibt es andere Vorschläge? — Das
ist nicht der Fall.
Nach einer interfraktionellen Vereinbarung soll
in diesem Falle wie in allen früheren Wahlperioden
auf die Wahl mit verdeckten Stimmzetteln verzichtet
und über alle Vorschläge gemeinsam abgestimmt
werden. — Ist das Haus damit einverstanden? — Ich
sehe und höre keinen Widerspruch. Dann stelle ich
das Einverständnis mit diesem Verfahren fest.
Meine Damen und Herren, ich bitte nun
diejenigen, die die vorgeschlagenen Kandidaten wählen
wollen, um ein Handzeichen. — Gegenprobe! —
Enthaltungen? — Dann sind die vier
Vizepräsidenten einstimmig gewählt.
(Beifall)
Ich frage die Gewählten, ob sie die Wahl
annehmen, zunächst Frau Abgeordnete Renger: Nehmen
Sie die Wahl an?
Frau Renger (SPD) : Ich nehme die Wahl an.
(Beifall)
Präsident Carstens: Herr Abgeordneter Dr. Schmitt
-
Vockenhausen, nehmen Sie die Wahl an?
Dr. Schmitt-Vockenhausen (SPD) : Ich nehme die
Wahl an, Herr Präsident.
(Beifall)
Präsident Carstens: Herr Abgeordneter Stücklen,
nehmen Sie die Wahl an?
Stücklen (CDU/CSU) : Ich nehme die Wahl an.
(Beifall)
Präsident Carstens: Frau Abgeordnete Funcke,
nehmen Sie die Wahl an?
Frau Funcke (FDP) : Ja, ich nehme die Wahl an.
Präsident Carstens: Meine Damen und Herren,
alle vier Vizepräsidenten haben die Wahl
angenommen. Ich darf allen vier Vizepräsidenten die
herzlichen Glückwünsche des Hauses zu ihrer Wahl
aussprechen.
Ich berufe die nächste Plenarsitzung auf morgen,
Mittwoch, den 15. Dezember 1976, 11 Uhr ein.
Die Sitzung ist geschlossen.
(Schluß der Sitzung: 13.12 Uhr)
Anlage 1
Liste der entschuldigten Abgeordneten
Abgeordneter entschuldigt bis einschließlich
Dr. Staudt 14. 12.
Anlage 2
Alphabetisches Namensverzeichnis der Mitglieder
des Deutschen Bundestages, die an der Wahl des
Bundestagspräsidenten teilgenommen haben
Dr. Abelein
Adams
Dr. van Aerssen
Ahlers
Dr. Ahrens
Dr. Aigner
Alber
Dr. Althammer
Amling
Amrehm
Angermeyer
Dr. Apel
Arendt
Dr. Arnold
Augstein
Baack
Bahr
Dr. Bangemann
Dr. Bardens
Dr. Barzel
Batz
Baum
Dr. Bayerl
Bayha
Dr. Becher (Pullach)
Dr. Becker (Frankfurt)
Becker (Nienberge)
Frau Benedix
Benz
Berger
Frau Berger (Berlin)
Biechele
Dr. Biedenkopf
Biehle
Biermann
Bindig
Dr. von Bismarck
Blank
Dr. Blüm
Blumenfeld
Böhm (Melsungen)
Dr. Böhme (Freiburg)
Dr. Bötsch
Frau von Bothmer
Brandt
Brandt (Grolsheim)
Braun
Anlagen zum Stenographischen Bericht
Breidbach
Broll
Brück
Buchstaller
Büchler (Hof)
Büchner (Speyer)
Bühler (Bruchsal)
Bühling
Dr. von Bülow
Burger
Buschfort
Dr. Bußmann
Carstens (Emstek)
Carstens (Fehmarn)
Collet
Conrad (Riegelsberg)
Conradi
Coppik
Dr. Corterier
Cronenberg
Curdt
Dr. Czaja
Frau Dr. Däubler-Gmelin
Damm
Daubertshäuser
Daweke
Dr. Diederich (Berlin)
Dr. von Dohnanyi
Dr. Dollinger
Dr. Dregger
Dreyer
Dr. Dübber
Dürr
Egert
Dr. Ehmke
Dr. Ehrenberg
Frau Eilers (Bielefeld)
Eimer (Fürth)
Dr. Emmerlich
Dr. Enders
Engelhard
Engelsberger
Engholm
Dr. Erhard
Erhard (Bad Schwalbach)
