Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren (Antwort zu Drs. 21/5260)
Text
Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren (Antwort zu Drs. 21/5260)
Deutscher Bundestag Drucksache 21/5717
21. Wahlperiode 04.05.2026
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Violetta Bock,
Anne-Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke
– Drucksache 21/5260 –
Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Etwa die Hälfte der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, sind Frauen
und Mädchen. Ihre Fluchtgründe unterscheiden sich teilweise von denen
männlicher Flüchtlinge: Neben Krieg, Verfolgung und existenzieller Not
führen auch geschlechtsspezifische bzw. patriarchale Gewalt dazu, dass sie ihre
Heimatorte verlassen müssen. Entgegen dem oft gezeichneten Bild, es würden
hauptsächlich männliche Geflüchtete nach Deutschland kommen, waren
zuletzt etwa 40 Prozent der Menschen, die in Deutschland einen Asylantrag
stellen, Frauen. Im Jahr 2025 wurden beim Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) 45 995 Asylerstanträge von weiblichen Antragstellerinnen
erfasst. Die wichtigsten Herkunftsländer waren Afghanistan, Syrien, Türkei,
Somalia und Irak (www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Statistik/Bundesamti
nZahlen/bundesamt-in-zahlen-2025-asyl.pdf?__blob=publicationFile&v=15).
Mit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes 2005 hat sich die rechtliche
Position von Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt im Asylverfahren
verbessert. Geschlechtsspezifische Verfolgung stellt seither auch nach den
deutschen Asylrechtsbestimmungen einen anerkannten Fluchtgrund dar.
Außerdem wurde gesetzlich klargestellt, dass Verfolgung auch von privaten
bzw. nichtstaatlichen Akteuren ausgehen kann. Voraussetzung für die
Zuerkennung eines internationalen Schutzstatus ist dann, dass der Herkunftsstaat
nicht fähig oder nicht willens ist, die betroffene Person zu schützen und es
keine interne Fluchtalternative gibt. Nach den Richtlinien des
Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) kann
geschlechtsspezifische Verfolgung etwa sexuelle Gewalt, weibliche Genitalbeschneidung,
häusliche Gewalt und Menschenhandel, Zwangsabtreibungen und
Zwangssterilisationen sowie geschlechtsspezifische Bildungsverbote umfassen. Die
Verfolgung findet häufig im privaten Umfeld statt (www.refworld.org/docid/3d59
02754.html).
In der Praxis stoßen Asylsuchende, die geschlechtsspezifische Gewalt und
Diskriminierung im Asylverfahren geltend machen wollen, auf vielfältige
Hürden. Beratungsstellen und Verbände führen dies unter anderem darauf
zurück, dass es an einer flächendeckenden und frühzeitigen Identifizierung von
Betroffenen von geschlechtsspezifischer Verfolgung mangele. Somit sei der
Zugang zu Informationen über die eigenen Rechte und zu Unterstützung er-
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 4. Mai 2026
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
schwert. Ferner werde Gewalt gegen Frauen im Asylverfahren nach wie vor
nicht ausreichend thematisiert oder im Bereich „privater Lebensführung“
verortet und als asylunerheblich eingestuft (www.der-paritaetische.de/fileadmin/u
ser_upload/Publikationen/doc/geschlechtsspezifische-verfolgung-2022_aufl
2.pdf).
In der Antwort auf eine frühere Anfrage zu geschlechtsspezifischen
Verfolgungsgründen hob die Bundesregierung die Rolle der durch den Bund
geförderten behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung (AVB) hervor. Zu den
Zielen der AVB gehöre die frühzeitige Identifizierung von vorliegenden
Vulnerabilitäten, die mit Zustimmung der betroffenen Personen an das BAMF
oder die obersten Landesbehörden übermittelt werden könnten. Im Rahmen
der AVB seien auch Projekte der besonderen Rechtsberatung für queere und
weitere vulnerable Schutzsuchende förderfähig, deren Beratungsangebot sich
etwa an Frauen oder Mädchen oder an Betroffene von geschlechtsspezifischer
Verfolgung oder von Menschenhandel richten (Antwort zu Frage 10 auf
Bundestagsdrucksache 20/8032). Mitte März 2026 wurde bekannt, dass das
Bundesministerium des Innern die Mittel für die Förderung der unabhängigen
Asylverfahrensberatung ab dem Jahr 2027 streichen will (www.rnd.de/politik/
asyl-streit-ministerium-will-beratungs-foerderung-streichen-verbaende-fassun
gslos-DNH32QTXHRGNLED72JQCWATKYE.html).
1. Wie viele Frauen haben in den Jahren 2023, 2024 und 2025 einen
Asylantrag in Deutschland gestellt (bitte nach Jahren aufschlüsseln, zwischen
unter und über 18‑Jährigen differenzieren und die 15 wichtigsten
Herkunftsländer angeben)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Weibliche Asylantragstellende im Jahr 2023
Asylanträge,
gesamt
0 bis 17 Jahre 18 Jahre und
älter
Herkunftsländer
gesamt
101.120 44.737 56.383
Syrien, Arabische
Republik
22.563 11.744 10.819
Türkei 20.056 9.058 10.998
Afghanistan 9.782 4.628 5.154
Irak 4.517 2.442 2.075
Iran, Islamische
Republik
4.051 965 3.086
Georgien 3.848 1.495 2.353
Russische Föderation 3.641 1.532 2.109
Somalia 2.558 1.205 1.353
Eritrea 2.233 1.392 841
Ungeklärt 1.243 669 574
Venezuela 1.856 472 1.384
Guinea 1.107 349 758
Kolumbien 1.498 420 1.078
Nordmazedonien 2.850 1.402 1.448
Pakistan 706 269 437
Weibliche Asylantragstellende im Jahr 2024
Asylanträge,
gesamt
0 bis 17 Jahre 18 Jahre und
älter
Herkunftsländer
gesamt
81.667 36.686 44.981
Syrien, Arabische
Republik
21.578 10.844 10.734
Afghanistan 10.843 5.373 5.470
Türkei 10.112 4.674 5.438
Irak 3.648 1.840 1.808
Somalia 3.048 1.393 1.655
Iran, Islamische
Republik
2.313 610 1.703
Ungeklärt 1.366 714 652
Russische Föderation 2.413 1.055 1.358
Kolumbien 1.762 446 1.316
Eritrea 1.674 1.011 663
Guinea 926 436 490
Venezuela 1.507 417 1.090
Georgien 1.310 552 758
Nigeria 1.006 507 499
Algerien 199 66 133
Weibliche Asylantragstellende im Jahr 2025
Alter Asylanträge,
gesamt
0 bis 17 Jahre 18 Jahre und
älter
Herkunftsländer
gesamt
74.274 34.269 40.005
Afghanistan 33.797 15.519 18.278
Syrien, Arabische
Republik
9.929 5.540 4.389
Türkei 4.831 2.419 2.412
Somalia 1.906 1.037 869
Irak 2.132 1.268 864
Russische Föderation 1.672 784 888
Eritrea 1.361 908 453
Iran, Islamische
Republik
1.251 357 894
Guinea 820 445 375
Vietnam 1.121 32 1.089
Venezuela 940 279 661
Ungeklärt 600 358 242
Algerien 168 59 109
Georgien 839 329 510
China 771 109 662
2. Über wie viele Asylanträge von Frauen hat das BAMF 2023, 2024 und
2025 mit welchem Ergebnis entschieden (bitte nach Asylberechtigung,
Flüchtlingseigenschaft, subsidiärem Schutz, Abschiebungsverbot,
Ablehnung, Ablehnung als offensichtlich unbegründet, Ablehnung als
unzulässig, sonstiges sowie nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und den
oben genannten Altersstufen differenzieren), wie lautete in den genannten
Zeiträumen die Gesamtschutzquote des BAMF in Bezug auf weibliche
Asylsuchende, und wie lautete jeweils die um formelle Entscheidungen
bereinigte Gesamtschutzquote?
Die Antwort kann den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
23
En
ts
ch
ei
-
du
ng
en
g
esa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bs
at
z
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bs
ät
ze
5
u
nd
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
-
di
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
o
hn
e
B
er
üc
ks
ic
ht
igu
ng
fo
rm
el
-
le
r E
nt
sc
he
idu
ng
en
G
es
am
t
79
.8
46
1.
00
2
19
.7
70
14
.8
45
3.
57
9
12
.6
10
9.
68
0
14
.9
43
3.
41
7
49
,1
P
ro
ze
nt
63
,7
P
ro
ze
nt
Sy
rie
n,
A
ra
bi
-
sc
he
R
ep
ub
lik
20
.3
47
53
4.
80
0
13
.0
92
84
20
2
2.
06
4
23
2
88
,6
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
ze
nt
Tü
rk
ei
7.
16
9
10
5
99
7
11
0
22
3.
47
1
62
6
1.
48
6
35
2
17
,2
P
ro
-
ze
nt
23
,1
P
ro
ze
nt
A
fg
ha
ni
st
an
12
.8
18
30
8
8.
04
1
44
7
2.
13
9
14
2
1.
70
0
16
7
85
,3
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
ze
nt
Ir
ak
4.
