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Leerstand von bundeseigenen Immobilien in Deutschland (Antwort zu Drs. 21/4701)

dip / drucksache 30.03.2026 · WP 21 · 21/5160 · Antwort · Original ↗

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Leerstand von bundeseigenen Immobilien in Deutschland (Antwort zu Drs. 21/4701) Deutscher Bundestag Drucksache 21/5160 21. Wahlperiode 30.03.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Stephan Brandner und der Fraktion der AfD – Drucksache 21/4701 – Leerstand von bundeseigenen Immobilien in Deutschland V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in zahlreichen Regionen der Bundesrepublik Deutschland führt seit Jahren zu steigenden Mieten, einem zunehmenden Nachfrageüberhang und erheblichen sozialen wie wirtschaftlichen Belastungen für Mieter und öffentliche Haushalte. Vor diesem Hintergrund kommt dem bundeseigenen Immobilienbestand in den Augen der Fragesteller eine besondere Bedeutung zu. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verwaltet als zentrale Immobilieneigentümerin des Bundes ein umfangreiches Portfolio an Wohnungen, Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und weiteren Liegenschaften. Als Anstalt des öffentlichen Rechts trägt sie Verantwortung für die wirtschaftliche Nutzung, Entwicklung und Bewirtschaftung dieser Immobilien im Interesse des Bundeshaushalts und der Allgemeinheit. Angesichts der angespannten Wohnungsmärkte stellt sich den Fragestellern die Frage, in welchem Umfang Wohnimmobilien im Eigentum der BImA tatsächlich genutzt werden, wie hoch bestehende Leerstände sind, welche Gründe hierfür maßgeblich sind und welche finanziellen Auswirkungen daraus resultieren. Insbesondere ist für die Fragesteller von Interesse, wie sich die Anzahl und der Anteil leerstehender Immobilien seit dem 1. Januar 2023 entwickelt haben, wie hoch der bestehende Sanierungsbedarf ist und welche Mietausfälle der öffentlichen Hand durch ungenutzte Liegenschaften entstehen. Eine transparente und differenzierte Darstellung nach Bundesländern und Immobilienarten ist nach Auffassung der Fragesteller erforderlich, um bewerten zu können, ob die vorhandenen Immobilienbestände effizient bewirtschaftet werden und welche Maßnahmen zur Reduzierung von Leerständen vorgesehen sind. Die nachfolgenden Fragen dienen daher der umfassenden parlamentarischen Kontrolle sowie der Bewertung der wirtschaftlichen und wohnungspolitischen Auswirkungen des bundeseigenen Immobilienbestands. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 30. März 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. 1. Über wie viele a) Wohnungen, b) Einfamilienhäuser, c) Mehrfamilienhäuser verfügt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben insgesamt, und wie hat sich die Anzahl seit dem 1. Januar 2023 entwickelt (bitte jeweils nach Bundesländern auflisten)? Nach Angaben der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verfügt diese aktuell über rund 38 200 Wohnungen, wovon sich rund 33 700 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern befinden (entspricht rund 88 Prozent des BImA- Wohnungsbestandes). Im Betrachtungszeitraum von 2023 bis 2026 ist der Wohnungsbestand der BImA nahezu konstant geblieben und stellt sich wie folgt dar. 