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Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren (Antwort zu Drs. 21/5260)

dip / drucksache 04.05.2026 · WP 21 · 21/5717 · Antwort · Original ↗

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Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren (Antwort zu Drs. 21/5260) Deutscher Bundestag Drucksache 21/5717 21. Wahlperiode 04.05.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Violetta Bock, Anne-Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/5260 – Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Etwa die Hälfte der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, sind Frauen und Mädchen. Ihre Fluchtgründe unterscheiden sich teilweise von denen männlicher Flüchtlinge: Neben Krieg, Verfolgung und existenzieller Not führen auch geschlechtsspezifische bzw. patriarchale Gewalt dazu, dass sie ihre Heimatorte verlassen müssen. Entgegen dem oft gezeichneten Bild, es würden hauptsächlich männliche Geflüchtete nach Deutschland kommen, waren zuletzt etwa 40 Prozent der Menschen, die in Deutschland einen Asylantrag stellen, Frauen. Im Jahr 2025 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 45 995 Asylerstanträge von weiblichen Antragstellerinnen erfasst. Die wichtigsten Herkunftsländer waren Afghanistan, Syrien, Türkei, Somalia und Irak (www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Statistik/Bundesamti nZahlen/bundesamt-in-zahlen-2025-asyl.pdf?__blob=publicationFile&v=15). Mit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes 2005 hat sich die rechtliche Position von Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt im Asylverfahren verbessert. Geschlechtsspezifische Verfolgung stellt seither auch nach den deutschen Asylrechtsbestimmungen einen anerkannten Fluchtgrund dar. Außerdem wurde gesetzlich klargestellt, dass Verfolgung auch von privaten bzw. nichtstaatlichen Akteuren ausgehen kann. Voraussetzung für die Zuerkennung eines internationalen Schutzstatus ist dann, dass der Herkunftsstaat nicht fähig oder nicht willens ist, die betroffene Person zu schützen und es keine interne Fluchtalternative gibt. Nach den Richtlinien des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) kann geschlechtsspezifische Verfolgung etwa sexuelle Gewalt, weibliche Genitalbeschneidung, häusliche Gewalt und Menschenhandel, Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisationen sowie geschlechtsspezifische Bildungsverbote umfassen. Die Verfolgung findet häufig im privaten Umfeld statt (www.refworld.org/docid/3d59 02754.html). In der Praxis stoßen Asylsuchende, die geschlechtsspezifische Gewalt und Diskriminierung im Asylverfahren geltend machen wollen, auf vielfältige Hürden. Beratungsstellen und Verbände führen dies unter anderem darauf zurück, dass es an einer flächendeckenden und frühzeitigen Identifizierung von Betroffenen von geschlechtsspezifischer Verfolgung mangele. Somit sei der Zugang zu Informationen über die eigenen Rechte und zu Unterstützung er- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 4. Mai 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. schwert. Ferner werde Gewalt gegen Frauen im Asylverfahren nach wie vor nicht ausreichend thematisiert oder im Bereich „privater Lebensführung“ verortet und als asylunerheblich eingestuft (www.der-paritaetische.de/fileadmin/u ser_upload/Publikationen/doc/geschlechtsspezifische-verfolgung-2022_aufl 2.pdf). In der Antwort auf eine frühere Anfrage zu geschlechtsspezifischen Verfolgungsgründen hob die Bundesregierung die Rolle der durch den Bund geförderten behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung (AVB) hervor. Zu den Zielen der AVB gehöre die frühzeitige Identifizierung von vorliegenden Vulnerabilitäten, die mit Zustimmung der betroffenen Personen an das BAMF oder die obersten Landesbehörden übermittelt werden könnten. Im Rahmen der AVB seien auch Projekte der besonderen Rechtsberatung für queere und weitere vulnerable Schutzsuchende förderfähig, deren Beratungsangebot sich etwa an Frauen oder Mädchen oder an Betroffene von geschlechtsspezifischer Verfolgung oder von Menschenhandel richten (Antwort zu Frage 10 auf Bundestagsdrucksache 20/8032). Mitte März 2026 wurde bekannt, dass das Bundesministerium des Innern die Mittel für die Förderung der unabhängigen Asylverfahrensberatung ab dem Jahr 2027 streichen will (www.rnd.de/politik/ asyl-streit-ministerium-will-beratungs-foerderung-streichen-verbaende-fassun gslos-DNH32QTXHRGNLED72JQCWATKYE.html). 1. Wie viele Frauen haben in den Jahren 2023, 2024 und 2025 einen Asylantrag in Deutschland gestellt (bitte nach Jahren aufschlüsseln, zwischen unter und über 18‑Jährigen differenzieren und die 15 wichtigsten Herkunftsländer angeben)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Weibliche Asylantragstellende im Jahr 2023 Asylanträge, gesamt 0 bis 17 Jahre 18 Jahre und älter Herkunftsländer gesamt 101.120 44.737 56.383 Syrien, Arabische Republik 22.563 11.744 10.819 Türkei 20.056 9.058 10.998 Afghanistan 9.782 4.628 5.154 Irak 4.517 2.442 2.075 Iran, Islamische Republik 4.051 965 3.086 Georgien 3.848 1.495 2.353 Russische Föderation 3.641 1.532 2.109 Somalia 2.558 1.205 1.353 Eritrea 2.233 1.392 841 Ungeklärt 1.243 669 574 Venezuela 1.856 472 1.384 Guinea 1.107 349 758 Kolumbien 1.498 420 1.078 Nordmazedonien 2.850 1.402 1.448 Pakistan 706 269 437 Weibliche Asylantragstellende im Jahr 2024 Asylanträge, gesamt 0 bis 17 Jahre 18 Jahre und älter Herkunftsländer gesamt 81.667 36.686 44.981 Syrien, Arabische Republik 21.578 10.844 10.734 Afghanistan 10.843 5.373 5.470 Türkei 10.112 4.674 5.438 Irak 3.648 1.840 1.808 Somalia 3.048 1.393 1.655 Iran, Islamische Republik 2.313 610 1.703 Ungeklärt 1.366 714 652 Russische Föderation 2.413 1.055 1.358 Kolumbien 1.762 446 1.316 Eritrea 1.674 1.011 663 Guinea 926 436 490 Venezuela 1.507 417 1.090 Georgien 1.310 552 758 Nigeria 1.006 507 499 Algerien 199 66 133 Weibliche Asylantragstellende im Jahr 2025 Alter Asylanträge, gesamt 0 bis 17 Jahre 18 Jahre und älter Herkunftsländer