Fragen für die Fragestunde der 46. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025
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Fragen für die Fragestunde der 46. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/2980
21. Wahlperiode 28.11.2025
Fragen
für die Fragestunde der 46. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Badum, Lisa
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 43, 53
Bär, Karl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . 44
Bessin, Birgit (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Bock, Violetta (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15, 16
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8, 11
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68, 69
Düring, Deborah
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 48, 63
Eißing, Mandy (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29, 35
Fetsch, Thomas (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52, 54
Galla, Rainer (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45, 47
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 40, 41
Gebel, Kathrin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4, 56
Gohlke, Nicole (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26, 51
Goßner, Hans-Jürgen (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57, 58
Gumnior, Lena, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 6
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 21
Khan, Misbah
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 22, 32
Köktürk, Cansin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 23, 24
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62, 70
Kraft, Rainer, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42, 46
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64, 65
Limburg, Helge
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 18, 19
Abgeordnete Nummer
der Frage
Lührmann, Anna, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 17, 49
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37, 72
Neuhäuser, Charlotte Antonia (Die Linke) . . . . . . . . 73
Nieland, Iris (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 60
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 50
Polat, Filiz
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 39, 71
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 28
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25, 59
Reinalter, Anja, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 33, 34
Rietenberg, Sylvia
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9, 10
Schauws, Ulle
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 30, 31
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 38, 55
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 20
Seidler, Stefan (fraktionslos) . . . . . . . . . . . . . . . . . 66, 67
Steffen, Till, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Steinmüller, Hanna
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 12, 13
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes . . . . 13
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
1. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Sieht die Bundesregierung, unter
Berücksichtigung etwaiger Ergebnisse der Justizminister-
Herbsttagung, in dem Sinne gesetzgeberischen
Handlungsbedarf, dass der Tatbestand des § 188
des Strafgesetzbuchs auf Journalisten ausgeweitet
wird (Deutschlandfunk – www.deutschlandfun
k.de/herbstkonferenz-der-justizminister-beginnt-t
hemen-sind-unter-anderem-voyeurismus-und-sch
utz-von-jour-100.html, abgerufen am 7.
November 2025)?
2. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Wie reagiert das Bundesministerium der Justiz
und für Verbraucherschutz (BMJV) auf die
Warnung des Deutschen Richterbundes, man müsse
die Justiz vor politischem Missbrauch schützen,
und wie bewertet das BMJV insbesondere die von
ihm kritisierte Weisungsgebundenheit der
Staatsanwaltschaft durch die Justizministerien?
3. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus der Einschätzung der
Bundesrechtsanwaltskammer, dass der derzeitige Entwurf des
Gesetzes gegen digitale Gewalt den
erforderlichen Grundrechtsausgleich hinsichtlich der
freien Meinungsäußerung nicht ausreichend wahrt
und dass dieser die Voraussetzungen für
temporäre Kontosperren zu niedrig ansetzt und dadurch
die Meinungsfreiheit unverhältnismäßig
eingeschränkt werden könnte?
4. Abgeordnete
Kathrin Gebel
(Die Linke)
Wie möchte die Bundesregierung sicherstellen,
dass in der laut Koalitionsvertrag zwischen CDU,
CSU und SPD geplanten Reform des
Kindschaftsrechtes häusliche Gewalt eine stärkere
Berücksichtigung im Sorge- und Umgangsrecht findet?
5. Abgeordnete
Dr. Lena Gumnior
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen außerhalb des Strafrechts
plant die Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig, um Frauen im
öffentlichen Raum vor voyeuristischen
Bildaufnahmen zu schützen vor dem Hintergrund, dass
die Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig
angekündigt hat, voyeuristische Bildaufnahmen
unter Strafe stellen zu wollen?
6. Abgeordnete
Dr. Lena Gumnior
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Vor dem Hintergrund, dass die Bundesministerin
der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie
Hubig in der Sitzung des Rechtsausschusses des
Deutschen Bundestages am 5. November 2025
angekündigt hat, einen eigenen Gesetzentwurf zur
Strafbarkeit des Einsatzes von K.O.-Tropfen im
Rahmen von Sexual- und Raubdelikten
vorzulegen, wie unterscheidet sich dieser vom
vorgelegten Gesetzentwurf durch den Bundesrat
(Bundesratsdrucksache 128/25)?
7. Abgeordnete
Iris Nieland
(AfD)
Sieht die Bundesregierung konkrete Maßnahmen
vor, um wiederholte Unterbrechungen oder
Verschleppungen von Strafverfahren zu vermeiden
und Gerichtsprozesse effizienter zu gestalten, und
wenn ja, welche?
8. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Wie bewertet die Bundesministerin der Justiz und
für Verbraucherschutz aktuell die
Funktionsfähigkeit des deutschen Rechtsstaates, und wie
begründet sie ihre Antwort?
9. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Hat sich die Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig in diesem
Jahr mit den Kandidaten für das
Bundesverfassungsgericht getroffen, und wenn ja, wie oft?
10. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Plant die Bundesregierung die erneute
Einbringung eines Entwurfs zu einem „Gesetz zur
Regelung des Einsatzes von Verdeckten Ermittlern und
Vertrauenspersonen sowie zur Tatprovokation“,
und wenn ja, wie ist hier der aktuelle Stand?
11. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Beabsichtigt die Bundesministerin der Justiz und
für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig,
Maßnahmen gegen die sogenannte „Shrinkflation“ zu
ergreifen, und falls ja, um welche Maßnahmen
handelt es sich hierbei (www.n-tv.de/ratgeber/Be
i-diesem-Hersteller-schlaegt-die-Shrinkflation-vol
l-zu-article25667912.html)?
12. Abgeordnete
Hanna Steinmüller
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant das Bundesministerium der Justiz und für
Verbraucherschutz Maßnahmen gegen steigende
Bestandsmieten angesichts der Daten des
Statistischen Bundesamts, wonach Menschen in
Deutschland durchschnittlich jeden vierten Euro
fürs Wohnen ausgeben, und wenn ja, welche, und
warum steht die Absenkung der Kappungsgrenze
in dieser Koalition bislang nicht zur Debatte
(Quelle: www.zeit.de/wirtschaft/2025-05/wohne
n-kosten-deutschland-eu-vergleich)?
13. Abgeordnete
Hanna Steinmüller
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant das Bundesministerium der Justiz und für
Verbraucherschutz vor dem Hintergrund, dass in
Deutschland viele Einliegerwohnungen trotz
Wohnraummangels ungenutzt sind, obwohl der
Gesetzgeber Vermietern und Vermieterinnen
bereits mit einem Sonderkündigungsrecht ohne
Angabe von Gründen (§ 573a des Bürgerlichen
Gesetzbuchs – BGB) entgegengekommen ist,
weitere Erleichterungen, um die Vermietung solcher
Wohnungen einfacher und attraktiver zu machen
und damit der Wohnungskrise entgegenzuwirken,
und wenn ja, welche?