31. Dezember 2022 28. Februar 2026 (aktuell) Bundesland EFH Wohnungen MFH EFH Wohnungen MFH Baden-Württemberg 182 4 287 497 177 4 371 512 Bayern 112 5 296 405 101 5 208 404 Berlin 176 4 714 252 175 4 906 270 Brandenburg 8 1 478 77 4 1 467 75 Bremen 7 84 13 5 78 12 Hamburg 82 185 29 82 284 33 Hessen 76 2 192 190 75 2 189 197 Mecklenburg- Vorpommern 15 2 673 116 15 2 670 116 Niedersachsen 1 393 1 256 290 1 371 1 197 282 Nordrhein-Westfalen 2 126 4 593 727 2 143 4 557 696 Rheinland-Pfalz 24 2 961 303 25 2 871 295 Saarland 84 542 34 69 528 34 Sachsen 2 1 760 80 2 1 760 80 Sachsen-Anhalt 17 168 33 14 168 33 Schleswig-Holstein 227 270 50 248 287 53 Thüringen 1 1 174 52 0 1 174 52 Summe 4 532 33 633 3 148 4 506 33 715 3 144 2. Wie viele der in Frage 1 gelisteten Liegenschaften im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben stehen aktuell leer (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)? Die BImA gibt an, dass sie zum Stichtag 28. Februar 2026 Eigentümerin von rund 37 200 marktaktiven Wohnungen ist, welche dem Wohnungsmarkt zu Wohnzwecken zur Verfügung stehen. Hinzu kommen rund 1 000 nicht marktaktive Wohnungen, welche aufgrund von anderen Verwertungsoptionen nicht zur Wiedervermietung vorgesehen sind. Aktuell (Stichtag 28. Februar 2026) stehen insgesamt rund 4 460 Wohnungen leer und verteilen sich wie folgt. Marktaktiver Leerstand Bundesland EFH Wohnungen Gesamtergebnis Baden-Württemberg 3 365 368 Bayern 5 243 248 Berlin 17 221 238 Brandenburg 1 78 79 Bremen 1 19 20 Bundesland EFH Wohnungen Gesamtergebnis Hamburg 8 9 17 Hessen 9 236 245 Mecklenburg-Vorpommern 3 240 243 Niedersachsen 160 186 346 Nordrhein-Westfalen 225 467 692 Rheinland-Pfalz 1 468 469 Saarland 5 25 30 Sachsen Keine Angabe 261 261 Sachsen-Anhalt Keine Angabe 3 3 Schleswig-Holstein 38 82 120 Thüringen Keine Angabe 55 55 Gesamtergebnis 476 2 958 3 434 Nicht marktaktiver Leerstand Bundesland EFH Wohnungen Gesamtergebnis Baden-Württemberg 9 171 180 Bayern 21 173 194 Berlin 3 19 22 Brandenburg 1 10 11 Bremen 1 17 18 Hamburg 3 23 26 Hessen 2 37 39 Mecklenburg-Vorpommern Keine Angabe 2 2 Niedersachsen 52 71 123 Nordrhein-Westfalen 40 129 169 Rheinland-Pfalz 2 96 98 Saarland Keine Angabe 48 48 Sachsen Keine Angabe 34 34 Sachsen-Anhalt 2 6 8 Schleswig-Holstein 28 22 50 Thüringen Keine Angabe Keine Angabe Keine Angabe Gesamtergebnis 164 858 1 022 3. Wie hat sich die Anzahl leerstehender Immobilien im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben seit dem 1. Januar 2023 jährlich entwickelt (bitte nach Bundesländern und Immobilienart aufschlüsseln)? Die Aufschlüsselung der leerstehenden Wohnungen nach Bundesländern ergibt sich nach Angaben der BImA wie folgt. 12/2022 12/2023 12/2024 12/2025 Bundesland EFH Wohnungen EFH Wohnungen EFH Wohnungen EFH Wohnungen Baden- Württemberg 22 536 20 488 19 606 14 512 Bayern 22 463 23 438 28 459 23 354 Berlin 13 213 14 206 16 172 20 206 Brandenburg 2 116 2 106 3 78 4 74 Bremen 2 28 0 33 1 37 2 34 Hamburg 18 49 21 45 19 48 13 36 Hessen 6 345 5 326 8 400 9 278 Mecklenburg- Vorpommern 2 338 2 377 2 354 3 239 12/2022 12/2023 12/2024 12/2025 Bundesland EFH Wohnungen EFH Wohnungen EFH Wohnungen EFH Wohnungen Niedersachsen 203 364 215 380 209 298 214 250 Nordrhein- Westfalen 347 667 338 683 303 736 