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Ergänzende Informationen zur Asylstatistik für das Jahr 2025 (Antwort zu Drs. 21/3695)

dip / drucksache 02.03.2026 · WP 21 · 21/4448 · Antwort · Original ↗

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Ergänzende Informationen zur Asylstatistik für das Jahr 2025 (Antwort zu Drs. 21/3695) Deutscher Bundestag Drucksache 21/4448 21. Wahlperiode 02.03.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Doris Achelwilm, Violetta Bock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke – Drucksache 21/3695 – Ergänzende Informationen zur Asylstatistik für das Jahr 2025 V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Die von der Linken regelmäßig erfragten ergänzenden Informationen zur Asylstatistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beleuchten ausgewählte Aspekte, die sonst wenig Beachtung finden, etwa dass die Anerkennungsquote bei inhaltlichen Asylentscheidungen weitaus höher liegt als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Die sogenannte bereinigte Schutzquote, bei der formelle Entscheidungen des BAMF, die keine inhaltliche Bewertung des Schutzgesuchs enthalten, unberücksichtigt bleiben, lag im Jahr 2022 auf einem Rekordhoch bei 72,3 Prozent, gegenüber der vom BAMF und der Bundesregierung verwandten (unbereinigten) Schutzquote in Höhe von 56,2 Prozent. 2023 lag die bereinigte Schutzquote bei 68,6 Prozent (Bundestagsdrucksache 20/12228), 2024 waren es 59,3 Prozent (vgl. hierzu und zum Folgenden, soweit nicht anders angegeben, Bundestagsdrucksache 20/14923). Zu den Anerkennungen durch das BAMF kommen Schutzstatus durch die Gerichte nach einer zunächst negativen Entscheidung im Asylverfahren hinzu. Mehr als die Hälfte der Klagen gegen das BAMF enden mit einer „sonstigen Verfahrenserledigung“, z. B. wenn Verfahren von mehreren Familienangehörigen zusammengelegt werden, wenn eine Klage nicht weiterverfolgt oder wenn ein Schutzstatus im Einvernehmen mit dem BAMF erteilt wird. Auch wenn ein Gericht in Dublin-Fällen entscheidet, dass das Asylverfahren in Deutschland durchgeführt werden muss, gilt dies als „sonstige Erledigung“ (vgl. Antwort zu Frage 26 auf Bundestagsdrucksache 19/4961). Die Bundesregierung erklärte auf Nachfrage (vgl. Antwort zu Frage 18 auf Bundestagsdrucksache 19/22023), dass „sonstige Verfahrenserledigungen“ der Gerichte keine Aussage zur Schutzbedürftigkeit der Betroffenen beinhalten und nicht als Bestätigung der Entscheidungen des BAMF gewertet werden können. Werden deshalb nur inhaltliche und keine formellen Entscheidungen der Gerichte betrachtet, ergibt sich nach Berechnung der Fragestellenden eine bereinigte Erfolgsquote von Asylsuchenden im Klageverfahren im Jahr 2024 in Höhe von 18 Prozent (2023: 24,4 Prozent, 2022: 36,5 Prozent). Die vom BAMF angegebenen Aufhebungsquoten sind nur etwa halb so hoch, weil dabei sonstige Erledigungen wie eine Bestätigung der Bescheide gewertet werden. Bei afghanischen und iranischen Geflüchteten waren die bereinigten Er- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 27. Februar 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. folgsquoten im Klageverfahren im Jahr 2024 überdurchschnittlich hoch (53 bzw. 47,1 Prozent). Hinzu kommen Korrekturen durch das BAMF, die oft auf Anregung der Gerichte erfolgen oder auf geänderten Lageeinschätzungen beruhen. In absoluten Zahlen: 15 424 vom BAMF zunächst abgelehnte Asylsuchende erhielten im Jahr 2024 doch noch einen Schutzstatus (2023: 20 838), 6 913 durch Entscheidungen der Gerichte, 4 010 durch Abhilfeentscheidungen des BAMF, 4 158 im Rahmen von Folgeanträgen und 343 aus „sonstigen Gründen“. All das zeigt nach Auffassung der Fragestellenden, dass die Mehrheit der nach Deutschland kommenden Geflüchteten nach den geltenden rechtlichen Kriterien als schutzbedürftig angesehen werden muss. Mitunter wird schutzbedürftigen Geflüchteten der notwendige Schutz versagt, nicht gegen alle fehlerhaften Ablehnungen des BAMF werden (rechtzeitig) Rechtsmittel erhoben, auch wegen sehr kurzer Fristen. Insgesamt ist der Rechtsschutz in Asylverfahren erheblich eingeschränkt, so gibt es keine Berufungsmöglichkeit gegen erstinstanzliche Urteile bei ernstlichen Zweifeln an deren Richtigkeit (vgl. § 78 des Asylgesetzes [AsylG]). Umso schwerer wogen Vorwürfe z. B. gegen Richter am Verwaltungsgericht (VG) Gera, wonach sie Asylklagen aufgrund ihrer persönlichen (rechten) Einstellung abgelehnt haben könnten (vgl. z. B. https://ezra.de/forderungspapier-zur-justiz-in-thu%C C%88ringen/; www.sueddeutsche.de/politik/justiz-asyl-afd-richter-1.5926901 ?s=09). Dieser Verdacht wurde gestützt durch Zahlen zur Entscheidungsstatistik des VG Gera infolge von Kleinen Anfragen der Linken (vgl. z. B. Bundestagsdrucksachen 20/4019 und 20/8222), denn die Erfolgsquoten bei Asylklagen zu bestimmten Herkunftsländern waren am VG Gera auffallend niedriger als im bundesweiten Vergleich. Gegen einen der betroffenen Richter wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet (www.lto.de/recht/hintergruende/h/bengt-fuch s-disziplinarverfahren-verwaltungsgericht-gera), als Asylrichter wurde er abberufen, ein Verfahren wegen Volksverhetzung wurde eingestellt (www.lt o.de/recht/nachrichten/n/olg-jena-3ws30825-kein-strafverfahren-bengt- fuchsbeschwerde-staatsanwaltschaft). Zweifel an der politischen Unvoreingenommenheit einzelner Richter ergeben sich nach Auffassung der Fragestellenden auch aus einer Pressemitteilung des VG Düsseldorf („Jahresbericht 2025“, 25_04_29_VGD_Vfg_Jahrespressemitt eilung-2025.pdf). Darin wird beispielsweise beklagt, dass gerichtliche „Entscheidungen nicht umgesetzt“ würden, Abschiebungen nach Georgien würden „nur selten durchgeführt“, „vergleichbare Erkenntnisse“ gebe es zu „türkischen Klägern, die nach erfolglosen Eilverfahren nicht in ihre Heimat zurückgeführt“ würden; „in den Iran erfolgen seit Jahrzehnten keine Abschiebungen“; von einem „flächendeckend unzureichenden Vollzug asylgerichtlicher […] Entscheidungen“ ist die Rede. Abgesehen davon, dass freiwillige Ausreisen nach einer negativen gerichtlichen Entscheidung in der Pressemitteilung keine Berücksichtigung fanden (obwohl es regelmäßig mehr freiwillige Ausreisen als Abschiebungen gibt, vgl. z. B. die Tabelle zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/11101), sind die zitierten Behauptungen nach Auffassung der Fragestellenden schlicht falsch: Seit Jahren steigt die Zahl der Abschiebungen, im ersten Halbjahr 2025 lagen die Länder Türkei und Georgien, in die angeblich nur selten abgeschoben werde, mit jeweils etwa 1 000 an erster Stelle (Bundestagsdrucksache 21/1239). Auch in den Iran wird – trotz der sich verschlechternden Menschenrechtslage und der systematischen Diskriminierung von Frauen und anders als in der Pressemitteilung behauptet – seit Jahrzehnten abgeschoben: Im ersten Halbjahr 2025 gab es elf Abschiebungen in den Iran, 2024 waren es 14 Abschiebungen (Bundestagsdrucksache 20/14946), 2021 waren es 28 (Bundestagsdrucksache 20/890), 2018 gab es 22 Abschiebungen in den Iran (Bundestagsdrucksache 19/8021) usw. Die bereinigte Schutzquote des BAMF sank im Jahr 2025, insbesondere infolge des Entscheidungsstopps vom Dezember 2024 zu syrischen Asylsuchenden, die bis dahin zu nahezu 100 Prozent als schutzbedürftig anerkannt worden waren. Aber auch die Schutzquoten zu anderen wichtigen Herkunftsländern, etwa Afghanistan, die Türkei, Russland und der Iran, gingen 2025 z. T. deutlich zurück, obwohl in Bezug auf diese Länder nach Auffassung der Fragestellenden eher eine Verschlechterung der Menschenrechtslage festzustellen ist. Einzelne Außenstellen des BAMF fallen mit besonders niedrigen Schutzquoten im bundesweiten Vergleich auf, etwa die Außenstelle in Eisenhüttenstadt: Bei sieben relevanten Herkunftsstaaten war die Schutzquote hier immer unterdurchschnittlich, in vier Fällen sogar am niedrigsten im bundesweiten Vergleich, z. B. bei Afghanistan: 60,8 Prozent in Eisenhüttenstadt statt 93,3 Prozent im Bundesdurchschnitt, oder Somalia: 50 statt 89,8 Prozent. Die von der Bundesregierung auf Bundestagsdrucksache 20/14923 zu Frage 6 gegebenen Erklärungen hierfür sind nach Auffassung der Fragestellenden wenig nachvollziehbar. Ein Policy Paper der Universität Konstanz belegte ebenfalls die auffallend negative Entscheidungspraxis der Außenstelle in Eisenhüttenstadt über Jahre hinweg (241210_DPZ-und-Uni-Konstanz_Policy-Paper-18_S chneider-et-al_Foederalismus-und-Ungleichheit_final.pdf, S. 3 f.). Erklärungsfaktoren für föderal ungleiche Entscheidungen sind demnach z. B. „regionale Befindlichkeiten, wie die Einstellung der Bevölkerung zu Migration“, die „politische Einstellung“ der Beschäftigten, das jeweilige „Migrationsklima in einem Bundesland“ oder auch eine „migrationsfeindliche Medienberichterstattung“, die diskriminierende Tendenzen bei Mitarbeitenden verstärken könne (ebd., S. 8; vgl. hierzu bereits die Bundestagsdrucksache 18/13670, insbesondere die Vorbemerkung der Fragestellenden). Bei vielen Asylsuchenden handelt es sich um Kinder und Jugendliche: 2024 lag der Anteil der unter 18-jährigen Asylsuchenden bei 36,7 Prozent (2021: 49,4 Prozent), 5,8 Prozent der Asylsuchenden waren unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (2023: 4,6 Prozent). 21 270 Asylanträge (9,3 Prozent aller Anträge) wurden für in Deutschland geborene Kinder von Asylsuchenden, anerkannten Flüchtlingen oder Personen mit einer humanitären Aufenthaltserlaubnis gestellt. Rund 65 Prozent aller Asylgesuche zwischen Januar und Oktober 2025 betrafen Frauen und Kinder unter 18 Jahren (https://mediendienst-integr ation.de/flucht-asyl/zahl-der-fluechtlinge.html?s=09#c1503). Etwa die Hälfte aller Asylsuchenden in Deutschland verfügt über keine (anerkannten) schriftlichen Identitätsnachweise (2024: 49,9 Prozent). Das sagt jedoch nichts über ihre Schutzbedürftigkeit aus, denn die bereinigte Schutzquote bei Asylsuchenden ohne Papiere ist mit 52,2 Prozent (2024) ebenfalls hoch. Subsidiärer Schutz wird vom BAMF in aller Regel (2024 zu 88,5 Prozent) wegen der Gefahr unmenschlicher bzw. erniedrigender Behandlung erteilt, d. h. (auch) infolge von Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), an die Deutschland unabhängig von EU-Recht gebunden ist. Nur 1,6 Prozent der im Jahr 2024 vom BAMF gewährten subsidiären Schutzstatus gingen letztlich auf EU-Recht zurück, weil sie wegen drohender willkürlicher Gewalt infolge von kriegerischen Auseinandersetzungen erteilt wurden.  1. a) Wie hoch war die Gesamtschutzquote (Anerkennungen nach Artikel 16a des Grundgesetzes [GG], nach § 60 Absatz 1 des Aufenthaltsgesetzes [AufenthG] in Anwendung der Genfer Flüchtlingskonvention [GFK], subsidiärer Schutz und Abschiebungshindernisse) in der Entscheidungspraxis des BAMF im vierten Quartal bzw. im Gesamtjahr 2025 (bitte jeweils in absoluten und relativen Zahlen angeben und für die 15 wichtigsten Herkunftsländer gesondert darstellen, bitte für jedes dieser Länder in relativen Zahlen angeben, wie viele Asylsuchende Schutz nach Artikel 16a GG, nach § 60 Absatz 1 AufenthG in Anwendung der GFK einen subsidiären Schutzstatus bzw. nationalen Abschiebungsschutz zugesprochen bekommen haben, bitte in einer weiteren Tabelle nach Art der Anerkennung differenzieren: Asylberechtigung [darunter Familienasyl], internationaler Flüchtlingsschutz [darunter Familienschutz], subsidiärer Schutz [ darunter Familienschutz], nationale Abschiebungsverbote – bitte jeweils so differenziert wie möglich darstellen und in jedem Fall Angaben zu den Herkunftsländern Algerien, Marokko, Tunesien, Indien, Ukraine, Belarus, Russische Föderation sowie zu allen sicheren Herkunftsstaaten machen)? b) Wie hoch war in den genannten Zeiträumen die „bereinigte Gesamtschutzquote“, d. h. die Quote der Anerkennungen bezogen auf tatsächlich inhaltliche und nicht formelle Entscheidungen (bitte wie zu Frage 1a differenzieren), und welche näheren Angaben lassen sich machen zu den Gründen sonstiger Verfahrenserledigungen im Jahr 2025? Die Frage 1a und die Quote zu 1b werden wegen ihres Sachzusammenhangs zusammen beantwortet. Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass durch Heranziehen der erfragten sog. bereinigten Gesamtschutzquote (Quote zu Frage 1b) etwaige Bleibeperspektiven von Staatsangehörigen der unten genannten Staaten nicht hergeleitet oder begründet werden können, da die formellen Ablehnungen von Asylanträgen bei einer derartigen Quotenberechnung nicht berücksichtigt werden. Formelle Ablehnungen führen ebenso wie materiell entschiedene Asylablehnungen im Regelfall zu einer Ausreisepflicht. Maßgeblich für die Feststellung einer etwaigen Bleibeperspektive ist daher die umfassende Gesamtschutzquote, die alle ablehnenden Asylentscheidungen berücksichtigt. 4. Q ua rt al 2 02 5 A sy lb er ec ht ig un g A rt 16 a G ru nd ge - se tz es (G G ) Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 de s A sy lg es et ze s (A sy lG ) Su bs id iä re r S ch ut z § 4 A bs at z 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sv er bo t § 60 A bs at z 5 un d 7 de s A uf en th al ts ge se tz es (A uf en th G ) G es am ts ch ut z Q uo te z u Fr ag e 1b ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % A nt ei l in % H er ku nf ts st aa te n ge sa m t 1. 42 7 1, 7 30 .5 99 37 ,1 1. 11 9 1, 4 1. 79 3 2, 2 34 .9 38 42 ,4 53 ,2 da ru nt er : A fg ha ni st an 1. 07 9 3, 0 27 .5 04 76 ,8 29 0, 1 60 5 1, 7 29 .2 17 81 ,5 91 ,9 Sy rie n 2 0, 0 13 9 1, 1 27 3 2, 2 54 0, 4 46 8 3, 7 4, 7 Tü rk ei 32 0, 4 70 5 8, 9 50 0, 6 5 0, 1 79 2 10 ,0 12 ,2 Ir ak 3 0, 1 33 0 9, 8 68 2, 0 20 8 6, 2 60 9 18 ,1 23 ,7 So m al ia 99 4, 8 50 4 24 ,5 76 3, 7 44 8 21 ,7 1. 12 7 54 ,7 83 ,2 R us si sc he F öd . 6 0, 3 55 3, 2 25 1, 4 7 0, 4 93 5, 4 9, 7 Ir an 17 1, 2 27 0 19 ,3 29 2, 1 21 1, 5 33 7 24 ,1 31 ,5 G ui ne a 47 5, 1 90 9, 8 22 2, 4 35 3, 8 19 4 21 ,0 28 ,9 U ng ek lä rt 5 0, 6 13 2 15 ,1 50 5, 7 16 1, 8 20 3 23 ,2 45 ,9 N ig er ia 10 1, 2 14 1, 7 4 0, 5 47 5, 6 75 8, 9 14 ,3 Er itr ea 15 1, 9 36 1 45 ,2 17 3 21 ,7 19 2, 4 56 8 71 ,1 89 ,3 A lg er ie n - - 6 1, 0 2 0, 3 - - 8 1, 3 3, 4 V ie tn am - - - - - - - - - - - Pa ki st an - - 34 6, 1 - - 16 2, 9 50 9, 0 12 ,6 K am er un 1 0, 2 34 6, 2 5 0, 9 13 2, 4 53 9, 6 12 ,1 M ar ok ko 0 0, 0 3 0, 9 4 1, 1 1 0, 3 8 2, 3 5, 0 Tu ne si en 1 0, 3 3 0, 9 4 1, 2 1 0, 3 9 2, 7 5, 3 In di en 0 0, 0 0 0, 0 4 1, 1 0 0, 0 4 1, 1 1, 8 U kr ai ne 0 0, 0 1 0, 4 2 0, 8 4 1, 6 7 2, 8 3, 8 B el ar us 5 8, 2 6 9, 8 0 0, 0 0 0, 0 11 18 ,0 27 ,5 A lb an ie n 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0, 0 B os ni en u nd H er ze - go w in a 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0, 0 G ha na 0 0, 0 1 0, 8 0 0, 0 4 3, 1 5 3, 8 5, 3 K os ov o 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0, 0 N or dm az ed on ie n 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0, 0 M on te ne gr o 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 1 1, 9 1 1, 9 5, 3 4. Q ua rt al 2 02 5 A sy lb er ec ht ig un g A rt 16 a G ru nd ge - se tz es (G G ) Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 de s A sy lg es et ze s (A sy lG ) Su bs id iä re r S ch ut z § 4 A bs at z 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sv er bo t § 60 A bs at z 5 un d 7 de s A uf en th al ts ge se tz es (A uf en th G ) G es am ts ch ut z Q uo te z u Fr ag e 1b ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % A nt ei l in % Se ne ga l 0 0, 0 5 8, 3 0 0, 0 1 1, 7 6 10 ,0 17 ,1 Se rb ie n 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 0, 0 G eo rg ie n 1 0, 2 0 0, 0 0 0, 0 3 0, 6 4 0, 7 1, 1 M ol da u, R ep ub lik 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 1 0, 2 1 0, 2 0, 8 Ja hr 2 02 5 A sy lb er ec ht ig un g A rt 16 a G G Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä re r S ch ut z § 4 A bs at z 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sv er bo t § 60 A bs at z 5 un d 7 A uf en th G G es am ts ch ut z Q uo te z u Fr ag e 1b ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % A nt ei l in % H er ku nf ts st aa te n ge sa m t 4. 12 4 1, 3 66 .0 35 21 ,2 5. 13 0 1, 6 12 .1 05 3, 9 87 .3 94 28 ,1 37 ,5 da ru nt er : A fg ha ni st an 2. 26 2 2, 6 50 .0 38 57 ,1 31 0 0, 4 6. 27 9 7, 2 58 .8 89 67 ,2 78 ,9 Tü rk ei 21 6 0, 4 4. 19 0 7, 3 23 9 0, 4 50 0, 1 4. 69 5 8, 1 9, 7 Sy rie n 2 0, 0 14 9 0, 6 28 9 1, 1 92 0, 4 53 2 2, 1 5, 3 Ir ak 27 0, 2 1. 51 8 10 ,9 27 6 2, 0 58 5 4, 2 2. 40 6 17 ,2 25 ,4 Ir an 16 6 1, 4 2. 19 0 18 ,8 20 1 1, 7 93 0, 8 2. 65 0 22 ,8 26 ,8 R us si sc he F öd . 69 0, 6 28 6 2, 6 13 5 1, 2 38 0, 3 52 8 4, 8 6, 9 So m al ia 42 3 4, 2 2. 44 1 24 ,2 46 7 4, 6 2. 66 1 26 ,4 5. 99 2 59 ,5 83 ,7 G ui ne a 25 7 4, 8 58 9 10 ,9 16 6 3, 1 26 7 4, 9 1. 27 9 23 ,7 29 ,9 N ig er ia 30 0, 7 12 1 2, 7 23 0, 5 26 4 5, 9 43 8 9, 8 15 ,3 U ng ek lä rt 10 0, 2 23 8 5, 7 26 0 6, 2 51 1, 2 55 9 13 ,3 41 ,2 Er itr ea 61 1, 5 1. 96 3 48 ,6 74 6 18 ,5 11 3 2, 8 2. 