14. Abgeordneter
Dr. Till Steffen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Zieht die Bundesregierung Schlussfolgerungen
für ihr eigenes Handeln aus der Begrenzung des
begünstigten Personenkreises und der Einführung
von Sperrfristen nach Eigentümerwechsel, wie es
im Antrag der Freien Hansestadt Hamburg
„Entschließung des Bundesrates: Sozialere
Ausgestaltung des Rechts auf Kündigung wegen
Eigenbedarfs“ (Bundesratsdrucksache 68/25) empfohlen
wird, und wenn ja, welche, und plant die
Bundesregierung derzeit Schritte, um Mieterinnen und
Mieter wirksam vor missbräuchlichen
Kündigungen zu schützen, und wenn ja, welche?
15. Abgeordnete
Violetta Bock
(Die Linke)
Hat sich die Bundesregierung
(Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz auf
Ebene der Staatssekretärinnen und
Staatssekretäre, der Abteilungsleitung, der Bundesministerin,
des Bundeskanzlers) zum Thema
Gesetzesnovellierung der Wärmelieferverordnung (WärmeLV)
bereits mit Verbänden getroffen, und wenn ja, wie
oft seit dem Beginn der Legislatur und mit
welchen Verbänden?
16. Abgeordnete
Violetta Bock
(Die Linke)
Prüft die Bundesregierung derzeit Möglichkeiten
zur Ausweitung des § 556c BGB auf Fälle, in
denen bislang keinerlei Schutz besteht, etwa
Umstellung von Gasetagenheizungen auf Contracting
oder erstmalige Versorgung neuer Mieterinnen
und Mieter in bereits umgestellten Wohnungen,
und wenn ja, welche?
17. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung,
um die Bürgerinnen und Bürger vor Online-
Werbung für Fälschungen und illegale Produkte
zu schützen, die laut Medienberichten nach
unternehmensinternen Schätzungen beispielsweise
10 Prozent der Umsätze von Meta darstellen
(Quelle: www.reuters.com/investigations/meta-
isearning-fortune-deluge-fraudulent-ads-document
s-show-2025-11-06/), und wann wird die Stelle
des zuständigen Digital Services Coordinator mit
dem geplanten Personalbedarf von 99 Stellen
ausgestattet?
18. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesregierung bereits Maßnahmen
ergriffen, um den Beschluss der Konferenz der
Justizminister und Justizministerinnen vom
25./26. Mai 2023 „Aufnahme von
Verfassungsfeinden in den juristischen Vorbereitungsdienst
verhindern“ durch Prüfung, ob hierzu auch die
Anpassung bundesgesetzlicher Regelungen
(insbesondere § 7 der Bundesrechtsanwaltsordnung)
erforderlich ist, umzusetzen, und wenn ja, welche,
und welche plant sie zu ergreifen?
19. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung neben der in der
Fragestunde am 12. November 2025 vorgestellten
Aufklärungskampagne für von Gewalt betroffene
Frauen auch Aufklärungsmaßnahmen, die sich an
Männer als Zielgruppe richten, die weit
überwiegend Täter von Partnerschaftsgewalt und
sexuellen Übergriffen werden?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
20. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Sieht die Bundesregierung im Zuge des
Strategierahmens für die ökonomische Gleichstellung
2030, welche eine Erhöhung der Erwerbstätigkeit
von Frauen fördern möchte, die Gefahr einer
politischen oder gesellschaftlichen Abwertung der
freien Entscheidung von Eltern für eine
Familienphase oder Teilzeit, und wenn ja, wie möchte sie
dies verhindern, und wenn nein, warum nicht?
21. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Welche Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus der Kritik von Fachleuten und
Verbänden, wonach das Selbstbestimmungsgesetz
insbesondere bei Minderjährigen den
gesellschaftlichen Druck verstärken könnte, sich frühzeitig
mit Fragen der Geschlechtsidentität zu befassen,
obwohl deren Reife und Urteilsfähigkeit hierzu
vielfach angezweifelt wird, und sieht das
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren,
Frauen und Jugend hierin Risiken für die
Erziehung und Entwicklung junger Menschen?
22. Abgeordnete
Misbah Khan
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Maßnahmen plant die
Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen
und Jugend zur Bekämpfung von Kinderarmut im
kommenden Jahr (bitte hierbei auch auf ggf.
vorhandene konkrete Zielvorgaben zur Reduktion
von Kinderarmut eingehen), und gibt es bereits
festgelegte Fristen zur Erreichung dieser Ziele?
23. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung, die Zahl der Kinder,
die in Armut leben, von aktuell 2,8 Millionen,
also jedes fünfte Kind (vgl. www.bertelsmann-stif
tung.de/de/unsere-projekte/familie-und-bildung-p
olitik-vom-kind-aus-denken/projektnachrichten/st
opptkinderarmut), zu reduzieren, und falls ja,
welche Gesetzesinitiativen und Maßnahmen sind
dafür im Jahr 2026 geplant (bitte inkl. Angabe der
dafür zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel
im Bundesministerium für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend)?
24. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung, angesichts von
Studien zu überdurchschnittlicher psychischer
Belastung, Einsamkeit und Ohnmachtsgefühlen,
worunter Kinder und Jugendliche in Deutschland
leiden (vgl. www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/t
herapie-kinder-psychologie-100.html und www.b
ertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldu
ngen/2025/mai/die-einsamkeit-junger-menschen-i
st-eine-gefahr-fuer-die-demokratie),
Gesetzesinitiativen und Maßnahmen für die Verbesserung der
psychischen Versorgung von Minderjährigen im
Jahr 2026, und wenn ja, welche (bitte auflisten
nach Haushaltstitel und Budget)?
25. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Plant die Bundesregierung, auch vor dem
Hintergrund der laut Koalitionsvertrag geplanten
Evaluierung des Selbstbestimmungsgesetzes (https://rp-
online.de/politik/deutschland/selbstbestimmungsg
esetz-soll-evaluiert-werden-doch-es-gibt-kritik_ai
d - 1 2 9 2 3 6 713), die Anzahl der Kinder und
Jugendlichen in Deutschland gegebenen
Diagnosen von Geschlechtsdysphorien in Erfahrung zu
bringen bzw. zentral zu erfassen, und wenn nein,
weshalb nicht?
26. Abgeordnete
Nicole Gohlke
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung bundesweite
Maßnahmen zur Unterstützung der Länder, um dem
immensen Sanierungsbedarf an Schulen von
67 Mrd. Euro sowie dem Bedarf an Lehrkräften
entgegenzusteuern und eine nachhaltige Lösung
für die Bildungsinfrastruktur sowie die
Personalgewinnung zu etablieren, wenn das bestehende
Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern
strukturierte und dauerhafte Bundeshilfen bislang
erschwert, und wenn ja, mit welchen
Maßnahmen?
27. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung
der Prozentsatz nichtdeutscher Staatsangehöriger
unter denjenigen Schülerinnen und Schülern, die
im Schuljahr 2024/2025 in Deutschland die
Klasse wiederholen mussten (https://de.statista.com/st
atistik/daten/studie/254796/umfrage/anteil-der-kla
ssenwiederholer-in-deutschland-nach-bundeslaen
dern/)?
28. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Wie viele der ca. 62.000 Schülerinnen und
Schüler, die in Deutschland im Schuljahr 2023/2024
die Schule ohne Abschluss verließen (www.tagess
piegel.de/gesellschaft/bildung-immer-mehr-verlas
sen-die-schule-ohne-abschluss-14465648.html),
waren bzw. sind nach Kenntnis der
Bundesregierung keine deutschen Staatsangehörigen?
29. Abgeordnete
Mandy Eißing
(Die Linke)
Welche weitreichenden Neuerungen und
Handlungsschwerpunkte plant die Bundesregierung im
Rahmen des Programms „Demokratie leben!“,
und wie will sie sicherstellen, dass
zivilgesellschaftliche Träger auch künftig unabhängig
arbeiten können und nicht durch stärkere Steuerung
oder neue Prüfverfahren eingeschränkt werden?
30. Abgeordnete
Ulle Schauws
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Findet die Bundesregierung, dass die Vorgaben im
Schwangerschaftskonfliktgesetz ausreichen, um
eine bundesweit einheitliche gute Versorgung von
ungewollt Schwangeren durch
Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und Einrichtungen, in
denen ein Schwangerschaftsabbruch möglich ist,
sicherzustellen, gerade im Hinblick auf die
Ergebnisse der ELSA-Studie, die deutliche Hürden für
ungewollt Schwangere festgestellt hat (https://els
a-studie.de/), und plant die Bundesregierung
konkrete Maßnahmen, um die Versorgungslage
bundesweit zu verbessern, gegebenenfalls auch durch
Anpassungen im Schwangerschaftskonfliktgesetz,
und wenn ja, welche?
31. Abgeordnete
Ulle Schauws
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Unterstützt der Bund die Koordination der
Umsetzung des Gewalthilfegesetztes als gemeinsame
Aufgabe zwischen Bund, Ländern und
Kommunen, und besteht dabei ein enger Austausch zu
den zivilgesellschaftlichen Fachverbänden auf
Bundesebene, wie der Frauenhauskoordinierung
e. V. (FHK), dem Bundesverband
Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen
Gewalt e. V. (bff) oder auch dem Deutschen
Juristinnenbund e. V. (djb), um die Weiterentwicklung
des Gewalthilfegesetzes sowie weiterer
Maßnahmen zum umfangreichen Thema Gewaltschutz
voranzubringen, und wenn ja, wie?
32. Abgeordnete
Misbah Khan
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Bis wann wird die Bundesregierung die
Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU,
CSU und SPD, das Kindergeld nur noch hälftig
auf den Unterhaltsvorschuss anzurechnen
umsetzen, da dies im Haushalt 2026 nicht vorgesehen
ist, und welche konkreten Schritte plant die
Bundesregierung zur Umsetzung?
33. Abgeordnete
Dr. Anja Reinalter
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ab wann wird der im Koalitionsvertrag zwischen
CDU, CSU und SPD angekündigte
Validierungszuschuss, der einer größeren Zahl von Personen
die Teilnahme an den durch die Koalition
zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und
FDP eingeführten Berufsvalidierungsverfahren
ermöglichen soll, verfügbar sein, und in welcher
Höhe wird dieser Zuschuss gewährt werden?
34. Abgeordnete
Dr. Anja Reinalter
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Mit welchen Themen wird sich der
bildungspolitische Arbeitsprozess von Bundesministerium für
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
und Ländern zur künftigen Verbesserung der
Ergebnisse von Bildungsvergleichsstudien (vgl.
https://table.media/bildung/thema-des-tages/amtsc
hefkonferenz-mehr-klarheit-fuer-zusammenarbei
t-zwischen-bund-und-laendern-erwartet)
beschäftigen, und was sind dessen konkrete Ziele?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales
35. Abgeordnete
Mandy Eißing
(Die Linke)
Welche politischen Schlussfolgerungen zieht die
Bundesregierung aus den jüngsten
Studienerkenntnissen, wonach die Einkommensverluste
von Müttern (sogenannte Child Penalty) in
Deutschland wesentlich größer sind als bisher
angenommen, und wird die Bundesregierung den
resultierenden Nachteil bei der Altersvorsorge
konkret im Rahmen ihrer Rentenreformplanung
ausgleichen, und wenn ja, wie?
36. Abgeordnete
Sylvia Rietenberg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Unternimmt die Bundesregierung etwas, um
sicherzustellen, dass in Zukunft deutlich mehr
Menschen ohne Berufsabschluss im Rechtskreis
des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II)
Zugang zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen
zur Berufsausbildung erhalten, angesichts der
Tatsache, dass im ersten Halbjahr 2025 von über
30.000 Teilnehmenden an solchen Maßnahmen
lediglich etwas mehr als 4.000 Personen aus dem
Rechtskreis des SGB II ohne Berufsabschluss
waren, obwohl das die Zielgruppe ist, die die
Maßnahmen am Dringendsten benötigen, da diese
überhaupt noch über keinen Berufsabschluss
verfügen, und wenn ja, was?
37. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Welche Personen (bitte zu den Personen auch die
entsprechenden Funktionen angeben) haben an
der nach Medienberichten stattgefundenen
„Auftaktsitzung von Vertretern der verschiedenen
Ministerien begonnen“ und zum sogenannten
„Rassismus“ teilgenommen, und welche Inhalte
wurden dort besprochen (www.tagesspiegel.de/politi
k/hass-und-diskriminierung-bundesregierung-erar
beitet-neuen-aktionsplan-gegen-rassismus-148397
66.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
38. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Trifft es nach Kenntnis der Bundesregierung zu,
wie mir bekannt ist, dass im Rahmen der
Generalsanierung der Bahnstrecke Obertraubling–Passau
im kommenden Jahr eine vorübergehende
Befahrbarkeit auf einem Gleis gegeben sein wird, und
aus welchen Gründen ist eine eingleisige
Befahrbarkeit während der Generalsanierung im
Rahmen der Generalsanierung Nürnberg–Regensburg
nicht umsetzbar?
39. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wurde im Rahmen des Autobahn-30-
Ausbauprojektes zwischen der Anschlussstelle Hasbergen-
Gaste und dem Autobahnkreuz Osnabrück-Süd
seitens der Autobahn GmbH des Bundes eine
Temporäre Seitenstreifenfreigabe (TSF) zur
dynamischen Nutzung des Standstreifens als
zusätzlichen regulären Fahrstreifen bei hohem
Verkehrsaufkommen als Alternative zum Ausbau geprüft,
da diese eine bis zu 25-prozentige
Kapazitätssteigerung des Streckenabschnitts erwirken kann
(www.3reicht.de/wp-content/uploads/2020/10/He
ssen-2015-TSF.pdf), und wenn nein, warum
nicht, und wenn ja, wie hoch wären die
monatlichen Kosten für eine probeweise Anordnung
eines bedarfsgesteuerten sechsspurigen Betriebs
der A 30 unter Nutzung des Standstreifens als
dritte Fahrspur?
40. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Entstehen durch die Verschiebung des Bahnhofs
Stuttgart 21 (vgl. www.swr.de/swraktuell/
badenwuerttemberg/stuttgart/start-von-s21-fuer-2026-a
bgesagt-100.html) höhere Instandhaltungs- sowie
Ersatzinvestitionskosten für den Erhalt des
bisherigen Hauptbahnhofs, und wenn ja, in welcher
Höhe?
41. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ist das European Train Control System auf der
Riedbahn vollständig in Betrieb (insbesondere im
nördlichen Abschnitt, vgl. www.tagesspiegel.de/p
olitik/das-zwei-minuten-problem-der-bahn-was-b
ei-der-riedbahn-sanierung-schiefgelaufen-ist-1394
9833.html), und wenn nein, welche Maßnahmen
sowie Sperrungen sind notwendig zur
vollständigen Inbetriebnahme?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
42. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Unterliegt nach Kenntnis der Bundesregierung die
Erzeugung von Dampf mittels Kernspaltung
durch das Gesetz über die friedliche Verwendung
der Kernenergie und den Schutz gegen ihre
Gefahren einem Verbot?
43. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Teilt die Bundesregierung die Haltung des
Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und
des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) zu
der auf der Weltklimakonferenz COP30
vorgestellten „Premium Flyers Solidarity Coalition“, in
der sich u. a. Frankreich und Spanien für die
Besteuerung von Privatjets und Luxusflügen als
soziale Maßnahme und zur Generierung von
Einnahmen für Klimaanpassung und -resilienz
einsetzen, wonach „jeder, der First Class oder im
Privatflieger unterwegs ist, […] ohne Probleme
darauf eine Abgabe zahlen können“ werde (Zitat
des Staatssekretärs Jochen Flasbarth des BMUKN
in www.spiegel.de/wissenschaft/cop30-initiative-f
uer-neue-luxussteuer-auf-fluege-spaltet-bundesre
gierung-a-58316736-329c-4766-b6ae-e51c3e95
4dcb), angesichts der deutlichen Klima-
Zielerreichungslücke im Verkehrssektor?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
44. Abgeordneter
Karl Bär
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Setzt sich die Bundesregierung durch
Maßnahmen und Forderungen im Rahmen der laufenden
EU-Verhandlungen für einen neuen Rechtsrahmen
für neue Gentechnikverfahren bei Pflanzen dafür
ein, dass der freie Zugang zu natürlichen
Gensequenzen als Basis für die Züchtungsarbeit nicht
durch Patentmonopole großer Konzerne infolge
der Nutzung neuer Gentechniken blockiert wird
und in der Folge kleine und mittelständische
Züchtungsunternehmen ihre Arbeit weiterführen
können, und wenn ja, wie, und wenn nein, warum
nicht?
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und
des Bundeskanzleramtes
45. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Welche Kosten fallen für die „Leihe“ des
Gemäldes von Anselm Kiefer mit dem Titel „Des
Herbstes Runengespinst“ für das Büro von
Bundeskanzler Friedrich Merz über die gesamte Dauer der
Legislaturperiode voraussichtlich an (bitte
voraussichtliche Gesamtkosten angeben; zusätzlich
aufschlüsseln nach evtl. Entgelt für die Überlassung
bzw. ersatzweise Wert der Nutzungsüberlassung
im Rahmen eines Drittvergleichs, Transport
einschließlich Verbringung zum Aufstellungsort im
Bundeskanzleramt sowie der Rückgabe des
Bildes, Versicherungen), und wer ist nach Kenntnis
der Bundesregierung Eigentümer des Bildes
(www.tagesspiegel.de/kultur/friedrich-merz-schm
uckt-sich-mit-anselm-kiefer-wer-dem-kanzler-kun
st-leiht-14850929.html)?
46. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Zu welchen Regierungsmitgliedern hat der Verlag
WEIMER MEDIA GROUP GmbH nach
Kenntnis der Bundesregierung Kontakte an Dritte
vermittelt, und hat sich die Bundesregierung eine
Auffassung zu der möglicherweise auch auf sie
bezogenen werbenden Aussage des Verlages
gegenüber Kunden, für „Einfluss auf die politischen
Entscheidungsträger“ zu zahlen, gebildet, und
wenn ja, wie lautet diese (https://apollo-news.net/
nach-apollo-recherche-wolfram-weimer-gibt-firm
enanteile-ab/)?
47. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Hält der Bundeskanzler Friedrich Merz an seiner
Aussage in einem ARD-Interview fest, wonach
die gegen den Staatsminister Dr. Wolfram Weimer
erhobenen Vorwürfe „sich alle als falsch
erwiesen“ hätten (www.tagesschau.de/video/video-152
8266.html), obwohl die Staatsanwaltschaft
München II seit dem 7. November 2025 ein
Vorermittlungsverfahren betreffend die WEIMER MEDIA
GROUP GmbH führt (www.nius.de/medien/new
s/urheberrechtsverletzung-staatsanwaltschaft-mue
nchen-ii-fuehrt-vorermittlungen-gegen-weimer/f7
7b3aab-6298-4e4f-8222-f7f78400beda; bitte
ausführen, ob der Bundeskanzler den Vorwurf der
Urheberrechtsverletzung für entkräftet ansieht,
obwohl noch ermittelt wird, und wenn ja, warum),
und wie verhält sich der Bundeskanzler zu seiner
Aussage im gleichen Interview, wonach Dr.
Wolfram Weimer „jetzt auch seine Anteile an der
Firma komplett abgegeben“ habe, obwohl der
Staatsminister im Rahmen einer vom Bundespresseamt
veröffentlichten Erklärung verlautbaren ließ, dass
er „seine Anteile an der Verlagsgruppe Weimer
Media Group (WMG) an einen Treuhänder
übertrage“ und „auch weiterhin auf jegliche
Gewinnausschüttung“ verzichte (www.bundesregierun
g.de/breg-de/aktuelles/persoenliche-erklaerung-st
aatsminister-weimer-uebertraegt-verlagsanteile-a
n - t r e u h a e n d e r - 2 3 9 5 028), was nach meiner
Rechtskenntnis lediglich zur Folge hat, dass die
auf die Gesellschaftsanteile anfallenden Gewinne
in der WMG GmbH thesauriert werden und
zunächst keine persönliche steuerliche Zurechnung
an Dr. Wolfram Weimer als Treugeber gemäß
§ 39 Absatz 2 Nummer 1 Satz 2 der
Abgabenordnung erfolgt, jedoch weiterhin jede
Vermögensmehrung der WMG GmbH unverändert Dr.
Wolfram Weimer spätestens bei der Abwicklung des
Treuhandverhältnisses zufließt, sodass eine
Übertragung auf einen Treuhänder einen
Interessenkonflikt nicht ausräumen kann?
