Fragen für die Fragestunde der 67. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 25. März 2026
Text
Fragen für die Fragestunde der 67. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 25. März 2026
Deutscher Bundestag Drucksache 21/4849
21. Wahlperiode 20.03.2026
Fragen
für die Fragestunde der 67. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 25. März 2026
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Al-Wazir, Tarek
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 13, 36
Asar, Ayse (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . 23, 28
Badum, Lisa
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 18, 54
Bosch, Jorrit (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6, 24
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45, 46
Düring, Deborah
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 35, 52
Fetsch, Thomas (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Galla, Rainer (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67, 68
Gambir, Schahina
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 44, 51
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 11, 12
Gesenhues, Jan-Niclas, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 20, 33
Görke, Christian (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 38, 39
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 56, 57
Kneller, Maximilian (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8, 9
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43, 59
Kraft, Rainer, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34, 55
Latendorf, Ina (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Abgeordnete Nummer
der Frage
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 48
Limburg, Helge
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 53, 61
Maack, Sebastian (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63, 64
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40, 41
Michaelsen, Swantje Henrike
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . 4, 5
Neuhäuser, Charlotte Antonia (Die Linke) . . . . 31, 32
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 62
Polat, Filiz
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 29, 42
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15, 16
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 14
Reisner, Lea (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49, 58
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19, 26
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 65, 66
Schneider, Julia
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 21, 22
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 25
Uhlig, Katrin (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . 37
Verlinden, Julia, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Wagner, Johannes
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit . . . . . . . . . . . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 19
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
1. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Welche konkreten Maßnahmen hat die
Bundesregierung seit 2015 zur Verbesserung von
Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des
Personenzugverkehrs der Deutschen Bahn AG veranlasst, und
anhand welcher Kennzahlen bewertet sie deren
Erfolg oder Misserfolg?
2. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche Gründe sind dafür maßgeblich, dass die
Sanierung zahlreicher Bundesfernstraßenbrücken
weiterhin nur schleppend vorankommt, und wie
viele besonders sanierungsbedürftige
Brückenbauwerke werden nach aktueller Planung im Jahr
2026 tatsächlich baulich ertüchtigt oder ersetzt?
3. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Inwieweit finden bei der durch den
Bundesminister für Verkehr Patrick Schnieder vorgeschlagenen
Führerscheinreform bisher
versicherungsrechtliche Fragestellungen insbesondere im Bereich der
Laien-Ausbildungsbestandteile Berücksichtigung
(vgl. Westfälischer Anzeiger – www.wa.de/nordrh
ein-westfalen/angriff-auf-verkehrssicherheit-
nrwfahrlehrer-halten-reform-fuer-grossen-fehler-9420
6477.html, abgerufen am 12. März 2026)?
4. Abgeordnete
Swantje Henrike
Michaelsen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie hoch werden die durchschnittlichen Kosten
bei der Laienausbildung in Deutschland im
Kontext der geplanten Führerscheinreform ausfallen,
wenn das österreichische Modell als Vorbild
dient?
5. Abgeordnete
Swantje Henrike
Michaelsen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern möchte das Bundesministerium für
Verkehr den Verkehrssektor auf Klimakurs bringen
und die Lücke beim Klimaschutz im Verkehr
schließen, wenn keine weitergehenden Vorschläge
vorgelegt wurden und der Koalitionsausschuss
ebenfalls ohne Ergebnis geblieben ist?
6. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Welche fünf konkreten Projekte und Maßnahmen
plant der Bundesminister für Verkehr Patrick
Schnieder aktuell vorrangig umzusetzen, und wie
begründet er seine Antwort?
7. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Ist die Antwort der Bundesregierung auf meine
Mündliche Frage 18, Plenarprotokoll 21/64, so zu
verstehen, dass die gegenwärtig stattfindenden
und mehrere Jahre in Anspruch nehmenden
Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Halle–Eichenberg zu
keinerlei Erhöhung der gegenwärtig auf nahezu
der gesamten Strecke bei lediglich 100 km/h
liegenden Fahrhöchstgeschwindigkeit führen
werden, und wenn ja, weshalb werden im Zuge der
jahrelangen Bauarbeiten nicht auch Maßnahmen
zur Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit
vorgenommen?
8. Abgeordneter
Maximilian Kneller
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung den Umstand,
dass die Stadt Bielefeld sieben mit Bundesmitteln
geförderte Wasserstoff-Müllwagen stilllegen
musste, weil keine praktikable
Betankungsinfrastruktur vorhanden war, obwohl es im Stadtgebiet
Bielefeld bereits eine Infrastruktur zur Betankung
von Wasserstoffbussen gibt, diese jedoch
aufgrund förderrechtlicher Vorgaben nicht für die
Wasserstoff-Müllwagen genutzt werden durfte,
und welche Schlussfolgerungen zieht sie daraus
bzw. welche künftigen Maßnahmen beabsichtigt
die Bundesregierung zu ergreifen, um
vergleichbare Sachverhalte künftig zu vermeiden?