97
3
5
99
5
24
4
32
2
2.
24
21
0
73
3
22
4
31
,5
P
ro
-
ze
nt
39
,0
P
ro
ze
nt
Ir
an
, I
sl
am
isc
he
R
ep
ub
lik
2.
84
3
70
75
8
90
50
91
2
40
80
1
12
2
34
,0
P
ro
-
ze
nt
50
,4
P
ro
ze
nt
G
eo
rg
ie
n
4.
08
0
0
6
1
7
98
5
2.
45
9
33
4
28
8
0,
3
Pr
oze
nt
0,
4
Pr
oz
en
t
R
us
si
sc
he
F
öde
ra
tio
n
2.
14
2
47
10
1
49
6
43
3
97
1.
27
2
13
7
9,
5
Pr
oze
nt
27
,7
P
ro
ze
nt
So
m
al
ia
1.
83
9
68
1.
16
8
79
26
7
22
2
19
0
43
86
,0
P
ro
-
ze
nt
98
,5
P
ro
ze
nt
Er
itr
ea
1.
99
2
62
1.
37
1
23
1
41
19
4
2
55
36
85
,6
P
ro
-
ze
nt
89
,7
P
ro
ze
nt
U
ng
ek
lä
rt
1.
22
6
34
64
9
16
0
23
13
3
49
12
4
54
70
,6
P
ro
-
ze
nt
82
,6
P
ro
ze
nt
Ve
ne
zu
el
a
99
4
14
7
18
17
1
47
9
27
9
8
18
21
,1
P
ro
-
ze
nt
21
,7
P
ro
ze
nt
G
ui
ne
a
61
9
66
20
5
45
11
79
10
16
7
36
52
,8
P
ro
-
ze
nt
78
,6
P
ro
ze
nt
K
ol
um
bi
en
42
9
3
0
0
1
33
4
49
21
21
0,
9
Pr
oze
nt
1,
0
Pr
oz
en
t
N
or
dm
az
ed
oni
en
3.
28
9
0
0
0
0
11
1.
61
6
1.
39
2
27
0
0,
0
Pr
oze
nt
0,
0
Pr
oz
en
t
Pa
ki
st
an
59
6
9
79
0
34
29
0
30
14
0
14
20
,5
P
ro
-
ze
nt
27
,6
P
ro
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
23
(A
lte
r:
0
b
is
1
7
Ja
hr
e)
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
-
di
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
oh
ne
B
erü
ck
-
si
ch
tigu
ng
fo
rm
el
-
le
r E
nt
-
sc
he
idu
ng
en
G
es
am
t
37
.7
07
48
3
12
.5
13
6.
69
4
1.
69
5
5.
21
0
4.
32
0
5.
47
9
1.
31
3
56
,7
P
ro
-
ze
nt
69
,2
P
ro
ze
nt
Sy
rie
n,
A
ra
bi
-
sc
he
R
ep
ub
lik
11
.1
60
35
4.
54
5
5.
66
0
27
7
1
79
3
92
92
,0
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
ze
nt
Tü
rk
ei
3.
39
4
46
48
4
63
14
1.
67
3
28
7
67
3
15
4
17
,9
P
ro
-
ze
nt
23
,6
P
ro
ze
nt
A
fg
ha
ni
st
an
5.
76
2
11
1
3.
45
2
30
2
1.
15
3
10
2
67
0
62
87
,1
P
ro
-
ze
nt
99
,8
P
ro
ze
nt
Ir
ak
2.
73
9
3
90
1
17
7
15
0
1.
02
3
10
6
27
6
10
3
44
,9
P
ro
-
ze
nt
52
,2
P
ro
ze
nt
Ir
an
, I
sl
am
is
ch
e
R
ep
ub
lik
76
2
17
27
7
25
12
21
9
12
17
7
23
43
,4
P
ro
-
ze
nt
58
,9
P
ro
ze
nt
G
eo
rg
ie
n
1.
56
1
0
4
1
4
39
7
95
0
11
5
90
0,
6
Pr
oz
en
t
0,
7
Pr
oze
nt
R
us
si
sc
he
F
öde
ra
tio
n
93
8
10
47
29
2
20
5
62
52
8
55
9,
4
Pr
oz
en
t
24
,8
P
ro
ze
nt
So
m
al
ia
92
6
64
76
3
16
30
1
1
37
14
94
,3
P
ro
-
ze
nt
99
,8
P
ro
ze
nt
Er
itr
ea
1.
34
2
40
1.
06
8
17
1
16
23
0
6
18
96
,5
P
ro
-
ze
nt
98
,3
P
ro
ze
nt
U
ng
ek
lä
rt
67
9
15
40
1
92
15
59
28
39
30
77
,0
P
ro
-
ze
nt
85
,7
P
ro
ze
nt
Ve
ne
zu
el
a
27
5
2
1
9
51
14
1
68
0
3
22
,9
P
ro
-
ze
nt
23
,2
P
ro
ze
nt
G
ui
ne
a
25
1
64
13
9
7
0
6
0
19
16
83
,7
P
ro
-
ze
nt
97
,2
P
ro
ze
nt
K
ol
um
bi
en
14
2
2
0
0
1
11
0
18
7
4
2,
1
Pr
oz
en
t
2,
3
Pr
oze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
23
(A
lte
r:
0
b
is
1
7
Ja
hr
e)
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
-
di
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
oh
ne
B
erü
ck
-
si
ch
tigu
ng
fo
rm
el
-
le
r E
nt
-
sc
he
idu
ng
en
N
or
dm
az
ed
on
ien
1.
61
1
0
0
0
0
3
91
8
57
1
11
9
0,
0
Pr
oz
en
t
0,
0
Pr
oze
nt
Pa
ki
st
an
22
1
3
46
0
10
95
10
54
3
26
,7
P
ro
-
ze
nt
36
,0
P
ro
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
23
(A
lte
r:
1
8
Ja
hr
e
un
d
äl
te
r)
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bs
at
z
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
-
di
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
o
hn
e
B
er
üc
ksi
ch
tig
un
g
fo
rm
el
le
r
En
ts
ch
ei
-
du
ng
en
G
es
am
t
42
.1
38
51
9
7.
25
7
8.
15
1
1.
88
3
7.
40
0
5.
36
0
9.
46
4
2.
10
4
42
,3
P
ro
-
ze
nt
58
,3
P
ro
-
ze
nt
Sy
rie
n,
A
ra
bi
-
sc
he
R
ep
ub
lik
9.
18
7
18
25
5
7.
43
2
57
13
1
1.
27
1
14
0
84
,5
P
ro
-
ze
nt
99
,8
P
ro
-
ze
nt
Tü
rk
ei
3.
77
5
59
51
3
47
8
1.
79
8
33
9
81
3
19
8
16
,6
P
ro
-
ze
nt
22
,7
P
ro
-
ze
nt
A
fg
ha
ni
st
an
7.
05
6
19
7
4.
58
9
14
5
98
6
4
0
1.
03
0
10
5
83
,9
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
-
ze
nt
Ir
ak
2.
23
3
2
94
67
17
1
1.
21
7
10
4
45
7
12
1
15
,0
P
ro
-
ze
nt
20
,2
P
ro
-
ze
nt
Ir
an
, I
sl
am
isc
he
R
ep
ub
lik
2.
08
1
53
48
1
65
38
69
3
28
62
4
99
30
,6
P
ro
-
ze
nt
46
,9
P
ro
-
ze
nt
G
eo
rg
ie
n
2.
51
9
0
2
0
3
58
8
1.
50
9
21
9
19
8
0,
2
Pr
oz
en
t
0,
2
Pr
oz
en
t
R
us
si
sc
he
F
öde
ra
tio
n
65
0
22
30
3
60
25
17
1
2
49
18
63
,1
P
ro
-
ze
nt
70
,3
P
ro
-
ze
nt
So
m
al
ia
91
3
4
40
5
63
23
7
21
1
15
3
29
77
,7
P
ro
-
ze
nt
97
,0
P
ro
-
ze
nt
Er
itr
ea
36
8
2
66
38
11
73
10
14
8
20
31
,8
P
ro
-
ze
nt
58
,5
P
ro
-
ze
nt
U
ng
ek
lä
rt
1.
20
4
37
54
20
4
22
8
35
74
4
82
9,
6
Pr
oz
en
t
30
,4
P
ro
-
ze
nt
Ve
ne
zu
el
a
54
7
19
24
8
68
8
74
21
85
24
62
,7
P
ro
-
ze
nt
78
,3
P
ro
-
ze
nt
G
ui
ne
a
71
9
12
6
9
12
0
33
8
21
1
8
15
20
,4
P
ro
-
ze
nt
21
,1
P
ro
-
ze
nt
K
ol
um
bi
en
28
7
1
0
0
0
22
4
31
14
17
0,
3
Pr
oz
en
t
0,
4
Pr
oz
en
t
N
or
dm
az
ed
oni
en
1.