48. Abgeordnete
Deborah Düring
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Warum hat der Beauftragte der Bundesregierung
für Kultur und Medien Dr. Wolfram Weimer die
Förderung des Netzwerks „Bündnis
internationaler Produktionshäuser“ von insgesamt 5 Mio.
Euro ersatzlos gestrichen – trotz einer Steigerung
des Kulturetats um insgesamt 10 Prozent, und
welche Auswirkungen hat nach Einschätzung der
Bundesregierung diese Kürzung auf die sieben
größten Institutionen der zeitgenössischen
performativen Künste in Deutschland, unter anderem
das Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main
GmbH (www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfur
t/frankfurt-mousonturm-verliert-foerderung-und-k
aempft-um-geld-110789010.html)?
49. Abgeordnete
Dr. Anna
Lührmann
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Was ist das aktuelle Ergebnis der von der
Bundesregierung angekündigten kontinuierlichen
Prüfung des Weiterbetriebs des Kanals
„Bundeskanzler“ auf der Plattform „X“ (siehe Antwort der
Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 8
auf Bundestagsdrucksache 21/1627), die den
Verhaltenskodex gegen Desinformation verlassen hat
(www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/twitter-verl
aesst-eu-verhaltenskodex-gegen-
desinformationa-f6d5971c-20bf-48c6-b29d-f0dc0ee36a01),
bisherigen Untersuchungen zufolge politische
Debatten verzerrt, indem sie die Sichtbarkeit von
polarisierenden Inhalten erhöht (www.ucd.ie/cs/news/p
oliticalbiasonxbeforethe2025germanfederalelect
ion/) und keinen Forschungszugang ermöglicht
(https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/15365
042241252125), und warum ist der
Bundeskanzler nicht auf der Plattform „Bluesky“ vertreten,
auf der zumindest die Beiträge nach dem „+1-
Prinzip“ gespiegelt werden könnten?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Finanzen
50. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Wie viel Kindergeld ist nach Kenntnis der
Bundesregierung bisher im laufenden Jahr ins Nicht-
EU- bzw. EU-Ausland abgeflossen, und wird
Handlungsbedarf insbesondere betreffend
Missbrauch bei der zweitgenannten Gruppe gesehen,
und wenn ja, welche Maßnahmen werden
anvisiert (vgl. Welt – www.welt.de/politik/deutschlan
d/article68e0f3c1a75831e56bb38898/kindergeld-i
mmer-mehr-zahlungen-gehen-ins-ausland.html,
abgerufen am 7. November 2025)?
51. Abgeordnete
Nicole Gohlke
(Die Linke)
Kann die Bundesregierung angesichts der
Tatsache, dass das Sondervermögen inzwischen für
eine Vielzahl unterschiedlicher Bereiche
verwendet werden soll, von Frauenhäusern bis zur
Verkehrsinfrastruktur, während der
Schulsanierungsbedarf laut KfW-Kommunalpanel 2025 allein
67,8 Mrd. Euro beträgt, verbindlich beziffern, mit
welchem konkreten Betrag eine einzelne Schule
im Bundesdurchschnitt aus dem Sondervermögen
rechnen kann, und wird die Bundesregierung
sicherstellen, dass diese Mittel tatsächlich
zweckgebunden für Schulen eingesetzt werden, und wenn
ja, wie?
52. Abgeordneter
Thomas Fetsch
(AfD)
Warum hat das Bundesministerium der Finanzen
(BMF) als Verordnungsgeber bisher nicht auf das
Ansinnen der Bundessteuerberaterkammer aus
Sommer 2024 reagiert und § 11 Absatz 2 Satz 2
der Steuerberaterplattform- und -
postfachverordnung (StBPPV) gestrichen, sodass das besondere
elektronische Steuerberaterpostfach (beST) als
Kommunikationsweg mit der Finanzverwaltung
genutzt werden kann, und wie lässt sich diese
Aufspaltung des Kommunikationsweges vor dem
Hintergrund der verpflichtenden Nutzung im
finanzgerichtlichen Verfahren rechtfertigen?
53. Abgeordnete
Lisa Badum
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Mit welchen Mehremissionen an Treibhausgasen
(bitte jahresweise bis 2030 angeben) rechnet die
Bundesregierung durch die im
Koalitionsausschuss vom 13. November 2025 vereinbarte
Absenkung der Luftverkehrsabgabe, und wie werden
diese zu erwartenden Mehremissionen an anderer
Stelle eingespart?
54. Abgeordneter
Thomas Fetsch
(AfD)
Wird die Bundesregierung darauf hinwirken, den
mit dem Jahressteuergesetz 2024 entgegen des
damaligen Regierungsentwurfs eingeführten § 87a
Absatz 1 Satz 2 der Abgabenordnung zu
streichen, der die außergerichtliche Kommunikation
von Rechtsanwälten und Steuerberatern mit der
Finanzverwaltung verhindert, und wenn nein, gibt
es gegebenenfalls unterschiedliche Auffassungen
dazu innerhalb der Bundesregierung?
55. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern geht die Bundesregierung davon aus,
dass die geplante Senkung der Umsatzsteuer für
Speisen in der Gastronomie zu einer wachsenden
Nachfrage und damit zu mehr Umsatz und einem
positiven wirtschaftlichen Impuls in der
Gastronomie führt, nachdem die Branche bereits
angekündigt hat, die Preise für Speisen in der
Gastronomie nicht zu senken (bitte begründen, vgl.
www.zeit.de/news/2025-08/20/dehoga-chef-steue
rsenkung-wird-gastro-preise-nicht-aendern), und
welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung
aus der kürzlich veröffentlichen Analyse des
Internationalen Währungsfonds (IWF) zur
deutschen Wirtschaft, in der der IWF die
Bundesregierung dazu auffordert, kostspielige und
verzerrende Maßnahmen, wie etwa reduzierte
Umsatzsteuersätze für bestimmte Sektoren zu vermeiden,
weil sie keine Wachstumsimpulse brächten (vgl.
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/konju
nktur-weltwaehrungsfonds-empfiehlt-deutschlan
d-ganz-andere-rentenreform/100175128.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
56. Abgeordnete
Kathrin Gebel
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung eine einheitliche
Definition und Erfassung von Femiziden, vor dem
Hintergrund, dass 909 Frauen und Mädchen im
Jahr 2023 Opfer eines versuchten oder
vollendeten vorsätzlichen Tötungsdeliktes wurden und
es damit 2,5 mögliche Femizide pro Tag gab?