9. Abgeordneter
Maximilian Kneller
(AfD)
Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen,
um im spurgebundenen Fernverkehr eine
technologieoffene Bewertung neuer Verkehrssysteme
insbesondere im Hinblick auf
Magnetschwebebahnsysteme wie den Transrapid sicherzustellen,
und existieren hierzu laufende Prüfungen oder
Studien oder wird auf eine systematische
Bewertung verzichtet, und wenn ja, mit welcher
fachlichen Begründung?
10. Abgeordneter
Jorrit Bosch
(Die Linke)
Gab es seit dem 1. Januar 2024 Gespräche der
Leitungsebene des Bundesministeriums für
Verkehr (Bundesminister, Beamte oder
Parlamentarische Staatssekretäre, Abteilungsleitungen) mit
Vertretern der Tank & Rast GmbH, und wenn ja,
welche (bitte ggf. die letzten neun Termine nach
Datum, Gesprächspartnern und Themen
aufschlüsseln)?
11. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung
zur Aufrechterhaltung von Mindestangeboten im
Fernverkehr auf bisher durch Fernverkehrslinien
bedienten Strecken, und wenn sie keine
Maßnahmen für erforderlich hält, warum nicht?
12. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Bis wann wird die Bundesregierung die Reform
zur Änderung der Trassenpreise vorschlagen, um
die Planbarkeit für
Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie die Bundesländer zu erleichtern, und
sieht die Bundesregierung die Notwendigkeit,
mehr Regionalisierungsmittel zur Kompensation
steigender Trassenpreise bereitzustellen?
13. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie hoch sind die konkreten Anwalts- und
Gerichtskosten, die im Rahmen des Verfahrens
Fastned (und Tesla) gegen die Autobahn GmbH des
Bundes hinsichtlich der Vergabe für den Ausbau
von Schnellladeinfrastruktur an bewirtschafteten
Rastanlagen entstanden sind, und wie hoch sind
die Verwaltungskosten (vgl. Antwort der
Bundesregierung auf meine Mündliche Frage 12,
Plenarprotokoll 21/64)?
14. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Plant die Deutsche Bahn AG nach Kenntnis der
Bundesregierung weiterhin, nach Abschluss der
Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen
Berlin und Hamburg wieder durchgehende
Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Magdeburg
einzusetzen (www.mdr.de/nachrichten/sachsen-an
halt/neuer-fahrplan-bahn-106.html), und wenn
nein, weshalb nicht?
15. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Plant die Deutsche Bahn AG nach Kenntnis der
Bundesregierung, nach Abschluss der
Bauarbeiten an der Bahnstrecke Lübeck–Schwerin (https://
eisenbahn.de/eisenbahn-magazin/spatenstich-fue
r-ausbaustrecke-luebeck-schwerin-schnellere-fahr
ten-bis-2028-geplant_11307) Züge des
Personenfernverkehrs zwischen Berlin und Lübeck über
Schwerin einzusetzen, und wenn nein, weshalb
nicht?
16. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Ist nach Kenntnis der Bundesregierung
gegenwärtig geplant, die Bahnstrecke zwischen Stralsund
und Rostock durchgängig zweigleisig auszubauen
(www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-bahnstr
ecke-rostock-stralsund-weiter-kein-ausbau-geplan
t-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230424-9
9-426020), und wenn ja, bis wann soll das nach
gegenwärtigem Planungsstand erfolgen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
17. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Kenntnisse liegen der Bundesregierung
zum volkswirtschaftlichen Nutzen von zentralen
Ökosystemleistungen vor, und wie fließen diese
Erkenntnisse in die Finanzierung und Förderung
von Klima- und Umweltschutzprojekten ein?
18. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Liegen dem Bundesministerium für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Berechnungen zu den Klimaschadenskosten vor,
die laut einer vorliegenden Studie durch die
vergrößerte Emissionslücke des neuen
Gebäudemodernisierungsgesetzes entstehen (www.oeko.de/pu
blikation/auswirkungen-der-eckpunkte-zum-neue
n-gebaeudemodg-auf-die-klimaziele/)?
19. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung mit
der aktuellen Klimaschutzpolitik in Deutschland?
20. Abgeordneter
Dr. Jan-Niclas
Gesenhues
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Trifft es zu, dass die Bundesregierung die
Wiedereinführung der materiellen Präklusion im
Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz vorantreibt, noch
bevor gesichert ist, dass ein entsprechender
Verordnungsvorschlag der EU-Kommission, der den
Mitgliedstaaten die Einführung einer materielle
Präklusion erlaubt, in der vorgesehenen Form
auch tatsächlich beschlossen wird, und wenn ja,
inwieweit würde dieses Vorgehen, bei dem die
Bundesregierung Europarecht vorgriffe, der
Vorbildfunktion der Bundesregierung gerecht, sich an
geltendes Recht zu halten?