67
8
0
0
0
0
8
69
8
82
1
15
1
0,
0
Pr
oz
en
t
0,
0
Pr
oz
en
t
Pa
ki
st
an
37
5
6
33
0
24
19
5
20
86
11
16
,8
P
ro
-
ze
nt
22
,7
P
ro
-
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
24
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
f fe
ns
.
un
be
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
oh
ne
B
erü
ck
si
ch
-
tig
un
g
fo
rm
el
le
r
En
tsc
he
idu
ng
en
G
es
am
t
87
.9
60
1.
21
3
16
.5
33
16
.3
31
1.
93
3
19
.6
76
12
.4
96
14
.7
40
5.
03
8
40
,9
P
ro
-
ze
nt
52
,8
P
ro
-
ze
nt
Sy
rie
n,
A
ra
bi
sc
he
R
ep
ub
lik
20
.7
59
45
3.
08
5
14
.4
83
70
10
2
2.
75
0
31
4
85
,2
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
-
ze
nt
A
fg
ha
-
ni
st
an
8.
83
5
36
4
6.
47
3
35
5
32
0
10
3
1.
14
6
16
4
85
,0
P
ro
-
ze
nt
99
,8
P
ro
-
ze
nt
Tü
rk
ei
14
.1
40
90
1.
36
3
13
7
28
7.
34
1
2.
16
6
1.
67
5
1.
34
0
11
,4
P
ro
-
ze
nt
14
,5
P
ro
-
ze
nt
Ir
ak
4.
14
3
6
78
6
19
9
24
9
1.
64
9
32
7
65
5
27
2
29
,9
P
ro
-
ze
nt
38
,6
P
ro
-
ze
nt
So
m
al
ia
2.
09
8
17
3
1.
10
4
60
30
5
17
1
36
3
75
78
,3
P
ro
-
ze
nt
98
,9
P
ro
-
ze
nt
Ir
an
, I
sl
am
is
ch
e
R
epu
bl
ik
3.
18
8
94
88
0
90
30
1.
33
0
19
4
41
2
15
8
34
,3
P
ro
-
ze
nt
41
,8
P
ro
-
ze
nt
U
ng
ek
lä
rt
1.
10
4
23
57
1
16
1
28
76
59
13
7
49
70
,9
P
ro
-
ze
nt
85
,3
P
ro
-
ze
nt
R
us
si
sc
he
Fö
de
ra
tio
n
3.
34
4
28
10
5
43
14
1.
10
1
40
3
1.
23
4
41
6
5,
7
Pr
oz
en
t
11
,2
P
ro
-
ze
nt
K
ol
um
bi
en
2.
23
5
0
2
4
6
1.
90
5
16
8
36
11
4
0,
5
Pr
oz
en
t
0,
6
Pr
oze
nt
Er
itr
ea
1.
91
3
31
1.
12
9
26
3
50
28
1
15
89
55
77
,0
P
ro
-
ze
nt
83
,3
P
ro
-
ze
nt
G
ui
ne
a
90
5
11
7
24
6
50
33
17
3
14
22
7
45
49
,3
P
ro
-
ze
nt
70
,5
P
ro
-
ze
nt
Ve
ne
zu
el
a
1.
84
1
17
16
40
32
0
99
4
36
2
32
60
21
,3
P
ro
-
ze
nt
22
,5
P
ro
-
ze
nt
G
eo
rg
ie
n
2.
42
8
0
1
2
8
33
1.
90
0
35
3
13
1
0,
5
Pr
oz
en
t
0,
6
Pr
oze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
24
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
f fe
ns
.
un
be
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
oh
ne
B
erü
ck
si
ch
-
tig
un
g
fo
rm
el
le
r
En
tsc
he
idu
ng
en
N
ig
er
ia
1.
35
3
14
50
11
11
6
50
2
68
43
7
15
5
14
,1
P
ro
-
ze
nt
25
,1
P
ro
-
ze
nt
A
lg
er
ie
n
29
5
0
3
10
4
10
9
72
67
30
5,
8
Pr
oz
en
t
8,
6
Pr
oze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
24
(A
lte
r:
0
b
is
1
7
Ja
hr
e)
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bs
at
z
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r S
ch
ut
z
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
o
hn
e
B
er
üc
ks
ic
ht
igu
ng
fo
rm
el
le
r
En
ts
ch
ei
du
nge
n
G
es
am
t
38
.1
08
64
9
9.
98
2
7.
13
4
79
7
7.
42
0
5.
15
4
5.
16
6
1.
80
6
48
,7
P
ro
ze
nt
59
,6
P
ro
ze
nt
Sy
rie
n,
A
ra
bi
-
sc
he
R
epu
bl
ik
10
.2
14
28
2.
88
3
6.
06
6
27
2
0
1.
09
1
11
7
88
,2
P
ro
-
ze
nt
10
0,
0
Pr
oz
en
t
A
fg
ha
-
ni
st
an
4.
14
2
12
7
2.
97
4
31
3
24
0
9
1
41
1
67
88
,2
P
ro
-
ze
nt
99
,7
P
ro
ze
nt
Tü
rk
ei
6.
33
8
38
60
5
88
15
3.
34
7
1.
00
4
67
8
56
3
11
,8
P
ro
-
ze
nt
14
,6
P
ro
ze
nt
Ir
ak
2.
17
6
2
70
0
14
0
11
6
71
8
14
3
25
0
10
7
44
,0
P
ro
-
ze
nt
52
,7
P
ro
ze
nt
So
m
al
ia
1.
00
4
15
8
68
7
15
42
2
0
69
31
89
,8
P
ro
-
ze
nt
99
,8
P
ro
ze
nt
Ir
an
, I
sla
m
is
ch
e
R
ep
ub
lik
82
2
22
27
6
28
9
31
3
52
92
30
40
,8
P
ro
-
ze
nt
47
,9
P
ro
ze
nt
U
ng
ekl
är
t
57
1
8
32
2
91
14
37
32
46
21
76
,2
P
ro
-
ze
nt
86
,3
P
ro
ze
nt
R
us
si
-
sc
he
F
öde
ra
tio
n
1.
43
2
11
54
26
7
50
6
18
0
47
4
17
4
6,
8
Pr
oz
en
t
12
,5
P
ro
ze
nt
K
ol
um
-
bi
en
53
6
0
1
2
2
47
3
31
6
21
0,
9
Pr
oz
en
t
1,
0
Pr
oz
en
t
Er
itr
ea
1.
16
2
21
88
6
16
8
20
28
0
9
30
94
,2
P
ro
-
ze
nt
97
,5
P
ro
ze
nt
G
ui
ne
a
32
9
11
4
14
8
7
0
11
1
33
15
81
,8
P
ro
-
ze
nt
95
,7
P
ro
ze
nt
Ve
ne
zu
-
el
a
50
5
7
3
19
93
24
8
10
6
8
21
24
,2
P
ro
-
ze
nt
25
,6
P
ro
ze
nt
G
eo
rg
ie
n
97
7
0
0
1
2
12
78
4
13
0
48
0,
3
Pr
oz
en
t
0,
4
Pr
oz
en
t
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
24
(A
lte
r:
0
b
is
1
7
Ja
hr
e)
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bs
at
z
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r S
ch
ut
z
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
o
hn
e
B
er
üc
ks
ic
ht
igu
ng
fo
rm
el
le
r
En
ts
ch
ei
du
nge
n
N
ig
er
ia
65
9
14
38
3
71
28
3
16
14
4
90
19
,1
P
ro
-
ze
nt
29
,6
P
ro
ze
nt
A
lg
er
ie
n
84
0
0
6
1
28
17
19
13
8,
3
Pr
oz
en
t
13
,5
P
ro
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
24
(A
lte
r:
1
8
Ja
hr
e
un
d
äl
te
r)
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
e-
gr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
.
un
be
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
oh
ne
B
erü
ck
si
ch
-
tig
un
g
fo
rm
el
le
r
En
ts
ch
ei
-
du
ng
en
G
es
am
t
49
.8
52
56
4
6.
55
1
9.
19
7
1.
13
6
12
.2
56
7.
34
2
9.
57
4
3.
23
2
35
,0
P
ro
ze
nt
47
,1
P
ro
ze
nt
Sy
rie
n,
A
ra
bi
sc
he
R
ep
ub
lik
10
.5
45
17
20
2
8.
41
7
43
8
2
1.
65
9
19
7
82
,3
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
-
ze
nt
A
fg
ha
-
ni
st
an
4.
69
3
23
7
3.
49
9
42
80
1
2
73
5
97
82
,2
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
-
ze
nt
Tü
rk
ei
7.
80
2
52
75
8
49
13
3.
99
4
1.
16
2
99
7
77
7
11
,2
P
ro
-
ze
nt
14
,5
P
ro
-
ze
nt
Ir
ak
1.
96
7
4
86
59
13
3
93
1
18
4
40
5
16
5
14
,3
P
ro
-
ze
nt
20
,2
P
ro
-
ze
nt
So
m
al
ia
1.
09
4
15
41
7
45
26
3
15
1
29
4
44
67
,6
P
ro
-
ze
nt
97
,9
P
ro
-
ze
nt
Ir
an
, I
sl
am
is
ch
e
R
epu
bl
ik
2.
36
6
72
60
4
62
21
1.