57. Abgeordneter
Hans-Jürgen
Goßner
(AfD)
Hält es die Bundesregierung vor dem
Hintergrund, dass auf der linksextremen Internetseite
„Indymedia“ ein Bekennerschreiben
veröffentlicht worden ist, das die Polizei Hamburg als
authentisch bewertet (www.deutschlandfunk.de/poli
zei-bewertet-antifa-bekennerschreiben-zum-brand
anschlag-auf-auto-von-afd-politiker-baumann-als-
a-100.html), demzufolge der Brandanschlag auf
das Auto des Ersten Parlamentarischen
Geschäftsführers der Fraktion der AfD, Dr. Bernd
Baumann, von Anhängern der „Antifa“ verübt
wurde und in welchem es heißt, es sollten „ein,
zwei, drei, viele Hammerbanden“ gebildet werden
(www.bild.de/news/bmw-von-bernd-baumann-an
gezuendet-antifa-bekennt-sich-zu-auto-anschlag-a
uf-afd-politiker-6908d9d233d8de5389e4d9cc),
für möglich, dass der Einsatz des Bundesministers
des Auswärtigen Dr. Johann Wadephul für
erleichterte Haftbedingungen für das in Ungarn
wegen des Vorwurfs schwerer Gewalttaten in
Untersuchungshaft befindliche mutmaßliche Mitglied
der sogenannten Hammerbande Maja (vormals
Simeon) T. (https://jungefreiheit.de/politik/deutsc
hland/2025/wadephul-will-simeon-t-bessere-haftb
edingungen-verschaffen/) dazu beigetragen haben
könnte, die Nachahmung bzw. Aufrufe zur
Nachahmung der Hammerbande und der von ihr
verübten Straftaten durch andere politisch links
motivierte Kriminelle im Rahmen einer Kosten-
Nutzen-Analyse attraktiver erscheinen zu lassen?
58. Abgeordneter
Hans-Jürgen
Goßner
(AfD)
Verfügten das Bundesministerium des Innern
(BMI), der Bundesminister für besondere
Aufgaben Thorsten Frei und der Bundeskanzler
Friedrich Merz im Zeitraum vom 30. Oktober bis
einschließlich 3. November 2025 über
Erkenntnisse zur Situation in Syrien, die dem
Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul nicht
vorlagen, angesichts der Äußerung Dr. Johann
Wadephuls am 30. Oktober 2025 in Syrien, dort
könnten „wirklich kaum Menschen richtig würdig
leben“ und kurzfristig sei eine Rückkehr von
Syrern aus Deutschland nicht möglich (www.tagessc
hau.de/ausland/asien/wadephul-syrien-reise-10
0.html), wohingegen ein Sprecher des BMI
zeitnah erklärte, man arbeite derzeit an
Vereinbarungen mit Syrien, damit Rückführungen möglich
werden (www.welt.de/politik/deutschland/article6
905423cdf9fa029228efa60/migration-trotz-aussag
e-von-wadephul-dobrindt-haelt-an-abschiebunge
n-nach-syrien-fest.html), dann am 3. November
2025 zunächst der Bundesminister Thorsten Frei
erklärte, dass man aus seiner Sicht nicht für ganz
Syrien sagen könne, dass dort ein Leben in Würde
nicht möglich sei, und dass es dort „sehr
ungleiche Situationen zu geben“ scheine (www.tagessch
au.de/inland/innenpolitik/ruckfuehrung-syrien-wa
dephul-kritik-100.html), und später am selben Tag
auch der Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte,
es könne mit Rückführungen nach Syrien
begonnen werden, da der Bürgerkrieg beendet sei und
es „nun keinerlei Gründe mehr für Asyl in
Deutschland“ gebe, zumal er davon ausgehe, dass
viele Syrer freiwillig zurückkehrten, um beim
Wiederaufbau zu helfen, während man diejenigen,
die sich weigern, in das Land zurückzukehren,
„selbstverständlich abschieben“ könne (www.wel
t.de/politik/deutschland/article6908ef24179af97ae
7d763f9/wadephul-aussage-keinerlei-gruende-me
hr-fuer-asyl-in-deutschland-merz-draengt-auf-abs
chiebungen-nach-syrien.html), und welche sind
dies gegebenenfalls?
59. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Wie viele der ca. 10.000 Personen, die im Jahr
2024 ihren Geschlechtseintrag nach dem
Selbstbestimmungsgesetz geändert haben, und wie viele
der ca. 12.000 Personen, die von Januar bis Juli
2025 ihren Geschlechtseintrag nach dem
Selbstbestimmungsgesetz geändert haben (vgl. Antwort
der Bundesregierung auf meine Mündliche
Frage 38 im Plenarprotokoll 21/36), sind bzw.
waren nach Kenntnis der Bundesregierung
Kinder, und wie viele sind bzw. waren Jugendliche?
60. Abgeordnete
Iris Nieland
(AfD)
Will die Bundesregierung sicherstellen, dass bei
Mehrfach- und Intensivtätern ohne deutsche
Staatsangehörigkeit eine konsequente
Abschiebung nach Verbüßung der Strafe umgesetzt wird,
um Rückfälle und Wiederbelastungen der Justiz
zu vermeiden, und wenn ja, wie?
61. Abgeordnete
Birgit Bessin
(AfD)
Bei wie vielen Personen in Deutschland mit dem
Geschlechtseintrag „divers“ und „ohne
Geschlechtsangabe“ liegt nach Kenntnis der
Bundesregierung tatsächlich eine medizinisch
festgestellte Variante der Geschlechtsentwicklung vor?
62. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Welchen Arbeitsstand hat die Bund-Länder-
Arbeitsgruppe Schutzraumkonzept bislang
erreicht, und wie ist die grundsätzliche Haltung zur
Thematik Bunker- und Schutzräume der
Bundesregierung derzeit (www.bundestag.de/presse/hib/k
urzmeldungen-1041812)?
63. Abgeordnete
Deborah Düring
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie viele der ca. 1.900 wartenden afghanischen
Staatsangehörigen mit deutscher
Aufnahmezusage sind jeweils Männer, Frauen und
Minderjährige (bitte nach Hauptpersonen und
Familienangehörigen sowie nach Menschenrechtsliste,
Überbrückungsprogramm, Ortskräfteverfahren und
Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan
auflisten)?
64. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Sieht die Bundesregierung bei den in Deutschland
aus humanitären Gründen aufhältigen Syrern,
denen ein Flüchtlingsschutz bzw. ein subsidiärer
Schutzstatus zugesprochen wurde, mittlerweile
die Voraussetzungen zur Einleitung eines
Widerrufsverfahrens insbesondere gemäß § 73 Absatz 1
Satz 5 bzw. § 73 Absatz 2 des Asylgesetztes als
gegeben an, und wenn ja, inwiefern, und ab wann
plant die Bundesregierung, von dieser
Möglichkeit umfassend Gebrauch zu machen (bitte auch
Angaben zum potenziellen Personenpotenzial
abgeben)?
65. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Wie viele Widerrufsverfahren zum Nachteil
syrischer Staatsbürger wurden seit 2015 eingeleitet
(bitte differenziert nach Jahr und Anzahl listen),
und wie viele dieser Widerrufsverfahren endeten
infolge einer Aberkennung des Status als
Asylberechtigter bzw. der Rücknahme der Zuerkennung
der Flüchtlingseigenschaft mit einer Rückführung
nach Syrien (bitte ebenfalls differenziert nach
Jahr und Anzahl listen)?