21. Abgeordnete
Julia Schneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Maßnahmen ergreift das
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit, um die massiven
Umweltfolgen der Fast-Fashion-Industrie
wirksam zu begrenzen und höhere ökologische
Standards in der Textilproduktion durchzusetzen, vor
dem Hintergrund, dass sich die weltweite
Kleidungsproduktion seit dem Jahr 2000 mehr als
verdoppelt hat, während Kleidung im Durchschnitt
rund 40 Prozent kürzer getragen wird (https://cont
ent.ellenmacarthurfoundation.org/m/6d5071bb8a5
f05a2/original/A-New-Textiles-Economy-Redesig
ning-fashions-future.pdf?_gl=1*1fda8fa*_ga*MT
M4NTk0NDY3MC4xNzYxMjg5Njc2*_ga_V32
N675KJX*czE3NjEyODk2NzMkbzEkZzAkdDE
3NjEyODk2NzYkajU5JGwwJGgw*_gcl_au*Mj
E0MDQ1NDcwNS4xNzYxMjg5Njc2) und dies
zu mehr CO2-Emissionen, mehr
Wasserverbrauch, mehr Chemikalien und mehr Mikroplastik
in unserer Umwelt führt?
22. Abgeordnete
Julia Schneider
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ergreift das Bundesministerium für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
vor dem Hintergrund der im Januar 2025
eingeführten Getrenntsammelpflicht für Alttextilien
und der stark gestiegenen Mengen sowie der
hohen Entsorgungskosten für die nicht verwendbare
Kleidung (www.tagesspiegel.de/berlin/das-syste
m-kippt-weniger-altkleidercontainer-mehr-wegge
worfene-textilien-13308163.html) konkrete
Maßnahmen, um die gemeinnützigen Sammlerinnen
und Sammler sowie Sortiererinnen und Sortierer
von Alttextilien zu entlasten, und wenn ja,
welche?
23. Abgeordnete
Ayse Asar
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Teilt die Bundesregierung die Einschätzung des
bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder,
dass „es […] Zeit für eine neue Epoche der
Kernenergie [ist]“, in der „neuartige modulare
Kleinreaktoren“ zum Einsatz kommen sollten, und
wenn ja, wird die Forschungsförderung zur
Entwicklung solcher Kleinreaktoren in Zukunft in der
Hightech Agenda Deutschland berücksichtigt
(www.tagesspiegel.de/gesellschaft/atomkraft-ja-bi
tte-15352758.html, www.spiegel.de/wirtschaft/ma
rkus-soeder-wirbt-fuer-mini-atomkraftwerk-als-pi
lotprojekt-in-bayern-a-59b964e7-c5f9-4e68-85dd-
4c2dcfcc0948)?
24. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Welche fünf konkreten Projekte und Maßnahmen
plant der Bundesminister für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Carsten Schneider aktuell vorrangig umzusetzen,
und wie begründet er seine Antwort?
25. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche konkreten global messbaren CO2-
Einsparungen erwartet die Bundesregierung durch
nationale Maßnahmen Deutschlands bis 2030, und wie
bewertet sie deren Verhältnis zum weltweiten
Emissionsanteil Deutschlands?
26. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Wie möchte die Bundesregierung die nukleare
Sicherheit in Deutschland sicherstellen?
27. Abgeordnete
Dr. Julia Verlinden
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie bewertet das Bundesministerium für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
(BMUKN) den Bericht des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Energie zu den Folgen der
Einstufung der Abkehr von der Kernenergie als
strategischen Fehler durch die EU-Kommission vom
17. März 2026 (Ausschussdrucksache 21(9)198),
und wie erklären sich aus Sicht des BMUKN die
zur im Bericht wiedergegebenen Fachauffassung
ihres Hauses widersprüchlichen Amtshandlungen
der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
Katherina Reiche (www.focus.de/earth/
katherinareiche-plant-deutschlands-rueckkehr-zur-atomkraf
t_7bcb779b-beb7-489d-a305-cb611b62235
e.html)?
28. Abgeordnete
Ayse Asar
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung, sich auf europäischer
Ebene gegen Initiativen zur Einwerbung von EU-
Mitteln für Small Modular Reactors einzusetzen,
wie sie der bayerische Ministerpräsident Markus
Söder angeregt hat, oder ergreift sie konkrete
Maßnahmen, um sicherzustellen, dass
Fördermittel der Europäischen Union nicht für die
Entwicklung oder Erforschung von Atomreaktoren
verwendet werden, und wenn ja, welche (www.bil
d.de/politik/inland/atomkraft-comeback-in-deutsc
hland-soeder-will-millionen-von-der-eu-69b7bdd
ae74d99f444f824ea)?
29. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten sicherheitspolitischen und
außenpolitischen Bewertungen haben die
Bundesregierung veranlasst, die geplante Erweiterung der
Brennelementefabrik in Lingen zur Herstellung
von Brennelementen russischer Bauart unter
Beteiligung des staatlichen russischen
Atomkonzerns TVEL, trotz des fortdauernden russischen
Angriffskriegs gegen die Ukraine, grundsätzlich
positiv zu bewerten (www.berliner-zeitung.de/ne
ws/bundesregierung-genehmigt-atomprojekt-mit-r
ussischer-beteiligung-li.10020310), und wie
bewertet die Bundesregierung die Vereinbarkeit der
geplanten französisch-russischen Kooperation in
der Brennelementefabrik Lingen mit der erklärten
Strategie der Europäischen Union,
Abhängigkeiten von Russland im Energiesektor vollständig zu
beenden (https://germany.representation.ec.europ
a.eu/news/eu-will-abhangigkeit-von-russischer-en
ergie-vollstandig-beenden-2025-05-06_de)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Gesundheit
30. Abgeordneter
Sebastian Maack
(AfD)
Welche Gründe sprechen aus Sicht der
Bundesregierung dafür bzw. dagegen, ärztlich verordnete
Verhütungsmittel einer größeren Zahl von Frauen
kostenlos zugänglich zu machen, indem die
Altersgrenze um weitere zwei Jahre bis zum
24. Lebensjahr erhöht wird, und wann ist ggf.
damit zu rechnen, dass diese im Koalitionsvertrag
zwischen CDU, CSU und SPD thematisierte
Regelung umgesetzt wird (www.koalitionsvertrag
2025.de/sites/www.koalitionsvertrag2025.de/file
s/koav_2025.pdf, Zeilen 3260–3262, Antwort der
Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 147
der Abgeordneten Dr. Anna Rathert auf
Bundestagsdrucksache 21/3928)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
31. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung
der Bundeshaushalt für entwicklungspolitische
Mittel an die am wenigsten entwickelten Länder
(Least Developed Countries – LDC) von 2022 bis
heute entwickelt (bitte die LDC als
Gesamtkategorie betrachten und dabei bitte nach
Haushaltsjahren, absoluten Mitteln und jeweiligem Anteil
am jährlichen deutschen Bruttoinlandseinkommen
tabellarisch aufschlüsseln), und welche konkreten
Maßnahmen plant die Bundesregierung, um die
im Jahr 2023 auf der Konferenz der Vereinten
Nationen für die am wenigsten entwickelten Länder
gemachten Zusagen zu erfüllen, damit „die
reichen Länder 0,2 Prozent ihres
Bruttoinlandseinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit
mit den LDC zur Verfügung stellen“ (www.bm
z.de/de/aktuelles/archiv-aktuelle-meldungen/
bmzverstaerkt-unterstuetzung-fuer-aermste-laender-14
6524)?
32. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Wie viele Projektträger im Ausland, die im
Rahmen von Programmen des Bundes gefördert
wurden oder Förderanträge eingereicht haben, wurden
seit 2023 auf Ersuchen von Bundesbehörden vom
Bundesnachrichtendienst überprüft (bitte nach
Jahren und Behörden aufschlüsseln), und wie
viele Projekte wurden nach der Prüfung beendet
(bitte nach Ländern aufschlüsseln)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Finanzen
33. Abgeordneter
Dr. Jan-Niclas
Gesenhues
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesregierung bereits eine
bundeseinheitliche Einführung einer Steuer auf To-go-
Einwegverpackungen geprüft, und welche
Erkenntnisse liegen ihr zum Beitrag einer solchen Steuer
zur Reduktion von Abfällen vor?
34. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus dem Umstand, dass der
verstaatlichte Energiekonzern Uniper als mehrheitlich im
Eigentum des Bundes stehendes Unternehmen
einen Schadensersatzanspruch von rund 13 Mrd.
Euro gegen Gazprom zugesprochen bekommen
hat, und wurden diese Ansprüche bereits
durchgesetzt, bzw. welche konkreten Schritte unternimmt
die Bundesregierung, um diese Forderung
tatsächlich durchzusetzen (www.zeit.de/wirtschaft/2024-
06/uniper-13-milliarden-euro-schadensersatz-schi
edsspruch-gazprom)?
35. Abgeordnete
Deborah Düring
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Teilt die Bundesregierung die im September 2025
von elf Sonderberichterstatterinnen und
Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen geäußerte
Besorgnis über die negativen Umwelt- und
Menschenrechtsfolgen sowie das Fehlen eines
angemessenen Konsultationsprozesses beim Bau und
Betrieb der Ammoniakanlage der Proman AG in
Mexiko, die von der KfW IPEX-Bank finanziell
unterstützt wird, und setzt sie sich gegebenenfalls
dafür ein, das Projekt auszusetzen, bis die gegen
die Anlage erhobenen Vorwürfe vollständig
geklärt sind (https://spcommreports.ohchr.org/TMR
esultsBase/DownLoadPublicCommunicationFile?
gId=30265)?
36. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Kann die Bundesregierung inzwischen
beantworten (vgl. Antwort der Bundesregierung auf meine
Schriftliche Frage 7 auf
Bundestagsdrucksache 21/2979), aus welchen konkreten Titeln des
Einzelplans 12 die Gegenfinanzierung der
Senkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026
gemäß dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur
Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes erfolgen
soll, und plant sie, die Gegenfinanzierung bis zur
vorgesehenen Kabinettseinbringung am 1. April
2026 abschließend mit dem Bundesministerium
für Verkehr zu klären?