gesamt 74.274 34.269 40.005 Afghanistan 33.797 15.519 18.278 Syrien, Arabische Republik 9.929 5.540 4.389 Türkei 4.831 2.419 2.412 Somalia 1.906 1.037 869 Irak 2.132 1.268 864 Russische Föderation 1.672 784 888 Eritrea 1.361 908 453 Iran, Islamische Republik 1.251 357 894 Guinea 820 445 375 Vietnam 1.121 32 1.089 Venezuela 940 279 661 Ungeklärt 600 358 242 Algerien 168 59 109 Georgien 839 329 510 China 771 109 662 2. Über wie viele Asylanträge von Frauen hat das BAMF 2023, 2024 und 2025 mit welchem Ergebnis entschieden (bitte nach Asylberechtigung, Flüchtlingseigenschaft, subsidiärem Schutz, Abschiebungsverbot, Ablehnung, Ablehnung als offensichtlich unbegründet, Ablehnung als unzulässig, sonstiges sowie nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und den oben genannten Altersstufen differenzieren), wie lautete in den genannten Zeiträumen die Gesamtschutzquote des BAMF in Bezug auf weibliche Asylsuchende, und wie lautete jeweils die um formelle Entscheidungen bereinigte Gesamtschutzquote? Die Antwort kann den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 23 En ts ch ei - du ng en g esa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bs ät ze 5 u nd 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le - di gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te o hn e B er üc ks ic ht igu ng fo rm el - le r E nt sc he idu ng en G es am t 79 .8 46 1. 00 2 19 .7 70 14 .8 45 3. 57 9 12 .6 10 9. 68 0 14 .9 43 3. 41 7 49 ,1 P ro ze nt 63 ,7 P ro ze nt Sy rie n, A ra bi - sc he R ep ub lik 20 .3 47 53 4. 80 0 13 .0 92 84 20 2 2. 06 4 23 2 88 ,6 P ro - ze nt 99 ,9 P ro ze nt Tü rk ei 7. 16 9 10 5 99 7 11 0 22 3. 47 1 62 6 1. 48 6 35 2 17 ,2 P ro - ze nt 23 ,1 P ro ze nt A fg ha ni st an 12 .8 18 30 8 8. 04 1 44 7 2. 13 9 14 2 1. 70 0 16 7 85 ,3 P ro - ze nt 99 ,9 P ro ze nt Ir ak 4. 97 3 5 99 5 24 4 32 2 2. 24 21 0 73 3 22 4 31 ,5 P ro - ze nt 39 ,0 P ro ze nt Ir an , I sl am isc he R ep ub lik 2. 84 3 70 75 8 90 50 91 2 40 80 1 12 2 34 ,0 P ro - ze nt 50 ,4 P ro ze nt G eo rg ie n 4. 08 0 0 6 1 7 98 5 2. 45 9 33 4 28 8 0, 3 Pr oze nt 0, 4 Pr oz en t R us si sc he F öde ra tio n 2. 14 2 47 10 1 49 6 43 3 97 1. 27 2 13 7 9, 5 Pr oze nt 27 ,7 P ro ze nt So m al ia 1. 83 9 68 1. 16 8 79 26 7 22 2 19 0 43 86 ,0 P ro - ze nt 98 ,5 P ro ze nt Er itr ea 1. 99 2 62 1. 37 1 23 1 41 19 4 2 55 36 85 ,6 P ro - ze nt 89 ,7 P ro ze nt U ng ek lä rt 1. 22 6 34 64 9 16 0 23 13 3 49 12 4 54 70 ,6 P ro - ze nt 82 ,6 P ro ze nt Ve ne zu el a 99 4 14 7 18 17 1 47 9 27 9 8 18 21 ,1 P ro - ze nt 21 ,7 P ro ze nt G ui ne a 61 9 66 20 5 45 11 79 10 16 7 36 52 ,8 P ro - ze nt 78 ,6 P ro ze nt K ol um bi en 42 9 3 0 0 1 33 4 49 21 21 0, 9 Pr oze nt 1, 0 Pr oz en t N or dm az ed oni en 3. 28 9 0 0 0 0 11 1. 61 6 1. 39 2 27 0 0, 0 Pr oze nt 0, 0 Pr oz en t Pa ki st an 59 6 9 79 0 34 29 0 30 14 0 14 20 ,5 P ro - ze nt 27 ,6 P ro ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 23 (A lte r: 0 b is 1 7 Ja hr e) En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le - di gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te oh ne B erü ck - si ch tigu ng fo rm el - le r E nt - sc he idu ng en G es am t 37 .7 07 48 3 12 .5 13 6. 69 4 1. 69 5 5. 21 0 4. 32 0 5. 47 9 1. 31 3 56 ,7 P ro - ze nt 69 ,2 P ro ze nt Sy rie n, A ra bi - sc he R ep ub lik 11 .1 60 35 4. 54 5 5. 66 0 27 7 1 79 3 92 92 ,0 P ro - ze nt 99 ,9 P ro ze nt Tü rk ei 3. 39 4 46 48 4 63 14 1. 67 3 28 7 67 3 15 4 17 ,9 P ro - ze nt 23 ,6 P ro ze nt A fg ha ni st an 5. 76 2 11 1 3. 45 2 30 2 1. 15 3 10 2 67 0 62 87 ,1 P ro - ze nt 99 ,8 P ro ze nt Ir ak 2. 73 9 3 90 1 17 7 15 0 1. 02 3 10 6 27 6 10 3 44 ,9 P ro - ze nt 52 ,2 P ro ze nt Ir an , I sl am is ch e R ep ub lik 76 2 17 27 7 25 12 21 9 12 17 7 23 43 ,4 P ro - ze nt 58 ,9 P ro ze nt G eo rg ie n 1. 56 1 0 4 1 4 39 7 95 0 11 5 90 0, 6 Pr oz en t 0, 7 Pr oze nt R us si sc he F öde ra tio n 93 8 10 47 29 2 20 5 62 52 8 55 9, 4 Pr oz en t 24 ,8 P ro ze nt So m al ia 92 6 64 76 3 16 30 1 1 37 14 94 ,3 P ro - ze nt 99 ,8 P ro ze nt Er itr ea 1. 34 2 40 1. 06 8 17 1 16 23 0 6 18 96 ,5 P ro - ze nt 98 ,3 P ro ze nt U ng ek lä rt 67 9 15 40 1 92 15 59 28 39 30 77 ,0 P ro - ze nt 85 ,7 P ro ze nt Ve ne zu el a 27 5 2 1 9 51 14 1 68 0 3 22 ,9 P ro - ze nt 23 ,2 P ro ze nt G ui ne a 25 1 64 13 9 7 0 6 0 19 16 83 ,7 P ro - ze nt 97 ,2 P ro ze nt K ol um bi en 14 2 2 0 0 1 11 0 18 7 4 2, 1 Pr oz en t 2, 3 Pr oze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 23 (A lte r: 0 b is 1 7 Ja hr e) En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le - di gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te oh ne B erü ck - si ch tigu ng fo rm el - le r E nt - sc he idu ng en N or dm az ed on ien 1. 61 1 0 0 0 0 3 91 8 57 1 11 9 0, 0 Pr oz en t 0, 0 Pr oze nt Pa ki st an 22 1 3 46 0 10 95 10 54 3 26 ,7 P ro - ze nt 36 ,0 P ro ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 23 (A lte r: 1 8 Ja hr e un d äl te r) En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le - di gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te o hn e B er üc ksi ch tig un g fo rm el le r En ts ch ei - du ng en G es am t 42 .1 38 51 9 7. 25 7 8. 15 1 1. 88 3 7. 40 0 5. 36 0 9. 46 4 2. 10 4 42 ,3 P ro - ze nt 58 ,3 P ro - ze nt Sy rie n, A ra bi - sc he R ep ub lik 9. 18 7 18 25 5 7. 43 2 57 13 1 1. 27 1 14 0 84 ,5 P ro - ze nt 99 ,8 P ro - ze nt Tü rk ei 3. 77 5 59 51 3 47 8 1. 79 8 33 9 81 3 19 8 16 ,6 P ro - ze nt 22 ,7 P ro - ze nt A fg ha ni st an 7. 05 6 19 7 4. 58 9 14 5 98 6 4 0 1. 03 0 10 5 83 ,9 P ro - ze nt 99 ,9 P ro - ze nt Ir ak 2. 23 3 2 94 67 17 1 1. 21 7 10 4 45 7 12 1 15 ,0 P ro - ze nt 20 ,2 P ro - ze nt Ir an , I sl am isc he R ep ub lik 2. 08 1 53 48 1 65 38 69 3 28 62 4 99 30 ,6 P ro - ze nt 46 ,9 P ro - ze nt G eo rg ie n 2. 51 9 0 2 0 3 58 8 1. 50 9 21 9 19 8 0, 2 Pr oz en t 0, 2 Pr oz en t R us si sc he F öde ra tio n 65 0 22 30 3 60 25 17 1 2 49 18 63 ,1 P ro - ze nt 70 ,3 P ro - ze nt So m al ia 91 3 4 40 5 63 23 7 21 1 15 3 29 77 ,7 P ro - ze nt 97 ,0 P ro - ze nt Er itr ea 36 8 2 66 38 11 73 10 14 8 20 31 ,8 P ro - ze nt 58 ,5 P ro - ze nt U ng ek lä rt 1. 