66. Abgeordneter
Stefan Seidler
(fraktionslos)
An welchen weiteren deutsch-dänischen
Grenzübergängen finden neben den Bau- bzw.
Umbaumaßnahmen der Bundespolizei am
Grenzübergang Krusau/Kupfermühle (vgl. Antwort der
Bundesregierung auf meine Mündliche Frage 46,
Plenarprotokoll 21/39) Ertüchtigungsmaßnahmen an
den Kontrollstellen der Bundespolizei statt (www.
presseportal.de/blaulicht/pm/50066/6163023),
und wie hoch sind die veranschlagten Kosten für
die Maßnahmen (bitte nach Grenzübergängen
aufschlüsseln)?
67. Abgeordneter
Stefan Seidler
(fraktionslos)
Welche Bau- bzw. Umbaumaßnahmen (z. B.
Witterungssicherung, Kontrollinfrastruktur,
technische Ausstattung, Kapazitätserweiterung) nimmt
die Bundespolizei an den deutsch-dänischen
Grenzübergängen vor (bitte nach
Grenzübergängen aufschlüsseln), und wie viele unerlaubte
Einreisen wurden seit Beginn der Grenzkontrollen an
den deutschen Außengrenzen am 16. September
2024 an der deutsch-dänischen Grenze festgestellt
(bitte nach Monaten aufschlüsseln)?
68. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie wird die in der Sondersitzung des
Innenausschusses des Deutschen Bundestages vom 26.
November 2025 deutlich gewordene Entscheidung
des Bundesministers des Innern Alexander
Dobrindt, afghanische Menschen, die von der
Bundesrepublik Deutschland eine Zusage zur
Aufnahme im Rahmen der sogenannten
Menschenrechtsliste oder des
Überbrückungsprogramms erhalten haben, nicht aufzunehmen, weil
ihre Zusagen nicht rechtsverbindlich seien (es
geht um knapp 700 Personen), konkret umgesetzt
(z. B. wann wird ihnen dies in welcher Form
mitgeteilt, wann müssen die Betroffenen ihre
Unterkünfte verlassen usw.), und warum sieht der
Bundesinnenminister – von den komplexen und vom
Bundesverfassungsgericht noch nicht endgültig
geklärten Rechtsfragen abgesehen – nicht
zumindest eine politische Verpflichtung zur Aufnahme
dieser in Afghanistan nach Berichten vielfach an
Leib und Leben bedrohten Menschen, denen eine
Aufnahme staatlich zugesagt wurde und die auf
Betreiben und mit Unterstützung deutscher
Behörden Afghanistan verlassen und dort in vielen
Fällen alles aufgegeben haben, um in Pakistan ihr
Aufnahmeverfahren weiter zu betreiben, auch vor
dem Hintergrund des Grundsatzes des
Vertrauensschutzes und der Verlässlichkeit staatlicher
Zusagen (bitte ausführen und begründen)?
69. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Zieht das Bundesministerium des Innern (BMI)
bzw. das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) Konsequenzen daraus, dass
Widerrufe bzw. Rücknahmen von Aufnahmezusagen im
Rahmen des Bundesaufnahmeprogramms für
Afghanistan vom zuständigen Verwaltungsgericht
in Ansbach in 14 von 16 Fällen korrigiert oder
aufgehoben wurden (so das BMI in einer
Nachbeantwortung vom 24. November 2025 an mich, es
geht um 15 Beschlüsse und ein Urteil), und wenn
ja, welche, und wenn nein, warum nicht, und wie
ist die aktuelle Bilanz der gerichtlichen Verfahren
zu diesem Themenkomplex (etwa: Wie viele
entsprechende Gerichtsverfahren sind anhängig,
welche Entscheidungen mit welchem Ergebnis
gab es in welcher Instanz usw., bitte so genau wie
möglich ausführen)?
70. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung
darüber, bei wie vielen abgeschlossenen und/oder
weiterhin geführten Ermittlungsverfahren aus den
Berichtsjahren 2022 bis 2024 mit Bezug zu
Straftaten im Zusammenhang mit sexuellen
Missbrauchshandlungen zum Nachteil von Kindern
und Jugendlichen, im Zusammenhang mit der
Herstellung, Verbreitung, dem Erwerb und Besitz
kinderpornografischer Inhalte sowie der sexuellen
Ausbeutung zum Nachteil von Minderjährigen,
die Verwendung kryptierter
Kommunikationsdienste bzw. von Kryptohandys durch
Tatverdächtige oder Beschuldigte festgestellt wurde (bitte
nach Berichtsjahr und Anzahl der
Ermittlungsverfahren aufschlüsseln)?
71. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie viele Menschen waren seit Einführung der
nach den rechtlichen Ausführungen in den
Beschlüssen des Verwaltungsgerichts Berlin
(Beschlüsse vom 2. Juni 2025 – 6 L 191/25, 6 L
192/25 und 6 L 193/25) rechtswidrigen
Zurückweisungen an der deutsch-niederländischen
Grenze betroffen, und leitet die Bundesregierung
angesichts der Berichterstattung in der „Ostfriesen-
Zeitung“ vom 17. November 2025 („Angst vor
‚unbekannten Gestalten‘ auf den Straßen – Kritik
der Niederlande: Deutsche Polizei setze
abgewiesene Asylbewerber nachts hinter der Grenze
aus“), aus der hervorgeht, dass deutsche
Polizeikräfte Menschen nachts im niederländischen ’s-
Heerenberg aussetzen, Maßnahmen ein, und wenn
ja, welche?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
72. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Teilt die Bundesregierung meine Auffassung, dass
das von der Bundesregierung unterstützte
Kontaktverbot zum Volk der Sentinelesen, das diese
kollektiv geäußert hätten, den von dem Verbot
gegebenenfalls betroffenen Personen, die nicht dem
Volk der Sentinelesen angehören, einen „rechtlich
abgewerteten Status“ zuschreibt, der nach Ansicht
der Bundesregierung mit der „Garantie der
Menschenwürde nicht vereinbar“ sei, und inwiefern
handelt es sich bei der Unterstützung des
Kontaktverbots („Das Kontaktverbot ist
ausdrücklicher Wille der Sentinelesen.“, Antwort der
Bundesregierung auf meine Mündliche Frage 52 im
Plenarprotokoll 21/6) nicht um eine „Vorstellung
eines unbedingten Vorrangs eines Kollektivs […]
gegenüber dem einzelnen Menschen“ (Zitat aus:
Gemeinsames Ministerialblatt 2024, Nr. 53,
S. 1169)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
73. Abgeordnete
Charlotte Antonia
Neuhäuser
(Die Linke)
Wie gestalteten sich die Abstimmungen zwischen
dem Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
(BMWE) im Zusammenhang mit der Weisung des
BMWE vom 26. September 2025, durch die
Bußgelder nur noch bei schweren Verstößen verhängt
werden, die mit besonders gravierenden
Menschenrechtsverletzungen zusammenhängen,
womit nach meinem Verständnis einzelne
menschenrechtliche Sorgfaltspflichten sowie mehrere
Bußgeldtatbestände faktisch außer Kraft gesetzt
wurden, und erfolgte diese Weisung im
Einvernehmen mit dem BMZ?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
Relationen
- asked ← Bernd Schattner (Frage)
- part_of_vorgang → Abschiebung von Mehrfach- und Intensivtätern (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Abstimmung zwischen dem BMZ und dem BMWE bzgl. der Weisung zur Verhängung von Bußgeldern bei besonders gravierenden Menschenrechtsverletzung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Änderung des Geschlechtseintrags von Kindern und Jugendlichen seit 2024 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Anteil nichtdeutscher Schüler unter Klassenwiederholern im Schuljahr 2024/2025 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Anteil nichtdeutscher Staatsangehöriger unter Schulabgängern ohne Abschluss im Schuljahr 2023/2024 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Arbeitsstand der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Schutzraumkonzept (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Aufklärungskampagnen für Männer zu Partnerschaftsgewalt (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auftaktsitzung mit Vertretern verschiedener Bundesministerien zum Kampf gegen Rassismus (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu den Vorwürfen der Urheberrechtsverletzung gegen Staatsminister Wolfram Wemer (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ausweitung des §188 StGB auf Journalisten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ausweitungsmöglichkeiten des § 556c BGB auf bislang ungeschützte Versorgungskonstellationen bei Mietern (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Auswirkungen des Selbstbestimmungsgesetzes