88 3 71 ,3 82 ,4 Ve ne zu el a 40 1, 1 60 1, 6 35 0, 9 29 0 7, 7 42 5 11 ,3 11 ,7 K ol um bi en 5 0, 1 5 0, 1 1 0, 0 5 0, 1 16 0, 5 0, 5 Pa ki st an 20 0, 6 20 0 6, 4 4 0, 1 59 1, 9 28 3 9, 0 12 ,4 G eo rg ie n 2 0, 1 4 0, 1 2 0, 1 8 0, 3 16 0, 5 0, 8 A lg er ie n 2 0, 1 26 1, 0 3 0, 1 10 0, 4 41 1, 5 3, 6 M ar ok ko 2 0, 1 20 1, 2 10 0, 6 4 0, 2 36 2, 2 4, 9 Tu ne si en 7 0, 4 24 1, 4 5 0, 3 6 0, 3 42 2, 4 4, 2 Ja hr 2 02 5 A sy lb er ec ht ig un g A rt 16 a G G Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä re r S ch ut z § 4 A bs at z 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sv er bo t § 60 A bs at z 5 un d 7 A uf en th G G es am ts ch ut z Q uo te z u Fr ag e 1b ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % A nt ei l in % In di en 0 0, 0 0 0, 0 4 0, 2 6 0, 3 10 0, 5 0, 8 U kr ai ne 0 0, 0 8 0, 5 28 1, 8 27 1, 7 63 3, 9 5, 4 B el ar us 9 2, 1 30 7, 1 0 0, 0 4 1, 0 43 10 ,2 13 ,8 A lb an ie n 0 0, 0 0 0, 0 2 0, 3 2 0, 3 4 0, 5 0, 9 B os ni en u nd H er ze - go w in a 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 2 0, 4 2 0, 4 0, 7 G ha na 3 0, 5 10 1, 7 0 0, 0 13 2, 2 26 4, 5 6, 1 K os ov o 0 0, 0 6 0, 6 0 0, 0 5 0, 5 11 1, 1 1, 5 N or dm az ed on ie n 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 1 0, 1 1 0, 1 0, 1 M on te ne gr o 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 1 0, 5 1 0, 5 1, 3 Se ne ga l 0 0, 0 8 3, 0 0 0, 0 3 1, 1 11 4, 1 6, 3 Se rb ie n 0 0, 0 2 0, 2 0 0, 0 1 0, 1 3 0, 2 0, 4 M ol da u, R ep ub lik 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 1 0, 1 1 0, 1 0, 2 4. Quartal 2025 Quote zu Frage 1b absolut Anteil Anteil Asylberechtigung 1.427 1,7 Prozent 2,2 Prozent darunter Familienschutz 229 0,3 Prozent 0,3 Prozent Flüchtlingsschutz (§ 3 Absatz 1 AsylG) 30.599 37,1 Prozent 46,6 Prozent darunter Familienschutz 15.236 18,5 Prozent 23,2 Prozent Subsidiärer Schutz nach § 4 Absatz 1 Nr. 1 AsylG 3 0,0 Prozent 0,0 Prozent § 4 Absatz 1 Nr. 2 AsylG 288 0,3 Prozent 0,4 Prozent § 4 Absatz 1 Nr. 3 AsylG 256 0,3 Prozent 0,4 Prozent § 4 Absatz 1 AsylG Familienschutz 572 0,7 Prozent 0,9 Prozent Summe subsidiärer Schutz 1.119 1,4 Prozent 1,7 Prozent Abschiebungsverbot nach § 60 Absatz 5 AufenthG 1.720 2,1 Prozent 2,6 Prozent § 60 Absatz 7 AufenthG 73 0,1 Prozent 0,1 Prozent Summe Abschiebungsverbot 1.793 2,2 Prozent 2,7 Prozent Gesamtschutz 34.938 42,4 Prozent 53,2 Prozent Jahr 2025 Quote zu Frage 1b absolut Anteil Anteil Asylberechtigung 4.124 1,3 Prozent 1,8 Prozent darunter Familienschutz 725 0,2 Prozent 0,3 Prozent Flüchtlingsschutz (§ 3 Absatz 1 AsylG) 66.035 21,2 Prozent 28,3 Prozent darunter Familienschutz 30.241 9,7 Prozent 13,0 Prozent Subsidiärer Schutz nach § 4 Absatz 1 Nr. 1 AsylG 11 0,0 Prozent 0,0 Prozent § 4 Absatz 1 Nr. 2 AsylG 1.763 0,6 Prozent 0,8 Prozent § 4 Absatz 1 Nr. 3 AsylG 1.661 0,5 Prozent 0,7 Prozent § 4 Absatz 1 AsylG Familienschutz 1.695 0,5 Prozent 0,7 Prozent Summe subsidiärer Schutz 5.130 1,6 Prozent 2,2 Prozent Abschiebungsverbot nach § 60 Absatz 5 AufenthG 11.729 3,8 Prozent 5,0 Prozent § 60 Absatz 7 AufenthG 376 0,1 Prozent 0,2 Prozent Summe Abschiebungsverbot 12.105 3,9 Prozent 5,2 Prozent Gesamtschutz 87.394 28,1 Prozent 37,5 Prozent Nähere Angaben zu den Gründen sonstiger Verfahrenserledigungen für den genannten Zeitraum können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. 4. Quartal 2025 Entscheidungskategorie Antrag nicht weiter bearbeitet 2 Einstellung wg. § 33 Absatz 1 und 2, § 32a Absatz 2 AsylG 2.362 nicht erforderlich, Dublin 49 sonstige Einstellung 1.448 Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 1 AsylG) 4.333 Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 2 AsylG) 3.667 Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 3 AsylG) 4 4. Quartal 2025 Entscheidungskategorie Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 4 AsylG) 4 Unzulässig (kein Zweitverfahren. § 29 Absatz 1 Nr. 5 AsylG) 748 Unzulässig (kein Folgeverfahren § 29 Absatz 1 Nr. 5 AsylG) 4.237 Jahr 2025 Entscheidungskategorie Antrag nicht weiter bearbeitet 10 Einstellung wg. § 33 Absatz 1 und 2, § 32a Absatz 2 AsylG 12.539 nicht erforderlich, Dublin 241 sonstige Einstellung 7.037 Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 1 AsylG) 18.245 Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 2 AsylG) 20.934 Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 3 AsylG) 65 Unzulässig (§ 29 Absatz 1 Nr. 4 AsylG) 15 Unzulässig (kein Zweitverfahren § 29 Absatz 1 Nr. 5 AsylG) 4.060 Unzulässig (kein Folgeverfahren § 29 Absatz 1 Nr. 5 AsylG) 14.829 c) Wie waren die im Jahr 2025 (soweit noch nicht vorliegend, bitte zumindest Angaben für das erste Halbjahr 2025 machen) bestandskräftig bzw. rechtskräftig (bitte differenzieren) gewordenen Entscheidungen des BAMF (bitte nach unterschiedlichen Status und Formen der Ablehnung bzw. Erledigung differenzieren und in absoluten und relativen Zahlen angeben, bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten differenzieren)? Angaben zum gesamten Jahr 2025 liegen noch nicht vor. Die Angaben zum ersten Halbjahr 2025 können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Bestandskräftig abgeschlossen: 1. H j. 20 25 A sy lb er ec ht ig un g A rti ke l 1 6a G G Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsa tz 5 u nd 7 A uf en th G A bl eh nu ng en K ei n w ei te re s V e rf ah re n du rc hzu fü hr en Fo rm el le Ve rf ah re ns er le di - gu ng en ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % H er ku nf ts - st aa te n ge - sa m t 1. 59 8 2, 0 16 .6 41 21 ,1 6. 13 4 7, 8 8. 70 5 11 ,0 20 .6 07 26 ,1 5. 16 0 6, 5 20 .1 05 25 ,5 da ru nt er : A fg ha ni st an 55 2 3, 3 7. 47 6 44 ,2 25 5 1, 5 5. 60 4 33 ,1 58 1 3, 4 30 9 1, 8 2. 13 4 12 ,6 Tü rk ei 15 0 1, 2 2. 58 5 21 ,1 10 9 0, 9 28 0, 2 5. 12 6 41 ,7 38 9 3, 2 3. 89 2 31 ,7 Sy rie n 1 0, 0 22 0, 3 3. 60 2 49 ,1 52 0, 7 26 0, 4 27 3 3, 7 3. 35 9 45 ,8 Ir ak 13 0, 4 90 3 24 ,4 16 5 4, 5 29 4 7, 9 1. 29 5 35 ,0 38 0 10 ,3 65 0 17 ,6 So m al ia 20 2 5, 3 1. 24 8 32 ,7 23 7 6, 2 1. 33 1 34 ,9 10 2 2, 7 11 7 3, 1 57 5 15 ,1 Ir an 11 0 3, 8 1. 51 4 52 ,1 10 9 3, 7 50 1, 7 50 5 17 ,4 10 2 3, 5 51 7 17 ,8 R us s. Fö d. 47 1, 7 18 8 6, 7 79 2, 8 23 0, 8 1. 06 6 38 ,0 22 3 8, 0 1. 17 8 42 ,0 G eo rg ie n - 0, 0 6 0, 4 4 0, 3 7 0, 5 1. 13 4 75 ,7 24 6 16 ,4 10 2 6, 8 Er itr ea 34 1, 9 1. 11 0 60 ,7 31 0 16 ,9 64 3, 5 14 0 7, 7 21 1, 1 15 0 8, 2 G ui ne a 15 2 9, 9 32 8 21 ,3 93 6, 0 15 4 10 ,0 40 8 26 ,5 78 5, 1 32 8 21 ,3 R ec ht sk rä fti g ab ge sc hl os se n: 1. H j. 20 25 A sy lb er ec ht ig un g A rti ke l 1 6a G G Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsa tz 5 u nd 7 A uf en th G A bl eh nu ng en K ei n w ei te re s V e rf ah re n du rc hzu fü hr en Fo rm el le Ve rf ah re ns er le di - gu ng en ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % H er ku nf ts - st aa te n ge - sa m t 73 0, 3 1. 69 1 7, 7 43 3 2, 0 1. 16 5 5, 3 13 .5 79 61 ,5 1. 85 1 8, 4 3. 29 7 14 ,9 da ru nt er : A fg ha ni st an 2 0, 2 10 8 11 ,5 15 1, 6 11 4 12 ,2 20 1 21 ,4 31 3, 3 46 7 49 ,8 Tü rk ei 36 0, 7 36 4 6, 7 18 0, 3 31 0, 6 4. 43 2 81 ,0 18 7 3, 4 40 5 7, 4 Sy rie n - 0, 0 30 2, 6 2 0, 2 24 2, 1 19 1, 7 16 4 14 ,4 89 6 78 ,9 Ir ak 2 0, 1 10 2 3, 8 49 1, 8 29 2 11 ,0 1. 80 1 67 ,9 19 4 7, 3 21 2 8, 0 So m al ia - 0, 0 12 3, 5 8 2, 3 66 19 ,2 96 28 ,0 27 7, 9 13 4 39 ,1 Ir an 12 1, 0 41 7 33 ,7 12 1, 0 24 1, 9 63 0 51 ,0 51 4, 1 90 7, 3 1. H j. 20 25 A sy lb er ec ht ig un g A rti ke l 1 6a G G Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sve rb ot § 6 0 A bsa tz 5 u nd 7 A uf en th G A bl eh nu ng en K ei n w ei te re s V e rf ah re n du rc hzu fü hr en Fo rm el le V e rf ah re ns er le di - gu ng en ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % R us s. Fö d. 2 0, 3 29 4, 3 30 4, 4 29 4, 3 41 5 60 ,9 10 1 14 ,8 75 11 ,0 G eo rg ie n - 0, 0 6 0, 7 9 1, 0 9 1, 0 65 1 74 ,2 16 2 18 ,5 40 4, 6 Er itr ea - 0, 0 21 9, 3 99 44 ,0 8 3, 6 52 23 ,1 4 1, 8 41 18 ,2 G ui ne a - 0, 0 13 4, 2 1 0, 3 13 4, 2 22 3 71 ,7 17 5, 5 44 14 ,1 d) Wie viele Asylgesuche wurden im Jahr 2024 bzw. 2025 nach einer unerlaubten Einreise gestellt (bitte Gesamtzahlen nennen und jeweils nach Landesgrenzen und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele Asylgesuche wurden in diesen Zeiträumen insgesamt gestellt (bitte ebenfalls nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele Asylsuchende in den genannten Zeiträumen kamen aus visumfreien Herkunftsländern (bitte in relativen und absoluten Zahlen angeben und zudem auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie viele Asylantragstellende in den genannten Zeiträumen waren mit einem Visum eingereist (bitte in relativen und absoluten Zahlen angeben und zudem auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele nachgeborene Kinder im Alter bis unter einem Jahr befanden sich in den genannten Zeiträumen unter den Asylantragstellenden (bitte in relativen und absoluten Zahlen angeben und zudem auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Feststellungen der Bundespolizei zu Asylgesuchen nach einer unerlaubten Einreise, die den Verdacht einer Straftat nach § 95 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) begründet, sind den beiden nachfolgenden Tabellen zu entnehmen und beruhen auf Daten der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei. Asylgesuche im Jahr 2024 im Rahmen der unerlaubten Einreise (zehn häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) Grenze / Staatsangehörigkeiten sy ris ch af gh an is ch tü rk is ch ira ni sc h ira ki sc h al ge ris ch ru ss is ch so m al is ch m ar ok ka ni sc h uk ra in is ch G es am t Polen 828 1.271 5 216 69 20 26 247 18 120 3.551 Tschechien 209 9 50 0 16 0 258 0 0 94 690 Österreich 715 168 253 29 26 5 69 16 11 93 1.572 Schweiz 2.219 881 620 102 70 106 15 89 123 13 4.988 Frankreich 1.019 162 90 23 17 106 38 23 43 5 1.973 Luxemburg 102 7 17 0 1 18 0 3 12 4 227 Belgien 124 136 28 6 17 141 6 18 114 850 Niederlande 70 7 9 1 6 38 4 4 21 1 208 Dänemark 11 10 1 10 14 5 0 7 2 4 99 Keiner Grenze zuzuordnen 212 72 136 32 16 27 24 12 27 0 692 Luftgrenze 804 1.074 170 149 256 27 42 12 40 22 3.239 Seegrenze 9 31 2 10 15 1 0 0 0 3 90 Asylgesuche im Jahr 2025 im Rahmen der unerlaubten Einreise (zehn häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) Grenze / Staatsangehörigkeiten af gh an is ch sy ris ch tü rk is ch al ge ris ch ru ss is ch ira ni sc h so m al is ch m ar ok ka ni sc h uk ra in is ch tu ne si sc h G es am t Polen 215 20 2 7 1 9 63 5 43 4 564 Tschechien 1 23 12 - 65 5 - 2 10 1 145 Österreich 92 53 93 1 12 12 22 11 59 20 586 Schweiz 121 167 145 52 2 34 38 61 25 46 884 Frankreich 38 26 12 84 6 15 14 20 3 12 403 Luxemburg 3 14 1 7 11 1 4 2 - 2 66 Asylgesuche im Jahr 2025 im Rahmen der unerlaubten Einreise (zehn häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) Grenze / Staatsangehörigkeiten af gh an is ch sy ris ch tü rk is ch al ge ris ch ru ss is ch ira ni sc h so m al is ch m ar ok ka ni sc h uk ra in is ch tu ne si sc h G es am t Belgien 28 26 40 125 1 6 15 42 1 24 411 Niederlande 7 25 12 32 1 1 2 14 1 2 126 Dänemark 3 2 - 1 - 4 - - - - 11 Keiner Grenze zuzuordnen 34 14 27 6 11 6 9 4 1 8 181 Luftgrenze 778 132 44 17 131 105 21 21 15 9 1.708 Seegrenze 6 3 - 5 - 4 3 3 1 - 43 Die Zahl der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) registrierten Asylgesuche nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten für das Jahr 2024 und das Jahr 2025 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. 2024 Staatsangehörigkeit Asylgesuche Syrien 71.537 Afghanistan 31.858 Türkei 23.873 Irak 7.353 Somalia 6.801 Iran 4.826 Ungeklärt 4.528 Russische Föderation 4.214 Kolumbien 3.624 Eritrea 3.176 Gesamt 213.499 2025 Staatsangehörigkeit Asylgesuche Afghanistan 24.396 Syrien 21.599 Türkei 10.851 Somalia 4.503 Irak 3.892 Russische Föderation 3.015 Eritrea 2.532 Iran 2.233 Vietnam 2.058 Guinea 1.969 Gesamt 111.814 Die Zahl der vom BAMF registrierten Asylgesuche nach den 15 wichtigsten visumfreien Herkunftsstaaten für die Jahre 2024 und 2025 können den folgenden Tabellen entnommen werden. 2024 Staatsangehörigkeit Asylgesuche absolut Anteil in % Kolumbien 3.624 21,4 Venezuela 2.587 15,3 Georgien 2.487 14,7 Kosovo 1.946 11,5 Nordmazedonien 1.268 7,5 Serbien 1.168 6,9 Albanien 1.121 6,6 Ukraine 744 4,4 Moldau, Republik 711 4,2 Bosnien und Herzegowina 475 2,8 Peru 165 1,0 Montenegro 114 0,7 El Salvador 95 0,6 Nicaragua 82 0,5 Brasilien 60 0,4 Gesamt 16.936 100 2025 Staatsangehörigkeit Asylgesuche absolut Anteil in % Georgien 1.821 19,5 Venezuela 1.745 18,6 Kolumbien 1.360 14,5 Serbien 658 7,0 Ukraine 650 6,9 Kosovo 646 6,9 Nordmazedonien 581 6,2 Moldau, Republik 577 6,2 Albanien 469 5,0 Bosnien und Herzegowina 254 2,7 Peru 139 1,5 Montenegro 91 1,0 Brasilien 60 0,6 Nicaragua 54 0,6 Vereinigte Staaten 51 0,5 Gesamt 9.361 100 Daten zu Asylerstantragstellenden, die mit einem Visum eingereist sind, können den folgenden Tabellen entnommen werden, wobei belastbare Angaben zum Jahr 2025 nur bis zum Oktober 2025 vorliegen. 2024 Staatsangehörigkeit Erstantragstellende mit Visum absolut Anteil in % Syrien 9.301 29,9 Türkei 2.422 7,8 Afghanistan 2.216 7,1 Iran 1.973 6,4 Armenien 1.344 4,3 Aserbaidschan 1.121 3,6 Eritrea 894 2,9 2024 Staatsangehörigkeit Erstantragstellende mit Visum absolut Anteil in % Somalia 703 2,3 Nigeria 691 2,2 Irak 666 2,1 Pakistan 631 2,0 Russische Föderation 555 1,8 Libanon 548 1,8 Libyen 528 1,7 Ägypten 500 1,6 Gesamt 31.056 100 Jan bis Okt 2025* Staatsangehörigkeit Erstantragstellende mit Visum absolut Anteil in % Syrien 2.029 13,4 Afghanistan 1.749 11,5 Türkei 1.093 7,2 Iran 823 5,4 Armenien 641 4,2 China 553 3,6 Eritrea 541 3,6 Aserbaidschan 521 3,4 Nigeria 442 2,9 Somalia 389 2,6 Ägypten 377 2,5 Pakistan 359 2,4 Irak 352 2,3 Russische Föderation 306 2,0 Indien 275 1,8 Gesamt 15.166 100 Daten zu in Deutschland nachgeborenen Kindern im Alter von null bis unter einem Jahr unter den Asylerstantragstellenden können den folgenden Tabellen entnommen werden. 2024 Staatsangehörigkeit Nachgeborene Kinder absolut Anteil in % Syrien 7.211 33,9 Afghanistan 2.269 10,7 Türkei 2.150 10,1 Irak 1.683 7,9 Eritrea 1.212 5,7 Somalia 839 3,9 Ungeklärt 627 2,9 Guinea 475 2,2 Nigeria 456 2,1 Russische Föderation 420 2,0 Georgien 328 1,5 Iran 302 1,4 Äthiopien 239 1,1 Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) 205 1,0 2024 Staatsangehörigkeit Nachgeborene Kinder absolut Anteil in % Nordmazedonien 193 0,9 Gesamt 21.270 100 2025 Staatsangehörigkeit Nachgeborene Kinder absolut Anteil in % Syrien 5.179 29,2 Afghanistan 2.694 15,2 Türkei 1.814 10,2 Irak 1.439 8,1 Eritrea 1.005 5,7 Somalia 767 4,3 Guinea 484 2,7 Russische Föderation 414 2,3 Ungeklärt 374 2, Nigeria 346 2,0 Iran 227 1,3 Äthiopien 183 1,0 Georgien 152 0,9 Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) 143 0,8 Moldau, Republik 139 Gesamt 17.707 100  2. a) Wie viele der Anerkennungen nach § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes in Anwendung der GFK im Jahr 2025 beruhten auf staatlicher, nichtstaatlicher bzw. geschlechtsspezifischer Verfolgung bzw. waren Familienflüchtlingsschutzstatus (bitte in absoluten und relativen Zahlen und noch einmal gesondert nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern angeben)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Jahr 2025 Gewährung von Flüchtlingsschutz nach § 3 Absatz 1 AsylG Familienflüchtlingsschutz nach § 26 Absatz 5 AsylG staatliche Verfolgung nichtstaatliche Verfolgung davon geschlechtsspez. Verfolgung davon geschlechtsspez. Verfolgung Herkunftsstaaten gesamt 66.035 30.241 27.617 18.626 6.452 4.960 darunter: Afghanistan 50.038 22.433 22.301 17.061 4.190 3.003 Türkei 4.190 1.558 2.394 297 107 93 Syrien 149 140 7 6 1 1 Irak 1.518 1.214 108 85 181 132 Iran 2.190 534 1.518 476 68 60 Russische Föd. 286 116 139 50 24 22 Somalia 2.441 1.076 173 164 1.092 993 Guinea 589 255 56 51 250 238 Nigeria 121 62 26 22 26 26 Ungeklärt 238 80 60 18 58 5 b) Wie viele der Anerkennungen im genannten Zeitraum waren Schutzstatus nach § 26 AsylG für Familienangehörige bereits Anerkannter (bitte jeweils nach dem Bezugsstatus – Asylberechtigung, Flüchtlingsstatus nach der GFK bzw. subsidiärer Schutz – differenzieren), und wie viele dieser erteilten Status betrafen in Deutschland geborene Kinder (bitte nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Jahr 2025 Artikel 16a GG Anerkennung § 3 Absatz 1 AsylG Familienschutz § 4 Absatz 1 AsylG Familienschutz davon in DE geborene Kinder davon in DE geborene Kinder davon in DE geborene Kinder Herkunftsstaaten gesamt 725 79 30.241 2.523 1.695 368 darunter: Afghanistan 379 16 22.433 730 92 42 Türkei 83 13 1.558 172 95 1 Syrien 2 0 140 1 274 1 Irak 7 3 1.214 466 195 58 Iran 34 6 534 78 41 2 Russische Föderation 9 3 116 13 52 6 Somalia 31 2 1.076 231 187 36 Guinea 17 2 255 83 39 21 Nigeria 5 0 62 20 14 6 Ungeklärt 2 1 80 17 42 12 c) Wie viele der Asylsuchenden im genannten Zeitraum verfügten zum Zeitpunkt der Asylantragstellung über einen rechtmäßigen Aufenthaltstitel (welchen?) oder eine Duldung (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten differenzieren), wie viele von ihnen hatten einen Aufenthaltstitel zur Familienzusammenführung mit einem Schutzberechtigten, und in wie vielen Fällen ging es um Asylfolgeoder Zweitanträge? Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im Ausländerzentralregister (AZR) 47.447 Personen erfasst, die im Jahr 2025 einen Asylantrag gestellt haben, während sie einen gültigen Aufenthaltstitel oder eine gültige Duldung besaßen. 