240 570 Rheinland- Pfalz 0 647 2 698 2 710 3 566 Saarland 3 118 2 147 4 116 6 72 Sachsen 0 255 0 262 0 266 0 290 Sachsen- Anhalt 3 10 2 10 2 10 2 9 Schleswig- Holstein 38 95 47 85 52 90 63 104 Thüringen 1 46 0 27 0 49 0 52 Summe 682 4 290 693 4 311 668 4 429 616 3 646 Die des Weiteren im Eigentum der BImA befindlichen Gewerbe- und Dienstliegenschaften umfassen nach Angaben der BImA insgesamt rund 45 Millionen Quadratmeter Gebäudeflächen. Das in der anliegenden Tabelle „Anlage zu den Fragen 3 und 4“ dargestellte Gewerbeportfolio ist sehr heterogen. Es umfasst sowohl großflächige, ehemals militärisch genutzte Liegenschaften mit unterschiedlichen Gebäudetypen, wie beispielsweise Bunker, als auch sakrale Bauten und gastronomische Objekte. Eine detaillierte Aufschlüsselung nach allen einzelnen Immobilienarten ist wegen des Portfolioumfangs und des damit verbundenen erheblichen Zeitaufwands nicht möglich.* Das Portfolio im ELM-Klassik (Dienstliegenschaften ohne Bundeswehr) stellt sich gleichfalls sehr heterogen dar und beinhaltet u. a. Labore, genauso wie Bürogebäude und Lagerhallen, die zudem in vielen Fällen noch in Mischformen vorhanden sind. Eine Einzelaufschlüsselung ist daher auch für diese Liegenschaften im Rahmen eines vertretbaren Zeitaufwands nicht möglich. Im Bereich ELM-Bundeswehr verzeichnet die BImA keinen Leerstand, hält aber Gebäudeleerstände aus dem Gewerbeportfolio als strategische Liegenschaftsreserve für die Bundeswehr bereit. Einzelheiten zum Gewerbeportfolio und zum Bereich ELM-Klassik sind der anliegenden Tabelle „Anlage zu den Fragen 3 und 4“ zu entnehmen. 4. Wie hat sich der prozentuale Anteil leerstehender Immobilien im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben seit dem 1. Januar 2023 jährlich entwickelt (bitte nach Bundesländern und Immobilienart aufschlüsseln)? Die BImA führt hierzu aus, dass in den Jahren 2022 bis 2024 die Wohnungsleerstandquote konstant bei rund 13 Prozent gelegen habe. Im Jahr 2025 sank diese durch die eingeleiteten Maßnahmen im Rahmen der Umsetzung des aufgelegten Sofortprogramms zum Abbau des Wohnungsleerstands insgesamt auf 11,2 Prozent, im marktaktiven Bestand auf 8,4 Prozent. Für das Jahr 2026 wird seitens der BImA eine Leerstandquote im marktaktiven Bestand von unter 6 Prozent angestrebt. Die Aufschlüsselung nach Bundesländern ergibt sich nach Angaben der BImA wie folgt. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5160 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 12 /2 02 2 12 /2 02 3 12 /2 02 4 12 /2 02 5 02 /2 02 6 (a kt ue ll) B un de sl an d E FH W oh nun ge n E FH W oh nun ge n E FH W oh nun ge n E FH W oh nun ge n E FH W oh nun ge n B ad en -W ür tte m - be r g 0, 06 P ro ze nt 1, 40 P ro ze nt 0, 05 P ro ze nt 1, 28 P ro ze nt 0, 05 P ro ze nt 1, 59 P ro ze nt 0, 04 P ro ze nt 1, 34 P ro ze nt 0, 03 P ro ze nt 1, 40 P ro ze nt B ay er n 0, 06 P ro ze nt 1, 21 P ro ze nt 0, 06 P ro ze nt 1, 15 P ro ze nt 0, 07 P ro ze nt 1, 20 P ro ze nt 0, 06 P ro ze nt 0, 93 P ro ze nt 0, 07 P ro ze nt 1, 09 P ro ze nt B er lin 0, 03 P ro ze nt 0, 56 P ro ze nt 0, 04 P ro ze nt 0, 54 P ro ze nt 0, 04 P ro ze nt 0, 45 P ro ze nt 0, 05 P ro ze nt 0, 54 P ro ze nt 0, 05 P ro ze nt 0, 63 P ro ze nt B ra nd en bu rg 0, 01 P ro ze nt 0, 30 