01
7
14
2
32
0
12
8
32
,1
P
ro
-
ze
nt
39
,6
P
ro
-
ze
nt
G
ui
ne
a
57
6
3
98
43
33
16
2
13
19
4
30
30
,7
P
ro
-
ze
nt
50
,3
P
ro
-
ze
nt
U
ng
ek
lä
rt
53
3
15
24
9
70
14
39
27
91
28
65
,3
P
ro
-
ze
nt
84
,1
P
ro
-
ze
nt
K
ol
um
bi
en
1.
69
9
0
1
2
4
1.
43
2
13
7
30
93
0,
4
Pr
oz
en
t
0,
4
Pr
oze
nt
R
us
si
sc
he
Fö
de
ra
tio
n
1.
91
2
17
51
17
7
59
5
22
3
76
0
24
2
4,
8
Pr
oz
en
t
10
,1
P
ro
-
ze
nt
Er
itr
ea
75
1
10
24
3
95
30
25
3
15
80
25
50
,3
P
ro
-
ze
nt
58
,5
P
ro
-
ze
nt
N
ig
er
ia
69
4
0
12
8
45
21
9
52
29
3
65
9,
4
Pr
oz
en
t
19
,3
P
ro
-
ze
nt
A
lg
er
ie
n
21
1
0
3
4
3
81
55
48
17
4,
7
Pr
oz
en
t
6,
8
Pr
oze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
24
(A
lte
r:
1
8
Ja
hr
e
un
d
äl
te
r)
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
e-
gr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
.
un
be
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
oh
ne
B
erü
ck
si
ch
-
tig
un
g
fo
rm
el
le
r
En
ts
ch
ei
-
du
ng
en
G
eo
rg
ie
n
1.
45
1
0
1
1
6
21
1.
11
6
22
3
83
0,
6
Pr
oz
en
t
0,
7
Pr
oze
nt
Ve
ne
zu
el
a
1.
33
6
10
13
21
22
7
74
6
25
6
24
39
20
,3
P
ro
-
ze
nt
21
,3
P
ro
-
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
25
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
.
un
be
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
oh
ne
B
erü
ck
si
ch
-
tig
un
g
fo
rm
el
le
r
En
ts
ch
ei
-
du
ng
en
G
es
am
t
11
1.
34
2
3.
15
8
38
.1
41
2.
14
9
2.
31
2
30
.9
85
12
.1
46
16
.5
40
5.
91
1
41
,1
P
ro
ze
nt
51
,5
P
ro
ze
nt
A
fg
ha
-
ni
st
an
35
.1
73
1.
88
6
30
.0
81
96
80
16
4
2.
65
6
35
4
91
,4
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
-
ze
nt
Sy
rie
n,
A
ra
bi
sc
he
R
ep
ub
lik
4.
89
6
2
73
12
2
40
31
6
15
3.
18
5
1.
14
3
4,
8
Pr
oz
en
t
41
,7
P
ro
-
ze
nt
Tü
rk
ei
18
.6
98
86
1.
63
7
16
1
29
11
.0
41
3.
36
4
1.
15
4
1.
22
6
10
,2
P
ro
-
ze
nt
11
,7
P
ro
-
ze
nt
So
m
al
ia
4.
28
8
40
2
1.
74
9
16
1
66
2
13
3
11
1.
00
8
16
2
69
,4
P
ro
-
ze
nt
95
,4
P
ro
-
ze
nt
Ir
ak
5.
56
8
20
71
5
13
1
34
7
2.
36
4
46
5
1.
27
9
24
7
21
,8
P
ro
-
ze
nt
30
,0
P
ro
-
ze
nt
R
us
si
sc
he
Fö
de
ra
tio
n
4.
64
6
30
11
2
83
23
2.
26
8
67
2
1.
09
2
36
6
5,
3
Pr
oz
en
t
7,
8
Pr
oze
nt
Er
itr
ea
2.
28
3
41
1.
12
0
43
3
69
36
2
17
17
5
66
72
,8
P
ro
-
ze
nt
81
,4
P
ro
-
ze
nt
Ir
an
, I
sl
am
is
ch
e
R
epu
bl
ik
4.
54
0
76
92
4
12
9
53
2.
49
1
28
2
43
4
15
1
26
,0
P
ro
-
ze
nt
29
,9
P
ro
-
ze
nt
G
ui
ne
a
1.
76
3
24
8
45
1
11
2
76
52
4
41
24
3
68
50
,3
P
ro
-
ze
nt
61
,1
P
ro
-
ze
nt
V
ie
tn
am
1.
11
5
0
2
1
1
8
80
9
8
28
6
0,
4
Pr
oz
en
t
0,
5
Pr
oze
nt
Ve
ne
zu
el
a
1.
85
9
18
32
26
15
7
1.
09
8
46
4
35
29
12
,5
P
ro
-
ze
nt
13
,0
P
ro
-
ze
nt
U
ng
ek
lä
rt
80
4
3
10
1
97
16
15
6
63
25
9
10
9
27
,0
P
ro
-
ze
nt
49
,8
P
ro
-
ze
nt
A
lg
er
ie
n
25
0
2
7
2
6
83
55
82
13
6,
8
Pr
oz
en
t
11
,0
P
ro
-
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
25
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
.
un
be
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
oh
ne
B
erü
ck
si
ch
-
tig
un
g
fo
rm
el
le
r
En
ts
ch
ei
-
du
ng
en
G
eo
rg
ie
n
1.
06
6
2
2
1
6
5
76
0
25
2
38
1,
0
Pr
oz
en
t
1,
4
Pr
oze
nt
C
hi
na
92
6
21
79
1
2
24
6
27
5
17
7
12
5
11
,1
P
ro
-
ze
nt
16
,5
P
ro
-
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
25
(A
lte
r:
0
b
is
1
7
Ja
hr
e)
En
ts
ch
ei
du
nge
n
ge
sa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bs
at
z
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
di
-
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
qu
ot
e
Q
uo
te
o
hn
e
B
er
üc
ks
ic
ht
igu
ng
fo
rm
el
-
le
r E
nt
sc
he
idu
ng
en
G
es
am
t
43
.5
95
2.
13
7
17
.9
06
97
2
68
1
10
.8
63
4.
38
5
4.
51
8
2.
13
3
49
,8
P
ro
ze
nt
58
,7
P
ro
ze
nt
A
fg
ha
-
ni
st
an
15
.4
30
1.
23
4
13
.4
12
90
60
10
2
47
5
14
7
95
,9
P
ro
-
ze
nt
99
,9
P
ro
ze
nt
Sy
rie
n,
A
ra
bi
sc
he
R
ep
ub
lik
1.
78
8
2
62
82
11
87
3
1.
06
5
47
6
8,
8
Pr
oz
en
t
63
,6
P
ro
ze
nt
Tü
rk
ei
8.
11
0
35
73
3
68
12
4.
77
1
1.
50
0
49
0
50
1
10
,5
P
ro
-
ze
nt
11
,9
P
ro
ze
nt
So
m
al
ia
1.
60
7
36
7
94
2
43
65
3
0
12
3
64
88
,2
P
ro
-
ze
nt
99
,8
P
ro
ze
nt
V
ie
tn
am
27
0
1
0
0
1
17
0
8
3,
7
Pr
oz
en
t
5,
3
Pr
oz
en
t
Ir
ak
2.
42
6
9
59
2
94
13
6
1.
04
0
19
4
25
5
10
6
34
,3
P
ro
-
ze
nt
40
,2
P
ro
ze
nt
R
us
si
sc
he
Fö
de
ra
tio
n
1.
95
2
7
53
42
6
1.
01
7
28
0
41
4
13
3
5,
5
Pr
oz
en
t
7,
7
Pr
oz
en
t
Er
itr
ea
1.
30
3
30
94
2
22
5
21
30
0
15
40
93
,5
P
ro
-
ze
nt
97
,6
P
ro
ze
nt
Ir
an
, I
sl
am
is
ch
e
R
ep
ub
lik
92
4
7
25
6
32
9
47
2
49
72
27
32
,9
P
ro
-
ze
nt
36
,8
P
ro
ze
nt
G
ui
ne
a
60
3
23
8
26
0
12
8
28
0
39
18
85
,9
P
ro
-
ze
nt
94
,9
P
ro
ze
nt
Ve
ne
zu
el
a
46
9
8
14
10
38
25
7
12
5
10
7
14
,9
P
ro
-
ze
nt
15
,5
P
ro
ze
nt
U
ng
ek
lä
rt
31
4
1
72
50
8
61
26
52
44
41
,7
P
ro
-
ze
nt
60
,1
P
ro
ze
nt
A
lg
er
ie
n
87
0
2
1
2
31
18
31
2
5,
7
Pr
oz
en
t
9,
3
Pr
oz
en
t
G
eo
rg
ie
n
40
9
0
2
1
3
1
28
8
99
15
1,
5
Pr
oz
en
t
2,
0
Pr
oz
en
t
C
hi
na
94
6
28
0
0
36
8
16
0
36
,2
P
ro
-
ze
nt
43
,6
P
ro
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
25
(A
lte
r:
1
8
Ja
hr
e
un
d
äl
te
r)
En
ts
ch
ei
-
du
ng
en
g
esa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r .