20 4 37 54 20 4 22 8 35 74 4 82 9, 6 Pr oz en t 30 ,4 P ro - ze nt Ve ne zu el a 54 7 19 24 8 68 8 74 21 85 24 62 ,7 P ro - ze nt 78 ,3 P ro - ze nt G ui ne a 71 9 12 6 9 12 0 33 8 21 1 8 15 20 ,4 P ro - ze nt 21 ,1 P ro - ze nt K ol um bi en 28 7 1 0 0 0 22 4 31 14 17 0, 3 Pr oz en t 0, 4 Pr oz en t N or dm az ed oni en 1. 67 8 0 0 0 0 8 69 8 82 1 15 1 0, 0 Pr oz en t 0, 0 Pr oz en t Pa ki st an 37 5 6 33 0 24 19 5 20 86 11 16 ,8 P ro - ze nt 22 ,7 P ro - ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 24 En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o f fe ns . un be gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te oh ne B erü ck si ch - tig un g fo rm el le r En tsc he idu ng en G es am t 87 .9 60 1. 21 3 16 .5 33 16 .3 31 1. 93 3 19 .6 76 12 .4 96 14 .7 40 5. 03 8 40 ,9 P ro - ze nt 52 ,8 P ro - ze nt Sy rie n, A ra bi sc he R ep ub lik 20 .7 59 45 3. 08 5 14 .4 83 70 10 2 2. 75 0 31 4 85 ,2 P ro - ze nt 99 ,9 P ro - ze nt A fg ha - ni st an 8. 83 5 36 4 6. 47 3 35 5 32 0 10 3 1. 14 6 16 4 85 ,0 P ro - ze nt 99 ,8 P ro - ze nt Tü rk ei 14 .1 40 90 1. 36 3 13 7 28 7. 34 1 2. 16 6 1. 67 5 1. 34 0 11 ,4 P ro - ze nt 14 ,5 P ro - ze nt Ir ak 4. 14 3 6 78 6 19 9 24 9 1. 64 9 32 7 65 5 27 2 29 ,9 P ro - ze nt 38 ,6 P ro - ze nt So m al ia 2. 09 8 17 3 1. 10 4 60 30 5 17 1 36 3 75 78 ,3 P ro - ze nt 98 ,9 P ro - ze nt Ir an , I sl am is ch e R epu bl ik 3. 18 8 94 88 0 90 30 1. 33 0 19 4 41 2 15 8 34 ,3 P ro - ze nt 41 ,8 P ro - ze nt U ng ek lä rt 1. 10 4 23 57 1 16 1 28 76 59 13 7 49 70 ,9 P ro - ze nt 85 ,3 P ro - ze nt R us si sc he Fö de ra tio n 3. 34 4 28 10 5 43 14 1. 10 1 40 3 1. 23 4 41 6 5, 7 Pr oz en t 11 ,2 P ro - ze nt K ol um bi en 2. 23 5 0 2 4 6 1. 90 5 16 8 36 11 4 0, 5 Pr oz en t 0, 6 Pr oze nt Er itr ea 1. 91 3 31 1. 12 9 26 3 50 28 1 15 89 55 77 ,0 P ro - ze nt 83 ,3 P ro - ze nt G ui ne a 90 5 11 7 24 6 50 33 17 3 14 22 7 45 49 ,3 P ro - ze nt 70 ,5 P ro - ze nt Ve ne zu el a 1. 84 1 17 16 40 32 0 99 4 36 2 32 60 21 ,3 P ro - ze nt 22 ,5 P ro - ze nt G eo rg ie n 2. 42 8 0 1 2 8 33 1. 90 0 35 3 13 1 0, 5 Pr oz en t 0, 6 Pr oze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 24 En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o f fe ns . un be gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te oh ne B erü ck si ch - tig un g fo rm el le r En tsc he idu ng en N ig er ia 1. 35 3 14 50 11 11 6 50 2 68 43 7 15 5 14 ,1 P ro - ze nt 25 ,1 P ro - ze nt A lg er ie n 29 5 0 3 10 4 10 9 72 67 30 5, 8 Pr oz en t 8, 6 Pr oze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 24 (A lte r: 0 b is 1 7 Ja hr e) En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä - re r S ch ut z § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te o hn e B er üc ks ic ht igu ng fo rm el le r En ts ch ei du nge n G es am t 38 .1 08 64 9 9. 98 2 7. 13 4 79 7 7. 42 0 5. 15 4 5. 16 6 1. 80 6 48 ,7 P ro ze nt 59 ,6 P ro ze nt Sy rie n, A ra bi - sc he R epu bl ik 10 .2 14 28 2. 88 3 6. 06 6 27 2 0 1. 09 1 11 7 88 ,2 P ro - ze nt 10 0, 0 Pr oz en t A fg ha - ni st an 4. 14 2 12 7 2. 97 4 31 3 24 0 9 1 41 1 67 88 ,2 P ro - ze nt 99 ,7 P ro ze nt Tü rk ei 6. 33 8 38 60 5 88 15 3. 34 7 1. 00 4 67 8 56 3 11 ,8 P ro - ze nt 14 ,6 P ro ze nt Ir ak 2. 17 6 2 70 0 14 0 11 6 71 8 14 3 25 0 10 7 44 ,0 P ro - ze nt 52 ,7 P ro ze nt So m al ia 1. 00 4 15 8 68 7 15 42 2 0 69 31 89 ,8 P ro - ze nt 99 ,8 P ro ze nt Ir an , I sla m is ch e R ep ub lik 82 2 22 27 6 28 9 31 3 52 92 30 40 ,8 P ro - ze nt 47 ,9 P ro ze nt U ng ekl är t 57 1 8 32 2 91 14 37 32 46 21 76 ,2 P ro - ze nt 86 ,3 P ro ze nt R us si - sc he F öde ra tio n 1. 43 2 11 54 26 7 50 6 18 0 47 4 17 4 6, 8 Pr oz en t 12 ,5 P ro ze nt K ol um - bi en 53 6 0 1 2 2 47 3 31 6 21 0, 9 Pr oz en t 1, 0 Pr oz en t Er itr ea 1. 16 2 21 88 6 16 8 20 28 0 9 30 94 ,2 P ro - ze nt 97 ,5 P ro ze nt G ui ne a 32 9 11 4 14 8 7 0 11 1 33 15 81 ,8 P ro - ze nt 95 ,7 P ro ze nt Ve ne zu - el a 50 5 7 3 19 93 24 8 10 6 8 21 24 ,2 P ro - ze nt 25 ,6 P ro ze nt G eo rg ie n 97 7 0 0 1 2 12 78 4 13 0 48 0, 3 Pr oz en t 0, 4 Pr oz en t E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 24 (A lte r: 0 b is 1 7 Ja hr e) En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä - re r S ch ut z § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te o hn e B er üc ks ic ht igu ng fo rm el le r En ts ch ei du nge n N ig er ia 65 9 14 38 3 71 28 3 16 14 4 90 19 ,1 P ro - ze nt 29 ,6 P ro ze nt A lg er ie n 84 0 0 6 1 28 17 19 13 8, 3 Pr oz en t 13 ,5 P ro ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 24 (A lte r: 1 8 Ja hr e un d äl te r) En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb e- gr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . un be gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te oh ne B erü ck si ch - tig un g fo rm el le r En ts ch ei - du ng en G es am t 49 .8 52 56 4 6. 55 1 9. 19 7 1. 13 6 12 .2 56 7. 34 2 9. 57 4 3. 23 2 35 ,0 P ro ze nt 47 ,1 P ro ze nt Sy rie n, A ra bi sc he R ep ub lik 10 .5 45 17 20 2 8. 41 7 43 8 2 1. 65 9 19 7 82 ,3 P ro - ze nt 99 ,9 P ro - ze nt A fg ha - ni st an 4. 69 3 23 7 3. 49 9 42 80 1 2 73 5 97 82 ,2 P ro - ze nt 99 ,9 P ro - ze nt Tü rk ei 7. 80 2 52 75 8 49 13 3. 99 4 1. 16 2 99 7 77 7 11 ,2 P ro - ze nt 14 ,5 P ro - ze nt Ir ak 1. 96 7 4 86 59 13 3 93 1 18 4 40 5 16 5 14 ,3 P ro - ze nt 20 ,2 P ro - ze nt So m al ia 1. 09 4 15 41 7 45 26 3 15 1 29 4 44 67 ,6 P ro - ze nt 97 ,9 P ro - ze nt Ir an , I sl am is ch e R epu bl ik 2. 36 6 72 60 4 62 21 1. 01 7 14 2 32 0 12 8 32 ,1 P ro - ze nt 39 ,6 P ro - ze nt G ui ne a 57 6 3 98 43 33 16 2 13 19 4 30 30 ,7 P ro - ze nt 50 ,3 P ro - ze nt U ng ek lä rt 53 3 15 24 9 70 14 39 27 91 28 65 ,3 P ro - ze nt 84 ,1 P ro - ze nt K ol um bi en 1. 69 9 0 1 2 4 1. 43 2 13 7 30 93 0, 4 Pr oz en t 0, 4 Pr oze nt R us si sc he Fö de ra tio n 1. 