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 28 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 20 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 19 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 23 P ro ze nt B re m en 0, 01 P ro ze nt 0, 07 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 09 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 10 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 09 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 09 P ro ze nt H am bu rg 0, 05 P ro ze nt 0, 13 P ro ze nt 0, 06 P ro ze nt 0, 12 P ro ze nt 0, 05 P ro ze nt 0, 13 P ro ze nt 0, 03 P ro ze nt 0, 09 P ro ze nt 0, 03 P ro ze nt 0, 08 P ro ze nt H es se n 0, 02 P ro ze nt 0, 90 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 86 P ro ze nt 0, 02 P ro ze nt 1, 05 P ro ze nt 0, 02 P ro ze nt 0, 73 P ro ze nt 0, 03 P ro ze nt 0, 71 P ro ze nt M ec kl en bu rg -V or - po m m er n 0, 01 P ro ze nt 0, 89 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 99 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 93 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 63 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 63 P ro ze nt N ie de rs ac hs en 0, 53 P ro ze nt 0, 95 P ro ze nt 0, 56 P ro ze nt 1, 00 P ro ze nt 0, 55 P ro ze nt 0, 78 P ro ze nt 0, 56 P ro ze nt 0, 66 P ro ze nt 0, 55 P ro ze nt 0, 67 P ro ze nt N or dr he in -W es tfa - le n 0, 91 P ro ze nt 1, 75 P ro ze nt 0, 89 P ro ze nt 1, 79 P ro ze nt 0, 79 P ro ze nt 1, 93 P ro ze nt 0, 63 P ro ze nt 1, 49 P ro ze nt 0, 69 P ro ze nt 1, 56 P ro ze nt R he in la nd -P fa lz 0, 00 P ro ze nt 1, 70 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 1, 83 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 1, 86 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 1, 48 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 1, 48 P ro ze nt Sa ar la nd 0, 01 P ro ze nt 0, 31 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 39 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 30 P ro ze nt 0, 02 P ro ze nt 0, 19 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 19 P ro ze nt Sa ch se n 0, 00 P ro ze nt 0, 67 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 69 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 70 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 76 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 77 P ro ze nt Sa ch se n- A nh al t 0, 01 P ro ze nt 0, 03 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 03 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 03 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 02 P ro ze nt 0, 01 P ro ze nt 0, 02 P ro ze nt Sc hl es w ig -H ol - st ei n 0, 10 P ro ze nt 0, 25 P ro ze nt 0, 12 P ro ze nt 0, 22 P ro ze nt 0, 14 P ro ze nt 0, 24 P ro ze nt 0, 17 P ro ze nt 0, 27 P ro ze nt 0, 17 P ro ze nt 0, 27 P ro ze nt Th ür in ge n 0, 00 P ro ze nt 0, 12 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 07 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 13 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 14 P ro ze nt 0, 00 P ro ze nt 0, 14 P ro ze nt Die Aufschlüsselung zu den Gewerbe- und Dienstliegenschaften ist der anliegenden Tabelle „Anlage zu den Fragen 3 und 4“ zu entnehmen.