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VAUNET Verband Privater Medien e. V.

lobbyregister / register_entry 24.02.2022 · Original ↗

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VAUNET Verband Privater Medien e. V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein VAUNET ist der Spitzenverband der privaten audiovisuellen Medien in Deutschland. Zu den vielfältigen Geschäftsfeldern der rund 160 Mitglieder gehören TV-, Radio-, Web- und Streaming-Angebote. Die Verbandsarbeit richtet sich an der konvergenten Entwicklung der Märkte für audiovisuelle Medien aus und gestaltet auf nationaler wie europäischer Ebene die Rahmenbedingungen aktiv mit. Der Wirtschaftsverband hat zum Ziel, Akzeptanz für die politischen und wirtschaftlichen Anliegen der audiovisuellen Medien zu schaffen sowie die große gesellschaftspolitische und kulturelle Bedeutung der Branche im digitalen Zeitalter ins Bewusstsein zu rücken. VAUNET-Jahresbericht 2025: https://vau.net/wp-content/uploads/2026/03/VAUNET_Jahresbericht_2025.pdf Interessenbereiche: E-Commerce; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Datenschutz und Informationssicherheit; Wettbewerbsrecht; Internetpolitik; Sonstige Interessenbereiche; Pflegeversicherung; Sonstiges im Bereich "Recht"; Öffentliches Recht; Kleine und mittlere Unternehmen; Strafrecht; Digitalisierung; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Zivilrecht; Geschlechterpolitik; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Diversitätspolitik; Rechtspolitik; Werbung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Migration; Polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in der EU; Integration; Kultur; Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe; Rente/Alterssicherung; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Cybersicherheit; Institutionelle Fragen der EU; EU-Gesetzgebung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Familienpolitik; Kriminalitätsbekämpfung; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Verteidigungspolitik; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Politisches Leben, Parteien; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Rechte von Menschen mit Behinderung; Profisport; EU-Binnenmarkt; Sonstiges im Bereich "Innere Sicherheit"; Krankenversicherung; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Handel und Dienstleistungen; Meinungs- und Pressefreiheit; Kommunikations- und Informationstechnik; Kinder- und Jugendpolitik; Allgemeine Energiepolitik; Industriepolitik; Verbraucherschutz; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Urheberrecht; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Staatsorganisation; Massenmedien; Lebens- und Genussmittelindustrie Regelungsvorhaben: - Einbindung medienrechtlicher Aspekte in das DDG, VAUNET-Berücksichtigung bei Besetzung des DDG-Beirats: Die Klärung der gesetzgebungsrechtlichen Kompetenz hinsichtlich der Medienaufsicht. Die Berücksichtigung des VAUNET bei der Besetzung des Beirats der Koordinierungsstelle für Digitale Dienste. - Definition des Anwendungsbereiches für Kultur und Medien: Die Klärung der Gesetzgebungskompetenz des Bundes hinsichtlich Medien. - Sicherung des Rundfunkspektrums auf der World Radiocommunication Conference 2027 (WRC-27): Die Sicherstellung, dass das bislang vom Rundfunk genutzte Frequenzspektrums weiterhin von Rundfunkangeboten genutzt werden kann. - Klärung der Abgrenzung zum MStV: Die Klärung der Abgrenzung zum Medienstaatsvertrag, insbesondere mit Blick auf klein- und mittelständische Unternehmen. - Modernisierung des Filmförderungsgesetzes (FFG), Beibehaltung der Ersatzleistung: Die Einführung einer automatisierten Filmförderung sowie die Beibehaltung der Ersatzleistungen. - Einführung eines Steueranreizmodells in der Filmförderung des Bundes: Die Einführung eines Steueranreizmodells in der Filmförderung des Bundes. - Ablehnung eine gesetzlichen Investitionsverpflichtung in der Filmförderung des Bundes: Die Ablehnung einer Investitionsverpflichtung in den gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungen des Bundes zur Filmförderung des Bundes. - Neufassung der Bereichsausnahmen im Wettbewerbsrecht im Rahmen der 12. GWB-Novelle: Die Neufassung der Bereichsausnahmen im Wettbewerbsrecht zur Erleichterung von Medienkooperationen. Ziel ist die Einführung eines §30 c GWB für Kooperationen von Medienunternehmen entsprechend der Regelung für die Presse in §30 b GWB. - Verhinderung eines Werbeverbotes im Kinderlebensmittelwerbegesetzes: Die Verhinderung eines neuen Werbeverbotes in einem möglichen Kinderlebensmittelwerbegesetz. - Ablehnung von Infrastrukturbeiträgen und Kosten durch eine Ausweitung des Anwendungsbereiches bestehender Regulierung: Die Ablehnung von unmittelbaren und mittelbaren Infrastrukturbeiträgen für Medienanbieter sowie von Kosten durch eine Ausweitung des Anwendungsbereiches bestehender Regulierung im White Paper der EU-Kommission „How to master Europe's digital infrastructure needs?