Fragen für die Fragestunde der 95. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 23. September 2026
Text
Fragen für die Fragestunde der 95. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 23. September 2026
Deutscher Bundestag Drucksache 21/8048
21. Wahlperiode 18.09.2026
Fragen
für die Fragestunde der 95. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 23. September 2026
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Bär, Karl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . 5, 8
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 19
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 32
Galla, Rainer (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21, 33
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Görke, Christian (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 24, 25
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6, 17
Höchst, Nicole (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26, 40
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 37, 38
Kneller, Maximilian (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20, 52
Kraft, Rainer, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34, 41
Krampe, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49, 56
Latendorf, Ina (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12, 13
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23, 45
Maack, Sebastian (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28, 29
Mayer, Zoe, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Abgeordnete Nummer
der Frage
Meyer-Soltau, Knuth (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43, 44
Michaelsen, Swantje Henrike
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 53, 54
Nick, Ophelia, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 10, 11
Nieland, Iris (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22, 27
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . 4, 18
Polat, Filiz
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 14, 30
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 48
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 9
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 39, 50
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 16
Uhlig, Katrin
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 35, 36
Wagner, Johannes
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 55
Zons, Ulrich von (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes . . . . 7
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung, Technologie
und Raumfahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 17
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
1. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung,
um die heimische landwirtschaftliche Produktion
und die Versorgungssicherheit in Deutschland
angesichts hoher Betriebsmittelkosten, niedriger
Selbstversorgungsgrade bei Obst und Gemüse
sowie zusätzlicher Dokumentationspflichten zu
sichern?
2. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Welche Reformen möchte die Bundesregierung in
den nächsten zwei Jahren in der Agrarpolitik in
Deutschland voranbringen?
3. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Wie bewertet der Bundesminister für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer die
aktuelle Lage der deutschen Landwirtschaft, und
wie begründet er seine Einschätzung?
4. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Welches Fazit zieht der Bundesminister für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer
aus den Ergebnissen der Getreideernte 2026 vor
dem Hintergrund der vom Deutschen
Raiffeisenverband beklagten Kosten-Preis-Schere durch
hohe Dünger- und Energiekosten, und plant er,
über die Agrardieselrückvergütung hinaus
strukturelle Entlastungen für Ackerbaubetriebe zu
schaffen, die trotz durchschnittlicher Ernten nicht
kostendeckend wirtschaften können, und wenn ja,
mit welchen konkreten Maßnahmen (www.agrarh
eute.com/markt/marktfruechte/deutsche-bauern-er
nten-2026-weniger-getreide-kosten-explosion-due
nger-diesel-639652 sowie www.bmel-statistik.de/
landwirtschaft/ernte-und-qualitaet/aktuelles-von-d
er-besonderen-ernte-und-qualitaetsermittlung,
abgerufen am 3. Juli 2026)?
5. Abgeordneter
Karl Bär
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann wird das Bundesministerium für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat den gesetzlich
geforderten Nitrataktionsplan zum Schutz der
Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus
landwirtschaftlichen Quellen vorlegen (siehe Urteil
des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Oktober
2025 – www.bverwg.de/081025U10C1.25.0)?
6. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Welche konkreten rechtlichen, technischen oder
vollzugspraktischen Umsetzungsprobleme bei der
Tierhaltungskennzeichnung sind nach Kenntnis
der Bundesregierung trotz der Verschiebung des
verpflichtenden Starts auf den 1. Januar 2027
noch immer ungelöst?
7. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche wissenschaftliche Grundlage legt die
Bundesregierung ihrer Ernährungs- und
Klimaschutzpolitik zugrunde, nachdem der
Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und
Heimat Alois Rainer vor rund einem Jahr öffentlich
erklärt hat, Klimaschutz habe mit Fleischkonsum
nichts zu tun (www.br.de/nachrichten/bayern/kriti
k-an-landwirtschaftsminister-rainer-nach-fleisch-a
ussage,UvAfYGK), obwohl laut UN rund 15
Prozent der globalen Treibhausgasemissionen auf die
Nutztierhaltung zurückzuführen sind (www.fao.or
g/3/a-i3437e.pdf), und welche konkreten Schritte
unternimmt die Bundesregierung, um Emissionen
im Ernährungsbereich einzusparen?
8. Abgeordneter
Karl Bär
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung
aus der Kritik des wissenschaftlichen Beirats zum
Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz an den
Vorschlägen der Europäischen Kommission zur
Vereinfachung der Zulassung von
Pflanzenschutzmitteln und Pestizid-Wirkstoffen (siehe: www.na
p-pflanzenschutz.de/service/nachrichtenarchiv/sta
rtseite-news-details?tx_news_pi1%5Baction%5
D=detail&tx_news_pi1%5BbackSectionId%5D=
4257&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&t
x_news_pi1%5BcurrentPage%5D=1&tx_news_pi
1%5Bnews%5D=266&cHash=c177b66cadf463ca
c7cc9fe70c38aedc)?
9. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die
Investitionssicherheit für landwirtschaftliche Betriebe,
wenn der Lebensmitteleinzelhandel langfristige
Tierwohlverträge nach bereits erfolgten
Investitionen der Betriebe kündigt, und sieht sie hierin
Handlungsbedarf zur Absicherung des Umbaus
der Tierhaltung (www.wochenblatt-dlv.de/maerkt
e/edeka-kuendigt-tierwohl-vertraege-schweinema
ester-schlagen-alarm-585456)?
10. Abgeordnete
Dr. Ophelia Nick
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche finanziellen Signale und konkreten
Maßnahmen plant die Bundesregierung, um den von
der Mehrheit der Verbraucherinnen und
Verbrauchern, vielen Landwirtinnen und Landwirten
sowie dem Lebensmittelhandel befürworteten
Umbau der Tierhaltung zu mehr Tierwohl zu
unterstützen, vor dem Hintergrund, dass das
Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung vorzeitig
eingestellt wurde und die Bundesregierung gemäß
ihrem Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 plant,
nun auch die Mittelausstattung der
Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz –
aus dem laut Bundesregierung die
Stallumbauförderung eigentlich finanziert werden soll –, um
ganze 54 Mio. Euro zu kürzen?
11. Abgeordnete
Dr. Ophelia Nick
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung,
um die Landwirtschaft und Ernährungsversorgung
einschließlich der dezentralen Lagerhaltung von
Lebensmitteln in Zeiten von Klimakrise, des
Strukturwandels in der Landwirtschaft und der
Lebensmittelverarbeitung sowie geopolitischen
Spannungen klimafest und krisenresilient zu
machen, vor dem Hintergrund, dass sie gemäß ihrem
Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 plant, die
Mittel für Nachhaltigkeit, Forschung und
Innovation im Etat des
Bundeslandwirtschaftsministeriums (Kapitel 1005, Einzelplan 10) zum zweiten
Mal infolge deutlich zu kürzen?
12. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung
die Zahl der Hühner in Deutschland – sowohl in
der Fleisch- als auch in der Eierproduktion –, die
jährlich vom sogenannten Kopfüberfangen
betroffen sind, und plant die Bundesregierung
angesichts des aktuellen Urteils des höchsten
niederländischen Wirtschaftsverwaltungsgerichts,
wonach diese Fangmethode nicht mit den
europäischen Tierschutzvorgaben vereinbar ist (vgl.
www.gefluegelnews.de/article/huhner-an-den-bei
nen-fangen-niederlande-verbieten-bisherige-praxi
s-ab-2027-endgultig), die Praxis des
Kopfüberfangens auch in Deutschland künftig zu
verbieten?
13. Abgeordnete
Ina Latendorf
(Die Linke)
Inwiefern geht die Bundesregierung davon aus,
dass die im Rahmen des Ernteberichts 2026 am
2. September 2026 angekündigten Maßnahmen –
insbesondere die Liquiditätsprogramme über die
Landwirtschaftliche Rentenbank oder das
Dünger- und Energie-Krisenpaket (vgl. www.bmle
h.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/07
0-erntebericht.html) – die Landwirtschaft
resilienter gegenüber den Folgen des Klimawandels
machen, und mit welchen Maßnahmen will die
Bundesregierung dazu beitragen, die Landwirtschaft
unabhängiger von fossiler Energie – etwa bei
Diesel, synthetischen Pestiziden, synthetischen
Düngemitteln und langen Transportwegen – zu
machen?
14. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Setzt sich der Bundesminister für Landwirtschaft,
Ernährung und Heimat Alois Rainer dafür ein,
dass die abnehmende Zahl an Kontrollen
bezüglich Mindestlohnverstößen in der Landwirtschaft
wieder ansteigt (www.dgb.de/presse/pressemitteil
ungen/pressemitteilung/zu-wenig-lohn-zu-lange-a
rbeitszeiten-und-schlechte-unterkuenfte/), und
wenn ja, wie, und plant die Bundesregierung
konkrete Maßnahmen, um zu verhindern, dass der
Mindestlohn durch Kosten für Unterkunft,
Verpflegung oder Vermittlung, wie im Bericht des
DGB aufgezeigt wurde, umgangen wird, und
wenn ja, welche?