* 5. Welches sind aktuell die fünf häufigsten Gründe für den Leerstand von Immobilien im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben? Nach Angaben der BImA sind im Bereich des Wohnungsbestandes die fünf häufigsten Leerstandgründe: Wohnungsherrichtung, energetische Sanierung, Neuvermietung, keine Nutzbarkeit und Verwertungsprüfung. Die fehlende Nutzbarkeit einer Liegenschaft begründet sich laut BImA u. a. im Rückbau der Wohngebäude zwecks Revitalisierung, laufenden Modernisierungen, Neubau, fehlendem Baurecht für anberaumte Bau – oder Sanierungsprojekte im Bestand. Die fünf häufigsten Leerstandgründe der im BImA-Eigentum stehenden Dienstliegenschaften und Gewerbeimmobilien sind nach Angaben der BImA: fehlendes Planungsrecht, keine Nutzbarkeit, Fluktuation, Verwertung und Vorhalteflächen Bundesnutzung. 6. Welche Pläne hinsichtlich der Reduzierung des Leerstandes von Immobilien im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat die Bundesregierung aktuell? Um dem Leerstand im BImA-Wohnungsbestand gezielt und beschleunigt zu begegnen, wurde im Jahr 2024 das „Sofortprogramm zum Abbau des Wohnungsleerstandes der BImA“ entwickelt, welches die BImA nunmehr im Rahmen ihrer eigenverantwortlichen Aufgabenwahrnehmung umsetzt. Ziel des auf zwei Jahre (2025–2026) angelegten Programms ist es, den marktaktiven Leerstand bis Ende 2026 auf ein marktübliches Niveau zu reduzieren. Die BImA hat den Gebäudeleerstand in den Portfolien Dienstliegenschaften und Gewerbeimmobilien nach eigenen Angaben seit 2020 durch Sanierungs- und Baumaßnahmen ebenfalls erheblich reduziert und arbeitet fortgesetzt daran, diesen Leerstand weiter zu reduzieren. 7. Auf welche Summe beläuft sich der Sanierungsbedarf der a) ungenutzten und b) genutzten Liegenschaften im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (bitte nach Bundesländern auflisten)? Die BImA verfügt hierzu nach eigenen Angaben über keine Daten. 8. Auf welche Summe beliefen sich seit dem 1. Januar 2023 die Mieteinnahmen, die der öffentlichen Hand durch Leerstände von Immobilien im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verlorengehen? Der BImA verfügt hierzu nach eigenen Angaben über keine Daten. * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5160 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. 9. Auf welche Summe belaufen sich die monatlichen Mieteinnahmen seit dem 1. Januar 2023, die der öffentlichen Hand aufgrund des Eigentums an Immobilien zukommen? Die BImA teilt mit, dass die Mieterlöse im Portfolio Wohnen im Jahr 2023 rund 206 Mio. Euro, im Jahr 2024 rund 206 Mio. Euro, im Jahr 2025 rund 211 Mio. Euro und in den Monaten Januar – Februar 2026 insgesamt rund 39 Mio. Euro betrugen. Für den Geschäftsbereich Gewerbe gibt die BImA an, dass Mieten in Höhe von 33,5 Mio. Euro im Jahr 2023, 32,4 Mio. Euro im Jahr 2024 und 30,8 Mio. Euro im Jahr 2025 vereinnahmt wurden. Für den Geschäftsbereich ELM-Klassik wurden 1,296 Mrd. Euro im Jahr 2023, 1,307 Mrd. Euro im Jahr 2024 und 1,305 Mrd. Euro im Jahr 2025 vereinnahmt. Für den Geschäftsbereich ELM-Bundesehr wurden 2,778 Mrd. Euro im Jahr 2023, 2,943 Mrd. Euro im Jahr 2024 und 2,983 Mrd. Euro im Jahr 2025 vereinnahmt. Bundesland Geschäftsjahr zum 01.01. GB Gewerbe: Leerstand in qm Fläche GB Gewerbe gesamt