Frau Erler
Ernesti
Ertl
Esters
Dr. Evers
Ewen
Ey
Eymer (Lübeck)
Dr. Eyrich
Feinendegen
Fellermaier
Fiebig
Frau Fischer
Dr. Fischer
Frau Dr. Focke
Francke (Hamburg)
Franke
Franke (Hannover)
Dr. Friderichs
Dr. Friedmann
Friedrich (Würzburg)
Dr. Früh
Dr. Fuchs
Frau Funcke
Gärtner
Gallus
Gansel
Gattermann
Frau Geier
Geisenhofer
Dr. von Geldern
Genscher
Dr. George
Gerlach (Obernau)
Gerstein
Gerstl (Passau)
Gertzen
Dr. Geßner
Gierenstein
Glombig
Glos
Dr. Glotz
Gobrecht
Dr. Gölter
Dr. Gradl
Grobecker
Grüner
Dr. Gruhl
Grunenberg
Gscheidle
Dr. Haack
Haar
Haase (Fürth)
Haase (Kassel)
Haberl
Dr. Häfele
Haehser
Frau Dr. Hamm-Brücher
Dr. Hammans
Handlos
Hansen
Hanz
Frau Dr. Hartenstein
Hartmann
Hasinger
von Hassel
Hauck
Dr. Hauff
Hauser (Bonn-Bad Godesberg)
Hauser (Krefeld)
Dr. Haussmann
Helmrich
Henke
Dr. Hennig
von der Heydt Freiherr von Massenbach
Heyenn
Höffkes
Höhmann
Hölscher
Höpfinger
Hösl
Dr. Hoffacker
Hoffie
Frau Hoffmann (Hoya)
Hoffmann (Saarbrücken)
Hofmann (Kronach)
Dr. Holtz
Hoppe
Horn
Dr. Hornhues
Horstmeier
Frau Huber
Dr. Hubrig
Frau Hürland
Dr. Hüsch
Huonker
Dr. Hupka
Graf Huyn
Ibrügger
Immer (Altenkirchen)
Dr. Jaeger
Jäger (Wangen)
Dr. Jahn (Braunschweig)
Jahn (Marburg)
Dr. Jahn (Münster)
Jaunich
Dr. Jenninger
Dr. Jens (Voerde)
Dr. Jentsch (Wiesbaden)
Dr. Jobst
Josten
Jung
Junghans
Jungmann
Junker
Kaffka
Frau Karwatzki
Katzer
Kiechle
Dr. h. c. Kiesinger
Kirschner
Kittelmann
Klein (Dieburg)
Dr. Klein (Göttingen)
Klein (München)
Kleinert
Dr. Klepsch
Klinker
Koblitz
Dr. Köhler (Duisburg)
Dr. Köhler (Wolfsburg)
Köster
Dr. Kohl
Krampe
Dr. Kraske
Kratz
Kraus
Dr. Kreile
Kretkowski
Dr. Kreutzmann
Krockert
Kroll-Schlüter
Frau Krone-Appuhn
Kühbacher
Kuhlwein
Kunz (Berlin)
Dr. Kunz (Weiden)
Dr.-Ing. Laermann
Lagershausen
Dr. Graf Lambsdorff
Lampersbach
Landré
Lange
Dr. Langguth
Dr. Langner
Lattmann
Dr. Laufs
Dr. Lauritzen
Leber
Leicht
Lemmrich
Lemp
Lenders
Dr. Lenz (Bergstraße)
Lenzer
Frau Dr. Lepsius
Liedtke
Dr. Linde
Link
Lintner
Löffler
Löher
Lorenz
Dr. Luda
Ludewig
Lücker
Luster
Lutz
Männing
Mahne
Dr. Dr. h. c. Maihofer
Marquardt
Marschall
Frau Dr. Martiny
Dr. Marx
Frau Matthäus-Maier
Matthöfer
Mattick
Dr. Meinecke (Hamburg)
Meinike (Oberhausen)
Meininghaus
Dr. Mende
Menzel
Dr. Mertes (Gerolstein)
Metz
Dr. Meyer zu Bentrup
Dr. Mikat
Dr. Miltner
Milz
Mischnick
Möhring
Möllemann
Dr. Möller
Dr. Müller
Müller (Bayreuth)
Müller (Berlin)
Müller (Mülheim)
Müller (Nordenham)
Müller (Remscheid)
Müller (Schweinfurt)
Müller (Wadern)
Dr. Müller-Emmert
Dr. Müller-Hermann
Müntefering
Nagel
Dr. Narjes
Neuhaus
Neumann
Frau Dr. Neumeister
Niegel
Dr. Nöbel
Nordlohne
Dr. Nothhelfer
Offergeld
011esch
Oostergetelo
Frau Pack
Painter
Paterna
Pawelczyk
Peiter
Dr. Penner
Pensky
Peter
Peters (Poppenbüll)
Petersen
Pfeffermann
Pfeifer
Picard
Pieroth
Frau Pieser
Dr. Pinger
Pohlmann
Polkehn
Porzner
Prangenberg
Dr. Probst
Rainer
Rapp (Göppingen)
Rappe (Hildesheim)
Ravens