“ - Vereinfachung des Verfahrens zum Steuerabzug nach §50a EStG: Die Reduzierung der Bearbeitungszeit und des Aufwandes für die Nachweispflicht Verfahrens zum Steuerabzug nach §50a EstG. - Bürokratieabbau bei der geplanten Green Claims Richtlinie: Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Begründung ausdrücklicher Umweltaussagen und die diesbezügliche Kommunikation (Richtlinie über Umweltaussagen) (2023/0085(COD): Der VAUNET hält eine generelle Vorab-Prüfung sämtlicher Claims und das damit einhergehenden Bürokratieaufwandes für nicht notwendig. - Konkretisierung der Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/825 im UWG: Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/825 zur Änderung der Richtlinien 2005/29/EG und 2011/83/EU hinsichtlich der Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel durch besseren Schutz gegen unlautere Praktiken und durch bessere Informationen (28. Februar 2024): Stärker Präzisierung hinsichtlich der Umsetzung der EU-Richtlinie hinsichtlich kommerzieller Kommunikation. Möglichst 1:1-Umsetzung der EU-Richtlinie, um zusätzliche bürokratische Hürden und Kosten für deutsche Unternehmen zu vermeiden. - VAUNET - Verband Privater Medien: Politische Prioritäten 2025-2029: Der VAUNET hat zum Ziel, Akzeptanz für die politischen und wirtschaftlichen Anliegen der audiovisuellen Medien zu schaffen. 1. Wettbewerbsfähigkeit und Refinanzierungsfreiheit als Schlüssel für eine vielfältige Medienlandschaft 2. Werbe- und abobasierte Geschäftsmodelle ermöglichen 3. Level-Playing-Field zu Big Tech-Plattformen schaffen und Kooperationen erleichtern 4. Innovationsfreundliche Datenpolitik fördern 5. Urheberrechte stärken, auch beim Einsatz von KI 6. Attraktives Steueranreizmodell ist Erfolgsfaktor für Filmreform 7. Nein zu Network Fees 8. Rundfunkübertragung über alle Verbreitungswege sichern 9. Fairer Wettbewerb in der dualen Medienordnung 10. Desinformation und illegale Inhalte gemeinsam bekämpfen - Berücksichtigung der AV-Medien im Programm "AgoraEU"-Programm: Berücksichtigung der audiovisuellen Medien im neuen Programm „AgoraEU“ der Europäischen Kommission - Sachgerechte Einordnung des Digital-Omnibus-Gesetzgebungsvorschlags der EU-Kommission, insbesondere zu zentralen Cookie-Verwaltungsmechanismen: Gegenstand des Regelungsvorhabens ist die angekündigte Digital-Omnibus-Gesetzgebung auf europäischer Ebene, mit der verschiedene datenschutzrechtliche Regelungen sowie Vorgaben der ePrivacy-Richtlinie weiterentwickelt und aufeinander abgestimmt werden sollen. Thematisiert werden dabei insbesondere Vorschläge zur Einführung zentraler Cookie-Verwaltungsmechanismen und zu neuen Verpflichtungen für digitale Dienste und deren Auswirkungen auf die Werbewirtschaft bzw. die Refinanzierung von werbefinanzierten Medien. - Für eine zukunftsfähige nationale und europäische Strategie der Kultur und Kreativwirtschaft: Der VAUNET – Verband Privater Medien unterstützt die „Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland“ (k3d), die die Interessen der Kreativbranche fördert. Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW), besonders durch Entwicklung einer nationalen Gesamtstrategie. Dazu wurde ein Positionspapier entwickelt, dessen Inhalte und Forderungen im Rahmen einer Anhörung am 22. April im Ausschuss für Kultur- und Medien durch Vertreter von k3d eingebracht wurden. Das Papier erläutert die Branche und befasst sich mit notwendigen regulatorischen Rahmenbedingungen. - Sicherung der Berichterstattungsfreiheit bei der Schaffung neuer Maßnahmen zum Schutz vor Persönlichkeitsverletzungen im digitalen Raum: Der VAUNET setzt sich dafür ein, dass im Zuge der Gesetzesvorhabens die verfassungsrechtliche Berichterstattungsfreiheit gewahrt bleibt und durch die geplanten Schutzmaßnahmen nicht unverhältnismäßig eingeschränkt wird. Zudem befürwortet der VAUNET grundsätzlich Maßnahmen gegen die missbräuchliche Verwendung von Deepfakes. - Berufsgeheimnisträgerschutz für Journalist:innen im Gesetz zur Reform des Nachrichtendienstrechts: Gegenstand des Regelungsvorhabens ist die Reform der Nachrichtendienste. Der VAUNET setzt sich für einen umfassenden Schutz der Berichterstattungsfreiheit, inklusive des Berufsgeheimnisträgerschutz für Journalist:innen, ein. - Höhe des Abgabesatzes der Künstlersozialversicherung 2027: Der Künstlersozialabgabe sollte stabil bleiben bzw. weiter absinken.

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