1.296 Personen verfügten zum Zeitpunkt ihrer Asylantragstellung über einen gültigen Aufenthaltstitel zur Familienzusammenführung mit einem Schutzberechtigten. Bei 38.199 Fällen waren es Asylfolge- oder Zweitanträge. Die weiteren Angaben können den nachstehenden Tabellen entnommen werden. Asylantragstellung, während ein gültiger Titel oder eine Duldung vorlagen 2025 Gesamt Gesamt 47.447 darunter Afghanistan 38.188 Syrien 2.024 Türkei 1.185 Somalia 834 Irak 674 Ungeklärt 420 Iran 419 Eritrea 395 Russische Föderation 337 Guinea 304 Asylantragstellung, während ein gültiger Titel oder eine Duldung vorlagen 2025 Gesamt Gesamt 47.447 davon Aufenthaltserlaubnis (AE) – völkerrechtliche, humanitäre, politische Gründe 35.089 AE – familiäre Gründe 4.688 AE – Ausbildung/ Bildung 125 AE – Erwerbstätigkeit 44 Sonstige Aufenthaltsrechte 128 Duldungen 7.373 d) Wie viele der im genannten Zeitraum vom BAMF zugesprochenen Schutzstatus basierten auf Anerkennungen im Rahmen des Familienschutzes (bitte in relativen und absoluten Zahlen angeben und nach Schutzstatus sowie den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Angaben zu Entscheidungen mit bzw. ohne Einbeziehung von Entscheidungen zum Familienschutz nach Herkunftsstaaten (HKS) können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden (Hinweis: die Berechnung der relativen Zahlen erfolgt hier in Bezug auf positive Entscheidungen, einschließlich Abschiebungsverboten gemäß § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG). Jahr 2025 Asylberechtigung Artikel 16a GG Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG ohne Familienschutz Mit Familienschutz ohne Familienschutz Familienschutz ohne Familienschutz Familienschutz absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % Herkunftsstaaten gesamt 3.399 3,9 4.124 4,7 35.794 41,0 66.035 75,6 3.435 3,9 5.130 5,9 Afghanistan 1.883 3,2 2.262 3,8 27.605 46,9 50.038 85,0 218 0,4 310 0,5 Türkei 133 2,8 216 4,6 2.632 56,1 4.190 89,2 144 3,1 239 5,1 Syrien - 0,0 2 0,4 9 1,7 149 28,0 15 2,8 289 54,3 Irak 20 0,8 27 1,1 304 12,6 1.518 63,1 81 3,4 276 11,5 Iran 132 5,0 166 6,3 1.656 62,5 2.190 82,6 160 6,0 201 7,6 Russ. Föd. 60 11,4 69 13,1 170 32,2 286 54,2 83 15,7 135 25,6 Somalia 392 6,5 423 7,1 1.365 22,8 2.441 40,7 280 4,7 467 7,8 Guinea 240 18,8 257 20,1 334 26,1 589 46,1 127 9,9 166 13,0 Nigeria 25 5,7 30 6,8 59 13,5 121 27,6 9 2,1 23 5,3 Ungeklärt 8 1,4 10 1,8 158 28,3 238 42,6 218 39,0 260 46,5 e) Wie viele der im genannten Zeitraum gestellten Asylanträge betrafen Frauen bzw. Kinder unter 18 Jahren (bitte in absoluten und relativen Zahlen angeben und gesonderte Angaben für Asylerstanträge machen)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Asylanträge im Zeitraum 01.01.-31.12.2025 Anträge Gesamt davon Asylerstanträge davon Frauen (ab 18 Jahre) Kinder (unter 18 Jahre) absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % 168.543 113.236 67,2 45.995 40,6 50.866 44,9  3. Welche genaueren Angaben kann die Bundesregierung machen zu den Rechtsgrundlagen der im Jahr 2025 durch das BAMF bzw. durch die Gerichte (soweit vorliegend) gewährten subsidiären Schutzstatus (nach § 4 Absatz 1 Nummer 1 2 bzw. 3 AsylG bzw. Familienschutz; bitte in absoluten und relativen Zahlen darstellen und nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Tabelle: Asylentscheidungen des BAMF: Jahr 2025 Subsidiärer Schutz subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 1 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 2 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 3 AsylG Subsidiärer Familienschutz § 4 Absatz 1 AsylG Gesamt absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % Staatsangehörigkeiten gesamt 5.130 11 0,2 1.763 34,4 1.661 32,4 1.695 33,0 darunter: Sudan 780 1 0,1 10 1,3 744 95,4 25 3,2 Eritrea 746 2 0,3 326 43,7 - 0,0 418 56,0 Somalia 467 - 0,0 277 59,3 3 0,6 187 40,0 Jemen 325 - 0,0 41 12,6 264 81,2 20 6,2 Afghanistan 310 2 0,6 215 69,4 1 0,3 92 29,7 Syrien 289 - 0,0 14 4,8 1 0,3 274 94,8 Irak 276 - 0,0 79 28,6 2 0,7 195 70,7 Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 261 - 0,0 9 3,4 237 90,8 15 5,7 Ungeklärt 260 - 0,0 5 1,9 213 81,9 42 16,2 Türkei 239 - 0,0 144 60,3 - 0,0 95 39,7 Iran 201 4 2,0 156 77,6 - 0,0 41 20,4 Guinea 166 - 0,0 127 76,5 - 0,0 39 23,5 Myanmar 143 - 0,0 10 7,0 129 90,2 4 2,8 Russische Föderation 135 - 0,0 83 61,5 - 0,0 52 38,5 Äthiopien 50 2 4,0 11 22,0 - 0,0 37 74,0 Tabelle: Asylentscheidungen infolge gerichtlicher Überprüfung: Jan-Nov 2025 subsidiärer Schutz subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 1 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 2 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 Nr. 3 AsylG Subsidiärer Familienschutz § 4 Absatz 1 AsylG Gesamt absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % absolut Anteil in % Staatsangehörigkeiten gesamt 806 32 4,0 593 73,6 155 19,2 26 3,2 darunter: Eritrea 224 15 6,7 202 90,2 4 1,8 3 1,3 Russ. Föd. 103 4 3,9 94 91,3 3 2,9 2 1,9 Irak 83 - 0,0 78 94,0 - 0,0 5 6,0 Türkei 71 1 1,4 61 85,9 - 0,0 9 12,7 Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 47 1 2,1 1 2,1 42 89,4 3 6,4 Libanon 47 - 0,0 4 8,5 43 91,5 - 0,0 Ungeklärt 26 - 0,0 6 23,1 20 76,9 - 0,0 Jemen 23 1 4,3 8 34,8 14 60,9 - 0,0 Iran 23 3 13,0 20 87,0 - 0,0 - 0,0 Afghanistan 20 2 10,0 17 85,0 1 5,0 - 0,0 Libyen 15 - 0,0 14 93,3 1 6,7 - 0,0 Sri Lanka 14 - 0,0 14 100,0 - 0,0 - 0,0 Venezuela 11 - 0,0 11 100,0 - 0,0 - 0,0 Aserbaidschan 10 - 0,0 10 100,0 - 0,0 - 0,0 Georgien 9 - 0,0 9 100,0 - 0,0 - 0,0  4. Welche Organisationseinheiten des BAMF (bitte genau bezeichnen) wurden im ersten Halbjahr 2025 wegen signifikant negativer oder signifikant positiver (bitte getrennt darstellen) Abweichungen bei den (bereinigten) Schutzquoten um Stellungnahme gebeten, und welche Abweichungen in Bezug auf welche Herkunftsländer waren dies (bitte genauer bezeichnen und in Tabellenform in der Antwort wie wie zu Frage 4 auf Bundestagsdrucksache 20/5709 darstellen)? Welche Erklärungen wurden von den jeweiligen Organisationseinheiten für die signifikanten Abweichungen gegeben (bitte ausführen), inwieweit wurden diese Erklärungen vom BAMF als nachvollziehbar bewertet bzw. welche Schlussfolgerungen wurden hieraus gegebenenfalls gezogen (bitte ausführen) , und wie wurde die Plausibilität der von den Organisationseinheiten für signifikante Abweichungen im zweiten Halbjahr 2024 gemachten Erklärungen bewertet (entsprechende Angaben fehlten in der Antwort zu Frage 4 auf Bundestagsdrucksache 21/1710)? Die Analyse zum ersten Halbjahr 2025 ist noch nicht abgeschlossen, demzufolge liegen aktuelle Angaben im Sinne der Fragestellung nicht vor.  5. Wie lauten nach Kenntnis der Bundesregierung die bereinigten Schutzquoten und absoluten Entscheidungszahlen für die Herkunftsländer Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Eritrea, Somalia, Nigeria, Pakistan, Russische Föderation und die Türkei (hier bitte noch einmal gesondert nach kurdischer bzw. türkischer Volkszugehörigkeit getrennt auflisten) im Jahr 2025, differenziert nach BAMF-Organisationseinheiten (bitte jeweils nur diejenigen zehn Organisationseinheiten auflisten, die im Vergleich zur bundesweiten bereinigten Schutzquote die höchsten bzw. niedrigsten Schutzquoten bei mindestens 50 Entscheidungen aufwiesen)? Im Rahmen der halbjährlichen Schutzquotenanalyse des BAMF wird eine Repräsentativität erst bei einer halbjährlichen Entscheidungsmenge i. H. v. mindestens 50 materiell-rechtlichen Entscheidungen je Herkunftsland und Organisationseinheit angenommen. Zudem muss die identifizierte Abweichung der o. g. lokalen Schutzquote von der entsprechenden bereinigten Gesamtschutzquote mindestens zehn Prozentpunkte betragen. Sind diese Parameter nicht erfüllt, ist in Ermangelung der entsprechenden Aussagekraft eine Ableitung valider Erkenntnisse nicht möglich. Die diesbezüglichen Schutzquotenabweichungen sind als statistischer Effekt zu betrachten und daher als Beurteilungsgrundlage nicht geeignet. Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Jahr 2025 Syrien Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 25.293 10.103 5,3 Prozent darunter: AS Freiburg 79 37 45,9 Prozent 40,7 Prozent AS Augsburg in AnkER 64 39 38,5 Prozent 33,2 Prozent AS Ellwangen 159 123 18,7 Prozent 13,4 Prozent AS Friedland, LAS 178 107 16,8 Prozent 11,6 Prozent AS Jena/Hermsdorf, LAS 162 121 16,5 Prozent 11,3 Prozent AS Lebach in AnkER, LAS 336 184 16,3 Prozent 11,0 Prozent AS Regensburg in AnkER 198 37 16,2 Prozent 11,0 Prozent AS Braunschweig2 im AZ 187 137 16,1 Prozent 10,8 Prozent AS Oldenburg 164 110 15,5 Prozent 10,2 Prozent AS Bremen im AZ, LAS 178 140 12,1 Prozent 6,9 Prozent AS Deggendorf in AnkER 599 489 2,2 Prozent - 3,0 Prozent AS Sigmaringen 229 105 1,9 Prozent - 3,4 Prozent AS Chemnitz im AZ, LAS 152 113 1,8 Prozent - 3,5 Prozent AS Gießen im AZ, LAS 573 467 1,3 Prozent - 4,0 Prozent AS Dresden in AnkER 320 258 0,8 Prozent - 4,5 Prozent AS Eisenhüttenstadt, LAS 179 146 0,7 Prozent - 4,6 Prozent AS Bielefeld im AZ 284 172 0,6 Prozent - 4,7 Prozent AS Berlin im AZ 764 589 0,3 Prozent - 4,9 Prozent AS Mönchengladbach im AZ 230 181 - - 5,3 Prozent AS Manching in AnkER 51 44 - - 5,3 Prozent Jahr 2025 Afghanistan Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 87.689 74.602 78,9 Prozent darunter: AS Eisenhüttenstadt, LAS 3.984 3.665 92,3 Prozent 13,4 Prozent AS Braunschweig 635 615 88,9 Prozent 10,0 Prozent AS Bramsche im AZ 2.459 2.335 87,6 Prozent 8,6 Prozent AS Neumünster, LAS 4.001 3.781 87,2 Prozent 8,3 Prozent AS Sigmaringen 760 656 86,9 Prozent 8,0 Prozent AS Friedland, LAS 1.083 1.016 86,7 Prozent 7,8 Prozent AS Hamburg im AZ, LAS 3.817 3.678 86,6 Prozent 7,6 Prozent AS Büdingen 2.054 1.965 86,5 Prozent 7,5 Prozent AS Bielefeld im AZ 1.652 1.558 86,4 Prozent 7,5 Prozent AS Bremen im AZ, LAS 556 543 86,0 Prozent 7,1 Prozent AS Schweinfurt in AnkER 1.782 1.686 62,3 Prozent - 16,7 Prozent AS Mönchengladbach im AZ 876 823 60,6 Prozent - 18,3 Prozent AS Jena/Hermsdorf, LAS 630 592 60,3 Prozent - 18,6 Prozent AS Bamberg in AnkER 138 131 59,5 Prozent - 19,4 Prozent AS Berlin im AZ 80 77 54,5 Prozent - 24,4 Prozent AS Ellwangen 379 356 48,3 Prozent - 30,6 Prozent AS Zirndorf in AnkER 863 838 46,1 Prozent - 32,9 Prozent AS Deggendorf in AnkER 556 535 44,7 Prozent - 34,3 Prozent AS Frankfurt/Flughafen 104 98 41,8 Prozent - 37,1 Prozent AS Lebach in AnkER, LAS 755 727 32,5 Prozent - 46,5 Prozent Jahr 2025 Irak Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 13.951 9.488 25,4 Prozent darunter: AS Braunschweig2 im AZ 81 66 89,4 Prozent 64,0 Prozent AS Braunschweig 279 237 61,2 Prozent 35,8 Prozent AS München 59 54 57,4 Prozent 32,0 Prozent AS Karlsruhe, LAS 269 206 53,4 Prozent 28,0 Prozent AS Freiburg 67 35 51,4 Prozent 26,1 Prozent AS Leipzig im AZ 55 43 51,2 Prozent 25,8 Prozent AS Büdingen 70 58 50,0 Prozent 24,6 Prozent AS Oldenburg 213 183 48,6 Prozent 23,3 Prozent AS Bochum, LAS 431 378 41,0 Prozent 15,6 Prozent AS Bielefeld im AZ 446 373 40,8 Prozent 15,4 Prozent AS Jena/Hermsdorf, LAS 63 54 14,8 Prozent - 10,5 Prozent AS Unna im AZ 335 289 14,5 Prozent - 10,8 Prozent AS Heidelberg im AZ 492 373 13,7 Prozent - 11,7 Prozent AS Chemnitz im AZ, LAS 280 255 13,3 Prozent - 12,0 Prozent Jahr 2025 Irak Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 13.951 9.488 25,4 Prozent darunter: Dienstleistungszentrum Abteilung 4 333 288 13,2 Prozent - 12,2 Prozent AS Halberstadt im AZ, LAS 178 121 11,6 Prozent - 13,8 Prozent AS Dresden in AnkER 227 175 10,9 Prozent - 14,5 Prozent AS Bamberg in AnkER 75 39 7,7 Prozent - 17,7 Prozent AS Frankfurt/Flughafen 52 47 4,3 Prozent - 21,1 Prozent AS Deggendorf in AnkER 58 48 4,2 Prozent - 21,2 Prozent Jahr 2025 Iran Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 11.626 9.903 26,8 Prozent darunter: AS Neustadt 60 50 72,0 Prozent 45,2 Prozent AS Speyer 116 108 57,4 Prozent 30,6 Prozent AS Regensburg in AnkER 455 386 55,2 Prozent 28,4 Prozent AS Gießen im AZ, LAS 638 592 53,9 Prozent 27,1 Prozent AS Suhl im AZ 239 226 53,1 Prozent 26,3 Prozent AS Halberstadt im AZ, LAS 194 162 48,8 Prozent 22,0 Prozent AS Jena/Hermsdorf, LAS 56 48 47,9 Prozent 21,2 Prozent AS Oldenburg 59 54 44,4 Prozent 17,7 Prozent AS Heidelberg im AZ 252 225 40,4 Prozent 13,7 Prozent AS Schwerin im AZ, LAS 65 43 37,2 Prozent 10,4 Prozent AS Bielefeld im AZ 162 151 18,5 Prozent - 8,2 Prozent AS Neumünster, LAS 659 603 18,2 Prozent - 8,5 Prozent AS Berlin, LAS 783 739 16,1 Prozent - 10,7 Prozent Dienstleistungszentrum Abteilung 4 371 356 16,0 Prozent - 10,7 Prozent AS Berlin im AZ 353 325 16,0 Prozent - 10,8 Prozent AS Mönchengladbach im AZ 507 480 15,4 Prozent - 11,3 Prozent AS Düsseldorf 615 569 14,4 Prozent - 12,3 Prozent AS Bamberg in AnkER 135 125 12,8 Prozent - 14,0 Prozent AS Essen 457 436 10,8 Prozent - 16,0 Prozent AS Frankfurt/Flughafen 82 75 5,3 Prozent - 21,4 Prozent Jahr 2025 Eritrea Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 4.043 3.499 82,4 Prozent darunter: AS Regensburg in AnkER 80 78 98,7 Prozent 16,3 Prozent AS Augsburg in AnkER 69 69 97,1 Prozent 14,7 Prozent AS Ellwangen 60 59 94,9 Prozent 12,5 Prozent AS Büdingen 172 164 94,5 Prozent 12,1 Prozent AS Karlsruhe, LAS 152 144 93,1 Prozent 10,7 Prozent AS Bielefeld im AZ 107 104 92,3 Prozent 9,9 Prozent AS München 55 54 90,7 Prozent 8,3 Prozent AS Speyer 91 88 89,8 Prozent 7,4 Prozent AS Unna im AZ 90 90 88,9 Prozent 6,5 Prozent AS Bamberg in AnkER 76 70 88,6 Prozent 6,2 Prozent AS Leipzig im AZ 60 56 78,6 Prozent - 3,8 Prozent AS Düsseldorf 124 118 77,1 Prozent - 5,3 Prozent AS Bochum, LAS 127 123 76,4 Prozent - 6,0 Prozent AS Bonn im AZ 106 102 75,5 Prozent - 6,9 Prozent AS Essen 86 85 75,3 Prozent - 7,1 Prozent AS Berlin, LAS 73 65 70,8 Prozent - 11,6 Prozent AS Gießen im AZ, LAS 334 314 68,5 Prozent - 13,9 Prozent Dienstleistungszentrum Abteilung 5 153 148 63,5 Prozent - 18,9 Prozent AS Schwerin im AZ, LAS 52 49 57,1 Prozent - 25,3 Prozent AS Berlin im AZ 56 53 56,6 Prozent - 25,8 Prozent Jahr 2025 Somalia Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 10.074 7.162 83,7 Prozent darunter: AS Oldenburg 72 64 100,0 Prozent 16,3 Prozent AS Braunschweig2 im AZ 73 62 98,4 Prozent 14,7 Prozent AS Neustadt 182 170 97,6 Prozent 14,0 Prozent AS Bremen im AZ, LAS 202 188 96,8 Prozent 13,1 Prozent AS Speyer 333 319 95,3 Prozent 11,6 Prozent AS Suhl im AZ 61 56 94,6 Prozent 11,0 Prozent AS Bramsche im AZ 138 125 94,4 Prozent 10,7 Prozent AS Hamburg im AZ, LAS 222 205 92,7 Prozent 9,0 Prozent AS Büdingen 253 241 92,5 Prozent 8,9 Prozent AS München 118 113 92,0 Prozent 8,4 Prozent AS Berlin im AZ 109 105 76,2 Prozent - 7,5 Prozent AS Trier, LAS 438 403 74,7 Prozent - 9,0 Prozent AS Schwerin im AZ, LAS 159 142 73,9 Prozent - 9,7 Prozent AS Essen 202 189 73,0 Prozent - 10,6 Prozent Jahr 2025 Somalia Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 10.074 7.162 83,7 Prozent darunter: AS Mönchengladbach im AZ 235 222 69,8 Prozent - 13,8 Prozent AS Eisenhüttenstadt, LAS 157 139 68,3 Prozent - 15,3 Prozent AS Berlin, LAS 412 395 65,8 Prozent - 17,8 Prozent AS Zirndorf in AnkER 177 157 59,9 Prozent - 23,8 Prozent AS Dresden in AnkER 101 89 58,4 Prozent - 25,2 Prozent AS Leipzig im AZ 235 205 49,8 Prozent - 33,9 Prozent Jahr 2025 Nigeria Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 4.467 2.860 15,3 Prozent darunter: AS Karlsruhe, LAS 183 131 27,5 Prozent 12,2 Prozent AS Gießen im AZ, LAS 77 59 27,1 Prozent 11,8 Prozent AS Ellwangen 57 34 26,5 Prozent 11,2 Prozent AS Sigmaringen 72 43 25,6 Prozent 10,3 Prozent Dienstleistungszentrum Abteilung 5 225 124 21,0 Prozent 5,7 Prozent AS Bonn im AZ 210 182 20,9 Prozent 5,6 Prozent AS Bielefeld im AZ 99 73 20,5 Prozent 5,2 Prozent AS Bochum, LAS 213 186 17,7 Prozent 2,4 Prozent AS Trier, LAS 86 57 17,5 Prozent 2,2 Prozent AS Unna im AZ 153 137 16,1 Prozent 0,7 Prozent AS Essen 137 110 12,7 Prozent - 2,6 Prozent AS Neumünster, LAS 79 55 12,7 Prozent - 2,6 Prozent AS Heidelberg im AZ 314 196 12,2 Prozent - 3,1 Prozent AS Berlin, LAS 121 108 11,1 Prozent - 4,2 Prozent AS Eisenhüttenstadt, LAS 61 47 10,6 Prozent - 4,7 Prozent AS Bramsche im AZ 94 86 10,5 Prozent - 4,8 Prozent AS Deggendorf in AnkER 78 53 9,4 Prozent - 5,9 Prozent AS Leipzig im AZ 90 70 8,6 Prozent - 6,7 Prozent AS Berlin im AZ 97 80 5,0 Prozent - 10,3 Prozent AS München 396 240 3,8 Prozent - 11,6 Prozent Jahr 2025 Pakistan Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 3.138 2.281 12,4 Prozent darunter: AS Bonn im AZ 71 65 35,4 Prozent 23,0 Prozent AS Gießen im AZ, LAS 83 69 26,1 Prozent 13,7 Prozent AS Düsseldorf 54 47 23,4 Prozent 11,0 Prozent AS Unna im AZ 50 45 20,0 Prozent 7,6 Prozent AS Bielefeld im AZ 56 37 18,9 Prozent 6,5 Prozent Dienstleistungszentrum Abteilung 5 72 44 18,2 Prozent 5,8 Prozent AS Trier, LAS 675 563 9,9 Prozent - 2,5 Prozent AS Chemnitz im AZ, LAS 527 460 7,6 Prozent - 4,8 Prozent AS Berlin, LAS 156 133 6,0 Prozent - 6,4 Prozent AS Eisenhüttenstadt, LAS 264 208 5,3 Prozent - 7,1 Prozent AS Bramsche im AZ 278 247 4,9 Prozent - 7,5 Prozent Jahr 2025 Russische Föderation Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 11.105 7.645 6,9 Prozent darunter: AS Neustadt 61 48 33,3 Prozent 26,4 Prozent AS Gießen im AZ, LAS 415 360 16,1 Prozent 9,2 Prozent AS Bramsche im AZ 84 68 14,7 Prozent 7,8 Prozent AS Bochum, LAS 217 185 14,1 Prozent 7,1 Prozent AS Unna im AZ 116 104 13,5 Prozent 6,6 Prozent AS Bielefeld im AZ 112 96 9,4 Prozent 2,5 Prozent AS Mönchengladbach im AZ 179 159 8,8 Prozent 1,9 Prozent AS Heidelberg im AZ 215 167 8,4 Prozent 1,5 Prozent AS Düsseldorf 224 181 7,2 Prozent 0,3 Prozent AS Dresden in AnkER 392 329 7,0 Prozent 0,1 Prozent AS Jena/Hermsdorf, LAS 125 112 4,5 Prozent - 2,4 Prozent AS Essen 145 136 4,4 Prozent - 2,5 Prozent AS Trier, LAS 180 140 4,3 Prozent - 2,6 Prozent AS Schwerin im AZ, LAS 286 210 3,8 Prozent - 3,1 Prozent AS Eisenhüttenstadt, LAS 562 401 3,7 Prozent - 3,2 Prozent AS Karlsruhe, LAS 85 63 3,2 Prozent - 3,7 Prozent AS Halberstadt im AZ, LAS 248 206 2,4 Prozent - 4,5 Prozent AS Neumünster, LAS 422 353 2,3 Prozent - 4,6 Prozent AS Friedland, LAS 238 187 1,6 Prozent - 5,3 Prozent AS Braunschweig2 im AZ 82 58 - - 6,9 Prozent Jahr 2025 Türkei Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 57.790 48.647 9,7 Prozent darunter: AS Trier, LAS 1.378 1.276 39,2 Prozent 29,5 Prozent AS Heidelberg im AZ 2.031 1.526 25,4 Prozent 15,7 Prozent AS Speyer 677 555 21,4 