Rawe
Reddemann
Regenspurger
Dr. Reimers
Frau Renger
Reuschenbach
Dr. Riedl (München)
Dr. Riesenhuber
Dr. Ritz
Röhner
Rohde
Rosenthal
Roth
Rühe
Russe
Sauter (Epfendorf)
Saxowski
Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein
Dr. Schachtschabel
Schäfer (Offenburg)
Dr. Schäfer (Tübingen)
Dr. Schäuble
Schartz (Trier)
Schedl
Scheffler
Scheu
Schirmer
Schlaga
Frau Schlei
Frau Schleicher
Schluckebier
Schmidhuber
Dr. Schmidt (Gellersen)
Schmidt (Hamburg)
Schmidt (Kempten)
Schmidt (München)
Schmidt (Wattenscheid)
Schmidt (Würgendorf)
Schmidt (Wuppertal)
Dr. Schmitt-Vockenhausen
Schmitz (Baesweiler)
Schmöle
Dr. Schmude
Dr. Schneider
Dr. Schöfberger
von Schoeler
Schreiber
Dr. Schröder (Düsseldorf)
Schröder (Luneburg)
Schröder (Wilhelminenhof)
Frau Schuchardt
Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd)
Schulte (Unna)
Schulze (Berlin)
Schwabe
Schwarz
Dr. Schwarz-Schilling
Dr. Schwencke (Nienburg)
Dr. Schwenk (Stade)
Dr. Schwörer
Seefeld
Seiters
Sick
Sieglerschmidt
Sieler
Frau Simonis
Simpfendörfer
Dr. Sperling
Dr. Freiherr Spies von Büllesheim
Spilker
Spillecke
Spitzmüller
Dr. Spöri
Spranger
Dr. Sprung
Stahl (Kempen)
Stahlberg
Dr. Stark (Nürtingen)
Dr. Starke (Franken)
Graf Stauffenberg
Dr. Stavenhagen
Dr. Steger
Frau Steinhauer
Dr. Stercken
Stockleben
Stöckl
Stommel
Straßmeir
Strauß
Stücklen
Stutzer
Sund
Susset
Sybertz
de Terra
Tillmann
Frau Dr. Timm
Dr. Todenhöfer
Tönjes
Topmann
Frau Traupe
Frau Tübler
Ueberhorst
Dr. Unland
Urbaniak
Frau Verhülsdonk
Vogel (Ennepetal)
Dr. Vogel (München)
Vogelsang
Vogt (Düren)
Dr. Vohrer
Voigt (Frankfurt)
Volmer
Dr. Voss
Dr. Waffenschmidt
Dr. Waigel
Dr. Wallmann
Waltemathe
Walther
Frau Dr. Walz
Dr. Warnke
Dr. von Wartenberg
Wawrzik
Weber (Heidelberg)
Dr. Weber (Köln)
Wehner
Weiskirch (Olpe)
Weißkirchen (Wiesloch)
Dr. von Weizsäcker
Dr. Wendig
Wendt
Werner
Dr. Wernitz
Westphal
Frau Dr. Wex
Wiefel
Wilhelm
Frau Will-Feld
Frau Dr. Wilms
Wimmer (Mönchengladbach)
Wimmer (Neuötting)
Wischnewski
Frau Dr. Wisniewski
Wissmann
Dr. de With
Dr. Wittmann (München)
Wittmann (Straubing)
Dr. Wörner
Wohlrabe
Wolfgramm (Göttingen)
Wolfram (Recklinghausen)
Baron von Wrangel
Wrede
Würtz
Würzbach
Wüster
Dr. Wulff
Wurbs
Wuttke
Wuwer
Zander
Zebisch
Dr. Zeitel
Zeitler
Zeyer
Ziegler
Dr. Zimmermann
Zink
Zywietz]
Relationen
- part_of_vorgang → Eröffnung der 1. Sitzung des 8. Deutschen Bundestages (G-SIG: 00000001)
- part_of_vorgang → Interfraktioneller Antrag auf Weitergeltung der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundestages und des Bundesrates für den Ausschuß nach Artik
- part_of_vorgang → Interfraktioneller Antrag auf Weitergeltung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Interfraktioneller Antrag auf Weitergeltung der Geschäftsordnung des Gemeinsamen Ausschusses nach Artikel 53a des Grundgesetzes in der 8. Wa
- part_of_vorgang → Wahl der Stellvertreter des Bundestagspräsidenten (G-SIG: 00000004) (Wahl)