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
-
di
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
o
hn
e
B
er
üc
ks
ic
ht
igu
ng
fo
rm
el
-
le
r E
nt
sc
he
idu
ng
en
G
es
am
t
67
.7
47
1.
02
1
20
.2
35
1.
17
7
1.
63
1
20
.1
22
7.
76
1
12
.0
22
3.
77
8
35
,5
P
ro
-
ze
nt
46
,3
P
ro
ze
nt
A
fg
ha
-
ni
st
an
19
.7
43
65
2
16
.6
69
6
20
6
2
2.
18
1
20
7
87
,9
P
ro
-
ze
nt
10
0,
0
Pr
oz
en
t
Sy
rie
n,
A
ra
bi
sc
he
R
ep
ub
lik
3.
10
8
0
11
40
29
22
9
12
2.
12
0
66
7
2,
6
Pr
oze
nt
24
,9
P
ro
ze
nt
Tü
rk
ei
10
.5
88
51
90
4
93
17
6.
27
0
1.
86
4
66
4
72
5
10
,1
P
ro
-
ze
nt
11
,6
P
ro
ze
nt
So
m
al
ia
2.
68
1
35
80
7
11
8
59
7
13
0
11
88
5
98
58
,1
P
ro
-
ze
nt
91
,7
P
ro
ze
nt
Ir
ak
3.
14
2
11
12
3
37
21
1
1.
32
4
27
1
1.
02
4
14
1
12
,2
P
ro
-
ze
nt
19
,3
P
ro
ze
nt
G
ui
ne
a
1.
16
0
10
19
1
10
0
68
49
6
41
20
4
50
31
,8
P
ro
-
ze
nt
40
,7
P
ro
ze
nt
Er
itr
ea
98
0
11
17
8
20
8
48
33
2
17
16
0
26
45
,4
P
ro
-
ze
nt
56
,0
P
ro
ze
nt
R
us
si
sc
he
Fö
de
ra
tio
n
2.
69
4
23
59
41
17
1.
25
1
39
2
67
8
23
3
5,
2
Pr
oze
nt
7,
9
Pr
oz
en
t
V
ie
tn
am
1.
08
8
0
1
1
1
7
79
2
8
27
8
0,
3
Pr
oze
nt
0,
4
Pr
oz
en
t
A
lg
er
ie
n
16
3
2
5
1
4
52
37
51
11
7,
4
Pr
oze
nt
11
,9
P
ro
ze
nt
Ir
an
, I
sl
am
is
ch
e
R
epu
bl
ik
3.
61
6
69
66
8
97
44
2.
01
9
23
3
36
2
12
4
24
,3
P
ro
-
ze
nt
28
,1
P
ro
ze
nt
Ve
ne
zu
el
a
1.
39
0
10
18
16
11
9
84
1
33
9
25
22
11
,7
P
ro
-
ze
nt
12
,1
P
ro
ze
nt
U
ng
ek
lä
rt
49
0
2
29
47
8
95
37
20
7
65
17
,6
P
ro
-
ze
nt
39
,4
P
ro
ze
nt
E
nt
sc
he
id
un
ge
n
üb
er
A
sy
la
nt
rä
ge
v
on
w
ei
bl
ic
he
n
A
nt
ra
gs
te
lle
nd
en
im
J
ah
r
20
25
(A
lte
r:
1
8
Ja
hr
e
un
d
äl
te
r)
En
ts
ch
ei
-
du
ng
en
g
esa
m
t
A
sy
lb
er
ec
ht
igu
ng
A
rt.
1
6a
G
G
Fl
üc
ht
lin
gs
-
sc
hu
tz
§
3
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
Su
bs
id
iä
-
re
r
Sc
hu
tz
§
4
A
bsa
tz
1
A
sy
lG
A
bs
ch
ie
bu
ng
sve
rb
ot
§
6
0
A
bsä
tz
e
5
un
d
7
A
uf
en
th
G
A
bl
eh
-
nu
ng
en
(u
nb
egr
ün
-
de
t)
A
bl
eh
nu
nge
n
(o
ffe
ns
. u
nbe
gr
.)
U
nz
ul
äs
-
si
g
§
29
A
bs
at
z
1
N
r.
1,
2
,
3,
4
, 5
A
sy
lG
So
ns
t.
V e
rf
ah
-
re
ns
er
le
-
di
gu
ng
en
G
es
am
tsc
hu
tz
-
qu
ot
e
Q
uo
te
o
hn
e
B
er
üc
ks
ic
ht
igu
ng
fo
rm
el
-
le
r E
nt
sc
he
idu
ng
en
G
eo
rg
ie
n
65
7
2
0
0
3
4
47
2
15
3
23
0,
8
Pr
oze
nt
1,
0
Pr
oz
en
t
C
hi
na
83
2
15
51
1
2
21
0
26
7
16
1
12
5
8,
3
Pr
oze
nt
12
,6
P
ro
ze
nt
3. Wie viele Frauen haben 2023, 2024 und 2025 einen Schutzstatus im
Rahmen des Familienasyls erhalten (bitte nach Jahren und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern aufschlüsseln und zwischen Asylberechtigung,
Flüchtlingseigenschaft und subsidiärem Schutz differenzieren), wie viele dieser
Frauen waren unter 18 Jahren, und wie viele über 18 Jahre alt?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
2023 Familienasyl nach
Artikel 16a GG
Internationaler Schutz
für
Familienangehörige nach
§ 26 Absatz 5 i. V. m. § 3
AsylG
Internationaler Schutz
für
Familienangehörige nach
§ 26 Absatz 5 i. V. m. § 4
AsylG
Gesamt unter
18 über 18 Gesamt unter
18 über 18 Gesamt unter
18 über 18
Herkunftsländer gesamt 299 212 87 10.625 9.610 1.015 3.434 3.121 313
Darunter:
Syrien, Arabische
Republik
41 34 7 4.634 4.477 157 2.609 2.397 212
Türkei 58 39 19 513 392 121 59 50 9
Afghanistan 54 45 9 1.825 1.661 164 116 107 9
Irak 4 3 1 891 867 24 176 162 14
Iran, Islamische Republik 14 9 5 283 205 78 18 12 6
Georgien 0 0 0 1 1 0 0 0 0
Russische Föderation 13 8 5 44 30 14 32 24 8
Somalia 2 2 0 327 263 64 19 13 6
Eritrea 57 38 19 1.349 1.054 295 198 170 28
Ungeklärt 7 6 1 360 343 17 82 77 5
Venezuela 3 1 2 1 1 0 3 3 0
Guinea 2 0 2 63 44 19 2 2 0
Kolumbien 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Nordmazedonien 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Pakistan 1 1 0 54 45 9 0 0 0
2024 Familienasyl nach
Artikel 16a GG
Internationaler Schutz für
Familienangehörige nach
§ 26 Absatz 5 i. V. m. § 3
AsylG
Internationaler Schutz für
Familienangehörige nach
§ 26 Absatz 5 i. V. m. § 4
AsylG
Gesamt unter
18 über 18 Gesamt unter
18 über 18 Gesamt unter
18 über 18
Herkunftsländer gesamt 243 180 63 8.395 7.512 883 3.534 3.161 373
darunter:
Syrien, Arabische
Republik
30 27 3 2.943 2.838 105 2.718 2.465 253
Afghanistan 49 44 5 1.626 1.551 75 94 93 1
Türkei 42 29 13 564 409 155 86 77 9
Irak 1 1 0 693 677 16 140 124 16
Somalia 2 0 2 387 308 79 18 12 6
Iran, Islamische Republik 19 17 2 281 201 80 22 15 7
Ungeklärt 5 4 1 286 278 8 70 65 5
Russische Föderation 10 8 2 54 38 16 20 17 3
Kolumbien 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Eritrea 29 20 9 1.121 882 239 202 164 38
Guinea 4 1 3 90 60 30 4 4 0
Venezuela 7 4 3 2 1 1 11 8 3
2024 Familienasyl nach
Artikel 16a GG
Internationaler Schutz für
Familienangehörige nach
§ 26 Absatz 5 i. V. m. § 3
AsylG
Internationaler Schutz für
Familienangehörige nach
§ 26 Absatz 5 i. V. m. § 4
AsylG
Gesamt unter
18 über 18 Gesamt unter
18 über 18 Gesamt unter
18 über 18
Georgien 0 0 0 1 0 1 0 0 0
Nigeria 0 0 0 28 26 2 2 2 0
Algerien 0 0 0 0 0 0 5 4 1
2025 Familienasyl nach
Artikel 16a GG
Internationaler Schutz für
Familienangehörige nach
§ 26 Absatz 5 i. V. m. § 3
AsylG
Internationaler Schutz für
Familienangehörige nach
§ 26 Absatz 5 i. V. m. § 4
AsylG
Gesamt unter
18 über 18 Gesamt unter
18 über 18 Gesamt unter
18 über 18
Herkunftsländer gesamt 248 188 60 8.624 7.722 902 780 658 122
darunter:
Afghanistan 83 81 2 4.612 4.526 86 22 22 0
Syrien, Arabische
Republik
2 2 0 71 61 10 119 82 37
Türkei 36 28 8 807 569 238 56 48 8
Somalia 12 5 7 487 384 103 39 26 13
Irak 4 4 0 584 557 27 91 86 5
Russische Föderation 7 6 1 60 45 15 29 19 10
Eritrea 37 29 8 1.104 932 172 241 220 21
Iran, Islamische Republik 7 4 3 253 185 68 19 14 5
Guinea 9 1 8 134 83 51 2 1 1
Vietnam 0 0 0 2 1 1 0 0 0
Venezuela 4 3 1 20 11 9 3 3 0
Ungeklärt 0 0 0 39 38 1 19 17 2
Algerien 0 0 0 3 2 1 1 1 0
Georgien 0 0 0 2 2 0 1 1 0
China 6 4 2 12 11 1 0 0 0
4. Welchen Anteil machte der Familienschutz 2023, 2024 und 2025
gemessen an allen als asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär schutzberechtigt
anerkannten Frauen aus (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern
aufschlüsseln)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Jahr 2023
Anteil Familienschutz an allen als
asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär
schutzberechtigt anerkannten Frauen (in Prozent)
Herkunftsländer gesamt 40,3
darunter
Syrien, Arabische Republik 40,6
Türkei 52,0
Afghanistan 22,7
Irak 86,1
Iran, Islamische Republik 34,3
Georgien 14,3
Russische Föderation 45,2
Jahr 2023