91 2 17 51 17 7 59 5 22 3 76 0 24 2 4, 8 Pr oz en t 10 ,1 P ro - ze nt Er itr ea 75 1 10 24 3 95 30 25 3 15 80 25 50 ,3 P ro - ze nt 58 ,5 P ro - ze nt N ig er ia 69 4 0 12 8 45 21 9 52 29 3 65 9, 4 Pr oz en t 19 ,3 P ro - ze nt A lg er ie n 21 1 0 3 4 3 81 55 48 17 4, 7 Pr oz en t 6, 8 Pr oze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 24 (A lte r: 1 8 Ja hr e un d äl te r) En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb e- gr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . un be gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te oh ne B erü ck si ch - tig un g fo rm el le r En ts ch ei - du ng en G eo rg ie n 1. 45 1 0 1 1 6 21 1. 11 6 22 3 83 0, 6 Pr oz en t 0, 7 Pr oze nt Ve ne zu el a 1. 33 6 10 13 21 22 7 74 6 25 6 24 39 20 ,3 P ro - ze nt 21 ,3 P ro - ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 25 En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . un be gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te oh ne B erü ck si ch - tig un g fo rm el le r En ts ch ei - du ng en G es am t 11 1. 34 2 3. 15 8 38 .1 41 2. 14 9 2. 31 2 30 .9 85 12 .1 46 16 .5 40 5. 91 1 41 ,1 P ro ze nt 51 ,5 P ro ze nt A fg ha - ni st an 35 .1 73 1. 88 6 30 .0 81 96 80 16 4 2. 65 6 35 4 91 ,4 P ro - ze nt 99 ,9 P ro - ze nt Sy rie n, A ra bi sc he R ep ub lik 4. 89 6 2 73 12 2 40 31 6 15 3. 18 5 1. 14 3 4, 8 Pr oz en t 41 ,7 P ro - ze nt Tü rk ei 18 .6 98 86 1. 63 7 16 1 29 11 .0 41 3. 36 4 1. 15 4 1. 22 6 10 ,2 P ro - ze nt 11 ,7 P ro - ze nt So m al ia 4. 28 8 40 2 1. 74 9 16 1 66 2 13 3 11 1. 00 8 16 2 69 ,4 P ro - ze nt 95 ,4 P ro - ze nt Ir ak 5. 56 8 20 71 5 13 1 34 7 2. 36 4 46 5 1. 27 9 24 7 21 ,8 P ro - ze nt 30 ,0 P ro - ze nt R us si sc he Fö de ra tio n 4. 64 6 30 11 2 83 23 2. 26 8 67 2 1. 09 2 36 6 5, 3 Pr oz en t 7, 8 Pr oze nt Er itr ea 2. 28 3 41 1. 12 0 43 3 69 36 2 17 17 5 66 72 ,8 P ro - ze nt 81 ,4 P ro - ze nt Ir an , I sl am is ch e R epu bl ik 4. 54 0 76 92 4 12 9 53 2. 49 1 28 2 43 4 15 1 26 ,0 P ro - ze nt 29 ,9 P ro - ze nt G ui ne a 1. 76 3 24 8 45 1 11 2 76 52 4 41 24 3 68 50 ,3 P ro - ze nt 61 ,1 P ro - ze nt V ie tn am 1. 11 5 0 2 1 1 8 80 9 8 28 6 0, 4 Pr oz en t 0, 5 Pr oze nt Ve ne zu el a 1. 85 9 18 32 26 15 7 1. 09 8 46 4 35 29 12 ,5 P ro - ze nt 13 ,0 P ro - ze nt U ng ek lä rt 80 4 3 10 1 97 16 15 6 63 25 9 10 9 27 ,0 P ro - ze nt 49 ,8 P ro - ze nt A lg er ie n 25 0 2 7 2 6 83 55 82 13 6, 8 Pr oz en t 11 ,0 P ro - ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 25 En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . un be gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te oh ne B erü ck si ch - tig un g fo rm el le r En ts ch ei - du ng en G eo rg ie n 1. 06 6 2 2 1 6 5 76 0 25 2 38 1, 0 Pr oz en t 1, 4 Pr oze nt C hi na 92 6 21 79 1 2 24 6 27 5 17 7 12 5 11 ,1 P ro - ze nt 16 ,5 P ro - ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 25 (A lte r: 0 b is 1 7 Ja hr e) En ts ch ei du nge n ge sa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le di - gu ng en G es am tsc hu tz qu ot e Q uo te o hn e B er üc ks ic ht igu ng fo rm el - le r E nt sc he idu ng en G es am t 43 .5 95 2. 13 7 17 .9 06 97 2 68 1 10 .8 63 4. 38 5 4. 51 8 2. 13 3 49 ,8 P ro ze nt 58 ,7 P ro ze nt A fg ha - ni st an 15 .4 30 1. 23 4 13 .4 12 90 60 10 2 47 5 14 7 95 ,9 P ro - ze nt 99 ,9 P ro ze nt Sy rie n, A ra bi sc he R ep ub lik 1. 78 8 2 62 82 11 87 3 1. 06 5 47 6 8, 8 Pr oz en t 63 ,6 P ro ze nt Tü rk ei 8. 11 0 35 73 3 68 12 4. 77 1 1. 50 0 49 0 50 1 10 ,5 P ro - ze nt 11 ,9 P ro ze nt So m al ia 1. 60 7 36 7 94 2 43 65 3 0 12 3 64 88 ,2 P ro - ze nt 99 ,8 P ro ze nt V ie tn am 27 0 1 0 0 1 17 0 8 3, 7 Pr oz en t 5, 3 Pr oz en t Ir ak 2. 42 6 9 59 2 94 13 6 1. 04 0 19 4 25 5 10 6 34 ,3 P ro - ze nt 40 ,2 P ro ze nt R us si sc he Fö de ra tio n 1. 95 2 7 53 42 6 1. 01 7 28 0 41 4 13 3 5, 5 Pr oz en t 7, 7 Pr oz en t Er itr ea 1. 30 3 30 94 2 22 5 21 30 0 15 40 93 ,5 P ro - ze nt 97 ,6 P ro ze nt Ir an , I sl am is ch e R ep ub lik 92 4 7 25 6 32 9 47 2 49 72 27 32 ,9 P ro - ze nt 36 ,8 P ro ze nt G ui ne a 60 3 23 8 26 0 12 8 28 0 39 18 85 ,9 P ro - ze nt 94 ,9 P ro ze nt Ve ne zu el a 46 9 8 14 10 38 25 7 12 5 10 7 14 ,9 P ro - ze nt 15 ,5 P ro ze nt U ng ek lä rt 31 4 1 72 50 8 61 26 52 44 41 ,7 P ro - ze nt 60 ,1 P ro ze nt A lg er ie n 87 0 2 1 2 31 18 31 2 5, 7 Pr oz en t 9, 3 Pr oz en t G eo rg ie n 40 9 0 2 1 3 1 28 8 99 15 1, 5 Pr oz en t 2, 0 Pr oz en t C hi na 94 6 28 0 0 36 8 16 0 36 ,2 P ro - ze nt 43 ,6 P ro ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 25 (A lte r: 1 8 Ja hr e un d äl te r) En ts ch ei - du ng en g esa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r . 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le - di gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te o hn e B er üc ks ic ht igu ng fo rm el - le r E nt sc he idu ng en G es am t 67 .7 47 1. 02 1 20 .2 35 1. 17 7 1. 63 1 20 .1 22 7. 76 1 12 .0 22 3. 77 8 35 ,5 P ro - ze nt 46 ,3 P ro ze nt A fg ha - ni st an 19 .7 43 65 2 16 .6 69 6 20 6 2 2. 18 1 20 7 87 ,9 P ro - ze nt 10 0, 0 Pr oz en t Sy rie n, A ra bi sc he R ep ub lik 3. 10 8 0 11 40 29 22 9 12 2. 12 0 66 7 2, 6 Pr oze nt 24 ,9 P ro ze nt Tü rk ei 10 .5 88 51 90 4 93 17 6. 27 0 1. 86 4 66 4 72 5 10 ,1 P ro - ze nt 11 ,6 P ro ze nt So m al ia 2. 68 1 35 80 7 11 8 59 7 13 0 11 88 5 98 58 ,1 P ro - ze nt 91 ,7 P ro ze nt Ir ak 3. 14 2 11 12 3 37 21 1 1. 32 4 27 1 1. 02 4 14 1 12 ,2 P ro - ze nt 19 ,3 P ro ze nt G ui ne a 1. 16 0 10 19 1 10 0 68 49 6 41 20 4 50 31 ,8 P ro - ze nt 40 ,7 P ro ze nt Er itr ea 98 0 11 17 8 20 8 48 33 2 17 16 0 26 45 ,4 P ro - ze nt 56 ,0 P ro ze nt R us si sc he Fö de ra tio n 2. 69 4 23 59 41 17 1. 25 1 39 2 67 8 23 3 5, 2 Pr oze nt 7, 9 Pr oz en t V ie tn am 1. 08 8 0 1 1 1 7 79 2 8 27 8 0, 3 Pr oze nt 0, 4 Pr oz en t A lg er ie n 16 3 2 5 1 4 52 37 51 11 7, 4 Pr oze nt 11 ,9 P ro ze nt Ir an , I sl am is ch e R epu bl ik 3. 61 6 69 66 8 97 44 2. 01 9 23 3 36 2 12 4 24 ,3 P ro - ze nt 28 ,1 P ro ze nt Ve ne zu el a 1. 