37. Abgeordnete
Katrin Uhlig
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung, die
Stromsteuerabsenkung zum kommenden Haushalt 2027
umzusetzen, vor dem Hintergrund der Aussage der
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
Katherina Reiche „Das Thema Stromsteuer haben
wir uns vorgenommen. Es wird behandelt, sobald
die Möglichkeiten im Haushalt dazu da sind.“ in
der Befragung der Bundesregierung im Deutschen
Bundestag am 18. März 2026
(Plenarprotokoll 21/64, Seite 7687), und wieso war die
Möglichkeit für diese Maßnahme nicht schon im
Kontext der Haushaltsplanung 2026 gegeben, obwohl
die Absenkung für alle im Koalitionsvertrag
zwischen CDU, CSU und SPD als
„Sofortmaßnahme“ angekündigt wurde (vgl. Koalitionsvertrag
zwischen CDU, CSU und SPD, S. 30)?
38. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Wie sieht der Zeitplan des Bundesministeriums
der Finanzen für eine Übergewinnsteuer für
Energieunternehmen aus (bis wann soll die laufende
interne Prüfung bzw. Berechnung abgeschlossen
sein, bis wann soll ein Gesetzentwurf vorliegen
und bis wann soll das Gesetz beschlossen werden;
s. www.spiegel.de/wirtschaft/service/spritpreise-k
lingbeil-prueft-uebergewinnsteuer-fuer-energieunt
ernehmen-a-cd859567-ee6a-4c7a-ab0b-9521d64b
ca73)?
39. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Bedarf es für eine Übergewinnsteuer für
Energieunternehmen in Deutschland einer europäischen
Verordnung (oder einer sonstigen europäischen
Regelung), oder hat der Bund die rechtliche
Kompetenz, eine solche Steuer auch ohne EU-
Verordnung bzw. -Regelung eigenständig zu
beschließen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
40. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Welche Kenntnisse liegen der Bundesregierung
darüber vor, ob in den im Ausland
veröffentlichten Unterlagen zur sogenannten Epstein-Affäre
Hinweise auf deutsche Staatsbürgerinnen oder
Staatsbürger – insbesondere Personen in
sicherheitsrelevanten Funktionen – enthalten sind, und
wurden Maßnahmen ergriffen, um ein mögliches
Erpressungspotenzial gegenüber Amtsträgern der
Bundesrepublik Deutschland auszuschließen, und
wenn ja, welche?
41. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung mögliche
sicherheitsrelevante Risiken für staatliche
Institutionen, sofern in den US-Ermittlungsakten zur
Epstein-Affäre Kontakte, Reisen oder sonstige
Verbindungen deutscher Funktionsträger erwähnt
sein sollten, und plant die Bundesregierung, diese
Unterlagen systematisch auszuwerten oder
entsprechende Rechtshilfeersuchen an die
zuständigen US-Behörden zu richten?
42. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
In welchem genauen Zeitraum konnten sich
Antragstellerinnen und Antragsteller beim
Förderaufruf 2025 zum Asyl-, Migrations- und
Integrationsfonds (AMIF) in den Spezifischen Zielen II
und III um eine Finanzierung bewerben (www.ba
mf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2025/251215-
am-amif-foerderaufruf-2025.html?nn=282388),
und wie viele Anträge wurden gestellt (bitte
aufschlüsseln, wie viele bewilligt und abgelehnt
wurden sowie noch im Verfahren sind)?
43. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchen Deliktsfeldern (Organisierte
Kriminalität, Finanzkriminalität sowie Terrorismus)
wurden nach Kenntnis der Bundesregierung im
Zeitraum 2017 bis 2025 Verdeckte Ermittler oder V-
Personen von den Polizeien des Bundes und dem
Zollkriminalamt grenzüberschreitend eingesetzt
(bitte aufschlüsseln nach Anzahl pro Jahr und
Deliktsbereich)?
44. Abgeordnete
Schahina Gambir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie erklärt die Bundesregierung, dass das
Bundesministerium des Innern ein Jahr nach Beginn
der aktuellen Legislaturperiode auf der Website
des Bundesministeriums immer noch kein
Organigramm bereitgestellt hat (dort steht seitdem der
Text „Mit dem Start der neuen Bundesregierung
ändern sich Aufgaben und Personalien des
Bundesministeriums. Das Organigramm wird daher
bearbeitet. Eine aktualisierte Version folgt in
Kürze.“, www.bmi.bund.de/DE/ministerium/das-bmi/
abteilungen-und-aufgaben/abteilungen-und-aufga
ben-node.html), und wann plant das
Bundesministerium des Innern, das Organigramm der
Öffentlichkeit bereitzustellen?
45. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Mit welcher Begründung bzw. auf welcher
Rechtsgrundlage wurden im Jahr 2025 knapp
1.000 unbegleitete Minderjährige nicht an die
Jugendämter übergeben, sondern zurückgewiesen
bzw. zurückgeschoben (vgl. Antwort der
Bundesregierung zu Frage 16 der Kleinen Anfrage der
Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache
21/4448), und um welche typischen
Fallkonstellationen handelt es sich dabei in der Praxis (bitte
ausführen)?
46. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie hat das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) im bisherigen Jahr 2026 über die
Asylanträge von Asylsuchenden aus dem Iran
entschieden (bitte nach Asylberechtigung/
Flüchtlingsschutz, subsidiärem Schutz,
Abschiebungsverbot, Ablehnung und sonstigen Erledigungen
aufschlüsseln, bitte zusätzlich nach Geschlecht
der Asylsuchenden differenzieren und in
absoluten und relativen Zahlen angeben), und wie haben
die Verwaltungsgerichte im Jahr 2025 über
Klagen von Asylsuchenden aus dem Iran gegen
BAMF-Bescheide entschieden (bitte auch nach
Geschlecht der Asylsuchenden differenzieren)?
47. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
In welcher Form bzw. mit welchen Maßnahmen
wird die Bundesregierung den Ergebnissen des
„Motra-Monitors“, wonach 11,5 Prozent der unter
40-jährigen Muslime manifeste islamismusaffine
und weitere 33,6 Prozent latent islamismusaffine
Einstellungen aufweisen (www.motra.info/wp-co
ntent/uploads/2026/03/2_Brettfeld_PhaeMo.pdf;
S. 90), mit integrations- und
sicherheitspolitischen Maßnahmen begegnen, und inwiefern ist
die Bundesregierung aktuell bereit,
einzugestehen, dass die anhaltende, in Teilen illegale
Migration aus oftmals islamistisch geprägten bzw.
beeinflussten Herkunftsländern geeignet ist, die
Sicherheitslage hierzulande negativ zu
beeinflussen?
48. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Ergibt sich nach Ansicht des Bundesministers des
Innern Alexander Dobrindt eine Problematik
daraus, dass die Bereiche „Flucht, Ausländerrecht,
Abschiebung, Unterbringungssystem etc.“ in den
Bundesländern, u. a. in Nordrhein-Westfalen,
oftmals nicht dem Innenministerium zugeordnet
sind, und wenn ja, welche genau, und inwiefern
ist es hinderlich, dass die Innenminister der
Länder, wie z. B. im Nachgang des islamistischen
Terroranschlags auf dem Festival der Vielfalt in
Solingen, von den Informationen eines anderen
Ministeriums abhängig sind, welches sich nicht
primär mit der Gefahrenabwehr beschäftigt?
49. Abgeordnete
Lea Reisner
(Die Linke)
Welche Beiträge möchten das
Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, die für Abhörtechnik
zuständige Zentrale Stelle für Informationstechnik
im Sicherheitsbereich und das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik im „Cyber-
und Sicherheitspakt“ mit Israel erbringen
(Antwort der Bundesregierung zu Frage 10 der
Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf
Bundestagsdrucksache 21/4306), und welche konkreten
Maßnahmen oder Instrumente wollen auf
israelischer Seite die Nationalbehörde für
Cybersicherheit und die Polizei beitragen?
50. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Welche Zuchtlinien des Deutschen Schäferhundes
und der Belgischen Schäferhunde (insbesondere
Malinois und Mechelaar) werden vom deutschen
Zoll und der deutschen Bundespolizei als
Diensthunde eingesetzt (vgl.
Bundestagsdrucksache 21/4485)?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
51. Abgeordnete
Schahina Gambir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie viele humanitäre Visa gemäß § 22 des
Aufenthaltsgesetzes wurden seit Januar 2026 an
Iranerinnen und Iraner vergeben (bitte aufschlüsseln
nach Vergabe von Visa und Umsetzung der
Ausreise nach Deutschland), und unternimmt die
Bundesregierung etwas, um gefährdeten
Iranerinnen und Iranern die Beantragung von humanitären
Visa seit Anfang der Proteste 2026 zu
ermöglichen, und wenn ja, was konkret?
52. Abgeordnete
Deborah Düring
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwieweit setzt sich die Bundesregierung
innerhalb der UNESCO für den Schutz der
Gedenkstätte „Espacio Memoria y Derechos Humanos
(EX-ESMA)“ in Buenos Aires ein, insbesondere
für den Schutz des Geländes nach den in den
Kapiteln 96 bis 119 der UNESCO-Richtlinien für die
Durchführung des Übereinkommens zum Schutz
des Kultur- und Naturerbes der Welt festgelegten
Kriterien, und für die strikte Einhaltung der in den
Kapiteln 169 bis 176 ausführlich beschriebenen,
regelmäßig anzuwendenden „Verfahren zur
Überwachung des Erhaltungszustandes der
Welterbegüter“, und wird sich die Bundesregierung im
Rahmen der deutsch-argentinischen Kooperation
auch finanziell an dem Erhalt beteiligen (www.de
utschlandfunkkultur.de/argentinien-protest-
gegenabbau-von-kultur-und-erinnerungsstaetten-10
2.html)?
53. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesregierung bereits eine Bewertung
darüber vorgenommen, den Angriff seit dem
28. Februar 2026 durch die USA und Israel auf
den Iran als völkerrechtswidrig einzustufen, und
wenn ja, mit welchem Ergebnis, und wenn nein,
warum nicht?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
54. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung Maßnahmen im
Rahmen des Klimaschutzprogramms, um die laut
einer Studie entstehenden Mehremissionen des
geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes zu
kompensieren (www.oeko.de/publikation/auswirk
ungen-der-eckpunkte-zum-neuen-
gebaeudemodgauf-die-klimaziele/), weitere Einsparungen zu
erzielen und gleichzeitig eine sozial gerechte
energetische Modernisierung für Mieterinnen und
Eigentümer zu gewährleisten, und wenn ja,
welche?
55. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus den Prognosen von
Energieexperten, wonach sich die Gaspreise bis etwa 2035
möglicherweise verdoppeln könnten, unter
anderem durch steigende CO2-Preise, Netzentgelte
und die Beimischung teurer Bio-Kraftstoffe, und
welche konkreten Mehrkosten erwartet sie für
einen durchschnittlichen Haushalt mit Gasheizung
(www.merkur.de/wirtschaft/reform-des-heizungsg
esetzes-macht-heizen-mit-gas-und-oel-teurer-941
88521.html)?
56. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie setzen sich die von der Bundesministerin für
Wirtschaft und Energie Katherina Reiche
mehrfach erwähnten Kosten von rund 3 Mrd. Euro für
nicht erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien
genau zusammen, und wie haben sich die
einzelnen Kostenposten in den vergangenen drei Jahren
entwickelt?
57. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Bereitet sich die Bundesregierung auf mögliche
Öl- und Gasexportrestriktionen der USA vor, die
durch weiter steigende Preise zum Schutz des US-
Marktes kommen könnten, und wenn nein, warum
nicht?
58. Abgeordnete
Lea Reisner
(Die Linke)
Welche Kooperationen in der Sicherheits- und
Verteidigungsindustrie sowie zwischen
israelischen Start-ups und deutschen Firmen will die
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie
Katherina Reiche mit ihrem neuen Vorstoß
unterstützen oder fördern („Reiche will mehr
Rüstungsprojekte mit Israel“, WELT vom 9. März
2026), und welche Maßnahmen oder Instrumente
(außer ein regelmäßiges deutsch-israelisches
Wirtschaftsforum) wurden dazu mit Israels
Wirtschaftsminister Nir Barkat erörtert?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
59. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchen Punkten hat die Bundesrepublik
Deutschland die „Entschließung des Rates zur
Vereinfachung des grenzüberschreitenden
Einsatzes von verdeckten Ermittlern“, die von den EU-
Justiz- und -Innenministern bei ihrem Treffen am
12. und 13. Juni 2007 beschlossen und zuvor im
Ratsdokument 6678/3/07 REV 3 erläutert wurde,
umgesetzt (bitte die Maßnahmen erläutern), und
welche Bereiche hält sie auf EU-Ebene weiterhin
für regelungsbedürftig, um grenzüberschreitende
Einsätze von verdeckten Ermittlern rechtssicher
zu vereinfachen?
60. Abgeordneter
Thomas Fetsch
(AfD)
Ist es nach Auffassung der Bundesregierung
weiterhin und entgegen der mir bekannten
überwiegenden Gründungspraxis der Notare und
sonstigen Gründungsberater sinnvoll, das Stammkapital
einer Unternehmergesellschaft (UG) mit Beträgen
zwischen 1 Euro und 24.999 Euro zuzulassen
(vgl. § 5a Absatz 1 i. V. m. § 5 Absatz 1 des
GmbH-Gesetzes) oder sollte das
Mindeststammkapital nicht aus Gründen des Insolvenz- und
Gläubigerschutzes, der generellen
wirtschaftlichen Praktikabilität und des Bürokratieabbaus auf
einen Betrag ab z. B. 500 Euro bis 2.000 Euro
festgelegt werden, und wie begründet die
Bundesregierung ihre Auffassung(en) dazu?
61. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie hat sich die Personalausstattung des
Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof im
Vergleich zur Anzahl der jährlich geführten
Ermittlungsverfahren seit 2015 bis 2026 entwickelt
(bitte aufschlüsseln nach Berufsgruppen)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
62. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Sieht die Bundesregierung gegenwärtig
gesetzgeberischen Handlungsbedarf im Bereich der
Regulierung von VPN-Diensten hinsichtlich der
etwaigen Umgehung von Altersverifikationen (vgl.
Heise.de – www.heise.de/news/Britisches-Oberha
us-will-Altersverifikation-fuer-VPNs-und-Social-
Media-11154656.html, abgerufen am 12. März
2026)?
63. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Welche ethnischen oder sozialen Gruppen leben
aktuell in Deutschland, in denen nach Kenntnis
der Bundesregierung Endogamie tatsächlich
überwiegend praktiziert wird oder bei denen
Exogamie überwiegend als moralisch unerwünscht gilt,
auch vor dem Hintergrund, dass die
Bundesregierung sich mehrfach Berichte anfertigen ließ, in
denen Endogamie als Praxis beschrieben wird
(Bundestagsdrucksachen 14/4357, 16/3930,
19/30310)?
64. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung
dazu gebildet, ob es gleichermaßen zulässig und
mit ihrer Interpretation des Begriffs
„Menschenwürde“ sowie der freiheitlich-demokratischen
Grundordnung im Einklang stehen könne, wenn
Personen „durchmischt oder segregiert wohnen
wollen“ (Seite 163), vor dem Hintergrund, dass
beide Optionen in einem von der
Bundesregierung beauftragten Bericht („Sechster
Familienbericht: Familien ausländischer Herkunft in
Deutschland – Leistungen – Belastungen –
Herausforderungen“, Bundestagsdrucksache 14/
4357) nach meiner Auffassung nicht als
problematisch beschrieben wurden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Arbeit und Soziales
65. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern sind die bisherigen tariflichen
Flexibilisierungsmöglichkeiten hinsichtlich der
Arbeitszeiten im Gastgewerbe nach Kenntnis der
Bundesregierung in der Praxis unzureichend, und was
unternimmt die Bundesregierung, um die
Wirksamkeit von Tarifverträgen sowie den Schutz von
Arbeitnehmerrechten, beispielsweise durch
Kontrollen von Arbeitsschutzvorschriften und
Höchstarbeitszeiten, sicherzustellen?
66. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwieweit sind der Bundesregierung tarifliche
Flexibilisierungsregelungen hinsichtlich der
Arbeitszeiten im Gastgewerbe bekannt (bitte einzeln
nennen), und inwiefern reichen diese tariflichen
Regelungen in den einzelnen Bundesländern nach
Ansicht der Bundesregierung nicht aus (bitte
konkrete Regelung angeben), sodass sie plant, die
Arbeitszeitregelungen gesetzlich und
bundeseinheitlich zu flexibilisieren (siehe Nationale
Tourismusstrategie, S. 12)?
67. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Wie hoch war die Zahl der Bezieher von
steuerfinanzierter Grundsicherung (im umfassenden
Sinne, unabhängig von der konkreten
Rechtsgrundlage wie beispielsweise dem Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch (SGB II), dem Zwölften Buch
Sozialgesetzbuch (SGB XII) oder dem
Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)) mit Ausnahme
der Bezieher von Leistungen im Rahmen der
Kriegsopferfürsorge jeweils in den Jahren 2000,
2005 sowie 2010 (bitte für jedes angefragte Jahr
angeben: a) die Zahl der Leistungsbezieher, b) die
Zahl der Leistungsbezieher ohne deutsche
Staatsbürgerschaft, c) die Zahl der nicht erwerbsfähigen
Leistungsbezieher mit einem Alter von unter
15 Jahren sowie d) die Zahl der nicht
erwerbsfähigen Leistungsbezieher mit einem Alter von unter
15 Jahren ohne deutsche Staatsbürgerschaft), und
wie hoch waren jeweils in den Jahren 2000, 2005
sowie 2010 die entsprechenden Ausgaben des
Bundes (bitte für jedes angefragte Jahr angeben:
a) die Gesamtausgaben, b) die Ausgaben für
Leistungsbezieher ohne deutsche Staatsbürgerschaft,
c) die Ausgaben für nicht erwerbsfähige
Leistungsbezieher mit einem Alter von unter 15
Jahren sowie d) die Ausgaben für nicht
erwerbsfähige Leistungsbezieher mit einem Alter von unter
15 Jahren ohne deutsche Staatsbürgerschaft)?
68. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Wie hoch war die Zahl der Bezieher von
steuerfinanzierter Grundsicherung (im umfassenden
Sinne, unabhängig von der konkreten
Rechtsgrundlage wie beispielsweise dem Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch (SGB II), dem Zwölften Buch
Sozialgesetzbuch (SGB XII) oder dem
Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)) mit Ausnahme
der Bezieher von Leistungen im Rahmen der
Kriegsopferfürsorge jeweils in den Jahren 2015,
2020 sowie 2025 (bitte für jedes angefragte Jahr
angeben: a) die Zahl der Leistungsbezieher, b) die
Zahl der Leistungsbezieher ohne deutsche
Staatsbürgerschaft, c) die Zahl der nicht erwerbsfähigen
Leistungsbezieher mit einem Alter von unter
15 Jahren sowie d) die Zahl der nicht
erwerbsfähigen Leistungsbezieher mit einem Alter von unter
15 Jahren ohne deutsche Staatsbürgerschaft), und
wie hoch waren jeweils in den Jahren 2015, 2020
sowie 2025 die entsprechenden Ausgaben des
Bundes (bitte für jedes angefragte Jahr angeben:
a) die Gesamtausgaben, b) die Ausgaben für
Leistungsbezieher ohne deutsche Staatsbürgerschaft,
c) die Ausgaben für nicht erwerbsfähige
Leistungsbezieher mit einem Alter von unter 15
Jahren sowie d) die Ausgaben für nicht
erwerbsfähige Leistungsbezieher mit einem Alter von unter
15 Jahren ohne deutsche Staatsbürgerschaft)?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
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