Anteil Familienschutz an allen als
asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär
schutzberechtigt anerkannten Frauen (in Prozent)
Somalia 26,5
Eritrea 96,4
Ungeklärt 53,3
Venezuela 17,9
Guinea 21,2
Kolumbien 0,0
Nordmazedonien 0,0
Pakistan 62,5
Jahr 2024
Anteil Familienschutz an allen als
asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär
schutzberechtigt anerkannten Frauen (in Prozent)
Herkunftsländer gesamt 35,7
darunter
Syrien, Arabische Republik 32,3
Afghanistan 24,6
Türkei 43,5
Irak 84,2
Somalia 30,4
Iran, Islamische Republik 30,3
Ungeklärt 47,8
Russische Föderation 47,7
Kolumbien 0,0
Eritrea 95,0
Guinea 23,7
Venezuela 27,4
Georgien 33,3
Nigeria 40,0
Algerien 38,5
Jahr 2025
Anteil Familienschutz an allen als
asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär
schutzberechtigt anerkannten Frauen (in
Prozent)
Herkunftsländer gesamt 22,2
darunter
Afghanistan 14,7
Syrien, Arabische Republik 97,5
Türkei 47,7
Somalia 23,3
Irak 78,4
Russische Föderation 42,7
Eritrea 86,7
Iran, Islamische Republik 24,7
Guinea 17,9
Vietnam 66,7
Venezuela 35,5
Ungeklärt 28,9
Algerien 36,4
Georgien 60,0
China 17,8
5. Wie viele Frauen wurden 2023, 2024 und 2025 wegen
geschlechtsspezifischer Verfolgung beim BAMF als Flüchtlinge anerkannt (bitte nach
Jahren, Alter – unter 18, über 18 und Summe – und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern aufschlüsseln und zwischen Verfolgung durch staatliche und
nichtstaatliche Akteure differenzieren), und wie hoch war in dem
genannten Zeitraum der Anteil geschlechtsspezifischer Verfolgung bei GFK-
Anerkennungen (GFK = Genfer Flüchtlingskonvention) von weiblichen
Asylsuchenden (bitte wie in der ersten Teilfrage differenzieren)?
Die Angaben zum ersten Teil der Fragestellung können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden.
Jahr 2023
Als Flüchtling anerkannte weibliche Antragstellende aufgrund
geschlechtsspezifischer Verfolgung
Gesamt Staatliche
Verfolgung
Nichtstaatliche
Verfolgung
Keine Prüfung
erfolgt/
Sonstige
Herkunftsländer gesamt
4.790 2.636 1.970 184
Alter (in
Jahren)
0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+
Gesamt 1.719 3.071 777 1.859 866 1.104 76 108
darunter:
Syrien,
Arabische Republik
4 23 3 15 0 7 1 1
Türkei 26 81 21 52 4 28 1 1
Afghanistan 906 2.275 671 1.590 213 630 22 55
Irak 18 48 1 1 17 43 0 4
Iran,
Islamische Republik
16 130 14 112 1 14 1 4
Georgien 1 1 1 1 0 0 0 0
Russische
Föderation
13 22 11 18 2 4 0 0
Somalia 483 318 24 14 421 272 38 32
Eritrea 7 4 0 2 7 1 0 1
Ungeklärt 9 26 7 14 2 7 0 5
Venezuela 0 3 0 0 0 2 0 1
Guinea 93 45 12 6 77 38 4 1
Kolumbien 0 0 0 0 0 0 0 0
Nordmazedonien
0 0 0 0 0 0 0 0
Pakistan 0 7 0 1 0 6 0 0
Jahr 2024
Als Flüchtling anerkannte weibliche Antragstellende
aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung
Gesamt Staatliche
Verfolgung
Nichtstaatliche
Verfolgung
Keine Prüfung
erfolgt/
Sonstige
Herkunftsländer gesamt
4.299 2.387 1.694 218
Alter (in
Jahren)
0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+
Gesamt 1.474 2.825 668 1.719 726 968 80 138
darunter:
Syrien,
Arabische Republik
8 38 1 15 7 20 0 3
Jahr 2024
Als Flüchtling anerkannte weibliche Antragstellende
aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung
Gesamt Staatliche
Verfolgung
Nichtstaatliche
Verfolgung
Keine Prüfung
erfolgt/
Sonstige
Afghanistan 801 1.899 595 1.416 179 412 27 71
Türkei 34 103 29 64 5 36 0 3
Irak 14 56 0 7 12 44 2 5
Somalia 371 322 23 21 316 274 32 27
Iran, Islamische
Republik
11 134 8 104 3 24 0 6
Ungeklärt 4 30 3 18 1 7 0 5
Russische
Föderation
3 16 0 11 3 5 0 0
Kolumbien 1 1 0 0 1 1 0 0
Eritrea 0 0 0 0 0 0 0 0
Guinea 79 64 2 4 68 53 9 7
Venezuela 0 3 0 2 0 1 0 0
Georgien 0 0 0 0 0 0 0 0
Nigeria 11 9 0 4 11 5 0 0
Algerien 0 3 0 0 0 3 0 0
Jahr 2025
Als Flüchtling anerkannte weibliche Antragstellende aufgrund
geschlechtsspezifischer Verfolgung
Gesamt Staatliche
Verfolgung
Nichtstaatliche
Verfolgung
Keine
Prüfung erfolgt/
Sonstige
Herkunftsländer
gesamt
22.533 17.443 4.542 548
Alter (in
Jahren)
0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+
Gesamt 7.934 14.599 5.928 11.515 1.781 2.761 225 323
darunter:
Afghanistan 6.947 13.109 5.759 10.997 1.030 1.843 158 269
Syrien,
Arabische
Republik
1 1 1 1 0 0 0 0
Türkei 23 97 18 75 5 22 0 0
Somalia 540 666 70 82 432 550 38 34
Irak 19 74 4 14 15 59 0 1
Russische
Föderation
5 17 2 9 3 8 0 0
Eritrea 3 1 0 1 3 0 0 0
Iran,
Islamische
Republik
22 220 16 185 5 33 1 2
Guinea 167 129 25 20 131 105 11 4
Vietnam 0 0 0 0 0 0 0 0
Venezuela 1 2 0 2 1 0 0 0
Ungeklärt 12 4 9 3 2 1 1 0
Algerien 0 4 0 2 0 2 0 0
Georgien 0 0 0 0 0 0 0 0
China 5 11 5 11 0 0 0 0
Die Angaben zum zweiten Teil der Fragestellung können den nachfolgenden
Tabellen entnommen werden:
Jahr 2023
Anteil geschlechtsspezifischer Verfolgung bei Anerkennung nach Genfer Flüchtlingskonvention
(§ 3 Absatz 1 Asylgesetz) von weiblichen Antragstellenden
Anerkennung nach
§ 3 I
AsylG.-
Frauen
Anteil
geschlechtsspez. Verfolgung
Davon:
Anteil Staatliche
Verfolgung
Anteil
Nichtstaatliche
Verfolgung
Anteil
Keine Prüfung
erfolgt/Sonstige
Herkunftsländer
gesamt
19.770 24,2 Prozent 13,3 Prozent 10,0 Prozent 0,9 Prozent
Alter (in
Jahren)
0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+
Gesamt 19.770 8,7
Prozent
15,5
Prozent
3,9
Prozent
9,4
Prozent
4,4
Prozent
5,6
Prozent
0,4
Prozent
0,5
Prozent
darunter:
Syrien,
Arabische
Republik
4.800 0,1
Prozent
0,5
Prozent
0,1
Prozent
0,3
Prozent
0,0
Prozent
0,1
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Türkei 997 2,6
Prozent
8,1
Prozent
2,1
Prozent
5,2
Prozent
0,4
Prozent
2,8
Prozent
0,1
Prozent
0,1
Prozent
Afghanistan 8.041 11,3
Prozent
28,3
Prozent
8,3
Prozent
19,8
Prozent
2,6
Prozent
7,8
Prozent
0,3
Prozent
0,7
Prozent
Irak 995 1,8
Prozent
4,8
Prozent
0,1
Prozent
0,1
Prozent
1,7
Prozent
4,3
Prozent
0,0
Prozent
0,4
Prozent
Iran,
Islamische
Republik
758 2,1
Prozent
17,2
Prozent
1,8
Prozent
14,8
Prozent
0,1
Prozent
1,8
Prozent
0,1
Prozent
0,5
Prozent
Georgien 6 16,7
Prozent
16,7
Prozent
16,7
Prozent
16,7
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Russische
Föderation
101 12,9
Prozent
21,8
Prozent
10,9
Prozent
17,8
Prozent
2,0
Prozent
4,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Somalia 1.168 41,4
Prozent
27,2
Prozent
2,1
Prozent
1,2
Prozent
36,0
Prozent
23,3
Prozent
3,3
Prozent
2,7
Prozent
Eritrea 1.371 0,5
Prozent
0,3
Prozent
0,0
Prozent
0,1
Prozent
0,5
Prozent
0,1
Prozent
0,0
Prozent
0,1
Prozent
Ungeklärt 649 1,4
Prozent
4,0
Prozent
1,1
Prozent
2,2
Prozent
0,3
Prozent
1,1
Prozent
0,0
Prozent
0,8
Prozent