39 0 10 18 16 11 9 84 1 33 9 25 22 11 ,7 P ro - ze nt 12 ,1 P ro ze nt U ng ek lä rt 49 0 2 29 47 8 95 37 20 7 65 17 ,6 P ro - ze nt 39 ,4 P ro ze nt E nt sc he id un ge n üb er A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n A nt ra gs te lle nd en im J ah r 20 25 (A lte r: 1 8 Ja hr e un d äl te r) En ts ch ei - du ng en g esa m t A sy lb er ec ht igu ng A rt. 1 6a G G Fl üc ht lin gs - sc hu tz § 3 A bsa tz 1 A sy lG Su bs id iä - re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsä tz e 5 un d 7 A uf en th G A bl eh - nu ng en (u nb egr ün - de t) A bl eh nu nge n (o ffe ns . u nbe gr .) U nz ul äs - si g § 29 A bs at z 1 N r. 1, 2 , 3, 4 , 5 A sy lG So ns t. V e rf ah - re ns er le - di gu ng en G es am tsc hu tz - qu ot e Q uo te o hn e B er üc ks ic ht igu ng fo rm el - le r E nt sc he idu ng en G eo rg ie n 65 7 2 0 0 3 4 47 2 15 3 23 0, 8 Pr oze nt 1, 0 Pr oz en t C hi na 83 2 15 51 1 2 21 0 26 7 16 1 12 5 8, 3 Pr oze nt 12 ,6 P ro ze nt 3. Wie viele Frauen haben 2023, 2024 und 2025 einen Schutzstatus im Rahmen des Familienasyls erhalten (bitte nach Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln und zwischen Asylberechtigung, Flüchtlingseigenschaft und subsidiärem Schutz differenzieren), wie viele dieser Frauen waren unter 18 Jahren, und wie viele über 18 Jahre alt? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. 2023 Familienasyl nach Artikel 16a GG Internationaler Schutz für Familienangehörige nach § 26 Absatz 5 i. V. m. § 3 AsylG Internationaler Schutz für Familienangehörige nach § 26 Absatz 5 i. V. m. § 4 AsylG Gesamt unter 18 über 18 Gesamt unter 18 über 18 Gesamt unter 18 über 18 Herkunftsländer gesamt 299 212 87 10.625 9.610 1.015 3.434 3.121 313 Darunter: Syrien, Arabische Republik 41 34 7 4.634 4.477 157 2.609 2.397 212 Türkei 58 39 19 513 392 121 59 50 9 Afghanistan 54 45 9 1.825 1.661 164 116 107 9 Irak 4 3 1 891 867 24 176 162 14 Iran, Islamische Republik 14 9 5 283 205 78 18 12 6 Georgien 0 0 0 1 1 0 0 0 0 Russische Föderation 13 8 5 44 30 14 32 24 8 Somalia 2 2 0 327 263 64 19 13 6 Eritrea 57 38 19 1.349 1.054 295 198 170 28 Ungeklärt 7 6 1 360 343 17 82 77 5 Venezuela 3 1 2 1 1 0 3 3 0 Guinea 2 0 2 63 44 19 2 2 0 Kolumbien 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Nordmazedonien 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Pakistan 1 1 0 54 45 9 0 0 0 2024 Familienasyl nach Artikel 16a GG Internationaler Schutz für Familienangehörige nach § 26 Absatz 5 i. V. m. § 3 AsylG Internationaler Schutz für Familienangehörige nach § 26 Absatz 5 i. V. m. § 4 AsylG Gesamt unter 18 über 18 Gesamt unter 18 über 18 Gesamt unter 18 über 18 Herkunftsländer gesamt 243 180 63 8.395 7.512 883 3.534 3.161 373 darunter: Syrien, Arabische Republik 30 27 3 2.943 2.838 105 2.718 2.465 253 Afghanistan 49 44 5 1.626 1.551 75 94 93 1 Türkei 42 29 13 564 409 155 86 77 9 Irak 1 1 0 693 677 16 140 124 16 Somalia 2 0 2 387 308 79 18 12 6 Iran, Islamische Republik 19 17 2 281 201 80 22 15 7 Ungeklärt 5 4 1 286 278 8 70 65 5 Russische Föderation 10 8 2 54 38 16 20 17 3 Kolumbien 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Eritrea 29 20 9 1.121 882 239 202 164 38 Guinea 4 1 3 90 60 30 4 4 0 Venezuela 7 4 3 2 1 1 11 8 3 2024 Familienasyl nach Artikel 16a GG Internationaler Schutz für Familienangehörige nach § 26 Absatz 5 i. V. m. § 3 AsylG Internationaler Schutz für Familienangehörige nach § 26 Absatz 5 i. V. m. § 4 AsylG Gesamt unter 18 über 18 Gesamt unter 18 über 18 Gesamt unter 18 über 18 Georgien 0 0 0 1 0 1 0 0 0 Nigeria 0 0 0 28 26 2 2 2 0 Algerien 0 0 0 0 0 0 5 4 1 2025 Familienasyl nach Artikel 16a GG Internationaler Schutz für Familienangehörige nach § 26 Absatz 5 i. V. m. § 3 AsylG Internationaler Schutz für Familienangehörige nach § 26 Absatz 5 i. V. m. § 4 AsylG Gesamt unter 18 über 18 Gesamt unter 18 über 18 Gesamt unter 18 über 18 Herkunftsländer gesamt 248 188 60 8.624 7.722 902 780 658 122 darunter: Afghanistan 83 81 2 4.612 4.526 86 22 22 0 Syrien, Arabische Republik 2 2 0 71 61 10 119 82 37 Türkei 36 28 8 807 569 238 56 48 8 Somalia 12 5 7 487 384 103 39 26 13 Irak 4 4 0 584 557 27 91 86 5 Russische Föderation 7 6 1 60 45 15 29 19 10 Eritrea 37 29 8 1.104 932 172 241 220 21 Iran, Islamische Republik 7 4 3 253 185 68 19 14 5 Guinea 9 1 8 134 83 51 2 1 1 Vietnam 0 0 0 2 1 1 0 0 0 Venezuela 4 3 1 20 11 9 3 3 0 Ungeklärt 0 0 0 39 38 1 19 17 2 Algerien 0 0 0 3 2 1 1 1 0 Georgien 0 0 0 2 2 0 1 1 0 China 6 4 2 12 11 1 0 0 0 4. Welchen Anteil machte der Familienschutz 2023, 2024 und 2025 gemessen an allen als asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär schutzberechtigt anerkannten Frauen aus (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Jahr 2023 Anteil Familienschutz an allen als asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär schutzberechtigt anerkannten Frauen (in Prozent) Herkunftsländer gesamt 40,3 darunter Syrien, Arabische Republik 40,6 Türkei 52,0 Afghanistan 22,7 Irak 86,1 Iran, Islamische Republik 34,3 Georgien 14,3 Russische Föderation 45,2 Jahr 2023 Anteil Familienschutz an allen als asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär schutzberechtigt anerkannten Frauen (in Prozent) Somalia 26,5 Eritrea 96,4 Ungeklärt 53,3 Venezuela 17,9 Guinea 21,2 Kolumbien 0,0 Nordmazedonien 0,0 Pakistan 62,5 Jahr 2024 Anteil Familienschutz an allen als asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär schutzberechtigt anerkannten Frauen (in Prozent) Herkunftsländer gesamt 35,7 darunter Syrien, Arabische Republik 32,3 Afghanistan 24,6 Türkei 43,5 Irak 84,2 Somalia 30,4 Iran, Islamische Republik 30,3 Ungeklärt 47,8 Russische Föderation 47,7 Kolumbien 0,0 Eritrea 95,0 Guinea 23,7 Venezuela 27,4 Georgien 33,3 Nigeria 40,0 Algerien 38,5 Jahr 2025 Anteil Familienschutz an allen als asylberechtigt, Flüchtling oder subsidiär schutzberechtigt anerkannten Frauen (in Prozent) Herkunftsländer gesamt 22,2 darunter Afghanistan 14,7 Syrien, Arabische Republik 97,5 Türkei 47,7 Somalia 23,3 Irak 78,4 Russische Föderation 42,7 Eritrea 86,7 Iran, Islamische Republik 24,7 Guinea 17,9 Vietnam 66,7 Venezuela 35,5 Ungeklärt 28,9 Algerien 36,4 Georgien 60,0 China 17,8 5. Wie viele Frauen wurden 2023, 2024 und 2025 wegen geschlechtsspezifischer Verfolgung beim BAMF als Flüchtlinge anerkannt (bitte nach Jahren, Alter – unter 