15. Abgeordnete
Dr. Zoe Mayer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie bewertet die Bundesregierung den aktuellen
Zustand der Putenhaltung in Deutschland aus
Tierschutzperspektive, und inwieweit arbeitet sie
bereits an verbindlichen
Mindesthaltungsvorgaben, die dem Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts vom April 2026 entsprechen und endlich
konform mit dem Tierschutzgesetz sind?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
16. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Nach welchen Kriterien priorisiert die
Bundesregierung die Mittel des Bundesministeriums für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
im Bundeshaushalt 2027, und welche
wesentlichen Programme sollen angesichts knapper
Haushaltsmittel konkret reduziert, beendet oder
fortgeführt werden?
17. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Wie erklärt das Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dass ihr
nach eigenen Angaben keine belastbaren
vollständigen Übersichten zur Vorlage und Prüfung von
Verwendungsnachweisen bei mehr als 10.000
Entwicklungshilfeprojekten der vergangenen zehn
Jahre vorliegen, und welche konkreten
Maßnahmen ergreift es, um zukünftig eine lückenlose
Kontrolle der Mittelverwendung sicherzustellen?
18. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Welche konkreten finanziellen Verpflichtungen ist
die Bundesministerin für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali
Radovan auf der Hamburg Sustainability
Conference für Deutschland eingegangen, und plant die
Bundesregierung, angesichts der angespannten
Haushaltslage und der in den Eckwerten zum
Bundeshaushalt 2027 vorgesehenen
Konsolidierungsbeiträge aller Ressorts sicherzustellen, dass
diese Verpflichtungen eingehalten werden
können, ohne dass andere Haushaltstitel belastet
werden, und wenn ja, mit welchen konkreten
Maßnahmen (vgl. www.bmz.de/de/aktuelles/newslette
r-juli-2026-hamburg-sustainability-conference-31
6438, abgerufen am 3. Juli 2026)?
19. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesministerin
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung Reem Alabali Radovan die Gesamtsumme
der von Deutschland im Zeitraum vom 1. Januar
2000 bis zum 30. Juni 2026 geleisteten
Entwicklungshilfe, und welches waren die zehn finanziell
bedeutendsten Vorhaben beziehungsweise
Förderprojekte, die aus diesen Mitteln finanziert
wurden?
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und
des Bundeskanzleramtes
20. Abgeordneter
Maximilian Kneller
(AfD)
Welche Kosten sind der Bundesregierung bei der
Kabinettsklausur der Bundesregierung, welche
vom 25. August 2026 bis zum 26. August 2026
stattfand, entstanden (bitte nach einzelnen
Kostenarten aufschlüsseln)?
21. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Auf welchen tatsächlichen Erkenntnissen,
wissenschaftlichen Studien oder sonstigen Informationen
beruhen die im Namen der Bundesregierung
getätigten Aussagen des Regierungssprechers
Staatssekretär Stefan Kornelius im Rahmen der
Regierungspressekonferenz vom 16. September 2026,
als er auf die Frage nach den Umfragewerten des
Bundeskanzlers antwortete, er müsse „sehr
infrage stellen, wie sie vernünftig und seriös zustande
kommen“ und „[k]eines der Institute, die in dieser
Frequenz Umfrageergebnisse auf den Tisch legen,
habe die nötigen Finanzressourcen, um solche
Umfragen durchzuführen“, womit er die Seriosität
von Umfragen infrage gestellt hat, die dem
Bundeskanzler Friedrich Merz schlechte
Zustimmungswerte bescheinigen, und indirekt den
Vorwurf erhoben hat, die Umfrageinstitute
veröffentlichten Fake-Ergebnisse (www.apollo-news.net/sc
hlechte-werte-fr-merz-regierungssprecher-zweifel
t-umfragen-an-meinungsforscher-sprechen-von-w
irklichkeitsverweigerung/; bitte ausführen), und
wie viele Umfragen hat die Bundesregierung seit
Amtsantritt des Bundeskanzlers bei
Meinungsforschungsinstituten in Auftrag gegeben (bitte nach
Bundesministerien aufschlüsseln und jeweils die
Anzahl der Institute angeben)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Finanzen
22. Abgeordnete
Iris Nieland
(AfD)
Welcher Anteil des von der Bundesregierung mit
der Einkommenssteuerreform vorgesehenen
Entlastungsvolumens entfällt nach ihren
Berechnungen auf den Ausgleich der kalten Progression, auf
die Anpassung des Grundfreibetrags aufgrund des
steuerfrei zu stellenden Existenzminimums sowie
auf darüber hinausgehende Maßnahmen, und wie
bewertet die Bundesregierung vor diesem
Hintergrund die in der öffentlichen Diskussion
auftretende Auffassung, dass sich die
Einkommenssteuerreform überwiegend im Ausgleich der kalten
Progression erschöpfe (Quelle: www.steuerzahle
r.de/aktuelles/detail/einkommensteuer-reform-
istnur-eine-xxs-entlastung/)?
23. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Zieht die Bundesregierung Schlussfolgerungen
aus dem am 4. August 2026 veröffentlichten
Bericht des Vorsitzenden des Finanzausschusses des
US-Senats, Senator Ron Wyden, wonach im
Zusammenhang mit Jeffrey Epstein erhebliche
Finanztransaktionen über Konten der Deutschen
Bank AG erst verspätet gemeldet worden sein
sollen, insbesondere im Hinblick auf eine erneute
aufsichtsrechtliche Bewertung durch die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
sowie die in der Antwort der Bundesregierung auf
die Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf
Bundestagsdrucksache 21/7048 mitgeteilte
Einschätzung, wonach sich aus den beiden Auskunfts- und
Vorlageersuchen der BaFin kein weiterer
aufsichtlicher Handlungsbedarf ergeben habe, und wenn
ja, welche?
24. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Was sind die konkreten Fortschritte der Initiative
des Bundesministers der Finanzen Lars Klingbeil
zu einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne
auf EU-Ebene (www.tagesschau.de/inland/innenp
olitik/uebergewinnsteuer-klingbeil-eu-100.html),
und arbeitet das Bundesministerium der Finanzen
bereits jetzt parallel an einer nationalen
Übergewinnsteuer für den Fall, dass die Initiative auf
EU-Ebene nicht fruchtet und darüber keine Steuer
zustande kommt?
25. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Zieht die Bundesregierung Schlussfolgerungen
für ihre eigene Politik aus dem Beschluss der
Regierung Portugals für eine nationale
Übergewinnsteuer (www.deutschlandfunk.de/portugiesische-r
egierung-plant-uebergewinnsteuer-fuer-oelkonzer
ne-im-laufenden-jahr-100.html), und wenn ja,
welche, und aus welchen Gründen beschreitet
nicht auch die Bundesregierung diesen Weg?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
26. Abgeordnete
Nicole Höchst
(AfD)
Wie viele Tatverdächtige wurden in den Jahren
2015 bis 2025 in der Polizeilichen
Kriminalstatistik (PKS) des Bundes insgesamt und in den
Deliktsbereichen Gewaltkriminalität,
Diebstahlsdelikte sowie Rauschgiftdelikte erfasst, die der
PKS-Kategorie „Zuwanderer“ (Asylbewerber,
Schutzberechtigte, Geduldete,
Kontingentflüchtlinge, unerlaubt Aufhältige) zuzuordnen sind
(bitte nach Jahren, den Hauptasylherkunftsländern
Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea sowie nach
den Alterskohorten 14 bis unter 18 Jahren, 18 bis
unter 21 Jahren, 21 bis unter 25 Jahren, 25 bis
unter 30 Jahren, 30 bis unter 40 Jahren und
Geschlecht aufschlüsseln)?
27. Abgeordnete
Iris Nieland
(AfD)
Welche Vereinbarungen oder Absprachen mit
deutscher Beteiligung wurden bei dem am 16. Juli
2026 vom US-Außenminister Marco Rubio
ausgerichteten „Ministerial on the Resurgence of
Political Terrorism“ getroffen (bitte hierbei angeben,
durch wen die Bundesregierung dort vertreten
war), und was ist der Bundesregierung über die
vom US-Außenminister Marco Rubio
angekündigte nächste Veranstaltung „mit Partnern in
Deutschland“ bekannt (Quelle: www.welt.de/polit
ik/ausland/article6a59698f29b150f031b1593f/bla
ckout-in-berlin-rubio-will-linksextremen-terroris
mus-mit-hilfe-aus-deutschland-bekaempfe
n.html)?
28. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Hat das Bundesamt für Verfassungsschutz bereits
Kenntnis von linksextremen
Personenzusammenschlüssen, die Oppositionelle „hinter Gitter“
bringen wollen, wie es beispielhaft in München auf
einer sogenannten „Prüf-Demo“ am 12.
September 2026 der Fall war, auf der der Redner
Christian Springer gefordert hat, Alice Weidel
„hinter Gitter“ zu bringen, was mit Jubel und
Klatschen quittiert wurde (Christian Springer:
„[…] als Kabarettist lege ich sowieso immer den
Finger in die Wunde und als Privatmensch auch
ganz oft. Und ich will natürlich eine friedliche
Zukunft und die werden wir auch kriegen. Die
werden wir auf jeden Fall kriegen oder bewahren.
Aber das Lösungswort für eine friedliche und
schöne Zukunft für unser Land, das heißt eben
nicht Remigration. Das Lösungswort für eine
schöne Zukunft für unser Land heißt Alice Weidel
hinter Gittern [Jubel] [Applaus]“), und kann es
auch Fälle geben, in denen die unter Jubel und
Klatschen vorgetragene Forderung,
Oppositionelle hinter Gitter zu bringen, ohne dass überhaupt
ein strafbares Verhalten in Rede steht, keinen
Anhaltspunkt für eine extremistische Bestrebung
darstellt (https://youtu.be/Abep8FJFNqw?t=241)?
29. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Hat das Bundesamt für Verfassungsschutz bereits
im Sinne des § 4 des
Bundesverfassungsschutzgesetzes eine Bewertung der teilweise in rechten
Kreisen rezipierten Theorien vorgenommen,
wonach linke und linksextreme politische Kräfte für
vermehrte Einbürgerungen eintreten, weil sie bei
Parlamentswahlen auf die Stimmen der
eingebürgerten Personen setzen, wobei Personen aus dem
sozioökonomischen Milieu der Herkunftsländer
dort rechtskonservative Parteien, in der neuen
Heimat hingegen linke Parteien wählen würden,
die sich für mehr Migration sowie für
Sozialleistungen zugunsten der Neubürger und ihrer
ethnischen Gruppen einsetzen, wie es etwa der rechte
Aktivist Martin Sellner regelmäßig äußert und
auch zur Reichstagswahl in Schweden 2026
vorgebracht hat („Ergebnis der schwedischen Wahl
2026, wenn nur Schweden und europäische
Migranten gewählt hätten: Die Rechte: 181 Sitze;
Die Linke: 168 Sitze. Das Ergebnis der
schwedischen Wahl: Die Rechte 173 Sitze; Die Linke
176 Sitze. Ohne die ethnische Wahl der
Nichteuropäer hätte die Linke die Wahl nicht gewonnen“,
https://t.me/martinsellnerIB/26797), und existiert
das Phänomen der ethnischen Wahl nach Ansicht
der Bundesregierung?
30. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie viele Anträge auf Zulassung zur freiwilligen
Teilnahme an Integrations- und Sprachkursen
nach § 44 Absatz 4 des Aufenthaltsgesetzes
(AufenthG) bzw. § 44 Absatz 4 AufenthG i. V. m.
§ 5 Absatz 4 Satz 2 der
Integrationskursverordnung (IntV) sind beim Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge anhängig, und wie viele Anträge
wurden 2026 abgelehnt oder bewilligt (bitte nach
Ablehnungsgründen und nach Personengruppen
gemäß § 44 Absatz 4 Nummer 1 bis 3 AufenthG
bzw. § 5 Absatz 4 Satz 2 IntV auflisten)?
31. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Wie viele Personen afghanischer
Staatsangehörigkeit befinden sich derzeit auf Antrag der
Bundespolizei in Zurückweisungs-,
Zurückschiebungsoder Abschiebungshaft (bitte differenzieren und
angeben, bei wie vielen dieser Inhaftierten es sich
nach Kenntnis der Bundespolizei [Zugriff auf
polizeiliches Informationssystem] um Menschen
handelt, die wegen einer Straftat verurteilt
wurden), und bei wie vielen der Amtshilfeersuchen
der Bundesländer an die Bundespolizei in Bezug
auf Abschiebungen nach Afghanistan seit dem
8. Juli 2026 ging es um Personen, die nicht wegen
einer Straftat verurteilt wurden (bitte in absoluten
und relativen Zahlen angeben; falls keine
entsprechende Statistik vorliegen sollte, halte ich
angesichts des begrenzten Zeitraums eine händische
Auswertung für zumutbar und leistbar, ansonsten
wird um eine nachvollziehbare Darlegung
gebeten, warum dies nicht möglich sein soll)?
32. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Nach welchen ermessensleitenden Kriterien hat
das Bundesministerium des Innern (BMI) die
Verbändeauswahl zur Versendung des Entwurfs für
ein Gesetz zur Reform des
Nachrichtendienstrechts mit der Bitte um Stellungnahme unter
Berücksichtigung von Verbänden und Fachkreisen
getroffen, wobei nach meiner Kenntnis die als
fachkundig geltende Gesellschaft für
Freiheitsrechte e. V. (GFF) in diesem Fall nicht um eine
Stellungnahme gebeten wurde (bitte die
Auswahlkriterien im Einzelnen nennen und erläutern und
die Nichtberücksichtigung der GFF anhand der
Kriterien ausführlich begründen), und trifft es zu,
dass die nach meiner Kenntnis ausdrücklich
erbetene Stellungnahme von Reporter ohne
Grenzen e. V. (ROG) im Unterschied zu anderen
Verbändestellungnahmen nicht auf der Homepage
des BMI veröffentlicht wurde, und wenn ja, nach
welchen ermessensleitenden Kriterien werden
erbetene Stellungnahmen von der Veröffentlichung
auf der Homepage des BMI ausgeschlossen (bitte
Kriterien im Einzelnen nennen und erläutern und
insbesondere die Nichtberücksichtigung von ROG
ausführlich begründen)?
33. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Welche Erkenntnisse liegen dem
Bundeskriminalamt und anderen Behörden im
Verantwortungsbereich der Bundesregierung wie beispielsweise
dem Bundesamt für Verfassungsschutz zum
Kriminalitätsphänomen „Violence as a Service“ bzw.
„Crime as a Service“ vor (www.faz.net/aktuell/rh
ein-main/region-und-hessen/anschlaege-in-frankf
urt-kriminologin-spricht-von-hunderten-banden-al
lein-in-hessen-accg-201239101.html; bitte
ausführen und Anzahl der Banden/Beteiligten
aufschlüsseln nach Bundesländern), und wie hoch ist
der Anteil der Beteiligten mit
Migrationshintergrund an diesem Kriminalitätsphänomen,
nachdem im Bereich Organisierter Kriminalität nur
rund ein Drittel der Tatverdächtigen überhaupt die
deutsche Staatsbürgerschaft hat und ausländische
Tatverdächtige „vor allem aus der Türkei, Syrien
und Albanien“ kommen (www.bild.de/politik/inla
nd/organisierte-kriminalitaet-minderjaehrige-als-a
uftragstaeter-6aa8fd8b8191ba8609511960; bitte
ausführen)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
34. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Welche Annahmen zu Investitionskosten,
Systemkosten, Brennstoffkosten, Betriebsdauer,
gesicherter Leistung und Lebenszyklus-CO2-Emissionen
legt die Bundesregierung dem Vergleich zwischen
den im Rahmen der Kraftwerksstrategie
vorgesehenen neuen steuerbaren Kapazitäten und einer
möglichen Wiederinbetriebnahme bzw.
Neubebauung bestehender Kernkraftwerksstandorte
zugrunde, und falls sie einen solchen Vergleich
bislang nicht vorgenommen hat, warum nicht (www.
bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/P
ressemitteilungen/2026/01/20260115-grundsatzei
nigung-mit-europaeischen-kommission-ueber-eck
punkte-der-kraftwerksstrategie.html)?
35. Abgeordnete
Katrin Uhlig
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat die Bundesregierung bereits Überlegungen
und Vorbereitungen angestellt, wie die EEG-
Ausschreibungsverfahren zum 1. Dezember 2026 im
Bereich des ersten Segments Solar ausgestaltet
werden (insbesondere der Zeitplan), sofern das
parlamentarische Verfahren zum „Entwurf eines
Gesetzes für einen planbaren, kosteneffizienten,
netzverträglichen und marktorientierten Ausbau
der erneuerbaren Energien im Stromsektor“ noch
nicht abgeschlossen ist oder die beihilferechtliche
Genehmigung zum EEG 2027 nicht vorliegt, und
wie plant die Bundesregierung, in einer solchen
Situation möglichen Unsicherheiten von
Anlagenbetreibern vorzubeugen?
36. Abgeordnete
Katrin Uhlig
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Datengrundlage hat die Bundesregierung
in Hinblick auf die Änderungen zum
Referenzertragsmodell, die hierbei geplante Einteilung in
verschiedenen Regionen und die entsprechende
Zuordnung der Landkreise zu diesen Regionen
(Küstenregion, Mitte#Nord, Südregion) in § 36h
des „Entwurfs eines Gesetzes für einen planbaren,
kosteneffizienten, netzverträglichen und
marktorientierten Ausbau der erneuerbaren Energien im
Stromsektor“ herangezogen, und aus welchen
Gründen hat sie sich gerade für diese
Datengrundlage entschieden?
37. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie sieht der Zeit-, Beschaffungs- und
Finanzierungsplan für eine staatliche Gasreserve aus, und
wann ist mit einem Kabinettsbeschluss zu
rechnen?
38. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche formalen Voraussetzungen gelten für die
Besetzung von Referatsleiterstellen im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (www.bu
ndeswirtschaftsministerium.de/Navigation/DE/Mi
nisterium/Bewerbung/bewerbung.html), und
erfüllt der neue Referatsleiter der Pressestelle diese
Voraussetzungen?
39. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie haben sich die Kosten aufseiten der
gastronomischen Unternehmen für Personal, Energie,
Lebensmitteleinsatz und Mieten nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2025 konkret entwickelt
(bitte die jeweilige Kostenentwicklung für
gastronomische Unternehmen in Prozent angeben), und
hat die Bundesregierung erste Kenntnisse darüber,
wie die gastronomischen Betriebe die
Steuerersparnis aufgrund der seit dem 1. Januar 2026
gesenkten Umsatzsteuer für Speisen auf 7 Prozent
verwendet haben (bitte konkret benennen),
nachdem eine aktuelle Studie der Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) keine Hinweise
darauf liefert, dass die Steuersenkung in
nennenswertem Umfang an die Menschen weitergegeben
wurde (vgl. www.ngg.net/fileadmin_new/1_Press
e/Hintergrundpapier_PK_Gastgewerbe.pdf, S. 1)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt
40. Abgeordnete
Nicole Höchst
(AfD)
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung
der prozentuale Anteil der Personen aus den
Hauptasylherkunftsländern (u. a. Syrien,
Afghanistan, Irak, Eritrea), die seit 2015 an einer
deutschen Hochschule ein Studium aufgenommen
haben und dieses erfolgreich mit einem
akademischen Grad (Bachelor, Master, Staatsexamen,
Promotion) beendet haben (bitte die absolute Zahl
sowie die relative Abschlussquote im Verhältnis
zu den Studienanfängern und zum Anteil an der
Gesamtbevölkerung dieser Gruppe angeben)?
41. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Wie viele Professuren, Lehrstühle und
institutionell vom Bund geförderte Forschungsgruppen
bestanden nach Kenntnis der Bundesregierung in
den Jahren 2015 und 2026 jeweils in den
Bereichen Reaktorphysik, Kerntechnik, Radiochemie,
Reaktorsicherheit, Strahlenschutz und nukleare
Entsorgung, und welche konkreten Maßnahmen
plant sie gegen einen weiteren Verlust dieser
Fachkompetenzen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
42. Abgeordneter
Ulrich von Zons
(AfD)
Worin besteht der konkrete gesetzgeberische
Mehrwert einer ausdrücklichen gesetzlichen
Regelung zur Verfassungstreue von Schöffen,
wenn nach Auffassung der Bundesregierung die
ganz überwiegende Mehrheit der Schöffen „mit
beiden Beinen auf dem Boden des
Grundgesetzes“ steht und verfassungsfeindliches Verhalten
lediglich in absoluten Ausnahmefällen festgestellt
wurde, und welche praktischen Defizite des
geltenden Rechts sollen hierdurch behoben werden?
43. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung die aktuelle
strafrechtliche Handhabe gegen koordinierte
Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen,
insbesondere im Hinblick auf die §§ 202a ff., 129 des
Strafgesetzbuches (StGB), und plant das
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
eine Erweiterung der Strafnormen, um staatlich
gesteuerte oder hybride Angriffe besser erfassen
zu können?
44. Abgeordneter
Knuth Meyer-
Soltau
(AfD)
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
zur praktischen Wirksamkeit der strafrechtlichen
Vermögensabschöpfung nach den §§ 73 ff. StGB
vor, insbesondere im Bereich der Organisierten
Kriminalität, und sieht das Bundesministerium
der Justiz und für Verbraucherschutz
Anpassungsbedarf, um die Rückführung illegaler Gewinne zu
verbessern?
45. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
darüber vor, ob deutsche Sicherheits- oder
Strafverfolgungsbehörden nach dem Tod des
französischen Modelscouts Daniel Siad, gegen den in
Frankreich wegen des Verdachts des
Menschenhandels ermittelt wurde und der nach öffentlich
bekannten Recherchen Verbindungen zur seit
2015 vermissten Deutschen Michele unterhielt,
französischen Behörden Rechtshilfe- oder
Informationsersuchen übermittelt haben oder dies
beabsichtigen, um mögliche Beweismittel mit
Deutschlandbezug zu sichern?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
46. Abgeordneter
Sebastian Maack
(AfD)
Aus welchen Gründen konnte die im
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
vorgesehene Frist zur Evaluation des sog.
Selbstbestimmungsgesetzes nicht eingehalten werden, und für
wann ist mit den Ergebnissen der Evaluation zu
rechnen (vgl. Koalitionsvertrag für die 21.
Legislaturperiode, Zeilen 3320 bis 3321; Antwort der
Bundesregierung auf meine Schriftlichen Fragen
auf Bundestagsdrucksache 21/8047)?
47. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Welche im Landkreis Ostholstein ansässigen bzw.
aktiven Nichtregierungsorganisationen erhielten
bzw. erhalten in den Jahren 2025 und 2026 als
Erst-, Zwischen- oder Letztempfänger Mittel aus
dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, und
wie hoch sind die Förderungen jeweils?
48. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Welche im Landkreis Segeberg ansässigen bzw.
aktiven Nichtregierungsorganisationen erhielten
bzw. erhalten in den Jahren 2025 und 2026 als
Erst-, Zwischen- oder Letztempfänger Mittel aus
dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, und
wie hoch sind die Förderungen jeweils?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales
49. Abgeordneter
Jan Krampe
(Die Linke)
Welche Vereinbarungen gibt es zwischen den
Jobcentern und Arbeitsämtern, Bundesbehörden, der
Bundeswehr und den sogenannten
Blaulichtbehörden im Hinblick darauf, ihre Personalwerbung
zu unterstützen, und wie viele Personen wurden –
aufgeschlüsselt nach den genannten Arbeitgebern
– seit 2020 in die entsprechenden
Ausschreibungen vermittelt?
50. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Zieht die Bundesregierung Schlussfolgerungen
für die geplante Einführung einer wöchentlichen
Höchstarbeitszeit aus dem Ergebnis der aktuellen
NGG-Befragung unter mehr als 2.000
Beschäftigten in der Hotellerie und Gastronomie, wonach
sich 96 Prozent der Befragten eine Begrenzung
der täglichen Höchstarbeitszeit wünschen (vgl.
www.ngg.net/fileadmin_new/1_Presse/Hintergrun
dpapier_PK_Gastgewerbe.pdf, S. 2) und die
demzufolge eine wöchentliche Höchstarbeitszeit
ablehnen, und wenn ja, welche, und mit welchem
Zeitplan will die Bundesregierung die
wöchentliche Höchstarbeitszeit einführen?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
51. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Nach welchen Prämissen wurden die bisherigen
Generalsanierungen der Bahnstrecken evaluiert,
und welche Prämissen wurden jeweils nach
Ansicht der Bundesregierung erreicht?
52. Abgeordneter
Maximilian Kneller
(AfD)
Welche konkreten planerischen und baulichen
Schritte sind nach Kenntnis der Bundesregierung
noch im Jahr 2026 in Verbindung mit der
Umsetzung des Deutschlandtaktes geplant?
53. Abgeordnete
Swantje Henrike
Michaelsen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Hat sich die Bundesregierung bereits eine
Position bezüglich der Zulassung von Vorrichtungen
zur Erzeugung künstlicher Fahrzeuggeräusche
ohne Sicherheitsbezug bei E-Autos erarbeitet, und
wenn ja, wie lautet diese, und setzt sie sich auf
internationaler Ebene dagegen ein, dass Hersteller
Elektroautos mit „Exterior Sound Enhancement
Systems“ (ESES) ausstatten dürfen?
54. Abgeordnete
Swantje Henrike
Michaelsen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie viele Kilometer Fahrstreifen von
Bundesautobahnen wurden seit 2016 pro Jahr saniert
(bitte zwischen Sanierung der Deckschicht und
Sanierung der fahrbahngebundenen Schichten
unterscheiden und Länge der
Deckschichtsanierungen nur angeben, wenn diese unabhängig von der
Sanierung fahrbahngebundener Schichten
erfolgte)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
55. Abgeordneter
Johannes Wagner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Maßnahmen ergreift die
Bundesregierung vor dem Hintergrund, dass seit
Januar 2026 neue Grenzwerte für
Ewigkeitschemikalien im Trinkwasser gelten, die laut einer
bundesweiten Untersuchung in mehreren deutschen
Regionen überschritten werden (www.bund.net/them
en/aktuelles/detail-aktuelles/news/pfas-im-trinkw
asser-bund-findet-ewigkeits-chemikalien-in-leitun
gs-und-mineralwasser), um den Eintrag dieser
Stoffe aus der Landwirtschaft in das Trinkwasser
zu stoppen, und wie stellt sie sicher, dass
Industrieinteressen dabei nicht den Vorrang vor dem
Gesundheitsschutz haben, nachdem die
Lobbyausgaben der PFAS-Industrie (PFAS: per- und
polyfluorierte Alkylsubstanzen) zuletzt um
34 Prozent gestiegen sind (www.bund.net/theme
n/aktuelles/detail-aktuelles/news/bund-politik-mu
ss-einfluss-der-industrie-auf-prozess-zur-beschrae
nkung-der-ewigkeitschemikalien-pfas-unterbi
nden)?
56. Abgeordneter
Jan Krampe
(Die Linke)
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung
zur Entwicklung der deutschlandweiten
Grundwasserstände in den letzten fünf Jahren vor, und
welche Maßnahmen zur Gewährleistung einer
hinreichenden Versorgung mit Lösch- und
Trinkwasser sind mit Blick auf die Zunahme von
Dürreperioden in Vorbereitung?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333
Relationen
- asked ← Stefan Schröder (Frage)
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- part_of_vorgang → Aufteilung des Entlastungsvolumens der Einkommensteuerreform auf den Ausgleich der kalten Progression und weitere Maßnahmen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Ausgestaltung der EEG-Ausschreibungsverfahren zum 1. Dezember 2026 im Bereich des ersten Segments Solar (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Äußerungen des Regierungssprechers Stefan Kornelius zur Seriosität von Meinungsumfragen (Mündliche Frage)
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