Venezuela 7 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Guinea 205 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Kolumbien 0 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Nordmazedonien
0 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Pakistan 79 0,0
Prozent
8,9
Prozent
0,0
Prozent
1,3
Prozent
0,0
Prozent
7,6
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Jahr 2024
Anteil geschlechtsspezifischer Verfolgung bei Anerkennung nach Genfer
Flüchtlingskonvention (§ 3 Absatz 1 Asylgesetz) von weiblichen Antragstellenden
Anerkennung nach
§ 3 I
AsylG.-
Frauen
Anteil
geschlechtsspez. Verfolgung
Davon:
Anteil Staatliche
Verfolgung
Anteil
Nichtstaatliche
Verfolgung
Anteil
Keine Prüfung
erfolgt/Sonstige
Herkunftsländer
gesamt
16.533 26,0 Prozent 14,4 Prozent 10,2 Prozent 1,3 Prozent
Alter (in
Jahren)
0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+
Gesamt 16.533 8,9
Prozent
17,1 Pro
zent
4,0
Prozent
10,4 Pro
zent
4,4
Prozent
5,9
Prozent
0,5
Prozent
0,8
Prozent
darunter:
Syrien,
Arabische Republik
3.085 0,3
Prozent
1,2
Prozent
0,0
Prozent
0,5
Prozent
0,2
Prozent
0,6
Prozent
0,0
Prozent
0,1
Prozent
Afghanistan 6.473 12,4 Pro
zent
29,3 Pro
zent
9,2
Prozent
21,9 Pro
zent
2,8
Prozent
6,4
Prozent
0,4
Prozent
1,1
Prozent
Türkei 1.363 2,5
Prozent
7,6
Prozent
2,1
Prozent
4,7
Prozent
0,4
Prozent
2,6
Prozent
0,0
Prozent
0,2
Prozent
Irak 786 1,8
Prozent
7,1
Prozent
0,0
Prozent
0,9
Prozent
1,5
Prozent
5,6
Prozent
0,3
Prozent
0,6
Prozent
Somalia 1.104 33,6 Pro
zent
29,2 Pro
zent
2,1
Prozent
1,9
Prozent
28,6 Pro
zent
24,8 Pro
zent
2,9
Prozent
2,4
Prozent
Iran, Islamische
Republik
880 1,3
Prozent
15,2 Pro
zent
0,9
Prozent
11,8 Pro
zent
0,3
Prozent
2,7
Prozent
0,0
Prozent
0,7
Prozent
Ungeklärt 571 0,7
Prozent
5,3
Prozent
0,5
Prozent
3,2
Prozent
0,2
Prozent
1,2
Prozent
0,0
Prozent
0,9
Prozent
Russische
Föderation
105 2,9
Prozent
15,2 Pro
zent
0,0
Prozent
10,5 Pro
zent
2,9
Prozent
4,8
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Kolumbien 2 50,0 Pro
zent
50,0 Pro
zent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
50,0 Pro
zent
50,0 Pro
zent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Eritrea 1.129 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Guinea 246 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Venezuela 16 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Georgien 1 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Nigeria 50 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Algerien 3 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Jahr 2025
Anteil geschlechtsspezifischer Verfolgung bei Anerkennung nach Genfer Flüchtlingskonvention
(§ 3 Absatz 1 Asylgesetz) von weiblichen Antragstellenden
Anerkennung nach
§ 3 I
AsylG.-
Frauen
Anteil
geschlechtsspez. Verfolgung
Davon:
Anteil Staatliche
Verfolgung
Anteil
Nichtstaatliche
Verfolgung
Anteil
Keine Prüfung
erfolgt/Sonstige
Herkunftsländer
gesamt
38.141 59,1 Prozent 45,7 Prozent 11,9 Prozent 1,4 Prozent
Alter (in
Jahren)
0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+
Gesamt 38.141 20,8
Prozent
38,3
Prozent
15,5
Prozent
30,2
Prozent
4,7
Prozent
7,2
Prozent
0,6
Prozent
0,8
Prozent
darunter:
Afghanistan
30.081 23,1
Prozent
43,6
Prozent
19,1
Prozent
36,6
Prozent
3,4
Prozent
6,1
Prozent
0,5
Prozent
0,9
Prozent
Syrien,
Arabische
Republik
73 1,4
Prozent
1,4
Prozent
1,4
Prozent
1,4
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Türkei 1.637 1,4
Prozent
5,9
Prozent
1,1
Prozent
4,6
Prozent
0,3
Prozent
1,3
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Somalia 1.749 30,9
Prozent
38,1
Prozent
4,0
Prozent
4,7
Prozent
24,7
Prozent
31,4
Prozent
2,2
Prozent
1,9
Prozent
Irak 715 2,7
Prozent
10,3
Prozent
0,6
Prozent
2,0
Prozent
2,1
Prozent
8,3
Prozent
0,0
Prozent
0,1
Prozent
Russische
Föderation
112 4,5
Prozent
15,2
Prozent
1,8
Prozent
8,0
Prozent
2,7
Prozent
7,1
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Eritrea 1.120 0,3
Prozent
0,1
Prozent
0,0
Prozent
0,1
Prozent
0,3
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Iran,
Islamische
Republik
924 2,4
Prozent
23,8
Prozent
1,7
Prozent
20,0
Prozent
0,5
Prozent
3,6
Prozent
0,1
Prozent
0,2
Prozent
Guinea 451 37,0
Prozent
28,6
Prozent
5,5
Prozent
4,4
Prozent
29,0
Prozent
23,3
Prozent
2,4
Prozent
0,9
Prozent
Vietnam 2 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Venezuela 32 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Ungeklärt 101 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Algerien 7 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
Georgien 2 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
China 79 0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
0,0
Prozent
6. Wie hoch war 2023, 2024 und 2025 der Anteil weiblicher Asylsuchender
an der Gesamtzahl aller als geschlechtsspezifisch verfolgt anerkannten
Menschen (bitte auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern
aufschlüsseln)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
2023
Anteil weiblicher Asylsuchender an
allen als geschlechtsspezifisch
verfolgt Anerkannten (in Prozent)
Herkunftsländer gesamt 76,3
darunter:
Syrien, Arabische Republik 17,4
Türkei 39,2
Afghanistan 84,5
Irak 40,5
Iran, Islamische Republik 50,7
Georgien 66,7
Russische Föderation 37,2
Somalia 98,2
Eritrea 91,7
Ungeklärt 46,1
Venezuela 30,0
Guinea 95,8
Kolumbien 0,0
Nordmazedonien 0,0
Pakistan 17,9
2024
Anteil weiblicher Asylsuchender an
allen als geschlechtsspezifisch
verfolgt Anerkannten (in Prozent)
Herkunftsländer gesamt 73,0
darunter:
Syrien, Arabische Republik 27,1
Afghanistan 85,6
Türkei 34,3
Irak 38,9
Somalia 97,2
Iran, Islamische Republik 45,2
Ungeklärt 34,7
Russische Föderation 29,7
Kolumbien 66,7
Eritrea 0,0
Guinea 94,1
Venezuela 21,4
Georgien 0,0
Nigeria 42,6
Algerien 23,1
2025
Anteil weiblicher Asylsuchender an
allen als geschlechtsspezifisch
verfolgt Anerkannten (in Prozent)
Herkunftsländer gesamt 93,2
darunter:
Afghanistan 97,8
Syrien, Arabische Republik 28,6
Türkei 30,5
Somalia 98,1
Irak 42,5
Russische Föderation 30,6
Eritrea 80,0
Iran, Islamische Republik 44,0
2025
Anteil weiblicher Asylsuchender an
allen als geschlechtsspezifisch
verfolgt Anerkannten (in Prozent)
Guinea 97,0
Vietnam 0,0
Venezuela 0,0
Ungeklärt 0,0
Algerien 0,0
Georgien 0,0
China 55,2
7. Wie viele Sonderbeauftragte gibt es im BAMF, die für Frauen und
Mädchen zuständig sind, die Opfer von sexualisierter Gewalt wurden (bitte,
wenn möglich, nach Standorten und Geschlecht aufschlüsseln), und
inwieweit stehen diese in allen Organisationseinheiten des BAMF zur
Verfügung?