18, über 18 und Summe – und den 15 wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln und zwischen Verfolgung durch staatliche und nichtstaatliche Akteure differenzieren), und wie hoch war in dem genannten Zeitraum der Anteil geschlechtsspezifischer Verfolgung bei GFK- Anerkennungen (GFK = Genfer Flüchtlingskonvention) von weiblichen Asylsuchenden (bitte wie in der ersten Teilfrage differenzieren)? Die Angaben zum ersten Teil der Fragestellung können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Jahr 2023 Als Flüchtling anerkannte weibliche Antragstellende aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung Gesamt Staatliche Verfolgung Nichtstaatliche Verfolgung Keine Prüfung erfolgt/ Sonstige Herkunftsländer gesamt 4.790 2.636 1.970 184 Alter (in Jahren) 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ Gesamt 1.719 3.071 777 1.859 866 1.104 76 108 darunter: Syrien, Arabische Republik 4 23 3 15 0 7 1 1 Türkei 26 81 21 52 4 28 1 1 Afghanistan 906 2.275 671 1.590 213 630 22 55 Irak 18 48 1 1 17 43 0 4 Iran, Islamische Republik 16 130 14 112 1 14 1 4 Georgien 1 1 1 1 0 0 0 0 Russische Föderation 13 22 11 18 2 4 0 0 Somalia 483 318 24 14 421 272 38 32 Eritrea 7 4 0 2 7 1 0 1 Ungeklärt 9 26 7 14 2 7 0 5 Venezuela 0 3 0 0 0 2 0 1 Guinea 93 45 12 6 77 38 4 1 Kolumbien 0 0 0 0 0 0 0 0 Nordmazedonien 0 0 0 0 0 0 0 0 Pakistan 0 7 0 1 0 6 0 0 Jahr 2024 Als Flüchtling anerkannte weibliche Antragstellende aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung Gesamt Staatliche Verfolgung Nichtstaatliche Verfolgung Keine Prüfung erfolgt/ Sonstige Herkunftsländer gesamt 4.299 2.387 1.694 218 Alter (in Jahren) 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ Gesamt 1.474 2.825 668 1.719 726 968 80 138 darunter: Syrien, Arabische Republik 8 38 1 15 7 20 0 3 Jahr 2024 Als Flüchtling anerkannte weibliche Antragstellende aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung Gesamt Staatliche Verfolgung Nichtstaatliche Verfolgung Keine Prüfung erfolgt/ Sonstige Afghanistan 801 1.899 595 1.416 179 412 27 71 Türkei 34 103 29 64 5 36 0 3 Irak 14 56 0 7 12 44 2 5 Somalia 371 322 23 21 316 274 32 27 Iran, Islamische Republik 11 134 8 104 3 24 0 6 Ungeklärt 4 30 3 18 1 7 0 5 Russische Föderation 3 16 0 11 3 5 0 0 Kolumbien 1 1 0 0 1 1 0 0 Eritrea 0 0 0 0 0 0 0 0 Guinea 79 64 2 4 68 53 9 7 Venezuela 0 3 0 2 0 1 0 0 Georgien 0 0 0 0 0 0 0 0 Nigeria 11 9 0 4 11 5 0 0 Algerien 0 3 0 0 0 3 0 0 Jahr 2025 Als Flüchtling anerkannte weibliche Antragstellende aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung Gesamt Staatliche Verfolgung Nichtstaatliche Verfolgung Keine Prüfung erfolgt/ Sonstige Herkunftsländer gesamt 22.533 17.443 4.542 548 Alter (in Jahren) 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ Gesamt 7.934 14.599 5.928 11.515 1.781 2.761 225 323 darunter: Afghanistan 6.947 13.109 5.759 10.997 1.030 1.843 158 269 Syrien, Arabische Republik 1 1 1 1 0 0 0 0 Türkei 23 97 18 75 5 22 0 0 Somalia 540 666 70 82 432 550 38 34 Irak 19 74 4 14 15 59 0 1 Russische Föderation 5 17 2 9 3 8 0 0 Eritrea 3 1 0 1 3 0 0 0 Iran, Islamische Republik 22 220 16 185 5 33 1 2 Guinea 167 129 25 20 131 105 11 4 Vietnam 0 0 0 0 0 0 0 0 Venezuela 1 2 0 2 1 0 0 0 Ungeklärt 12 4 9 3 2 1 1 0 Algerien 0 4 0 2 0 2 0 0 Georgien 0 0 0 0 0 0 0 0 China 5 11 5 11 0 0 0 0 Die Angaben zum zweiten Teil der Fragestellung können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden: Jahr 2023 Anteil geschlechtsspezifischer Verfolgung bei Anerkennung nach Genfer Flüchtlingskonvention (§ 3 Absatz 1 Asylgesetz) von weiblichen Antragstellenden Anerkennung nach § 3 I AsylG.- Frauen Anteil geschlechtsspez. Verfolgung Davon: Anteil Staatliche Verfolgung Anteil Nichtstaatliche Verfolgung Anteil Keine Prüfung erfolgt/Sonstige Herkunftsländer gesamt 19.770 24,2 Prozent 13,3 Prozent 10,0 Prozent 0,9 Prozent Alter (in Jahren) 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ Gesamt 19.770 8,7 Prozent 15,5 Prozent 3,9 Prozent 9,4 Prozent 4,4 Prozent 5,6 Prozent 0,4 Prozent 0,5 Prozent darunter: Syrien, Arabische Republik 4.800 0,1 Prozent 0,5 Prozent 0,1 Prozent 0,3 Prozent 0,0 Prozent 0,1 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Türkei 997 2,6 Prozent 8,1 Prozent 2,1 Prozent 5,2 Prozent 0,4 Prozent 2,8 Prozent 0,1 Prozent 0,1 Prozent Afghanistan 8.041 11,3 Prozent 28,3 Prozent 8,3 Prozent 19,8 Prozent 2,6 Prozent 7,8 Prozent 0,3 Prozent 0,7 Prozent Irak 995 1,8 Prozent 4,8 Prozent 0,1 Prozent 0,1 Prozent 1,7 Prozent 4,3 Prozent 0,0 Prozent 0,4 Prozent Iran, Islamische Republik 758 2,1 Prozent 17,2 Prozent 1,8 Prozent 14,8 Prozent 0,1 Prozent 1,8 Prozent 0,1 Prozent 0,5 Prozent Georgien 6 16,7 Prozent 16,7 Prozent 16,7 Prozent 16,7 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Russische Föderation 101 12,9 Prozent 21,8 Prozent 10,9 Prozent 17,8 Prozent 2,0 Prozent 4,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Somalia 1.168 41,4 Prozent 27,2 Prozent 2,1 Prozent 1,2 Prozent 36,0 Prozent 23,3 Prozent 3,3 Prozent 2,7 Prozent Eritrea 1.371 0,5 Prozent 0,3 Prozent 0,0 Prozent 0,1 Prozent 0,5 Prozent 0,1 Prozent 0,0 Prozent 0,1 Prozent Ungeklärt 649 1,4 Prozent 4,0 Prozent 1,1 Prozent 2,2 Prozent 0,3 Prozent 1,1 Prozent 0,0 Prozent 0,8 Prozent Venezuela 7 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Guinea 205 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Kolumbien 0 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Nordmazedonien 0 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Pakistan 79 0,0 Prozent 8,9 Prozent 0,0 Prozent 1,3 Prozent 0,0 Prozent 7,6 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Jahr 2024 Anteil geschlechtsspezifischer Verfolgung bei Anerkennung nach Genfer Flüchtlingskonvention (§ 3 Absatz 1 Asylgesetz) von weiblichen Antragstellenden Anerkennung nach § 3 I AsylG.