Prozent 11,8 Prozent AS Deggendorf in AnkER 853 775 15,2 Prozent 5,6 Prozent AS Bochum, LAS 1.308 1.194 15,0 Prozent 5,3 Prozent AS Mönchengladbach im AZ 688 635 14,5 Prozent 4,8 Prozent AS Bielefeld im AZ 945 824 14,1 Prozent 4,4 Prozent AS Büdingen 861 735 13,6 Prozent 4,0 Prozent AS Augsburg in AnkER 1.709 1.202 12,6 Prozent 3,0 Prozent AS Gießen im AZ, LAS 4.432 3.911 11,7 Prozent 2,0 Prozent AS Zirndorf in AnkER 2.231 1.776 5,2 Prozent - 4,4 Prozent AS Chemnitz im AZ, LAS 998 917 5,1 Prozent - 4,5 Prozent AS Bramsche im AZ 3.214 2.996 5,1 Prozent - 4,6 Prozent AS Jena/Hermsdorf, LAS 735 663 5,0 Prozent - 4,7 Prozent AS Ellwangen 562 432 4,9 Prozent - 4,8 Prozent AS Frankfurt/Flughafen 200 189 4,8 Prozent - 4,9 Prozent AS Berlin, LAS 3.910 3.548 4,2 Prozent - 5,4 Prozent Dienstleistungszentrum Abteilung 5 2.638 2.387 3,8 Prozent - 5,8 Prozent AS Berlin im AZ 105 90 2,2 Prozent - 7,4 Prozent AS Leipzig im AZ 682 580 0,9 Prozent - 8,8 Prozent Jahr 2025 Türkei Volkszughörigkeit Kurden Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 46.648 39.129 3,2 Prozent darunter: AS Speyer 509 412 10,0 Prozent 6,7 Prozent AS Bochum, LAS 1.050 951 7,0 Prozent 3,8 Prozent AS Büdingen 694 589 6,8 Prozent 3,6 Prozent AS Heidelberg im AZ 1.468 1.037 6,7 Prozent 3,4 Prozent AS Trier, LAS 694 612 6,5 Prozent 3,3 Prozent AS Bremen im AZ, LAS 451 393 6,1 Prozent 2,9 Prozent AS Gießen im AZ, LAS 3.665 3.226 5,9 Prozent 2,6 Prozent AS Suhl im AZ 789 730 5,6 Prozent 2,4 Prozent AS Friedland, LAS 540 450 5,6 Prozent 2,3 Prozent AS Neustadt 428 373 5,4 Prozent 2,1 Prozent AS Essen 897 834 1,8 Prozent - 1,4 Prozent AS Lebach in AnkER, LAS 1.779 1.671 1,6 Prozent - 1,7 Prozent Jahr 2025 Türkei Volkszughörigkeit Kurden Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 46.648 39.129 3,2 Prozent darunter: Dienstleistungszentrum Abteilung 4 1.089 1.043 1,4 Prozent - 1,8 Prozent Dienstleistungszentrum Abteilung 5 2.383 2.166 1,4 Prozent - 1,8 Prozent AS Augsburg in AnkER 1.387 950 1,4 Prozent - 1,9 Prozent AS Chemnitz im AZ, LAS 804 736 1,4 Prozent - 1,9 Prozent AS Ellwangen 440 346 1,2 Prozent - 2,1 Prozent AS Zirndorf in AnkER 1.789 1.396 0,4 Prozent - 2,9 Prozent AS Leipzig im AZ 596 511 - - 3,2 Prozent AS Berlin im AZ 95 80 - - 3,2 Prozent Jahr 2025 Türkei Volkszughörigkeit Türken Gesamt Materiell- rechtliche Entscheidungen Anteil Gesamtschutz unter Außerachtlassung formeller Entscheidungen des BAMF Differenz von Gesamtschutz über alle Organisationseinheiten Organisationseinheiten 9.595 8.270 40,0 Prozent darunter: AS Trier, LAS 668 648 70,2 Prozent 30,2 Prozent AS Heidelberg im AZ 538 468 67,7 Prozent 27,7 Prozent AS Augsburg in AnkER 300 234 59,0 Prozent 18,9 Prozent AS Speyer 145 122 56,6 Prozent 16,5 Prozent AS Bochum, LAS 212 200 53,0 Prozent 13,0 Prozent AS Freiburg 57 33 51,5 Prozent 11,5 Prozent AS Bielefeld im AZ 215 191 49,7 Prozent 9,7 Prozent AS Karlsruhe, LAS 427 348 49,7 Prozent 9,7 Prozent AS Büdingen 126 110 48,2 Prozent 8,1 Prozent AS Unna im AZ 243 231 47,6 Prozent 7,6 Prozent AS Suhl im AZ 171 159 26,4 Prozent - 13,6 Prozent AS Neumünster, LAS 169 144 25,7 Prozent - 14,4 Prozent AS Ellwangen 99 69 23,2 Prozent - 16,9 Prozent AS Chemnitz im AZ, LAS 177 167 22,2 Prozent - 17,9 Prozent AS Jena/Hermsdorf, LAS 78 71 21,1 Prozent - 18,9 Prozent AS Dresden in AnkER 56 51 19,6 Prozent - 20,4 Prozent AS Eisenhüttenstadt, LAS 121 116 19,0 Prozent - 21,1 Prozent AS Hamburg im AZ, LAS 132 110 16,4 Prozent - 23,7 Prozent AS Berlin, LAS 642 592 15,0 Prozent - 25,0 Prozent AS Leipzig im AZ 73 57 8,8 Prozent - 31,3 Prozent  6. Asylsuchende welcher Herkunftsstaaten erhielten im Jahr 2025 zu weniger als 20 Prozent vom BAMF einen internationalen Schutzstatus (bitte die 15 zahlenmäßig stärksten dieser Herkunftsländer mit den jeweiligen Schutzquoten und den absoluten Zahlen der Asylgesuche auflisten sowie die Gesamtzahl dieser Asylsuchenden mit unter 20-prozentiger Anerkennungschance nennen), und welche Herkunftsländer unterschritten die 20- Prozent-Marke nur deshalb, weil ein nationaler Abschiebungsschutz bei der Berechnung der Schutzquote nicht berücksichtigt wird? Der Herkunftsstaat Guinea unterschreitet die 20-Prozent-Marke im Sinne der zweiten Teilfrage. Es wird im Kontext der Fragestellung davon ausgegangen, dass statt nach „Asylgesuchen“ nach „Asylanträgen“ gefragt wird. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Staatsangehörigkeit Asylanträge Schutzquote ohne Beteiligung von Abschiebungsverboten gemäß § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG Gesamt 92.385 6,2 Prozent darunter: Syrien 24.240 1,7 Prozent Türkei 14.686 8,0 Prozent Irak 4.907 13,1 Prozent Russische Föderation 3.943 4,4 Prozent Georgien 2.395 0,3 Prozent Guinea 2.238 18,7 Prozent Algerien 2.168 1,1 Prozent Vietnam 1.993 0,3 Prozent Ungeklärt 1.878 12,1 Prozent Venezuela 1.877 3,6 Prozent China 1.720 9,9 Prozent Nigeria 1.716 3,9 Prozent Moldau, Republik 1.590 0,0 Prozent Kolumbien 1.563 0,3 Prozent Pakistan 1.421 7,1 Prozent *Hinweis: Der seit 9. Dezember 2024 geltende temporäre Verfahrensaufschub für Entscheidungen über Asylanträge syrischer Staatsangehöriger führt zu einem Rückgang der Schutzquote mit entsprechenden Auswirkungen auf die Gesamtschutzquote. Derzeit werden infolge besonderer Regelungen hauptsächlich Entscheidungen über Asylanträge syrischer Staatsangehöriger getroffen, die ohne die Bewertung der Lage in Syrien erfolgen können (formelle Entscheidungen). a) Wie lauten diese Zahlen, wenn statt der „unbereinigten“ die um formelle Entscheidungen bereinigten Schutzquoten herangezogen werden? Wenn anstelle der umfassenden Gesamtschutzquote eine Quote ohne Berücksichtigung formeller Entscheidungen und ohne Beteiligung von Abschiebungsverboten gemäß § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG herangezogen werden würde, ergäben sich folgende Werte. Staatsangehörigkeit Asylanträge Schutzquote ohne Berücksichtigung formeller Entscheidungen und ohne Beteiligung von Abschiebungsverboten gemäß § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG Gesamt 87.571 7,8 Prozent darunter: Syrien 24.240 4,4 Prozent Türkei 14.686 9,5 Prozent Irak 4.907 19,2 Prozent Russische Föderation 3.943 6,4 Prozent Georgien 2.395 0,4 Prozent Algerien 2.168 2,7 Prozent Vietnam 1.993 0,5 Prozent Venezuela 1.877 3,7 Prozent China 1.720 15,1 Prozent Nigeria 1.716 6,1 Prozent Moldau, Republik 1.590 - Kolumbien 1.563 0,3 Prozent Pakistan 1.421 9,8 Prozent Nordmazedonien 1.259 0,0 Prozent Marokko 1.225 4,4 Prozent b) Bei welchen relevanten Herkunftsländern lag die Schutzquote des BAMF für das Jahr 2025 deutlich unterhalb des EU- Durchschnittswerts für diese Länder (Schutzquoten um ein Drittel oder mehr unterhalb des EU-Durchschnittswerts), und wie ist das aus Sicht der Bundesregierung bzw. des BAMF gegebenenfalls jeweils zu erklären (bitte ausführen)? Aus Gründen der Vergleichbarkeit wird als Datenquelle für die Quoten des internationalen Schutzes sowohl für die Europäische Union (EU) insgesamt als auch für Deutschland auf die Datenbank von Eurostat zurückgegriffen. Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass Daten zu Entscheidungen bei Eurostat erst für die ersten drei Quartale 2025 vorliegen. Deshalb basieren die folgenden Quotenberechnungen auf Basis des Zeitraums von Januar bis September 2025. In der nachfolgenden Tabelle werden nur Herkunftsstaaten mit einer Entscheidungszahl in Deutschland von mehr als 1.000 Entscheidungen im Zeitraum von Januar bis September 2025 aufgeführt (absteigend sortiert nach Zahl der Entscheidungen). Staatsangehörigkeit Quote internationaler Schutzstatus EU-27 Deutschland Russland 16,9 Prozent 5,5 Prozent Kolumbien 4,8 Prozent 0,3 Prozent Nigeria 14,2 Prozent 4,5 Prozent Georgien 5,4 Prozent 0,0 Prozent Armenien 2,8 Prozent 0,6 Prozent Kamerun 20,4 Prozent 8,0 Prozent Aserbaidschan 7,7 Prozent 3,4 Prozent Äthiopien 26,0 Prozent 14,0 Prozent Côte d’Ivoire 23,2 Prozent 3,6 Prozent Libanon 11,0 Prozent 3,6 Prozent Staatsangehörigkeit Quote internationaler Schutzstatus EU-27 Deutschland Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 51,5 Prozent 30,2 Prozent Jemen 54,3 Prozent 28,3 Prozent Moldau 0,5 Prozent 0,0 Prozent Algerien 8,5 Prozent 1,7 Prozent China 54,7 Prozent 13,5 Prozent Indien 1,9 Prozent 0,0 Prozent Nordmazedonien 0,4 Prozent 0,0 Prozent Ukraine 75,0 Prozent 3,3 Prozent Tunesien 4,5 Prozent 2,4 Prozent Zur zweiten Teilfrage: Die Bundesregierung weist darauf hin, dass über Asylanträge anhand der jeweils vorliegenden Umstände des konkreten Einzelfalls entschieden wird. Eine Vergleichbarkeit mit den Verfahren in den EU- Mitgliedstaaten im Sinne der Fragestellung ist nicht gegeben, da sich die Verfahren insbesondere hinsichtlich der Zusammensetzung der Personengruppe unterscheiden können. c) In Bezug auf welche Herkunftsländer wurde im Jahr 2025 vom BAMF zu mehr als 20 Prozent ein internationaler Schutzstatus festgestellt (bitte mit Angaben zur Schutzquote und zum quantitativen und relativen Anteil an allen Entscheidungen auflisten)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden, wobei nur Herkunftsstaaten mit mehr als 50 Entscheidungen berücksichtigt wurden. Staatsangehörigkeit Asylentscheidungen Internationaler Schutz >= 20 Prozent (ohne Berücksichtigung von Abschiebungsverboten gemäß § 60 V/VII AufenthG) absolut %-Anteil Gesamt 118.577 63.437 53,5 Prozent darunter: Afghanistan 87.689 52.610 60,0 Prozent Iran 11.626 2.557 22,0 Prozent Somalia 10.074 3.331 33,1 Prozent Eritrea 4.043 2.770 68,5 Prozent Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 1.581 489 30,9 Prozent Jemen 1.528 393 25,7 Prozent Sudan 1.437 953 66,3 Prozent Myanmar 304 252 82,9 Prozent Staatenlos 166 38 22,9 Prozent  7. Wie lauten die geschlechtsspezifisch differenzierten Entscheidungszahlen zu Asylsuchenden aus Afghanistan bzw. aus dem Iran für das Jahr 2025 in absoluten und relativen Zahlen (bitte nach Quartalen und jeweils auch nach den Formen der Anerkennung bzw. Ablehnung bzw. sonstigen Erledigungen differenzieren)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. En ts ch ei du ng en ü be r A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n un d m än nl ic he n A nt ra gs te lle nd en au s A fg ha ni st an Ze itr au m & G es ch le ch t A sy lb er ec ht ig un g A rt 16 a G G Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä re r S ch ut z § 4 A bs at z 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sv er - bo t § 6 0 A bs at z 5 un d 7 A uf en th G A bl eh nu ng en (u nb eg r./ of fe ns . un be gr .) So ns tig e Ve rf ah re ns - er le di gu ng en 1. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % M än nl ic h 11 .2 18 66 0, 6 1. 73 0 15 ,4 86 0, 8 3. 74 6 33 ,4 3. 25 0 29 ,0 2. 34 0 20 ,9 W ei bl ic h 2. 72 3 16 3 6, 0 1. 79 0 65 ,7 91 3, 3 54 2, 0 3 0, 1 62 2 22 ,8 2. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l M än nl ic h 11 .9 41 69 0, 6 1. 96 1 16 ,4 51 0, 4 1. 17 4 9, 8 5. 72 6 48 ,0 2. 96 0 24 ,8 W ei bl ic h 3. 08 0 27 4 8, 9 2. 35 9 76 ,6 4 0, 1 16 0, 5 2 0, 1 42 5 13 ,8 3. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l M än nl ic h 12 .4 26 97 0, 8 4. 71 5 37 ,9 49 0, 4 65 4 5, 3 4. 12 6 33 ,2 2. 78 5 22 ,4 W ei bl ic h 11 .3 86 51 4 4, 5 9. 95 0 87 ,4 - - 4 0, 0 5 0, 0 91 3 8, 0 4. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l M än nl ic h 17 .5 93 14 4 0, 8 11 .5 35 65 ,6 28 0, 2 60 1 3, 4 2. 57 1 14 ,6 2. 71 4 15 ,4 W ei bl ic h 18 .2 38 93 5 5, 1 15 .9 69 87 ,6 1 0, 0 4 0, 0 11 0, 1 1. 31 8 7, 2 En ts ch ei du ng en ü be r A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n un d m än nl ic he n A nt ra gs te lle nd en a us d em Ir an Ze itr au m & G es ch le ch t A sy lb er ec ht ig un g A rt 16 a G G Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sv er bo t § 60 A bs at z 5 un d 7 A uf en th G A bl eh nu ng en (u nb eg r./ of fe ns . un be gr .) So ns tig e Ve rf ah re ns er - le di gu ng en 1. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % M än nl ic h 2. 42 5 21 0, 9 44 4 18 ,3 23 0, 9 9 0, 4 1. 46 0 60 ,2 46 8 19 ,3 W ei bl ic h 1. 46 0 22 1, 5 30 6 21 ,0 41 2, 8 15 1, 0 86 8 59 ,5 20 8 14 ,2 2. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l M än nl ic h 2. 25 4 34 1, 5 35 4 15 ,7 18 0, 8 9 0, 4 1. 49 3 66 ,2 34 6 15 ,4 W ei bl ic h 1. 46 1 29 2, 0 28 2 19 ,3 33 2, 3 18 1, 2 94 8 64 ,9 15 1 10 ,3 3. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l M än nl ic h 1. 75 0 25 1, 4 31 0 17 ,7 20 1, 1 11 0, 6 1. 07 1 61 ,2 31 3 17 ,9 W ei bl ic h 1. 09 4 18 1, 6 21 7 19 ,8 37 3, 4 10 0, 9 64 3 58 ,8 16 9 15 ,4 En ts ch ei du ng en ü be r A sy la nt rä ge v on w ei bl ic he n un d m än nl ic he n A nt ra gs te lle nd en a us d em Ir an Ze itr au m & G es ch le ch t A sy lb er ec ht ig un g A rt 16 a G G Fl üc ht lin gs sc hu tz § 3 A bs at z 1 A sy lG Su bs id iä re r Sc hu tz § 4 A bsa tz 1 A sy lG A bs ch ie bu ng sv er bo t § 60 A bs at z 5 un d 7 A uf en th G A bl eh nu ng en (u nb eg r ./ of fe ns . un be gr .) So ns tig e Ve rf ah re ns er - le di gu ng en 1. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % 4. Q ua rta l 20 25 G es am t ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l ab so lu t A nt ei l M än nl ic h 79 3 10 1, 3 15 5 19 ,5 11 1, 4 11 1, 4 43 2 54 ,5 17 4 21 ,9 W ei bl ic h 60 8 7 1, 2 11 5 18 ,9 18 3, 0 10 1, 6 30 2 49 ,7 15 6 25 ,7 a) Wie erklärt und bewertet es die Bundesregierung, dass im ersten Halbjahr 2025 ein steigender Anteil weiblicher Asylsuchender aus dem Iran vom BAMF abgelehnt wurde, nämlich 62,5 Prozent (vgl. Antwort zu Frage 8 auf Bundestagsdrucksache 21/1710), trotz der systematischen Diskriminierung von Frauen im Iran und trotz der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Flüchtlingsrelevanz einer sogenannten Verwestlichung (Urteil vom 11. Juni 2024, C‑646/21), und wie lange lebten weibliche Asylsuchende aus dem Iran zum Zeitpunkt einer bestands- oder rechtskräftigen Ablehnung im Asylverfahren im Jahr 2025 durchschnittlich in Deutschland? Das BAMF erfasst oder erhebt nicht, aus welchen Gründen ein Asylantrag gestellt wird. Das BAMF erhebt oder erfasst auch nicht, aus welchen Gründen Antragstellenden internationaler Schutz gewährt oder versagt wird. Bei der asylrechtlichen Prüfung handelt es sich stets um eine Einzelfallentscheidung unter Berücksichtigung aller relevanten Erkenntnisse zur schutzsuchenden Person, der Würdigung aller materiellen Sachverhalte und der Entwicklung der Lage im Herkunftsstaat. Die Feststellungen der EuGH-Entscheidung vom 11. Juni 2024, Rs. C-646/21, fließen in die internen Entscheidungsinstrumente des BAMF ein. Nach Angaben des AZR zum Stichtag 31. Dezember 2025 hielten sich weibliche Asylsuchende aus Iran zum Zeitpunkt einer bestands- oder rechtskräftigen Ablehnung im Asylverfahren im Durchschnitt seit etwa 2,8 Jahren in Deutschland auf. b) Wie bewertet es die Bundesregierung und welche Konsequenzen werden daraus gegebenenfalls gezogen, dass nach Berechnungen der Fragestellenden 42,1 Prozent der BAMF-Bescheide zu iranischen Asylsuchenden von den Verwaltungsgerichten im ersten Halbjahr 2025 als rechtswidrig aufgehoben wurden, wenn eine inhaltliche und keine formelle Entscheidung erging (474 positive von 1 125 inhaltlichen Gerichtsentscheidungen, vgl. Antwort zu Frage 22 auf Bundestagsdrucksache 21/1710; nach 47,1 Prozent im Jahr 2024: 994 positive von 2110 inhaltlichen Gerichtsentscheidungen, vgl. Antwort zu Frage 24 auf Bundestagsdrucksache 20/14923), und welchen Korrekturbedarf für die Entscheidungspraxis des BAMF sieht die Bundesregierung angesichts dieser überdurchschnittlich hohen gerichtlichen Aufhebungsquote gegebenenfalls (bitte begründen)? Erhöhte gerichtliche Aufhebungsquoten stehen grundsätzlich oftmals im Zusammenhang mit einer entscheidungserheblichen Sachverhaltsänderung im Zeitraum zwischen der Entscheidung im Rahmen des Asylverfahrens und der mündlichen Verhandlung des Gerichtsverfahrens. Eine entscheidungserhebliche Sachverhaltsänderung kann beispielsweise in einer Änderung oder Entwicklung der Lage im Herkunftsstaat oder in einem neuen Vortrag während des Klageverfahrens begründet sein. Dies hat zur Folge, dass eine Entscheidung des BAMF über einen Asylantrag durch die Verwaltungsgerichte aufgehoben wird, obwohl sie zum entscheidungserheblichen Zeitpunkt nicht rechtswidrig bzw. falsch war, sondern weil sich die entscheidungserheblichen Umstände bis zum Abschluss des Verwaltungsgerichtsverfahrens geändert haben. Die Entscheidungspraxis des BAMF wird fortlaufend auch unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung aktualisiert. Auf die Antwort zu Frage 7a wird hier ergänzend verwiesen. Dabei werden alle zum Zeitpunkt der Entscheidung vorliegenden Erkenntnisse anhand des Maßstabs der beachtlichen Wahrscheinlichkeit einer drohenden Verfolgungsgefahr im Falle einer Rückkehr in den Herkunftsstaat bewertet. c) In welchen Fallkonstellationen erteilt das BAMF weiblichen Asylsuchenden aus Afghanistan keinen Flüchtlingsschutz, trotz des Urteils des EuGH vom 4. Oktober 2024 in den Rechtssachen C/608 und 609/22 (im ersten Halbjahr 2025 erhielten 95 afghanische Frauen bzw. Mädchen nur subsidiären Schutz, 72 lediglich Abschiebungsschutz, fünf wurden sogar abgelehnt; Antwort zu Frage 8 auf Bundestagsdrucksache 21/1710)? Es wird auf die Antwort zu Frage 7a verwiesen. Dies gilt auch für Antragstellerinnen aus Afghanistan. Die internen Entscheidungsinstrumente des BAMF sehen im Einklang mit der zitierten Entscheidung des EuGH die regelhafte Zuerkennung von Flüchtlingsschutz für Antragstellerinnen aus Afghanistan vor. Diese Entscheidungspraxis lässt im begründeten Ausnahmefall jedoch auch eine andere Entscheidung zu. d) Warum hat das BAMF nicht von Amts wegen nach § 73b AsylG geprüft, ob seine Bescheide zu weiblichen Asylsuchenden aus Afghanistan, die lediglich einen subsidiären Schutzstatus, einen Abschiebungsschutz oder sogar eine Ablehnung beinhalteten, widerrufen bzw. zurückgenommen werden müssen, als es Kenntnis vom Urteil des EuGH vom 4. Oktober 2024 in den Rechtssachen C/608 und 609/22 erhielt, nach dem weibliche Personen aus Afghanistan aufgrund der systematischen geschlechtsspezifischen Verfolgung bzw. Diskriminierung in Afghanistan in aller Regel einen Flüchtlingsstatus erhalten müssen (bitte ausführen)? Die Überprüfung asylrechtlicher Entscheidungen ist durch das in nationales Recht umgesetzte Recht der Europäischen Union abschließend geregelt. Im Falle von (teil-)ablehnenden beziehungsweise schutzaufhebenden Entscheidungen des BAMF kann der Ausländer Rechtsmittel einlegen. Bestandskräftige Entscheidungen des BAMF können durch das BAMF nur im Rahmen eines Widerrufs- beziehungsweise Rücknahmeverfahrens von Amts wegen überprüft werden, wenn das BAMF Kenntnis von Umständen oder Tatsachen erhält, die einen Widerruf oder eine Rücknahme rechtfertigen könnten (§ 73b AsylG). Zudem setzt die erneute Prüfung der Asylberechtigung und des internationalen Schutzes einen Folgeantrag durch die Betroffenen voraus (§ 71 AsylG). Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 11 der Kleinen Anfrage der Gruppe Die Linke auf Bundestagsdrucksache 20/14923 verwiesen. e) Wie viele weibliche afghanische Staatsangehörige lebten zuletzt mit welchem aufenthaltsrechtlichen bzw. flüchtlingsrechtlichen Status (bitte so genau wie möglich differenzieren) in Deutschland (bitte zudem nach Bundesländern und Voll- bzw. Minderjährigen differenzieren)? Zum Stichtag 31. Dezember 2025 hielten sich 165.695 weibliche afghanische Staatsangehörige in Deutschland auf. Von diesen waren 62.526 minderjährig und 103.160 volljährig. Bei neun Personen war das Alter nicht ermittelbar. Davon hatten 123.899 Personen einen flüchtlingsrechtlichen Status. Von diesen waren 46.079 minderjährig und 77.812 volljährig. Bei acht Personen war das Alter nicht ermittelbar. Die weiteren Angaben können den folgenden Tabellen entnommen werden. Gesamt 165.695 davon: unbefristete Aufenthaltsrechte 10.763 befristete Aufenthaltsrechte 137.765 sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 17.167 Gesamt 165.695 davon: Baden-Württemberg 15.006 Bayern 20.466 Berlin 9.278 Brandenburg 4.878 Bremen 2.137 Hamburg 13.750 Hessen 26.373 Mecklenburg-Vorpommern 2.296 Niedersachsen 12.531 Nordrhein-Westfalen 29.191 Rheinland-Pfalz 7.781 Saarland 754 Sachsen 5.331 Sachsen-Anhalt 3.171 Schleswig-Holstein 8.973 Thüringen 3.779 Gesamt (flüchtlingsrechtlicher Status) 123.899 davon: Als Asylberechtigter nach Artikel 16a GG anerkannt 3.320 Flüchtlingseigenschaft nach § 3 Absatz 4 AsylG 63.132 subsidiärer Schutz nach § 4 Absatz 1 AsylG gewährt 6.454 Abgelehnte Asylanträge 30.440 Personen im laufenden Asylverfahren 15.724 Asylgesuch gestellt 2.729 Sonstige 2.100 Gesamt (flüchtlingsrechtlicher Status) 123.899 davon: Baden-Württemberg 10.693 Bayern 14.147 Berlin 7.336 Brandenburg 4.079 Bremen 1.542 Hamburg 11.248 Hessen 20.653 Mecklenburg-Vorpommern 1.782 Niedersachsen 9.122 Nordrhein-Westfalen 20.786 Rheinland-Pfalz 5.905 Saarland 368 Sachsen 3.755 Sachsen-Anhalt 2.403 Schleswig-Holstein 7.208 Thüringen 2.872  8. Wie viele Asylverfahren von Asylsuchenden aus palästinensischen Gebieten (z. B. Gaza) und wie viele diesbezügliche Untätigkeitsklagen sind derzeit anhängig, und wie waren die Asylentscheidungen des BAMF und der Gerichte zu diesen Geflüchteten im Jahr 2025 (bitte differenzieren und in absoluten und relativen Zahlen angeben)? Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren 308 Asylverfahren mit der Staatsangehörigkeitsbezeichnung „Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt)“ beim BAMF anhängig. Im Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. November 2025 wurden 141 Untätigkeitsklagen eingereicht (Angaben zum Dezember 2025 liegen noch nicht vor). Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Entscheidungen (BAMF) zu „Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt)“ Gesamt Anerkennung Asylberechtigte (Artikel 16a GG) Flüchtlingsschutz § 3 Absatz 1 AsylG Subsidiärer Schutz § 4 Absatz 1 AsylG Abschiebungsverbot § 60 Absatz 5 und 7 AufenthG Ablehnungen (unbegr./ offens. unbegr.) Sonstige Verfahrenserledigungen absolut % absolut % absolut % absolut % absolut % absolut % 1.581 9 0,6 219 13,9 261 16,5 39 2,5 98 6,2 955 60,4 Klagen/ Berufungen/ Revisionen Bis 30.11.2025 Gerichtsentscheidungen von Asylsuchenden aus palästinensischen Gebieten (Stand: 15.01.2025) Gesamt Asyl Art. 16a GG u. Fam. Asyl (GFK) Flüchtlingsschutz subsidiärer Schutz Abschieb ungsverbot Ablehnungen sonst. Verfahrenserledigungen (z. B. Rücknahmen) Entscheidungen über Abschiebungsandrohung Absolut 599 - 133 47 2 23 394 - %-Anteil - 22,2 % 7,8 % 0,3 % 3,8 % 65,8 % -  9. Wie viele Ablehnungen und wie viele Abschiebungsandrohungen bzw. Abschiebungsanordnungen des BAMF gab es im Jahr 2025 gegenüber unbegleiteten Minderjährigen (bitte nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und in wie vielen Fällen wurde in diesem Zeitraum gegenüber unbegleiteten Minderjährigen keine Abschiebungsandrohung trotz Ablehnung des Asylantrags erlassen, z. B. weil im Herkunftsland keine geeigneten Aufnahmemöglichkeiten zur Verfügung standen (bitte ebenfalls nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten differenzieren)? Im genannten Zeitraum erfolgte keine Abschiebungsanordnung gegenüber unbegleiteten Minderjährigen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Jahr 2025 Ablehnungen Gesamt 1.706 darunter Afghanistan 499 Türkei 327 Guinea 233 Syrien 113 Somalia 56 Irak 51 Jahr 2025 Ablehnungen Gesamt 1.706 darunter Benin 48 Iran 44 Gambia 34 Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) 24 Jahr 2025 Abschiebungsandrohungen Gesamt 898 darunter: Afghanistan 259 Türkei 224 Guinea 104 Syrien 40 Somalia 23 Irak 31 Benin 16 Iran 30 Gambia 16 Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) 10 Jahr 2025 Keine Abschiebungsandrohung trotz Ablehnung des Antrags * Gesamtergebnis 808 davon Afghanistan 240 Türkei 103 Guinea 129 Syrien 73 Somalia 33 Irak 20 Benin 32 Iran 14 Gambia 18 Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) 14 * Hinweis: Es liegen keine Daten darüber vor, aus welchen Gründen trotz Ablehnung des Asylantrags keine Abschiebungsandrohung erfolgte. 10. Wie viele Asylsuchende wurden im Jahr 2025 registriert (bitte nach Monaten auflisten und der Zahl der gestellten Asylerstanträge in den jeweiligen Monaten gegenüberstellen), wie ist die Zahl der Asylsuchenden, die noch keinen Asylantrag stellen konnten, zum letzten Stand (bitte auch nach Bundesländern auflisten), und gibt es derzeit relevante Zeitverzögerungen bei der Asylantragstellung (bitte ausführen)? Zur ersten und zweiten Teilfrage: Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Asylgesuche* Asylerstanträge* Januar 2025 12.350 14.920 Februar 2025 10.230 11.189 März 2025 8.807 8.983 April 2025 8.840 9.108 Asylgesuche* Asylerstanträge* Mai 2025 7.717 7.916 Juni 2025 6.758 6.860 Juli 2025 8.869 8.293 August 2025 8.568 7.803 September 2025 9.532 9.126 Oktober 2025 9.013 8.823 November 2025 8.036 8.311 Dezember 2025 7.534 6.531 Jahr 2025 111.814 113.236 *Hinweis: Aufgrund nachträglicher Änderungen können die Monatswerte nicht zu einem Gesamtwert addiert werden. Asylgesuche ohne Antragstellung (Stand: 31.12.2025) Gesamt 10.128 davon Baden-Württemberg 1.039 Bayern 969 Berlin 280 Brandenburg 304 Bremen 74 Hamburg 190 Hessen 386 Mecklenburg-Vorpommern 90 Niedersachsen 504 Nordrhein-Westfalen 1.533 Rheinland-Pfalz 484 Saarland 72 Sachsen 429 Sachsen-Anhalt 334 Schleswig-Holstein 328 Thüringen 241 Unbekannt* 2.871 *Registrierungen mit Land „unbekannt“ sind solche, die hauptsächlich von polizeilichen Stellen vorgenommen wurden. Bei dieser Registrierung kann oftmals noch kein Land zugeordnet werden. Dieses wird dann nachträglich bei der Asylantragstellung bestimmt. Zur dritten Teilfrage: Es bestehen derzeit keine relevanten Zeitverzögerungen bei der Asylantragstellung. 11. Zu welchem Anteil und in welcher Zahl verfügten Asylsuchende im Jahr 2025 über keine Identitätspapiere (Reisepässe, Ausweise, Sonstiges), mit denen ihre Herkunft bzw. Identität nach Auffassung des BAMF hinreichend sicher zu klären war (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie hoch war die bereinigte Schutzquote im Jahr 2025 bei Asylsuchenden ohne Identitätspapiere? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Vorlage von Identitätspapieren durch Erstantragsteller im Alter ab 18 Jahren Jahr 2025 Staatsangehörigkeiten Anzahl der Erstantragsteller Anzahl der Antragsteller mit Identitätspapieren* Anzahl der Antragsteller ohne Identitätspapiere* Anteil der Antragsteller ohne Identitätspapiere* Gesamt 113.236 39.147 74.089 65,4 % darunter: Afghanistan 23.972 8.754 15.218 63,5 % Syrien 23.256 8.089 15.167 65,2 % Türkei 11.919 4.835 7.084 59,4 % Irak 3.860 1.085 2.775 71,9 % Somalia 4.340 379 3.961 91,3 % Russische Föderation 3.100 1.494 1.606 51,8 % Iran 2.271 772 1.499 66,0 % Eritrea 2.490 212 2.278 91,5 % Georgien 1.663 1.010 653 39,3 % Guinea 1.994 41 1.953 97,9 % Algerien 1.664 101 1.563 93,9 % Vietnam 1.938 1.662 276 14,2 % Ungeklärt 1.677 344 1.333 79,5 % Venezuela 1.801 1.606 195 10,8 % China 1.658 477 1.181 71,2 % * Pass, Passersatz, Personalausweis Die Gesamtschutzquote unter Außerachtlassung formeller Ablehnungen des BAMF lag im Jahr 2025 bei Asylsuchenden ohne Identitätspapiere bei 44,3 Prozent. 12. In wie vielen Fällen wurden im Jahr 2025 mobile Datenträger von Asylsuchenden ausgelesen (bitte auch angeben, wie viel Prozent der ohne Identitätsnachweise Asylerstantragstellenden dies betraf), und in wie vielen Fällen wurden diese Daten mit welchem Ergebnis ausgewertet (bitte so genau wie möglich ausführen)? Welche Kosten sind infolge der neuen rechtlichen Vorschriften zur Auslesung bzw. Auswertung mobiler Datenträger von Asylsuchenden bislang entstanden (bitte nach Jahren und so differenziert wie möglich auflisten), wie viel Personal war bzw. ist im BAMF mit dieser Aufgabe gebunden, und wie bewertet die Bundesregierung vor diesem Hintergrund das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser datenschutzrechtlich umstrittenen Maßnahme, auch vor dem Hintergrund der hiermit erzielten Ergebnisse (bitte begründen)? Das Auslesen mobiler Datenträger ist ein Assistenzsystem, um die Aussagen von Antragstellenden ohne Identitätsdokumente zu ihrer Herkunft und Identität zu plausibilisieren. Grundsätzlich gilt dabei, dass eine Verifikation der Identität und Staatsangehörigkeit, ein für das Asylverfahren ebenso relevantes Ergebnis darstellt, wie das Widerlegen bzw. Bestätigen von Aussagen zur Identität und Staatsangehörigkeit. Im Gesamtjahr 2025 wurden 576 Datenträger ausgelesen. In 330 Fällen wurde die Freigabe der Berichte intern beantragt. Davon wurden 324 Berichte ausgewertet. Die Klärung und Feststellung von Identität und Staatsangehörigkeit ist für das Asylverfahren von erheblicher Bedeutung und setzt immer die Durchführung einer persönlichen Anhörung voraus. Die Entscheidung, ob das ressourcenintensive Auslesen und Auswerten von mobilen Datenträgern erfolgt, wird einzelfallbezogen durch die Entscheiderin oder den Entscheider getroffen. Weitere Erkenntnisse liegen nicht vor. Die Erkenntnisse aus dem Auslesen mobiler Datenträger sind unterstützende Hinweise, welche aber in den Einzelfällen notwendig und daher für die Klärung der Identität und Staatsangehörigkeit für die Durchführung und Entscheidung des Asylverfahrens von besonders erheblicher Bedeutung sind. Die Frage bezüglich der entstandenen Kosten wird von der Bundesregierung dahingehend verstanden, dass gefragt wird, inwieweit Kosten aufgrund der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Auslesen mobiler Datenträger (BVerwG 1 C 19.21 – Urteil vom 16. Februar 2023) entstanden sind. Diese konnte mit der vorhandenen Technik und den vorhandenen Abläufen umgesetzt werden. Finanzielle Mehraufwände sind daher insoweit nicht entstanden. Im Rahmen einer Organisationsuntersuchung (Datenbasis Jahr 2022) wurden die Personalbedarfe für das „Auslesen mobiler Datenträger“ ermittelt. Die Bedarfe belaufen sich dabei auf 11,2 Vollzeitäquivalente für das Asylverfahren. Neuere Daten liegen der Bundesregierung nicht vor. Im Übrigen wird auf die o. g. Änderung, dass aktuell nur noch einzelfallbezogene Auslesungen stattfinden, verwiesen. 13. Wie viele Asylanträge wurden im Jahr 2025 nach § 14a Absatz 2 des Asylgesetzes von Amts wegen für hier geborene (oder eingereiste) Kinder gestellt, wie viele Asylanträge wurden im genannten Zeitraum von Kindern bzw. für Kinder unter 16 Jahren bzw. von Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren bzw. von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gestellt (bitte jeweils in absoluten Zahlen und in Prozentzahlen in Relation zur Gesamtzahl der Asylanträge sowie die Gesamtzahl der Anträge unter 18‑Jähriger und sich überschneidende Teilmengen angeben), und wie hoch waren die jeweiligen (auch bereinigten) Gesamtschutzquoten für die genannten Gruppen? Die Gesamtschutzquote bei unbegleiteten Minderjährigen unter 16 Jahren lag im Jahr 2025 bei 52,8 Prozent, bei unbegleiteten Minderjährigen im Alter von 16 bis unter 18 Jahren bei 54,1 Prozent und bei allen Personen unter 18 Jahren bei 47,2 Prozent. Die Gesamtschutzquote unter Außerachtlassung formeller Ablehnungen des BAMF bei unbegleiteten Minderjährigen unter 16 Jahren lag im genannten Zeitraum bei 60 Prozent, bei unbegleiteten Minderjährigen im Alter von 16 bis unter 18 Jahren bei 58,5 Prozent, und bei allen Personen unter 18 Jahren bei 56 Prozent. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Teilmengen sind eingerückt zur beinhaltenden Menge angegeben. Jahr 2025 absolut Verhältnis zu Asylerstanträgen gesamt Asylerstanträge gesamt 113.236 Asylerstanträge von Minderjährigen unter 18 Jahre insgesamt 50.866 44,9 % Asylerstanträge von Minderjährigen unter 16 Jahre 44.781 39,5 % unbegleitete Minderjährige unter 16 Jahre 1.106 1,0 % Anträge gemäß § 14a Absatz 2 AsylG 5.739 5,1 % Asylerstanträge von Minderjährigen von 16 bis unter 18 Jahre 6.085 5,4 % unbegleitete Minderjährige (16 bis unter 18 Jahre) 3.820 3,4 % Anträge gemäß § 14a Absatz 2 AsylG 27 0,0 % 14. Wie viele der Asylantragstellenden im Jahr 2025 waren sogenannte Nachgeborene, d. h. hier geborene Kinder von Asylsuchenden oder Geflüchteten (bitte in absoluten und relativen Zahlen angeben und nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung liegen nur zu Asylerstantragstellenden vor. 17.707 Asylerstantragstellende im Jahr 2025 waren so genannte „Nachgeborene“, d. h. in Deutschland geborene Kinder (und zum Zeitpunkt der Asylantragstellung unter einem Jahr alt), davon 4.383 Kinder von anerkannten Asylberechtigten und 3.945 Kinder von anerkannten Flüchtlingen (Artikel 16a des Grundgesetzes und § 3 Absatz 1 AsylG). Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Jahr 2025 Absolut Verhältnis zu Asylerstanträgen gesamt Gesamt 17.707 15,6 % darunter: Afghanistan 2.694 11,2 % Syrien 5.179 22,3 % Türkei 1.814 15,2 % Somalia 767 17,7 % Irak 1.439 37,3 % Russische Föderation 414 13,4 % Eritrea 1.005 40,4 % Iran 227 10,0 % Guinea 484 24,3 % Vietnam 51 2,6 % 15. Welche Asylentscheidungen ergingen bei unbegleiteten Minderjährigen im Jahr 2025 (bitte nach den verschiedenen Schutzstatus, Ablehnung, Ablehnung als offensichtlich unbegründet, Dublin-Entscheidung, sonstiger Verfahrenserledigung und den wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Jahr 2025 Entscheidungen über Asylerstanträge Gesamt Anerkennung als Asylberechtigt (Artikel 16a GG u. Fam. Asyl) Anerkennung als Flüchtling gemäß § 3 Absatz 1 AsylG Subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG Abschiebungsverbot gemäß § 60 Absatz 5 und 7Aufent hG Ablehnungen (unbegr. abgelehnt) Ablehnungen (offens. unbegr. abgelehnt) Entscheidungen im Dublin- Verfahren (z. B. § 29 Absatz 1 Nr. 1 AsylG) sonstige Verfahrenser ledigungen (ohne Dublin- Entscheidungen) Herkunftsstaaten gesamt 4.442 9 345 195 1.843 1.670 36 4 340 Darunter: Afghanistan 1.877 4 135 26 1.169 498 1 - 44 Somalia 676 2 151 70 348 56 - - 49 Guinea 422 1 23 22 120 233 - - 23 Türkei 369 - 4 3 1 316 11 - 34 Syrien 207 - 1 5 3 111 2 2 83 Benin 89 - 4 3 34 46 2 - - Gambia 78 - 5 5 27 34 - - 7 Irak 74 - 2 2 11 51 - - 8 Iran 55 2 5 1 2 44 - - 1 Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) 51 - - 5 15 24 - - 7 Äthiopien 35 - 1 2 7 19 - - 6 Angola 32 - - 3 16 13 - - - Jahr 2025 Entscheidungen über Asylerstanträge Gesamt Anerkennung als Asylberechtigt (Artikel 16a GG u. Fam. Asyl) Anerkennung als Flüchtling gemäß § 3 Absatz 1 AsylG Subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG Abschiebungsverbot gemäß § 60 Absatz 5 und 7Aufent hG Ablehnungen (unbegr. abgelehnt) Ablehnungen (offens. unbegr. abgelehnt) Entscheidungen im Dublin- Verfahren (z. B. § 29 Absatz 1 Nr. 1 AsylG) sonstige Verfahrenser ledigungen (ohne Dublin- Entscheidungen) Herkunftsstaaten gesamt 4.442 9 345 195 1.843 1.670 36 4 340 Darunter: Kamerun 31 - - - 13 16 - - 2 Mali 30 - - 1 16 13 - - - Eritrea 29 - 1 10 9 7 - - 2 16. Wie viele unbegleitete Minderjährige wurden im Jahr 2025 an welchen Grenzen durch die Bundespolizei aufgegriffen, wie viele von ihnen wurden an die Jugendämter übergeben, und wie viele von ihnen wurden zurückgewiesen oder zurückgeschoben (bitte nach den fünf wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, die auf den Daten der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei beruhen. Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) Grenze/ Staatsangehörigkeit somalisch afghanisch algerisch ukrainisch syrisch Gesamt Schweiz 139 133 81 7 34 733 Frankreich 33 34 79 8 19 518 Polen 157 56 - 101 6 368 Österreich 57 99 2 24 40 305 Belgien 4 10 30 - 8 162 Niederlande 7 3 10 4 45 135 Tschechien 1 6 - 33 9 63 Keiner Grenze zuzuordnen 11 13 2 1 2 62 Luxemburg 2 2 1 1 4 39 Dänemark - 3 - 1 3 9 Luftgrenze 4 7 - 2 7 56 Seegrenze - 3 - - - 4 Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) mit Verbleib Übergabe Jugendamt Grenze/ Staatsangehörigkeiten somalisch afghanisch marokkanisch algerisch syrisch Gesamt Schweiz 58 62 31 38 25 366 Polen 146 46 1 - 1 248 Österreich 48 50 2 2 21 174 Frankreich 16 11 18 23 7 138 Belgien 2 5 17 23 4 111 Keiner Grenze zuzuordnen 11 12 4 2 2 57 Niederlande 2 1 10 - 8 34 Tschechien - 1 - - 4 24 Luxemburg 1 1 7 - 2 19 Dänemark - 3 - - 1 6 Luftgrenze 4 6 - - 5 24 Seegrenze - 3 - - - 4 Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) mit Verbleib Zurückweisung Grenze/ Staatsangehörigkeiten afghanisch somalisch ukrainisch algerisch syrisch Gesamt Schweiz 62 72 2 37 7 323 Frankreich 11 6 4 9 10 110 Polen 7 7 72 - 1 90 Österreich 44 5 11 - 8 85 Niederlande 1 3 1 9 28 66 Belgien 1 1 - 2 - 23 Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) mit Verbleib Zurückweisung Grenze/ Staatsangehörigkeiten afghanisch somalisch ukrainisch algerisch syrisch Gesamt Luxemburg 1 1 1 1 2 16 Tschechien - 1 5 - - 6 Dänemark - - - - 2 3 Luftgrenze - - - - - 7 Anzahl unerlaubt eingereister unbegleiteter Minderjähriger im Jahr 2025 (fünf häufigste Staatsangehörigkeiten und Gesamtwert) mit Verbleib Zurückschiebung Grenze/ Staatsangehörigkeiten guineisch algerisch eritreisch marokkanisch afghanisch Gesamt Frankreich 66 40 17 17 11 232 Belgien 2 3 1 - - 9 Schweiz - 1 - - 3 8 Luxemburg - - - - - 1 17. Wie viele Asylanträge wurden im Jahr 2025 als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt (bitte Angaben auch differenziert nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern machen und zudem jeweils in Relation zur Gesamtzahl der Ablehnungen setzen)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Jahr 2025 Ablehnung insgesamt darunter: als offensichtlich unbegründet abgelehnt Anteil an Ablehnungen gesamt insgesamt 145.561 36.685 25,2 Prozent darunter: Afghanistan 15.713 925 5,9 Prozent Türkei 43.952 11.413 26,0 Prozent Syrien 9.571 188 2,0 Prozent Irak 7.082 1.340 18,9 Prozent Iran 7.253 795 11,0 Prozent Russische Föderation 7.117 1.489 20,9 Prozent Somalia 1.170 103 8,8 Prozent Guinea 3.000 636 21,2 Prozent Nigeria 2.422 531 21,9 Prozent Ungeklärt 799 304 38,0 Prozent Eritrea 616 37 6,0 Prozent Venezuela 3.207 859 26,8 Prozent Kolumbien 3.212 651 20,3 Prozent Pakistan 1.998 408 20,4 Prozent Georgien 2.065 2.047 99,1 Prozent 18. Wie viele sogenannte Flughafenverfahren wurden im Jahr 2025 an welchen Flughafenstandorten mit welchem Ergebnis durchgeführt (bitte auch Angaben zum Anteil der Minderjährigen, der unbegleiteten Minderjährigen und zu den zehn wichtigsten Herkunftsländern machen), in wie vielen Fällen wurden Rechtsmittel gegen eine Ablehnung als offensichtlich unbegründet eingelegt, und was waren die Ergebnisse der gerichtlichen Überprüfung (bitte nach den wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln)? Im Berichtszeitraum gab es keine Flughafenverfahren nach § 18a AsylG für unbegleitete Minderjährige. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Jahr 2025 Flughafenverfahren Entscheidungen innerhalb von zwei Tagen nach Antragstellung Flughafen Aktenanlage darunter: Personen unter 18 Jahren Mitteilung § 18a Absatz 6 offens. unbegründet eingestellt Insgesamt 213 29 101 104 1 Flughafen Berlin 34 6 21 12 1 Flughafen Frankfurt/ Main 154 18 69 78 0 Flughafen München 25 5 11 14 0 Jahr 2025 Flughafenverfahren Entscheidungen innerhalb von zwei Tagen nach Antragstellung Herkunftsstaat Aktenanlage darunter: Personen unter 18 Jahren Mitteilung § 18a Absatz 6 offens. unbegründet eingestellt Insgesamt 213 29 101 104 1 darunter: Iran 37 4 24 13 0 Afghanistan 20 2 17 3 0 Somalia 15 0 7 7 0 Irak 14 4 5 9 0 Syrien 14 3 9 1 0 Georgien 11 2 0 10 1 Türkei 10 4 8 2 0 China 9 2 7 1 0 Marokko 7 0 3 4 0 Pers. aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 5 1 3 2 0 Rechtsmittel Verwaltungsgericht Herkunftsstaat eingelegt stattgegeben abgelehnt Insgesamt 75 2 69 darunter Iran 9 0 9 Afghanistan 3 0 2 Somalia 6 0 6 Irak 7 0 7 Syrien 1 0 1 Rechtsmittel Verwaltungsgericht Herkunftsstaat eingelegt stattgegeben abgelehnt Insgesamt 75 2 69 darunter Georgien 5 0 5 Türkei 1 1 0 China 0 0 0 Marokko 4 0 4 Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 2 0 2 19. Wie lauten nach Kenntnis der Bundesregierung die statistischen Daten zu Rechtsmitteln und Gerichtsentscheidungen im Bereich Asyl für das Jahr 2025 (bitte jeweils in der Differenzierung wie in der Antwort zu Frage 22 auf Bundestagsdrucksache 21/1710 darstellen: Asylverfahren, Widerrufsverfahren, Eilanträge in Dublin-Verfahren, Verfahrensdauern, auch zu Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes bzw. nach § 80 Absatz 5 der Verwaltungsgerichtsordnung; neben der Differenzierung nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern bitte in jedem Fall auch Angaben zu den sicheren Herkunftsstaaten sowie zu Marokko, Tunesien, Algerien, Belarus, Ukraine, Russische Föderation, Pakistan, Indien und die Türkei machen – aus Gründen der Übersichtlichkeit und wegen geringer Fallzahlen in den weiteren Instanzen sind Angaben zur ersten Instanz ausreichend)? Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei Daten bisher nur bis zum 30. November 2025 vorliegen. Er st - u nd F ol ge an trä ge 01 .0 1– 3 0. 11 .2 02 5 (S ta nd : 1 5. 01 .2 02 6) Ei ng el eg te K la ge n G er ic ht se nt sc he id un ge n an hä ng ige R ec ht sm itt el G es am t A sy l A rt. 1 6a G G u . Fa m .A sy l (G FK ) Fl üc ht - lin gss ch ut z su bs id iä - re r Sc hu tz A bsc hi eb - un gs ve rbo t A bl eh nu ng en so ns t. Ve rf ah re ns er - le di gu ng en (z . B . R üc kn ah m en ) ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % St aa ts an ge hö rig ke ite n ge sa m t 15 6. 61 0 99 .1 82 16 1 2. 93 0 80 5 2. 41 4 36 .3 61 36 ,7 56 .5 11 57 ,0 19 0. 88 7 da ru nt er : Tü rk ei 42 .7 96 24 .0 41 64 72 9 71 13 8 12 .4 57 51 ,8 10 .5 82 44 ,0 54 .6 43 A fg ha ni st an 22 .1 54 7. 24 4 4 22 9 20 30 8 1. 37 0 18 ,9 5. 31 3 73 ,3 21 .4 37 Sy rie n 12 .3 98 12 .6 99 - 19 1 58 2. 04 5 16 ,1 10 .5 76 83 ,3 13 .2 75 Ir ak 9. 08 1 8. 89 1 2 24 9 83 60 0 4. 04 7 45 ,5 3. 91 0 44 ,0 16 .5 82 Ir an 7. 76 3 3. 85 5 30 72 3 23 39 1. 20 6 31 ,3 1. 83 4 47 ,6 11 .1 98 R us si sc he F öd er at io n 7. 23 4 3. 55 5 5 43 10 3 34 1. 17 6 33 ,1 2. 19 4 61 ,7 9. 55 5 K ol um bi en 3. 26 6 2. 70 6 - 7 7 10 1. 58 4 58 ,5 1. 09 8 40 ,6 4. 91 1 Ve ne zu el a 3. 05 8 1. 58 5 4 16 11 25 5 57 8 36 ,5 72 1 45 ,5 4. 96 9 G ui ne a 3. 02 0 1. 45 5 - 23 4 23 55 8 38 ,4 84 7 58 ,2 3. 26 9 So m al ia 2. 89 3 1. 76 4 - 31 9 75 26 1 14 ,8 1. 38 8 78 ,7 2. 74 2 N ig er ia 2. 81 0 2. 08 9 3 19 5 13 3 71 4 34 ,2 1. 21 5 58 ,2 3. 39 2 U ng ek lä rt 2. 18 1 1. 35 3 - 12 1 26 35 13 9 10 ,3 1. 03 2 76 ,3 2. 62 5 Pa ki st an 2. 17 9 1. 51 6 1 17 9 - 39 53 0 35 ,0 76 7 50 ,6 2. 77 1 A rm en ie n 1. 85 1 1. 48 8 - 2 2 55 57 3 38 ,5 85 6 57 ,5 2. 05 7 G eo rg ie n 1. 83 3 2. 69 9 8 15 9 13 96 7 35 ,8 1. 68 7 62 ,5 2. 54 1 A lb an ie n 28 1 46 7 0 1 1 25 13 1 28 ,1 30 9 66 ,2 31 2 B os ni en u nd H er ze go w ina 18 6 27 7 0 0 0 8 78 28 ,2 19 1 69 ,0 21 5 G ha na 23 2 17 1 0 1 0 1 41 24 ,0 12 8 74 ,9 33 0 K os ov o 43 7 54 1 0 1 0 11 19 6 36 ,2 33 3 61 ,6 42 5 M ol da u, R ep ub lik 39 5 45 0 0 0 0 2 12 0 26 ,7 32 8 72 ,9 37 9 M on te ne gr o 67 12 2 0 0 0 0 17 13 ,9 10 5 86 ,1 57 N or dm az ed on ie n 61 3 1. 11 7 0 0 0 20 26 6 23 ,8 83 1 74 ,4 58 1 Se ne ga l 12 7 76 1 3 0 0 21 27 ,6 51 67 ,1 15 7 Se rb ie n 42 8 74 0 0 0 0 8 21 5 29 ,1 51 7 69 ,9 38 7 M ar ok ko 46 4 68 9 1 8 1 8 28 9 41 ,9 38 2 55 ,4 43 8 Tu ne si en 74 0 1. 01 9 1 6 4 7 44 2 43 ,4 55 9 54 ,9 87 8 Er st - u nd F ol ge an trä ge 01 .0 1– 3 0. 11 .2 02 5 (S ta nd : 1 5. 01 .2 02 6) Ei ng el eg te K la ge n G er ic ht se nt sc he id un ge n an hä ng ige R ec ht sm itt el G es am t A sy l A rt. 1 6a G G u . Fa m .A sy l (G FK ) Fl üc ht - lin gss ch ut z su bs id iä - re r Sc hu tz A bsc hi eb - un gs ve rbo t A bl eh nu ng en so ns t. Ve rf ah re ns er - le di gu ng en (z . B . R üc kn ah m en ) ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % St aa ts an ge hö rig ke ite n ge sa m t 15 6. 61 0 99 .1 82 16 1 2. 93 0 80 5 2. 41 4 36 .3 61 36 ,7 56 .5 11 57 ,0 19 0. 88 7 da ru nt er : A lg er ie n 75 2 82 3 0 5 5 15 31 0 37 ,7 48 8 59 ,3 53 9 B el ar us 21 6 19 0 1 5 1 0 80 42 ,1 10 3 54 ,2 22 1 U kr ai ne 77 4 31 5 0 0 2 7 64 20 ,3 24 2 76 ,8 1. 15 6 In di en 75 3 81 8 0 0 0 4 47 0 57 ,5 34 4 42 ,1 55 6 01 .0 1. – 30 .1 1. 20 25 (S ta nd : 1 5. 01 .2 02 6) Ei ng el eg te K la ge n G er ic ht se nt sc he id un ge n an hä ng ig e R ec ht sm itt el G es am t W id er ru f A rti - ke l 1 6a G G /F lü ch tli ng sei ge ns ch af t/s ub s. Sc hu tz ke in W id er ru f so ns t. Ve rf ah re ns er le - di gu ng en (z . B . R üc kna hm en ) ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % St aa ts an ge hö rig ke ite n ge sa m t 1. 33 1 1. 05 1 53 8 51 ,2 71 6, 8 44 2 42 ,1 2. 27 0 da ru nt er : Ir ak 44 6 33 4 20 6 61 ,7 10 3, 0 11 8 35 ,3 64 6 Sy rie n 22 6 16 0 80 50 ,0 10 6, 3 70 43 ,8 44 4 A fg ha ni st an 16 2 95 29 30 ,5 13 13 ,7 53 55 ,8 22 0 R us si sc he F öd er at io n 59 45 29 64 ,4 4 8, 9 12 26 ,7 12 0 Ir an 56 34 13 38 ,2 4 11 ,8 17 50 ,0 94 Tü rk ei 51 45 25 55 ,6 3 6, 7 17 37 ,8 10 5 A rm en ie n 47 32 16 50 ,0 2 6, 3 14 43 ,8 56 U ng ek lä rt 26 36 14 38 ,9 2 5, 6 20 55 ,6 10 3 Er itr ea 25 25 12 48 ,0 3 12 ,0 10 40 ,0 43 N ig er ia 25 21 13 61 ,9 1 4, 8 7 33 ,3 43 Ä th io pi en 22 23 13 56 ,5 3 13 ,0 7 30 ,4 36 A se rb ai ds ch an 18 11 9 81 ,8 1 9, 1 1 9, 1 24 Pa ki st an 17 15 9 60 ,0 - 0, 0 6 40 ,0 19 So m al ia 14 24 7 29 ,2 3 12 ,5 14 58 ,3 29 01 .0 1. – 30 .1 1. 20 25 (S ta nd : 1 5. 01 .2 02 6) Ei ng el eg te K la ge n G er ic ht se nt sc he id un ge n an hä ng ig e R ec ht sm itt el G es am t W id er ru f A rti - ke l 1 6a G G /F lü ch tli ng sei ge ns ch af t/s ub s. Sc hu tz ke in W id er ru f so ns t. Ve rf ah re ns er le - di gu ng en (z . B . R üc kna hm en ) ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % ab so lu t A nt ei l in % St aa ts an ge hö rig ke ite n ge sa m t 1. 33 1 1. 05 1 53 8 51 ,2 71 6, 8 44 2 42 ,1 2. 27 0 da ru nt er : Li ba no n 11 12 4 33 ,3 1 8, 3 7 58 ,3 46 A lb an ie n 5 2 1 50 ,0 0 0, 0 1 50 ,0 6 B os ni en u nd H er ze go w in a 0 1 0 0, 0 0 0, 0 1 10 0, 0 3 G ha na 3 3 0 0, 0 0 0, 0 3 10 0, 0 9 K os ov o 9 8 4 50 ,0 1 12 ,5 3 37 ,5 23 N or dm az ed on ie n 3 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 3 M on te ne gr o 0 1 0 0, 0 0 0, 0 1 10 0, 0 1 Se ne ga l 1 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 2 Se rb ie n 4 4 1 25 ,0 0 0, 0 3 75 ,0 7 G eo rg ie n 6 6 2 33 ,3 0 0, 0 4 66 ,7 3 M ol da u, R ep ub lik 1 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 2 M ar ok ko 1 4 3 75 ,0 1 25 ,0 0 0, 0 2 Tu ne si en 2 2 1 50 ,0 0 0, 0 1 50 ,0 5 A lg er ie n 4 1 1 10 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 6 B el ar us 2 0 0 0, 0 0 0, 0 0 0, 0 3 U kr ai ne 5 4 1 25 ,0 2 50 ,0 1 25 ,0 11 In di en 3 17 12 70 ,6 0 0, 0 5 29 ,4 4 Durchschnittliche Dauer gerichtlicher Verfahren in Monaten Verfahrensdauer Erst- und Folgeanträge: Verfahrensdauer Widerrufe: 01.01– 30.11.2025 14,3 28,3 Tabelle: Gerichtsentscheidungen zu Eilanträgen im Dublin-Verfahren Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) abgelehnt stattgegeben Gesamtentscheidungen Staatsangehörigkeiten gesamt 3.443 1.133 4.576 Türkei 651 135 786 Syrien 342 288 630 Afghanistan 323 147 470 Russische Föderation 215 33 248 Irak 136 86 222 Nigeria 145 57 202 Guinea 137 32 169 Iran 93 61 154 China 139 11 150 Somalia 108 14 122 Tadschikistan 102 15 117 Armenien 89 15 104 Aserbaidschan 95 5 100 Algerien 80 9 89 Pakistan 54 15 69 Albanien - - - Bosnien und Herzegowina - - - Georgien 4 0 4 Ghana 5 3 8 Kosovo - - - Moldau, Republik - - - Montenegro - - - Nordmazedonien - - - Senegal 9 5 14 Serbien - - - Marokko 39 8 47 Tunesien 26 11 37 Belarus 14 6 20 Ukraine 9 0 9 Indien 49 5 54 Tabelle: Verfahrensdauer Eilanträge im Dublin-Verfahren (in Tagen) Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) Antrag nach § 80 Absatz 5 VwGO Antrag nach § 80 Absatz 7 VwGO Antrag nach § 123 VwGO Staatsangehörigkeiten gesamt 46,3 21,0 23,4 Türkei 53,2 26,8 24,0 Syrien 46,4 22,4 19,7 Afghanistan 58,7 12,2 31,4 Russische Föderation 47,8 15,3 16,6 Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) Antrag nach § 80 Absatz 5 VwGO Antrag nach § 80 Absatz 7 VwGO Antrag nach § 123 VwGO Irak 65,8 18,1 27,5 Nigeria 35,7 15,5 23,3 Guinea 38,5 18,7 32,5 Iran 50,0 18,3 41,9 China 25,4 33,8 39,8 Somalia 38,3 15,6 54,8 Tadschikistan 45,5 12,4 0,0 Armenien 30,1 12,2 7,4 Aserbaidschan 21,3 13,3 2,0 Algerien 24,6 0,0 3,5 Pakistan 31,6 1,0 1,0 Albanien - - - Bosnien und Herzegowina - - - Georgien 23,3 0,0 0,0 Ghana 56,9 0,0 57,0 Kosovo - - - Moldau, Republik - - - Montenegro - - - Nordmazedonien - - - Senegal 55,0 2,0 4,0 Serbien - - - Marokko 28,5 0,0 15,0 Tunesien 29,4 23,0 12,0 Belarus 248,7 10,0 0,0 Ukraine 26,7 0,0 14,5 Indien 32,2 2,0 15,6 Tabelle: Gerichtsentscheidungen zu Eilanträgen (einstweiliger Rechtsschutz) Gesamt Zeitraum: 01.01. bis 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) abgelehnt stattgegeben Gesamtentscheidungen Staatsangehörigkeiten gesamt 41.595 16.205 57.800 Türkei 9.798 2.899 12.697 Syrien 4.731 3.344 8.075 Afghanistan 4.480 2.243 6.723 Irak 2.289 1.392 3.681 Russische Föderation 1.475 670 2.145 Georgien 1.545 314 1.859 Ungeklärt 1.124 471 1.595 Iran 821 625 1.446 Somalia 966 478 1.444 Armenien 1.093 298 1.391 Nigeria 717 270 987 Venezuela 652 329 981 Guinea 668 154 822 Aserbaidschan 689 127 816 Kolumbien 661 135 796 Zeitraum: 01.01. bis 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) abgelehnt stattgegeben Gesamtentscheidungen Albanien 236 25 261 Bosnien und Herzegowina 148 7 155 Ghana 143 54 197 Kosovo 421 49 470 Moldau, Republik 373 19 392 Montenegro 81 0 81 Nordmazedonien 516 46 562 Senegal 68 50 118 Serbien 391 37 428 Marokko 264 47 311 Tunesien 391 82 473 Algerien 419 53 472 Belarus 86 14 100 Ukraine 201 52 253 Pakistan 480 153 633 Indien 248 66 314 Tabelle: Verfahrensdauer Eilanträge (einstweiliger Rechtsschutz) Gesamt (in Tagen) Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) Antrag nach § 80 Absatz 5 VwGO Antrag nach § 80 Absatz 7 VwGO Antrag nach § 123 VwGO Staatsangehörigkeiten gesamt 37,1 25,9 34,6 Türkei 37,8 24,0 38,1 Syrien 30,0 25,8 30,9 Afghanistan 40,8 26,9 33,1 Irak 36,4 24,1 36,3 Russische Föderation 43,3 24,0 32,9 Georgien 51,2 28,0 35,8 Ungeklärt 46,5 33,4 36,1 Iran 37,1 32,6 26,1 Somalia 27,7 17,5 39,4 Armenien 27,9 15,5 27,3 Nigeria 39,4 26,6 35,5 Venezuela 59,6 74,8 86,0 Guinea 32,1 26,2 29,3 Aserbaidschan 21,1 14,6 14,0 Kolumbien 40,2 18,5 18,7 Albanien 28,8 34,7 38,0 Bosnien und Herzegowina 31,9 16,5 47,1 Ghana 47,2 71,8 17,5 Kosovo 33,7 11,6 15,5 Moldau, Republik 30,4 22,6 71,2 Montenegro 39,8 30,0 30,9 Nordmazedonien 31,2 39,1 30,0 Senegal 35,4 43,6 9,0 Serbien 31,7 12,3 24,4 Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) Antrag nach § 80 Absatz 5 VwGO Antrag nach § 80 Absatz 7 VwGO Antrag nach § 123 VwGO Marokko 27,0 20,5 14,3 Tunesien 34,6 73,1 19,4 Algerien 24,5 54,3 14,1 Belarus 78,5 10,3 11,9 Ukraine 139,0 12,9 221,6 Pakistan 36,3 22,9 50,3 Indien 31,5 21,3 14,6 a) Wie viele Rechtsmittel sind nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit anhängig in Verfahren, in denen subsidiär Schutzberechtigte oder Personen mit nationalem Abschiebungsschutz (bitte differenzieren) auf einen Flüchtlingsstatus klagen (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele dieser Verfahren wurden im Jahr 2025 mit welchem Ergebnis entschieden (bitte nach Bundesländern und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; Angaben zur ersten Instanz sind ausreichend)? Die folgenden Klagen auf Verpflichtung zur Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. auf Anerkennung der Asylberechtigung durch Antragstellende, denen durch das BAMF bereits subsidiärer Schutz zuerkannt wurde bzw. bzgl. derer das Bestehen von Abschiebungsverboten durch das BAMF festgestellt wurde (sog. Aufstocker), waren zum Stichtag 30. November 2025 anhängig (Daten zum 31. Dezember 2025 liegen noch nicht vor). anhängige Rechtsmittel gegen subsidiären Schutz zum 30. November 2025 nach Staatsangehörigkeit Klagen Gesamt 3.160 darunter: Syrien 2.589 Ungeklärt 103 Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 75 Eritrea 55 Irak 53 Afghanistan 48 Somalia 36 Myanmar 36 Sudan 29 Iran 27 anhängige Rechtsmittel gegen subsidiären Schutz zum 30. November 2025 nach Ländern Klagen Gesamt 3.160 Baden-Württemberg 764 Bayern 246 Berlin 127 Brandenburg 76 Bremen 21 Hamburg 33 Hessen 147 Mecklenburg-Vorpommern 69 Niedersachsen 320 anhängige Rechtsmittel gegen subsidiären Schutz zum 30. November 2025 nach Ländern Klagen Gesamt 3.160 Nordrhein-Westfalen 843 Rheinland-Pfalz 22 Saarland 49 Sachsen 160 Sachsen-Anhalt 100 Schleswig-Holstein 136 Thüringen 47 Die folgenden Klagen gegen die Feststellung