Leerstandsquote in % GB ELM-Klassik: Leerstand in qm Fläche ELM-Klassik gesamt (ohne Anmietungen) Leerstandsquote in % Bundesweit 2023 2.340.882 4.947.648 47 761.322 9.778.087 8 2024 2.345.581 5.011.773 47 671.576 9.526.787 7 2025 2.310.480 4.774.351 48 697.951 9.608.068 7 2026 2.182.219 4.584.272 48 678.029 9.338.050 7 Baden Württemberg 2023 83.238 283.027 29 36.276 446.629 8 2024 81.195 276.090 29 33.017 424.291 8 2025 82.365 226.312 36 34.741 421.157 8 2026 65.801 215.725 31 23.338 425.652 5 Bayern 2023 325.850 904.524 36 67.834 1.508.527 4 2024 332.917 894.867 37 72.976 1.479.475 5 2025 345.505 871.802 40 80.776 1.489.470 5 2026 351.858 850.733 41 69.534 1.440.707 5 Berlin 2023 69.997 190.650 37 378.944 2.334.535 16 2024 71.095 200.045 36 288.049 2.301.404 13 2025 73.569 203.964 36 291.092 2.307.960 13 2026 81.615 202.444 40 320.153 2.269.280 14 Brandenburg 2023 167.013 346.953 48 21.648 356.384 6 2024 166.499 350.825 47 19.320 340.730 6 2025 165.146 342.243 48 29.686 360.787 8 2026 156.587 326.727 48 9.133 314.257 3 Bremen 2023 4.245 25.075 17 3.180 26.133 12 2024 265 21.586 1 3.180 36.590 9 2025 835 21.615 4 1.383 33.429 4 2026 818 21.707 4 212 33.659 1 Hamburg 2023 10.822 19.831 55 13.333 168.288 8 2024 10.322 20.962 49 12.895 168.507 8 2025 9.204 19.844 46 12.895 167.935 8 2026 9.204 19.844 46 14.258 167.751 8 Hessen 2023 221.500 352.221 63 32.498 694.174 5 2024 204.459 347.849 59 38.504 661.292 6 2025 192.247 346.148 56 42.662 707.593 6 2026 195.983 346.819 57 43.459 663.822 7 Mecklenburg-Vorpommern 2023 78.047 109.252 71 7.953 256.429 3 2024 69.291 98.017 71 13.283 250.522 5 2025 71.357 94.853 75 19.911 246.926 8 2026 69.207 92.878 75 7.754 255.095 3 Niedersachsen 2023 239.929 389.636 62 36.436 811.724 4 2024 183.660 364.077 50 35.473 805.882 4 2025 151.766 330.275 46 37.209 807.521 5 2026 140.925 316.982 44 39.180 806.464 5 Nordrhein-Westfalen 2023 781.159 1.499.445 52 65.731 1.833.555 4 2024 821.788 1.618.136 51 74.292 1.804.239 4 2025 806.011 1.518.070 53 80.044 1.785.993 4 2026 797.436 1.463.277 54 74.814 1.743.198 4 Rheinland-Pfalz 2023 187.708 299.392 63 19.819 347.733 6 2024 182.778 295.064 62 20.680 305.740 7 2025 185.659 302.529 61 7.806 307.315 3 2026 153.878 266.461 58 22.400 272.635 8 Saarland 2023 3.517 3.517 100 823 40.461 2 2024 3.517 3.517 100 787 41.356 2 2025 3.517 3.517 100 1.393 50.471 3 2026 3.517 3.517 100 817 44.004 2 Sachsen 2023 8.466 109.588 8 17.135 225.846 8 2024 9.070 109.545 8 14.311 218.610 7 2025 9.939 109.331 9 17.883 234.014 8 2026 8.882 106.527 8 8.960 225.479 4 Sachsen-Anhalt 2023 24.654 71.828 34 1.851 141.089 1 2024 31.392 68.635 46 4.240 146.530 3 2025 35.738 68.437 52 4.139 146.651 3 2026 28.632 51.661 55 3.614 146.031 2 Schleswig-Holstein 2023 130.580 303.106 43 29.511 434.733 7 2024 171.877 300.839 57 27.005 405.164 7 2025 170.663 279.618 61 22.267 396.739 6 2026 115.767 271.483 43 22.792 396.806 6 Thüringen 2023 4.156 38.365 11 28.351 142.541 20 2024 5.390 40.413 13 13.378 126.640 11 2025 6.958 34.552 20 12.765 129.404 10 2026 2.107 26.670 8 13.312 128.579 10 ohne Zuordnung 2023 2 1.241 0 0 9.304 0 2024 68 1.307 5 190 9.818 2 2025 1 1.240 0 1.301 14.703 9 2026 1 818 0 4.300 4.632 93 Gesamtherstellung: H. 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