- Frauen Anteil geschlechtsspez. Verfolgung Davon: Anteil Staatliche Verfolgung Anteil Nichtstaatliche Verfolgung Anteil Keine Prüfung erfolgt/Sonstige Herkunftsländer gesamt 16.533 26,0 Prozent 14,4 Prozent 10,2 Prozent 1,3 Prozent Alter (in Jahren) 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ Gesamt 16.533 8,9 Prozent 17,1 Pro zent 4,0 Prozent 10,4 Pro zent 4,4 Prozent 5,9 Prozent 0,5 Prozent 0,8 Prozent darunter: Syrien, Arabische Republik 3.085 0,3 Prozent 1,2 Prozent 0,0 Prozent 0,5 Prozent 0,2 Prozent 0,6 Prozent 0,0 Prozent 0,1 Prozent Afghanistan 6.473 12,4 Pro zent 29,3 Pro zent 9,2 Prozent 21,9 Pro zent 2,8 Prozent 6,4 Prozent 0,4 Prozent 1,1 Prozent Türkei 1.363 2,5 Prozent 7,6 Prozent 2,1 Prozent 4,7 Prozent 0,4 Prozent 2,6 Prozent 0,0 Prozent 0,2 Prozent Irak 786 1,8 Prozent 7,1 Prozent 0,0 Prozent 0,9 Prozent 1,5 Prozent 5,6 Prozent 0,3 Prozent 0,6 Prozent Somalia 1.104 33,6 Pro zent 29,2 Pro zent 2,1 Prozent 1,9 Prozent 28,6 Pro zent 24,8 Pro zent 2,9 Prozent 2,4 Prozent Iran, Islamische Republik 880 1,3 Prozent 15,2 Pro zent 0,9 Prozent 11,8 Pro zent 0,3 Prozent 2,7 Prozent 0,0 Prozent 0,7 Prozent Ungeklärt 571 0,7 Prozent 5,3 Prozent 0,5 Prozent 3,2 Prozent 0,2 Prozent 1,2 Prozent 0,0 Prozent 0,9 Prozent Russische Föderation 105 2,9 Prozent 15,2 Pro zent 0,0 Prozent 10,5 Pro zent 2,9 Prozent 4,8 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Kolumbien 2 50,0 Pro zent 50,0 Pro zent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 50,0 Pro zent 50,0 Pro zent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Eritrea 1.129 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Guinea 246 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Venezuela 16 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Georgien 1 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Nigeria 50 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Algerien 3 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Jahr 2025 Anteil geschlechtsspezifischer Verfolgung bei Anerkennung nach Genfer Flüchtlingskonvention (§ 3 Absatz 1 Asylgesetz) von weiblichen Antragstellenden Anerkennung nach § 3 I AsylG.- Frauen Anteil geschlechtsspez. Verfolgung Davon: Anteil Staatliche Verfolgung Anteil Nichtstaatliche Verfolgung Anteil Keine Prüfung erfolgt/Sonstige Herkunftsländer gesamt 38.141 59,1 Prozent 45,7 Prozent 11,9 Prozent 1,4 Prozent Alter (in Jahren) 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ 0-17 18+ Gesamt 38.141 20,8 Prozent 38,3 Prozent 15,5 Prozent 30,2 Prozent 4,7 Prozent 7,2 Prozent 0,6 Prozent 0,8 Prozent darunter: Afghanistan 30.081 23,1 Prozent 43,6 Prozent 19,1 Prozent 36,6 Prozent 3,4 Prozent 6,1 Prozent 0,5 Prozent 0,9 Prozent Syrien, Arabische Republik 73 1,4 Prozent 1,4 Prozent 1,4 Prozent 1,4 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Türkei 1.637 1,4 Prozent 5,9 Prozent 1,1 Prozent 4,6 Prozent 0,3 Prozent 1,3 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Somalia 1.749 30,9 Prozent 38,1 Prozent 4,0 Prozent 4,7 Prozent 24,7 Prozent 31,4 Prozent 2,2 Prozent 1,9 Prozent Irak 715 2,7 Prozent 10,3 Prozent 0,6 Prozent 2,0 Prozent 2,1 Prozent 8,3 Prozent 0,0 Prozent 0,1 Prozent Russische Föderation 112 4,5 Prozent 15,2 Prozent 1,8 Prozent 8,0 Prozent 2,7 Prozent 7,1 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Eritrea 1.120 0,3 Prozent 0,1 Prozent 0,0 Prozent 0,1 Prozent 0,3 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Iran, Islamische Republik 924 2,4 Prozent 23,8 Prozent 1,7 Prozent 20,0 Prozent 0,5 Prozent 3,6 Prozent 0,1 Prozent 0,2 Prozent Guinea 451 37,0 Prozent 28,6 Prozent 5,5 Prozent 4,4 Prozent 29,0 Prozent 23,3 Prozent 2,4 Prozent 0,9 Prozent Vietnam 2 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Venezuela 32 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Ungeklärt 101 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Algerien 7 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent Georgien 2 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent China 79 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 0,0 Prozent 6. Wie hoch war 2023, 2024 und 2025 der Anteil weiblicher Asylsuchender an der Gesamtzahl aller als geschlechtsspezifisch verfolgt anerkannten Menschen (bitte auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. 2023 Anteil weiblicher Asylsuchender an allen als geschlechtsspezifisch verfolgt Anerkannten (in Prozent) Herkunftsländer gesamt 76,3 darunter: Syrien, Arabische Republik 17,4 Türkei 39,2 Afghanistan 84,5 Irak 40,5 Iran, Islamische Republik 50,7 Georgien 66,7 Russische Föderation 37,2 Somalia 98,2 Eritrea 91,7 Ungeklärt 46,1 Venezuela 30,0 Guinea 95,8 Kolumbien 0,0 Nordmazedonien 0,0 Pakistan 17,9 2024 Anteil weiblicher Asylsuchender an allen als geschlechtsspezifisch verfolgt Anerkannten (in Prozent) Herkunftsländer gesamt 73,0 darunter: Syrien, Arabische Republik 27,1 Afghanistan 85,6 Türkei 34,3 Irak 38,9 Somalia 97,2 Iran, Islamische Republik 45,2 Ungeklärt 34,7 Russische Föderation 29,7 Kolumbien 66,7 Eritrea 0,0 Guinea 94,1 Venezuela 21,4 Georgien 0,0 Nigeria 42,6 Algerien 23,1 2025 Anteil weiblicher Asylsuchender an allen als geschlechtsspezifisch verfolgt Anerkannten (in Prozent) Herkunftsländer gesamt 93,2 darunter: Afghanistan 97,8 Syrien, Arabische Republik 28,6 Türkei 30,5 Somalia 98,1 Irak 42,5 Russische Föderation 30,6 Eritrea 80,0 Iran, Islamische Republik 44,0 2025 Anteil weiblicher Asylsuchender an allen als geschlechtsspezifisch verfolgt Anerkannten (in Prozent) Guinea 97,0 Vietnam 0,0 Venezuela 0,0 Ungeklärt 0,0 Algerien 0,0 Georgien 0,0 China 55,2 7. Wie viele Sonderbeauftragte gibt es im BAMF, die für Frauen und Mädchen zuständig sind, die Opfer von sexualisierter Gewalt wurden (bitte, wenn möglich, nach Standorten und Geschlecht aufschlüsseln), und inwieweit stehen diese in allen Organisationseinheiten des BAMF zur Verfügung? Sonderbeauftragte werden in allen Organisationseinheiten des BAMF eingesetzt, in denen Asylverfahren bearbeitet werden. Organisationseinheit Anzahl Personalgewinnung 1 Widerrufsverfahren 2 Dublinzentrum Berlin 1 Außenstelle Hamburg 10 Außenstelle Bremen 3 Außenstelle Neumünster 13 Außenstelle Friedland 3 Außenstelle Braunschweig 3 Außenstelle Braunschweig 2 5 Außenstelle Bramsche 15 Außenstelle Oldenburg 2 Außenstelle