auf Minderjährige (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Baumaßnahmen an deutsch-dänischen Grenzübergängen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Beendigung der Förderung des Netzwerks "Bündnis internationaler Produktionshäuser" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Befahrbarkeit der Bahnstrecken Obertraubling - Passau und Nürnberg - Regensburg während der Generalsanierung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Berücksichtigung häuslicher Gewalt im Sorge- und Umgangsrecht (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Bewertung der Funktionsfähigkeit des Rechtsstaats (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Definition und Erfassung von Femiziden (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einführung einer Abgabe für First Class-Flugpassagiere und Privatflieger zur Generierung von Einnahmen für Klimaanpassungsmaßnahmen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einführung eines Validierungszuschusses für Berufsqualifikationen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Einkommensverluste durch Mutterschaft (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Entwicklung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erfassung von Diagnosen der Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Evaluierung des Selbstbestimmungsgesetzes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erkenntnisse zur Situation in Syrien im Zeitraum 30. Oktober bis 3. November 2025 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Erleichterung der Vermietung von Einliegerwohnungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ermittlungsverfahren zu sexualisierten Straftaten gegenüber Kindern und Jugendlichen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ertüchtigungsmaßnahmen an Kontrollstellen der Bundespolizei im Grenzbereich zu Dänemark (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gefahr der Abwertung der Familienphase und Teilzeit im Rahmen des Strategierahmens für die ökonomische Gleichstellung 2030 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Geschlecht und Alter von afghanischen Aufnahmeberechtigten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kindergeldzahlungen ins Ausland und Maßnahmen gegen Leistungsmissbrauch (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Konsequenzen aus Widerrufen bzw. Rücknahmen von Aufnahmezusagen für Afghanen durch das Verwaltungsgericht in Ansbach in Afghanistan-Fällen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kontaktverbot zum Volk der Sentinelesen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kosten der Leihe eines Gemäldes von Anselm Kiefer für das Büro von Bundeskanzler Friedrich Merz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kosten für den Weiterbetrieb des bisherigen Stuttgarter Hauptbahnhofs auf Grund der Verzögerungen beim Projekt Stuttgart 21 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kritik am Entwurf des Gesetzes gegen digitale Gewalt in Bezug auf eine mögliche Einschränkung der Meinungsfreiheit (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen gegen die sogenannte Shrinkflation (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen gegen Sanierungsstau an Schulen und Lehrkräftemangel (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen gegen steigende Bestandsmieten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen gegen Verfahrensunterbrechungen und Prozessverschleppungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Medizinische Grundlage bei Menschen mit dem Geschlechtseintrag "divers" und "ohne Angabe" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mittelverwendung des Sondervermögens für Schulsanierungen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliches Verbot der Dampferzeugung mittels Kernspaltung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Neuregelung der Anrechnung des Kindergeldes auf den Unterhaltsvorschuss (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Nichtaufnahme afghanischer Personen mit bereits erteilter Aufnahmezusage (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Nutzung des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs als Kommunikationsweg mit der Finanzverwaltung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfung des Weiterbetriebs des Kanals von Bundeskanzler Friedrich Merz auf der Plattform X (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfung temporärer Seitenstreifenfreigabe bei hohem Verkehrsaufkommen zwischen der Anschlussstelle Hasbergen - Gaste und dem Autobahnkreuz O (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Rechtswidrige Zurückweisungen an der deutsch-niederländischen Grenze (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schlussfolgerungen zu Eigenbedarf-Kündigungen und Mieterschutz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schutz der Justiz vor politischem Missbrauch (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schutz von Frauen vor voyeuristischen Bildaufnahmen im öffentlichen Raum (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schutz vor Online-Werbung für Fälschungen und illegale Produkte (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Sicherstellung des Zugangs zu natürlichen Gensequenzen für kleine und mittelständische Züchtungsunternehmen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Streichung des §87a der Abgabenordnung zur außergerichtlichen Kommunikation von Rechtsanwälten und Steuerberatern mit der Finanzverwaltung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Treffen der Bundesministerin Stefanie Hubig mit Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Treffen mit Verbänden in Bezug auf die Novellierung der Wärmelieferverordnung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Treibhausgas-Mehremissionen durch Senkung der Luftverkehrsabgabe (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzung des Beschlusses der Justizministerkonferenz zur Verhinderung der Aufnahme von Verfassungsfeinden in den juristischen Vorbereitungs (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Umsetzung des Gewalthilfegesetzes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Unterschiede zwischen einem Gesetzentwurf der Bundesregierung und einem Bundesratsentwurf zur Strafbarkeit von K.O.-Tropfen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verbesserung der psychischen Versorgung von Minderjährigen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vermittlung von Kontakten an Mitglieder der Bundesregierung durch die Weimer Media Group (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Versorgungslage ungewollt Schwangerer (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vollständige Inbetriebnahme des ETCS auf der Riedbahn (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Voraussetzungen zur Einleitung eines Widerrufsverfahrens bezüglich des Schutzstatus bestimmter syrischer Geflüchteter (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Wiedereinbringung eines Gesetzes zu verdeckten Ermittlern (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Wirkung der geplanten Senkung der Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zahl der Widerrufsverfahren gegen Syrer seit 2015 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zugang für Grundsicherungsempfänger ohne Ausbildungsabschluss zu Maßnahmen der Berufsausbildung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zusammenarbeit mit den Bundesländern zur Verbesserung der Ergebnisse von Bildungsvergleichsstudien (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zusammenhang zwischen Bundesminister Johann Wadephuls Einsatz für erleichterte Haftbedingungen und möglichen Nachahmungseffekten von Strafta (Mündliche Frage)