Sonderbeauftragte werden in allen Organisationseinheiten des BAMF
eingesetzt, in denen Asylverfahren bearbeitet werden.
Organisationseinheit Anzahl
Personalgewinnung 1
Widerrufsverfahren 2
Dublinzentrum Berlin 1
Außenstelle Hamburg 10
Außenstelle Bremen 3
Außenstelle Neumünster 13
Außenstelle Friedland 3
Außenstelle Braunschweig 3
Außenstelle Braunschweig 2 5
Außenstelle Bramsche 15
Außenstelle Oldenburg 2
Außenstelle Bochum 15
Außenstelle Unna 9
Außenstelle Bielefeld 13
Außenstelle Düsseldorf 6
Außenstelle Mönchengladbach 3
Außenstelle Essen 6
Außenstelle Bonn 8
Außenstelle Berlin, Landesasylstelle 18
Außenstelle Berlin im Ankunftszentrum 12
Außenstelle Eisenhüttenstadt 19
Außenstelle Chemnitz 9
Außenstelle Leipzig 7
Außenstelle Dresden 8
Außenstelle Schwerin 11
Außenstelle Gießen 17
Außenstelle Büdingen 3
Außenstelle Frankfurt/Flughafen 5
Außenstadt Neustadt (Hessen) 5
Außenstelle Jena/Hermsdorf 9
Außenstelle Suhl 6
Außenstelle Halberstadt 8
Außenstelle Karlsruhe 11
Organisationseinheit Anzahl
Außenstelle Heidelberg 13
Außenstelle Ellwangen 2
Außenstelle Freiburg 6
Außenstelle Sigmaringen 4
Außenstelle Trier 15
Außenstelle Speyer 8
Außenstelle Lebach 6
Außenstelle München 16
Außenstelle Manching 8
Außenstelle Bamberg 8
Außenstelle Augsburg 11
Außenstelle Zirndorf 9
Außenstelle Regensburg 6
Außenstelle Deggendorf 5
Außenstelle Schweinfurt 4
Grundsatzfragen Asyl 1
Fachanwendungen Asylverfahren 1
Wiederaufgreifen 1
Qualitätssicherung 2
Operative Zusammenarbeit mit den
Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder
1
Verbindungsbeamten 1
AMIF 2
Dienstleistungszentren für die Abteilungen 4 und 5 7
Gleichstellungsbeauftragte 1
Gesamtpersonalrat 1
Gesamtergebnis 405
Geschlecht
Einsatzort männlich weiblich Gesamtergebnis
Augsburg 4 8 12
Bamberg 4 4 8
Berlin 14 19 33
Bielefeld 2 11 13
Bochum 4 12 16
Bonn 4 11 15
Boostedt 1 2 3
Bramsche 3 9 12
Braunschweig 4 6 10
Bremen 3 3
Büdingen 1 2 3
Chemnitz 2 7 9
Deggendorf 3 2 5
Dresden 3 5 8
Düsseldorf 6 6
Eisenhüttenstadt 3 5 8
Ellwangen 2 2
Essen 1 5 6
Frankfurt (Oder) 2 8 10
Frankfurt/Flughafen 1 5 6
Freiburg 1 5 6
Friedland 2 1 3
Gießen 3 15 18
Geschlecht
Einsatzort männlich weiblich Gesamtergebnis
Halberstadt 9 9
Hamburg 2 9 11
Heidelberg 6 6 12
Jena/Hermsdorf 4 5 9
Karlsruhe 4 7 11
Lebach 2 5 7
Leipzig 7 7
Manching 3 5 8
Mönchengladbach 1 2 3
München 4 12 16
Neumünster 2 8 10
Neustadt (Hessen) 4 4
Nostorf-Horst 1 4 5
Nürnberg 4 4
Oldenburg 2 2
Osnabrück 1 2 3
Regensburg 1 5 6
Schweinfurt 1 3 4
Schwerin 4 2 6
Sigmaringen 1 3 4
Speyer 1 8 9
Suhl 2 4 6
Trier 3 13 16
Unna 3 6 9
Zirndorf 4 5 9
Gesamtergebnis 112 293 405
8. Wie wird sich der laut Presseberichten geplante Wegfall der Finanzierung
der unabhängigen Asylverfahrensberatung nach Kenntnis und
Einschätzung der Bundesregierung auf die Chancen und Möglichkeiten
geflüchteter Frauen und Mädchen und anderer vulnerabler Gruppen, sich auf das
Asylverfahren vorzubereiten und dort ihre Rechte geltend zu machen,
auswirken?
9. Wie kann, sollte die unabhängige Asylverfahrensberatung wegfallen,
gewährleistet werden, dass etwa Betroffene von geschlechtsspezifischer
Verfolgung oder Menschenhandel künftig eine angemessene Unterstützung
bekommen, um sich auf das Asylverfahren vorzubereiten?
Die Fragen 8 und 9 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammen
beantwortet.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berücksichtigt
Hinweise auf Vulnerabilitäten während des gesamten Asylverfahrens und kommt
damit einer frühzeitigen Identifizierung und der Gewährleistung eines
angemessenen Umgangs mit besonders schutzbedürftigen Personen nach.
Mit der Gemeinsamen Europäischen Asylsystems-Reform (GEAS) erfolgt die
sog. Erstbelehrung gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Verordnung der Europäischen
Union (VO (EU)) 2024/1348 spätestens zum Zeitpunkt der Registrierung des
Asylantrags. Diese Belehrung enthält u. a. auch den Hinweis, dass das BAMF
speziell geschultes Personal, beispielsweise für Betroffene von
geschlechtsspezifischer Verfolgung oder Opfer von Menschenhandel einsetzt, und ein
entsprechender Bedarf möglichst frühzeitig vor der Anhörung geäußert werden kann.
Auch die interne Dienstanweisung des BAMF enthält entsprechende Vorgaben
für die geschlechtersensible Bearbeitung von Asylverfahren, beispielsweise die
bedarfsbezogene Möglichkeit der Durchführung der Anhörung durch
Anhörungspersonal und Sprachmittelnde eines bestimmten Geschlechts. Alle
Entscheiderinnen und Entscheider werden zudem für den Umgang mit vulnerablen
Personengruppen verpflichtend geschult. Im Übrigen wird auf das Konzept des
BAMF „Die Identifizierung vulnerabler Personen im Asylverfahren“
verwiesen. Dieses ist wie folgt abrufbar: www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Asyl
Fluechtlingsschutz/konzept-identifizierung-vulnerable-personen.html? (Abruf:
20. April).
Den Antragstellenden steht die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung
(buAVB) nach § 12a des Asylgesetzes (AsylG) zur Verfügung. Mit der GEAS-
Reform steht den Antragstellenden ab dem 12. Juni 2026 daneben eine
amtliche unentgeltliche Rechtsauskunft (auRA) nach Artikel 15 Absatz 2 VO (EU)
2024/1348 in Verbindung mit § 12b AsylG zur Verfügung, die auf Ersuchen
während der gesamten Dauer des Asylverwaltungsverfahrens, einschließlich
des Asylgrenzverfahrens, gewährt wird. Im Rahmen der auRA, die in
Gruppengesprächen bereits vor der Antragseinreichung beim BAMF erfolgen soll,
werden die wesentlichen Informationen zum Asylverfahren und
Zuständigkeitsbestimmungsverfahren vermittelt, darunter auch die Schutzformen, die Rechte und
Pflichten der Antragstellenden und möglicherweise relevante Vulnerabilitäten
sowie damit einhergehende besondere und zu gewährende Verfahrensgarantien.
Zudem erfolgen Hinweise auf Beratungs- und Fachberatungsstellen,
insbesondere Wohlfahrtsverbände und Nichtregierungsorganisationen. Der Anspruch
auf amtliche unentgeltliche Rechtsauskunft besteht während des gesamten
Asylverfahrens fort und wird durch das BAMF in späteren
Verfahrensabschnitten vorwiegend in Einzelgesprächen gewährt. Somit können Antragstellende im
Rahmen der auRA auch von der Möglichkeit eines individuellen Gesprächs mit
BAMF-Mitarbeitenden Gebrauch machen. Im Rahmen dieser individuellen
Gespräche können bereits erkannte oder vermutete Vulnerabilitäten und deren
Auswirkungen auf das Asylverfahren thematisiert werden.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
- answered_by → Bundesministerium des Innern
- authored ← Bundesregierung
- part_of_vorgang → Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren (Antwort)