eines Abschiebungsverbots nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG durch das BAMF waren zum Stichtag 30. November 2025 anhängig. anhängige Rechtsmittel gegen Feststellung eines Abschiebungsverbotes zum 30. November 2025 nach Staatsangehörigkeit Klagen Gesamt 1.242 darunter: Afghanistan 572 Somalia 164 Syrien 137 Irak 100 Eritrea 35 Türkei 26 Ungeklärt 19 Nigeria 18 Iran 15 Äthiopien 13 anhängige Rechtsmittel gegen Feststellung eines Abschiebungsverbotes zum 30. November 2025 nach Ländern Klagen Gesamt 1.242 Baden-Württemberg 186 Bayern 151 Berlin 89 Brandenburg 56 Bremen 15 Hamburg 33 Hessen 110 Mecklenburg-Vorpommern 37 Niedersachsen 124 Nordrhein-Westfalen 243 Rheinland-Pfalz 33 Saarland 6 Sachsen 47 Sachsen-Anhalt 38 Schleswig-Holstein 63 Thüringen 11 Die folgenden Klagen gegen den vom BAMF gewährten subsidiären Schutz wurden wie folgt gerichtlich entschieden. nach Staatsangehörigkeit Summe Entscheidungen Anerkennungen gemäß Artikel 16a GG Flüchtlingsschutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG Keine Verbesserung 01.01. – 30.11.2025 4.737 1 108 4.628 darunter Syrien 4.381 0 17 4.364 Ungeklärt 77 0 27 50 Eritrea 52 0 1 51 Pers. aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 50 0 37 13 Jemen 38 0 2 36 Afghanistan 25 1 4 20 Irak 22 0 4 18 Sudan 17 0 1 16 Iran 14 0 0 14 Somalia 10 0 1 9 nach Ländern Summe Entscheidungen Anerkennungen gemäß Artikel 16a GG Flüchtlingsschutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG Keine Verbesserung 01.01. – 30.11.2025 4.737 1 108 4.628 Baden-Württemberg 764 0 44 720 Bayern 265 0 6 259 Berlin 580 0 2 578 Brandenburg 305 0 1 304 Bremen 91 0 5 86 Hamburg 171 0 2 169 Hessen 370 0 8 362 Mecklenburg- Vorpommern 181 0 0 181 Niedersachsen 464 0 8 456 Nordrhein-Westfalen 803 0 10 793 Rheinland-Pfalz 53 0 2 51 Saarland 41 0 0 41 Sachsen 244 0 12 232 Sachsen-Anhalt 144 1 1 142 Schleswig-Holstein 46 0 1 45 Thüringen 215 0 6 209 Die folgenden Klagen gegen die durch das BAMF vorgenommene Feststellung eines Abschiebungsverbotes wurden wie folgt gerichtlich entschieden. nach Staatsangehörigkeit Summe Entscheidungen Anerkennungen gemäß Artikel 16a GG Flüchtlingsschutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG Keine Verbesserung 01.01– 30.11.2025 1.168 3 131 19 1.015 Afghanistan 605 3 92 6 504 Somalia 139 0 15 0 124 Syrien 107 0 1 0 106 Irak 82 0 3 0 79 Eritrea 38 0 1 10 27 Nigeria 20 0 0 0 20 Ungeklärt 15 0 8 0 7 Jemen 15 0 1 1 13 Guinea 13 0 0 0 13 Äthiopien 12 0 1 1 10 nach Ländern Summe Entscheidungen Anerkennungen gemäß Artikel 16a GG Flüchtlingsschutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG subsidiärer Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG Keine Verbesserung 01.01– 30.11.2025 1.168 3 131 19 1.015 Baden- Württemberg 133 0 14 4 115 Bayern 109 0 13 0 96 Berlin 80 0 9 1 70 Brandenburg 40 1 6 0 33 Bremen 19 0 2 0 17 Hamburg 56 2 15 1 38 Hessen 149 0 19 6 124 Mecklenburg- Vorpommern 37 0 2 0 35 Niedersachsen 97 0 6 3 88 Nordrhein- Westfalen 281 0 25 3 253 Rheinland-Pfalz 42 0 2 0 40 Saarland 5 0 2 0 3 Sachsen 33 0 3 0 30 Sachsen-Anhalt 29 0 9 0 20 Schleswig-Holstein 39 0 1 1 37 Thüringen 19 0 3 0 16 b) Gegen wie viele der Asylbescheide des BAMF wurden im Jahr 2025 Rechtsmittel eingelegt (bitte in absoluten und relativen Zahlen angeben und Klagequoten in Bezug auf die Gesamtzahl der Bescheide und in Bezug auf ablehnende Bescheide gesondert ausweisen; bitte jeweils nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und zusätzlich nach den zu sicher erklärten Herkunftsländern differenzieren, zusätzlich nach der Art der Ablehnung: unbegründet, offensichtlich unbegründet, unzulässig differenzieren), und wie lautete die Klagequote in Bezug auf alle ablehnenden Bescheide des BAMF für das Jahr 2025? Die Angaben können – soweit vorliegend – den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. St aa ts an ge hö rig - ke it En ts ch ei du ng en in sg es am t D av on En ts ch ei du ng „a bg el eh nt “ D av on En ts ch ei du ng „o .u . a bg el eh nt “ da vo n En ts ch ei du ng „U nz ul äs si g“ 01 .0 1. -3 0. 11 .2 02 5 St an d 15 .0 1. 20 26 da vo n be kl ag t A nt ei l in % da vo n be kl ag t A nt ei l in % da vo n be kl ag t A nt ei l in % da vo n be kl ag t A nt ei l in % G es am t 28 8. 32 0 14 9. 99 5 52 ,0 10 0. 64 2 90 .5 22 89 ,9 34 .7 06 23 .7 69 68 ,5 55 .9 09 32 .2 74 57 ,7 da ru nt er : A fg ha ni st an 78 .9 88 21 .4 18 27 ,1 14 .0 42 13 .2 02 94 ,0 87 0 72 1 82 ,9 11 .0 81 6. 93 5 62 ,6 Tü rk ei 55 .7 26 41 .1 73 73 ,9 31 .5 18 28 .9 67 91 ,9 10 .9 51 8. 83 5 80 ,7 3. 76 3 2. 50 0 66 ,4 Sy rie n 20 .6 58 12 .3 47 59 ,8 5. 54 0 4. 94 6 89 ,3 10 4 68 65 ,4 11 .5 57 7. 08 3 61 ,3 Ir ak 13 .2 53 8. 55 5 64 ,6 5. 38 6 4. 66 6 86 ,6 1. 26 7 94 8 74 ,8 3. 70 7 2. 77 3 74 ,8 Ir an 11 .2 16 7. 38 4 65 ,8 6. 24 8 5. 87 3 94 ,0 75 9 67 1 88 ,4 1. 18 9 73 3 61 ,6 R us si sc he F öd . 10 .6 57 6. 85 2 64 ,3 5. 42 3 4. 66 7 86 ,1 1. 42 8 1. 07 6 75 ,4 2. 52 2 1. 00 8 40 ,0 So m al ia 9. 60 6 2. 75 4 28 ,7 1. 01 2 90 2 89 ,1 97 70 72 ,2 2. 43 0 1. 55 8 64 ,1 G ui ne a 5. 13 9 2. 84 6 55 ,4 2. 24 1 1. 89 3 84 ,5 59 4 43 3 72 ,9 85 4 45 7 53 ,5 N ig er ia 4. 24 1 2. 63 4 62 ,1 1. 78 4 1. 50 0 84 ,1 50 7 35 6 70 ,2 1. 15 2 71 5 62 ,1 U ng ek lä rt 3. 97 6 2. 07 5 52 ,2 43 6 35 4 81 ,2 28 3 17 4 61 ,5 2. 37 8 1. 46 1 61 ,4 Er itr ea 3. 84 3 74 5 19 ,4 55 8 45 5 81 ,5 37 23 62 ,2 38 7 18 2 47 ,0 Ve ne zu el a 3. 56 1 2. 98 8 83 ,9 2. 20 4 2. 13 5 96 ,9 82 7 78 5 94 ,9 65 50 76 ,9 K ol um bi en 3. 32 6 2. 88 0 86 ,6 2. 49 3 2. 27 8 91 ,4 61 2 52 2 85 ,3 10 2 64 62 ,7 Pa ki st an 2. 95 9 2. 03 0 68 ,6 1. 48 5 1. 33 5 89 ,9 38 4 27 7 72 ,1 70 5 39 7 56 ,3 G eo rg ie n 2. 77 6 1. 72 7 62 ,2 18 14 77 ,8 1. 95 1 1. 27 0 65 ,1 69 8 43 7 62 ,6 A lb an ie n 69 3 27 1 39 ,1 1 1 10 0, 0 43 0 17 2 40 ,0 22 9 95 41 ,5 B os ni en u nd H er - ze go w in a 50 2 18 8 37 ,5 1 0 0, 0 27 8 11 5 41 ,4 20 4 72 35 ,3 G ha na 53 9 22 2 41 ,2 2 1 50 ,0 37 5 18 5 49 ,3 80 30 37 ,5 K os ov o 94 7 41 5 43 ,8 0 0 0, 0 64 7 29 2 45 ,1 24 2 12 1 50 ,0 M ol da u, R ep ub lik 1. 50 5 38 8 25 ,8 0 0 0, 0 47 5 12 2 25 ,7 99 0 26 0 26 ,3 M on te ne gr o 17 4 65 37 ,4 0 0 0, 0 73 27 37 ,0 10 1 38 37 ,6 N or dm az ed on ie n 1. 47 2 59 3 40 ,3 4 2 50 ,0 73 9 29 8 40 ,3 61 2 28 5 46 ,6 Se ne ga l 25 3 12 2 48 ,2 3 0 0, 0 15 1 96 63 ,6 79 25 31 ,6 Se rb ie n 1. 16 7 40 8 35 ,0 1 0 0, 0 65 2 23 3 35 ,7 47 1 17 5 37 ,2 Staatsangehörigkeit ablehnende Entscheidungen 01.01.-30.11.2025 Stand 15.01.2026 davon beklagt Anteil Gesamt 209.824 148.780 70,9 % darunter: Afghanistan 27.311 21.035 77,0 % Türkei 51.243 41.143 80,3 % Syrien 20.336 12.336 60,7 % Irak 11.016 8.487 77,0 % Iran 8.643 7.339 84,9 % Russische Föd. 10.157 6.841 67,4 % Somalia 3.923 2.562 65,3 % Guinea 3.915 2.815 71,9 % Nigeria 3.827 2.612 68,3 % Ungeklärt 3.484 2.019 58,0 % Eritrea 1.113 678 60,9 % Venezuela 3.165 2.984 94,3 % Kolumbien 3.311 2.880 87,0 % Pakistan 2.694 2.024 75,1 % Georgien 2.762 1.725 62,5 % Albanien 689 271 39,3 % Bosnien und Herzegowina 500 188 37,6 % Ghana 515 222 43,1 % Kosovo 936 415 44,3 % Moldau, Republik 1.504 387 25,7 % Montenegro 174 65 37,4 % Nordmazedonien 1.471 593 40,3 % Senegal 242 122 50,4 % Serbien 1.164 408 35,1 % c) Wie ist die aktuelle Zahl der anhängigen Gerichtsverfahren im Bereich Asyl, differenziert nach (Bundes-, Ober-)Verwaltungsgerichten? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Gericht Stand: 15.01.2026 Anzahl anhängiger Gerichtsverfahren Bei Gericht anhängige Verfahren 191.566 Bundesverwaltungsgericht 24 VGH Baden-Württemberg 40 VG Freiburg 5.426 VG Karlsruhe 5.521 VG Sigmaringen 3.737 VG Stuttgart 10.937 Bayerischer Verwaltungsgerichtshof 16 VG Ansbach 2.853 VG Augsburg 5.430 VG Bayreuth 2.586 VG München 6.959 VG Regensburg 4.034 VG Würzburg 3.422 Bayerischer VGH – Außenstelle Ansbach 12 Gericht Stand: 15.01.2026 Anzahl anhängiger Gerichtsverfahren OVG Berlin-Brandenburg 56 VG Berlin 12.492 VG Cottbus 1.263 VG Frankfurt / Oder 2.203 VG Potsdam 3.089 OVG der Freien Hansestadt Bremen 1 VG Bremen 1.408 Hamburgisches Oberverwaltungsgericht 10 VG Hamburg 4.209 Hessischer Verwaltungsgerichtshof 36 VG Darmstadt 3.678 VG Frankfurt/Main 2.458 VG Kassel 1.532 VG Wiesbaden 2.450 VG Gießen 4.718 Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht 57 VG Braunschweig 4.462 VG Hannover 7.398 VG Oldenburg 7.272 VG Osnabrück 1.896 VG Stade 2.237 VG Lüneburg 2.593 VG Göttingen 2.190 OVG für das Land Nordrhein-Westfalen 306 VG Aachen 2.923 VG Arnsberg 5.694 VG Düsseldorf 6.722 VG Gelsenkirchen 3.674 VG Köln 5.446 VG Minden 5.125 VG Münster 3.892 OVG Rheinland-Pfalz 37 VG Trier 5.333 VG des Saarlandes 1.011 Schleswig-Holsteinisches OVG 15 VG Schleswig-Holstein 5.570 OVG Sachsen-Anhalt 5 VG Magdeburg 2.599 VG Halle 2.480 Thüringer Oberverwaltungsgericht 19 VG Gera 347 VG Meiningen 1.402 VG Weimar 2.796 Sächsisches Oberverwaltungsgericht 19 VG Chemnitz 4.275 VG Dresden 4.851 VG Leipzig 3.961 OVG Mecklenburg-Vorpommern 23 VG Greifswald 1.570 VG Schwerin 2.766 d) In wie vielen Fällen erhielten zunächst abgelehnte Asylsuchende im Jahr 2025 doch noch einen Schutzstatus, und in wie vielen Fällen basierte dies auf einer Gerichtsentscheidung, auf einer Abhilfeentscheidung bzw. geschah dies infolge eines Folgeantrags bzw. Wiederaufgreifensantrags oder aus sonstigem Grunde (bitte differenzieren und zudem nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten auflisten)? Die Angaben können – soweit vorliegend – den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Tabelle: Positive Entscheidungen aufgrund einer Gerichts- und Abhilfeentscheidung Zeitraum: 01.01. bis 30.11.2025 Staatsangehörigkeit davon aufgrund einer Gerichtsentscheidung Abhilfeentscheidungen Gesamt 7.396 5.135 2.261 davon Türkei 1.203 762 441 Syrien 226 92 134 Irak 772 556 216 Afghanistan 679 498 181 Iran 987 754 233 Russische Föd. 188 123 65 Kolumbien 19 10 9 Georgien 47 29 18 Nigeria 253 162 91 Somalia 198 123 75 Venezuela 253 202 51 Pakistan 238 191 47 Armenien 61 36 25 Guinea 132 54 78 Ungeklärt 193 158 35 Tabelle: Positive Entscheidungen infolge von Folgeanträgen Zeitraum: 01.01.– 30.11.2025 Staatsangehörigkeit Summe Gesamt 27.912 davon Türkei 211 Syrien 8 Irak 238 Afghanistan 25.961 Iran 327 Russische Föderation 88 Kolumbien 0 Georgien 2 Nigeria 52 Somalia 342 Venezuela 17 Pakistan 55 Armenien 4 Guinea 25 Ungeklärt 48 Tabelle: Positive Entscheidungen infolge von sonstigen Gründen Zeitraum: 01.01. bis 30.11.2025 Staatsangehörigkeit Summe Gesamt 171 davon Türkei 1 Syrien 5 Irak 14 Afghanistan 23 Iran 1 Russische Föderation 1 Kolumbien 0 Georgien 0 Nigeria 24 Somalia 32 Venezuela 4 Pakistan 1 Armenien 0 Guinea 5 Ungeklärt 6 e) Wie viele gerichtliche Entscheidungen im Eilverfahren gab es im Jahr 2025 zu Asylsuchenden, denen bereits in einem anderen Mitgliedstaat Schutz gewährt worden war, und mit welchem Ergebnis (bitte nach den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten auflisten)? Die Angaben können – soweit vorliegend – der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Tabelle: Entscheidungen in Eilverfahren – Schutzgewährung in einem anderen Mitgliedstaat nach § 29 Absatz 1 Nummer 2 AsylG Zeitraum: 01.01. – 30.11.2025 (Stand: 15.01.2026) abgelehnt stattgegeben Gesamtentscheidungen Staatsangehörigkeiten gesamt 10.139 5.125 15.264 Syrien 3.788 2.075 5.863 Afghanistan 2.938 1.335 4.273 Irak 811 528 1.339 Ungeklärt 906 353 1.259 Somalia 639 343 982 Personen aus palästinensischen Gebieten (nicht als Staat anerkannt) 309 167 476 Jemen 210 23 233 Iran 115 83 198 Sudan 72 40 112 Nigeria 53 27 80 f) Wie lauten die differenzierten Angaben des BAMF zu der Kategorie der „sonstigen Erledigungen“ bei Gerichtsentscheidungen für das Jahr 2025? Die Angaben können – soweit vorliegend – der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Sonstige Verfahrenserledigungen 01.01.bis 30.11.2025 Keine Schutzgewährung festgestellt 50.805 Schutzgewährung offen 4.257 Schutzgewährung 1.808 Summe 56.870 g) Wie hoch war die gerichtliche Aufhebungsquote im Jahr 2025, wenn auch sonstige Erledigungen der Kategorien „Schutzgewährung“ und „Schutzgewährung offen“ hinzugezählt werden? Die Angaben können – soweit vorliegend – der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Zeitraum Gerichtsentscheidungen (Klagen, Berufungen, Revisionen) Positive Entscheidungen (inklusive„Schutzgew. offen“) Gesamt Asyl Art. 16a GG u. Fam.Asyl (GFK) Flüchtlingsschutz subsidiärer Schutz Abschiebungsverbot Sonstige Verfahrenserledigungen absolut Anteil Schutzgewährung Schutzgewährung offen 01.01. bis 30.11.2025 99.585 161 2.931 806 2.414 1.808 4.257 12.377 12,4 Pr ozent h) Wie hoch waren die Kosten, die dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Jahr 2025 aufgrund verlorener Asyl-Gerichtsverfahren entstanden sind (bitte Gesamtkosten nennen und zudem nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern aufschlüsseln)? Die Gesamtkosten aller verlorenen Asylgerichtsverfahren im Jahr 2025 belaufen sich auf 13.198.812,21 Euro. Die Bundesregierung weist darauf hin, dass die angegebenen Kosten sich auf den Zeitpunkt der Auszahlung beziehen. Für die konkrete Bemessung der Gerichtskosten kommt es zum einen auf den Zeitpunkt des Kostenfestsetzungsantrags, den die/der Bevollmächtigte stellt, und zum anderen auf die Bearbeitungsdauer bis zum Kostenfestsetzungsbeschluss durch das jeweils zuständige Gericht an. Die Kosten, die dem BAMF bezüglich der zehn wichtigsten Herkunftsstaaten im Jahr 2025 entstanden sind, können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Herkunftsland Ausgaben (alle Instanzen) Afghanistan 1.884.376,48 Euro Syrien 2.622.607,65 Euro Türkei 1.717.162,73 Euro Somalia 394.112,51 Euro Irak 1.029.293,03 Euro Russische Föderation 365.660,82 Euro Eritrea 259.742,43 Euro Iran 1.209.805,45 Euro Herkunftsland Ausgaben (alle Instanzen) Guinea 196.343,55 Euro Vietnam 8.665,41 Euro 20. Welche Angaben kann das BAMF machen zur Anwendung der neuen Strafvorschrift in Bezug auf unrichtige oder unvollständige Angaben im Asylverfahren (§ 85 Absatz 2 AsylG)? a) Welche Stelle bzw. Stellen im BAMF und wie viele Personen bearbeiten diese Vorgänge bzw. stellen gegebenenfalls entsprechende Strafanzeigen, wie sind die entsprechenden Verfahrensabläufe und Zuständigkeiten innerhalb des BAMF (bitte so konkret wie möglich angeben), und wer darf oder soll entsprechende Anzeigen bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben in gerichtlichen Verfahren stellen – auch die Richterinnen und Richter oder weitere Behörden oder Einzelpersonen (bitte ausführen)? b) Was ist der genaue Grund dafür, dass auch mehr als eineinhalb Jahre nach Inkrafttreten der Neuregelung nach § 85 Absatz 2 AsylG am 27. Februar 2024 immer noch keine Dienstanweisung des BAMF zur Umsetzung dieser Norm in Kraft war (vgl. Antwort zu Frage 23 auf Bundestagsdrucksache 21/1710), und sind die Überarbeitung und amtsinterne Abstimmung zu dieser Dienstanweisung inzwischen abgeschlossen (vgl. ebd.), wenn nein, warum nicht, und wenn ja, was genau wird zu dieser Thematik entsprechend geregelt bzw. vorgegeben (bitte so genau wie möglich ausführen)? Die Fragen 20, 20a und 20b werden aufgrund des sachlichen Zusammenhangs zusammen beantwortet. Die Regelungen in der Dienstanweisung Asyl des BAMF zu den Strafvorschriften des § 85 Absatz 2 AsylG wurden überarbeitet. Das Stellen einer Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen Mitwirkungspflichten soll demnach grundsätzlich erfolgen, wenn die objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale des § 85 Absatz 1 Nummer 5, 6 oder Absatz 2 AsylG nachweislich vorliegen. Ob dies der Fall ist, obliegt der Bewertung durch die jeweils sachbearbeitende Außenstelle des BAMF. Die Bewertung, ob aufgrund der durch das BAMF vorgenommenen Mitteilung ein Strafverfahren gemäß § 85 Absatz 2 AsylG einzuleiten ist oder nicht, fällt nicht in die Zuständigkeit des BAMF. c) Ist die nach Auffassung der Fragestellenden ausweichende Antwort zu Frage 23c auf Bundestagsdrucksache 21/1710, die gesetzliche Neuregelung sei „durch das BAMF umzusetzen“, auf die Frage, ob das BAMF die Neuregelung überhaupt für sinnvoll hält, vor dem Hintergrund, dass es nach Auffassung der Fragestellenden schwierig bzw. auch aufwändig sein dürfte, insbesondere bei unvollständigen Angaben eine täuschende Absicht (zur Erlangung eines Schutzstatus bzw. zur Abwendung eines Widerrufs) nachzuweisen, und dass durch solche Verfahren zusätzliche Ressourcen innerhalb des BAMF gebunden werden in Bezug auf Asylsuchende, die nach Einschätzung der Fragestellenden Deutschland in aller Regel ohnehin kurzfristig verlassen müssen, weil solche täuschenden Angaben zu Ablehnungen als „offensichtlich unbegründet“ führen dürften (vgl. § 30 Absatz 1, insbesondere Nummer 2 und 3 AsylG), so zu verstehen, dass das BAMF die Neuregelung inhaltlich nicht für sinnvoll hält, aber umsetzt, weil es dazu gesetzlich verpflichtet ist (wenn nein, bitte erläutern)? Die Bundesregierung teilt die Auffassung der Fragesteller nicht und verweist auf die Begründung zu § 85 Absatz 2 AsylG des vom Deutschen Bundestag am 2. Februar 2024 beschlossenen und am 27. Februar 2024 in Kraft getretenen Gesetzes zur Verbesserung der Rückführung (Bundesratsdrucksache 563/23 sowie Bundestagsdrucksachen 20/9463 und 20/10090). Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 20, 20a, 20b sowie 23c der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/1710 verwiesen. d) Welche aktualisierten Angaben zur Zahl und zum Inhalt etwaiger Strafanzeigen durch das BAMF, entsprechender Anklagen, anhängiger Gerichtsverfahren oder auch Gerichtsentscheidungen kann das BAMF machen (die Fragestellenden gehen davon aus, dass entsprechende Anzeigen an einer Stelle innerhalb des BAMF gesammelt und bzw. oder genehmigt werden und deshalb entsprechende Angaben mit zumutbarem Aufwand gemacht werden können, selbst wenn keine entsprechende Statistik geführt werden sollte, siehe auch Antwort zu Frage 23d auf Bundestagsdrucksache 21/1710), und welche Vorgaben aus der Rechtsprechung gibt es hierzu inzwischen gegebenenfalls? Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 23d der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/1710 verwiesen. Seitdem gab es keine Veränderungen. 21. Hat bei der Empfehlung der zuständigen Fachreferate, entgegen vorheriger Ankündigungen doch keine Erkundungsreisen zur Vorbereitung einer möglichen Rückkehr nach Syrien ohne drohenden Verlust des Schutzstatus zu ermöglichen, auch eine Rolle gespielt, dass dieses Vorhaben aufgrund der restriktiven Regelung nach § 73 Absatz 7 AsylG nach Auffassung der Fragestellenden rechtlich gar nicht umzusetzen gewesen wäre (eine Antwort auf diese Frage konnten die Fragestellenden in den Ausführungen der Bundesregierung zu Frage 24 auf Bundestagsdrucksache 21/1710 nicht finden; bitte ausführen), und warum hat es über ein halbes Jahr gedauert, bis eine abschlägige Entscheidung des Bundesministeriums des Innern (BMI) hierzu trotz einer anders lautenden Ankündigung im Innenausschuss des Deutschen Bundestages am 18. Dezember 2024 (vgl. ebd., Frage 24a) getroffen wurde (bitte nachvollziehbar darlegen)? Bezüglich der ersten Teilfrage wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 36 der Abgeordneten Filiz Polat auf Bundestagsdrucksache 21/982 verwiesen. Im Übrigen war aus Sicht der Bundesregierung eine sorgfältige Prüfung mit dem entsprechenden zeitlichen Aufwand unabdingbar. 22. Wie viele Asylanhörungen gab es im Jahr 2025 (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Anhörungen im Jahr 2025 Anzahl Gesamt 122.430 darunter Afghanistan 26.854 Türkei 23.035 Syrien 17.806 Somalia 5.307 Iran 4.070 Russische Föderation 3.047 Irak 2.820 Guinea 2.587 Anhörungen im Jahr 2025 Anzahl Gesamt 122.430 darunter Eritrea 1.956 Venezuela 1.615 Kolumbien 1.583 Kamerun 1.528 Nigeria 1.446 Algerien 1.362 Georgien 1.360 23. Wie viele Erst- und Folgeanträge (bitte differenzieren) wurden von Asylsuchenden aus Serbien, dem Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Albanien und Bosnien-Herzegowina im Jahr 2025 gestellt (bitte jeweils auch den prozentualen Anteil der Roma-Angehörigen nennen), und wie wurden diese Asylanträge jeweils mit welchem Ergebnis beschieden? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Jahr 2025 Entscheidungen über Asylanträge Staatsangehörigkeit Asylanträge gesamt davon Erstanträge davon Folgeanträge insgesamt Anerkennungen als Asylberechtigte (Artikel 16a GG und Famil. asyl) Gewährung von Flüchtl.- schutz gemäß § 3 Absatz 1 AsylG Gewährung von subsidiärem Schutz gemäß § 4 Absatz 1 AsylG Feststellung eines Abschieb ungsverbotes gemäß § 60 Absatz 4 und 7 Aufenth G Ablehnungen (unbegr. abgel./ offens. unbegr. abgel.) sonstige Verfah renserledigungen Serbien 1.097 543 554 1.245 - 2 - 1 692 550 davon Roma 884 399 485 1.007 - 1 - 1 524 481 Kosovo 882 596 286 1.029 - 6 - 5 708 310 davon Roma 316 179 137 381 - - - 4 228 149 Nordmazedonien 1.259 563 696 1.574 - - - 1 783 790 davon Roma 885 382 503 1.051 - - - - 500 551 Montenegro 179 58 121 184 - - - 1 76 107 davon Roma 143 39 104 150 - - - 1 52 97 Albanien 611 368 243 733 - - 2 2 458 271 davon Roma 158 64 94 189 - - - - 89 100 Bosnien und Herzegowina 461 230 231 530 - - - 2 289 239 davon Roma 351 177 174 419 - - - - 233 186 24. Wie viele Einreise- und Aufenthaltsverbote hat das BAMF im Jahr 2025 gegenüber abgelehnten Asylsuchenden mit welcher Begründung erlassen (bitte nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und welche Angaben oder Einschätzungen können dazu gemacht werden, wie viele Personen trotz eines solchen Einreise- und Aufenthaltsverbots erneut nach Deutschland eingereist sind und was die Gründe hierfür waren (beispielhaft: erneutes Asylgesuch bzw. neue Umstände, Aufenthaltsgewährung aus familiären Gründen oder zur Beschäftigung usw.; bitte ausführen)? Angaben zu den erlassenen Einreise- und Aufenthaltsverboten können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Jahr 2025 Entscheidungen zu § 11 Absatz 1 AufenthG Entscheidungen zu § 11 Absatz 7 AufenthG Entscheidungen mit Aufenthalts- und Wiedereinreiseverboten (§ 11 Absatz 1 und/ oder § 11 Absatz 7 AufenthG) Gesamt 190.000 7.600 191.852 darunter Türkei 47.354 148 47.488 Afghanistan 23.885 49 23.925 Syrien 19.946 17 19.963 Irak 9.701 77 9.773 Russische Föd. 9.285 91 9.342 Iran 8.065 34 8.095 Guinea 3.509 19 3.524 Somalia 3.331 20 3.349 Kolumbien 3.204 7 3.207 Nigeria 3.141 45 3.182 Im AZR waren zum Stichtag 31. Dezember 2025 4.309 Personen erfasst, die im Jahr 2025 eingereist sind, während sie einem gültigen Einreise- und Aufenthaltsverbot unterlagen. 3.119 dieser Personen unterlagen einem Einreise- und Aufenthaltsverbot nach § 11 Absatz 1 und 2 AufenthG. Die übrigen 1.190 Personen entfielen auf die Einreise- und Aufenthaltsverbote nach § 11 Absatz 7 AufenthG. Da die Einreise- und Aufenthaltsverbote nach Ablauf der Frist automatisiert aus dem AZR gelöscht werden, können nur Daten zu Personen ermittelt werden, die zum Auswertungszeitpunkt ein noch gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot besaßen. Die genannten Daten dürften daher unterzeichnet sein. Zu der letzten Teilfrage liegen keine Erkenntnisse vor, da Gründe für eine Einreise im AZR grundsätzlich nicht gespeichert werden. Zudem wird ein ggf. bestehendes Einreise- und Aufenthaltsverbot aus dem AZR gelöscht, sobald eine Erlaubnis zum Aufenthalt z. B. im Sinne der in der Frage beispielhaft genannten Fälle erfolgt ist, und kann damit im Nachhinein nicht mehr statistisch ermittelt/ausgewertet werden. Eine Einschätzung im Sinne der letzten Teilfrage zu den Gründen der Wiedereinreise ist daher nicht möglich. 25. In wie vielen Fällen wurde das BAMF im Jahr 2025 bei der Prüfung zielstaatsbezogener Abschiebungshindernisse nach § 72 Absatz 2 AufenthG im Auftrag der Ausländerbehörden welcher Bundesländer mit welchem Ergebnis beteiligt (bitte auch nach den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Angaben zur Beteiligung des BAMF bei der Prüfung zielstaatsbezogener Abschiebungshindernisse nach § 72 Absatz 2 AufenthG können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Jahr 2025 Stellungnahmen gemäß § 72 Absatz 2 AufenthG davon positiv davon negativ davon sonstige (Abbruch u. a.) Gesamt 1.432 252 617 563 darunter: Baden- Württemberg 171 41 96 34 Bayern 197 37 72 88 Berlin 120 21 48 51 Brandenburg 14 1 3 10 Bremen 10 1 3 6 Hamburg 96 24 40 32 Hessen 125 21 46 58 Mecklenburg- Vorpommern 16 5 2 9 Niedersachsen 72 9 34 29 Nordrhein- Westfalen 403 50 185 168 Rheinland-Pfalz 36 8 13 15 Saarland 29 3 9 17 Sachsen 75 26 33 16 Sachsen-Anhalt 17 2 10 5 Schleswig- Holstein 31 3 9 19 Thüringen 19 - 14 5 Unbekannt 1 - - 1 Jahr 2025 Stellungnahmen gemäß § 72 Absatz 2 AufenthG davon positiv davon negativ davon sonstige (Abbruch u. a.) Gesamt 1.432 252 617 563 darunter: Afghanistan 196 49 38 109 Türkei 87 4 53 30 Syrien 66 19 8 39 Irak 48 11 18 19 Iran 48 1 28 19 Russische Föd. 69 12 41 16 Somalia 22 9 4 9 Guinea 10 2 5 3 Nigeria 31 8 12 11 Ungeklärt 21 5 5 11 26. Welche Angaben können gemacht werden zur Inanspruchnahme der unabhängigen Asylverfahrensberatung im Jahr 2025 und zu den Auswirkungen dieser Beratungsleistungen in Bezug auf die Qualität des Asylverfahrens? Zum ersten Teil der Fragestellung: Daten zu beratenen Personen im Jahr 2025 liegen noch nicht vor, da sie von den Trägern der Asylverfahrensberatung derzeit noch erhoben werden. Die Träger übermitteln dem BAMF die Daten turnusmäßig Ende Februar 2026. Zum zweiten Teil der Fragestellung weist die Bundesregierung darauf hin, dass im Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode eine ergebnisoffene Evaluation der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung vereinbart wurde. Die Frage, ob und inwieweit sich die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung auf die Qualität der behördlichen Entscheidung auswirkt, ist Gegenstand dieser Evaluation. Die Ergebnisse der Evaluation liegen noch nicht vor. 27. Was hat der Austausch des BAMF mit den Ländern zum Urteil des EuGH vom 17. Oktober 2024 in der Rechtssache C-156/23 erbracht (Nachfrage zur Antwort zu Frage 30 auf Bundestagsdrucksache 21/1710), und wie stellt das Bundesinnenministerium bzw. stellen die Bundesländer nach Kenntnis des BAMF sicher, dass allen Ausländerbehörden bekannt ist, dass ihnen nach einer unanfechtbaren Asylentscheidung eine eigenständige Prüfpflicht zur Einhaltung des Grundsatzes der Nichtzurückweisung aus Artikel 5 der EU-Rückführungsrichtlinie zukommt, was nach Einschätzung der Fragestellenden der zuvor geltenden Rechtsprechung in Deutschland zur Prüfung auslandsbezogener Abschiebungshindernisse ausschließlich durch das BAMF widerspricht (bitte ausführen)? Der Austausch mit den Ländern ergab Einigkeit bei der Bewertung des EuGH- Urteils im Sinne der Ausführungen in der Antwort der Bundesregierung zu Frage 30 der Kleinen Anfrage der Gruppe Die Linke auf Bundestagsdrucksache 20/14923. Sofern ein Rückgriff auf die Fachkenntnis des BAMF in herkunftsländerspezifischen Fragestellungen erforderlich ist, ist dieser im Rahmen der bestehenden Arbeitsbeziehungen gegeben. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Zuständigkeit für die Aufgaben der Ausländerbehörden bei den Ländern liegt. 28. Welche Angaben für das Jahr 2025 lassen sich zu überprüften (vor allem: Ausweis-)Dokumenten und zum Anteil ge- oder verfälschter Dokumente Asylsuchender machen (bitte zum Vergleich auch die Anzahl der „beanstandeten“ Dokumente angeben und nach den zehn wichtigsten Hauptherkunftsländern differenzieren)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Top 10 der Herkunftsstaaten geprüfte Dokumente Dokumente ohne Beanstandung beanstandete Dokumente Anteil der beanstandeten Dokumente in Prozent Gesamt 162.756 158.607 4.149 2,5 davon: Afghanistan 42.766 40.409 2.357 5,5 Syrien 39.609 38.545 1.064 2,7 Türkei 13.463 13.229 234 1,7 Top 10 der Herkunftsstaaten geprüfte Dokumente Dokumente ohne Beanstandung beanstandete Dokumente Anteil der beanstandeten Dokumente in Prozent Gesamt 162.756 158.607 4.149 2,5 davon: Somalia 1.563 1.506 57 3,6 Irak 4.412 4.319 93 2,1 Russische Föderation 3.831 3.798 33 0,9 Eritrea 739 713 26 3,5 Iran 4.302 4.276 26 0,6 Guinea 573 565 8 1,4 Vietnam 1.754 1.752 2 0,1 29. Welche Mittel in welcher Höhe wurden an wie viele Asylsuchende oder abgelehnte Asylsuchende (bitte auch nach den zehn wichtigsten Zielländern differenzieren) nach dem „StarthilfePlus“-Programm im Jahr 2025 ausgezahlt bzw. bewilligt? Im Jahr 2025 haben insgesamt 7.532 Personen eine Reintegrationsunterstützung im Rahmen von StarthilfePlus erhalten. Die Höhe der ausgezahlten Fördermittel beläuft sich dabei auf insgesamt 3.292.410,27 Euro. Die Höhe der bewilligten, noch nicht ausgezahlten Fördermittel beläuft sich auf insgesamt 2.156.000 Euro. Die Gesamtsumme der ausgezahlten Fördermittel umfasst sowohl Auszahlungen für 3.929 Personen, die im Jahr 2025 ausgereist sind, als auch Auszahlungen für 3.603 Personen, die bereits im Jahr 2024 ausgereist sind. Diese zeitliche Überschneidung ist darauf zurückzuführen, dass im Rahmen der Reintegrationsmaßnahmen im Zielland ein Teil der Fördermittel erst sechs bis acht Monate nach der freiwilligen Rückkehr zur Auszahlung kommt. Eine detaillierte Übersicht der ausgezahlten Fördermittel, differenziert nach Förderart und aufgeschlüsselt nach den zehn wichtigsten Zielländern, beginnend mit dem Land mit der höchsten Anzahl an Ausreisen, ist der nachstehenden Tabelle 1 zu entnehmen (Quelle: Internationale Organisation für Migration – IOM). Eine Differenzierung danach, ob Leistungen an Asylsuchende oder abgelehnte Asylsuchende gezahlt wurden, ist nicht möglich. Tabelle 1: Im Jahr 2025 über StarthilfePlus ausgezahlte Fördermittel, unabhängig vom Zeitpunkt der Ausreise, nach den zehn wichtigsten Zielländern Geförderte Personen 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* Wohnen (in Euro)* Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* Ausgezahlte Mittel (in Euro) Türkei 3.960 1.169.765,61 0,00 0,00 1.169.765,61 Russische Föd. 1.059 637.000,00 0,00 0,00 637.000,00 Irak 610 241.314,44 0,00 0,00 241.314,44 Aserbaidschan 401 0,00 362.155,82 0,00 362.155,82 Armenien 305 162.800,00 0,00 0,00 162.800,00 Iran 210 0,00 208.873,44 0,00 208.873,44 Tadschikistan 105 46.404,36 0,00 0,00 46.404,36 Nordmazedonien 87 0,00 0,00 16.000,03 16.000,03 China 81 80.968,67 0,00 0,00 80.968,67 Geförderte Personen 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* Wohnen (in Euro)* Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* Ausgezahlte Mittel (in Euro) Libanon 69 0,00 76.821,96 0,00 76.821,96 Summe 6.887 2.338.253,08 647.851,22 16.000,03 3.002.104,33 Gesamt 7.532 2.568.872,01 647.851,22 75.687,04 3.292.410,27 Die nachfolgenden Tabellen 2 und 3 beziehen sich auf Personen, die im Jahr 2025 im Rahmen von StarthilfePlus eine Förderung erhalten haben und entweder bereits im Jahr 2024 (Tabelle 2) oder im Jahr 2025 (Tabelle 3) ausgereist sind. Tabelle 4 bezieht sich auf Personen, deren Anträge im Jahr 2025 im Rahmen von StarthilfePlus bewilligt wurden und deren Fördermittel erst im Jahr 2026 ausgezahlt werden (Quelle: IOM). Tabelle 2: Anteil der im Jahr 2025 geförderten Personen (bezogen auf Tabelle 1), die im Jahr 2024 ausgereist sind – nach den zehn wichtigsten Zielländern Jahr 2024 Geförderte Personen 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* Wohnen (in Euro)* Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* Ausgezahlte Mittel (in Euro) Türkei 2.126 622.403,01 0,00 0,00 622.403,01 Russische Föd. 529 312.000,00 0,00 0,00 312.000,00 Irak 303 121.384,68 0,00 0,00 121.384,68 Armenien 128 65.600,00 0,00 0,00 65.600,00 Aserbaidschan 108 0,00 93.074,77 0,00 93.074,77 Tadschikistan 64 25.944,89 0,00 0,00 25.944,89 Iran 59 52.427,14 0,00 52.427,14 Mongolei 37 15.608,50 0,00 0,00 15.608,50 Indien 28 13.579,84 0,00 13.579,84 Algerien 26 8.600,00 0,00 0,00 8.600,00 Zwischensummen 3.408 1.185.120,92 145.501,91 0,00 1.330.622,83 Gesamt 3.603 1.282.780,19 150.457,01 12.958,89 1.446.196,09 Tabelle 3: Anteil der im Jahr 2025 geförderten Personen (bezogen auf Tabelle 1), die im Jahr 2025 ausgereist sind – nach den zehn wichtigsten Zielländern Jahr 2025 Geförderte Personen 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* Wohnen (in Euro)* Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* Ausgezahlte Mittel (in Euro) Türkei 1.834 547.362,60 0,00 0,00 547.362,60 Russische Föd. 530 325.000,00 0,00 0,00 325.000,00 Irak 307 119.929,76 0,00 0,00 119.929,76 Aserbaidschan 293 0,00 269.081,05 0,00 269.081,05 Armenien 177 97.200,00 0,00 0,00 97.200,00 Iran 151 0,00 156.446,30 0,00 156.446,30 Nordmazedonien 82 0,00 0,00 15.000,03 15.000,03 Georgien 65 0,00 0,00 13.497,97 13.497,97 Libanon 64 0,00 71.866,86 0,00 71.866,86 China 59 59.000,00 0,00 0,00 59.000,00 Zwischensummen 3.562 1.148.492,36 497.394,21 28.498,00 1.674.384,57 Gesamt 3.929 1.288.091,82 497.394,21 60.728,15 1.846.214,18 Tabelle 4: Anzahl der im Jahr 2025 bewilligten Anträge – nach den zehn wichtigsten Zielländern Jahr 2025 Bewilligte Anträge Anzahl d. Personen 2. finanzielle Starthilfe (in Euro)* Wohnen (in Euro)* Stufe D Wohnen und Medizin (in Euro)* Bewilligte Mittel (in Euro) Türkei 1.320 2.457 775.600,00 0,00 0,00 775.600,00 Irak 314 527 226.400,00 0,00 0,00 226.400,00 Russische Föd. 293 790 452.000,00 0,00 0,00 452.000,00 Armenien 149 259 134.200,00 0,00 0,00 134.200,00 Aserbaidschan 66 114 0,00 104.000,00 0,00 104.000,00 Indien 65 81 35.400,00 0,00 0,00 35.400,00 China 63 67 67.000,00 0,00 0,00 67.000,00 Iran 59 69 0,00 71.000,00 0,00 71.000,00 Algerien 54 59 27.000,00 0,00 0,00 27.000,00 Nigeria 46 68 29.600,00 0,00 0,00 29.600,00 Summe 2.429 4.491 1.747.200,00 175.000,00 0,00 1.922.200,00 Gesamt 2.761 4.946 1.941.000,00 203.000,00 12.000,00 2.156.000,00 * Hinweise: Im Rahmen des StarthilfePlus-Programms erhalten Rückkehrende Reintegrationshilfen in drei verschiedenen Kategorien, die je nach dem Zielland, in das sie zurückkehren, variieren: (1) Personen, die förderfähig für eine zweite Starthilfe sind, erhalten eine finanzielle Unterstützung, frühestens sechs bis acht Monate nach der Rückkehr. In Tabelle 3 sind keine Auszahlungen für die zweite Starthilfe enthalten, da diese gemäß den Programmvorgaben erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Aus diesem Grund erscheinen die betreffenden Rückkehrenden nicht in der Übersicht der zehn wichtigsten Zielländer. (2) Personen, die förderfähig für Wohnhilfen sind, erhalten Sachleistungen im Bereich Wohnen. Die Gewährung der Wohnhilfen erfolgt innerhalb von bis zu zwölf Monaten nach der Rückkehr. (3) Personen, die förderfähig für Stufe D sind, erhalten eine Kombination aus Sachleistungen (Bereiche Medizin und Wohnen) und finanzieller Unterstützung. (Quelle: IOM/BAMF). Es wird zudem darauf hingewiesen, dass die Personenzahlen sowie Angaben zu den ausgezahlten Fördersummen und die Höhe der bewilligten Fördermittel derzeit noch vorläufig sind. Verbindliche Angaben sind erst nach Abschluss der Prüfung der Verwendungsnachweise zu dem jeweiligen Programm bzw. Projektjahr möglich. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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