Bochum 15 Außenstelle Unna 9 Außenstelle Bielefeld 13 Außenstelle Düsseldorf 6 Außenstelle Mönchengladbach 3 Außenstelle Essen 6 Außenstelle Bonn 8 Außenstelle Berlin, Landesasylstelle 18 Außenstelle Berlin im Ankunftszentrum 12 Außenstelle Eisenhüttenstadt 19 Außenstelle Chemnitz 9 Außenstelle Leipzig 7 Außenstelle Dresden 8 Außenstelle Schwerin 11 Außenstelle Gießen 17 Außenstelle Büdingen 3 Außenstelle Frankfurt/Flughafen 5 Außenstadt Neustadt (Hessen) 5 Außenstelle Jena/Hermsdorf 9 Außenstelle Suhl 6 Außenstelle Halberstadt 8 Außenstelle Karlsruhe 11 Organisationseinheit Anzahl Außenstelle Heidelberg 13 Außenstelle Ellwangen 2 Außenstelle Freiburg 6 Außenstelle Sigmaringen 4 Außenstelle Trier 15 Außenstelle Speyer 8 Außenstelle Lebach 6 Außenstelle München 16 Außenstelle Manching 8 Außenstelle Bamberg 8 Außenstelle Augsburg 11 Außenstelle Zirndorf 9 Außenstelle Regensburg 6 Außenstelle Deggendorf 5 Außenstelle Schweinfurt 4 Grundsatzfragen Asyl 1 Fachanwendungen Asylverfahren 1 Wiederaufgreifen 1 Qualitätssicherung 2 Operative Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder 1 Verbindungsbeamten 1 AMIF 2 Dienstleistungszentren für die Abteilungen 4 und 5 7 Gleichstellungsbeauftragte 1 Gesamtpersonalrat 1 Gesamtergebnis 405 Geschlecht Einsatzort männlich weiblich Gesamtergebnis Augsburg 4 8 12 Bamberg 4 4 8 Berlin 14 19 33 Bielefeld 2 11 13 Bochum 4 12 16 Bonn 4 11 15 Boostedt 1 2 3 Bramsche 3 9 12 Braunschweig 4 6 10 Bremen 3 3 Büdingen 1 2 3 Chemnitz 2 7 9 Deggendorf 3 2 5 Dresden 3 5 8 Düsseldorf 6 6 Eisenhüttenstadt 3 5 8 Ellwangen 2 2 Essen 1 5 6 Frankfurt (Oder) 2 8 10 Frankfurt/Flughafen 1 5 6 Freiburg 1 5 6 Friedland 2 1 3 Gießen 3 15 18 Geschlecht Einsatzort männlich weiblich Gesamtergebnis Halberstadt 9 9 Hamburg 2 9 11 Heidelberg 6 6 12 Jena/Hermsdorf 4 5 9 Karlsruhe 4 7 11 Lebach 2 5 7 Leipzig 7 7 Manching 3 5 8 Mönchengladbach 1 2 3 München 4 12 16 Neumünster 2 8 10 Neustadt (Hessen) 4 4 Nostorf-Horst 1 4 5 Nürnberg 4 4 Oldenburg 2 2 Osnabrück 1 2 3 Regensburg 1 5 6 Schweinfurt 1 3 4 Schwerin 4 2 6 Sigmaringen 1 3 4 Speyer 1 8 9 Suhl 2 4 6 Trier 3 13 16 Unna 3 6 9 Zirndorf 4 5 9 Gesamtergebnis 112 293 405 8. Wie wird sich der laut Presseberichten geplante Wegfall der Finanzierung der unabhängigen Asylverfahrensberatung nach Kenntnis und Einschätzung der Bundesregierung auf die Chancen und Möglichkeiten geflüchteter Frauen und Mädchen und anderer vulnerabler Gruppen, sich auf das Asylverfahren vorzubereiten und dort ihre Rechte geltend zu machen, auswirken? 9. Wie kann, sollte die unabhängige Asylverfahrensberatung wegfallen, gewährleistet werden, dass etwa Betroffene von geschlechtsspezifischer Verfolgung oder Menschenhandel künftig eine angemessene Unterstützung bekommen, um sich auf das Asylverfahren vorzubereiten? Die Fragen 8 und 9 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammen beantwortet. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berücksichtigt Hinweise auf Vulnerabilitäten während des gesamten Asylverfahrens und kommt damit einer frühzeitigen Identifizierung und der Gewährleistung eines angemessenen Umgangs mit besonders schutzbedürftigen Personen nach. Mit der Gemeinsamen Europäischen Asylsystems-Reform (GEAS) erfolgt die sog. Erstbelehrung gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Verordnung der Europäischen Union (VO (EU)) 2024/1348 spätestens zum Zeitpunkt der Registrierung des Asylantrags. Diese Belehrung enthält u. a. auch den Hinweis, dass das BAMF speziell geschultes Personal, beispielsweise für Betroffene von geschlechtsspezifischer Verfolgung oder Opfer von Menschenhandel einsetzt, und ein entsprechender Bedarf möglichst frühzeitig vor der Anhörung geäußert werden kann. Auch die interne Dienstanweisung des BAMF enthält entsprechende Vorgaben für die geschlechtersensible Bearbeitung von Asylverfahren, beispielsweise die bedarfsbezogene Möglichkeit der Durchführung der Anhörung durch Anhörungspersonal und Sprachmittelnde eines bestimmten Geschlechts. Alle Entscheiderinnen und Entscheider werden zudem für den Umgang mit vulnerablen Personengruppen verpflichtend geschult. Im Übrigen wird auf das Konzept des BAMF „Die Identifizierung vulnerabler Personen im Asylverfahren“ verwiesen. Dieses ist wie folgt abrufbar: www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Asyl Fluechtlingsschutz/konzept-identifizierung-vulnerable-personen.html? (Abruf: 20. April). Den Antragstellenden steht die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung (buAVB) nach § 12a des Asylgesetzes (AsylG) zur Verfügung. Mit der GEAS- Reform steht den Antragstellenden ab dem 12. Juni 2026 daneben eine amtliche unentgeltliche Rechtsauskunft (auRA) nach Artikel 15 Absatz 2 VO (EU) 2024/1348 in Verbindung mit § 12b AsylG zur Verfügung, die auf Ersuchen während der gesamten Dauer des Asylverwaltungsverfahrens, einschließlich des Asylgrenzverfahrens, gewährt wird. Im Rahmen der auRA, die in Gruppengesprächen bereits vor der Antragseinreichung beim BAMF erfolgen soll, werden die wesentlichen Informationen zum Asylverfahren und Zuständigkeitsbestimmungsverfahren vermittelt, darunter auch die Schutzformen, die Rechte und Pflichten der Antragstellenden und möglicherweise relevante Vulnerabilitäten sowie damit einhergehende besondere und zu gewährende Verfahrensgarantien. Zudem erfolgen Hinweise auf Beratungs- und Fachberatungsstellen, insbesondere Wohlfahrtsverbände und Nichtregierungsorganisationen. Der Anspruch auf amtliche unentgeltliche Rechtsauskunft besteht während des gesamten Asylverfahrens fort und wird durch das BAMF in späteren Verfahrensabschnitten vorwiegend in Einzelgesprächen gewährt. Somit können Antragstellende im Rahmen der auRA auch von der Möglichkeit eines individuellen Gesprächs mit BAMF-Mitarbeitenden Gebrauch machen. Im Rahmen dieser individuellen Gespräche können bereits erkannte oder vermutete Vulnerabilitäten und deren Auswirkungen auf das Asylverfahren thematisiert werden. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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